Klickhit des Jahres 2024 im Fach Politik/SoWi

Das Thema "Werbung" im Unterricht: Werbequiz und Plakatwettbewerb

Lernende am Tablet
Klickhit des Jahres 2024 im Fach Politik/SoWi

Das Thema "Werbung" im Unterricht: Werbequiz und Plakatwettbewerb

Entdecken Sie unsere beliebteste Unterrichtseinheit des Jahres 2024 im Fach Politik/SoWi! Die Unterrichtseinheit thematisiert die Auswirkungen von Werbung und sorgt für eine Reflexion des eigenen…

Tipp der Redaktion

Umgang mit Geld: Was kostet das Leben?

Geldverteilung
Tipp der Redaktion

Umgang mit Geld: Was kostet das Leben?

Diese Unterrichtseinheit vermittelt Lernenden, wie sie alltägliche Ausgaben realistisch einschätzen, Konsumfallen erkennen und verantwortungsvolle Finanzentscheidungen treffen können.

Tipp der Redaktion

Quiz zum UN-Nachhaltigkeitsziel 16

Friedenstaube
Tipp der Redaktion

Quiz zum UN-Nachhaltigkeitsziel 16

Stärkung von Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Menschenrechten in der globalen Weltgemeinschaft. Anpacken und Zukunft bewirken!

Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Der Häftlingsfreikauf

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Die Materialien dieser Unterrichtseinheit informieren über den Häftlingsfreikauf und bieten einen exemplarischen Einblick in die deutsch-deutschen Verhandlungen. Bis zum Fall der Mauer 1989 kaufte die Bundesrepublik aus DDR-Gefängnissen insgesamt mehr als 30.000 Personen gegen Geld frei, die nach ihrem freiheitlich-demokratischen Verständnis von der DDR zu Unrecht verurteilt worden waren. Der Freikauf bedeutete für die Inhaftierten, dass sie früher aus dem Gefängnis kamen. Seit 1965 wurden sie meistens in den Westen entlassen. Die Bundesregierung nannte dies "besondere Bemühungen im humanitären Bereich". Mithilfe des Unterrichtsmaterials sollen sich die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage verschiedener Quellen, Materialien und Zeitzeugenberichten eine eigene Meinung über den Freikauf bilden. Sie tauschen sich mit ihren Mitschülern darüber aus und üben sich im aktiven Zuhören und Argumentieren. Dabei haben sie sowohl die Handlungsräume von Menschen in einer Diktatur als auch die Souveränität und Verantwortlichkeit von politischen Entscheidungsträgern im Blick. Für Lehrkräfte steht ein detaillierter Ablaufplan mit methodisch-didaktischen Hinweisen, mit Links zu Arbeitsblättern, weiterführenden Materialien und Zeitzeugenberichten bereit. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären, was der Freikauf ist. recherchieren und tragen Argumente für und gegen einen Freikauf zusammen und diskutieren ihre Argumente. recherchieren selbstständig Zeitzeugenbiografien. lernen Zeitzeugen kennen, die an einem Freikauf beteiligt waren und diskutieren auf dieser Grundlage den Gegenwartsbezug des Erzählten. definieren auf der Grundlage von Zeitzeugengesprächen eigene Interessen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren in verschiedenen Medienformaten Informationen, die für die gestellte Frage relevant sind. erfassen unterschiedliche Perspektiven auf eine Situation. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansatz das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. analysieren und beurteilen Sachverhalte und Handlungen im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile. beziehen Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation ein.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Margarete Schleede: Flucht und Vertreibung aus Gäbersdorf

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Dieser Zeitzeugenbericht dokumentiert die Erlebnisse von Margarete Schleede, die als Kind im Winter 1945 ihre schlesische Heimat verlassen musste. In den letzten Kriegsmonaten flohen Millionen Deutsche aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie sogenannte "Volksdeutsche" aus den Siedlungsgebieten im östlichen und südöstlichen Europa vor der Roten Armee in Richtung Westen. Häufig wurden diese Fluchtbewegungen von Übergriffen der einheimischen, nicht-deutschen Bevölkerung begleitet. In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Margarete Schleede ihre persönlichen Erlebnisse. Durch die anschauliche Erzählung werden die Schülerinnen und Schüler direkt angesprochen. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, Hintergründe und Lebensbedingungen in Kriegsgefangenschaft. Vor allem aber erfahren die Leser Geschichte und aus "erster Hand". Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit der Situation der schlesischen Bevölkerung als Flüchtlinge. erfahren etwas über den Alltag und die Lebensumstände von Menschen auf der Flucht. setzen sich mit Sichtweisen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Hans Mendgen: Als französischer Kriegsgefangener in Kehl und Straßburg am 8./9.…

