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Unterrichtseinheit

Impfen – Ja oder nein? Um Schülerinnen und Schüler bereits früh über das Impfen aufzuklären, ist es wichtig, das Thema im Unterricht zu behandeln. Anhand verschiedener Arbeitsblätter erarbeiten sich die Lernenden Grundwissen zur Relevanz des Impfens und einer Impfstrategie.Diese Unterrichtseinheit vermittelt den Schülerinnen und Schülern Basiswissen rund um das Thema "Impfen". Fachspezifische Begriffe werden in ihrer semantischen und fachlichen Bedeutung geklärt und in den Kontext der Corona-Epidemie eingebettet. Die Bedeutung einer umfassenden Impfstrategie zur Eindämmung der Epidemie wird altersgerecht erarbeitet. Die Unterrichtseinheit versucht die Lernenden durch Aufklärung zum Impfen zu motivieren und Unsicherheiten abzubauen. Didaktische Analyse Das Corona-Virus hat eine Pandemie in Gang gesetzt, wie sie die Welt lange nicht erlebt hat. Die Erkrankung an Covid-19 hat auch und besonders die Lebenswelt der jüngeren Kinder verändert. Ihnen werden Einschränkungen des ehemals "normalen" Lebens in Familie, Schule und sozialem Umfeld auferlegt. Corona und dessen Folgen machen vor Kinderleben also keinen Halt. Die Kenntnis über die Funktionsweise unseres Immunsystems schafft die Voraussetzung, um auch die Wirkung, den Schutz und die Notwendigkeit einer Impfung gegen diese gefährliche Krankheit zu verstehen, um weitere Ansteckungen zu vermeiden und damit die pandemische Ausbreitung zu verhindern. Methodische Analyse Das Auge ist das nachhaltigste Sinnesorgan. Abbildungen veranschaulichen in einprägsamer Weise den komplexen Zusammenhang biologischer Wirkungsweisen. Aufgabenstellungen und Rätsel fordern Schülerinnen und Schüler auf, die visuellen Eindrücke zu versprachlichen und zu verschriftlichen. Das sichert die Abspeicherung im Langzeitgedächtnis und fördert das kognitive Verständnis. Das Erlernen fachspezifischer Begriffe erweitert den Sprachschatz und verbessert die Ausdrucksfähigkeit sowie die Kommunikationskompetenz. Durch vielfache Wiederholungen wird das Erlernte im Langzeitgedächtnis abgespeichert. "Rätselhafte" Aufgabenstellungen erhöhen die Motivation und führen die Schülerinnen und Schülern nachhaltiger als das Lückentexte oder lineare Abfragen bewirken könnten, zu selbst entwickelten und selbst gewonnenen Einsichten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler eignen sich Wissen über das Immunsystem unseres Körpers an. transferieren das erworbene Wissen auf die Wirkungsweise einer Impfung. lernen fachspezifische Begriffe und wenden sie kontextbezogen an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können einem Film zum Thema sachgerechte Informationen entnehmen und diese sachgerecht anwenden. können die inhaltlichen Aussagen von Abbildungen richtig interpretieren und in Sprache und Text wiedergeben Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen kooperativ durch den Austausch miteinander und das Diskutieren ihrer Ergebnisse.

  • Fächerübergreifend

Welche Merkmale hat eine Demokratie?

Kopiervorlage

Dieses Unterrichtsmaterial geht der konkreten Fragestellung nach, welche Merkmale eine Demokratie hat. Neben analogem Arbeitsmaterial zum Einsatz im Klassenzimmer sind digitale Lernangebote enthalten, die sowohl im digitalen Unterricht als auch beim Lernen daheim Verwendung finden können. Der Informationstext "Welche Merkmale hat eine Demokratie?" benennt und beschreibt ausgewählte Kennzeichen moderner Demokratien (Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Rechtsstaatsprinzip, Konstitutionalismus und so weiter). Diese werden anhand geeigneter Arbeitsaufträge erarbeitet und als konzeptuelles Deutungswissen erschlossen. Die Schülerinnen und Schüler notieren in dieser Unterrichtsphase Stichpunkte zu den jeweiligen Merkmalen und vergleichen diese anschließend mit ihrer Partnerin beziehungsweise mit ihrem Partner. Gemeinsam fertigen sie kooperativ und kollaborativ in Partnerarbeit ein übersichtliches und strukturiertes Lernplakat. Zur Differenzierung steht ein Arbeitsauftrag für Schnelle bereit, der in der Anwendungsphase aufgegriffen werden kann. Die in der Erarbeitung erstellten Lernprodukte werden präsentiert und diskutiert. Dabei gehen die Lernenden sowohl auf äußere Merkmale wie Sauberkeit, Ordentlichkeit, Übersichtlichkeit und Strukturiertheit als auch auf inhaltliche und fachliche Kriterien ein. Zur Sicherung können die digitalen Materialien herangezogen werden, und zwar sowohl im Präsenzunterricht als auch zur Wiederholung und Festigung daheim. Eine weitere Sicherung im Klassenzimmer kann mittels der Methode Meldekette stattfinden. So können alle Lernenden ihren Lernzuwachs verbalisieren und werden aktiv in das Unterrichtsgeschehen integriert. In der Vertiefungsphase/Anwendungsphase diskutieren die Schülerinnen und Schüler verschiedene Fragestellungen. Auch ist es hier möglich neben der Besprechung der Differenzierungsaufgabe auch die Stunde als Gesamtes zu reflektieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen Merkmale moderner Demokratien. beschreiben verschiedene Kennzeichen von Demokratien. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Sachinformationen aus Texten. erstellen ein strukturiertes Lernplakat zum Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren in Partnerarbeit, um gemeinsam ein Lernprodukt zu erstellen. diskutieren verschiedene Fragestellungen im Klassenverband und hören dabei aktiv zu, äußern ihre begründeten Meinungen und respektieren die Ansichten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Klimagerechtigkeit: virtuelle Projektbesuche bei Klimaprojekten weltweit

