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Sicherheit auf der Baustelle

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für den fächerübergreifenden Unterricht der Klassen 9–10 zeigt die Sicherheitsaspekte auf einer Baustelle am Beispiel des Gerüstbaus auf. Dabei werden nicht nur allgemeingültige Sicherheitsvorkehrungen (zum Beispiel Warn- und Gefahrenschilder) auf einer Baustelle sowie die persönliche Schutzausrüstung (PSA, PSAgA) einer Gerüstbauerin oder eines Gerüstbauers behandelt, sondern auch sichere Verhaltens- und Arbeitsweisen auf der Baustelle thematisiert. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Thema "Sicherheit auf der Baustelle" am Beispiel des Berufsbilds der Gerüstbauerin / des Gerüstbauers. Das Unterrichtsmaterial enthält drei Arbeitsblätter , die unterschiedliche Bereich des Themas behandeln. Die einzelnen Unterrichtsstunden bauen thematisch aufeinander auf, wobei die folgenden Unterrichtsstunden jeweils Teilaspekte der vorherigen Unterrichtsstunden aufgreifen. Inhaltlich geht es in den Unterrichtsstunden um die verschiedenen Sicherheitsschilder auf einer Baustelle, aber auch um die richtige Arbeits- und Schutzkleidung (PSA, PSAgA) einer Gerüstbauerin / eines Gerüstbauers sowie spezifische Sicherheitsbestimmungen im Gerüstbau (zum Beispiel Technische Regeln für Betriebssicherheit – TRBS). Insbesondere die dritte Unterrichtsstunde greift viele verschiedene Sicherheitsaspekte im Gerüstbau auf, beispielsweise sichere Verhaltensweisen auf einem Gerüst sowie die Verwendung und den Umgang mit Gerüsten beziehungsweise den Gerüstbauteilen. Diese Unterrichtseinheit kann fächerübergreifend oder im Fach Arbeitslehre eingesetzt werden. Idealerweise wird diese Unterrichtseinheit im Rahmen von drei bis vier Einzelstunden in der Sekundarstufe I in den Klassen sechs bis sieben einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule behandelt. Jedoch lassen sich die Materialien auch in anderen Fächern, Klassenstufen und Schulformen nutzen und bieten ausreichend Differenzierungsmöglichkeiten. Bei Bedarf und unter Einsatz entsprechender Maßnahmen könnte die erste Unterrichtsstunde zum Thema "Sicherheitsschilder auf einer Baustelle" auch in der Grundschule in einer dritten oder vierten Klasse durchgeführt werden. Hierfür sollte man den Umfang des Inhalts reduzieren, die einfachsten Aufgaben des Arbeitsblattes wählen und lediglich eine kleine Auswahl bekannter Sicherheitsschilder thematisieren. Gleiches gilt für die zweite Unterrichtsstunde, welche ebenfalls begrenzt und mithilfe von Differenzierungsmaßnahmen in einer dritten oder vierten Klasse einsetzbar ist. Anhand der Arbeitsblätter , kleiner Rechercheaufträge, der audio-visuellen Impulse und der Unterrichtsgespräche erarbeiten sich die Lernenden am Beispiel des Gerüstbaus ein Basiswissen zum Thema "Sicherheit auf der Baustelle" und erkennen dabei, welche Verantwortung ein/-e Gerüstbauer/-in für seine/ihre Gesundheit und die aller Beteiligten übernehmen muss. Ferner lernen die Schülerinnen und Schüler einige Aufgaben der verschiedenen Arbeitsbereiche im Gerüstbauhandwerk kennen und erhalten somit einen realitätsnahen Einblick in das Berufsbild einer Gerüstbauerin / eines Gerüstbauers. Hierdurch kann das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Handwerksberuf Gerüstbau geweckt werden. Der Arbeitsschutz auf Baustellen stellt einen wichtigen und unabdingbaren Bestandteil von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen dar. In kaum einer anderen Branche ist es so wichtig wie im Gerüstbau, wo in großen Höhen gearbeitet wird. Bereits kleine Fehltritte und Unachtsamkeiten können fatale Folgen haben. Einige Inhalte der Unterrichtseinheit sind zum einen für alle Beteiligten auf einer Baustelle wichtig, sind aber auch für den Alltag der Schülerinnen und Schüler relevant. Sie entwickeln ihr Sicherheitsbewusstsein weiter und können Gefahren besser analysieren. Darüber hinaus ermöglichen viele Inhalte das Herstellen eines Alltagsbezugs, sodass die Schülerinnen und Schüler problemlos Schnittstellen (zum Beispiel Sicherheitsschilder, Schutzkleidung) zu ihrem Leben erkennen können. Grundsätzlich werden keine Vorkenntnisse für diese Unterrichtseinheit benötigt. Die bereitgestellten Arbeitsblätter bieten Zusatzinformationen, welche die Lehrvideos der Unterrichtsstunden ergänzen. Die erste Unterrichtsstunde behandelt die verschiedenen Sicherheitsschilder auf einer Baustelle und dient aufgrund des hohen Wiedererkennungswerts und intuitiven Symbolik als Einstieg in die Thematik. Sie bieten Impulse für einen Gesprächseinstieg. Die beiden folgenden Unterrichtsstunden thematisieren die persönliche Sicherheit im Gerüstbau: Die richtige Arbeits- und Schutzkleidung (PSA, PSAgA). Den Abschluss der Einheit bildet eine Unterrichtsstunde, die insbesondere sichere Verhaltensweisen auf Gerüsten sowie die Arbeitssicherheit im Umgang mit Gerüsten im Fokus hat. Zur Erarbeitung der Inhalte bietet sich entweder das Unterrichtsgespräch im Plenum an oder kooperative Lernformen, bei denen das Internet genutzt werden kann. Ebenso eignen sich die Arbeitsblätter zur Bearbeitung in Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeit. Möglichkeiten der Differenzierung: Die Aufgaben der Arbeitsblätter haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und können bei Bedarf mit Hilfsmitteln und Tipps ergänzt werden. Ferner kann in den meisten Fällen das Videomaterial unterstützend zur Bearbeitung der Aufgaben herangezogen werden. Mit Einschränkung kann die erste Unterrichtsstunde nahezu in jeder Klasse eingesetzt werden, wobei sich der Schwierigkeitsgrad problemlos durch die Wahl der Sicherheitsschilder beeinflussen lässt. Gleiches gilt für die zweite Unterrichtsstunde zum Thema "Arbeits- und Schutzkleidung". Vor allem die ersten beiden Arbeitsblätter bieten ausreichend Raum für Differenzierung und könnten sogar in der dritten und vierten Klasse einer Grundschule unter Zuhilfenahme entsprechender Hilfsmittel oder Begrenzungen eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen zentrale Schilder und Begriffe zum Thema Sicherheit auf der Baustelle kennen und können sie einordnen. entwickeln am Beispiel des Gerüstbaus ein Grundverständnis für Sicherheitsbestimmungen und deren Notwendigkeit für ihre Gesundheit. setzen am Beispiel des Gerüstbaus sichere Verhaltens- beziehungsweise Arbeitsweisen in Beziehung zur richtigen Gefahrenabwehr. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und bewerten Informationen aus (Lern-)Videos. suchen und filtern relevante Informationen zu einem Thema. entwickeln ihre Recherchefähigkeiten im Internet weiter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren sichere Verhaltensweisen und Arbeitskleidung auf der Baustelle. arbeiten kooperativ zusammen und entwickeln dadurch ihre sozialen Kompetenzen weiter.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Lebensmittelkennzeichnung: Verbraucherinformation, Verbraucherschutz

