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A Changing World of Work – Reading Comprehension

Fachartikel

Der Fachartikel bietet Einblicke in die technologische Transformation der Arbeitswelt. Thematisiert werden Entwicklungen wie Automatisierung, Robotik und KI sowie deren Einfluss auf Berufsfelder – konkret am Beispiel der LandBauTechnik. Der englischsprachige Text eignet sich für den Sprachunterricht der Sekundarstufe II (B1/B2) und verbindet Leseverstehen mit zukunftsrelevanten Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und berufliche Perspektiven. Zugleich dient er als Fortbildungsmaterial für Englisch-Lehrkräfte A changing world of work: technology and working environment The world is facing numerous changes due to a growth in population and climate change. The English Curriculum in secondary school is taking the issue of challenges of our time in terms of nature and environment into account as well as the issue of modelling the future. Using the example of mechatronics for agricultural and construction machinery with focus on agriculture, this professional article focusses on changing technological advancements and demands in agriculture on the one hand. On the other hand, it approaches sustainability, environmental protection, artificial intelligence, technology and working environment. It serves as an informational basis for teachers and students of the Sekundarstufe II and may be integrated into further didactic concepts. Our world´s population is growing fast, and we will need more food, water, energy and other resources essential for life and prosperity. It seems like an enormous challenge, but also presents amazing opportunities for certain professions such as mechatronics for agricultural and construction machinery who use their skills to involve and maintain cutting edge technology, machines and robots to prevent from crop shortfalls in a sustainable way.

  • Englisch

Corona-Krimi für Kinder gegen die Langeweile

Tool-Tipp

In diesem Corona-Krimi zum kostenlosen Download für Kinder ab der dritten Klassenstufe erleben vier Freundinnen und Freunde auf der Suche nach einer Ratte ein waschechtes Abenteuer, während um sie herum die Schulen schließen und Menschen Klopapier und Katzenfutter hamstern. Bei dem ganzen Trubel kommt auch beim Lesen garantiert keine Langeweile auf!

  • Deutsch

Experiment geglückt – Lehrer baff

Blog

Kunst-Unterricht. Ich wage ein Experiment: Ohne jegliche Aufgabenstellung stelle ich eine große Kiste mit Buntpapier-Schnipseln vor die Tafel. "Meine Lieben, ich gebe euch jetzt eine Stunde Zeit. Seid kreativ. Ihr könnt machen, wozu ihr Lust habt. Kommt ruhig nach vorne und sucht euch etwas aus. Mehr möchte ich euch nicht sagen."

  • Kunst / Kultur

Kritik äußern – aber wie? Kommunikationskompetenz erhöhen und in Konfliktsituationen souverän…

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Kommunikation greift exemplarisch den Unterschied zwischen konstruktiver und destruktiver Kritik auf. Die Lernenden erarbeiten Merkmale konstruktiver Kritik und beschäftigen sich mit Ich-Botschaften, aktivem Zuhören und Konfliktlösung im Unterricht. Das Arbeitsmaterial ist im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema " Kommunikation " einsetzbar und bezieht sich auf folgende Fachinhalte: Kommunikation in alltäglichen Konfliktsituationen Gesprächsanlass und Gesprächsziel Arten von Kritik: konstruktive vs. destruktive Kritik Ich-Botschaften vs. Du-Botschaften Aktives Zuhören Feedback geben Zur Bearbeitung des Materials kennen die Schülerinnen und Schüler Grundbegriffe der Kommunikationstheorie: Senderin und Sender und Empfängerin und Empfänger Unterschied zwischen "sagen" und "meinen" sowie "hören" und "verstehen" gemäß dem "Eisberg-Modell" "Vier-Seiten-Modell" (vier Seiten einer Nachricht) Das Material beinhaltet zwei Dialoge zu einer bestimmten Situation aus dem Alltag Jugendlicher: Ein Junge kommt zu spät zu der Geburtstagsfeier seiner Freundin. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst in Gruppen die grundlegenden Unterschiede zwischen beiden Dialogen (Dialog 1: destruktive Kritik vs. Dialog 2: konstruktive Kritik). Daraufhin untersuchen sie die sprachliche Gestaltung unter dem Aspekt "Ich-Botschaften" und "Du-Botschaften". Abschließend bewerten sie die Wirksamkeit von Ich-Botschaften im Alltag. Insgesamt lernen die Schülerinnen und Schüler, dass konstruktive Kritik und die Verwendung von Ich-Botschaften unverzichtbar sind, um Konflikte sachorientiert zu klären und Probleme nachhaltig zu lösen . Sie machen sich zudem bewusst, dass destruktive Kritik mit persönlichen Vorwürfen oder gar Beleidigungen zur Problemlösung ungeeignet ist und eine Eskalation sogar das Verhältnis zwischen Menschen dauerhaft beschädigen kann. Kurz-Kommentar zum Arbeitsmaterial Das Arbeitsmaterial umfasst zwei Dialoge zu einer eingangs beschriebenen Alltagssituation: Dialog 1 enthält destruktive Kritik, Dialog 2 konstruktive Kritik. Im Rahmen von drei Aufgaben vergleichen die Schülerinnen und Schüler in Gruppen die beiden Arten von Kritik unter inhaltlichen und sprachlichen Aspekten. Abschließend bewerten sie die Wirksamkeit von Ich-Botschaften. Für die Lehrkräfte steht eine Musterlösung zur Verfügung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die wesentlichen Unterschiede zwischen konstruktiver und destruktiver Kritik. erkennen die Wirkung von Ich-Botschaften und Du-Botschaften. beurteilen die Wirksamkeit von Ich-Botschaften in der Alltagskommunikation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen ihre Leistungen in eine Gruppe ein. übernehmen bei der Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten Standpunkte und präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Klimawissen: Hintergrund-Informationen

