Tipp der Redaktion

Tierische Scherzfragen und Rätselspaß für die Grundschule

Schaf streckt die Zunge heraus
Tipp der Redaktion

Tierische Scherzfragen und Rätselspaß für die Grundschule

Lassen Sie Ihre Lernenden um die Ecke denken mit unseren Scherzfragen und Rätseln zu Tieren und dem Landleben! Dieses Arbeitsmaterial für die Grundschule fördert Querdenken und Humor.

Tipp der Redaktion

Mündliche Kompetenzen bewerten

Schülerin meldet sich
Tipp der Redaktion

Mündliche Kompetenzen bewerten

Hier erhalten Lehrkräfte Tipps zur gezielten Schülerbeobachtung hinsichtlich ihrer Aktivitäten neben den schriftlichen Leistungen. Außerdem liefert er eine Liste mit unterschiedlichen Kriterien zur…

Tipp der Redaktion

Sicher unterwegs mit dem richtigen Sonnenschutz

gelber Hintergrund, Sonne mit Sonnencreme gezeichnet
Tipp der Redaktion

Sicher unterwegs mit dem richtigen Sonnenschutz

In dieser Unterrichtseinheit lernen Schülerinnen und Schüler spielerisch, warum Sonnenschutz wichtig ist, wie UV-Strahlung wirkt und wie sie sich im Alltag wirksam davor schützen können.

  • Schulstufe1
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Fossilien: uralte Zeugen aus der Vergangenheit

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erwerben die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über die Entstehung von Fossilien. Sie lernen Fossilien zu begutachten und erkennen deren Bedeutung für die historische Wissenschaft.In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Fossilien sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass aus diesen urzeitlichen Funden wichtige Aussagen über die Entstehung des Lebens auf unserem Planeten getroffen werden können. Die Arbeit der Paläontologie wird dargestellt und die Entstehung von Fossilien wird sukzessive erarbeitet. Ergänzend zu dieser Einheit können Materialien aus der Unterrichtseinheit Evolution: Entstehung der Welt eingesetzt werden. Fossilien als Thema im Sach- und Geschichtsunterricht Die Unterrichtseinheit vermittelt den Schülern und Schülerinnen Kenntnisse über die Entwicklung des Lebens auf dieser Erde. Anhand der Fossilien hat Darwin seine Evolutionstheorie begründet und bewiesen. Fachspezifische Abbildungen, Informationstexte und fachbezogene Arbeitsaufgaben lassen die Schülerinnen und Schüler die evolutionäre Entwicklung nachvollziehen und unterstützen die Aneignung fachspezifischer Erkenntnisse. Methodische Analyse Motivierende Arbeitsaufgaben führen die Gedanken der Schülerinnen und Schüler auf den richtigen Weg zur Lösung der Problemfragen. Die Bearbeitung der Arbeitsaufgaben erfordert eigenes Denken und logisches Schlussfolgern statt einfaches Hinweglesen über vorgegebene Texte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen gesicherte Erkenntnisse über die Bedeutung fossiler Funde für das Wissen über die Entwicklung des Lebens auf unserer Erde. werden anhand von motivierenden Arbeitsaufgaben zur Erkenntnisgewinnung angeregt. können fachspezifische Begriffe und Zusammenhänge deuten und bewerten. können Bildmaterial in ihrer Aussage richtig bewerten und zur Erkenntnisgewinnung nutzen. lesen Informationstexte sinnerfassend. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren untereinander und profitieren von den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. gehen würdigend mit den Beiträgen anderer um.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geschichte / Früher & Heute / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Montessori-pädagogische Lernmaterialien: durch die Handlung zur Erkenntnis

