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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
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  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Materialgestütztes Schreiben

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Deutsch der Klassen 11–12 führt die Schülerinnen und Schüler in die Aufsatzform des materialgestützten Schreibens ein. Zum Thema Energiewende und Klimawandel als Aufgabe und Herausforderung für das Handwerk üben sie wissenschaftliches Argumentieren und Schreiben. Dabei stehen den Lernenden eine Auswahl an Textgrundlagen, Formulierungshilfen sowie ein Erwartungshorizont und ein konkreter Situationsbezug als Aufgabenstellung zur Verfügung. Die Einheit kann auch zur Abiturvorbereitung eingesetzt werden. Als Vorbereitung auf Haus- oder Facharbeiten in Schule, Ausbildung oder Studium ist Lerngegenstand im Deutsch-Unterricht der Oberstufe das Erlernen materialgestützten Schreibens, oder anders ausgedrückt, des wissenschaftlichen Schreibens. Dieses Unterrichtsmaterial bietet Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 11 oder 12 eine Anwendungsmöglichkeit des Erlernten. Dabei steht den Lernenden eine interessante Ausgangssituation zur Verfügung, die es sich zum Ziel setzt, mithilfe ausgewählter Texte und Linkvorschläge eine Grundlage zum Verfassen eines Vortragstextes für eine Schulveranstaltung zu schaffen. Der Vortrag, der auch tatsächlich an einer Schulveranstaltung gehalten werden könnte, soll sich dabei an Mitschülerinnen und -schüler, Lehrkräfte, Eltern und regionale Politikerinnen und Politiker richten. Die Grundlage zeichnet sich durch verschiedene Texte und Textsorten sowie weiterführende Links aus. Des Weiteren werden Formulierungshilfen mit angegeben; ein Erwartungshorizont rundet das Material ab. Häufig werden im Rahmen dieses Lehrplanthemas höchst theoretische, weit von der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler entfernte Themen zum Üben des materialgestützten Schreibens verwendet. Dieses Material soll daher ein Thema in den Mittelpunkt und in die Diskussion rücken, das aktuell in fast allen Gesellschaftsbereichen vorherrschend ist: der Klimawandel und die damit verbundene Notwendigkeit des klima- und umweltfreundlichen Handelns. Im Fokus steht dabei der Aspekt "Die Energiewende und der Klimawandel als Aufgabe und Herausforderung im Handwerk". Der Themenkreis "Energie- und Klimawende" wird in zahlreichen schulischen Kontexten berührt. Außen vor gelassen wird dabei allzu häufig, dass handwerkliche Leistungen für das Gelingen dieser Wende entscheidend sind. Insofern erlaubt und ermöglicht eine Betrachtung dieses Zusammenhangs im Kontext wissenschaftlichen Schreiben in der Oberstufe einen neuen und besonders relevanten Blick auf die Gesamtthematik. Aktualitätsbezug und Lehrpläne Die Energiewende, der Klima- und Umweltschutz, das Ressourcen sparende Leben und Wirtschaften – kein Gesellschaftsbereich kommt mehr an diesen Themen vorbei. Schülerinnen und Schüler begegnen dieser gesamtgesellschaftlichen und bedeutsamen Aufgabe zuhause, in der Schule, auf dem Weg zu und von der Schule oder in der Freizeit. Daher ist es sinnvoll, diese Thematik auch in der Schule zu behandeln. Die Lehrpläne haben in den meisten Fächern bereits seit Jahren Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit in irgendeiner Weise integriert, individuell können die Themen durch Aktualitäts- und Lerngruppenbezug in den Unterricht geholt werden. Das vorliegende Material integriert den Aspekt der nachhaltigen Gesellschaft in das Lehrplanthema des Faches Deutsch "materialgestütztes Schreiben", auch "wissenschaftliches Schreiben" genannt, das klassischerweise in der elften oder zwölften Klasse als Vorbereitung auf Fach- oder Hausarbeiten behandelt wird. In diesem Rahmen lernen Schülerinnen und Schüler, Texte und Textsorten (in allen Medienformaten) hinsichtlich ihres relevanten und verwertbaren Gehalts einzuschätzen, die für die eigene Aufgabenstellung oder These benötigten Materialien zu beschaffen und zu organisieren und diese strategisch sinnvoll und in eigenen Worten beziehungsweise mit korrekter Zitier- und Belegtechnik in einem Text zusammenzuführen. Dabei gilt es, den spezifischen Textaufbau sowie eine wissenschaftliche Sprache und die Schritte von der Idee bis zur Abgabe des Schülerprodukts zu kennen und zu beachten. Schülerinnen und Schülern fällt dies erfahrungsgemäß zunächst sehr schwer, wenn sie erstmals mit der Komplexität dieser Form des Schreibens konfrontiert sind. Viele Übungsanlässe können hier aber zielführend sein. Das bietet dieses Übungsmaterial Das Material bietet diesen Übungsanlass. Vorkenntnisse sind hierbei notwendig, denn den Schülerinnen und Schülern muss bekannt sein, wie ein Vortrag aufgebaut ist, wie man korrekt zitiert und wie man strategisch an die Bearbeitung des materialgestützten Schreibens geht. Die Materialien dieser Übung umfassen verschiedene Textsorten – sowohl in Print- als auch in Digitalversion – , eine Statistik, diverse Quellen und weiterführende Links. Im Sinne der Binnendifferenzierung bietet es sich an, die einzelnen Textmaterialien als Grundanforderung, zusätzliche ausgewiesene Links als Medium-Niveau und eine zuzügliche freie Eigenrecherche für Fortgeschrittene zu nutzen. Medienkompetenzbereiche der KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt" werden hier expliziert angesprochen. Thematisch untergliedern sich die Texte in: Was ist die Energiewende? Handwerkliche Berufe in der Energiewende Auszubildenden- und Fachkräftemangel – eine Gefahr / ein Problem für die Energiewende Wie lässt sich die Attraktivität von handwerklichen "Klimaberufen" steigern? Energiewende im Handwerk allgemein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schreiben kriterienorientiert und materialgestützt einen Vortrag zum Thema "Energiewende und Klimaschutz als Aufgabe und Herausforderung für das Handwerk". wenden die Kriterien hinsichtlich Vorgehen/Management, Aufbau, Struktur, Inhalt, Belegtechnik und Sprache im Rahmen des wissenschaftlichen/materialgestützten Schreibens an. schreiben gänzlich (oder nahezu) fehlerfrei und der Textsorte sprachlich angemessen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren aufgabenspezifisch gelenkt und/oder frei im Internet. können Rechercheergebnisse hinsichtlich ihrer Qualität, Vertrauenswürdigkeit und Brauchbarkeit in freien Internetrecherchen einschätzen. wahren das Urheberrecht von Internetquellen durch entsprechende Zitiertechniken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ergebnisorientiert in Einzel- oder Paararbeit. geben sich kriterienorientiert Rückmeldung zu Schülerprodukten.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe II

