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Audio-Arbeit in der Schule

Dossier

Neben den klassischen Hörbüchern sind heute es heute vor allem Podcasts , mit denen auditive Medienprodukte Einzug in den Alltag von Kindern und Jugendlichen halten. Im Netz tummeln sich immer mehr Medienangebote, die ausschließlich über die Ohren wahrgenommen werden. Solche Hörmedien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unterwegs begegnet man kaum noch Heranwachsenden ohne Kopfhörer auf oder in den Ohren. An die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen anknüpfend hat die Audio-Arbeit das Potenzial vielseitig in den Unterricht eingebunden zu werden. Und die Arbeit mit Audio-Quellen bereichert den Unterricht nicht nur in motivatorischer Hinsicht : Die Schulung des Hörverstehens ist in den Fremdsprachen ein zentraler Bestandteil der unterrichtlichen Arbeit. Bereits in der Grundschule wird großer Wert auf das bewusste Hören und seine Bedeutung für Schreib- und Lesekompetenzen gelegt. In den Naturwissenschaften kann die Akustik als ein eigenes Themenfeld bearbeitet werden. Kurz: Der Bereich "Audio" hat eine nicht zu unterschätzende Relevanz für alle Schulfächer und -stufen. Dank der digitalen Medien vergrößern sich die Möglichkeiten, Audio-Arbeit zu betreiben, enorm. Anregungen für den Einsatz im Unterricht Dabei kommen auch die Möglichkeiten für Ihre Schülerinnen und Schüler nicht zu kurz, selbst aktiv und vor allem kreativ zu werden und eigene Audio-Produkte zu erstellen. Dieses Themendossier bündelt Ihnen beispielsweise Fachartikel rund um das Thema Audio-Arbeit. Thematisiert werden unter anderem die Vorteile von Audio-Projekten oder ihre Lernziele . Außerdem finden Sie verschiedene Möglichkeiten, wie sich Audio-Projekte in der Grundschule aber auch in den Sekundarstufen I und II im Unterricht umsetzen lassen. So stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, wie die Produktion von Podcasts im Mathematik- oder Fremdsprachenunterricht gewinnbringend eingesetzt werden kann. Mit Audio-Arbeit die Medienkompetenz stärken Zudem bietet die Arbeit mit Audio-Produkten die Möglichkeit gleich mehrere Bereiche der Medienkompetenz entsprechend der KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt zu fördern. Dabei steht bei einem entsprechenden Einsatz von Hörmedien im Unterricht vor allem der "Kompetenzbereich Analysieren und Reflektieren" im Mittelpunkt. Durch eine handlungsorientierte Durchführung von Audio-Projekten wird er durch die Bereiche "Produzieren und Präsentieren" , "Problemlösen und Handeln" sowie "Kommunizieren und Kooperieren" ergänzt. Die Schülerinnen und Schüler lernen Audio-Produktionen zu planen, den Vorgaben entsprechend umzusetzen und sie gegebenenfalls vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu präsentieren. Nebenbei setzen sie sich bei der Umsetzung des Projekts mit verschiedenen benötigten Programmen auseinander.

  • Fächerübergreifend
  • Mediennutzung und Medienkompetenz: Produzieren und Präsentieren

Eine Podcast-Radiostation im Französischunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der mehrwöchigen Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Sekundarstufe I und II gründen Lernende eine selbstverwaltete Podcast-Radiostation, schreiben Manuskripte, sprechen ihre Texte auf und veröffentlichen sie im Netz. Durch diese handlungsorientierte Medienproduktion entwickeln sie nicht nur ihre Sprech- und Schreibfertigkeit, sondern erleben auch, wie echte Zielgruppen ihre Inhalte nutzen und mit ihnen interagieren. Diese Unterrichtseinheit nutzt das Potenzial digitaler Medien, um Spracherwerb und Medienkompetenz zu vernetzen. Die Einheit beruht auf dem Gedanken des Web zwei Punkt null: Lernende sind nicht nur Konsumenten von Medieninhalten, sondern werden selbst zu Produzenten mit echten Verantwortlichkeiten. Aufbau und Phasen Die Unterrichtseinheit ist als mehrwöchiges Projekt angelegt und gliedert sich in vier Phasen. In der technischen Vorbereitung richten Lernende einen Blog auf WordPress-Basis ein und legen ein kostenloses Nutzerkonto bei einer Audioplattform wie AUDIYOU an. Sie organisieren Aufnahmegeräte (digitale Diktiergeräte, MP3-Rekorder oder Laptop mit Mikrofon) und laden die kostenlose Audiobearbeitungssoftware Audacity herunter. In der inhaltlichen Phase schreiben die Schülerinnen und Schüler Manuskripte. Eine typische Inspiration ist die Lektüre eines französischen Romans wie "Antéchrista" von Amélie Nothomb. Sie verfassen Dialoge zwischen Romanfiguren, schreiben Kurzhörspiele, die Leerstellen der Geschichte füllen, oder gestalten freie Textbeiträge. Eine Schreibkonferenz mit gegenseitigem Feedback sichert die Textqualität. In der Produktionsphase nehmen Lernende ihre Texte mit digitalen Geräten oder Computern auf, bearbeiten die Audiodateien mit Audacity, ergänzen sie mit kostenlosen Hintergrundmusiken und laden die MP3-Dokumente auf die Audioplattform hoch. Die Lehrkraft moderiert diesen Prozess. In der redaktionellen Phase organisieren sich die Lernenden als Redaktion: Sie wählen Themen, legen Veröffentlichungstermine fest und entscheiden gemeinschaftlich über die Ausrichtung ihrer Radiostation. Regelmäßig erscheinende Beiträge ermöglichen es Hörerinnen und Hörern, die Station via RSS-Feed zu abonnieren. Materialien und Flexibilität Das Unterrichtsmaterial umfasst vier Arbeitsblätter und zwei Tafelbilder. Eine Checkliste mit zehn Punkten sichert das Gelingen des Projekts durch klare Verantwortlichkeiten (wer administriert den Blog? Wer prüft Tonqualität?) und verbindliche Termine. Die Einheit lässt sich flexibel an verschiedene Jahrgangsstufen anpassen. Zentrale Ergebnisse sind eine live geschaltete Podcast-Radiostation mit regelmäßigen Beiträgen sowie die Erkenntnis, dass ihre Hörbeiträge tatsächlich von anderen Menschen gehört und heruntergeladen werden. Echte Publikation als Motivator Diese Unterrichtseinheit verfolgt das Prinzip "Produzieren statt Konsumieren" und nutzt die demokratisierenden Potenziale des Internets für schulisches Lernen. Der didaktische Mehrwert besteht darin, dass Lernende echte Zielgruppen erreichen – ihre Hörbeiträge werden tatsächlich von anderen Menschen gehört, heruntergeladen und möglicherweise kommentiert. Dies erhöht die Motivation erheblich und führt zu höheren Qualitätsansprüchen. Methodisch arbeitet die Einheit mit realen Publikationszielen: Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass ihre Texte öffentlich werden, was die Anforderungen an ihre Sprachproduktion erhöht. Dies führt zu ergebnisorientiertem Schreiben und Sprechen – zwei zentrale Kompetenzen des modernen Fremdsprachenunterrichts. Durch die Kombination von Schreiben (Manuskripte), Sprechen (Aufnahmen mit richtiger Aussprache und Intonation) und Technologie (Bearbeitung, Upload) werden verschiedene Lernzugänge angesprochen. Besonders wertvoll ist die historische und kulturelle Dimension: Die Erarbeitung der Geschichte der französischen "radios libres" (freien Radios) seit den neunzehn siebziger Jahren vermittelt kulturelles Kontextwissen. Lernende verstehen, dass ihr Projekt in einer Tradition von Bürgermedien steht – von Brice Lalondes ökologischem Piratenradio „Radio verte" (neunzehn siebziger Jahre) bis zu heutigen "radios associatives". Diese Perspektive würdigt ihre Arbeit als Teil einer größeren demokratischen Bewegung. Differenzierung und Individualisierung Differenzierungsmöglichkeiten ergeben sich durch mehrere Wege: Flexible Themenwahl ermöglicht es, dass Lernende Inhalte finden, die ihnen persönlich wichtig sind. Binnendifferenzierte Einführungsgruppen stellen sicher, dass jede Gruppe schrittweise in die Software Audacity und die Audioplattform eingeführt wird, sodass auch technisch weniger versierte Schülerinnen und Schüler mithalten können. Die Moderationsmethode bei der Redaktionssitzung erlaubt, dass alle ihre Themenideen einbringen und sich nach ihren Interessen spezialisieren (einige produzieren Interviews, andere Kurzhörspiele, wieder andere Musikkommentare). Wichtige Voraussetzungen und Herausforderungen Die Zustimmung der Erziehungsberechtigten zur Veröffentlichung muss schriftlich eingeholt werden. Auch muss geklärt sein, dass die Lehrkraft für Inhalte und deren Veröffentlichung verantwortlich zeichnet. Typische Stolperstellen sind technische Probleme (Tonqualität, fehlerhafter Upload, Kompatibilitätsprobleme zwischen Software und Geräten) – eine gewisse zeitliche Flexibilität bei Deadlines ist angebracht. Manche Gruppen werden schneller fertig, andere benötigen mehr Zeit; dies sollte vorher kommuniziert werden. Leistungsbewertung Zur Leistungsbewertung eignen sich Schreibkonferenzen mit Peer-Feedback (mündliche Mitarbeit), die Qualität der aufgenommenen Beiträge (Aussprache, Verständlichkeit, Inhalt), die Mitarbeit in der Redaktionssitzung sowie das finale Produkt selbst. Ein Portfolio mit den überarbeiteten Manuskripten und Reflexionen zum Lernprozess dokumentiert die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen schreiben kohärente und orthografisch sichere Manuskripte für Hörtexte, überarbeiten diese unter Anleitung und berücksichtigen dabei Feedback von Mitschülerinnen und Mitschülern. sprechen Texte laut vor, achten gezielt auf Aussprache, Intonation und Verständlichkeit und nehmen diese auf. bearbeiten geschriebene Texte zur Podcast-Produktion und setzen Rückmeldungen um. verarbeiten landeskundliche Inhalte (Geschichte der freien Radios in Frankreich, Bedeutung von Bürgerbeteiligung) und verknüpfen diese mit ihrem eigenen Projekt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen nutzen Blogs und Audioplattformen, um ihre Inhalte zu veröffentlichen, und erkennen deren Funktionsweise und Unterschiede. bedienen Aufnahmegeräte und die Audiobearbeitungssoftware Audacity zielgerichtet und eigenverantwortlich. laden Tondokumente korrekt auf Webplattformen hoch, verlinken diese sinnvoll und überprüfen die Funktionalität. reflektieren kritisch über digitale Veröffentlichungen und setzen sich mit Fragen von Urheberrecht und Datenschutz auseinander. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Kleingruppen zielorientiert zusammen, verteilen Aufgaben klar (Autor, Sprecher, Techniker, Redakteur) und unterstützen sich gegenseitig. führen Schreibkonferenzen durch und geben sich gegenseitig konstruktives, respektvolles Feedback. moderieren Redaktionssitzungen, in denen kollektive Entscheidungen getroffen werden, und hören einander aktiv zu. reflektieren ihre Zusammenarbeit regelmäßig und leiten Verbesserungen ab. entwickeln durch die Arbeit mit echten Zielgruppen Verantwortungsbewusstsein für ihre Äußerungen und Inhalte im öffentlichen Raum und verstehen die Reichweite ihrer Medienproduktion.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Soziale Ungerechtigkeit überwinden: Kunstprojekte in Kolumbien