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel zum Thema Montessori-Pädagogik geht es um ihre speziellen Merkmale von Lernmaterialien und die Besonderheiten der montessorischen Materialarbeit. Die Informationen sind anlässlich ihres 150. Geburtstags zusammengestellt. Maria Montessoris Pädagogik vom Kinde aus ist ein weltweit verbreitetes und international anerkanntes Bildungskonzept, das bis heute nicht an Aktualität verloren hat. Neben anthropologischen und erziehungstheoretischen Überlegungen umfasst Montessoris Lebenswerk eine Vielzahl an didaktischen Methoden und gegenständlichen Materialien, die handlungsorientierte, schüleraktive und eigenverantwortliche Lernprozesse ermöglichen. Montessori-pädagogische Lermaterialien Schon zu Beginn ihres Wirkens vertrat Maria Montessori die Überzeugung, dass der Weg zur Erkenntnis nur über die Sinneswahrnehmung führen kann. Sie bezeichnete die Hände als "Werkzeug der menschlichen Intelligenz" (Montessori 1984: 24) und entwickelte im Bestreben, das kognitive Be greifen durch sensorische Erfahrungen anzuregen, spezielle Lernmaterialien für Kinderhaus und Grundschule, die sich unter anderem auf die Fächer Mathematik, Deutsch, Biologie, Geographie, Musik und Religion beziehen. An verschiedenen Stellen ihrer Schriften nennt die Pädagogin konkrete Merkmale ihrer Materialien (vgl. zum Beispiel Montessori 2001: 115 ff.): Ästhetik Montessorische Lernmaterialien zeichnen sich durch ihre ästhetische Gestaltung, ihre harmonische Farbgebung und ihre qualitativ hochwertige Beschaffenheit aus. Die optische Attraktivität verleiht dem Material seinen Aufforderungscharakter und fördert einen von Achtsamkeit geprägten Umgang mit ihm. Aktivitätsmomente "Fälschlicherweise werden Montessori-Materialien gelegentlich als 'Anschauungsmaterialien' bezeichnet" (Ludwig 2004: 39), was die Intention der Pädagogin verfehlt. Natürlich ist die Veranschaulichung komplexer Zusammenhänge eine wichtige Aufgabe des Lernmaterials; noch entscheidender ist allerdings, dass das Material Gelegenheit zum aktiven Handeln bietet, denn erst die Möglichkeit zum selbständigen Tun initiiert nach Montessori die Polarisation der Aufmerksamkeit . Isolierung einer Schwierigkeit Im Rahmen ihrer Lernprozessanalysen gelangte Maria Montessori zu der Einsicht, dass sich die verschiedenen Elemente komplexerer Lerninhalte gegenseitig behindern, wenn sie alle auf einmal gelernt werden sollen. Jedes Material soll daher möglichst einen bestimmten Aspekt des Lerngegenstandes isolieren beziehungsweise einen spezifischen Lernschritt fokussieren, auf den die Aufmerksamkeit der Lernenden gezielt gelenkt wird. Schlüsselfunktion Montessori bezeichnet ihr Material als "Schlüssel zur Welt" (Montessori 1985: 14), das dem Kind eine eigentätige Erschließung von bedeutsamen Kulturinhalten ermöglicht. Montessorische Lernmaterialien genügen dabei oft dem Prinzip des Exemplarischen: "Es wird dadurch gelernt, dass wir Beispiele verarbeiten (...) und aus diesen Beispielen die Regeln selbst produzieren" (Spitzer 2002: 76). Fehlerkontrolle Selbstgesteuertes Lernen schließt im Sinne Montessoris auch die eigenverantwortliche Überprüfung des Lernprozesses mit ein. Montessori-Material beinhaltet daher in der Regel immanente Fehlerkontrollen, die dem Lernenden eine selbstständige Evaluation des Lernerfolgs ermöglichen. Die Selbstkontrolle entlastet dabei nicht nur die Lehrkraft, sondern erzieht das Kind überdies zu Ehrlichkeit und Kritikfähigkeit der eigenen Arbeit gegenüber. Aufgrund der teilweise lückenhaften Abdeckung der einzelnen Fächer und fachdidaktischer Weiterentwicklungen wird der originale Materialkanon im Übrigen kontinuierlich durch sogenanntes 'Zusatzmaterial' ergänzt, das auf der Grundlage von Montessoris Konzeption von Montessori-Pädagoginnen und -Pädagogen und -Verlagen entwickelt wird (siehe zum Beispiel Steinecke 2020a). Montessorische Materialarbeit Die altersgemäße Vorstellung eines neuen Lernmaterials, die sogenannte montessorische Lektion oder auch Darbietung , erfolgt klassischerweise durch die Lehrkraft. Es handelt sich dabei um eine etwa zehnminütige, gegebenenfalls interaktive Materialdemonstration, der interessierte Lernende im Rahmen der Freiarbeitsphasen (vgl. Steinecke 2020b) beiwohnen können. An vielen Montessori-Schulen werden Thema und Uhrzeit der Lektionen, die häufig auf dem montessorischen Teppich durchgeführt werden, etwa schriftlich angekündigt; die Anzahl der Interessierten kann sich also von einem einzelnen Kind bis hin zur ganzen Gruppe erstrecken. Da Maria Montessori beobachtete, dass viele Lehrkräfte "das Kind mit einer Flut von unnötigen Worten und ungenauen Erzählungen" (Montessori 2001: 130) bedrängen und ihm auf diese Weise den Zugang zum neuen Lerninhalt unbewusst erschweren, plädiert sie für eine prägnante Materialdemonstration, in der "die Sprache der Erzieherin das Kind nicht verbal überfordert, ablenkt, verwirrt, sondern durch einen sparsamen, wohlüberlegten Sprachgebrauch auf das Wesen(tliche) des Materials fokussiert" (Steenberg 2003, S.170). Im Anschluss an die einführende Darbietung arbeiten die Lernenden in der montessorischen Freiarbeit selbstständig mit dem Material. Die gegenständlichen Montessori-Materialien aus Holz oder Metall werden dabei häufig durch anleitende Karteien ergänzt, die Aufgaben und gegebenenfalls illustrative Lösungen zur Selbstkontrolle bereithalten. Nicht zuletzt stellt Montessori klar, dass alle Materialien lediglich als Ausgangspunkt für die Bildung des Kindes zu verstehen sind. Sie schrieb: "Wenn eine bestimmte Reifegrenze erreicht ist, will es 'abstrakt denken'" (Montessori 2002: 84). Bildhaft vergleicht sie den Stellenwert ihres Materials mit einem Flugplatz: "So wie der Flugplatz nicht das Bewegungsfeld für das Flugzeug ist, sondern nur der Ruheort, die Zuflucht, die Halle, wohin das Flugzeug jederzeit zurückkehren kann" (Montessori 2002: 82f.), so arbeitet jeder Lernende nur so lange mit dem Material, bis die Handlung verinnerlicht und ein mentales Operieren auf der gedanklichen Ebene möglich ist. Resümee Aufgrund ihrer beeindruckenden Materialangebote findet man die Pädagogik von Maria Montessori hin und wieder auf eine Arbeitsmittelpädagogik reduziert, denn "[d]as Montessori-Material ist das berühmte Aushängeschild der Montessori-Pädagogik; es ist mitunter auch ihr beachtliches Problem. Selbst viele Interessierte, die dieser Pädagogik kritisch, ja distanziert gegenüberstehen, faszinieren sich häufig für diese Materialangebote (...). Es wird als didaktisch geschicktes Lehrmittel missverstanden und ist in dieser falsch verstandenen Funktion in leicht abgewandelter Form auch Bestandteil zahlreicher Lehrmittelhersteller. Die Enttäuschung in der Praxis beim Einsatz dieser Materialien ohne Kenntnis ihres Hintergrunds ist dann oft groß" (Steenberg 2003: 167). Montessori-Material darf also nicht als "Hilfe für den Lehrer, um seine Erklärungen der Gesamtheit einer Klasse verständlich zu machen" (Montessori 2002: 86) gesehen werden, sondern dient in erster Linie der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Zudem betont Montessori, dass die Beziehung zwischen der Lehrkraft und dem Lernenden eine entscheidende Rolle für den Lernprozess spielt (vgl. Montessori 2002: 86f.). Literatur Ludwig, Harald (Hrsg.) (2004). Montessori-Schulen und ihre Didaktik. Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren. Montessori, Maria (1985). Grundlagen meiner Pädagogik. Heidelberg: Quelle & Meyer. Montessori, Maria (1984). Das kreative Kind. Der absorbierende Geist. Freiburg: Herder. Montessori, Maria (2001). Die Entdeckung des Kindes . Freiburg: Herder. Montessori, Maria (2002). Schule des Kindes . Montessori-Erziehung in der Grundschule. Freiburg: Herder. Spitzer, Manfred (2002). Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Steenberg, Ulrich (Hrsg.) (2003). Handlexikon zur Montessori-Pädagogik. Ulm: Kinders. Weiterführende Literatur Steinecke, Annalisa (2020a). Begreifen der Integralrechnung: Konzeption und empirische Erprobung montessori-pädagogischer Lernmaterialien zur Förderung vielfältiger Grundvorstellungen. Münster: WTM. Steinecke, Annalisa (2020b). "Montessori in der Regelschule. Ein Erfahrungsbericht über Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen der Montessori-Pädagogik im Regelschulalltag". In: MONTESSORI , 2/2020 (in press). Steinecke, Annalisa (2020c). "Maria Montessori und ihre "Pädagogik vom Kinde aus"". Lehrer-Online . Online . Steinecke, Annalisa (2020d). "Bruchrechnen nach Maria Montessori: Entwicklung von Grundvorstellungen durch enaktives Handeln". Lehrer-Online . Online .

