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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
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Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
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Kärtchenspiel "Runden natürlicher Zahlen" mit Lösungen

Kopiervorlage

Bei diesem Arbeitsmaterial zum Thema "Runden natürlicher Zahlen" handelt es sich um eine Kopiervorlage für 24 Aufgabenkärtchen mit rückseitiger Lösung, die auf unterschiedliche Weise zum spielerischen Üben eingesetzt werden können. Geübt wird das Runden auf Zehner, Hunderter, Tausender und Zehntausender. Die Kopiervorlage für die Aufgaben-Kärtchen wird doppelseitig auf farbiges Papier gedruckt, gegebenenfalls laminiert und an den schwarzen Linien ausgeschnitten. Verschiedene Spielvarianten sind möglich, zum Beispiel: Jedes Schülerpaar erhält ein Kartenset; die Aufgaben werden entweder gemeinsam oder abwechselnd gelöst und mithilfe der Kartenrückseite kontrolliert. Für jede richtige Antwort wird ein Punkt vergeben. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält ein Kärtchen; die Lernenden bewegen sich im Klassenraum, zeigen vorbeikommenden Mitschülerinnen und Mitschülern ihr Kärtchen und kontrollieren die genannte Lösung mithilfe der Kartenrückseite. Für jede richtige Antwort wird ein Punkt vergeben. Es können auch zwei Teams gebildet werden, die gegeneinander antreten. Hinweis: Die Kopiervorlage ist so formatiert, dass die Lösung der Aufgabe bei doppelseitigem Druck jeweils auf der Rückseite des Aufgabenkärtchens steht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler runden fünf- und sechsstellige Zahlen auf die vorgegebene Stelle. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben selbständig und spielerisch. kontrollieren ihre Ergebnisse selbständig.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Addition und Subtraktion üben: Zahlenrätsel im Zahlenraum bis 20

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsblatt für die unteren Jahrgangsstufen der Primarstufe üben die Lernenden spielerisch Addieren und Subtrahieren bis 20, Kopfrechnen, Konzentration und logisches Denken; das Material eignet sich auch zur Wiederholung in Klasse 3. Die Grundschule ist der Ort, an dem Kinder die Grundrechenarten erlernen und ihre sichere Anwendung einüben. Dieses Arbeitsmaterial für den Mathematik-Unterricht eignet sich dazu, das Lösen von Subtraktions- und Additions-Aufgaben zu vertiefen und festigt so die Anwendung der Grundrechenarten. Auch das sichere Agieren der Lernenden im Zahlenraum bis 20 wird durch die Bearbeitung des Arbeitsblattes gestärkt. Das Material ist für den Einsatz in den unteren Jahrgangsstufen geeignet. Je nach Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler bietet es sich jedoch auch zur Wiederholung der Grundrechenarten addieren und subtrahieren in Klasse 3 an. Die Rechenaufgaben sind in Feldern notiert, die zusammen das Bild von zwei Jacken darstellen. Die Felder werden nach dem Lösen der entsprechenden Aufgabe in einer Farbe angemalt, die dem jeweiligen Ergebnis zugeteilt ist. Zudem bettet das Arbeitsblatt die Rechen-Aufgaben in eine Rätselfrage ein, die erst gelöst werden kann, wenn alle Aufgaben bearbeitet und alle Felder angemalt sind. Die Frage lautet welche der beiden Jacken im Dunkeln besser zu sehen ist. Dieses Format des Zahlenrätsels weckt Neugierde bei den Schülerinnen und Schülern und motiviert sie zur Lösung der Aufgaben. Auch leistungsschwächere Lernende haben Freude am Rechnen und Rätseln und profitieren so von dem zusätzlichen Ansporn. Zudem können während des Anmalens immer wieder Rechenpausen eingelegt werden. Mit dem Einsatz des Arbeitsblattes im Unterricht üben sich Ihre Schülerinnen und Schüler im Kopfrechnen und stärken so ihre Rechenkompetenz. Darüber hinaus trainieren sie spielerisch ihr logisches Denkvermögen . Zudem fördern Sie durch die Aufgabe die Konzentrationsfähigkeit Ihrer Lernenden sowie durch das Anmalen der Felder ihre Feinmotorik. Das Arbeitsblatt ist in Einzelarbeit auszufüllen, jedoch bietet es sich an die Lernenden anschließend zu einem Austausch über die Beantwortung der Rätselfrage anzuregen. Thematisch knüpft das Arbeitsblatt mit seiner Fragestellung zudem an in der Dunkelheit gut sichtbare Kleidung an. Daher ist auch eine Verbindung zum Fach Sachunterricht denkbar. Hier kann beispielsweise auf Themen wie den sicheren Schulweg oder Verkehrserziehung insbesondere im Herbst und Winter Bezug genommen werden. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler berechnen Additions- und Subtraktionsaufgaben sicher im Zahlenraum bis 20. ordnen Rechenergebnisse den vorgegebenen Farben zu und wenden diese Zuordnung korrekt an. erschließen die Lösung eines Zahlenrätsels durch genaues Rechnen, Vergleichen und logisches Kombinieren. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einer analogen Kopiervorlage Aufgabenstellungen, Recheninformationen und Farbvorgaben. strukturieren ihre Arbeitsschritte beim Lösen, Zuordnen und Ausmalen der Aufgabenfelder. gestalten Ergebnisse nachvollziehbar auf dem Arbeitsblatt und nutzen visuelle Codierungen zur Kontrolle. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert und eigenständig an einem mathematischen Übungsformat. reflektieren im anschließenden Austausch ihre Lösung zur Rätselfrage. begründen ihre Einschätzung zur Sichtbarkeit von Kleidung in der Dunkelheit sachbezogen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe, Spezieller Förderbedarf

