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Die Grundlagen des Islam

Unterrichtseinheit

Der Begriff "Islam" ist allen Schülerinnen und Schülern aus den Nachrichten hinreichend bekannt, der persönliche Umgang mit Musliminnen und Muslimen in der Schule ist alltäglich. Dennoch fehlt es häufig an elementaren Kenntnissen über die Religion des Islam. Diese Einheit vermittelt Grundwissen. Obwohl der Islam bereits in der Sekundarstufe I auf dem Lehrplan steht, ist das tatsächliche Wissen über den Islam eher rudimentär. Meinungen, Wissen und Vermutungen mischen sich. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Schülerinnen und Schüler eingehende Kenntnisse über das Verbreitungsgebiet des Islam oder Mohammeds Biographie besitzen. Mit dem Islam verbinden sie in erster Linie die Türkei und arabische Staaten. Um an einem Dialog mit dem Islam sinnvoll teilnehmen zu können, müssen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II Kenntnisse über den Islam besitzen. Für die verantwortliche Teilnahme an Diskussionen sind außerdem Kenntnisse über die Moschee, den Koran und die fünf Säulen des Islam wichtig. In zwei Doppelstunden erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler durch ein Lernen an Stationen die Grundlagen des Islam. In einem Lernweg-Heft notieren sie ihre Ergebnisse. Falls das Thema im Ethikunterricht stattfindet, wird es eigene Erfahrungen bei den Lernenden mit der Religion geben, im Religionsunterricht dagegen weniger. Daher bietet es sich an, die direkten Lebenswelterfahrungen von Mitschülerinnen und Mitschülern in den Unterricht einzubinden, eventuell fächerübergreifend. Ebenso gibt es regionale Fragestellungen, die den Lebensweltbezug herstellen können, wie zum Beispiel der Bau einer Moschee in der Gemeinde oder Stadt. Didaktische Überlegungen Hier werden einige didaktische Überlegungen zu Themenauswahl und Einbindung in den Unterricht erläutert. Unterrichtsablauf: "Islam und Mohammed" In der ersten Doppelstunde werden alle Inhalte des Themas "Grundlagen des Islam" zunächst reduziert betrachtet. Unterrichtsablauf: "Koran, fünf Säulen und Moschee? In der zweiten Doppelstunde wird das Thema "Moschee" zunächst nur in religionskundlicher Hinsicht betrachtet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Vorwissen zum Islam auffrischen. das Verbreitungsgebiet des Islam darstellen können. das grundlegende Gottesbild des Islam verstehen. den Offenbarungsweg und das Übersetzungsverbot des Korans kennen lernen. die fünf Säulen des Islam und das Verhalten von Muslimen in der Moschee kennen lernen. Bibel und Koran, Jesus Christus und Mohammed, Kirche und Moschee miteinander vergleichen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene Fragen zum Islam formulieren. aus dem Internet allgemeine Informationen zum Islam, zur Biografie Mohammeds, zum Koran, den fünf Säulen des Islam und der Moschee auswerten. ihre Arbeitsergebnisse auf einem Lösungsblatt ("Lernweg") festhalten und präsentieren. Thema Grundlagen zum Islam Autor Andreas Otte Fach Religion/Ethik Zielgruppe Sekundarstufe II, Gymnasium und Berufskolleg Zeitraum zwei Doppelstunden Technische Voraussetzungen Computer mit Internetanschluss, Beamer, OHP, je ein Computer für 2 Schülerinnen und Schüler Planung Verlaufsplan Islam 1 Verlaufsplan Islam 2 Das Thema "Islam" ist von hoher Gegenwartsrelevanz für die Schülerinnen und Schüler, da eine ständige Medienberichterstattung stattfindet. Diese fokussiert sich meist auf aktuelle Problemfelder wie Terrorismus, "Ehrenmorde", Kopftuch oder diskutiert beispielsweise die Errichtung muslimischer Moscheen. Den Schülerinnen und Schülern können auch die Medienberichte über angebliche "Koran-Schändungen" und die heftigen Reaktionen der muslimischen Welt noch im Gedächtnis sein. Zudem gibt es bei den Lernenden einen hohen Lebensweltbezug, sei es durch die eigene Geschichte (eher im Ethik- als im Religionsunterricht) oder durch Freunde und Bekannte. Bei den Schülerinnen und Schülern ist demnach eine Fragehaltung gegenüber dem Islam zu erwarten. Wie aktuelle Zeitungsmeldungen betonen, ist die derzeitige Haltung vieler Deutscher dem Islam gegenüber eher ablehnend. Aktuelle Schlagzeilen lauten zum Beispiel: "Deutsche fühlen sich durch Islam bedroht" oder "Demo gegen Moschee: Rechte marschierten mit". Um sich in der zukünftigen Gesellschaft zurechtzufinden und an einem Dialog mit dem Islam sinnvoll teilnehmen zu können, müssen die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über den Islam besitzen. Für die verantwortliche Teilnahme an Diskussionen auf lokaler Ebene ist es darüber hinaus Voraussetzung, dass die Schülerinnen und Schüler wissen, was in einer Moschee überhaupt geschieht. Zentral dafür sind auch Kenntnisse über den Koran und die fünf Säulen des Islam. Exemplarität Anhand ausgewählter Internetseiten informieren sich die Schülerinnen und Schüler über wesentliche Grundlagen des Islam, insbesondere über die Themen "fünf Säulen des Islam" und "Moschee". Zugänglichkeit Die Themen "Grundlagen des Islam", "Koran", "fünf Säulen des Islam" und "Moschee" sind für die Schülerinnen und Schüler zunächst abstrakter Natur. Durch die Auswahl gut verständlicher Internetseiten soll die Zugänglichkeit verbessert werden. Diese Quellen tragen unter anderem durch das verwendete Bildmaterial zu einer höheren Anschaulichkeit und verbesserten Motivation bei. Dies gilt insbesondere beim Thema "Moschee". In der ersten Motivationsphase wird eine Overheadprojektor-Folie mit Fotos einer Moschee und betender Muslime aufgelegt. Dies soll die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler fokussieren, ihr Vorwissen und ihre affektive Haltung zum Islam aktivieren. Anhand der Overheadprojektor-Folie können die Schülerinnen und Schüler dann in der Spontanphase die dargestellte Situation beschreiben und erste Gedanken zum Islam äußern. In der folgenden Konzentrationsphase haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Vorwissen. Sie halten für sich selbst im Lernweg-Heft die Antworten auf die Fragen "Was weiß ich vom Islam?", "Was will ich wissen?", "Was stört mich am Islam?" und "Was finde ich gut?" fest. In der Sammelphase nennen die Schülerinnen und Schüler im Plenum ihr Vorwissen und äußern ihre Fragen zum