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Die Alternative für Deutschland - eine Gefahr für die politische Landschaft?

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In diesem Unterrichtsvorschlag beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Partei Alternative für Deutschland und befassen sich anhand von Wahlwerbespots, Sachtexten und Meinungsäußerungen aus der Partei mit der Frage, ob die sie eine Gefahr für die politische Landschaft darstellt. Die AfD gilt als rechtspopulistische Partei und wird von einigen als gefährlich eingestuft. Bei der Bundestagswahl 2017 zog sie mit 12,6 % in den Bundestag ein und auch in vielen Landtagen ist sie bereits vertreten. In den Medien und der Öffentlichkeit wird kontrovers und häufig emotional aufgeladen über die Partei, ihre Inhalte und Äußerungen ihrer Vertreter diskutiert. Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe des Materials der Frage nachgehen, ob die Alternative für Deutschland eine Gefahr für die politische Landschaft darstellt. Dazu setzen sie sich mit Sachtexten, Wahl-Werbespots, den Zielen der Partei und ihrem Auftreten in der Öffentlichkeit auseinander. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen grundlegende politische Inhalte der Parteien AfD und Alfa. kennen Äußerungen und Forderungen der AfD in Fragen der Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik. analysieren Wahl-Werbespots der AfD. analysieren Wahlprogramme der AfD und vergleichen es mit denen anderer Parteien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren Wahlwerbespots und setzen sich kritisch mit Darstellungsform und Inhalt auseinander. setzen sich mit journalistischer Berichterstattung auseinander.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Geflüchtet vor Krieg und Verfolgung. Flucht(-hilfe) im Nationalsozialismus und während des heutigen…

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Dieses Unterrichtsmodul befasst sich zum einen mit jüdischer Flucht im Nationalsozialismus und zum anderen mit der aktuellen Flüchtlingsbewegung, vor allem infolge des Bürgerkriegs in Syrien. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass sich trotz aller Unterschiede bestimmte Debatten wiederholen und gelangen so zu einer differenzierten Meinungsbildung.Die großen Fluchtbewegungen aus dem Bürgerkriegsland Syrien haben zu hitzigen Debatten in Deutschland geführt. Immer wieder wurden dabei auch Parallelen zu jüdischen Flüchtlingen im Nationalsozialismus gezogen. Gegenstand dieses Unterrichtsmoduls ist dieser Vergleich. Dabei geht es nicht darum, anhand der ausgewählten Texte und Quellen "Beweise" für oder gegen diese These zu finden. Vielmehr sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen historischen und aktuellen Fluchtursachen auseinandersetzen, die deutlich machen, dass sich Fluchtgründe häufig überschneiden und Bedrohung durch Krieg, Gewalt, Hunger und Perspektivlosigkeit damals wie heute Menschen in die Flucht treiben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können eigene Werturteile formulieren und Werturteile historischer Akteure reflektieren. lernen Beweggründe und Funktionen von Fluchthelfern in Fluchtbewegungen von damals und heute kennen. haben historische und heutige Fluchtursachen verglichen und wissen, dass sich ihre Gründe häufig decken. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erstellen selbstständig ein eigenes Radio-Feature zum Thema. analysieren Twitter-Beiträge und Online-Videos. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich in die Situation von Menschen in anderen Lebenslagen hineinzuversetzen. werden sensibilisiert, nicht vorschnelle Schlüsse über andere Menschen zu ziehen.

  • Geschichte / Politik / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"Grüße aus der Neuen Welt. Auswanderung im 19. Jahrhundert – Einwanderung in der Gegenwart"

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Dieses Unterrichtsmodul ermöglicht Schülerinnen und Schülern eine grundlegende historische Betrachtung von globaler Migration und lässt sie so Verständnis dafür entwickeln, dass es sich bei Fluchtbewegungen um ein geschichtliches Grundphänomen und nicht um eine Besonderheit der Gegenwart handelt. In dem Unterrichtsmodul setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Perspektive von deutschen AuswanderInnen auseinander, die im 19. Jahrhundert in die "Neue Welt" emigrierten und reflektieren ihre Erkenntnisse vor dem Hintergrund heutiger Einwanderung, insbesondere aufgrund von Fluchtbewegungen. Für die Umsetzung des Unterrichtsmoduls sind vier bis sechs Einzelstunden vorgesehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen Phänomene globaler Migrationsbewegungen seit dem 19. Jahrhundert. erarbeiten Chancen und Probleme von Internationalisierung und Globalisierung. erkennen, dass es sich bei Migration weder um ein modernes Phänomen, noch um eine Ausnahme, sondern um einen Normalfall der Geschichte handelt. kennen Kriterien für eine kritische Quelleninterpretation. beurteilen ausgehend von Menschen- und Bürgerrechten menschliches Handeln in der Geschichte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach historischen Informationen und Quellen. können Ergebnisse ihrer Arbeit mit neuen Medien darstellen und präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Verständnis für Handlungen und Meinungen von Menschen, die in einer früheren Zeit unter anderen Kontexten gelebt haben.