Individualgespräche mit Schülerinnen und Schülern am Schuljahresbeginn

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum Thema "Individualgespräch" richtet sich an Klassenleitungen in den Sekundarstufen und thematisiert die Vorteile eines strukturierten, intensiven Einzelgesprächs mit Schülerinnen und Schülern neuer Klassen zu Beginn eines Schuljahres. Intensives Kennenlernen "neuer" Klassen – eine sinnvolle Zeitinvestition Wen sehen Sie, wenn Sie als Klassenleitung vor einer neuen Lerngruppe stehen? – "Schülerinnen und Schüler", werden Sie spontan antworten. Oder: "Dreizehn Mädchen und zwölf Jungen." Eventuell bilden Sie sich bereits in den ersten Sekunden ein Vorurteil, wer aufgrund seiner Körpersprache besonders motiviert wirkt und wer eher Lustlosigkeit ausstrahlt. Auf jeden Fall kennen Sie als Klassenlehrkraft Ihren Anspruch an die jungen Menschen vor Ihnen: eine möglichst gute Mitarbeit im Unterricht und ein möglichst tadelloses Sozialverhalten. Mit anderen Worten: Die Schülerinnen und Schüler sollen die an sie gerichtete Rollenerwartung optimal erfüllen. Das Schuljahr nimmt seinen Lauf. Nach einer Weile kennen Sie die Namen Ihrer Schülerinnen und Schüler und am Ende des ersten Quartals steht hinter jedem Namen eine erste Fachnote. Sicherlich tauschen Sie sich spätestens dann mit Ihren Kolleginnen und Kollegen über die "Problemfälle" in Ihrer Klasse aus. Vielleicht hören Sie: "Der Peter macht fast nie seine Hausaufgaben. Der ist faul." "Die Jasmin wirkt immer so geistesabwesend. Die träumt nur rum." "Der Dirk kommt ganz oft zu spät und manchmal gar nicht zum Unterricht. Der hat keine Lust auf Schule." Die Warum-Frage klärt sich meist nicht von selbst. Nicht alle Eltern suchen den Kontakt zur Schule, um die Lehrkräfte über spezifische Schwierigkeiten ihrer Kinder zu informieren. Nicht alle Kinder und Jugendlichen offenbaren von sich aus ihre Sorgen und Nöte, aus denen sich schulische Nachteile ergeben. Nicht alle Lehrerinnen und Lehrer "bohren nach". Vielleicht erfährt die Lehrerschaft nie, dass Peter fast nie seine Hausaufgaben erledigt, weil er mit vielen Geschwistern in einer engen Wohnung lebt und keinen Rückzugsraum hat, um in Ruhe für die Schule zu arbeiten. Oder dass Jasmin sich nicht konzentrieren kann, weil sich ihre Eltern gerade getrennt haben; dass Dirk den Schulbesuch nicht mehr ernst nimmt, weil er computerspielsüchtig ist und bis tief in die Nacht "zockt". Gehen die "privaten" Schwierigkeiten der Lernenden uns als Lehrende überhaupt etwas an? – Sie können uns, wenn wir uns als Pädagoginnen und Pädagogen verstehen, nicht egal sein. Denn vor uns in der Klasse sitzen nicht in erster Linie Schülerinnen und Schüler, sondern Menschen. Es geht bei dieser Sichtweise nicht darum, offensichtliches Fehlverhalten – wie Schwänzen – pauschal zu entschuldigen. Auch das "Lösen" der Probleme der jungen Menschen können wir als Lehrkräfte meist nicht leisten, dafür fehlen uns schlichtweg die Kapazitäten. Als Pädagoginnen und Pädagogen können und sollten wir ein offenes Ohr schenken, Denkanstöße geben, Kontakt zur Schulsozialarbeit oder anderen hilfreichen Einrichtungen herstellen und bekannte Problemlagen unter Umständen bei der Unterrichtsgestaltung berücksichtigen. Wenn wir Lehrkräfte von individuellen Schwierigkeiten unserer Lernenden erfahren, dann leider häufig sehr spät, oft ausgelöst durch ein negatives Ereignis – etwa ein offener Konflikt oder eine schlechte Note. Der damit verbundene "Hätte-ich-das-bloß-eher-gewusst-Effekt" führt zwangsläufig zur Erkenntnis, dass es sinnvoll ist, Probleme von Schülerinnen und Schülern früh zu erkennen und somit verheerenden schulischen Folgeproblemen rechtzeitig den Nährboden zu entziehen. Das kostet Zeit und Ressourcen. – Positiv ausgedrückt: Investiert eine Klassenlehrkraft zu Beginn eines Schuljahres Zeit für ein intensives Kennenlernen neuer Schülerinnen und Schüler, überlässt sie die soziale Entwicklung einer Lerngruppe im Laufe des Schuljahres nicht dem Zufall. "Wehret den Anfängen" ist hierbei ein Leitmotiv, das sich für alle Beteiligten auszahlt. Erforderliche Rahmenbedingungen für Individualgespräche Wie lässt sich dieser Ansatz praktisch umsetzen? Eine konkrete Maßnahme, die ich in meiner Berufspraxis bei der Übernahme einer neuen Klassenleitung nicht mehr missen möchte, sind Individualgespräche mit allen Schülerinnen und Schülern meiner Lerngruppe ganz am Anfang des Schuljahres. Möglich sind sie nur dadurch, dass die Schulleitung dafür die passenden Rahmenbedingungen schafft. Dazu gehören: Zeit durch die verbindliche Einplanung der Individualgespräche in den Ablauf des Schuljahresbeginns – zu rechnen ist mindestens mit einem Vormittag in der ersten oder zweiten Woche des neuen Schuljahres. Hilfe durch die Schulsozialarbeit: Die Schulsozialarbeiterin beziehungsweise der Schulsozialarbeiter sollte an den Gesprächen teilnehmen ("Sechs-Augen-Gespräch"), bei gravierenden Problemfällen Sofortmaßnahmen einleiten und der Klassenlehrkraft Impulse geben. Räumlichkeiten zur ungestörten Durchführung der Individualgespräche Der reguläre Unterricht kann an dem Vormittag, an dem die Individualgespräche durchgeführt werden, planmäßig stattfinden. Die einzige "Störung", die sich ergibt, besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler einzeln den Klassenraum verlassen, um für circa 10 bis 20 Minuten das Individualgespräch mit der Klassenlehrkraft und der Schulsozialarbeiterin beziehungsweise dem Schulsozialarbeiter zu führen. Persönliches und Schulisches: Inhalte der Individualgespräche und mögliche Fragen Das vertrauliche "Sechs-Augen-Gespräch" sollte mit dem Angebot an die Schülerin beziehungsweise den Schüler beginnen, offen über die persönliche und schulische Situation sowie vor allem über Bedrückendes reden zu können. Falls nicht sofort ein gravierendes Problem offenbart wird, bieten sich zunächst allgemeine persönliche Fragen zu den Lebensumständen an, um strukturiert ins Gespräch zu kommen – zum Beispiel: Wann hast du Geburtstag? In welchem Ort lebst du? Wie würde dich deine beste Freundin oder dein bester Freund beschreiben? Welche Hobbys hast du? Mit wem lebst du zusammen (Eltern, Mutter beziehungsweise Vater, Geschwister)? Arbeiten deine Eltern? Sprichst du noch andere Sprachen als Deutsch? Hast du ein eigenes Zimmer, um ungestört Schularbeiten erledigen zu können? Gibt es in deinem Haushalt einen Internetzugang? Möglicherweise werden bei der Besprechung dieses ersten Themenblocks familiäre Probleme deutlich, die in dem Fall vertieft behandelt werden sollten. Noch persönlicher sind Fragen zur Gesundheit und zu Alltagsgewohnheiten – zum Beispiel: Hast du dauerhafte (chronische) gesundheitliche Probleme? Wie viele Stunden schläfst du nachts ungefähr? Frühstückst du, bevor du morgens das Haus verlässt? Verbringst du viel Zeit am PC beziehungsweise am Smartphone? Die Antworten auf diese Fragen könnten auf Probleme und ungünstige Gewohnheiten hinweisen, die eventuell den schulischen Erfolg beeinträchtigen – wie beispielsweise Schlafstörungen durch langes "Zocken". Das nächste Themenfeld ist der bisherige Schulbesuch . Eine Selbsteinschätzung der Schülerin beziehungsweise des Schülers kann dazu Gesprächsanlässe bieten – beispielsweise durch folgende Fragen: Gehst du gern zur Schule? Welches Schulfach ist dein Lieblingsfach? Gibt es Schulfächer, die du überhaupt nicht magst? Wie bist du bislang mit den Lehrkräften klargekommen? Wie bist du bislang mit deinen Mitschülerinnen und Mitschülern klargekommen? Durch einen Blick in das letzte Schulzeugnis , sofern es in der Schülerakte verfügbar ist, lassen sich sehr spezifische Fragen ergänzen – zum Beispiel: War die 5 in Mathematik nur ein "Ausrutscher"? Hast du mal über Nachhilfeunterricht im Fach Mathematik nachgedacht? Welche Ursache haben die vielen unentschuldigten Fehlstunden? Welche Ursache haben die häufigen Verspätungen? Nach diesem Rückblick auf die bisherige Schullaufbahn sollte über die gegenwärtige Schulsituation und – vor allem mit älteren Schülerinnen und Schülern – über Zukunftsentscheidungen gesprochen werden – zum Beispiel: Fühlst du dich in der Klassengemeinschaft wohl? Hast du Freundinnen und Freunde in der Klasse? Welche Ziele hast du dir für dieses Schuljahr gesetzt? Welche Leistungskurse möchtest du wählen? Hast du schon mal über berufliche Perspektiven nachgedacht? Was willst du in 5 Jahren erreicht haben? Fragen dieser Art lassen sich übrigens auf einem Fragebogen zusammenstellen. Wird dieser im Vorfeld von der Schülerin beziehungsweise dem Schüler ausgefüllt, wird die Durchführung des Individualgesprächs erleichtert und beschleunigt. Entscheidend ist, in den Gesprächen mit den Jugendlichen flexibel zu bleiben, statt Frage für Frage pedantisch "abzuarbeiten". Wird an einer Stelle ein gravierendes Problem deutlich, "verselbstständigt" sich der Gesprächsverlauf häufig. Die Dauer eines Individualgesprächs hängt letztlich davon ab, welche Last der junge Mensch auf seinen Schultern trägt und wie ausgeprägt dessen Bereitschaft ist, darüber zu reden und Beratung anzunehmen. Resümee Die Schülerinnen und Schüler nehmen die Individualgespräche erfahrungsgemäß als hilfreich und vertrauensbildend wahr – auch wenn keine brisanten Probleme vorliegen. Das intensive Kennenlerngespräch am Anfang des Schuljahres ist nämlich vor allem ein Signal, dass die und der Einzelne als Mensch ernst genommen und nicht auf die Rolle als Lernende(r) reduziert wird.