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Lebesmittelkennzeichnung" ist in den größeren Themenkomplex "Verbraucherinformation, Verbraucherschutz" einzuordnen. Sie besteht aus vier Einzelthemen, die jeweils für sich, zeitversetzt oder auch am Stück behandelt werden können. Die angesprochenen Inhalte sollen den Schülerinnen und Schülern eine Hilfe bei Einkauf, Preisvergleich und Konsum von Waren sein.Im ersten Teil der Unterrichtseinheit "Lebensmittelkennzeichnung: Verbraucherinformation, Verbraucherschutz" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die gesetzlich vorgeschriebenen Informationen auf den Verpackungen zur Lebensmittelkennzeichnung. Das entsprechende Arbeitsblatt kann in Einzel- oder Partnerarbeit bearbeitet werden. Die Arbeitsblätter 2 bis 4 enthalten Informationen und Aufgaben zu den Lebensmittelzusatzstoffen, zur Unterscheidung von Fruchtsaft, Fruchtnektar beziehungsweise Fruchtsaftgetränken und zum EAN-Strichcode. Sie können ebenfalls in Einzel- oder Partnerarbeit bearbeitet werden. Lösungsvorschläge zu allen vier Arbeitsblättern sind im Materialpaket enthalten. Ein didaktisch-methodischer Kommentar sowie ein beispielhafter Verlaufsplan der Doppelstunde zum Themenschwerpunkt "Kennzeichnungspflicht" (Arbeitsblatt 1) bieten der Lehrkraft Vorschläge zum Einsatz der Arbeitsblätter im eigenen Unterricht. Die Unterrichtseinheit bietet Anknüpfungspunkte an die Lehrpläne der Fächer Gesundheitsschutz, Wirtschaftslehre, Ernährungslehre, Haushaltslehre und Arbeitslehre. Sie kann dabei sowohl an berufsbildenden Schulen als auch an allgemeinbildenden Schulen (ab der 7. Klasse) eingesetzt werden. Das Thema "Lebensmittelkennzeichnung" im Unterricht Schülerinnen und Schüler sind aktive Einkäuferinnen und Einkäufer. Bei ihren Käufen achten allerdings die wenigsten auf die Qualität der Produkte, auf deren Inhaltsstoffe, die Herstellung oder Herkunft. Für diese Punkte will die vorliegende Einheit Bewusstsein schaffen. Die Jugendlichen werden dabei befähigt, angebotene Waren nach Sorten und Qualitätsstufen zu unterscheiden und entsprechend den persönlichen Ansprüchen und Bedürfnissen auszuwählen. Die Schule kann hierzu ihren Beitrag leisten, indem entscheidende Kriterien für ein mündiges und kritisches Verbraucherverhalten praxisnah in den Unterricht integriert werden. Methodische Hinweise Für diese Unterrichtsreihe können vier bis fünf Unterrichtsstunden angesetzt werden, um für die Schülerinnen und Schüler relevante Aspekte ausführlich anzusprechen. Zur Intensivierung empfiehlt sich die "originale Begegnung" durch Besuche mit Kleingruppen in Supermärkten, bei denen das Gelernte vor Ort angewandt werden kann. Auch weiterführende Internet-Recherchen zu den einzelnen Szenarien sollen Anreiz für die Schülerinnen und Schüler sein, das nötige Fachwissen zur Thematik zu vertiefen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Abbildungen und Arbeitsblättern Informationen und werten diese aus. können die Notwendigkeit der Lebensmittelkennzeichnung erklären. können Fachbegriffe in richtigen Zusammenhängen anwenden. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre soziale Kompetenz durch Partnerarbeit. erwerben für ihr Konsumverhalten wertvolle Erkenntnisse und können diese im Alltag anwenden und verwerten.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Berufe am Theater

