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Ist Biodiesel eine Alternative zu fossilen Kraftstoffen?

Unterrichtseinheit

Im Rahmen eines BlogQuests - ein WebQuest, der mit einem Blog erstellt wurde - informieren sich Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Blickwinkeln über Vor- und Nachteile der Kraftstoffalternative zu herkömmlichen Diesel oder Benzin.Das Biodiesel-BlogQuest beschäftigt sich mit dem Problem, dass die Preise für Benzin und Diesel stetig steigen. Es handelt von einem berufstätigen Mann namens Karl, der eines Morgens aus dem Radio die Information erhält, dass die Erdölpreise wieder einmal gestiegen sind und somit die Benzin- und Dieselpreise einen neuen Höhepunkt erreichen werden. In dem BlogQuest nehmen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Interessensstandpunkte ein und nehmen als Experten an einem Symposium zum Thema Biodiesel teil. Abschließend wird die ganzheitliche Betrachtung des Themas in Form von Zeitungsartikeln zu Papier gebracht. Relevanz des Themas im Unterricht Um auch weiterhin mobil zu bleiben, ist es wichtig, alternative Treibstoffe für Kraftfahrzeuge zu finden. Eine Möglichkeit bietet hier der Biodiesel. Ein Vorteil stellt der Bezug zur aktuellen Forschung dar. Derzeit gibt es in der EU mehrere wissenschaftliche Arbeitsgruppen, welche an der Optimierung des regenerativen Kraftstoffs arbeiten. Dies zeigt, dass Biodiesel in den Augen vieler Wissenschaftler eine Zukunft hat. Auch politisch ist das Thema Biodiesel aktuell, da zum Beispiel die obligatorische Beimischung von Biodiesel zu fossilem Diesel gesetzlich geregelt ist. Die wirtschaftliche und politische Aktualität wie auch die Verknüpfung zum Alltag der Schülerinnen und Schüler können die Motivation steigern. Ansätze zum unterrichtlichen Einsatz Zur Durchführung des BlogQuests gibt es zwei mögliche Ansätze: als Gruppenpuzzle oder als Einzelarbeit innerhalb der Gruppe. Beide Varianten werden in den Hinweisen zum Ablauf erläutert. Lehrplanbezug und Voraussetzungen Die Einordnung des WebQuests in die Lehrpläne von Hauptschule und Realschule sowie in die Typologie des WebQuest-Erfinders Bernie Dodge wird dargestellt. Hinweise zum Unterrichtsverlauf Zeiteinteilung und Ablauf der Unterrichtseinheit werden skizziert. Selbst gesteuertes, problemlösendes und (quellen-)kritisches Arbeiten stehen dabei im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler sollen gemäß der Bildungsstandards im Fach Chemie für den Mittleren Schulabschluss am Beispiel des Themas Biodiesel Verknüpfungen zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen und Erkenntnissen der Chemie aufzeigen. (E8) zum Thema Biodiesel unterschiedliche Internetquellen für ihre Recherchen nutzen. (K1) die Ergebnisse ihrer Internetrecherche situationsgerecht und adressatenbezogen präsentieren. (K7) fachlich korrekt und folgerichtig argumentieren. (K8) ihre Arbeit als Team planen, strukturieren, reflektieren und präsentieren. (K10) einen Zweig der Automobilindustrie darstellen, in denen chemische Kenntnisse zum Thema Wasser und Wasserstoff bedeutsam sind. (B1) gesellschaftsrelevante Aussagen aus unterschiedlichen Perspektiven diskutieren und bewerten. (B5) Thema Ist Biodiesel eine Alternative zu fossilen Kraftstoffen? Autoren Melina Hermsen, Silke Weiß; überarbeitet von Stephen Amann, Sven-Heiko Bubel, Rolf Goldstein Fach Chemie Zielgruppe 9. Klasse Gymnasium, 10. Klasse Realschule, 9. Klasse Hauptschule Zeitraum 5 Stunden Technische Voraussetzungen Computer, Internetzugang, Schreibprogramm, Mindmap-Programm (beispielsweise Freemind oder MindManager) 8.6 Wasser und Wasserstoff (Wasserstoff als möglicher Energieträger) Als Arbeitsmethode wird das eigenständige Informieren zum Thema "Wasserstoff als möglicher Energieträger" empfohlen. 8.6 Ohne Wasser kein Leben (Eigenschaften von Wasserstoff ) Als Arbeitsmethode wird die Internetrecherche zum Thema Energiequellen der Zukunft empfohlen. Hessisches Kultusministerium (Herausgeber): Lehrplan Chemie. Bildungsgang Hauptschule, Jahrgangsstufen 5 bis 9/10. 2002 Hessisches Kultusministerium (Herausgeber): Lehrplan Chemie. Bildungsgang Realschule, Jahrgangsstufen 5 bis 10. 2002 Hessisches Kultusministerium (Herausgeber): Lehrplan Chemie. Gymnasialer Bildungsgang, Jahrgangsstufen 8 bis 13. Sekretariat der Ständigen Konferenz der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (Herausgeber): Beschlüsse der Kultusministerkonferenz. Bildungsstandards im Fach Chemie für den Mittleren Schulabschluss. München/Neuwied: Luchterhand, 2005 Technische Voraussetzungen Die BlogQuest-Materialien dieser Unterrichtseinheit sind HTML-Seiten, die mit jedem gängigen Browser betrachtet werden können. Pro Kleingruppe sollte mindestens ein Computer mit Internetzugang vorhanden sein. Sollte ein Programm zur Erstellung von Mindmaps genutzt werden, ist vor Beginn des BlogQuests eine Einführung in den Umgang mit dem Programm für die Schülerinnen und Schüler notwendig. Beispielsweise kann das kostenfrei zu beziehende Programm FreeMind Verwendung finden. Fachliche Voraussetzungen Wasser mit seiner chemischen Zusammensetzung wird direkt zuvor im Unterricht behandelt. Dabei wird Wasserstoff als Zersetzungsprodukt des Wassers eingeführt. Aufgabentyp "Informationen zusammenstellen" und "Sachverhalte analysieren" WebQuests können nach ihrem Erfinder Bernie Dodge unterschiedlichen Aufgabentypen zugeteilt werden (WebQuest: A Taxonomy of Tasks, 2002). Der hier vorgestellte WebQuest lässt sich dem Aufgabentyp "Entscheidungen treffen" (Judgement Tasks) zuordnen. Dieser Aufgabentyp beinhaltet Kompetenzen aus anderen Aufgabentypen wie "Informationen zusammenstellen" (Compilation Tasks) und "Sachverhalte analysieren" (Analytical Tasks). Auch der Journalistic Task wird in diesem WebQuest mit einbezogen. Die Schülerinnen und Schüler sollen als eine Teilaufgabe den Beruf eines Journalisten annehmen und Fakten über die Diskussion des Symposiums in einem Zeitungsartikel darstellen. Darüber hinaus ist aber eine Entscheidung zu treffen, die nachvollziehbar begründet werden muss. Hierbei wird nicht nur reproduziert, sondern problemlösend und (quellen-)kritisch gearbeitet. Gerade dieser Aufgabentyp ist sehr praxisnah und bereitet die Schülerinnen und Schüler auf das spätere Berufsleben oder Studium vor. Das für die Durchführung dieser Unterrichtseinheit erforderliche Tool, der ArcExplorer der ESRI Geoinformatik GmbH, können Sie sich kostenlos aus dem Internet herunterladen. Allgemeine Informationen zum Einsatz des Tools, zum Beispiel zu seiner Funktionalität oder eine Anleitung zur Installation sowie die Internetadresse für den Download finden Sie in dem Lehrer-Online-Artikel "GIS-Projekte mit dem ArcExplorer". Auch in der Unterrichtseinheit "Wasser im Nahen Osten", mit der Lernende (und Lehrende!) an die Arbeit mit dem GIS-Tool herangeführt werden, finden Sie wichtige Informationen, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten, wenn Sie noch nicht ganz "GIS-sattelfest" sind (zum Beispiel zur Pfadberichtigung, die erforderlich wird, wenn Projektdateien auf einem Datenträger verschoben werden). Wasser im Nahen Osten - Einführung in ein GIS-Tool Diese Unterrichtseinheit führt Lernende und Lehrende an die Arbeit mit GIS heran. Die Schülerinnen und Schüler sollen gemäß ihrer Rolle eine Recherche zu dem Thema Biodiesel durchführen und anschließend in einer Gruppendiskussion ihren Interessensstandpunkt vertreten. Anschließend wird pro Gruppe ein Zeitungsartikel erstellt. Bei den Arbeitsphasen wird im Folgenden eine Unterteilung in Gruppenpuzzle (gekennzeichnet mit a) und klassische Gruppenarbeit (gekennzeichnet mit b) vorgenommen. Gruppenpuzzle (a) In dieser Phase werden fünf Stammgruppen gebildet und die unterschiedlichen Interessensgruppen an die Schülerinnen und Schüler vergeben. Nach der Bildung der Stammgruppe gehen die Schülerinnen und Schüler bei der Erarbeitungs-Phase in Expertengruppen (siehe Abb. 2). Klassische Gruppenarbeit (b) Es werden in dieser Phase Gruppen gebildet, sodass jedes Interessengebiet einmal vertreten ist. Hier bleiben die Schülerinnen und Schüler, anders als beim Gruppenpuzzle, bis zum Ende der Unterrichtseinheit in der gleichen Gruppe zusammen. Expertengruppen (a) In dieser Phase bilden sich die Expertengruppen (bei Anwendung des Gruppenpuzzles), in denen die Schülerinnen und Schüler zu dem Thema Biodiesel aus dem Blick ihrer Interessensgruppe recherchieren. Dabei können die Schülerinnen und Schüler ergänzend auf aktuelle Themen aus der Tageszeitung oder Artikel aus Zeitschriften zurückgreifen. Die Ergebnisse der Recherche können beispielsweise In einer Mindmap gesammelt und festgehalten werden. Bei der Erstellung der Mindmap sollte darauf geachtet werden, dass die Lernenden nur die Informationen notieren, die für ihre Interessensgruppe interessant sind. Bei dem Gruppenpuzzle ist es von Vorteil, wenn die einzelnen Expertengruppen sich noch innerhalb der Expertengruppe austauschen, sodass jede Schülerin beziehungsweise jeder Schüler mit den gleichen Ergebnissen zurück in die Stammgruppe gehen kann. Klassische Gruppenarbeit (b) In der Erarbeitungs-Phase sollen die Lernenden in Einzelarbeit nach ihrem Interessensgebiet wie auch Allgemein eine Recherche durchführen. Auch hier können die Schülerinnen und Schüler ergänzend auf aktuelle Themen aus der Tageszeitung oder Artikel aus Zeitschriften zurückgreifen. Die Ergebnisse der Recherche können die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel in einer Mindmap sichern. Bei der Erstellung der Mindmap sollte darauf geachtet werden, dass die Schülerinnen und Schüler nur die Informationen notieren, die für ihre Interessensgruppe interessant sind. Selbst gesteuertes Arbeiten Die Arbeit mit dem BlogQuest erfolgt in den Schülergruppen eigenständig und überwiegend selbst gesteuert. Der Lehrkraft kommt die Rolle eines Lerncoaches zu. Ergänzende Materialien Für ihre jeweiligen Forschungsgebiete stehen den Schülerinnen und Schülern im Quellenbereich des BlogQuests ausgewählte Links (siehe oben) zur Verfügung. Darüber hinaus ist es wünschenswert, wenn die Lernenden selbstständig in der Schul- oder Stadtbibliothek weitere Materialien beschaffen. Stammgruppen (a) Zurück in den Stammgruppen sollen die Schülerinnen und Schülern eine Diskussion führen, in der jeder Experte seinen Standpunkt vertritt. Gemeinsam sollen sie nun über den Nutzen von Biodiesel entscheiden. Dabei können die Mindmaps zur Diskussionsgrundlage herangezogen werden. Klassische Gruppenarbeit (b) In Ihrer Gruppe sollen die Schülerinnen und Schüler eine Diskussion führen, in der jeder Experte seinen Standpunkt vertritt. Ziel der Diskussion ist es eine gemeinsame Lösung zum Thema "Nutzen von Biodiesel" zu finden. Dabei können die Mindmaps als Diskussionsgrundlage dienen. Stammgruppen (a) Die Schülerinnen und Schüler sollen nun einen Zeitungsartikel aus eigener Sicht erstellen, indem sie die vorausgegangene Diskussion mit einbinden. Die einzelnen Zeitungsartikel können nun zusammengefasst werden und in einer Gruppenzeitung publiziert werden. Klassische Gruppenarbeit (b) Die Schülerinnen und Schüler sollen nun in der Gruppe einen gemeinsamen Zeitungsartikel erstellen, der die Ergebnisse der Diskussion zusammenfasst. Auch eigene Meinungen können mit einbezogen werden. Aus den Gruppenartikeln kann anschließend eine Klassenzeitung verfasst werden.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

