Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

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Junior-Ingenieur-Akademie: Didaktische Grundlagen für Technik-Projekte

Fachartikel

Dieser Beitrag gibt Ihnen einen Überblick über die beiden Handreichungen "Einführung in Projekte der Junior-Ingenieur-Akademie" und "Ein Projekt der Junior-Ingenieur-Akademie 'mehrdimensional' planen und präsentieren" von Dr. Martin Binder von der PH Weingarten. Die Handreichungen wurden im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" veröffentlicht und stehen vollständig zum Download zur Verfügung. Einführung in Projekte der Junior-Ingenieur-Akademie Die Handreichung gliedert sich in zwei Teile: Der erste Teil "Zum Gegenstand der Technikbildung" beschäftigt sich mit dem Technikbegriff und der technischen Gestaltung. Dabei werden der Begriff und die verschiedenen Ebenen der Technik näher erläutert. Was ist Technik überhaupt und wieso ist Technik so und nicht anders? Neben den Verwendungs- und Entstehungszusammenhängen von Technik geht der Autor auf das Modell von Günther Rodolph ein, um die Dimensionen von Technik zu beschreiben. Im zweiten Teil "JIA im Bildungskontext" ordnet der Autor die Technik und die Junior-Ingenieur-Akademie in den MINT- und den allgemeinen Bildungskontext ein. Er gibt methodische Hilfen und Tipps, um Projekte im Rahmen einer Junior-Ingenieur-Akademie zu planen. Dabei gibt er praxisnahe Beispiele und Umsetzungsmöglichkeiten, die nah an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientiert sind. Die Handreichung schließt mit Hinweisen zur Organisation des Unterrichts und umfasst rechtliche Punkte, die eine Lehrkraft bei der Planung und Durchführung von Projekten beachten sollte. Ein Projekt der Junior-Ingenieur-Akademie "mehrdimensional" planen und präsentieren Diese Handreichung ist ebenfalls in zwei Abschnitte gegliedert. Im ersten Teil "Planung eines JIA-Projekts" nennt der Autor die wichtigsten Schritte, die eine Lehrkraft beachten muss, um eine Projektidee erfolgreich zu planen. Außerdem greift er noch einmal theoretische Aspekte der Technik und der Junior-Ingenieur-Akademie auf. Dabei betont der Autor immer wieder, dass Technik per se auf eine praktische Umsetzung ausgelegt ist und daher in der Technik die Praxis in aller Regel der Theorie vorausgeht. Im Technik-Unterricht und im Rahmen der Junior-Ingenieur-Akademien entstehen häufig Produkte, die zwar erkennen lassen, mit welchem Thema sich die Lerngruppe auseinandergesetzt hat. Dennoch ist es für Außenstehende meist nicht einfach zu erkennen, welche Lernleistungen damit erbracht wurden. Daher ist es wichtig zu lernen und zu verstehen, wie Ergebnisse und Projekte präsentiert werden können. Im zweiten Teil "Präsentation eines JIA-Projektes" widmet sich der Autor daher der Präsentation am Beispiel eines fiktiven Schach-Projekts in der Junior-Ingenieur-Akademie.

  • Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Informationstechnik / Metalltechnik

Design Thinking: Zielgruppe und Persona beschreiben

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt hilft bei der beispielhaften Beschreibung einer Zielgruppe, für die im Rahmen von Design Thinking-Prozessen eine Lösung gesucht wird. Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Design Thinking@School". Die Methode des Design Thinking findet zunehmend Eingang in den Schulalltag. Im Mittelpunkt steht das Lösen von Problemen ausgehend von der Zielgruppe und ihren konkreten Bedürfnissen. Am Anfang eines Design Thinking-Prozess erfolgt die beispielhafte Beschreibung der Zielgruppe, für die eine Lösung gesucht wird. Die Ergebnisse werden anschließend mithilfe der Methode "Persona" gebündelt. Eine Persona ist die Beschreibung einer konkreten, aber erfundenen Person, die die jeweilige Nutzergruppe repräsentiert. Neben einem Namen hat sie auch ein fiktives Profil. Das Arbeitsblatt kann als Vorlage für die Beschreibung der Persona genutzt werden. Eine Einführung in diese erste Phase des Design Thinking liefert folgende Video-Tutorial-Reihe . Bevor die Persona mithilfe der Vorlage beschrieben werden kann, gilt es zunächst, eine grobe Vorauswahl konkreter Zielgruppen zu treffen und durch Interviews , Beobachtungen et cetera möglichst viele Informationen über die jeweilige Nutzergruppe zusammenzutragen. Anschließend wird mithilfe der Vorlage aus den drei bis fünf wichtigsten Bedürfnistypen eine Persona beschrieben. Die Basis-Informationen zur Persona (Name, Alter et cetera) werden um lösungsspezifische Informationen ergänzt. Im Mittelpunkt steht dabei die Auswahl von Anknüpfungspunkten aus dem Alltag der Persona, die für die Aufgabenstellung relevant sind (Bedürfnisse, Wünsche, Freizeitaktivitäten). Vervollständigt wird das Persona-Profil durch ein typisches Statement oder Zitat. Die Persona-Vorlage wird anschließend vor der gesamten Lerngruppe präsentiert und auf Basis deren Feedbacks gegegebenfalls überarbeitet. In den unterschiedlichen Phasen des Design Thinking-Prozesses wird die Vorlage dann stetig zur Überprüfung genutzt. Eine lebendig beschriebene Persona ist ein wertvolles "Teammitglied", das von den Projektteilnehmenden in alle Stufen des Prozesses mit einbezogen wird.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Die Geldpolitik der EZB

