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Harpastum est globosum – Fußball-Latein international

Unterrichtseinheit
14,99 €

"König Fußball regiert die Welt" – so heißt es in einem Lied, das die deutsche Fußball-Nationalmannschaft einst in den Siebzigern sang. Nach wie vor hat diese Sportart nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt und erfreut sich weltweit – als football, soccer, fout etc. – großen Zuspruchs. In dieser Unterrichtseinheit gehen die Schülerinnen und Schüler auf Spurensuche zum Thema Fußball und erkunden, woher die Idee zur beliebten Ballsportart stammt und ob es bereits einen Vorläufer in der Antike gab. Didaktische Alternativen öffnen das Thema für fächerübergreifendes Arbeiten. Internationale Großereignisse wie WM, EM oder Olympische Spiele sind ideale Gelegenheiten, die spannende Spurensuche nach den antiken Ursprüngen des Fußballs auch im Latein-Unterricht zu thematisieren. Zudem bieten sportlich orientierte Lektionstexte (zum Beispiel Gladiatorenkämpfe, Circusspiele ) interessante Anknüpfungspunkte für fächerübergreifende multilinguale Unterrichtssequenzen und Projekte. Bereits in der Antike waren Ballspiele bekannt. Sie erfreuten sich nach dem Zeugnis literarischer Quellen großer Beliebtheit. Den Archäologen ist es jedoch aufgrund der minimalen antiken Regelangaben nur in einigen Fällen möglich, diese Spiele zu benennen und zu rekonstruieren. Die ältesten Überlieferungen von Formen fußballartiger Spiele, die eher Geschicklichkeitswettbewerben oder Kampfspielen beziehungsweise Ringkämpfen mit dem Ball ähnelten, stammen aus China, den Hochkulturen Mittelamerikas (Olmeken und Azteken) und aus Japan. Auf europäischen Fußballspuren Wie die außereuropäischen Ballspiele, so zeigen auch die griechisch-römischen Fußballvarianten nur geringe Ähnlichkeit mit dem modernen Fußballspiel. Die Griechen kannten antiken Quellen zufolge vor allem folgende Mannschafts- und Ballspiele: Sphairomachia Platon umschreibt diese Ballsportart, die vor allem in Sparta sehr populär war, als vormilitärische Übung. Spielfeld war die Rennbahn, auf der die Akteure zur Begeisterung des Publikums um den Ballbesitz kämpften und sich auch prügelten. Der Sieger wurde mit dem Ehrentitel "sphaireis" ausgezeichnet. Episkyros (Phaininda) Etwa 2000 v. Chr. entwickelten die Griechen ein weiteres Ballspiel, das Episkyros oder Phaininda genannt wurde. Es wurde hauptsächlich von Männern gespielt. Das Spielfeld, auf dem mit Gips ( "skyros" ) eine Mittellinie gezogen wurde, weist bereits Übereinstimmungen mit dem heutigen Fußballfeld auf. Römischer Fußball? Wahrscheinlich ausgehend vom griechischen Phaininda entwickelten und betrieben die Römer etwa 200 v. Chr. ein als "Harpastum" ( "Raffballspiel", "Spiel mit dem kleinen Ball") bekanntes Ballspiel, das 700 bis 800 Jahre lang populär war. Es war ein rohes, aber durchaus anspruchsvolles Spiel, bei dem Schnelligkeit, Technik und Intelligenz von Bedeutung waren. Die Römer benutzten ein rechteckiges Spielfeld, das durch Grundlinien begrenzt und eine Mittellinie halbiert war. Es war etwas kleiner als ein heutiges Fußballfeld. Unterlage waren Gras oder Sand/Asche. Gespielt wurde mit einem kleinen, harten Ball von etwa 8 Inch Durchmesser, der aus Leder beziehungsweise Tierfell hergestellt und mit Schwämmen ausgestopft war. Beim Harpastum kämpften zwei Mannschaften mit jeweils fünf bis zwölf Spielern um den Sieg. Einige antike Berichte deuten gar Hunderte von Spielern auf beiden Seiten an. Das römische Harpastum wurde von Julius Caesar und seinen Generälen als eine Art Militärtraining zur Verbesserung der körperlichen Fitness und Kampfbereitschaft der römischen Armee genutzt. Im Zuge der römischen Expansion verbreitete sich die Sportart mit den römischen Legionären in Europa und erreichte auch die Britischen Inseln. Nachfolger des Römerspiels Nach dem Untergang des Römischen Reiches existierte die römische Ballsportart in einigen Gegenden weiter beziehungsweise wurde durch Einfluss neuer Spielideen weiterentwickelt. Die Ballspiele, die sich in England ( folk football ), Italien ( "Calcio" – "Fußtritt"), Frankreich ( "Soule"/"Choule" ) und Deutschland herausbildeten, gehen möglicherweise auf das Harpastum der Römer zurück. Fußball in der Neuzeit Im 19. Jahrhundert entwickelten sich aus den Vorläufern der Antike und des Mittelalters allmählich zwei verschiedene Sportarten heraus: Fußball und Rugby . 1883 kam es zu der uns als WM-System geläufigen Fußball-Aufstellung: ein Torwart, zwei Verteidiger, drei Läufer und fünf Stürmer. 1904 wurde der internationale Fußballverband, die FIFA, bereits vier Jahre zuvor der Deutsche Fußballband (DFB) gegründet. Seit 1908 sind Fußballturniere Bestandteil der Olympischen Sommerspiele. Die erste Fußball-Weltmeisterschaft wurde im Jahr 1930 ausgetragen. Mag auch auf den ersten Blick das Thema Fußball nicht so recht zu den traditionell mit dem Fach Latein verbundenen Lerninhalten passen, so bietet gerade die scheinbare Diskrepanz einen reizvollen Ansatzpunkt für eine zeitgemäße motivierende Unterrichtseinheit im Kontext der Lehrbucharbeit der Spracherlernungsphase oder während der Lektüre. Die neueren Lateinlehrwerke eröffnen hierzu vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten. Ausgehend von sportlich orientierten Lesestücken (zum Beispiel zu den Thermen, Gladiatorenkämpfen, Circusspielen ), dazu passenden Abbildungen