La politique en France

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit verschaffen sich Ihre Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die politischen Parteien, Institutionen und die potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2017 in Frankreich. Die Schülerinnen und Schüler führen zunächst eine ausführliche Internetrecherche zu den politischen Parteien und Institutionen in Frankreich durch und beschäftigen sich mit aktuellen politischen Nachrichten. Im Anschluss lesen die Lernenden verschiedene Texte zur aktuellen politischen Lage und den Kandidatinnen und Kandidaten. Ihr Wissen festigen sie anhand von entsprechenden Fragen auf den Arbeitsblättern. Internetrecherche und Analyse von Beiträgen Die Lernenden werden eine arbeitsteilige Internetrecherche zu politischen Parteien und Institutionen in Frankreich durchführen, aber auch aktuelle politische Nachrichten aus französischen Zeitungsartikeln oder Nachrichtenbeiträgen (Radio oder Video) nutzen und analysieren (Arbeitsblatt 1). Hier bietet sich eventuell eine Ergebnispräsentation, zum Beispiel in Form einer PowerPoint-Folie oder einer Word-Datei, an. Spezielle Quellen für Französisch-Lerner Die angegebenen Quellen sind speziell auf Lerner der französischen Sprache zugeschnitten, das heißt, es findet sich entweder ein vergleichbarer Beitrag in deutscher Sprache, eine Transkription des Radio- oder Videobeitrags oder es handelt sich um Online-Zeitungen, die speziell für französische Kinder und Jugendliche konzipiert wurden, also sprachlich nicht zu anspruchsvoll sind. Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler französische Zeitungsartikel mit aktuellen Umfrage-Ergebnissen und Tendenzen zu den Kandidatinnen und Kandidaten der Präsidentschaftswahl 2017 lesen, dazu Fragen beantworten, Aussagen zu den Texten als richtig oder falsch bewerten und die Beiträge in deutscher Sprache zusammenfassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen französischsprachige Internetressourcen und filtern die gewünschten Informationen heraus. können diese Informationen entsprechend den Vorgaben aufbereiten und im Unterricht mündlich in französischer Sprache präsentieren. verstehen wesentliche Inhalte französischsprachiger Nachrichtensendungen (Audio/Video) und können diese zusammenfassen. entnehmen detaillierte Informationen aus aktuellen Zeitungsartikeln, beantworten Fragen, bewerten Aussagen zu den Texten als richtig oder falsch und fassen die Beiträge in deutscher Sprache zusammen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet und filtern bestimmte Informationen heraus. bereiten Informationen entsprechend auf und präsentieren diese. verstehen gesprochene Informationen und können diese analysieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gemeinsam mit einem Partner nach Informationen und teilen die Arbeit sinnvoll und gerecht auf. präsentieren zusammen mit einem Partner Informationen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

Großschreibung von Nomen

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Regel zur Großschreibung von Nomen kennen. Sie erkennen Nomen im Text und schreiben sie regelkonform auf. In dieser Einheit wird die Regel zur Großschreibung von Nomen eingeführt und spielerisch gefestigt. Nach der gemeinschaftlichen Erarbeitung der Rechtschreibregel wird das Wissen abwechslungsreich in verschiedenen Aufgabenformaten angewandt: So finden die Lernenden in vorgegebenen oder eigenen Beispielen passende Artikel zu vorgegebenen oder eigenen Namenwörtern, sie spielen in Kleingruppen ein Nomen-Spiel und sie finden Nomen in kleinen Witzen, Reimen oder in einem Suchsel. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten altersangemessen Wörter und Texte lesen und schreiben können. Didaktische Analyse In der Unterrichtseinheit "Großschreibung von Nomen" wird die Rechtschreibregel systematisch und nachhaltig erarbeitet. Ist das Verständnis der Regel gesichert, können die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit den Arbeitsblättern 1 bis 6 weiterarbeiten und die erlernte Regel in unterschiedlichen und motivierenden Übungen umsetzen. Methodische Analyse Die Methoden sollten sukzessive und kleinschrittig aufeinander bezogen sein. Die angebotenen Übungen sollen zur Mitarbeit motivieren und sich im Anspruch an den Könnensleistungen der Schülerinnen und Schüler orientieren. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Unterschiede zwischen groß- und klein geschriebenen Wörtern. ordnen den Nomen die passenden Artikel zu. können die Regel zur Großschreibung von Nomen selbstständig begründen und umsetzen. verstehen und bearbeiten schriftliche Arbeitsaufgaben selbstständig in dem ihnen angepassten Lerntempo. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend mit den Beiträgen anderer um. äußern sich themenzentriert. helfen sich gegenseitig bei der Aufgabenbewältigung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Kopieren von Zellbezügen

Unterrichtseinheit

In einem Rechnungsformular ist das Kopieren von Formeln eine Routinearbeit. Schnell kann es hier allerdings zu Fehlern kommen. Diese zu vermeiden - darum geht es in dieser Unterrichtseinheit.Nachdem die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichts in Wirtschaftsinformatik (Fach Informationswirtschaft) Grundlagen der Tabellenkalkulation mit Excel erlernt haben, dient die Unterrichtseinheit dazu, Kenntnisse im Bereich der Tabellenkalkulation auf eine kaufmännische Problemstellung anzuwenden. Die Problematik des Kopierens von Zelladressen in Excel wird anhand der Situation "Automatisierung der Rechnungserstellung" erarbeitet.Die Unterrichtseinheit dient dazu, die vorab erworbenen Kenntnisse im Bereich der Tabellenkalkulation zu erweitern und auf eine kaufmännische Problemstellung anzuwenden, die an Inhalte des Betriebswirtschaftslehre- beziehungsweise Rechnungswesenunterrichts anknüpft. Unterrichtsablauf und Einsatz der Materialien Der Umgang mit Formeln, einfachen Funktionen und Formatierungen sollte den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld bereits bekannt sein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen unter Anwendung relativer Zellbezüge die PC-gestützte Rechnungserstellung automatisieren. die Konstruktionsweise absoluter Zellbezüge kennen lernen. den Unterschied in der Anpassung relativer und absoluter Zellbezüge beim Kopieren erkennen. mithilfe absoluter Zellbezüge eine kopierfähige Formel entwickeln. die Auswirkungen einer gemischten Zelladressierung beurteilen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Problemlösungen selbstständig und unmittelbar am PC erarbeiten. die Fähigkeit und Bereitschaft erweitern, selbstständig mit dem PC kaufmännische Probleme zu lösen. die in Einzel-/Partnerarbeit am PC entwickelte Lösung vor der Klasse aufzeigen und erläutern. Thema Kopieren von Zelladressen in Excel - erarbeitet anhand der Situation "Automatisierung der Rechnungserstellung" Autoren Armin Hahn, Ursula Hahn Fach Wirtschaftsinformatik, Organisationslehre, Informationswirtschaft Zielgruppe Kaufmännische Berufsschulklassen, Wirtschaftsgymnasium, Höhere Handelsschule Technische Voraussetzungen ein Computer pro Schüler mit MS Excel Planung Excel - Zellbezüge Armin Hahn ist am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg tätig. Strukturierung des Unterrichts Durch die Verwendung einer einheitlichen Datei und strukturierter Arbeitsmaterialien wird eine systematische Vorgehensweise gewährleistet. Gleichzeitig wird den Schülerinnen und Schülern durch den Einsatz eines Informationsblattes weitgehend selbstständiges Arbeiten ermöglicht. Die sich an die Erarbeitungs- und Vertiefungsphasen jeweils anknüpfenden Sicherungsphasen dienen einerseits der verbalen Erläuterung des gewählten Lösungswegs und andererseits einer schriftlichen Fixierung der Problemlösung. Dies erleichtert insbesondere leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern die Arbeit. Problemsituation Ausgangspunkt ist eine Rechnung, die aufgrund einer Bestellung von Büromöbeln an eine Kundin erstellt wird. Die Schülerinnen und Schüler geben zunächst einen verkauften Artikel in das Rechnungsformular ein und führen verschiedene Berechnungen (Rabatt, Nettobetrag, Umsatzsteuer, Bruttobetrag, Skonto) durch. Wegen des Verkaufs zweier weiterer Artikel werden anschließend die für den ersten Artikel erstellten Formeln nach unten kopiert. Hierbei ergeben sich Fehler, da Excel beim Kopieren einer Formel sämtliche Zellbezüge automatisch anpasst. Auf der Basis eines Informationsblattes erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig das korrekte Kopieren von Zellbezügen und wenden es auf das Fallbeispiel der Rechnungserstellung an. Die Durchführung dieser Unterrichtseinheit bietet sich sowohl in kaufmännischen Berufsschulklassen als auch im Wirtschaftsgymnasium sowie in der Höheren Handelsschule an.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II