Unterrichtseinheit

Die interaktiven Bildungsmaterialien zum Thema Klimagerechtigkeit von Brot für die Welt zeigen am Beispiel von fünf Ländern des Globalen Südens, welche Auswirkungen die Klimakrise auf Menschen und Umwelt hat und was Menschen vor Ort für die Verbesserungen ihrer Lebensbedingungen und die Bewahrung der Schöpfung tun. Die virtuellen Besuche werden mithilfe der App "Actionbound" zu einem echten Erlebnis und münden in der Suche nach Handlungsoptionen für das Leben der Schülerinnen und Schüler in Deutschland. Meeresspiegelanstieg, Versalzung von Grundwasser, Abholzung von Wäldern, Klimamigration und die Auswirkungen von Ernährung und Konsum auf das Klima stellen Menschen weltweit vor Herausforderungen. Wie gehen Menschen im Globalen Süden mit den dortigen Krisen um? – Die Weltkarte "Klimagerechtigkeit" präsentiert fünf ausgewählte Projekte in Äthiopien, Paraguay, Ecuador, Tuvalu und Bangladesch, in denen Partnerorganisationen von Brot für die Welt für mehr Klimagerechtigkeit kämpfen, zum Beispiel mit Maßnahmen der Klimaanpassung an die auftretenden Klimaveränderungen. Die Projekte werden nacheinander durch Scan der QR-Codes auf der Weltkarte aufgerufen und in der App "Actionbound" als Lernspiele ("Bounds") durchlaufen. Die Weltkarte ermöglicht Lernen auf spielerische Weise: Rätsel, Quizze, Abstimmungen und kreative Aufgaben motivieren Jugendliche und vermitteln die komplexen Inhalte ganz nebenbei. Zu jedem Lernspiel (oder: Bound) gibt es anregende Arbeitsblätter, die einzelne Aspekte vertiefen, zum Beispiel Informationen zum Land oder zum Projekt, Erfahrungsberichte von Kindern und Jugendlichen und die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen Meeresspiegelanstieg, Versalzung von Grundwasser, Abholzung von Wäldern, Klimamigration und den Auswirkungen von Ernährung und Konsum auf das Klima. Die Arbeitsblätter können unabhängig oder als Ergänzung zu den virtuellen Projektbesuchen zum Einsatz kommen. Durch den modularen Aufbau ist eine Binnendifferenzierung möglich. Das Material eignet sich für den Fachunterricht (besonders Religion, Ethik, Politik, Gesellschaftswissenschaften, Geografie), aber auch in Vertretungsstunden oder im Rahmen einer Projektwoche. Virtuelle Projektbesuche mit "Actionbound" Mit der App Actionbound sind die Jugendlichen zu einer virtuellen Reise in Form eines Lernspiels (Bound) eingeladen. Actionbound ist für alle Spielerinnen und Spieler kostenfrei. Zur Nutzung laden Sie sowie alle Schülerinnen und Schüler die App auf Tablets oder Smartphones und scannen den QR-Code von der Weltkarte. Wenn man den Bound vorlädt, ist er auch offline verfügbar. Die Sternchen über dem Code kennzeichnen den Schwierigkeitsgrad. Alle Projektbesuche sind coronabedingt als Einzelbounds angelegt, das heißt, jede und jeder spielt an einem eigenen Gerät. Natürlich kann man dennoch in Gruppen arbeiten und sich gegenseitig bei der Bearbeitung der Aufgaben unterstützen und die Punkte am Ende zusammenzählen. Es ist sinnvoll, wenn sich alle Spielerinnen und Spieler mit demselben Projekt beschäftigen, um im Anschluss besser über die Lernerfahrungen sprechen zu können. Am Ende des Spiels werden die Jugendlichen aufgefordert, eine vorher vereinbarte gemeinsame Emailadresse anzugeben. An diese werden die Spielergebnisse geschickt. So können Sie die Ergebnisse an einem interaktiven Whiteboard präsentieren, gemeinsam auswerten und damit weiterarbeiten. Jeder Bound dauert je nach Interesse und Gruppendynamik 20 bis 30 Minuten. Aber es geht nicht um Schnelligkeit. Für die Jugendlichen, die zuerst fertig sind, sollten Sie Aufgaben bereithalten (zum Beispiel aus den Arbeitsblättern), um allen einen gemeinsamen Abschluss ihrer Projektreise zu ermöglichen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten auf der Grundlage von Informationen aus den Bounds die Thematik "Klimagerechtigkeit" eigenständig. analysieren regionale Auswirkungen von Klimaveränderungen und lernen innovative Maßnahmen der Klimaanpassung kennen. erkennen die Rolle und Bedeutung von staatlichen wie nichtstaatlichen Akteuren für die Gestaltung des Globalisierungsprozesses. Handlungskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Mitverantwortung für den Erhalt globaler Gemeinschaftsgüter wie Klima, Wasser und biologische Vielfalt als Aufgabe. nehmen Möglichkeiten der Solidarität mit Menschen, die von Naturkatastrophen, Kriegen und Armut betroffen sind, wahr. hinterfragen den eigenen Lebensstil unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. entwickeln eigene Lösungsansätze für einfache raumbezogene Probleme. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern Möglichkeiten und Grenzen der Anpassung an Dürren in besonders gefährdeten Gebieten. beurteilen Maßnahmen der Hochwasservorsorge aus der Perspektive unterschiedlich Betroffener. erörtern auf lokaler Ebene Maßnahmen der Anpassung an Extremwetterereignisse. erörtern Lösungsansätze zur Vermeidung klimaschädlichen Verhaltens im Alltag. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begeben sich auf eine interaktive Rallye und lösen Bounds. nehmen im Rahmen der Rallye eigene Audio-Beiträge auf, lösen Quizfragen und stellen Fotos in die App. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten kooperativ die interaktiven Aufgaben und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"Mole people" – Obdachlosigkeit in den USA