Unterrichtseinheit

Die interaktiven Bildungsmaterialien zum Thema Friedenserziehung und weltweiter Gerechtigkeit von Brot für die Welt zeigen am Beispiel von Kunstprojekten in Kolumbien, wie Kinder und Jugendliche mithilfe von Kunstworkshops eine eigene Vision für eine gewaltfreie Zukunft entwickeln können. Ein virtueller Projektbesuch in Kolumbien - aufbereitet als interaktives Lernspiel - macht das Kunstprojekt greifbar. Das ergänzende Arbeitsheft mit Landesinformationen und Erfahrungsberichten von Jugendlichen vertieft die Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Unterrichtsmaterial "Kunst gegen Gewalt" bietet den Schülerinnen und Schülern mit einem virtuellem Projektbesuch via "Actionbound" (kostenfreie App) die Möglichkeit, die Lebenswirklichkeit von Gleichaltrigen in Kolumbien kennenzulernen und sich persönlich und zugleich interaktiv mit dem Thema Gewalt auseinanderzusetzen. Die Einheit ist als Rallye angelegt: Die Lernenden begegnen der jungen Sandra, lesen deren Lebensgeschichte und entwickeln ein gutes Ende für ihre Zukunft. Dabei erfahren sie mehr über Kunstprojekte für perspektivlose Jugendliche in Kolumbien und gestalten anknüpfend daran selbst kleine Kunstobjekte. Sie nehmen Audio-Beiträge auf oder lösen Quizfragen über Kolumbien. Ziel ist eine umfassende sowie mediengeleitete Auseinandersetzung mit sozialer Ungerechtigkeit und die Entwicklung eigener Lösungsansätze. Soziale Gerechtigkeit und Friedensbildung als Unterrichtsthemen: Beispiel Kolumbien Nicht überall auf der Welt leben die Menschen so friedlich wie hier in Deutschland. Das Leben von Kindern und Jugendlichen in den Großstädten Kolumbiens ist oft geprägt von Gewalt, Bürgerkrieg und Drogenkriminalität. Viele von ihnen wachsen in dieser unsicheren Welt ohne Perspektive auf ein friedliches Leben auf. Brot für die Welt unterstützt als weltweit tätiges Entwicklungswerk in mehr als 90 Ländern lokale Partner, die sich mit verschiedenen Projekten für die Verbesserung der Situation von armen und ausgegrenzten Menschen einsetzen. Die Schülerinnen und Schüler in Deutschland können anhand von Beispielprojekten lernen, wie – etwa durch Kunstprojekte – soziale Ungerechtigkeit überwunden werden kann. Sie sollen als Teil der politischen Bildung und der Friedensbildung darüber informiert werden, welche Möglichkeiten der gewaltfreien Konfliktbearbeitung es gibt, wie Menschenrechte gestärkt, Gerechtigkeit gefördert und wie ein konstruktiver Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten aussehen kann. Das vorliegende Bildungsmaterial erschafft für diese Lernprozesse digitale und handlungsoffene Lernräume und bietet darüber hinaus Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten. Interaktives Unterrichtsmaterial "Kunst gegen Gewalt" Den Startpunkt dieser Unterrichtseinheit bildet eine Weltkarte, die zum Perspektivwechsel einlädt (siehe Download oder hier ). Auf der Karte gibt es Material zu sieben verschiedenen Projekten, die von Brot für die Welt gefördert werden. Über den jeweiligen QR-Code kann man jedes der Projekte virtuell besuchen. Mit einem Tablet oder Smartphone wird der QR-Code zum Projekt gescannt. Dazu muss die kostenlose App zuvor auf den Geräten installiert werden. Die Spielinhalte selbst können im WLAN abgerufen oder auch zuvor heruntergeladen und anschließend offline gespielt werden. Alle Projektbesuche sind als Gruppenreisen für drei bis fünf Spielende konzipiert, die gemeinsam an einem Gerät kreativ Aufgaben lösen und Gewinnpunkte sammeln. Die Inhalte zum Thema Gewalt und soziale Gerechtigkeit werden in Form einer digitalen Schnitzeljagd spielerisch und durch Medieninhalte wie Videos, Bildergalerien oder Audio-Beiträgen vermittelt. Am Ende des Spiels werden die Lernenden aufgefordert, ihre Spielergebnisse an eine vorher vereinbarte gemeinsame E-Mail-Adresse (im Allgemeinen der Lehrkraft) zu schicken. Auf dem interaktiven Whiteboard können die Ergebnisse dann im Unterricht präsentiert, verglichen oder damit weitergearbeitet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen landeskundliche Informationen über Kolumbien. vergleichen Eckdaten wie Einwohnerzahl, Einkommen etc. von Kolumbien mit Deutschland. beschreiben in eigenen Worten die schwierigen Lebensumstände von Kindern in Kolumbien. setzen sich mit dem Thema Gewalt auseinander und erkennen Zusammenhänge. lernen das Projekt "Proyectarte" als ein Kunstprojekt zur Friedenserziehung und zur Bildungsgerechtigkeit kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begeben sich in Kleingruppen auf eine interaktive Rallye und lösen gemeinsam Bounds. nehmen im Rahmen der Rallye eigene Audio-Beiträge auf, lösen Quizfragen und stellen Fotos in die App. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Situation von Kindern und Jugendlichen in Kolumbien und vollziehen einen Perspektivenwechsel. bearbeiten kooperativ die interaktiven Aufgaben und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen.