Unterrichtseinheit
14,99 €

Vorhang auf! Diese Unterrichtseinheit stellt mehr als 25 ausgewählte, exemplarische Berufe aus dem Bereich der Oper und des Theaters vor. Damit erhalten Schülerinnen und Schüler der 9. oder 10. Jahrgangsstufe berufsvorbereitende Einblicke in viele bis dato unbekannte Tätigkeitsbereiche an einem Theater oder Opernhaus. Schwerpunkte der Einheit In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Überblick und möglichst breiten Einblick in das weite und abwechslungsreiche Feld der möglichen Berufe an einem Theater oder Opernhaus. Ein Blick hinter die Kulissen! Diese Unterrichtseinheit soll den Schülerinnen und Schülern Einblicke über einen Querschnitt ausgewählter Berufe aus dem Berufsfeld Oper und Theater geben: von der Beleuchterin und dem Beleuchter, Bühnenhandwerkerin und Bühnenhandwerker über den Beruf der Dirigentin und des Dirigenten, der Maskenbildnerin und des Maskenbildners sowie der Modistin und des Modisten und der Requisiteurin und des Requisiteurs bis hin zur Souffleuse und zum Souffleur sowie zur Tonmeisterin und zum Tonmeister. Die Schülerinnen und Schüler erhalten nicht nur einen Überblick über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche an einem Theater, sondern bekommen zusätzlich eine Vorauswahl von mehr als 27 Berufen. Aus dieser wählen sie einen für sie interessanten Beruf aus, den sie eigenständig recherchieren. Sie informieren sich über erforderliche Voraussetzungen in dem sie einen informativen Text lesen und sich - je nach technischer Ausstattung - ein passendes Video dazu ansehen. Möglicherweise erhalten die Schülerinnen und Schüler in ihren letzten Jahren an der Realschule eine Anregung, sich mit dem ein- oder anderen Beruf näher auseinanderzusetzen, da sie sich vorstellen könnten, ihn für sich in der Zukunft zu ergreifen. Zielsetzung Gerade an einer Realschule in der Sekundarstufe ist die Berufsvorbereitung ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Das Fach Musik ist nicht gerade dafür bekannt, einen wesentlichen Beitrag auf diesem Gebiet leisten zu können. Jedoch ein Thema ist dafür prädestiniert: Berufe an der Oper oder dem Theater. Vermutlich haben die meisten Lernenden keine Ahnung davon, wie vielfältig das Betätigungsfeld auf diesem Gebiet sein kann. Deshalb soll die Klasse nicht nur einen Überblick über die fünf Hauptfelder erhalten, sondern einen Einblick in mehr als 25 verschiedene Berufe aus den Bereichen Verwaltung und Leitenden Positionen, Musikerin, Musiker, Künstlerin, Künstler, Handwerkerin, Handwerker, Technik und "Dienstbare Geister". Am Ende dieser Unterrichtseinheit sollten die Schülerinnen und Schüler ihren beruflichen Horizont erweitert haben und vielleicht auf den Geschmack gekommen sein, ihre berufliche Zukunft im kulturellen Sektor zu suchen. Je nach technischer Ausstattung kann ein Großteil dieser Unterrichtseinheit auch digital auf einem iPad erfolgen. Zudem erhält die Lehrkraft eine Liste mit zusätzlichen Links zu Übersichten und Berufen. Kompetenzerwerb Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren beruflichen Horizont und lernen das weite und äußerst abwechslungsreiche Feld der Berufe an einem Opernhaus oder Theater kennen. Sie reflektieren über ihre eigenen Stärken und Neigungen und erkunden selbstständig, welche Möglichkeiten es am Theater für sie gäbe. Relevanz des Themas Das Thema "Berufe am Theater" ist ein wichtiger Bestandteil im Kanon Oper, Musical, Theater im Musikunterricht in der neunten oder zehnten Jahrgangsstufe. Gerade in diesen Jahrgangsstufen ist die Berufsvorbereitung auch in anderen Fächern ein wichtiges Thema. Hier kann auch das Fach Musik einen Beitrag leisten und Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten für ihre berufliche Zukunft aufzeigen. Natürlich kann nicht jeder Beruf besprochen werden, sondern nur ein Überblick gegeben und ein Querschnitt aufgezeigt werden. Dennoch wird die Vielfältigkeit der Berufsmöglichkeiten besprochen. Vorkenntnisse Grundsätzlich sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig. Die Schülerinnen und Schüler kennen natürlich bereits zahlreiche Berufe aus ihrem privaten Umfeld. Dennoch dürften für viele Schülerinnen und Schüler auch neue Berufe, wie beispielsweise ein Dramaturg oder Inspizient oder ein Modist dabei sein. Didaktisch-methodische Analyse Mit diesem Material kann auf vielfältige Weise die unglaubliche Bandbreite an Berufen am Theater vorgestellt werden. Ziel der Stunde soll es nicht sein, dass jeder Lernenden von jedem der zu behandelnde Berufe das exakte Berufsbild und die genauen Voraussetzungen, die für das Ergreifen des jeweiligen Berufs erforderlich wären, kennt, sondern nur einen Überblick über das Berufsfeld Oper und Theater erhält. Jeder Lernenden soll sich zumindest mit einem Beruf beschäftigen und das dazugehörige Berufsbild und die erforderlichen Voraussetzungen erarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein Raster, mit welchem sich jeder beliebige Beruf aus dem Theater charakteristisch einem bestimmten Berufsfeld zuordnen lässt. Das Schema besteht aus den Berufsfeldern Handwerk, Technik, Musik und Kunst, Verwaltung sowie leitende Positionen sowie den „dienstbaren Geistern“. Es werden viele unbekannte, aber durchaus interessante Berufe auf eine spielerische und durch die zahlreichen Videos moderne Art und Weise vorgestellt: So verfassen die Lernenden eine Stellenausschreibung, die von den Mitschülerinnen und Mitschülern erraten werden soll. Ebenso erhalten sie Anregungen, sich für ihre zukünftige Planung weiter zu informieren. Ebenso trägt ein Wechsel der Sozialformen dazu bei, die Motivation der Klasse zu steigern. Aufgrund der hohen Relevanz des Themas sollte diese jedoch ohnehin bereits gegeben sein. Vorbereitung Die Lehrkraft sollte sich mit den Berufen und Videos vorab auseinandersetzen. Ebenso ist es sinnvoll, dass man sich mit den technischen Gegebenheiten des Raumes vertraut gemacht hat. Sollte die Schule noch analog geführt sein, ist es ratsam, die 27 Berufskarten in ausreichender Form zu kopieren und zu laminieren. Alternativ könnte die Lehrkraft auch jeweils 4-5 unterschiedliche Berufe als ein PDF zusammenstellen und den Paaren oder Gruppen auf digitalen Wegen wie Airdrop zukommen lassen. Benötigte digitale Kompetenzen von Lehrkräften Das hängt von der Ausstattung des Raumes ab; ein sicherer Umgang mit einer digitalen Tafel und einem iPad, sowie dem Internet (YouTube) ist von Vorteil, ebenso wäre eine stabile Internetverbindung von großem Vorteil. Wenn flächendeckend iPads vorhanden sind, können die Arbeitsblätter auch digital an die Schülerinnen und Schüler verteilt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen und lernen verschiedene Berufe aus dem Bereich des Theaters kennen. beschäftigen sich mit ausgewählten Berufen und stellen diese anhand einer Stellenbeschreibung vor. gewinnen Einblicke hinter die Kulissen eines Theaterbetriebes. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sehen sich verschiedene Videos an, eventuell auch mit Kopfhörern. lernen den sicheren Umgang mit ihrem eigenen iPad, dem Teilen von Dateien und dem Abspielen von Videos. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. sind diszipliniert beim Betrachten von Videos. arbeiten gut und respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner, beziehungsweise in der Gruppe. hören sich verschiedene Meinungen an und sind offen für die Ideen anderer.

  • Musik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ein Betrieb sucht Auszubildende

