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Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die vorliegende Unterrichtseinheit zum Thema "Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden" führt an das Thema "Krieg: Motive, Interessen und Folgen" beziehungsweise "Friedensverträge" heran. Im Rahmen von multiperspektivischer Betrachtung werden die Lernenden für die kontemporären sozialen, konfessionellen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen und Interessen sowohl der Staatsführer als auch auch der betroffenen Bevölkerung sensibilisiert und zur individuellen Stellungnahme aufgefordert. In der Unterrichtseinheit "Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden" beurteilen die Lernenden den Dreißigjährigen Krieg und den Westfälischen Frieden anhand verschiedener Spielszenen. Eine fiktive Talkshow sensibilisiert die Lernenden für die differierenden Interessen der beteiligten Parteien und ermuntert sie, sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen. Ergänzend zu den Arbeitsblättern können die Lernenden interaktive Übungen zum Thema Dreißigjähriger Krieg nutzen, um das Erlernte eigenständig zu wiederholen und ihr Wissen zu überprüfen. Die primäre Zielsetzung der vorliegenden Unterrichtseinheit besteht darin, den Schülerinnen und Schülern einen fundierten multiperspektivischen Einblick in die dem Dreißigjährigen Krieg sowie dem Westfälischen Friedensschluss zugrunde liegenden Motive und Interessen der beteiligtem historischen Akteurinnen und Akteure zu vermittelten. Dabei wird im Besonderen die kontemporäre politische, konfessionelle, soziale und wirtschaftliche Lebenswelt ebendieser thematisiert. Die Themenschwerpunkte lauten wie folgt: politisch : unverhülltes Streben nach (Vor-)Machtstellung in Europa, Ausnutzung der schwachen Position des deutschen Kaisers, die bleibenden Festlegungen für die europäische geopolitische Lage geopolitische Lage : Ausscheiden der Niederlande und der Schweiz, föderale Struktur des deutschen Reiches wirtschaftlich-sozial : der Krieg als Geschäft (Wallenstein) und Beruf (Söldnerheere) sozial : die Leiden der Bevölkerung in der Stadt und auf Land, hohe Bevölkerungsverluste konfessionell : Einbeziehung der Calvinisten Das Thema "Dreißigjähriger Krieg" im Geschichtsunterricht Der Dreißigjährige Krieg ist eine der Wendemarken hin zur Frühen Neuzeit in Deutschland, und zwar sowohl in den Interessen und Motiven der Kriegsbeteiligten als auch in der künftigen Gestaltung der Staatsstruktur durch den Westfälischen Frieden. Vorkenntnisse Notwendige Vorkenntnisse beziehen sich auf kontemporäre konfessionelle Verhältnisse ("Reformation") und die Verhältnisse zwischen den deutschen Fürsten und dem deutschen Kaiser seit dem Mittelalter. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass der Dreißigjährige Krieg in einem multikausalen Interessengeflecht gedeutet werden muss. Dabei spielen sowohl die kontemporären politischen und konfessionellen Ziele der Beteiligten als auch Wirtschaftsinteressen und soziale Folgen für die Bevölkerung eine Rolle. Die Lerngruppen erkennen bei der Erstellung eigener Friedenspläne die enorme Relevanz des Interessenausgleichs. Bei der Bewertung des Westfälischen Friedens kann die Berücksichtigung all dieser Aspekte ein Anhaltspunkt sein. Das (An-)Erkennen von Multikausalität und Multiperspektivität ist dabei ein wichtiger Schritt zu einem abgewogenen Urteil und steht monokausalen Ursachenzuweisungen entgegen. Dazu trägt das Hineinversetzen in die Akteure der Spielszenen maßgeblich bei. Auch angesichts aktueller Kriege gewinnen die Lernenden einen eigenen, begründeten Standpunkt. Methodische Analyse Im methodischen Wechsel von Textarbeit und problemorientierter Bearbeitung des Materials, kreativen Aufgaben, moderiertem Unterrichtsgespräch und freier Diskussion haben die vier Stunden eine abwechslungsreiche Struktur und ausreichend große Zeitblöcke für Erarbeitung und Sicherung. Die Sicherungsphasen ermöglichen sowohl die Präsentation der Gruppenarbeit als auch die anschließende Diskussion im Plenum. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten aus den Materialien die Motive und Interessen des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens. erkennen die Bedeutung des Interessensausgleichs als Voraussetzung für Frieden. erarbeiten aus den Materialien die politischen, konfessionellen, wirtschaftlichen und sozialen Motive und Interessen des Krieges sowie des Friedensschlusses. erkennen die Leiden der Bevölkerung in Stadt und Land durch die Kriegsverbrechen der Söldnerheere. erarbeiten multikausale und multiperspektivische Zusammenhänge. bewerten Ereignisse und Ergebnisse differenziert und vor dem Hintergrund der Gegenwart. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Inhalte von Sachtexten kriteriengeleitet. dokumentieren und präsentieren ihre Ergebnisse. wählen verschiedene Formen der Präsentation. setzen dabei unter gegebenen Voraussetzungen digitale Medien ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren in Gruppen. diskutieren sachbezogen und argumentativ. bewerten die Ergebnisse anderer sachbezogen und begründet.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Fluchtursachen verstehen – Warum fliehen Menschen?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit setzt sich mit den Gründen von Flucht auseinander. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Faktenwissen und werden für die Komplexität von Fluchtursachen zu sensibilisiert. Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit stehen die Erscheinungsformen und Ursachen von Flucht aufgrund von Konflikten, Krisen und Kriegen . Weltweit sind heute mehr Menschen auf der Flucht als je zuvor. Die Hälfte davon, circa 30 Millionen, sind Kinder und Jugendliche. Menschen flüchten nicht aus Spaß, es sind äußere und/oder strukturelle Gegebenheiten, die Menschen dazu bewegen, ihre Heimat zu verlassen. Kern der Stunde sind die Recherche zu Fluchtursachen in den drei Ländern Syrien, Somalia und Venezuela anhand einer interaktiven Weltkarte ( Padlet ) sowie die Präsentation der Rechercheergebnisse im Plenum und die anschließende Diskussion beziehungsweise Reflektion. Die Stunde kann mit zwei sehr persönlichen Videoportraits auf eine Doppelstunde erweitert werden, bei denen die Schülerinnen und Schüler intime Einblicke gewinnen, wie Betroffene ihre Flucht erklären. Mit dem Wissen um die Beweggründe und mit Empathie fördernden, persönlichen Einblicken können Schülerinnen und Schüler eigene Vorannahmen hinterfragen , bestehende Betrachtungsweisen und auch Vorurteile reflektieren und abbauen . Übrigens: Erfahrungsaustausch, Input zum diskriminierungssensiblen Umgang mit Flucht und Geflüchteten im Klassenraum und Gelegenheit zum Material-Test bieten unsere zweistündigen, kostenlosen Einführungs-Webinare (mehr Informationen unten). Über das Projekt " flucht erfahren" Das Konzept des Projekts " flucht erfahren " basiert auf der Überzeugung, dass Geflüchtete durch ihre biografischen Erfahrungen wertvolles Wissen über den Wert von Demokratie und Menschenrechten vermitteln können. Im Projekt wurden daher junge Menschen mit eigener Fluchterfahrung zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Jugendbildung qualifiziert und an Berliner Schulen eingesetzt. Aus dieser Praxiserprobung heraus wurde eine umfassende Unterrichtsreihe aus acht Einheiten rund um den Themenkomplex Flucht und Ankommen erstellt. Zwei der acht Unterrichtseinheiten finden Sie direkt auf Lehrer-Online. Alle acht sind auf der Projektwebsite kostenlos zu finden. Die Einheiten können individuell oder als Reihe bundesweit eingesetzt werden, um die Themen unter Einbeziehung der Perspektive Betroffener in der Schule zu vermitteln. Tipps zur Durchführung der Einheit Wenn geflüchtete Schülerinnen und Schüler anwesend sind, sollten diese zuvor über das Unterrichtsvorhaben informiert werden. Sie sollten auf keinen Fall in den Zwang geraten, ungewollt ihre persönliche Geschichte erzählen zu müssen. Gerade im Rahmen dieser Einheit ist unbedingt an Trigger-Warnungen zu denken, um Schülerinnen und Schüler, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben, nicht zu retraumatisieren. Bei Einbindung der Videoportraits: Sollten Kinder und Jugendliche die Videos nicht schauen wollen, ist ihrem Wunsch zu entsprechen. Dies kann später in die Reflexion miteinfließen. Für Fragen, Reflexionen und Emotionen der Kinder und Jugendlichen muss ausreichend Zeit zur Verfügung stehen! Dadurch, dass Schülerinnen und Schüler hier im Padlet arbeiten, kann diese Methode problemlos im Rahmen einer Videokonferenz realisiert werden. Die Gruppen werden über sogenannte Breakout-Rooms eingeteilt und können dort über den Screenshare gemeinsam an Texten arbeiten, diese lesen oder Videos schauen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren Erscheinungsformen und Ursachen von Flucht. kennen aktuelle Beispiele von Migration weltweit und erläutern Gründe für die Flucht anhand der drei ausgewählten Länder Syrien, Somalia und Venezuela. Sozialkompetenz betrachten zwei Videoportraits, in denen Geflüchtete ihre Flucht-Erlebnisse und ihr Ankommen in Deutschland schildern. Die Lernenden reflektieren eigene Vorurteile und zeigen sich empathisch mit den Interviewten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein digitales Tool mit interaktiven Informationsquellen für die Recherche. Kostenlose Einführungsveranstaltungen Es gibt Gelegenheit das Material zu testen und Erfahrungen auszutauschen. Thematisiert wird außerdem ein diskriminierungssensibler Umgang mit dem Thema Flucht und Migration im Unterricht, sowohl in Klassen ohne persönliche Berührung mit dem Thema als auch in Klassen, in denen Kinder mit eigener Fluchterfahrung anwesend sind. Termine für die zweistündigen Online-Veranstaltungen zwischen Juni und September 2022 und die Anmeldung finden Sie hier: fluchterfahren.de/lehrmaterial/