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit konfrontiert Schülerinnen und Schülern mit dem Thema Obdachlosigkeit in den USA am Beispiel der Lebensweise von Tunnelmenschen. Die sogenannten "Mole people", auch "Maulwurfsmenschen" genannt, leben im Schatten des pulsierenden Lebens von New York und Las Vegas. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen Einblicke in das Leben der von der Gesellschaft ausgestoßenen Menschen, sie beleuchten das Leben der "Mole people" in Las Vegas aus verschiedenen Perspektiven, um die soziale und gesellschaftliche Komplexität des Themas Obdachlosigkeit kennenzulernen. Obdachlosigkeit ist ein brisantes, wenn auch ein von den Medien vernachlässigtes Thema. Geschätzte Zahlen gehen davon aus, dass über eine halbe Millionen Menschen in den USA betroffen sind ( Statista.com 2021 ). Besonders der "sunshine state" Kalifornien mit seinen Großstädten Los Angeles und San Francisco, hohen Mietspreisen und Lebenshaltungskosten verzeichnet die höchste Obdachlosigkeitsrate in den gesamten USA. Diese gesellschaftliche Krise hat sich in den USA seit der COVID-19 Pandemie noch verstärkt (plus drei Prozent mehr Obdachlose im Vergleich zu 2019; endhomelessness.org ). In dieser Unterrichtssequenz lernen die Schülerinnen und Schüler eine besondere Gruppe von Obdachlosen kennen, die sogenannten "mole people". Sie leben in Tunneln und unterirdischen Schächten, versteckt vor dem Leben der Glitzerwelt von Las Vegas. Nicht immer ist es der unfreiwillige soziale Abstieg, der Menschen hier hinführt, manchmal bietet das Leben in dieser "Unterwelt" auch eine Alternative zu einem Gefängnisaufenthalt. Die Bildung dieser Art von Parallelgesellschaft sollen die Lernenden kritisch hinterfragen. Das Arbeitsmaterial lässt sich im Englisch-Unterricht gut in die Themenbereiche "Beziehung zwischen Individuum und Staat (Balance zwischen staatlicher Fürsorge/Aufsicht und Selbstverantwortung/self-reliance, Freiheitsverständnis, politische Teilhabe)", "Frage der nationalen und individuellen Identität in multikulturellen Gesellschaften (acculturation versus parallel societies)" sowie "Globalisierung als Chance und Herausforderung (Arbeitswelt, gap between rich and poor, Menschenrechte)" integrieren. Kommunikative Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Bilder/Szenen von Obdachlosigkeit sachlich und präzise. entnehmen aus dem Video über "mole people" die Gesamtaussage, Hauptaussagen und Einzelinformationen und erfahren hierdurch mehr über die "besondere" Lebensform von Obdachlosigkeit in den USA. stellen die Vielschichtigkeit der Ursachen und Wirkungen des Lebens der "mole people" dar und kommentieren diese. diskutieren in verteilten Rollen zur Thematik und entwickeln Lösungsansätze zur Abschwächung von Obdachlosigkeit. stellen ihre Arbeitsergebnisse in kürzeren Präsentationen dar und unterstützen ihre Darstellung durch Details. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler filtern Informationen aus einem Video und ordnen diese verschiedenen Fragen zu. arbeiten mit Interviews und Zeitungsartikeln. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen "besondere" Lebensentwürfe kennen. erkennen die Fragilität von Lebensentwürfen. versetzen sich in Situation von Maulwurfsmenschen und erweitern ihre Empathiefähigkeit.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Distanz-Unterricht: Anspruch auf Video-Unterricht nach Stundenplan?

Fall des Monats

Auch wenn die Grundschulen in vielen Bundesländern seit dem 22. Februar wieder teilweise geöffnet sind, muss der Unterricht in den meisten Klassenstufen der Sekundarstufen weiterhin vollständig im Homeschooling organisiert werden. Haben die Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit einen Anspruch auf Distanz-Unterricht nach Stundenplan? Der konkrete Fall Die Eltern von vier Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen eines Gymnasiums wollten eine Beschulung in Unterrichtsform. Da ein Schulbetrieb in Präsenzform zurzeit nicht möglich sei, müsse daher ein Distanz-Unterricht nach Stundenplan stattfinden. Es reiche nicht aus, Lernmaterialien auf Plattformen einzustellen. Vielmehr müssten Chat-Tools für den Video-Unterricht genutzt werden. Bei der Entscheidung ging es demnach um die Frage, ob es einen Anspruch auf Distanz-Unterricht im Umfang des Stundenplans gibt. Die Entscheidung des Gerichts Die Schulen haben grundsätzlich Gestaltungsfreiheit, wie sie den Bildungsauftrag umsetzen. Das gilt auch in Corona-Zeiten. Während der pandemiebedingten "Schulschließungen" gibt es daher keinen Anspruch auf Beschulung mittels Video-Unterricht im Umfang des jeweiligen Stundenplans. Auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Regensburg vom 25. Januar 2021 (AZ: RN 3 E 21.34) verweist das Rechtsportal des Deutschen Anwaltsvereins (DAV), anwaltsauskunft.de . Kein Anspruch auf Distanz-Unterricht nach Stundenplan Die Begründung des Gerichts: Der Antrag an sich war schon unzulässig. Die Eltern hatten sich direkt an das Gericht gewandt, statt zuerst mit der Schule zu sprechen. Aber auch sonst hätte der Antrag keinen Erfolg gehabt. Dem Staat steht bei der Planung, Organisation, Leitung und inhaltlich-didaktischen Ausgestaltung des öffentlichen Schulwesens aufgrund des Bildungsauftrags eine umfassende Gestaltungsfreiheit zu, so das Gericht. Dazu gehört auch die Ausgestaltung des Distanz-Unterrichts. Dies bezieht sich auch auf die Auswahl der Kommunikationstechnik, mit der die jeweilige Schule dies gewährleistet. Es ist eine schulinterne Organisationsmaßnahme, die den Unterrichtsbetrieb betrifft. Solange die Rechte der Schülerschaft und der Eltern nicht in unzumutbarer Weise beeinträchtigt werden, haben sie insoweit keinen Anspruch gegen den Staat, so das Gericht weiter. Anders hätte es etwa bei unzumutbaren Nachteilen oder eindeutig rechtswidrigen Maßnahmen ausgesehen. Im konkreten Fall gab es aber keine Anhaltspunkte dafür, dass die Schule bei Ausgestaltung des Distanz-Unterrichts ihren Gestaltungsrahmen überschritten hat. Es war auch nicht erkennbar, dass die Pflicht, für eine leistungsfähiges Schulwesen zu sorgen, evident verletzt worden wäre.

  • Fächerübergreifend

strange.garden: gemeinschaftlich Collagen erstellen

Tool-Tipp

Mit strange.garden lassen sich ganz einfach kollaborative Fotocollagen gestalten. Alle Teilnehmenden können sich per Smartphone mit einem Bild oder einem Textschnipsel an der Collage beteiligen. So entstehen schnell und einfach kreative Gemeinschaftsprodukte.

