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Kriegsgräberstätten als öffentliche Erinnerungsorte

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Ausgehend von der Frage, was Kriegsgräberstätten sind und welche Funktionen sie erfüllen, setzen sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Arbeitsblatt mit den Themen Ruherecht und Grabkennzeichen auseinander. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Funktionen und der Gestaltung von Kriegsgräberstätten als öffentliche Orte des Mahnens und Erinnerns auseinander. Dabei gehen sie auch darauf ein, welchen Eindruck diese Orte auf die machen. In einer Präsentation befassen sie sich mit der Geschichte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und diskutieren, inwieweit die Organisation auch heute noch zeitgemäß ist. Anschließend erörtern sie die Bedeutung des ewigen Ruherechts und diskutieren Aspekte der Grabkennzeichnung. Abschließend erörtern die Lernenden anhand von Bild- und Zahlenmaterial, wie an alle Opfer von Krieg und Vertreibung erinnert werden kann. Dies schließt unter anderem auch Zivilisten oder Geflüchtete mit ein. Dafür formulieren sie unter anderem einen Text für eine Besucherinformationstafel. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Funktionen von Kriegsgräberstätten als öffentliche Ortes des Mahnens und Erinnerns. wissen, was der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist und diskutieren seine Bedeutung in der Gegenwart. erörtern auf der Grundlage einer Text- und Bildanalyse die Bedeutung des ewigen Ruherechts. diskutieren ausgewählte Aspekte der Grabkennzeichnung. definieren den Begriff "Zivilbevölkerung" und ordnen mögliche Personengruppen zu. analysieren und interpretieren statistisches Zahlenmaterial und erörtern darauf aufbauend, wie an alle Opfer von Krieg und Vertreibung erinnert werden kann. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren historischem Text- Zahlen- und Bildmaterial. erfassen unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben sie zutreffend wieder. trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen. beschaffen und recherchieren selbstständig Informationen aus verschiedene Medien und über Umfragen. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zur Debatte: Flucht, Vertreibung, Versöhnung

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Der Artikel zeichnet die Debatte um die Errichtung einer unselbstständigen Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" und eines Zentrums für Vertreibungen nach. Im März 2008 beschloss die Bundesregierung, unter dem Dach des Deutschen Historischen Museums eine unselbständige Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" zu errichten. Vorangegangen war der jahrelange Streit um ein Projekt "Zentrum gegen Vertreibungen". Das Projekt, das gleichzeitig als Gedenkstätte zur Erinnerung an das Leid der deutschen Heimatvertriebenen, als Dokumentationsstelle, als Denkmal, Museum, zentraler Veranstaltungsort fungieren sollte, bot viele Angriffsflächen und spaltete die Öffentlichkeit. Der Grundlagentext von Wolfang Benz, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einzusehen ist beschreibt die dazu geführt Debatte und greift die inhaltliche und politische Auseinandersetzung um die Stiftung teilweise auf. Jedoch ist der Bericht in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte er seitens der Lehrkraft deshalb vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Bedeutung und Rolle einer Geschichte der Erinnerung auseinander. vollziehen die Schwierigkeiten und Hindernisse für die Etablierung einer Stiftung und eines Erinnerungszentrums nach. kennen grundlegende Ergebnisse verschiedener politischer Debatten rund um die Errichtung des "Zentrums für Vertreibungen". Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfassen unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben sie zutreffend wieder. benennen die Hauptgedanken eines Textes, stellen gedankliche Verknüpfungen dar und erschließen die Bedeutung von Wörtern und Sätzen. wenden elementare Schritte der Interpretation von Textquellen an. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Grundzüge russlanddeutscher Migrationsgeschichte in kulturhistorischer Perspektive

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Welche Spuren und Einflüsse der Migrationsgeschichte lassen sich in der Kulturgeschichte der Russlanddeutschen erkennen? Dies ist Gegenstand dieses Artikels. Die Kulturgeschichte der Russlanddeutschen ist stark von der Migration geprägt. Unterschiedliche Einflüsse haben zu einer bemerkenswert vielfältigen kulturellen Ausprägung dieser "Community" geführt. Der Artikel von Kornelius Ens, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einsehbar ist setze sich damit auseinander. Dabei geht es unter anderem auch um die Bereiche Bildung, Sprache, Presse und Religion. Jedoch ist der Bericht in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte er seitens der Lehrkraft deshalb vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Migrationsbewegungen auch auf Sprache, Kultur und Bildung haben. erfahren, welche Einflüsse die Migration von Russlanddeutschen auf ihre Kulturgeschichte hatte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen die Hauptgedanken eines Textes, stellen gedankliche Verknüpfungen dar und erschließen die Bedeutung von Wörtern und Sätzen. wenden elementare Schritte der Interpretation von Textquellen an. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Film: Erinnern, aber wie?

