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Online-Kurs: Einführung in das Internet der Dinge

Unterrichtseinheit

Dieser Online-Kurs beschäftigt sich mit dem Internet der nächsten Generation, welches Menschen, Prozesse, Daten und Dinge verbindet. Es eröffnet neue Möglichkeiten: von einer effizienteren Ressourcen-Nutzung durch die Gesellschaft über die Optimierung von Prozessen bei Unternehmen bis hin zu einem besseren Anwender-Erlebnis für jeden Einzelnen. Es stellt die Nutzerinnen und Nutzer aber auch vor neue Herausforderungen.Der Kurs "Einführung in das Internet der Dinge" behandelt das Internet und dessen Entwicklung in Bezug auf die Vernetzung von Menschen, Prozessen, Daten und Dingen, die das "Internet of Everything" bilden. Umgangssprachlich hat sich dieser Begriff nicht durchgesetzt. Deshalb wird auch hier die gängige Bezeichnung "Internet of Things" (IoT) verwendet. Der Kurs bietet einen Überblick über die Konzepte und Herausforderungen einer IoT-gestützten Gesellschaft. Behandelt wird, wie auf Basis von Netzwerken unterschiedlichste Geräte und Daten miteinander verbunden werden, um Entscheidungsprozesse und Interaktionen zu optimieren. Im Online-Kurs kommen dabei auch kurze Videos, interaktive Übungen und Quizze zum Einsatz, um das Gelernte zu vertiefen. Außerdem wird ein leistungsfähiges Simulationstool (Packet Tracer 7) geboten, mit dem die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer selbst IoT-gestützte Geräte und Umgebungen generieren und über zahlreiche Umgebungsparameter beeinflussen können.Die fünf Module des Kurses unterstützen folgende Kompetenzbereiche des Strategiepapiers "Bildung in der digitalen Welt" der Kultusministerkonferenz vom Dezember 2016: 2.2 Teilen 2.4 Umgangsregeln kennen und einhalten 2.5 An der Gesellschaft aktiv teilnehmen 3.1 Entwickeln und Produzieren 4.1 Sicher in digitalen Umgebungen agieren 4.2 Persönliche Daten und Privatsphäre schützen 5.5 Algorithmen erkennen und formulieren 6.2 Medien in der digitalen Welt verstehen und reflektieren Je nach Vorkenntnissen und Lerngeschwindigkeit der Schülerinnen und Schüler benötigt der Gesamtkurs, inklusive der Übungen, eine Bearbeitungszeit von 15 bis 20 Unterrichtsstunden. In einem Blended-Learning-Konzept sollten davon mindestens sechs Stunden als Präsenzunterricht, je eine Schulstunde pro Modul, stattfinden. Videos und Übungen vertiefen das Gelernte und halten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer interessiert. Quizze und ein Abschlusstest überprüfen das Verständnis des Gelernten. Den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern kann nach erfolgreichem Abschluss des Kurses von der Lehrperson ein Teilnahmezertifikat ausgestellt werden. Der Kurs "Einführung in das Internet der Dinge" steht auf Deutsch und mehreren anderen Sprachen (unter anderem Englisch, Italienisch, Französisch) zur Verfügung. Im Kurs kann durch einfaches Klicken eines Menüpunktes die Sprache gewechselt werden, sodass er sich auch hervorragend für nicht-deutschsprachige Schülerinnen und Schüler oder in der Fremdsprachenausbildung einsetzen lässt. Die Bereitstellung des Kurses erfolgt über die internetbasierte Lernumgebung Cisco NetSpace® und setzt dort einen Account voraus. Nach der Registrierung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von jedem internetfähigen Computer anmelden und den Kurs absolvieren. Eine Verbindung der Lernorte Schule und Zuhause ist dadurch möglich. Die Nutzung des Kurses sowie der Lernplattform ist für Schulen und deren Schülerinnen und Schüler kostenfrei. Zusatzinformationen Lehrkräfte, die diesen Kurs im Detail kennenlernen möchten, können sich über folgenden Link in den Kurs einschreiben: http://www.cisco.com/de/go/i2ioe (bitte Klein- und Großschreibung beachten!). Dazu ist eine E-Mail-Adresse sowie die Registrierung auf der Lernplattform erforderlich. Kosten entstehen hierdurch nicht. Zum Einsatz der Kurse der Cisco Networking Academy im Unterricht erhält jede interessierte Lehrkraft einen Instruktorenzugang auf der Lernplattform. Dieser ermöglicht unter anderem die inhaltliche Konfiguration des Kurses sowie das Einbinden eigener Inhalte. Außerdem kann der Lernfortschritt der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer zu jedem Zeitpunkt eingesehen und bewertet werden. Lehrkräfte erhalten Zugang zur Lernplattform über zwei mögliche Wege: a) Gründung einer eigenen Cisco Networking Academy an ihrer Schule: Den Link zur Anmeldung einer eigenen Akademy finden Sie hier unter Become an Academy . b) Nutzung eines Instruktoren-Accounts über die Deutschland-Akademie des IT-Bildungsnetz e. V. Für nähere Informationen senden Sie bitte eine E-Mail an netacad-deutschland@cisco.com . Auf Wunsch bietet das Team der Cisco Networking Academy eine ebenfalls kostenlose Einweisung in die vielseitigen Möglichkeiten der Lernplattform an. Nähere Informationen hierzu finden Sie im nachfolgend angefügten PDF-Dokument "Workshop: Nutzung der Kurse im Unterricht". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sich das Internet von seiner Entstehung bis heute entwickelt hat. was man unter den Grundpfeilern des Internets der Dinge versteht. die Schutzwürdigkeit von Daten auf Unternehmens- und Regierungsebene zu verstehen. wie nicht-IP-fähige Dinge und IP-fähige Geräte mit einem Netzwerk verbunden werden können, um gemeinsam Daten auszutauschen. grundlegende Aspekte der Programmierung anhand einer JavaScript-Anwendung kennen. welche Schritte zur Evaluierung und Implementierung einer IoT-Lösung erforderlich sind. besondere Sicherheitsaspekte bei IoT-Anwendungen zu berücksichtigen. anhand von IoT-Beispiel aus unterschiedlichen Branchen, was sich hinter den Begriffen M2M, M2P und P2P verbirgt. das Konzept zur Entwicklung einer IoT-gestützten Prototypentwicklung kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, welche Arten von Daten es gibt. Methoden der Vernetzung von nicht-IP-fähigen und IP-fähigen Geräten. Grundzüge der Programmierung. Aspekte der betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen von IoT-Prozessen in Unternehmen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den verantwortungsbewussten Umgang mit sensiblen personenbezogenen und unternehmensspezifischen Daten.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Víctor Jara – ein charismatischer Liedermacher aus Chile