Islam. Die Lehrkraft notiert diese in Stichpunkten auf drei verschiedenen Plakaten. Diese Plakate zeigen gegebenenfalls den speziellen Informations- oder Diskussionsbedarf der Schülerinnen und Schüler. Die Plakate werden im Verlauf der Unterrichtsreihe als Einstieg in neue Themengebiete verwendet. Die Lehrkraft sollte auf die Vielschichtigkeit und Differenziertheit des Islam hinweisen, zum Beispiel auf das umfassende Verbreitungsgebiet und die Richtungen innerhalb des Islam. Auf die Plakate wird auch am Ende der Unterrichtsreihe noch einmal zurückgegriffen, um den Lernfortschritt zu überprüfen. In der ersten Informationsphase werten die Schülerinnen und Schüler in arbeitsgleicher Partnerarbeit allgemeine Informationen zum Islam aus dem Internet aus. Auf hierfür geeignete Internetseiten werden sie mithilfe der PowerPoint-Datei "Lernweg Islam Grundwissen" geleitet. Ihre Arbeitsergebnisse halten die Schülerinnen und Schüler im Lernweg-Heft fest. Zur zweiten Motivation wird die aus der Vorstunde bereits bekannte Overheadprojektor-Folie (Moschee und Muslime beim Gebet) durch die Lehrkraft aufgeblendet. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die dargestellte Situation. Die Lehrkraft informiert nun kurz darüber, dass das Gebet eine der fünf Säulen des Islam ist. Zur Sicherung lösen die Schülerinnen und Schüler ein mit HotPotatoes erstelltes Kreuzworträtsel. Hier können die Schülerinnen und Schüler selbstständig überprüfen, welche Informationen sie behalten haben. Bei Unsicherheiten bietet das Programm Tipps an. Offene Fragen werden anschließend im Plenum geklärt. Vor der anschließenden zweiten Informationsphase werden die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Spielkarten in drei Informationsgruppen (Pik, Herz, Karo) eingeteilt. Innerhalb dieser Gruppen werden Paare gebildet, die sich anhand ausgewählter Links über die Bedeutung der Propheten im Islam und über die Biografie Mohammeds informieren. Die Ergebnisse dieser arbeitsteiligen Partnerarbeit halten die Schülerinnen und Schüler im Lernweg-Heft fest. Paare, die die Informationsauswertung frühzeitig fertiggestellt haben, können ihr Wissen in einem digitalen Kreuzworträtsel überprüfen. Zu der folgenden Austauschphase finden sich die Schülerinnen und Schüler anhand ihrer Spielkarten (7, 8, 9, 10, Bube …) in neuen Gruppen zusammen. In diesen Gruppen erklären sie einander die Ergebnisse ihrer Partnerarbeit. Sie ergänzen ihre eigenen Informationen gegebenenfalls um die Ergebnisse ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. In einer abschließenden Transferphase vergleichen die Schülerinnen und Schüler im Plenum den Propheten Mohammed mit Jesus Christus. In der Motivationsphase wird den Schülerinnen und Schülern ein Koranexemplar gezeigt. An der Tafel werden die in der Vorwoche erstellten Stichwort-Plakate angebracht. Anhand des Koranexemplars können die Schülerinnen und Schüler dann in der Spontanphase ihr Vorwissen zum Koran äußern. Mitschülerinnen und Mitschüler mit einem eigenen Lebensweltbezug zur Ausübung der Religion sollten in den Unterricht eingebunden werden. In der ersten Informationsphase werten die Schülerinnen und Schüler in arbeitsgleicher Partnerarbeit Informationen aus dem Internet zum Koran aus. Ihre Ergebnisse halten sie im Lernweg-Heft beziehungsweise auf einer Overheadprojektor-Folie fest. Auf geeignete Internetseiten werden sie mithilfe der PowerPoint-Datei "Lernweg Islam Grundwissen" geleitet. Ihre Arbeitsergebnisse halten die Schülerinnen und Schüler im Lernweg-Heft fest. Schnelle Schülerpaare überprüfen ihr Wissen mittels eines Kreuzworträtsels. So kann der Heterogenität der Klasse Rechnung getragen werden. Ein Schülerpaar präsentiert nun seine Ergebnisse im Plenum. Offene Fragen werden im Plenum geklärt. Im Unterrichtsgespräch findet ein kurzer Vergleich zwischen Koran und Bibel statt. Zur zweiten Motivation wird die aus der Vorwoche bereits bekannte Overheadprojektor-Folie (Moschee und Muslime beim Gebet) durch die Lehrkraft projiziert. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die dargestellte Situation. Die Lehrkraft informiert nun kurz darüber, dass das Gebet eine der fünf Säulen des Islams ist. Auch hier sollten Lebenswelterfahrungen von Mitschülerinnen und Mitschülern in den Unterricht eingebunden werden. Vor der zweiten Informationsphase werden die Schülerpaare durch farbige Zettel in fünf Gruppen eingeteilt. Die Schülerinnen und Schüler werten nun in arbeitsteiliger Partnerarbeit Informationen aus dem Internet zu je einer Säule des Islam aus. Ihre Arbeitsergebnisse halten sie im Lernweg-Heft fest. Geeignete Internetseiten entnehmen sie der Power-Point-Datei "Lernweg Islam Grundwissen". In der Austauschphase finden sich die Schülerinnen und Schüler anhand von Nummern auf den farbigen Zetteln in neuen Gruppen zusammen. Sie erklären in der Gruppe ihren Mitschülerinnen und Mitschülern die Ergebnisse zu "ihrer" Säule des Islam. Anschließend hören sie den Erklärungen der anderen Mitglieder zu und ergänzen ihr Lernweg-Heft um die Informationen zu den anderen Säulen. In einer dritten Informationsphase informieren sich die Schülerinnen und Schüler in arbeitsgleicher Partnerarbeit im Internet über Moscheen. Die aus den in der PowerPoint-Datei "Lernweg Islam Grundwissen" angegebenen Links entnommenen Informationen halten sie im Lernweg-Heft fest. Bei diesem Thema bietet sich eine Recherche der Moscheen in der näheren Umgebung an. Es gibt vielleicht Mitschülerinnen und Mitschüler, die hier eigene Erfahrungen einbringen können. Abschließend sichern die Schülerinnen und Schüler das erworbene Wissen durch die Bearbeitung eines digitalen Kreuzworträtsels. Offene Fragen werden im Plenum geklärt. Sollten zeitliche Probleme auftreten, lösen die Schülerinnen und Schüler das Kreuzworträtsel als Hausaufgabe. Dazu wird ihnen die Datei per E-Mail zugesandt. Bei der Recherche über Suchmaschinen kann man auf Seiten von Organisationen gelangen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Sie sollten sich die Links, die an die Lernenden weiter gegeben werden, genau anschauen. Für das Nachschlagen von Begriffen ist die Seite der Bundeszentrale für politische Bildung zu empfehlen.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II