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial zu Klima und Klimawandel enthält für sechs grundlegende Themen rund um die Klimaforschung und Informationen, die Lehrkräften und ihren Lerngruppen das Verständnis für die Ursachen und die Auswirkungen des Klimawandels erleichtern. Der Klimawandel findet statt, und dafür gibt es Beweise! Die Erkenntnisse vieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigen, dass schnelles Handeln im Klimaschutz unbedingt geboten ist. Noch lässt sich das Schlimmste verhindern. Die Materialien "Klimawissen: Hintergrund-Informationen" räumen mit Mythen auf und geben Antworten auf häufig gestellte Fragen. Das Materialpaket besteht aus sechs voneinander unabhängigen Texten, die unterschiedliche Sachverhalte rund um die Problematik Klimawandel erklären. Die Texte dienen als Informationsgrundlage für Lehrkräfte und Lerngruppen, die sich mit dem Klimawandel beschäftigen. Zur Bearbeitung der Texte wurde keine konkrete Aufgabenstellung entwickelt; aus den Materialien können aber zum Beispiel wissenschaftlich fundierte Argumente für Diskussionen im Unterricht abgeleitet werden. Das Materialpaket fokussiert die folgenden Themen: Klima im Wandel der Zeiten Das Klima hat sich in der Erdgeschichte schon immer verändert. Die Klimaänderungen hatten unterschiedlichste Ursachen auf unterschiedlich großen Skalen. Um den anthropogenen Klimawandel zu erforschen, werden frühere Klimaveränderungen und deren Ursachen untersucht. Klima und Wetter: Was ist der Unterschied? Wenn man begreift, wie groß der Einfluss des Klimas auf das Leben auf unserer Erde ist, versteht man auch mögliche Konsequenzen einer Klimaänderung. Wetter und Klima unterscheiden sich in der Größe ihrer zeitlichen und räumlichen Skalen. Von der Wetterprognose zu Klimaprojektionen: Wie sicher sind sie? Die Genauigkeit von Wetterprognosen hängt stark von dem Wissen über die meteorologischen Prozesse ab. Klimaprojektionen, das heißt die zukünftige Klimaentwicklung, wird beeinflusst durch das zukünftige Handeln der Menschheit, wie zum Beispiel die anthropogenen Treibhausgasemissionen. Was ist ein Klimamodell und wozu braucht man es? Klimamodelle stellen komplexe physikalische und chemische Prozesse des Klimasystems in einem Computermodell dar. Sowohl Simulationen des vergangenen, als auch Abschätzungen des zukünftigen Klimas auf der Erde sind damit möglich. Machte der Klimawandel Pause? Zwischen 1998 und 2013 stieg die globale Temperatur im Vergleich zu den vorherigen Jahrzehnten weniger schnell an. Dies gab zum Anlass für den Irrtum, dass die Klimaerwärmung anhalten würde. Seit 2014 wurden die fünf wärmsten Jahre seit der Wetteraufzeichnung aufgezeichnet. Zweifel am Klimawandel Menschen, die an der Existenz des menschenverursachten Klimawandels zweifeln, bringen unterschiedliche Argumente hervor. Diese können alle durch Fakten entkräftet werden. Wenn Sie das Thema Verschwörungsmythen und Klimawandelleugnung mit Ihren Schülerinnen und Schülern vertiefen möchten, bietet sich die Durchführung der Einheit "Wie argumentieren Klimawandelleugnerinnen und -leugner?" an.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Die Spinne

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt über Spinnen informiert Schülerinnen und Schüler der Grundschule über Merkmale und Netze der Tiere, über ihre Vermehrung, welche Nahrung sie zu sich nehmen und wie lange sie leben. Wenn im Herbst die Temperaturen sinken und die Luftfeuchtigkeit steigt, lockt das nicht nur Menschen in ihre Wohnungen, sondern auch viele Spinnen suchen nach einem warmen Unterschlupf für den Winter. Sie sind allerdings nicht jedermanns Sache und lösen bei manchen Menschen mitunter heftige Reaktionen aus. Vielfalt in der Spinnenwelt: Aussehen, Lebensraum und Beutefang Seit mehreren hundert Millionen Jahren gibt es Webspinnen, üblicherweise nur als Spinnen bezeichnet, auf der Erde. Sie zählen zu den Spinnentieren, die wiederum in Gliederspinnen, vogelspinnenartige und echte Webspinnen unterteilt werden. In der Spinnenwelt gibt es die unterschiedlichsten Exemplare: Sie werden von wenigen Millimetern bis zu fünfzehn Zentimeter lang, sind einfarbig oder bunt, viele sind harmlos und andere giftig. Ob Bäume oder Wiesen, Felsspalten oder Erdhöhlen, Wüstensand oder Süßwasser: Die Lebensräume von Webspinnen sind ebenso vielfältig wie ihre Erscheinung. Auch die Techniken zum Fang von Beute unterscheiden sich: Es gibt solche, die Netze weben, in denen ihre Beute sich verfängt, aber auch andere, die der Beute auflauern oder ihr hinterherlaufen. Spinnenarten weltweit und in Deutschland Von den 46.000 Arten, die bisher entdeckt wurden, leben etwa 1.000 Spinnenarten in Deutschland. Die folgenden Spinnenarten findet man hierzulande am häufigsten: In Häusern und Wohnungen trifft man auf die Winkelspinne, die Zitterspinne oder den Weberknecht, wohingegen sich die Gartenkreuzspinne, die Wespenspinne und die Wolfsspinne im Freien aufhalten. Nutzen von Spinnen Spinnenpopulationen kommen auf dem Festland vor und machen einen großen Teil der Bodentiere aus. Durch ihr mengenreiches Aufkommen haben sie eine regulierende Wirkung auf die am Boden lebenden Tiere. Das bedeutet, dass sie zur Kontrolle der Insekten beitragen und somit eine wichtige Bedeutung für das Ökosystem haben. Typen von Spinnennetzen Die Netze von Spinnen sind wie kleine Kunstwerke und wenn man sie genauer betrachtet, kann man auch deutlich die Unterschiede erkennen: Die sogenannten Raumnetze findet man in den Ecken von Wohnräumen. Die sehr engmaschig gewebten Trichternetzte und Fangschläuche haben die Form von Trichtern und Schläuchen, während Baldachinnetze wie Pavillions über Grashalme gewebt sind. In Gärten, Hecken und Wäldern kommen Radnetze vor, die durch ihre Größe und Symmetrie an Räder erinnern. Hat sich ein Tier in einem Spinnennetz verfangen, verrät die Vibration des Netzes der Spinne, dass ihr Beute ins Netz gegangen ist. Arbeitsmaterial über die Spinne Mithilfe des Arbeitsblatts erfahren die Grundschulkinder, welche Merkmale Spinnen haben, wie sie sich vermehren, was sie fressen, wie alt sie werden, dass sie Netze spinnen und wie beispielsweise eine Vogelspinne aussieht.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Erster Schultag: Wir lernen uns und das Klassenzimmer kennen

