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"Spicy Literatur" im Klassenzimmer? Der BookTok-Hype um Dark Romance-Romane und ihre Potenziale für…

Fachartikel
5,99 €

Der Beitrag untersucht den aktuellen Hype von New Adult-Literatur und insbesondere von Dark Romance, dessen Popularität maßgeblich durch die BookTok-Community geprägt ist. Der Artikel nähert sich zunächst an Eigenschaften und Erzählweise der Texte an und untersucht die ambivalente Position des Genres im Spannungsfeld zwischen weiblicher Selbstermächtigung und der Reproduktion patriarchaler Geschlechterbilder. Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, inwiefern Dark Romance-Romane trotz der kontroversen Inhalte als Gegenstand im Deutschunterricht der Sekundarstufe II genutzt werden können, um literarische Darstellungen von Geschlechterrollen kritisch zu analysieren sowie literarische und mediale Kompetenzen von Schülerinnen und Schüler zu fördern.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Jesus Christus: Herkunft und Geburt

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit geht es um Fragen der Herkunft Jesu Christi. Ausgehend von biblischen, neutestamentlichen Texten werden die Umstände der Geburt Jesu Christi und sein Wesen in einigen Schwerpunkten erarbeitet.Die Weihnachtserzählungen der Synoptiker Matthäus und Lukas enthalten verschiedene Schwerpunkte der Herkunft und Kindheit des Erlösers Jesus Christus. Der Evangelist Johannes bietet demgegenüber eine theologische Einführung in die Menschwerdung. Das Dogma von der Gottesmutterschaft Mariens zeigt, dass Jesus wahrer Gott ist.Mit dem Begriff Kindheitsevangelium wird konkret eine apokryphe Schrift bezeichnet, die Ende des 2. Jahrhunderts entstand. Während diese Schrift nicht zum Kanon des Neuen Testaments gehört, werden die Geburt und erste Tage Jesu nur in den kanonischen Evangelien nach Matthäus und Lukas erzählt. In diesen sogenannten Weihnachtsevangelien wird die Menschwerdung Gottes in vielerlei Hinsicht veranschaulicht. Die Vorrede des Johannesevangeliums, der sogenannte Johannes-Prolog, ist keine Weihnachtsgeschichte wie in den beiden synoptischen Evangelien nach Matthäus oder Lukas. Es ist vielmehr ein strophisch gegliederter Hymnus, der das Geheimnis der Menschwerdung Jesu Christi theologisch umschreibt. Der sprachlich und inhaltlich sehr anspruchsvolle Text kann im schulischen Zusammenhang nur in wenigen Schwerpunkten erfasst und dargestellt werden. Zum Ablauf der Unterrichtseinheit In der ersten Stunde vergleichen die Lernenden wesentliche Inhalte der beiden Weihnachtsevangelien mit dem Ergebnis, dass beide Erzählungen stark voneinander abweichen. Es sollte als Lernergebnis festgehalten werden, dass es bei den Unterschieden nicht um eine Verdrehung oder Fälschung von Tatsachen geht, sondern um eine verständliche Erklärung der Menschwerdung Gottes. Den Kern der zweiten Stunde bildet der Johannes-Prolog. Beim lauten Vorlesen werden sprachlicher Rhythmus und inhaltliche Wucht des Hymnus spürbar. Im geführten Lehrer-Schüler-Gespräch werden einige Phänomene der Textgestalt erläutert: die hymnische Form, erkennbar an der Gliederung in Versen. die redaktionellen Einschübe, die nicht in Versen formuliert sind (Verse 6-8, 15, 18). die Ähnlichkeit mit dem Schöpfungsbericht des Alten Testaments (Vers 1). die stringente Hinführung auf "Jesus Christus", das letzte Wort in Vers 17, der letzten Zeile des Hymnus. (Vers 18 ist lediglich eine Überleitung zum Folgenden.) den inhaltlichen Höhepunkt in Vers 14: "Und das Wort ist Fleisch geworden". Die formal-inhaltliche Erarbeitung des Hymnus kann bewusst in Einzel- oder Gruppenarbeit und mit den unterschiedlich differenzierten Arbeitsblättern geschehen. In der dritten Stunde widmen sich die Lernenden der Figur Maria. Selbstverständlich spielt Maria bei der Geburt Jesu eine entscheidende Rolle. In dieser Unterrichtseinheit geht es jedoch weniger um die Frau und Mutter, sondern um das Wesen des Kindes, das sie zur Welt gebracht hat: Das Jesuskind ist Gottes Sohn, mithin selbst Gott. Um dies zu bekräftigen, wird Maria seit frühester Zeit als Gottesmutter verehrt. Da diese Thematik nicht leicht begreiflich ist, wird sie auf zwei unterschiedlichen Anspruchsniveaus erarbeitet: Einmal mit einfacheren, haptisch und meditativ orientierten Methoden, und einmal mit anspruchsvolleren kognitiven, textorientierten Methoden. Die einfachere Version ist eher für Sekundarstufe I (5./6. Klasse) geeignet, die anspruchsvollere eher für Sekundarstufe II (9./10. Klasse). Mithilfe der Arbeitsblätter erschließen sich die Lernenden Aussagen über Maria, die einerseits ihre Gottesmutterschaft bekräftigen, andererseits jedoch unchristliche Irrlehren enthalten. Wenn am Ende der Stunde noch Zeit bleibt, kann gemeinsam mit der Klasse die Lauretanische Litanei gebetet werden. Litaneien gehören heute zu den unbekannteren Gebetsformen. Daher ist es nicht verkehrt, im Religionsunterricht dieses meditativ wirkende Gebet im Wechsel aus Vorbeter (Lehrkraft) und gemeinsamer Antwort der Schüler wirken zu lassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den fachgerechten Umgang mit der Bibel, indem sie bestimmte Textstellen mithilfe der traditionellen Kapitel- und Versangaben auffinden und bearbeiten. erhalten einen Überblick über verschiedene Versionen der neutestamentlichen Weihnachtserzählungen und vertiefen ihr Verständnis dafür ansatzweise. vertiefen ihr Verständnis von Jesus Christus, wie es in den Weihnachtserzählungen seinen Ausdruck findet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit der Bibel (online und offline). lernen ausgewählte Inhalte als Quellen für theologische Studien kennen. wiederholen und vertiefen verschiedene Arbeitsformen auf Arbeitsblättern (z.B. freie Textproduktion, Lückentext, Zuordnungsübung). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, in denen sie sich mit Respekt und Verständnis begegnen sollen. erkennen ihre Eigenverantwortlichkeit, mit der sie sorgfältig erarbeitete Gruppenergebnisse teilen müssen. erhalten Einblick in bestimmte Aspekte des Glaubens der eigenen Glaubensgemeinschaft.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Begleitetes Fahren ab 17 – der Königsweg zum Führerschein?