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sankt Martin – auch heute noch ein Vorbild

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zu Sankt Martin berichtet aus dem Leben des heiligen Martin von Tours und zeigt seine Wandlung von einem römischen Krieger zum Christen auf. Mitleid und Barmherzigkeit bleiben universelle Themen gerade auch in der heutigen Zeit. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, darüber nachzudenken, wie sie mit ihren Möglichkeiten durch Hilfsbereitschaft und Anteilnahme auf ihr Umfeld positiv einwirken können. Unterschiedliche Aufgabenformate motivieren die Schülerinnen und Schüler, sich Wissen zum Thema Sankt Martin anzueignen. Die Beweggründe des heiligen Martins von Tours (316/317 bis 397 nach Christus), sich von einem römischen Soldaten dem Christentum zuzuwenden, werden aus historischer Sicht dargestellt. Sankt Martins Wirken hat Beispielscharakter und zeigt den Schülerinnen und Schülern, wie auch sie positiv auf ihr Umfeld einwirken können. Das impliziert aktives Handeln und nicht nur das eigennützige und kurzfristige Einsammeln von Süßigkeiten, wie es in vielen Regionen der Brauch jedes Jahr am 11. November vorsieht. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, "anderen ein Licht zu sein", wie es symbolisch in den Laternen zum Martinsfest zum Ausdruck kommt. Der Titel "Sankt Martin – auch heute noch ein Vorbild" weist darauf hin, dass das Unterrichtsthema nicht nur über die historische Vergangenheit eines mittelalterlichen Heiligen belehren will, sondern auch den Bezug zu dessen Vorbildfunktion in heutiger Zeit nachvollziehbar macht. Die Arbeitsblätter zu Sankt Martin sind so konzipiert, dass sie sich aufeinander beziehen und den Kontext deutlich werden lassen, in dem das Wirken des Heiligen Martins von Tours in jener Zeit nachvollziehbar wird. Die Arbeitsblätter sollen dabei erarbeitetes Wissen nicht linear abfragen, sondern zum Denken anregen, um durch eigene Überlegung zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Kommunikation, Kooperation, "um die Ecke denken" und kreative Lösungsstrategien sind Merkmale, auf die sich die Konzeption der Methodenwahl bezieht. Im Rahmen der Binnendifferenzierung können die Sozialformen auch angepasst werden. Die Lehrkraft sollte den Schülern und Schülerinnen eine Vorstellung vom beschwerlichen und rechtlosen Leben der unteren Gesellschaftsschichten im vierten Jahrhundert nach Christus vermitteln können, um die Bedeutung karitativen Wirkens wie das des Heiligen Martins zu verstehen und angemessen würdigen zu können. Sankt Martin – Geschichte und Vorbildcharakter Begriffsklärung und Hintergrundwissen Zunächst wird den Lernenden Hintergrundwissen vermittelt, damit sie auf dieser Basis die weiteren Arbeitesblätter bearbeiten können und eine erste Vorstellung von der Legende von Sankt Martin bekommen. Historische Informationen und Reflexion über das damalige Leben Die Schülerinnen und Schüler wiederholen Gelerntes und erfahren zusätzliche Informationen über Martin. Außerdem werden sie angeregt, selbstständig über Unterschiede zwischen dem damaligen Leben und der heutigen Zeit nachzudenken und mehr über die Herausforderungen zu erfahren. Dies dient als Grundlage zum besseren Verständnis des Handelns und der Bedeutung von Sankt Martin. Das Leben vom heiligen Martin von Tours Während der Aufgabe zur Rekonstrunktion des Lebens von Martin fokussieren sich die Schülerinnen und Schüler auf Inhaltliches. Die Legende von Sankt Martin Durch die Rekapitulation des Inhalts und der eigenständigen Formulierung vertiefen die Lernenden ihre Kenntnisse und werden zur Bedeutung des Tuns von Sankt Martin übergeleitet. Bedeutung von Sankt Martin und heutige Bräuche Die Lernenden vertiefen ihre Kenntnisse hinsichtlich heutiger Bräuche, die mit dem heiligen Martin zu tun haben, und stellen einen Transfer her, um sich über die aktuelle Bedeutung von Respekt, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe bewusst zu werden. Außerdem werden sie so angeregt, über das eigene Tun und ihre Möglichkeiten nachzudenken. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Person und den Lebenslauf des Heiligen Martin von Tours kennen. begründen den Brauch des Sankt-Martin-Singens am 11. November aus historischer Sicht. erkennen die Vorbildfunktion des Heiligen Martin auch für die heutige Zeit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen und interpretieren Texte. entwerfen eigene Texte adressatengerecht schreiben sie auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren zielorientiert miteinander. wertschätzen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und beziehen sie in ihre eigenen Gedanken mit ein. lösen sich aus der passiven Rolle des Beschenktwerdens und entwerfen Möglichkeiten, durch eigene Interaktion positiv auf ihr Umfeld einzuwirken.