Kräftewirkung von Reibung beim Auto

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit für das Fach Physik der Klasse 7 entdecken die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der Reibung für Bewegung und Sicherheit im Straßenverkehr. Anhand anschaulicher Versuche zu Haft-, Gleit- und Rollreibung erforschen sie, wie Kräfte auf Reifen und Bremsen wirken und wie sich Reibung gezielt beeinflussen lässt. So werden physikalische Konzepte wie Kraft, Druck und Kraftersparnis praxisnah vermittelt und angewendet. Die Unterrichtseinheit führt entsprechend des Rahmenlehrplans der Sekundarstufe I für das Fach Physik den Reibungsbegriff ein. Die Unterrichtseinheit setzt einen experimentellen Schwerpunkt und erarbeitet verschiedene Anwendungsbezüge des Fachthemas im Kontext des Kraftfahrzeuges (Kfz) . Konkret werden fachlich die Haft-, Gleit- und Rollreibung eingeführt. Diese Fachkenntnisse werden auf die Bereiche " Bremssysteme " und "Reifen" am Kraftfahrzeug angewendet und dabei zwischen erwünschter und unerwünschter Reibung unterschieden. Die physikalischen Inhalte werden jeweils durch visuelle Impulse, welche den jeweiligen Kfz-Bezug beinhalten, eingeführt und die Schülerinnen und Schüler werden ermuntert, physikalische Fragestellungen zu formulieren. Anschließend werden alle Inhalte zunächst experimentell untersucht und anhand derer wesentliche Fachkenntnisse erworben und formuliert. Der experimentellen Methode als besondere physikalische beziehungsweise naturwissenschaftliche Strategie kommt somit eine grundlegende Bedeutung in dieser Unterrichtseinheit zu. Eingebettet wird die Kenntnisgewinnung dann in den Kontext "Kraftfahrzeug". Dabei werden Kontexte aufgegriffen, die an Alltagserfahrungen der Lernenden anknüpfen (zum Beispiel Notweg bei steilen Bergstraßen, Reifenprofile am Auto, Aquaplaning et cetera). Durch diese gezielte Auswahl an Anwendungsbeispielen im Themenfeld Kfz erwerben die Schülerinnen und Schüler Grundlagen und Fachkenntnisse, um das Verstehen und Beherrschen physikalisch-technischer Systeme und Geräte aus der persönlichen Erfahrungswelt zu ermöglichen. Die Lernenden erhalten dabei die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Zusammenhang mit dem Themenfeld allein und in Zusammenarbeit mit anderen zu entwickeln, anzuwenden und im Plenum zu diskutieren. Die Unterrichtseinheit thematisiert die zum Beispiel im Rahmenlehrplan des Landes Berlin für die Jahrgangsstufen 9/10 geforderten Inhalte zum Reibungsbegriff im Bereich "Kraft und Beschleunigung" und entwickelt die prozessbezogenen Kompetenzen im Bereich der Erkenntnisgewinnung gezielt weiter. Der Kontext Kraftfahrzeug (Kfz) ist den Schülerinnen und Schülern aus persönlichen Alltagserfahrungen bekannt und kann auch im späteren beruflichen Kontext eine Rolle spielen, so beispielsweise in handwerklichen Berufen im Bereich des Kfz oder auch in Ingenieurs-Berufen. Um den Reibungsbegriff fachlich fundiert einführen zu können, sind Vorkenntnisse zu "Kräften" notwendig, die im Rahmen des Reibungsbegriffs noch einmal aufgegriffen und vertieft werden können. Des Weiteren bietet die Unterrichtseinheit Anknüpfungspunkte an die Bereiche "Energie und Energieumwandlungen". In der Unterrichtseinheit werden verschiedene Methoden der Wissensvermittlung wie beispielsweise Einzel- und Gruppenarbeit und die Arbeit im Plenum angewandt, um eine Aktivierung aller Lerntypen zu erreichen. Dabei wird auf naturwissenschaftliche Methoden der Erkenntnisgewinnung wie das Entwickeln und Bearbeiten physikalischer Fragen und das experimentelle Arbeiten ein besonderer Fokus gesetzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Reibungskräfte, die die Bewegung zweier sich berührender Körper, die sich unterschiedlich schnell bewegen, hemmen. erläutern den Einfluss von Reibungskräften. wenden ihre physikalischen Kenntnisse zu Reibungskräften auf Gegebenheiten im alltäglichen Leben an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Informationen aus einem Text aufgabengeleitet entnehmen und wiedergeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren adressatengerecht und verknüpfen dabei Alltags- und Fachsprache situationsgerecht. verbessern ihre Fähigkeiten, ihre Erkenntnisse zu präsentieren. arbeiten in Gruppen oder in Paararbeit.