  • Geschichte / Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Wo begegnet uns Rassismus? Mit Zivilcourage gegen rassistische Vorurteile und Ausgrenzung

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Die Unterrichtseinheit thematisiert Rassismus in verschiedenen Dimensionen. Die Schülerinnen und Schüler lernen in mehreren Unterrichtsstunden, Formen des Rassismus zu erkennen und zu benennen. Auf dieser Grundlage entwickeln sie Handlungsoptionen gegen Rassismus.Rassismus ist ein globales Problem, von dem auch Deutschland betroffen ist. Schon Schülerinnen und Schüler werden mit Rassismus in ihrem Alltag auf unterschiedlichen Ebenen konfrontiert. Separation, Feindschaft und Gewalt können die Folgen rassistischen Denkens und Handelns sein. Eine Auseinandersetzung mit Rassismus und die Entwicklung von Handlungsstrategien gegen ihn sind ein wichtiger Bestandteil in der Prävention. Das Unterrichtsmaterial ermöglicht den Schülerinnen und Schülern das Thema "Rassismus" zu erarbeiten und Strategien gegen ihn zu entwickeln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Informationen zu Rassismus aus Sachtexten. lernen verschiedene Dimensionen (Geschichte, individueller Rassismus, institutioneller Rassismus, gegenwertiger Rassismus) kennen. entwickeln Lösungsideen, was jeder gegen Rassismus in seinem Umfeld unternehmen kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fassen den Inhalt eines Videos zusammen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen und diskutieren untereinander. versetzen sich in die Perspektive der Opfer von Diskriminierung.

  • Politik / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Im Islam ist das so - oder etwa nicht?

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Dieses Unterrichtsmodul befasst sich mit der Pluralität des Islam am Beispiel des Kopftuchs. Theologisches Fachwissen ist ausdrücklich nicht gefordert. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in diese Vielfalt zu vermitteln und sie mit den unterschiedlichen Auslegungen und Gewichtungen der vermeintlich verbindlichen Kleidungsregeln vertraut zu machen. Religiöse Normen gelten oft als unwandelbar und überall verbindlich. So gehört für viele Musliminnen (und Muslime) das Kopftuch ganz selbstverständlich zu den islamischen Kleiderregeln. Aber wie werden religiöse Regeln im Alltag von Gläubigen gelebt und interpretiert? Ausgangspunkt des Moduls sind zunächst unterschiedliche Assoziationen, die die Schülerinnen und Schüler mit dem Kopftuch verbinden. Anschließend werden Sachtexte über islamische Kleidungsregeln bearbeitet, die über die Hintergründe der unterschiedlichen Deutungen informieren und in die Kontroversen unter Theologen und muslimischen Laien aufklären. Die Lehrkraft sollte bei der Anwendung der Aufgaben in diesem Modul darauf achten, dass Schülerinnen und Schüler, die von dem Thema persönlich betroffen sind, nicht gegen ihren Willen in den Mittelpunkt des Unterrichts gerückt werden. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren, welche Rolle die Medien für unsere Wahrnehmung spielen. lernen verschiedene Begründungen und Gründe für das Tragen eines Kopftuchs kennen. diskutieren über "modern sein" und "muslimisch sein" und ob beides zusammen passt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mithilfe von Beobachtungsaufträgen gezielt verschiedene Informationen aus einem Video heraus.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Facetten von Glaube und Zugehörigkeit. Wer ist hier eigentlich Muslim?

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In diesem Unterrichtsmodul geht es um die Facetten von Glaube und Zugehörigkeit bei in Deutschland lebenden muslimischen Jugendlichen. Die Auswahl der vielfältigen Stimmen spiegelt das Spektrum möglicher Zugehörigkeiten und Annäherungen an den Glauben wider. In Deutschland leben 2017 ca. 4,6 Millionen Muslime. Dabei gibt es nicht "den" Islam in Deutschland, sondern neben verschiedene Konfessionen auch unzählige unterschiedliche persönliche Zugänge zur Religion. Das Unterrichtsmodul behandelt unterschiedliche Formen der Auseinandersetzung mit Glaube und Zugehörigkeit zum Islam anhand von Interviews. Auf diese Weise werden exemplarische mehrperspektivische Einblicke der komplexen Lebenswirklichkeit von muslimischen Jugendlichen gegeben. An ihren Aussagen wird deutlich, dass sich unterschiedliche Zugänge zum Islam mit entsprechenden Lesarten auffächern lassen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr eigenes Bild vom Islam und Muslimen. verstehen die verschiedenen Bedeutungsebenen des Begriffs "Muslim". arbeiten verschiedene Zugänge und Positionen zu Glaube und religiöser Praxis heraus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten Informationen aus Interviews heraus. charakterisieren mithilfe von Interviews verschiedene Auffassungen von "muslimisch Sein". Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler werden sich der Subjektivität eigener Vorstellungen und Vorurteile bewusst.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Berlin goes Gaza. Der Nahost-Konflikt in Deutschland.