Kopiervorlage

Mit der Einschulung beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die Kinder. Sie werden aufgeregt und verunsichert sein, weil am ersten Schultag so vieles anders ist als sonst. Transparenz in die Abläufe, Kennenlernen der Personen und der Räumlichkeiten schaffen Vertrauen und geben Sicherheit.Am ersten Schultag ist es endlich soweit: Die Lehrkraft hat zum ersten Mal alle neuen Schülerinnen und Schüler im Klassenraum zusammen. Das heißt, man muss sich erstmal kennenlernen.Die Kinder suchen sich einen Platz im Klassenzimmer. Nach der Begrüßung durch die Lehrkraft stellen sich die Kinder ihren Mitschülerinnen und Mitschülern am Gruppentisch vor: Ich bin Stella, ... Die Kinder fragen sich gegenseitig nach ihren Hobbys, Freundinnen und Freunden und was sie am anderen interessiert und von ihm oder ihr wissen möchten. So kommen die Kinder untereinander ins Gespräch und erzählen sich gegenseitig, was ihnen wichtig erscheint. Mit einem Bewegungsspiel lernen die Kinder spielerisch den Klassenraum kennen. In Nachahmung eines Tieres, das von einem beliebigen Schüler oder einer Schülerin benannt wird, schleichen, hüpfen, trampeln sich die Kinder an den Platz, den die Lehrkraft benennt. Am Zielort erklärt die Lehrkraft Name und Funktion des Gegenstandes. Beispiel: Ein Kind nennt ein Tier, zum Beispiel einen Grashüpfer. Lehrkraft: Alle Grashüpfer hüpfen zur Tafel! Die Kinder hüpfen wie ein Grashüpfer und versammeln sich vor der Tafel. Die Lehrkraft zeigt Kreide und Schwamm und was man damit machen kann. Die Kinder dürfen die Tafel ausprobieren und mit Kreide kritzeln. Ein Kind fährt fort: Leise schleichen wie ein Löwe. Lehrkraft: Alle Löwen schleichen zum Papierkorb ... So wird immer weiter gespielt. Nachdem dem Bewegungsdrang der Kinder Genüge getan ist, nimmt jedes Kind seinen Stuhl und setzt sich in den Stuhlkreis. Auch dieser Begriff ist den Kindern neu und wird von der Lehrkraft erklärt. Nachdem sich die Lehrkraft vorgestellt hat, stellen sich die einzelnen Kinder mit ihrem Namen vor. Dazu wird Flaschendrehen gespielt: Die Kinder sitzen im Kreis, in dessen Mitte eine leere Flasche liegt. Ein Kind dreht die Flasche. Das Kind, auf das der Flaschenhals zeigt, beginnt und nennt seinen Namen. Die anderen Kinder können dem Kind Fragen stellen. Die Flasche wird gedreht und das nächste Kind stellt sich vor. Einige Kinder haben sich schon am Gruppentisch kennengelernt und vorgestellt. Im Stuhlkreis beginnt ein Kind und stellt ein anderes Kind vor, das er oder sie schon mit Namen kennt: Das ist Stella. Stella hat schon eine Freundin in dieser Klasse. Stella kann ganz toll zeichnen ... Stella führt die Reihe fort, bis reihum alle Kinder vorgestellt wurden. Mithilfe des Arbeitsmaterials Den eigenen Namen lesen lernen lernen die Schülerinnen und Schüler die Anfangsbuchstaben ihres Namens lesen, malen die Hohlbuchstaben aus und basteln anschließend ein Namensschild zu ihrem Namen. Dieses wird übersichtlich an die Tafel gehängt.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Le café pédagogique

Fachartikel

Dieser Artikel stellt die Internet-Plattform "Le café pédagogique" und ihre Verwendungsmöglichkeiten für den Französisch-Unterricht vor. Le café pédagogique ist eines der bekanntesten Portale für französische Lehrende; es trägt den Untertitel "Toute l'actualité pédagogique sur Internet". "Le café" ist eine Internet-Plattform für nahezu alles, was mit neuen Medien und Schule zu tun hat. Die Initiatoren haben es sich zum Ziel gesetzt, methodische Innovationen und den Einsatz der neuen Technologien im Unterricht zu fördern und über Möglichkeiten der Arbeit mit Internet und diversen logiciels sowie konkrete Realisierungen und Unterrichtseinheiten ebenso wie über den allgemeinen Stand der Diskussion zum Thema ITC (französisch: TICE) zu berichten. Insofern ist das Portal mit dem Angebot von Lehrer-Online vergleichbar. Von Lehrenden für Lehrende Die Redaktion besteht aus Praktikerinnen und Praktikern, in der Mehrzahl Lehrerinnen und Lehrer, die sich auf diversen Gebieten der neuen Medien spezialisiert haben. "Le café" versteht sich als "bien vivant, horizontal, entre les enseignants". Es ist ein Forum, das die innovative Arbeit einzelner Kolleginnen und Kollegen, Schulen, Projekte bekannt macht und Artikel eigener und anderer Autorinnen und Autoren veröffentlicht. Es gibt Fachredaktionen entsprechend dem schulischen Fächerkanon und zu verschiedenen allgemeinen Themenbreichen. Das Café und sein Inhalt Auf dieser Seite haben wir einen Überblick über die Inhalte des "Café pédagogique" für Sie zusammengestellt. Café bestellen Wie wünschen Sie sich Ihren Pausenkaffee? Frisch gebrüht sollte er wohl sein, anregend und belebend, echte Koffeinomanen brauchen ihn regelmäßig. Und frankophile Französisch-Lehrkräfte bevorzugen ihn in Form eines schnellen, schwarzen Espresso. Express eben. Da ist "Le café pédagogique" genau das Richtige. Der Online-Espresso wird Ihnen regelmäßig serviert und entspricht genau den obengenannten Bedürfnissen. Groß oder klein? Wie beim richtigen Kaffee gibt es eine große, längere Ausgabe ("le café bimensuel"), der 14-täglich erscheint und wie ein Newsletter abonniert werden kann, und einen kurzen, schnellen Espresso, der täglich aktuell ist. Außerdem gibt es monatliche Dossiers zum Download, jeweils eine ganze Kanne Kaffee, um bei der Metapher zu bleiben. Wie erhält man den virtuellen Café? Für den Newsletter melden Sie sich ganz unten auf der Startseite an. Hier suchen Sie sich aus, welche Teilbereiche Ihr persönlicher Newsletter abdecken soll, und geben Ihre Mailadresse an. Ihre französischen Kolleginnen und Kollegen können sich die Neuigkeiten sogar aufs Handy schicken lassen. Fazit Meine Empfehlung: Diesen Café sollten Sie sich unbedingt bestellen, Sie werden nicht mehr darauf verzichten wollen.