Soziale Medien: Online-Communities, Wikis und Blogs

Unterrichtseinheit

Der vorliegende Beitrag dient dazu, Ihnen einen Einblick in verschiedene Typen von sozialen Medien zu gewähren. Vorgestellt werden Online-Communities, Wikis sowie Weblogs. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf deren Einsatz in Lehr- und Lernzusammenhängen. Zunächst soll auf Online-Communities eingegangen werden, um daran anknüpfend die Nutzung von Wikis und Blogs näher zu erläutern. In diesem Zusammenhang werden nicht nur die Funktionen dieser sozialen Medien thematisiert, sondern auch deren Vor- und Nachteile in den Blick genommen. Anhand praktischer Anwendungsbeispiele wird schließlich das Potenzial von Online-Communities, Wikis und Blogs für den Unterricht herausgestellt. Hintergrundinformationen und Unterrichtsbeispiele Zu jedem der drei Themen - Online-Communities, Wikis und Blogs - werden zunächst relevante Hintergrundinformationen vorgestellt. Auch Beispiele aus der Praxis werden angesprochen, wobei es sich empfiehlt, an dieser Stelle auch die Nutzungsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler direkt abzufragen. Im weiteren Verlauf werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Unterricht vorgestellt, die eine differenzierte Betrachtung dieser sozialen Medien zulassen. Online-Communities im Unterricht Online-Communities im Unterricht Hintergrundinformationen zu Online-Communities sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Wikis im Unterricht Wikis im Unterricht Hintergrundinformationen zu Wikis sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Blogs im Unterricht Blogs im Unterricht Hintergrundinformationen zu Blogs sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden für die Gefahren und Risiken bei der Nutzung sozialer Medien sensibilisiert. lernen, wie sie sich vor den Gefahren, die sich durch die Anwendung von sozialen Medien ergeben können, schützen (zum Beispiel Schutz der Privatsphäre). wissen um die Vor- und Nachteile, die sich aus dem Einsatz von sozialen Medien (unter anderem Online-Communities, Wikis, Blogs) für den Unterricht ergeben. reflektieren darüber, wie Vorteile sozialer Medien ausgebaut und Nachteile reduziert werden können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Online-Communities kennen und wissen, was es bedeutet, Teil einer Online-Gemeinschaft zu sein (generelle Funktionen, Integrationsmöglichkeiten in den Unterricht et cetera). sind in der Lage, ein eigenes Wiki zu erstellen und mit diesem zu arbeiten (Inhalte hinzufügen, Inhalte verändern, Inhalte löschen, Beiträge untereinander verlinken, Administratortätigkeiten). erfahren, was ein Weblog ist, wie dieser funktioniert und verwendet werden kann. können die Funktionen der Software Twitter benutzen (Account anlegen, Nachrichten selbstständig verfassen, anderen auf der Plattform folgen). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Teamfähigkeit gestärkt, indem sie gemeinsam ein Wiki erstellen und dieses bearbeiten. Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt "Learn to teach by social web" erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. Einleitung Der folgende Beitrag soll darüber aufklären, was unter Online-Communities verstanden werden kann. Durch Erläuterungen und Beispiele erhalten Sie einen Überblick über deren Anwendungsmöglichkeiten für den schulischen Unterricht. Was ist eine Online-Community? Online-Gemeinschaften sind organisierte Gruppen von Menschen, die über soziale Medien miteinander kommunizieren und Inhalte und Interessen teilen. Beispiele für Online-Gemeinschaften sind zum Beispiel Twitter , Facebook oder die Plattform Instagram , auf der täglich mehr als 40 Millionen Bilder hochgeladen und geteilt werden. Um an Online-Gemeinschaften teilzunehmen, ist es fast immer notwendig, Mitglied zu werden. Hierfür kann man den eigenen Namen oder zum Schutz der Privatsphäre natürlich auch Pseudonyme verwenden. Angelegte Profile können in der Regel auch ohne größeren Aufwand wieder gelöscht werden, dies empfiehlt sich auch nach Abschluss einer gemeinsamen Arbeit im schulischen Rahmen. Weitere Hilfen zur Nutzung von Online-Communities Dieses Video erklärt auf einfache Weise, was Online-Gemeinschaften sind. Nutzen Sie das Wissen der Schülerinnen und Schüler. Am besten lernen Sie Online-Gemeinschaften kennen, wenn sie selbst Mitglied werden und an ihrem "Alltag" teilnehmen. Einsatz von Online-Communities im Unterricht Auch, wenn der Großteil der Lernenden bereits an verschiedenen Online-Communities teilnimmt, vermeiden Lehrkräfte häufig den Umgang mit diesen Medien. Der Grund dafür liegt in der potenziellen Unkontrollierbarkeit solcher Medien. Folgerichtig kann eine leichtfertige Nutzung auch Gefahren bergen. Allerdings ergeben sich auch viele Vorteile für Lehr- und Lernsituationen durch die Nutzung sozialer Medien. Aufgrund dessen sollte eine Integration in den Unterricht nicht von Vornherein ausgeschlossen werden. Vielmehr sollten Sie im Unterricht über die bereits gemachten Erfahrungen ihrer Schülerinnen und Schüler sprechen und gemeinsam die Gefahren thematisieren. Auf diese Weise können die Lernenden sensibilisiert werden. Informationen, wie Sie Sicherheitsvorkehrungen für den Einsatz sozialer Medien im Unterricht treffen können, finden Sie in dem Artikel "Sicherheit und Schutz im Internet" . Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler überlegen, was es bedeutet, Teil einer Online-Gemeinschaft zu sein: Welche Vorteile bieten sie? (zum Beispiel schnelle Kommunikation, weltweite Reichweite, schneller Austausch von Bildern und Inhalten). Welche Nachteile haben sie? (zum Beispiel Speichern von privaten Daten, Anonymität der anderen Benutzerinnen und Benutzer). Schutz der Privatsphäre Besprechen Sie mit den Lernenden, wie sie die Vorteile nutzen und die Nachteile minimieren können. Gehen Sie dabei besonders auf den Schutz der Privatsphäre ein. Als Grundlage bietet sich hier der Artikel zu "Sicherheit und Schutz im Internet" an. Gruppenarbeit Teilen Sie die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Gruppen ein. In diesen Gruppen sollen Sie sich nun auf eine Online-Community einigen und zu dieser ein Referat oder eine Präsentation erstellen. Als Hilfestellung kann auch dieser Artikel genutzt werden. Ansatzpunkte für den Unterricht finden Anhand dieser Einheit lernen nicht nur Ihre Schülerinnen und Schüler verschiedene Online-Communities kennen, auch Sie als Lehrkraft erhalten einen Überblick und können einschätzen, welche Möglichkeiten sich für den Unterricht bieten. Gegebenenfalls können Sie auch gemeinsam mit Ihren Lernenden überlegen, welche Vorteile Communities für den gemeinsamen Unterricht haben können und wie sie am besten eingebracht werden. Einleitung Folgender Textabschnitt beschreibt, um was es sich genau bei einem Wiki handelt. Außerdem wird eine Software vorgestellt, mit der Sie Wikis selbst erstellen können. Auf diese Weise erhalten Sie einen Einblick in die Möglichkeiten, die Wikis für den Unterricht bieten. Darüber hinaus werden einige Vor- und Nachteile der Nutzung vorgestellt. Was ist ein Wiki? Ein Wiki ist eine bestimmte Form von Website, die von jeder Nutzerin und jedem Nutzer bearbeitet werden kann. Informationen werden gemeinschaftlich im Wiki gesammelt und unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung. Das Besondere ist, dass auch Menschen ohne Kenntnis der Programmiersprache Inhalte hinzufügen, bearbeiten und löschen können. Eine der wichtigsten Funktionen in einem Wiki ist die Verlinkung von verschiedenen Beiträgen und Artikeln des Wikis untereinander. Durch diese Verknüpfungen erreichen Sie, dass Besucherinnen und Besucher andere Artikel zu ähnlichem Inhalt schneller finden und aufrufen können. Hintergrund Wikis können auch selbst erstellt werden. Eine Software, die sich hierfür anbietet, ist MediaWiki . MediaWiki wurde ursprünglich für die freie Enzyklopädie Wikipedia entwickelt und steht jeder Nutzerin und jedem Nutzer kostenfrei zur Verfügung. Einfach Verwaltung des Wikis Auf der Website wird Schritt für Schritt erklärt, wie man ein eigenes Wiki erstellt. Über einen Bearbeitungsbutton auf der erstellten Seite können die Besucherinnen und Besucher den ausgewählten Inhalt verändern. Die Administratorin oder der Administrator des Wikis hat die Möglichkeit, die Anzahl derjenigen, die das Wiki bearbeiten dürfen, einzugrenzen. Darf eine Person nicht in den Bearbeitungs-Modus der Seite wechseln, erscheint nach dessen Aufruf ein Bereich, der durch einen Nutzernamen und ein Passwort geschützt ist. Sie alleine können somit bestimmen, wer das Passwort erhält und das Wiki bearbeiten kann. Jedes Mal, wenn eine Änderung vorgenommen wird, kommt es zu einer Aufzeichnung dieser. Über die Historie, in der die Abwandlungen festgehalten werden, lassen sich auch vorherige Versionen des Werkes wiederherstellen. Wenn Sie explizit etwas über die verschiedenen