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Warum Schule mehr leisten muss als Berufskunde

Fachartikel

Berufsorientierung greift zu kurz, wenn sie nur Berufe, Abschlüsse und Bewerbungswege erklärt. In einer Arbeitswelt, die durch KI, Digitalisierung und neue Unsicherheiten geprägt ist, brauchen junge Menschen vor allem psychologische Orientierung: Selbstwirksamkeit, Urteilskraft und die Fähigkeit, Zukunft trotz Offenheit aktiv zu gestalten. Das eigentliche Problem Berufsorientierung ist an vielen Schulen noch immer erstaunlich altmodisch. Man informiert über Berufe, Abschlüsse, Bewerbungen und Bildungswege – und hält das dann für Orientierung. Das ist nicht per se falsch. Es ist nur zu wenig. Denn Jugendliche und junge Erwachsene wachsen nicht mehr in einen stabilen Arbeitsmarkt hinein, sondern in eine Arbeitswelt, die sich durch beschleunigte Digitalisierung, stotternde Wirtschaft und eine multipolare Weltordnung fortlaufend verschiebt. Tätigkeiten verändern sich, Berufsprofile fransen aus, Karrierewege werden weniger linear. Gerade deshalb greift Berufsorientierung zu kurz, wenn sie nur auf Information setzt. Sie muss psychologisch klüger werden. Schule sollte daher heute nicht mehr nur beschreiben, was es alles gibt. Sie sollte jungen Menschen helfen, mit einer offenen Zukunft umzugehen. Dazu gehören Selbstwirksamkeit, Urteilskraft, Entscheidungskompetenz und die Fähigkeit, Unsicherheit auszuhalten. Das ist weitaus größer, als es im Schulalltag oft gehandhabt wird. Dort bleibt Berufsorientierung nicht selten bei Berufelisten, Stärkenbögen, Berufsmessen und dem nächsten Bewerbungsanschreiben stehen. Das Problem ist nicht, dass all das nutzlos wäre. Das Problem ist, dass es eine Welt vorspiegelt, die geordneter und berechenbarer wirkt, als sie für viele junge Menschen tatsächlich ist. Schule behandelt Berufsorientierung damit zu oft wie ein Informationsproblem, obwohl es im Kern ein Problem der persönlichen Entwicklung ist. Die digitale Bühne der Berufsorientierung Hinzu kommt: Ein großer Teil beruflicher Orientierung findet längst außerhalb der Schule statt. Auf TikTok, Instagram, YouTube oder LinkedIn sehen junge Menschen Erfolgsgeschichten, glatte Lebensläufe und all jene, die scheinbar sehr früh genau wissen, wer sie sind und wohin sie wollen. Das Problem liegt in der Inszenierung. Sichtbar sind Ergebnisse, kaum Umwege. Sichtbar ist Souveränität, selten Zweifel. Wer sich daran misst, kann leicht das Gefühl entwickeln, selbst zu spät und nicht gut genug zu sein. Genau hier beginnt die eigentliche Aufgabe von Lehrkräften. Nicht darin, digitale Plattformen fachlich und moralisch abzuwerten. Aber auch nicht darin, sich mit ein paar Links aus der Verantwortung zu ziehen. Lehrkräfte müssen diese Bilder kritisch besprechen. Berufsorientierung braucht heute Gespräche darüber, was junge Menschen online sehen, was davon glaubwürdig ist, was Druck erzeugt und was tatsächlich hilfreich sein kann. Medienbildung und Berufsorientierung lassen sich an dieser Stelle nicht mehr sauber trennen. Das verlangt auch von Schule eine zentrale Einsicht: Lehrkräfte müssen nicht jede Ecke der Arbeitswelt aus eigener Erfahrung kennen – das tun sie ohnehin nicht, sofern sie nicht der Quereinstieg in den Lehrberuf geführt hat. Aber sie dürfen ihre Distanz zur außerschulischen Realität nicht hinter Arbeitsblättern verstecken. Wer Menschen auf eine veränderte Arbeitswelt vorbereiten will, sollte selbst neugierig auf diese Welt bleiben, Kontakte nach außen suchen und die eigenen Routinen regelmäßig infrage stellen. Die falsche Antwort: mehr Tools, mehr Skills Ähnlich problematisch ist die verbreitete Technologie-Fixierung. Sobald über Zukunft gesprochen wird, folgen meist die