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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Umfang und Flächeninhalt von einem Trapez

Unterrichtseinheit
14,99 €

Wie viel Kreppband und wie viele Sprühdosen werden benötigt, um das Logo einer bekannten Sportfirma an die Wand zu sprühen? In dieser Unterrichtseinheit geht es darum, mithilfe der mathematischen Modellierung den Umfang und den Flächeninhalt von Trapezen in einem Anwendungszusammenhang zu bestimmen. Viele Logos von Marken und Firmen bestehen aus geometrischen Formen. Ebenso ein Logo, welches Inhalt dieser Unterrichtseinheit ist, denn es besteht aus drei Trapezen. Ziel der Stunde ist es, die Frage zu lösen, wie viel Kreppband und wie viele Sprühdosen benötigt werden, um das Logo an eine Wand sprühen zu können. Die Erarbeitung beziehungsweise die Herleitung der Formel für den Flächeninhalt orientiert sich nach dem EIS-Prinzip von Brunner, in der ein Lerninhalt auf enaktiver (handelnder), ikonischer (bildlicher) und symbolischer (formalisierter) Ebene behandelt wird. In der enaktiven Phase legen die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit das Trapez aus dem zusätzlichen Material so an das deckungsgleiche Trapez auf dem Arbeitsblatt an, dass ein bereits bekanntes Viereck (Parallelogramm) entsteht. Dies führt zur ikonischen Ebene, in der die Schülerinnen und Schüler in Paararbeit mithilfe des Bildes Erkenntnisse für den Flächeninhalt gewinnen. Auf der symbolischen Ebene werden dann schließlich die Flächeninhalte berechnet und die Erkenntnisse in eine verallgemeinernde Formel übersetzt. Nachdem die Formel für den Flächeninhalt gesichert ist, haben die Schülerinnen und Schüler das nötige Werkzeug, um die Modellierung " Wie viel Kreppband und wie viele Sprühdosen werden benötigt, um das Logo an eine Wand zu sprühen? " selbstständig zu bearbeiten. In Paararbeit werden alle relevanten Informationen in mathematische Terme und Gleichungen übersetzt und anschließend gelöst. Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler können sich darüber hinaus in einem zweiten Arbeitsblatt mit alternativen Flächeninhaltsberechnungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Umfang und Flächeninhalt von einem Trapez Hinter dem Logo einer Sportmarke verstecken sich Trapeze, deren Umfänge und Flächeninhalte berechnet werden sollen. Da die Formeln für die Schülerinnen und Schüler noch unbekannt sind, bildet die Herleitung dieser Formeln den inhaltsbezogenen mathematischen Kern der Stunde. Der Umfang ist im Vergleich zum Flächeninhalt einfach hergeleitet. Wie bei allen geometrischen Formen entspricht der Umfang einfach der Summe aller Seitenlängen. Das ist den Lernenden bereits von anderen geometrischen Formen bekannt, weshalb der Fokus auf der Herleitung des Flächeninhalts liegt. Diese Herleitung soll gelingen, indem die Fläche durch geschickte Ergänzung auf bereits bekannte Flächen zurückgeführt wird, wodurch die Formel für die relevante Fläche abgeleitet werden kann. Zwei deckungsgleiche Trapeze werden hier zu einem Parallelogramm geformt. Den Flächeninhalt eines Parallelogramms berechnet man, indem man die Länge einer Grundseite mit der dazugehörigen Höhe multipliziert. Der Flächeninhalt des entstandenen Parallelogramms wird halbiert und es ergibt sich die Formel für den Flächeninhalt eines Trapezes. Didaktisch-methodische Analyse Methodisch ist die Unterrichtsstunde nach dem EIS-Prinzip mit Think-Pair-Share aufgebaut. Diese Herangehensweise bedient alle Lerntypen, da neben dem haptischen Arbeiten auch bildlich gearbeitet wird. Die erste Phase findet in Einzelarbeit statt, damit alle Lernenden nach dem Stundeneinstieg aktiviert bleiben und in die anschließende Paararbeit eigene Gedanken mitnehmen können. Durch die Paararbeit findet eine lernförderliche Kommunikation statt, die zum Formalisieren führt. Durch den problemorientierten Stundeneinstieg und das Lösen des Kreppband- und Sprühdosenproblems im zweiten Teil der Stunde findet eine automatische Binnendifferenzierung durch die mathematische Modellierung statt. Vorkenntnisse und Vorbereitung Die Schülerinnen und Schüler sollten die Flächeninhaltsformel eines Parallelogramms kennen, um diese Unterrichtseinheit zielgerecht bearbeiten zu können. Für die Vorbereitung muss das Arbeitsmaterial von der Lehrkraft ausgedruckt und ausgeschnitten werden. Fachbezogene Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler leiten selbstständig die Flächeninhaltsformel des Trapezes her. wenden die Flächeninhaltsformel im Modellierungskreislauf ab. bestimmten selbständig aus ihren mathematischen Ergebnissen eine reale Lösung für den Sachzusammenhang. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen ihre Überlegungen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern nachvollziehbar vor. lernen durch Paar- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Attrappenversuche