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in mehreren Lernrunden aus unterschiedlichsten Perspektiven vielschichtig, differenziert und reflektiert mit den geldpolitischen Instrumenten der Europäischen Zentralbank und ihrer aktuellen Niedrigzinspolitik auseinander. Hierfür stehen zahlreiche methodisch abwechslungsreiche Lernszenarien zur Verfügung. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist zu einer der wichtigsten wirtschaftspolitischen Akteurinnen in unserer globalisierten Wirtschaft geworden. Zudem verschiebt sich der Akzent ihrer Maßnahmen immer stärker von der reinen Geldpolitik zur Wirtschafts- und Finanzpolitik. Damit aber, und vor allem mit ihrer aktuellen Niedrigzinspolitik, gerät sie immer stärker in die Kritik. Vor diesem Hintergrund wird es immer wichtiger zu wissen, wer sich hinter dieser Institution verbirgt, was ihre Aufgabe ist und worin ihr Instrumentarium besteht. Themen Die Unterrichtseinheit beinhaltet Erkundungsaufträge zu folgenden Themenkomplexen: Europäische Zentralbank (EZB) und Europäisches System der Zentralbanken (ESZB) Organe der EZB Mitglieder des Präsidiums Aufgaben und Ziele der EZB Geldpolitisches Instrumentarium der EZB Geldpolitische Wirkungszusammenhänge Intention Der Wert unseres Geldes ist zentral für unsere Wirtschaft und damit auch unser Leben. Ein großer Teil der Bevölkerung hat Angst vor Inflation und bangt um die Zukunft des Euro. Es ist also auch für Jugendliche elementar, sich ein Grundwissen über die Wirkungszusammenhänge von Inflation und Deflation und die Ziele und Instrumente unserer Währungshüter anzueignen. Will man darüber hinaus die aktuelle Geldpolitik der EZB beurteilen oder gar politisch beeinflussen, muss man sich eine begründete Meinung hierzu bilden. Eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Die Lernenden sollen sich im Verlauf mehrerer Lernrunden Wissen zur EZB aneignen und ein fundiertes Werturteil zur aktuellen Geldpolitik entwickeln. Die acht Lernrunden dieser Unterrichtseinheit reichen von Internetrecherchen über Fallstudien bis hin zu Straßeninterviews. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Organe und Personen kennen, die sich hinter dem Begriff EZB verbergen. verstehen, was die EZB anstrebt und welche Mittel sie hierfür zur Verfügung hat. entdecken, wie diese geldpolitischen Instrumente in der Praxis wirken. reflektieren die aktuelle EZB-Politik und ihre geld- und wirtschaftspolitischen Auswirkungen und bilden sich hierzu eine Meinung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen durch. hinterfragen gefundene Internetquellen und interpretieren sie im jeweiligen Interessenskontext. wählen geeignete digitale Präsentationsformen und nutzen diese für ihre Ergebnispräsentationen. führend Videointerviews durch, bearbeiten die Videodateien und nutzen sie zur Visualisierung von Untersuchungsergebnissen. beachten im Zusammenhang mit Videointerviews die Bildreche Dritter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. bereiten eigene Arbeitsergebnisse adressatengerecht auf. erkennen Interessenslagen von Bevölkerungsteilen im Rahmen der Geldpolitik. entschlüsseln Interessenspositionen von politischen und gesellschaftlichen Institutionen. vertreten bei einer Podiumsdiskussion Werturteile und Meinungen. üben die Befragung von Passantinnen und Passanten zu einem bestimmten Thema.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Tarifauseinandersetzungen im Spiegel einer Online-Zeitung – ein Planspiel um gesellschaftliche…