  • Fächerübergreifend

Poster: Regeln für die Freiarbeit in der Grundschule

Kopiervorlage
1,99 €

Dieses Arbeitsmaterial bietet Lehrkräften eine sofort einsetzbare Vorlage für ein Regelplakat für Freiarbeitsphasen in ihrer Lerngruppe. Für die Freiarbeit ist es sinnvoll, Regelvorgaben im Klassenraum präsent zu haben. "Ich arbeite leise.", "Ich lasse die anderen in Ruhe arbeiten.", "Ich behandle das Material sorgfältig." – Eindeutige und klare Regeln fördern den reibungslosen Ablauf des offenen Unterrichts. Hierzu kann die Vorlage unterschiedlich eingesetzt werden: Die Lehrkraft stellt der Klasse zum Beispiel in einem Sitzkreis mündlich die Regeln vor. Diese stehen auf einem Regelplakat, das im Klassenraum aushängt (Vorlage hierzu vergrößert kopieren). In Klasse 1/2 bietet es sich an, sich auf drei bis fünf Regeln zu beschränken und die Vorlage zusätzlich mit Bildern oder Symbolen für die noch leseschwächeren Kinder zu versehen. Die Lehrkraft zeigt der Klasse die Vorlage als Impuls für ein Unterrichtsgespräch. Fallen der Klasse noch Regeln ein, die hinzugefügt werden sollten oder gibt es vielleicht Regeln, die in der Lerngruppe wenig Bedeutung haben? Dann sollte die Vorlage entsprechend angepasst werden, bevor sie im Klassenraum ausgehängt wird. Die Vorlage kann zusätzlich jeder Schülerin oder jedem Schüler ausgehändigt werden und ins Freiarbeitsheft oder ähnliches geklebt werden. Weitere wertvolle Praxistipps zur Gestaltung von Freiarbeit in Ihrem Unterricht finden Sie im Artikel Wie lässt sich Freiarbeit in der Grundschule umsetzen? .

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Wie lässt sich Freiarbeit in der Grundschule umsetzen?