Funktionen von MediaWiki erfahren möchten, erhalten Sie über den Account von BlueSpiceVideo viele nützliche Anleitungen. Die folgenden zwei Videos stammen ebenfalls aus diesem Kanal. Installation MediaWiki Erstellen eines Artikels mit MediaWiki Vor- und Nachteile von Wikis Bevor Wikis im Unterricht eingesetzt werden können, sollten Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die Vor- und Nachteile von Wikis besprechen. Auch, wenn viele von diesen während des Umgangs mit Wikis von alleine auffallen, sollten sie im Unterricht ausdrücklich thematisiert werden. Vorteile Es ergeben sich neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fügen ihr Wissen zusammen. Die Bedienung eines Wikis ist einfach. Änderungen können nachvollzogen werden. Es kommt zu einer schnellen und weiten Verbreitung. Nachteile Jeder kann die Seiten bearbeiten: Informationen sind somit nicht wissenschaftlich geprüft. Öffentliche Wikis werden häufig für "Vandalismus" ausgenutzt. Wächst das Wiki schnell und werden viele Änderungen vorgenommen, ist die Kontrolle oft schwierig. Aufmerksam bleiben Diese angeführten Aspekte sind nur einige der Vor- und Nachteile von Wikis. Ihnen werden im Umgang mit dem Wiki noch weitere auffallen, die Sie gemeinsam mit der Klasse besprechen und sammeln sollten. Zusammenfassend bieten Wikis jedoch definitiv viele positive Aspekte für den Einsatz im Unterricht. Gemeinsam arbeiten zu einem Thema Erstellen Sie ein geschütztes Wiki und teilen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern den Benutzernamen und das Passwort mit. Gemeinsam sollten sie ein Thema bestimmen, wie zum Beispiel Sportarten. Danach sollen sich die Lernenden in kleinen Gruppen zusammensetzen und sich für die Bearbeitung einer Sportart entscheiden. Ziel ist es, gemeinsam über das Wiki einen Artikel zu verfassen, der sich mit allen möglichen Facetten der ausgewählten Aktivität beschäftigt. Vernetzung Nachdem jede Gruppe einen eigenen Artikel geschrieben und fertiggestellt hat, sollen diese untereinander verlinkt werden. Machen Sie die einzelnen Schülerinnen und Schüler jeweils für bestimmte Schlagwörter verantwortlich. Ihre Aufgabe ist es nun, die zugeteilten Begriffe innerhalb der verschiedenen Artikel zu verlinken, um so einen schnelleren Zugriff und eine größere Vernetzung möglich zu machen. Einführung und Themenverteilung Das folgende Unterrichtsbeispiel ist ein Projekt, das über längere Zeit durchgeführt werden sollte. Geben Sie Ihren Schülerinnen und Schülern jeweils ein Thema, zu dem sie in Einzelarbeit ein Wiki erstellen sollen. Die Themenfindung kann sich an aktuellem Unterrichtsstoff orientieren, Sie können aber auch gemeinsam mit den Lernenden ein Thema suchen. Zuvor sollten Sie Ihre Klasse mit der Funktionsweise eines Wikis vertraut machen. Wikis verwalten Aufgabe ist nun, dass alle zu ihrem Thema ein eigenes Wiki erstellen und dieses verwalten. Die Lernenden verfassen selbstständig Artikel, diese sollen aber möglichst auch von anderen bearbeitet und verändert werden. Die Lernenden sind somit dafür verantwortlich, die Änderungen zu prüfen und zu entscheiden, ob diese sinnvoll sind oder nicht. Auf diese Weise lernen sie auch automatisch die Vor- und Nachteile eines Wikis kennen. Weitere interessante Aspekte und Beispiele zum Einsatz von Wikis im Unterricht bietet auch der Text "Wikis in der Schule" . Einleitung Im letzten Abschnitt des vorliegenden Beitrags wird nun das soziale Medium Weblog , kurz Blog, vorgestellt. Neben den Funktionen sollen hier vor allem die Vor- und Nachteile benannt werden. Abschließend wird anhand von Anwendungsbeispielen illustriert, wie Blogs in den Unterricht integriert werden können. Was ist ein Weblog? Blogs sind grundsätzlich in sich abgeschlossen und spiegeln die Meinungen, Gedanken und Ideen der Personen wider, die sie anfertigen. So umfassen viele Blogs Stellungnahmen oder Nachrichten zu einem bestimmten Gegenstand, andere funktionieren dagegen eher als persönliche Online-Tagebücher. Mitunter sind sie auf wissenschaftliche Seiten oder Themen bezogen, um Diskussionen über spezielle Themen zu entwickeln. Die Autorin oder der Autor, Bloggerin oder Blogger genannt, steht hinter den Einträgen, die meist aus der Ich-Perspektive verfasst sind. Genutzt werden Blogs sowohl von Privatpersonen als auch von Prominenten, Sportlerinnen und Sportlern, Politikerinnen und Politikern oder großen Firmen. Grundsätzlich lassen sich durch Blogs kurze Nachrichten im Handumdrehen veröffentlichen und für andere zugänglich machen. Nahezu jeder Inhalt kann so geteilt werden. Blogs - eine individuelle Ausdrucksform Die meisten Blogs sind textbezogen, werden aber oft mit Bildern, anderen Blogs oder Medien sowie weiterführenden Links zu Websites, die sich auf ihr Thema beziehen, kombiniert. Angezeigt werden die Einträge üblicherweise in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Die Struktur und das Layout eines Blogs drücken dabei zumeist die Art und Weise einer Nutzerin oder eines Nutzers aus, Informationen zu sammeln und zusammenzustellen. Allgemein ist zu beobachten, dass Blogs immer mehr an Relevanz als Kommunikationswerkzeug in sozialen, arbeitsbezogenen, aber auch wissenschaftlichen Kontexten gewinnen. Blogs - einfach erklärt Mikroblogging mit Twitter Die Anwendung Twitter ist wahrscheinlich die am häufigsten genutzte und bekannteste Software im Bereich des Bloggings. "Twittern" ist dabei eine Form von Mikroblogging . Dies bedeutet, dass jede Nachricht, die veröffentlicht wird, nur 140 Zeichen lang sein darf. So posten Privatpersonen, Unternehmerinnen und Unternehmer oder auch Promis schnelle, kurze Nachrichten darüber, was sie gerade tun oder was Interessantes in ihrem Leben passiert. Um Twitter nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden und ein Konto anlegen. Dieses kann natürlich auch unter einem Pseudonym geschehen. Mehr zu diesem Thema können Sie auch in dem Beitrag "Sicherheit und Schutz im Internet" des L2T-Projektes nachlesen. Was ist Twitter - eine Erklärung Kostenlos Blogs erstellen mit Wordpress Möchten Sie eine Software nutzen, mit der auch Beiträge veröffentlicht werden können, die aus mehr als 140 Zeichen bestehen, eignet sich unter anderem das Programm "Wordpress" . Wordpress ist eine kostenlose Software zur Verwaltung von Inhalten wie Texte, Bilder und Videos. Um Wordpress nutzen zu können, muss die Software auf dem Computer installiert sein. Der Download der Software kann ganz einfach über die Website des Programms erfolgen. Einführung Wordpress Darum geht es Inhaltlich geht es in Shakespeares "Macbeth" um den Aufstieg des königlichen Heerführers Macbeth zum König von Schottland. Im Laufe des Stückes verwandelt er sich zu einem Tyrannen, bevor er am Ende in einem tragischen Kampf ermordet wird. Aufgabenbeschreibung Behandeln Sie mit ihren Schülerinnen und Schülern dieses Werk von Shakespeare. Wenn alle das Buch gelesen haben und der Inhalt bekannt ist, dürfen sich die Lernenden die Rolle einer der wichtigsten Personen aussuchen. Zum Beispiel könnte dies Macbeth selbst, eine der drei Hexen oder die Göttin Hecate sein. Jede Schülerin und jeder Schüler benötigt für die folgende Aufgabe einen Zugang zu Twitter. Dieser kann unter dem entsprechenden Namen der ausgewählten Rolle laufen. Die Lernenden sollen sich nun in ihre Rolle hineinversetzen und als Schauspielerin oder Schauspieler kurze Nachrichten auf Twitter veröffentlichen. Weisen Sie die Schülerinnen und Schüler darauf hin, dass sie so gut wie möglich in ihrer Rolle bleiben und vor allem auch die passende Sprache wählen sollen. Es wird interessant sein, wie die Lernenden in ihren Rollen untereinander agieren, aber auch wie Außenstehende am Weblog teilnehmen. Informationsbeschaffung über Twitter Wie bereits erwähnt, nutzen nicht nur Privatpersonen Twitter. Daher kann eine mögliche Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler sein, sich eine Person oder ein Unternehmen auf Twitter auszusuchen und dieser beziehungsweise diesem über einen gewissen Zeitraum zu folgen. Aufgabenbeschreibung Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler dabei entdecken und herausarbeiten, für welche Zwecke die Personen Twitter nutzen und auf welche Art und Weise sie das Mikroblogging anwenden. So nutzen beispielsweise viele Unternehmen Twitter, um neue Produkte anzukündigen. Darüber hinaus wird im Bereich der Politik oftmals Wahlkampf über die Plattform betrieben. Als Abschluss dieser Übung sollen alle von ihren gemachten Erfahrungen berichten. Neben den hier angeführten Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht können Sie viele weitere interessante Beispiele aus diesem Bereich auf der Seite der "blogwerkstatt" finden. Diese wurde übrigens ebenfalls mit dem Programm Wordpress erstellt.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Mittels Blutausstrich und interaktiven Übungen die Funktionen des menschlichen Blutes entdecken