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Hans Mendgen beschreibt in diesem Zeitzeugenbericht seine Erlebnisse in französischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Ende des Krieges gerieten rund 11 Millionen Angehörige der Wehrmacht sowie der Waffen-SS in Kriegsgefangenschaft. In Abhängigkeit von der Gewahrsamsmacht gestaltete sich das Schicksal der Kriegsgefangenen sehr unterschiedlich. In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Hans Mendgen seine Erlebnisse in französischer Kriegsgefangenschaft. Durch die anschauliche Erzählung werden die Schülerinnen und Schüler direkt angesprochen. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, Hintergründe und Lebensbedingungen in Kriegsgefangenschaft. Vor allem aber erfahren die Leser Geschichte und aus "erster Hand". Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Kriegsgefangene gab. setzen sich mit der Situation eines französischen Kriegsgefangenen auseinander. erfahren etwas über den Alltag und die Lebensumstände in französischer Kriegsgefangenschaft. setzen sich mit Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Kurt Elfering: Im russischen Kriegsgefangenenlager in Tilsit 1945

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In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Kurt Elfering anschaulich seine Erlebnisse in russischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Ende des Krieges gerieten rund 11 Millionen Angehörige der Wehrmacht sowie der Waffen-SS in Kriegsgefangenschaft. In Abhängigkeit von der Gewahrsamsmacht gestaltete sich das Schicksal der Kriegsgefangenen sehr unterschiedlich. In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Kurt Elfering seine Erlebnisse in russischer Kriegsgefangenschaft. Durch die anschauliche Erzählung werden die Schülerinnen und Schüler direkt angesprochen. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, Hintergründe und Lebensbedingungen in Kriegsgefangenschaft. Vor allem aber erfahren die Leser Geschichte und aus "erster Hand". Da der Zeitzeugenbericht in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet ist, sollte er seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Kriegsgefangene gab. erschließen exemplarisch die Situation russischer Kriegsgefangener. erfahren etwas über den Alltag und die Lebensumstände in russischer Kriegsgefangenschaft. erfassen und unterscheiden Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wann ist man angekommen? Flüchtlinge und Vertriebene im Nachkriegsdeutschland

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Der Grundlagentext setzt sich am Beispiel der Flüchtlinge aus den Ostgebieten ins Nachkriegsdeutschland mit der Aufnahme und dem Umgang der Flüchtlinge in Deutschland auseinander.Flüchtlinge, die heute vor Terror und Kriegen fliehen, rufen bei vielen Deutschen historische Bilder wach. Millionen Biografien in Deutschland sind in ihrem Kern von einem Flüchtlingsschicksal geprägt. Der Beitrag von Andreas Kossert, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einsehbar ist, befasst sich mit den Schwierigkeiten, Herausforderungen und verdrängten Erinnerungen der Flüchtlinge in der Nachkriegszeit. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie die Flüchtlinge in Deutschland auf- und wahrgenommen wurden und was eine Integration erschwerte. Zahlreiche Zitate sorgen dabei für Anschaulichkeit und Authentizität. Jedoch ist der Beitrag in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte seitens der Lehrkraft deshalb vor- und nachbereitet werden. Aufgrund der Informationsdichte sollten die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus über historisches Grundlagenwissen zum Zweiten Weltkrieg sowie seine Folgen verfügen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen Wissen und Hintergrundinformationen zur Frage der Aufnahme von Vertriebenen im übrigen Deutschland und zur Integration in die deutsche Gesellschaft. beschreiben Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich der Integration von Flüchtlingen aus der aktuellen Flüchtlingswelle. setzen sich mit Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. unterscheiden zwischen Begründung und Behauptung, Ursache und Wirkung, Voraussetzung und Folge, Wirklichkeit und Vorstellung. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Fluchtbewegung aus der DDR vor 1961 und ihre Folgen