Unterrichtseinheit

Auch wenn es einen dramatischen Lehrstellenmangel zu beklagen gibt, gibt es immer wieder Betriebe, die keine geeigneten oder gar keine Auszubildenden finden können. Im Rahmen der hier vorgestellten Projektidee betrachten die zukünftigen Auszubildenden die Lehrstellenproblematik einmal aus der Warte eines solchen Unternehmens - und überdenken vielleicht noch einmal ihren Berufswunsch.Im Rahmen einer Fallstudie sollen sich die Schülerinnen und Schüler in die betriebliche Realität eines mittelständischen Unternehmens hinein versetzen, vor allem in dessen Ziele, Probleme und Handlungszwänge im Bereich der Einstellung von Auszubildenden. Damit reflektieren sie nicht nur die Interessenslage der Ausbildungsbetriebe, sondern realisieren auch die eindeutigen Vorlieben ihrer Generation bei der Suche nach Ausbildungsplätzen.Das hier präsentierte Zahlenmaterial, die Verweise auf Internetressourcen und das spezielle Berufsbild des Galvaniseurs, der Galvaniseurin sind zugeschnitten auf ein Galvanikunternehmen in Schwäbisch-Gmünd, der Umicore Galvanotechnik GmbH. Das Projekt wird für Schülerinnen und Schüler außerhalb Baden-Württembergs sicher spannender, wenn die Lehrkraft ein Fallbeispiel der heimischen Region aufspürt. Übertragbarkeit des Projekts Die Unterrichtseinheit greift ein grundlegendes und auch für die nächsten Jahre zentrales Problem des Ausbildungsmarktes auf. Sie ist daher sowohl in Baden-Württemberg als auch im ganzen Bundesgebiet leicht auf andere Unternehmen sowie regionale Lehrstellenmärkte übertragbar. Projektvorbereitung und Einsatz der Materialien Projektdurchführung Die Schülerinnen und Schüler sollen die Berufsbilder Galvaniseur und Chemikant kennen lernen. sich in die Anbieterposition auf dem Lehrstellenmarkt hineinversetzen, indem sie sich in die betriebliche Realität eines mittelständischen Unternehmens hineindenken. indirekt die eigenen Berufswünsche und -präferenzen überdenken. die aktuelle Situation auf dem regionalen Ausbildungsmarkt erkunden. in gemeinsamer Projektarbeit Lösungsvorschläge für ein Unternehmen erarbeiten. durch Internetrecherche die benötigten Informationen zusammentragen. Thema Ein Betrieb sucht Auszubildende Autor Dr. Peter Kührt Fach Berufsvorbereitung Zielgruppe 9. und 10. Jahrgangsstufe Zeitumfang drei bis fünf Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen mindestens fünf Computer mit Internetanschluss Unternehmen vor Ort Die Lehrkraft vor Ort sollte sich rechtzeitig vor Projektbeginn ein Unternehmen am Ort suchen, das Lehrlinge sowohl im gewerblich-technischen als auch im kaufmännischen Bereich ausbildet. Hilfestellungen hierfür können die örtlichen Industrie- und Handwerkskammern leisten. Sinnvoll wäre ein persönlicher Kontakt mit der Ausbildungsleitung in der ausgewählten Unternehmung, um Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden. Informationen im Internet Voraussetzung für die Unterrichtseinheit ist weiterhin, dass im Internet oder in Printform Informationen über das Unternehmen, die dort vorfindbaren Lehrberufe und die Jugendarbeitslosigkeit in der Region beziehungsweise dem Bundesland vorhanden sind. Beispiel Umicore Galvanotechnik GmbH Im vorliegenden Fall wurde mit der Umicore Galvanotechnik GmbH in Schwäbisch Gmünd ein Unternehmen ausgewählt, das als frühere Degussa-Tochter Prozesse zur galvanischen Beschichtung erforscht und entwickelt. Die mittelständische Unternehmung mit circa 80 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen am Firmensitz ist weltweit tätig und gehört zu den führenden Anbietern von galvanischen Edelmetall-Elektrolyten und Spezialverfahren für die Galvanotechnik. Internationale Verflechtungen des Unternehmens Die Umicore Galvanotechnik GmbH gehört seit dem 01.10.2003 zum belgischen Umicore-Konzern. Fallschilderung und Erarbeitung der Problemstellung Anhand der Folie "Bewerber und Einstellungszahlen bei Umicore" werden die Schülerinnen und Schüler mit der unzureichenden Bewerberlage und Einstellungssituation bei dem ausgewählten Unternehmen konfrontiert. Ausbildungsberufe Bürokaufmann Galvaniseur Chemikant Planstellen 2 2 1 Bewerbungen 53 9 3 Einstellungen 0 2 1 Projektdefinition und Auftragsvergabe Die Klasse erhält nun den Auftrag, die Gründe für die Ausbildungsmisere des Unternehmens herauszufinden und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Alle weiteren Arbeitsschritte können die Schülerinnen und Schüler dem Projektleitfaden entnehmen, den alle Projektteilnehmer und -teilnehmerinnen in Kopie erhalten. Dabei wird die gesamte Klasse als Unternehmensberatungsbüro definiert, das für das auftraggebende Unternehmen einen Lösungsvorschlag erarbeiten und diesen auf einer Abschlusssitzung präsentieren muss. Die Lehrkraft erteilt der Unternehmensberatung im Namen des auftraggebenden Unternehmens formell den Beratungsauftrag. Arbeitsziel Die zwei grundlegenden Fragestellungen sind sicherlich Woran liegt es, dass das Unternehmen nicht genügend geeignete Bewerber oder Bewerberinnen findet? Was könnte man dagegen tun? Aus diesen Ausgangsfragen lassen sich eine Reihe von Themenkomplexen ableiten, die dann als Leitthemen für die Projektgruppenarbeit dienen können: Art der Ausbildungsplätze beziehungsweise -berufe Qualität der Ausbildung im Betrieb Bekanntheitsgrad des Unternehmens Finanzielle Situation des Unternehmens Image der Branche Gesamtwirtschaftliche Lage Staatliche Förderung für Nichterwerbstätigkeit Leistungsbereitschaft, Ansprüche und Vorlieben der Bewerberinnen und Bewerber Kenntnisse und Fähigkeiten der Bewerber Mithilfe einer Clusterbildung an einem Flipchart, in dem die Themen zu Komplexen zusammengeführt werden, lassen sich Aufgabenstellungen für die Projektgruppen festlegen. Dies kann unter Anleitung der Lehrkraft durch die Schülerinnen und Schüler selbst erfolgen. Insgesamt sollten etwa fünf Arbeitsgruppen gebildet werden. In sehr selbstständig arbeitenden Klassen könnte man zusätzlich je eine Leitungs- und Dokumentationsgruppe einrichten. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten den Fragekomplex ihrer Projektgruppe und nutzen dafür unter anderem folgende Links: www.umicore-galvano.com Umicore Galvanotechnik GmbH in Schwäbisch Gmünd www.umicore.com Belgische Muttergesellschaft des Konzerns www.was-werden.de Chemikant und andere Berufsbilder Meilenstein-Sitzung: Bestandsaufnahme Die Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse. Daran schließen sich ein erster Erfahrungsaustausch und die Planung der weiteren Projektarbeit an. Die Arbeitsgruppen lesen die Statements verschiedener Personen und die angegebenen Artikel. Die Schülerinnen und Schüler diskutieren nun in ihrer Arbeitsgruppe weiter. Sie beschreiben in Stichworten die Probleme des Unternehmens und ihre Ursachen und versuchen dann, erste Lösungsideen zu entwickeln. Abschließend erarbeiten die Gruppen die endgültigen Lösungsvorschläge für die Leitfrage beziehungsweise die Teilaufgabe ihrer Arbeitsgruppe. Ursachenanalyse Meilenstein-Sitzung: Problemanalyse Die Gruppen setzen sich wieder zusammen und vergleichen ihre Überlegungen. Abschließend erarbeiten die Gruppen die endgültigen Lösungsvorschläge für die Leitfrage beziehungsweise die Teilaufgabe ihrer Arbeitsgruppe. Ursachenanalyse Das Unternehmensberatungsbüro trägt in Anwesenheit des auftragerteilenden "Unternehmers" die Analyseergebnisse und Verbesserungsvorschläge vor. Schlechter Ruf der Chemiebranche Als Galvanikunternehmen leidet die Umicore Galvanotechnik GmbH unter dem schlechten Ruf der Chemiebranche, die in der Öffentlichkeit trotz deutlicher Verbesserungen im Produktionsbereich und immenser Public Relations-Anstrengungen noch immer gedanklich mit erheblichen Umweltbelastungen verbunden wird. Auch galvanische Prozesse werden möglicherweise noch immer mit den früheren Eigenschaften "dreckig" und "stark riechend" in Verbindung gebracht. Die Unternehmung wird daher durch eine entsprechende Selbstdarstellung in der regionalen Öffentlichkeit weitere Anstrengungen unternehmen müssen, das negative Branchenimage zu verbessern. Vordringlich ist, die Öffentlichkeit von der immensen Verbesserungen der Produktionsabläufe und der Umweltbelastungen zu überzeugen. Dazu gehören auch Aktivitäten, Events und Werbemaßnahmen, die auf die zukünftigen Auszubildenden und dereren Eltern und Lehrer gerichtet sind. Fehlende unternehmerische Identität Als kleine Tochterunternehmung großer Konzerne wurde die Umicore Galvanotechnik GmbH bereits wiederholt an andere Konzerne verkauft, was Umfirmierungen zur Folge hatte. Durch den wiederholten Namenswechsel konnte das Unternehmen in der breiten Öffentlichkeit keine Identität entwickeln. Die Umicore Galvanotechnik GmbH wird von der Bevölkerung Schwäbisch Gmünds noch immer als Tochter des Degussa-Konzerns gesehen. Die heutige Firma ist Eltern, Lehrern und Schülern weitgehend unbekannt. Hoher Ausbildungsstandard Als international orientierte und innovative Unternehmung benötigt die Umicore Galvanotechnik GmbH hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind das "Kapital" eines Unternehmens, das forscht und individuelle Problemlösungen für seine Kunden entwickeln muss. Der hohe Ausbildungsstandard des Unternehmens kann aber nur mit guten und lernwilligen Auszubildenden gehalten werden. Gute Deutsch-, Mathematik- und teilweise auch Fremdsprachenkenntnisse sind obligatorisch, ein Grundverständnis für Chemie erwünscht. Mangelhafte Kenntnisse und Fertigkeiten der Lehrstellenbewerber insbesondere im schulischen Bereich kann die Unternehmung nur in begrenztem Maße durch eigene Maßnahmen ausgleichen (Nachhilfe, innerbetriebliche Fördermaßnahmen, Praktikumstellen für Schüler, Kontakt mit den Schulen in Schwäbisch Gmünd), da es sich hier um gesamtgesellschaftliche Problemstellungen handelt. Indirekt könnte das Unternehmen versuchen, über die zuständige Industrie- und Handelskammer als Träger der dualen Ausbildung und die eigenen Standesorganisationen (Arbeitgeberverband Gesamtmetall) auf die für die Schulpolitik Verantwortlichen einzuwirken. Selbstständigkeit und Verantwortungsbereitschaft gefordert In einem mittelständischen Unternehmen muss jeder Mitarbeiter engagiert bei der Sache sein und Verantwortung übernehmen. Dies wird von der Unternehmung auch durch relativ verantwortungsvolle und gut dotierte berufliche Positionen honoriert. Eine permanente Fort- und Weiterbildung aller Beschäftigten ist unumgänglich. Personal zur Überwachung der Arbeiter und Angestellten ist nicht vorhanden. Mitarbeiter und Auszubildende, die nicht von sich aus in hohem Maße leistungsbereit, persönlich engagiert, hochmotiviert und mit Freude bei der Arbeit sind, sind daher für das Unternehmen wertlos und schaffen mehr Folgeprobleme und -kosten als Ertrag. Die Einflussmöglichkeiten auf das Lebensgefühl einer Jugendgeneration scheint sehr begrenzt. Die Unternehmung kann nur versuchen, durch entsprechende Werbemaßnahmen und Selektionsverfahren leistungsfähige Auszubildende zu gewinnen. Denkbar wäre auch, sich aus der Lehrlingsausbildung zurückzuziehen und stärker auf ältere Arbeitnehmer zu setzen, die die erforderliche Ernsthaftigkeit und Leistungsbereitschaft besitzen. White-Collar-Berufe bevorzugt Der Großteil der Jugendlichen von heute strebt in "White Collar"-Berufe und Modeberufe (zum Beispiel Bankkaufmann/frau). Die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und die heutige Arbeitsrealität von gewerblich-technischen Berufen werden nicht erkannt. Dem negativen Bild der technischen Berufe kann man sicherlich nur durch Aufklärung begegnen. Schlechte Qualifikation der Auszubildenden Nimmt man die verbreiteten Klagen von Ausbildungsbetrieben Ernst, haben die heutigen Schülerinnen und Schüler schlechtere Qualifikationen (Deutsch, Mathematik) und eine geringere Leistungsbereitschaft als früher. Zudem fehlen nach dem Bekunden der Unternehmen Schlüsselqualifikationen und soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Ausdauer oder die Bereitschaft und Fähigkeit, komplexe und schwierige Problemstellungen eigenverantwortlich und kreativ zu lösen und sich die hierfür erforderlichen Kenntnisse selbstständig anzueignen.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe I