El cortometraje "Hiyab" en la clase de español

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Kurzfilm "Hiyab" liefert Ideen für die unterrichtliche Beschäftigung mit Kurzfilmen als audiovisuelles Medium sowie mit den aktuellen, gesellschaftlichen Themen Immigration, Islam, Identität und (Schul-)Regeln. Der Kurzfilm "Hiyab" von Xavi Sala (2005) reflektiert Aspekte des kulturellen Lebens in Spanien vor dem Hintergrund unterschiedlicher Ethnien und Bräuche. Er kann dazu beitragen, Spanisch-Lernenden reale Einblicke in die Kultur und Geschichte des Zielsprachenlandes zu vermitteln, indem er sie mit soziokulturellen und historisch-politischen Themen konfrontiert, die sowohl für den Spanisch-Unterricht als auch für fächerübergreifendes Arbeiten von Bedeutung sind. Der Film eignet sich als authentische Materialgrundlage, um mit Schülerinnen und Schülern im Spanisch-Unterricht der Sekundarstufe II auf eine interessante, motivierende Art über Interkulturalität zu reflektieren und kritisches Denken zu fördern. Die starke visuelle Botschaft des Films regt dazu an, unterschiedliche individuelle Werte wahrzunehmen und den Respekt und die Toleranz für Andere in einem diskursiven Ansatz zu unterstützen. Das Unterrichtskonzept bietet sich insbesondere für die Förderung der mündlichen Kommunikation in der Zielsprache Spanisch an. Vorkenntnisse Die Lernenden müssen nicht im Vorfeld in das Thema eingewiesen werden. Vielmehr wird Wert darauf gelegt, dass sie sich kommunikativ einbringen und sich frei äußern können. Didaktische Analyse Kurzfilme sind ein sehr motivierendes Material für die Lernenden jeder Altersstufe. Durch ihre kurze Dauer gestatten sie den Lehrenden, flexibel und reaktiv auf Schüleräußerungen einzugehen, variationsreiche Aktivitäten anzubieten und Kompetenzen wie zum Beispiel die Kommunikationsfähigkeit zu fördern. Mit der Behandlung eines Kurzfilms legt die Lehrkraft den Fokus auf einen handlungsorientierten Ansatz, in dem die Zielsprache in einem breiteren sozialen Kontext erlernt und verwendet wird und Aufgaben ausgeführt werden, die nicht nur Sprachaktivitäten umfassen, sondern insbesondere allgemeine kreative und interaktive Fähigkeiten aktivieren und den Einsatz von Strategien erfordern. Methodische Analyse Der Kurzfilm "Hiyab" enthält nur einen recht kurzen Dialog-Teil. Je nach sprachlichem Niveau der Lerngruppe können hier Verständnisschwierigkeiten auftreten. Die Lehrkraft hat die Möglichkeit, den Lernenden die Transkription des Dialogs (siehe Lösungsvorschlag zu Arbeitsblatt 3) nach der Sichtung mit Ton als hilfreiche Unterstützung für das Verständnis auszuteilen (Binnendifferenzierung). Die Arbeit mit dem Kurzfilm kann aber auch ohne Transkription erfolgen, denn die Bilder bieten – über den dialogischen Teil hinaus – eine wertvolle Unterstützung für das Verständnis. Es ist nicht nötig, jedes einzelne Wort zu verstehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich in der Zielsprache Spanisch mit den Themen Immigration, Erziehung, Islam und Interkulturalität auseinander. trainieren und erweitern ihre Sprachkompetenz im Bereich des Hör(seh)verstehens sowie im Bereich der mündlichen Ausdrucksfähigkeit und Interaktion. Medien- und Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben durch offene Arbeitsformen eine sinnvolle Einteilung der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit (für die Debatte). erleben mehrkanaliges Lernen durch interaktive Zugänge, handlungsorientierte Aufgaben und verschiedene Sozialformen. erkennen spezielle narrative Formen der Gattung "Kurzfilm". Interkulturelle Kompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln und trainieren einen Perspektivenwechsel, indem sie über eigene und fremde Werte reflektieren und sich somit als Teil ihrer Erlebnis- und Erfahrungswelt wahrnehmen. erleben und nehmen die Zielsprache in ihrer sprachlichen und kulturellen Dimension (besser) wahr. erkennen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Gesellschaft, in der sie leben, und Spanien (beziehungsweise auch anderen EU-Ländern wie Frankreich) und betten diese in ihre bisher erworbenen Erkenntnisse und ihr Weltwissen über das Thema ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben entdeckendes, handlungsorientiertes, ko-konstruktives Lernen (explorativ-kommunikativer Ansatz, Erlebnisorientierung), indem sie sich in Kleingruppen beziehungsweise mit einer Partnerin / einem Partner über Werte (auch eigene Werte), authentische und konkrete Erfahrungen und Chancengleichheit beziehungsweise Chancengerechtigkeit austauschen. tragen ihre Überlegungen vor und diskutieren sie mit gegenseitiger Rücksichtnahme und Empathie im Plenum.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Elektromobilität: Zukunft schreibt man mit E