Unterrichtseinheit

Die nordamerikanische Musikszene ist deutschen Jugendlichen vertrauter als die lateinamerikanische. Dies gilt besonders für die politisch engagierte "nueva canción", einen populären Musikstil, der sich nie kommerziell orientierte. Der chilenische Liedermacher Víctor Jara eröffnet durch seine menschliche und künstlerische Tiefe faszinierende Unterrichtsthemen.Víctor Jaras "canciones" eignen sich durch ihre eingängige, charakteristische Melodik und die elementare Symbolkraft ihrer Texte für eine praktische Nachgestaltung im Musikunterricht. Zum Verständnis des Autors sind Kenntnisse politischer Vorgänge wichtig, die auch ein Licht auf gegenwärtige weltpolitische Strukturen werfen. Es bietet sich an, spanische Sprachkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zu aktivieren oder das Projekt fachübergreifend mit dem Spanischunterricht zu koordinieren. Das Arbeitsmaterial wird zweisprachig (spanisch/deutsch) angeboten. Lehrplananbindung Spanisch und Musik Fast alle Lehrpläne im Fach Spanisch fordern die Beschäftigung mit Liedern aus dem spanischsprachigen Raum. Im Fach Musik sind Musikstile und -beispiele außerhalb des europäisch-nordamerikanischen Kulturraums vorgesehen. Diese Unterrichtseinheit schlägt fachübergreifend unterschiedliche Methoden und Aktivitäten vor, um einen möglichst breiten Zugang zu Víctor Jara zu eröffnen. Methodische Herangehensweisen Unabhängig von der fachlichen Anbindung werden hier die methodischen Herangehensweisen kurz dargestellt: Musikalische Methoden: Singen, Hören Interpretationsvergleich Kreative Nachgestaltung: Illustration zum Text fiktive Biographie eigene poetische Texte Analytische Methoden: Steckbrief Textlektüre und -analyse mit Leitfragen IT-Methoden: Internetrecherche und Ergebnispräsentation (etwa als Steckbrief) mündliche Präsentation der Unterrichtsergebnisse Musik, Sprache, Landeskunde So lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur einige ausgewählte "canciones" von Víctor Jara durch Hören, Singen und die Auseinandersetzung mit den Texten kennen. Sie bekommen auch einen Einblick in die politischen Vorgänge zu Beginn der chilenischen Militärdiktatur und in die engagierte Kunst der "nueva canción". Ablauf der Unterrichtsreihe "Víctor Jara – ein charismatischer Liedermacher aus Chile" Die hier angebotenen Arbeitsaufträge können selbstverständlich modifiziert, umgestellt und den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Spanisch und Musik Die Schülerinnen und Schüler sollen sich durch Hören und eigenes Musizieren den "canciones" Víctor Jaras annähern. durch assoziative und analytische Zugangsweisen ihr Verständnis von Jaras poetischen Texten vertiefen. im Vergleich verschiedener Interpretationen die musikalische Qualität von Jaras "canciones" erkennen. einen Text über die "nueva canción" lesen, wesentliche Merkmale der Gattung wiedergeben und auf die Liederbeispiele übertragen können. eigene Gestaltungsversuche nach Art von Jaras "canciones" unternehmen. einen Steckbrief Jaras verfassen und eventuell als Website präsentieren. Schwerpunkt Spanischunterricht Die Schülerinnen und Schüler sollen spanische Sprachkenntnisse einbinden und ausbauen. authentisches Material zu Jaras Biografie im Internet suchen und auswerten. Zusammenhänge zwischen biografischen Daten und künstlerischem Schaffen herstellen. eigene Gestaltungsversuche nach Art von Jaras "canciones" unternehmen (zielsprachige Textproduktion). Es lohnt sich, das Internet nach zusätzlichem Audio-, Bild- und Text-Material zu durchsuchen. Bei den Recherchen zu den biografischen und politischen Hintergründen können auch englische Sprachkenntnisse einbezogen werden. Angebotene Unterrichtsaktivitäten Die folgenden Arbeitsmaterialien bieten die Möglichkeit, diese Unterrichtsaktivitäten je nach unterrichtlichem Schwerpunkt umzusetzen: Singen Textlektüre und -verständnis; eventuell Übersetzung der spanischen Liedtexte MP3-Download aus dem Internet aktives Hören Arbeitsaufträge zur Vertiefung des Textverständnisses Interpretationsvergleich Produktion eigener Texte, eventuell in spanischer Sprache Ein musikpraktischer, emotionaler Zugang eröffnet sich den Schülerinnen und Schülern über das Singen der canción "El cigarrito" (Arbeitsblatt 1). Die Lektüre des Liedtextes und anschließende Gespräche ermöglichen einen Einstieg in Víctor Jaras Biografie und Poesie. Je nach den Spanischkenntnissen übersetzt die Klasse den Text aus dem Spanischen oder liest ihn in der deutschen Übersetzung (Arbeitsblatt 1a). Zur Abrundung des ersten Eindrucks von dem chilenischen Liedermacher bietet sich das Anhören einer Originalaufnahme an, die im Internet als freier MP3-Download zur Verfügung steht. Rarezas Víctor Jara en MP3 - El cigarrito Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten wahlweise - eventuell in Kleingruppen - kreative und/oder analytische Aufgaben zur Vertiefung des Textverständnisses. Durch den Vergleich der canción "Te recuerdo Amanda" in der Interpretation Víctor Jaras und der der argentinischen Sängerin Mercedes Sosa lernen die Schülerinnen und Schüler ein zweites Liedbeispiel intensiv kennen. Rarezas Víctor Jara - Te recuerdo Amanda Das wohl bekannteste Lied Jaras Aufgaben zum Interpretationsvergleich regen zum bewussten Hinhören auf musikalische Details an (Arbeitsblatt 4). Das Gespräch über musikalische Gestaltungsmöglichkeiten kann einen Impuls zur eigenen Interpretation geben. Die Schülerinnen und Schüler suchen im Internet nach Materialien zur Biographie Víctor Jaras und zu den politischen Hintergründen des Militärputsches, der zum Sturz der Regierung Allende führte. Alternativ steht eine kurze Lebensbeschreibung zur Verfügung (Arbeitsblatt 5). Aus den gewonnenen Informationen stellen sie einen Steckbrief des engagierten Künstlers zusammen (Arbeitsaufträge siehe Arbeitsblatt 6), der ins Netz gestellt werden kann. Links verweisen auf authentische Zeugnisse seiner letzten Lebensstunden, beispielsweise sein letztes Gedicht, die von einzelnen Schülergruppen präsentiert werden können. Den Abschluss der Unterrichtseinheit bilden eigene kreative Schreibversuche im Stil Víctor Jaras - auf Spanisch oder Deutsch -, die von den Schülerinnen und Schülern selbst vertont werden können. Vorweg können Stilmerkmale der ‚nueva canción' an Jaras programmatischem Aufsatz "Das Lied für das Volk" erarbeitet werden.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Anarchie und Freiheit