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit zum Thema "Tarif-Auseinandersetzungen im Spiegel einer Online-Zeitung – ein Planspiel um gesellschaftliche Interessen" vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihr Grundlagen-Wissen zu Tarif-Verträgen im Rahmen eines zweidimensionalen Planspiels.Diese Unterrichtseinheit versteht sich als anspruchsvolle Vertiefung der Themen Tarif-Vertrag, Tarif-Vertragsparteien, Sozialpartnerschaft sowie Streik und Urabstimmung in den Fächern Wirtschaftslehre und Sozialkunde. Dabei spiegeln sich die Diskussionen im Unternehmen und in der Gemeinde in der Berichterstattung einer fiktiven lokalen Presse, der Veröffentlichungen wiederum Rückwirkungen auf die Diskussionen und Beschlüsse der Akteure vor Ort haben. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in ihren Spielgruppen völlig selbstständig. Die Unterrichtseinheit könnte komplett im Distanz-Unterricht durchgeführt werden, ist aber im Präsenz-Unterricht sicherlich eindrücklicher und wirkungsvoller. Das Thema "Tarif-Auseinandersetzungen" im Unterricht Anhand eines fiktiven, aber realitätsnahen Szenarios lernen die Schülerinnen und Schüler eigenständig, wie Tarif-Auseinandersetzungen ablaufen und welche Interessengruppen hierbei ihre Standpunkte vertreten. Sie setzen sich selbstständig mit den Meinungen, Problemen und Abläufen der Tarif-Verhandlungen auseinander. Das Planspiel beginnt folgendermaßen: "Thalfingen ist eine kleine Gemeinde in Baden-Württemberg. Dort ist die Erdnickel KG angesiedelt, ein Zulieferbetrieb für die Automobil-Industrie (Autositze und Sicherheitsgurte). Das Unternehmen war über viele Jahre hinweg sehr erfolgreich, hatte aber zuletzt rückläufige Umsätze, da sich die Automobilindustrie durch die Umstellung auf E-Mobilität in einer Krise befindet. 72 Prozent der Arbeitnehmenden sind gewerkschaftlich organisiert." Eingeteilt in verschiedene Interessengruppen erstellen die Schülerinnen und Schüler Texte sowie Leserbriefe, die von einer Online-Redaktion veröffentlicht werden, und bereiten sich auf die Diskussionsrunden in den Gemeindeversammlungen vor. Das Planspiel verläuft über drei Spielrunden, in denen unterschiedliche Ereignisse auf die Tarif-Verhandlungen in der fiktiven Erdnickel KG einwirken. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten mit dem Thema Tarif-Vertrag zumindest oberflächlich vertraut sein. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit ist als anspruchsvolle Vertiefung der Themen Tarif-Vertrag, Tarif-Vertragsparteien, Sozialpartnerschaft sowie Streik und Urabstimmung in den Fächern Wirtschaftslehre und Sozialkunde konzipiert. Erstrebenswert ist eine Zusammenarbeit mit dem Fach Deutsch. Die Lernenden sollen sich in einem lebensnahen spielerischen Szenario eigenständig und realitätsnah mit den Abläufen von Tarif-Kämpfen auseinandersetzen. Dabei steht das Ergründen und Hinterfragen der jeweiligen Interessenslagen und Handlungsmuster im Vordergrund, was die Schülerinnen und Schüler zu eigenen Werthaltungen im Kontext komplexer politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen befähigt. Alle Schülerinnen und Schüler sind im Übrigen hinsichtlich schriftlicher und mündlicher Kommunikation gefordert: Vorbereiten und Halten einer Rede Beachten der Diskussionsregeln Ausarbeiten eines Leserbriefes beziehungsweise Forumsbeitrags Gestalten einer Pressenotiz, eines Flugblatts oder Plakats. Alle Gruppen erstellen fortlaufend eigene Notizen und Argumentationshilfen, aber auch öffentlichkeitswirksame Leserbriefe, die an die Online-Redaktion gesandt und von dieser veröffentlicht werden. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kann vollständig online stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur über Internet-Anschluss und Endgeräte verfügen. Zentral ist, wie bei jedem Fern-Unterricht, ein gemeinsames Netzlaufwerk für kollaborative Produkt-Erstellung (Teams, Lernplattformen, Intranet, notfalls auch Padlet oder Miro). Außerdem braucht man eine Kommunikationsplattform für den Unterricht und die Zusammenarbeit zwischen den Lernenden. Dies kann eine Video-Plattform (zum Beispiel Zoom) oder eine andere Kommunikationsplattform (zum Beispiel Slack) sein. Wesentlich ist, dass die Lernergebnisse von den Schülerinnen und Schülern eigenständig und konstruktivistisch in einem digitalen Umfeld, mit digitalen Mitteln entwickelt und in digitaler Form präsentiert und kommentiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begreifen die Auswirkungen von Arbeitskampfmaßnahmen in ihren systemischen und vernetzten Zusammenhängen. setzen die erworbenen Kenntnisse über das Tarifvertragsvertragswesen und Arbeitskampf-Maßnahmen handlungs- und projektorientiert um. erleben Tarif-Auseinandersetzungen, ihre Ziele, Regeln und Handlungsrestriktionen in unterschiedlichen Rollen spielerisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online in Video-Konferenzen und gemeinsamen Netzlaufwerken. beschreiben und kommentieren als Online-Redakteurinnen und Online-Redakteure die Tarif-Auseinandersetzung sowie die unterschiedlichen Positionen, Motive und Ziele der Akteurinnen und Akteure. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. präsentieren und begründen ihre persönliche Meinung in der Gruppe und tragen Meinungsverschiedenheiten im Team aus. verständigen sich auf gemeinsame Haltungen und Entscheidungen in einem fiktiven Arbeitskampf.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Erwachsenenbildung aus dem Homeoffice – ein Erfahrungsbericht