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit vermittelt grundlegende Informationen zum Thema Elektromobilität. Darin setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Vorteilen von Elektrofahrzeugen als auch mit künftigen Herausforderungen im Bereich Elektromobilität auseinander. Neu sind Materialien zur Energiegewinnung und Ladetechnologien. Ausgehend von der historischen Entwicklung von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien von Elektrofahrzeugen kennen. Dabei entwickeln sie Ideen einer elektromobilen Gesellschaft und setzen sich, vor dem Hintergrund staatlicher Unterstützungsmaßnahmen sowie anhand des aktuellen Entwicklungsstandes, mit der Frage auseinander, inwieweit ein Elektroauto auch für sie infrage kommen würde. Didaktisch-methodischer Kommentar Elektromobilität gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Vor dem Hintergrund der Endlichkeit fossiler Energieträger werden mit der Elektromobilität große Hoffnungen verbunden. Das haben auch Forschung, Wirtschaft und Politik erkannt. So ist es das Ziel der Bundesregierung, dass bis 2030 mindestens sieben Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren sollen. Wissen über die Vorteile und Herausforderungen, die mit einer elektromobilen Gesellschaft verbunden sind, ist deshalb elementar. Umsetzung der Unterrichtseinheit Die Unterrichtseinheit ermöglicht Schülerinnen und Schülern einen fächerübergreifenden Zugang zum Thema Elektromobilität. Dazu setzen sie sich in einem ersten Schritt mit der Geschichte von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotor auseinander und erfahren, dass Elektrofahrzeuge keine Erfindungen des 21. Jahrhunderts sind. Darauf aufbauend lernen sie verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien von Elektrofahrzeugen sowie ihre Vor- und Nachteile kennen. Hier befassen sie sich auch mit der Energiegewinnung von Elektrofahrzeugen. So lernen sie die Funktionsweise von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos sowie Brennstoffzellen für Wasserstoffautos kennen und setzen sich mit den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Konzepte auseinander. Anhand von textlichen und grafischen Informationen zu staatlichen Unterstützungsmaßnahmen sowie dem aktuellen Entwicklungsstand reflektieren sie anschließend das Zukunftspotenzial von Elektrofahrzeugen für die Gesellschaft und den eigenen Alltag. Hierfür nutzen sie auch das Video Elektroniker-Azubis: Wie stehen sie zu Elektroautos? . Einsatzmöglichkeiten Die Unterrichtseinheit kann aufgrund ihres Bezuges zu den Lehr- und Bildungsplänen in allen deutschen Bundesländern in der Sekundarstufe II eingesetzt werden. Dabei bilden die Fächer Physik, Technik und Sozialkunde den fachlichen Bezugspunkt. Vertiefungen in den Fächern Deutsch und Kunst sind denkbar und finden besonders in der Projektphase Anknüpfungspunkte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass Elektrofahrzeuge keine Erfindungen des 21. Jahrhunderts sind. reflektieren die Vor- und Nachteile von Elektrofahrzeugen. kennen verschiedene Antriebs- und Ladetechnologien und erschließen darauf aufbauend die damit verbundenen Vor- und Nachteile. wissen, wie ein Lithium-Ionen-Akkus bei Elektrofahrzeugen sowie eine Brennstoffzelle bei Wasserstoffautos funktioniert. reflektieren die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten der Energiegewinnung bei nicht-benzinangetriebenen Fahrzeugen. beschreiben anhand von aktuellem Datenmaterial die Entwicklungen im Elektrofahrzeug-Sektor. diskutieren aktuelle und denkbare staatliche Maßnahmen, um Elektromobilität noch attraktiver zu machen. nehmen zu Aussagen bezüglich der künftigen Bedeutung von Elektrofahrzeugen Stellung. setzen sich mit den technologischen, klimapolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen für eine elektromobile Gesellschaft auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren einen Videobeitrag zielgerichtet entsprechend einer Aufgabenstellung. trainieren das selbstständige Erschließen von Themen und Inhalten sowie das Recherchieren im Internet. üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren von Grafiken, Schaubildern und Zahlenmaterial. bereiten eigene Ideen und Visionen schriftlich und gestalterisch auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen Personen. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. trainieren das kreative Entwickeln und Ausformulieren eigener Ideen.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik / Elektrotechnik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe II