  • Pädagogik / Französisch

Deutsche Einheit inklusiv

Fachartikel

Das Bildungsangebot "Deutsche Einheit inklusiv" in Einfacher Sprache und die begleitenden Unterrichtseinheiten beleuchten die Sichtweisen von Menschen mit nichtdeutscher Herkunft auf die Umbrüche der 1980er-Jahre, den Mauerfall und die ersten Jahre der deutschen Einheit. Wie gestaltete und veränderte sich ihr Leben im geteilten und wiedervereinten Deutschland? Die Jahre 1989/1990 gelten als zentrale Wendepunkte der deutschen Geschichte. Auch für Eingewanderte und deren Nachkommen änderte sich mit dem Mauerfall und der Wiedervereinigung vieles. Sie waren als Arbeitskräfte, Studierende oder Schutzsuchende in die Bundesrepublik und die DDR gekommen und berichten bis heute von der Freude über Mauerfall und deutsche Einheit – aber auch von Ausgrenzung, Rassismus und Arbeitslosigkeit. Wenn im Geschichtsunterricht von der Friedlichen Revolution die Rede ist, werden die Sichtweisen von Eingewanderten und ihren Nachkommen nur selten beachtet, obwohl sich mit dem Fall der Mauer auch ihre Lebensbedingungen stark veränderten. Gerade die Geschichte der deutschen Teilung, Vereinigung und Transformation wird bisher nahezu ausschließlich aus der nationalen Perspektive – als Geschichte der Ostdeutschen und Westdeutschen – unterrichtet, in der die Erfahrungen und Erzählungen von Eingewanderten und ihren Nachkommen kaum eine Rolle spielen. Das Bildungsangebot Deutsche Einheit Inklusiv für Jugendliche und Lehrkräfte nimmt die deutsche Einheit aus der Perspektive von Eingewanderten und deren Nachkommen in den Blick. Die Website www.einheit-interkulturell.de/einheit-inklusiv bietet zahlreiche Materialien und Inhalte, die über die Geschichte der zwei Staaten informieren und dabei die vielfältigen Sichtweisen der Menschen mit einbeziehen. Inhalte Das bestehende Angebot "Deutsche Einheit Interkulturell" wurde um drei Module in Einfacher Sprache erweitert. Diese thematisieren die Geschichte vor und nach 1990 mit Fokus auf der Migrations- und Integrationsgeschichte der beiden deutschen Staaten. Wie erlebten Eingewanderte und deren Nachkommen den Mauerfall und welchen Einfluss hatten die ersten Jahre der deutschen Einheit auf ihr Leben? Die Module beinhalten: Lesetexte und Arbeitsmaterialien über die deutsch-deutsche Geschichte in Einfacher Sprache (auch als PDF) Broschüre "Friedliche Revolution 1989/1990 in Einfacher Sprache" interaktive Statistiken und Lernbausteine Videointerviews von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen Bild- und Textquellen Jedes Modul wird durch eine Unterrichtseinheit begleitet, in denen die Lesetexte und Arbeitsmaterialien des Moduls erarbeitet werden. Jede Unterrichtseinheit beinhaltet: Didaktisch-methodischer Kommentar Unterrichtsablauf (2 Doppelstunden) Arbeitsblätter Zielgruppe Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 mit Sprach- und Lernschwierigkeiten in heterogenen Lerngruppen an mittleren Schulen; Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9, die an mittleren Schulen inklusiv oder in Förderschulen beschult werden; Lehrerinnen und Lehrer an mittleren Schulen, insbesondere der Fächer Geschichte, Politik / Sozialkunde / Gemeinschaftskunde, Gesellschaftslehre