  • Fächerübergreifend

Die Helligkeit der Sterne – Sternbilder mit LEDs

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden als zentrale Aufgabe Modelle von Sternbildern mit LEDs entworfen. Ein wesentliches Ziel ist dabei, die Helligkeitsunterschiede der Sterne durch die Variation des nötigen Vorwiderstandes zum Ausdruck zu bringen. Die Unterrichtseinheit wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt.In dieser Unterrichtseinheit werden Aspekte der Astronomie und technische Fragen miteinander verwoben. Beide Bereiche bieten vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten. Im Vordergrund steht das praktische Arbeiten mit Werkzeugen wie Lötkolben oder Bohrmaschine. Die Planung der Schaltung und die Wahl des Vorwiderstandes sind grundlegende technische Fragestellungen, die hier praktisch erarbeitet werden können. Durch die (einfache) experimentelle Bestimmung des Zusammenhanges zwischen Leuchtkraft und den wahrgenommenen Sternhelligkeiten (Magnituden) und die Umrechnung in die entsprechende Stromstärke sind zudem theoretische Vertiefungsmöglichkeiten gegeben. Die Schülerinnen und Schüler wählen zunächst ein Sternbild aus und zeichnen es auf eine Holzplatte. An den Sternpositionen bohren sie Löcher für die LEDs (Sacklochbohrung). Sie notieren für jeden Stern seine Helligkeit (Magnitude). Auf der Rückseite gestalten Sie eine einfache (Parallel-)Schaltung, die sie bis auf die Widerstände verlöten und fertigstellen. Die Schülerinnen und Schüler lassen 6 LEDs in gleichmäßigen Helligkeitsabständen von dunkel bis hell leuchten (hier mit Arduino, auch mit Netzgeräten möglich). Es zeigt sich, dass der Zusammenhang nicht linear ist (Weber-Fechner-Gesetz). Die gleichmäßigen Helligkeitsunterschiede entsprechen den astronomischen Magnituden. Über die eigenen Messungen und die Kennlinie der LED können nun die nötigen Vorwiderstände berechnet werden. Hierbei bietet es sich an, diese Informationen dem Produktdatenblatt der LEDs zu entnehmen und somit ein wichtiges technisches Hilfsmittel kennenzulernen. Man kann bereits nach der Messung und der Feststellung des Weber-Fechner-Gesetzes die gemessenen Werte ohne weitere Interpolation als Musterwerte zur Verfügung stellen oder die Lernenden völlig frei durch Probieren versuchen lassen, Helligkeitsunterschiede zum Ausdruck zu bringen. Nach dem Einlöten der passenden Vorwiderstände ist das Sternbild fertig. Durch vielfältige Vertiefungs- und Vereinfachungsmöglichkeiten ist das Projekt im regulären Unterricht, in Wahlpflichtkursen, AGs und in Projektwochen gut einsetzbar.Der Sternenhimmel übt seit Jahrtausenden eine große Faszination auf die Menschen aus. Auch bei Schülerinnen und Schüler der Gegenwart ist die Astronomie ein Thema, das großes Interesse weckt und damit als sinnstiftender Kontext hervorragend geeignet ist, um viele Lernende zu aktivieren. Das durchschnittliche Interesse ist oft größer als an den klassischen Naturwissenschaften. Zudem knüpft der vorliegende Unterrichtsentwurf an die eigenen Sinneswahrnehmungen an, geht es doch vor allem um optische Phänomene, und zwar um die Helligkeit der Sterne, die man mit dem eigenen Auge wahrnehmen kann. Der Einbezug sinnlicher Erfahrungen ist ein ähnlich großer Motivationsfaktor. Das Weltall ist indessen aber auch ein Raum, den man über das, was wir sehen, hinaus nur erforschen kann, wenn man Technik verwendet. Vom einfachen Teleskop mit Nachführung über ferngesteuerte Satelliten ist das Spektrum technischer Anwendungen sehr groß. Astrophysik und Ingenieurwissenschaften sind in diesem Bereich eng miteinander verknüpft. Das vorliegende Kernmodul kann beliebig erweitert werden. Es gibt viele Anknüpfungspunkte, die sich als Ausgangspunkt für Exkurse und Vertiefungen eignen. Im Mittelpunkt steht die Freude am Ausprobieren und Experimentieren, der Spaß am handwerklichen Arbeiten. Daher ist es wünschenswert, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst selbstständig löten können und dürfen und genug Geräte zur Verfügung stehen. Ein zentraler Punkt ist die unterschiedliche Leuchtkraft der Sterne. Das heißt, die LEDs sollen in unterschiedlichen Helligkeiten leuchten. Eine hervorragende Möglichkeit bietet hier der Versuch "Helligkeitsstufen" (AB 5). Die Schülerinnen und Schüler lernen hier den (nicht-linearen) Zusammenhang von Leuchtkraft und wahrgenommener Helligkeit (Weber-Fechner-Gesetz) praktisch kennen, entnehmen dem Produktdatenblatt einer LED die passenden Daten und berechnen daraus den passenden Vorwiderstand. Hier gibt es auch eine (optionale) Möglichkeit, den Arduino einzusetzen. Dieses Vorgehen ist aber vor allem für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler als Differenzierung möglich, lässt sich aber auch als Demonstrationsexperiment gemeinsam mit der ganzen Klasse durchführen oder zugunsten einer stärkeren Fokussierung auf die praktische Arbeit ganz streichen. Die Vorwiderstände kann man im Einzelfall konkret vorgeben, durch Probieren herausfinden lassen oder berechnen lassen. Wenn die Magnituden des jeweiligen Sternbildes sehr nah zusammen liegen, kann es sinnvoll sein, die Helligkeitsunterschiede nicht als echte Magnituden zu verwenden, sondern die Unterschiede etwas hervorzuheben, indem man die 6 Stufen auf einen kleineren Bereich verteilt (zum Beispiel in 0,5er-Schritten). Das entspricht dann nicht mehr der Situation am Himmel, ist aber etwas wirkungsvoller. Dieses Vorgehen ist als Handlungsalternative auf AB 5 hinzugefügt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Sternbilder und ihre Position am Himmel kennen. benutzen Schaltpläne als fachtypische Darstellungen. wenden das Ohm'sche Gesetz in einfachen Berechnungen. bohren, löten und stellen ein handwerkliches Produkt her. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet selbstständig zur Wahl eines Sternbild. verwenden Tablets und Computer. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen Rücksicht auf Mitschülerinnen und Mitschüler. präsentieren Ergebnisse adressatengerecht.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Jugendliche auf die Zukunft vorbereiten