  • Kunst / Politik / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

SMART Trick: Kreative Kurzfilme erstellen

Unterrichtseinheit

Daumenkino ade? Nicht ganz! Stop-Motion-Filme nutzen das Prinzip: Schülerinnen und Schüler werden zu Regisseurinnen und Regisseuren eines Films, mit dem sie sich kreativ Lernenden ihrer spanischen Partnerklasse vorstellen können. Film ab! In dieser Unterrichtseinheit erstellen Schülerinnen und Schüler mithilfe eines SMART Boards einen kleinen Trickfilm, um sich ihren (eTwinning-)Partnerschülerinnen und Partnerschülern in Spanien vorzustellen. Die Lernenden erstellen vorab einen Dialog und ein Szenario, das sie anschließend kreativ an einem SMART Board umsetzen. Mithilfe der Stop-Motion-Technik werden einzelne Bilder fotografiert und mit einem Videoschnitt-Programm zum Leben erweckt. Anschließend werden die Figuren synchronisiert und erhalten so neben der Bewegung die passenden Stimmen. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich in dem Projekt "SMART Trick" mit der Verfilmung und Vertonung eines eigenen Stop-Motion-Films. Durch die gewählte Präsentationsform erzielt die Unterrichtseinheit bei Schülerinnen und Schülern eine große Motivation, sich der eTwinning-Partnerklasse vorzustellen. Durchführung der Unterrichtseinheit Drehbuch schreiben, editieren, synchronisieren: Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Bilder in Ihrem Unterricht laufen lernen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Sprachkompetenzen in den Bereichen Alltagsleben (Hobby, Sport, Alltag) und soziales Umfeld (Freunde, Freundschaft) erweitern, um diese während eines Austausches aktiv anwenden zu können. in der Fremdsprache kreativ mit Medien umgehen. ihre Arbeitsergebnisse ansprechend präsentieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen das SMART Board aktiv nutzen. Standardprogramme einsetzen. Inhalte mit Medien gestalten, diese visualisieren und präsentieren. die eigene Medienkompetenz ausbauen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen sich über die Ergebnisse der verschiedenen Arbeitsgruppen austauschen und dabei kommunikative Kompetenzen ausbauen. Teamkompetenzen und Teamentwicklungskompetenzen ausbauen, indem sie den Austausch von Ideen innerhalb der Gruppe erproben. Problemlösungskompetenzen aufbauen: Was passiert, wenn Inhalte sich nicht verwirklichen lassen wie gedacht? Den Schülerinnen und Schülern werden Inhalte und Phasen der Unterrichtseinheit vorgestellt und erklärt. Sie erfahren, was das Stop-Motion-Prinzip ist und wie es funktioniert. Außerdem werden sie in die Funktionsweise und Bedienung einer Digitalkamera eingewiesen. Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe eines Arbeitsleitfadens in Kleingruppen kreativ mit ihrem Projekt umgehen und sich dabei an die Vorgaben halten (Arbeitsblatt 1). Dazu erstellen sie zunächst einen Ablaufplan und einen kleinen Dialog. In der Notebook-Bibliothek des SMART Boards suchen sie geeignete Grafiken. Schritt 1: Grafiken fotografieren Wenn die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal einen Stop-Motion-Film erstellen, sollte der "Film" maximal 20 Sekunden, also 20 Bilder, lang sein. Sie ziehen die Grafiken auf das SMART Board und fotografieren mit einer Digitalkamera das erste Bild. Schritt 2: Fotoserie erstellen Im weiteren Verlauf bewegen die Schülerinnen und Schüler ihre Figur immer etwas weiter auf dem SMART Board, fotografieren sie und erstellen auf diese Weise insgesamt 20 Fotos. Schritt 3: Importieren in Software Nachdem alle gewünschten Fotos aufgenommen worden sind, werden diese auf den Desktop des Boards und dann per Drag and Drop in das Programm iStop Motion gezogen. Dort werden sie der Reihenfolge nach sortiert und können dann (zunächst noch) ohne Ton als Bildfolge abgespielt werden. In diesem Schritt stellen die Schülerinnen und Schüler die erarbeiteten Texte über ihre Person vor. Als Aufzeichnungsmöglichkeiten kommen in Betracht: Mobiltelefon MP3-Player (beispielsweise der iPod nano mit Tonaufnahmefunktion) integriertes Mikrofon des Laptops oder Computers externes Mikrofon. Schritt 5: Abgleich von Audio- und Bildspur Die Audioaufnahmen werden auf ihre Richtigkeit überprüft und anschließend in das iStop-Motion-Projekt eingefügt. Abschließend müssen die Schülerinnen und Schüler noch überprüfen, ob die Audiospur und die Bildspur gleich lang sind. Dann kann das Projekt exportiert werden, und es gilt: Film ab! Wie das fertige Ergebnis aussehen könnte, zeigt ein kleiner Beispiel-Film.