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit zum Thema "Begleitetes Fahren ab 17" will Jugendliche motivieren, ihren Führerschein auf diesem Weg zu erwerben. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dazu auf der Basis eines Videoclips mit dem Für und Wider eines frühzeitigen Führerscheinerwerbs auseinander. Die Unterrichtseinheit enthält Bausteine für den Deutsch-, Sozialkunde-/Gemeinschaftskunde-, Ethik- und Politik-Unterricht. Fahranfänger verursachen überproportional häufig Verkehrsunfälle mit zum Teil fatalen Folgen. Die Ursachen sind oftmals überhöhte Geschwindigkeit, Überschätzung des eigenen Könnens und fehlende Fahrerfahrung. Untersuchungen belegen, dass ein Führerscheinerwerb über das "Begleitete Fahren ab 17" später zu signifikant weniger Verkehrsunfällen führt. Es ist also nicht nur im Interesse der Jugendlichen, sondern auch im Interesse der Gesellschaft, dass Jugendliche ihren Führerschein auf diesem Weg erwerben. Nur so erhalten sie mehr Fahrpraxis und können bereits vor dem 18. Lebensjahr unter Anleitung eines Erwachsenen eigene Erfahrungen als Führer eines Kraftfahrzeuges erwerben. Intention Mehr als 36.000 Pkw-Unfälle mit Personenschäden wurden 2018 von 18- bis 24-jährigen Pkw-Fahranfängern verursacht. 166 junge Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren starben 2018 bei Verkehrsunfällen in Pkw (junge Autofahrende waren dabei die Hauptverursacher). Keine Gesellschaft kann diesen Zustand auf Dauer akzeptieren. Wie aber bringt man Jugendliche dazu, sich am Anfang ihrer Autofahrer-Karriere vorsichtiger und vernünftiger zu verhalten, vor allem in Zusammenhang mit Alkohol, nächtlichen Discobesuchen und überhöhter Geschwindigkeit? Das Begleitete Fahren ab 17 (BF17) ist offenbar ein wirksames Gegenmittel. Die Jugendlichen können bereits lange vor dem 18. Geburtstag Fahrerfahrung sammeln, dabei profitieren sie von den Erfahrungen der Begleiter. Und sie verfügen so über weitaus mehr Fahrpraxis als andere Führerschein-Neulinge. Die Unterrichtseinheit will Schülerinnen und Schüler daher motivieren, ihren Führerschein im Rahmen von BF17 zu erwerben. Diese Überzeugungsarbeit kann aber nur gelingen, wenn die Jugendlichen selbst zu dieser Einsicht kommen. Die Unterrichtseinheit stellt daher Lernsequenzen bereit, in denen sich die Jugendlichen ergebnisoffen mit den Vor- und Nachteilen von begleitetem Fahren auseinandersetzen können. Internetangebote, eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Motivierende Impulse erhalten die Schülerinnen und Schüler von einem lustigen, aber informativen Videoclip. Flankierend dazu stehen zahlreiche weitere Clips und Texte für eigene Internetrecherchen zur Verfügung. Fokussiert wird der Lernprozess von einer interaktiven Slideshow , mit der die Lehrkraft Impulse geben oder den Unterrichtsfortgang steuern kann. Die Slideshow kann in heterogenen Klassen auch von einzelnen Lernenden oder Schülergruppen zum individualisierten Lernen verwendet werden. Im Zentrum der Unterrichtseinheit stehen drei Inhaltsmodule mit 18 Lernszenarien, die die unterschiedlichsten Aspekte von begleitetem Fahren aufgreifen. Die Methoden reichen von Internetrecherche, Bewertung von Gerichtsurteilen, Text-, Grafik- und Videoanalyse, Gruppendiskussion, Partnergespräch, Podiumsdiskussion, Blitzlicht, Think-Pair-Share, Positionslinie, Sketch, Statement, Flyerentwurf bis hin zu Vernissage, Abstimmung und Plakatwettbewerb. Die Kenntnisse über BF17 können zudem in einem Online-Abschlusstest individuell überprüft werden. Die Unterrichtsphasen Die fächerübergreifende Unterrichtseinheit besteht aus drei Bausteinen: Was ist BF17? Ich und meine Begleitperson Verantwortung im Straßenverkehr A) Baustein 1: Was ist BF17? Dieses Modul thematisiert das Ziel und die Inhalte von BF17 sowie die zugrunde liegenden gesetzlichen Vorschriften. Die Schülerinnen und Schüler können sich das Wissen in mehreren Lernrunden und mithilfe digitaler Hilfestellungen aneignen und am Ende in einem Onlinetest überprüfen. B) Baustein 2: Ich und meine Begleitperson Das zweite Modul thematisiert das Herzstück des begleiteten Fahrens: die Rolle der Begleitperson und die soziale Beziehung und Interaktion zwischen Begleitperson und Fahrschüler beziehungsweise Fahrschülerin. Dazu analysieren die Lernenden zahlreiche Situationen und Verhaltensweisen und versetzen sich in unterschiedliche Rollen. C) Baustein 3: Verantwortung im Straßenverkehr Insbesondere für Führerschein-Neulinge ist es schwer, Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen und sich in kritischen Situationen vernünftig und vorsichtig zu verhalten. Das dritte Modul konfrontiert die Schülerinnen und Schüler daher bewusst mit dem besonderen Risiko von Fahranfängerinnen und Fahranfängern und potenziellen Gefahrensituationen, die für jugendliche Autofahrer typisch sind: Wie viele Unfälle und Verkehrstote verursachen jungendliche Autofahrer? Mit welchen Gefährdungen muss man am Beginn seiner Autofahrer-Karriere rechnen - und wie könnte man ihnen im Vorfeld begegnen? Welche Risiken bringen Nachtfahrten mit sich? Wie kann man sich gegenüber sozialen Gruppenzwängen behaupten? Und natürlich: Wie kann man der Verführung durch Alkohol begegnen? Beispiele für Lehrplananbindung Diese Übersicht zeigt fächerübergreifende Beispiele für eine Lehrplananbindung in der Sekundarstufe I. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen die wichtigsten Unfallursachen von jungen Autofahrenden dar. erklären den Führerscheinerwerb über BF17 auf der aktuellen Gesetzeslage. erläutern die Vorteile des Führerscheinerwerbs über BF17, tragen die eigene Haltung zu BF17 vor und begründen diese. beschreiben mögliche Probleme zwischen Führerscheinerwerber und Begleitperson und zeigen Lösungsmöglichkeiten beziehungsweise Vermeidungsstrategien auf. beschreiben potentielle Gefahrensituationen für junge Autofahrende und zeigen Lösungen zur Gefahrenvermeidung auf. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielgerichtet im Netz. rufen Videoclips im Netz auf, analysieren und bewerten die Informationen. lernen zielgerichtet mit einer interaktiven Slideshow . gestalten einen optisch ansprechenden Flyer. füllen eine Online-Befragung aus beziehungsweise nehmen an einem Online-Quiz teil. visualisieren eigene Vorträge und Präsentationen mit Medien (Präsentationssoftware). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten gemeinsam in einer Gruppe zielgerichtet Informationen aus, bereiten sie auf und setzen sie in eine Präsentation um. präsentieren ihre Ergebnisse im Team adressatenadäquat. behaupten sich in unterschiedlichen Kommunikationssituationen mit eigenen Argumenten und bringen sich konstruktiv in die Gruppenarbeit ein. Das Thema "Verkehrssicherheit und Verkehrserziehung" findet sich fächerübergreifend in den Lehrplänen der Bundesländer wieder: Ethik (Ich und andere, Erwachsen werden, Gerechtigkeit und Recht, das eigene Leben gestalten) Philosophie (Werte und Normen des Handelns) Gemeinschaftskunde (Gesellschaft: Zusammenleben in sozialen Gruppen; Leben in der Medienwelt) Sozialwesen (Verantwortung für sich und andere übernehmen) Politik und Gesellschaft (sich im Leben orientieren, Vorbilder, Idole, Identität und Lebensgestaltung) Wirtschaft und Recht (Rechtlich verantwortlich handeln, Kriminalität und Strafrecht) Biologie (Sinne und Wahrnehmung) Diese folgende Tabelle zeigt fächerübergreifende Beispiele für eine Lehrplananbindung in den Sekundarstufen I und II. Beispiele für Lehrplananbindung Baden-Württemberg Alle Schulformen Sek I, Klasse 7 bis 9 Ethik Ich und Andere: Die Schülerinnen und Schüler können unterschiedliche Rollenerwartungen an die Einzelne/den Einzelnen in ihrem Erfahrungsbereich beschreiben und im Kontext von Freiheit und Abhängigkeit untersuchen und bewerten. Sie identifizieren und bewerten Möglichkeiten und Gefahren für die Einzelne oder den Einzelnen innerhalb verschiedener sozialer Beziehungen. Sie benennen Verantwortung in ihren verschiedenen Dimensionen anhand von Beispielen. Gemeinschaftskunde Gesellschaft: Die Schülerinnen und Schüler können an Jugendliche in Familie und Peergroup gestellte Rollenerwartungen beschreiben und dabei entstehende Rollenkonflikte erläutern. Sie analysieren einen vorgegebenen Konflikt innerhalb einer sozialen Gruppe und entwickeln Lösungsansätze. Realschule Sek I, Klasse 7/8 Erdkunde, Wirtschafts- und Gemeinschaftskunde Leben in einem Rechtsstaat: Straßenverkehrsrecht Gymnasium Sek II, Klasse 11/12 Ethik Gerechtigkeit und Recht : Die Schülerinnen und Schüler können Funktionen des Rechts und Merkmale eines gerechten Strafrechts diskutieren. Bayern Mittelschule Sek I, Klasse 5 bis 10 Schulart- und fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziele Verkehrserziehung zielt auf die Befähigung der Schülerinnen und Schüler zu einer sicheren Teilhabe am Verkehr sowie zu selbstverantwortlicher und altersgerechter Mobilität. Sek I, Klasse 8 Ethik Das eigene Leben gestalten : Die Schülerinnen und Schüler nehmen bewusst wahr, was ihnen an der Gestaltung ihrer Lebenswelt wichtig ist und erkennen und hinterfragen die Präferenzen und Werte, die sie dabei leiten. Sie akzeptieren Normen als Bedingungen eines gelingenden Miteinanders und reflektieren Möglichkeiten und Chancen ihrer zunehmenden Selbstständigkeit. Sie übernehmen im Rahmen ihrer Rechte und Pflichten als Jugendliche Verantwortung für sich selbst. Realschule Sek I, Klasse 8 Ethik Die Lernenden diskutieren über Unfallursachen und Unfallverhütungsmaßnahmen und können somit mögliche Gefahren erkennen und verhüten. Realschule und Gymnasium Sek I, Klasse 8 Sozialwesen Die Schülerinnen und Schüler werten die Ergebnisse einer empirischen Befragung zum Risikoverhalten im Jugendalter aus, um daran auch ihr eigenes Verhalten kritisch zu prüfen. Sie entwickeln durch Perspektivenwechsel und Rollenspiele Strategien, um die verschiedenartigen Herausforderungen des Jugendalters (z.B. Risikoverhalten) zu bewältigen. Gymnasium Sek II, Klasse 11/12 Psychologie Verkehrspsychologie: menschliches Erleben, Verhalten und technische Verkehrssysteme sowie Verkehrsumfelder Sachsen Mittelschule Sek I, Klasse 10 Ethik Die Schülerinnen und Schüler können die Begriffe Freiheit, Verantwortung und Gewissen auf ethische Entscheidungssituationen am Beispiel Verkehrsregeln anwenden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Romantik in der deutschen Literatur

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit soll die Schülerinnen und Schüler an die Epoche der Romantik in der deutschen Literatur heranführen. Im Besonderen werden die philosophischen und geistigen Grundlagen dieser Epoche an einzelnen Beispielen erläutert. Auch soll die Malerei hier angesprochen werden, die die Epochenbetrachtung abrunden kann. Diese Kenntnisse bilden die Grundlage für den Deutschunterricht der Sekundarstufe I an Gymnasien. Interpretationen einzelner literarischer Texte können in diesem Zusammenhang nicht vorgenommen werden, da dies in zwei Doppelstunden nicht zu leisten ist. Vielmehr soll an dieser Stelle ein umfassendes Bild über die Geisteshaltung "Romantik" erarbeitet werden. Der Hintergrund Kurzinformationen und Internetadressen zum historischen und philosophischen Hintergrund. Arbeitsaufträge Romantik Eine Übersicht über die Arbeitsaufträge für die Schülerinnen und Schüler finden Sie hier. Die Schülerinnen und Schüler gehen auf die Suche nach Schulthemen/Literaturthemen im Internet. erarbeiten den historischen Hintergrund der Epoche. erstellen in Gruppenarbeit Referate. Die Zeit (1795-1835) war gekennzeichnet durch gewaltige Veränderungen, die mit der französischen Revolution und der Herrschaft Napoleons zusammenhingen. Die zunächst in Deutschland sehr positiv aufgenommene Französische Revolution stieß nach der Ermordung Ludwig XVI. und der Schreckensherrschaft Robespierres auf Ablehnung. Weitere wichtige Ereignisse waren die Niederlegung der römisch-deutschen Kaiserwürde durch Franz II. und die Selbsternennung Napoleons zum Kaiser. Die nachfolgenden Befreiungskriege und der Wiener Kongress führten zur Wiedereinrichtung der vorrevolutionären Ordnung. Das geistige Zentrum der sich entwickelnden romantischen Geisteshaltung war die Stadt Jena. Dort wirkten die Brüder Schlegel, Friedrich Schelling, Friedrich Schleiermacher, Johann Gottlieb Fichte, Ludwig Tieck und Novalis. Kennzeichnend ist die Überwindung der formalen Strenge des Klassizismus und die Betonung des individuellen Naturerlebens als zentrale künstlerische Aussage. Ähnlich wie in Malerei und Philosophie verstanden die romantischen Dichter die Natur als Offenbarung des Göttlichen. Diese pantheistische Weltauffassung läßt die Romantiker die Allgegenwart Gottes in der Natur darstellen. Die philosophischen Grundlagen dafür schufen August Wilhelm und Friedrich Schlegel, Friedrich Schelling und Friedrich Schleiermacher. Als Sujets stehen Märchen, Mythen, Sagen und das Mittelalter im Vordergrund. Die auf dem Arbeitsblatt befindlichen Links können durch weitere ergänzt werden (s. "Zusatzinformationen" auf der Startseite dieser Einheit, außerdem Links unter "Hintergrund"). Kurzreferate in Gruppenarbeit, Themen: Frz. Revolution Napoleon Befreiungskriege Wiener Kongress Kurzreferate in Gruppenarbeit, Themen: Malerei: Friedrich, Koch, Delacroix Aufklärung: Lessing, Gottsched Informationen z.B. unter: Aufklärung Welche Sujets werden bevorzugt? Welche Gattungsformen werden bevorzugt? Wie wird Freundschaft dargestellt? Was bedeutet Freiheit für die Romantiker? Informationen z.B. unter Die Epoche der Romantik

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Unterrichtseinheit