  • Physik
  • Sekundarstufe I

Die deutsche Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die vorliegende Unterrichtseinheit thematisiert auf Basis von zeitgenössischen Ego-Dokumenten die Phase der deutschen Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, aus multiperspektivischer Sicht. Der Fokus liegt dabei auf der Genese des Aufstands der Herero – und später auch der Nama – im Jahre 1904 sowie auf dem verheerenden Umgang der lokalen Kolonialverwaltung mit ebendiesem. In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika" setzen sich Schülerinnen und Schüler mit dem Völkermord der indigenen Bevölkerung im 20. Jahrhundert auseinander. Die Unterrichtsstunde soll die deutsche Kolonialherrschaft am Beispiel Deutsch-Südwestafrikas als ein beispielhaftes Moment europäischen Imperialismus' und Kolonialismus' kritisch reflektieren und steht simultan im Zeichen erinnerungs- und geschichtskultureller Fragestellungen von deutscher Schuld und Wiedergutmachung. Dabei sollen Sach- und Werturteilsfindung fokussiert werden, um das Geschichtsbewusstsein der Lernenden im Hinblick auf die moralische und identitäre Dimension zu erweitern. Bei der ausgewählten Bildquelle als Einstiegsimpuls handelt es sich um den Einband eines kontemporären Schulbuchs aus dem Jahre 1891. Sie kommt deshalb zum Einsatz, um anhand einer zeitgenössischen, einseitig-verklärten Auffassungs- und Umgangsweise von beziehungsweise mit der deutschen Kolonialherrschaft Rückschlüsse auf den historisch fundierten, nicht-verklärten Charakter ebendieser zu ermöglichen. Idealerweise wird die Verklärtheit der ausgewählten Bildquelle bereits während des Einstiegs von den Lernenden kritisiert, sodass problemorientierte Fragestellungen formuliert werden, die darauf abzielen, das seitens der Bildquelle stilisierte friedliche Miteinander innerhalb kolonialer Praxis zu dekonstruieren. Das für die Erarbeitungsphase ausgewählte Quellen- und Textmaterial besteht aus den Traditionsquellen Q1 und Q2 sowie aus Material M1. Quelle Q1 erhält deshalb Einzug in die Unterrichtsstunde, da es sich hierbei um eine der wohl zentralsten überlieferten Zeugnisse deutsch-namibischer Kolonialgeschichte handelt und sie die Konsequenzen deutscher Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika aus der Perspektive Indigener anschaulich resümiert: Verfasser ist Hendrik Witbooi, einer der Kaptein der Nama, der 1905 im Kampf gegen die Schutztruppen fiel. Dem gegenüber steht der "Schießbefehl" Generalleutnant Lothar von Trothas im Rahmen von Q2: Dieser soll nicht nur deshalb Verwendung finden, da er den Unrechtscharakter deutscher Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika veranschaulicht, sondern auch, da er konkret als Auftakt des Völkermords an den Herero und Nama gedeutet werden kann. Material M1 ist als vermittelnde Instanz zwischen Q1 und Q2 zu deuten und soll über die Genese des Aufstands der Herero und Nama aus dem Jahr 1904 informieren. Seit 1884 hatte man der indigenen Bevölkerung in Deutsch-Südwestafrika kontinuierlich ihre Existenzgrundlage entzogen. Sie lebte bis dato in Anbetracht der Unfruchtbarkeit des zu weiten Teilen aus Wüsten- und Savannenregionen bestehenden Landes vordergründig von der Viehzucht und war es vor diesem Hintergrund gewohnt, das für sie essentielle Weideland auf regelmäßiger Basis (halb-)nomadisch zu wechseln. Deutsche Siedlerinnen und Siedler, die aus dem Kaiserreich nach Deutsch-Südwestafrika kamen, um ihrerseits eine neue Existenz zu gründen, sahen sich dabei denselben klimatisch-geographischen Gegebenheiten ausgesetzt wie auch die indigene Bevölkerung: Unter dem Schutz militarisierter Privatunternehmen beziehungsweise – ab 1890 – unter deutscher Kolonialherrschaft stehend, beanspruchten sie die Mehrheit des nutzbaren Weidelands für ihre Zwecke. Für die indigene Bevölkerung vor Ort waren diese europäischen Eigentumsverhältnisse ein Novum, ebenso die harten Strafmaßnahmen, die bei Verstößen – wie etwa dem Nutzen "deutscher" Weideflächen – praktiziert wurden. Als im Jahre 1897 die in Deutsch-Südwestafrika kursierende Rinderpest die ohnehin strukturell gefährdeten Herden der Indigenen zusätzlich dezimierte, resultierte dies in der endgültigen Abhängigkeit der indigenen Bevölkerung von deutschen Siedlerinnen und Siedlern. Angesichts existenzieller Not aus 20 Jahren der Unterdrückung und Ausbeutung setzten sich Anfang 1904 erst die Herero – und später auch die Nama – gewaltsam gegen die Fremdherrschaft zur Wehr: Infolge ebendieses Aufstandes starben mehrere Deutsche und es kam notgedrungen zu (Vieh-)Diebstählen. Das Kaiserreich entsandte Generalleutnant Lothar von Trotha, der zuvor unter anderem den Boxeraufstand in Kiautschou mit Gewalt zerschlug, um "die Ordnung" in Deutsch-Südwestafrika zu restaurieren. Der sogenannte "Schießbefehl" Trothas – de facto ein Ultimatum, das den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts nach sich zog – führte schließlich dazu, dass zehntausende Herero und Nama, die nun um ihr Leben fürchten mussten, in die Kalahari- und Omaheke-Wüste flüchteten und dort von den Schutztruppen festgesetzt beziehungsweise eingekesselt wurden. Damit war das Leid der Herero und Nama noch nicht vorüber: Insgesamt starben bis 1908 etwa 60.000 bis 80.000 Herero (ca. 80% des Volks) und 10.000 Nama (ca. 50% des Volks) aufgrund deutscher Gewalteinwirkung – auch in Konzentrationslagern. Erst 2021 erkannte dies die Bundesrepublik Deutschland als Völkermord an. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die deutsche Kolonialherrschaft am Beispiel Deutsch-Südwestafrikas kritisch. erkennen, dass diese vor Ort nicht nur in Fremdherrschaft, gewaltsamer Unterdrückung und Ausbeutung der indigenen Bevölkerung resultierte, sondern auch in Völkermord. ordnen die Genese des Widerstands der indigenen Bevölkerung gegen die deutsche Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika in einen strukturellen Zusammenhang ein. erklären, welche Konsequenzen der Befehl Lothar von Trothas für die indigene Bevölkerung in Deutsch-Südwestafrika nach sich zog. Methodenkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entwickeln sach- und problemorientierte Fragestellungen bezüglich deutscher Kolonialherrschaft. arbeiten quellenbasiert die kontemporäre Selbstwahrnehmung Indigener bezüglich deutscher Kolonial- beziehungsweise Fremdherrschaft in Deutsch-Südwestafrika heraus. erlernen durch Alteritätserfahrung sowohl Perspektivendifferenzierung als auch -übernahme und -koordinierung im Sinne von Multiperspektivität. diskutieren kritisch über deutsche Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, analysieren und interpretieren zentrale Elemente des während des Einstiegs gezeigten Bildimpulses und dekonstruieren die hier dargestellte zeitgenössische, verklärt-idealisierende Auffassungs- und Umgangsweise mit deutscher Kolonialherrschaft.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Feedback mit der "Handmethode"