  • Spanisch / Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial "Weihnachten in Europa"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 im Rahmen einer fächerübergreifenden Projektwoche viel Wissenswertes rund um das Thema "Weihnachten in Europa" und präsentieren ihre Ergebnisse in Form eines Weblogs. Wie feiern unsere europäischen Nachbarn Weihnachten? Wo gibt es Parallelen, wo sind Unterschiede? Die Kinder nehmen per E-Mail Kontakt zu ihren Partnerschulen in Schweden, England, Griechenland und Frankreich auf. Sie vergleichen Weihnachtsbräuche und recherchieren im Internet zu den verschiedenen Ländern. Die Ergebnisse präsentieren die Schülerinnen und Schüler auf ihrer Weblog-Seite "Weihnachten in Europa - Christmas in Europe". Im Projekt wird mit einem Weblog gearbeitet, der genügend Webspace bietet, um neben Texten und Bildern auch Audio- und Videodateien zu veröffentlichen. Die teilnehmenden Schulen bekommen einen Zugang, um die Seite ergänzen zu können. Andere sind dazu eingeladen, die Beiträge ohne Anmeldung zu kommentieren. So entsteht eine informative kindgerechte Webseite, die jederzeit erweitert und überarbeitet werden kann. Weihnachten in Europa In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Kinder "online und offline" ausführlich mit europäischen Ländern und Religionen. Ihre Ergebnisse dokumentieren sie in einem Weblog. Der Schwerpunkt der Sequenz liegt auf der Recherche- und Publikationsarbeit mit dem Computer, daneben soll aber auch gebastelt, gekocht, gesungen und getanzt werden. Voraussetzungen Je nach Lernvoraussetzungen arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit einer oder mehreren vorgegebenen Internetseiten oder frei mit einer (Kinder-)Suchmaschine. Die Arbeit erfolgt optimalerweise in Teams von zwei, bei ungerader Klassenstärke auch drei Personen. Manchmal ist es auch sinnvoll, dass die Kinder sich für kurzfristige Arbeitsaufträge aufteilen. Je nach Zeitumfang können noch Audio- oder Videofiles aufgenommen und in das Weblog integriert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Weihnachtsbräuche und ähnliche Bräuche europäischer Länder kennen und vergleichen diese. entnehmen Informationen aus Texten oder auch aus dem Internet. erstellen durch Recherche im Internet einen Steckbrief mit Daten und Weihnachtsbräuchen zu einem europäischen Land und veröffentlichen diesen im Blog. recherchieren, wie man sich in anderen Ländern an Weihnachten grüßt. lernen die Flaggen europäischer Länder kennen und zeichnen diese auf. lernen europäische Weihnachtsrezepte kennen und probieren diese aus. lernen Weihnachtslieder und veröffentlichen diese im Blog. erfahren, dass in anderen Religionen andere Feste gefeiert werden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Internet als Recherche-, Präsentations- und Kommunikationsmedium kennen und nutzen. lernen den Umgang mit Digitalkamera und Mikrofon sowie die Veröffentlichung von Video- und Audiodateien kennen und nutzen. werten über Suchmaschinen gewonnene Informationen aus und nutzen diese für den Weihnachtssteckbrief. lernen per Kartei den Umgang mit dem Medium Weblog. nehmen mit einem Audioprogramm Texte und Lieder auf und veröffentlichen diese. nehmen Videofilme auf und stellen diese ins Blog ein. finden passende Filme im Internet finden und fügen diese in das Weblog ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Team oder in der Kleingruppe. tauschen sich aus und einigen sich, welche Inhalte sie veröffentlichen. lernen, dass in anderen Ländern gemeinsame, aber auch ganz gegensätzliche Bräuche gepflegt werden und akzeptieren diese.

  • Geographie / Jahreszeiten / Ich und meine Welt / Religion / Ethik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Spezieller Förderbedarf, Berufliche Bildung

Liebe und Partnerschaft: Was sich liebt, das heiratet.

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Liebe und Partnerschaft" erstellen die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen mit dem Handy, dem Tablet oder am Computer ihren eigenen Podcast über unterschiedliche Aspekte rund um Eheschließung, Scheidung und Trauung. Der Wunsch, eines Tages zu heiraten und eine dauerhafte Bindung einzugehen, ist bei jungen Leuten nach wie vor sehr beliebt. Fragt man gerade junge Mädchen, so haben diese nicht selten ganz konkrete Vorstellungen bezüglich der eigenen Hochzeit oder Familienplanung. Deshalb sind die Schülerinnen und Schüler in dieser Einheit aufgefordert, ein Podcast zum Thema Ehe zu erstellen. Das Material bietet Zahlen zu Eheschließung, Scheidung und Trauung sowie Gründe für eine Hochzeit oder auch Ursachen für das Scheitern einer Ehe. Die Schwerpunktsetzung der einzelnen Podcasts liegt im Ermessen der Gruppen selbst. Am Schluss erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Evaluationsbogen, um sich und die anderen Projekte angemessen bewerten zu können. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten in der Lage sein, mit ihrem Handy Audios aufnehmen zu können. Außerdem ist es hilfreich, wenn Sie mit dem Programm Audacity umgehen können, um die einzelnen Audios schneiden zu können. Mit Hilfe von QR-Codes sollten sie Zusatzinformationen über das Internet abrufen können. Es bietet sich an, in jeder Gruppe einen Experten oder eine Expertin der Technik zu haben. Didaktische Analyse Der Umgang mit moderner Technik ist in allen Bundesländern in den Lehrplänen festhalten. Auch die Arbeitswelt fordert und erwartet, dass Schülerinnen und Schüler moderne Medien nicht nur als Anwender bedienen, sondern auch kreativ damit umgehen können. Die vorliegende Einheit versetzt die Lernenden in die Lage, vorliegendes Textmaterial in ein ansprechendes Ergebnis (Podcast) umzuwandeln. Dies ist gerade im Sinne der Kompetenzorientierung ein wichtiger Ansatz. Das vorliegende Material ist vielseitig angelegt. Neben nüchternen Zahlen und sachlichen Informationen enthält es auch interessante Reportagen und anekdotenhafte Texte. Die Schülerinnen und Schüler müssen dieses für sich auswerten, reduzieren und so zusammenfügen, dass eine gemäß ihrer Grundidee gelungene Gesamtkomposition entsteht. Methodische Analyse Sollten die Schülerinnen und Schüler noch keine Erfahrungen mit Podcasts, Audacity oder der Aufnahme von Texten haben, so bietet sich eine fächerübergreifende Arbeit mit IT an, um die technische Seite im