und Informationstexten tragen einzelne, variabel einsetz- und an die jeweilige Lerngruppe adaptierbare Unterrichtsbausteine zu einer bei Schülerinnen und Schülern aller Altersstufen sehr beliebten Aktualisierung der Sportthematik bei. Didaktische Alternativen Dem Einsatz diverser Medien, Übungs- und Sozialformen stehen bei der praktischen Umsetzung einer Unterrichtseinheit oder eines Projekts mit sportlicher Schwerpunktsetzung im Latein-Unterricht alle Variationen offen. Überaus empfehlenswert ist zudem mit Blick auf den internationalen, völkerverbinden Charakter des Sports die Integration multilingualer Elemente. Fußball-Glossar in lateinischem Gewand Ein sehr motivierender Einstieg in eine lateinische "Fußball-Stunde" kann das Sammeln von deutschen Fachbegriffen aus der Fußballwelt sein, die es in die lateinische Sprache zu übertragen gilt. Wörter wie "Verteidiger" ( defensor) oder "Tor" ( porta) stellen dabei zum Beispiel keinerlei Schwierigkeit dar, da sie von den Lernenden aufgrund des klassischen Lehrbuchvokabulars abgeleitet werden können. Schwierigere Fachausdrücke wie "Abseits" bieten Raum für kreative Wortschöpfungen seitens der Lernenden. Multilingulaes Fußball-Latein Ausgehend von einem multilingualen Glossar wichtiger Fußball-Fachbegriffe kann die sprachverbindende Rolle der "Mutter Latein" eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. "Römer-Fußball" in historischen Quellen Das römische Harpastum-Spiel beziehungsweise dessen griechischen Vorbilder sind bei antiken Autoren mehrfach bezeugt. Martial-Epigramme bieten sich zum Beispiel als Original-Lektüre, die längere Abhandlung des Gladiatoren-Arztes Galenus über "Die Übung mit dem kleinen Ball" und ein Athenaios-Text hingegen auch für Übersetzungslektüre an. Die Lernenden gewinnen hierbei wertvolle Informationen zum historischen Kontext des Fußballspiels und rekonstruieren im Sinne experimenteller Archäologie aus Puzzlestückchen antike Ballspielregeln. Internet-Fußball-Rallye Ein tabellarischer Vergleich des römischen Harpastum , des modernen Fußballs und des Rugbys unter Internet-Einsatz ist zur Vertiefung und Aktualisierung der Thematik sehr empfehlenswert. Fußball und Musik Musik als völkerverbindendes Element zeigt sich im sportlichen Bereich vor allem in den Nationalhymnen der gegnerischen Mannschaften. Ein reizvoller multilingualer Textvergleich der Hymnen ausgewählter Fußballnationen hält idealerweise in Kooperation mit dem Musik-Unterricht auch die Integration textpragmatischer und metaphorischer Interpretationsschwerpunkte bereit. Fußballquiz Eine deutsches oder alternativ für Fortgeschrittene ein lateinisches Quiz ist als Appetithäppchen zum Stundeneinstieg oder als zusammenfassende Lernkontrolle am Ende der Fußball-Einheit denkbar. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Wortschatz durch eigene lateinische und multilinguale Wortschöpfungen zu Fußball-Begriffen beziehungsweise durch Einsatz von Online-Wörterbüchern. lernen die Vorgeschichte und die antiken Vorläufer des modernen Fußballs kennen, insbesondere das Harpastum-Spiel. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen eine Internet-Rallye beim Vergleich des römischen Harpastum, des modernen Fußballs und des Rugbys durch. lernen durch Internet-Recherche Nationalhymnen in romanischen Sprachen kennen und entdecken die Verwandtschaft zur "Mutter Latein". Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erleben den völkerverbindenden Charakter des Sports in der Geschichte beziehungsweise in der Moderne am Beispiel des Fußballs oder fußballähnlicher Spiele. entdecken den sozialen Charakter des Harpastum und ähnlicher Spiele in einem multilingualen Sportprojekt. Fächer verbinden Krönung und Abschluss einer vom Fußball inspirierten, multimedial konzipierten Unterrichtseinheit im Lateinunterricht ist ein, durch bereits erwähnte Bausteine sukzessive vorbereitetes fächerübergreifendes Projekt. Es kann auch moderne Fremdsprachen, die Fächer Sport, Geschichte, Musik, Kunst und Informatik einbeziehen. Den einzelnen fachspezifischen Aspekten kann dabei wie folgt Rechnung getragen werden. Übertragen der Namen der Teilnehmer der WM-Endrunde ins Lateinische und in moderne Fremdsprachen Erstellen von Fußball-Glossaren in den jeweiligen Sprachen Gestalten lateinischer oder multilingualer Spieler-Steckbriefe Untersuchen von Kontinuanten des Lateinischen in den Nationalhymnen der Fußballnationen und erschließen von deren Inhalt lateinische/multilinguale Fangesänge Learning by doing: Nachstellen eines römischen Harpastum-Spiels nach den zuvor besprochenen Regeln im Sinne experimenteller Archäologie Vergleichen von Text und Melodie ausgewählter Nationalhymnen der teilnehmenden Länder Integrieren von ins Lateinische oder in moderne Fremdsprachen übertragenen modernen Fangesänge und Anfeuerungsrufen Identifizieren und Basteln von Landesflaggen oder Geo-Thumbs der WM-Teilnehmer Kreieren von Kostümen der Harpastum-Mannschaften Einsatz von Computer und Internet zur Recherche Präsentation der Arbeitsergebnisse bzw. Kommunikation der Arbeitsgruppen untereinander Erstellen einer multilingualen Fußball-Homepage, integriert in die Schulhomepage Drehen eines Spiel- oder Dokumentarfilms zur Entstehung des Fußballs und der möglichen Vorläufer des Fußballs bei Griechen und Römern (unter Einsatz einer digitaler Videokamera, Bildbearbeitungs-/ Schneide-Software etwa von Pinnacle)