Kopiervorlage

Süß, kreativ, spaßig und äußerst konkret: Mit dieser Feedback-Methode in verschiedenen Sprachen holen Sie präzise Rückmeldungen Ihrer Schülerinnen und Schüler zu Ihrem Unterricht – zum Beispiel am Ende eines Schuljahres – ein. Wie? Durch Zeichnen des eigenen Handumrisses und Beantwortung vorgegebener Fragen pro Handabschnitt. Spaß und konstruktives Feedback garantiert! Mit dieser Handreichung können Sie Feedback zu Inhalten, Gestaltung, Lernzielen oder Atmosphäre im Unterricht einfach, spielerisch und kreativ einholen. Die Schülerinnen und Schüler zeichnen dafür ihren Handumriss auf das Material und nutzen ihre Finger beziehungsweise ihre Handfläche als Gedankenstütze auf folgende Fragen, die je nach Intention oder Fragebedürfnis durch die Lehrkraft individuell abgeändert werden können: Daumen: Was hat mir gut gefallen? Zeigefinger: Was habe ich gelernt? Mittelfinger: Was fand ich weniger hilfreich? Was hat mir nicht gefallen? Ringfinger: Wie war die Atmosphäre? Kleiner Finger: Was ist zu kurz gekommen? Handfläche: Das wünsche ich mir für den Unterricht. Fingernägel: Daran könnte meine Lehrerin / mein Lehrer noch feilen. Die "Handmethode" ist so gestaltet, dass sie sich problemlos für jede Schulstufe und für jeden (Fach-)Unterricht anpassen lässt, um somit ein möglichst konkretes und zielführendes Feedback der Schülerinnen und Schüler zum Unterricht erhalten zu können. Sie finden sie in deutscher, englischer und französischer Sprache.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Elementarbildung, Berufliche Bildung

Arbeitsblatt: Stellenanzeigen finden und verstehen

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt thematisiert den Aufbau einer Stellenanzeige, die Analyse von Stellen- und Anforderungsprofilen und die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für die Zukunft der Stellensuche. Anfang des Jahres 2023 sind nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit mehr als 750.000 offene Stellen zu besetzen. Wie und wo suchen Führungskräfte und Personalverantwortliche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Ein Großteil nutzt Jobportale im Internet und unternehmenseigene Kanäle und Bewerberportale. Viele Unternehmen setzen inzwischen auch auf Social-Media-Plattformen, einige schalten weiterhin Anzeigen in Printmedien – je nach Branche und Stellenprofil. Die meisten Stellenanzeigen enthalten eine kurze Unternehmensvorstellung, eine Stellenbeschreibung, ein Anforderungsprofil und Informationen zu Bewerbungsverfahren und Bewerbungsunterlagen. Doch wie findet man heraus, ob man für die angebotene Stelle geeignet ist und ob sie zu einem Traumjob werden könnte? Das Arbeitsblatt gibt in einem ersten Schritt einen Überblick über die Bestandteile einer klassischen Stellenanzeige. In einem zweiten Schritt wird analysiert, was eine Stellenanzeige über ein Unternehmen aussagen kann. Am Beispiel von Stellenanzeigen im Berufsfeld Steuerberatung erörtern die Schülerinnen und Schüler, wer Steuerberaterinnen und Steuerberater sucht, wo sie arbeiten und welche Anforderungen sie erfüllen müssen. Die Kurzpräsentation zum Berufsbild kann aber auch zu einem beliebigen anderen Wunschberuf der Schülerinnen und Schüler erstellt werden. Entscheidend ist, dass die Schülerinnen und Schüler das Berufsbild aus einer Stellenanzeige herausarbeiten und dann selbst eine Stellenanzeige entwickeln, mit der sie nach einem Unternehmen suchen, das sie einstellen soll. Zuletzt reflektieren und diskutieren die Schülerinnen und Schülern über die Folgen, die der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Stellensuche mit sich bringen kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern die Bestandteile einer Stellenanzeige. überprüfen eine beliebige Stellenanzeige auf Vollständigkeit. werden für Codes in Stellenanzeigen sensibilisiert. analysieren Stellenbeschreibungen und Anforderungsprofile in Stellenanzeigen. arbeiten Informationen zu einem Berufsbild aus einer Stellenanzeige heraus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt nach Informationen zu ihrem Wunschberuf und/oder zum Berufsfeld Steuerberatung anhand von vorgegebenen möglichen Internetquellen. fassen ihre Arbeitsergebnisse strukturiert in einem Kurzporträt zu ihrem Wunschberuf und/oder zum Berufsfeld Steuerberatung zusammen. erstellen selbst eine Stellenanzeige, mit der sie nach einem Unternehmen, das sie einstellen soll. arbeiten in Zitaten die Argumentation von Fachexpertinnen und -experten zu den Vor- und Nachteilen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei der Stellensuche heraus – aus der Sicht von Bewerberinnen und Bewerben, aber auch aus der Sicht von Unternehmen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich in Lerngruppen, um komplexe Sachverhalte zu bearbeiten. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und verständlich im Plenum. trainieren im Rahmen einer Diskussion aktives Zuhören und bringen eigene Argumente strukturiert und überzeugend ein.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Podcastfolge: Bildungsprivilegien – Was machen private Schulen besser als staatliche?

Tool-Tipp

In der aktuellen Podcastfolge "Bildungsprivilegien – Was machen private Schulen besser als staatliche?" von Zeitfragen.Feature, eine Sendung von Deutschlandfunk Kultur, erfahren Sie mehr über die Probleme des deutschen Schulsystems und welche Alternativen Eltern und Lehrkräfte wählen, um diese zu umgehen. Hören Sie rein!