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum Thema Freiarbeit liefert Lehrkräften wertvolle Praxistipps zur Installierung von Freiarbeitsphasen, die von der Klassenraumeinrichtung über geeignete Materialien hin zu Regeln und Ritualen reichen. Die Methode der Freiarbeit beruht auf Gedanken aus der Reformpädagogik und zählt zu den Konzepten des Offenen Unterrichts. Mithilfe der im Folgenden beschriebenen Schritte können Lehrkräfte individualisierten Unterricht implementieren, in dem die Schülerinnen und Schüler das Thema, die Methode, den zeitlichen Rahmen ihrer Arbeit, die Sozialform und den Einsatz der Lernmaterialien und Medien selbst bestimmen. Das Zutrauen der eigenen Steuerung des Lernprozesses fördert die Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und unterstützt die Persönlichkeitsbildung. 1. Bestandsaufnahme machen Ist-Zustand Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus? unbenutzte Möbel im Schulhaus zusätzliche Arbeitsplätze Ausweichmöglichkeit bei einem kleinen Klassenraum Auslagerung von Materialien breiter Flur leerstehende (Klassen-)Räume Im Kollegium ist eine Lehrkraft, die mit Freiarbeit vertraut ist. Erfahrungsaustausch Hospitation im Unterricht Eine Lehrkraft oder mehrere weitere Lehrkräfte möchten mit der Freiarbeit beginnen. gemeinsame Materialerstellung Materialaustausch Schulleitung ermöglicht phasenweise Doppelbesetzung in einer Klasse. Team-teaching FSJ-Kraft oder Referendarin beziehungsweise Referendar 2. Feste Zeitfenster festlegen Freiarbeit wird erst dann nutzwertig und von Schülerinnen und Schülern (sowie der Elternschaft) besser anerkannt, wenn sie regelmäßig stattfindet. Mögliche Varianten: ein Mal pro Woche zu einer bestimmten Zeit täglich im Rahmen eines offenen Anfangs für etwa 30 Minuten mehrmals die Woche während einer Zeitspanne von zwei bis drei Schulstunden anstelle des regulären Mathe- und Deutschunterrichts Für die Dokumentation (Mit welchen Materialien habe ich während der Freiarbeit gearbeitet? Bin ich mit etwas noch nicht fertig geworden?) sowie die Reflexion (Wie zufrieden bin ich mit meiner Leistung? Gab es Probleme? Habe ich jemandem geholfen?) sollte im Anschluss an die Freiarbeit Zeit eingeräumt werden. Das kann in schriftlicher Form wie beispielsweise dem Führen eines Freiarbeitsheftes und/oder dem Abhalten von Reflexionskreisen oder auch Einzelgesprächen stattfinden. Zusatztipp: Die Freiarbeitsmaterialien werden im Rahmen des normalen Unterrichts auch Schülerinnen und Schülern angeboten, die mit ihren sonstigen Aufgaben schon fertig sind und Wartezeiten hätten. 3. Klassenraum vorbereiten Damit während der Freiarbeit im Klassenraum gleichzeitig völlig unterschiedliche Tätigkeiten stattfinden können, muss er bewusst eingerichtet werden: Die Sitzordnung sollte einen schnellen Wechsel der Sozialformen ohne großes Umräumen ermöglichen. Halbhohe Regale können als Raumteiler, Steharbeitsplätze oder Ablageflächen für Material dienen. Fensterbänke, zusätzliche Tische, Pinn- oder Magnetwände sowie halbhohe Regale werden als Ausstellungsflächen genutzt. Tische in halbrunder, dreieckiger oder Trapezform stellen Arbeits- und Ausstellungsplätze dar. Schiebt man zwei Tische zusammen, entsteht schnell eine größere Fläche für Partnerarbeiten oder Besprechungen im Stehen. Ein Teppich, Teppichfliesen oder Tabletts auf Füßen ermöglicht/en das Arbeiten auf dem Boden. Ein Gruppentisch zum Basteln und/oder für Experimente sollte vorhanden sein. Das Bastelmaterial und (wenn vorhanden) das Waschbecken sollten in Reichweite sein. Eine Medienecke mit Computer, Tablet ermöglicht die Nutzung von Lernprogrammen/-Apps und das Schreiben von Texten. Eine Bücherecke kann darin integriert oder zusätzlich vorhanden sein. 4. Regalsystem einrichten Freiarbeitsmaterialien werden sinnvollerweise in offenen Regalen aufbewahrt. Dabei sollte die Lehrkraft Folgendes beachten: Die Regale oder Schänke sollten nur halbhoch sein. Andernfalls sollten die Materialien nur in den Fächern ausliegen, die auf Augenhöhe der Kinder sind. Die einzelnen Materialien liegen so aus, dass sie auf einen Blick zu sehen sind (nicht hintereinander angeordnet). Die Materialien werden übersichtlich und nach Lernbereichen getrennt dargeboten und sind je nach Altersstufe der Schülerinnen und Schüler noch beschriftet und/oder bebildert. Wird Material in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten, sollte das farblich oder mit entsprechenden Symbolen (zum Beispiel Feder = einfach, Stein = schwer ) gekennzeichnet sein. Die Schülerinnen und Schüler sollten möglichst ungehindert zum Material kommen (keine Schulranzen im Weg, recht breite Gänge zwischen den Stühlen). An einer Stelle im Klassenraum sollte sich ein Abgabeort befinden, an dem die Kinder zu korrigierende Materialien ablegen können, zum Beispiel in einer Plastikablage. Zusatztipp: Ist der Klassenraum recht klein, kann in einem Rollregal Material ausgelagert werden, sofern der Flur Platz dazu lässt oder sich ein anderer Abstellplatz dafür findet. 5. Material auswählen und bereitstellen Um verschiedenen Lerntypen und Leistungsunterschieden innerhalb einer Lerngruppe gerecht zu werden, sollten die Freiarbeitsmaterialien vielfältig sein. selbst hergestellte Lernspiele wie Dominos, Memorys, Klammerkarten, Lesepuzzles oder ähnliches Hilfsmittel wie Rechenschieber und -plättchen, Ziffern- und Buchstabenkarten und so weiter laminierte Arbeitsblätter, die mit abwischbaren Folienstiften bearbeiten werden Arbeitsblätter in Papierform käuflich erwerbliche Lernspiele (zum Beispiel Logico, Palet) Lern-Apps und/oder PC-Lernprogramm Lexika und Wörterbücher sowie Sachkarteien gegebenenfalls Musikinstrumente eventuell auch kleine Sportmaterialien wie Seile, Bälle und so weiter Die Materialien sollten bestimmte Kriterien erfüllen: verschiedene Sozialformen: Material für die Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit Handlungsorientierung ermöglichen, zum Beispiel Experimente, geometrische Körper bauen Lernen mit allen Sinnen, zum Beispiel Fühlsäckchen, Geräuschmemory Niveaudifferenzierung Weitestgehend selbst erklärend Aufforderungscharakter: schönes Layout, Farbdrucke, kindgerechte Ausgestaltung Selbstkontrolle ist vorrangiges Prinzip Eindeutigkeit: Lernspiele mit einer Lösung (zum Beispiel Domino mit Start- und Ende-Karte) Der Artikel " Montessori-pädagogische Lernmaterialien: durch die Handlung zur Erkenntnis " bietet weitere Hintergrundinformationen zur Gestaltung von Freiarbeitsmaterialien nach Montessori. 6. Regeln festlegen Regeln fördern einen reibungslosen Ablauf von offenem Unterricht. In unruhigen Klassen kann es sich anbieten, diese gleich vor Beginn der ersten Freiarbeitseinheiten vorzustellen. Ansonsten ist auch denkbar, sie erst beim Auftreten der ersten Probleme zum Thema zu machen. Die Lehrkraft kann der Lerngruppe die Regeln, die ihr für die Freiarbeit wichtig sind, vorstellen. Es ist sinnvoll, ein Regelplakat im Klassenraum aufzuhängen, das je nach Alter der Kinder noch mit Bildern ergänzt ist. Sind die Schülerinnen und Schüler schon älter, können sie auch in die Regelfindung eingebunden werden und die vorgestellten Regeln durch weitere ergänzen oder (in Kleingruppen) selbst Regeln formulieren. Beispiel für ein Regelplakat: Zusatztipp: In der Einführungsphase der Freiarbeit sollte die Lehrkraft besonders auf die Einhaltung der Regeln achten. Gravierende Regelverstöße (zum Beispiel nachlässiger Umgang mit dem Material, hohe Lautstärke) werden am besten umgehend thematisiert. Gegebenenfalls sollte die Freiarbeit ganz abgebrochen und am darauffolgenden Tag ein weiterer Versuch gestartet werden. 7. Rituale etablieren Es ist schön, die offene, selbstgesteuerte Freiarbeitsphase in einen geschlossenen Rahmen einzubetten. Freiarbeitslied : Die Lehrkraft spielt ein Lied von der CD/der Playlist ab oder lässt eine Spieluhr laufen, um den Beginn oder das Ende der Freiarbeitszeit anzukündigen. Nach Ablauf sollen alle ein Material ausgewählt oder die Sachen aufgeräumt haben. Freiarbeitscountdown : Der Timer des Handys/Tablets oder ein Küchenwecker mit Geräuschfunktion läuft während der Aufräumphase ab. Freiarbeitsklänge : Wird es zu laut oder muss die Lehrkraft etwas sagen, kann ein Klangsignal wie der Schlag auf eine Glocke, ein Tamburin oder eine Triangel eingesetzt werden. Auch schön ist es, wenn sie beginnt einen Rhythmus zu klatschen, in den dann nach und nach die gesamte Lerngruppe mit einstimmt. Wie Sie Ihren Schülerinnen und Schülern Feedback zu ihrem Arbeitsverhalten geben und ihre Arbeitsergebnisse bewerten können, erfahren Sie im Artikel Dokumentation, Kontrolle und Bewertung der Freiarbeit .