Mithilfe dieses Lernmoduls erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Risiken von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss Abfeiern, tanzen und trinken – und wie kommt man dann nach Hause? Gerade Jugendliche und junge Erwachsene unterschätzen die Gefahren von Alkohol und Drogen und halten sich nach dem Genuss von Rauschmitteln für fitter als sie wirklich sind. Wenn sie dann mit ihrem Fahrrad, Moped oder Auto losfahren, begehen sie unter Umständen nicht nur eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat, sondern gehen ein lebensgefährliches Risiko ein. Die Altersgruppe der 18- bis 21-Jährigen verursacht die meisten Unfälle unter dem Einfluss von Alkohol und anderen Rauschmitteln. Sie verunglücken besonders häufig am Wochenende und in ländlichen Gebieten, wo Busse und Bahnen nachts nicht fahren. Doch Geld fürs Taxi ist knapp und überhaupt will man nicht als "verklemmter Spießer" gelten. Oft ist es der Konformitätsdruck im Freundeskreis, der Jugendliche zum Trinken animiert: Wer "sich die Kante gibt", gewinnt Ansehen, "Apfelsafttrinker" gelten als Spaßbremsen. Die Unterrichtseinheit Dieses Lernmodul zur Mobilitäts- und Verkehrserziehung möchte Jugendliche ermuntern, die eigene Überzeugung zu vertreten und sich dafür einzusetzen, akzeptierte Werte und Normen im Umfeld zu etablieren, mit denen sie sich sicher und regelkonform am Straßenverkehr beteiligen. In Rollenspielen erproben die Schülerinnen und Schüler eigene Verhaltensmuster im Umgang mit berauschenden Stoffen und diskutieren, welche Regeln in ihrem Freundeskreis oder ihrer Peergroup gelten sollten, um Verantwortung füreinander zu übernehmen. Der Fokus dieses Lernmoduls liegt auf der Selbstevaluation und der Frage, wie man sich gegen einen Konformitätsdruck behaupten kann. Weiterhin wird gemeinsam ein Verhaltenskodex entwickelt, der verhindern soll, dass man sich selbst oder Dritte in Gefahr bringt. Ergänzend zu den selbstreflexiven Unterrichtsmethoden erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Hintergrundinformationen zu Rechtsfragen, Unfallstatistiken oder der Wirkung von Alkohol auf den menschlichen Körper. Diese Fachkompetenzen werden in einem Begleitfilm angesprochen und zusätzlich durch ein Aufgabenblatt mit Quizcharakter vertieft, bei dem die Schülerinnen und Schüler anhand von Recherchematerialien die Antworten eigenständig ermitteln und berechnen. Das Quiz eignet sich für die Erarbeitung in Kleingruppen. Selbstreflexion und Fachkompetenzen Dieses Lernmodul legt den Schwerpunkt auf eine selbstreflexive Analyse der eigenen Handlungsmuster im Umgang mit Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Insofern stehen ergebnisoffene Aufgaben zur Selbstevaluation, Rollenspiele und Diskussionen über unterschiedliche Handlungsweisen der Personen sowie der Einfluss von Peergroups im Vordergrund der Unterrichtseinheit. Die Schülerinnen und Schüler werden zu einem Perspektivwechsel ermuntert, um Konflikte im Umgang mit Alkohol und Drogen darzustellen und kritisch zu bewerten. Darüber hinaus können sie eigene Verhaltensweisen reflektieren und neue Verhaltensweisen einüben. Durch gemeinsame Analysen und Diskussionen vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihre Vorstellungen gemeinsamer Normen und Verhaltenskriterien im Umgang mit Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und legen eine gemeinsame Basis für einen Wertekonsens innerhalb ihrer Peergroup. Indem sie Strategien erörtern, wie sie sich innerhalb einer Gruppe behaupten können und selbstbestimmt Regeln für einen Verhaltenskodex festlegen, festigen sie die gemeinsame Basis für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander und im Straßenverkehr. Inhaltliche Schwerpunkte 1. Selbstevaluation mithilfe eines Fragebogens zum eigenen Alkoholkonsum und den persönlichen Motiven, berauschende Substanzen zu nehmen 2. Selbstbestimmung und Fremdbestimmung: Rollenspiele und Diskussionen zu Gruppenzwang, Peergroups, Beeinflussung und Selbstbehauptung: Wie soll ich in Konfliktsituationen handeln? Welche Alternativen gibt es? Wie kann ich für mich selbst und andere Verantwortung übernehmen? Wie kann ich Werte/Verhaltensnormen im Freundeskreis beeinflussen und positive Impulse setzen? 3. Rechtliche Aspekte rund um Drogen/Alkohol im Straßenverkehr (Promillegrenze, Kann-Bestimmungen bei auffälligem Fahrverhalten für motorisierte Verkehrsteilnehmer, Radfahrer und Fußgänger) 4. Daten und Fakten zu Unfallstatistiken mit Alkohol- oder Drogenbeteiligung 5. Medizinisch-physiologische Aspekte von Alkohol/Drogen (Berechnung des Blutalkoholgehalts/die Promillegehalts, Alkoholabbau, physische und psychische Auswirkungen von Alkohol/Drogen) 6. Lösungsmöglichkeiten, Handlungsalternativen und Verhaltensnormen (praktische Vorschläge, um beispielsweise nach einer Party nach Hause zu kommen, Verhaltenskodex für den Freundeskreis/Peergroup, persönliches Feedback) Unterrichtsablauf und Materialien Auf den folgenden Seiten finden Sie genauere Informationen zum Ablauf und zu den Materialien des Lernmoduls. Hinweise zur Umsetzung des Lernmoduls Hier finden Sie Vorschläge für eine Anpassung der modularen Lernbausteine zum Thema "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr" an den zeitlichen Rahmen, Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung sowie Anmerkungen zur Feedbackrunde und Evaluation. Einstieg in das Lernmodul Hinweise zur Besprechung des Fragebogens zur Selbstevaluation sowie Tipps zum Einsatz des Films "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr" können Sie hier nachlesen. Erarbeitungsphase Nützliche Hinweise zur Erarbeitungsphase der Unterrichtseinheit "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr" finden Sie hier. Wir haben für Sie Tipps zur Umsetzung der Rollenspiele, Leitfragen für ein anschließendes Unterrichtsgespräch sowie Anmerkungen zur Gruppenarbeit für die Vermittlung der Fachkompetenzen zusammengestellt. Ergebnissicherung Aus dem bisher gewonnenen Wissen, den Gesprächen und den eigenen Schlussfolgerungen entwickeln die Schülerinnen und Schüler einen Verhaltenskodex für den Umgang mit Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sind über Eckdaten der Rechtslage zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr informiert. interpretieren Studien und Unfallstatistiken zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und beziehen ihr Wissen auf die eigene Lebenswirklichkeit. sind über die Auswirkung von Alkohol und Drogen auf die Kontrolle und Wahrnehmungsfähigkeit des Körpers informiert, wie zum Beispiel Berechnung des Alkoholgehaltes im Blut, Restalkohol am folgenden Morgen, Wahrnehmungs- und Reaktionsstörungen als Folge des Alkoholkonsums. Medien- und Methodenkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Methode des Rollenspiels, um typische Alltagssituationen, Probleme und Konflikte rund um Alkohol und Drogen nachzuvollziehen. Sie erörtern Einstellungen und Verhaltensweisen als Ansatzpunkte für Verhaltensänderungen. erarbeiten Fachkompetenzen anhand eines Aufgabenblattes in Quizform, das sie eigenständig mithilfe des vorliegenden Recherchematerials lösen können. nutzen audiovisuelle Medien als Informationsquelle. Sozial- und Personalkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren Umgang mit Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. rekapitulieren Situationen aus ihrer Lebenswirklichkeit und erörtern Handlungsoptionen. überlegen, welche Rolle Konformitätsdruck und die Werte und Normen der Peergroup im Umgang mit Alkohol und Drogen spielen und erörtern Strategien, wie sie verantwortungsvolles und regelkonformes Handeln als akzeptierte Grundhaltung im Freundeskreis stärken können. erkennen und analysieren soziale