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Ideologie des Anarchismus und dem Traum von bedingungsloser Freiheit in einer herrschaftsfreien Gesellschaft.Das Arbeitsmaterial ist eine Erweiterung zur Behandlung des Plakats "Anarchie und Freiheit – Willst du nicht auch frei sein?" im Unterricht. Zu Beginn der Unterrichtsstunde wird der Begriff Anarchismus definiert, indem die Schülerinnen und Schüler die Vorstellungen einer Anarchie skizzieren und sie mit den Rechten in einer Demokratie abgleichen. Nach dieser Einführung erwerben die Schülerinnen und Schüler Wissen über die Widersprüchlichkeit des Anarchismus, indem sie das Dilemma diskutieren, ein Recht ohne Justiz geltend zu machen und gleiche Freiheiten für alle zu gewähren. Anschließend erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den Sinn von Institutionen und Gesetzen. Sie gelangen zur Erkenntnis, dass Institutionen und Gesetze zum Schutz der einzelnen Bürger geschaffen wurden und erläutern, welche für ihr Leben besonders wichtig sind. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler skizzieren die Grundgedanken des Anarchismus und erläutern dessen Dilemma im Vergleich zur Demokratie kritisch. erläutern mithilfe ihres erworbenen Institutionenwissens die Vorteile unserer Demokratie und nennen die Gesetze, Nichtregierungsorganisationen und Institutionen, die ihre Freiheiten schützen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler müssen sich arrangieren und mit zielführenden Argumenten die anderen Schülerinnen und Schüler der Gruppe von ihren Argumenten für eine Anarchie oder eine Demokratie überzeugen (Sozialkonzept). lernen ihre Mitschüler ausreden zu lassen und sie zu akzeptieren (Rücksichtnahme und Solidarität).