Blog

Am 16. September 2020 luden die Eduversum GmbH und die Stiftung Jugend und Bildung wieder zum virtuellen Kamingespräch ein. In einem Impuls-Vortrag erörterte Dr. Christian Büttner, Leiter des Instituts für Pädagogik und Schulpsychologie der Stadt Nürnberg sowie Vorstand des Bündnisses für Bildung, welche Bildungsangebote Schule braucht, um Jugendliche auf die Zukunft im digitalen Zeitalter vorzubereiten. "Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen." Mit diesem Zitat von Astrid Lindgren eröffnet Dr. Christian Büttner seinen Impulsvortrag. Wer jetzt das Lesen lernt, wird voraussichtlich in 13 Jahren sein Abitur machen. Rechnen wir 13 Jahre zurück, befinden wir uns im Jahr 2007: In diesem Jahr ist das erste iPhone auf den Markt gekommen. Ein Gerät, das laut Büttner die digitale Mediennutzung revolutioniert habe, indem es das Internet in die Hosentasche gebracht hat. Nun befinden wir uns mitten im digitalen Zeitalter und daher ist Büttner der Überzeugung: Die Investition in die Vermittlung von Kompetenzen für das digitale Zeitalter sichert nachhaltig die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. Digitales Zeitalter Büttner ist der Meinung, es habe früher gereicht, wenn man als Lehrkraft die SZ und FAZ gelesen und die Tagesschau geschaut hat, um sich zum Thema Medien und politisches Wissen ausreichend zu informieren. Dem sei heute nicht mehr so. Informationsvermittlung findet oft auf anderen Wegen statt. Als Beispiel nennt er YouTube: Über einen ausgeklügelten Algorithmus bekommt man ganz bestimme Videos angezeigt, die sich je nach Nutzerinnen und Nutzern inhaltlich stark unterscheiden. Nicht jeder erhält die gleichen Neuigkeiten. Insofern müsse die Arbeit an digitalen Kompetenzen auch dort stattfinden, wo das digitale Zeitalter stattfindet und das ist nicht mehr nur in den gedruckten Zeitungen und der Tagesschau. Kriterien für das digitale Zeitalter Für die Arbeit und das Lernen im digitalen Zeitalter braucht es bestimmte Kriterien und dabei wird oft auf das sogenannte 4C-Modell (oder auch 4K-Modell) verwiesen, das Schlüsselkompetenzen für Lernende im 21. Jahrhundert beinhaltet: Kommunikation, Kollaboration, kritisches Denken und Kreativität. Dr. Christian Büttner ist allerdings auf das 6C-Modell gestoßen, das zusätzlich noch Charisma und Coolness als weitere Kriterien aufnimmt. Warum diese beiden Kompetenzen ebenfalls wichtig sind, verdeutlicht er am Beispiel von Angela Merkel, die Deutschland durch die Finanzkrise 2008 und nun auch wieder durch die Corona-Krise mit ausgesprochener Coolness und ihrem Charisma führte. Dabei ist das 6C-Modell keine komplett neue Erfindung. Viele Kernpunkte des Modells sind beispielsweise schon lange im Bayrischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen vorhanden. Warum findet diese Kompetenzvermittlung in Schulen dann nicht statt? Als einen möglichen Grund nennt Büttner die Lehrkräfteausbildung: Teilweise gehen Studierende durchs Studium, ohne sich jemals mit der Digitalisierung des Unterrichts oder digitalen Kompetenzen auseinandergesetzt zu haben. Es fehle somit an den Grundlagen der Lehrkräfte. Ein weiteres Problem ist die ungleiche Verteilung von Geldern. Schulen sind nicht gleich ausgestattet. Der Digitalpakt allein löst diese Probleme in den Schulen allerdings auch nicht. Digitalstrategie Als eine mögliche Strategie für die Zukunft stellt Büttner die Digitalstrategie der Stadt Nürnberg vor. Lernen und Lehren im digitalen Zeitalter basiert dabei auf drei Säulen: Zielführende Aus- und Fortbildungskonzepte für Lehrkräfte, IT-Ausstattung und IT-Infrastruktur an Schulen.

  • Fächerübergreifend

Rhythmusübungen mit der Cajon

Kopiervorlage

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials erlernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Cajon- und Schlagzeugtechniken, um Songs begleiten zu können. Dieses Material zum Arbeiten mit Rhythmus ist Teil einer Serie von rhythmischen Einheiten, die sich gut als Praxiseinheit von 15 Minuten am Anfang einer Unterrichtsstunde eignet. Das Arbeitsmaterial bietet einen schnellen Einstieg in das Cajonspiel. Die Cajon ist das unschlagbare Instrument, um das Schlagzeug zu ersetzen und man benötigt keinen Klassensatz an Instrumenten. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Grundspieltechnik der Cajon und einen 4/4tel Rhythmus. Die Arbeitsblätter sowie das dazugehörige Kurzvideo ermöglichen ein Einstudieren in der Gruppe, sodass jeder aus der Klasse am Ende den Cajonrhythmus spielen kann. Mithilfe dieses Arbeitsmaterials erlernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Cajon- und Schlagzeugtechniken, um Songs begleiten zu können. Beginnend auf dem Tisch (Arbeitsblatt 2), wird der Rhythmus im Anschluss auf die gewünschte oder vorhandene Anzahl Cajons übertragen. Eine Cajon hat drei Klänge: Hi-Hat = IIII Snaredrum = O Bassdrum = B Diese Klänge werden zusammengesetzt und bilden den 4/4tel Grundrhythmus, welcher dann in einer vier-taktigen Form eingebettet wird. Damit kann man sofort 90 Prozent aller Popsongs begleiten und hat gleich den formalen Aspekt berücksichtigt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben grundlegende Rhythmuskenntnisse. erlernen einen Begleitrhythmus auf der Cajon. entwickeln ein Grundverständnis für Takt und Form. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können im Gruppenverband einen Rhythmus trommeln.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Wasser ist Leben

