Illusion Multitasking
Rasch noch eine SMS tippen, schnell einen Happs vom Frühstücksbrötchen: das geht doch nebenbei beim Überqueren der Straße oder beim Fahren. Oder etwa nicht? Es geht nicht: Multitasking hat sich als eine Illusion erwiesen. Das menschliche Gehirn ist nicht in der Lage, mehrere Tätigkeiten gleichzeitig zu bewältigen. Ob beim Telefonieren, Schreiben von Textnachrichten oder Bedienen von Navi und Radio, die Ablenkung durch moderne Technik kann das Unfallrisiko um bis zu 89 % erhöhen. Dabei sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 17 und 24 Jahren die am meisten gefährdete Risikogruppe.
Die Unterrichtseinheit
Mithilfe von Multitasking-Experimenten und einem Begleitfilm erfahren die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit, wie stark Ablenkung ihre Leistungsfähigkeit einschränkt und ziehen daraus Rückschlüsse auf Ablenkungssituationen im Straßenverkehr, denen sie im Alltag als aktiv Beteiligte (Fußgänger, Fahrradfahrer, Motorisierte oder Mitfahrer) begegnen. In vier Lernstationen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler theoretische Grundlagen zu Multitasking, Unfallstatistiken sowie zur Rechtslage und reflektieren ihr Problembewusstsein. Das abschließende Videoprojekt gibt den Schülerinnen und Schülern Raum, das Thema Ablenkung im Straßenverkehr kreativ umzusetzen und eigene Impulse zu setzen. Das Lernmodul eignet sich für Projekttage, einzelne Bausteine können auch in den Fachunterricht integriert werden.