  • Geschichte / Früher & Heute

Dank einer Classroom Management Lösung erfolgreich digital unterrichten

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema Classroom Management beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, in direkten Kontakt mit den mobilen Endgeräten von Schülerinnen und Schülern zu treten, sie bei ihrem Lernen zu unterstützen und somit den modernen Unterricht effizienter zu gestalten. Viele Lehrerinnen und Lehrer in allen Bundesländern sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones im Unterricht als Lernmittel einzusetzen. Hiermit ist stets Euphorie verbunden, aber auch die Frage, inwieweit Hard- und Softwareanbieter auf Wünsche und Anforderungen von Schulen eingehen können. DigitalPakt – und nun? Der DigitalPakt und die damit verbundene Aufbruchsstimmung in eine neue, digitale Zukunft der Schule schürt allerdings auch Bedenken und Ängste. Viele befürchten, die mobilen Endgeräte, die man oftmals nur aus der Freizeit kennt, nicht gewinnbringend einsetzen zu können. Die Angst, dass die neue Technik das Leben nicht vereinfacht, sondern Unruhe im bewährten Unterricht stiftet, ist allgegenwärtig. Eine weitere Angst, die man als Lehrkraft angesichts der neuen Technik oft hat, ist die des Kontrollverlusts. Natürlich kann man auch im klassischen Unterricht nie sicher sein, dass alle Schülerinnen und Schüler gerade dem Inhalt folgen und nicht in Gedanken bereits in der nächsten Pause oder der nächsten Episode von "Germanys Next Topmodel" sind. Man wiegt sich allerdings in einer gewissen Sicherheit, da man Seitengespräche schnell unterbinden und sichtbaren Briefverkehr abfangen kann. Der Einsatz moderner mobiler Endgeräte bedeutet auch, dass man als Lehrkraft nicht immer mitbekommen kann, was Schülerinnen und Schüler gerade mit den Geräten während Arbeitsphasen tun. Wird wirklich an der lang überlegten und aufwendig als Lehrpfad angelegten Aufgabe gearbeitet, oder wird gerade die Internetverbindung der Schule zum Schauen der nächsten Episode "Krass Schule" auf YouTube genutzt? Nutzen die Schülerinnen und Schüler gerade die Kommunikationsfunktionen der Endgeräte zum Austausch über Goethes "Faust", oder wird gerade der neueste Pausenhof-Gossip geteilt? Wie mobil ist mobiles Lernen? Aber auch arbeitsrelevante Fragen stellen sich. Wie kann ich schnell Arbeitsaufträge verteilen? Wie kann ich gelungene Arbeitsergebnisse mit allen Schülerinnen und Schülern schnell und einfach teilen? Eine Antwort auf diese Fragen ist eine sogenannte Classroom Management Software. Die Idee ist nicht neu: Es geht darum, die Geräte, sofern sie sich im selben (Schul-)Netzwerk aufhalten, miteinander im Klassenverbund für die Dauer des Unterrichts zu vernetzen und so den Datenaustausch und die Kommunikation zu erleichtern. Das Ganze wird durch ein Tablet mit einer Lehrersoftware gesteuert. Eine solche Möglichkeit bietet die Firma Samsung mit dem Samsung Classroom Management, das Teil des Samsung Neues Lernen Lösungspakets für den DigitalPakt Schule ist. Bereits vor über fünf Jahren hat Samsung erste Versionen einer solchen Software erprobt. Damals waren allerdings die Endgeräte noch verhältnismäßig langsam, Speicherkapazitäten begrenzt und auch die frühen Versionen des Betriebssystems noch nicht optimiert. Das hat sich mittlerweile gebessert, die bewährten Grundfunktionen hingegen sind quasi unverändert. Doch was kann diese Lösung alles leisten? Datenschutz an erster Stelle Natürlich müssen Datenschutzregeln beachtet werden, vor allem in den datensensiblen Bereichen wie der Geräteverwaltung und dem eigentlichen Classroom Management. Dies ist mittlerweile die erste Frage, die Schulen aber auch Eltern stellen. Das erscheint zwar in der heutigen Zeit trivial, aber oftmals ist es bei genauer Betrachtung unklar, inwieweit ein Nutzertracking betrieben wird. Je mehr wir uns dabei auf einen einzigen Anbieter für Mediennutzung und -verwaltung, Steuerung und Hardware verlassen, desto kritischer muss dies im Rahmen des DigitalPaktes betrachtet werden. Nicht zuletzt auch aus einem Interoperabilitätsgedanken heraus. Die Lösung von Samsung erscheint hier ein sinnvolles Angebot, in der Datenschutzbelange und Datensparsamkeit bewusst in den Vordergrund gesetzt werden, ohne der Nutzerfreundlichkeit Abbruch zu tun. Gerade in Hinblick auf ein Mobile Device Management System bleibt hier auch die Plattform-Offenheit zu erwähnen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist einfach! Die Lösung muss in der Lage sein, die Schülergeräte, die in der Klasse aktiv sind, jedenfalls in groben Zügen steuern zu können. Samsung Classroom Management ist darüber hinaus in der Lage, zum Beispiel Geräte von Schülerinnen und Schülern zeitweise zu sperren oder Funktionen einzuschränken, die den Unterrichtsverlauf stören oder Schülerinnen und Schüler ablenken könnten. So einfache Dinge wie die Benutzung der eingebauten Kameras einzuschränken oder gar komplett zu unterbinden kann meiner Erfahrung nach schon sehr hilfreich sein, gerade bei jüngeren Schülerinnen und Schülern. Auch die Funktion der Bedienelemente, wie die Lautstärkeregelung am Gerät, kann eingeschränkt werden. Ebenso kann gesteuert werden, welche Apps gestartet und welche Webseiten besucht werden dürfen. Wohlgemerkt aber nur, solange sich die Schülerinnen und Schüler im selben Netzwerk, wie dem Schulnetzwerk, befinden. Internetzugang ist hier nicht erforderlich und eine heimische Nutzung der Geräte kann unkontrolliert stattfinden. Kollaboratives Arbeiten Aber es soll hier nicht in erster Linie um Kontrolle und Überwachung gehen, sondern vielmehr das kollaborative Arbeiten erleichtert und in vielen Situationen überhaupt erst ermöglicht werden. So können Lehrkräfte Kurse erstellen, an denen Schülerinnen und Schüler durch simples Scannen eines Barcodes teilnehmen können. In dem Kurs kann die Lehrkraft den Bildschirm des Lehrer-Tablets auf die Geräte der Schülerinnen und Schüler spiegeln, eine klassische Tafel kann so obsolet werden, so dass man auf klassische Unterrichtsräume verzichten kann. Aber auch die Bildschirminhalte der Schülerinnen und Schüler können so auf allen Geräten geteilt werden. So kann die Klasse die Arbeitsergebnisse, die vorgetragen werden, besser nachvollziehen. Rechenwege im Mathematik-Unterricht oder Versuchsergebnisse im naturwissenschaftlichen Unterricht, die man vielleicht sogar per Bild dokumentiert hat, aber auch den langen Deutsch-Aufsatz, den eine Schülerin oder ein Schüler vorliest und den nicht alle in der Klasse akustisch verstehen können, sind hier nur ein paar wenige Beispiele aus der Praxis. Aber auch das gezielte und zeitgleiche Öffnen von (Web-)Inhalten auf allen Geräten ist möglich, sodass man effizient mit der Arbeit beginnen kann und nicht umständlich lange Internetadressen an die Tafel schreiben muss, die die Hälfte der Klasse, wer kennt das nicht, falsch abtippt. Schulen mit offenem Lehr- und Lernkonzept können hier sogar so weit gehen, dass Lehrkräfte ihre Kurse anbieten und sich Schülerinnen und Schüler gezielt in die für sie notwendigen Kurse einwählen können und dabei nicht einmal im selben Raum sein müssen, sofern sie im selben WLAN sind. Plattformübergreifende Anwendung Man sieht also, Hersteller von Hardware wie Samsung haben durchaus langjährig erprobte Softwarelösungen für die Herausforderungen bei der Arbeit mit digitalen Endgeräten parat. Diese sollen in Zukunft auch für Geräte anderer Hersteller geöffnet werden, so wie das bei der MDM-Lösung Samsung Knox zur Verwaltung von unterschiedlichen digitalen Endgeräten bereits möglich ist, wodurch "bring-your-own-device" Ansätze realisierbar sind. Außerdem arbeitet Samsung an einer Lösung, die nicht mehr auf dasselbe WLAN beschränkt ist und somit Homeschooling-Szenarien unterstützt. So sieht die digitale Zukunft an Schulen und der erfolgreiche und erlebnisreiche Einsatz von digitalen Endgeräten an Schulen vielversprechend aus.