Blog

In diesem Blog-Beitrag berichtet uns Markus Niederastroth von seinen Erfahrungen, die er im Online-Unterricht in der Erwachsenenbildung gemacht hat. Aller Anfang ist schwer Das schwierigste waren natürlich die ersten Schritte. Von jetzt auf gleich musste ich\( ^{1} \) vom Präsenzunterricht zum digitalen Unterricht wechseln. Es gab keinerlei Vorwarnung oder gar Vorbereitung. Selbst die E-Mail-Adressen der Lernenden mussten noch organisiert werden. Glücklicherweise hatte der Dienstherr schon vor einiger Zeit das Open Source Learning Management System ILIAS eingerichtet, womit ich mich bis dato aber nicht befasst hatte. ILIAS ist eine tolle Lernplattform und bietet ein breites Angebot an Tools, zum Beispiel Wikis, Blogs, Glossar, Fragenpool für Tests, Lernkarten-Training und mehr. Leider ist die Benutzerführung nicht intuitiv. Auf die Lektüre des mehrere hundert Seiten umfassenden Benutzerhandbuchs verzichtete ich trotzdem. Stattdessen lernte ich den Umgang mit ILIAS auf YouTube. Dort erklären viele Hochschulen ihren Lehrenden und Lernenden den Umgang mit ILIAS. Mithilfe dieser YouTube-Vodcasts habe ich unter anderem gelernt, wie man Lernmodule einrichtet, und ganze Unterrichtsreihen in ILIAS einstellen kann. Das war ein wichtiger, aber natürlich nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Denn die Inhalte und Übungen, die ich auf ILIAS einstelle, bilden selbstverständlich nicht den Schwerpunkt meines digitalen Unterrichts. Ich setze sie wie ein Schulbuch ein: Sie ergänzen meinen Unterricht, ersetzen ihn aber nicht. Unterricht braucht den Austausch und das lebendige Miteinander. Und das findet natürlich im Klassenraum statt – im digitalen Unterricht also im virtuellen Klassenraum. BigBlueButton heißt das Open-Source-Webkonferenzsystem, das hier zum Einsatz kommt. Die Lernenden sehen ihren virtuellen Klassenraum auf der Benutzeroberfläche ihrer Klasse. Zugang zu diesem virtuellen Klassenraum haben nur die Lernenden und die Lehrenden der jeweiligen Klasse. Genauso wie im Präsenzunterricht gibt es keine heimlichen Zuschauer oder Zuhörer. So unterrichte ich Ich unterrichte verschiedene Lernfelder und Handlungsbereiche der beruflichen Bildung und die Fächer BWL, VWL, Recht, Rechnungswesen, Personalmanagement und EDV. Klappt alles hervorragend! Die meisten Lernenden kommen schnell mit dem digitalen Unterricht zurecht, was sicher unter anderem daran liegt, dass meine "Schülerinnen und Schüler" erwachsen sind und sich in der Regel sehr gut selber organisieren können. Dabei müssen sie gar nichts selber organisieren. ILIAS bietet mir viele Möglichkeiten den Lernenden alle wichtigen Informationen zukommen zu lassen. Sogar mein Bildungsgang "Geprüfte/-r Personalfachkaufmann/-frau (IHK)" lässt sich so leiten. In ILIAS lassen sich Materialien zur Prüfung, Hinweise zum Lernen oder auch zum zeitlichen Ablauf einstellen. Alles, was der Erklärung bedarf, wird im virtuellen Klassenraum besprochen – genauso wie es sonst im Präsenz-Unterricht geschehen würde. Mein digitaler Unterricht lief und läuft genauso ab wie mein Präsenz-Unterricht. Genauso wie im Präsenz-Unterricht bin ich von der ersten bis zur letzten Minute meines Unterrichts im virtuellen Klassenraum. Hier können mich die Lernenden über meine Webcam sehen und mit mir in Echtzeit kommunizieren – sogar besser als im Präsenzunterricht. Denn Lernende, die im Präsenzunterricht weiter hinten im Klassenraum sitzen, sehen mich durch die Reihen natürlich schlechter und werden im Präsenzunterricht gegebenenfalls sogar von anderen Lernenden abgelenkt. In meinem digitalen Unterricht sitzt jeder Lernende in der ersten Reihe und kann sich ungestört konzentrieren. Auch wenn die Lernenden außerhalb des virtuellen Klassenraums lernen und dort beispielsweise Übungen bearbeiten, können sie mich jederzeit erreichen – vis-à-vis im virtuellen Klassenraum oder telefonisch. Sie lernen in virtuellen Weiten und sind trotzdem nie alleine. Genauso wie im Präsenz-Unterricht können die Lernenden mir auch ihre Arbeitsergebnisse in Echtzeit zeigen. Entweder teilen sie mit mir ihren Bildschirm oder sie laden ihre Arbeitsergebnisse hoch. Gruppen- und Partnerarbeit gibt es in den Breakout-Räumen. Didaktisch und methodisch unterscheiden sich Präsenz-Unterricht und digitaler Unterricht eigentlich kaum, kleine Unterschiede gibt es aber schon: So bietet der digitale Unterricht neue Möglichkeiten, den Lernfortschritt der Lernenden zu beobachten. Beispielsweise kann ich nun viel besser sehen, in welcher Zeit die Lernenden wie viele Aufgaben bearbeitet haben. Arbeitsergebnisse, wie zum Beispiel Multiple-Choice-Tests, lassen sich elektronisch sekundenschnell auswerten. Hausaufgaben lassen sich mit einem Abgabedatum und einer Abgabezeit versehen, sodass ich sofort weiß, wer seine Aufgaben gemacht und pünktlich abgegeben hat. Und natürlich verhindert der Umstand, dass alle Lernenden alleine zu Hause sitzen, dass sich jemand das Leben zu leicht macht und "abkupfert". Mein Fazit Mit diesen digitalen Möglichkeiten gelingt es mir noch besser, meine Lernenden dort abzuholen, wo sie stehen, und sie individuell zu fördern – leistungsschwächere und leistungsstärkere Lernende gleichermaßen. Und der Umwelt tut es natürlich auch gut, dass wir nicht immer alle mit dem Auto zur Schule fahren. Der digitale Weg ist nach meinen Erfahrungen zumindest für mich persönlich auf breiter Front ein voller Erfolg! \( ^{1} \) Markus Niederastroth hat berufsbegleitend neben seiner Vollzeitstelle als Oberstudienrat am Kölner Gymnasium Thusneldastraße an der FernUniversität in Hagen den "M.A. Bildung und Medien: eEducation" studiert. Seit einem Jahr unterrichtet er online in der Erwachsenenbildung. Sein Wissen teilte er bereits in verschiedenen Fachartikeln auf Lehrer-Online.

  • Fächerübergreifend

Interview: Technik-Unterricht in Zeiten von Corona: (Wie) geht das?

Fachartikel

Die Corona-Pandemie hat einen großen Einfluss darauf, wie Schule und Unterricht gestaltet werden können. Fächer mit einem hohen Praxisanteil – wie zum Beispiel der Technik-Unterricht – sind hierbei besonders gefordert. In diesem Interview berichten uns vier Lehrkräfte, wie Sie ihren Unterricht im letzten Jahr gestaltet haben, welche Probleme sie dabei hatten und was sie auch für die Zukunft mitnehmen konnten. Es wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" geführt.

