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Practise English tenses with U2

Kopiervorlage

"I still haven't found what I'm looking for" – Mit diesem Song der Band U2 lassen sich die englischen Zeitformen gut wiederholen. Durch das Anhören des Hits und das Mitlesen und Erarbeiten des Songtextes erfolgt eine intensive sprachliche Auseinandersetzung auf grammatischer und semantischer Ebene. Viele Ihrer Lernenden sind es müde, im Englischunterricht immer wieder die Zeitformen zu wiederholen? Die Herangehensweise über einen zeitlos-klassischen Songtext kann eventuell wieder Interesse an den Zeiten wecken! Wie die Lyrics "I still haven't found what I am looking for" von U2 zeigen, müssen auch nicht immer alle Zeiten wiederholt werden. In diesem Arbeitsmaterial "revision of tenses with a song" werden bewusst nur die Zeiten angesprochen, die im Songtext vorkommen (vor allem das present perfect und simple past ). Die Schülerinnen und Schüler werden wieder daran "erinnert", was diese Zeiten ausmacht. Neben der Auseinandersetzung mit den Zeitformen enthält das Übungsmaterial auch Zusatzaufgaben zur Interpretation der Lyrics. Das Übungsmaterial lässt sich gut mit anderen Materialien kombinieren (etwa mixed tenses: grammar revision , present perfect: exercises ) oder auch in Vertretungsstunden einsetzen. Learning English through music! Viel Freude beim Hören und Arbeiten mit diesem U2-Klassiker. :-) Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren den Gebrauch der Zeiten in der Fremdsprache. wenden Zeitformen im mündlichen sowie schriftlichen Sprachgebrauch selbstständig an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten allein und im Plenum und stärken damit ihre Eigenständigkeit. tragen Arbeitsergebnisse im Plenum vor und machen Informationen allen zugänglich. üben Phasen konzentrierter Arbeitsweisen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Online-Kurs: Cyber-Sicherheit

Unterrichtseinheit

Der Online-Kurs "Cyber-Sicherheit (Cybersecurity Essentials)" vermittelt Schülerinnen und Schülern erweitertes Grundlagenwissen und wesentliche Fertigkeiten für alle relevanten Sicherheitsbereiche der Cyber-Welt. Neben den aktuellen Angriffsmethoden werden insbesondere Schutzmaßnahmen für alle physikalischen Zustände von Daten vermittelt und fachliche sowie persönliche Anforderungsprofile und Karrieremöglichkeiten von Cyber-Experten vorgestellt. Mit der fortschreitenden Digitalisierung nimmt auch die Vernetzung aller Lebens- und Arbeitsbereiche stetig zu. Durch das Internet der Dinge werden immer mehr Geräte miteinander vernetzt, Prozesse gesteuert und immer größere Datenmengen generiert. Für Cyber-Kriminelle ergeben sich hierdurch neue, lukrative Betätigungsfelder. Längst geht es nicht mehr nur um den Diebstahl personenbezogener oder unternehmensspezifischer Daten. Immer häufiger werden Infrastrukturen und die Beeinflussung der öffentlichen Meinung ganzer Länder Ziel von Cyber-Angriffen. Der Online-Kurs "Cyber-Sicherheit (Cybersecurity Essentials)" vertieft die Inhalte des Kurses Einführung in die Internetsicherheit . Die Lernenden beschäftigen sich mit Aspekten der Informations-, System-, Netzwerk- und mobilen Sicherheit. Ebenso werden der physische Schutz von Geräten und Gebäuden sowie der ethische und gesetzliche Rahmen thematisiert. Weiterhin erarbeiten die Schülerinnen und Schüler wichtige Verteidigungs- und Abschwächungstechniken beim Schutz von Unternehmen und gewinnen Einblicke in die Anforderungen und Tätigkeitsfelder von Cyber-Sicherheitsexperten. Im Online-Kurs kommen neben Videos auch viele interaktive Übungen, Simulationen und Praxis-Labore zum Einsatz. Quizze am Ende jeden Kapitels vertiefen das Gelernte. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat. Die acht Module des Kurses unterstützen insbesondere folgende Kompetenzbereiche des Strategiepapiers "Bildung in der digitalen Welt" der Kultusministerkonferenz vom Dezember 2016 : 4. Schützen und sicher Agieren 6. Analysieren und Reflektieren Je nach Vorkenntnissen und Lerngeschwindigkeit der Schülerinnen und Schüler benötigt der Gesamtkurs eine Bearbeitungszeit von circa 30 Unterrichtsstunden. In einem Blended-Learning-Konzept sollten davon mindestens zwölf Stunden als Präsenzunterricht stattfinden. Videos und Übungen vertiefen das Gelernte und halten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer interessiert. Quizze und ein Abschlusstest überprüfen das Verständnis des Gelernten. Den Kursteilnehmenden kann nach erfolgreichem Abschluss des Kurses von der Lehrkraft ein Teilnahmezertifikat ausgestellt werden. Der Kurs "Cyber-Sicherheit (Cybersecurity Essentials)" steht in Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen zur Verfügung. Im Kurs kann durch einfaches Klicken eines Menüpunktes die Sprache gewechselt werden, sodass der Kurs sich auch für nicht-deutschsprachige Schülerinnen und Schüler oder in der Fremdsprachenausbildung einsetzen lässt. Die Bereitstellung des Kurses erfolgt über die internetbasierte Lernumgebung Cisco NetSpace® ( www.netacad.com ) und setzt dort einen Account voraus. Nach Registrierung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von jedem internetfähigen Computer aus anmelden und den Kurs absolvieren. Eine Verbindung der Lernorte Schule und Zuhause ist dadurch möglich. Zusatzinformationen Lehrkräfte, die Kurse der Cisco Networking Academy im Unterricht einsetzen möchten, erhalten einen Instruktorenzugang auf der Lernplattform. Dieser ermöglicht unter anderem die inhaltliche Konfiguration des Kurses sowie das Einbinden eigener Inhalte. Außerdem kann der Lernfortschritt der Kursteilnehmenden zu jedem Zeitpunkt eingesehen und bewertet werden. Lehrkräfte erhalten Zugang zur Lernplattform über zwei mögliche Wege: Gründung einer eigenen Cisco Networking Academy an Ihrer Schule. Nutzung eines Instruktoren-Accounts über die Deutschland-Akademie des IT-Bildungsnetz e. V.: Für nähere Informationen senden Sie bitte eine E-Mail an netacad-deutschland@cisco.com . Auf Wunsch bietet das Team der Cisco Networking Academy eine ebenfalls kostenlose Einweisung in die vielseitigen Möglichkeiten der Lernplattform an. Nähere Informationen hierzu finden Sie im nachfolgend angefügten PDF-Dokument "Workshop: Nutzung der Kurse im Unterricht". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Merkmale und Motivationen von Cyber-Kriminellen und Cybersecurity-Experten zu beschreiben. lernen, wie man Cyber-Angriffe und Symptome einer Penetration erkennt und Gegenmaßnahmen einleitet. beschreiben die Grundsätze der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit für die unterschiedlichen Zustände von Daten und lernen die verschiedenen Arten zum Schutz von Daten kennen. erwerben wesentliche Kenntnisse in den Bereichen Cyber-Sicherheit, Informationssicherheit, Anwendungssicherheit, Host- und Systemsicherheit, Netzwerksicherheit, mobile Sicherheit, Sicherheitsgesetze, Ethik und Sicherheitsrichtlinien. erläutern, wie Cybersecurity-Profis Technologien, Prozesse und Verfahren zur Verteidigung aller Komponenten des Netzwerks nutzen. legen den Zusammenhang zwischen Cyber-Sicherheit und dem Zweck von Gesetzen dar. lernen die beruflichen Anforderungen und Möglichkeiten von Cyber-Sicherheitsexperten kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Arten von Daten es gibt und in welchen physikalischen Zuständen sich diese befinden können. lernen die Bedeutung von Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten kennen. benennen und verstehen die gängigen Methoden von Internetkriminellen. lernen, mit welchen Methoden man Daten erfolgreich sichert und schützt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, die Tragweite heutiger Cyber-Angriffe auf Personen, Unternehmen, Länder und Regierungen einzuschätzen. lernen den verantwortungsbewussten Umgang mit sensiblen Daten. hinterfragen Informationsquellen im Internet kritisch.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung

Polarlichter - Mythen & Fakten rund ums "Himmelsfeuer"

Unterrichtseinheit

Bei der Beschäftigung mit der Aurora wird man schnell feststellen, dass die Naturerscheinung etwas Magisches hat, das alle Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zieht - auch wenn im Unterricht die Video- oder Fotokonserve aus dem Internet die reale Begegnung ersetzen muss. "Es scheint als eine große, aus der Ferne gesehene Flamme von einem starken Feuer; von derselben schießen, dem Anschein nach in die Luft hinauf scharfe Spitzen von ungleicher Höhe und sehr unbeständig, so dass bald die eine, bald die andere höher ist, und so schwebt dieses Licht wie eine leuchtende Lobe" (Norwegischer Königsspiegel, 1250). Eines haben alle Beobachter von Polarlichtern - sei es in der Antike, dem Mittelalter oder in der Neuzeit - gemeinsam: Sie sind fasziniert und beeindruckt zu gleich. Die Magie der Naturerscheinung in das Klassenzimmer zu transferieren ist natürlich schwieriger, als den Funken bei einer realen Begegnung überspringen zu lassen. Dennoch kann über die multimediale Begegnung der Schülerinnen und Schüler mit diesem kosmischen Spektakel die Faszination geweckt werden. Es bedarf dabei keiner großen didaktischen Kunststücke, um eine Klasse zur unterrichtlichen Auseinandersetzung mit der Thematik zu motivieren. Allein die Magie der Aurora leistet hier große didaktische Dienste. Das Thema Polarlichter bietet diverse Anknüpfungspunkte für den Unterricht: Bei der Behandlung der Polarregionen (Geographie) sowie der der Entstehung des Erdmagnetfeldes (Physik) kann der "Motivations-Joker" gezogen werden. Auch die Physik der Sonne (Sonnenaktivität, Sonnenwind) kann direkt zum Polarlicht führen. Da das Weltraumteleskop Hubble auch auf anderen Planeten (Jupiter, Saturn) Polarlichter beobachtet und davon eindrucksvolle Bilder geschossen hat, sollten auch das "außerirdische" Polarlicht betrachtet werden. Hinweise zum Unterrichtsverlauf und Materialien Nordlicht-Videos und historische Texte bieten ideale Einstiegsmöglichkeiten in die Thematik. In der Erarbeitungs- und Festigungsphase kommen Arbeitsblätter zum Einsatz. Die Schülerinnen und Schüler sollen Erklärungsversuche vergangener Kulturen nachvollziehen und bewerten können. eigene (mythische, nicht naturwissenschaftliche) Konzepte zur Erklärung der Himmelsbeobachtung entwickeln können. in der Lage sein, das (naturwissenschaftliche) Grundprinzip der Entstehung von Polarlichtern erklären zu können. die unterschiedlichen Farben von Polarlichtern begründen können. Thema Polarlichter - Mythen & Fakten rund um das "Himmelsfeuer" Autor Raimund Ditter Fach Geographie (Astronomie, Physik) Zielgruppe Klasse 8-10 Zeitraum 2-4 Stunden Technische Voraussetzungen Präsentationsrechner mit Beamer, Player für das Abspielen der Aurora-Videos Texte und Bilder zur "leuchtenden Lobe" Zur Einstimmung eignet sich das Eingangszitat aus dem "Norwegischen Königsspiegel" aus dem Jahr 1250 (siehe Startseite der Unterrichtseinheit). In diesem Zusammenhang können die Schülerinnen und Schüler gefragt werden, was der Autor hier wohl zu Gesicht bekommen hat beziehungsweise welche Erscheinung er beschreiben könnte. Alternativ kann mit einem Brainstorming zu dem theatralischen Begriff "Himmelsfeuer" begonnen werden. In beiden Fällen sollte, um eine naturwissenschaftliche Fragehaltung bei den Lernenden zu wecken, die Präsentation eines solchen "schwebenden Lichtes" in Form einer Videosequenz über den Beamer erfolgen. Im Internet finden sich zahlreiche geeignete Film- und Fotomaterialien. Vermutungen der Lernenden Nach der Darbietung der Filmsequenz steht die Frage nach der Entstehung dieser Himmelserscheinung im Zentrum des Unterrichts. Zu Beginn der Erarbeitungsphase bietet es sich an, Vermutungen der Schülerinnen und Schüler einzuholen. Im Sinne eines konstruktivistischen Vorgehens sollte diese Annahmen frei geäußert und noch nicht bewertet werden. Erklärungsversuche aus Antike und dem Mittelalter Die Lernenden werden sehr rasch unterschiedlichste Erklärungsmodelle anbieten - hier bietet es sich an, ihnen Erklärungsversuche aus der Antike und aus dem Mittelalter vorzustellen (aurora_1_mythen.pdf). Im Anschluss daran ist es sinnvoll, diese Erklärungsversuche von den Lernenden bewerten zulassen, um sie gegebenenfalls zu falsifizieren. Fantasie spielen lassen Um das Geheimnis der Aurora naturwissenschaftlich zu lüften, erhalten die Schülerinnen und Schüler das zweite Arbeitsblatt (aurora_2_entstehung.pdf) mit dem entsprechenden Informationstext. Zur Illustration wird eine NASA-Grafik verwendet (Abb. 1). Als weitere multimediale Informationsquelle bietet sich einer der oben genannten Unterrichtsfilme oder der auf dem Arbeitsblatt angegebene Link zum Alpha-Centauri Film "Nordlicht" an. Im Anschluss an die Informationssichtung bearbeiten die Lernenden in Einzel- oder Partnerarbeit das dritte Arbeitsblatt (aurora_3_entstehung.pdf). Zur Ergebniskontrolle bietet es sich an, das dritte Arbeitsblatt per Overhead-Projektor oder Beamer zu projizieren, um dann mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam die Ergebnisse zu vergleichen und aufgeworfene Fragen zu beantworten. Das vierte Arbeitsblatt (aurora_4_farben.pdf) dient schließlich der Vertiefung und thematisiert die unterschiedliche Farbgebung der Polarlichter sowie deren Farbübergänge. Hier besteht die Möglichkeit, die Lernenden Polarlichter aus Bildergalerien im Internet heraussuchen und erklären zu lassen. Lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler auf jeden Fall auch aus der ungewohnten Orbit-Perspektive einen Blick auf die irdische Aurora werfen. Erwähnenswert (und zeigenswert) sind auch Aurora-Erscheinungen anderer Planeten (siehe Links und Medien zum Thema ). So konnte das Weltraumteleskop Hubble die Dynamik von Saturns Aurora einfangen. Auch auf Jupiter beobachtete das Weltraumteleskop Aurora-Erscheinungen. Antarctica Fenster zum Universum - Das Geheimnis der Aurora Mediennummer VHS: SWR 4285927 (deutschsprachig) Antarctica Window of the universe - The mystery of the aurora Mediennummer DVD: SWR 4681804 (englischsprachig)

  • Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die Welt der Navigation

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler erkunden die Entwicklung der Navigation von historischen Anfängen bis zu modernen Satellitensystemen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Flugnavigation und dem Beruf der Fluglotsin beziehungsweise des Fluglotsen bei der Deutschen Flugsicherung. Das Unterrichtsmaterial steht als Versionen für den Vertretungs- und für den Fachunterricht zur Verfügung. Die Unterrichtseinheit 'Abenteuer Himmel – Die Welt der Navigation' führt Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II von den historischen Anfängen der Orientierung bis zu hochmodernen Navigationssystemen in Luft- und Raumfahrt. Ausgehend von alltagsnahen Fragestellungen "Wie finde ich mich ohne Smartphone zurecht?" erschließen sie sich zunächst klassische Orientierungsmethoden und verfolgen anschließend die Entwicklung zentraler Erfindungen wie Astrolabium, Kompass, Sextant, Chronometer, Funknavigation, Radar und GPS. So wird sichtbar, wie technische Innovationen Entdeckungsreisen, Globalisierung, Handel und Kolonialgeschichte geprägt haben. Im Zentrum steht die heutige Navigation auf Land, zu Wasser und in der Luft: Die Lernenden arbeiten mit Materialien zu Satellitennavigation, Funk und Radar, nutzen Webseiten, Videos und interaktive Aufgaben und setzen sich kritisch mit Chancen, Grenzen und Störanfälligkeit moderner Systeme auseinander. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Flugnavigation und der Arbeit der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS). Anhand von Videomaterial, wie 'Ein Tag als Fluglotse' und Webangeboten analysieren die Jugendlichen Aufgaben, Anforderungen und Berufsprofile von Fluglotsinnen und Fluglotsen sowie technischen und IT-Berufen bei der DFS und erhalten so fundierte Impulse für die Berufs- und Studienorientierung. Ein Arbeitsblattpaket wurde für Vertretungsstunden konzipiert und ein weiteres Arbeitsblattpaket dient als Einsatz für den Fachunterricht. Im Fachunterricht kann die Einheit um eine Projektphase zur 'Zukunft der Navigation' erweitert werden. Dabei recherchieren die Lernenden in arbeitsteiliger Gruppenarbeit Zukunftstechnologien wie KI-gestützte Flugsicherung, autonomes Fliegen, Flugtaxis, Drohnenmanagement oder Augmented Reality und diskutieren technische, gesellschaftliche und ethische Fragestellungen. Die Materialien sind sowohl für Vertretungsstunden (90 Minuten, sofort einsetzbar) als auch für vertiefenden Fachunterricht (bis zu 180 Minuten) konzipiert. Zusätzlich steht eine interaktive Lernumgebung zur Verfügung, die weiter unten heruntergeladen werden kann. Durch Öffnen des Ordners 'scormcontent' und Anklicken der Datei 'index' kann die Umgebung gestartet werden. Wichtig ist, dass keine Dateien aus den Ordnern gelöscht oder extrahiert werden. Alternativ kann die interaktive Lernumgebung auch über einen Link unter 'externe Links' geöffnet werden. Die Unterrichtseinheit 'Abenteuer Himmel – Die Welt der Navigation' knüpft an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler an. Ausgangspunkt ist ihre alltägliche Erfahrung mit Navigations-Apps und GPS, die schrittweise auf historische, technische und berufspraktische Kontexte ausgeweitet wird. Durch den Einstieg über Bildimpulse, Brainstorming und einfache Orientierungssituationen ohne Smartphone wird Vorwissen aktiviert, Motivation aufgebaut und das Thema unmittelbar erfahrbar gemacht. Die Materialien ermöglichen zwei Zugänge: Im Vertretungsunterricht können Lehrkräfte ohne große Vorbereitung eine klar strukturierte 90‑Minuten-Sequenz durchführen. Arbeitsblätter mit geschlossenen und halboffenen Aufgaben, anschauliche Beispiele sowie Erwartungshorizonte sichern dabei eine hohe Unterrichtsqualität auch in fachfremd vertretenen Klassen. Im Fachunterricht bietet die Einheit vertiefende, fachübergreifende Lerngelegenheiten in Geographie, Technik/IT, Geschichte, Englisch sowie im Bereich Berufs- und Studienorientierung. Historische Meilensteine der Navigation werden über Timeline-Arbeit, Recherchephasen und Präsentationen erarbeitet und in größere gesellschaftliche Zusammenhänge (Entdeckungsreisen, Globalisierung, Kolonialgeschichte) eingebettet. Moderne Navigationssysteme (Satellitennavigation, Funk, Radar) werden mithilfe von Fachtexten, Videos, Webseiten und interaktiven Aufgaben erschlossen. Ein besonderer didaktischer Mehrwert liegt in der systematischen Berufsorientierung: Anhand authentischer Medien (YouTube-Video mit einem Tag als Fluglotse, DFS-Webangebote, Webgames) erhalten die Jugendlichen Einblicke in den Beruf der Fluglotsin beziehungsweise des Fluglotsen sowie technische und IT-nahe Berufsfelder der Deutschen Flugsicherung. Unterschiedliche Sozialformen (Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit, Plenum), digitale Tools (TaskCards, Webangebote, Videos) und optionale Projekt- und Diskussionsphasen zur 'Zukunft der Navigation' fördern Methodenkompetenz, Medienkompetenz, kooperative Lernformen und die Reflexion über Chancen und Risiken neuer Technologien, einschließlich ethischer Fragestellungen rund um KI und autonome Systeme. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die historische Entwicklung zentraler Navigationsverfahren (zum Beispiel Astrolabium, Kompass, Sextant, GPS) und ordnen sie in geographische und historische Zusammenhänge ein. erklären die Funktionsweise moderner Navigationssysteme (Satellitennavigation, Funk, Radar) und unterscheiden deren Einsatzbereiche in Alltag, Luft- und Seefahrt. analysieren Aufgaben und Anforderungen in den Berufsfeldern der Deutschen Flugsicherung und beziehen diese auf eigene Interessen und Fähigkeiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Informationen zielgerichtet in digitalen Quellen (Webseiten, WBT, Online-Tools) und werten diese für ihre Arbeitsaufträge aus. nutzen Videos, interaktive Anwendungen und Online-Materialien zur Informationsentnahme und zur Vorbereitung eigener Präsentationen. reflektieren Chancen und Grenzen digitaler Navigations- und Assistenzsysteme kritisch, insbesondere im Kontext von KI und Automatisierung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paar- und Gruppenarbeit kooperativ zusammen, treffen Absprachen und verteilen Aufgaben verantwortungsvoll. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse adressatengerecht im Plenum und gehen konstruktiv auf Rückfragen und Rückmeldungen ein. setzen sich in Diskussionen respektvoll mit unterschiedlichen Positionen auseinander, insbesondere zu ethischen Fragen der Technik- und Berufsorientierung.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Geographie / Jahreszeiten / Technik / Sache & Technik / Geschichte / Früher & Heute / Englisch
  • Sekundarstufe II