Die Fähigkeiten eines Elektronikers: Was muss man können?

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Die Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Fähigkeiten einen guten Elektroniker ausmachen. Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind bei einer Ausbildung im Elektrohandwerk Voraussetzung. Welche Fähigkeiten man für eine Ausbildung zum Elektroniker oder zur Elektronikerin noch mitbringen sollte, verraten echte E-Zubis in einem Blitzinterview auf der Weltleitmesse für Licht- und Gebäudetechnik "Light + Building". Der Clip ist Teil der Unterrichtseinheit "Meine Zukunft im E-Handwerk" . Dort kann er vor allem als allgemeiner Einstieg genutzt werden, um sich den einzelnen Berufsbildern im E-Handwerk zu nähern und darüber zu diskutieren, inwieweit eine Ausbildung, speziell eine Ausbildung im E-Handwerk, für die Schülerinnen und Schüler denkbar ist, was sie mit dem Beruf des Elektronikers und der Elektronikerin verbinden. Daran anschließend empfiehlt sich in der Erarbeitungsphase eine intensivere Auseinandersetzung mit den einzelnen Berufsbildern im E-Handwerk. Hierzu stehen Arbeitsblätter und Bilderstrecken zum Download sowie Videoclips bereit. Sie ermöglichen den Jugendlichen eine Überprüfung ihrer Selbst- und Fremdeinschätzung anhand der Anforderungen der präsentierten Berufsbilder sowie der gemeinschaftlichen Erarbeitung und Präsentation verschiedener Ausbildungsberufe. Hierdurch erhalten sie neue Anregungen für die Berufswahl. Dabei sollen verstärkt auch Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien für eine Ausbildung in einem elektrohandwerklichen Beruf sensibilisiert werden. Ziel ist es dafür zu sensibilisieren, dass auch eine Ausbildung wichtige und zukunftsträchtige Themen sowie Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und Karriere bietet. Der Clip als Teil der Unterrichtseinheit „Meine Zukunft im E-Handwerk“ kann im schulischen Kontext vor allem im Rahmen der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Arbeitslehre, Wirtschaft, Sozialkunde, Technik und Soziales in den Klassenstufen 8 und 9 an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie in der Klassenstufe 10 an Gymnasien. Darüber hinaus bietet er Einsatzmöglichkeiten in Projektwochen sowie im fachübergreifenden und fächerverbindenen Unterricht, in dem Themen wie Berufswahl und Berufsorientierung oder Zukunft der Arbeitswelt im Mittelpunkt stehen.

  • Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I

Arbeitsblatt: Stellenanzeigen finden und verstehen

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt thematisiert den Aufbau einer Stellenanzeige, die Analyse von Stellen- und Anforderungsprofilen und die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für die Zukunft der Stellensuche. Anfang des Jahres 2023 sind nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit mehr als 750.000 offene Stellen zu besetzen. Wie und wo suchen Führungskräfte und Personalverantwortliche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Ein Großteil nutzt Jobportale im Internet und unternehmenseigene Kanäle und Bewerberportale. Viele Unternehmen setzen inzwischen auch auf Social-Media-Plattformen, einige schalten weiterhin Anzeigen in Printmedien – je nach Branche und Stellenprofil. Die meisten Stellenanzeigen enthalten eine kurze Unternehmensvorstellung, eine Stellenbeschreibung, ein Anforderungsprofil und Informationen zu Bewerbungsverfahren und Bewerbungsunterlagen. Doch wie findet man heraus, ob man für die angebotene Stelle geeignet ist und ob sie zu einem Traumjob werden könnte? Das Arbeitsblatt gibt in einem ersten Schritt einen Überblick über die Bestandteile einer klassischen Stellenanzeige. In einem zweiten Schritt wird analysiert, was eine Stellenanzeige über ein Unternehmen aussagen kann. Am Beispiel von Stellenanzeigen im Berufsfeld Steuerberatung erörtern die Schülerinnen und Schüler, wer Steuerberaterinnen und Steuerberater sucht, wo sie arbeiten und welche Anforderungen sie erfüllen müssen. Die Kurzpräsentation zum Berufsbild kann aber auch zu einem beliebigen anderen Wunschberuf der Schülerinnen und Schüler erstellt werden. Entscheidend ist, dass die Schülerinnen und Schüler das Berufsbild aus einer Stellenanzeige herausarbeiten und dann selbst eine Stellenanzeige entwickeln, mit der sie nach einem Unternehmen suchen, das sie einstellen soll. Zuletzt reflektieren und diskutieren die Schülerinnen und Schülern über die Folgen, die der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Stellensuche mit sich bringen kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern die Bestandteile einer Stellenanzeige. überprüfen eine beliebige Stellenanzeige auf Vollständigkeit. werden für Codes in Stellenanzeigen sensibilisiert. analysieren Stellenbeschreibungen und Anforderungsprofile in Stellenanzeigen. arbeiten Informationen zu einem Berufsbild aus einer Stellenanzeige heraus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt nach Informationen zu ihrem Wunschberuf und/oder zum Berufsfeld Steuerberatung anhand von vorgegebenen möglichen Internetquellen. fassen ihre Arbeitsergebnisse strukturiert in einem Kurzporträt zu ihrem Wunschberuf und/oder zum Berufsfeld Steuerberatung zusammen. erstellen selbst eine Stellenanzeige, mit der sie nach einem Unternehmen, das sie einstellen soll. arbeiten in Zitaten die Argumentation von Fachexpertinnen und -experten zu den Vor- und Nachteilen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei der Stellensuche heraus – aus der Sicht von Bewerberinnen und Bewerben, aber auch aus der Sicht von Unternehmen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich in Lerngruppen, um komplexe Sachverhalte zu bearbeiten. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und verständlich im Plenum. trainieren im Rahmen einer Diskussion aktives Zuhören und bringen eigene Argumente strukturiert und überzeugend ein.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ausbildung zum Elektroniker: Was ist das Tolle am Beruf?

Video

Auszubildende im Elektrohandwerk erzählen in diesem Clip, was sie an ihrer Ausbildung schätzen. Vom Smartphone bis zum elektrischen Haus - fast nichts geht ohne Strom und Elektrizität. Das ist auch der Grund, warum der Beruf des Elektronikers beziehungsweise der Elektronikerin sichere und umfangreiche Zukunftschancen bietet. Doch was schätzen die Auszubildenden im Alltag? Auszubildende des Elektrohandwerks geben in diesem Blitzinterview auf der Weltleitmesse für Licht- und Gebäudetechnik "Light + Building" Antworten auf die Frage, was ihnen an ihrem Beruf gefällt. Der Clip ist Teil der Unterrichtseinheit "Meine Zukunft im-E-Handwerk" . Dort kann er vor allem als allgemeiner Einstieg genutzt werden, um sich den einzelnen Berufsbildern im E-Handwerk zu nähern und darüber zu diskutieren inwieweit eine Ausbildung, speziell eine Ausbildung im E-Handwerk, für die Schülerinnen und Schüler denkbar ist, was sie mit dem Beruf des Elektronikers und der Elektronikerin verbinden. Daran anschließend empfiehlt sich in der Erarbeitungsphase eine intensivere Auseinandersetzung mit den einzelnen Berufsbildern im E-Handwerk. Hierzu stehen Arbeitsblätter und Bilderstrecken zum Download sowie Videoclips bereit. Sie ermöglichen den Jugendlichen eine Überprüfung ihrer Selbst- und Fremdeinschätzung anhand der Anforderungen der präsentierten Berufsbilder sowie der gemeinschaftlichen Erarbeitung und Präsentation verschiedener Ausbildungsberufe. Hierdurch erhalten sie neue Anregungen für die Berufswahl. Dabei sollen verstärkt auch Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien für eine Ausbildung in einem elektrohandwerklichen Beruf sensibilisiert werden. Ziel ist es dafür zu sensibilisieren, dass auch eine Ausbildung wichtige und zukunftsträchtige Themen sowie Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und Karriere bietet. Der Clip als Teil der Unterrichtseinheit „Meine Zukunft im E-Handwerk“ kann im schulischen Kontext vor allem im Rahmen der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Arbeitslehre, Wirtschaft, Sozialkunde, Technik und Soziales in den Klassenstufen 8 und 9 an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie in der Klassenstufe 10 an Gymnasien. Darüber hinaus bietet er Einsatzmöglichkeiten in Projektwochen sowie im fachübergreifenden und fächerverbindenen Unterricht, in dem Themen wie Berufswahl und Berufsorientierung oder Zukunft der Arbeitswelt im Mittelpunkt stehen.

  • Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I

ElektronikerINNEN: Warum sollten mehr Mädchen ins Elektrohandwerk?