  • Fächerübergreifend

Unterrichten mit digitalen Medien – ein Beispiel aus dem Schulalltag

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt am konkreten Beispiel der Grund- und Mittelschule Thalmässing, wie Unterricht mit digitalen Medien umgesetzt werden kann. Im Interview beschreibt Rektor Ottmar Misoph, wie die Schule interaktive Boards im Fachunterricht einsetzt, welche Vorteile dieses Unterrichten mit sich bringt und worauf Schulen bei der Entwicklung ihrer schulischen Medienkonzepte achten sollten. Herr Misoph, an Ihrer Schule kombinieren Sie digitale und analoge Lernmedien. Warum? Wir wollen die Vorteile aller Lernmethoden im Unterricht einsetzen. Die digitale Dividende , von der Professor und Buchautor Olaf Axel Burow spricht, entsteht nur, weil man nun digitale Medien hat, die etwas anderes leisten als die bisherigen analogen. Diese werden aber nicht ersatzlos gestrichen, sondern ergänzt. Damit Dinge möglich werden, die vorher nicht möglich waren. Sprich, ein interaktives Board wird in den Phasen des Unterrichts eingesetzt, wo es didaktisch sinnvoll ist. Ansonsten habe ich meine klassischen analogen Medien. Ich muss mich fragen: "Was leistet die Technik, die ja teuer ist, mehr als das andere?" Und da muss ich sie einsetzen. Was ist in Ihren Augen wichtig beim Unterrichten mit interaktiven Boards? Unser Unterrichtskonzept fördert die Eigenaktivität, indem wir unter anderem unterschiedliche Lernumgebungen bereitstellen. Unser Motto lautet "Stärken stärken durch eigenaktives, gemeinsames Lernen". Und die interaktiven Boards unterstützen gerade das eigenaktive Lernen . Wichtig ist dabei, dass das Board vor allem als Schülergerät verstanden wird. Die Arbeit der Schülerinnen und Schüler ist das Zentrale. Hier bieten die Boards eine sehr wertvolle Unterstützung, vor allem wenn man die richtige Software einsetzt. Sie ist das eigentlich Entscheidende, aber das ist bei vielen Schulen noch nicht angekommen. Denn neben der Hardware braucht es eine vernünftige Lernplattform , mit der man gezielt verschiedene Lehrmethoden anwenden, eigene Unterrichtseinheiten erarbeiten oder Lernstände abfragen kann. Sie ist der entscheidende Schritt, um ein digitales Board interaktiv im Unterricht einzusetzen. Sie arbeiten mit der SMART Notebook Software und SMART Boards. Können Sie Beispiele nennen, wie digitale Technik das Lernen erleichtert? Die Technik steht bei uns nicht im Vordergrund, sondern dient dazu, unsere Vorstellung von zeitgemäßem Unterricht zu verwirklichen. Aktuell praktizieren wir beispielsweise das Modell, dass Zweitklässlerinnen und -klässler den Erstklässlerinnen und -klässlern das Lesen und Schreiben beibringen. Dabei können sie sich die Medien und Lernräume selbst aussuchen. Am Board arbeiten sie sehr gerne, denn sie haben dort die Lehrschrift drauf, bei der man Wörter oder Buchstaben nachfahren und das selbst Geschriebene dann mit dem Finger herausziehen kann. Wenn mehrere Kinder am Board üben, können sie sehr schön sehen, wer es am besten gemacht hat. Und der Zweitklässler ist der Chef und bringt es ihnen bei. Die Schülerinnen und Schüler suchen ihren Lernort selbst aus und lernen eigenständig. Die Lehrkräfte mischen sich nicht groß ein und wir haben strahlende Zweitklässlerinnen und -klässler. Was will ich mehr? Freilich könnte man jetzt sagen, der Zweitklässler hätte in der Zeit etwas anderes lernen können. Aber dieses Kind lernt soziale Kompetenz, Verantwortung und erfährt eine Ich-Stärkung. Zum anderen erleichtert die Technik differenziertes Lernen . Jede Schülerin und jeder Schüler kann zum Beispiel in seinem eigenen Tempo arbeiten. Das geht analog nicht so leicht. Auch der jeweilige Lernstand kann mithilfe digitaler Medien besser abgefragt werden. Lehrkräfte können ihre Unterrichtseinheiten auch zu Hause abrufen und bearbeiten. Und sie haben alle Inhalte in jedem Klassenzimmer zur Verfügung und können es gleich am Board zeigen. Wir haben auch eine sogenannte freie Lernzeit, in der die Schülerinnen und Schüler im eigenen Tempo ihre Aufgaben bearbeiten. Mittlerweile verwalten wir auch die freie Lernzeit über das Board. Es hat vielfältige Funktionen. Wie funktioniert das genau? Vieles läuft über ein zentrales Schulnetzwerk , mit dem ich alle Geräte im Haus steuern kann. Jede Lehrkraft, jede Schülerin und