bekannten Reflexe: mehr KI, mehr Coding, mehr Tools, mehr Skills. Das klingt modern, ist aber oft bloß hektische Symbolpolitik. Denn nicht alles, was heute als Skill etikettiert wird, ist gleich leicht trainierbar. Fertigkeiten, Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale werden munter vermengt, als ließe sich berufliche Zukunft mit ein paar Micro-Learnings einfach herstellen. Gerade das ist pädagogisch riskant. Jugendliche brauchen keine neue Illusion von Machbarkeit. Sie brauchen ein realistisches Bild davon, was sie schnell und einfach lernen können und was stattdessen Zeit braucht, da es nur in echter Auseinandersetzung mit sich selbst wächst. Wer so tut, als ließe sich jede Unsicherheit "wegskillen", produziert am Ende vor allem Frustration – und bei manchen auch das fatale Gefühl, für die Zukunft grundsätzlich nicht gemacht zu sein. Berufsorientierung im KI-Zeitalter sollte daher weniger technikgläubig und mehr menschenkundig sein. Natürlich müssen junge Menschen die digitale Sphäre verstehen. Aber Zukunftsfähigkeit entsteht nicht primär aus Toolkenntnis. Entscheidend bleiben Urteilskraft, Lernfähigkeit, soziale Sensibilität, kommunikative Stärke und ein stabiles Gefühl für die eigene Entwicklungsfähigkeit. Anders gesagt: Nicht die nächste App trägt durch die Zukunft, sondern die Kompetenz, sich in veränderten Lagen orientieren zu können. Was Schule jetzt anders machen muss Was folgt daraus für Schulen? Berufsorientierung muss früher und kontinuierlicher als Reflexionsraum verstanden werden, nicht nur als Übergangsprogramm kurz vor dem Abschluss. Unterricht sollte stärker mit realen Erfahrungen verbunden werden – mit Gesprächen, Praktika, Erkundungen, Begegnungen und Einblicken in tatsächliche Arbeitszusammenhänge. Jugendliche müssen lernen, Zukunft nicht als fertigen Plan zu denken, sondern als Folge von nächsten guten Schritten. Und: Lehrkräfte sollten Unsicherheit nicht vorschnell auflösen und sie stattdessen über die aktive Einbindung externer Expertisen produktiv bearbeiten helfen. Dabei reicht es nicht, einfach mehr Praktika zu organisieren. Denn Erfahrungen werden erst durch Reflexion bedeutsam. Ein Praktikum, ein Gespräch mit einem Azubi oder ein Hochschulbesuch entfalten ihren Wert nicht automatisch. Lehrkräfte müssen nachbereiten, irritierende Beobachtungen aufgreifen, vorschnelle Idealisierungen dämpfen und Enttäuschungen übersetzen helfen. Berufsorientierung ist eben nicht nur das Öffnen von Türen, sondern auch die gemeinsame Deutung dessen, was man dahinter gesehen hat. Gerade das entlastet. Viele Schüler glauben, sie müssten sich möglichst früh festlegen und den einen richtigen Weg finden. Das ist kein Ausdruck von Reife. Es ist eher ein Symptom sozialen Anpassungsdrucks. Die Arbeitswelt von morgen verlangt ohnehin seltener perfekte Geradlinigkeit als kompetente Beweglichkeit und die ehrliche Bereitschaft, den eigenen Weg immer wieder nachzujustieren. Nicht jeder muss früh wissen, was er werden will. Aber jeder sollte lernen, wie man unter unsicheren Bedingungen kluge nächste Schritte geht. Der eigentliche Bildungsauftrag Lehrkräfte werden damit nicht zu Berufsberatern im engeren Sinn. Ihre wichtigere Rolle: Sie sind Orientierungsbegleiter. Sie können Fragen schärfen, Unsicherheit normalisieren, vorschnelle Selbstabwertungen stoppen und digitale Scheinwelten ins Verhältnis zur Wirklichkeit setzen. Vor allem aber können sie Jugendlichen zeigen, dass Zukunft nicht dort beginnt, wo alle Antworten vorliegen. Sie beginnt dort, wo man trotz offener Fragen handlungsfähig bleibt. Moderne Berufsorientierung verspricht deshalb nicht Sicherheit. Sie stärkt Reflexions- und Handlungsfähigkeit. Genau das ist ihr eigentlicher Bildungsauftrag.

  • Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Verkehrserziehung: Fahrsicherheitstraining auf dem Fahrrad

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In diesem Arbeitsmaterial mit Lehrerhandreichung und Elternbrief-Vorlage erhalten Lehrkräfte Ideen für das Training der Fahrsicherheit mit Fahrrädern. In verschiedenen Übungen trainieren die Kinder spielerisch ihre Geschicklichkeit im Umgang mit dem Fahrrad und lernen, die eigenen Fähigkeiten im geschützten Rahmen besser einzuschätzen. Um sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen, muss das Fahren mit dem Fahrrad geübt werden. Hierbei ist es nicht nur wichtig, dass die Kinder die Verkehrsregeln kennen und praktisch anwenden können. Auch das sichere Fahren auf dem Rad muss geübt werden. Ein Fahrrad-Fahrsicherheitstraining schult die Geschicklichkeit und das Gleichgewicht . Außerdem lernen die Kinder ihre eigenen Fähigkeiten in einem geschützten Rahmen besser einzuschätzen. Dieses Arbeitsmaterial stellt verschiedene Spiele und Übungen für ein Fahrrad-Fahrsicherheitstraining vor. Dieses kann integriert in den Sport-Unterricht (mindestens eine Doppelstunde), als gesonderter sportlicher Aktionstag oder im Rahmen der Verkehrserziehung durchgeführt werden. Verschiedene Stationen trainieren die Fahrpraxis der Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise. Auch ein "Roller-Aktionstag" ist eine schöne Möglichkeit, das Fahren auf Fahrzeugen in den Sport-Unterricht zu integrieren. Elterninformationen und Vorbereitung des Fahrrad-Fahrsicherheitstrainings Im Vorfeld sollte die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern mit der Elternbrief-Vorlage über das geplante Fahrrad-Fahrsicherheitstraining informieren, damit die Kinder dann die entsprechende Ausrüstung dabeihaben. Neben einem Fahrrad sollte auch für jedes Kind ein Helm zur Verfügung stehen. Es ist sinnvoll, wenn jedes Kind sein eigenes Fahrrad mitbringt, da dieses von der Größe her optimal passt. Andernfalls ist auch denkbar, dass sich mehrere Kinder ein Fahrrad teilen. Wichtig ist, dass dies mit den Eltern abgesprochen ist, falls das Rad beschädigt wird. Außerdem sollte die Lehrkraft im Vorfeld dafür sorgen, dass ihrer Lerngruppe der Pausenhof oder ein anderer, nicht von Autos befahrener Platz im Zeitraum der Unterrichtszeit zugänglich ist. Aufbau der Stationen Im Arbeitsmaterial werden sechs Übungen für einen Stationenlauf auf dem Pausenhof vorgestellt. Zusätzlich werden Vorschläge für Variationen der Übungen gemacht, so dass die Lehrkraft den Stationenlauf je nach Alter und Fähigkeiten ihrer Lerngruppe oder nach Ausstattung anpassen kann. Je nach Auswahl der Stationen benötigen Sie für die Durchführung: Pylonen Ringe Tische Kleidungsstücke Wäscheklammern Eimer oder Korb Tennisbälle oder andere kleine Bälle Gummibälle zum Prellen Alle Stationen sollten erklärt werden, bevor die Kinder die Übungen durchführen. Durchführung und Reflexion Es bietet sich an, vor Beginn der Stationenarbeit zur Einstimmung und Aufwärmung das Spiel "Roller-Fangen" durchzuführen. Alle weiteren Übungen können in Einzel- oder Partnerarbeit in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden. Nach Möglichkeit sollten sich an einer Station nicht mehr als vier/fünf Kinder, also zwei bis drei Paare, gleichzeitig aufhalten. Auch eine Teamarbeit ist möglich. Dann kann jede Gruppe eine bestimmte Zeit lang an einer Station verweilen und nach einem Signal (zum Beispiel Pfeifenpfiff oder Schlag auf ein Tamburin) wechseln. Die Kinder sollten auf jeden Fall eine Doppelstunde Zeit zur Durchführung der Aufgaben erhalten. Zum Abschluss bietet es sich an, das Fahrsicherheitstraining gemeinsam zu reflektieren . Mögliche Reflexionspunkte könnten sein: Was hat gut funktioniert? Wie konnte ich meine Geschicklichkeit verbessern? Was war eher gefährlich? Was nehme ich für das Radfahren im Straßenverkehr mit? Am Ende des Trainings oder einer umfangreicheren Fahrsicherheitseinheit kann den Lernenden eine Urkunde verliehen werden (siehe Download-Bereich). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Geschicklichkeit. trainieren ihren Gleichgewichtssinn. werden sicherer im Umgang mit dem Fahrrad. bekommen ein Gefühl für sicheres Fahren im Hinblick auf die Geschwindigkeit. werden auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partnerkind oder in der Gruppe. nehmen Rücksicht auf andere. warten auf andere Kinder, geben Hilfestellung oder ermutigen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. reflektieren das Fahrsicherheitstraining gemeinsam.

  • Sport / Bewegung / Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Les verbes auxiliaires et modaux: Regeln und Grammatikübungen zu Hilfsverben und Modalverben im…

Kopiervorlage / Interaktives
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Wollen, sollen, müssen, haben, sein,...? In diesem Arbeitsmaterial zu einem wichtigen Grammatikthema im Französischen werden Merkmale und Verwendungsweisen von Hilfs- und Modalverben anhand von Regeln und Beispielen gelernt beziehungsweise durch abwechslungsreiche interaktive Übungen gefestigt. Ziel ist es, dass die Lernenden wissen, wie sie Wünsche, Absichten und Zwänge richtig und verständlich ausdrücken können. Verben spielen in vielen verschiedenen Situationen im Alltag eine große Rolle, sie sind also auch für die Kommunikation in der Zielsprache wichtig. Deshalb sind sie bereits in den ersten Lernjahren Thema des Französisch-Unterrichts. Der Unterricht beginnt mit der Vorstellung der einzelnen Hilfs- und Modalverben: Es wird kurz erklärt, dass das deutsche "möchten" im eigentlichen Sinne nicht dazu gehört, weil es der Konjunktiv II von "mögen" ist, im Französischen das "Conditionnel I", das allerdings später Unterrichtsgegenstand ist. Die Modalverben werden zunächst im Präsens behandelt, damit die Lernenden ohne Vorkenntnisse nicht überfordert werden. Ziel ist es, dass die Lernenden wissen, wie sie Wünsche, Absichten und Zwänge richtig und verständlich ausdrücken können. Modalverben werden in jeder Lebenssituation gebraucht, sei es beim Einkaufen, bei der Arbeit oder im Restaurant und vieles mehr. Modalverben und Hilfsverben im Unterricht Um sich in der Zielsprache adäquat und passend auszudrücken , ist es wichtig, dass die Lernenden wissen, wie sie Wünsche, Absichten und Zwänge richtig und verständlich ausdrücken können. Verben sind in einem Satz unverzichtbar. Sie bezeichnen einen Zustand oder eine Handlung. Die Grundform der Verben nennt man Infinitiv (Nennform). Die weiteren Formen hängen von den Personen (Subjekt) und der Zeit ab. Das nennt man Beugung (beugen) beziehungsweise Konjugation (konjugieren). So ist es auch bei französischen Verben. Ein Modalverb ist ein Verb, das selber keine eigene semantische Bedeutung hat, aber die Beziehung zwischen dem Subjekt und der vom Vollverb beschriebenen Handlung klärend darstellt. Das französische Hilfsverb " avoir " ("haben") ist eines der nützlichsten, flexibelsten und grundlegendsten Verben in der französischen Sprache, was dazu führt, dass "avoir" in sehr vielen Redewendungen vorkommt. Französische Redewendungen, die "avoir" verwenden, hängen