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler die Zusammensetzung und die Aufgaben des Blutes kennen. Über einen fiktiven Zeitungsartikel über die Herstellung künstlichen Blutes nähern sich die Schülerinnen und Schüler in dieser Doppelstunde der Zusammensetzung und den Aufgaben von Blut. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zuerst die Zusammensetzung des Blutes . Dazu bearbeiten sie einen H5P-Lückentext über die Zusammensetzung des Blutes. Die erarbeiteten Informationen werden anschließend in einem Schaubild auf dem Arbeitsblatt selbstständig durch die Lernenden fixiert. Im Anschluss folgt ein kurzes Unterrichtsgespräch, indem die Notizen vom Schaubild besprochen werden. Im nächsten Teil erarbeitet die Klasse Details zu den festen Blutbestandteilen, den Blutzellen . Es kann ein Blutausstrich durch die Lernenden angefertigt werden. Hierzu müsste gerührtes (gerinnungsfreies) Schweineblut durch die Lehrkraft bereitgestellt werden sowie Materialien zum Mikroskopieren. Ein Anleitungsvideo steht zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten anschließend Details zu den Blutzellen . Die Informationen, die in der Tabelle auf dem Arbeitsblatt fehlen, sollen durch die Lernenden im Internet recherchiert und in das Arbeitsblatt eingetragen werden. Die Selbstkontrolle der recherchierten Informationen wird im Anschluss durch das Bearbeiten eines H5P-Drag & Drop Quiz durchgeführt. Durch das Platzieren der Bestandteile des H5P-Quiz erhalten die Schülerinnen und Schüler direkt Feedback zu den recherchierten Informationen. Bei Bedarf verbessern die Lernenden die Notizen auf dem Arbeitsblatt. Im nächsten Schritt verschaffen sich die Lernenden einen Überblick über die allgemeinen Aufgaben des Blutes , die bisher noch nicht im Rahmen der Blutzellen thematisiert wurden. Die Lernenden lesen dazu einen kurzen Text auf dem Arbeitsblatt und notieren die Aufgaben stichpunktartig. Im Anschluss werden die Notizen kurz in einem Unterrichtsgespräch besprochen. Als Puffer kann kurz auf das Thema Bluterkrankungen eingegangen werden. Hier könnte als Beispiel die Krankheit Leukämie vorgestellt werden. Abschließend wird der Einstieg in die Stunde aufgegriffen und die Schlagzeile über das künstliche Blut diskutiert . Die Schlagzeile ist nicht echt. Tatsächlich kann Blut jedoch bereits künstlich hergestellt werden. Der Prozess ist allerdings eher aufwendig und die erzeugten Mengen sehr gering. Blut ist in seiner Zusammensetzung und den Funktionen so komplex, dass es immer noch nicht möglich ist, es großtechnisch künstlich zu erzeugen. Daher werden täglich Blutspenden benötigt. Damit könnte man direkt zum nächsten Thema, der Blutspende beziehungsweise Blutgruppen überleiten. Als Gesamtzusammenfassung lösen die Lernenden eine H5P-Zusammenfassung. Das Thema Blut ist für die Lernenden sehr spannend. Teilweise bringen Schülerinnen und Schüler hier viel Vorwissen mit, teilweise hören sie Inhalte zum ersten Mal. Beim Einstieg muss die Lehrkraft durch Gesprächsführung eventuell etwas auf die Zielangabe lenken. Die Schülerinnen und Schüler erkennen den Zeitungsartikel als unechten Artikel, die Frage, ob Blut künstlich erzeugt werden kann, bleibt jedoch als Zielangabe bestehen. Eventuell muss die Lehrkraft anschließend durch Gesprächsführung auf die Zusammensetzung und die Aufgaben lenken. Die Lernenden müssen sich demnach den Stoff Blut genauer ansehen. Hier kann der Zusammenhang zwischen Zusammensetzung und Funktion betont werden, der ein Grundprinzip der Biologie darstellt. Bei der Übertragung der Informationen über die Zusammensetzung des Blutes in das Schaubild muss die Lehrkraft teils individuell unterstützen. Zwar haben die Schülerinnen und Schüler das H5P-Quiz in Form des Lückentextes gelöst, sie haben teils jedoch Schwierigkeiten, die Informationen auf das Schaubild zu übertragen. Hier sollte die Lehrkraft dazu ermuntern, es nach eigener Einschätzung zu probieren und die Sicherung durch ein Unterrichtsgespräch beziehungsweise das gemeinsame Verbessern des Schaubildes zu gewährleisten. Wenn es möglich ist, sollte die Lehrkraft den Blutausstrich anfertigen lassen. Dadurch werden zum einen experimentelle Kompetenzen eingeübt, zum anderen erkennen die Lernenden selbst die hohe Anzahl der roten Blutkörperchen und können das Aussehen selbst im Original erschließen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass einige Schülerinnen und Schüler sensibel in Bezug auf Blut reagieren und niemand gezwungen wird, zu experimentieren. Bei der Recherche der Informationen zu den Blutzellen sollte der Hinweis gegeben werden, dass die Ergebnisse nach Möglichkeit auf seriösen Webseiten eingeholt werden, zum Beispiel Rotes Kreuz. Hier kann es vor allem bei der Anzahl an Blutzellen zu Abweichungen in den Antworten der Schülerinnen und Schüler kommen, da mit Mittelwerten gearbeitet wird. Die Selbstkontrolle durch die Lernenden in Form des H5P-Drag- & Drop Quiz sichert gleiche Ergebnisse in der Klasse. Als Pufferlernziel kann die Krankheit Leukämie vorgestellt und diskutiert werden. Hier sollte darauf geachtet werden, dass eventuell Schülerinnen und Schüler im Umfeld mit der Erkrankung zu tun hatten und womöglich sensibel reagieren. Beim Rückbezug auf den Einstieg sollte aufgelöst werden, dass der Zeitungsartikel zwar nicht echt ist, Blut aber bereits in geringen Mengen künstlich hergestellt werden kann. Da dies aber sehr aufwendig ist und die Menge bei weitem nicht ausreicht, sind Blutspenden notwendig. Hier kann die Lehrkraft bereits auf das nächste Stundenthema verweisen oder auch direkt im Anschluss dazu übergehen. Die Gesamtzusammenfassung durch das H5P-Modul sichert die wichtigsten Informationen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären die Zusammensetzung des Blutes. benennen die festen Blutbestandteile und zählen Eigenschaften und Informationen auf. nennen weitere Aufgaben des Blutes. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und verarbeiten Informationen. bearbeiten ein Online-Quiz. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vergleichen eigene Informationen mit Informationen von Mitlernenden.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Deutsch in Willkommensklassen: Texte lesen und verstehen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit ist für den Einsatz in internationalen "Willkommensklassen" an weiterführenden Schulen bestimmt. Die Lernenden lesen kurze, fiktive Geschichten über das Alltagsleben in Deutschland und beantworten anschließend Fragen zum Gelesenen. Die Materialien dieser Unterrichtseinheit beinhalten jeweils einen Text zu spezifischen Themenschwerpunkten sowie einen Fragenkatalog . Bei den Texten handelt es sich um kurze, fiktive Geschichten über das Alltagsleben in Deutschland : Material 1: "Neue Nachbarn" (Schwerpunkte: Kontaktaufnahme und Kennenlernen ) Material 2: "Sarah-Sophie ist krank" (Schwerpunkte: Krankheit und Arztbesuch ) Material 3: "Viel zu tun" (Schwerpunkte: Haushalt, Wohnen und Alltagstätigkeiten ) Material 4: "Familie Müller kauft ein" (Schwerpunkte: Einkauf und Supermarkt-Artikel ) Material 5: "Ein Tagesausflug nach Hamburg" (Schwerpunkte: Freizeit, Reisen, Verkehrsmittel und Landeskunde ) Die Voraussetzungen für das Lesen der Texte und die Bearbeitung der Aufgaben zum Textverständnis sind ein Basiswortschatz sowie ein einfaches schriftliches Ausdrucksvermögen . Somit eignet sich die Unterrichtseinheit für Lernende in Willkommensklassen, die bereits über solide Grundkenntnisse der deutschen Sprache verfügen. Durchführung der Unterrichtseinheit Erfahrungsgemäß lässt sich der Unterricht in internationalen Willkommensklassen nicht so präzise planen wie in Lerngruppen des regulären Schulsystems, wo die Schülerinnen und Schüler über ähnliche Vorkenntnisse und Lernvoraussetzungen verfügen. Willkommensklassen sind dagegen strukturell meist viel heterogener, da die Schülerschaft in der Regel aus völlig unterschiedlichen Kulturen, Werte- und Bildungssystemen stammt. Vor diesem Hintergrund ist eine pädagogische, didaktische und methodische Flexibilität der Lehrkraft erforderlich. Planen Sie pro Material circa drei bis vier Unterrichtsstunden ein. Für alle Materialien ist folgender Ablauf zu empfehlen: Die Lehrkraft liest den Text laut, langsam und deutlich vor. Die Schülerinnen und Schüler achten auf die Aussprache und markieren unklare Formulierungen. Abschnittsweise werden unbekannte Wörter beziehungsweise Sachverhalte geklärt. Ein Beamer zur Visualisierung von Begriffen ist dabei sehr hilfreich. (In Material 3 kommt beispielsweise das Wort "Schaufel" vor. Indem das Bild von einer Schaufel gezeigt wird, entfällt eine langwierige Erklärung.) Tipp: Die Schülerinnen und Schüler halten "neue" Wörter in einem Vokabelheft fest. Bei Nomen fügen sie den entsprechenden Artikel hinzu. Der Text wird von den Schülerinnen und Schülern abwechselnd laut vorgelesen. Alle tragen jeweils einen begrenzten Textabschnitt mit möglichst korrekter Aussprache vor. Im Idealfall korrigieren sich die Lernenden bei Ausspracheschwierigkeiten gegenseitig. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten einzeln, in Paararbeit oder in Kleingruppen die Aufgaben zum Textverständnis. Wichtig ist, dass alle Fragen in ganzen Sätzen beantwortet werden; nur so lassen sich das Ausdrucksvermögen und der Satzbau trainieren. Übersetzungshilfen sind ausdrücklich erlaubt. Die Schülerinnen und Schüler lesen abwechselnd die Textverständnisfragen und die entsprechenden Antworten vor. Auch bei diesem Schritt ist eine gegenseitige Korrektur bei Bedarf ideal. Abschließend ist ein freies, lockeres Gespräch über die im Text enthaltenen Themen sinnvoll. Die Schülerinnen und Schüler können individuelle Fragen stellen, zu einzelnen Aspekten mehr erfahren, Sachverhalte kommentieren und generell das Alltagsleben in Deutschland mit ihren Herkunftsländern vergleichen. Die vorliegende Unterrichtseinheit eignet sich für Jugendliche mit Migrationshintergrund in Willkommensklassen an weiterführenden Schulen, die bereits über grundlegende Deutschkenntnisse verfügen. Sie zielt darauf ab, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in folgenden Bereichen zu fördern und zu vertiefen: Wortschatz Lesen und Vorlesen Aussprache Textverständnis Schriftliches Ausdrucksvermögen Rechtschreibung Zeichensetzung Grammatik Satzbau Landeskunde Reflexion über die Gesellschaft und den Alltag in Deutschland Diskussion auf der Grundlage von Textinformationen Die Materialien beinhalten jeweils eine kurze, fiktive Geschichte über das Alltagsleben in Deutschland. Die Wortwahl und der Satzbau entsprechen dem Sprachstand der Zielgruppe. Dies gilt auch für die Fragenkataloge zu den einzelnen Geschichten. Neben der Förderung der Lese- und Schreibkompetenz vermitteln die Texte auch wertvolle Einblicke in die Gesellschaft und den Alltag in der heutigen Bundesrepublik. Gerade für Jugendliche aus nicht-westlichen Ländern sind diese erkenntnisreich. Jede Geschichte bietet dabei einen bestimmten thematischen Schwerpunkt. Die Reihenfolge der Materialien ist ein Vorschlag und muss nicht zwingend eingehalten werden. Erfahrungsgemäß ist es empfehlenswert, die Lernenden individuell über die Arbeitsform entscheiden zu lassen: Manche Jugendliche wollen und können am besten allein arbeiten, andere bevorzugen Paar- oder Gruppenarbeit. Berücksichtigen Sie bitte folgende Punkte bei der Gestaltung der Auswertungsphase: Beziehen Sie möglichst alle Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe bei der Besprechung der Arbeitsergebnisse ein. Korrigieren Sie gemeinsam mit den Lernenden Grammatik-, Satzbau- und Ausdrucksfehler. Optimieren Sie die Aussprache. Klären Sie unbekannte Wörter. Halten Sie wichtige Vokabeln – parallel zur Besprechung – in einer Vokabelliste fest und notieren Sie zu allen Nomen den entsprechenden Artikel. Nutzen Sie die Texte als Gesprächsanlässe für thematische Vertiefungen, Kulturvergleiche und Diskussionen. Korrigieren Sie die Arbeitsergebnisse in den Heften der Schülerinnen und Schüler zeitnah im Hinblick auf die Rechtschreibung und Zeichensetzung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in folgenden Bereichen der deutschen Sprache: Wortschatz Lesekompetenz Textverständnis Schreibkompetenz Kommunikation Durch die Auseinandersetzung mit den Texten lernen sie darüber hinaus kulturelle und gesellschaftliche Aspekte des Alltags in Deutschland kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen im Fall von Paar- und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. halten sich an feste Gesprächsregeln und kommunizieren fair miteinander. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • DaF / DaZ
  • Sekundarstufe I