Zivilgesellschaft – Garant, Motor und Korrektiv für die Demokratie

Unterrichtseinheit

Das Bildungsmaterial "Global lernen: Zivilgesellschaft" von Brot für die Welt möchte auf die große Bedeutung von Zivilgesellschaft aufmerksam machen und Jugendliche motivieren, sich selbst einzubringen und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Diese Ausgabe der Zeitschrift "Global Lernen" erklärt Schülerinnen und Schülern zunächst, was genau unter Zivilgesellschaft zu verstehen ist und wie sie sich von Staat und Wirtschaft abgrenzt. Es wird untersucht, welche Motivationen und Werte dem zivilgesellschaftlichen Engagement zugrunde liegen. Vor dem Hintergrund des eigenen Lebensumfelds erkunden die Schülerinnen und Schüler (ab 14 Jahre) die Akteure in der Gesellschaft und erkennen den Mehrwert zivilgesellschaftlicher Organisationen für ihr Leben. Sie lernen junge Menschen aus Paraguay, Georgien, Kambodscha und Deutschland kennen, die sich für unterschiedliche Themen engagieren und von ihren Beweggründen und Erfahrungen berichten. Die Lernenden beschäftigen sich mit verschiedenen Aktionsformen, wie Demonstrationen, Unterstützung von Geflüchteten, Klagen, Streiks, Flashmobs, Petitionen bis hin zu zivilem Ungehorsam. Sie üben ein, verschiedene Positionen auszuhalten und die Meinungsvielfalt als Chance wahrzunehmen. Gemeinsam überlegen die Schülerinnen, wie eigenes Engagement für Menschenrechte, Frieden und Klimagerechtigkeit aussehen kann und wie sie selbst ihren politischen Handabdruck für eine zukunftsfähige Welt hinterlassen können. Die Bedeutung von Zivilgesellschaft – Bürger- und Menschenrechte sichern Laut "Atlas der Zivilgesellschaft" können weltweit nur noch rund zwölf Prozent der Menschen weitgehend ungehindert ihre Meinung sagen, sich versammeln und gegen Missstände kämpfen (Daten 2021). Sie leben in offenen Gesellschaften (drei Prozent) oder beeinträchtigten (neun Prozent). 6,8 Milliarden Menschen dagegen gehören geschlossenen, unterdrückten oder beschränkten Gesellschaften an. Damit haben es knapp 88 Prozent der Menschheit mit Regierungen zu tun, die ihre Grundrechte beschneiden, sie drangsalieren, verfolgen, foltern oder sogar töten. Es braucht gerade dort eine wache und handlungsfähige Zivilgesellschaft, wo Regierende ihre Verantwortung nicht angemessen oder gar nicht wahrnehmen, wo sie Menschenrechte verletzen oder Straflosigkeit befördern, und wo Politikerinnen und Politiker Gelder veruntreuen, statt für die soziale Absicherung der Bevölkerung zu sorgen. Zivilgesellschaft als Thema in Schule und Unterricht – Fokus Demokratiebildung "Eines der obersten Ziele schulischer Bildung überhaupt ist es, junge Menschen zu befähigen, sich in der modernen Gesellschaft zu orientieren und politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragen und Probleme kompetent zu beurteilen. Dabei sollen sie ermuntert werden, für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte, Gerechtigkeit, wirtschaftliche Sicherheit und Frieden einzutreten. Diesem übergeordneten Ziel sind grundsätzlich alle Unterrichtsfächer verpflichtet, insbesondere aber die des gesellschaftswissenschaftlichen Bereichs." (Kultusministerkonferenz) Das schülerinnen- und schüleraktivierende und multimediale Bildungsmaterial von Brot für die Welt möchte diesen schulischen Auftrag unterstützen. Zum Einsatz des Themenhefts "Global lernen: Zivilgesellschaft" Die 20 Praxisblätter aus dem Themenheft sowie die verschiedenen Begleitmaterialien eignen sich für den direkten Einsatz im Politik-, Sozialkunde-, Wirtschafts-, Religions- und Ethikunterricht sowie für den Englischunterricht in den Sekundarstufen und in der Beruflichen Bildung. Diese Schwerpunkte werden im Heft gesetzt: Was ist Zivilgesellschaft? Akteure – Zivilgesellschaft und Staat sowie Zivilgesellschaft und Markt Beispiele für zivilgesellschaftliches Engagement (für den Fremdsprachenunterricht geeignet) Themen zivilgesellschaftlichen Engagements: Bildung, Umweltschutz, Menschenrechte Aktionsformen, ziviler Ungehorsam, Exkurs Klimaklagen Zivilgesellschaft unter Druck: shrinking space Zivilgesellschaftliches Engagement aufgrund von Diskriminierung Schutzstrategien für zivilgesellschaftliche Organisationen Der politische Handabdruck Theologische Reflexion: Engagement der Kirchen Auf allen Arbeitsblättern finden Lehrkräfte Arbeitsaufträge sowie didaktisch-methodische Hinweise. Kopiervorlagen, Präsentationen für das interaktive Whiteboard, Rollen- oder Bewegungsspiele, Smartphone- und Tablet-Rallyes sowie Arbeitsblätter für den Fremdsprachenunterricht sind jeweils oben rechts auf den Materialien mit einem Icon gekennzeichnet. Kernkompetenzen des Lernbereichs Globale Entwicklung (Mittlerer Schulabschluss) Erkennen Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Rolle und Bedeutung von [staatlichen wie] nichtstaatlichen Akteuren für die Gestaltung des Globalisierungsprozesses. (Politische Bildung, 4.2) erkennen verschiedene Handlungsebenen – von lokal bis global – für die Gestaltung von Globalisierungsprozessen. (Politische Bildung, 4.3) analysieren aktuelle Konflikte zwischen den Entwicklungsdimensionen Umwelt und Ökonomie aus unterschiedlichen religiösen und philosophischen Perspektiven. (Fächergruppe Religion-Ethik, 3.1) stellen die Bedeutung des Dialogs auf verschiedenen gesellschaftlichen Handlungsebenen an Beispielen dar. (Fächergruppe Religion-Ethik, 4.4) Bewerten Die Schülerinnen und Schüler begründen Menschenrechte in ihren verschiedenen politischen Ausprägungen und reflektieren durch Bewertungsunterschiede entstehende Spannungen. (Politische Bildung, 6.2) erkennen die Auswirkungen politisch-rechtlicher Maßnahmen auf verschiedene gesellschaftliche Gruppierungen. (Politische Bildung, 7.1) Handeln Die Schülerinnen und Schüler können und sind bereit, sich auf der Grundlage politischer Urteilsbildung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Situationen für Ziele der nachhaltigen Entwicklung zu engagieren. (Politische Bildung, 11.1) begründen die eigene Solidarität mit Menschen in bestimmten Situationen sowie die eigene Mitverantwortung für die Umwelt ethisch. (Fächergruppe Religion-Ethik, 8.1) machen gut begründete Vorschläge zur Lösung von Konflikten, die durch soziokulturelle Gegensätze und widerstreitende Interessen ausgelöst werden. (Fächergruppe Religion-Ethik, 9.3) formulieren aus den eigenen ethisch/religiös begründeten Grundpositionen heraus verbindende und verbindliche Handlungsoptionen als Beitrag zu einer Humanisierung der Welt. (Fächergruppe Religion-Ethik, 10.3) stellen dar, was im Privatleben, in der eigenen Familie sowie in religiösen Gemeinschaften oder Gruppen gemeinsamer Interessen für das Ziel einer zukunftsfähigen Entwicklung getan werden kann und sollte. (Fächergruppe Religion-Ethik, 11.1)