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Wasser ist Leben" befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit Sachtexten und Lyrik sowie dem biblischen Symbol des Wassers. Zwei verschiedene Schwierigkeitsstufen ermöglichen den Einsatz der Sequenz in verschiedenen Jahrgangsstufen von Klasse 3 bis 10. Das Thema "Wasser ist Leben" lässt sich fachübergreifend ab Ende der Primarstufe bis in die Sekundarstufe I hinein als Projekt für den Deutsch- und Sachkunde- beziehungsweise den naturwissenschaftlichen Unterricht behandeln. Nach einem deduktiven Zugang zum Thema Wasser folgen Sachtexte zum Wasserkreislauf sowie zum realen und virtuellen Wasserverbrauch, deren Informationen anschließend produktionsorientiert im Bereich der Lyrik umgesetzt werden. Dritter Baustein dieses Projekts ist der Umgang mit dem biblischen Symbol des Wassers. Als abschließendes Material wird eine schriftliche Leistungsüberprüfung mit Bewertungsraster angeboten. Sachtexte zu Wasser und virtuelles Wasser Diese Unterrichtseinheit wird binnendifferenzierend auf zwei didaktisch-methodisch unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen angeboten, sodass die Lehrkraft je nach Alter und Leistungsfähigkeit der Lerngruppe entscheiden kann, wie das Material eingesetzt werden soll. Einstieg ins Thema Der Einstieg ins Thema ist deduktiv. Über eine Bildbetrachtung (Arbeitsblatt 1) leiten die Lernenden selbst die Arbeitshypothesen her, dass es in den nachfolgenden Unterrichtsstunden um das Thema Wasser gehen wird. Vorbereitend zum Aspekt des Wasserkreislaufs sollen sie dabei Formen und Funktionen von Wasser beschreiben, die sie aus ihren eigenen Lebenswelt kennen (siehe weiterführende Teilaufgabe in Arbeitsblatt 1). Zwei Schwierigkeitsstufen Assoziationen zum Wasser Auf einem leichteren Niveau 1 füllen die Schülerinnen und Schüler nun ihre Assoziationen zum Wasser auf Arbeitsblatt 2 aus – wahlweise handschriftlich auf dem ausgedruckten Arbeitsblatt oder durch Einfügen von Legenden in der Textverarbeitung. Auf einem anspruchsvolleren Niveau 2 nutzen die Schülerinnen und Schüler ein Programm zur Erstellung von MindMaps, sofern ein solches zugänglich ist. Der Wasserkreislauf Jüngere oder weniger leistungsstarke Lernende (Niveau 1) erarbeiten sich im Folgenden den Wasserkreislauf mithilfe von Arbeitsblatt 3, eventuell kann als Hilfe Arbeitsblatt 4, zum Beispiel mit abgedecktem Text auf Folie, vorgegeben werden. Auf Niveau 2 erarbeiten die Schülerinnen und Schüler allein anhand der Bilder und ihres Hintergrundwissens den Wasserkreislauf gemeinsam im Unterrichtsgespräch. Zur Sicherung erstellen sie dann mit einem Textverarbeitungsprogramm und mithilfe einer Internet-Bilder-Recherche selbst ein Schaubild zum Wasserkreislauf. Animationsvideo In einer Eventualphase sehen sich die Lernenden ein Erklärvideo an und erklären sich danach gegenseitig, was sie verstanden haben. Virtuelles Wasser In einer weiteren Doppelstunde wird der Aspekt des virtuellen Wassers erarbeitet. Auf beiden Niveaus soll über Arbeitsblatt 5 (Präsentation über Beamer oder Folie) die absichtliche Anordnung der linken und rechten Bilderreihe zur eigenständigen Erschließung des Themas führen. Sachtexte zum Thema Jüngere oder lernschwächere Schülerinnen und Schüler (Niveau 1) sollten nun mithilfe der Arbeitsblätter 6 und 9 vorentlastend auf die nachfolgenden Sachtexte vorbereitet werden. Hierzu sollen sie die Kurzdefinitionen den passenden Schlagworten zuordnen. Die Arbeitsblätter 6 und 9 können dabei arbeitsteilig in Gruppenarbeit (je eine Klassenhälfte für ein Thema) vorbereitet und anschließend als Ganztexte im Plenum präsentiert werden. Die Arbeitsschritte im einzelnen Zuordnung der Begriffe im Lexikon (Arbeitsblätter 6 und 9) auf dem ausgedruckten Arbeitsblatt oder mithilfe von "Copy and Paste" in den Spalten des Arbeitsblatts. Vergleich mit der Lösung in den Händen der Lehrkraft (Arbeitsblatt 6: Lösungen) im Plenum Bearbeiten der Lückentexte (Arbeitsblätter 8 und 11) Präsentation der Ganztexte zur Lösung der Gruppenarbeit im Plenum (Arbeitsblätter 7 und 10). Zur zeitlichen Reduktion oder bei lernschwächeren Schülerinnen und Schülern können anstelle der Lückentexte auch nur die Ganztexte ausgegeben und im Plenum besprochen werden. Lückentexte zur Grammatik Die vorbereiteten Lückentexte wurden grammatisch integrativ als Lückentexte zu Verben beziehungsweise zu Verben und Adjektiven erstellt. Je nach Thema des aktuellen Deutschunterrichts könnten die Lückentexte von der Lehrkraft entsprechend gewählt werden. Eigene Arbeitsblätter erstellen Leistungsstärkeren Lernenden (Niveau 2) können nach der Zuordnungsübung (Arbeitsblätter 6 und 9) und dem Vergleich im Plenum (Arbeitsblatt 6: Lösungen und Arbeitsblatt 9: Lösungen) die Ganztexte gegeben werden, um sie online Arbeitsblätter für eine jeweils andere Kurshälfte erstellen zu lassen. Anschließend können die neu erstellten Arbeitsblätter für die Mitschülerinnen und Mitschüler hochgeladen werden, um sie im Wechsel in der jeweils anderen Gruppe bearbeiten zu lassen. Wasser-Lyrik und Wasser als biblisches Symbol Die zuvor erarbeiteten Informationen werden produktionsorientiert im Bereich der Lyrik umgesetzt. Außerdem wird das biblische Symbol des Wassers behandelt. Kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Produktionsorientierte Gedichte In einer weiterführenden Doppelstunde sollen die Schülerinnen und Schüler sich kreativ mit dem Wasser-Thema auseinander setzen. Hierzu präsentiert die Lehrkraft die Anleitungen und Beispiele für produktionsorientierte Gedichte in Arbeitsblatt 12. Je nach Leistungsfähigkeit des Kurses können hierzu einzelne Methoden ausgewählt oder als Ganzes präsentiert und von den Schülerinnen und Schülern gewählt werden. Denkbar ist das Hochladen einzelner oder aller Arbeitsblätter auf dem Schulserver, sodass in den entsprechenden Ordnern auch die fertigen Ergebnisse gezeigt und zum Beispiel über Foren beurteilt werden können. Die Gestaltung der neuen Gedichte sollte, wie die Beispiellösungen zeigen, in der Textverarbeitung mithilfe verschiedener Schrifttypen und -farben geschehen. Wasser-Lyrik Ergänzend zu ersten eigenen produktionsorientierten Zugängen zur Lyrik lernen die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Arbeitsblatt 13 bekannte klassische und moderne Wasser-Gedichte kennen. Aus diesen sollen sie diejenigen auswählen, die ihnen besonders zusagen, und auch hier noch einmal kreativ mit ihnen arbeiten. Eigene Gedichte schreiben – Verdichtung oder Montage Schülerinnen und Schüler auf höherem Lernniveau oder mit schnellerem Lerntempo können daran arbeiten, während die anderen sich noch mit dem Schreiben eigener Gedichte beschäftigen. Zur methodischen Auswahl stehen die Verdichtung, das heißt sinnvolle Verkürzung originaler Werke, wie sie leicht über die Textverarbeitung am Rechner geschehen kann, oder die Montage von zwei zueinander passenden oder bewusst gegensätzlich ausgewählten Werken (siehe Arbeitsblatt 14). Öffentliche Würdigung der Ergebnisse Auch hier könnten die originalen Werke gut aus der Vorlage herauskopiert und in einem neuen Word-Dokument zusammengefügt werden (Copy and Paste). Erneut sollten alle Ergebnisse öffentlich gewürdigt werden, zum Beispiel durch Hochladen in einem Ordner und Kommentierung über Foren durch die Mitschülerinnen und Mitschüler. Gebatikte Kleidung herstellen Handlungsorientiert geht die nächste Einheit weiter: In Arbeitsblatt 15 wird anschaulich beschrieben, wie Jugendliche selbst gebatikte Kleidung herstellen können. Das Projekt kann in der Schule oder zuhause durchgeführt werden. Besonders lernschwächere Schülerinnen und Schüler haben so ein haptisch greifbares Erfolgserlebnis, das ihnen die Bedeutung von virtuellem Wasser anschaulich vor Augen führt. Transzendente Ebene Wasser in der Bibel Arbeitsblatt 16 geht schließlich über die bisherigen konkreten Informationen und Erfahrungen von Wasser hinaus und wechselt auf eine transzendente Ebene. Die bekannten biblischen Erzählungen von der Erschaffung der Welt und der Aussetzung des kleinen Moses in einem Weidenkörbchen auf dem Nil können auch religiös nicht geprägten Jugendlichen aus ihrem Allgemeinwissen heraus bekannt sein. Mögliche Ergebnisse Als mögliche Ergebnisse ergeben sich folgende Paarungen aus konkreter und übertragener Bedeutung: Urflut – Wasser als eines der ersten Elemente Gottes Geist über dem Wasser – Gottes Segen gilt dem Wasser Wasser als Trennlinie zwischen Himmel und Erde – Beginn des Lebens Dann: Trennung Meer und Land – Gemeinsamer Ursprung von Land und Meer, Zusammenhang Kind wird im Wasser des Nils ausgesetzt (Binsenkörbchen) – Lebensgefahr für das Kind; Rettung durch das Wasser, das es fortträgt Pharaonentochter badet im Nil – Fluss als Lebensmittelpunkt und Ort des Wohlbefindens Mose = "Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen" – Wasser schenkt Leben, Mose wird gerettet Wasser ist "überall" – Wasser ist Leben Das biblische Weltbild Vertiefend kann die Zeichnung in Arbeitsblatt 17 das biblische Weltbild, wie es in der ersten Bibelstelle zum Ausdruck kommt, visualisieren. Die dazu passende Aufgabe lautet, das Bild farbig zu gestalten, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Vorstellung von der Welt der damaligen Zeit zu vermitteln. Anschließend sollen sie im Rückgriff auf Genesis 1,1ff. noch einmal in eigenen Worten diesen Aufbau erklären. Schriftliche Übung und Bewertung Den Abschluss der Unterrichtseinheit bildet eine schriftliche Übung, die in einer Einzelstunde bearbeitet werden kann. Die anschließende Bewertung beziehungsweise Korrektur kann wahlweise in Partnerkorrektur erfolgen oder durch die Lehrkraft selbst. Weitere Aspekte Das Thema "Wasser" ist sehr umfangreich, und viele weitere Aspekte hierzu könnten im Unterricht in verschiedenen Fächern oder fachübergreifend behandelt werden. Dazu zwei Beispiele: Bedeutung des Trinkens Reisen in die Unterwasserwelt: Das Programm "Google Earth" besitzt eine Zusatzfunktion, mit der nicht nur Wasseroberflächen betrachtet werden können, sondern auch Reisen in die Unterwasserwelt möglich sind. Schauen Sie mit der Klasse gemeinsam bei Google Ocean vorbei. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren im Rückgriff auf ihre persönliche Lebenswelt verschiedene Formen und Funktionen von Wasser. lernen naturwissenschaftliche Fachbegriffe des Umgangs mit realem und virtuellem Wasser kennen. erarbeiten sich den Wasserkreislauf und lernen Tipps zum Wassersparen kennen. resümieren ihre Erkenntnisse, indem sie sie produktionsorientiert in Lyrik verarbeiten. übertragen ihr Sachwissen auf eine transzendente Ebene, indem sie anhand ausgewählter Bibelstellen Wasser als Symbol des Lebens interpretieren. lernen das biblische Weltbild und die damalige Vorstellung von Wasser anhand einer passenden Skizze und Genesis 1,1ff. kennen. arbeiten handlungsorientiert mit virtuellem Wasser, indem sie Kleidung batiken. überprüfen ihr erarbeitetes Wissen, indem sie eine schriftliche Übung bearbeiten und sich in dieser anschließend gegenseitig beurteilen.