  • Fächerübergreifend

Bald unterschriftsreif – der Berufsausbildungsvertrag

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit findet Platz im großen Komplex Berufsorientierung und unterstützt eine planvolle Vorbereitung auf die Berufsausbildung. Mit unterschiedlichen Arbeitsweisen werden die Vorgaben im Berufsausbildungsvertrag erkundet, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre Rechte und Pflichten schon im Vorfeld kennen und auftretende Fragen und Probleme mit dem Ausbildungsbetrieb klären können. Bald beginnt die Berufsausbildung! Eine gute Gelegenheit, das Augenmerk der Schülerinnen und Schüler auf die bevorstehende Lehrzeit, vor allem aber auch auf den Berufsausbildungsvertrag und die darin enthaltenen verbindlichen rechtlichen Bedingungen zu lenken. Wie sieht so ein Berufsausbildungsvertrag aus? Was steht eigentlich drin? Wann und von wem muss er unterschrieben werden? Vertiefend zu dieser Unterrichtseinheit können die Schülerinnen und Schüler ihr erworbenes Wissen in einem Online-Quiz überprüfen: Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung . Der Berufsausbildungsvertrag Das Erlernen eines anerkannten Ausbildungsberufes setzt den Abschluss eines schriftlichen Berufsausbildungsvertrages zwischen dem Ausbildungsbetrieb und den Auszubildenden – wenn minderjährig deren Eltern oder gesetzlichen Vertreter – voraus. Im Ausbildungsvertrag sind alle wichtigen Bestandteile und Vereinbarungen enthalten, die während der Ausbildung gelten. Damit die Ausbildung überwacht werden kann beziehungsweise eine Ausbildungsberatung zukünftig möglich ist, wird unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages dessen Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverträge vorgenommen. Das Berufsausbildungsgesetz (BBiG) regelt die Inhalte des Berufsausbildungsvertrags und gibt die Mindestangaben vor. So etwa die genaue Bezeichnung und Ziele der Berufstätigkeit, die Dauer der täglichen Arbeitszeit, die Dauer der Probezeit, die Zahlung und Höhe der Vergütung. Neben festen Vorgaben erlaubt der Vertrag auch Möglichkeiten zu Änderungen oder Ergänzungen, zum Vorteil der Auszubildenden. So können zum tariflichen Vergütungssatz Fahrkostenzuschüsse, die Übernahme der Übernachtungskosten bei Ausbildungsmaßnahmen außerhalb des Ausbildungsbetriebes oder die zeitliche Dauer der Probezeit ausgehandelt werden. Didaktisch-methodische Anmerkungen Der Beginn einer Berufsausbildung prägt den zukünftigen Lebensweg der Schülerinnen und Schüler und stellt für die Jugendlichen einen tiefgreifenden Einschnitt dar. Was kommt auf mich zu? Was ist zu beachten? Was darf ich, was nicht? Wer hilft mir bei Problemen? Die Unterschrift unter den Berufsausbildungsvertrag leitet diesen Meilenstein ein. Es ist unerlässlich, dass sich die Schülerinnen und Schüler vor der Unterzeichnung mit dem Inhalt des Vertrages beschäftigen. Die Lehrkräfte können aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Erfahrung im Fach Arbeitslehre meist hierzu einen effektiveren Beitrag leisten als die Eltern vieler Schülerinnen und Schüler. So sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Rechte und Pflichten im Ausbildungsbetrieb sowie die ihrer Ausbildungsstätte selbst kennenlernen. Ebenso müssen die Eignung der Ausbildungsstätte sowie die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen für die Ausbildenden und Ausbilder angesprochen werden. Die Einbettung in den Unterricht soll terminiert werden, wenn die Problematik akut wird, also im zeitigen Frühjahr vor der Schulentlassung oder wenn die ersten Ausbildungsverträge unterschriftsreif sind. Durch geeignete Unterrichtsmethoden und gezielte Anweisungen können die Schülerinnen und Schüler weitgehend selbstständig mit dem "Originalobjekt" auf Entdeckungstour gehen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen und dem damit verbundenen Wissen, ist es ihnen schließlich möglich, bei der "Vertragsverhandlung" selbstbewusst aufzutreten, Fragen ohne Scheu zu stellen und eventuell auch eigene Wünsche zu äußern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dem Berufsausbildungsvertrag Informationen und werten diese aus. kennen die Notwendigkeit der Vereinbarung im Berufsausbildungsvertrag. erlernen Fachbegriffe und wenden diese in den richtigen Zusammenhängen an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre soziale Kompetenz durch Partnerarbeit, Teamarbeit oder Rollenspiele. erwerben ausreichend Selbstbewusstsein, um die Vorgaben des Berufsausbildungsvertrages mit dem Ausbildenden ausführlich erläutern zu können.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I

Wortschatz "Schule" – mit Chatbot-Differenzierungsansatz

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials lernen die Schülerinnen und Schüler spezifisches Vokabular zum Thema "Schule" kennen und üben es systematisch ein. Begleitet werden die Arbeitsblätter mit spannenden interaktiven Übungen. Die Schülerinnen und Schüler üben mithilfe der Arbeitsblätter spezifische Vokabeln zum Thema "Schule". Zunächst schreiben die Lernenden die passenden Substantive/Nomen mit dem jeweiligen Begleiter unter themenbezogene Bilder. Anschließend markieren sie Wörter, die zum entsprechenden Wortfeld passen, und schreiben sie mit Begleitern in ihr Aufgabenheft. Abschließend füllen sie einen Lückentext aus. In der Zusatzaufgabe bringen die Schülerinnen und Schüler Buchstaben in die richtige Reihenfolge und erhalten die Lösung durch ChatGPT. Das Arbeitmaterial wird durch vier themenbezogene interaktive Übungen ergänzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich "Schule". schreiben Vokabeln zum Thema "Schule" mit Begleitern auf. ergänzen einen Lückentext zum Thema "Schule". erkennen und notieren Wörter anhand von falsch angeordneten Buchstaben (Zusatzaufgabe). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schreiben themenbezogene Vokabeln unter Bilder. korrigieren ihre Lösung mithilfe eines Chatbots (Zusatzaufgabe). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Selbstkompetenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Eltern und Medien: medienpädagogische Elternarbeit