  • Fächerübergreifend

Der bundesweite Warntag – Infomaterial für Grundschulklassen

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial dreht sich alles um den einmal jährlich stattfindenden Warntag, an dem zum Schutz der Bevölkerung durch verschiedene Warnmittel vor aktuellen Gefahren gewarnt wird. Die Schülerinnen und Schüler lernen, warum sie gewarnt werden, wer und wie gewarnt wird und was sie im Ernstfall tun sollten. Das Informationsblatt über den bundesweiten Warntag, der seit 2020 jährlich immer am zweiten Donnerstag im Semptember stattfindet, beantwortet kindgerecht die Fragen: Was passiert an diesem Tag? Was soll der Warntag bezwecken? Warum sind Sirenen heute immer noch nötig? Vor was wird gewarnt? Wie soll man sich im Ernstfall verhalten? Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler Gefahrenquellen wie Unwetter, Naturgefahren ( Hochwasser ), Großbrände oder Versorgungsausfälle kennen, sie erfahren, wie Sirenen funktionieren und welche verschiedenen Warnmittel es außerdem noch gibt (zum Beispiel die Warn-App NINA ). Bilder von Gefahrenschildern auf dem Infoblatt sollen die Lernenden dazu anleiten, visuelle Gefahrenhinweise zu deuten und voneinander zu unterscheiden. Ziel der Aufklärungsstunde ist es, die Bedeutung und den Wert frühzeitiger Warnungen zu kennen, um den Kindern die Angst vor Notfällen und Katastrophen zu nehmen und ihre Selbsthilfefähigkeit zu stärken. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen und deuten die grafisch dargestellten Warn- und Gefahrenhinweise. verstehen den intendierten Sinn des geplanten Warntages und können richtige Angaben hierzu machen. interpretieren eine Redensart zum Thema. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen die Aufgabenstellung und können sie eigenständig umsetzen. erkennen den Sinnzusammenhang zwischen Wort und Bild und können die richtige Zuordnung treffen. können akustische Signale und Warnhinweise richtig deuten und in richtiges Verhalten umsetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Maria Montessori und ihre "Pädagogik vom Kinde aus"

Fachartikel
5,99 €

Der Fachartikel gibt anlässlich des 150. Geburtstags von Maria Montessori einen Überblick über die Grundgedanken der Montessori-Pädagogik, die sowohl für reformpädagogische als auch für Regelschulen wertvolle Anregungen zur Gestaltung des Bildungs- und Unterrichtsalltags bereithält. Maria Montessori wurde 1870 in Italien geboren und wirkte dort als Ärztin, Pädagogin und Philosophin. Ihre Pädagogik vom Kinde aus ist ein weltweit verbreitetes und international anerkanntes Bildungskonzept, das die Zeitspanne vom Kleinkind bis hin zum jungen Erwachsenenalter umfasst und bis heute nicht an Aktualität verloren hat. Neben anthropologischen und erziehungstheoretischen Überlegungen umfassen Montessoris Schriften ein breites Spektrum an didaktischen Methoden und fachspezifischen Materialien, die handlungsorientierte, schüleraktive und eigenverantwortliche Lernformen ermöglichen. Montessorische Grundgedanken Erziehungs- und bildungsgeschichtlich ist die Montessori-Pädagogik in die reformpädagogische Bewegung des frühen 20. Jahrhunderts einzuordnen, deren Erziehungsansätze sich allesamt durch ihre Kritik an der direktiven Erziehungs- und Schulpraxis der damaligen Zeit und ihre entschiedene Parteinahme für die Bedürfnisse des jungen Menschen auszeichnen. Maria Montessori beobachtete der gängigen Unterrichtspraxis zum Trotz, dass Kinder zu intensiver Konzentration imstande sind, wenn sie sich mit phasengemäßen Gegenständen ihrer Wahl beliebig lange beschäftigen dürfen; sie bezeichnete dieses Phänomen als Polarisation der Aufmerksamkeit und stellte vielseitige positive Auswirkungen auf das Lern- und Sozialverhalten des Kindes heraus. Auf der Grundlage ihrer Beobachtungen erarbeitete sie sodann pädagogisch-didaktische Strukturen, die die Polarisation der Aufmerksamkeit gezielt fördern und dem Heranwachsenden Raum zur freien Entfaltung seiner Persönlichkeit eröffnen sollten. Das Prinzip der freien Wahl stellte für Montessori dabei eine besonders wesentliche Voraussetzung dar. Sie schrieb: "Die freie Wahl war das erste der Vorrechte in meinem Erziehungskonzept. (...) Wenn man sie [die Kinder] von Interventionen und Beschränkungen befreit, die ihnen von Älteren voll guter Absicht auferlegt werden, so zeigen sie statt der Anarchie, die man erwarten würde, ein Benehmen, das dem zu entsprechen erscheint, was man wirklich als ein göttliches Gesetz bezeichnen könnte" (Montessori 1985a: 35). Montessorische Bildungspraxis Als pädagogisch-didaktische Antwort auf ihre anthropologischen Überlegungen entwickelte Maria Montessori das Konzept der Vorbereiteten Umgebung , denn "für eine Pädagogik, in deren Mittelpunkt das selbstbestimmte Lernen (...) steht, ist eine strukturierte und mit entsprechendem Material ausgestattete Umgebung unverzichtbar" (Grindel 2007: 15). Das Ziel der Vorbereiteten Umgebung besteht darin, den Lernenden optimale Bedingungen für die Befriedigung ihrer Entwicklungsbedürfnisse zu schaffen. Montessori schrieb: "Wenn wir von Umgebung sprechen, so verstehen wir darunter die Gesamtheit all der Dinge, die das Kind frei in ihr auswählen und so lange benutzen kann, wie es will" (Montessori 2001: 79). Um die eigenaktive Entfaltung der Persönlichkeit zu ermöglichen, erfahren die Lernenden innerhalb der Vorbereiteten Umgebung also einen großen Entscheidungsspielraum, denn "kein Lehrer könnte das innere Bedürfnis und die notwendige Reifezeit eines jeden Schülers erraten" (Montessori 2002: 87). Die sogenannte Freie Arbeit , die an Montessori-Schulen bis heute in allen Jahrgangsstufen täglich praktiziert wird, stellt somit die zentrale Unterrichtsform der Montessori-Pädagogik dar. Den Lernenden wird während dieser Arbeitsphasen Freiheit bezüglich der Wahl des Lerngegenstandes, des Arbeitsplatzes, des Lerntempos, der Sozialform und des Schwierigkeitsniveaus gewährt. Begünstigt wird auf diesem Weg nach Meinung Montessoris die Ausbildung einer Persönlichkeit, die sich durch Eigenständigkeit, Ich-Stärke, echtes Interesse und Konzentrationsfähigkeit auszeichnet: "Durch die Atmosphäre der Ruhe und durch das Gefühl, dass kein anderer Wille es führen oder unterdrücken will, durch die Freiheit, die man ihm lässt, erwacht im Kind wieder eine spontane Aktivität und es fängt an, freudig und konzentriert zu arbeiten" (Montessori 1985b: 24). Gleichzeitig betont Montessori die Unabdingbarkeit von Ordnung und Struktur, denn "Freiheit ohne Organisation der Arbeit wäre nutzlos" (Montessori 1928: 112). Die Rolle einer Montessori-Lehrkraft besteht also in erster Linie darin, die vom Kind selbst zu leistende Persönlichkeitsentwicklung getreu der Maxime "Hilf mir, es selbst zu tun" zurückhaltend zu begleiten und zu unterstützen; insbesondere das Schaffen einer angenehmen Arbeitsatmosphäre mit transparenten Regeln und klaren Grenzen obliegt der Verantwortung der Lehrkraft. Als "außerordentlich erfolgreich" gelten für Maria Montessori Lehrpersonen, die von sich sagen können: "'Die Kinder können alles allein tun, sie brauchen mich nicht'. (...) Ich habe diesen Lebenskräften Freiheit gegeben. Jetzt können sie vorangehen, sich entwickeln, während ich mich mehr und mehr zurückziehen kann" (Montessori 1992: 105). Montessorisches Lernmaterial Individualisiertes und selbstbestimmtes Lernen kann nur gelingen, wenn entsprechendes Selbstlernmaterial zur Verfügung gestellt wird. Montessori schrieb: "Wer (...) von Freiheit in der Schule spricht, muss gleichzeitig Gegenstände anbieten - beinahe ein wissenschaftliches Instrumentarium, das die Freiheit ermöglicht" (Montessori 2002: 74). Die Pädagogin vertrat dabei die Überzeugung, dass "die Entwicklung nur mit Hilfe der Tätigkeit stattfindet" (Montessori 1996: 86) und bezeichnete die Hände als Werkzeug der menschlichen Intelligenz . Sie entwickelte demgemäß eine Fülle an speziellen Lernmaterialien, in denen die kognitiven Lerninhalte der verschiedenen Fächer auf ihren "sensumotorischen, konkret fassbaren, be-greifbaren Gehalt" (Hoverrath und Knauf 1992: 9) zurückgeführt sind. Montessorische Lernmaterialien halten dabei immanente Fehlerkontrollen bereit, sodass die Lernenden im Anschluss an die einführende Materialdarbietung selbstständig mit dem Material arbeiten und ihre Ergebnisse eigenverantwortlich kontrollieren können (siehe auch Steinecke 2020b). Resümee Maria Montessoris Pädagogik vom Kinde aus ist ein umfassendes Erziehungs- und Bildungskonzept, das dem Heranwachsenden für die Entwicklung seiner Persönlichkeit ein hohes Maß an Freiheit und Selbstbestimmung einräumt. In der montessorischen Freiarbeit, in der enaktive Materialhandlungen eine wichtige Rolle spielen, steuern die Schülerinnen und Schüler ihre Lernprozesse folglich weitgehend selbst; die montessorische Lehrkraft übt sich in größtmöglicher Zurückhaltung. Viele Facetten der Montessori-Pädagogik finden sich von aktuellen Ergebnissen der Schul- und Unterrichtsforschung bestätigt und lassen sich nicht nur innerhalb des montessori-spezifischen Kontexts, sondern auch im Regelschulalltag realisieren (siehe auch Steinecke 2020c). Literaturverzeichnis Grindel, Esther (2007). Lernprozesse hochbegabter Kinder in der Freiarbeit der Montessori-Pädagogik. Eine empirische Analyse auf der Basis von Einzelfallstudien in Montessori-Grundschulen . Münster: LIT. Hoverrath, Beate und Knauf, Tassilo (1992). "Polarisation der Aufmerksamkeit, Normalisation und Deviation." In: Pädagogik Extra, 7/8 , 7-10. Montessori, Maria (1928). Mein Handbuch. Stuttgart: Julius Hoffmann. Montessori, Maria (1985a). Montessori Werkbrief 23, 4. Montessori, Maria (1985b). Grundlagen meiner Pädagogik. Heidelberg: Quelle & Meyer. Montessori, Maria (1992). Die Macht der Schwachen. Freiburg: Herder. Montessori, Maria (1996). Das kreative Kind. Der absorbierende Geist. Freiburg: Herder. Montessori, Maria (2001). Die Entdeckung des Kindes. Freiburg: Herder. Montessori, Maria (2002). Schule des Kindes. Montessori-Erziehung in der Grundschule. Freiburg: Herder. Weiterführende Literatur Steinecke, Annalisa (2020a). Begreifen der Integralrechnung: Konzeption und empirische Erprobung montessori-pädagogischer Lernmaterialien zur Förderung vielfältiger Grundvorstellungen. Münster: WTM. Steinecke, Annalisa (2020b). "Montessori in der Regelschule. Ein Erfahrungsbericht über Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen der Montessori-Pädagogik im Regelschulalltag." In: MONTESSORI, 2/2020 (in press). Steinecke, Annalisa (2020c). "Montessori-pädagogische Lernmaterialien: Durch die Handlung zur Erkenntnis". Lehrer-Online. Online .