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Forderungen des "Zentralen Runden Tischs"

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt thematisiert die ersten Schritte zur Selbstdemokratisierung in der DDR und regt die Schülerinnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit Demokratie und Politikverdrossenheit an. Am "Zentralen Runden Tisch" kamen in mehreren Sitzungen 1989 und 1990 Vertreter der DDR-Regierung, der Parteien und der Oppositionsbewegung zusammen, mit dem Ziel einer demokratischen Erneuerung der DDR. Zu den wichtigsten Forderungen gehörten ein neues Wahlgesetz und die Erarbeitung einer neuen Verfassung. Vor diesem Hintergrund erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Formen der demokratischen Mitbestimmung und setzen sich mit dem Vorwurf auseinander, dass Jugendliche heutzutage unpolitisch geworden sein. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen die wichtigsten Merkmale einer Demokratie. kennen die Zusammensetzung und die Ziele des Zentralen Runden Tischs. können den historischen Kontext in dem der Runde Tisch initiiert wurde erklären. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen gezielt Informationen aus einem Sachtext über Ziele und Zusammensetzung des Runden Tischs. recherchieren die grundlegenden Merkmale demokratischer Willensbildung. · vergleichen die Prozesse am Runden Tisch mit demokratischen Prinzipien. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern, ob der Runde Tisch ein demokratisches Instrument ist. diskutieren über den Vorwurf, dass die Jugend unpolitisch geworden sei.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Die Ausreisebewegung aus der DDR

Kopiervorlage

Anhand des Arbeitsmaterials erarbeiten die Lernenden die innen- und außenpolitischen Veränderungen, die zu einer wachsenden Ausreisebewegung in der DDR 1989 führten.In den 1980er Jahren verlor die Mauer auf Grund von innen- und außenpolitischen Veränderungen an Wirkung: Hart am Rande des ökonomischen Zusammenbruchs erleichterte die DDR-Führung für wirtschaftliche Hilfe aus der Bundesrepublik schrittweise das Reisen und die Ausreise in den Westen. In der Sowjetunion schlug Michael Gorbatschow seit 1985 einen neuen Kurs ein. Im Sommer 1989 setzte erneut eine Fluchtbewegung aus der DDR ein. Anhand von Medienberichten erschließen sich die Schülerinnen und Schüler die innen- und außenpolitischen Veränderungen, die zu der großen Ausreisebewegung 1989 führten. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen innen- und außenpolitische Entwicklungen aus dem Jahr 1989. beschreiben die Bedeutung der KSZE-Beschlüsse für die Ausreisepolitik der DDR. skizzieren, wie die Ausreisebewegung zustande kam und wie die Situation der Ausreisewilligen in der deutschen Botschaft in Budapest war. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Quellentexten. vergleichen Informationen aus verschiedenen Quellen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die Folgen der Ausreisebewegung für die DDR-Regierung.

  • Geschichte / Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

E-Petitionen und E-Partizipation

Video

Das Unterrichtsmaterial erklärt in kurzen Videos, wie Petitionen mithilfe des Internets verbessert und offener für Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden können. Das Internet bietet neue Möglichkeiten, Bürgerbeteiligung einfach umzusetzen und Regierungsprozesse für eine größere Anzahl an Menschen zu öffnen. Glaubt man den Vorreitern in Sachen E-Demokratie, könnte dadurch eine ganz neue und demokratischere Politikpraxis entstehen. In kurzen Videos erklärt Matthias Trénel von Zebralog alle wichtigen Aspekte rund um E-Petitionen. Die Videos lassen sich als Material und Anregung für eigene Unterrichtsideen im Politikunterricht nutzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Formen der Bürgerbeteiligung kennen. diskutieren Vor- und Nachteile von digitalen Partizipationsmöglichkeiten in einer modernen Demokratie. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten Informationen aus kurzen Videos heraus. setzen sich kritisch mit den gezeigten Statements auseinander. Das Video erklärt durch kurze Interviews mit Experten, wie eine E-Petition funktioniert. Das Video erklärt durch kurze Interviews mit Experten, welche Faktoren für das Gelingen und Scheitern eine Rolle spielen. Das Video erklärt durch kurze Interviews mit Experten, welche weiteren Formen von E-Partizipation in einer Demokratie denkbar sind. Das Video erklärt durch kurze Interviews mit Experten, wie eine E-Demokratie aussehen könnte.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

E-Partizipation mit "Maerker Brandenburg"

Video

Das Unterrichtsmaterial erklärt in kurzen Videos, wie das Bundesland Brandenburg versucht, mit dem Online-Portal "Maerker Brandenburg" die Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Regierung zu verbessern. Das Internet bietet neue Möglichkeiten in der Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Verwaltung. Mit dem Online-Portal "Maerker Brandenburg" ist es Bewohnern in Brandenburg möglich, Infrastrukturprobleme, die sie in ihrem Alltag erleben, zu melden. Die Verwaltung soll dann schnell und unbürokratisch auf das Problem reagieren können. Ob und wie das funktioniert sowie mögliche Risiken und Nebenwirkungen erklärt diese Videoreihe. Die Videos lassen sich als Material und Anregung für eigene Unterrichtsideen im Politikunterricht nutzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen neue Formen der Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Politik kennen. diskutieren Risiken und Grenzen dieses neuen Kommunikationsansatzes. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten Informationen aus kurzen Videos heraus. setzen sich kritisch mit den gezeigten Statements auseinander. Das Video erklärt durch kurze Interviews mit Experten, wie das Bürgerportal "Maerker Brandenburg" in der Praxis funktioniert. Das Video fragt nach möglichen Risiken dieser neuen Form der Kommunikation zwischen Bevölkerung und Verwaltung. Das Video fragt, ob sich die Bevölkerung und Kommunen durch "Maerker" besser verstehen und ob ein solches Portal auch auf Bundesebene sinnvoll sein kann. Das Video fragt den Experten nach seinem Verständnis einer E-Demokratie.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