  • Religion / Ethik
  • Elementarbildung, Sekundarstufe I

Bauhaus und Design

Unterrichtseinheit

Mit dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Alles ist Design – ist Design alles?" kann die historische Entstehung und Entwicklung des modernen Designbegriffs im Kontext der Geschichte der Staatlichen Kunstschule Bauhaus reflektiert werden. Des Weiteren wird ein Ausblick auf die Anforderungen an zeitgemäßes Design im 21. Jahrhundert gegeben. Das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum 2019 gibt Anlass, die Veränderungen, die der Beginn der industriellen Moderne für die Arbeit und das Selbstverständnis der Künstler brachte, zu beleuchten. Insbesondere das Bauhaus ergriff die sich bietende Chance, in Gestaltung, Formensprache und Produktion neue Wege zu gehen und mit funktionalem Design sowohl Einfluss auf die Gestaltung moderner Lebenswirklichkeit als auch auf die Ausbildung der künstlerischen Moderne zu nehmen. Die Unterrichtseinheit beinhaltet eine thematische Einführung sowie drei aufeinander aufbauende Lerneinheiten. Bei dem zugehörigen Arbeitsmaterial handelt es sich um Selbstlerneinheiten, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der Lerngruppe abgestimmt werden können beziehungsweise sollen. Vorgesehen ist eine weitestgehend selbstständige Bearbeitung der Aufgaben durch die Schülerinnen und Schüler, innerhalb derer sie, wo möglich und sinnvoll, auch selbst Einfluss auf die Wahl der Sozialformen nehmen können. Die Lehrkraft sollte die methodisch-didaktischen Hinweise als Vorschläge verstehen, die hinsichtlich der individuellen organisatorischen Voraussetzungen und der Bedürfnisse der jeweiligen Lerngruppe modifiziert oder ergänzt werden können (neben Sozialformen zum Beispiel Bearbeitungszeit, Bereitstellung von Hilfsmitteln, Einteilung von Arbeitsgruppen für die Projektphase, Bereitstellung von Lösungen zum Abgleich). Im Verlauf der Unterrichtseinheit ist es die Aufgabe der Lehrperson, den Schülerinnen und Schülern vor allem organisatorisch und unterstützend zur Seite zu stehen Diese Unterrichtseinheit ist Teil des Themendossiers 100 Jahre Bauhaus für die Schule. Das Thema "Alles ist Design – ist Design alles?" im Unterricht Die Beschäftigung mit "Design" ist in unterschiedlichen Kontexten immer wieder ein Gegenstand des Lehrplans Kunst. Vor diesem Hintergrund erscheinen die kunsthistorische Betrachtung der Entstehung und Entwicklung des modernen Designs, welches untrennbar mit dem Beginn der klassischen Moderne verknüpft ist, sowie die Auseinandersetzung mit der Bedeutung, die Design in der heutigen Lebenswirklichkeit einnimmt, besonders interessant für den Unterricht. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten im Analysieren und Beschreiben künstlerischer Gestaltungsmerkmale sowie in der selbstständigen, kritischen Erschließung von Textquellen geübt sein. Weiterhin sollten sie mit der selbstständigen Organisation von Arbeitsprozessen und dem Arbeiten in wechselnden Sozialformen vertraut und das selbstständige Recherchieren seriöser Informationen im Internet gewohnt sein. Didaktische Analyse Mithilfe des Arbeitsmaterials sollen die Schülerinnen und Schüler aus kunsthistorischer Perspektive die Entstehung und Entwicklung des modernen Designs im Kontext des beginnenden Industriezeitalters erschließen und dabei den großen Einfluss erkennen, den das Bauhaus auf die Ausprägung modernen Designs genommen hat. Das Material bietet ebenso Anlass zur kritischen Auseinandersetzung mit der Formensprache des Bauhauses sowie der Bedeutung, die Design grundsätzlich in der heutigen Lebenswirklichkeit einnimmt. Methodische Analyse Das Material bietet Gelegenheit zu einer weitestgehend selbstständigen Erarbeitung des Themas durch die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Sozialformen. Innerhalb der gesamten Unterrichtseinheit arbeiten die Schülerinnen und Schüler vielfach mit digitalen Medien sowie dem Internet und entsprechenden Rechercheaufträgen, um der Schulung der Medienkompetenz Rechnung zu tragen. Die Rechercheaufgaben sind vor allem in Einzel- und Partnerarbeit vorgesehen, hinsichtlich der individuellen medialen Ausstattung der Schulen kann dies aber auch in Kleingruppen organisiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen den Begriff "Design" kunsttheoretisch ein und verorten seine Entstehung kunsthistorisch. erkennen wesentliche Merkmale von Bauhaus-Design in verschiedenen künstlerischen Bereichen und beschreiben diese differenziert sowie sachorientiert. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse in fachlich angemessener Form und Sprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet reflektiert und fachlich zielorientiert als Werkzeug zur aktiven Rezeption von Fachinhalten. üben sich in der aktiven Betrachtung und der Beschreibung von Abbildungsinhalten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich in Kooperations- und Teamfähigkeit. formulieren eigene Urteile und Meinungen sachorientiert. respektieren vom eigenen Urteil abweichende Meinungen der Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Leseförderung in der Bibliothek: Buch, Bücher, Bücherei!