  • Fächerübergreifend

Eine Buchvorstellung vorbereiten: ein Online-Kurs für Schülerinnen und Schüler

Interaktives

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Buchvorstellung unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, eine Buchpräsentation selbständig zu planen. Dazu bearbeiten sie interaktive Übungen, die sie für themenbezogene Anforderungen sensibilisieren. Das Material besteht aus acht Übungen, die von der Auswahl des Buches über eine strukturierte Vorgehensweise hin zu einer Überprüfung der eigenen Arbeit alle Schritte zur Planung einer Buchvorstellung berücksichtigt. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, im Präsenzunterricht ein Buch vorzustellen und dabei auch auf Vortragsweise et cetera zu achten. Die Ergebnisse der Recherche oder die Verschriftlichung der gesamten Buchvorstellung müssen, bei Bedarf, an anderer Stelle gesammelt werden. Natürlich könnten die Schülerinnen und Schüler die vorbereitete Buchpräsentation auch in einer Videokonferenz halten oder ein Video von ihrer Präsentation anfertigen. Die technische Anleitung hierfür ist nicht Bestandteil des Materials. Die Übungen im Überblick Warum macht man überhaupt eine Buchvorstellung? Arbeitsschritte der Buchvorstellung: Buch auswählen, Informationen zusammentragen, Inhalt vorstellen, Textstelle auswählen, persönliches Urteil, Zeit für Fragen, Probelauf Die Einleitung einer Buchvorstellung anhand eines Buchcover-Beispiels durchspielen Tipps für die Inhaltsangabe eines Buches Worauf kommt es beim Vorlesen an? Sprechübung: das Vorlesen und Vortragen üben Dein Buch beurteilen und bewerten Zusammenfassung: letzte Tipps Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich selbstständig mit den Anforderungen einer Buchvorstellung auseinander. üben eine strukturierte Vorgehensweise beziehungsweise Planung ein. wiederholen die Merkmale eines gelungenen Vortrags. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet weiterführende Informationen zu einem Buch. können zeit- und ortsunabhängig Kompetenzen mithilfe interaktiver Aufgaben einüben. Sozial- und Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler steuern ihren Lernprozess, indem sie eine direkte Rückmeldung erhalten. gewinnen Sicherheit bei der Planung und Durchführung eines Vortrags.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt, wie Lehrkräfte an der Grundschule den Distanz-Unterricht anhand eines Wochenplans sinnvoll gestalten können, selbst wenn sie bisher nur über wenig Computerkenntnisse verfügen. Die Ideen und Tipps sind des Weiteren auch in angepasster Form für Lehrkräfte anderer Schulformen anwendbar. Aus der Perspektive der Zukunft Ja, das waren schwierige Zeiten, als die Pandemie unser Leben in allen Bereichen bestimmte. Was für ein Stress, als die Schulen auf einmal (wieder!) geschlossen wurden: ruckelnde Internetverbindungen, Zusammenbruch der Lernplattformen, Kinder, die man nicht erreichen konnte, permanente Video-Konferenzen, Kopierarbeit ohne Ende ... Wir wussten oft gar nicht mehr, wo uns der Kopf steht. Zum Glück haben wir das alles überstanden. Und im Rückblick muss ich sagen: Noch nie habe ich so viel gelernt wie in dieser Zeit. Wenn Sie "Anfängerin oder Anfänger" im Distanz-Unterricht sind, fühlen Sie sich durch diese Vision vielleicht ermutigt: Ich werde durchhalten! Es kann nur noch besser werden! Bald ist wieder alles gut! Wenn Ihnen solche Gedanken durch den Kopf gehen, haben Sie den wichtigsten Satz allerdings überlesen: Noch nie habe ich so viel gelernt wie in dieser Zeit. Ein Blick auf die Gegenwart Was können Sie lernen in dieser anstrengenden Zeit? Zum Beispiel den Umgang mit digitalen Werkzeugen für den Unterricht, eine effiziente Arbeitsorganisation, neue Kommunikations- und Kooperationsformen und so weiter. Lehrerinnen und Lehrer gestalten während der Pandemie den Fernunterricht, versorgen die Kinder mit Arbeitsmaterial, geben Feedback. Sie kommunizieren digital, zum Beispiel in Videokonferenzen mit den Lernenden, in virtuellen Teamsitzungen mit Kolleginnen und Kollegen, in der Elternsprechstunde und bei Lernentwicklungsgesprächen. Außerdem müssen sie auch noch die Notbetreuung in der Schule gewährleisten und, wie immer, Zeugnisse schreiben. Diese Liste können Sie individuell fortsetzen. Distanz-Unterricht gestalten Wenn Ihre Schule und Sie schon länger auf eigenverantwortliches Arbeiten und digitale Unterstützung gesetzt haben, fallen Ihnen die neuen Aufgaben jetzt leichter. Sollten Sie sich in diesen Bereichen zu den "blutigen Anfängern" zählen, können Sie sich jetzt didaktisch-methodisch fit machen für den digitalen und analogen Unterricht der Zukunft! Vielleicht gelingt es Ihnen, trotz Stress und anfänglicher Frustration die pandemiebedingten Veränderungen von Schule als Chance zu begreifen. An einigen Standardaufgaben aus dem Schulalltag soll aufgezeigt werden, wie dies gehen kann. Was ich weiß, macht mich heiß! – Daten zu Lernvoraussetzungen sammeln Der erste Schritt zu Fernunterricht, Wechsel-Unterricht und hybridem Unterricht ist eine Bestandsaufnahme. Mit einem Fragebogen oder einer Online-Umfrage lassen sich die benötigten Informationen schnell und unkompliziert einholen und gegebenenfalls Maßnahmen anstoßen, die die Arbeitssituation verbessern. Wie sieht die technische Ausstattung meiner Schule aus? Welche Lernplattformen, welche digitalen Tools stehen zu Verfügung? Wer kennt sich damit aus und kann eventuell als Multiplikatorin oder Multiplikator dienen? Wie ist mein häuslicher Arbeitsplatz ausgestattet? Dazu gehören nicht nur die technische Ausstattung (Computer, Drucker, Scanner, Kamera, Breitband-Internet), sondern kluge Ordnungssysteme und ein gut beleuchteter Arbeitsplatz, der nach