E-Campaigning: Die Arbeit von Internet-Aktivisten

Video

Das Unterrichtsmaterial erklärt in kurzen Videos, wie politische Online-Kampagnen funktionieren und wie das Internet als politisches Werkzeug genutzt werden kann.Das Internet bietet neue Möglichkeiten, politisch aktiv zu werden und breitere Unterstützung für Anliegen zu gewinnen. Nie war es einfacher, so viele Menschen zu erreichen und für Themen zu mobilisieren. Wie das Internet zum politischen Werkzeug werden kann und wie Online-Kampagnen erfolgreich werden, erklärt Dr. Günter Metzges von der Nichtregierungsorganisation Campact. Die Videos lassen sich als Material und Anregung für eigene Unterrichtsideen im Politikunterricht nutzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Formen des politischen Engagements kennen. verstehen, wie Internet-Kampagnen funktionieren und erfolgreich sein können. diskutieren Vor- und Nachteile von digitalen Partizipationsmöglichkeiten in einer modernen Demokratie. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten Informationen aus kurzen Videos heraus. setzen sich kritisch mit den gezeigten Statements auseinander. Das Video erklärt durch kurze Interviews mit Experten, wie Internetaktivsten arbeiten. Das Video stellt in kurzen Interviews mit Experten die Frage nach dem Nutzen des Internets für die politische Arbeit. Das Video stellt in kurzen Interviews mit Experten die Frage, ob und wie Internet Kampagnen etwas verändern können. Das Video stellt die Frage nach dem Verhältnis von Internet und Politik im 21. Jahrhundert. Das Video stellt Experten die Frage nach ihrem Verständnis von E-Demokratie.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sichtbarer Fortschritt – der Aufbau der Infrastruktur nach der Wende.

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt thematisiert die ökologischen und infrastrukturellen Probleme der DDR und die positive Entwicklung nach der Wiedervereinigung. Für die Bevölkerung der DDR werden die Umweltbelastungen, wie die starke Luftverschmutzung durch Braunkohlekraftwerke, zunehmend spürbar. Deshalb wurde das Tabuthema Umwelt von Bürgerrechtlern in den 1980er-Jahren aufgegriffen. Eine der bekanntesten Aktionen war die Umweltbibliothek im Keller der Ostberliner Zionskirche, die in den "Umweltblättern" von der Regierung unterdrückte Informationen veröffentlichte und sich dabei nicht nur zu Veränderungen für die Umwelt, sondern auch zu gesellschaftlichen und politischen Themen aufrief. Bis zum Jahr 1990 war sie einer der bedeutendsten Treffpunkte der Umwelt-, Friedens- und Dritte-Welt-Bewegung der DDR. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten anhand von Karikaturen, Sachtexten und Quellen, warum das Thema Umwelt in der DDR vernachlässigt wurde und wie sich dies auch auf den Städtebau und das Wohnen auswirkte. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die ökologische und infrastrukturelle Situation der DDR in den 1980er Jahren. kennen die Bedeutung der Umweltbewegung für die Friedliche Revolution in der DDR. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen gezielt Informationen aus Sachtexten und Karikaturen. analysieren Textquellen und erarbeiten so die ökologischen und strukturellen Probleme der DDR und die Reaktionen verschiedener Seiten auf diese Probleme. analysieren Karikaturen und Witze, die sich mit dem Thema Umwelt und Infrastruktur in der DDR befassen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern, ob Umweltschutz Luxus oder eine grundlegende gesellschaftliche Aufgabe ist.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Einheit International

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsblatt widmet sich der Bedeutung des vereinten Deutschlands für Europa und thematisiert die Verhandlungen zum Vier-Plus-Zwei-Vertrag. Die Zustimmung der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs im Zwei-Plus-Vier-Vertrag, die am 12. September 1990 den Staatsvertrag in Moskau unterzeichneten, bereitete außenpolitisch den Weg zur Einheit vor. Die Befürchtung vieler europäischer Staaten, dass die Einigung Deutschlands die Stabilität in Europa gefährden könnte, wiesen die Regierungsvertreter Deutschlands in den Verhandlungen ab, die daran appellierten, den Prozess der Einheit als Herausforderung zu sehen, mit der auch die Chance auf eine Einigung Europas eingeht. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich anhand von Sachtexten und Quellen mit den Verhandlungen und den verschiedenen Positionen der europäischen Staaten zur Deutschen Einheit auseinander und diskutieren über den Stellenwert Deutschlands in Europa. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Bedeutung und die wichtigsten Inhalte des Zwei-Plus-Vier-Vertrags. können die zentralen Bedenken der europäischen Staaten und der Siegermächte in Bezug auf ein wiedervereinigtes Deutschland benennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen gezielt Informationen aus Sachtexten und Quellentexten über den Zwei-Plus-Vier-Vertrag. erarbeiten die Vorstellung Helmut Kohls von der Wiedervereinigung und der Einigung Europas aus einem Zeitungsartikel. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren die Aussage über die EU "Einheit in Vielfalt" und ziehen Verbindungen zum deutsch-deutschen Einigungsprozess.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Waren die Amerikaner auf dem Mond?