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Das Unterrichtsmodul setzt sich mit dem Film "Salam Berlin Shalom. Augenblicke mit palästinensischen und jüdischen Jugendlichen" auseinander, in dem deutscharabische und deutschjüdische Jugendliche über ihr Selbstverständnis und ihre Sichtweise auf den Konflikt im Nahen Osten berichten. Der Konflikt im Nahen Osten ist auch in Deutschland immer wieder Anlass emotional geführter Debatten. Auch zwischen Juden und Muslimen in Deutschland kann der Konflikt zu Konfrontationen führen. Die Medien sprechen in diesem Zusammenhang oft von "importierten Konflikten". Doch auch die nichtjüdischen und nichtmuslimischen Menschen betrachten die Ereignisse im Nahen Osten mit Interesse und Emotionalität. Für viele Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit und Herkunft hat der Konflikt einen Einfluss auf ihr Selbstverständnis. In diesem Unterrichtsmodul setzen sich die Schülerinnen und Schüler anhand des Films "Salam Berlin Shalom. Augenblicke mit palästinensischen und jüdischen Jugendlichen" mit dem Konflikt und dem Einfluss auf das Selbstverständnis auseinander. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Einfluss von Geschichte und aktuellen Konflikten auf die Identität von Jugendlichen auseinander. reflektieren die Bedeutung von Religion, Herkunft und Familie für die Identitätsbildung. reflektieren ihre eigene Identität und benennen wesentliche Facetten, die für ihr Selbstverständnis wichtig sind. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mithilfe von Beobachtungsaufträgen Informationen aus einem Film heraus. verstehen verschiedene Positionen in einem Zeitungsartikel. fassen Meinungen aus einem Zeitungsartikel zusammen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre eigene Identität und die Identität ihrer Mitmenschen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Extreme Dialogue: "Jimmy Shahinian"

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Das Unterrichtsmaterial ermöglicht den Lernenden die Beschäftigung mit den Themen Flüchtlinge und Fluchterfahrung am Beispiel des Syrers Jimmy Shahinian. Als die Revolution in Syrien begann, war Jimmy Shahinian in einige neu geformte liberale Aktivistengruppen involviert und wurde vom Assad-Regime verhaftet. Nach seiner Entlassung floh er 2014 in die Türkei und arbeitet inzwischen in Deutschland für die NGO Citizens for Syria . Im Video erzählt er über die Gewalt, die er in Syrien erleiden musste und über die Herausforderungen, mit denen er als Flüchtling in Deutschland konfrontiert wird. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in drei Unterrichtsabschnitten mit Jimmys Flucht, der Situation in Syrien, Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen und verschiedenen Perspektiven auseinander. Ein Leitfaden gibt Lehrkräften weitergehende Hilfestellungen zur generellen Arbeit mit Unterrichtsmaterialien von Extreme Dialogue . Die Lehrkräfte sollten unbedingt vor dem Beginn der Unterrichtseinheit mit der Klasse darüber sprechen, dass die in den Interviews geschilderten Ereignisse teilweise sehr drastisch und gewaltsam sind. Die Schülerinnen und Schüler, die sich dem nicht aussetzen wollen oder können, müssen Alternativen angeboten bekommen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lernen Faktoren kennen, die Menschen dazu zwingen, ihre Heimat Syrien zu verlassen. reflektieren ihre eigenen Vorurteile. diskutieren über Gewalt, wann sie angewendet wird und wie sie vermieden werden kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich Informationen aus dem Video-Interview mit Jimmy Shahinian. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Jimmy Shahinians Fluchterfahrung auseinander und vollziehen seine Erlebnisse und Probleme während der Flucht nach. Im Video wird die Geschichte des ehemaligen Mitglieds einer rechtsextremen Gruppe in Kanada erzählt, der als Kind von seinen Stiefvätern missbraucht wurde und lange Zeit selbst extrem gewalttätig war, bis ihm der Ausstieg aus diesem Kreislauf gelungen ist.

  • Religion / Ethik / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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