Entwicklung eines Bestellformulars im PDF-Format

Unterrichtseinheit

Ein elektronisches Bestellformular zu entwickeln gehört mittlerweile zu den Basisqualifikationen von kaufmännischen Auszubildenden. In der hier vorgestellten Unterrichtsstunde lernen sie, wie ein PDF-Formular entwickelt wird.Nachdem in der vorangehenden Stunde eine Dokumentvorlage auf der Grundlage von MS Word entwickelt worden ist, soll in der hier vorgestellten Stunde ein Bestellformular im PDF-Format angefertigt werden.Im Rahmen der didaktischen Planung des Bildungsgangs wurde für die Unterrichtsreihe Bürowirtschaft die Großhandelsunternehmung "INFOTEAM GmbH" als Modellbetrieb eingeführt, anhand dessen die Themenbereiche in realitätsnahe betriebliche Problem- und Entscheidungssituationen eingebunden sind. Somit orientiert sich der Aufbau der Unterrichtsreihe an Fragestellungen, die innerhalb durchgehender, Unterrichtseinheiten übergreifender Fallbeispiele auftreten. Um den Lernprozess zu unterstützen, werden die heutigen Lerninhalte anhand einer Handlungssituation erarbeitet, die sich auf die Notwendigkeit der Umwandlung eines auf MS Word-Basis entwickelten Bestellformulars in ein Betriebssystem- und anwenderprogrammunabhängiges Format bezieht. Die Arbeitsmaterialien Hier können Sie die im Download zusammengefassten Dateien einzeln öffnen und anschauen. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine Dokumentenvorlage auf der Grundlage von MS Word unter Berücksichtigung der Einstellungsoptionen in eine PDF-Datei konvertieren im Hinblick auf die Entwicklung eines elektronischen Bestellformulars die Formularfelder für die Eintragungen "Unternehmen, Privatperson, Bestelldatum, Firma/Name, Kunden-Nr., Straße, Postleitzahl, Ort, Artikel-Nr./Artikelbezeichnung, Menge, Stückpreis und Gesamtpreis" in einer PDF-Datei erstellen in Bezug auf die einzelnen zu erstellenden Formularfelder die geeigneten Feldtypen auswählen sowie die bei der Erstellung zu beachtenden Besonderheiten erarbeiten die zur Verfügung gestellten Informationsmaterialen zur Lösung der Aufgabenstellungen problemorientiert auswerten und anwenden ihre Präsentationstechnik sowie ihre Medienkompetenz durch die Ergebnispräsentation mithilfe von Laptop und Beamer stärken Hier haben Sie die Möglichkeit, die im Download zusammengefassten Dateien einzeln zu öffnen und anzusehen.