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial erörtern die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse von Attrappenversuchen an Silbermöwen-Küken und sie gewinnen Einsichten über einen möglichen Versuchsablauf von Attrappenversuchen. Nebenbei vertiefen sie ihr Verständnis über Schlüsselreize. Im Rahmen des Themengebiets Verhaltensbiologie in der Q3 werden sowohl im Grund- als auch im Leistungskurs angeborene und erlernte Verhaltensweisen gelehrt. Exogene und endogene Faktoren beeinflussen die proximaten Ursachen angeborenen Verhaltens. Schlüsselreize stellen dabei einen großen exogenen Faktor dar. Sie sind Reizmuster, die bei Wahrnehmung mit einer Instinkthandlung beantwortet werden. Schlüsselreize sind oft auffällig, einfach und eindeutig. Sie können visuell, akustisch oder taktiler Art sein. Bei Attrappenversuchen werden künstliche Reize verwendet. Der Schlüsselreiz wird hierbei leicht oder stark verändert. Es kann dadurch ermittelt werden, welche Merkmale oder Einzelreize das angeborene Verhalten trotzdem noch hervorrufen kann. Schlüsselreize sowie das Prinzip der Attrappenversuche sind Gegenstand des Unterrichtsstoffs in der Q3. Das vorliegende Arbeitsblatt beschreibt verschiedene Attrappenversuche zu Silbermöwen. Jungtiere picken bei Hunger an den roten Punkt an der unteren Schnabelhälfte der Mutter. Dieses Verhalten kann unmittelbar nach der Geburt beobachtet werden. Scheinbar löst der rote Punkt als Schlüsselreiz ein bestimmtes Verhalten aus. Die Zusammenhänge zwischen Bettelverhalten und dem Schlüsselreiz wurden Mitte des letzten Jahrhunderts von Nobelpreisträger Nikolaas Tinbergen untersucht. Hierfür wurden verschiedene Schnabelattrappen verwendet, wobei die Form des Schnabels oder die Farbe des Flecks variiert wurden. Das Ergebnis lässt eindeutig darauf schließen, dass das Bettelverhalten angeboren ist. Eine Instinkthandlung also, hervorgerufen durch den Schlüsselreiz des roten Punktes. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können naturwissenschaftliche Untersuchungen planen, durchführen, auswerten und Ergebnisse interpretieren (E1). reflektieren den Prozess naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung und charakterisieren die Naturwissenschaften als wissenschaftliche Disziplin (E3). erschließen sich Informationen über naturwissenschaftliche Zusammenhänge (K1). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sortieren die Informationen in einer Abbildung nach Relevanz und Fragestellung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen sich mit eigenen Ideen ein und diskutieren einen gemeinsamen Lösungsvorschlag.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Canva im Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel stellt das digitale Tool "Canva" für den unterrichtlichen Einsatz vor. Es werden Anwendungsszenarien gegeben, um Lernmaterialien zu entwickeln, fächer- und jahrgangsübergreifenden Unterricht zu gestalten und selbstgesteuertes Lernen im Unterricht sowie kollegialen Materialaustausch zu fördern. In den letzten Jahren zeigte sich der Bedarf an digitalen Tools für den Unterricht auf Distanz deutlich. Erkennbar war in diesem Zusammenhang aber auch, dass grundsätzlich ein Bedarf an Lösungen besteht, die den Unterricht an die gesellschaftlichen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts anpassen. Canva als Möglichkeit, den Unterricht zu digitalisieren Mit " Canva " existiert ein einfach anzuwendendes Tool, das ganzheitlich Unterricht eingesetzt werden kann und zudem DSGVO-konform ist. Durch die Möglichkeit, mediatisiert individuelle, interaktive und kreative Ergebnisse zu gestalten, hat Canva einen motivierenden Charakter. Es fördert durch digitales Erarbeiten von Lernmaterial die Medienkompetenz und kann in verschiedene Lernplattformen beziehungsweise Learning-Management-Systeme (LMS) integriert werden. Die Funktion des virtuellen Klassenzimmers ermöglicht kollaboratives Arbeiten in Echtzeit, aber auch kooperatives Arbeiten zu individuellen Lernzeiten oder Einzelarbeit ist möglich. So kann Canva beispielsweise flexibel für Gruppenarbeiten genutzt werden. Fächer- und jahrgangsstufenübergreifender Unterrichtseinsatz Mittels Canva können diverse interaktive Lernmaterialien von Lernenden sowie Lehrenden erstellt werden. Das Tool kann dabei fächer-, methoden- und inhaltsübergreifend eingesetzt werden. Es eignet sich für den Einsatz ab der Jahrgangsstufe fünf. Technische Voraussetzungen Für die Anmeldung bei Canva ist zumindest auf Seiten der Lehrkraft eine E-Mail-Adresse oder ein Google-, Facebook- oder Apple-Account notwendig. Die Webseite wird auf Deutsch angezeigt. Für den Einsatz von Canva im Unterricht ist ein digitales Endgerät (Smartphone, Tablet, Computer) notwendig. Gebraucht wird auch ein Internetzugang und bei Bedarf ein Beamer oder ein interaktives Whiteboard. Kosten von Canva Die Anmeldung bei Canva ist in der Basisversion kostenlos. Dabei stehen über 250.000 Vorlagen, verschiedene Designtypen und Fotos sowie ein 5GB Cloudspeicher zur Verfügung. Die eigentlich kostenpflichtige Pro-Version steht Lehrkräften und Bildungseinrichtungen gratis zur Verfügung. Enthalten sind alle Features der Basisversion sowie zusätzliche Vorlagen, Designtypen, Fotos und Gestaltungsmöglichkeiten. Außerdem ist ein 100GB Cloudspeicher inkludiert. Canva anwenden – Lernmaterial entwickeln Sofern im Rahmen der Anmeldung angegeben, erhalten Lehrkräfte auf sie abgestimmte Vorschläge zum Erstellen von Unterrichtsmaterialien – die sogenannten Designs. Ein häufig verwendetes Design ist die Infografik. Diese kann den individuellen Ansprüchen (je nach Fach und Thema) gestalterisch und inhaltlich angepasst werden. Dafür stehen diverse Infografik-Vorlagen mit Bearbeitungsoptionen zur Verfügung. Bearbeitet werden können beispielsweise Schriftart, Schriftfarbe oder Effekte und Animationen. In die interaktive Infografik können auch eigene Grafiken oder Audiodateien eingebunden werden. Datenschutz und Sicherheit beachten Um minderjährigen Schülerinnen und Schüler die Arbeit mit Canva zu ermöglichen, ist es als Lehrkraft unabdingbar, sich die Einwilligung der Erziehungsberechtigten einzuholen. Außerdem sollten Tracking Cookies deaktiviert werden, um zu vermeiden, dass das Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer über das Internet aufgezeichnet und ausgewertet wird. Ergänzend sollte Canva über einen sicheren Browser anstelle einer mobilen App verwendet werden.