Unterrichtseinheit

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm und physikalischen Formeln prüfen Schülerinnen und Schüler, ob eine Filmszene der NASA von der Mondoberfläche eine Fälschung sein könnte. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen eine motivierende Anwendung der Kenntnisse zum schrägen Wurf aus der Mechanik vor. Am 20. Juli 1969 landeten die Amerikaner Neil Armstrong und Edwin Aldrin gegen 21:17 Uhr mitteleuropäischer Zeit auf dem Mond. Doch Verschwörungstheoretiker sind der Meinung, dass die Mondlandungen der Apollo-Missionen nie stattgefunden hätten. Sie behaupten, die US-amerikanische Regierung sowie die NASA hätten die Mondlandung vorgetäuscht. Die Lernenden sollen untersuchen, ob ein NASA-Film, der eine Fahrt mit dem Mondauto der Apollo 16 Mission zeigt, tatsächlich auf der Erde entstanden sein könnte. Mechanik - Wurfgesetze und Erdbeschleunigung Nach der Behandlung der Wurfgesetze im Physikunterricht bildet der Auftrag, die Authentizität des Mondauto-Videos mithilfe des Gelernten auf die Probe zu stellen, eine anwendungsorientierte Aufgabe, die Abwechslung in den Unterrichtsstoff der Mechanik bringt. Raumfahrt Die kritische Hinterfragung der Mondlandung und der Argumente der "Skeptiker" mithilfe von NASA-Material aus dem Internet kann im Rahmen eines Projekts zum Thema Raumfahrt für Spannung sorgen. Ausgehend von ihrem physikalischen Wissen agieren die Schülerinnen und Schüler dabei als Detektive, die zur Frage "Fake oder echt?" einen eigenen Standpunkt entwickeln und begründen sollen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Argumenten der Mondlandungsskeptiker kann dabei arbeitsteilig erfolgen. Die Analyse des Mondauto-Videos ist dann nur eine Facette des Themas. Durchführung und Ergebnisse der Berechnungen Mit den Werten für die Erd- und die Mondbeschleunigung sowie der Höhenformel des schrägen Wurfs wird das "Mondvideo" analysiert. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Höhenformel des schrägen Wurfs anwenden. mithilfe ihres physikalischen Wissens die Authentizität eines NASA-Videos überprüfen. ein Bildbearbeitungsprogramm als Werkzeug der naturwissenschaftlichen Bildauswertung kennen und nutzen lernen. motiviert werden, sich mit den Argumenten der "Mondlandungs-Skeptiker" kritisch auseinanderzusetzen und dabei ihre physikalischen Kenntnisse anzuwenden. Thema Waren die Amerikaner auf dem Mond? - Anwendung der Kenntnisse zum schrägen Wurf Autoren Arif Purtul, Heinrich Kuypers Fächer Physik, Naturwissenschaften, Astronomie Zielgruppe Jahrgangsstufe 11 Zeitraum maximal 1 Stunde mit Diskussion Technische Voraussetzungen Computer für die Internetrecherche, Bildbearbeitungsprogramm Die Verschwörungstheoretiker haben zahlreiche Argumente gegen die Mondlandung gesammelt - das bekannteste bezieht sich auf die "wehende" Fahne. Filmaufnahmen vom Aufstellen der amerikanischen Flagge auf der Mondoberfläche zeigen, dass die Flagge "flattert". Da auf dem Mond aber keine Atmosphäre vorhanden ist, sehen die Verschwörungstheoretiker darin einen stichhaltigen Beweis für die Vortäuschung der Mondlandung. Die Bewegungen der Fahne wurden jedoch durch Vibrationen der Stangenkonstruktion im luftleeren Raum verursacht. Doch man muss nicht unbedingt ein großer Physiker sein, um die Richtigkeit der Filmaufnahmen und die Mondlandung zu hinterfragen zu können, wie diese Unterrichtseinheit zeigt. Während der letzten drei Apollo-Missionen (15, 16 und 17) führten die Landefähren Mondautos mit, die die Reichweite der Astronauten bei der Erkundung der Mondoberfläche erhöhen sollten. Videoaufnahmen der Mondfahrten sind im Internet zu sehen. Aber fuhr das Auto tatsächlich auf dem Mond? Oder wurden die Aufnahmen in einem Filmstudio auf der Erde gedreht, wie es die Verschwörungstheoretiker behaupten? Für die Überprüfung des NASA-Videos benötigt man lediglich ein einfaches Bildbearbeitungsprogramm (zum Beispiel Paint), einige technischen Daten des Mondautos (Lunar Roving Vehicle), die im Internet recherchiert werden können, und einen geeigneten Screenshot aus einem NASA-Video (siehe Internetadressen), der das Mondfahrzeug in Aktion zeigt. Am rechten Bildrand - und darauf kommt es bei der Analyse an - ist über dem Mondhorizont von den Rädern des fahrenden Autos hochgeworfenes Mondmaterial zu sehen. Das Mondauto dient als Maßstab für die Vermessung der Szene. Seine Länge - die Schülerinnen und Schüler können dies schnell im Internet recherchieren - beträgt 3,099 Meter. Danach wird der Mondauto-Screenshot mit einem Bildbearbeitungsprogramm, zum Beispiel Paint, geöffnet. Nun zeichnet man unmittelbar unter dem Fahrzeug sowie am rechten Bildrand Linien ein, die der Länge des Autos und der Höhe des hochgeschleuderten Staubs entsprechen. Am unteren Rand des Bildbearbeitungsfensters liest man, während man eine Linie zeichnet, ab, über wie viele Bildpunkte (Pixel) sich die Linien erstrecken. Danach wird mit einem Dreisatz die Höhe des aufgeworfenen Staubs ermittelt (Tabelle): Bildpunkte Länge 166 Bildpunkte 3,099 Meter 1 Bildpunkt ? 0,019 Meter 115 Bildpunkte ? 2,19 Meter Durch die grafische Auswertung haben wir die Höhe der vom Mondauto hochgeschleuderten Partikel ermittelt. Für den nächsten Schritt brauchen wir folgende Informationen: die maximale Geschwindigkeit des Mondautos: 13 km/h den Wert der Erdbeschleunigung (g): 9,81 m/s² den Wert der Mondbeschleunigung: 1,62 m/s² die Höhenformel des schrägen Wurfs (alpha = Abwurfwinkel): Der Abwurfwinkel lässt sich aus dem Screenshot über das Anlegen einer Tangente an die Staubspur kurz nach dem Hinterreifen bestimmen. Er beträgt 47 Grad. Nun kann die maximal mögliche "Wurfhöhe" berechnet werden. Wir nehmen dafür an, dass das Fahrzeug im Video mit Höchstgeschwindigkeit fuhr: Berechnung der maximalen Wurfhöhe für die Erde: Auf der Erde wäre demnach eine maximale Wurfhöhe von etwa 35,5 Zentimetern möglich gewesen. Das liegt jedoch deutlich unter dem im ersten Schritt (Videoanalyse) ermittelten Wert (? 2,19 Meter). Berechnung der maximalen Wurfhöhe für den Mond: Auf dem Mond wäre bei maximaler Geschwindigkeit eine maximale Wurfhöhe von 2,15 Metern möglich. Die kleine Abweichung der bei der Videoanalyse bestimmten Wurfhöhe von diesem Wert kann durch die Lage des Fahrzeugs zustande kommen, das in dem für die Messung verwendeten Screenshot nicht exakt parallel zur Abszisse steht. Die aus der grafischen Analyse berechneten Werte zeigen, dass die im Video zu sehende Höhe des aufgeworfenen Mondmaterials auf der Erde nicht hätte erreicht werden können. Somit kann man sagen: Die Amerikaner waren auf dem Mond!