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Auszubildende des Elektrohandwerks antworten auf die Frage, welche Vorzüge sich durch den höheren Frauenanteil bei E-Handwerksberufen ergeben. Elektroniker ist schon lange kein reiner Männerberuf mehr. Immer mehr Mädchen und Frauen entscheiden sich für eine Ausbildung in handwerklichen Berufen - auch im Elektrohandwerk. Warum sollten mehr Mädchen eine Ausbildung im Elektrohandwerk machen? Welche Vorzüge ergeben sich durch einen höheren Frauenanteil? Weibliche und männliche E-Zubis geben in diesem Blitzinterview auf der Weltleitmesse für Licht- und Gebäudetechnik "Light + Building" darauf Antworten. Der Clip ist Teil der Unterrichtseinheit "Meine Zukunft im E-Handwerk" . Dort kann er vor allem als allgemeiner Einstieg genutzt werden, um sich den einzelnen Berufsbildern im E-Handwerk zu nähern und darüber zu diskutieren, inwieweit eine Ausbildung, speziell eine Ausbildung im E-Handwerk, für die Schülerinnen und Schüler denkbar ist. Daran anschließend empfiehlt sich in der Erarbeitungsphase eine intensivere Auseinandersetzung mit den einzelnen Berufsbildern im E-Handwerk. Hierzu stehen Arbeitsblätter und Bilderstrecken zum Download sowie Videoclips bereit. Sie ermöglichen den Jugendlichen eine Überprüfung ihrer Selbst- und Fremdeinschätzung anhand der Anforderungen der präsentierten Berufsbilder sowie der gemeinschaftlichen Erarbeitung und Präsentation verschiedener Ausbildungsberufe. Hierdurch erhalten sie neue Anregungen für die Berufswahl. Dabei sollen verstärkt auch Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien für eine Ausbildung für einen elektrohandwerklichen Beruf interessiert werden. Ziel ist es dafür zu sensibilisieren, dass auch eine Ausbildung wichtige und zukunftsträchtige Themen sowie Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und Karriere bietet. Der Clip als Teil der Unterrichtseinheit „Meine Zukunft im E-Handwerk“ kann im schulischen Kontext vor allem im Rahmen der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Arbeitslehre, Wirtschaft, Sozialkunde, Technik und Soziales in den Klassenstufen 8 und 9 an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie in der Klassenstufe 10 an Gymnasien. Darüber hinaus bietet er Einsatzmöglichkeiten in Projektwochen sowie im fachübergreifenden und fächerverbindenen Unterricht, in dem Themen wie Berufswahl und Berufsorientierung oder Zukunft der Arbeitswelt im Mittelpunkt stehen.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Ausbildung zum Elektroniker: Geht das nur mit einer guten Note in Physik?

Video

Mathematik, Physik, Informatik, Technik: Für die Ausbildung zum Elektroniker oder zur Elektronikerin kann man bereits in der Schule lernen. Wie stehen Azubis zu den technischen Fächern? Alle Berufsfelder im Elektrohandwerk haben eines gemein: Es gibt Fächer in der Schule von ganz besonderer Bedeutung. Mathematik, Physik, Informatik und natürlich Technik können bereits in der Schulzeit eine gewisse Richtung angeben. Aber ist das zwingend Voraussetzung für einen Ausbildungsberuf im E-Handwerk? Echte E-Zubis geben in einem Blitzinterview auf der Weltleitmesse für Licht- und Gebäudetechnik "Light + Building" darüber Auskunft, ob sie sich schon in der Schule für naturwissenschaftliche und technische Fragestellungen begeistern konnten. Der Clip ist Teil der Unterrichtseinheit "Meine Zukunft im E-Handwerk" . Dort kann er vor allem als allgemeiner Einstieg genutzt werden, um sich den einzelnen Berufsbildern im E-Handwerk zu nähern und darüber zu diskutieren, inwieweit eine Ausbildung, speziell eine Ausbildung im E-Handwerk, für die Schülerinnen und Schüler denkbar ist, was sie mit dem Beruf des Elektronikers und der Elektronikerin verbinden, welche Kompetenzen und Interessen für einen Beruf im E-Handwerk von Vorteil sind. Daran anschließend empfiehlt sich in der Erarbeitungsphase eine intensivere Auseinandersetzung mit den einzelnen Berufsbildern im E-Handwerk. Hierzu stehen Arbeitsblätter und Bilderstrecken zum Download sowie Videoclips bereit. Sie ermöglichen den Jugendlichen eine Überprüfung ihrer Selbst- und Fremdeinschätzung anhand der Anforderungen der präsentierten Berufsbilder sowie der gemeinschaftlichen Erarbeitung und Präsentation verschiedener Ausbildungsberufe. Hierdurch erhalten sie neue Anregungen für die Berufswahl. Dabei sollen verstärkt auch Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien für eine Ausbildung in einem elektrohandwerklichen Beruf sensibilisiert werden. Ziel ist es dafür zu sensibilisieren, dass auch eine Ausbildung wichtige und zukunftsträchtige Themen sowie Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und Karriere bietet. Der Clip als Teil der Unterrichtseinheit „Meine Zukunft im E-Handwerk“ kann im schulischen Kontext vor allem im Rahmen der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Arbeitslehre, Wirtschaft, Sozialkunde, Technik und Soziales in den Klassenstufen 8 und 9 an Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie in der Klassenstufe 10 an Gymnasien. Darüber hinaus bietet er Einsatzmöglichkeiten in Projektwochen sowie im fachübergreifenden und fächerverbindenen Unterricht, in dem Themen wie Berufswahl und Berufsorientierung oder Zukunft der Arbeitswelt im Mittelpunkt stehen.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Textilproduktion in Entwicklungsländern

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Textilproduktion in Entwicklungsländern" beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Produktionsbedingungen und Konsumentenverhalten in einer globalisierten Weltwirtschaft. Jeans sind ein Produkt, an dessen Fertigung sehr viele Länder beteiligt sind. Nimmt man die Rohstofferzeugung und Entsorgung hinzu, beträgt der Reiseweg einer Jeans circa 64000 km - eine beeindruckende Größe. Den ökonomischen Vorteilen, die die Unternehmen vom Verarbeiten der Kleidung in Südostasien haben, stehen miserable Arbeitsbedingungen der Textilarbeiterinnen gegenüber. Wir als Verbraucher wissen das. Aber beeinflusst das unser Kaufverhalten? Diese Unterrichtseinheit besteht aus 3 Lernrunden, in denen die Schülerinnen und Schüler in ausgewählten Internetseiten recherchieren und sich in verschiedene Rollen hineindenken müssen. Gliederung des Unterrichts in Lernrunden Hier geht es um den Ablauf der Unterrichtseinheit "Textilproduktion in Entwicklungsländern". Die Schülerinnen und Schüler sollen die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung einer Jeans im Zeitalter einer globalisierten Weltwirtschaft kennen lernen. die ökonomischen Gründe und sozialen Auswirkungen der Produktionsbedingungen analysieren. ihr eigenes Konsumentenverhalten reflektieren. Thema Produktionsbedingungen und Konsumentenverhalten in einer globalisierten Weltwirtschaft am Beispiel einer Jeans Autor Dr. Peter Kührt Fächer Allgemeine Wirtschaftslehre, Sozialkunde, Ethik Zielgruppe 10. bis 12. Klasse allgemein und berufsbildender Schulen Zeitumfang Ca. 3 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Computerraum mit mindestens einem PC für zwei SchülerInnen, Flash-Player Recherche und Wertung Die Schülerinnen und Schüler erhalten und bearbeiten das Aufgabenblatt 1. Als Sozialformen sind somit Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit möglich. Auf den Seiten von www.globalisierung-online.de befindet sich eine sehr anschauliche Flash-Animation als Demo einer CD, die den sehr langen "Reiseweg einer Jeans" zeigt. Ausgehend von dieser Tatsache werden Internetressourcen angeboten, die die Produktionsbedingungen für Textilien in Entwicklungsländern anprangern. Meinungsbildung mit Expertendiskussion Um die gefundenen Ergebnisse aus der ersten Lernrunde in der Klasse zu besprechen, ist neben dem freien Unterrichtsgespräch eine Expertendiskussion geeignet. In der Expertendiskussion nehmen Schülerinnen und Schüler die Rollen unterschiedlicher Beteiligter ein: drei Unternehmer (Textilhersteller aus dem Inland, Textilhersteller aus dem Ausland, Einzelhändler für Jugendbekleidung aus dem Inland), je ein Arbeitnehmer beim Textilhersteller Ausland und Einzelhändler Inland, sowie zwei jugendliche Konsumenten, die einmal für ein verbraucherkritisches Verhalten und einmal gegen ein solches Verhalten plädieren. Es ist wichtig, dass die Lehrkraft als Moderator ausführlich mit den Diskussionsteilnehmern deren Rollen bespricht. Die Expertendiskussion sollte auch für Fragen der Zuhörer offen sein. Dissonanzmethode mit Talkshow Um das eigene Verbraucherverhalten selbstkritisch zu reflektieren, ist insbesondere die Dissonanzmethode kombiniert mit der Fishbowlmethode geeignet. Die Schülerinnen und Schüler führen dabei anhand des Arbeitsblattes 2 vier Spielrunden aus. Textilproduktion Die Arbeitsblätter von Dr. Peter Kürth zum Thema "Textilproduktion in Entwicklungsländern" gefallen mir sehr gut.Meine Schüler finden es interessant, über die Entstehung ihrer Lieblingskleidung mehr zu erfahren. Mit freundlichen Grüßen Cornelia Stietzel