Glaubenskriege: Flucht und Migration der Hugenotten

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Glaubenskriege: Flucht und Migration der Hugenotten" erarbeiten die Lernenden einen erweiterten Glaubensbegriff und untersuchen seine Funktion, um das Verständnis für die Entstehung von Kriegen aufgrund von Glaube und Religion zu erleichtern. Die Hugenottenkriege in Frankreich sowie die historisch-geistigen Zusammenhänge des 16. Jahrhunderts in Europa nach der Reformation durch Martin Luther dienen dabei als Beispiel für eine gewaltsame religiöse und politische Entwicklung.Was ist Glaube? Ausgehend von einer Definition des Glaubensbegriffes aus sprachlicher, neurobiologischer und systemischer Sicht, die den Schülerinnen und Schülern eine Lösung von Vorurteilen ermöglicht, weckt dieses Thema das Interesse für die Verflechtungen von Macht und Religion, was letztlich zu den so genannten Hugenottenkriegen als gewaltsam ausgetragene Konflikte führt. Die Lernenden erkennen in dieser Unterrichtseinheit, dass die europäischen Glaubenskriege in Frankreich mehr als Religionskriege erstmalig die geistige, politische und ökonomische Situation global verändert haben, mit Auswirkungen, die bis heute noch zu spüren sind. Mit diesem Unterrichtsmaterial erarbeiten die Lernenden zunächst die Grundlagen: Was ist ein Glaubenskrieg? Was sind Hugenotten und welche Rolle spielen sie in den europäischen Glaubenskriegen? Die Schülerinnen und Schüler lernen damit historisch-geistige Zusammenhänge des 16. Jahrhunderts in Europa als Grundlage der innerchristlichen Glaubenskriege kennen. In diesem Zusammenhang wird auch die Rolle von Martin Luther und die Reformation für diese umfassenden Änderungen erläutert. Das Thema "Glaubenskriege: Flucht und Migration der Hugenotten" im Unterricht Diese Unterrichtseinheit führt in die Anfänge der Neuzeit und erleichtert das Verständnis für historisch geistige Zusammenhänge sowie religiös konfessionell geprägte Konflikte. Damit kann das Unterrichtsmaterial rund um die Hugenottenkriege im Fachunterricht in Religion oder Ethik der Sekundarstufe II sowie auch interdisziplinär in Geschichte eingesetzt werden. Die Flucht der protestantischen Hugenotten aus Frankreich stellt in diesem Zusammenhang ein Beispiel für Migrationsgeschichte dar. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten bereits über ethische Reflexionsfähigkeit verfügen. Didaktisch-methodische Analyse Erkannt werden kann mit diesem Unterrichtsmaterial insbesondere die verhängnisvolle Verflechtung von Macht und Glauben, heute aktuell wie vor 300 Jahren. Darüber hinaus geht es in dieser Einheit wie bei Martin Luthers Werk um die Möglichkeit der Überwindung durch einen menschennahen Glauben. Schwierig kann die Erkenntnis sein, wie wenig der Einzelne angesichts großer Konflikte tun kann. Das Mittel der Gruppenarbeit stärkt das Vertrauen in die gemeinsame Arbeit, während die neurobiologische Analyse das Bewusstsein für individuelle Achtsamkeit schärfen kann. Methodisch wird durch Kooperatives Lernenden beim Gruppenpuzzle sowie Think-Pair-Share der Grad der Eigenverantwortlichkeit der Lernenden zusätzlich erhöht und Schüleraktivierung angestrebt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Fähigkeit zu interdisziplinärem Denken. nähern sich einem erweiterten Glaubensbegriff. erkennen die Tragweite von Toleranz Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielgerichtet Informationen im Internet. erweitern ihre Kompetenzen im Umgang mit verschiedenen Textgattungen. erstellen eigene sprachliche Zeugnisse, die derart besser erinnert werden können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wechseln zwischen eigenständigem und partnerschaftlichem Arbeiten ab. ordnen den Wunsch nach sofortiger Bedürfnisbefriedigung höheren Zielen unter. Blume, Michael (2009): "Neurotheologie", Marburg. Dingel, Leppin (2016): "Das Reformatorenlexikon", Darmstadt. Durchhardt, Heinz (1985): "Der Exodus der Hugenotten", Köln. Hornung, Oskar (1974): "Friedrichstal", Friedrichstal. Luther, Martin (2004): "Von der Freiheit eines Christenmenschen", Gütersloh. Roth, Gerhard (2016): "Coaching, Beratung und Gehirn", Stuttgart.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Haben oder Sein: Achtsamkeit im Schulalltag

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit zum Thema Haben oder Sein reflektieren die Lernenden auf einer Suche nach dem Sinn ihren Bezug zu sich und der Welt, hinterfragen das Streben nach Besitz und Konsum und führen zur Achtsamkeit im Schulalltag eine Körperübung durch. Dieses Unterrichtsmaterial ergänzt und aktualisiert die Theorie von Erich Fromm um Ansätze der klassischen Ethik und aus neueren Humanwissenschaften. Fromm stellte 1976 die Hypothese auf, dass die moderne Technik keine menschlichen Probleme gelöst, sie sogar eher verschärft habe. Dabei leitete ihn der Topos menschlicher Sinnsuche, der andere Bedingungen benötige als Komfortvergrößerung. Als einer der ersten westlichen Schriftsteller verwies er auf die buddhistische Achtsamkeitspraxis und verband sie mit westlicher Kontemplation. Auch wenn seine Prämissen und Konklusionen durchaus angreifbar sind, können ausgewählte Gedanken die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II im Unterricht zur eigenen Reflexion über ihren Bezug zu sich und der Welt anregen und mit Kompetenz fördernden Übungen vertieft werden. Dabei geht es im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung neben dem Bewusstsein für den eigenen Körper auch darum, das Streben nach Shopping und Konsum zu hinterfragen. Ein wesentlicher Bestandteil der Einheit besteht in der Erarbeitung der Begriffe Haben und Sein. Die Lernenden untersuchen dazu die Begriffe in konkreten Kommunikationskontexten mit dem Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun, bevor sie die etymologische Bedeutung sowie den Rahmen der antiken Philosophie ergänzen. Das Thema "Haben oder Sein" im Unterricht Eine umfassende Auseinandersetzung mit den Begriffen Haben und Sein , so wie sie den westlichen Sprachgebrauch bestimmen, verweist auf die Notwendigkeit, Besitz und Autonomie unter ethischen Gesichtspunkten zu betrachten, sollte die These stimmen, dass Konzentration auf Besitz langfristig zerstörerisch wirkt. Die buddhistische Achtsamkeitspraxis bietet ein Modell, das auf die Linderung von Leid abzielt, indem dem blinden Agieren und Reagieren wohlwollendes Beobachten gegenüber gestellt wird. Vorkenntnisse Kenntnisse der Gefühlsethik, wie von Arthur Schopenhauer vertreten, wären für die Erarbeitung im Unterricht hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Die durchführende Lehrkraft sollte Grundkenntnisse zum Thema Achtsamkeit haben. Didaktische Analyse Mit diesem Unterrichtsmaterial können die Lernenden erkennen, dass Menschen zu mehr Autonomie, die auch ethisches Verhalten beinhaltet, als üblicherweise angenommen fähig sind. Schwierig ist die Konsequenz aus der buddhistischen Praxis, dass Autonomie im Körper entsteht, während im Schulalltag der Körper eher zweitrangig ist. Methodische Analyse Dieser Schwierigkeit versucht die Unterrichtseinheit zu begegnen, indem sie eine auch für den Schulalltag geeignete Körperübung anbietet. Der praktische Wert von Achtsamkeit im Schulalltag ist inzwischen unbestritten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Begriffe Haben und Sein in konkreten Kommunikationskontexten anhand des Modells von Schulz von Thun. hinterfragen das Streben nach mehr Besitz. erlernen Grundzüge wissenschaftlichen Arbeitens und verbinden theoretische Konzepte mit praktischer Erfahrung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mithilfe des Padlets kollaborativ. erarbeiten sich Texte sowie eigene Standpunkte anhand von Fragen. fassen Arbeitsergebnisse mit Powerpoint zusammen Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team kooperativ zusammen. gehen akzeptierend mit einer praktischen Körperübung um. Bonder, Nilton (1999): "Die Kabbala des Geldes", Bern. Fromm, Erich (1990): "Haben oder Sein", Stuttgart. Kaltwasser, Vera (2009): "Achtsamkeit in der Schule", Weinheim und Basel. Roth, Gerhard (2016): "Coaching, Beratung und Gehirn", Stuttgart. Singer, Wolf und Ricard, Mathieu (2018): "Jenseits des Selbst", Berlin. Spinoza (2010): "Ethik", Stuttgart.