  • Englisch / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Motivieren statt sanktionieren: Müllvermeidung durch Nudging?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit befasst sich mit der Methode des Nudgings, mit der das Verhalten von Menschen durch "anstupsen" (anstelle von Verboten, Geboten oder ökonomischen Anreizen) beeinflusst werden soll. Die Einheit präsentiert und hinterfragt diesen Ansatz der Verhaltensökonomie in mehreren Lernrunden für den Bereich der Umweltpolitik mit Schwerpunkt Verpackungsmüll. Wie kann man Menschen dazu bewegen, etwas Gutes zu tun? Trotz zahlreichen Aufklärungen und Mahnungen kaufen die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher nach wie vor Billigfleisch im Supermarkt und eben nicht Bio-Fleisch beim "Metzger ihres Vertrauens". Trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen bringen die meisten Konsumentinnen und Konsumenten noch immer keine Tasche mit, sondern lassen sich an der Supermarkt-Kasse eine Plastiktüte aushändigen. Wer verwendet schon Mehrwegbecher für Kaffee oder achtet beim Shoppen darauf, ob ein Kleidungsstück nachhaltig produziert wurde? Die meisten Menschen sind für den Umweltschutz, die wenigsten handeln aber danach. Wie bringt man also Menschen dazu, sich umweltverträglich zu verhalten? Durch Gebote und Verbote, durch höhere Strafen, durch Subventionen von Bio-Produkten? Eine verhaltensökonomische Methode namens "Nudging" (englisch für "Stups" oder "Schubs") will die Menschen durch kleine Impulse dazu bringen, sich an ihre eigenen Aussagen zu erinnern, sie vor Fehlverhalten warnen, ihnen positive Verhaltensweisen zu erleichtern und sie auf negative Folgen ihrer Handlungen oder Entscheidungen hinweisen. Die Impulse können im einfachsten Fall ein farbiger Strich auf dem Boden, eine andere Farbgebung für bestimmte Parkplätze, ein greller Ton, ein Warnhinweis oder eine gezielte Information sein. Die Unterrichtseinheit "Motivieren statt sanktionieren: Müllvermeidung durch Nudging?" thematisiert und hinterfragt diesen Ansatz der Verhaltensökonomie in mehreren Lernrunden für den Bereich der Umweltpolitik mit Schwerpunkt Verpackungsmüll. Thematischer Hintergrund: Verhaltensökonomie und Nudging "Nudging", das sanfte Anstupsen von Menschen, erschien in den letzten Jahren vielen Regierungen, Politikerinnen und Politikern als neue Wunderwaffe gegen Politik- und Demokratieverdrossenheit: keine Zwangsmaßnahmen mehr, kein Unmut der Bürgerinnen und Bürger über forderndes Regierungshandeln, statt dessen zarte Impulse, die die Menschen zu Verhaltensänderungen bewegen, die sie selbst möchten. Der "böse Staat" wird zum fürsorglichen Partner, der seine Bürgerinnen und Bürger im Daseinskampf begleitet… Der Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler und der Rechtswissenschaftler Cass Sunstein haben hierfür den Begriff "libertärer Paternalismus" geprägt. Er will zwei Prinzipien vereinen: Die Bürgerinnen und Bürger sollen nach wie vor frei in ihrem Handeln sein, allerdings unter der schützenden Hand eines staatlichen Vormunds. Aus Sicht der Regierenden ist dieser Ansatz, zudem noch wissenschaftlich begründet, äußerst reizvoll. Die alte staatliche Bevormundung kommt im neuen Gewand der Freiwilligkeit daher. Der Staat gibt bei seinem Versuch, das menschliche Verhalten lenken zu wollen, das Versprechen ab, dieses Mal viel "humaner" vorzugehen. Der Öffentlichkeit wird damit suggeriert, staatliches Handeln sei mit libertären Ideen vereinbar. Gleichzeitig wird den staatlichen Regelungen ein positives Image verliehen. Für Cass Sunstein handelt es sich bei Nudging daher um einen völlig neuen politischen Ansatz, bei dem der Staat in letzter Konsequenz seine Ziele auch ohne Gesetze und Verordnungen erreichen kann. Kritiker wenden demgegenüber ein, dass Nudging letztlich nichts anderes als den Versuch einer Manipulation beinhalten würde. Die Bürgerinnen und Bürger sollen veranlasst werden, genau so zu handeln, wie der Staat dies möchte. Dass es sich in vielen Fällen dabei um positive, wünschenswerte und sinnvolle Zielsetzungen (zum Beispiel mehr Umweltschutz) handelt, sei dabei zweitrangig. Die Unterrichtseinheit "Motivieren statt sanktionieren: Müllvermeidung durch Nudging?" möchte den Schülerinnen und Schülern die Idee des Nudging näher bringen. Hierzu erarbeiten sie konkrete und praktische Lösungsansätze zur Vermeidung von Plastikverpackungen und Plastikbeuteln und stellen diese zur Diskussion. Gleichzeitig können sie dabei deutlich machen, wo die Grenzen und Risiken von Nudging liegen. Intention der Unterrichtseinheit Die Menschheit ist gerade dabei, ihren Heimatplaneten Erde schwerwiegend zu schädigen. Dies geschieht auf vielfältige Weise, in nicht geringem Umfang auch durch Verpackungsabfälle, vor allem aus Plastik. Schon heute schwimmen in den Weltmeeren mehrere riesige Plastikstrudel. Nicht nur die Meere, sondern auch das Trinkwasser sind bereits durch Mikroplastik verunreinigt. Dies tötet nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern birgt auch enorme gesundheitliche Risiken für den Menschen selbst. Da es nach Aussagen aller ernstzunehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei diesem Selbstzerstörungsprozess der Menschheit bereits "5 nach 12" ist, gilt es die Menschen nicht nur aufzurütteln, sondern endlich zu praktischem Handeln anzuleiten. Dazu aber sind konkrete Vorstellungen und Konzepte und notwendig. Soll man Mitmenschen, die einen Plastikbecher auf die Straße werfen, bestrafen? Wenn ja, wie? Soll man die Plastikbecher so verteuern, dass sie am Ende gar unerschwinglich werden? Oder soll der Staat andere Methoden versuchen, um die Bürgerinnen und Bürger zu umweltverträglichem Verhalten zu zwingen. Nudging könnten einen sozialverträglichen Beitrag dazu leisten. Eigenverantwortliches Arbeiten und Methodenvielfalt Aufgabe der Schülerinnen und Schüler ist es, die Verwendungsmöglichkeit von Nudging-Methoden für die Bereiche Umweltschutz im weiteren und Verpackungsvermeidung im engeren Sinne zu durchdenken und Vorschläge für den Alltag zu entwickeln. Die fünf Lernrunden reichen von Bildinterpretationen über Internet-Recherchen, Tabellen- und Textinterpretationen bis hin zu Präsentationen, Abstimmungen und einer Meinungsbildung mittels der Dissonanzmethode. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären Richard Thalers Nudging-Theorie. entwickeln Nudging-Konzepte für Müllprobleme. bilden sich eine Meinung zu Nudging als politischer Steuerungsmethode und können diese im öffentlichen Raum vertreten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielgerichtet im Netz. rufen Videoclips im Netz auf, analysieren und bewerten sie. visualisieren eigene Präsentationen und bereiten Abstimmungsergebnisse grafisch auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten in einer Gruppe zielgerichtet Informationen aus, bereiten diese auf und entwickeln daraus eigene Konzepte für Praxis-Probleme. bereiten diese Praxis-Probleme für eine Präsentation auf und visualisieren sie. präsentieren adressatenadäquat im Team adressatenadäquat. behaupten sich in unterschiedlichen Kommunikationssituationen und bringen sich konstruktiv in die Gruppenarbeit ein.