jeder Schüler hat einen eigenen Account. Unter anderem können die Lehrkräfte jedem Lernenden die Lerninhalte zuweisen, die für seinen Lernstand geeignet sind. So hat jede Schülerin beziehungsweise jeder Schüler eine Oberfläche, die genau für sie oder ihn zum Arbeiten geeignet ist. Für uns als inklusive Schule ist das sehr wichtig. Dafür haben wir einen externen Administrator beauftragt, der den Support und den Helpdesk betreut. Was sind die Vorteile von interaktiven Boards im Vergleich zu Tablet und Beamer? Ich kenne Schulen, die mit Tablets im Unterricht arbeiten und mit dem Beamer auf eine Wand, Leinwand oder das Whiteboard projizieren. Aber das ist nicht das Gleiche wie die Arbeit am interaktiven Board, weil ich haptisch etwas ganz anderes mache! Am interaktiven Board sind die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv und können darauf schreiben oder Objekte bewegen. Als Lehrkraft hat man immer die Möglichkeit, allen Kindern gleichzeitig zu zeigen, wie etwas geht. Die Kinder können besser beobachten als am kleinen Bildschirm. Am großen Board ist die gesamte Gruppe eingebunden und in einigen Unterrichtseinheiten braucht man das. Und das ist entscheidend. Man muss vor allem in der Grundschule auch die Grobmotorik mit im Blick behalten. Denn wenn man nur an einer Tastatur oder gar am Tablet arbeitet, das sind ganz andere Bewegungsabläufe. Welche Schritte waren bei der Umsetzung Ihres Medienkonzeptes wichtig? Wir haben mit der Schulentwicklung vor vielen Jahren begonnen. Damals haben wir uns zuerst überlegt, was für uns guter Unterricht ist. Für uns hat das viel mit der Selbsttätigkeit und Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler zu tun. Wir sind darauf gekommen, dass wir die Lernräume anders gestalten müssen: mit flexibleren Tischen und flexibleren Tafeln – und wir wollten das "vorn" und "hinten" auflösen. Und dann erst kamen die Boards. Wir haben dann Stück für Stück unser Medienkonzept entwickelt. Was bringt die digitale Technik für den Unterricht an Ihrer Schule? Mich fragen die Leute oft: Lernen die Kinder bei euch besser? Fragen wir doch mal anders: Gehen die Kinder lieber hierher? Wenn ich heute Schülerinnen oder Schüler in der neunten Klasse habe, die in der sechsten Stunde Mathe bis zur letzten Minute motiviert arbeiten – das ist es doch, was wichtig ist. Wir haben im Schulgebäude einen schönen Satz von Otto Herz an der Tür hängen: "Schule soll Gelingen organisieren und nicht Misslingen dokumentieren." Das funktioniert bei uns über Wertschätzung, Motivation und eigenaktives Lernen . Und das ermöglichen wir in verschiedenen, auch digitalen Lernräumen. Wenn wir mit unserer Lernatmosphäre dafür sorgen können, dass Kinder ihre Stärken stärken, wenn sie gern in die Schule gehen und gern lernen, dann haben wir alles erreicht. Das heißt, im Hinblick auf die Lernerfolge merken Sie aber keine konkreten Unterschiede? Was dieses Konzept wirklich bringt, merken wir in der Mittelschule. Das eigenaktive selbstständige Lernen führt zu sehr guten Abschlüssen und die Leute merken es in der Berufsausbildung. Wir haben viele Firmen, die uns sagen, da ist ein Unterschied zu anderen Azubis. Die sind so eigenständig. Das ist heute in der Arbeitswelt wichtig: Flexible Kinder, motivierte Kinder, Kinder, die sich auf alles Mögliche einstellen können. Wir bilden die Kinder für eine Arbeitswelt aus, die es heute noch nicht gibt. Zum Thema DigitalPakt: Es gibt Schulen, die machen sich grad erst auf den Weg. Was sind Ihre Tipps? Setzen Sie sich mit Ihrem Kollegium zusammen und fragen Sie sich: Welche Art von Unterricht will ich machen? Wo will ich mit meiner Schule hin? Was ist für mich guter Unterricht? Welche Kompetenzen sollen die Schülerinnen und Schüler erwerben? Welche Methoden brauche ich dazu bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften? Und anschließend: Welche Ausstattung brauche ich dafür? Wo wollen wir hin und was unterstützt uns, dahin zu kommen? Wenn wir Boards haben wollen – wo bauen wir sie auf? Wie sollen die im Unterricht eingesetzt werden? Wofür wollen die Lehrkräfte sie einsetzen? Wie müssen wir das Kollegium schulen? Wo brauchen wir Support? Aber am allerwichtigsten ist wirklich, sich erst über die Qualität des Unterrichts zu unterhalten. Dann wird klar, wie die Ausstattung sein muss.