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Leseförderung in der Bibliothek: Buch, Bücher, Bücherei!" macht die Lernenden mit der Institution Bibliothek in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bekannt und hinterfragt den Wert von Büchern im digitalen Zeitalter. Auch individuelle Erfahrungen mit Büchern werden reflektiert.Ein Bücherberg ist keine Bibliothek! Mit diesem plakativen Spruch sind die wesentlichen Ziele der Unterrichtseinheit für den Literaturunterricht der Sekundarstufen umschrieben: Es geht in diesen Unterrichtsmaterialien um Bücher und um die unterschiedlichsten Möglichkeiten, sie zu ordnen – nach ganz persönlichen Kriterien, nach dem Erscheinungsdatum, nach Kategorien wie zum Beispiel Sachbuch oder Belletristik sowie nach dem Alphabet. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler nicht nur kognitiv gefordert, sondern auch emotional angesprochen. Durch den Besuch einer Bibliothek erleben die Schülerinnen und Schüler den Wert von Büchern im digitalen Zeitalter an einem außerschulischen Lernort, ohne jedoch die Lektüre digitaler Texte zu vernachlässigen. Das Material eignet sich für den Einsatz im Rahmen einer Unterrichtseinheit ebenso wie für ein langfristiges Projekt im Deutschunterricht. Zur Förderung der Lesekompetenz sowie zur Erweiterung des literarischen Wissens erhalten die Lernenden im Fach Deutsch mit dieser Einheit die Gelegenheit, bei der Begegnung mit Büchern zu ganz unterschiedlichen Themen ihre ganz persönlichen Leseeindrücke zu schildern sowie ihr Interesse an Literatur zu teilen oder auch (neu) zu entdecken. Das Thema Buch, Bücher, Bücherei im Unterricht Bücher sind im Fach Deutsch Lernmedium und Lerngegenstand zugleich, man lernt etwas durch sie und über sie. So kann man zum Beispiel in einem historischen Roman erfahren, wie Menschen in einer vergangenen Zeit gelebt haben, und gleichzeitig untersuchen, wie der Autor oder die Autorin (beziehungsweise der Erzähler oder die Erzählerin) daraus eine spannende Geschichte macht. Die gemeinsame Klassenlektüre soll aber nur ein kleiner Teil des Lesepensums der Schülerinnen und Schüler ausmachen – so wünschen es zumindest die Lehrerinnen und Lehrer, die sich Leseförderung zum Ziel gesetzt haben. Bibliotheken sind dafür unverzichtbar. Eine Bibliothek – das ist kein Bücherberg, sondern eine wohl geordnete Sammlung von Medien aller Art. Wo Bücher herkommen, wie sie vermarktet werden, warum, wozu und wie sie in Bibliotheken gesammelt werden, wie die Bibliothek der Zukunft aussehen könnte – solchen Fragen gehen die Lernenden in dieser Unterrichtseinheit nach. Bibliotheken sind keine Friedhöfe der vergessenen Bücher, sondern höchst lebendige Lernorte. Sie haben sich (meist) längst zu modernen Mediatheken gewandelt, die neben Wegen zum traditionellen Buch in seiner Vielfalt auch Zugänge zu digitalen Welten bahnen. In der Unterrichtseinheit werden unterschiedliche Internetquellen genutzt. Eine entsprechende Ausstattung mit digitalen Medien wie zum Beispiel Smartphones ist deshalb Voraussetzung. Motivierend und anregend ist es, das Klassenzimmer für einige Stunden zu verlassen und die Schulbibliothek oder Schulmediathek als Lernort zu nutzen. Vorkenntnisse Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Computer, Smartphone und Internet werden vorausgesetzt. Andernfalls muss der Einheit eine entsprechende Einführung vorangestellt werden. Didaktische Analyse Das Material besteht aus unterschiedlichen Aufgaben. Sie umfassen Rechercheaufträge, Lese- und Schreibaufträge, Anregungen zur produktiven Gestaltung wie zum Beispiel die Erstellung eines Plakats oder eines Lernvideos. Die angebotenen Arbeitsblätter und Aufgabenkataloge können im Rahmen einer begrenzten Unterrichtseinheit eingesetzt werden, eignen sich aber auch für projektorientiertes Arbeiten über einen längeren Zeitraum hinweg. In diesem Fall ist es wichtig, ein geeignetes Sammel- und Ordnungssystem zu etablieren wie zum Beispiel eine Portfolio-Mappe (Loseblattsammlung), einen Schnellhefter oder einen schmalen Aktenordner. Je nach Ausstattung mit Medien ist auch ein digitales Portfolio möglich. Methodische Analyse Die gewählten Methoden orientieren sich an den Zielvorstellungen (Kompetenzzuwachs) des Unterrichtsvorhabens und am didaktischen Prinzip der Handlungs- und Produktionsorientierung. Motivation und Durchhaltevermögen der Lernenden werden unter anderem durch methodische Vielfalt und Wahlmöglichkeiten gefördert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verfassen eigene Texte nach Schreibimpulsen. erwerben Wissen über die Bibliothek als kulturelle Institution. setzen sich lesend und schreibend mit der Bedeutung von Büchern auseinander, auch biografisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen vorgegebene Internetquellen zur Wissenserweiterung. recherchieren gezielt nach relevanten Informationen. nutzen Medien zur Gestaltung einer (vorgestellten) Kampagne. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in Partnerarbeit mit Lernprodukten der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander. nehmen an Plenumsdiskussionen teil. arbeiten in Kleingruppen oder im Team zusammen.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Unsichtbarer Feind – auf den Spuren des Klimawandels

Unterrichtseinheit

Anhand eines Schülerfilmprojekts sollen sich die Kinder darüber informieren, was eigentlich Klimawandel und Treibhauseffekt bedeuten und wie sich beides auswirkt. Lisa, Olga, Markus und John sind genervt: Seit Jahren gibt es keinen Schnee mehr und kein Eis, um Schlitten oder Schlittschuh zu fahren. Sie wollen wissen, warum das so ist und verlassen deshalb die Schule, interviewen Wissenschaftler und erfahren dabei viel über den Klimawandel und Treibhauseffekt, zum Beispiel wo überall das Kohlenstoffdioxid (CO 2 ) entsteht. Anschließend machen sie sich Gedanken, was sie oder auch ihre Eltern gegen diesen Klimawandel und seine Folgen unternehmen können. Das und vieles mehr halten Sie in einem Film für andere Kinder fest. Thema mit hoher Bedeutung Die Themen "Klimawandel" und "Treibhauseffekt" begegnen den Kindern über die Medien schon sehr früh, ohne dass sie mit den Begriffen konkret etwas verbinden können. Angesichts der hohen Zukunftsbedeutung der Themen, gerade für die Generation der Kinder, und ihrer hohen Bereitschaft, beim Energiesparen aktiv mitzumachen, soll der Klimawandel für junge Schülerinnen und Schüler schon im Grundschulalter behandelt werden. Film als ansprechender Einstieg Das Thema ist jedoch nicht leicht verständlich, darum wird der Treibhauseffekt über eine kindgerechte kurzweilige Geschichte mit fachlichen Hintergrundinformationen und vielen Bildern erklärt. Dabei sollen die Kinder angesichts der dramatischen Veränderungen nicht vorrangig Angst bekommen, sondern überlegen, wie dieser Entwicklung entgegengewirkt werden kann. Der Film spricht Grundschulkinder ab ungefähr der dritten Klasse an, eignet sich aber auch für ältere Schülerinnen und Schüler bis Klasse 7 und bietet sicher auch Erwachsenen einen leicht verständlichen und "amüsanten" Einstieg in das komplexe Thema. Unterrichtsverlauf Die Einführung des Themas kann durch einen Film, den Kinder aus Bremerhaven gedreht haben, begleitet werden. Darüber hinaus stehen zahlreiche Arbeitsblätter zur Verfügung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Begriff Klimawandel kennenlernen. den Unterschied zwischen dem natürlichen und dem anthropogenen (von Menschen verursachten) Treibhauseffekt kennen. die Ursachen und Folgen des anthropogenen Treibhauseffekts benennen. einige Folgen des Klimawandels auch für den eigenen Wohnort kennenlernen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Informationen zur Thematik aus dem Film entnehmen und wesentliche Aussagen verstehen. Fragen oder unklare Begriffe über die Erklärungshilfen (unterschiedliche Schwierigkeitsgrade - mit und ohne Bilder) in Erfahrung bringen. das Gelernte anhand vorgefertigter Arbeitsblätter (unterschiedliche Differenzierungsstufen) oder mit kleinen eigenen Texten oder Bildern wiedergeben. Gestaltungskompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Vorschläge entwickeln, wie Treibhausgase eingespart werden können (Energie-Detektive an der Schule, Tipps für zuhause...). sich und andere motivieren können, gegen den Klimawandel aktiv zu werden. Anhand eines Schülerfilmprojekts sollen sich die Kinder darüber informieren, was eigentlich Klimawandel und Treibhauseffekt bedeuten und wie sich beides auswirkt. Die Schülerinnen und Schüler bereiten sich in einem Vorgespräch auf das Thema Klimawandel und Treibhauseffekt vor. Die zentrale Frage hierfür lautet: "Was habt Ihr davon schon gehört?" Als Einstieg kann auch ein Rollenspiel durchgeführt werden, zum Beispiel zu der Frage "Warum gibt es bei uns kaum noch Schnee und woran könnte das liegen?" Die Rollen könnten folgendermaßen verteilt sein: Kinder mit Schlitten und Schnee, Kinder mit Vorschlägen, wie wieder Schnee und Eis kommen könnten, Interviews mit Kindern: "Woran könnte es liegen, dass wir weniger Schnee und Eis haben?". Eine weitere Option ist, Bilder dazu malen zu lassen. Zum Ende der Einführung sehen sich die Kinder den Film "Unsichtbarer Feind" an (circa 30 Minuten) an. Anschließend können die Kinder in Gruppen Fragen klären. Als Informationsquellen stehen Ihnen Arbeitsblätter mit Erklärungen wichtiger Begriffe in verschiedenen Differenzierungsstufen zur Verfügung. In Gruppen- oder Partnerarbeit sollen sie Ideen entwickeln, wie sie etwas gegen den Klimawandel unternehmen können. In einer weiteren Doppelstunde könnten die zentralen Begriffe und Projekte bearbeitet und auf die eigene Schule übertragen werden. Beispielsweise könnten Energiedetektive an der Schule oder auch zuhause zum Thema tätig werden. Hierfür liegen Arbeitsblätter in verschiedenen Differenzierungsstufen vor. Auch können Versuche zum Treibhauseffekt durchgeführt werden.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I