  • Religion / Ethik / Pädagogik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Wege zum Frieden

Unterrichtseinheit

2014 – in diesem Jahr jähren sich bedeutende „Wendepunkte“ deutscher und europäischer Geschichte: 100 Jahre Beginn des Ersten Weltkriegs, 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs, 25 Jahre Ende der Teilung Deutschlands. Bei all diesen Ereignissen haben Bündnisse, Verträge und Abkommen zwischen den Staaten – nicht nur Europas – eine maßgebliche Rolle gespielt. Diese Unterrichtseinheit schaut zurück und wirft einen Blick in die Zukunft. Bei den genannten Ereignissen des Gedenkjahres 2014 spielten Bündnisse, Verträge und Abkommen eine wesentliche Rolle. Sie haben Konflikte verschärft und Staaten, die zunächst nicht betroffen zu sein schienen, in kriegerische Konfrontationen mit hineingezogen. Die Friedensverträge sollten neue friedliche Zustände schaffen, dennoch konnten Konfrontationen nicht wirklich abgebaut werden. Bedeutung und Wandel von Bündnissen, Friedensverträgen und Friedenssicherung sollen im Rahmen dieser Unterrichtseinheit längsschnittartig betrachtet und thematisiert werden: Haben die völkerrechtlich geschlossenen Abkommen ?automatisch? zum Krieg geführt? Können vertragliche Regelungen Frieden sichern? Führen Abkommen, Bündnisse und neu geschaffene Institutionen wie Völkerbund, UN und OSZE zu friedlicheren und stabileren Verhältnissen? Welche Chancen und Gefahren historischer Entwicklungen spiegeln sich in jeweils aktuellen Entwicklungen? Gibt es Gemeinsamkeiten und wesentliche Unterschiede? Diese Fragen können im Unterricht sicher nicht endgültig geklärt werden, sollen aber in den Blickpunkt rücken. Neue Perspektiven Die Unterrichtseinheit eignet sich für Lernende der Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II. Die Jubiläen des Jahres 2014 haben viele Schülerinnen und Schüler eher nebenbei mitbekommen. Diesbezüglich sollen im Rahmen der Unterrichtseinheit neue Perspektiven für die und von den Lerngruppen entwickelt werden. Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit "Wege zum Frieden" Der Ablauf der Unterrichtseinheit sowie die Arbeitsmaterialien werden hier gegliedert nach einzelnen Unterrichtsphasen beschrieben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschaffen ausgehend von Quellen zum Ausbruch des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie zum Ost-Westkonflikt (Schwerpunkte: Vertrag von Versailles, Verträge am Ende des Zweiten Weltkriegs, 2+4 Vertrag) eigenständig die erforderlichen Informationen. formulieren auf der Grundlage von Zeugnissen aus der Vergangenheit und der Gegenwart sachgerechte Vermutungen. stellen zielgerichtet und problemerschließend Fragen und können Zusammenhänge in Ansätzen erklären. wenden Strategien der Erschließung von Textquellen, audiovisuellen Quellen und Sachquellen an. geben den Inhalt von Quellen und Darstellungen strukturiert mit eigenen Worten wieder (Sachaussagen formulieren). identifizieren und charakterisieren historische Zeugnisse und ermitteln die Absichten von Autoren (Augenzeuge/Zeitzeuge/Historiker/Journalist etc.). stellen weitgehend selbstständig Eckpunkte (Ursprünge, Wendepunkte und Schlusspunkte) der Entwicklungen 1919, 1939 und 1989 dar und erklären und beurteilen Motive und Begründungen der Handlungen von Staaten (in Vertragswerken) und weiteren Akteuren im historischen Kontext. nehmen anhand der Beispiele 1914, 1939 und 1989 kriteriengeleitet Vergleiche zwischen den verschiedenen Epochen vor und beurteilen die Ergebnisse begründet. entwickeln ihre eigenen Einstellungen, Urteile, Haltungen, Deutungsmuster und Wertmaßstäbe und hinterfragen diese kritisch. stellen Zusammenhänge zwischen aktuellen Konflikten zu den in der Einheit angesprochenen historischen Ereignissen her und bewerten die Handlungsoptionen der Akteure vergleichend. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Recherchemedium für historische Quellen und Darstellungen historischer Zusammenhänge. nutzten und wenden die Möglichkeiten der digitalen Medien zur Ideenfindung und Strukturierung an (MindMap, Brainstorming). nutzen EDV-gestützte Präsentationstechniken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen Zusammenhänge von historischen Entwicklungen. sehen sich als Teil der Gesellschaft, die von den historisch bedingten politischen Prozessen betroffen ist. erkennen (auch im Hinblick auf die Vergangenheit) die grundsätzliche (politische) Gestaltbarkeit von friedvoller Zukunftsentwicklung zusammen mit den sich stellenden Problemen. planen Lernprozesse und setzen sie in Einzel- und Gruppenarbeit selbstständig um. setzen sich kreativ mit anderen Auffassungen auseinander. Brainstorming zu den Jubiläumsjahren Als Einstieg wird mittels eines Brainstormings unterschiedliches Bewusstsein und Vorwissen der Schülerinnen und Schüler zum Jubiläumsjahr 2014 erhoben und für die gemeinsame Entwicklung von weiterführenden Fragestellungen genutzt. Zeitleiste 1914 bis 1990 Mithilfe einer Zeitleiste 1914 bis 1990 (PDF-Dokument) der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb werden die vorhandenen Kenntnisse der Lernenden zu den Jubiläumsjahren vertieft und geordnet. Dadurch kann für die nächste Unterrichtsphase eine möglichst große gemeinsame Grundlage vorausgesetzt werden. 1914, 1939 und 1989: Ereignisse, Hintergründe, Folgen Die arbeitsteilige Gruppenarbeit - es ist natürlich auch möglich, die Aufgabenstellungen in mehreren Stunden arbeitsgleich zu bearbeiten - ist das Zentrum der Unterrichtseinheit. Die Jubiläumsjahre 1914, 1939 und 1989 werden hinsichtlich Ereignissen, Hintergründen und Folgen genauer betrachtet. Friedensinitiativen im Fokus Bei der Bearbeitung der Aufgaben ist es wichtig, dass die im Zusammenhang mit den Ereignissen betrachteten Friedensinitiativen (Völkerbund, UNO, OSZE) auch in ihren Möglichkeiten für die Gestaltung unserer Zukunft präsent werden. Die Friedensinitiativen sollten in der Zusammenführung der Arbeitsergebnisse einen wichtigen Stellenwert erhalten. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten werden zusammengetragen (dieser Schritt entfällt bei arbeitsgleicher Gruppenarbeit) und im Plenum per Beamer oder Whiteboard präsentiert. Alternativ ist die Präsentation auch als Gruppenpuzzle oder Wandzeitung möglich. Im Zentrum der Abschlussstunde stehen die Zukunftsperspektiven der Friedensinitiativen: Die Schülerinnen und Schüler entwerfen ein Zukunfts-Szenario der Welt im Jahr 2080 und diskutieren Möglichkeiten für die Gestaltung unserer Zukunft.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Proteine und Hämoglobin