häufig mit Gefühlen und der menschlichen Verfassung, Freude und Leid, Recht und Unrecht, Schmerzen und Wohlbefinden und vielem mehr zusammen. Vorkenntnisse Die Übungen sind für jede Lernstufe geeignet. Das Material ist bereits ab dem ersten Lernjahr einsetzbar, sinnvoll ist es aber, dass die Lernenden bereits über einen Grundwortschatz verfügen und mit grammatischen Grundbegriffen vertraut sind. Gegebenenfalls bietet sich, je nach Lernstand, eine entsprechende Vorentlastung an. Außerdem kann das Material in fortgeschrittenen Lernstufen eingesetzt werden, beispielweise als Wiederholung. Da in diesem Grammatik-Kapitel viele Einzelheiten thematisiert werden, lohnt es sich, zusätzlich zu den Grammatik-Übungen ein intensives Vokabel-Training vorzunehmen. Besonders umfangreiche Erklärungen gewährleisten, dass auch ein selbstständiges Wiederholen des Grammatik-Themas möglich ist. Methodisch-didaktische Analyse Vor allem der Unterschied zwischen den Modalverben und den Hilfsverben ist für die Lernenden in den meisten Fällen schwer nachzuvollziehen. Fast alle Sprachen haben Modalverben. Das macht es der Lehrkraft einfacher, dieses grammatische Kapitel im Unterricht zu behandeln. Da die Modalverben im Französischen alle in die Gruppe der Verben auf " - oir" gehören und somit unregelmäßig sind, ist es wichtig, dass diese zu Beginn des Fremdsprachenunterrichts Französisch eingeführt werden. Daher ist es auch ratsam, diese Verben auswendig zu lernen. Als möglicher Einstieg bietet sich an, dass die Schülerinnen und Schüler mit Modalverben Sätze bilden, die sich auf ihre Zukunftspläne beziehen. Hierfür können die Konjugationen an der Tafel festgehalten werden oder ein kleiner Text mit Modalverben ausgeteilt werden. In abwechslungsreichen interaktiven Übungen wird das Erlernte wiederholt und gefestigt. Die digitalen Übungsformate wirken sich dabei positiv auf die Motivation der Lernenden aus. Da sich handschriftliches Schreiben allerdings besonders förderlich auf das Memorieren auswirkt, wird auch dies von den Schülerinnen und Schülern gefordert. So wurde zum Beispiel auch ein Kreuzworträtsel gewählt, das ein einfaches Einüben der Modalverbkonjugationen ermöglicht und die Schülerinnen und Schüler dadurch motivieren kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die wichtigsten Merkmale, Formen und Funktionen der Hilfsverben und Modalverben kennen. wenden diese im gesprochenen und geschriebenen Text grammatisch und bedeutungsmäßig korrekt an. erkennen Hilfs- und Modalverben in einem Text. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Internet zum Einholen von Informationen zu nutzen. erfahren über das Angebot vielfältiger Wörterbücher die Formen der Hilfs- und Modalverben und deren Sinn im Kontext und deren Übersetzung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig in ihrem eigenen Tempo. arbeiten je nach Unterrichtssituation in Partnerarbeit.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Paris entdecken: Monumente und Sehenswürdigkeiten in der französischen Hauptstadt

Kopiervorlage