Fachartikel
5,99 €

Dieses Interview mit der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen beantwortet Fragen rund um die Themen "Medienkompetenz" und "Medienerziehung" und gibt Eltern und Lehrkräften Tipps, welche Möglichkeiten und Methoden es gibt, Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen und selbstbestimmten Mediennutzung zu begleiten. Weshalb sind "Medienkompentenz" und "Medienerziehung" von Kindern und Jugendlichen so wichtig? Welche Angebote und Materialien gibt es bereits für Eltern und Lehrkräfte? Diese und weitere Fragen werden in dem folgenenden Interview mit der Landesanstalt für Medien NRW beantwortet. Medienkompetenz zu vermitteln ist eine gemeinsame Aufgabe. Können Sie uns die beteiligten Parteien und ihre Aufgaben kurz skizzieren? Kindern und Jugendlichen Orientierung im Umgang mit digitalen Medien zu geben, ist eine anspruchsvolle und wichtige Aufgabe, die keine einzelne Partei alleine stemmen kann. Alle gemeinsam haben Einfluss darauf, dass Kinder und Jugendliche Medien fair und selbstbestimmt nutzen können. Eltern kennen ihre Kinder am besten. Sie haben die Möglichkeit, dabei zu sein, wenn sich ihr Kind digitale Räume erobert und können zusammen sinnvolle Verhaltensweisen erproben, um Risiken zu begegnen. Ebenso können sie den Weg zum kreativen Umgang mit neuen Ausdrucksmöglichkeiten ebnen. Außerdem sind sie Vorbilder. Nicht immer eine leichte Aufgabe, schließlich bestimmen digitale Medien auch den Alltag vieler Eltern. Die "neue Normalität" seit Ausbruch der COVID-19-Pandemie hat dazu ihr Quäntchen beigetragen. Hier knüpft die Schule beziehungsweise die Arbeit der Lehrkräfte an. Heutige Schülerinnen und Schüler gehören zu den ersten Jahrgängen, die eine Welt ohne das "Multifunktionswerkzeug" Smartphone gar nicht mehr kennen. Die Grundfunktionen digitaler Geräte sind schnell gelernt und der Umgang mit ihnen erscheint auf den ersten Blick "kinderleicht". Allerdings besteht eine Diskrepanz zwischen der einfachen Bedienbarkeit und der weitreichenden Verantwortung für sich und andere. Kinder werden durch das immer niedrigere Einstiegsalter in digitale Medien auch immer früher mit dieser Verantwortung konfrontiert. Nur das Erlernen von Medienkompetenzen kann diese Diskrepanz auflösen. Die Medienbildung in der Schule ist ein wichtiger Baustein dafür, dass Kinder im Umgang mit digitalen Medien Orientierung erhalten. Als außerschulischer Partner machen wir es uns bei der Landesanstalt für Medien NRW zur Aufgabe, die anderen Parteien fachlich in ihrer Arbeit zu unterstützen und jeweils zielgruppenorientiert Ressourcen und Informationen bereitzustellen. Wir fokussieren aktuelle Themen, bereiten sie für Kinder, Eltern und den Kontext Schule auf. Daraus entwickeln wir Angebote und Formate, die bei der Medienerziehung unterstützen und Orientierung bieten. Indem alle Parteien zusammenarbeiten, kann die Vermittlung von Medienkompetenz gelingen. Weshalb ist medienpädagogische Elternarbeit wichtig? Digitale Medien sind allgegenwärtig und beeinflussen die Entwicklung von Kindern. Eltern wie auch pädagogische Fachkräfte kann dies vor große Herausforderungen stellen und zu Fragen sowie Unsicherheiten führen. Durch Angebote, die auf sie zugeschnitten sind, können Eltern mehr Sicherheit in der Medienbildung erlangen. Zum Beispiel, indem sie Antworten auf brennende Fragen bekommen oder die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Eltern haben. Zudem können entsprechende Angebote die pädagogische Arbeit unterstützen. Sensibilisierte und informierte Eltern können gemeinsam mit Schule und Lehrkräften dem Verantwortungsbereich der Medienerziehung souverän begegnen. Welche Fragen werden typischerweise von Eltern von Kindern in der Grundschule und welche von Eltern von Jugendlichen an Sie herangetragen? Viele Eltern interessieren sich dafür, wie sie ihre Kinder auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen und selbstbestimmten Mediennutzung begleiten können. Dabei unterstützt es sie zu wissen, wie sich der Einstieg in die Welt des Internets für Kinder gestalten kann. In der Grundschule kommen vor allem Fragen zur Mediennutzung und kindlichen Medienwelten . Auch die ersten Schritte bei der Nutzung digitaler Medien und des Internets beschäftigen die Eltern: Wann ist mein Kind fit für ein eigenes Smartphone? Wie viel Medien- oder Bildschirmzeit sind in welchem Alter angemessen? Welche Inhalte sind für mein Kind empfehlenswert? Auch in der weiterführenden Schule sind Fragen nach den Medienwelten der Jugendlichen häufig, hinzu kommen mit zunehmendem Alter der Kinder soziale Faktoren der Mediennutzung : Stress im Klassenchat – was machen? YouTube, TikTok & Co: Was ist angesagt? Cyber-Mobbing und Hass im Netz – was tun? Jede Familie ist anders, jedes Elternteil hat eine eigene Medienbiografie. Welche Möglichkeiten und Methoden gibt es, Eltern in ihrer eigenen Medienkompetenz und in ihrer Aufgabe der Medienerziehung zu stärken? Bei den Elternabenden des Angebotes Eltern und Medien setzen wir auf drei Säulen, um den Eltern Orientierung bei der Begleitung ihrer Kinder zu fairer und selbstbestimmter Mediennutzung zu geben. Das ist einerseits ein fachlicher Input zu verschiedenen Medienkompetenzthemen durch erfahrene medienpädagogische Fachkräfte . Die Eltern erhalten Informationen und können ihre persönlichen Fragen stellen. Andererseits ermöglichen wir den Eltern den Austausch untereinander . Unsere Elternabende schaffen Gelegenheiten, sich mit anderen Eltern zu vernetzen, bieten Raum für persönlichen Austausch. Dabei zeigt sich, dass viele Familien sich mit ähnlichen Fragen und Herausforderungen beschäftigen, was für viele Eltern bereits beruhigend ist. Und als dritte Säule geben wir den Eltern eine Auswahl an Ressourcen und Angeboten mit, die sie über den Elternabend hinaus nutzen können. Je nach Altersgruppe bieten das Internet-ABC und klicksafe wertvollen weiterführenden Input. Mit ZEBRA haben wir zusätzlich eine unabhängige Anlaufstelle für alle Fragen des digitalen Alltags geschaffen. Die Expertinnen und Experten der Landesanstalt für Medien NRW geben dort persönlich Antwort und bieten konkrete Hilfestellung für alle Bürgerinnen und Bürger. Die wichtigsten Inhalte werden außerdem in eine Wissensdatenbank aufgenommen. So entsteht ein immer größerer Pool von Fragen und Antworten, der jederzeit zur Verfügung steht. Mit welchen Angeboten möchten Sie als Landesanstalt für Medien NRW Schulen und Eltern unterstützen? Wir haben ein breites Portfolio an Angeboten zur Medienorientierung bei der Landesanstalt für Medien NRW. Mit dem Angebot Eltern und Medien helfen wir Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie Familienzentren bei der Organisation von Elternabenden zur Medienerziehung und übernehmen die Kosten für von uns geschulte Referentinnen und Referenten. Konkrete Tipps für den Alltag der Eltern, die Vermittlung der Medienwelt der Kinder und Jugendliche und viel Raum für den persönlichen Austausch stehen dabei im Vordergrund. Das Projekt Medienscouts NRW verfolgt einen "Peer-Education"-Ansatz, bei dem durch die Landesanstalt für Medien NRW qualifizierte Jugendliche anderen Jugendlichen alles vermitteln, was sie rund um Medien wissen müssen. Das schafft ein wertvolles Beratungsangebot an Schulen, das sich an den Fragen und Problemen von Schülerinnen und Schülern orientiert. Beratungsfachkräfte an den Schulen unterstützen die Medienscouts und werden ebenfalls umfassend geschult. Sie sind eine Ansprechstation, an die sich die Medienscouts selbst bei Fragen oder Unklarheiten zum Umgang mit Problemen wenden können. Mit der EU-Initiative klicksafe bietet die Landesanstalt gemeinsam mit dem Team der Mediananstalt Rheinland-Pfalz umfangreiche Angebote und Formate für eine sichere, kompetente und selbstbestimmte Internetnutzung. Sie richtet sich an Eltern, Jugendliche sowie Bildungseinrichtungen. Zudem fördern wir die Lernplattform Internet-ABC , die sich neben dem Hauptangebot für Kinder auch gezielt an Lehrkräfte und Eltern richtet. Vor allem Eltern von Grundschulkindern finden hier viele aktuelle Informationen und hilfreiche Tipps für den Einstieg ins Internet. Auch Materialien zu aktuellen Themen, wie zum Beispiel "Cybergrooming" werden speziell auf die drei verschiedenen Zielgruppen ausgerichtet. Wie hat sich Ihre Arbeit, insbesondere seit der Corona-Pandemie, verändert? Gibt es neue Themenschwerpunkte? Hat sich die Anzahl von Anfragen für Elternabende erhöht? Verzeichnen Sie mehr Anfragen von Eltern oder Schulen? Die "neue Normalität" durch die COVID-19-Pandemie hat auch unser Arbeiten verändert. Seit 2020 bieten wir ergänzend zu den Elternabenden vor Ort auch Online-Veranstaltungen an. Auch nach Aufhebung der Kontaktbeschränkungen wird dieses Angebot von den Einrichtungen weiterhin gerne angenommen. Die Nachfrage, sowohl online als auch vor Ort, bleibt dabei beständig hoch. Die Themen, die die Eltern beschäftigen, haben sich wenig geändert. Vor allem während des Distanzunterrichts waren Fragen nach Bildschirmzeiten deutlich präsenter. Stärker in den Fokus gerückt ist dadurch auch das Thema "Digitales Wohlbefinden", also das Finden einer guten Balance zwischen Onlineaktivitäten und beispielsweise gemeinsamer Familienzeit oder einem anderen Ausgleich jenseits der digitalen Medien. Die Initiative klicksafe setzte dazu auch den Schwerpunkt des diesjährigen Safer Internet Day . Welche Tipps können Sie erfahrungsbasiert Eltern und auch Lehrkräften geben? Wie gelingt partnerschaftliche Medienerziehung? Kindern und Jugendlichen Orientierung im Umgang mit digitalen Medien zu geben, ist eine anspruchsvolle und wichtige Aufgabe. Jedes Kind und jede Familie ist anders und es gibt keine Universallösung, die für alle funktioniert. Am besten gelingt Medienerziehung, wenn Eltern und Lehrkräfte zusammenarbeiten. Gemeinsam mit den Kindern können digitale Räume erobert, neue Inhalte entdeckt, aber auch sinnvolle Verhaltensweisen im Umgang mit Risiken erprobt werden. Im Familienalltag ist es hilfreich, zusammen mit dem Kind Regeln zu finden, die zum Beispiel in einem Mediennutzungsvertrag festgehalten werden. Auch mit älteren Kindern und Jugendlichen sollten Eltern im Gespräch bleiben und Interesse an den genutzten Apps und Inhalten zeigen. So können sie zeigen, dass sie Ansprechperson sind, falls es zu einer Konfrontation mit verängstigenden oder gefährlichen Inhalten kommt. Kinder probieren sich im Internet, genau wie in der Offline-Welt, aus. Dabei machen sie auch mal Fehler. Auch da ist eine offene Gesprächskultur ohne pauschale Verbote und strenge Restriktionen ratsam. Lehrkräfte können die Medienerziehung durch die Vermittlung von Medienkompetenz im Unterricht begleiten, beispielsweise durch den Einsatz der Lernplattform Internet-ABC , die umfassende Ressourcen für die 1. bis 6. Klasse bietet. Einen Überblick über weitere Ressourcen und Materialien hat die Landesanstalt für Medien NRW in den Broschüren "Medienkompetenz in der Schule" für Lehrkräfte und "Mediennutzung in der Familie" für Eltern zusammengestellt.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Ich und meine Welt / Pädagogik