  • Wirtschaft
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

William Goldings "Herr der Fliegen": Der Roman und seine filmische Umsetzung

Unterrichtseinheit

Ausgehend von der Lektüre und den beiden Verfilmungen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Kernaussage des Textes und Unterschiede in der Erzählweise von Literatur und Film. Die Frage, die der Jugendbuchklassiker "Herr der Fliegen" aufwirft, ist für jede Generation aufs Neue aktuell: Woher kommt das Böse im Menschen? Diese Unterrichtseinheit bietet einige Vorschläge zur Arbeit mit dem Buch. Die Stundenvorschläge setzen voraus, dass die Schülerinnen und Schüler das Buch bereits gelesen haben. Es ist jedoch auch möglich, einzelne Bausteine schon während der Lektüre einzusetzen. Zur Ergänzung lässt sich auch auf andere (jedoch meistens englischsprachige) Unterrichtsmaterialien, die im Internet verfügbar sind, zurückgreifen. In dieser Unterrichtseinheit vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihr Verständnis des gelesenen Jugenbuchklassikers. Dies geschieht unter anderem über den Einsatz der Verfilmungen, die die Symbolkraft des Buches verstärken und die Charaktere greifbarer machen. Indem die Lernenden um die eigene Meinung unter anderem zu diesen beiden Schwerpunkten gebeten werden, werden sie angeregt, Roman und Film nicht nur zu rezipieren, sondern kritisch zu hinterfragen. Ablauf der Unterrichtseinheit Den detaillierten Ablauf der Unterrichtssequenz sowie alle benötigten Materialien einzeln zum Download haben wir hier für Sie zusammengestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Roman "Herr der Fliegen", seiner Kernaussage und dem dahinter stehenden Menschenbild auseinandersetzen. literarische und filmische Symbole entdecken und deuten. die Hauptpersonen charakterisieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen literarischem und filmischem Erzählen herausfinden. Einblicke in die Problematik einer Literaturverfilmung erhalten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Bedeutung (negativer) Utopien für die moralische Entwicklung reflektieren. Zu Beginn der Stunde wird das Arbeitsblatt "Die Robinsonade" ausgeteilt. Die Schülerinnen und Schüler lesen den Text, bearbeiten anschließend in Gruppenarbeit den Arbeitsauftrag und präsentieren die Ergebnisse vor der Klasse. Anschließend (oder als Hausaufgabe) kann das Arbeitsblatt 2 "Die Quelle" ausgeteilt und erarbeitet werden. Anhand eines Arbeitsblattes sollen die Schülerinnen und Schüler überlegen, warum der Roman "Herr der Fliegen" von den Verlagen zunächst über 20 Absagen bekommen hat. Eine mögliche Antwort wäre, dass der Roman ein zu negatives Bild vom Menschen entwirft, das nicht in die Zeit des Kalten Krieges passte. Anschließend können die Lernenden in Partnerarbeit im Internet weitere Informationen über wichtige Ereignisse der 50er Jahre sammeln und vorstellen. Die Karte der Insel In dieser Stunde sollen die Schülerinnen und Schüler eine Karte der Insel zeichnen, auf der die Jungen gestrandet sind. Um den Arbeitsauftrag zu erleichtern, sind auf der Vorlage wichtige Stellen im Roman angegeben, die Auskunft über das Aussehen der wichtigsten Orte der Insel geben. Ergebnisvergleich im Internet Zum Vergleich kann den Lernenden am Ende der Stunde (oder zu Beginn der nächsten) eine der folgenden Karten präsentiert werden. wdb.sad:Karte der Insel Lord of the Flies.org: The movie scene locations Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe des Arbeitsblattes "Filmvergleich" die Bildsprache der beiden Literaturverfilmungen analysieren. Bei der Verfilmung aus dem Jahr 1963 geschieht dies, indem die Lernenden notieren, welche Geräusche zu den jeweiligen Standbildern zu hören sind. Bei der moderneren Verfilmung besteht der Arbeitsauftrag darin, Erwartungen zu notieren, die diese Anfangssequenz beim Zuschauer auslöst. Nach einer kurzen Vorstellung der Ergebnisse sollen die Schülerinnen und Schüler spekulieren, welche Absicht der jeweilige Regisseur bei der Gestaltung der Anfangsszenen gehabt haben könnte. medienistik.de: AB 5: Filmvergleich Das Arbeitsblatt, das hier von der Website des Autors geladen wird, begleitet beim Vergleich der beiden filmischen Umsetzungen. Charakterisierung Sofern die Schülerinnen und Schüler bereits Erfahrung mit der Charakterisierung von Personen haben, kann nach einer kurzen Einleitung das Arbeitsblatt "Steckbriefe" ausgeteilt werden. Casting-Kritik Anschließend kann aus jeder der beiden Verfilmungen eine weitere kurze Szene gezeigt und eine Diskussion darüber gestartet werden, ob die Schülerinnen und Schüler die Wahl der Schauspieler in den beiden Verfilmungen für geglückt halten. Symbolik Ziel der Stunde ist es, verschiedene Symbole, die sowohl in Goldings Roman als auch in den beiden Verfilmungen auftauchen, zu deuten. Dazu kann die Datei "Symbole" per Beamer an die Wand geworfen werden. Im Unterrichtsgespräch wird diskutiert, was die einzelnen Symbole bedeuten könnten. medienistik.de: AB 7: Symbole Auch diese Datei liegt auf der Website des Autors dieser Unterrichtseinheit. Interpretationsvergleich Die eigenen Ergebnisse vergleichen die Lernenden dann in Keingruppenarbeit mit im Netz vorliegenden Interpretationen. Auf den folgenden Seite finden sich einige Lösungsvorschläge. sparknotes.com: Themes, Motifs & Symbols cdrnet.net: William Golding - Lord of the Flies Bilder der Zerstörung Anschließend kann mithilfe des Arbeitsmaterials "Bilder der Zerstörung" auf filmische Symbole des Verfalls eingegangen werden. medienistik.de: AB 8: Bilder der Zerstörung Auch dieses Arbeitsblatt kann auf der Seite des Autors konsultiert werden. Der Titel des Buches Zum Abschluss der Unterrichtseinheit kann der Titel des Buches thematisiert werden, indem man die Schülerinnen und Schüler zunächst fragt, was "Der Herr der Fliegen" überhaupt bedeutet. wikipedia.de: Beelzebub Weitere Informationen hierzu finden sich in dem Wikipedia Arikel zu „Beelzebub“. Die Funktion des Herrn der Fliegen Im Anschluss daran kann das Arbeitsmaterial "Die Funktion des Herrn der Fliegen" ausgeteilt und der erste Teil von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet werden. Nach der weiteren Lektüre des Textes kann in einem Unterrichtsgespräch über das Zitat "Homo Homini Lupus" diskutiert werden. Diese Diskussion kann in der nächsten Stunde fortgesetzt werden, nachdem sich die Lernenden in einer Hausaufgabe über andere Theorien über das Wesen des Menschen informiert haben.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Online-Kurs: Einführung in das Internet der Dinge

Unterrichtseinheit

Dieser Online-Kurs beschäftigt sich mit dem Internet der nächsten Generation, welches Menschen, Prozesse, Daten und Dinge verbindet. Es eröffnet neue Möglichkeiten: von einer effizienteren Ressourcen-Nutzung durch die Gesellschaft über die Optimierung von Prozessen bei Unternehmen bis hin zu einem besseren Anwender-Erlebnis für jeden Einzelnen. Es stellt die Nutzerinnen und Nutzer aber auch vor neue Herausforderungen.Der Kurs "Einführung in das Internet der Dinge" behandelt das Internet und dessen Entwicklung in Bezug auf die Vernetzung von Menschen, Prozessen, Daten und Dingen, die das "Internet of Everything" bilden. Umgangssprachlich hat sich dieser Begriff nicht durchgesetzt. Deshalb wird auch hier die gängige Bezeichnung "Internet of Things" (IoT) verwendet. Der Kurs bietet einen Überblick über die Konzepte und Herausforderungen einer IoT-gestützten Gesellschaft. Behandelt wird, wie auf Basis von Netzwerken unterschiedlichste Geräte und Daten miteinander verbunden werden, um Entscheidungsprozesse und Interaktionen zu optimieren. Im Online-Kurs kommen dabei auch kurze Videos, interaktive Übungen und Quizze zum Einsatz, um das Gelernte zu vertiefen. Außerdem wird ein leistungsfähiges Simulationstool (Packet Tracer 7) geboten, mit dem die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer selbst IoT-gestützte Geräte und Umgebungen generieren und über zahlreiche Umgebungsparameter beeinflussen können.Die fünf Module des Kurses unterstützen folgende Kompetenzbereiche des Strategiepapiers "Bildung in der digitalen Welt" der Kultusministerkonferenz vom Dezember 2016: 2.2 Teilen 2.4 Umgangsregeln kennen und einhalten 2.5 An der Gesellschaft aktiv teilnehmen 3.1 Entwickeln und Produzieren 4.1 Sicher in digitalen Umgebungen agieren 4.2 Persönliche Daten und Privatsphäre schützen 5.5 Algorithmen erkennen und formulieren 6.2 Medien in der digitalen Welt verstehen und reflektieren Je nach Vorkenntnissen und Lerngeschwindigkeit der Schülerinnen und Schüler benötigt der Gesamtkurs, inklusive der Übungen, eine Bearbeitungszeit von 15 bis 20 Unterrichtsstunden. In einem Blended-Learning-Konzept sollten davon mindestens sechs Stunden als Präsenzunterricht, je eine Schulstunde pro Modul, stattfinden. Videos und Übungen vertiefen das Gelernte und halten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer interessiert. Quizze und ein Abschlusstest überprüfen das Verständnis des Gelernten. Den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern kann nach erfolgreichem Abschluss des Kurses von der Lehrperson ein Teilnahmezertifikat ausgestellt werden. Der Kurs "Einführung in das Internet der Dinge" steht auf Deutsch und mehreren anderen Sprachen (unter anderem Englisch, Italienisch, Französisch) zur Verfügung. Im Kurs kann durch einfaches Klicken eines Menüpunktes die Sprache gewechselt werden, sodass er sich auch hervorragend für nicht-deutschsprachige Schülerinnen und Schüler oder in der Fremdsprachenausbildung einsetzen lässt. Die Bereitstellung des Kurses erfolgt über die internetbasierte Lernumgebung Cisco NetSpace® und setzt dort einen Account voraus. Nach der Registrierung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von jedem internetfähigen Computer anmelden und den Kurs absolvieren. Eine Verbindung der Lernorte Schule und Zuhause ist dadurch möglich. Die Nutzung des Kurses sowie der Lernplattform ist für Schulen und deren Schülerinnen und Schüler kostenfrei. Zusatzinformationen Lehrkräfte, die diesen Kurs im Detail kennenlernen möchten, können sich über folgenden Link in den Kurs einschreiben: http://www.cisco.com/de/go/i2ioe (bitte Klein- und Großschreibung beachten!). Dazu ist eine E-Mail-Adresse sowie die Registrierung auf der Lernplattform erforderlich. Kosten entstehen hierdurch nicht. Zum Einsatz der Kurse der Cisco Networking Academy im Unterricht erhält jede interessierte Lehrkraft einen Instruktorenzugang auf der Lernplattform. Dieser ermöglicht unter anderem die inhaltliche Konfiguration des Kurses sowie das Einbinden eigener Inhalte. Außerdem kann der Lernfortschritt der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer zu jedem Zeitpunkt eingesehen und bewertet werden. Lehrkräfte erhalten Zugang zur Lernplattform über zwei mögliche Wege: a) Gründung einer eigenen Cisco Networking Academy an ihrer Schule: Den Link zur Anmeldung einer eigenen Akademy finden Sie hier unter Become an Academy . b) Nutzung eines Instruktoren-Accounts über die Deutschland-Akademie des IT-Bildungsnetz e. V. Für nähere Informationen senden Sie bitte eine E-Mail an netacad-deutschland@cisco.com . Auf Wunsch bietet das Team der Cisco Networking Academy eine ebenfalls kostenlose Einweisung in die vielseitigen Möglichkeiten der Lernplattform an. Nähere Informationen hierzu finden Sie im nachfolgend angefügten PDF-Dokument "Workshop: Nutzung der Kurse im Unterricht". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie sich das Internet von seiner Entstehung bis heute entwickelt hat. was man unter den Grundpfeilern des Internets der Dinge versteht. die Schutzwürdigkeit von Daten auf Unternehmens- und Regierungsebene zu verstehen. wie nicht-IP-fähige Dinge und IP-fähige Geräte mit einem Netzwerk verbunden werden können, um gemeinsam Daten auszutauschen. grundlegende Aspekte der Programmierung anhand einer JavaScript-Anwendung kennen. welche Schritte zur Evaluierung und Implementierung einer IoT-Lösung erforderlich sind. besondere Sicherheitsaspekte bei IoT-Anwendungen zu berücksichtigen. anhand von IoT-Beispiel aus unterschiedlichen Branchen, was sich hinter den Begriffen M2M, M2P und P2P verbirgt. das Konzept zur Entwicklung einer IoT-gestützten Prototypentwicklung kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, welche Arten von Daten es gibt. Methoden der Vernetzung von nicht-IP-fähigen und IP-fähigen Geräten. Grundzüge der Programmierung. Aspekte der betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen von IoT-Prozessen in Unternehmen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den verantwortungsbewussten Umgang mit sensiblen personenbezogenen und unternehmensspezifischen Daten.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Víctor Jara – ein charismatischer Liedermacher aus Chile