Vorfeld zu entlasten. Andernfalls sollten die benötigten Grundfunktionen von Audacity (import, export, fade in, fade out, cut) zumindest einmal am Beamer präsentiert werden. Der zeitliche Rahmen des Projektes muss unter Umständen den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Da die Lernenden mit unterschiedlichen Handys arbeiten, kann es zu Kompatibilitätsproblemen kommen. So hat der integrierte Recorder von Samsung ein anderes Audioformat wie iPhones und andere gängige Android Handys. Hier ist es hilfreich zu Beginn kurz zu überprüfen, ob die jeweiligen Audiodaten dann auch entsprechend verwertet werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Zahlen und Fakten zum Thema Eheschließung, Scheidung und Trauung kennen. lernen Gründe kennen, warum Ehen scheitern, aber auch warum Ehen funktionieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Statistiken Informationen. erstellen anhand ausgewählter Materialien ein Podcast zu einem vorgegebenen Thema. arbeiten mit diversen Programmen wie audacity und freesound.org. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam in einer Gruppe, lernen Aufgaben zu verteilen und termingerecht zu bearbeiten. setzen Schwerpunkte und werten Materialien diesbezüglich gemeinsam aus. präsentieren das Gesamtprodukt vor der Klasse.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Technische Prozesse planen und managen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für den fächerübergreifenden Unterricht der Klassen 9–10 stellt dar, wie technische Prozesse systematisch geplant, organisiert und reflektiert werden. Am Beispiel einer Baustelle analysieren die Schülerinnen und Schüler reale Projektabläufe und erkennen die Bedeutung von Arbeitssicherheit, Teamarbeit und Projektplanung. Mithilfe praxisnaher Aufgaben und anschaulicher Materialien lernen sie, komplexe Arbeitsschritte zu strukturieren und eigene Planungsprozesse zielgerichtet zu gestalten. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Thema Projektmanagement am Beispiel einer Baustelle und des Berufsbilds des Gerüstbauers / der Gerüstbauerin. Das Material enthält drei aufeinander aufbauende Arbeitsblätter und gliedert sich in drei bis vier Einzelstunden. Ideal eignet sich diese Unterrichtseinheit als Auftakt für eine eigene Projektplanung im schulischen Kontext. Durch Arbeitsblätter, Rechercheaufträge, zahlreiche (audio-)visuelle Inputs sowie lockere Gesprächsanlässe erarbeiten sich die Lernenden ein Grundwissen im Bereich Projektplanung. Themen wie der Arbeitsschutz und die Relevanz der Arbeitsvorbereitung nehmen dabei eine übergeordnete Rolle ein. Darüber hinausgehend lernen die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe anwendungsnaher Aufgabenstellungen und typischer Sachprobleme verschiedene Aufgabengebiete im Gerüstbauhandwerk kennen und erhalten so einen realitätsnahen Einblick in einen möglichen Tagesablauf. Dadurch kann das Interesse hinsichtlich dieses Handwerkberufs geweckt werden. Anhand der vielfältigen Aufgabenstellungen wird außerdem deutlich, welche Fähigkeiten und Kenntnisse in diesem Berufsfeld gefragt sind, sodass eine realistische Einschätzung hinsichtlich der eigenen beruflichen Eignung möglich ist. Die Unterrichtseinheit kann auch im Rahmen der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung genutzt werden und bezieht sich dabei vor allem auf die Rahmenlehrpläne der Länder Berlin, Brandenburg und Sachsen. Sie findet idealerweise in den Fächern Technik und Arbeitslehre in der achten und neunten Klasse an Haupt-, Real- und Gesamtschulen Anwendung, ist aber ebenso für den fächerübergreifenden Unterricht geeignet. Die Einheit kann auch in der zehnten Klasse an Gymnasien eingesetzt werden. Diese Unterrichtseinheit kann fächerübergreifend und im Rahmen einer Projektplanung genutzt werden, denn sie bietet Grundlagen zum Projektmanagement am Beispiel des Gerüstbaus. Die Schülerinnen und Schüler sollten eine gewisse Medienkompetenz besitzen, um einfache Recherchearbeit im Internet zu leisten und Informationen daraus ableiten zu können. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Arbeitsblätter liefern wichtige Zusatzinformationen, um die Aufgaben zu bearbeiten. Die erste Stunde dient dazu, einen ersten Einblick in das sicherheitsbedachte Arbeiten am Arbeitsplatz am Beispiel des Gerüstbauhandwerks zu erlangen und geht dabei insbesondere auf den Arbeitsschutz ein. In den folgenden Unterrichtsstunden wird die Thematik vertieft, indem die Arbeitsvorbereitung zunächst fokussiert wird und am Ende allgemeine Schritte des Projektmanagements formuliert werden. Es bietet sich an, dieser Unterrichtseinheit eine individuelle praktische Projektplanungsphase anzuschließen. Für die Zielsetzung des Unterrichts bietet sich eine Kombination aus darbietendem Unterricht, gelenktem Unterrichtsgespräch und kooperativem Lernen an. Hierfür werden Videoausschnitte als audiovisuelle Lernmaterialien verwendet. Besonderes Augenmerk wird auf das Prinzip der Praxisnähe gelegt. Das Material ist authentisch und erlaubt dadurch einen realistischen und praxisnahen Einblick. Durch die Diskussionen am Ende der Stunde werden die Schülerinnen und Schüler angeregt, über ihre jobtechnische Zukunft nachzudenken, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und eine eigene Meinung zu bilden. Der Unterricht kann außerdem als kommunikationsfördernd verstanden werden. Am Ende der Unterrichtseinheit verknüpfen die Schülerinnen und Schüler ihre erlernten Kenntnisse bei der Lösung komplexerer Aufgaben. Möglichkeiten der Differenzierung: Die Arbeitsblätter bieten Sprint-Aufgaben für schnellere Schülerinnen und Schüler an. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, komplexere Aufgaben- und Hausaufgabenstellungen reduziert anzubieten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen zentrale Schritte in Projektplanungen. erhalten Kenntnisse über das Berufsbild der Gerüstbauer/-innen. kennen einige Vorschriften zur Arbeitssicherheit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können einem Video und einem Text benötigte Informationen entnehmen. können nach Informationen im Internet recherchieren. präsentieren Ergebnisse analog oder digital. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Bewusstsein für individuelle Stärken und Schwächen. arbeiten sowohl autonom als auch kooperativ.