Chatten mit Martin Luther

Unterrichtseinheit

Bei einem imaginären Chat mit dem Reformator lernen Schülerinnen und Schüler die Biografie Luthers und seine Kritik an der römisch-katholischen Kirche kennen.Ein imaginärer Chat mit dem Reformator Martin Luther soll die Schülerinnen und Schüler zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Webseite www.luther.de anregen. Da ein realer Chat nicht möglich ist, protokolliert ein vorgegebenes Arbeitsblatt den möglichen Chatverlauf. Die in den Dialogtext eingebauten Fragen oder Lücken sollen mithilfe der Webseite beantwortet werden.Die Schülerinnen und Schüler verbringen privat viel Zeit mit dem Chatten im Internet. Dieser Unterrichtsvorschlag ist daher an einen imaginären Chat angelehnt. Die Unterrichtseinheit kann sowohl zur Einführung in das Thema als auch zur Festigung dienen. Die Klasse übt das Navigieren auf einer einfachen Webseite. Weitere Linktipps werden im Verlauf des Dialoges genannt, können aber fakultativ eingesetzt werden. Im Rahmen der Differenzierung kann es für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler hilfreich sein, das Lehrbuch bei den Aufgaben hinzuzuziehen. Zum Unterrichtsverlauf "Chatten mit Martin Luther" Die Informationsrecherche im Internet wird durch das Arbeitsblatt, ein "Chatprotokoll", geleitet. Inhaltliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen das Leben des Reformators kennen lernen. sich mit Luthers Zielen und den Glaubenskonflikten seiner Zeit auseinander setzen. an einem imaginären "Chat" mit Martin Luther teilnehmen. weiterführende Fragen formulieren und eventuell von Mitschülerinnen und Mitschülern beantworten lassen. Ziele aus dem Bereich Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Internetseite www.luther.de zur Informationsrecherche nutzen. durch Leitfragen die Navigation auf der Seite kennen lernen. die Glaubwürdigkeit einer Internetseite beurteilen. Wissensfragen kreativ verpackt Der Dialogtext des vorliegenden Arbeitsblattes (siehe unten) wurde so konzipiert, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst den Lebenslauf Luthers und die Gegebenheiten der Zeit nachvollziehen können. Der Dialog, der als virtueller Chat deklariert wird, soll die Beantwortung der Fragen methodisch abwechslungsreich und zugleich lebendig erscheinen lassen. Bei den vorgegebenen Antworten Luthers werden teilweise die Unterschiede zur heutigen Ausdrucksweisen deutlich. Anspielungen an den Alltag in der Schule zum Einstieg und die kreative Textarbeit in Form eines Chatprotokolls sollen Bezüge zur Lebenswelt der Jugendlichen schaffen. Geleitete Recherche Die Rubriken, in denen die Schülerinnen und Schüler im Internet mögliche Antworten finden, werden auf dem Arbeitsblatt durch Fettdruck besonders gekennzeichnet. Diese Markierung erleichtert ihnen die Orientierung. Die Seite www.luther.de bietet sehr viel Text, aber auch Hyperlinks zu bestimmten Begriffen oder Schlüsselwörtern. Um sich nicht zu verirren, sollten die Schülerinnen und Schüler Hyperlinsk über ein neues Fenster öffnen (rechte Maustaste > Link in neuem Fenster öffnen). Die Fragen des Chatprotokolls gehen über die Inhalte des Geschichtsbuchs hinaus, so dass für die Klasse erkennbar wird, dass man zu einem ausgewählten Thema interessante und weiterführende Informationen im Internet finden kann. Quellenkritisches Bewusstsein wecken Die Frage zum Verfasser der Seite www.luther.de soll die Klasse mit dem Impressum von Webseiten allgemein vertraut machen. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, dass man oftmals aufgrund der Informationen über die Verantwortlichen einer Webseite auf die Qualität und Verlässlichkeit der Informationen schließen kann. Je nach vorhandenem Zeitrahmen können die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Kriterien sammeln, anhand derer sich die Qualität von Webseiten beurteilen lässt und mit diesem Kriterienkatalog andere Webseiten (Zufallsfunde per Google oder vorgegebene Webseiten) beurteilen. Mehr Informationen dazu finden Sie in den Zusatzinformationen der Einstiegsseite dieses Artikels. Schülerorientierung Für individuelle Fragen der Schülerinnen und Schüler bleibt am Ende des Arbeitsblattes gesondert Platz. Die Schülerinnen und Schüler können dort ganz nach ihren individuellen Interessenslagen Fragen und Antworten ergänzen oder die Fragen an ihre Mitschüler weitergeben. Die mit (*) versehenen Fragen am Ende des Arbeitsbogens können ein Zusatzangebot für leistungsstärkere Schülerinnen und Schülern sein. Alternativen zum Arbeitsblatt Je nach Leistungsstärke der Klasse ist es auch möglich, im Vorfeld gemeinsam Fragen an Luther zu sammeln. Die können entweder in das Arbeitsblatt intergriert werden oder die Schülerinnen und Schüler entwickeln einen eigenen Fragebogen. Statt eines Chats wäre zum Beispiel auch ein fiktives Interview möglich.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