  • Latein
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kreatives Schreiben zu Gesellschaftsthemen

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt, wie kreatives Schreiben im Deutsch-Unterricht eingesetzt werden kann, um gesellschaftsrelevante Themen lebensnah zu bearbeiten. Er vermittelt den theoretischen Hintergrund, erläutert Methoden wie Haikus oder Akrostichons und verdeutlicht, wie Lernende so ihre Gedanken, Werte und Erfahrungen ausdrücken können. Anhand des Themas Handwerk werden zudem praxisnahe Aufgaben vorgestellt, die Schreibkompetenz, Reflexion und Persönlichkeitsentwicklung fördern. "Kreatives Schreiben" im Deutsch-Unterricht " Kreatives Schreiben" ist als Begriff inhaltlich nicht klar definiert . Innerhalb der Fach- beziehungsweise Schreibdidaktik Deutsch steht Kreatives Schreiben für variierende Ansätze und Konzepte, die Schreiben als einen kreativ-sprachlichen Prozess verstehen und sich damit von einem normierten Aufsatzunterricht abwenden : Ziel ist nicht mehr das formal "richtige" Schreiben einer bestimmten Aufsatzform, sondern vielmehr die sprachliche Umsetzung einer bestimmten Schreibhaltung (z.B. informieren, appellieren, unterhalten, …). Das Ziel besteht damit im Prozess des Schreibens selbst, wodurch Schreibhemmungen und -blockaden gelöst und eine individuelle Öffnung für die schriftsprachliche Auseinandersetzung mit einem Thema erreicht werden sollen. Aus einer zeitgemäßen Schreibdidaktik sind Verfahren und Methoden des Kreativen Schreibens nicht mehr wegzudenken (Abraham 2014: 367 ff.), und in Form des "Gestaltenden Erschließens oder Interpretierens" hat die Kultusministerkonferenz kreatives Schreiben inzwischen auch in die Bildungsstandards für das Deutschabitur aufgenommen (KMK. Online). Neben der Muttersprachendidaktik haben auch die Fremdsprachen- sowie DaF- und DaZ-Didaktik die positiven Auswirkungen des Kreativen Schreibens auf die Entwicklung der bildungssprachlichen (Lesen, Schreiben, Zuhören, Sprechen) und interkulturellen Kompetenzen der Lernenden erkannt (Bernstein 2020: 11 ff.). Fremd- oder Mehrsprachigkeit sowie Interkulturalität prägen die Unterrichtsrealität deutscher Klassenzimmer und erfordern motivierende Zugänge zum Sprachenlernen und zur aktiven Sprachanwendung. Vor diesem Hintergrund bietet Kreatives Schreiben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich sprachproduktiv mit kulturellen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, die sie selbst unmittelbar in ihrer Lebenswirklichkeit betreffen. "Kreatives Schreiben" – Raum für die Auseinandersetzung mit dem Selbst und der Welt Die Fähigkeit, sich nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich in unterschiedlichen Kontexten verständlich auszudrücken und ein bestimmtes kommunikatives Ziel verwirklichen zu können, bildet eine der grundlegenden Voraussetzungen für die gesellschaftliche, politische und kulturelle Teilhabe eines Menschen und somit der Auseinandersetzung mit der Welt an sich. Ein sich von strikten Normvorstellungen lösender, kreativer Schreibprozess bietet Lernenden dabei die Möglichkeit, die eigenen Gedanken, Gefühle und Werte und damit das eigene Selbst auszudrücken, was die Entwicklung und Entfaltung der individuellen Persönlichkeit unterstützt. Schreibaufgaben werden dabei als umso bedeutsamer empfunden, je besser sich Lernende mit ihnen identifizieren können : Die Schülerinnen und Schüler werden das Schreiben als umso sinnvoller empfinden, je höher sie den Gebrauchswert in ihrer jeweiligen Lebenssituation einschätzen (Dahmer-Geisler 2021: 48f.). Der thematische Bezug der kreativen Schreibaufgabe zur individuellen Lebenswirklichkeit der Lernenden hat daher einen großen Einfluss auf deren Schreibmotivation: Hier bietet sich die Möglichkeit, aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und Themen , welche die Schülerinnen und Schüler in ihrer eigenen Lebenswirklichkeit oder gegenwärtigen Entwicklungsphase betreffen, im Unterricht Raum zu geben. Das Handwerk als Themenfeld im "Kreativen Schreiben" Kreatives Schreiben rund um das Thema "Handwerk" ermöglicht jungen Menschen die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und stellt damit einen unmittelbaren Bezug zu ihrer gegenwärtigen Lebenswirklichkeit her. Darüber hinaus werden die Lernenden mit dieser inhaltlichen Schwerpunktsetzung in der wichtigen Phase der Berufsorientierung und somit in der Entwicklung und Entfaltung ihrer individuellen Persönlichkeit unterstützt. Insbesondere die sogenannte "Generation Z" sieht aktuellen Studien zufolge ihre Zukunft eher pessimistisch (Tagesschau. Online) und sucht entsprechend nach Möglichkeiten, ihre berufliche Zukunft sinnstiftend zu gestalten (HWK. Online). Das Handwerk bietet vor diesem Hintergrund vielfältige Chancen, die eigene Selbstwirksamkeit zu erfahren und dadurch einen inneren Wachstumsprozess zu initiieren. So verdeutlichen Umfragen und Studienergebnisse z.B. immer wieder die große Bedeutung, die die Angst vor den Folgen des Klimawandels bei der jungen Generation hat (Der Standard. Online; Nature. Online; RND. Online). Schon jetzt leistet das Handwerk einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und kann gar als Nachhaltigkeitsmotor bezeichnet werden. Eine Beschäftigung mit den zukunftsgestaltenden Chancen, die das Handwerk jungen Menschen eröffnet, kann Möglichkeiten der persönlichen Einflussnahme und Selbstwirksamkeit aufzeigen und die damit verbundenen Zukunftsängste mildern (siehe Unterrichtsidee "Nachhaltigkeit"). Eine nicht weniger wichtige Rolle für die Berufswahl der gegenwärtigen jungen Generation spielt die persönliche Zufriedenheit im Beruf, die vor allem aus dem Grad an Selbstverwirklichung und Identifizierung mit der beruflichen Tätigkeit sowie der damit verbundenen gesellschaftlichen Wertschätzung resultiert. Studienergebnisse (Blankenberg/Binder 2020) kommen zu dem Schluss, dass insbesondere Beschäftigte im Handwerk eine besonders hohe Arbeitszufriedenheit empfinden. Gleichzeitig entscheiden sich immer weniger Jugendliche für eine Karriere im Handwerk, was sich in einem akuten Fachkräftemangel äußert, der die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft insgesamt bedroht, sich aber auch in der mitunter schwierigen Aufrechterhaltung der alltäglichen Daseinsversorgung äußert und damit eine unmittelbare Betroffenheit herstellt (Handwerksblatt. Online). Das Themenfeld "Handwerk" verfügt somit über eine große Relevanz für die Lernenden und eignet sich daher in besonderer Weise als inhaltlicher Bezugspunkt für Varianten und Methoden des Kreativen Schreibens. Konkrete Themen, Ideen und Impulse für den Deutsch-Unterricht Im Folgenden finden sich Ideen zum Einsatz unterschiedlicher Verfahren des Kreativen Schreibens rund um das Thema "Handwerk". In Deutschland