  • Technik
  • Sekundarstufe I

Der interaktive Fortsetzungsroman: "Die B@nde"

Unterrichtseinheit

Im Rahmen eines Leseprojektes mit digitalen Medien entwickeln Schülerinnen und Schüler einer Förderschule für Sprache einen interaktiven Fortsetzungsroman von Kindern für Kinder mit dem Titel: "Die B@nde und der geheimnisvolle Dieb". Erzählt wird die spannende Geschichte von "Kucku", einem gewitzten Papagei, der von einem ominösen Dieb entführt wird. Mit Geschick, Fantasie und guter Zusammenarbeit gelingt es der Schulklasse an der Erich Kästner-Schule in Paderborn, den Fall zu lösen (Emil und die Detektive lassen ein wenig grüßen). Leseförderung, insbesondere der Bereich des sinnentnehmenden Lesens, ist für sprachentwicklungsverzögerte Kinder, die nach Regelschul-Richtlinien lernen, von zentraler Bedeutung. Alle Kinder der Klasse lesen verhältnismäßig gerne, wenn auch zumeist wenig ausdauernd. Zur Steigerung der Lesemotivation wird das Interesse der Kinder an Abenteuergeschichten genutzt. Der Einsatz neuer Medien regt durch das große Potential an Interaktionsmöglichkeiten zum Mitmachen an. Unterrichtsverlauf Von der Planung zum fertigen Online-Roman: Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie sich das Projekt im Unterricht umsetzten lässt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zu einem Themenbereich / Wortfeld neue Begriffe kennen lernen beziehungsweise festigen. Grundzüge einer Geschichte unter Anleitung erarbeiten. Texte überarbeiten (Schreibkonferenzen). Dialoge formulieren und in Partner- beziehungsweise Gruppenarbeit aufnehmen. Texte mit Bildern und Grafiken ausgestalten. im Sinn erfassenden Lesen gefördert werden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Texte in einem HTML-Editor (zum Beispiel Frontpage) am Computer schreiben und überarbeiten. Grafiken in einen Text einfügen. Bilder einscannen und (unter Anleitung) bearbeiten. mit Tabellen Texte formatieren und gestalten. mit dem Windows-Audiorecorder gesprochene Texte aufnehmen und abspeichern. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in Partner- und Gruppenarbeit zusammen arbeiten und sich gegenseitig unterstützen. gemeinsam planen und gestalten. ihr Expertenwissen an andere weitergeben. selbstständig Informationen einholen. in der Wochenplanarbeit eigenverantwortlich und kooperativ arbeiten. Thema Die B@nde - ein interaktiver Fortsetzungsroman Autor Bernd Beuerbach Fächer Deutsch, Sachunterricht, Kunst, Musik, Sprachförderunterricht Zielgruppe ab der dritten Klasse Zeitraum 11 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Multimedia-Computer (eventuell vernetzt) mit Soundkarte und Headsets; Digitalkamera, Scanner Software: Textverarbeitung; HTML-Editor; Windows-Audiorecorder und / oder Audacity (Freeware), Bildbearbeitungsprogramm, zum Beispiel Irfanview (Freeware) Planung Verlaufsplan "Die B@nde" Steigerung der Lesemotivation Die Kinder sind begeistert von der Idee, selber eine Rolle im Roman spielen zu können. Auch ihre Familienmitglieder oder ihre Haustiere sollen in der Geschichte vorkommen. Diese hohe Identifikationsmöglichkeit dient zur Förderung der Lesemotivation. Um zu klären, wer welche Rolle übernimmt, werden die von der Lehrkraft vorbereiteten Fragebögen ausgeteilt. Als Hausaufgabe beantworten die Mädchen und Jungen die dort formulierten Fragen. Die Wortkarten Im Stuhlkreis wird noch einmal gemeinsam überlegt, wie weiter vorgegangen werden soll (Abb. 1, bitte anklicken). Die ausgefüllten Fragebögen werden besprochen und eventuelle Probleme geklärt. Die Lehrkraft hat Wortkarten zum Themenbereich 'Computer und Internet' vorbereitet. Jedes Kind bekommt zwei Karten. Anschließend werden reihum alle Begriffe erläutert. Die Spielregeln Ein Mädchen oder ein Junge zieht drei Karten. Die Begriffe, die auf diesen Karten stehen, bilden die Grundlage für ein Kapitel, das heißt, diese Begriffe müssen , die restlichen Wörter dürfen , in diesem Teil der Geschichte vorkommen. Dasselbe Kind bestimmt daraufhin ein weiteres Kind, welches als Co-Autor mitarbeitet. Die beiden denken sich zusammen mit der Lehrkraft - unbeobachtet von den Klassenkameraden - die Grundzüge und auch einige Details des ersten Kapitels aus. Das 1. Kapitel wird vorgestellt Die gesammelten Stichpunkte werden ausformuliert und in einen HTML-Editor (zum Beispiel FrontPage) eingegeben (Abb. 2, bitte anklicken). Anschließend wird der zunächst unformatierte und noch nicht bebilderte Text ausgedruckt und auf Diskette gespeichert. Gleich zu Beginn des Vormittags wird das 1. Kapitel der ganzen Klasse vorgelesen. Korrektur durch die Lehrkraft Da der Fortsetzungsroman gut leserlich und verständlich präsentiert werden soll, sind alle damit einverstanden, dass der Text von der Lehrkraft auf Rechtschreibung sowie Syntax und Grammatik überarbeitet wird. Ein Schüler und eine Schülerin entwerfen das 2. Kapitel (Wortkarten zum Thema 'Stadt'). Die beiden Autoren des 1. Kapitels machen passende Fotos und nehmen eine kurze Audiosequenz auf ("Olé, Oléoléolé ..."). Dann erhalten sie eine erste Einweisung in den HTML-Editor. Die Lehrkraft stellt den Schülerinnen und Schülern auf CD gebrannte Fotos, Zeichnungen und Geräusche zur Verfügung. Das 2. Kapitel wird der Klasse vorgelesen. Die nächsten beiden Schulkinder werden die Autoren des 3. Kapitels (Wortkartenthema: 'Wohnung / Haus'). Das zweite Autorenteam macht Fotos. Einer der beiden Autoren übt und spricht einen Satz, der per Audiodatei gespeichert wird (Abb. 3, bitte anklicken). Das 3. Kapitel wird vorgelesen. Das erste Autorenteam gestaltet das 1. Kapitel mit dem HTML-Editor. Zwei Kinder scannen die mittlerweile von allen Schülerinnen und Schülern der Klasse gemalten Bilder vom Papagei Kucku (Abb. 4, bitte anklicken). Ein Bauernhof soll der Schauplatz des 4. Kapitels sein. Ein Schüler, der direkt neben einem Bauernhof lebt und dort viel Zeit verbringt, und sein Freund sind die Autoren. Zuerst sammelt aber die ganze Klasse Begriffe, die zu dem Themenbereich passen: Hühnerstall, Mähdrescher, Wachhund, Kartoffelsack und so weiter. Erneut werden drei Begriffe gezogen und die beiden Autoren ziehen sich zusammen mit der Lehrkraft zurück. Das zweite Autorenteam fügt Zeichnungen, Fotos und Audiodateien in seine Seite (2. Kapitel) ein. Das 4. Kapitel wird vorgelesen. Autorenteam drei gestaltet die Seiten seines Kapitels, die 'Bauernhofgruppe' die des 4. Kapitels mit Fotos und Originaltönen von Bauernhoftieren. Das erste Autorenteam beendet seine Arbeit mit dem HTML-Editor. Zunächst werden wieder Begriffe, dieses Mal zum Thema 'Schule und Pause', gesammelt und ausgelost. Anschließend schreiben zwei Schulkinder mit Unterstützung der Lehrkraft Kapitel 5. Die Autorenteams zwei bis vier arbeiten an ihren jeweiligen Kapiteln (Überarbeiten der Texte, Zuordnen von Bildern, Audioaufnahmen). Kapitel 5 wird vorgelesen. Die beiden Schulkinder des Teams fünf werden in den HTML-Editor eingewiesen. Sie schreiben noch einzelne Passagen um und fügen Bilder und Fotos ein. Währenddessen befassen sich die anderen Schülerinnen und Schüler wieder mit dem Scannen, Verkleinern und Abspeichern von Bildern (Abb. 5, bitte anklicken). Ein Schulkind und die Lehrkraft beginnen mit Überlegungen zum 6. und letzten Kapitel. Der erste Teil des 6. Kapitels wird vorgelesen. Alle Gruppen arbeiten unter Einbeziehung des Computers an der Gestaltung ihrer Seiten. Die Teams fünf und sechs machen Fotoaufnahmen. Alle Kinder imitieren den Papagei Kucku - für die Hörbeispiele auf Kuckus Homepage. Einzelne Schülerinnen und Schüler malen Szenen der Geschichte, die später gescannt und in die Internetseiten eingebaut werden. Am Ende der Doppelstunde führen die Schulkinder eine Internetrecherche zum Thema 'Papageien' durch, deren Ergebnisse sie für die Homepage verwenden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I, Berufliche Bildung

Ein multimediales Bilderbuch – selbst gemacht!