  • Religion / Ethik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Künstliche Intelligenz: Wie funktioniert Maschinelles Lernen?

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) spielen die Schülerinnen und Schüler das Simulationsspiel "MENSCH, Maschine!" und erfahren so selbst, wie Maschinen lernen und was KI in heutigen Systemen bedeutet. Ob beim Entsperren unseres Smartphones per Gesichtserkennung, beim Sprechen mit Chatbots oder beim Navigieren im Straßenverkehr: Künstliche Intelligenz (KI) ist schon heute vielfach Bestandteil unseres Lebens. Aber wie funktionieren KI und Maschinelles Lernen überhaupt? Um dies verständlich zu machen, wurde im Kontext des Wissenschaftsjahres 2019 das analoge Simulationsspiel "MENSCH, Maschine!" entwickelt, das es Jugendlichen ermöglicht, spielerisch nachzuvollziehen, wie die Maschine lernt – und damit die Grundprinzipien von Maschinellem Lernen (ML) zu verstehen. Angelehnt an das Spiel "Bauernschach" tritt bei "MENSCH, Maschine!" ein menschlicher Spieler gegen eine Maschine an, die durch mehrere Mitspielerinnen und -spieler simuliert wird. Während des Spieles erleben die Spielerinnen und Spieler, dass Maschinelles Lernen ein algorithmischer und regelgeleiteter Prozess ist und wie die Maschine im Laufe der Spielrunden dazulernt. Im Anschluss an das Spielen findet eine Reflexion der Spielerfahrungen sowie ein Austausch darüber statt. Wie spielt man "MENSCH, Maschine!" im Unterricht? Gespielt wird das simple Spiel Bauernschach in mehreren Runden. Immer wenn die Maschine verliert, wird der letzte Zug der Maschine aus dem Spiel gestrichen. Je besser der menschliche Spieler gegen die Maschine spielt, desto schneller lernt die Maschine und verbessert ihre Gewinnchancen. Es sollte also darauf geachtet werden, dass der menschliche Spieler immer versucht, das Spiel zu gewinnen, da nur so eine Verbesserung des Modells möglich wird. Der Einfluss der Spielstärke des menschlichen Spielers kann auch gut im Rahmen der anschließenden Reflexion des Spieles diskutiert werden. Hinweise zur Reflexionsphase Die Lernenden beschäftigen sich im Anschluss an das Spielen zunächst mit der Frage, ob die Maschine im Laufe der Spiele besser spielt. In der Regel wird diese Frage, abhängig vom Spielverlauf der jeweiligen Gruppen, unterschiedlich beantwortet und begründet. In den ersten zehn Runden gewinnen Mensch und Maschine häufig ähnlich oft – aus statistischer Perspektive ist damit tatsächlich noch keine Änderung im Gewinnverhalten zu erkennen. Hier kann man in den Gruppen, in denen mit "Nein" geantwortet wurde, nachfragen, ob es denn für den menschlichen Spieler im Laufe des Spieles schwieriger wurde, gegen die Maschine zu gewinnen. Auch von den Gruppen, die angeben, dass ihre Maschine im Laufe der Spiele besser spielt, wird häufig als Begründung genannt, dass die Maschine ja besser werden müsse, da die schlechten Züge eliminiert seien. Diese Erkenntnis der Schülerinnen und Schüler kann gut dazu genutzt werden, um im Anschluss gemeinsam das Lernverfahren der Maschine (Arbeitsblatt 1) sowie die Frage, inwiefern Maschinen "intelligent" agieren (Arbeitsblatt 2) zu erarbeiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich spielerisch mit dem Lernverfahren von Maschinen (in der Fachsprache "bestärkendes Lernen"). erfahren, was künstliche Intelligenz in heutigen Systemen bedeutet – nämlich den Einsatz Maschineller Lerner, die für genau eine Aufgabe trainiert wurden. erkennen, dass nicht das Handeln der Maschine beziehungsweise der einzelnen Rollen intelligent ist, sondern dass alle Handlungen auf Algorithmen, also Regeln, basieren und diese nur für den Betrachter intelligent wirken können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten im Team. reflektieren im Plenum gemeinsam die Erfahrungen aus der Spielphase und lernen so, die Erkenntnisse aller Mitspielenden konstruktiv zu vergleichen und zu bewerten.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bruchrechnen nach Maria Montessori: Entwicklung von Grundvorstellungen durch enaktives Handeln