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Vor dem Mauerbau verließen viele Menschen die DDR. Wie viele waren es und welche Folgen für die DDR ergaben sich daraus? Welche Alternativen hätte es zum Bau der Berliner Mauer gegeben, um die Fluchtbewegung einzudämmen? Mit diesen und weiteren Fragen setzen sich die Schülerinnen und Schüler anhand der Unterrichtsmaterialien auseinander.De Lernenden erstellen und interpretieren auf der Grundlage bereitgestellten Zahlenmaterials Diagramme zur Entwicklung der Flüchtlingszahlen für den Zeitraum von 1949 bis 1961. Dabei stellen sie auch einen Bezug zu ihrem heutigen Lebensumfeld her, indem sie die damaligen Flüchtlingszahlen zum prozentualen Anteil der Bevölkerung in ihrem Heimatort ins Verhältnis setzen. Eine Diskussion alternativer Möglichkeiten zum Mauerbau rundet die Einheit ab. Die offene Gestaltung der Materialien erlaubt einen flexiblen Einsatz im Unterricht. So können die Materialien wahlweise in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Mit Blick auf die Ergebnisorientierung empfiehlt es sich jedoch, zuvor die Materialien "Fluchtmotive vor dem Mauerbau 1961" zu bearbeiten. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Folgen der Fluchtbewegung kennen. analysieren statistisches Zahlenmaterial zur Zahl der Flüchtlinge zwischen 1949 und 1961. formulieren Folgen für einen Staat, wenn zahlreiche Menschen das Land verlassen. diskutieren Alternativen zum Bau der Mauer und halten diese schriftlich fest. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen und interpretieren auf der Grundlage bereitgestellten Zahlenmaterials Diagramme zur Entwicklung der Flüchtlingszahlen für den Zeitraum von 1949 bis 1961. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. stellen historische Sachverhalte medial dar, interpretieren und präsentieren diese. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren die Folgen der Fluchtbewegung für den Staat. analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessensbezogenheit sowie beabsichtige und unbeabsichtigte Nebenfolgen. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fluchtmotive vor dem Mauerbau 1961

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Seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR siedelten viele Menschen aus dem Osten in den Westen über. Was waren ihre Beweggründe? Eine Flucht aus der DDR war bis zum Mauerbau 1961 über Berlin möglich. Die Gründe für eine Flucht aus der DDR waren vielfältig. Anhand von Flüchtlingsprotokollen aus dem West-Berliner Notaufnahmelager in Marienfelde erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Gründe, aus denen die Menschen die DDR bereits vor dem Bau der Mauer verließen. Darüber hinaus werden die Lernenden dazu angehalten, Profile der Geflüchteten zu erstellen, um sich so die Fluchtmotive genauer nachvollziehen zu können. Das Material eignet sich insbesondere zum Einstieg in das Thema "Flucht aus der DDR". Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen die Motive von Menschen, die sie zu einer Flucht aus der DDR veranlasst haben. erfahren, dass es verschiedene Motive für eine Flucht gab und setzen sich mit diesen intensiver auseinander. differenzieren zwischen den politischen, wirtschaftlichen und persönlichen Fluchtmotiven. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Kriterien geleitet Informationen aus Texten. stellen ihre Arbeitsergebnisse angemessen dar. organisieren ihre Arbeitsprozesse selbstständig. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen kriteriengeleitet Argumente aus historischen Deutungen. deuten historische Sachverhalte kritisch. beziehen Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation ein.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Jugendliche im Stasi-Visier am Beispiel des Operativen Vorgangs (OV) „Signal“

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Die Lernenden erfahren, welchen Ermittlungsaufwand das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) unternahm, um die Urheber öffentlich geäußerter systemkritischer Aussagen ausfindig zu machen und welche Konsequenzen dies für die betreffenden Personen hatte. Im September 1985 werden in der Rostocker Innenstadt an sieben Hauswänden regimekritische Parolen entdeckt. Im Zuge der Ermittlungen durch das Ministerium für Staatssicherheit fällt der Verdacht auf das Ehepaar Ute und Gunnar und dessen Freundin Dörte. Nach aufwendiger Observation und den Informationen eines inoffiziellen Mitarbeiters (IM) werden die Drei verhaftet, verhört und wegen "staatsfeindlicher Hetze" zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Neben den detaillierten Ermittlungsschritten thematisieren die Arbeitsmaterialien, welche politischen Überzeugungen die Verdächtigen vertraten, die sie zu ihren Handlungen veranlassten und welche Zugeständnisse sie machten, um einer mehrjährigen Haftstrafe zu entgehen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Arbeitsweisen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) kennen. erfahren, dass es in der DDR auch politischen Widerstand gegen das Regime gab. setzen sich mit den Motiven auseinander, die zu regimekritischen Äußerungen führten. setzen sich mit den Folgen regimekritischer Äußerungen auseinander. lernen Methoden des MfS kennen, Personen als inoffizielle Mitarbeiter (IM) zu gewinnen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden die notwendigen Erschließungsmechanismen von Textquellen ergebnisorientiert an. organisieren Einzel- und Teamarbeit selbstständig. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse vor der Klasse. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive von betroffenen Personen und Personengruppen nach. beurteilen anhand von Kriterien Argumente aus historischen Deutungen. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beziehen Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation ein.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Flucht aus der DDR – Versuchter Grenzdurchbruch zweier Schüler