Prozesse anhand von Rollenspielen. diskutieren über Lösungen und Entscheidungen, um Situationen im Straßenverkehr zu vermeiden, in denen sie selbst gefährdet sind und andere gefährden könnten. üben in Rollenspielen unterschiedliche Handlungsoptionen ein, die das Selbstbewusstsein stärken. entwickeln Handlungskompetenz, um begründete eigene Entscheidungen im Umgang mit Alkohol und Drogen zu fällen. Dieses Lernmodul ist so konzipiert, dass einzelne Bausteine herausgegriffen werden können, um es an den Zeitrahmen und das Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler anzupassen. Beispielsweise ist es nicht zwingend notwendig, beide selbstreflexiven Elemente - den Fragebogen zum Einstieg und die Rollenspiele – zu kombinieren. Im Rahmen von Projekttagen bietet es sich an, jeweils eine persönliche Selbstevaluation und die Rollenspiele als Gemeinschaftsaufgabe zu kombinieren, bei einem engeren Zeitrahmen kann man durchaus auswählen. Auch ist es möglich, auf die Erarbeitung der Fachkompetenzen in Gruppenarbeit zu verzichten, da der Begleitfilm als Einstieg in die Thematik bereits eine Wissensgrundlage schafft. Hier können die Lehrkräfte das Lernmodul sowohl an einen engeren Zeitrahmen als auch an schwächere Lerngruppen anpassen, da die Aufgaben zu den Daten und Fakten die größten kognitiven Kompetenzen erfordern. Das Aufgabenblatt zur Vermittlung der Fachkompetenzen besteht aus einem Block mit Basisaufgaben und ist auf die Sekundarstufe I ausgerichtet. Weiterführende Aufgaben für lernstärkere Gruppen, bei denen die Schülerinnen und Schüler eigenständige Berechnungen vornehmen, ergänzen die Basisaufgaben. Somit besteht die Möglichkeit, das Lernmodul an die Ansprüche und Möglichkeiten unterschiedlicher Schulformen und Klassenstufen anzupassen oder sie altersübergreifend an einem Projekttag anzubieten. Die Rollenspiele und Unterrichtsgespräche sowie der Begleitfilm sind altersübergreifend und in den Sekundarstufen I und II nutzbar. Dort, wo Drogen und Alkohol explizit in Zusammenhang mit dem Steuern von Autos angesprochen werden, kann immer auch ein Transfer zu Fahrrad/Moped beziehungsweise zur Rolle des Beifahrers erfolgen. Es werden aber auch Fußgänger als Teilnehmer im Straßenverkehr thematisiert; somit ist ein weiterer altersunabhängiger Aspekt gegeben. Die Rollenspiele sind ergebnisoffen gestaltet: Es wird kein erwünschtes Verhalten (suggestiv) vorgegeben. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Handlungsoptionen im gegenseitigen Austausch, somit wird Raum gegeben für kontroverse Diskussionen und individuelle Sichtweisen. Selbstreflexion zum Umgang mit Drogen/Alkohol im Straßenverkehr Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit ihrem persönlichen Umgang mit Alkohol und Drogen auseinander: Konsummenge, Motivation, Einstellung des Freundeskreises gegenüber Alkohol und Drogen und auch Gefahrenmomente, die die Schülerinnen und Schüler schon einmal erlebt haben, bei denen Alkohol oder Drogen im Spiel waren. Ein Fokus wird auf den Einfluss des Freundeskreises für das eigene Trinkverhalten gesetzt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei mit der Frage auseinander, inwiefern sie auf Partys unter Druck stehen, sich zu berauschen, um nicht als "uncoole Spießer" dazustehen. Indem sie sich bewusst machen, welche Mechanismen und Motive hinter ihrem Verhalten stecken, wird ein Grundstein zur kritischen Bewertung und eventuell zur Verhaltensänderung oder zu einer Diskussion über den Wertekonsens innerhalb des Freundeskreises gelegt. Da der Fragebogen von den Schülerinnen und Schülern zum Teil sehr persönliche Angaben erfordert, sollte im anschließenden Unterrichtsgespräch niemand aufgefordert werden, seine Antworten öffentlich zu machen. Hier sollte es den Schülerinnen und Schülern überlassen bleiben, zu entscheiden, wie weit sie sich einbringen möchten. Dennoch sollte insbesondere der Aspekt Gruppenzwang oder Konformitätsdruck im anschließenden Unterrichtsgespräch thematisiert werden. Beispiele für Lehrplananbindung Sachsen Fachober-schule Sek II Klasse 11/12 Biologie Drogen und Sucht / Werteorientierung: Ursachen von Suchtverhalten, Motive, Dispositionen Baden-Württemberg Werkrealschule Sek I Kasse 7/8/9 Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit Kenntnis über verschiedene Süchte und ihre Risiken, Wissen um Möglichkeiten und Bedeutung präventiven Verhaltens Bayern Gymnasium Sek I Kasse 9 Biologie Physische, psychische und soziale Folgen der Einnahme von Suchtmitteln Sachsen Gymnasium Sek I Klasse 8 Ethik Entstehung von Abhängigkeiten, Drogensucht, aggressives Verhalten gegen sich und andere "Das Gesetz der Straße - Teil 2: Alkohol und Drogen" Der circa achtminütige Film "Das Gesetz der Straße – Teil 2: Alkohol und Drogen" vermittelt fachliche Grundlagen für das Lernmodul und setzt Impulse für selbstreflexive Unterrichtsgespräche. Thematisiert werden die Straight-Edge-Bewegung der Punkszene der 1980er Jahre sowie die Wirkung von Alkohol und Drogen auf Körper und Psyche. Dabei zieht das Video einen Transfer vom Alkohol- und Drogenkonsum allgemein auf die Gefahren, denen man sich aussetzt, wenn man in diesem Zustand aktiv am Straßenverkehr teilnimmt. Der Beobachtungsbogen zum Film unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, wesentliche Informationen festzuhalten, indem sie Fragen zum Film schriftlich fixieren. Es bietet sich an, hierfür den Film gegebenenfalls mehrmals abzuspielen, damit alle Fragen und Antworten erfasst werden können. Die Schülerinnen und Schüler verarbeiten ihre Eindrücke zum Video in einem anschließenden Unterrichtsgespräch. Beispiele für Lehrplananbindung Baden-Württemberg Gymnasium Sek I Klasse 7/8 Biologie Gesundheitliche Gefahren, die mit Drogenkonsum verbunden sind an Beispielen beschreiben und erläutern Baden-Württemberg Gymnasium Sek I Klasse 10 Chemie Gefahren des Alkohols als Suchtmittel erläutern. Probleme der Gesundheit nennen, eventuelle Folgen von Alkoholmissbrauch für Verkehr und Mitmenschen angeben Bayern Gymnasium Sek II Klasse 12 Biologie Prinzip der Erregungsübertragung: erregende und hemmende Synapsen, Wirkung von Nervengiften, Medikamenten und Suchtmitteln Reflexion durch Rollenspiele Im Materialblatt werden zwei Rollenspiele vorgeschlagen, die die Schülerinnen und Schüler im Unterricht oder während des Projekttages durchspielen und diskutieren. Indem sie Situationen aus ihrer Lebenswirklichkeit nachspielen und Handlungsoptionen variieren, reflektieren sie ihre Selbsteinschätzung und Fremdwahrnehmung. Beide Szenarien sind bewusst ergebnisoffen gehalten: Der Entscheidungsspielraum der einzelnen Charaktere ist variabel und die Bewertung der Reaktionen lässt einen relativ großen Interpretationsspielraum. Die Rollenspiele können interessanter und spannender gestaltet werden, wenn die Schülerinnen und Schüler nicht im Vorfeld darüber informiert werden, welche Überzeugungen/Verhaltensmuster die Rollenkarten den anderen Mitspielerinnen und Mitspielern zuschreiben. Auf diese Weise müssen sie ihre Motive deutlicher kommunizieren und begründen, was auch die Spontanität des Spiels fördert. Szenario 1: "Lagerfeuer am Strand" Ein/e neue/r Schüler/in feiert zum ersten Mal mit der Clique – und wird prompt mit einem Alkoholspiel als Aufnahmeritual konfrontiert, obwohl er/sie keinen Alkohol mag. Dieses Rollenspiel setzt den Fokus auf gruppendynamische Prozesse und Konformitätsdruck in Bezug auf Alkohol und Drogen. Das Szenario behandelt dabei bewusst keine Situation mit unmittelbarem Bezug zum Straßenverkehr, da sonst fast unausweichlich "richtiges" und "falsches" Verhalten suggeriert und vorausgesetzt wird. Der Transfer zum Aspekt Straßenverkehr lässt sich jedoch im anschließenden Unterrichtsgespräch leicht herstellen. Neben den Rollenkarten, die bestimmte Charaktere und Grundeinstellungen vorgeben, können sich auch weitere Schülerinnen und Schüler beteiligen, die ohne Charakterzuschreibungen sich selbst in der Situation spielen und frei entscheiden können, ob und wie sie sich in die Konfliktsituation einbringen wollen. Szenario 2: Wahrheit oder Freundschaft oder etwas dazwischen? Louis/Louisa ist nachts in ein parkendes Auto hineingefahren. Da er/sie alkoholisiert war, fragt er/sie seinen/ihren Freund/in Stephan/Stephanie, der/die ganz in der Nähe wohnt, ob er/sie den Unfall auf die eigene Kappe nimmt. Dieses Szenario stellt insbesondere die Figur Stephan/Stephanie vor eine schwierige Entscheidung: Soll er/sie den Kumpel unterstützen, den Unfall auf sich nehmen und dadurch erreichen, dass Louis/Louisa straffrei bleibt? Oder wäre Louis/Louisa langfristig eher geholfen, wenn er/sie einmal die Konsequenzen für alkoholisierte Autofahrten trägt? Was bedeutet „Freundschaft“, was „Verantwortung übernehmen“ in einer solchen Situation? Und wie kann es danach weitergehen? Leitfragen für die anschließenden Unterrichtsgespräche Wie stark ist der Konformitätsdruck, dem ich unterliege? Wie stark ist der Konformitätsdruck, den ich, bewusst oder unbewusst, auf andere ausübe? Welche Werte und Normen herrschen innerhalb der eigenen Peergroup und wie kann ich positiv hierauf Einfluss nehmen? Welche Strategien kann ich anwenden, um mich gegen die Erwartungshaltung der Gruppe zu behaupten, wenn diese gegen meine eigene Überzeugung ist? Was bedeutet Solidarität und Zusammenhalt konkret? Wie kann man untereinander ein Regelwerk etablieren, das von der Mehrheit anerkannt und aktiv vertreten wird, und das gleichzeitig einen gefahrlosen Umgang mit Alkohol und Drogen insbesondere im Straßenverkehr propagiert? Beispiele für Lehrplananbindung Bayern Realschule Sek I Klasse 7/9 Ev. Religion/Ethik Das positive und negative Potenzial von Konflikten wahrnehmen, zum Beispiel anhand von aktuellen Auseinandersetzungen, Rollenspielen, auch anhand von Beispielen aus dem Straßenverkehr; verantwortlich mit eigenem und fremdem Leben umgehen, Beispiele aus dem Lebensbereich der Jugendlichen wie Gesundheit, Sucht, Verkehr Bayern Realschule Sek I Klasse 7 Biologie Wahrnehmungsfähigkeit und Verkehrssicherheit; Leben in Gemeinschaften: Ursprung und Notwendigkeit von Regeln, Konfliktbewältigung Bayern Gymnasium Sek I Klasse 6 Ethik Freiheit im Widerstreit der Interessen: Einsicht in Grenzen der persönlichen Freiheit und Bereitschaft zur Selbstbegrenzung; Kompromissbereitschaft als Ausdruck der Anerkennung der Freiheit des anderen; Bewusstwerden eigener Wertvorstellungen; Bedeutung von Solidarität, Toleranz und Freundschaft; Bedürfnisse, Rechte und Pflichten in der Gemeinschaft Daten und Fakten zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr Diese Unterrichtsphase dient der Erarbeitung von Hintergrundwissen zum Thema Alkohol/Drogen im Straßenverkehr. Die Schülerinnen und Schüler bilden Kleingruppen oder arbeiten in Partnerarbeit und lösen Fragen im Quizstil: Unfallstatistiken auch nach demografischen Gefährdungsgruppen differenziert physiologische und psychologische Auswirkungen von Alkohol und Drogen auf den Körper Berechnungen des Blutalkoholgehalts und der Abbaugeschwindigkeit von Alkohol im Körper kritische Bewertung von Promille-Apps Es werden Basisaufgaben und weiterführende Aufgaben angeboten, die eine Differenzierung nach Zeitplan, Alter, Lernstärke und Schulform gestatten. Die Basisaufgaben sind auf die Sekundarstufe I ausgerichtet. Die weiterführenden Aufgaben erfordern unter anderem auch (mathematische) Kenntnisse auf dem Lernniveau der Sekundarstufe I. Beispiele für Lehrplananbindung Baden-Württemberg Gymnasium Sek I Klasse 10 Geographie-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde (GWG) strafrechtliche Altersgrenzen weltweit, Verkehrsdelikte Baden-Württemberg Realschule Sek I Klasse 8 Erdkunde-Wirtschaftskunde-Gemeinschaftskunde Leben in einem Rechtsstaat: Straßenverkehrsrecht Nordrhein-Westfalen Gymnasium Sek II Recht Rechtliche Regelungsstrukturen; Rechtslage im Straßenverkehr Sachsen Gymnasium Sek II Physik Werteorientierung, Verkehrsphysik: Einblick gewinnen in Probleme des Straßenverkehrs sowie in die Hauptursachen für Unfälle In einem gemeinsamen Brainstorming sammeln die Schülerinnen und Schüler Ideen und Lösungen für die bisher erarbeiteten Problemfelder. Sie zeigen dabei Verhaltensalternativen auf, die sie selbst vor gefährlichen Situationen durch Alkohol/Drogen im Straßenverkehr schützen, wie zum Beispiel Fahrgemeinschaften bilden oder ein Taxi teilen. Ein zentraler Aspekt ist die Frage, wie man einen Regelkodex im Freundeskreis oder der Peergroup schaffen kann, damit man sich gegenseitig davor schützt, durch Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr in Gefahr zu geraten und andere zu gefährden. Die Lösungsansätze werden zunächst in Form einer Mindmap festgehalten und von jeder Schülerin/jedem Schüler bewertet. Anschließend erarbeiten die Gruppen einen Verhaltenskodex für ihr soziales Umfeld. Hierbei wird wahrscheinlich auch deutlich werden, dass es nicht immer eindeutige Verhaltensnormen gibt und kontroverse Auffassungen bestehen. Wie kann man durchsetzen, dass es in der eigenen Peergroup zu einer Regelakzeptanz und zu einem Verhaltenskonsens kommt? Wie macht man Freunden klar, dass man sich selbst und andere in Lebensgefahr bringt, wenn man berauscht fährt? Wie schützt man sich selbst gegen Konformitätsdruck der Gruppe? Ziel ist es, nicht nur fertige Lösungen anzubieten, sondern auch Denkanstöße zu geben und offene Fragen zu diskutieren.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Problemfelder internationaler Politik