  • Fächerübergreifend

Piraten auf dem Meer

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt über Piraten informiert die Lernenden über das Leben von Seeräubern auf dem Meer. Kurze Sätze und authentische Fotos regen dabei zur Förderung der Lese- und Schreibkompetenz zum Selbstlesen an. Wie haben Piraten früher gelebt? Was essen Piraten und wo schlafen sie? Gibt es auch heute noch Piraten auf dem Meer? Piraten und Seeräuber faszinieren Kinder auf ganz unterschiedliche Weise. Während die einen sich vor ihren gefährlichen Waffen fürchten, sind die anderen begeistert von ihren Schiffen und verborgenen Schätzen. Diese Arbeitsblätter können im Unterricht deshalb dazu genutzt werden, das Interesse der Lernenden zu wecken, ihre Neugier zu stillen und gleichzeitig ihre Lese- und Schreibfähigkeiten zu fördern. Fächerübergreifend vermitteln Sie mit diesem Unterrichtsmaterial zum Beispiel in Sachunterricht sowie in Lesen und Schreiben Allgemeinwissen, das an das Vorwissen der Kinder anknüpft. Die Schülerinnen und Schüler tauchen mithilfe der authentischen Fotos ein in die Geschichte und das Leben von Piraten, wie es früher war. Kurze Lese- und Lückentexte dienen dazu, den Wortschatz zu erweitern und für Seeräuber typische Begriffe wie Pistole , Silber , Tabak , Beute , Schatzkiste oder Kanone aktiv in ihren Sprachgebrauch aufzunehmen. Anschließend können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen testen, indem sie Begriffe, die sie mit Piraten in Verbindung bringen markieren. Das Material kann im Rahmen einer Unterrichtseinheit über Piraten auf dem Meer eingesetzt werden, aber auch spontan zum Beispiel im Vertretungsunterricht eine Stunde füllen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Balancieren an Stationen: Übungen fürs Gleichgewicht