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit für das Fach Biologie der Klassen 11-13 vermittelt den Schülerinnen und Schülern die dreidimensionale Hämoglobinstruktur als Thema. Sie erkunden die komplexe Welt der Proteine, deren Aufbau und Funktionen, einschließlich der Transportfunktion durch Zellmembranen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein vertieftes Wissen über Proteine. Innerhalb der Unterrichtseinheit werden der Aufbau sowie die Funktion der Proteine detailliert besprochen. Es werden sowohl die funktionellen Gruppen der Aminosäuren als auch die Bildung einer Peptidbindung zwischen Aminosäuren betrachtet. Dann können die verschiedenen Funktionen der Proteine anhand eines Gruppenpuzzles erarbeitet und das Wissen mittels Anwendungsaufgaben gesichert werden. Abschließend beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Transportprotein Hämoglobin, sowie dessen Funktion als Carrier von Sauerstoff von der Lunge ins Gewebe. Wahlweise können sie sich mit der Wirkweise von Kohlenstoffmonoxid auf molekularer Ebene und den damit verbundenen Gefahren auseinandersetzen, indem sie eine Anwendungsaufgabe in Paar- oder Gruppenarbeit lösen. Oder aber sie beschäftigen sich mit dem weiterführenden Thema der Entstehung einer Anämie. Die Lernenden sind in der Lage die strukturellen Besonderheiten der Aminosäuren zu beschreiben und wissen wie zwei Aminosäuren kovalent miteinander verbunden sind. Die Schülerinnen und Schüler definieren und unterscheiden die vier verschiedenen Ordnungsebenen der Proteine. Darüber hinaus wenden sie ihr zuvor erarbeitetes Wissen bei Anwendungsaufgaben an und erweitern ihre Kenntnisse über Transportproteine anhand des Beispiels Hämoglobin. Der Fokus liegt auf der Erarbeitung von Fachwissen in Bezug auf Proteine. Neben fachspezifischen Kompetenzen erlernen die Schülerinnen und Schüler aber auch Sozialkompetenzen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit. Zudem verbessern sie ihre Recherchefähigkeit, indem sie verschiedene Medien und Informationsquellen durchsuchen. Das Analysieren digitaler Inhalte fördert darüber hinaus einen kritisch reflektierten Umgang mit dem Internet, was gerade im Zuge der Entwicklung KI-generierter Inhalte von großer Wichtigkeit ist. Proteine sind bundesweit in allen Rahmenlehrplänen des Faches Biologie zu finden. Sie gehören zu den Hauptnährstoffen und sind Bestandteile der Nahrung. Sie besitzen eine große Vielfalt verschiedener Funktionen wie den Transport von Stoffen, der Regulation verschiedener Stoffwechselprozesse oder als Bestandteil des Immunsystems. Für Menschen sind sie essenziell. Das vorliegende Unterrichtsmaterial kann für die Einführungsphase "Struktur und Funktion von Proteinen und Enzymen" in der Sekundarstufe II verwendet werden. Die Einheit ist binnendifferenziert angelegt, wodurch Grundkurse und Leistungskurse mit dem Material arbeiten können. Es stellt Lernmethoden wie Think-Pair-Share oder Gruppenpuzzle zur Verfügung. Die Aufgabenstellungen können in verschiedenen Sozialformen wie Einzelarbeit, Paararbeit oder Gruppenarbeit gelöst werden. Bei Bearbeitung des ersten Arbeitsblattes sollte auf die Linktipps hingewiesen werden, da die Visualisierung der Strukturebenen den Schülerinnen und Schülern dabei hilft, ihr Verständnis zu verbessern. Ein Lernvideo über den Prozess der Proteinfaltung auf fortgeschrittenem Niveau kann für heterogene Lerngruppen genutzt oder im Leistungskurs gezeigt werden. Es erlaubt einen Einblick in die Forschungsarbeit der Arbeitsgruppe um Herrn Prof. Harald Schwalbe an der Goethe-Universität und kann als Vertiefung angeboten werden. Mithilfe einer Zusatzaufgabe kann die Transportfunktion von Proteinen durch die Membran vertieft werden. Hierbei wird auf die Unterschiede zwischen passivem und aktivem Transport durch die Membran eingegangen. Ein angefügtes Lernvideo erlaubt das selbstständige Erarbeiten des vertiefenden Wissens. Das Gruppenpuzzle ermöglicht als kooperative Lernmethode eine kognitive Aktivierung der Schülerinnen und Schüler und vertieft durch Erklären des eigenen Expertenthemas das Verständnis. Das in der Sekundarstufe I vermittelte Basiswissen in Bezug auf menschliche Stoffwechselprozesse wird vorausgesetzt. Ein grundlegendes Fachwissen hinsichtlich funktioneller Gruppen und Bindungen ist darüber hinaus hilfreich. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Aufbau sowie die vier Ordnungsebenen der Proteine kennen. verstehen verschiedene Funktionen der Proteine. erarbeiten sich vertiefendes Wissen über das Transportprotein Hämoglobin. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich Wissen anhand verschiedener Informationstexte. recherchieren selbstständig im Internet und trainieren ihre Fähigkeit Quellen reflektiert auszuwählen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben ihr Wissen an andere Mitschülerinnen und -schüler weiter. arbeiten in Gruppen zusammen und verbessern dabei ihre Kommunikations- und Teamfähigkeit. von der Saal, K. (2020) Biochemie. Springer-Verlag GmbH Deutschland. ISBN: 978-3-662-60689-6; S. 10 ff; S. 16 ff. L. A. Urry, M. L. Cain, S. A. Wasserman, P. V. Minorsky, R. B. Orr (2025) Campbell Biologie Gymnasiale Oberstufe. Pearson Benelux B. V. ISBN: 978-3-86894-451-8; S. 97 ff.; S. 148 ff.; S. 1281 ff. Larsen R. Physiologie der Atmung. Anästhesie und Intensivmedizin für die Fachpflege. 2016 Jun 14:696–708. German. Doi: 10.1007/978-3-662-50444-4_52. PMCID: PMC7531425. IMD: Was sind Autoimmunerkrankungen? https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/autoimmunshyerkrankungen Max-Planck-Gesellschaf: Proteinfaltung https://www.mpg.de/21261/proteinfaltung Max-PLanck-Institut: Stau in der Preoteinfabrik https://www.mpi-muenster.mpg.de/156357/20150604_stau-in-der-proteinfabrik [letzter Abruf jeweils: 06.05.2026]