ergonomischen Kriterien gestaltet ist. Unter welchen Bedingungen arbeiten und lernen meine Schülerinnen und Schüler zu Hause ? Welche Endgeräte sind in den Familien vorhanden? Welche stehen dem einzelnen Kind wann und wie lange zur Verfügung? Hat es beispielsweise einen eigenen Laptop, ein Smartphone? Wie sieht der Arbeitsplatz des Kindes aus? Befindet er sich im eigenen Zimmer oder in einem gemeinsamen Kinderzimmer mit Geschwistern? In der Küche, im Wohnzimmer, Esszimmer? Hat das Kind einen eigenen Schreibtisch? Gibt es Ablageflächen für Schnellhefter, Arbeitsblätter und Ähnliches, Regale für Bücher? Unter welchen äußeren Bedingungen arbeitet das Kind zu Hause? Wird die Konzentration zum Beispiel von Straßen- oder Baulärm dauerhaft beeinträchtigt? Kann es sich an einen von Geschwistern, Mutter und Vater (im Homeoffice) ungestörten Arbeitsplatz zurückziehen? Kann es eine Tür hinter sich schließen? Gut geplant ist halb gewonnen – einen Wochenplan verfassen Wochenpläne gehören für die meisten Lehrkräfte zum Standard. In vielen Schulen gibt es Vorlagen dafür, man tauscht sich mit Kolleginnen und Kollegen aus Parallelklassen aus oder erstellt gemeinsam Pläne für das Wochenprogramm. Im Fernunterricht bekommt der Wochenplan eine zusätzliche Funktion: Er hält nicht mehr nur die Unterrichtsplanung der Lehrperson fest, sondern wird zum Fahrplan, der Kinder und Eltern durch die Schulwoche leitet. Dadurch ändert sich automatisch der Sprachduktus. Kürzel wie zum Beispiel AB (Arbeitsblatt), SB und LB (Sprachbuch, Lesebuch), EA (Einzelarbeit) müssen erklärt werden, didaktische Begriffe wie "Einstieg", "Erarbeitung", "Vertiefung" sollten vermieden werden. Alle Informationen auf dem Wochenplan müssen selbsterklärend sein. Wie sage ich's den Kindern? – Tipps und Tricks für adressatengerechte Wochenpläne Mit der Tabellenfunktion eines Schreibprogramms oder mit einem Tabellenprogramm (zum Beispiel Excel) ist die Vorlage schnell erstellt und kann jede Woche neu gefüllt werden: Vorlage unter dem Namen wochenplanvorlage.docx (oder .xlsx) speichern, jeden Wochenplan unter neuem Namen speichern (Nummer der Kalenderwoche, Datum). Wählen Sie für die Tabelle die Ausrichtung Querformat (Registerkarte Layout), in dem auch die meisten Stundenpläne gestaltet sind. Beschränken Sie sich auf eine Seite, die Sie später farbig im Format DIN-A3 kopieren und den Kindern ins wöchentliche Materialpaket packen. Dieses Plakat soll zu Hause so aufgehängt werden, dass der Plan für alle Familienmitglieder jederzeit einsehbar ist. (Natürlich können Sie den Plan auch digital versenden, dann wird er beim Ausdrucken allerdings kleiner.) Beispiel: Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 8:00-8:45 ... Tragen Sie in die erste Spalte Zeitangaben (Uhrzeiten, von ... bis, Uhrsymbol) ein, an denen sich die Kinder orientieren können. Mit einer völlig freien Zeiteinteilung sind die meisten Kinder und Jugendlichen überfordert. Schreiben Sie die Aufgaben in die Kästchen für die verschiedenen Fächer und nutzen Sie dafür ein Farbleitsystem : Alle Kästchen für Deutsch sind beispielsweise in hellem Rot schattiert (Rot = Farbe der Deutschhefte), Mathe in Blau und so weiter. Die Nennung der Fächernamen können Sie sich sparen und den gewonnenen Platz für die Aufgabenstellung nutzen. Füllen Sie den Plan nicht sukzessive Tag für Tag aus, sondern tragen Sie ein Fach nach dem anderen für die ganze Woche ein. Notieren Sie beispielsweise erst alle Sequenzen Deutsch von Montag bis Freitag, dann Mathematik, dann Heimat- und Sachkunde und so weiter. Auf diese Weise gewinnt man schnell einen Überblick über das Lernpensum: Von links nach rechts kann man die Entwicklung des Lernens in den einzelnen Fächern ablesen, von oben nach unten (Spalten) sieht man die tägliche Abfolge der Fächer mit ihren Aufgaben. Beim abschließenden Blick auf den fertigen Plan können Sie überprüfen, ob sich Methoden und Arbeitsformen in lernförderlicher Weise abwechseln, und gegebenenfalls vom Präsenz-Stundenplan abweichen, also zwischen zwei Hauptfächer eine Stunde Musik schieben. Auch Kinder und Eltern können diesem Fahrplan schnell entnehmen, wo die Lern-Reise hinführt. Tragen Sie für jede Stunde oder Sequenz das Thema/den Inhalt ein. Die Überschriften des Schulbuchs oder Arbeitsmaterials können Sie meistens übernehmen. Benennen Sie dann die zentrale Kompetenz, an der gearbeitet wird. Zum Schluss ergänzen Sie organisatorische Hinweise und fügen ein Kästchen ein, in dem die Kinder erledigte Aufgaben ankreuzen können (zu finden unter Entwicklertools/Steuerelemente). Beispiel: Fastnacht, Fasching, Karneval Fragen zum Text beantworten Lehrbuch Seite 57, Fragen 1,2,3; schriftlich ins Heft O Wenn Sie lieber erst einmal analog arbeiten : Schreiben Sie die Aufgaben für alle Stunden/Sequenzen des jeweiligen Fachs auf farblich abgestimmte Zettel und legen Sie sie in der richtigen Reihenfolge aus. Diese Methode eignet sich auch für Teamarbeit: Jeder schreibt seine Zettel, danach vergleicht man und einigt sich auf die Aufgabenstellung, auf die Formulierung und so weiter. Erst dann tragen Sie das Ergebnis in die Computer-Tabelle ein. Tragen Sie auch Videokonferenzen in Ihren Wochenplan ein. Dafür reicht vielleicht ein allgemeiner Hinweis in der Kopfzeile, etwa mit einem Piktogramm als Symbol und einem einladenden Satz. Beispiel: Wir sehen uns täglich in der Videokonferenz von ...Uhr bis ...Uhr. Auch Pausen bekommen ihr Kästchen. Machen Sie darin Vorschläge zur Pausengestaltung , zum Beispiel frische Luft reinlassen und nach draußen gehen, eine Runde Roller oder Fahrrad fahren, zehn Kniebeugen, drei Minuten Luftboxen, Seilspringen, Jonglieren. Auch im Internet findet man tolle Ideen für die Bewegungspause, etwa