  • Technik / Sache & Technik

Video-Interview: Für Technik begeistern

Fachartikel / Video-Tutorial

In diesem Video-Interview sprechen wir mit Prof. Dr. Elke Hartmann vom Institut für Technik-Didaktik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und mit Anja Eckstein – Lehrkraft am Lyonel Feininger Gymnasium in Halle – über technische Bildung an deutschen Schulen, wie Lernende von Technik begeistert werden können und warum technische Bildung gerade heute wichtiger denn je ist. Das Interview wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur­ Akademie" geführt. Technik-Unterricht an allgemeinbildenden Schulen Technische Kompetenzen werden immer wichtiger und sind in Zeiten des Distanz-Unterrichts Grundvoraussetzung dafür, dass Video-Konferenzen und Online-Unterricht überhaupt stattfinden können. Dennoch genießt technische Bildung in Deutschland nach wie vor einen sehr unterschiedlichen Stellenwert. Wie steht es um die technische Bildung in allgemeinbildenden Schulen in Deutschland? Bereits 2008 hat der Verein Deutscher Ingenieure e. V. (VDI) eine sehr heterogene Umsetzung technischer Bildung in den einzelnen Bundesländern konstatiert. Dies betraf sowohl den Status technischer Bildung hinsichtlich der Schulform aber auch hinsichtlich der strukturellen Verankerung als Fach, als Lernbereich oder als Integrationsfach in Kombination mit anderen Disziplinen. Daran hat sich bis heute nur wenig verändert. Dass Schülerinnen und Schüler auch heute noch ohne ausgewiesene Technikbildung die Schule abschließen können, bestätigt die Studie des Verbands des Deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, der 2019 die Lehrpläne der allgemeinbildenden Schulen in Deutschland auf das Fach Technik hin untersucht hat. Hinzu kommt: MINT-Lehrkräfte sind Mangelware! Das ist das Ergebnis einer Studie, die der Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Klaus Klemm von der Universität Duisburg-Essen im Auftrag der Deutsche Telekom Stiftung durchgeführt hat. In der Studie wurde die Situation für das Jahr 2030/31 exemplarisch für das Land Nordrhein-Westfalen prognostiziert und der Bedarf und das Angebot an MINT-Lehrkräften berechnet. Es zeigt sich, dass es extrem schwer wird, den Einstellungsbedarf in den MINT-Fächern decken zu können. Dabei sieht es hier für alle MINT-Fächer schlecht aus, aber besonders hart trifft es das Fach Technik: Hier wird der Bedarf nur zu 4 % gedeckt. Es ist davon auszugehen, dass es in den anderen Bundesländern nicht wesentlich anders aussieht. Technik an der Schule einführen Wer dennoch technische Bildung an seiner Schule vorantreiben will oder sogar das Fach Technik einführen möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Zunächst muss die Schulleitung das Fach genehmigen und mindestens zwei Lehrkräfte müssen sich bereit erklären, das Fach zu unterrichten. Zudem muss die Stundentafel des jeweiligen Landes das Fach überhaupt vorsehen. Mindestens eine unterrichtende Lehrkraft sollte dabei im Fach Technik ausgebildet sein. Und schließlich muss die Schule über entsprechende Fachräume verfügen. Das vollständige Interview Welche weiteren Voraussetzungen eine Schule mitbringen muss, wie Lehrkräfte, Eltern und die Lernenden für technische Bildung begeistert werden können und warum Technikkompetenzen gerade in der heutigen Zeit so wichtig sind, erfahren Sie im obenstehenden Video-Interview.