Grammatikunterricht. Einfach. Digital. Mit Grammatip.

Fachartikel / Video-Tutorial

grammatip.de unterstützt Lehrkräfte, ihren Grammatikunterricht einfach und effizient zu gestalten. Testen Sie jetzt grammatip.de kostenfrei und unverbindlich in Ihrem Deutschunterricht! Wie kann mein Grammatikunterricht einfacher und motivierender zugleich werden? grammatip.de bietet differenzierende Übungen für die deutsche Grammatik und ist dabei so simpel in der Handhabung, dass Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler gleichermaßen davon proftieren! Durch grammatip.de bleibt der Lehrkraft die Suche nach individuellen Übungen in diversen Lehrwerken sowie das Kopieren von Arbeitsblättern erspart. Alles, was Sie brauchen, sind digitale Endgeräte und einen kostenlosen Test-Account für Ihre Lernenden. Die Schülerinnen und Schüler lieben die einfache und intuitive App und haben viel Spaß bei der Bearbeitung. Für Sie als Lehrkraft entfällt die Unterrichtsvorbereitung und Sie können sich auf die individuelle Betreuung konzentrieren. Vorteile im Überblick Binnendifferenzierung und individuelle Förderung weniger Unterrichtsvorbereitung und -nachbereitung automatische Korrektur und Feedback für die Lernenden intuitive Nutzung Übungen als Hausaufgaben, für den Förderunterricht oder für individuelles Lernen nachhaltiges Unterrichten dank digitalem Arbeiten DSGVO-konform, kein Download und keine Installation nötig