  • Physik / Astronomie / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe II

Klimaschutz und Klimapolitik: Alles Verhandlungssache?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit verdeutlicht die globalen Zusammenhänge des Klimawandels. Über aktivierende und partizipative Unterrichtsimpulse werden Werte der Nachhaltigkeit vermittelt, Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken und Diskutieren angeregt sowie Möglichkeiten für eigenes Handeln erarbeitet. Denn: Zivilgesellschaftliches Engagement und lokale Initiativen sind wichtige Bestandteile des internationalen Klimaschutzes. Extremwetter, Dürren und Hitzewellen – die Folgen des vom Menschen verursachten Klimawandels sind schon jetzt zu spüren, und die Wissenschaft ist sich einig: Wir müssen die weltweiten CO 2 -Emissionen drastisch reduzieren, um einen weiteren Temperaturanstieg um mehr als 1,5 Grad Celsius und damit unumkehrbare Folgen für das Klimasystem zu verhindern. Dennoch steigen die weltweiten CO 2 -Emissionen weiter an. "Handeln statt reden" ist mehr denn je das Gebot der Stunde – doch was tut eigentlich die internationale Politik für den Klimaschutz? Mit dem Bildungsmaterial möchte Greenpeace Lehrkräften, Lernenden, Klassen und Schulen Anregungen bieten, sich mit dem Klimawandel nicht nur inhaltlich zu beschäftigen, sondern im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auch selbst für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit aktiv zu werden. Mehr Informationen dazu finden Sie im Themendossier Aktuelle Umweltthemen im Unterricht: Greenpeace macht Schule . Thematischer Hintergrund Jährlich treffen sich die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention zu Weltklimakonferenzen (Conferences of the Parties, kurz COP) und verhandeln Klimaschutzmaßnahmen. Mit dem Pariser Abkommen setzt sich die Weltgemeinschaft erstmals das Ziel, den weltweiten Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen – angestrebt wird ein Anstieg von maximal 1,5 Grad Celsius. Konkrete Schritte zur Umsetzung des Pariser Abkommens werden in weiteren Konferenzen verhandelt, zum Beispiel in Dubai auf der Weltklimakonferenz COP 28. Vor dem Hintergrund des Ausstiegs der USA aus dem Abkommen rücken dabei Fragen nach der Verbindlichkeit von internationalen Vereinbarungen sowie nach einer klimagerechten Welt in den Fokus: Übernehmen die Hauptverursacher des Klimawandels auch die größte Verantwortung für den Klimaschutz? Wie lassen sich Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung vereinbaren? Und wer darf zukünftig wieviel CO 2 freisetzen? Unterrichtsmaterial Klimaschutz und Klimapolitik: Alles Verhandlungssache? Das Material ist für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 entwickelt und knüpft an die Bildungspläne der Länder an. Es besteht aus fünf Themenblöcken mit Unterrichtsimpulsen und Arbeitsblättern: eine globale Herausforderung: Meilensteine der internationalen Klimapolitik Klimaschutz: Verhandlungssache? Weltklimakonferenzen – Akteurinnen und Akteure und Positionen Ist das fair? Fragen der Klimagerechtigkeit Global denken, lokal handeln: Engagement für das Klima Klimaschutz in unserer Schule – Was können wir tun? Die Unterrichtsimpulse enthalten methodische und inhaltliche Anregungen. Sie bauen aufeinander auf, können aber auch unabhängig voneinander genutzt werden und bieten Raum für eine individuelle Ausgestaltung durch die Lehrkraft. Die Arbeitsblätter können direkt im Unterricht eingesetzt werden; Hinweise zur Vor- und Nachbereitung sowie Lösungshinweise finden sich in den Unterrichtsimpulsen. Erweiterte Aufgabenstellungen für eine vertiefte Auseinandersetzung sowie hilfreiche Links sind mit Symbolen gekennzeichnet. Zusatzmaterial für Lernende ab Klasse 5 Das