  • Technik / Sache & Technik

Elektromagnetische Induktion – Stromerzeugung im ruhenden Leiter

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Lernenden, dass es neben der Stromerzeugung mittels einer bewegten Leiterschleife in einem Magnetfeld auch möglich ist, allein durch die Änderung eines vorhandenen Magnetfeldes in einer Spule eine Spannung und damit Stromfluss zu induzieren.Dieses vom englischen Physiker Michael Faraday bereits im Jahr 1831 entdeckte physikalische Phänomen macht es möglich, anhand von Transformatoren Spannungen und Ströme auf entsprechende Beträge hinauf- oder hinunter zu transformieren, was heute vor allem in der Starkstromtechnik und der Energieübertragung, aber auch für das Laden von Kleinstgeräten an der heimischen Steckdose von essentieller Bedeutung ist. Ausgehend von einfachen Grundversuchen mit einem Permanentmagneten können Schülerinnen und Schüler leicht nachvollziehen, welche Wirkung eine Änderung der Stärke eines eine Spule durchsetzenden Magnetfeldes auf den entstehenden Stromfluss hat. Mit der Erweiterung auf einen Elektromagneten und der Möglichkeit, diesen an eine Wechselspannung anzuschließen, erhöhen die Lernenden ihr Wissen dahingehend, dass durch diese Wechselspannung in einer über einen gemeinsamen Weicheisenkern gekoppelte Induktionsspule zum einen ebenfalls eine Wechselspannung induziert werden kann und zum anderen diese Wechselspannung in Abhängigkeit von der Stärke des Magnetfeldes und der Windungszahl der Spulen auf unterschiedliche Werte transformiert werden kann. Elektromagnetische Induktion – Stromerzeugung im ruhenden Leiter Das Vorhandensein von Stromquellen in Form von Batterien, Akkus oder Steckdosen ist heutzutage für uns alle eine Selbstverständlichkeit. Für die großtechnische Stromproduktion ist dabei die Umwandlung von magnetischer Energie in elektrische Energie - und umgekehrt – in Form der elektromagnetischen Induktion von entscheidender Bedeutung. Nur auf diese Weise lassen sich die für den Stromfluss nötigen Elektronen in Leitern in nahezu beliebiger Menge in Bewegung setzen und auf unterschiedliche Stromstärken und Stromspannungen transformieren. Vorkenntnisse Vorkenntnisse von Lernenden können nur insofern vorausgesetzt werden, dass der Strombegriff natürlich bekannt ist – einschließlich aller seiner Anwendungsmöglichkeiten im täglichen Leben. Die Vorgänge bei Gleichstrom liefernden Batterien beziehungsweise Akkus und Wechselstrom liefernden Steckdosen unter Einbeziehung der unterschiedlichen Elektronenbewegung dürfte für meisten Lernenden eher neu sein. Didaktische Analyse Die Erzeugung von Strom durch Generatoren in riesigen Kraftwerken sowie deren Weitertransport zu den vielfältigsten Verbrauchern über komplexe Netzstrukturen ist nicht zuletzt wegen der komplizierten Physik von Wechselstrom bzw. Drehstrom im Rahmen des normalen Schulunterrichts nur eingeschränkt zu vermitteln. Die Lernenden können aber trotz dieser Tatsachen durchaus dafür sensibilisiert werden, wie die Stromversorgung prinzipiell funktioniert. Methodische Analyse Die in der Sekundarstufe I vermittelbaren Kenntnisse zur Stromerzeugung sind in erster Linie auf grundlegende Beschreibungen und Erklärungen beschränkt. Ergänzende Übungsaufgaben wie etwa zu den einfachen Gesetzmäßigkeiten beim Transformator sind zwar möglich, zeigen aber nur sehr idealisiert die realen Zusammenhänge. Letztere können nur in entsprechenden Kursen im Rahmen der Sekundarstufe II in einem trotzdem noch eingeschränkten Rahmen angeboten werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die unterschiedlichen Möglichkeiten der Stromerzeugung. wissen um die technische Bedeutung der Induktion im ruhenden Leiter. können die die Vorgänge bei der Stromerzeugung im ruhenden Leiter beschreiben und anhand der Lenz'schen Regel näher erläutern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern oder Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Technik / Sache & Technik / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Elektromagnetische Induktion – Stromerzeugung mithilfe der Lorentzkraft

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für die Voraussetzungen zur Erzeugung von elektrischem Strom, den wir ganz selbstverständlich der Steckdose entnehmen können. Den Lernenden wird dabei vermittelt, dass in einem Leiter, der senkrecht zu einem Magnetfeld bewegt wird, die mit dem Leiter mitbewegten Ladungsträger senkrecht zu ihrer Bewegungsrichtung abgelenkt werden. Diese Erkenntnis des niederländischen Physikers Hendrik Anton Lorentz schuf Ende des 19. Jahrhunderts die Grundlagen für die technische Stromerzeugung, die bis heute gültig sind.Mit einfachen Versuchen mittels einer sogenannten Leiterschaukel werden die Schülerinnen und Schüler damit vertraut gemacht, wie die Ladungsträger des elektrischen Stromes – die Elektronen – in einem Leiter je nach Bewegungsrichtung des Leiters abgelenkt werden. Somit baut sich an den Leiterenden eine Spannungsdifferenz auf und bei Verbindung der Leiterenden durch ein dünnes Kupferkabel entsteht ein mit einem Messgerät feststellbarer Stromfluss. Ebenso lässt sich ganz leicht zeigen, dass sich durch das sich selbst überlassene schaukelartige Hin- und Herschwingen des Leiters die Stromrichtung periodisch ändert; daraus entsteht eine Wechselspannung und somit Wechselstrom. Strom aus der Steckdose – wie funktioniert das eigentlich? Strom aus der Steckdose ist für Schülerinnen und Schüler eine Selbstverständlichkeit. Doch dass es sich dabei um Wechselstrom handelt, welcher Unterschied zwischen Wechselstrom und Gleichstrom besteht, warum manchmal Wechselstrom nötig ist und manchmal aber auch Gleichstrom notwendig ist – das dürfte für viele Lernende neu und interessant sein. Vorkenntnisse Physikalische Vorkenntnisse der Lernenden sind trotz der Kenntnis, dass der Strom für fast alle Haushaltsgeräte aus der Steckdose kommt und dass dieser Strom in Kraftwerken mit riesigen Generatoren erzeugt wird, kaum vorhanden. Dazu fehlt das Wissen, um die eigentlichen Vorgänge, die innerhalb des stromführenden Leiters ablaufen, zu beschreiben. Didaktische Analyse Die Grundlagen für die weiterführenden Themen in der Sek II – wie etwa die Vorgänge und Gesetzmäßigkeiten bei der elektromagnetischen Induktion – werden durch die einfachen Versuche zur Lorentzkraft gelegt. Haben die Lernenden diese Zusammenhänge verstanden, kann mit diesem Grundwissen auch der weiterführende Stoff gut verstanden werden. Methodische Analyse Durch die einfach durchzuführenden und nachzuvollziehenden Versuche mit der Leiterschaukel, die von den Lernenden gefahrlos selbst ausprobiert werden können, kann sowohl ein schneller Lernerfolg generiert werden als auch ein nachhaltiges Interesse an der Elektrizitätslehre. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Zusammenhänge bei der Ablenkung von Elektronen im Magnetfeld. können die Entstehung einer Wechselspannung mithilfe der Lorentzkraft beschreiben. kennen die Bedeutung der Lenz'schen Regel für die Stromerzeugung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten und Hintergründe im Internet. können die Sachinhalte von Videos, Clips und Applets auf ihre Richtigkeit überprüfen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen anderer Gruppen auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben eine gewissen Fachkompetenz, um mit anderen Lernenden, Eltern, Freunden diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Changemakers: die globalen Protestbewegungen "Fridays for Future" und "Black Lives Matter" im…