wird die Forderung nach einer Bildungswende immer lauter (ZDH. Online). Vor diesem Hintergrund erscheint die Beschäftigung mit dem Themenfeld "Handwerk" im Unterricht von größter Relevanz. Ein persönlicher Zugang zum Thema "Handwerk" (siehe Unterrichtsidee " Handwerk – Was hat das eigentlich mit mir zu tun? ") kann den Lernenden durch das Verfassen eines ABCdarium s zu der Frage, was die Lernenden persönlich mit dem Begriff "Handwerk" assoziieren, oder durch das Verfassen eines Haikus ermöglicht werden. Während sich diese Methode insbesondere zum Einstieg in eine Auseinandersetzung (Motivation) eignet, kann die Gestaltung eines Akrostichon s den Schülerinnen und Schülern am Ende der Auseinandersetzung dazu dienen, die persönlichen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus der Erarbeitung des Themas nochmals zu reflektieren und festzuhalten. Alle genannten Verfahren motivieren zum eigenständigen Schreiben, während das Haiku und das Akrostichon den Lernenden darüber hinaus die Möglichkeit gibt, sich in lyrischer Form auszudrücken. Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) zielen darauf ab, Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen und die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen. Kreatives Schreiben zu Themen rund um das Handwerk unterstützt diese Zielsetzung und kann den Deutsch- beziehungsweise Schreibunterricht inhaltlich bereichern. So kann z.B. der Impuls "Wenn ich von Beruf Klimaschützer/-in wäre, dann…" dazu genutzt werden, das freie Schreiben anzuregen und gleichzeitig darüber nachzudenken, wie der Beruf eines/-r Klimaschützers/-in aussehen könnte (siehe Unterrichtsidee " Klimaschutz und regenerative Energiegewinnung "). Alternativ kann in Paararbeit ein Interview (Dialog) mit einem/einer fiktiven, professionellen "Klimaschützer/-in" (nicht zu verwechseln mit "Klimaaktivist") verfasst werden, der/die über seinen/ihren Arbeitsalltag berichtet. Dass Klimaschutz vor allem in den Berufen des Handwerks eine Rolle spielt, und Handwerker/-innen sich daher als aktive Klimaschützer verstehen dürfen, kann einen zentralen Erkenntnisgewinn für die Lernenden darstellen. Nicht nur die Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels stellt den modernen Städtebau vor große Herausforderungen: Auch z.B. im Bereich des Wohnungsbaus, der Bereitstellung und Instandhaltung urbaner Infrastruktur sowie der Planung und Realisierung von Smart City Konzepten bedarf es gut ausgebildeter Fachkräfte, um die Städte auf Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten (siehe Unterrichtsidee " Rolle des Handwerks in der städtebaulichen Entwicklung "). Um die Schülerinnen und Schüler für die großen Aufgaben und Herausforderungen zu sensibilisieren, die mit dem modernen Städtebau verbunden sind, können sie z.B. im freien Schreiben eine Vorstellung von ihrer Stadt oder Gemeinde in einem anderen Zeitalter zu entwerfen. Dabei kann es sich entweder um die Entwicklung einer Zukunftsvision ("Meine Stadt in 50 Jahren") handeln, um die Herausforderungen des modernen Städtebaus aufzuspüren, oder um einen Blick in die Vergangenheit (“Meine Stadt vor 50 Jahren“), um gegenwärtige Veränderungen und Fortschritte deutlich zu machen. Eine Möglichkeit der individuellen Begegnung mit der Stadt als Lebensraum bietet das " Belauschen ": Die Lerngruppe begibt sich gemeinsam an einen Ort, der sich in besonderer Weise dazu eignet, die Geräusche der Stadt aufzunehmen (z.B. Marktplatz). Die Schülerinnen und Schüler werden dazu aufgefordert, die Augen zu schließen und sich für eine festgelegte Zeit ausschließlich auf die Umgebungsgeräusche zu konzentrieren. Anschließend notieren sie die Geräusche, die sie gehört haben. Die gesammelten Begriffe können danach weiterverarbeitet werden, indem die Lernenden z.B. aufgefordert werden, ein Haiku (Sekundarstufe I) oder ein Lautgedicht (Sekundarstufe II) zum Thema "Morgens in meiner Stadt" zu verfassen. Der assoziative Zugang kann dazu genutzt werden, zu reflektieren, wodurch der Lebensraum "Stadt" geprägt wird, und wie dieser infolge der modernen Herausforderungen zukunftsfähig gestaltet werden kann. Vor dem Hintergrund des Selbstfindungsprozesses, in dem sich Jugendliche und junge Erwachsene befinden, spielt die Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Zukunft eine wesentliche Rolle. Das Verfassen eines Briefes an das eigene zukünftige Ich bietet den Lernenden Gelegenheit, über die eigenen beruflichen Ziele und Träume zu reflektieren und sich dabei der eigenen Interessen, Stärken und Fähigkeiten, aber auch Werte und Überzeugungen bewusst zu werden (siehe Unterrichtsidee " Das Handwerk und ich ", insbesondere Arbeitsblatt 3). Fazit Kreatives Schreiben eignet sich aufgrund der vielfältigen individuellen Zugangsmöglichkeiten in besonderer Weise dazu, gesellschaftsrelevante Themen im Unterricht zu bearbeiten, vorzubereiten oder zu vertiefen. Die persönliche innere Auseinandersetzung mit der Thematik, die das Kreative Schreiben ermöglicht, dient der Persönlichkeitsentwicklung der Lernenden und fördert gleichzeitig durch die aktive und intuitive Sprachanwendung die Schreibkompetenz. Aktuelle und lebensweltnahe Themen kann das Handwerk liefern. Verwendete Literatur Abraham, Ulf: "Kreatives" und "poetisches" Schreiben. In: Deutsch-Unterricht in Theorie und Praxis, 4/2013, bes. S. 367–370. Bernstein, Nils: In fremden Sprachen kreativ schreiben. Zur Korrelation von kreativem und bildungssprachlichem Schreiben im Literatur- und Fremdsprachenunterricht. In: Zeitschrift für interkulturellen Fremdsprachenunterricht, 25/2, 2020, S. 11 ff. Blankenberg, Ann Kathrin / Binder, Martin: Zum beruflichen Selbstbild und zur Arbeits- und Lebenszufriedenheit im Handwerk in Deutschland. Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 42, 2020. Dahmer-Geisler, Sigrun: Ziele des kreativen Schreibens im Deutsch-Unterricht In: Journal für Schreibwissenschaft 2/2021, S. 48 f. Verwendete Internetadressen Tagesschau. Online: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/studie-jugend-100.html . HWK. Online: https://www.hwk-do.de/generation-z-fuers-handwerk-begeistern/ . Der Standard. Online: https://www.derstandard.de/story/3000000201340/klimawandel-rechtsruck-inflation-die-sorgen-der-jungen-steigen-weiter . Nature. Online: https://www.nature.com/articles/s43247-023-00870-x#Abs1 . RND. Online: https://www.rnd.de/wissen/angst-vor-klimawandel-wie-die-klimakrise-junge-menschen-belastet-EHKJPBVFAJDL7MNYNCODX4MQMM.html . Handwerksblatt. Online: https://www.handwerksblatt.de/handwerkspolitik/fachkraeftemangel-bedroht-unsere-zukunftsfaehigkeit . ZDH. Online: https://www.zdh.de/bildungswende/ . KMK. Online: https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2012/2012_10_18-Bildungsstandards-Deutsch-Abi.pdf , S. 17.