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz sollen die Schülerinnen und Schüler die Hauptproblemfelder der internationalen Politik kennenlernen. Die Lernenden erfassen, welche aktuelle politische Dimension diese haben.Durch den Bürgerkrieg in Syrien und die dadurch ausgelöste Flüchtlingswelle sowie deren Folgen für Deutschland, aber auch durch den Ukraine-Konflikt und das brutale Vorgehen des "Islamischen Staats" sind bewaffnete Konflikte und Kriege wieder verstärkt in das Bewusstsein der deutschen Bevölkerung gerückt. Die internationale Staatengemeinschaft ist in derartigen Krisensituationen gefragt, findet jedoch nicht immer befriedigende Antworten. Ob Krieg oder Klimawandel, Staatenzerfall oder Flüchtlingsströme, die Problemfelder der internationalen Politik sind vielfältig und Lösungsansätze können nur in supranationaler Kooperation erreicht werden. Eigenständige Recherche Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten eigenständig die jeweiligen Themenbereiche und erfahren so, welche Aufgabenfelder die internationale Politik heute zu bewältigen hat und welche Probleme derzeit akut sind. Dabei ist das Material so konzipiert, dass stets aktuelle Themen im Fokus der Schülerarbeit stehen. Ein Teil der Ergebnisse wird als Wandzeitung präsentiert, andere Rechercheergebnisse werden auf Arbeitsblättern schriftlich fixiert. Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit "Internationale Politik" Der Ablauf der Unterrichtssequenz "Problemfelder internationaler Politik" ist hier übersichtlich für Sie zusammengestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler definieren den Begriff "Internationale Politik". erarbeiten Probleme und Aufgaben der internationalen Politik. erkennen die Zusammenhänge der verschiedenen Problemfelder. reflektieren den Kriegsbegriff. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Informationsquelle für die Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen. verarbeiten Informationen von Nachrichtenseiten eigenständig. setzen ihre Ergebnisse gestalterisch um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren ziel- und ergebnisorientiert, sowohl eigenständig als auch im Team. verwerten die Ergebnisse in der Gruppe. Weiterlesen Ablauf der Unterrichtseinheit "Internationale Politik" Der Ablauf der Unterrichtssequenz "Problemfelder internationaler Politik" ist hier übersichtlich für Sie zusammengestellt. Links zum Thema "Internationale Politik" Die hier aufgeführten Webseiten eignen sich für die Recherche nach aktuellen Themen der internationalen Politik. Thema Problemfelder internationaler Politik Autor Stefan Schuch Fächer Politik/SoWi Zielgruppe Sekundarstufe II (Berufsschule, Gymnasium) Zeitraum 5-6 Stunden Technische Voraussetzungen Computer mit Internetzugang, Präsentationssoftware Aufgaben Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst mithilfe von Arbeitsblatt 1 eine Definition des Begriffs "Internationale Politik" (Aufgabe 1) und versuchen dann anhand verschiedener Bildimpulse herauszufinden, welches die Aufgabenbereiche internationaler Politik sind und warum diese Aspekte nicht nur von nationaler Bedeutung sind (Aufgabe 2). Aufgaben Den Schülerinnen und Schülern wird eine Mindmap an die Hand gegeben, anhand deren sie ihre Ergebnisse der Vorstunde verifizieren beziehungsweise falsifizieren können (Lösung für Aufgabe 2). Anschließend recherchieren die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit zu je einem Handlungsfeld der internationalen Politik aktuelle Themen (Arbeitsblatt 2). Die Ergebnisse sollen in Form einer Wandzeitung (im Klassenzimmer oder im Schulhaus) präsentiert werden. Aufgaben Zur Vertiefung des Themas lesen die Schülerinnen und Schüler einen Essay aus der Zeitung "Die ZEIT", der sich mit der Problematik der Kriege der Gegenwart befasst. Anschließend beantworten die Lernenden mithilfe von Arbeitsblatt 3 eine Reihe von Fragen dazu.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Arbeitslosigkeit

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit bearbeiten Lernende die verschiedensten Gründe für eine Arbeitslosigkeit. Der Hauptgrund liegt immer in den strukturellen Bedingungen des Arbeitsmarktes und den wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die Schülerinnen und Schüler lernen als Schwerpunkt der Stunde die Methode WebQuest anhand der inhaltlichen Aspekte, nämlich Arten von Arbeitslosigkeit und Arbeitslosenquote, kennen. Sie wenden das WebQuest dabei als Recherchehilfe im Unterricht in Partnerarbeit an. Der so verschaffte Überblick über das Thema kann in folgenden Unterrichtsstunden intensiviert und um eine kritischere Betrachtung der Arbeitslosenquote vertieft werden. Der Schwerpunkt der Einheit liegt, durch den Einsatz des WebQuests, im methodischen Bereich. Im Unterricht bieten WebQuests die Möglichkeit, lernerzentriert zu arbeiten sowie Computer und Internet für die Unterstützung des Lernprozesses zu nutzen. Unterrichtsablauf In Partnerarbeit ergründen die Lernenden mittels Internetrecherche selbstständig zentrale Bereiche zum Thema und präsentieren diese anschließend. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die verschiedenen Arten von Arbeitslosigkeit benennen und konkreten Fällen zuordnen. lernen die Arbeitslosenquote als eine arbeitsmarktpolitische Kennziffer kennen. verbessern die Fähigkeit, Informationen zu filtern und zu bewerten. sich untereinander abstimmen, um ein gemeinsam zu vertretendes Ergebnis zu erzielen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Internetressourcen sinnvoll als Recherchequellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stimmen sich untereinander ab, um ein gemeinsam zu vertretendes Ergebnis zu erzielen. Thema WebQuest zur Arbeitslosigkeit Autorin Nadine Passia Fach Politik / WiSo Zielgruppe Sekundarstufe II, Berufsschule, Berufsfachschule Zeitraum 1-2 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Mindestens ein Computer mit Internetanschluss für zwei Lernende, Lehrercomputer mit Beamer Die Lerngruppe wird induktiv, mithilfe eines Dialogs zwischen zwei Arbeitssuchenden im Job-Center, an den Lerninhalt herangeführt. Diesen Dialog finden Sie im WebQuest über die unten angegebene Internetseite. Der Einstiegsfall soll zielgruppenadäquat formuliert sein, um so die Schülerinnen und Schüler zur Mitarbeit zu motivieren. In diesem Rahmen werden die Begrifflichkeiten genannt, die in der Stunde näher thematisiert werden, wie Gründe und Dauer der Arbeitslosigkeit sowie die Arbeitslosenquote. Diese werden in einem Themenspeicher an der Tafel gesammelt. Dieser umfasst folgende Themenbereiche: Gründe für die Arbeitslosigkeit Dauer der Arbeitslosigkeit Arbeitslosenquote Arbeiten mit dem WebQuest In dieser Phase nutzen die Lernenden das WebQuest, um Informationen zum Thema Arbeitslosigkeit zu erhalten. Das eigenständige, selbst gesteuerte und kooperative Lernen wird dahingehend gefördert, dass sie selbst entscheiden, wie sie das WebQuest nutzen. Die vorgegebenen Links und Informationen erlauben eine gezielte Recherche. Kennziffern, wie beispielsweise die Arbeitslosenquote, ändern sich monatlich, daher bietet sich besonders bei einem solchen Thema die Methode des WebQuest an. So lassen sich die aktuellen Zahlen und Daten in Erfahrung bringen. Die Bearbeitung erfolgt in arbeitsgleichen Zweierteams. Die Schülerinenen und Schüler halten die Ergebnisse auf einem vorstrukturierten Arbeitsblatt fest. Im Anschluss daran präsentieren verschiedene Partnergruppen jeweils die Lösung einer Aufgabe auf Folie mittels Overhead-Projektor oder Beamer. Die Schülerinnen und Schüler evaluieren die Methode WebQuest anhand zweier Kriterien auf dem Arbeitsblatt. Auf einer Stellwand oder einem Plakat werden die Bewertungen festgehalten. Das Ausfüllen des Beurteilungsbogens kann auch die Hausaufgabe sein, genauso wie die Übungsaufgaben im Arbeitsblatt "Hausaufgabe".