  • Fächerübergreifend / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Mathematik / Rechnen & Logik / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Englisch / DaF / DaZ / Musik

Entstehung des Ruhepotenzials

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig und schrittweise die Entstehung des Ruhepotenzials an der Zellmembran. Dafür stehen ihnen drei zeitlich aufeinanderfolgende Abbildungen zur Verfügung. Im Rahmen des Themengebiets Neurobiologie in der Q3 werden sowohl im Grund- als auch im Leistungskurs der Bau und die Funktion der Nervenzelle gelehrt. Hierfür ist es sehr wichtig, das Ruhepotenzial und das Aktionspotenzial zu verstehen. Denn eine Nervenzelle gibt die Reize über Aktionspotenziale weiter, die wiederum nur entstehen können, wenn das Ruhepotenzial natürlicherweise vorliegt. Das Ruhepotenzial ist ein Gleichgewichtspotenzial. Es entsteht dadurch, dass der elektrische Gradient (Ladungsunterschiede zwischen dem Innen- und Außenbereich der Zelle) dem chemischen Gradienten entlang der Zellmembran (Konzentrationsgefälle verschiedener Ionen) entgegenwirkt. Es ist die Grundlage für das Verständnis des Aktionspotenzials. Mit dem vorliegenden Arbeitsmaterial können die Schülerinnen und Schüler die unterschiedliche Ionenverteilung wahrnehmen. Sie beschreiben kleinschrittig, welche Ionen sich bewegen und warum sie dies tun. So können sie mit jedem Schritt eine Triebkraft zur Entstehung des Ruhepotenzials ausmachen und das Zusammenspiel dieser Kräfte als Gleichgewichtszustand beschreiben. Dies wird allerdings nicht allen Lernenden leichtfallen. Deshalb sollte in der zu diesem Arbeitsblatt zugehörigen Schulstunde binnendifferenziert gearbeitet werden. Während leistungsstärkeren Schülerinnen und Schülern die Abbildungen ausreichen könnten, benötigen andere weitere Hilfestellungen. Dies kann durch Paararbeit statt Einzelarbeit oder über Medien – wie beispielsweise das Schulbuch oder ein Lehrvideo – geschehen. Vorrausetzung zur Bearbeitung dieses Arbeitsmaterials ist das Wissen um die Semipermeabilität beziehungsweise Selektivpermeabilität der Membran und die Diffusion. Auch die einzelnen Ionen werden nicht näher erläutert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten naturwissenschaftliche Definitionen, Regeln, Gesetzmäßigkeiten und Theorien und wenden sie an (F2). erschließen sich Informationen über naturwissenschaftliche Zusammenhänge (K1). dokumentieren und präsentieren naturwissenschaftsbezogene Sachverhalte (K2). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übersetzen eine Bildabfolge in einen Text. können entsprechend ihrer Selbsteinschätzung weiterführende Medien als Hilfestellung benutzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen sich mit eigenen Ideen ein und erörtern einen gemeinsamen Lösungsvorschlag (für den Fall einer Paararbeit).

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

religionen-entdecken.de: spannendes Wissen über Weltreligionen

Fachartikel

Diese Übersicht zu religionen-entdecken.de stellt das führende Wissensportal für die Weltreligionen in Deutschland vor. Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren finden ein umfassendes Lexikon über acht Weltreligionen, haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und das erlangte Wissen spielerisch zu testen. Die Website religionen-entdecken.de vermittelt 8- bis 13-Jährigen Wissen über die Weltreligionen. Sie informiert über religiöse Glaubensvorstellungen und -praktiken und baut so Vorurteile im Hinblick auf Unbekanntes ab. Zurzeit sind acht Religionsgemeinschaften dargestellt: Alevitentum Bahai Buddhismus Christentum Hinduismus Islam Judentum Jesidentum Sikhi Religionen-entdecken.de leistet einen wertvollen Beitrag zur Verständigung zwischen den Weltreligionen, in dem durch spielerische und niederschwellige Teilhabemöglichkeiten Kindern und Jugendlichen ein Wissensaustausch über das kulturell Fremde ermöglicht wird.