Fachartikel
5,99 €

Der Fachartikel zeigt anlässlich des 150. Geburtstags von Maria Montessori auf, wie an Montessori-Schulen mithilfe gegenständlicher montessorischer Lernmaterialien tragfähige Grundvorstellungen zum Bruchzahlbegriff und den verschiedenen Bruchrechenoperationen durch enaktives Handeln entwickelt werden. Ein zentrales Ziel des Mathematikunterrichts besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler tragfähige Grundvorstellungen ausbilden, damit sie den abstrakten mathematischen Konzepten eine inhaltliche Bedeutung beimessen können (vgl. zum Beispiel vom Hofe 1995; Greefrath et al. 2016). "Die Grundidee beim Aufbau von Grundvorstellungen ist, dass konkrete Handlungen an geeigneten Materialien zu gedanklichen Operationen umgebaut werden" (Wartha und Schulz 2011: 11). Üblich sind Lernformen, die ein derartiges Verinnerlichen von enaktiven Handlungen anstreben, innerhalb der Montessori-Pädagogik. Montessori-pädagogische Lernmaterialien Maria Montessori vertrat die Überzeugung, dass der Weg zur Erkenntnis nur über die Sinneswahrnehmung führen kann. Sie bezeichnete die Hände als "Werkzeug der menschlichen Intelligenz" (Montessori 1984: 24) und entwickelte spezielle Lernmaterialien für Kinderhaus und Grundschule, in denen die Lerninhalte auf ihren "sensumotorischen, konkret fassbaren, be-greifbaren Gehalt" (Hoverath und Knauf 1992: 9) zurückgeführt sind (siehe auch Steinecke 2020c). Montessorische Lernmaterialien zeichnen sich vor allem durch ihre ästhetische und qualitativ hochwertige Beschaffenheit aus und bieten dem Lernenden stets die Gelegenheit, durch enaktives Handeln zur kognitiven Erkenntnis zu gelangen. Insbesondere sind Montessori-Materialien so konzipiert, dass sie immanente Fehlerkontrollen beinhalten, die eine selbständige Evaluation des Lernerfolgs ermöglichen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Digital unterstützter Präsenz-Unterricht als Unterrichtsform der Zukunft?

Blog

Im Video-Interview erzählt Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, wie sich Schule und Unterricht verändern müssen. Im Mittelpunkt steht dabei ein durch digitale Medien unterstützter Präsenz-Unterricht. Wie ist guter Unterricht in Corona-Zeiten und darüber hinaus möglich? Darüber wird nach Meinung von Susanne Lin-Klitzing bisher noch viel zu wenig konstruktiv gesprochen. Im Mittelpunkt der Diskussion sollte ein auf Zukunft ausgerichteter, digital unterstützter Präsenz-Unterricht stehen, der nicht das Entweder-Oder von Präsenz- und Distanz-Unterricht fokussiert, sondern die Vorteile beider Modelle vereint. Digital unterstützter Präsenz-Unterricht in der Praxis Voraussetzungen Wie schaut so ein digital unterstützter Präsenz-Unterricht in der Praxis aus? Laut Susanne Lin-Klitzing sind folgende Voraussetzungen elementar: eigene digitale Endgeräte für alle Lehrenden und Lernenden Dienst-E-Mail-Adressen für Lehrkräfte funktionierende Lernplattformen mit integrierten Videokonferenz-Tools professionelle IT-Betreuung an Schulen Sind alle Kriterien erfüllt, kann digital unterstützter Präsenz-Unterricht Lernen und Lehren erheblich bereichern. Schülerinnen und Schüler können auf Lernplattformen beispielsweise Hausaufgaben einstellen oder ihren Mitschülerinnen- und schülern Referatsinhalte bereits im Vorfeld zur Verfügung stellen, damit diese nicht ad hoc mit Wissen konfrontiert werden, sondern sich schon vorher mit dem Referatsthema auseinandersetzen können. Dies ermöglicht klügere Dialoge in Lernprozessen. Bildungsinhalte der Zukunft Es bedarf laut Susanne Lin-Klitzing weiterhin guter Bildungsinhalte, die von Lehrkräften aus der Praxis erstellt werden, aber auch professionell aufbereiteter Inhalte, die Lehrerinnen und Lehrer individuell an ihren Unterricht anpassen können. Dafür wird ihrer Meinung nach eine für schulische Zwecke vereinfachte Urheberrechtssituation benötigt. Feedback und Lernkontrolle Frau Lin-Klitzing plädiert außerdem dafür, dass Lehrkräfte hinsichtlich des Themas Lernkontrolle entlastet werden. Nicht jede Hausaufgabe muss von der Lehrkraft selbst bewertet werden, vielmehr könnten die Schülerinnen und Schüler sich untereinander anhand klar definierter Bewertungsmaßstäbe Feedback zu auf die Lernplattform eingestellten Inhalten geben. Beispiele werden dann im Präsenz-Unterricht ausführlich besprochen. Zeitgemäße Lehrerfortbildungen Ein weiteres relevantes Thema ist das der effektiven Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Susanne Lin-Klitzing empfiehlt ein Fortbildungsmodell in 3 Stufen: Phase 1: fachdidaktischer, zentraler Input Phase 2: Umsetzung des Inputs im eigenen Unterricht Phase 3: Erfahrungen aus der zweiten Phase anderen Kolleginnen und Kollegen vorstellen Digitalisierung als gesamtgesellschaftliches Schlüsselproblem Digitalisierung verändert unsere gesamte Gesellschaft, das Miteinander in der Arbeitswelt, aber auch den Fachunterricht. Experimente werden im Chemie-Unterricht beispielsweise digital statt analog durchgeführt und im Deutsch-Unterricht wird mit digitalen Quellen wie Datenbanken gearbeitet. Die Schule der Zukunft muss die Veränderung dieser Lern- und Arbeitsprozesse dringend mitdenken und Fachunterricht entsprechend gestalten.