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Was kann an historischen Orten gelernt werden? Was können Gedenkstätten leisten und wo liegen die Grenzen? Dies ist Thema des Filmbeitrags. Der knapp zehnminütige Filmbeitrag lässt vielfältige Positionen zu Wort kommen und möchte zur Diskussion anregen. Dabei geht es auch um die Herausforderungen einer Gedenkstättenpädagogik von morgen. Idee ist es, dass dieser Film in der Bildungsarbeit als Einstieg, beziehungsweise Vorbereitung auf einen Gedenkstättenbesuch eingesetzt werden kann. Der Beitrag von den Autoren Gabriela Hermer und Carsten Hueck ist auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einzusehen. Er ist jedoch in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Deshalb sollte er seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Funktionen von Gedenkstätten als historischen Orten des Mahnens und Erinnerns. wissen, wo Möglichkeiten und Grenzen von historischen Orten in der Gedenkstättenpädagogik liegen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. entnehmen einem Film historische Informationen. wenden elementare Schritte der Interpretation von Quellen sach- und themengerecht an. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Kurt Elfering: Im russischen Kriegsgefangenenlager in Tilsit 1945

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In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Kurt Elfering anschaulich seine Erlebnisse in russischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Ende des Krieges gerieten rund 11 Millionen Angehörige der Wehrmacht sowie der Waffen-SS in Kriegsgefangenschaft. In Abhängigkeit von der Gewahrsamsmacht gestaltete sich das Schicksal der Kriegsgefangenen sehr unterschiedlich. In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Kurt Elfering seine Erlebnisse in russischer Kriegsgefangenschaft. Durch die anschauliche Erzählung werden die Schülerinnen und Schüler direkt angesprochen. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, Hintergründe und Lebensbedingungen in Kriegsgefangenschaft. Vor allem aber erfahren die Leser Geschichte und aus "erster Hand". Da der Zeitzeugenbericht in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet ist, sollte er seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Kriegsgefangene gab. erschließen exemplarisch die Situation russischer Kriegsgefangener. erfahren etwas über den Alltag und die Lebensumstände in russischer Kriegsgefangenschaft. erfassen und unterscheiden Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Hans Mendgen: Als französischer Kriegsgefangener in Kehl und Straßburg am 8./9.…

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Hans Mendgen beschreibt in diesem Zeitzeugenbericht seine Erlebnisse in französischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Ende des Krieges gerieten rund 11 Millionen Angehörige der Wehrmacht sowie der Waffen-SS in Kriegsgefangenschaft. In Abhängigkeit von der Gewahrsamsmacht gestaltete sich das Schicksal der Kriegsgefangenen sehr unterschiedlich. In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Hans Mendgen seine Erlebnisse in französischer Kriegsgefangenschaft. Durch die anschauliche Erzählung werden die Schülerinnen und Schüler direkt angesprochen. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, Hintergründe und Lebensbedingungen in Kriegsgefangenschaft. Vor allem aber erfahren die Leser Geschichte und aus "erster Hand". Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Kriegsgefangene gab. setzen sich mit der Situation eines französischen Kriegsgefangenen auseinander. erfahren etwas über den Alltag und die Lebensumstände in französischer Kriegsgefangenschaft. setzen sich mit Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Margarete Schleede: Flucht und Vertreibung aus Gäbersdorf

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Dieser Zeitzeugenbericht dokumentiert die Erlebnisse von Margarete Schleede, die als Kind im Winter 1945 ihre schlesische Heimat verlassen musste. In den letzten Kriegsmonaten flohen Millionen Deutsche aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie sogenannte "Volksdeutsche" aus den Siedlungsgebieten im östlichen und südöstlichen Europa vor der Roten Armee in Richtung Westen. Häufig wurden diese Fluchtbewegungen von Übergriffen der einheimischen, nicht-deutschen Bevölkerung begleitet. In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Margarete Schleede ihre persönlichen Erlebnisse. Durch die anschauliche Erzählung werden die Schülerinnen und Schüler direkt angesprochen. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, Hintergründe und Lebensbedingungen in Kriegsgefangenschaft. Vor allem aber erfahren die Leser Geschichte und aus "erster Hand". Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit der Situation der schlesischen Bevölkerung als Flüchtlinge. erfahren etwas über den Alltag und die Lebensumstände von Menschen auf der Flucht. setzen sich mit Sichtweisen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Inländisch, ausländisch, deutschländisch