  • Religion / Ethik

Monosynaptischer Reflexbogen

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial über den Reflexbogen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Einzel- oder Paararbeit den Ablauf eines monosynaptischen Reflexbogens. Im Rahmen des Themengebiets Verhaltensbiologie in der Q3 wird sowohl im Grund- als auch im Leistungskurs angeborenes Verhalten gelehrt. Dabei sollen Reflexe und Erbkoordinationen schematisch behandelt werden. Dieses Arbeitsmaterial konzentriert sich auf Reflexe. Reflexe sind unwillkürliche, schnelle Reaktionen des Organismus, die neuronal vermittelt werden und immer gleich ablaufen. Ihnen zugrunde liegen einfache Reflexbögen oder komplexere Reflexkreise. Als Reaktion auf spezifische Reize spielen Sinnesorgane, Nerven und Muskeln zusammen und führen zu einer Reaktion. Mit dem vorliegenden Arbeitsblatt erarbeiten sich die Lernenden den Ablauf eines einfachen monosynaptischen Reflexbogens. Hierbei erfolgt die Verschaltung von afferenten und efferenten Neuronen auf spinaler Ebene über eine einzige Synapse im Vorderhorn des Rückenmarks. Es kommt zu einer muskulären Reaktion, beispielsweise das Vorschnellen des Beines beim Stolpern. Somit haben einige dieser angeborenen Rückenmarksreflexe eine Schutzfunktion. Sie sind nur indirekt über eine Reizkontrolle zu beeinflussen und es sind die am schnellsten ablaufenden Reflexe des Organismus. Beispiele für solche monosynaptischen Reflexe sind der Patellarsehnenreflex und der Lidschlussreflex. Der Reflexbogen als schematisches Modell gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Wirkungsweise des vegetativen Nervensystems und auch die Aktivitäten des zentralen Nervensystems grundlegend zu verstehen und zu verinnerlichen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten naturwissenschaftliche Definitionen, Regeln, Gesetzmäßigkeiten und Theorien und wenden sie an (F2). erschließen sich Informationen über naturwissenschaftliche Zusammenhänge (K1). können naturwissenschaftsbezogene Sachverhalte dokumentieren und präsentieren (K2). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übersetzen eine Bildabfolge in einen Fließtext. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen sich mit eigenen Ideen ein und erörtern einen gemeinsamen Lösungsvorschlag (für den Fall einer Paararbeit).

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Medienbiografie und Mediennutzungsverhalten

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erforschen die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Medienbiografie und erheben ihr aktuelles persönliches Mediennutzungsverhalten. Dafür stehen vier Kopiervorlagen zur Verfügung. Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihrer persönlichen Medienbiografie auseinander. Sie schauen zurück und reflektieren, welche Medien sie zu welcher Zeit in ihrem Leben genutzt haben. Dazu entwickeln sie einen Medienzeitstrahl, der neben den zum jeweiligen Zeitpunkt konsumierten Medien auch damit verbundene Emotionen, Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen integriert. Auf dieser Basis ziehen die Schülerinnen und Schüler Schlüsse bezogen auf ihr aktuelles Mediennutzungsverhalten und erheben und bewerten dieses auch vor dem Hintergrund ihrer beruflichen Ausbildung. Dabei erfahren sie sich nicht nur als Konsumentinnen und Konsumenten von Medien beziehungsweise Mediendiensten, sondern setzen sich auch aktiv mit ihren Rollen als Rezipientinnen und Rezipienten, Interaktionistinnen und Interaktionisten sowie Informationsschaffende auseinander. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Medienbiografie beziehungsweise Mediennutzung (im Hinblick auf Quantität und Qualität) ist vor dem Hintergrund sich immer rascher verändernder Medienwelten von großer Relevanz. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich nicht nur als Konsumentinnen und Kosumenten begreifen, die Medien zur Unterhaltung nutzen, sondern ihre Rolle ganzheitlicher erkunden. Sie sollen erkennen, wo sie Medien nicht nur konsumieren, sondern auch gestalten und zu Interaktionszwecken verwenden. Hierbei soll gezielt auch ein Blick auf die Mediennutzung im Kontext ihrer beruflichen Ausbildung gelegt werden. Vorkenntnisse sind für die Erarbeitung dieser Unterrichtseinheit nicht erforderlich. Aufgrund der thematischen Ausrichtung und der starken Zentrierung auf das Individuum ist von einer erhöhten Motivation der Schülerinnen und Schüler bei der Erarbeitung auszugehen. Lehrkräfte sollten sich neben dem Bereitstellen der Arbeitsmaterialien vorbereitend mit der Auswertung des Mediennutzungsfragebogens auseinandersetzen. Hier bietet es sich an, die Antworten einfach zu zählen und bei Bedarf Mittelwerte zu errechnen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen Fachbegriffe (zum Beispiel soziale Medien, Medien-Rezipientinnen und -Rezipienten, Interaktionistinnen und Interaktionisten sowie Informationsschaffende). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren ihre Rollen als Rezipientinnen und Rezipienten, Interaktionistinnen und Interaktionisten sowie Informationsschaffende in Bezug auf Medien. nutzen das Internet eigenständig für Recherchen zu spezifischen Fachbegriffen. erheben und diskutieren ihr persönliches Mediennutzungsverhalten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend miteinander um. geben einander adäquat Feedback. arbeiten angemessen miteinander im Team.

  • Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Grundlagen der Raketenphysik

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Grundlagen der Raketenphysik" wird die Fortbewegung von Raketen im Weltraum thematisiert. Diese Art der Fortbewegung ist deshalb besonders, weil im Gegensatz zu den uns auf der Erde bekannten Fortbewegungsmöglichkeiten wie etwa dem Gehen, Fahren oder auch Fliegen im Weltraum außerhalb der Lufthülle der Erde das Medium zum Abstoßen (Boden oder Luft) fehlt. Dass der Flug von Raketen trotzdem möglich ist, liegt an der Art des Antriebes von Raketen – der von der Rakete ausgestoßene verbrannte Treibstoff sorgt aufgrund des Rückstoßprinzips für die Vorwärtsbewegung der Rakete.Anhand eines einfachen Beispiels in Form eines Raketenwagens wird den Schülerinnen und Schülern das auf der Impulserhaltung basierende Rückstoßprinzip vorgestellt und Schritt für Schritt erläutert. Dabei reicht es zum Verstehen für die Lernenden zunächst völlig aus, den Ausstoß der "Treibstoffmasse" in kleinen Einzelportionen zu simulieren und die Ergebnisse für Berechnungen wie etwa die Geschwindigkeit des Raketenwagens mittels der Gesetze zur Impulserhaltung zu verwenden. Dieses sogenannte "Iterationsverfahren" macht es durch Verkleinerung entsprechender Parameter wie Masse oder Zeit möglich, Näherungslösungen zu finden, die der tatsächlichen Geschwindigkeit immer näherkommt. Für eine exakte Bestimmung der Geschwindigkeit benötigt man im weiteren Verlauf des Unterrichts dann die Gesetzmäßigkeiten der Differential- und Integralrechnung. Grundlagen der Raketenphysik: auf dem Weg in den Weltraum Die seit Jahren verstärkt zunehmenden Aktivitäten – auch von finanzstarken Privatunternehmen – zeigen deutlich, welche Rolle Raketen für den Transport einer Vielzahl von Satelliten in erdnahe Umlaufbahnen oder auch zur Erforschung weit entfernter Himmelsobjekte (Stichwort: Marsmission ) haben. Die dafür notwendige Technik und damit auch die dahinterstehende Physik ist zwar – im Detail betrachtet – äußerst kompliziert und aufwendig, kann aber im Rahmen der speziellen Möglichkeiten der Oberstufenphysik des Gymnasiums gut besprochen werden. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können nur in der Weise vorausgesetzt werden, dass unter anderem die von jedem Jugendlichen benutzten Smartphones sehr von stationären Satelliten abhängen und mithilfe von Raketen in ihre Umlaufbahn gebracht werden müssen. Weitere Kenntnisse über Bau und Funktion von Raketen sollten eher die Ausnahme sein. Didaktische Analyse Bei der Behandlung dieses Themas kann man davon ausgehen, dass das Rückstoßprinzip, das bei Raketen, aber auch bei Flugzeugen in ähnlicher Weise den Vortrieb ermöglicht, von den meisten Lernenden, die Physik in der Oberstufe gewählt haben, problemlos verstanden werden kann. Methodische Analyse Die Annäherung an die exakten Vorgänge beim Antrieb von Raketen mithilfe des an Näherungslösungen angelegten Iterationsverfahrens stellt eine gute Möglichkeit dar, auf relativ einfache Art den Lernenden das Rückstoßprinzip nahezubringen. Damit können die Voraussetzungen für die besonders interessierten Schülerinnen und Schüler geschaffen werden, auch die deutlich schwierigeren Gesetzmäßigkeiten bei der mathematisch exakten Beschreibung zu verstehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Abläufe bei Raketenflügen beschreiben und erläutern. kennen die physikalischen Gesetzmäßigkeiten, mit denen Raketenflüge möglich werden. wissen um die Bedeutung des Iterationsverfahrens für das grundlegende Verständnis für die näherungsweise Berechnung der Raketengeschwindigkeit. verwenden den Impulserhaltungssatz, um Bewegungszustände zu erklären sowie Bewegungsgrößen zu berechnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Paar- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Erstellung eines Erklärvideos – Beispiel: Klimawandel