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit vergleichen die Schülerinnen und Schüler die "Fridays for Future"-Bewegung mit der "Black Lives Matter"-Bewegung. Sie recherchieren über die geschichtlichen Hintergründe, Zielsetzungen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Erfolge beider Protestbewegungen. Die Arbeitsergebnisse werden präsentiert und diskutiert. In einer abschließenden Fragerunde soll geklärt werden, ob an der Schule die Auseinandersetzung mit den Themen Rassismus und Klimakrise vertieft werden sollte.Die globalen Protestbewegungen "Fridays for Future" (FFF) und "Black Lives Matter" (BLM) ziehen weltweit immer mehr junge Menschen in ihren Bann und stärken ihr Engagement für eine bessere Welt. Obwohl beide Bewegungen auf den ersten Blick unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen, haben sie eine gemeinsame Basis, die in der europäischen Kolonialgeschichte liegt. Ein Vergleich beider Bewegungen macht deutlich, dass der Lösung globaler Schieflagen wie Rassismus und Klimakrise eine umfassende, kritische und verantwortungsbewusste Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit vorausgehen muss: und das sowohl auf individueller als auch kollektiver Ebene. Der Fachartikel "Changemakers: Prostest und junges Engagement in der Schule" ermöglicht es Lehrenden einen Einblick in die Protestbewegungen, die durch junge Menschen angetrieben werden, zu erlangen und steht in Zusammenhang mit dieser Unterrichtseinheit.Die Unterrichtseinheit trägt zu einer verstärkten Auseinandersetzung mit der "Fridays for Future"- und "Black Lives Matter"- Bewegung bei. Durch die intensive unterrichtliche Auseinandersetzung mit Text, medialen Beiträgen und Diskussionen kann ein detailliertes Verständnis beider Bewegungen geschaffen werden. Die anschaulichen Beispiele sollen zur vertiefenden Erschließung der Inhalte und Zielsetzungen beider beitragen und einen Vergleich ermöglichen. Das bedeutet für die Lernenden, sich eine differenzierte Perspektive zu bilden und auch Vorurteile zu überdenken. So können Impulse und Entscheidungen, sich für Klimaschutz und/oder Antirassismus-Arbeit zu engagieren, entstehen. Die Textanalyse verschafft vertiefende Einblicke in die Hintergründe, Inhalte und Zielsetzungen beider Bewegungen. Die Darstellung sinnlich erfahrbarer Beispiele, wie zum Beispiel durch die Videobeiträge und Musikbeispiele stellt Bezüge zum Alltagsleben der Jugendlichen her und bietet die Möglichkeit zur individuellen Reflektion und Auseinandersetzung. Die gesellschaftliche und politische Relevanz beider Protestbewegungen kann auf die individuelle Ebene der Schülerinnen und Schüler übertragen werden und zum eigenen Engagement ermutigen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und benennen die zentralen Zielsetzungen der "Fridays for Future"- und "Black Lives Matter"-Bewegungen. erkennen und erläutern Unterschiede in der gesellschaftlichen Akzeptanz beider Bewegungen. begründen eigene Deutungen und Wertungen globaler und historischer Prozesse sowie gesellschaftspolitischer Sachverhalte argumentativ. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler charakterisieren eindeutige Interessen, Bedürfnisse, Motive und Gefühle der Akteure der "Fridays for Future"- und "Black Lives Matter"-Bewegungen, erörtern die unterschiedlichen Positionen, bewerten Kontroverses und Problemhaltiges und überprüfen ihre Position. identifizieren klar unterscheidbare Positionen, dahinterliegende Überzeugungen und Interessen sowie Lösungsvarianten für einfache Problemstellungen und beziehen begründet Stellung dazu. erörtern die interkulturellen Unterschiede eigener und fremder Verhaltensweisen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren intentional und reflektiert in digitalen Medien, indem sie die Informationsangebote gleichermaßen kritisch wie begründet auswählen. suchen, Verarbeiten und Nutzen der im Netz gefundenen Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben einen Perspektivwechsel ein. werden zum rassismuskritischen Denken und antirassistischen Handeln angeregt. werden zum eigenen Engagement und zur demokratischen Teilhabe motiviert.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Oui ou non? Entscheidungsfragen auf Französisch