  • Orga / Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II

Das Verhältnis der Deutschen zur Nation

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler lernen im Rahmen dieser Unterrichtseinheit verschiedene Formen der nationalen Identität und Kultur im Wandel der Zeit kennen. Sie sollen sich der Problematik von Nationalismus bewusst werden und die Bedeutung nationaler Identität in der globalisierten Gegenwart reflektieren.Als die deutsche Nationalmannschaft am 13. Juli 2014 in Brasilien zum vierten Mal Fußballweltmeister wurde, schwamm eine ganze Nation in Schwarz-Rot-Gold. Die Nationalfarben der Bundesrepublik waren in den Wochen zuvor schon allenthalben präsent: auf Balkonen und an Fenstern, auf Autos ebenso wie auf Gesichtern und auf der Kleidung. Der nationalen Identität sichtbaren Ausdruck zu verleihen, Zusammengehörigkeit und letztlich auch Nationalstolz zu zeigen, war und ist in der Bundesrepublik keine Selbstverständlichkeit. Für viele Deutsche, insbesondere aus der älteren Generation, erzeugt das Fahnenschwenken und Flaggezeigen eher nationalistisches Unbehagen als nationale Glücksgefühle. Selbstständige Erarbeitung Das Material kann sowohl als Ganzes oder auch in Teilen verwendet werden. Im kompletten chronologischen Querschnitt erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in etwa zehn Schulstunden weitestgehend eigenständig die jeweiligen Themenbereiche und erfahren so, wie sich das Bild von Nation und die Einstellung zur nationalen Identität in Deutschland innerhalb eines Jahrhunderts gewandelt haben. Ihre Ergebnisse und Erkenntnisse sollen die Lernenden in unterschiedlicher Weise präsentieren. Ablauf Ablauf "Das Verhältnis der Deutschen zur Nation" Die Lernenden erarbeiten anhand von Internetquellen und Zeitzeugenberichten, wie sich die Einstellung zur nationalen Identität in Deutschland innerhalb eines Jahrhunderts verändert hat. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit der Entwicklung der Vorstellung von Nation, Volk und Patriotismus im Wandel der Zeit. erarbeiten die Unterschiede zwischen Nationalismus und Patriotismus. erkennen die Funktionalisierung des Patriotismus. beschäftigen sich mit Formen und Problemen des neuen Patriotismus. reflektieren historische und gesellschaftliche Probleme. reflektieren Zeitzeugenaussagen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Informationsquelle für die Auseinandersetzung mit einem historischen Thema. verarbeiten Informationen aus dem Internet eigenständig. nutzen unterschiedliche Präsentationstechniken und -medien, um die Ergebnisse darzustellen. nutzen Software zur kreativen Umsetzung eigener Ideen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren ziel- und ergebnisorientiert sowohl eigenständig als auch im Team. diskutieren und verwerten Ergebnisse in der Gruppe. Arminius und sein Denkmal Ausgehend vom 1875 im Teutoburger Wald errichteten Hermannsdenkmal befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Geburtsmythos der deutschen Nation. Sie lernen hierbei die Motive der Denkmalserrichtung kennen und setzen sich mit den historischen Fakten auseinander, zudem reflektieren sie die Wirksamkeit von Nationaldenkmälern. Die Lernenden sollen sich außerdem kreativ mit der Thematik beschäftigen und einen Entwurf zu einem modernen deutschen Nationaldenkmal vorlegen, dessen motivische Inhalte begründet werden müssen. Gegebenenfalls sind hier Anstöße von Seiten der Lehrkraft nötig. Begriffserklärung Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zunächst Begriffsdefinitionen, sodass sie eine terminologische Sicherheit erlangen. Daran anschließend setzen sie sich mit Zitaten zu den Begriffen Nation, Patriotismus und Nationalismus auseinander und müssen dabei die jeweilige Intention der Aussage eigenständig reflektieren sowie versuchen, diese auch zu kontextualisieren. Nationalgefühl 2014 Feindbild und Selbstbild spielten gerade in Zeiten der nationalstaatlichen Kriege eine wichtige Rolle in der Propaganda, um den Sinn des Kampfes auch in der Heimat stets zu verdeutlichen. Die Wahrnehmung der Deutschen als Barbaren war schon vor dem Überfall auf Belgien eine gängige Stereotype in den Nachbarländern, während des Krieges wurde diese stark ausgebaut. Analyse einer kriegspropagandistischen Karikatur Die Karikatur aus dem Kladderadatsch greift diesen Vorwurf des Barbarentums auf und persifliert ihn. Frankreich, Großbritannien und Russland werden personifiziert dargestellt, auf ihren Schultern sitzen Angehörige ihrer Kolonialvölker. Die Figuren wirken harmlos, eher unkriegerisch. Ihre Kriegshandlungen ("ihre Spur") werden aber als äußerst brutal und barbarisch dargestellt. Sie, die - so die Intention der Karikatur - die Kultur für sich beanspruchen, machen beim Töten auch nicht Halt vor Kindern, Frauen und Verletzten und verstoßen sogar gegen das geltende Kriegsrecht (zum Beispiel Angriff auf ein Lazarett, Verwendung sogenannter Dum-Dum-Munition). Deutschland und Österreich werden in Gestalt zweier einfacher Soldaten, die im Angriff begriffen sind, ganz "barbarisch" gezeigt. Ihr "Verfahren" ist zwar auch zunächst kriegerisch (Trümmer zerstörter Häuser), jedoch erscheinen die Soldaten als Helfer und gar Retter für Kinder, Alte und Verletzte. Das Ziel der vermeintlichen deutschen Barbaren ist die möglichst schnelle Wiederherstellung des Friedens, personifiziert in dem Friedensengel im Hintergrund, der schon die Ketten bereithält, um den ausgebrochenen Krieg wieder zu fesseln. Motive der und Mittel zur Fahnenflucht Anhand eines Zeitungsartikels aus der ZEIT befassen sich die Schülerinnen und Schüler anschließend mit den Motiven der und den Mitteln zur Fahnenflucht. "Volk" und "Nation" im Nationalsozialismus Anhand des Parteiprogramms sowie der Gesetzgebung von 1935 recherchieren die Schülerinnen und Schüler zur nationalsozialistischen Auffassung von Volk, Nation und Staats- beziehungsweise Reichsbürger und überlegen, welches nationale Selbstbild die Nationalsozialisten vermitteln wollten. Anschließend stellen sie eine Untersuchung zum aktiven Widerstand und zur Fahnenflucht im Zweiten Weltkrieg an. Volk und Nation in den Verfassungen Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Verfassungstexte der BRD und der DDR und erkennen hierbei das unterschiedliche nationale Selbstverständnis der beiden deutschen Staaten. Die BRD trat die Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches an und beharrte auch von daher auf der Einheit des deutschen Volkes, auch im Verfassungstext ist immer vom "Deutschen Volk" die Rede. In der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik von 1949 wird ebenfalls der Begriff "deutsches Volk" verwendet, das in einer "unteilbaren Republik" lebt. Somit ist auch hier die Vorstellung einer Nation und der Wunsch nach Einheit manifestiert - Aspekte, die auch in der DDR-Hymne ihren Niederschlag fanden. In der geänderten Verfassung von 1974 wird ein neues "nationales" Selbstverständnis deutlich, das von zwei Nationen ausgeht. So ist dann in der Verfassung konsequent vom Volk der DDR oder nur Volk und vom Staat der Arbeiter und Bauern die Rede, eine nationale Zuweisung fehlt. Analyse der DDR-Hymne Dass sich das Regime im Osten ab 1974 von jeglicher Form einer möglichen Wiedervereinigung und von jedem nationalen Patriotismus verabschiedet hat und auch Gedanken daran in keiner Weise offiziell lebendig halten wollte, können die Schülerinnen und Schüler durch de Analyse des Hymnen-Textes erarbeiten, in dem sich Textstellen wie "Deutschland, einig Vaterland" (1. Strophe) finden - ein Text, der ab 1974 nicht mehr gesungen werden durfte, aber dann nach dem 9. November 1989 eine regelrechte Renaissance erfuhr. Zeitzeugenaussagen Ausgehend vom Kriegs- und Boykotthetze-Artikel der DDR-Verfassung von 1949 (Art. 6) beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit der Problematik dieser Verfassungs- beziehungsweise später Strafrechtsbestimmung der DDR. Anhand eines Zeitzeugeninterviews lernen sie die Erfahrungen eines "Republikflüchtlings", der in den Augen des SED-Regimes als Staats- oder Republikfeind galt, kennen. In einer Zeitzeugenaussage eines ehemaligen Regierungsmitglieds der DDR erfahren die Lernenden, wie das kommunistische Regime den Verrats-Begriff definierte. Die Spiegelaffäre Im Zusammenhang mit dem Spiegel-Artikel "Bedingt abwehrbereit" vom 10. Oktober 1962 sprach der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer von einem "Abgrund an Landesverrat", der dann auch in der sogenannten "Spiegel-Affäre" mündete. Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich zunächst Informationen über die "Spiegel-Affäre" und erfahren in einem nächsten Schritt, welche langfristigen Veränderungen im Rechtsbewusstsein die Affäre mit sich brachte. Zudem befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem aktuellen Begriff des Staatsgeheimnisses und den strafrechtlichen Regeln des Landesverrats. Zum Einstieg sehen die Schülerinnen und Schüler sich einen Ausschnitt aus der Feier zur Wiedervereinigung vom 3. Oktober 1990 an und analysieren, in welchen Formen der Nationalstolz hier seinen Ausdruck findet. Anhand eines Zeitzeugeninterviews mit dem Schriftsteller Ulrich Plenzdorf kann der überschwängliche Patriotismus reflektiert und gegebenenfalls relativiert werden. Im Anschluss daran erarbeiten und erkennen die Schülerinnen und Schüler Probleme der Nationalidee im vereinten Deutschland. Ausprägungen des Patriotismus' in der Gegenwart Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich zunächst mit dem Phänomen des Party- oder Fußball-Patriotismus'. Daran anschließend reflektieren sie ihr persönliches Verständnis von Begriffen wie Vaterland, Nation, Patriotismus et cetera. Anhand des Artikels " Die zwei Gesichter der Vaterlandsliebe " von Volker Kronenburg vertiefen die Schülerinnen und Schüler die aktuelle Unterscheidung zwischen Nationalismus und Patriotismus. Im Anschluss daran reflektieren und diskutieren sie die generelle Notwendigkeit einer patriotischen Einstellung in der Gegenwart. Abschließend beschäftigen sich die Lernenden mit der Verwendung des Ausdrucks "Vaterlandsverrat/Vaterlandsverräter" als "Kampfbegriff" in der gegenwärtigen politischen Auseinandersetzung. Sie sollen dabei unter anderem erkennen, dass bestimmte historische Termini sensibel verwendet werden müssen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Going on a cruise – mediation tasks