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In diesem Arbeitsmaterial werden acht Übungen vorgestellt, mit denen Schülerinnen und Schüler das Balancieren selbständig üben können. Balancieren ist grundlegend für die Überkreuzsteuerung im Gehirn und diese ist wichtig für den Lese- und Schreiblernprozess im Anfangsunterricht. Das Arbeitsblatt stellt acht Übungen für einen Stationenlauf in der Turnhalle vor. Für die einzelnen Stationen ist Folgendes vorzubereiten: Balancieren im Stand : eine Langbank aufstellen, wenn vorhanden noch eine zweite mit der schmalen Seite nach oben, Stoppuhr oder Timer bereithalten Balancieren auf der schiefen Ebene : eine oder mehrere Langbank/-bänke in die Sprossenwand einhängen oder auf einen Turnkasten legen Balancieren mit Bällen : eine Langbank aufstellen, einen Löffel und Plastikeimer, kleine Bälle sowie Gymnastikbälle bereitlegen Balancieren im Gehen : eine Langbank aufstellen Balancier-Schlange : eine Spur aus Bierdeckeln oder kleine Fliesen oder Zeitungspapierseiten auslegen Balancieren auf einem Seil : mehrere Seile bereitlegen, eventuell Zifferkarten, Abbildungen von Formen oder ähnliches zur Anregung Balancieren auf einer wackligen Bank : eine Bank umdrehen und auf mehrere parallel am Boden liegende Holzstangen legen, alternativ kann die Bank auch auf zwei Sprungbrettern liegen Die Lehrkraft sollte die Stationen zunächst erklären, gegebenenfalls unterstützt durch ein Kind, das die Aufgaben beispielhaft vorführt. Dann erhalten die Schülerinnen und Schüler das Arbeitsblatt, auf dem sie ankreuzen, was sie erledigt haben. Die Aufgaben können in Einzel- oder Partnerarbeit in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden. Nach Möglichkeit sollten sich an einer Station nicht mehr als vier oder fünf Kinder gleichzeitig aufhalten. Alternativ kann die Lehrkraft den Stationenlauf auch als Gruppenarbeit durchführen lassen. Dann kann jede Gruppe eine bestimmte Zeit lang an einer Station verweilen und nach einem Signal (zum Beispiel Pfeifenpfiff oder Schlag auf ein Tamburin) wechseln. Da Gleichgewichtsübungen unter Hirnforschern als "Weckübungen" für das Gehirn gelten, kann die Lehrkraft einzelne Übungen auch für eine Bewegungspause im Unterricht nutzen, wenn sie bemerkt, dass die Konzentration nachlässt oder Unruhe aufkommt. So können die Aufgaben "Balancieren im Stand" oder "Balancieren mit Bällen" auch im Klassenraum auf den Tischen durchgeführt werden. Auch können sie im Heimunterricht aufgegeben werden. Denkbar ist auch, im Rahmen einer Werkstattarbeit die Aufgaben "Balancier-Schlange" oder "Balancieren mit Seil" als bewegte Station anzubieten. Die Schülerinnen und Schüler schulen ihre koordinativen Fertigkeiten des Balancierens. trainieren ihren Körper im Stand und in der Bewegung im Gleichgewicht zu halten. üben die Balance über eine bestimmte Zeitspanne zu halten. üben sich im Umgang mit Niederlagen: wiederholen von Übungen, bis das Ziel erreicht ist. lernen im Messen und Vergleichen mit einer Partnerin oder einem Partner ihre eigenen Schwächen und Stärken realistisch einzuschätzen und anzunehmen.

  • Sport und Bewegung
  • Primarstufe

Flieger und Flugzeuge

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Dieses Unterrichtsmaterial zum Thema "Flieger und Flugzeuge" informiert die Lernenden über unterschiedliche Möglichkeiten der Luftfahrt, die Faszination der Menschen am Fliegen, die ersten Flugversuche sowie über die Geschwindigkeiten einiger Flieger. Gleichzeitig üben die Kinder mit dem Komparativ und dem Superlativ spielerisch die Steigerungsformen der deutschen Sprache ein. Einige Kinder der Grundschule sind bereits einmal mit dem Flugzeug in den Urlaub geflogen, andere sind zumindest ebenso fasziniert vom Fliegen. Dieses Unterrichtsmaterial kann zum Beispiel vor den Sommerferien und der bevorstehenden Urlaubszeit eingesetzt werden, um spielerisch Wissen aus dem Bereich "Sache und Technik" zu vermitteln und gleichzeitig sprachliche Fähigkeiten zu fördern. Drei Arbeitsblätter mit kurzen einfachen Texten und authentischen Fotos informieren die Lernenden über Möglichkeiten der Luftfahrt. Dabei erfahren sie beispielsweise auch, wie schnell eine Rakete im Vergleich zu einem Zeppelin fliegen kann. Die ersten Flugversuche werden ebenso thematisiert wie kleine Segelflugzeuge oder schnelle Jets. In diesem Zusammenhang trainieren die Schülerinnen und Schüler am Beispiel der Adjektive hoch , schnell , langsam , klein und groß mit dem Komparativ und dem Superlativ die Steigerungsformen der deutschen Sprache. Die Informationen werden so vermittelt, dass die Kinder der Grundschule sie ab der ersten Klasse selbst lesen können. Die Materialien motivieren aber nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Rätseln: Abschließend können die Lernenden testen und ein Lösungswort erfahren. Das Unterrichtsmaterial kann fächerübergreifend in Sachunterricht, Lesen und Schreiben sowie in DaF oder DaZ eingesetzt werden.

  • Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe

Flexibel ins neue Schuljahr starten – WebWeaver als digitale Lernplattform entdecken

Fachartikel

Für das kommende Schuljahr müssen Schulen flexibel planen und jederzeit mit erneuten Schulschließungen rechnen. Erfahren Sie hier, wie eine digitale Lernplattform Schulen bei diesen Herausforderungen unterstützt. Erneute Schulschließungen sind im Schuljahr 2020/2021 jederzeit möglich Daher müssen Schulen flexibel planen und Konzepte entwickeln, um erfolgreich zwischen Präsenz- und Fernunterricht wechseln beziehungsweise beides miteinander kombinieren zu können. Digitale Lernplattformen sind ein zentraler Baustein dieser Konzepte. WebWeaver® School – die Lernplattform für den Einsatz in Schulen Lernplattformen bieten über das Internet vielfältige Möglichkeiten für Kommunikation und Zusammenarbeit, für Unterricht und individuelle Förderung. Gerade bei Schulschließungen und im hybriden Unterricht stellen sie daher ein wichtiges Bindeglied zwischen Schule und heimischen Arbeitsplatz dar. WebWeaver® School ist eine Lernplattform, die speziell für den Einsatz in Schulen entwickelt wurde. Sie steht Schulen inklusive Nutzersupport und Updateservice zur Verfügung und wird zentral in einem zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland betrieben. Das Datenschutzpaket sichert die Nutzung rechtlich im Sinne der DSGVO ab. So können sich Lehrkräfte auf ihre pädagogischen Aufgaben konzentrieren. Lesen Sie im Folgenden, welche Möglichkeiten der Plattform sich in der Corona-Krise als besonders hilfreich erwiesen haben.

  • Fächerübergreifend

Steckbrief: Ich bin die neue Kollegin/der neue Kollege!

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Diese Steckbrief-Vorlage bietet die ideale Lösung zur Vorstellung der eigenen Person für alle Lehrpersonen, die neu an einer Schule mit ihrer Arbeit beginnen. Sie können diese Steckbrief-Voralge einfach ausfüllen, ausdrucken und im Lehrerzimmer aufhängen oder digital teilen. Sie sind neu an einer Schule und dürfen sich den Kolleginnen und Kollegen vorstellen? Neben persönlichen Gesprächen und ersten Begegnungen kann Ihnen unsere Steckbrief-Vorlage helfen, sich unkompliziert und schnell bei der gesamten Schulgemeinschaft vorzustellen. Teilen Sie dem Kollegium mit, wo Sie studiert haben, wie Ihre Fächerkombination lautet, welchen Hobbies Sie gerne nachgehen und welches Ihre versteckten Talente sind! Das eröffnet die Möglichkeit, bei einer neuen Begegnung auf Ihre nette Begrüßung angesprochen zu werden. Vielleicht hat der ein oder andere Kollege beziehungsweise manch eine Kollegin auf derselben Hochschule oder Universität studiert oder teilt ihr Hobby? Der Steckbrief kann das Kennenlernen erleichtern und Gesprächsstoff für weitere Begegnungen liefern. Lassen Sie sich überraschen, welche Gemeinsamkeiten Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen verbindet! Individuelle Anpassung Versehen Sie das Dokument nach Belieben noch mit einem persönlichen Foto, einer Zeichnung oder ähnlichem und verleihen Sie dem Steckbrief so noch eine persönlichere Note. Anschließend heften Sie das ausgefüllte und ausgedruckte Blatt mit Infos zu Ihrer Person ins Lehrerzimmer, versenden es per E-Mail oder stellen es ins Schulnetz. Weitere Vorlagen, Steckbriefe und Poster fürs neue Schuljahr Für alle Klassenleitungen, die zum Schulstart eine 5. Klasse der weiterführenden Schule übernehmen, bietet sich der Steckbrief für die neue Klassenleitung an. Stellen Sie sich Ihrer neuen Klasse mit einem persönlichen Steckbrief vor und fordern Sie im Gegenzug auch die Lernenden auf, sich bei Ihnen vorzustellen. Das nimmt die Angst vor dem Kennenlernen der neuen Mitschülerinnen und Mitschüler und auch der Klassenleitung. Zudem finden Sie in unserem Schulstart-Dossier auch Poster für Klassenregeln , Poster für Wochenplandienste , Lobkärtchen-Vorlagen , Checklisten für Lehrkräfte an einer neuen Schule , Kennenlernbingo und vieles mehr!

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Spezieller Förderbedarf

Die Nordsee: Urlaub in Deutschland am Meer

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Dieses Arbeitsblatt zur Nordsee bereitet die Kinder auf die Ferien vor und vermittelt spielerisch Wissen über die Gezeiten Ebbe und Flut sowie über das Meer und das Watt als Lebensraum für Würmer, Vögel, Krabben, Robben und Fische. Urlaub in Deutschland in den Sommerferien wird seit Jahren immer beliebter. Die heißen Sommer der letzten Jahre haben dazu geführt, dass immer mehr Familien ihre freie Zeit zum Beispiel an der Nord- oder Ostsee verbringen wollen. Dieses Unterrichtsmaterial informiert die Kinder der Grundschule daher spielerisch über die Nordsee als Lebensraum für viele Tiere und als ein wunderschöner Ort, um Muscheln zu sammeln und im Meer zu baden. Das Arbeitsblatt vermittelt über authentische Fotos und kurze Texte grundlegendes Wissen über die Gezeiten Ebbe und Flut , die Lage der Nordsee sowie die Wassertiefe, bevor die Kinder die neuen Kenntnisse in einen Lückentext einsetzen. Die Lernenden werden so zum Lesen angeregt und verbessern ihre Lesekompetenz spielerisch. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass Würmer, Robben, Vögel, Krabben und Fische in der Nordsee leben und erkennen die synonyme Bedeutung von Meer und See. Insbesondere im Unterricht in Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache kann an dieser Stelle auch auf den Artikel hingewiesen werden. Die Kinder lernen mit diesem Arbeitsblatt Deutschland besser kennen, erweitern ihren Wortschatz und bereiten sich auf die Ferien und den Urlaub vor. Das Unterrichtsmaterial kann deshalb zum Beispiel vor den Sommerferien noch einmal zur Mitarbeit motivieren, um die Lernzeit sinnvoll zu nutzen.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

Unterrichtsmaterial und News für die Grundschule

In diesem Schulformenportal finden Grundschullehrkräfte abwechslungsreiche digitale und analoge Unterrichtsmaterialien zum Download für die Fächer der Primarstufe:

  • Sprache: Deutsch, Englisch, Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
  • MINT: Mathematik und Sachunterricht
  • Kunst und Musik
  • sowie Religion/Ethik, Sport und Fächerübergreifend.

Dabei stehen Lehrerinnen und Lehrern kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtseinheiten und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zur Verfügung. Diese können heruntergeladen und direkt im Fach-Unterricht sowie in Vertretungsstunden eingesetzt werden. Zu lehrplanorientierten Unterrichtsideen und Übungen gesellen sich aktuelle Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für den Unterricht von der ersten bis zur vierten Klasse. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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Aktuelle News für die Grundschule