unter https://www.ichspringimdreieck.de/alba-sport/ . Bieten Sie täglich eine besondere Aufgabe oder Aktivität an und tragen Sie diese ebenfalls in den Wochenplan ein: anspruchsvolle Aufgaben für die schlauen Füchse und Zusatzaufgaben für die schnellen Wiesel zur Differenzierung, Filme und Musik zur Ergänzung, (Vor-)Lesezeiten in einem individuell ausgewählten Buch, Spiele, Bastelarbeiten, ein Quiz, interaktive Übungen und vieles mehr. No go! – Was nicht in den Wochenplan gehört Wenn "Ihre Kinder" zu Hause mit dem Wochenplan arbeiten, müssen Sie deren Rückfragen, Probleme, Reaktionen auf die Aufgaben antizipieren. Aber Sie kennen Schülerinnen und Schüler und erwarten die üblichen Fragen zur Arbeitsorganisation, zum Beispiel: Soll ich die Überschrift unterstreichen? Muss ich da ein Datum hinschreiben? Sollen wir beim Aufsatz wieder nach jeder Zeile eine Zeile freilassen? Und so weiter. Hinweise auf solche "technischen" Probleme und entsprechende Anweisungen (schneide aus, klebe ein, lies erst das ganze Arbeitsblatt und so weiter) gehören nur ausnahmsweise auf den Wochenplan, denn sie lenken eher vom Kern der Aufgaben ab! Stellen Sie stattdessen ein ansprechend gestaltetes Merkblatt, einen Leitfaden oder eine Checkliste zusammen, auf dem die Kinder immer wieder nachschauen können, was zu beachten ist. Auch das ist eine Art von Empowerment der Kinder und fördert ihre Selbstständigkeit. Beispiel: Checkliste: So lerne ich in der "Schule daheim" "Ordnung ist das halbe Leben." – den Arbeitsplatz herrichten O Ich schaffe Ordnung, bevor ich mit der Arbeit anfange. O Alles, was ich brauche, liegt bereit: Schulbuch, Heft, Arbeitsblätter, Block, Schreibzeug, Lineal... O ... "Auf die Plätze, fertig, los!" – Aufgaben bearbeiten O Ich lese immer erst die ganze Aufgabe und mache mir klar, was ich tun soll. O Zu jeder Aufgabe notiere ich das Datum. O Bei Aufsätzen lasse ich jede zweite Zeile frei. Dann habe ich später Platz zum Verbessern. O ... ... Zu guter Letzt: Der Umgang mit dem Wochenplan Viele Grundschulen stellen für jede Woche ein "analoges" Lernpaket mit dem Arbeitsmaterial zusammen, zum Beispiel in einer Ordnungsmappe. Legen Sie den Wochenplan in diese Mappe, am besten ganz oben. Wie bereits erwähnt: Eine Farbkopie im Format DIN-A3 (Schulkopierer können das in der Regel) wirkt wie ein kleines Plakat, das genau wie der Busfahrplan in der Wohnung aufgehängt werden kann. Nutzen Sie außerdem die erste Videokonferenz der Woche dazu, den Wochenplan mit den Kindern face to face zu besprechen . Beziehen Sie die Kinder aktiv in die Besprechung ein, zum Beispiel so: Sie selbst erläutern, was in Fach X zu tun ist, für die übrigen Fächer machen das die Kinder selbst. So bekommen Sie gleich wertvolle Rückmeldungen darüber, ob der Wochenplan verständlich formuliert ist und wo es unter Umständen Probleme mit den Aufgaben geben wird. Auch Raum für kreative Vorschläge der Kinder wird so eröffnet. Damit Ihr Wochenplan von Woche zu Woche besser wird, sollten Sie in geeigneter Weise um Feedback bitten . Dazu müssen die Kinder zunächst eine Selbsteinschätzung abgeben. Sie können zum Beispiel nach jeder erledigten Aufgabe in den Wochenplan eintragen, wie sie damit zurechtgekommen sind, und die Aufgabe mit Textmarker anstreichen: rot = anspruchsvoll, schwer; gelb = okay, mittelschwer; grün = leicht zu machen, kann ich schon gut. Wer es etwas "schöner" haben will, investiert in Klebepunkte oder -symbole, die mit in die Mappe gelegt werden: Smileys , Tiere , Sterne und so weiter, das Angebot ist riesig (Bürobedarf gibt es zum Beispiel im Lehrer-Online Shop ). Wenn Sie die Bedeutung der Symbole vorher mit den Kindern absprechen, macht ihnen das Kleben einen Riesenspaß. Auf dieser Grundlage füllen die Kinder dann am Ende der Lernwoche einen Rückmeldebogen aus, den sie zusammen mit den Arbeitsprodukten bei Ihnen abgeben. Ein schönes und zugleich einfaches Beispiel finden Sie hier . Die Schülerinnen und Schüler reflektieren nicht nur, was sie in der vergangenen Woche gelernt haben, sondern werden auch dazu aufgefordert, ihre Befindlichkeiten anzusprechen und der Lehrkraft eine persönliche Botschaft zu übermitteln. Ein eigenes Feld ist für eine "Nachricht von meinen Eltern" reserviert. Mehrwert-Fragen Gerade als Debütantin oder Debütant am Computer sollten Sie alle Dokumente so einfach wie möglich gestalten. Fragen Sie sich bei jedem Bild, jedem Symbol oder Piktogramm: Enthält es wichtige Informationen, erfüllt es eine Funktion für das Lernen und Arbeiten der Kinder? Oder ist es nur eine nette Illustration? Auch die Mehrwert-Regel des berühmten Pareto-Prinzips hilft Ihnen, mit Ihrer Zeit und Ihren Kräften vernünftig umzugehen: Bei einer Aufgabe werden in der Regel 80 Prozent der Ergebnisse mit 20 Prozent des Gesamtaufwandes (Zeit, Mühen, Nerven...) erreicht. Umgekehrt erfordern die verbleibenden 20 Prozent quantitativ den größten Einsatz. Perfektionismus lohnt sich also nicht, erst recht in Pandemiezeiten! Ausblick Digitales Lernen und eigenverantwortliches Arbeiten haben bereits vor der Pandemie zugenommen. Die veränderten Rahmenbedingungen verstärken diesen Trend und erfordern weitere Anpassungen. Die in diesem Fachartikel aufgegriffenen Aspekte und genannten Tipps lassen sich nicht nur in der aktuellen Situation für den Distanz-Unterricht anwenden, sondern sind auch hilfreiche und praxisorientierte Hinweise für die künftige Unterrichtsgestaltung, sei es im Fern- und Wechsel-Unterricht oder in hybriden Lernumgebungen. So kann jede Lehrkraft schon heute fürs Morgen lernen. Weiterführende Literatur Burow, Olaf (2021). Die Corona-Chance. Durch sieben Schritte zur "Resilienten Schule". Weinheim: Beltz Verlag. Eine Leseprobe finden Sie hier .