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit behandelt das Thema Kreuzfahrten mithilfe zweier unterschiedlicher Mediationsaufgaben sowie eines Schreibauftrags. Zum einen sollen anhand eines Artikels die Vor- und Nachteile von Kreuzfahrten erarbeitet und zum anderen mithilfe eines Webquests ausgewählte Fragen beantwortet werden. Diese Unterrichtseinheit bietet sich aufgrund der abwechslungsreichen Aufgabenstellungen zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Abschlussprüfung an. Der Schwerpunkt liegt auf der Mediation und der Medienkompetenz.Die Unterrichtseinheit besteht im Wesentlichen aus drei Hauptaufgaben: Zwei davon sind Mediationsaufgaben, die je nach technischer Ausstattung der Schule nacheinander oder parallel bearbeitet werden können. Den Abschluss bildet eine Schreibübung, in der die Ergebnisse der Mediationsaufgaben zusammengefasst werden. Die drei Aufgaben im Detail Nach einer allgemeinen Einführung mit dem Schwerpunkt speaking, in der das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler aktiviert wird, zeigt die Lehrkraft der Klasse eine E-Mail, die die Rahmenhandlung der Stunde darstellt. Ein Freund namens Jack bittet um Hilfe: Zum einen möchte er sich über die Vor- und Nachteile eine Kreuzfahrt informieren und zum anderen überlegt er, ob er auf dem bekannten Kreuzfahrtschiff AIDA zu arbeiten anfangen sollte. Da der Internetauftritt des Kreuzfahrtanbieters auf Deutsch ist und seine deutschen Sprachkenntnisse nicht so gut sind, sollen die Lernenden für ihn einige Fragen beantworten. Eine weitere Mediationsaufgabe ist rund um den selbstverfassten Artikel Thoughts about cruising der fiktiven Zeitung "London Daily Reporter" gestrickt. Da Jack grundsätzlich etwas unschlüssig ist, was er von Kreuzfahrten halten soll und die Schülerinnen und Schüler nicht über das notwendige Hintergrundwissen verfügen, erhalten sie den Zeitungsartikel, der die Vor- und Nachteile von Kreuzfahrten gegenüberstellt. Ebenso erhalten die Lernenden dazu Fragen auf Deutsch, die sie auch in ihrer Muttersprache beantworten sollen. Den Abschluss bildet ein guided writing , in dem die Lernenden Jack Antworten geben. Die Schreibaufgabe kann von den Schülerinnen und Schüler als Hausaufgabe durchgeführt werden. Als weitere Vertiefung kann die Unterrichtseinheit Going on a cruise – from Crete to Venice bearbeitet werden. Kreuzfahrt – ein Thema für den Englisch-Unterricht Kreuzfahrten erfahren in den letzten Jahren große Beliebtheit. Sie bieten viele Vorteile, aber natürlich auch einige Nachteile. Es gibt zahlreiche bekannte Anbieter wie Costa, MSC oder AIDA, die ein sehr großes Spektrum unterschiedlichster Reisen auf dem Erdball für jeden Geschmack und jedes Budget anbieten. Viele Schülerinnen und Schülern haben möglicherweise schon einmal eine Kreuzfahrt angetreten und können der Klasse davon berichten. Im regulären Englisch-Unterricht findet dieses Thema jedoch kaum Beachtung, obwohl man sich dabei mit den vielfältigsten Aspekten beschäftigen kann. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten bereits durch den privaten Gebrauch einen sicheren Umgang mit dem Computer pflegen und dem Surfen auf einer Webseite vertraut sein. Das Webquest bedarf möglicherweise etwas Erklärungsbedarf. Grundsätzlich sollten die Lernenden mit den verschiedenen Aufgabentypen vertraut sein. Didaktische Analyse Die Lernenden sollten erkennen, dass das Thema Kreuzfahrt sehr vielfältig ist und man sich mit den unterschiedlichsten Aspekten auseinandersetzen muss. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass alles Vor- und Nachteile hat und es sich lohnen kann, diese gegeneinander genau abzuwägen. Neben der umfangreichen und informativen Seite von AIDA üben und lernen sie gezielt Informationen zu suchen und diese in eigenen Worten zu übersetzen. Da die Themen Urlaub, Freizeit und Reisen an sich schon ein hohes Maß an Motivation für Schülerinnen und Schüler beinhalten und auch das Unternehmen AIDA vielen bekannt sein sollte, ist davon ausgehen, dass die Aufgaben gerne bearbeitet werden. Methodische Analyse Durch die unterschiedlichen Phasen und wechselnden Sozialformen der Unterrichtseinheit sollte es den Schülerinnen und Schüler große Freude bereiten, die unterschiedlichen Aufgaben zu bearbeiten. Dies kann in ihrem individuellen Lerntempo geschehen. Speziell das Webquest als nicht alltägliche Alternative zur herkömmlichen Mediation sollte großen Spaß bei der Bearbeitung bereiten und zugleich die mediation auf eine andere Art üben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Wissen zum Thema Kreuzfahrten. wiederholen und üben verschiedene Aufgaben mit dem Schwerpunkt Mediation. erhalten einen Einblick in die Vor- und Nachteile einer Kreuzfahrt sowie in das Unternehmen AIDA. bereiten sich auf die Aufgabentypen der Abschlussprüfung vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den sicheren Umgang mit dem Computer in der Schule. recherchieren selbständig Fakten, Hintergründe und Kommentare im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterricht. sind diszipliniert beim Arbeiten mit dem Computer. lernen durch Partner- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Angebote vergleichen

Unterrichtseinheit

"Augen auf beim Autokauf ..." In dieser Unterrichtseinheit geht es zwar nur um Modellautos, aber Angebotsvergleiche ähneln sich doch sehr – egal bei welchem Produkt. Vor einem Kauf ist es wichtig, Angebote einzuholen und diese zu vergleichen, um eine adäquate Kaufentscheidung treffen zu können. Dies ist auch für die Schülerinnen und Schüler im privaten Kontext von Bedeutung, zum Beispiel beim Kauf von Handys oder Kleidung. Als Auszubildende in einem kaufmännischen Beruf benötigen sie zudem im Bereich der Beschaffung und im Verkauf Kenntnisse über Angebotsvergleiche, wobei mehrere Faktoren berücksichtigt werden müssen. Der Angebotsvergleich ist dem Themenkreis Geschäftsprozesse im Rahmen der Beschaffung zuzuordnen. Die Unterrichtsstunde beschränkt sich auf den quantitativen Angebotsvergleich mit drei Angeboten. Dieser Vergleich wird am konkreten Beispiel der Beschaffung eines Artikels in der RAND OHG durchgeführt. Eine Binnendifferenzierung erfolgt über den Einsatz der leistungsstarken Schülerinnen und Schüler als Helfer gegenüber schwächeren Lernenden. Unterrichtsablauf Der Ablauf der Unterrichtsstunde wird detailliert erläutert und die Einbindung der Arbeitsmaterialien beschrieben. Die Schülerinnen und Schüler sollen kriteriengeleitet eine Entscheidung treffen und einen Lieferer auswählen. Grundkenntnisse der Betriebswirtschaftslehre und der Wirtschaftsinformatik zur Bewältigung eines Beschaffungsprozesses miteinander verbinden. mittels einer Kartenabfrage ihr Vorwissen aktivieren und Arbeitsaufträge gemeinsam und zielgerichtet bearbeiten. sich gegenseitig unterstützen und ihr gemeinsames Vorgehen abstimmen. Thema Angebote vergleichen - rechnergestützte Durchführung Autor Anja Zielitzki Fach Bürowirtschaft, Informationswirtschaft Zielgruppe kaufmännische Berufsschule, Höhere Handelsschule Zeitraum 1 Unterrichtsstunde Technische Voraussetzungen je Schülerpaar ein Computer; Beamer Planung Angebotsvergleich Eckardt et al. 2005: Arbeitsheft Informationswirtschaft, Band 1, 2. durchgesehene Auflage, Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Schönigh Winklers GmbH, Darmstadt Nolden, R.-G. et al. (2004): Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen. Band 1, 7. Auflage, Bildungsverlag EINS, Troisdorf In der Mitte des Computerraumes befinden sich Tische, die Computerarbeitsplätze sind außen. Im Eingangsbereich des Computerraumes finden die Schülerinnen und Schüler eine Übersicht mit der Partnereinteilung und welcher der jeweiligen Partner sich am Rechner anmeldet. Zum Einstieg werden Modellautos (Artikel der RAND OHG) von der Lehrkraft hochgehalten oder alternativ auf die mittigen Tische gestellt, um die sich die Schülerinnen und Schüler versammelt haben. Die Lernenden sollen einen Bezug zu den Artikeln der RAND OHG herstellen. Die Lehrkraft informiert über den weiteren Verlauf. Um einen Angebotsvergleich durchführen zu können, ist das Vergleichsschema nötig. Die Schülerinnen und Schüler sollen mittels Kartenabfrage Kriterien notieren, welche für einen quantitativen Vergleich von Angeboten von Interesse sind. Es versammeln sich alle Lernenden vor der Tafel. Die Karten werden von den Schülerinnen und Schülern an die Tafel geklebt und anschließend entsprechend dem Vergleichsschema sortiert. Fehlende Kriterien können von den Schülerinnen und Schülern im mitgebrachten Buch nachgeschlagen und mit entsprechenden Karten ergänzt werden. Das Beispiel zum Angebotsvergleich ist aus dem Buch von "Eckardt et al." (Lehrerhandbuch und Arbeitsheft Band 1) entnommen. Die Lernenden werden aktiv gefordert. Die Sozialform der Partnerarbeit ermöglicht eine selbstständige und kooperative Durchführung des Arbeitsauftrags. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die vorgefertigte Tabelle und tragen dort das gemeinsam erarbeitete Vergleichsschema ein (angebotsvergleich_vorlage.xls). Anschließend führen sie selbstständig den Angebotsvergleich mithilfe des Computers und der Tabellenkalkulation in MS-Excel durch. Die Lehrkraft bereitet inzwischen den Beamer vor. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgt über den zentralen Computer der Lehrkraft und über den Beamer. Ein Paar stellt ihren Angebotsvergleich vor. Diese Datei wird auf den zentralen Rechner übertragen. Einer der Partner erklärt die Vorgehensweise, die von dem anderen Partner schrittweise am Computer gezeigt wird (einschließlich der Formeln). Das Paar nennt und begründet ihre Auswahlentscheidung für einen Anbieter. Für die übrigen Paare besteht die Möglichkeit ihre eigene Erarbeitung zu ergänzen. Anschließend ist der Angebotsvergleich zu speichern und für die Unterlagen auszudrucken. Die Kartenabfrage wird mithilfe eines Stimmungsbarometers reflektiert. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich erneut bewegen und können ihre Meinung äußern. Die Schülerinnen und Schüler nennen und erläutern, welche qualitativen Kriterien zur Unterstützung einer Entscheidung für einen Anbieter wichtig sind.

  • Orga / Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II
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