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe II

L'Alpe d'Huez

Kopiervorlage

Dieses Material für das Fach Französisch in der Sekundarstufe I und II führt Lernende nach etwa einem halben Lernjahr auf eine virtuelle Reise an den Wintersportort L’Alpe d’Huez. Im Themenfeld "Vacances d’hiver" und "classes de neige" erschließen sie über eine gelenkte oder offene Internetrecherche authentische Informationen und erweitern dabei Wortschatz, Leseverstehen und Sprechkompetenz. Das Arbeitsblatt eröffnet einen motivierenden Zugang zum Themenfeld " Vacances d’hiver" , " classes de neige " und Wintersport in Frankreich . Die Lernenden entdecken anhand einer virtuellen Reise nach L’Alpe d’Huez , dass sie bereits nach etwa einem halben Lernjahr in der Lage sind, das französischsprachige Internet als Informationsquelle zu nutzen. Damit eignet sich das Material besonders für Lerngruppen, in denen Französisch als dritte oder spät beginnende Fremdsprache unterrichtet wird und bereits Erfahrungen mit Interkomprehension vorhanden sind. Als Unterrichtseinheit für Französisch in der Sekundarstufe I und II ist das Material auf 1 bis 2 Unterrichtsstunden angelegt und als Recherche-Auftrag / Internetressource ausgewiesen. Didaktisch überzeugt die Einheit durch ihre flexible Anlage in zwei Varianten : Entweder bearbeiten die Lernenden in Paararbeit einen gelenkten Fragenkatalog oder sie entwickeln in Kleingruppen eigene Suchaufträge für ihre Mitlernenden. Beide Wege fördern den Umgang mit authentischen Texten, die Orientierung auf französischsprachigen Webseiten und den gezielten Aufbau thematischen Wortschatzes zu neige , montagne , station de ski oder télésiège . Zugleich werden Strategien des rezeptiven Verstehens angebahnt, etwa über Bilder, Karten, Piktogramme, Klickpfade und stichwortgestützte Erschließung. Die Einheit bleibt dabei nicht bei isolierten Suchergebnissen stehen: Die Lernenden sollen Informationen in ganzen Sätzen wiedergeben, Rechercheergebnisse im Plenum besprechen und sprachlich präzise formulieren. So verbindet das Material digitale Recherche , kommunikative Sprachhandlung und kooperatives Lernen in einer kompakten, alltagsnahen Unterrichtssequenz. Fachkompetenzen Die Schülerinnnen und Schüler erschließen Informationen zu L’Alpe d’Huez, Wintersport und classes de neige aus authentischen französischsprachigen Internetseiten. formulieren einfache Fragen und Antworten zu einem thematischen Rechercheauftrag und nutzen dabei grundlegendes Wortfeldwissen zu Winter und Wintersport. präsentieren Rechercheergebnisse in zusammenhängenden französischen Sätzen und entwickeln dadurch Leseverstehen und mündliche Ausdrucksfähigkeit weiter. Medienkompetenzen Die Schülerinnnen und Schüler recherchieren zielgerichtet auf französischsprachigen Websites und nutzen das Internet als fremdsprachliche Informationsquelle. nutzen Klickpfade, visuelle Hinweise und gegebenenfalls digitale Wörterbücher, um unbekannte Inhalte selbstständig zu erschließen. dokumentieren Fundstellen, Antworten und selbst formulierte Fragen strukturiert für die weitere Bearbeitung im Unterricht. Sozialkompetenzen Die Schülerinnnen und Schüler kooperieren in Paararbeit oder Kleingruppen bei der Bearbeitung und Erstellung von Rechercheaufträgen. vergleichen Suchergebnisse im Plenum und stimmen Lösungen gemeinsam ab. geben Rückmeldungen zu Fragen, Antworten und sprachlichen Formulierungen und unterstützen sich gegenseitig bei der Aufgabenlösung.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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