Unterrichtseinheit

Bunte Jahreszeiten bieten Anregungen für ebenso bunte Bildergeschichten! Diese Unterrichtseinheit greift das Interesse von Kindern für Bildergeschichten auf und trainiert ihre Medienkompetenz. Mithilfe kindgerechter Software gestalten die Lernenden ein multimediales Bilderbuch und lernen den Computer so als ein kreatives Werkzeug kennen. Bunte Bildergeschichten gestalten In dieser Unterrichtseinheit bieten die Jahreszeiten eine Grundlage für Schülerinnen und Schüler, um darauf aufbauend eine Geschichte für ein multimediales Bilderbuch zu planen, umzusetzen und zu präsentieren. Bunte Blätter, saisonales Obst und Gemüse, die ersten Frühblüher im Garten, Schnee, oder, oder, oder. Die Kinder bringen ihre Ideen und Fantasien ein, erfinden Geschichten rund um die vier Jahreszeiten und bringen sie mittels digitaler Werkzeuge in eine Form. Computer und Software stellen hierbei ein spannendes Experimentierfeld dar und erlauben vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. So lernen Kinder im Vor- und Grundschulalter den Computer als kreatives Werkzeug kennen. Um ein multimediales Bilderbuch zu erstellen, bedarf es nur weniger Medien und Materialien. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick darüber, wie sie gemeinsam mit den Kindern ein virtuelles Bilderbuch mit Ton, Musik, Text und (Bewegt-)Bild erstellen. Hinweis: Um die Unterrichtseinheit zu verkürzen und den Fokus auf die Arbeit am Computer zu legen, ist auch die Nachgestaltung eines thematisch passenden Bilderbuchs denkbar. Hilfreiche Programme und Werkzeuge ThingLink Mit dem webbasierten und kostenlosen Werkzeug ThingLink können Schülerinnen und Schüler ein multimediales Bilderbuch gestalten, indem sie interaktive Bilder erstellen. Dafür werden auf einem Bild an ausgewählten Stellen (selbst gestaltete) audiovisuelle Elemente wie Tondateien, Videos, Bilder oder Links zu Webseiten eingebettet, die dann entdeckt und angeklickt werden können. Um ein multimediales Bilderbuch umzusetzen bietet sich die Funktion "Create tour" von ThingLink an, die es erlaubt bereits mit ThingLink gestaltete Projekte in ein neues ThingLink-Projekt einzubinden. Für die Nutzung des Programms ist die Erstellung eines kostenlosen Kontos erforderlich. Dieses können Sie hier anlegen. TuxPaint Das kinderfreunldiche und kostenlose Zeichenprogramm TuxPaint ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, die einzelnen Seiten des multimedialen Bilderbuchs frei zu gestalten. Anschließend können diese als Grundlagen genutzt werden, um sie mit ThingLink zu einem multimedialen Bilderbuch zusammenzufügen und weitere audiovisuelle Elemente einzubinden. TuxPaint finden Sie hier zum Download. Selbstkompetenz Die Kinder entwickeln eigene Ideen und versuchen diese umzusetzen. üben das deutliche und laute Reden. Medienkompetenz Die Kinder bauen Hemmschwellen gegenüber dem Computer ab. lernen den Computer als kreatives Werkzeug kennen und setzen ihn ein. spielen und arbeiten selbstständig mit dem Computer. lernen ein Softwareprogramm kennen. Sozialkompetenz Die Kinder sprechen sich miteinander ab, verteilen Aufgaben und übernehmen Verantwortung. tauschen sich über ihre Erfahrungen aus. hören einander zu. erkennen Grenzen.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Kunst / Kultur
  • Elementarbildung, Primarstufe

Sound-Produktion im Musikunterricht: hoerspielbox.de

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden Soundclips vorgestellt. Ob Hörspielproduktion oder Schultheater, Radioarbeit oder Multimedia-Live-Performance – Soundclips für die kreative Arbeit kann man eigentlich nie genug haben. Soundclips - Geräusche und Klänge aus dem Internet Am spannendsten ist es natürlich, sich mit Mikrofon und handlichem Aufnahmegerät selbst auf den Weg zu machen und Geräusche für die Medienproduktionen oder für Einspielungen bei Livedarbietungen aufzunehmen. Aber wie soll man zum Beispiel das Brüllen eines Elefanten aufnehmen, wenn nicht gerade ein Zoo um die Ecke zu finden ist oder ein Zirkus in der Stadt gastiert? Viel Sound-Material für die kreative Medienarbeit findet man natürlich im Internet, stellt sich nur wieder die Frage: Wo? Bevor man sich auf die mühsame Suche mit Hilfe von Yahoo und Co. begibt, lohnt sich ein Besuch bei einer Adresse, die umfangreiche Sammlungen an Soundclips bereithält. hoerspielbox.de: "Alles rund um Sounds im Netz" Die hoerspielbox.de ist ein gemeinsames Projekt des Festival "Z 2000" (Akademie der Künste Berlin) und der Hörspielabteilung des SFB. Zentrales Angebot sind 1000 lizenzfreie und qualitativ hochwertige MP3-Sounds: Geräusche und Stimmen, Instrumente und Atmos stehen zum Anhören und Mitnehmen bereit. Die Sounds können mit Hilfe einer eigenen Suchmaschine durchforstet werden, man kann sich aber auch eine Übersicht als Text herunterladen und offline lesen. Die hoerspielbox.de wendet sich direkt an Kinder und Jugendliche, die bei der kreativen Arbeit mit dem Computer unterstützt werden sollen. Dazu bietet die hoerspielbox neben den MP3-Files auch notwendiges Know-how für die Arbeit mit Sounds am Computer (Programme, ihre Bedienung, Anleitung zur Produktion einer eigenen Audiominiatur etc.) und einen Theoriebereich mit Texten zu den Themen Audio, Radio, Hörspiel und Klangkunst. Im Pool können dann eigene Ergebnisse vorgestellt werden und man kann sich über die Chatbox mit anderen austauschen.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Audio Lingua: authentische Hörverstehensübungen für den Fremdsprachen-Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Hörverstehensübungen im Fremdsprachen-Unterricht sind oft gestellt und langweilig? Auf Audio Lingua finden Sie authentische Sprachaufnahmen von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern für Lernende und Sprach-Interessierte. So macht das Hörverstehen Spaß! :-) Das Projekt Audio Lingua Audio Lingua ist ein Projekt der Akademie von Versailles, die dem französischen Bildungs- und Forschungsministerium unterstellt ist. Auf der Website werden Sprachaufnahmen von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern verschiedener Sprachen gesammelt. Auch Dialekte sind gefragt und willkommen. Das Angebot erstreckt sich nicht nur über die gängigen europäischen Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Interessierte können auch in besondere Sprachen wie Okzitanisch und Katalanisch hineinschnuppern oder sich Aufnahmen auf Arabisch anhören. Insgesamt sind ungefähr 8000 Audio-Dateien auf 14 Sprachen verfügbar. Das Besondere an dem Projekt ist: Alle können mitmachen! Wer sich für Sprache interessiert und andere Sprachen-Fans an der eigenen Muttersprache teilhaben lassen möchte, kann ganz einfach eine eigene Sprachaufnahme hochladen. Im Sprach-Unterricht kann das besonders motivieren. Die Schülerinnen und Schüler hören nicht nur Aufnahmen in der Fremdsprache, sie dürfen anderen Lernenden auch eigene Aufnahmen bereitstellen! Die vorgestellten Themen reichen von Steckbriefen bis hin zu Berichten über Ferien, Freizeit und Feste im Heimatland. Die Audio-Dateien können sowohl online gehört als auch heruntergeladen werden und sind für die private und unterrichtliche Nutzung lizenzfrei . Authentische Hörverstehen-Übungen im Fremdsprachen-Unterricht Für den Fremdsprachen-Unterricht sind authentische Sprachaufnahmen extrem wichtig. Sie trainieren das Hörverstehen der Lernenden und bereiten diese auf die Kommunikation in der Zielsprache gut vor. Da die Audio-Dateien auf Audio Lingua nicht didaktisiert sind, kommen sie einer authentischen Gesprächssituation in der Zielsprache besonders nahe. Ähnlich wie im echten Gespräch mit einem Spanier oder einer Britin müssen sich die Lernenden auf ein schnelles Sprechtempo, einen besonderen Dialekt oder auch lange Sätze einstellen. Dennoch bieten die Audio-Dateien den Vorteil, dass sie pausiert oder mehrfach angehört werden können. Audio Lingua im Fremdsprachen-Unterricht Mit seinen diversen Entdeckungsmöglichkeiten lässt sich das Tool Audio Lingua flexibler als eine klassische Hörverstehensübung in den Englisch-, Französisch-, Italienisch- oder Spanisch-Unterricht einbinden. Auf der Website können die Schülerinnen und Schüler auch eigenständig in den Audio-Dateien stöbern, interessante Aufnahmen aussuchen und diese den Mitschülerinnen und Mitschülern vorstellen. Auch themenbezogene Recherchen können spannend sein. Fragen wie "Wie feiert man Weihnachten in Spanien?" oder "Was tun Italienerinnen und Italiener für den Umweltschutz?" können mithilfe der Sprachaufnahmen im Unterricht beantwortet werden. Spannend kann auch ein Vergleich zweier Fremdsprachen sein. Unterschiede oder Gemeinsamkeiten von verschiedenen Sprachen können mit Schülerinnen und Schülern herausgearbeitet werden. So leistet die authentische Hörverstehensübung einen wichtigen Beitrag zum interkulturellen Lernen !