  • Deutsch

Sommerrätsel

Rätsel & Knobeleien

Sommerliches Mathe-Rätsel für Grundschulen, um logische und mathematische Fähigkeiten zu trainieren. Die Lösung finden Sie hier .

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Wortschatz "Länder, Nationalitäten, Sprachen"

Kopiervorlage / Interaktives

Mithilfe dieses Arbeitsmaterial üben Grundschülerinnen und -schüler systematisch neuen Wortschatz zum Thema "Länder, Nationalitäten und Sprachen". Dies geschieht mithilfe eines Arbeitsblattes sowie vier interaktiven, digitalen Übungen. Die Schülerinnen und Schüler üben mithilfe des Arbeitsblattes Wortschatz zum Thema "Länder, Nationalitäten und Sprachen". Zunächst erhalten sie dazu eine Tabelle mit einigen Ländern, Sprachen und Nationalitäten. Anschließend ordnen sie Chaoswörter und ergänzen Buchstaben. Zum Schluss beantworten sie Fragen zu ihrem Wohnort, ihrem Herkunftsland sowie ihrer Sprache und Nationalität. Darüber hinaus vertiefen sie den Wortschatz mithilfe von vier interaktiven H5P-Anwendungen. Die vier ergänzenden interaktiven Übungen können vor oder nach der Bearbeitung des Arbeitsblatts eingesetzt werden und dienen der Vorbereitung beziehungsweise dem Vertiefen des Inhalts. Die interaktiven Übungen basieren auf verschiedenen Formaten, sodass hier für jede Lernerin und jeden Lerner ein ansprechendes Äquivalent zu finden ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich Länder, Nationalitäten und Sprachen. ergänzen und ordnen themenbezogene Vokabeln. beantworten Fragen in ganzen Sätzen. trainieren die Groß-und Kleinschreibung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Selbstkompetenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Schönheit zwischen Selbstbild und Fremdbild

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Ethik in den Klassen 7–8 regt zur kritischen Auseinandersetzung mit Schönheitsidealen an. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten historische und gegenwärtige Schönheitsvorstellungen, reflektieren den Einfluss gesellschaftlicher Normen auf das Selbstbild und analysieren, wie kulturelle Unterschiede die Wahrnehmung von Schönheit prägen. Kreative Aufgaben und ein Interview vertiefen den persönlichen Zugang zum Thema. Mit Hilfe des Arbeitsblattes 1 "Was ist schön?" nähern sich die Schülerinnen und Schüler an das Thema an und erarbeiten eine gemeinsame Definition des Begriffs "Schönheitsideal". Der Einstieg in das Thema erfolgt über eine Brainstorming-Phase, in welcher die Lernenden zunächst einmal überlegen, was sie persönlich als schön empfinden. Diese Phase lässt den Schülerinnen und Schülern sowohl Raum für eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema als auch für den Austausch mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. Anschließend entwickeln sie ausgehend von ihren eingangs angestellten Überlegungen eine Definition des Begriffs "Schönheitsideal", welche sie daraufhin im Klassenverband diskutieren und abschließend mit Hilfe einer allgemeinen Definition vervollständigen. In der darauffolgenden Erarbeitungsphase lernen die Schülerinnen und Schüler anhand des Informationstextes "Schönheit im Wandel der Zeit" gängige Schönheitsideale unterschiedlicher Epochen kennen, welche sie in Form einer tabellarischen Übersicht festhalten. Anschließend folgt eine Recherche zu aktuellen Schönheitsidealen und die Lernenden wählen eine Epoche aus, mit der sie sich vertiefend auseinandersetzen möchten. Ihr recherchiertes Wissen halten sie in Form einer kreativen Text-Bild-Collage fest, welche sie in der darauffolgenden Stunde ihren Mitschülerinnen und Mitschülern im Rahmen eines Galerieganges vorstellen. Die Anfertigung der Text-Bild-Collage kann wahlweise entweder analog (ausgedruckte Bilder, Kleber, Schere, handgeschriebene Texte) oder digital (mit Hilfe einer App wie Goodnotes, Procreate oder Adobe Spark) erfolgen. Das Arbeitsblatt 3 "Frisuren im Wandel der Zeit" ermöglicht eine spielerische Auseinandersetzung mit den Trendfrisuren der vergangenen Jahrzehnte, welche die Lernenden zunächst zuordnen und ergänzen sollen, um das Interesse der Lernenden am Thema zu wecken. In einer abschließenden handlungsorientierten Phase sollen die Lernenden ein Interview mit einer Friseurin oder einem Friseur führen und dadurch den wechselseitigen Einfluss erfahren: Welchen Einfluss haben Friseurinnen und Friseure auf das Schönheitsideal einer Gesellschaft und welchen Einfluss hat das Schönheitsideal einer Gesellschaft auf die Tätigkeit der Friseurinnen und Friseure. Mithilfe des ergänzenden Arbeitsblattes wird das Thema Schönheitsideale vertieft und reflektiert, wie diese von den Schülerinnen und Schülern sowie in der Gesellschaft wahrgenommen werden. In Zeiten von Social Media werden Kinder und Jugendliche tagtäglich direkt oder indirekt mit Schönheitsidealen konfrontiert. Die folgende Unterrichtseinheit knüpft also direkt an die Lebenswirklichkeit der Lernenden an und gewährleistet somit einen persönlichen Bezug zum Thema. Die Einstiegsphase lässt den Schülerinnen und Schülern zum einen Raum für eine individuelle Annäherung an das Thema, zum anderen ist durch die Think-Pair-Share-Methode gewährleistet, dass auch die zurückhaltenderen Schülerinnen und Schüler sich einbringen können. Die Partnerphase bietet ihnen dabei einen geschützten Raum, um ihre Gedanken zu der sehr persönlichen Fragestellung "Was findest du an dir schön?" zu äußern. Die Einstiegsphase dient neben der persönlichen Annäherung an das Thema auch gleichzeitig der Vorbereitung für das Verfassen einer Definition des Begriffs "Schönheitsideal" und erlaubt somit eine induktive Herangehensweise an das Thema. Die anschließende Diskussion dient dem Austausch. Der Informationstext informiert die Lernenden über gängige Schönheitsideale im Wandel der Zeit und vermittelt ihnen einen einführenden Überblick. Die anschließende Rechercheaufträge ermöglichen eine vertiefende Auseinandersetzung und können sowohl in der Schule als auch zu Hause durchgeführt werden. Das Erstellen einer Text-Bild-Collage erlaubt darüber hinaus einen kreativen Zugang zum Thema. Das Arbeitsblatt "Frisuren im Wandel der Zeit" bietet eine Fülle an Bildmaterial, welches die Fragestellung anhand der Themen Frisur und Mode konkretisiert. Das abschließende Interview soll den Lernenden vor Augen führen, welche wechselseitige Wirkung kreative Berufe (hier: Friseurinnen und Friseure) und die Gesellschaft (hier: Kundinnen und Kunden) aufeinander haben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler formulieren eine eigene Definition des Begriffs "Schönheitsideal". entnehmen Informationen aus einem Sachtext und gliedern diese. recherchieren fragegeleitet im Internet. bereiten Interviewfragen vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bedienen eine Suchmaschine und entnehmen Informationen zu einem vorgegebenen Thema. erstellen eine eigene Text-Bild-Collage mit Hilfe einer digitalen App (wahlweise). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler einigen sich im Gruppenverband auf ein gemeinsames Ergebnis. führen ein Interview mit einer Friseurin oder einem Friseur durch.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Stimme im Einsatz: Die Bedeutung der Stimmgesundheit im Lehralltag