"Das Wunder von Bern" im Deutschunterricht

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler den Film "Das Wunder von Bern", in dem die Fußballweltmeisterschaft 1954 auf der Basis der Geschichte eines 11-jährigen Jungen thematisiert wird. Das Medium Film ist ein zentrales Thema im Deutschunterricht: Filme sind eine moderne Form der Dramatisierung geschriebener Texte. Die rezeptive und kreative Arbeit mit Filmen eröffnet Blickwinkel auf die Medienwelt, die Schülerinnen und Schüler bei der Ausbildung der eigenen Medienkompetenz kennen lernen müssen. Zum Kinofilm von Sönke Wortmann haben sowohl die Bundeszentrale für politische Bildung als auch die Stiftung Lesen und das Goethe-Institut empfehlenswerte Filmhefte mit Didaktisierungsvorschlägen erarbeitet. Neben diesen Materialien werden hier weitere Anregungen für den unterrichtlichen Einsatz des Films vorgestellt. Ausgearbeitete Unterrichtsmaterialien Bundeszentrale für politische Bildung Im Filmheft der Bundeszentrale für politische Bildung finden Sie viele Materialien, die sich im Deutschunterricht verschiedener Jahrgangsstufen einsetzen lassen. Dazu gehören eine ausführliche Inhaltsbeschreibung, die Vorstellung der Hauptfiguren, die Darstellung der Filmsequenzen sowie Fragen für den Unterricht. Stiftung Lesen Die zum Film passende Materialsammlung der Stiftung Lesen liefert neben den Ideen für den Unterricht auch Fakten, Chroniken und Interviews. Die historischen Pressestimmen zum WM-Sieg lassen sich mit der heutigen Sportberichterstattung vergleichen, und auch der Teil "Fußball literarisch" bietet schöne Ansätze für die unterrichtliche (Lyrik-)Arbeit. Goethe-Institut Die Arbeitsmaterialien wurden in einer Kooperation des Goethe-Instituts Mailand mit dem Servizio Lingue e Mobilità - Scuola Universitaria della Svizzera Italiana (SUPSI) erstellt. Sie eignen sich auch für den Einsatz in leistungsschwächeren Klassen oder für die Arbeit mit jugendlichen Migrantinnen und Migranten. Weitergehende Unterrichtsanregungen rund um den Film Arbeit zum Thema Film und Filmproduktion "Das Wunder von Bern" ist ein Spielfilm. Im Film werden historische Ereignisse in eine fiktive Handlung eingebettet. Die Handlung spielt in den fünfziger Jahren. Anhand des "Wunders von Bern" kann eine eher traditionelle Filmarbeit zu den Themenfeldern der oben vorgestellten Materialien erfolgen. Im Vergleich: Spielfilm versus Trickfilm Kontrastiv zu diesem Film bietet es sich an, einen Trickfilm zum selben Thema anzuschauen und zu besprechen. Schon allein der Trailer dieses Films, der das Endspiel von '54 mit Lego-Figuren nachstellt, liefert Ansätze für spannende Gespräche. Szenen vergleichen Wie ahmen die Lego-Figuren Bewegungen von Menschen nach? Wie werden dramatische Szenen im Trickfilm umgesetzt? Fritz Walters Eckball im Lego-Film beispielsweise eignet sich gut für einen Vergleich mit dem Original. Charakterisierungen Schauspielernde Menschen stellen Charaktere dar. Wie ist das bei den Lego-Figuren? Können hier Charaktereigenschaften herausgestellt werden? Wie werden im Trickfilm allgemein Charaktereigenschaften gezeigt? Technischer Aufwand Unter dem Stichwort "Filmproduktion" können die Making-of-Sequenzen beider Filme angesehen und verglichen werden. Eigene Filmproduktionen Mittlerweile haben viele Schülerinnen und Schüler Digitalkameras oder Handys, mit denen sie kurze Filme drehen können. Das macht es ganz leicht, gemeinsam mit ihnen Variablen wie Kameraführung, Zoom, Schnitt und Einstellungen auszuprobieren. Vielleicht drehen Sie mit Ihrer Klasse schonmal ganz hellseherisch den Weltmeisterjubel 2006 aus verschiedenen Sichtweisen? Gerade bei der Filmproduktion lassen sich verschiedene Interessensfelder von Jungen und Mädchen erkennen und bedienen. Weitere Ansätze für die Arbeit zum "Wunder von Bern" Medienreflexion: Berichterstattung Inwieweit unterscheiden sich die historischen Kommentare von Herbert Zimmermann von denen heutiger Komentatoren wie Marcel Reif und Béla Réthy (TV) oder Manni Breuckmann (Radio)? Mythos-Bildung: Tor, Tor, Tor! Das Zitat von Herbert Zimmermann gibt es im Jahr 2006 sogar als T-Shirt-Aufdruck - Grund genug, einmal mit den Schülerinnen und Schülern über das Phänomen der Mythos-Bildung durch Medien-Zitate zu sprechen. Forumsdiskussion: Bedeutung des Sports Wie wichtig ist Sport - aktiv oder passiv erlebt - heutzutage für Schülerinnen und Schüler? Lassen Sie doch einmal in einem Forum diskutieren, vielleicht schalten sich andere Klassen und Kurse mit ein!

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Folgen bis heute

Unterrichtseinheit
14,99 €

Der 26. April 1986 wird für immer als einer der schwärzesten Tage der Energieerzeugung durch Kernkraftwerke gelten. An diesem Tag kam es bis dahin zum schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Die Lernenden werden in dieser Unterrichtseinheit mit den unterschiedlich arbeitenden Reaktortypen der westlichen Welt und der ehemaligen Sowjetunion bekannt gemacht. Darüber hinaus werden sie für die langdauernden gesundheitlichen Gefahren des entstehenden radioaktiven Niederschlages sensibilisiert und können die zerstörerische Wirkungsweise der auf den menschlichen Körper einwirkenden ionisierenden Strahlung beschreiben. Die Katastrophe von Tschernobyl und einmal mehr auch der Unfall von Fukushima im Jahr 2011 haben eindringlich gezeigt, dass kerntechnische Anlagen zwar umweltschonende Energie bereitstellen können, aber auch ein permanentes Gefahrenpotential beinhalten. Die auf die Explosion von Tschernobyl folgenden radioaktiven Niederschläge sind durch die dabei entstehenden Zerfallsprodukte (Cäsium und Jod) sehr gefährlich und können massive gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Diese schädigende Wirkung hält zum Teil aufgrund sehr langer Halbwertszeiten (im Fall von Cäsium rund 31 Jahre) bis heute an – in der näheren Umgebung von Tschernobyl sprechen Strahlenmediziner von rund 50.000 Menschen, die an den Folgen gestorben sind. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl als Thema im Physikunterricht Radioaktivität und ihre Auswirkungen auf Natur und menschliche Gesundheit sind seit langem, insbesondere aber verstärkt nach den Unfällen von Tschernobyl und Fukushima in aller Munde. Dies bedeutet, dass man auch im Unterricht diesem Thema ausreichend Raum geben sollte. Die unter Umständen gefährlichen Auswirkungen des radioaktiven Niederschlages, der sich im Boden und damit auch in Pflanzen anreichert, werden Schülerinnen und Schüler stark motivieren, sich damit näher zu beschäftigen. Für den Unterricht sollten Lehrkräfte deshalb gut präpariert sein, um auf kritische Fragen sachkompetent eingehen und antworten zu können. Vorkenntnisse Grobe Vorkenntnisse von Lernenden können in gewisser Weise vorausgesetzt werden, da die Thematik in den verschiedensten Medien immer wieder aufbereitet wird. Konkrete Kenntnisse sind jedoch nicht zu erwarten, weil dazu neben dem physikalischen Wissen um radioaktive Strahlung auch chemische und biologische Kenntnisse nötig sind, um die Vorgänge in den organischen Zellen beschreiben zu können. Didaktische Analyse Bei der Behandlung dieses sensiblen Themas muss man darauf achten, dass unkontrolliert wirkende radioaktiven Strahlung ein hohes Maß an Gefährlichkeit birgt – gleichzeitig aber präzise eingesetzte radioaktive Strahlung in verschiedenen Bereichen der Medizin zu großen Erfolgen in der Diagnose und Behandlung von erkrankten Menschen geführt hat. Methodische Analyse Radioaktive Strahlung als Folge von radioaktivem Fallout nach Unfällen oder auch Kernwaffentests dürfte die Lernenden sehr interessieren, weil der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund steht. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema setzt aber viel konkretes Wissen voraus, um die Gefahren im Umgang mit Belastungen – wie etwa über die Nahrungskette – richtig einschätzen zu können. Weitere spannende Unterrichtsvorschläge rund um das Thema Radioaktivität finden Sie in der Materialsammlung Kern- und Teilchenphysik . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die gesundheitlichen Gefahren von radioaktivem Niederschlag. kennen die verschiedenen Wege der Aufnahme radioaktiver Strahlung in den Körper. können die Wirkungsweise ionisierender Strahlung auf menschliche Zellen beschreiben einschließlich "möglicher" krankmachender Folgen. können die verschiedenen Reaktortypen hinsichtlich ihres Gefahrenpotentials einordnen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. können die Inhalte von Videos, Clips und Animationen auf ihre sachliche Richtigkeit hin überprüfen und einordnen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Sagen aus aller Welt