Unterrichtseinheit

Die nordamerikanische Musikszene ist deutschen Jugendlichen vertrauter als die lateinamerikanische. Dies gilt besonders für die politisch engagierte "nueva canción", einen populären Musikstil, der sich nie kommerziell orientierte. Der chilenische Liedermacher Víctor Jara eröffnet durch seine menschliche und künstlerische Tiefe faszinierende Unterrichtsthemen.Víctor Jaras "canciones" eignen sich durch ihre eingängige, charakteristische Melodik und die elementare Symbolkraft ihrer Texte für eine praktische Nachgestaltung im Musikunterricht. Zum Verständnis des Autors sind Kenntnisse politischer Vorgänge wichtig, die auch ein Licht auf gegenwärtige weltpolitische Strukturen werfen. Es bietet sich an, spanische Sprachkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zu aktivieren oder das Projekt fachübergreifend mit dem Spanischunterricht zu koordinieren. Das Arbeitsmaterial wird zweisprachig (spanisch/deutsch) angeboten. Lehrplananbindung Spanisch und Musik Fast alle Lehrpläne im Fach Spanisch fordern die Beschäftigung mit Liedern aus dem spanischsprachigen Raum. Im Fach Musik sind Musikstile und -beispiele außerhalb des europäisch-nordamerikanischen Kulturraums vorgesehen. Diese Unterrichtseinheit schlägt fachübergreifend unterschiedliche Methoden und Aktivitäten vor, um einen möglichst breiten Zugang zu Víctor Jara zu eröffnen. Methodische Herangehensweisen Unabhängig von der fachlichen Anbindung werden hier die methodischen Herangehensweisen kurz dargestellt: Musikalische Methoden: Singen, Hören Interpretationsvergleich Kreative Nachgestaltung: Illustration zum Text fiktive Biographie eigene poetische Texte Analytische Methoden: Steckbrief Textlektüre und -analyse mit Leitfragen IT-Methoden: Internetrecherche und Ergebnispräsentation (etwa als Steckbrief) mündliche Präsentation der Unterrichtsergebnisse Musik, Sprache, Landeskunde So lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur einige ausgewählte "canciones" von Víctor Jara durch Hören, Singen und die Auseinandersetzung mit den Texten kennen. Sie bekommen auch einen Einblick in die politischen Vorgänge zu Beginn der chilenischen Militärdiktatur und in die engagierte Kunst der "nueva canción". Ablauf der Unterrichtsreihe "Víctor Jara – ein charismatischer Liedermacher aus Chile" Die hier angebotenen Arbeitsaufträge können selbstverständlich modifiziert, umgestellt und den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Spanisch und Musik Die Schülerinnen und Schüler sollen sich durch Hören und eigenes Musizieren den "canciones" Víctor Jaras annähern. durch assoziative und analytische Zugangsweisen ihr Verständnis von Jaras poetischen Texten vertiefen. im Vergleich verschiedener Interpretationen die musikalische Qualität von Jaras "canciones" erkennen. einen Text über die "nueva canción" lesen, wesentliche Merkmale der Gattung wiedergeben und auf die Liederbeispiele übertragen können. eigene Gestaltungsversuche nach Art von Jaras "canciones" unternehmen. einen Steckbrief Jaras verfassen und eventuell als Website präsentieren. Schwerpunkt Spanischunterricht Die Schülerinnen und Schüler sollen spanische Sprachkenntnisse einbinden und ausbauen. authentisches Material zu Jaras Biografie im Internet suchen und auswerten. Zusammenhänge zwischen biografischen Daten und künstlerischem Schaffen herstellen. eigene Gestaltungsversuche nach Art von Jaras "canciones" unternehmen (zielsprachige Textproduktion). Es lohnt sich, das Internet nach zusätzlichem Audio-, Bild- und Text-Material zu durchsuchen. Bei den Recherchen zu den biografischen und politischen Hintergründen können auch englische Sprachkenntnisse einbezogen werden. Angebotene Unterrichtsaktivitäten Die folgenden Arbeitsmaterialien bieten die Möglichkeit, diese Unterrichtsaktivitäten je nach unterrichtlichem Schwerpunkt umzusetzen: Singen Textlektüre und -verständnis; eventuell Übersetzung der spanischen Liedtexte MP3-Download aus dem Internet aktives Hören Arbeitsaufträge zur Vertiefung des Textverständnisses Interpretationsvergleich Produktion eigener Texte, eventuell in spanischer Sprache Ein musikpraktischer, emotionaler Zugang eröffnet sich den Schülerinnen und Schülern über das Singen der canción "El cigarrito" (Arbeitsblatt 1). Die Lektüre des Liedtextes und anschließende Gespräche ermöglichen einen Einstieg in Víctor Jaras Biografie und Poesie. Je nach den Spanischkenntnissen übersetzt die Klasse den Text aus dem Spanischen oder liest ihn in der deutschen Übersetzung (Arbeitsblatt 1a). Zur Abrundung des ersten Eindrucks von dem chilenischen Liedermacher bietet sich das Anhören einer Originalaufnahme an, die im Internet als freier MP3-Download zur Verfügung steht. Rarezas Víctor Jara en MP3 - El cigarrito Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten wahlweise - eventuell in Kleingruppen - kreative und/oder analytische Aufgaben zur Vertiefung des Textverständnisses. Durch den Vergleich der canción "Te recuerdo Amanda" in der Interpretation Víctor Jaras und der der argentinischen Sängerin Mercedes Sosa lernen die Schülerinnen und Schüler ein zweites Liedbeispiel intensiv kennen. Rarezas Víctor Jara - Te recuerdo Amanda Das wohl bekannteste Lied Jaras Aufgaben zum Interpretationsvergleich regen zum bewussten Hinhören auf musikalische Details an (Arbeitsblatt 4). Das Gespräch über musikalische Gestaltungsmöglichkeiten kann einen Impuls zur eigenen Interpretation geben. Die Schülerinnen und Schüler suchen im Internet nach Materialien zur Biographie Víctor Jaras und zu den politischen Hintergründen des Militärputsches, der zum Sturz der Regierung Allende führte. Alternativ steht eine kurze Lebensbeschreibung zur Verfügung (Arbeitsblatt 5). Aus den gewonnenen Informationen stellen sie einen Steckbrief des engagierten Künstlers zusammen (Arbeitsaufträge siehe Arbeitsblatt 6), der ins Netz gestellt werden kann. Links verweisen auf authentische Zeugnisse seiner letzten Lebensstunden, beispielsweise sein letztes Gedicht, die von einzelnen Schülergruppen präsentiert werden können. Den Abschluss der Unterrichtseinheit bilden eigene kreative Schreibversuche im Stil Víctor Jaras - auf Spanisch oder Deutsch -, die von den Schülerinnen und Schülern selbst vertont werden können. Vorweg können Stilmerkmale der ‚nueva canción' an Jaras programmatischem Aufsatz "Das Lied für das Volk" erarbeitet werden.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