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Das Themenblatt setzt sich vor dem Hintergrund der Migrationsgeschichte in Deutschland mit der Eigen- und Fremdwahrnehmung von in- und ausländischen Personen auseinander. Das Eigene und das Fremde sind eine Konstruktion unserer Wahrnehmung, mit der jeder Mensch versucht, sich vom jeweils anderen abzugrenzen und so seine eigene Identität zu konstruieren. Stereotype gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund bestehen fast unverändert fort, während sich die Lebenswirklichkeit von Migrantinnen und Migranten erheblich wandelt. Die Themenblätter der Bundeszentrale für politische Bildung beschreiben diese Entwicklung und regen dazu an, die Gemeinsamkeiten und verbindenden Elemente der eigenen und der fremden Wahrnehmung zu entdecken. In diesem Zusammenhang knüpfen sie an den alltäglichen Erfahrungen von Jugendlichen an. Dabei beschäftigen sie sich auch mit der Frage, wie man sich neben Täter- oder Helferrolle gegenüber Migranten positionieren könnte. Ein Auszug aus der 64-seitigen Broschüre kann unter dem unten aufgeführten Link kostenlos eigensehen und heruntergeladen werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen und anderen Personen auseinander. reflektieren und revidieren eigene Vorurteile und Stereotype gegenüber den jeweils Anderen. hinterfragen die Folgen, die Vorurteile und Stereotype für eine tolerante Gesellschaft und eine gelingende Integration von Personen anderer kultureller, ethnischer oder religiöser Herkunft haben können. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen in Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, hinterfragen und revidieren eigene Vorurteile und Stereotype. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. prüfen, ob der erreichte Wissenstand als Basis für ein Urteil zureichend ist. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Getrennte Welten? Migranten in Deutschland

Kopiervorlage

Welche Probleme entstehen, wenn die Integration von Zugewanderten verbesserungswürdig ist? Was sollten Mehrheitsgesellschaft und Politik, was die Migranten selbst dazu beitragen, "getrennte Welten" zu verhindern? Seit einiger Zeit ist das Schlagwort der "Parallelgesellschaften" in aller Munde. Dieser Begriff macht einerseits deutlich, dass die Integration von Zugewanderten nicht immer gelingt, trägt andererseits jedoch auch zu einer Dramatisierung vorhandener Probleme bei. Das Themenblatt der Bundeszentrale für politische Bildung nennt Ghettobildung sowie Schul- und Sprachdefizite von Migranten als zentrale Problemfelder, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen sollen. Welche Folgen hat eine mangelnde Integration für beide Seiten? Wo liegen Lösungsmöglichkeiten? Was sind Bedingungen für eine erfolgreiche Integration? Ein Auszug aus der 63-seitigen Broschüre kann unter dem unten aufgeführten Link kostenlos eingensehen und heruntergeladen werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Phänomen der "getrennten Welten" auseinander. erkennen, dass vor allem in Großstädten solche "Parallelgesellschaften" existieren. kennen Probleme für alle Beteiligten die aus diesen "Parallelgesellschaften" erwachsen. verstehen und beurteilen integrationspolitische Maßnahmen. nehmen die Schule als ein Ort zur Förderung von Toleranz und Integration wahr und arbeiten an der Umsetzung. erkennen und hinterfragen (rechts-)populistische Meinungsmache. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen in Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. erkennen, hinterfragen und revidieren eigene Vorurteile und Stereotype. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren dieses gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Werturteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

50 Jahre Deutsch-türkisches Anwerberabkommen

Kopiervorlage

Die Kopiervorlagen bieten einen ersten historischen Überblick über die Einwanderung der türkischen Migranten in die Bundesrepublik. Am 30. Oktober 1961 unterzeichneten Vertreter der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei das Deutsch-türkische Anwerbeabkommen in Bad Godesberg. Kurze Zeit später kamen die ersten Arbeiter aus der Türkei in die Bundesrepublik Deutschland. Beide Seiten konnten nicht erahnen, welche weitreichenden Folgen und Veränderungen dies für das Leben der damaligen "Gastarbeiter" haben würde. Die Kopiervorlagen aus der Reihe "Falter" der Bundeszentrale für politische Bildung bieten einen ersten historischen Überblick über die Einwanderung der türkischen Migranten in die Bundesrepublik. Anhand von Fotos, Zeitungsausschnitten, Grafiken und anderen Materialien setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Anwerbung der ersten türkischen Gastarbeiter und der Einwanderungssituation seit den späten 1970er Jahren auseinander. Ergänzend steht für Lehrkräfte eine als PDF erhältliche Lehrerhandreichung bereit, die Zusatzinformationen und didaktische Hinweise enthält. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen Gründe und den Verlauf der Anwerbung der Gastarbeiter. kennen Beweggründe der deutschen Bundesregierung Gastarbeiter anzuwerben. definieren die Begriffe "Gast" und "Arbeiter" und diskutieren drauf aufbauend die Widersprüchlichkeit des Begriffs "Gastarbeiter". befassen sich mithilfe von Texten und Grafiken mit Auswirkungen des Anwerbestopps. kennen Gründe für den dauerhaften Aufenthalt türkischer Gastarbeiter. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Multimedia-Tour: Flucht und Fluchthilfe 1989