Unterrichtseinheit

Dieses Unterrichtsprojekt zum Thema "Sagen aus aller Welt" fördert die interkulturelle Zusammenarbeit. Im Frühjahr rief die Goethe-Schule Buenos Aires zur Beteiligung an dem Projekt "Sagen aus aller Welt" auf. Das klang so spannend, dass meine Klasse interessiert war, teilzunehmen. Nach einem ersten kurzen "Besuch" auf der Homepage der Goethe-Schule war klar: "Wir sind dabei". Bei dem Projekt geht es um das interaktive Lernen mit Schülergruppen aus anderen Ländern zur Förderung der interkulturellen Zusammenarbeit. Interesse und Respekt gegenüber fremden Kulturen werden durch die Kommunikation unterstützt. Eine möglichst nicht sehr bekannte Sage soll von Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden. Die Sage wird per Mail an die teilnehmenden Schulen weitergeleitet. Man kann mit der Klasse an der Gestaltung, Illustration, Umarbeitung und an der Erarbeitung von Übungen mitarbeiten. Die Suche nach einer ähnlichen Sage im eigenen Sagenschatz ist eine weitere Aufgabe. Im Internet Die Schülerinnen und Schüler sollten nach eigenem Interesse Sagen auswählen und lesen. Besonders fasziniert waren viele Kinder von der Möglichkeit, unkompliziert (per Hyperlink) zur nächsten Geschichte zu gelangen. Auf den Projektseiten der Goethe-Schule stehen dafür eine Reihe von Sagen zur Verfügung: Ikaros und Daidolos (aus Griechenland) Wieland der Schmied (Deutschland) Der Töpfervogel (Argentinien) Der Basilisk in Wien (Österreich) Vier Inuits reisen um die Welt (Eskimo Sage) Feuerland (Argentinien) Gemeinsame Themenabsprache Zwischenzeitlich nahm ich Kontakt zur betreuenden Lehrkraft in Buenos Aires auf, um unsere Mitmachaufgabe zu konkretisieren. Wir verständigten uns darauf, im Rahmen der Eskimo-Sage "Vier Inuits reisen um die Welt" weitere Beiträge zu erstellen. Nutzung digitaler Medien Zur Umsetzung der Aufgaben sollten die Kinder ein Textverarbeitungsprogramm nutzen können. Die Funktionen des Kopierens und Einfügens sollte ihnen geläufig sein oder erklärt werden. Vorteilhaft ist es, wenn die Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, einfache Bilder mit einem Malprogramm zu erstellen oder gescannte eigene Bilder nachträglich zu bearbeiten. Eigene Gestaltung In Teamarbeit (zwei bis drei Kinder) konnten die Schülerinnen und Schüler bei der Texterstellung ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Viele bauten eigene Erlebnisse (zum Beispiel: "Der reinste Horror"), Erfahrungen, Vorstellungen und Wünsche ein. Anschließend lasen wir gemeinsam jede fertig gestellte Sage. Dabei konnten Rechtschreibfehler, inhaltliche Mängel oder Ausdrucksfehler gemeinsam entdeckt und korrigiert werden. Einige Gruppen gestalteten anschließend Illustrationen mit Paint oder zeichneten Bilder mit Buntstiften. Diese wurde gescannt und teilweise mit dem recht einfach zu bedienenden Programm Microsoft Photo Editor nachbearbeitet. Anschließend fügten die Schülerinnen und Schüler mit wenigen Mausklicks ihre Illustration in das Word-Dokument ein. Zuletzt verschickten wir das Endergebnis als Mailanhang zur Internet AG der Goethe-Schule in Buenos Aires. Fachübergreifende Aspekte Neben dem im Vordergrund stehenden Fach Deutsch ist durch das Bearbeiten der heimatlichen Sagen ein großer Bezug zur unmittelbaren Ortsgeschichte gegeben, der im Bereich Heimat- und Sachunterricht aufgegriffen werden kann. Im Fach Mathematik haben wir recht interessante Rechnungen angesichts der Zeitverschiebung zu Buenos Aires angestellt. Wie spät ist es dort, wenn wir unsere erste Unterrichtstunde beginnen? ... Wenn ich abends ins Bett gehe? ... In der vierten Klasse sind zudem auch Entfernungsberechnungen möglich. In diesem Schuljahr wollen wir die entstandene Zusammenarbeit vertiefen. So starten wir momentan zwei Projekte: Das Sammeln von beeindruckenden aber auch mysteriösen oder fantastischen Schnappschüssen aus dem Urlaub und aus dem Heimatort. Aus den Bildern wird eine Auswahl getroffen, welche die Grundlage für viele kreative eigenen Sagen bilden soll. Das Aufbereiten der heimatlichen Sage: "Harras, der kühne Springer" in Text und Bild, sodass viele Leser zum Nachmachen und Selbstschreiben angeregt werden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Ich und meine Welt
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Filmprojekt: "Mord in der Nacht"