Fachartikel
5,99 €

Die Stimme ist das wichtigste organische Werkzeug einer Lehrkraft. Der bewusste und geschulte Umgang mit der Stimme hilft, den Herausforderungen des stimmlichen Berufsalltags auf Dauer gesund zu begegnen. Warum die Stimme wie jeder andere Muskel trainiert werden sollte, wird in diesem Fachartikel erklärt. Welche Bedeutung hat die Stimme im Lehrberuf? Der Lehrberuf ist einer der intensivsten Sprechberufe in unserer Arbeitswelt. Ohne die Kommunikation durch Sprache ist das Unterrichten mit hörenden Kindern nahezu unmöglich. Denn nicht nur was wir sagen, sondern auch wie wir es sagen, hat großen Einfluss auf die Zuhörerinnen und Zuhörer, besonders auf Kinder und Jugendliche. Eine gut funktionierende Kommunikation mit den Schülerinnen und Schülern ist also von grundlegender Bedeutung für den gut funktionierenden Unterricht. Die Arbeit mit der Stimme, der Sprache und auch der Körpersprache, nachvollziehbares, gut verständliches, hörerorientiertes Sprechen gehören zu den Grundfertigkeiten des Lehrberufs. Es ist also sinnvoll und sogar notwendig, sich mit der eigenen Stimme und Sprechweise auseinanderzusetzen: Die Funktionsweise der Stimme zu erlernen, eigene Angewohnheiten wahrzunehmen und Techniken und Übungen an die Hand zu bekommen, um sie optimal einsetzen zu können. Sich mühelos und natürlich ausdrücken zu können, wird im späteren Berufsalltag helfen, Überbelastungen und Schäden zu vermeiden und im Unterricht klar und angenehm kommunizieren zu können. Auch wichtig zu wissen: In einigen Bundesländern müssen angehende Lehrkräfte vor Beginn des Referendariats ein amtsärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen. Teil der Untersuchung kann auch eine Überprüfung der Sprechstimme sein. Hierfür kann zudem ein phoniatrisches Gutachten verlangt werden, das eine gesunde Sprechstimme attestiert. Der Sprechanteil im Lehralltag Die Beanspruchung der Stimme im Lehrberuf ist enorm und durchaus mit der von Schauspielerinnen und Schauspielern oder Sängerinnen und Sängern vergleichbar. Die Unterrichtszeit einer Lehrkraft mit einer vollen Stelle kann bis zu 10 Stunden täglich betragen. Hier sind die Gespräche in Pausen und nach dem Unterricht sowie die Nutzungszeit der Stimme im Privaten noch gar nicht eingerechnet. Eine zusätzliche Herausforderung stellt der Lärmpegel dar, insbesondere in der Primar- und Sekundarstufe. Lehrkräfte mit hoher Sprechstimme, insbesondere Frauen, haben hier eine besondere Situation zu berücksichtigen. Sie befinden sich mit ihrer Sprech-Stimmlage genau in der Lage der Kinderstimmen und werden schnell übertönt. Sich Gehör zu verschaffen, bedarf hier anderer Ansätze als bei tiefen Sprechstimmen, die durch ihr anderes Frequenzspektrum im Stimmengewirr der Kinder schlicht deutlicher hörbar sind.

  • Fächerübergreifend

Nuss-Knobelei

Rätsel & Knobeleien

Nuss-Knobelei für Ihre Schülerinnen und Schüler, um das logische Denken sowie mathematische Fähigkeiten zu trainieren. Wer kann die Gleichung am schnellsten aufstellen und sie lösen? Die Lösung finden Sie hier .