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ

Reflektierter Umgang mit ChatGPT – am Beispiel wirtschaftspolitischer Alltagsthemen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "ChatGPT" führt die Lernenden im Kontext des Themenbereichs "Wirtschaftspolitik" in die Arbeit mit textbasierten Dialogsystemen, sogenannten "Chatbots", ein. Angestrebt wird die Erkenntnis, dass ein Chatbot zwar ein gut informierter und kreativer Dialogpartner sein, Lernen und eigenen Wissenserwerb aber nicht ersetzen kann. War Künstliche Intelligenz (KI) bislang noch ein abstraktes Phänomen bei der Herstellung von Flugzeugen oder bei selbstfahrenden Autos, hat sie mit dem Chatbot "ChatGPT" nun endgültig und unmittelbar Einzug in unser aller Leben genommen. Es genügt, dem Programm seine Wünsche mitzuteilen und der Chatbot erzeugt sofort gut formulierte und durchdachte Texte. Mit einem einzigen Befehl erledigt die KI alles, wozu man vorher Tage, Wochen oder Monate gebraucht hat in kürzester Zeit. Da diese neue Entwicklung tradierte Unterrichts- und Prüfungsformen entschieden infrage stellt, müssen sich Lehrkräfte dieser Herausforderung stellen und aktiv nach Konzepten suchen, KI-Tools sinnvoll und produktiv in den Unterricht zu integrieren . Diese Unterrichtseinheit konfrontiert die Lernenden mit dem neuen Programm und versucht dabei, den Schülerinnen und Schülern Wege zu einem reflektierten Umgang mit dem Chatbot innerhalb und außerhalb des Unterrichts aufzuzeigen. Die Auseinandersetzung mit ChatGPT findet am Beispiel des Themas "Wirtschaftspolitik" statt , das in den Lehrplänen nahezu aller Schulformen verankert ist. Das Thema ChatGPT im Unterricht Künstliche Intelligenz wird unser Leben in Zukunft deutlich verändern. Insbesondere Bereiche wie Bildung und Schule werden durch die Entwicklung von Textassistenten wie ChatGPT und anderen KI-Tools stark beeinflusst. Es wäre kurzsichtig, diese Entwicklung zu ignorieren und die Potenziale, die KI-Tools für den Schulunterricht bieten, nicht zu nutzen. Auch datenschutzrechtliche Bedenken sollten nicht über das Bildungsinteresse gestellt werden, da sie formaler Natur sind und die Realität innerhalb und außerhalb der Schule ignorieren. Darüber hinaus sind die Daten und Inhalte, die bei der Verwendung von KI-Tools im Unterricht verwendet werden, in der Regel für geheime oder kommerzielle Zwecke nicht von großer Bedeutung. Dennoch ist es aus medienpädagogischer Sicht unerlässlich, Schülerinnen und Schüler auch über mögliche Herausforderungen und Risiken dieser Entwicklungen aufzuklären und somit einen verantwortungsvollen Umgang mit Chatbots und anderen KI-Tools zu fördern. Vorkenntnisse Digitale Grundkenntnisse der Lernenden und Lehrkräfte sind hilfreich, aber nicht unbedingt erforderlich, da das Posten auf einem Padlet oder die Teilnahme an einer Videokonferenz keine besonderen EDV-Kenntnisse erfordern und vermutlich jeder Schülerin und jedem Schüler vertraut sind. Didaktische Analyse Wirtschaftspolitik ist ein höchst komplexes und teilweise auch abstraktes Themengebiet, das unser Leben jedoch massiv beeinflusst. Es ist daher äußerst sinnvoll, wenn Jugendliche ein gewisses Grundverständnis von wirtschaftlichen Sachverhalten haben, denn die Erlangung wirtschaftlicher Kenntnisse ist für die allgemeine Handlungskompetenz und Lebensbewältigung zentral. Gleiches gilt für EDV, Internet und neuerdings auch Künstliche Intelligenz. Sie alle bestimmen in zunehmendem Maße unser privates, öffentliches und berufliches Leben. Es ist daher unabdingbar, diese Prozesse zu durchschauen und die nötigen Handlungskompetenzen zu erwerben, will man selbstbestimmt am öffentlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben. Im Falle der KI gilt es insbesondere, ihre Funktionsweise zu entschlüsseln, um mögliche Grenzen und Probleme der Verwendung einer Software-Intelligenz zu erkennen und bei der Ergebnisbewertung berücksichtigen zu können. Die Unterrichtseinheit versucht daher, die Schülerinnen und Schüler mit der Funktionsweise eines Chatbot wie ChatGPT vertraut zu machen, gleichzeitig aber seine zunächst faszinierenden Ergebnisse zu hinterfragen, zu relativieren und zu bewerten. Die Lernenden sollen erkennen, dass alleine die Betätigung des Chatbot und das Kopieren des Ergebnisses keinen Lernerfolg und keinen Wissenszuwachs beinhaltet. Das Ergebnis kann außerdem nur dann sinnvoll einschätzt werden, wenn bereits Vorwissen vorhanden ist. Dennoch kann es durchaus Sinn ergeben, den Bot für die Recherche und die Entwicklung eigener Ideen einzusetzen. ChatGPT kann in diesem Sinne ein idealer "Sparringpartner" für das eigene konstruktivistische Lernen sein. Um es in der Sprache von ChatGPT auszudrücken: "Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitungen und Schulverwaltung überlegen, wofür sie ChatGPT überhaupt nutzen wollen, wo die Vor- und die Nachteile für ihren spezifischen Kontext liegen, wer davon profitieren kann und wer nicht. Aus Perspektive der Lernenden kann das Programm: eine Struktur für Themen vorschlagen, Themen in unterschiedlichen Bereichen erstellen, Ideen für das eigene Schreiben bieten, Fragen für ein Thema erstellen lassen, mit denen man lernen kann, Musterlösungen anbieten, die problematisiert werden können." Zentral ist dafür die gemeinsame, aktive und reflektierte Nutzung der KI-Anwendungen. Der Aneignungsprozess, das gemeinsame Experimentieren und Diskutieren, das Ausprobieren und Vertiefen müssen ins Zentrum des Lernens gerückt werden. Natürlich basiert die Unterrichtseinheit durchgängig auf der Arbeit mit dem Computer, die Unterrichtseinheit ist aber konsequent hybrid angelegt und kann sowohl im Präsenz- als auch im Fernunterricht durchgeführt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Grundlagen von ChatGPT und die Funktionsweise von Chatbots. sind in der Lage, Chatbots für verschiedene Anwendungen zu nutzen. können ChatGPT-Antworten interpretieren und bewerten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die mit dem Einsatz von ChatGPT in Schule, Privat- und Berufsleben verbundenen Risiken. treffen verantwortungsvolle Entscheidungen im Umgang mit ChatGPT. können ethische und soziale Konsequenzen der Verwendung von Chatbots benennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in einer Gruppe zusammen und unterstützen sich gegenseitig. lösen Konflikte im Team konstruktiv und können mit Kritik umgehen. vertreten ihre eigene Meinung und die des Teams im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Religion / Ethik / Fächerübergreifend / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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