Unterrichtseinheit

In diesem Unterrichtsprojekt erstellen Schülerinnen und Schüler der Grundschule einen eigenen Film. Dafür produzieren sie einen kurzen Spielfilm, den sie anschließend mit dem Programm Windows Movie Maker® bearbeiten.Einen Film selbst drehen – davon konnten frühere Generationen nur träumen. Mit der heutigen Technik ist dies im wahrsten Sinne des Wortes ein Kinderspiel, so dass man ein solches Projekt schon mit Grundschulkindern angehen kann. Das Erstellen eines Spielfilms von circa 30 Minuten Länge fördert die Kinder in vielfältiger Weise. Neben der Erarbeitung einer Handlung und der Darstellung der Charaktere lernen sie mit der Kamera umzugehen und ein einfaches Schnittprogramm zu bedienen.Aufgrund der Länge empfiehlt es sich, das Projekt als Arbeitsgemeinschaft nach der Schule laufen zu lassen. Das diesem Unterrichtsentwurf zugrunde liegende Beispiel wurde im Rahmen der Offenen Ganztagsschule an einer Grundschule in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit einer städtischen Jugendeinrichtung einmal die Woche (zwei Schulstunden) über einen Zeitraum von einem Schulhalbjahr hinweg durchgeführt. Vorbereitungen der Lehrkraft Die Lehrkraft sorgt während der Gesamtdauer des Projektes für die Bereitstellung der Technik, das heißt zwei DV-Kameras, Filmkassetten und geladene Akkus. Es empfiehlt sich, mit einem zusätzlichen externen Mikrofon zu arbeiten, um den räumlichen Abstand zwischen Kamera und Darstellerinnen und Darstellern zu überbrücken. Lehrkräfte sollten sich, wenn nicht bereits geschehen, mit dem Windows Movie Maker® vertraut machen. Er ist für Windows integriert. Außerdem ist die Lehrerin oder der Lehrer für die Aufbewahrung der Requisiten und Kostüme verantwortlich. Einführung in das Projekt Zur Vorentlastung findet zunächst eine Stillarbeit statt, die die Lehrkraft aber auch vorab als Hausaufgabe aufgeben kann. Grundlage hierfür ist das Arbeitsblatt 1, mit dessen Hilfe die Kinder ihren Lieblingsfilm beschreiben sollen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse präsentiert haben, führt die Lehrkraft mit ihnen anhand einer MindMap ein Brainstorming zu verschiedenen Film-Genres wie zum Beispiel Krimi, Musical, Literaturverfilmung oder Drama und zu allgemeinen Themen des Films durch. Szenario Basiert der Film auf einer literarischen Vorlage? Oder soll es eine ganz neue Geschichte sein? Welche Personen gibt es? Was passiert? Anhand dieser Fragestellungen wird, ebenfalls in einer Gesprächsrunde, die Handlung des Films skizziert. Anschließend werden die Rollen verteilt. Als Hausaufgabe (Arbeitsblatt 2) sollen sich die Kinder Gedanken über den von ihnen zu verkörpernden Charakter machen. Storyboard: Komponenten und Vorgehensweise Der nächste Schritt besteht in der Erstellung eines so genannten "Storyboards" (Arbeitsblatt 3). Es ist in fünf Bereiche unterteilt: Szene, Bild, Ton, Text und Requisite. Die einzelnen Szenen werden festgelegt und von den Kindern gezeichnet. Beim Text kann zwischen zwei Vorgehensweisen gewählt werden: Entweder man legt nur grundsätzlich fest, was in einer Szene inhaltlich "rüberkommen" soll, und lässt die Kinder dann improvisieren, oder man lässt die Kinder ein Drehbuch schreiben, mit dem sie anschließend arbeiten. Erfahrungsgemäß funktioniert die erste Methode gut und lässt die Kinder natürlicher agieren. Außerdem müssen an dieser Stelle die Drehorte sowie Requisiten und Kostüme besprochen werden. Arbeitseinteilung Wenn das Storyboard erstellt ist, erfolgt die Einteilung des Teams in Kamerakinder und Schauspielerinnen und Schauspieler. Außerdem wird ein Kind zur Aufnahmeleitung ernannt, die sich um Storyboard, Requisiten und Kostüme kümmert. Die Regie übernimmt die Lehrkraft. Die Kamerakinder bekommen im Anschluss eine kleine Einweisung in den (verantwortungsvollen!) Gebrauch der Kamera. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Filmgenres auseinander. denken sich eine schlüssige Handlung aus und lösen diese in Szenen auf. denken sich Dialoge aus (improvisieren oder schreiben) und lernen diese gegebenenfalls auswendig. spielen Theater. setzen sich mit Sprache auseinander. artikulieren deutlich. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können mit einer Digital-Video-Kamera umgehen. betrachten und bearbeiten die Szenen im Computer. lernen das Bearbeitungsprogramms Windows Movie Maker® kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Gruppen gemeinsam das Thema. setzen sich mit realen Abläufen auseinander.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Spezieller Förderbedarf, Berufliche Bildung

Rheuma bei Kindern und Jugendlichen (Sekundarstufe II)

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Rheuma bei Kindern und Jugendlichen" befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Rheumaerkrankung junger Menschen. Sie lernen das Krankheitsbild mit Symptomen sowie den möglichen Umgang mit Betroffenen kennen. Nicht nur ältere Menschen, sondern auch Kinder und Jugendliche erkranken an Rheuma. Mithilfe dieser Unterrichtseinheit wird die "unsichtbare Krankheit" sichtbar und nachvollziehbar gemacht. Die Schülerinnen und Schüler lernen Einschränkungen junger rheumakranker Menschen im Alltag kennen. Neben fachlichem Wissen wird auch vermittelt, wie die Lernenden mit Betroffenen umgehen können. Sie werden dafür sensibilisiert, wie ein Leben mit Rheuma aussehen kann. Dafür eignet sich besonders der Simulationshandschuh der Rheuma-Liga. Hier können sie diesen kostenlos für den Einsatz im Unterricht bestellen und alle Fragen rund um das Thema Rheuma an uns richten. Sind betroffene junge Menschen in der Klasse, sollte vorab geklärt werden, ob sie sich "outen" möchten. Das Thema Rheuma im Unterricht erlebbar machen Die Unterrichtseinheit "Rheuma bei Kindern und Jugendlichen" kann im Rahmen des Biologieunterrichts sowie fächerübergreifend zum Thema "Inklusion" eingesetzt werden. Sie ist für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II konzipiert. Mithilfe der Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler das Krankheitsbild Rheuma kennen. Sie erfahren, welche biologischen Prozesse der Rheumaerkrankung zugrunde liegen und welche Symptome bei Betroffenen auftreten können. Die Lernenden erkennen, mit welchen Einschränkungen rheumakranke Menschen leben müssen und wie Nachteile rheumakranker Jugendlicher in der Schule ausgeglichen werden können. Neben fachlichem Wissen vermittelt die Unterrichtseinheit auch ein Verständnis für die Situation rheumakranker Menschen. Die Schülerinnen und Schüler werden dafür sensibilisiert, wie ein Leben mit Rheuma aussieht und welche Hilfestellungen Betroffene benötigen. Sie erfahren, dass Rheuma zwar nicht sichtbar ist, den Alltag der Betroffenen aber stark beeinflusst. Vorkenntnisse Vonseiten der Lehrkraft und der Schülerinnen und Schüler sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Die Unterrichtseinheit stellt sämtliche Materialien zur Erarbeitung der Lerninhalte zur Verfügung. Lediglich PCs und ein Internetzugang sollten verfügbar sein, damit die Lernenden Internetrecherchen durchführen und Videos zum Einstieg sowie als ergänzende Hintergrundinformationen anschauen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die biologischen Prozesse der Rheumaerkrankung sowie entsprechende Fachbegriffe. kennen das Krankheitsbild der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA). wissen, welche Symptome sowie Nebenwirkungen von Medikamenten bei einer rheumatischen Erkrankung auftreten können. erarbeiten, mit welchen Einschränkungen rheumakranke Menschen leben müssen und wie Nachteile rheumakranker Jugendlicher in der Schule ausgeglichen werden können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig weiterführende Informationen in Fachbüchern und im Internet. strukturieren, interpretieren, reflektieren und präsentieren eigenständig erarbeitete Inhalte. üben sich in der Gestaltung von Informationsbroschüren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen Stigmatisierungen junger rheumakranker Menschen. erfahren, wie sie mit rheumakranken Menschen sowie Mitschülerinnen und Mitschülern umgehen können. üben sich darin, in Diskussionen überzeugende Argumente rational einzubringen, und schulen so die eigene Ausdrucksfähigkeit. Mit dem interaktiven Quiz überprüfen die Lernenden spielerisch ihr Wissen zum Thema Rheuma und festigen es. Nach Beantwortung aller Fragen erscheint die erreichte Punktzahl und die Lösungen können angezeigt oder das Quiz kann nochmals durchgeführt werden. Dieser Film zeigt eine interaktive Erkundungstour, die Rheuma für gesunde Menschen nachempfindbar macht. Diesen Film finden Sie im Jugendportal der Deutschen Rheuma-Liga. Dieser Film vermittelt die eingeschränkte Beweglichkeit rheumakranker Menschen. Die Geschichte verdeutlicht, dass Rheuma viel Energie raubt. Fühlt sich Rheuma wie ein Schnupfen oder ein Knochenbruch an? Oder vielleicht wie Liebeskummer? Mit einem "Rheuma-Simulationshandschuh" können Schülerinnen und Schüler nachempfinden, wie es sich anfühlt, wenn sie mit geschwollenen Händen und schmerzenden Gelenken eine Wasserflasche öffnen, Schuhe schnüren oder den Mantel zuknöpfen. Hier könnnen Sie den Simulationshandschuh kostenlos bestellen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II
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