Anhand dieses Arbeitmaterials lernen die Schülerinnen und Schüler Paris näher kennen. In Kleingruppen erarbeiten sie sich in einer Internetrecherche Informationen zu bekannten Monumenten und Sehenswürdigkeiten der französischen Hauptstadt und präsentieren sie abschließend den anderen Lernenden. Allez-y, découvrez Paris!Qu'est-ce qu'on peut visiter à Paris? In der französischen Hauptstadt gibt es viel zu entdecken: Die Metropole an der Seine ist bekannt für ihre Museen, Sehenswürdigkeiten, schönen Plätze und besonderen Orte und bietet eine Fülle an Kunst und Kultur. Viele verbinden mit Paris bestimmte Bilder oder Assoziationen: Die Stadt der Liebe, die Stadt der Lichter, die Stadt der Mode... Dieses Arbeitsmaterial umfasst Aufgaben zu einigen der "attractions incontournables" in Paris . Dabei werden Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Quartiers von Paris geführt und es werden ihnen bekannte Sehenswürdigkeiten, Monumente und berühmte Orte nähergebracht. In Gruppenarbeit beschäftigen sie sich mit "La tour Montparnasse" , "La tour Eiffel" , "Musée Picasso" , "Musée d'Orsay" und "Jardin du Luxembourg" , erarbeiten aufgabengeleitet Informationen mithilfe einer Internetrecherche und präsentieren ihre Ergebnisse abschließend in der Klasse. Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand der Materialien nicht nur ein Land in Europa näher kennen, sondern erweitern auch ihre landeskundlichen Kenntnisse, sodass auch Bezüge zu den Lehrplänen hergestellt werden. Des Weiteren bietet es sich an, die Aufgaben in Vorbereitung auf eine Klassenfahrt nach Paris in den Unterricht einzubinden und gegebenenfalls (um andere Orte, Sehenswürdigkeiten,...) zu erweitern, sodass die Lernenden bereits über (vertieftes) Wissen über den Zielort verfügen. Das Thema im Unterricht Eine Auseinandersetzung mit dem Leben und der Kultur in Frankreich ist in Lehrplänen und Schulcurricula verankert. In diesem Zusammenhang bietet sich eine Erkundung der Pariser Arrondissements und der Sehenswürdigkeiten an. Indem die Schülerinnen und Schüler den angeleiteten Recherche-Auftrag bearbeiten, erweitern sie ihre landskundlichen Kenntnisse über die französische Hauptstadt sowie ihr Wissen über Geschichte und Geographie Frankreichs. Ganz nebenbei regt das Arbeitsmaterial dazu an, sich auf einer französischsprachigen Webseite zu orientieren und zu bewegen, um ihr Informationen zu entnehmen. Die spätere Präsentation der Ergebnisse festigt das erworbene Wissen. Die Fragen zu den Lernstationen sind lediglich Anregungen und sollten entsprechend des Lernniveaus der Klasse oder des Kurses beziehungsweise interesengeleitet geändert und ausgweitet werden. La tour Montparnasse La tour Eiffel Musée Picasso Musée d'Orsay Jardin du Luxembourg Vorkenntnisse Der Umgang mit authentischem Textmaterial erfordert ausreichende Französisch-Kenntnisse, um die gefragten Informationen zu entnehmen. Damit zusammenhängend setzt das Arbeitsmaterial Texterschließungsstrategien voraus, die die Orientierung und das selbstständige Bewegen auf einer französisch-sprachigen Internetseite erlauben. Auch grundlegende Recherche-Strategien und ein sicheres Navigieren im Internet sollten vorhanden sein. Methodisch-didaktische Analyse Über den landeskundlichen Wissenserwerb hinaus sollen die Lernenden in dieser Reihe vor allem im sprachlichen und methodischen Lernbereich vielfältig gefordert und gefördert werden. Die authentischen Informationstexte eignen sich besonders gut dazu, Lese- und Texterschließungsstrategien einzuüben. Durch die abschließende Präsentation lässt sich das Arbeitsmaterial außerdem in kommunikative Übungen einbetten. So kann sich nach der Präsentation des "besuchten" Bauwerkes durchaus ein Unterrichtsgespräch zu eigenen Erfahrungen der Lernenden bezüglich eines Parisaufenthalts anschließen. Die Einbindung von Computer oder Tablet zur Recherche erhöht nicht nur die Motivation der Lernenden, sondern veranschaulicht ebenso die Rolle des Internets als Hilfsmittel zur schnellen Informationsbeschaffung, welches aktuelle und spezifische Informationen bietet. Dass sie dabei