  • Fächerübergreifend

Erik und Tina, die Elektroniker

Unterrichtseinheit

Das Unterrichtsmaterial führt Schülerinnen und Schüler der Primarstufe spielerisch, mithilfe schülerorientierter Texte und Methoden, an das Thema Elektrizität und elektrische Spannung heran. Das Unterrichtsmaterial vermittelt Schülerinnen und Schülern der Grundschule erste Grundlagen zum Thema Elektrizität. Mithilfe von sympathischen Figuren, Rätseln und Experimenten lernen sie spielerisch den Stromkreis kennen. Durch Wiederholungen und handlungsorientierte Methoden sowie wechselnde Sozialformen wird der Kompetenzaufbau gezielt gefördert. Ein ergänzendes interaktives Tafelbild ermöglicht eine spielerische und schülerorientierte Vermittlung wichtiger Sicherheitshinweise im Umgang mit Elektrizität. Spielerische Heranführung an das Thema "Elektrizität" Das Unterrichtsmaterial "Erik und Tina, die Elektroniker" richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Grundschule, insbesondere an die Klassenstufen 3 und 4. Die Kinder sollen mithilfe der beiden sympathischen Figuren spielerisch an Themen rund um die Elektrizität herangeführt werden. Verschiedene didaktische Angebote, wie Rätsel und Experimente, Spiele oder Bilder, ermöglichen den Schülerinnen und Schülern einen abwechslungsreichen und anregenden Einstieg in diesen Themenkomplex. Das Material kann sowohl in Gruppen als auch in Einzelarbeit, zum Beispiel als Zusatzaufgabe, von der Lehrkraft angeboten werden. "Energie mit Erik und Tina entdecken" eignet sich als weiterführende und vertiefende Unterrichtseinheite. Sie ist ebenfalls in diesem Dossier verfügbar. Lehrplanbezug Die Themen Elektrizität und Energie sind elementare Lehrplanbestandteile des Unterrichts in der Grundschule aller deutschen Bundesländer. Hier werden den Kindern erste Grundkenntnisse im Fach Sachkunde/Sachunterricht/Heimat- und Sachkunde vermittelt. Beobachten die Schülerinnen und Schüler in den Klassen 1 und 2 zunächst ihre Umwelt, werden sie in den Klassenstufen 3 und 4 projektorientiert und mithilfe von Experimenten deutlich stärker an verschiedene, komplexere Themenbereiche herangeführt. Diese Vorgaben greift die Unterrichtseinheit auf. Sie ermöglicht neben fundierten Sachinformationen auch die experimentelle Anwendung des neu Gelernten und fördert die Neugier der Schülerinnen und Schüler. Sie entdecken selbstständig die Funktionsweise eines Stromkreises, erstellen eine Signalanlage und überprüfen Materialien und Stoffe auf ihre spezielle elektrische Leitfähigkeit. Einsatzmöglichkeiten Die Unterrichtseinheit eignet sich besonders für die Projektarbeit, da die Durchführung der Versuche vom Aufbau über das Experiment bis hin zu der Dokumentation der Ergebnisse eine gewisse Zeit beansprucht. Die Arbeitsblätter legen den Schwerpunkt zwar auf Projektarbeit, ermöglichen aber auch eine individuelle Anpassung an die Lerngruppe und die schulischen Rahmenbedingungen und bieten sich daher auch für den Vertretungsunterricht an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können erklären, was Elektronen und Protonen sind. können einen einfachen Stromkreis erklären und zeichnen. können den Unterschied zwischen offenen und einem geschlossenen Stromkreis erkennen. können mithilfe einer Bauanleitung einen Stromkreis bauen. können einfache Worte mithilfe des Morsealphabets übersetzen. können zwischen Stoffen der Gruppen "Leiter" und "Nichtleiter" unterscheiden. können Hypothesen über die Leitfähigkeit von Stoffen und Materialien aufstellen und diese durch ein Experiment überprüfen. kennen die Gefahren im Zusammenhang mit Strom beziehungsweise Elektrizität. wissen, dass Elektrizität auch in der Natur vorkommt. können berechnen, wie weit ein Gewitter von ihnen entfernt ist. entdecken die Wirkung positiv und negativ geladener Teilchen auf Gegenstände. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren im Rahmen von Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen Personen. lernen das strukturierte Erfassen von Informationen aus Sachtexten. erarbeiten in Gruppen mithilfe eines Versuchsaufbaus ein eigenes Experiment und führen dieses durch. stärken ihr Gemeinschaftsgefühl in der Klasse. Kennenlernen der Figuren Die Schülerinnen und Schüler lernen die Figur Erik kennen, die sie durch die Arbeitsblätter begleiten wird. Darüber hinaus erhalten sie erste Sicherheitshinweise für die Arbeit mit Elektrizität. Im weiteren Verlauf stellt Erik den Schülerinnen und Schülern seine Freunde vor, die sie in den nächsten Stunden wiedererkennen werden. Sie sind aufgefordert, sich die Geschichten zu Eriks Freunden anzuhören, die die Lehrerin oder der Lehrer ihnen vorliest. Parallel hierzu können die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Figuren farbig ausmalen. In einem Lückentext haben sie die Möglichkeit, das Gehörte anzuwenden und einzutragen. Kreuzworträtsel In einem Kreuzworträtsel tragen die Schülerinnen und Schüler Begriffe zum Thema Elektrizität, die ihnen bereits bekannt sind, ein. Einige der bereits vorgestellten Figuren werden ebenfalls wiederholt. Ein Lösungsblatt wird für die Lehrkräfte bereitgestellt, das sie an die Schülerinnen und Schüler bei Bedarf verteilen können. Einführungstext Die Schülerinnen und Schüler beginnen die Versuchsphase mit einem ersten einführenden Text, der sie mit den Begriffen vertraut macht. Sie lesen den Text in Einzelarbeit und markieren Worte oder Passagen, die sie nicht verstanden haben. In Gruppenarbeit können erste Fragen beantwortet und gegebenenfalls an der Tafel mit allen Schülerinnen und Schülern gemeinsam besprochen werden. Hierbei schulen sie nicht nur ihre Fachkompetenz durch das Erlernen neuer Begriffe und Sachverhalte, sondern stärken ebenfalls ihre Lesekompetenz. Die Anwendung des neu Erlernten wird durch das Bearbeiten einer kurzen Skizze gewährleistet. Versuch zu einem einfachen Stromkreis In der darauffolgenden Stunde werden die neuen Begriffe zunächst wiederholt, um diese zu festigen. Die Schülerinnen und Schüler sind im Anschluss aufgefordert, in Gruppenarbeit einen Versuch zu einem einfachen Stromkreis durchzuführen. Hierfür benötigen sie verschiedene Materialien, die ihnen seitens der Lehrkraft zur Verfügung gestellt werden müssen. Mithilfe einer kurzen Anleitung können die Schülerinnen und Schüler dann eine Signalanlage bauen. Sie können die Funktion direkt überprüfen und erste Signale untereinander ausprobieren. Eine Hausaufgabe leitet zu der nächsten Stunde über, in der sie das Morsealphabet kennenlernen. Morsealphabet In Partnerarbeit stellen sich die Schülerinnen und Schüler Aufgaben und üben so das Morsealphabet ein. Hierfür benötigen Sie einen leicht abgedunkelten Klassenraum, um die Lichtzeichen eindeutig zu identifizieren. In einem Quiz können Gruppen innerhalb der Klasse gegeneinander antreten und in einem kleinen Wettbewerb die Morse-Meister ermitteln. Dabei wenden die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Fähigkeiten und Fertigkeiten immer wieder an und festigen diese. Versuch zur Leitfähigkeit verschiedener Materialien Anschließend führen sie einen weiteren Versuch durch, bei dem sie mit verschiedenen Materialien experimentieren, um ihre Leitfähigkeit zu testen und dokumentieren ihre Ergebnisse. Elektrische Spannung in der Natur: (NEU) Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass Elektrizität auch in der Natur vorkommt. Anhand eines Einführungstextes und eines Suchbildes erfahren sie, wie ein Blitz bei einem Gewitter entsteht. Anschließend lernen sie, wie sie selbst berechnen können, wie weit ein Gewitter von ihnen entfernt ist. Die auf dem Arbeitsblatt hinterlegte Rechenaufgabe kann in Einzelarbeit gelöst, die Frage der Entfernung im Klassenverband diskutiert werden. Optional kann die Lösung der Rechenaufgaben auch als Wettbewerb gestaltet werden, in dem der schnellste „Blitzrechner“ der Klasse ermittelt wird. Spiele zur elektrostatischen Ladung (NEU) Anschließend setzen sich die Schülerinnen und Schüler anhand eines Versuchs mit dem Thema elektrostatische Ladung auseinander. Dabei entdecken sie die Wirkung positiv und negativ geladener Teilchen. Das Spiel „Froschkönig“ macht dieses physikalische Phänomen noch einmal auf andere Weise sichtbar. Da die Schülerinnen und Schüler bei diesem Spiel in Teams antreten, wird neben Fach- und Sozialkompetenzen auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Die Materialien können zur Vertiefung in der Projektarbeit oder im Vertretungsunterricht zum Einsatz kommen. Durch ein interaktives Tafelbild erhalten die Schülerinnen und Schüler wichtige Informationen und Tipps zu den Gefahren durch Strom. Das Tafelbild kann später ausgeteilt und von den Schülerinnen und Schülern ausgemalt werden. Sie haben hierdurch erneut die Möglichkeit, die Hinweise zu verinnerlichen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Fächerübergreifend / Technik / Sache & Technik / Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Mini-Spaziergänge auf der ganzen Welt: der Outside-Simulator