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Defining relative clauses

Unterrichtseinheit
14,99 €

Mithilfe der Unterrichtseinheit gelingt die erwerbsorientierte Einführung der Relativpronomen who, which, that und whose. Darüber hinaus wird auf die "contact clauses" eingegangen. Die Unterrichtseinheit setzt sich aus insgesamt drei Unterrichtsstunden zusammen. Zunächst werden die beiden Relativpronomen who und which eingeführt und deren Verwendung sowohl schriftlich als auch mündlich geübt. In diesem Zusammenhang kann auch auf die Sonderstellung des Relativpronomens that eingegangen werden, wobei den Schülerinnen und Schülern zunächst einmal nur bewusst sein soll, dass dieses Relativpronomen in defining relative clauses immer an die Stelle von who und which gesetzt werden kann. In einem nächsten Schritt wird der contact clause als Sonderfall der defining relative clauses thematisiert. Abschließend wird noch auf das Objektpronomen whose eingegangen. Da es sich um eine Grammatikeinheit handelt, wird den Schülerinnen und Schülern durch zahlreiche Übungen die Möglichkeit geboten, ihr neu erworbenes Wissen aktiv anzuwenden – sowohl schriftlich als auch mündlich. Die Verwendung von Relativsätzen stellt eine wesentliche Erweiterung des grammatikalischen Repertoires der Schülerinnen und Schüler dar, nicht nur weil sie – nach den Adjektiven – eine weitere Möglichkeit kennenlernen, Personen und Dinge zu beschreiben , sondern weil sie durch die Verwendung von Nebensätzen Satzgefüge bilden und sich somit elaborierter ausdrücken können. Bei der Einführung der Relativsätze stehen zunächst die notwendigen Relativsätze ( defining relative clauses ) im Mittelpunkt. Eine Abgrenzung zu den non-defining relative clauses sehen Lehrpläne erst später vor, weswegen die eigentliche Begrifflichkeit nicht zwingend fokussiert werden muss. Allerdings lernen die Schülerinnen und Schüler hier, dass bei defining relative clauses keine Kommas gesetzt werden, was im Vergleich zu den Relativsätzen im Deutschen eine Besonderheit darstellt. Vorgehen zur Einführung in defining relative clauses nach Ziegésar Sie können Relativsätze mit wenig Vorbereitungsaufwand induktiv/erwerbsorientiert einführen, wenn Sie sich bei der Einführung der grammatikalischen Strukturen auf die Personen und Dinge im Klassenraum beziehen . (Die Einführung folgt im Wesentlichen der Methode nach Detlef und Margaret Ziegésar.) Alternativ können Sie auch Wimmelbilder nutzen, einzelnen Personen auf den Bildern einen Namen geben und auf diese Weise in das Thema einführen. Beginnen Sie damit, die neue Struktur mit einer gewissen Anzahl von Sätzen zu demonstrieren, zum Beispiel Peter is the boy who … / Sarah and Tina are the girls who … / A pencil is something which … etc. In einem nächsten Schritt können die Lernenden zeigen, dass sie Ihre Aussagen verstehen und auch darauf reagieren können, zum Beispiel Who is the boy who …? / What is the name for the thing (something) which … ? In dieser Phase erhalten die Schülerinnen und Schüler also noch weiteren Input bezüglich der grammatikalischen Struktur, müssen aber noch nicht selbständig Sätze bilden. Dies tun sie in einem nächsten Schritt. Nun produzieren sie die neue Struktur erstmals selbständig. Hierfür können Sie gegebenenfalls ein neues Wimmelbild zum Einsatz bringen oder andere Schülerinnen und Schüler beziehungsweise Dinge im Klassenzimmer beschreiben lassen. Abschließend wird die neue Struktur bewusst gemacht und eine Grammatikregel formuliert. (Bei lernschwächeren Gruppen kann es bereits bei Schritt 3 hilfreich sein, scaffolding zu nutzen.) Nach Bewusstmachung der Regel kann es dann in eine intensivere Übungsphase gehen. Anmerkungen Je nach Leistungsstärke Ihrer Lerngruppe überlegen Sie im Vorfeld, ob Sie die Schritte 1. bis 4. zunächst nur mit einem Relativpronomen durchlaufen und danach mit dem zweiten, oder ob Sie schon bereits von Beginn an mischen. Bei der Einführung der contact clause und des Relativpronomens whose eignet sich je nach Lerngruppe eher eine deduktive Vorgehensweise, da gegebenenfalls explizit auf die unterschiedlichen grammatikalischen Fälle verwiesen werden muss. Da das Relativpronomen whom zum einen in vielen Lehrwerken nicht thematisiert wird und es zum anderen im formellen Englischen verwendet wird, wird in dieser Unterrichtssequenz auf eine Differenzierung zwischen who und whom verzichtet. In den Übungsphasen wird Wert darauf gelegt, dass es einen Wechsel zwischen schriftlichen und mündlichen Übungen gibt und dass unterschiedliche Übungstypen angeboten werden. Internetlinks zum Bildmaterial finden Sie weiter unten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden die Relativpronomen who , which und whose korrekt. bilden selbständig Satzgefüge mit Relativpronomen. verwenden contact clauses korrekt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zielorientiert mit einem Partnerin beziehungsweise einer Partnerin zusammen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Wie der Compton-Effekt und die Materiewelle neue Erkenntnisse für die Quantenphysik brachten

Unterrichtseinheit
14,99 €

Compton-Effekt, de-Broglie-Wellen und ihr Nachweis von Davisson und Germer zeigen, dass quantenphysikalische Vorgänge in entsprechenden Versuchen exakt abgeleitet werden können. Aufgrund der in dieser Unterrichtseinheit vermittelten Ergebnisse aus historischen Versuchen können die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, dass Welle-und Teilcheneigenschaften von Quantenobjekten mit Formeln beschrieben werden können, die einen realen Hintergrund haben. Die großen Entdeckungen zu Anfang des 20. Jahrhunderts wie Fotoeffekt (Albert Einstein), Compton-Effekt (Arthur Compton), Materiewellen (Louis de Broglie) und das Davisson-Germer-Experiment brachten Licht ins Dunkel rund um die Hypothesen zur noch jungen Quantenphysik . Mit den experimentell erbrachten Bestätigungen konnte gezeigt werden, dass die aufgestellten Theorien zum Welle-Teilchen-Dualismus die Realität beschreiben und somit ein Grundprinzip der Natur darstellen. Bei der (unterrichtlichten) Herleitung des Compton-Effektes zur Bestätigung des Wellen- und Teilchencharakters bei der Streuung von Lichtteilchen (Photonen) wird man sich genauso wie bei der Verallgemeinerung des Wellen- und Teilchencharakters auf alle Teilchen, die eine Ruhemasse haben, in erster Linie auf theoretische Ableitungen mithilfe von Animationen, Videos und entsprechenden Abbildungen beschränken müssen. Entsprechende Schulversuche (bis auf einfache Stoßversuche mit Kugeln) stehen in der Regel nicht zur Verfügung. Compton-Effekt und Materiewelle in der Quantenphysik Die Lernenden wissen bereits, dass es sich bei der Quantenphysik um einen Bereich der Physik handelt, der sich als ein Naturgesetz darstellt, das sich dem direkten Verständnis entzieht. Aufgrund der in dieser Unterrichtseinheit vermittelten Ergebnisse aus historischen Versuchen können die Schülerinnen und Schüler aber nun verstehen, dass Welle-und Teilcheneigenschaften von Quantenobjekten mit Formeln beschrieben werden können, die einen realen Hintergrund haben. Compton-Effekt, de-Broglie-Wellen und ihr Nachweis von Davisson und Germer zeigen, dass quantenphysikalische Vorgänge in der Mikrophysik kein Hokuspokus sind, sondern in entsprechenden Versuchen exakt abgeleitet werden können. Vorkenntnisse Vorkenntnisse sind mittlerweile vorhanden: Wellen- und Teilcheneigenschaften schließen sich nicht aus, sondern zeigen ihr naturgegebenes Verhalten je nach Versuchsanordnung und entsprechender Auswertung. Methodische Analyse Bei der Vermittlung des Stoffes sollte man sich auf anschauliche Darstellungen und/oder Animationen sowie auf gut nachvollziehbare Grundversuche beschränken – gegebenenfalls kann auch das Internet seinen Beitrag mit entsprechenden Beispielen und Erklärungen leisten. Bei der Fragen- und Aufgabenstellung sollte man darauf achten, dass man den Schwierigkeitsgrad zunächst einfach und anschaulich hält. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Compton-Effekt und Materiewellen beschreiben und mit entsprechenden Formeln Berechnungen anstellen. kennen die Unterschiede bei der Anwendung von Gesetzmäßigkeiten zwischen Quantenobjekten und makroskopischen Teilchen und Körpern. wissen, wie man die Quantenphysik in Relation zu unserem Alltagserleben einordnen muss. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Paar- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden etc. wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterialien zum Thema Selbstwertgefühl von Dove