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen (Beispiel: Klimawandel) und erstellen dazu mit einfachen Mitteln ein Erklärvideo. Das Erstellen von Erklärvideos ist selbstverständlich auch auf andere Themen übertragbar. In dieser Unterrichtseinheit werden Grundlagenkenntnisse zu Klimawandel-, Anpassungs- sowie Nachhaltigkeitsthemen mithilfe von Erklärvideos erarbeitet und vermittelt. Für die inhaltliche Erarbeitung kann auf die im Rahmen des PIKeeBB-Projektes entwickelten Unterrichtsmaterialien über Klimawandel- und Nachhaltigkeitsthemen zurückgegriffen werden. Zur Verfügung stehen unter anderem Hintergrundinformationen zu den Folgen des Klimawandels, Anpassungsmaßnahmen sowie Materialien zum Konsumverhalten und zur Kritik an der Verantwortungsverschiebung auf Individuen durch Konsumkritik. Die Schülerinnen und Schüler können sich beispielsweise mit verschieden Begriffen und Zusammenhängen zur Klimakrise, den Ursachen der globalen Erwärmung oder möglichen Folgen auseinandersetzen. Sie erarbeiten sich die Themen selbstständig und erstellen dazu mit einfachen Mitteln ein Erklärvideo (maximal 1,5 Minuten). Dafür können sie ihre Smartphones nutzen. Das Erstellen von Erklärvideos ist selbstverständlich auch auf andere Themen übertragbar. Das Thema Klimawandel ist von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. In den Erklärvideos werden verschiedene klimawissenschaftliche Grundlagen sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene in leicht verständlicher Form von den Schülerinnen und Schülern in Gruppen selbstständig aufgearbeitet und präsentiert. Die Themen können je nach Kenntnisstand der Lernenden gewählt werden; das Erarbeiten ist also auch ohne Vorkenntnisse möglich. Die Schülerinnen und Schüler üben sich im Umgang mit digitalen Medien wie einer Smartphone-Kamera, einer Mediaplayer-Software oder dem Internet. Im Erklärvideo erstellen die Schülerinnen und Schüler dann eine Zusammenfassung ihrer Recherche-Ergebnisse. Dafür reduzieren sie gemeinsam im Team umfangreiche Informationen auf wichtige Kernaussagen und stimmen sich über die Rollenverteilung beim Dreh ab. Die Lernenden können nach dem Videodreh die Kernaussagen zu ihrem gewählten Thema im Bereich Klimawandel nennen und erklären. Zum Abschluss präsentieren die Gruppen ihre Erklärvideos vor der ganzen Klasse. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren eigenständig zu unterschiedlichen Themen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen eigenständig eine themenbezogene Recherche mit unterschiedlichen Medien durch. extrahieren die wesentlichen Informationen aus den Quellen und dokumentieren sie. bereiten den Lern- und Arbeitsprozess in den einzelnen Phasen zielgerichtet vor und setzen ihn selbständig um. diskutieren und bewerten die inhaltliche und gestalterische Umsetzung des Videos. lernen nach dem Prinzip "Lernen durch Lehren". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die Informationen sowie deren Relevanz. dokumentieren und präsentieren die Ergebnisse ihrer Gruppe. Vertiefen den Umgang mit digitalen Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich gegenseitig zu helfen und sich über ein neues Thema untereinander auszutauschen. arbeiten in Teams und steigern ihre Kommunikationsfähigkeit.

  • Fächerübergreifend / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Sichelzellanämie – die Ursachen einer Krankheit