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Wirtschaft
  • Elementarbildung, Primarstufe

Vitalzeichen – Temperatur

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Ausgehend von den Temperaturnormwerten und -messorten thematisiert die vorliegende Unterrichtseinheit die Themenkomplexe Hypothermie, Schüttelfrost und Fieber. Die Überprüfung der Vitalzeichen wie Puls , Blutdruck und Temperatur gehören zur täglichen Routine von Pflegefachpersonal. Mindestens einmal pro Schicht werden die Vitalzeichen von Patientinnen und Patienten ermittelt und dokumentiert. Um die gemessenen Temperaturwerte richtig einzuschätzen, bedarf es grundlegender Kenntnisse: so etwa das Wissen um entspreche Normwerte und eventuelle Abweichungen . Dieser Themenkomplex stellt somit den Ausgangpunkt für die unterrichtsleitende PowerPoint-Präsentation dar, die als Grundlage der vorliegenden Unterrichtseinheit fungiert. Weiterhin werden die Themenkomplexe Hypothermie , Schüttelfrost und Fieber behandelt. Zur Vertiefung des Wissens dienen insgesamt sieben Arbeitsblätter . Unterstützend kommen zudem vier interaktive Übungen zum Einsatz. Die Ermittlung der Vitalzeichen gehört zu den ersten Aufgaben, mit welchen Auszubildende in den ambulanten und stationären Einrichtungen konfrontiert werden. Das sichere Einschätzen der Messwerte gehört dementsprechend zu den "Basics" des Pflegeberufs. Der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit liegt auf entsprechende Pflegemaßnahmen bei Fieber, das heißt bei übermäßig erhöhter Körpertemperatur. Da diesbezüglich jede Altersgruppe eigene Besonderheiten aufweist, gilt es diese zu thematisieren und zu beachten. Auch im Hinblick möglicher Spezialisierungen im Rahmen der Ausbildung sollte der Wärmeregulation bei Frühgeborenen und Kindern besondere Beachtung geschenkt werden. Im Rahmen eines der vorliegenden Unterrichtseinheit zugehörigen Rechercheauftrags zum Thema "Fieberkrampf" bietet sich das Einüben eines professionellen Beratungsgespräches an, da an dieser Stelle zumeist ein besonderer Bedarf auf Seiten der Erziehungsberechtigten besteht. Die umfassende Unterrichtseinheit wird durch diverse Übungen auf den Arbeitsblättern, interaktive Übungen und wechselnde Sozialformen belebt. Der zeitliche Rahmen ist mit drei bis vier Doppelstunden angegeben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die gemessene Körpertemperatur richtig einordnen und bei Abweichungen der Normwerte entsprechende Pflegemaßnahmen treffen. kennen die unterschiedlichen Fiebertypen. wissen, welche Maßnahmen bei einem Fieberkrampf zu ergreifen sind. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Lerninhalte selbstständig mittels interaktiver Übungen. sind sicher in der Identifikation wissenschaftlicher Quellen im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben sich konstruktives Feedback. arbeiten in Partnerarbeit effektiv und konzentriert zusammen.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht
  • Sekundarstufe II

Berufsrichtungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit gibt Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einem Migrationshintergrund in internationalen Willkommensklassen einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder in der Bundesrepublik Deutschland. Drei verschiedene Berufe werden exemplarisch besonders vertieft. Dabei erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zentrale Charakteristika wie typische Tätigkeiten, Arbeitszeiten, Herausforderungen und formale Voraussetzungen für einen Berufseinstieg . Ein Schwerpunkt der Unterrichtseinheit ist zudem der Zusammenhang zwischen persönlichen Stärken sowie Interessen und der Entscheidung für ein Berufsfeld . Schließlich soll den jungen Menschen bei ihrer individuellen beruflichen Zukunftsgestaltung in Deutschland eine solide Orientierungshilfe geboten werden. Voraussetzung für die Unterrichtseinheit ist das Sprachniveau B2 oder höher. Die vorliegende Unterrichtseinheit hat das übergeordnete Ziel, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund und einer weit entwickelten Sprachbeherrschung bei der beruflichen Orientierung in der Bundesrepublik Deutschland zu helfen. Die Schülerinnen und Schüler lernen durch das Arbeitsblatt 1 die verschiedenen Berufsfelder kennen, die eine wichtige und sinnvolle Strukturierungshilfe sind, um einen Überblick über den Arbeitsmarkt zu bekommen. Die exemplarische Zuordnung bestimmter Berufe dient der Vertiefung. Während einer arbeitsteiligen Gruppenarbeit auf der Grundlage der Arbeitsblätter 2, 3 und 4 erarbeiten die Lernenden detaillierte Profile von unterschiedlichen Berufen : Altenpflegehelferin und Altenpflegehelfer, Fachinformatikerin und Fachinformatiker für Systemintegration und Fachkraft für Lagerlogistik. Somit bekommen die jungen Menschen beispielhaft Einblick in Berufe, die derzeit gefragt sind und Perspektiven bieten. Das Arbeitsblatt 5 schafft ein Bewusstsein für die Relevanz der Stärken- und Interessen-Analyse bei der Berufswahl. Während der Auseinandersetzung mit den Arbeitsmaterialien sollte den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten werden, digitale und klassische Übersetzungshilfen zu nutzen. Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern die Aktivität der Schülerinnen und Schüler in kooperativen Sozialformen . Diese ermöglichen einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden und helfen bei der Überwindung individueller sprachlicher Schwierigkeiten. Für den Lernzuwachs sind die abschließenden Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Ergänzend zum Unterrichtsmaterial gibt es noch einen Test inklusive Musterlösungen zu "Berufsrichtungen und Berufsprofilen" . Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, aufgrund der eigenen Stärken und Interessen eine realistische Berufswahl zu treffen. erhalten zur beruflichen Orientierung einen Überblick über die verschiedenen Berufsrichtungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt und vertiefen exemplarisch einige Berufsbilder. können unter bestimmten Kriterien Berufsprofile erstellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Paararbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • DaF / DaZ / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung
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