  • Fächerübergreifend

Referate und Präsentationen im Unterricht: vorbereiten, anleiten und bewerten

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum Thema Schülerreferate im Unterricht beschreibt, wie Präsentationen und Referate vorbereitet, angeleitet und transparent bewertet werden, sodass die ganze Klasse davon profitiert. Ein Bewertungsbogen und ein Feedbackbogen für die Grundschule sowie die Sekundarstufen helfen bei der transparenten Bewertung. Referate und Präsentationen sinnvoll einsetzen Die Übernahme von Referaten durch Schülerinnen und Schüler hat eigentlich viel Potenzial: Die Lernenden können zur Binnendifferenzierung Themen entsprechend ihren eigenen Neigungen und Fähigkeiten wählen. Die Methode ist aktivierend , da Schülerinnen und Schüler im Zentrum des Geschehens stehen. Die Rollenverteilung der Lehrenden und der Lernenden wird bei einem Vortrag von Schülerinnen und Schülern zumindest für eine kurze Zeit relativiert. Die Methode Lernen durch Lehren kann durch eine differenzierte Auseinandersetzung mit einem Thema nachhaltig zur Festigung des Lernstoffs beitragen. Und doch sieht die Realität oft anders aus: Verängstigte Kinder und Jugendliche verstecken sich aufgrund mangelnder Präsentationskompetenz hinter ihren Notizzetteln und lesen kaum hörbar davon ab. Die Klasse hört dem Referat eher aus Höflichkeit als aus Interesse zu. Am Ende gibt es keine Fragen. Motivation und Lernenergie bewegen sich auf einem sehr niedrigen Niveau. Welche Faktoren können also dazu beitragen, dass Schülerreferate ihr Potenzial entfalten können anstatt im skizzierten Szenario zu enden? Vorbereitende Überlegungen Wichtig für die Motivation der Schülerinnen und Schüler sind Themen , die als Lerninhalte auch für den Rest der Klasse relevant sind. Häufig werden in der Sekundarstufe II keine Themen vergeben, sondern die Aufgabe gestellt, "ein Referat zu halten". Bei den Schülerinnen und Schülern kann so der Eindruck entstehen, es handele sich ausschließlich um eine Prüfungsleistung zu den Präsentationskompetenzen eines oder einer Einzelnen, für die sie selbst lediglich als Publikum oder Statisten agieren. Bilden die Inhalte der Referate jedoch wesentliche Teile des Lernstoffs zu einem bestimmten Überthema und werden so präsentiert, dass der Lerneffekt für alle transparent wird, steigt die Motivation normalerweise auf beiden Seiten. Ein weiterer Faktor, der zu mehr Lernerfolg führen kann, ist das Aufbrechen der frontalen Situation. Was im konventionellen Unterricht mit einer professionellen Lehrkraft nur in begrenztem Rahmen sinnvoll ist, kann nicht die Methode der Wahl sein, wenn Lernende einander Wissen vermitteln. Planen Sie Referate und Präsentationen mit den Schülerinnen und Schülern so, dass verschiedene Sozialformen angeregt werden. Zur Bearbeitung eines Textes können die Vortragenden beispielsweise zunächst den Text lesen lassen, schriftlich oder mündlich ein Brainstorming dazu anregen oder am Ende Aufgaben stellen, die möglicherweise in Partner- oder Gruppenarbeit gelöst werden. Wichtig ist die Unterstützung bei der Vorbereitung . Geben Sie verschiedene Phasen der Präsentation vor, die dann, in festgelegter oder freier Reihenfolge, berücksichtigt werden sollten. Beispielsweise kann es hilfreich sein, wenn Referate grundsätzlich eine Einleitung, eine Inputphase, eine Aufgabe in Partner- oder Gruppenarbeit, den Vergleich der Ergebnisse aus der Klasse und eine Zusammenfassung durch die Präsentierenden beinhalten. Die Bearbeitung prüfungsrelevanter Themen durch Referate stellt häufig einen besonderen Anreiz für Verständnisfragen dar. Entsprechend ist aber auch die Lehrkraft gefordert, wenn sie Verständnislücken bei den Präsentierenden bemerkt, da die gründliche Erarbeitung prüfungsrelevanter Inhalte natürlich im Verantwortungsbereich der Lehrkraft verbleibt. Auswahl der Themen und inhaltliche Bearbeitung Inhaltlich kann die Lehrkraft den Schülerinnen und Schülern zunächst Hilfestellung geben, indem sie Material und/oder Quellen für die Recherche vorbereitet. Auch ein Materialpool, aus dem die Lernenden in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit das Passende für ihr Thema aussuchen, ist denkbar. Wie frei und selbstständig die inhaltliche Arbeit von den Schülerinnen und Schülern vorbereitet wird, entscheidet die Lehrkraft abhängig von der Klassenstufe, dem zu bearbeitenden Themenkomplex und der Gewöhnung im Umgang mit selbstgesteuertem Lernen. Je nach Lernziel können auch Leitfragen vorgegeben oder aber auch, um diesen Schritt als grundlegende Kompetenz zu trainieren, selbstständig erarbeitet werden. Mit dem bereitgestellten Material entwickeln die Lernenden zunächst eine grobe inhaltliche Planung und machen sich erste Gedanken zur didaktischen Präsentation. Wird dieser Arbeitsschritt während der Unterrichtszeit durchgeführt, bleibt die Lehrkraft ansprechbar und kann den Prozess unterstützend begleiten. Wenn ein Entwurf zur Grobplanung steht, kann er in Bezug auf Inhalt, Aufbau und Präsentationsmedium mit der Lehrkraft besprochen werden. Entsprechende Rückmeldungen helfen bei der Weiterarbeit. Der Einsatz digitaler Medien und interaktiver Elemente kann angeregt werden. Anschließend verteilen die Lernenden die anstehenden Aufgaben und erarbeiten das Referat oder die Präsentation. Vortragen und Präsentieren üben Je nach Bedarf in der Klasse können vor dem Vortrag noch einmal Kritierien für eine gute Präsentation besprochen werden. Dazu können Sie beispielsweise Videos von Vorträgen im Internet ansehen und gemeinsam bewerten. Im Idealfall nehmen Sie die Bewertung anhand der Kriterien vor, die Sie auch bei der Bewertung der Schülerleistungen zugrunde legen. Die Lernenden können ihren Teil des Vortrags zu Hause vor Familienmitgliedern oder vor dem Spiegel üben. Bewertung: Kriterien transparent machen Auch wenn die Vortragsweise im Unterricht nicht mehr explizit thematisiert werden soll, weil die Lernenden beispielsweise schon viel Erfahrung im Präsentieren haben, sollten Bewertungskriterien transparent gemacht werden. Diese können auch von den Schülerinnen und Schülern selbst formuliert werden. Die Bewertung eines Referats berücksichtigt häufig die Punkte Inhalt, Struktur, Didaktisierung sowie Sprache und Körpersprache. Qualitätskritierien zu Inhalt, Struktur und Didaktisierung sollten bei der Erarbeitung der jeweiligen Punkte bereits definiert werden. Vor der Präsentation können sie noch einmal wiederholt und um die Bewertungsmaßstäbe für Sprache und Körpersprache erweitert werden. Bei einer Gruppenarbeit kann außerdem die Mitarbeit in der Gruppe bewertet werden. Feedback geben Basierend auf den Bewertungskriterien kann ein Feedbackbogen gestaltet werden. Damit ist einerseits ein einfaches Lehrerfeedback möglich, das im Anschluss in der Gruppe oder in Einzelgesprächen besprochen werden kann. Dabei sollten die Lernenden jedoch nicht in Rechtfertigungen verfallen, um ihre Noten im Nachhinein aufzubessern. Falls einzelne Schülerinnen und Schüler dies versuchen, hilft der Hinweis, dass es gut ist, dass die betreffende Person die Gründe für die Schwächen ihres Referats erkannt hat, und dass diese Erkenntnis eine gute Grundlage für das nächste Referat bildet. Auf Basis von Feedbackbögen lassen sich auch Rückmeldungen aus der Klasse abfragen. Je nach Lerngruppe sollten Einzelpersonen dabei nicht dem ungefilterten Feedback von Mitschülerinnen und Mitschülern ausgesetzt werden. Der Prozess lässt sich zum Beispiel steuern, indem die Bögen nur für die Gruppenleistung ausgefüllt und keine Personennamen genannt werden. Die Integration eines freien Kommentarfeldes birgt unter Umständen auch eine gewisse Gefahr für verletztende Inhalte und Mobbing. Sollte es Schwierigkeiten damit in der Klasse und wenig Vertrauen in das soziale Miteinander geben, können die Bögen erst eingesammelt, gesichtet und dann an die betreffenden Schülergruppen weitergegeben werden. Fazit Schülerreferate sind eine Unterrichtsmethode, deren Erfolg stark von einer guten Durchführung abhängt. Um sie erfolgreich einzusetzen, sind die thematische Einbindung der Referate in den Unterricht und eine gute Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler ebenso wichtig wie die betreute Erarbeitung der Inhalte und Vermittlungsmethoden, eine transparente Bewertungsgrundlage und geeignete Feedback-Methoden .

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