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler in Paararbeit die genetische Ursache der Sichelzellanämie, indem sie die Auswirkungen einer Punktmutation in einem gegebenen DNA-Abschnitt auf die Aminosäuresequenz untersuchen. Diese Aufgabe ist als Übungsaufgabe zum Vertiefen und Anwenden des Wissens über die Proteinbiosynthese gedacht und kann zur Einführung in das Thema Mutationen genutzt werden. Die Sichelzellanämie wird im Zusammenhang mit dem Themenkomplex Vererbung behandelt. Dabei geht es nicht nur um die Cytogenetik und die klassischen Vererbungsregeln nach Mendel, sondern auch um die Grundlagen der Molekulargenetik. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler den Aufbau der DNA sowie die universellen Prinzipien der Codierung genetischer Information kennen. Daran anschließend wird überblicksweise die Proteinbiosynthese besprochen. Auch Mutationen und Erbkrankheiten werden thematisiert. Die Sichelzellanämie ist eine in der afrikanischen Bevölkerung häufig auftretende Erbkrankheit, die ihre Ursachen in der Molekulargenetik hat: Auf dem Gen der β-Globin-Protein-Untereinheit des Hämoglobins auf Chromosom 11 liegt an sechster Position eine Punktmutation vor, sodass statt Glutaminsäure die Aminosäure Valin verwendet wird. Die Erythrozyten, die dieses veränderte Hämoglobin tragen, verformen sich bei Sauerstoffarmut zu der typischen Sichelform. Im tropischen Afrika sind bis zu 40 % der Bevölkerung davon betroffen. Die Krankheit kann homozygot (alle β-Ketten betroffen) oder auch heterozygot (nur ein Teil der β-Ketten betroffen) vorkommen. Entsprechend treten die Krankheitssymptome unterschiedlich stark auf. Das vorliegende Arbeitsmaterial hilft dabei, die komplexen Vorgänge der Proteinbiosynthese zu verinnerlichen und vereinfacht anzuwenden. Dafür werden die Vorgänge des Prozesses an dem konkreten Beispiel Sichelzellanämie wiederholt. Den Lernenden liegt ein kurzer DNA-Abschnitt von gesunden und erkrankten Personen vor, den sie schrittweise angeleitet in Aminosäuresequenzen übersetzen. Dabei erkennen sie den Austausch der Aminosäure als Ursache der Krankheit und lernen so Punktmutationen und ihre Folgen kennen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen biologische Sachverhalte (zum Beispiel Strukturen, Funktionen oder Zusammenhänge) dar oder überführen sie in eine sach-, adressaten- und situationsgerechte Darstellungsform im Hinblick auf die Zielgruppe. verwenden eine vereinfachte biologische Fachsprache, um Sachverhalte und biologische Zusammenhänge sachgerecht zu beschreiben, sie adressatengerecht weiterzugeben beziehungsweise den Basiskonzepten der Biologie zuzuordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen sich mit eigenen Ideen ein und diskutieren einen gemeinsamen Lösungsvorschlag. können entsprechend ihrer Selbsteinschätzung weiterführendes Material bearbeiten.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Numerische Chromosomenaberrationen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit handelt von numerischen Chromosomenaberrationen, die anhand von vier Fallbeispielen behandelt werden. Die Unterrichtseinheit wird durch interaktive Übungen ergänzt. In dieser Unterrichtseinheit geht es um die unterschiedlichen Syndrome, die durch das Fehlen eines X-Chromosoms (Turner-Syndrom), das zusätzliche Vorhandensein eines X-Chromosoms (Klinefelter-Syndrom) oder das zusätzliche Vorhandensein des 18. beziehungsweise 21. Chromosoms (Edwards- oder Down-Syndrom) ausgelöst werden. Die Motivation der Lernenden erfolgt durch Abbildungen von vier teilweise hypothetisch betroffenen Menschen. Nachdem das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler zu den Syndromen, vor allem zum Down-Syndrom, erfragt wurde, bearbeiten sie in arbeitsteiliger Gruppenarbeit die Arbeitsblätter 1 bis 4 (pro Gruppe ein Arbeitsblatt). Jede Gruppe bekommt jeweils das Arbeitsblatt eines Syndroms. Auf den Arbeitsblättern 1 bis 4 analysieren die Lernenden das abgebildete Karyogramm des jeweiligen Syndroms und kreuzen dann nach Diskussion der vorgegebenen Antworten die richtigen Aussagen dazu an. Anschließend übertragen sie ihre Ergebnisse auf die richtige Spalte in der Tabelle auf einer Übersichtsseite. Danach wird pro Gruppe ein Sprecher/eine Sprecherin ausgesucht, der/die die Ergebnisse der Gruppe den anderen Gruppen präsentiert. Die vorgetragenen Ergebnisse werden von den Schülerinnen und Schülern während der Präsentationen in ihre Tabelle übernommen. Am Ende der Stunde erfolgt eine Zusammenfassung, bei der die Bilder der Betroffenen erneut gezeigt werden und es wird jeweils durch eine Schülerin oder einen Schüler mündlich zusammengefasst, welche Abweichungen vorliegen und wie sich diese auswirken. Außerdem werden die Regeln für das Erstellen des wissenschaftlichen Namens und des Karyotyps wiederholt. Ergänzend oder vertiefend zur Unterrichtseinheit gibt es interaktive Übungen. Damit können die Lernenden ihre Erkenntnisse weiter festigen und wiederholen. Gegenstand dieser Unterrichtseinheit ist das Fehlen beziehungsweise das dreifache Vorliegen verschiedener Chromosomen beim Menschen. Es bietet sich an, zu Beginn der Stunde das menschliche Karyogramm und die Anzahl und Anordnung der Chromosomen darin zu wiederholen, um das Vorwissen der Lernenden zu aktivieren. Hier sollte auch auf den Begriff "Karyotyp" eingegangen werden und auf die Aussagen, die hinter dem Karyotyp "46, XX" und "46, XY" stehen. Denkbar wäre auch eine Wiederholung des Vorwissens allein mit der Präsentation der beiden Karyotypen, indem die Lernenden erklären, welche Informationen hinter diesen kurzen Bezeichnungen stecken. Anschließend folgt als motivierender Einstieg die Abbildung der vier Betroffenen von den Arbeitsblättern mit der Frage, worunter sie leiden könnten. Dabei fällt den Schülerinnen und Schülern zumeist auf, dass zwei Betroffene ganz gesund aussehen, während man den anderen beiden ansehen kann, dass sie unter einer Krankheit leiden. Da einige Lernende in ihrem Bekanntenkreis Menschen mit Trisomie 21 haben könnten, fallen hier oft schon die Begriffe Down-Syndrom, Trisomie 21 oder Chromosomenfehler, ohne dass ihnen genau bekannt wäre, was die Ursache dafür ist. Dadurch erfolgt die Überleitung zur Erarbeitungsphase, in der die Jugendlichen in vier Gruppen eingeteilt werden. Jede Gruppe bekommt jeweils ein Syndrom zugeteilt. Die Lernenden analysieren in ihrer Gruppe gemeinsam das auf ihrem Arbeitsblatt dargestellte Karyogramm und kreuzen die richtigen Antworten an. Der Vorteil der Gruppenarbeit liegt hier darin, dass es für manche Schülerinnen und Schüler schwierig sein könnte, die richtigen Antworten zu finden. In der Gruppe hingegen gelangen die Lernenden durch Diskussionen und Erklären untereinander zuverlässig zu den richtigen Lösungen. Außerdem werden während der Gruppenarbeit die sozialen Kompetenzen der Lernenden geschult. Nachdem die Gruppen ihre Erkenntnisse auf die Tabelle auf der Übersichtsseite übertragen haben, wird pro Gruppe eine Sprecherin oder ein Sprecher auserkoren, die/der den anderen Lernenden die Ergebnisse präsentiert. Dadurch machen die Präsentierenden die Erfahrung, dass ihre Arbeit während der Gruppenarbeit sinnvoll ist und geschätzt wird. Zudem wird das Präsentieren geübt. Am besten ist hierfür zum Beispiel die Präsentation des Arbeitsblattes unter der Dokumentenkamera geeignet. Die Ergebnisse werden von den Schülerinnen und Schülern in ihre Tabellen übernommen. Am Ende der Stunde erfolgt eine Schlusszusammenfassung, indem die Abbildungen der Betroffenen erneut gezeigt werden und einzelne Schülerinnen und oder Schüler jeweils die Abweichungen der Chromosomen und die Auswirkungen wiederholen. Dies dient der Festigung des in dieser Stunde Erlernten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die chromosmalen Ursachen von Down-, Edwards-, Turner- und Klinfelter-Syndrom. lernen zwei Symptome je Syndrom kennen. erklären das Zustandekommen des wissenschaftlichen Namens und des Karyotyps der Syndrome. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse adressatengerecht. üben in Gruppenarbeit den sozialen Umgang mit den Gruppenmitgliedern ein. üben während der Diskussion einen respektvollen Umgang mit den Mitmenschen ein.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