  • Französisch / Englisch / Italienisch / Spanisch

Materialsammlung Akustik

Unterrichtseinheit

Auf dieser Seite haben wir Informationen und Anregungen für Ihren Physik-Unterricht zum Themenkomplex Akustik für Sie zusammengestellt. Wissenschaftler der Universität in Bristol verwendeten Spektogramme für die Analyse der Rufe von 585 Füchsen. Sie identifizierten 20 Ruftypen und schlugen Bedeutungen für diese vor. Daraus ergibt sich die Frage, ob wir mithilfe der Wissenschaft Emotionen von Tieren interpretieren können. Der BowLingual Hundeübersetzer liefert einen ersten Ansatz für die Analyse von Hundebellen. Die Schülerinnen und Schüler wenden Kenntnisse über Schallwellen an und entscheiden anhand von Forschungsergebnissen, ob das Gerät hält, was es verspricht. Dabei gehen sie der Frage nach, ob die Schallwellen in menschliche Sprache übersetzt werden können. Thema Was sagt der Fuchs? Tierlaute interpretieren Anbieter ENGAGE Fach Physik Zielgruppe Sekundarstufe I Zeitraum 1-2 Schulstunden Technische Voraussetzungen Computer mit Internetzugang Tabellarischer Verlaufsplan Verlaufsplan "Was sagt der Fuchs?" Wissenschaftliches Arbeiten Analyse und Evaluation - Präsentation begründeter Erklärungen, einschließlich Erklärung von Daten in Bezug auf Vorhersagen und Hypothesen. Physik Wellen - Schallwellenfrequenz, gemessen in Hertz (Hz). Wellen in Materie - Beschreibung von Wellenbewegungen bezogen auf Amplitude, Wellenlänge, Frequenz und Periode. Die Schülerinnen und Schüler wenden Kenntnisse über Schallwellen an. lernen, eine mündliche oder schriftliche Argumentation, die durch empirische Beweise und wissenschaftliche Begründungen gestützt wird, auszuarbeiten und zu präsentieren. entscheiden, ob genug Beweise vorhanden sind, die die Behauptung stützen, dass ein Gerät das Bellen eines Hundes interpretieren kann. Über das Projekt Das Projekt ENGAGE ist Teil der EU Agenda "Wissenschaft in der Gesellschaft zur Förderung verantwortungsbewusster Forschung und Innovation" (Responsible Research and Innovation, RRI). ENGAGE Materialien werden durch das von der Europäischen Kommission durchgeführte Projekt ENGAGE als Open Educational Resources herausgegeben. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Definitionsgleichung der Geschwindigkeit kennen. wissen, wie die Durchschnittsgeschwindigkeit eines sich bewegenden Körpers bestimmt werden kann. die Zeit, die der Schall zur Ausbreitung einer definierten Strecke benötigt, mithilfe eines Computers und eines Kopfhörers experimentell bestimmen können. ein Experiment zur Bestimmung der Schallgeschwindigkeit in Luft (optional auch in Wasser) beschreiben und durchführen können. den Wert der Schallgeschwindigkeit in Luft (optional auch in Wasser) für eine Temperatur von 20 Grad Celsius kennen und wissen, dass dieser mit der Temperatur variiert. wissen, dass sich die Schallwellen in verschiedenen Materialien unterschiedlich schnell ausbreiten. Die Schülerinnen und Schüler sollen mit einer geeigneten Tonanalyse-Software (zum Beispiel Cool Edit) ein aufgenommenes Signal auswerten können. Oszillogramme interpretieren können. Thema Bestimmung der Schallgeschwindigkeit in Luft und Wasser Autor Patrik Vogt Fach Physik Zielgruppe Klasse 9-10 Zeitraum mindestens 2 Stunden Technische Voraussetzungen ein Computer und ein Stereokopfhörer pro Schülergruppe, Maßband, Tonanalyse-Software - zum Beispiel Cool Edit (Shareware, Windows), GoldWave (Windows, Shareware) oder Nero Wave-Editor Beobachtet man den Start eines Wettlaufs aus mehreren hundert Metern Entfernung, so liegt zwischen der optischen Wahrnehmung des Klappenschlags und des zu hörenden Knalls eine merkliche Zeitdifferenz. Dieser Effekt, den die Schülerinnen und Schüler aus dem Sportunterricht kennen, zeigt, dass die Ausbreitung des Schalls mit einer endlichen Geschwindigkeit erfolgt. Weitere Alltagserfahrungen führen zur gleichen Schlussfolgerung. Besonders eindrucksvoll ist die Zeitdifferenz zwischen der Wahrnehmung von Blitz und Donner bei einem weit entfernten Gewitter, aus der die Entfernung des Unwetters geschätzt werden kann. Bestimmung der Schallgeschwindigkeit Verschiedene experimentelle Varianten werden hier vorgestellt. Ein Low-Cost-Arrangement eignet sich zur Bestimmung der Schallgeschwindigkeit in Luft und in Wasser. Die Schülerinnen und Schüler sollen akustische Phänomene mit einem Audio-Editor aufzeichnen und analysieren. anhand exemplarischer Fragestellungen fächerübergreifendes Wissen erarbeiten, für das Inhalte aus der Mathematik, Physik, Biologie und Musik benötigt werden. den Computer als Mess- und Auswertungsgerät sowie zur Darstellung der Ergebnisse (html-Seiten) einsetzen. Thema Hörexperimente mit der Soundkarte Autoren OStR Gert Braune, Prof. Dr. Manfred Euler Fächer Physik, Mathematik, Biologie, Musik Zielgruppe Klasse 10 (Gymnasium); vertiefender Unterricht des 11. oder Projektunterricht des 13. Jahrgangs (Projektwoche) Zeitraum 3 Wochen bei Zusammenlegung aller Physik-, Mathematik- und Musikstunden in der Projektklasse Technische Voraussetzungen Windows-Rechner mit Browser und Soundkarte pro Gruppe (3 Schülerinnen und Schüler), Kopfhörer, Mikrofone, ggf. Internet Software Audio-Editor wie GoldWave oder CoolEdit96, Dekoder (kostenlos im Internet) Wird das Projekt (wie hier beschrieben) in die 10. Klasse eingebettet, so sollten die Schülerinnen und Schüler über grundlegende Vorkenntnisse in Bezug auf trigonometrische Funktionen verfügen, zum Beispiel den Graphen einer Sinusfunktion kennen und zeichnen können. Kenntnisse über Exponential- und Logarithmusfunktionen wären vorteilhaft, weil man dann zum Beispiel die Bezeichnung "dB" besser verstehen kann. Sie sind aber nicht unbedingt erforderlich. Projektverlauf Hinweise zur technischen Ausstattung, Einführung, arbeitsteilige Gruppenarbeit, Präsentation der Ergebnisse Erfahrungen und Ergebnisse aus der Erprobung Tipps zu den Hörexperimenten aus der Unterrichtspraxis, Screenshots aus den Programmen und Arbeitsergebnisse Prof. Dr. Manfred Euler ist Direktor der Abteilung Physikdidaktik am IPN und lehrt Didaktik der Physik an der Universität Kiel. Er ist derzeit vor allem im Rahmen verschiedener nationaler und internationaler Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Qualität des naturwissenschaftlichen Unterrichts tätig.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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