Kopiervorlage

Die Multimedia-Tour bietet Lernenden anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und Zeitzeugeninterviews einen Einblick in Thema Flucht und Fluchthilfe im Sommer vor dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989. Im Sommer 1989 harren Tausende DDR-Flüchtlinge viele Wochen in den Botschaften der Bundesrepublik in Ungarn, Polen und der damaligen Tschechoslowakei aus. Sie hoffen, dass die Bundesrepublik ihre Ausreise in den Westen durchsetzen wird. Auf ihrem Weg nach Budapest, Warschau und Prag in die bundesdeutschen Botschaften oder über Ungarn und Österreich direkt in die Bundesrepublik verhelfen den Ausreisewilligen DDR-Bürgern wieder Menschen zur Flucht. Am 9. November 1989 wird aufgrund der Ausreisewelle und von Protesten der DDR-Bürger die Reisefreiheit in der DDR eingeführt. Wenig später sind auch die DDR und die deutsch-deutsche Grenze Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser interaktiv aufbereiteten Multimedia-Tour anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews einen authentischen und lebensnahen Einblick darüber, was im Sommer 1989 passierte und wie private Fluchthelfer DDR-Bürger dabei unterstützten in Bundesrepublik oder in deren Botschaften im sozialistischen Ausland zu gelangen. Die in der Tour zur Verständnisförderung vorhandenen Texte können dabei gelesen und angehört werden. Zusatzdokumente bieten weiterführende Informationen und die Möglichkeit für eine ausführlichere Beschäftigung. Die Materialien bieten sich insbesondere als Einstieg in die Thematik sowie zur anschaulichen Vertiefung zuvor vermittelter Informationen zum Thema Fluchthilfe an. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wodurch die Art der Fluchthilfe in diesem Zeitraum gekennzeichnet war. verstehen, welche Ereignisse zum Eintreten der Reisefreiheit vorangingen. wissen um die Folgen des Sommers 1989 für die deutsch-deutsche Geschichte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichteten Zuhören. identifizieren relevante Informationen, die diesen Abschnitt der Fluchthilfe und Fluchtmöglichkeiten kennzeichnet. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach (Fremdverstehen). analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. betrachten historische Situationen und Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Multimedia-Tour: Private Fluchthilfe 1961 - 1989

Kopiervorlage

Die Multimedia-Tour bietet Lernenden anhand von Fotos, Filmen, Originaldokumenten und Zeitzeugeninterviews einen Einblick in Thema private Fluchthilfe vom Mauerbau bis zum Fall der innerdeutschen Grenze. Seit 1961 leisten nicht nur professionelle Fluchthelfer, sondern auch Freunde und Verwandte Fluchthilfe. Im Gegensatz zu den professionellen Helfern sind sie nicht vernetzt und es mangelt ihnen an Erfahrung, Routine und Ortskenntnissen. Jedoch ziehen sie seltener die Aufmerksamkeit der Staatssicherheit auf sich - ein Grund, warum die Vorhaben teilweise glücken. Dabei nutzen sie genau wie die professionellen Fluchthelfer Fluchtwege über Ostblockstaaten sowie über die innerdeutsche Grenze und über Berlin. Bei einer Entdeckung oder einem gescheiterten Versuch droht ihnen, genau wie den professionellen Helfern, eine mehrjährige Haftstrafe nach dem DDR-Strafgesetzbuch. Die Schülerinnen und Schüler erhalten in dieser interaktiv aufbereiteten Multimedia-Tour anhand von Fotos, Filmen und Zeitzeugeninterviews einen authentischen und lebensnahen Einblick in die Arbeit privater Fluchthelfer für die Zeit von 1961 bis 1989. Dabei können die in der Tour zur Verständnisförderung vorhandenen Texte nicht nur gelesen, sondern auch angehört werden. Zusatzdokumente bieten weiterführende Informationen und die Möglichkeit für eine ausführlichere Beschäftigung. Die Materialien bieten sich insbesondere als Einstieg in die Thematik sowie zur anschaulichen Vertiefung zuvor vermittelter Informationen zum Thema Fluchthilfe an. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sich die Art der Fluchthilfe in diesem Zeitraum veränderte. verstehen, mit welchen Problemen die freiwilligen Fluchthelfer konfrontiert waren. wissen um Folgen für die freiwilligen Fluchthelfer, die von der Stasi bespitzelt, oder bei der Fluchthilfe verhaftet wurden. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichteten Zuhören. identifizieren relevante Informationen, die diesen Abschnitt der Fluchthilfe kennzeichnen. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach (Fremdverstehen). analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. betrachten historische Situationen und Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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