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu den Entscheidungsfragen erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Erklärvideos und interaktiver Arbeitsmaterialien selbstständig die Regeln zur Bildung und das entsprechende Fachvokabular. Anschließend üben sie ihr neu erworbenes Wissen ein.Diese Unterrichtseinheit zu den Entscheidungsfragen im Französischen eignet sich zur selbständigen Erarbeitung im Distanz-Unterricht und kann durch ein gemeinsames Besprechen der Ergebnisse in einer Video-Konferenz abgerundet werden. Zunächst sehen sich die Schülerinnen und Schüler ein Erklärvideo an, das die verschiedenen Arten der Bildung von Entscheidungsfragen erläutert und dabei das entsprechende Fachvokabular einführt. Entscheidungsfragen sind häufig verwendete Satzstrukturen im Französischen. Die Schwierigkeit für deutsche Lernerinnen und Lerner besteht darin, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, diese Art der Frage zu stellen. In interaktiven Übungen im H5P-Format wird das erworbene Wissen getestet und automatisch korrigiert. In einem ersten Teil wird die Theorie kleinschrittig erklärt, dann werden die Fachbegriffe mit Hilfe eines Strukturgitters und eines Lückentextes überprüft. Anschließend folgen drei kleine Übungseinheiten zu jeder Frageart. Die interaktiven Arbeitsmaterialien (Erklärvideo und interaktive Übungen) zur Unterrichtseinheit finden Sie im Arbeitsmaterial Oui ou non? Die Entscheidungsfrage interaktiv kennenlernen . Hier steht ein Link bereit, den Sie direkt an Ihre Schülerinnen und Schüler weiterleiten können. Sowohl das Erklärvideo als auch die Übungen können so oft wiederholt werden, bis sich ein Gefühl der Kompetenz und ein Erfolgserlebnis einstellt, wodurch ein Element der Binnendifferenzierung eingebaut ist. In einer Folgestunde können in Einzelarbeit oder gemeinsam die Arbeitsblätter zur Vertiefung bearbeitet werden. Sie dienen zur Einübung der drei verschiedenen Arten der Entscheidungsfrage: der Inversionsfrage, der Intonationsfrage und der Frage mit "est-ce que". Jeder Aufgabe ist ein Beispiel vorangestellt, an dem sich die Schülerinnen und Schüler orientieren können. In der letzten Aufgabe sind mehrere Lösungen möglich, hier wird nur eine im Lösungsblatt angegeben. Im Distanz-Unterricht können die Lösungen in einer Video-Konferenz besprochen werden. Alternativ könnte auch die Musterlösung zur Eigenkontrolle zur Verfügung gestellt werden. Durch die verschiedenen Herangehensweisen an dasselbe Thema werden mehrere Lernkanäle angesprochen, sodass die Chance groß ist, individuelle Vorlieben zu treffen. Außerdem ergibt sich ein begrüßenswerter Wiederholungseffekt. Die Entscheidungsfrage im Französisch-Unterricht Entscheidungsfragen sind sehr häufig gebrauchte Satzstrukturen im Französischen, deren Beherrschung für die Kommunikation unerlässlich ist. Das gilt sowohl für die Perspektive der Sprachproduktion als auch die des Hörverständnisses. Außerdem bildet die Entscheidungsfrage die Basis für die Bildung der verschiedenen Ergänzungsfragen. Je sicherer die Entscheidungsfragen gebildet werden können, umso leichter fällt die Erweiterung mit Fragewörtern. Vorkenntnisse Die ersten Konjugationsformen und die Personalpronomen müssen schon sicher beherrscht werden, um die Aufgaben bearbeiten zu können, wobei der Gesamtwortschatz noch sehr reduziert sein kann. Didaktische Analyse Eine Schwierigkeit für deutsche Lernerinnen und Lerner ist die Abweichung von der deutschen Regelhaftigkeit beim Bilden von Entscheidungsfragen, die sperrig wirkende Konstruktion "est-ce que" und die relative Vielzahl an Möglichkeiten, im Französischen eine Frage zu stellen. Das Material zeigt die verschiedenen Wege auf, wie aus einem einfachen Aussagesatz drei verschiedene Fragearten gebildet werden können. Methodische Analyse Die Erarbeitung anhand eines Erklärfilms gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die Anleitung so häufig anzuschauen, wie sie es individuell benötigen. Die anschließende mehrstufige Anwendung und Selbstüberprüfung vertieft das Verständnis der verschiedenen Konstruktionsformen. Im Kleinen kann hier der Ansatz des "Flipped Classroom" umgesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen eine wesentliche Satzstruktur im Französischen kennen. erarbeiten sich notwendiges Fachvokabular in diesem Zusammenhang. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig mit digitalen Medien (Erklärvideo, H5P-Übungen). vergleichen den Nutzen herkömmlicher Lernarten mit der digitalen Variante. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Verantwortung für den eigenen Lernprozess, indem sie beurteilen, wie viele Wiederholungen sie benötigen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Oui ou non? Die Entscheidungsfrage im Französischen interaktiv kennenlernen

Video / Interaktives
0,00 €

Dieses Arbeitsmaterial enthält ein Erklärvideo und verschiedene interaktive Übungen, anhand derer sich Schülerinnen und Schüler die Bildung der Entscheidungsfrage im Französischen eigenständig erarbeiten können. Diese Materialien ergänzen die Unterrichtseinheit Oui ou non? Entscheidungsfragen auf Französisch . Dort finden Sie weitere Informationen und Erklärungen zum Thema und Aufbau der Einheit sowie der Übungen. Außerdem können die Materialien unabhängig davon zur Erarbeitung und/oder Wiederholung des Grammatikthemas eingesetzt werden. Die interaktiven Arbeitsmaterialien vermitteln den Lernenden die wichtigsten Grundkenntnisse zur Entscheidungsfrage im Französischen. Ein Video erklärt kleinschrittig, wie Fragen im Französischen gebildet werden. Anschließend können die Lernenden die Inhalte des Videos mithilfe eines Strukturgitters wiederholen. Ein Lückentext überprüft das theoretische Wissen zur Entscheidungsfrage. Anschließend folgen drei kleine Übungseinheiten zu jeder Frageart: der Inversionsfrage, der Intonationsfrage und der Frage mit "est-ce que". Die Schülerinnen und Schüler können ihr Wissen mithilfe der interaktiven Übungen selbständig testen. Jederzeit können sie überprüfen, ob ihre Eingaben richtig sind. Sowohl das Erklärvideo als auch die Übungen können so oft wiederholt werden, bis sich ein Gefühl der Kompetenz sowie ein Erfolgserlebnis einstellen. Zudem wird dementsprechend der Binnendifferenzierung Rechnung getragen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

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