Tägliches (Lehr-)Kraftritual: der Körper kennt alle Antworten

Kopiervorlage

Dieses Kurzritual für den Morgen oder Abend schenkt Lehrkräften in circa zehn Minuten Kraft und Ruhe für den Tag. Dabei geht es auf den eigenen Körper sowie auf die eigenen täglichen Bewertungen und Verurteilungen ein. Was, wenn wir unsere Einzigartigkeit sowie jene aller anerkennen und verstehen lernen und wir Heilung, Kreationskraft und Urvertrauen ermöglichen? Alle kennen diese Momente, in denen der Körper Signale sendet, denn Gefühle sind körperlich erfahrbar: Das Herz ist schwer, eine Last liegt auf den Schultern, die Knie sind weich, die Schmetterlinge tanzen im Bauch, der Kloß steckt im Hals und die Kehle ist wie zugeschnürt. Wie ist es möglich, dass wir im Alltag die Signale des Körpers ernst nehmen und vor allem wahrnehmen? Dieses kurze Kraftritual für den Morgen und/oder Abend bietet sich für Lehrkräfte und Lernende gleichsam an, um achtsam mittels Assoziationen Kraft und innere Ruhe für den Tag und/oder für die Nacht zu tanken. Grundgedanken Bereits im Moment der Befruchtung beginnt sich ein einzigartiger Organismus zu entwickeln. Jede der vielen Billionen Zellen weiß, was zu tun ist, wo sie hingehört, was ihre Aufgabe ist. Dabei sind bereits Neugeborene auf Berührung angewiesen: Sie spüren sich, wenn sie berührt werden, denn dies ist essentiell für ihr Überleben. Kinder, die nicht wahrgenommen und berührt werden, sterben (vgl. NZZ). Als Kind erfahren sich Menschen mit ihrem Körper, indem sie laufen, essen, sich waschen, spielen, Roller fahren und mehr lernen; alle Möglichkeiten und Grenzen werden ausgetestet. Im Laufe des Lebens aber scheinen Menschen die Anerkennung für die Genialität ihres Körpers manchmal zu verlieren. Sie beurteilen sich als zu dick, zu langsam, zu schwach, die Nase zu lang, die Ohren zu groß, die Brust zu klein, die Haare zu dünn, die Haut zu faltig – auch Lehrkräfte sind hiervor nicht gefeit. Dieses einfache, aber wirkungsvolle Ritual lädt Sie dazu ein, sich durch Achtsamkeit , Berührung und Assoziationen wahrzunehmen und anzuerkennen – sich anzuerkennen dafür, dass die Genialität des Körpers unübertroffen ist: Dass die Augen sehen können, der Mund sprechen, die Hände greifen und die Beine den Körper um die Welt tragen können. Der Körper verrichtet viele Aufgaben ohne bewusstes Zutun, ohne Befehl: Das Herz schlägt, die Lider schließen und öffnen sich, die Lunge atmet, die Organe verdauen und entledigen sich der Stoffe, die nicht mehr gebraucht werden – und das viele Jahre lang. Sich dessen bewusst zu werden, dem Körper dafür täglich zu danken und sich dadurch der eigenen Genialität, Energie und Stärke bewusst zu werden, dazu kann dieses Ritual beitragen. Literatur Lexikon der Psychologie: "Waisenkindversuche", in: Spektrum: www.spektrum.de/lexikon/psychologie/waisenkinderversuche/16645 . Selbstkompetenz Die Lehrerinnen und Lehrer beziehungsweise die Schülerinnen und Schüler nehmen ihren Körper achtsam wahr. tragen aktiv zur eigenen Gesundheit durch Achtsamkeit bei.

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