  • Fächerübergreifend

Fossilien: uralte Zeugen aus der Vergangenheit

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erwerben die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über die Entstehung von Fossilien. Sie lernen Fossilien zu begutachten und erkennen deren Bedeutung für die historische Wissenschaft.In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Fossilien sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass aus diesen urzeitlichen Funden wichtige Aussagen über die Entstehung des Lebens auf unserem Planeten getroffen werden können. Die Arbeit der Paläontologie wird dargestellt und die Entstehung von Fossilien wird sukzessive erarbeitet. Ergänzend zu dieser Einheit können Materialien aus der Unterrichtseinheit Evolution: Entstehung der Welt eingesetzt werden. Fossilien als Thema im Sach- und Geschichtsunterricht Die Unterrichtseinheit vermittelt den Schülern und Schülerinnen Kenntnisse über die Entwicklung des Lebens auf dieser Erde. Anhand der Fossilien hat Darwin seine Evolutionstheorie begründet und bewiesen. Fachspezifische Abbildungen, Informationstexte und fachbezogene Arbeitsaufgaben lassen die Schülerinnen und Schüler die evolutionäre Entwicklung nachvollziehen und unterstützen die Aneignung fachspezifischer Erkenntnisse. Methodische Analyse Motivierende Arbeitsaufgaben führen die Gedanken der Schülerinnen und Schüler auf den richtigen Weg zur Lösung der Problemfragen. Die Bearbeitung der Arbeitsaufgaben erfordert eigenes Denken und logisches Schlussfolgern statt einfaches Hinweglesen über vorgegebene Texte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen gesicherte Erkenntnisse über die Bedeutung fossiler Funde für das Wissen über die Entwicklung des Lebens auf unserer Erde. werden anhand von motivierenden Arbeitsaufgaben zur Erkenntnisgewinnung angeregt. können fachspezifische Begriffe und Zusammenhänge deuten und bewerten. können Bildmaterial in ihrer Aussage richtig bewerten und zur Erkenntnisgewinnung nutzen. lesen Informationstexte sinnerfassend. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren untereinander und profitieren von den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. gehen würdigend mit den Beiträgen anderer um.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geschichte / Früher & Heute / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Forschendes Lernen und offene Aufgaben

Fachartikel

In diesem Fachartikel wird erklärt, was unter einer offenen und forschenden Gestaltung eines mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts zu verstehen ist. Es wird aufgezeigt, welche Herausforderungen diese neue Einstellung zum Lernen mit sich bringt. Darüber hinaus werden Praxisbeispiele angeführt und Materialien bereitgestellt. Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Regeln und Fakten lernen, sie müssen auch Kompetenzen erwerben, die sie später im Berufsleben einsetzen können. Ein Zugang zur Förderung von solch berufsbezogenen Kompetenzen ist eine offene und forschende Unterrichtsgestaltung. Über die Homepage www.offeneAufgaben.de des EU-Projekts Primas sind zahlreiche offene und forschende Aufgabenbeispiele für den Unterricht, Fortbildungsmodule und Unterrichtsfilme für Lehrkräfte der Mathematik und der Naturwissenschaften verfügbar. Neue Einstellung zum Lernen finden Sowohl von Lehrkräften als auch von Schülerinnen und Schülern wird bei offenen Aufgaben und einer forschenden Unterrichtsgestaltung eine neue Einstellung zum Lernen gefordert. Von den Lernenden wird erwartet, dass sie eigene Fragen stellen, Entscheidungen treffen, Versuche planen, diskutieren, zusammenarbeiten, Ergebnisse kommunizieren und nachvollziehbare Erklärungen finden. In Konsequenz haben Lehrkräfte nicht mehr die Aufgabe, nur Wissen zu vermitteln, sondern die Schülerinnen und Schüler zu motivieren und als kooperative Lernberater zu unterstützen. Dies kann nicht von heute auf morgen gelernt werden. Daher ist es wichtig, vor allem am Anfang kleine Schritte zu gehen und nicht gleich mit großen Projektaufgaben zu starten. Was ist forschendes Lernen? Offene Aufgabe als Impuls Beim forschenden Lernen gibt die Lehrkraft eine offene Aufgabe vor, zum Beispiel in Form eines Bildes oder eines naturwissenschaftlichen Phänomens. Die Schülerinnen und Schüler sind danach in der aktiven Rolle. Aktive Rolle der Lernenden Die Schülerinnen und Schüler stellen eigene Fragen zur Aufgabe. formulieren Hypothesen. suchen eigene Lösungsstrategien. machen Experimente. präsentieren Lösungswege. begründen ihre Herleitung. Formale Erklärungen stehen am Schluss In einem solchen Unterricht wird das Lernen durch herausfordernde und offene Aufgaben angeregt. arbeiten Schülerinnen und Schüler selbstständig an den Aufgaben. arbeiten die Schülerinnen und Schüler häufig in Gruppen. haben die Lehrkräfte eine begleitende Rolle und unterstützen die Lernenden durch minimale Hilfestellungen und strategische Fragen. Offene Fragen - verschiedene Lösungszugänge Individuelle Herangehensweisen anerkennen In offenen Unterrichtssituationen gibt es zu einem Arbeitsauftrag nicht die eine richtige Lösung und den einen richtigen Lösungsweg. Offene Aufgabenstellungen zeichnen sich dadurch aus, dass Schülerinnen und Schüler je nach Neigung und Vorwissen unterschiedliche Begründungswege (verbal, graphisch, experimentell, qualitativ, numerisch, mathematisch) wählen können. Berücksichtigung verschiedener Lernvoraussetzungen Die Schülerlösung variiert dabei entsprechend des Leistungsniveaus: Leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler finden eine einfache Lösung, gute formulieren mehrere Lösungsmöglichkeiten und sehr leistungsstarke Schülerinnen und Schüler postulieren einen mathematischen Zusammenhang. Potenzial unterschiedlicher Lösungswege nutzen Damit die Klasse nach einem offenen Arbeitsauftrag leistungsmäßig nicht noch inhomogener wird, sollte das Potenzial der unterschiedlichen Schülerlösungen genutzt werden: Während eines Galeriespaziergangs oder durch Präsentationen der verschiedenen Lösungsverfahren erhalten leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler Ideen für anspruchsvollere Zugänge und leistungsstärkere Lernende können ihr Wissen wiederum zum Aufdecken von Fehlern nutzen. Flexibler Einsatz offener Aufgaben Die Öffnung des Unterrichts kann durch vielfältige Ansätze und dabei zeitlich variabel erfolgen: Im Kleinen, zum Beispiel innerhalb einer Unterrichtsstunde, durch die Öffnung einer einzelnen geschlossenen Aufgabe oder im Großen durch Forschungsaufträge zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen, die auch als Projekt über mehrere Stunden durchgeführt werden können. Die Projekte Primas und Mascil Die beiden europäischen Projekte Primas (2010 - 2013) sowie Mascil (2013 - 2016) unterstützen Lehrerinnen und Lehrer der Mathematik und der Naturwissenschaften aller Schularten und Klassenstufen darin, offene und forschende Aufgaben im Unterricht einzusetzen. Durch neue Unterrichtsformen soll das Interesse der Schülerinnen und Schüler für Mathematik und Naturwissenschaften nachhaltig geweckt und berufliche Perspektiven im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich eröffnet werden. Im Rahmen der Projekte werden Unterrichtsmaterialien bereitgestellt, Fortbildungen sowie Informationsveranstaltungen angeboten und Netzwerke aufgebaut. In den beiden Projekten arbeiteten 17 Hochschulen aus 13 europäischen Ländern zusammen. Beide Projekte wurden von der europäischen Union gefördert und von Prof. Dr. Katja Maaß, Pädagogische Hochschule Freiburg, koordiniert. Vermittelte Kompetenzen Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler formulieren eigene mathematische und naturwissenschaftliche Fragen. stellen eigenständig Hypothesen auf. planen und führen Untersuchungen und Experimente selbstständig durch. präsentieren, interpretieren und stellen Daten dar. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bewerten die eigene Leistung sowie die der Mitschülerinnen und Mitschüler (Fremd- und Selbstbewertung). arbeiten kooperativ in Gruppen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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Aktuelle News für die Sekundarstufen