Zusatzmaterial unterstützt Sie darin, mit Ihren Schülerinnen und Schülern den Herausforderungen des internationalen Klimaschutzes im persönlichen und lokalen Umfeld zu begegnen und zeigt Möglichkeiten für eigenes nachhaltiges Handeln auf. Das Material eignet sich für Klasse 5 und 6, kann aber auch mit älteren Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden. Ergänzende Idee Rollenspiel Klimakonferenz Um internationale Klimaschutzverhandlungen vertiefend zu behandeln, können die Unterrichtsimpulse für ein Rollenspiel genutzt werden: Die Schülerinnen und Schüler nehmen dabei unterschiedliche Rollen ein und spielen eine Weltklimakonferenz nach. Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Klimafreundlichkeit ihrer Schule, um anschließend Maßnahmen für eine klimafreundlichere Schule zu planen. erarbeiten sich einen Überblick über politische, ökologische und gesellschaftliche Ereignisse rund um den internationalen Klimaschutz der letzten zwei Jahrzehnte. erarbeiten und reflektieren die Akteure, Kernfragen und Konfliktlinien der Weltklimakonferenz. reflektieren und diskutieren über Klimagerechtigkeit im Sinne der weltweiten Verteilung von Anstrengungen und Kosten zum Schutz des Klimas. erarbeiten Antworten auf die Frage, wie der Kohleausstieg klima- und sozialverträglich gestaltet werden kann, und setzen sich dabei mit unterschiedlichen Positionen und Interessen auseinander, die sich in der Kohlekommission gegenüberstehen. werden motiviert, selbst für den Klimaschutz aktiv zu werden und führen eigene Klimaschutz-Projekte durch. lernen, sich kritisch und objektiv mit Themen auseinanderzusetzen. Spielerinnen/Spieler: mindestens 8 Rollen: Zusätzlich zu den Rollen auf Arbeitsblatt 2 gibt es Spielleiterinnen/Spielleiter sowie Vertreterinnen/Vertreter des Weltklimarats (IPCC) und der Medien. Ziel des Spiels: Verabschiedung eines Klimaschutzabkommens, Erreichen von rollenspezifischen Zielen Zunächst erarbeitet die Lehrkraft mit den Schülerinnen und Schülern mithilfe von Themenblock 1 Meilensteine der internationalen Klimapolitik. Schritt 2: Rollen einnehmen Die Lernenden erhalten ihre Rollenkarten, informieren sich über ihre Rolle und setzen sich drei rollenspezifische Ziele. Sie informieren sich über die Themen der Konferenz sowie über die anderen Positionen (siehe Themenblock 2). Schritt 3: Klima-Abkommen verhandeln Die Spielleitung eröffnet die Konferenz: Vertreterinnen und Vertreter des IPCC führen in das Thema ein, Ländervertreterinnen und -vertreter stellen in Impulsreferaten ihre Forderungen vor. Die Spielleitung sammelt die Forderungen, zum Beispiel in Form einer Wandzeitung. Anschließend werden diese in unterschiedlichen formellen und informellen Gesprächen verhandelt. Je nach Zeitrahmen können eine bis drei Runden dieser Vorgespräche in unterschiedlichen Zusammensetzungen durchgeführt werden. Die Spielleiterinnen beziehungsweise Spielleiter übernehmen die Moderation der Verhandlungen. Vertreterinnen und Vertreter der Nichtregierungsorganisationen (NRO) kommen in Impulsreferaten zu Wort und/oder organisieren Aktionen rund um die Gespräche, zum Beispiel eine Demonstration. Medienvertreterinnen und -vertreter begleiten kritisch und bitten um Stellungnahmen. Die Forderungen der einzelnen Vertreterinnen und Vertreter werden nach und nach angepasst. Schritt 4: Klima-Abkommen verabschieden Aus der Sammlung der Forderungen wird schließlich das Abkommen formuliert und verabschiedet. Wird keine Einigung erzielt, werden die Verhandlungen als gescheitert erklärt. Die Ländervertreterinnen und -vertreter stellen sich zum Abschluss der Konferenz den Fragen der Medienvertreterinnen und -vertreter.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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