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

In einer Hausarbeit den Ausbildungsbetrieb schriftlich präsentieren

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "In einer Hausarbeit den Ausbildungsbetrieb schriftlich präsentieren" erarbeiten die Lernenden inhaltliche, formale und sprachliche Kriterien zur Vorstellung ihres Betriebs im Rahmen einer schriftlichen Hausarbeit zu Beginn der Ausbildung. Sie reflektieren dabei an Beispielen über die formale Gestaltung sowie die Gliederung, überarbeiten Texte zur Förderung der Schreibkompetenz und bereiten ihre eigene schriftliche Präsentation des Betriebs vor.Diese Unterrichtseinheit bietet praxisnahes Material mit Bezug zur Ausbildung im Einzelhandel. Die Lernenden der Berufsschule setzen sich im Unterricht exemplarisch mit der inhaltlichen, formalen und sprachlichen Gestaltung einer schriftlichen Hausarbeit über den Ausbildungsbetrieb auseinander, bevor sie selbst in einer schriftlichen Präsentation ihren Betrieb vorstellen. Indem sie über Formulierungen reflektieren, Texte gezielt überarbeiten und Informationen strukturiert darstellen, werden die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt dazu befähigt, eine schriftliche Hausarbeit anzufertigen, in der sie auf Regeln zu Inhalt, Form und Sprache achten. Um Informationen über den Betrieb zu sammeln, greifen die Lernenden in dieser Einheit auf verschiedene Quellen zurück. Dadurch, dass sie in diesem Zusammenhang zur exemplarischen Produktbeschreibung Merkmale eines Schokoladen-Weihnachtsmanns aus dem Einzelhandel zusammentragen, eignet sich das Unterrichtsmaterial in besonderer Weise auch für den Unterricht vor Weihnachten. Arbeitsblätter zum Umgang mit Texten beispielsweise zur Überarbeitung einer Vorgangsbeschreibung können zur Förderung der Schreibkompetenz auch in den Sekundarstufen I und II eingesetzt werden. Das Thema "In einer Hausarbeit den Ausbildungsbetrieb schriftlich präsentieren" im Unterricht Die Präsentation des Ausbildungsbetriebs in Form einer schriftlichen Hausarbeit im Fach Deutsch stellt für viele Auszubildende eine Herausforderung im ersten Schuljahr der Berufsschule dar. Die schriftliche Betriebspräsentation ist zwar hinsichtlich der Komplexität und des Zeitbedarfs nicht mit einer gymnasialen Facharbeit vergleichbar, sie erfordert aber die Fähigkeit zur Bündelung von Informationen aus unterschiedlichen Quellen, eine strukturierte Arbeitsweise und nicht zuletzt die Kompetenz, sachlich zu formulieren. Vor diesem Hintergrund soll die Unterrichtseinheit die Lernenden dazu befähigen, eine schriftliche Hausarbeit über ihren Ausbildungsbetrieb inhaltlich, formal und sprachlich in optimaler Weise zu gestalten. Vorkenntnisse Die Jugendlichen im ersten Ausbildungsjahr haben in der Regel bereits in der Sekundarstufe I sachliche Texte produziert. Allerdings ist die Beherrschung wichtiger Fachmethoden für die schriftliche Betriebspräsentation – unter anderem die Beschreibung von Gegenständen und Vorgängen – unterschiedlich ausgeprägt. Uneinheitlich ist das Bild in Berufsschulklassen auch hinsichtlich der generellen Schreibkompetenz. Treffende Ausdrucksweisen sowie das Formulieren von Satzanfängen und Überleitungen fallen vielen Schülerinnen und Schülern nach wie vor schwer. Daher haben sprachliche und methodische Aspekte in der Unterrichtseinheit einen hohen Stellenwert. Didaktische Analyse Die Unterrichtseinheit thematisiert inhaltliche, formale und sprachliche Aspekte bei der Gestaltung einer schriftlichen Betriebspräsentation, um die Lernenden auf die Anfertigung ihrer eigenen Hausarbeit über den Ausbildungsbetrieb vorzubereiten. Anhand von realitätsnahen Fallbeispielen aus dem Bereich Einzelhandel erarbeiten die Lernenden zunächst sinnvolle formale Gestaltungskriterien und eine passende Gliederung. Bei der Zusammenfassung von Informationen aus einem (fiktiven) Interview und der strukturierten Produktbeschreibung auf der Grundlage von Stichpunkten steht die Förderung der Formulierungskompetenz im Vordergrund. Auch die Überarbeitung einer Vorgangsbeschreibung zielt auf die Verbindung von inhaltlicher Genauigkeit und sprachlicher Angemessenheit ab. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse und Fertigkeiten befähigen die Schülerinnen und Schüler zur selbstständigen Anfertigung einer schriftlichen Betriebspräsentation. Methodische Analyse Die Materialien regen zur fachmethodischen Reflexion an und fördern die Aktivität der Lernenden in unterschiedlichen Sozialformen. Die methodische Gestaltung orientiert sich jeweils an den inhaltlichen Schwerpunkten und der Materialbasis: Im Rahmen einer arbeitsteiligen Partnerarbeit begutachten die Lernenden zwei Auszüge aus Betriebspräsentationen im Hinblick auf die Qualität der formalen Gestaltung und der Gliederung. Schreibaufträge mit strukturierter Textproduktion anhand von vorgegebenen Informationen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler einzeln. Bei der Reflexion über einen Ausgangstext mit anschließender Optimierung bietet sich die Arbeit in Kleingruppen an. Für den Lernzuwachs sind die Plenumsphasen am Ende der Stunden von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gliedern ihre schriftliche Hausarbeit über ihren Ausbildungsbetrieb sinnvoll. beachten beim Schreiben formale Gestaltungskriterien. fassen Informationen aus verschiedenen Quellen strukturiert und informativ zusammen. verbinden inhaltliche Genauigkeit mit sprachlicher Angemessenheit, indem sie sachlich und abwechslungsreich formulieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen zur Anfertigung einer schriftlichen Betriebspräsentation einen PC. fügen Informationen aus dem Internet, aus gedrucktem Informationsmaterial sowie aus eigenen Notizen zu einem strukturierten Text zusammen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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