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Die Unterrichtsmaterialien thematisieren am Beispiel der beiden Schüler Tom und Olli das Thema Republikflucht. Im Dezember 1979 beschließen die beiden 15-jährigen Schüler Tom Meier und Olli Rüber, aus der Deutschen Demokratischen Republik in die Bundesrepublik zu fliehen. Der Fluchtversuch misslingt. Tom wird erschossen, sein Freund Olli verhaftet und zu einer mehrmonatigen Jugendstrafe verurteilt. Anhand von Originalakten thematisieren die Arbeitsmaterialien neben dem Fluchtversuch der beiden Schüler, wie das Ministerium für Staatssicherheit versuchte, den Vorfall, insbesondere die Tötung des 15-jährigen Tom Meier, zu verheimlichen. Die strafrechtlichen Konsequenzen des Fluchtversuchs von Olli Rüber sind ebenfalls Gegenstand. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits über Grundwissen zu den Themen Grenzpolitik der Deutschen Demokratischen Republik sowie über das Ministerium für Staatssicherheit verfügen und mit Methoden zur Analyse von Textquellen vertraut sein. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Arbeitsweisen des Ministeriums für Staatssicherheit kennen. erörtern und reflektieren kritisch mit der Sicherung der Grenzen verbundenen Interessen des Staates. erkennen das Verhältnis zwischen dem Ministerium für Staatssicherheit und den Grenztruppen. vollziehen nach, welche möglichen Folgen die Republikflucht für die Flüchtenden haben konnte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden die notwendigen Erschließungsmechanismen von Textquellen ergebnisorientiert an. organisieren Einzel- und Teamarbeit selbstständig. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse vor der Klasse. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen anhand von Kriterien Argumente aus historischen Deutungen. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. deuten historische Sachverhalte kritisch. beziehen Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation ein.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Jugendliche als inoffizielle Mitarbeiter (IM) – IM "Shenja"

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Anhand der Arbeitsmaterialien erfahren die Lernenden, wie jugendliche inoffizielle Mitarbeiter angeworben wurden, wie ihre Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) aussah und welchen Einfluss dieses auf das Leben seiner Mitarbeiter hatte. Anhand von Originalakten setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Arbeitsweise des MfS auseinander. Die Materialien sind so konzipiert, dass sie modular oder auszugsweise im Unterricht eingesetzt werden können. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Thema Staatssicherheit sowie der Umgang mit Quellen bereits im Unterricht behandelt worden ist. Durch das Schicksal der jugendlichen inoffiziellen Mitarbeiterin Ute Beden ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler besonders anspricht. Mithilfe der Aufgabenstellungen werden die Lernenden außerdem dazu angeregt, nicht vorschnell zu urteilen, sondern durch intensive Quellenarbeit zu einem reflektierten und historisch begründeten Sach- und Werturteil zu gelangen. Die offene Gestaltung der Materialien erlaubt darüber hinaus einen flexiblen Einsatz im Unterricht. So können die Materialien wahlweise in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit bearbeitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, die Aufgaben und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit sowie der inoffiziellen Mitarbeiter. erläutern die Funktion der inoffiziellen Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. vollziehen nach, aus welchen Gründen Menschen als inoffizielle Mitarbeiter für das Ministerium für Staatssicherheit arbeiteten. setzen sich mit den persönlichen Folgen der Mitarbeit für das Ministerium für Staatssicherheit in Bezug auf die inoffiziellen Mitarbeiter auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden die notwendigen Erschließungsmechanismen von Textquellen ergebnisorientiert an. organisieren Einzel- und Teamarbeit selbstständig. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse anspruchsvoll und angemessen. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Audiobericht Beschwerdebrief eines algerischen Vertragsarbeiters