Fachartikel

Entdecken Sie Unterrichtsmaterialien zu den wichtigen Themen Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Die Materialien behandeln gesellschaftlich aktuelle Themen wie Schönheitsdruck und Geschlechterideale sowie Diskriminierung aufgrund von Äußerlichkeiten, mit denen junge Menschen häufig konfrontiert sind. Durch theoretische und praktische Inhalte und Übungen können sich die Jugendlichen mit diesen Themen auseinandersetzen. Das Ziel ist es, sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Sichtweisen zu reflektieren und einen wertschätzenden Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln und zu stärken. Denn Vielfalt ist die wahre Schönheit! Das Dove Projekt für mehr Selbstwertgefühl ist eine Initiative der Marke Dove, die 2004 ins Leben gerufen wurde, um das Selbstwertgefühl und die Selbstakzeptanz von jungen Menschen zu stärken. Mit Expertinnen und Experten möchte das Projekt ein Bewusstsein für Schönheitsvielfalt schaffen, negative Körperbilder zu minimieren und ein positives Selbstbild zu unterstützen. Dove setzt sich aktiv für eine Welt ein, in der jeder Mensch sich in seiner Haut wohlfühlen kann, unabhängig von Geschlecht, Alter, Körperform oder -größe.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Pädagogik / Sport / Bewegung / Fächerübergreifend

Die Grundlagen der Hydraulik

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Physik der Klasse 7–9 vermittelt den Schülerinnen und Schülern wichtige physikalische Kenntnisse zur Hydraulik. Dabei erarbeiten sie Definitionen zu Hydraulik und hydrostatischem Druck, analysieren das Pascalsche Gesetz und wenden dieses in Rechenbeispielen an. Die behandelten Themen werden durch lebensnahe Anwendungsbeispiele aus der LandBauTechnik veranschaulicht. Die Unterrichtseinheit bietet im Rahmen des Physik-Unterrichts sowie von Vertretungsstunden eine spannende Einführung in die Welt der Hydraulik und des Pascalschen Gesetzes, deren Prinzipien im Alltag überall sichtbar sind und in verschiedenen technischen Bereichen Anwendung finden. Die Unterrichtseinheit lässt sich flexibel in die Bereiche Mechanik, Energie, Druck und Technik des Physik-Lehrplans einsetzen und ermutigt die Lernenden dazu, die grundlegenden Konzepte der Hydraulik zu verstehen und deren Bedeutung für alltägliche Anwendungen zu erkennen. Zunächst werden die Schülerinnen und Schüler in die Grundlagen der Hydraulik eingeführt ( Arbeitsblatt 1 ). Es wird erklärt, wie das Pascalsche Gesetz in Hydrauliksystemen verwendet wird, um Kräfte zu übertragen und Bewegungen zu steuern. Rechenaufgaben rund um hydrostatischen Druck vertiefen dabei das physikalische Verständnis ( Arbeitsblatt 2 ). Des Weiteren wird anhand von handlungsorientierten Aufgaben aufgezeigt, wie wichtig hydraulische Systeme in unserem Alltag sind. Anhand von Beispielen aus der Landbautechnik erkunden die Lernenden praktische Anwendungen der Hydraulik ( Arbeitsblatt 3 ). Insgesamt bieten die Arbeitsblätter eine ganzheitliche und praxisnahe Einführung in das Thema Hydraulik, die das Interesse der Schülerinnen und Schüler weckt und ihr Verständnis für die Bedeutung dieses Fachgebiets in der modernen Technik vertieft. Zur weiteren Vertiefung mit der Unterrichtseinheit steht das Arbeitsblatt " Hydraulikzylinder – Kraft durch Flüssigkeit " zum Download bereit. Die Themen "Hydraulik" und "Pascalsches Gesetz" sind nicht nur lehrplanrelevant für den Physik-Unterricht in der Sekundarstufe I. Sie sind für Schülerinnen und Schüler besonders deshalb von hoher Relevanz, da sie diesen wichtigen physikalischen Prinzipien in vielen Bereichen des täglichen Lebens begegnen: am Auto, in Aufzügen, am Müllabfuhrwagen oder an einem Traktor. Auch im späteren Berufsleben kann Hydraulik eine wichtige Rolle spielen, so zum Beispiel im Handwerksberuf Land- und Baumaschinenmechatroniker. Vorkenntnisse im Bereich der Physik sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich, da die Arbeitsblätter die Grundlagen der Hydraulik und des Pascalschen Gesetzes verständlich und anschaulich erklären. Durch praktische Beispiele aus dem Alltag sowie durch handlungsorientierte Aufgaben wird das Verständnis der Schülerinnen und Schüler gefördert und ihr Interesse an der Thematik geweckt. Die Unterrichtseinheit zielt darauf ab, das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für die Grundlagen der Hydraulik zu vertiefen und ihre Fähigkeit zu fördern, dieses Wissen auf konkrete Situationen anzuwenden. Dabei werden verschiedene Lernmethoden wie Erklärungen, Beispiele, Diskussionen und praktische Aufgaben verwendet, um einen abwechslungsreichen und ansprechenden Lernprozess zu ermöglichen. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler dazu zu ermutigen, aktiv am Lernprozess teilzunehmen und sie für den Beruf Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in zu sensibilisieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler definieren "Hydraulik", "hydrostatischer Druck" und "Pascalsche Gesetz". berechnen Aufgaben zum hydrostatischen Druck und zum Pascalschen Gesetz. kennen Anwendungsmöglichkeiten von und Begegnungsfelder mit Hydraulik im Alltag und im Handwerksberuf Land- und Baumaschinenmechatroniker. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach Sachinformationen. nutzen ein Lernvideo im Internet zur Definition von Hydraulik. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Lern- und Recherche-Inhalte in verschiedenen Sozialformen (Einzel- Paar- und Plenumsarbeit).

  • Physik
  • Sekundarstufe I

Kinderzeitmaschine: Per Knopfdruck in die Geschichte

Fachartikel

Die Kinderzeitmaschine ist eine Website für Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. Die jungen Besucherinnen und Besucher erfahren, dass Geschichte überhaupt nicht langweilig sein muss, sondern viel Spaß machen kann. Die Informationen eignen sich gut dazu, den Unterricht zu ergänzen, insbesondere in den Klassenstufen 3 bis 7. Die Kinder erhalten einen anschaulichen Überblick und können je nach Lust und Laune weiter in ein spezielles Thema eintauchen. Die Themen beginnen in der Vorgeschichte des Menschen und den alten Kulturen wie Ägypten, Mesopotamien, China, Indien und Mesoamerika, führen über die Antike bis zum Mittelalter und weiter zu den großen Entdeckerreisen. Zur Neuzeit gehören die Themenfelder Reformation, Absolutismus, Französische Revolution und Nationalstaaten. Übergeordnet gibt es ein umfassendes Lexikon sowie ein Reisespiel. Ein verpixeltes Bild wird nach und nach immer klarer. Wer die Lösung erkennt, drückt den Buzzer!

  • Geschichte / Früher & Heute / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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