„The Island“ – Eine bande-annonce im Französischunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Klasse 10 des Gymnasiums vermittelt den Schülerinnen und Schülern Medienkompetenz und Hörverstehen authentischer französischer Sprache durch die Analyse einer bande-annonce zum Film „The Island". Die Lernenden erschließen die dystopische Handlung , trainieren Detailverständnis, kreatives Schreiben und mündliche Kommunikation und entwickeln einen kritischen Standpunkt zu ethischen Fragen. Die Unterrichtseinheit für das Fach Französisch in der Klasse 10 des Gymnasiums arbeitet mit der authentischen französischen bande-annonce zum Science-Fiction-Film "The Island" (2005, Regie: Michael Bay). Der Film schildert eine dystopische Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, geprägt durch strikte Kontrolle und minutiöse Organisation. Die Bewohner erhalten tägliche Hoffnung durch eine Lotterie, deren Gewinn die Verlegung auf die "Insel" verspricht - dem letzten unvergifteten Ort der Erde, dargestellt als Paradies. Eine Besonderheit liegt darin, dass die französische Filmversion den englischen Originaltitel "The Island" beibehält, während die deutschsprachige Fassung den Titel "Die Insel" trägt. Dies bietet Anlass zu einer kontrastiven Analyse von Titelsetzung und Marketingstrategien im internationalen Filmkontext. Die Arbeit mit authentischen französischen Hör-/Sehdokumenten (audiovisuelle Medien) entwickelt die Medienkompetenz und interkulturelle Kommunikationsfähigkeit der Lernenden. Der Trailer als modernes Werbeformat spricht Jugendliche durch dynamische Schnitte, hohe Sprechgeschwindigkeit und inhaltliche Dichte an - Merkmale, die aus Musikvideos und digitalen Medien vertraut sind. Zentrale Kompetenzbereiche bedienen Die Unterrichtseinheit lässt Schülerinnen und Schüler einer 10. Gymnasialklasse zu einer bande-annonce eines im Jahr 2005 recht erfolgreichen Kinofilms arbeiten. Die Beschäftigung mit dem authentischen audiovisuellen Dokument eröffnet zahlreiche Möglichkeiten der Auseinandersetzung und wird durch die Forderungen und Anregungen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen in zentralen Kompetenzbereichen gestützt. So sehen etwa die im Europäischen Referenzrahmen beschriebenen Anforderungen hinsichtlich der audiovisuellen Rezeption, des kreativen Schreibens, des zusammenhängenden monologischen Sprechens sowie hinsichtlich der mündlichen Interaktion allgemein stets die Beschäftigung mit authentischen Dokumenten in Form von Filmen vor. Der Film und die Arbeit mit dem Trailer Die große Lüge Natürlich ist die Geschichte von der Insel ein Lügengebilde ...Lincoln Six Echo (gespielt von Ewan McGregor) findet heraus, dass die Insel und die Geschichte um die Verseuchung der Erde ein Lügengebilde darstellen und dass die Bewohner des mysteriösen Ortes Klone sind, die als "Ersatzteillager" für ihre menschlichen Pendants in der Außenwelt gezüchtet werden. Wird einer der Klone in der Lotterie für den Hauptgewinn gezogen, bedeutet dies, dass seine Organe für den Menschen in der realen Welt benötigt werden. Fluchtpläne Zusammen mit Jordan Two Delta (gespielt von Scarlett Johannson) versuchen die beiden, in die Außenwelt zu fliehen, wo sie von den Wachen der Klonfirma gejagt werden und ihren menschlichen Ebenbildern begegnen. Vorteile dieses Medienformats Die Besonderheit der Auseinandersetzung mit der hier zum Einsatz kommenden bande-annonce besteht sicherlich darin, dass dieses audiovisuelle Dokument einige Merkmale aufweist, die von einer Beschäftigung mit dem gesamten Film abweichen. Die Kürze dieser filmischen Sequenz ist ein Vorteil. Daneben bietet die bande-annonce viele weitere. Diese Vorteile sind im Wesentlichen: Merkmale von Werbung: Die bande-annonce soll die Zuschauer dazu anregen, sich für den Film zu interessieren. Sie hat somit einen hohen Aufforderungscharakter und erfüllt die Merkmale von Werbung. Moderne Medienform: Die Internetseite und ihre gesamten Inhalte sind multimedial angelegt und regen dazu an, sich mit ihnen zu beschäftigen. Das Interesse und die Motivation, sich mit dem Trailer und dem Inhalt des Films auseinanderzusetzen, werden durch die bande-annonce angestoßen. Die Art der Präsentation spricht Jugendliche an. Inhaltliche Dichte: Die Komplexität des Films muss durch die notwendige Kürze der bande-annonce drastisch reduziert werden. Das hat zur Folge, dass längere, sich entfaltende Handlungsstränge und Entwicklungen im Ablauf der Geschichte sehr verkürzt wiedergegeben werden müssen. Dynamik: Die schnellen Schnitte in der visuellen Darstellung erhöhen zusätzlich die Dynamik, die von dieser bande-annonce ausgeht. Es handelt sich hierbei um ein gestalterisches Merkmal, das von Jugendlichen in der Regel gern angenommen wird und das ihnen aus anderen Kontexten (etwa Musikvideos) bekannt ist. Im Zusammenhang mit dem Fremdsprachenunterricht führt diese Videotechnik allerdings dazu, dass das Verstehen komplexerer Zusammenhänge erschwert wird. Authentische Sprache: Die Darsteller in der bande-annonce sprechen kein für den Französischunterricht didaktisiertes Französisch. Wenngleich die Sprache meist klar verständlich ist, ist die Sprechgeschwindigkeit doch recht hoch. Die Konzeption der hier vorgestellten Unterrichtseinheit ist so angelegt, dass es im Wesentlichen keine Rolle spielt, ob die Lernenden den Film bereits kennen oder nicht. In der Erprobung der Einheit wurde festgestellt, dass niemand aus der Lerngruppe den Film im Kino gesehen hatte, was sich jedoch keineswegs als Nachteil erwiesen hat. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen authentische französische Hörmaterialien durch Globales und Detailverständnis einer bande-annonce. analysieren die Struktur und Funktion von Filmtrailern als Werbemedium und Erzählformat. reflektieren kulturelle Unterschiede in der internationalen Filmvermarktung. entwerfen auf der Grundlage der Handlung des Films "The Island" einen kritischen Standpunkt für mögliche zukünftige Entwicklungen. vertiefen und üben die inhaltlichen und strukturellen Besonderheiten von bandes-annonces. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler dekodieren audiovisuelle Medienelemente (Schnitt, Musik, Bildkomposition) in ihrer Wirkung auf Zuschauer. bewerten die Strategien von Werbung und Überzeugungskommunikation in modernen Medienformaten. nutzen multimediale Materialien zur eigenständigen Informationsbeschaffung und Wissenserarbeitung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren ethische Fragen zu Technologie, Kontrolle und Menschenrechte in der Gruppe. präsentieren alternative Handlungsperspektiven und begründen diese vor Mitschülern. kooperieren in Gruppen- und Paararbeit bei der Analyse und kreativen Weiterbearbeitung von Filmszenen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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