Tool-Tipp

Endlich mal wieder verreisen? Unser Fundstück der Woche macht es möglich. Der Outside-Simulator lädt zu Video-Spaziergängen an verschiedensten Orten der Welt ein.

  • Fächerübergreifend

Plastik gehört nicht ins Meer

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Plastik gehört nicht ins Meer" werden die Schülerinnen und Schüler mit dem Problem der Abfallentsorgung und deren Konsequenzen für die Umwelt sowie die Natur konfrontiert. Sie lernen die Materialbeschaffenheit alltäglicher und gebräuchlicher Gegenstände kennen und erfahren, dass deren Entsorgung teils unverträglich bis unmöglich für die Umwelt ist. Außerdem setzen sie sich mit möglichen Lösungen des Problems auseinander. Einige Aufgaben dieser Einheit können die Lernenden auch selbstständig bearbeiten und Rechercheaufgaben im Internet durchführen. Über Links können sie sich weiterführend über das Thema informieren. In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Plastik gehört nicht ins Meer" setzen sich die Lernenden sowohl mit Umwelt- als auch Tierschutz auseinander. Sie werden mit der Problematik von Plastikmüll im Meer und dessen Gefahren für Tiere und Umwelt konfrontiert. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler die fachlich richtigen Bezeichnungen für die Materialbeschaffenheit unterschiedlicher Gegenstände kennen und untersuchen unterschiedliche Materialien werden auf ihre Wiederverwendbarkeit. Weiterhin erfahren sie, dass Tiere an dem Plastikmüll sterben können, zum Beispiel, wenn sie ihn fressen. Anhand dieser Materialien wird nicht nur die Problematik thematisiert, sondern die Schülerinnen und Schüler auch für den Naturschutz sensibilisiert. Sie lernen, dass jede und jeder von ihnen einen Beitrag dazu leisten kann, denn: Umweltschutz geht alle an! Diese Unterrichtseinheit bietet eine Vielzahl an Anknüpfungspunkten an Unterrichtsthemen. Dementsprechend kann sie sowohl fächerübergreifend, insbesondere im Zusammenhang mit dem Projekt "Plastik hat im Meer nichts zu suchen" , als auch im Sachunterricht im Rahmen von "Natur und Umwelt" eingesetzt werden. Teile der Unterrichtseinheit bieten sich auch zum Einsatz im Distanzunterricht an. Die Schülerinnen und Schüler können Aufgaben wie Lückentexte, Rechenübungen und Rechercheaufgaben im Internet selbstständig lösen, die Ergebnisse werden dann im Videogespräch oder via Lernplattform kontrolliert und ausgewertet. Wichtig ist hierbei der anschließende Austausch über die Ergebnisse und eine Auseinandersetzung mit dem Inhalt. Weiterführende Links animieren die Lernenden, sich auch von zuhause mit dem Thema des Umweltschutzes zu beschäftigen. Das Thema dieser Unterrichtseinheit "Plastik gehört nicht ins Meer" gewinnt immer mehr an Aktualität und kann und darf auch von den Schulen nicht mehr ignoriert werden. Gerade die heutige Schülergeneration muss sich mit den Umweltsünden der vorherigen Generation beschäftigen und Möglichkeiten finden, durch umweltverträgliche Produktion unseren Planeten vor weitergehendem Schaden zu bewahren. Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits über den Umgang mit Hausmüll und Mülltrennung Kenntnisse haben. Sie werden für den Umgang mit umweltbelastenden Materialien sensibilisiert indem ihnen bewusst gemacht wird, dass die Entsorgung nicht recycelbarer Produkte zu gravierenden Umweltschäden führt. Aufbauend auf dieser Einsicht entwickeln sie alternative Handlungskompetenzen und einen bewussten Umgang mit gezielter Abfallentsorgung . Abbildungen veranschaulichen in sehr deutlicher Weise die Umweltschäden, die durch den sorglosen Umgang mit Produkten aus Plastik angerichtet werden. Insbesondere die Vermüllung der Meere und das Artensterben von Pflanzen und Meerestieren in den Ozeanen lassen nicht daran zweifeln, dass sich ein neues Umweltbewusstsein entwickeln muss, um den Planeten Erde weiterhin bewohnbar zu halten. Informationen zum Thema und vielfache Wiederholungen speichern das Erlernte im Langzeitgedächtnis ab. "Rätselhafte" Aufgabenstellungen erhöhen die Motivation und führen die Schülerinnen und Schülern zu selbst entwickelten und selbst gewonnenen Einsichten nachhaltiger, als es Lückentexte oder lineare Abfragen bewirken könnten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen das Problem der Entsorgung von "unkaputtbaren" Materialstoffen. benennen und begründen die Notwendigkeit alltäglicher Verhaltensänderung zum Gebrauch alternativer und ökologisch verträglicher Produkte. entwickeln Strategien zum Argumentieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Sachtexte und Grafiken sinnerfassend lesen und verstehen. können im Internet gezielt nach schadstofffreien Produkten recherchieren. können ihre Arbeitsergebnisse überzeugend präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend mit den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um. arbeiten kooperativ miteinander und beziehen andere Meinungen in ihren Denkprozess mit ein. können Personen aus ihrem Umwelt argumentativ zu einer Verhaltensänderung anregen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I
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