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Dieser Erfahrungsbericht schildert in Form eines Beschwerdebriefs, wie das Leben und Arbeiten als Vertragsarbeiter in der DDR entgegen der Versprechungen und Traumvorstellungen in Wirklichkeit aussah. Den Arbeitskräftemangel versuchte die DDR mit Arbeitern aus dem Ausland zu beheben. Zur Ausbildung und Beschäftigung von Arbeitskräften schloss sie deshalb Abkommen mit Ungarn, Polen, Algerien, Kuba, Mosambik und Vietnam ab. Ausländische Arbeiter aus diesen Ländern konnten maximal zwei Jahre im Land bleiben. Meist übten sie körperlich schwere oder monotone Tätigkeiten aus. Erfüllten sie vorgegebene Arbeitsnormen nicht oder verstießen sie gegen die "sozialistische Arbeitsdisziplin", dann drohte ihnen vorzeitige Rückkehr in ihr Heimatland. In Wohnheimen untergebracht waren private Kontakte zur DDR-Bevölkerung schwer möglich, und auch von den DDR-Behörden nicht erwünscht. In diesem Audiobeitrag wird ein Beschwerdebrief eines ehemaligen Vertragsarbeiters aus Algerien an die Werksleitung vorgelesen, in dem er sich über die Arbeits- und Lebensbedingungen beschwert. Dabei geht es vor allem um den Widerspruch zwischen den von der DDR-Regierung und den Behörden getroffenen Versprechungen in Bezug auf die Arbeits- und Lebensqualität sowie den versprochenen Lohn und der Realität vor Ort. Durch die anschauliche Erzählung ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug. Die Schülerinnen und Schüler erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und erfahren, wie es ihnen in der Fremde ergeht. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen. Die Stimme des Erzählenden sorgt für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag kann als Einstieg und als Diskussionsgrundlage in das Thema Vertragsarbeiter in der DDR genutzt werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Lebens- und Arbeitssituation von Vertragsarbeitern in der DDR auseinander. lernen zentrale Argumente der DDR-Regierung und DDR-Behörden kennen, um Vertragsarbeiter zu gewinnen. kennen Motive, die Menschen dazu bewegten, als Vertragsarbeiter in der DDR zu arbeiten. erkennen Widersprüche zu den von der Regierung und den Behörden gemachten Versprechungen und der Wirklichkeit. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. identifizieren im Hörbeitrag Informationen, die zur Beantwortung thematisch relevanter Fragen von Bedeutung sind. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Francesco d‘Avino

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Francesco d’Avino kam 1958 mit 18 Jahren aus Italien nach Deutschland, um Geld zu verdienen. In diesem Hörbeitrag erzählt er seine Lebensgeschichte und davon, worauf er aufgrund seiner Migration nach Deutschland stolz ist. Durch die anschauliche Erzählung in der Tradition der OralHistory ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen und erkennen auch Gemeinsamkeiten in ihren Lebenswünschen. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen, Witz, Tragik, Freude, Anstrengung und Leichtigkeit der Erinnerung - in allen Facetten und Zwischentönen. Die Stimme des Erzählenden sorgt für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Migrationsgeschichte und Migrationsgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag kann als Einstieg in das Thema Gastarbeiter in Deutschland genutzt werden. Zur Ergebnissicherung bietet es sich an, während des Anhörens die Höraufträge im ebenfalls hinterlegten Arbeitsblatt von den Schülerinnen und Schülern ausfüllen zu lassen und anschließend als Diskussionsgrundlage zu nutzen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation von Arbeitsemigranten und Gastarbeitern auseinander. · kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. identifizieren im Hörbeitrag Informationen, die zur Beantwortung der Fragen auf den Materialien relevant sind. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für das Fach Politik / SoWi

Hier finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Politik-/SoWi-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob Materialien zu Demokratie, politischen Theorien, aktuelle politischen Herausforderungen oder Wirtschaftssystemen: Dieses Fachportal bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierte Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht in Politik oder Sozialwissenschaften an Gymnasien, Gesamt-, Real-, Haupt- und Mittelschulen. 

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