unbewusst neu erworbene Lesestrategien anwenden, Informationstexte in der Fremdsprache selektiv nach spezifischen Informationen durchsuchen und neu gewonnene Erkenntnisse in der Fremdsprache formulieren, geschieht bei der Arbeit mit dem Internet sozusagen "nebenbei". Methodisch ist eine Aufteilung der Lerngruppe in heterogene Kleingruppen empfehlenswert. Das heißt, dass Lernende mit verschiedenen Kompetenzstufen im Umgang mit Internet und authentischem Textmaterial zusammenarbeiten. Bei der Erarbeitung des jeweiligen Pariser Monuments anhand der Leitfragen sollen die Gruppen, gemäß diesen Kompetenzen, kooperieren und ihre Arbeit selbstständig koordinieren. Die abschließende Präsentation rundet die Unterrichtseinheit ab und sichert die Ergebnisse. Hier empfiehlt sich (entsprechend dem Fokus des Arbeitsmaterials) eine digital gestützte Präsentationsform. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen bedeutende Bauwerke und Kultureinrichtungen von Paris kennen. erweitern ihr landeskundliches Wissen über das Zielland. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren geleitet Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Monumenten in Paris im Internet. können Texten gezielt Informationen entnehmen. bewegen sich auf einer französischsprachigen Website autonom und lernen, neue Internetressourcen zu erschließen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kompetenzen im Bereich des gemeinschaftlichen Arbeitens. präsentieren die wichtigsten Informationen ihrer Recherche der Klasse. würdigen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Experiencing the British school system interactively

Interaktives

In dieser Unterrichtsreihe erhalten die Schülerinnen und Schüler einen vertieften Einblick in das britische Schulsystem. Sie können mithilfe des für den Präsenz- und für den Distanzunterricht kreierten Booklets ihre landeskundlichen Kenntnisse erweitern und damit auch das eigene Schulsystem hinterfragen. In dieser Unterrichtsreihe lernen die Schülerinnen und Schüler das britische Schulsystem reflektierend kennen. Sie können damit ihre landeskundlichen Kenntnisse erweitern und damit auch das eigene Schulsystem hinterfragen. Dabei führt sie das interaktive Booklet zu interessanten Webseiten und Videos und gibt ihnen die Möglichkeit, ihr neu erworbenes Wissen direkt in das Booklet zu übertragen. Diese Unterrichtsreihe eignet sich daher hervorragend sowohl für den Präsenz- als auch für den Fernunterricht und kann mit Computern, Tablets und Smartphones durchgeführt werden. Mithilfe dieses Booklets verschaffen sich die Schülerinnen und Schüler einen fundierten Einblick in das britische Schulsystem und reflektieren über das Thema Schulbildung selbst. Die interaktive Arbeit mittels Tablet, Smartphone oder Computer kann dabei die Motivation steigern, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Die Unterrichtssprache ist dabei durchgehend die Zielsprache. Damit werden die bisher erworbenen Sprachkenntnisse gefestigt und ein eigens festgelegter Wortschatz ausgebaut. Dieses interaktive Arbeitsmaterial beinhaltet verschiedene Zugänge zum Thema "Schulbildung in Großbritannien (kritisch betrachtet)", welche je nach Leistungsniveau in Paar-, Gruppen- oder Einzelarbeit binnendifferenziert bearbeitet werden können. So nähern sich die Lernenden zunächst mit Pink Floyd's Lied " Another brick in the wall " (Parts I und II sowie "the happiest days of our lives") an eine kritische Sicht auf das damalige Schulsystem Großbritanniens . Dabei sehen sie sich das Video im Booklet an, verfolgen die darin enthaltenden Lyrics und tragen zudem ihre Notizen zu den begleitenden Fragen direkt in das Booklet ein. Eine Anschluss-Diskussion bringt nach Erledigung der Aufgabe die Klasse wieder zusammen. Der Diskussion schließen sich ein Leseverstehen und eine Schreibübung an, welche alternative Schulformen thematisieren. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler das Konzept der Summerhill School sowie der Free Schools kennen und kommentieren diese auf Basis ihres neu erworbenen Wissens schriftlich. Den Aufbau des britischen Schulsystems recherchieren die Lernenden im Anschluss mithilfe informierender Texte und Schemata. In einer kleinen PowerPoint-Präsentation halten sie ihre Ergebnisse fest und präsentieren sie im Kurs. Diesem theoretischen Hintergrundwissen schließen sich aktuelle Nachrichten von BBC , The Guardian , Independent und Institute for Fiscal Studies zum Bildungssystem an, welche sich in drei Schwierigkeitsstufen gliedern. Die Lernenden lesen einen obligatorischen Artikel und suchen sich zudem mindestens einen für sie interessanten Artikel mit passendem Leistungsniveau aus. Die Lernenden werden dazu angehalten, mindestens drei neue Wörter oder Phrasen, die sie für das Verständnis ihres Artikels als sehr wichtig erachten, zu markieren. An einem Ort, zum Beispiel der Tafel, werden diese Wörter dann gesammelt und bilden den neuen Lernwortschatz . Die Lehrkraft kann die angegebenen Links stets erweitern oder austauschen, je nachdem, welche Themen für den Unterricht relevant und ansprechend sind. Einem nach wie vor aktuellen Diskussionsthema kommt in diesem Booklet eine besondere Aufmerksamkeit zu, nämlich jenem der privaten und staatlichen Schulen Großbritanniens, welches im Klassenverbund und auf Basis dessen, was gelesen wurde, diskutiert wird. Zuletzt folgt ein vergleichender Blick, der auf das deutsche Bildungssystem geworfen wird. Es kann zusätzlich noch der Song "James" von Billy Joeal analysiert und diskutiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben selbstgesteuert fremdsprachliche Strukturen und Vokabeln. verstehen Texte verschiedener sprachlicher Ebenen. präsentieren, diskutieren und schreiben in der Zielsprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Smartphones, Tablets oder Computer für eine gezielte Informationssuche. nutzen PowerPoint für die Erstellung einer Mini-Präsentation mit Bild und Text. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. arbeiten selbstständig. gehen wertschätzend mit den Beiträgen anderer um.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

"Flucht": Die Debatte um die Geflüchteten – wie wird sich Deutschland verändern?

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In diesem Modul geht es um die Asyldebatte und die Frage, ob und wie sich Deutschland durch diese Entwicklung verändern wird. In vier kurzen Videos werden unterschiedliche Aspekte dieser Frage aufgegriffen. In ergänzenden Übungen werden die Fragen aufgegriffen und vertieft. Debatten über die Zuwanderung von Menschen nach Deutschland und den Umgang mit Geflüchteten rücken immer wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Um wen geht es bei der Diskussion eigentlich? Wer kann dabei mitreden und mitgestalten? Wer engagiert sich auf welche Weise? Wie sehen Politikerinnen und Politiker, Menschen, die hier leben und auch ganz normale Jugendliche das, was gerade hier passiert? Welche Rolle spielen Medien dabei? Wie soll das Zusammenleben hier aussehen? Wie geht es weiter - und was wünschen wir uns? Diese Fragen werden in vier Videos und begleitendem Unterrichtsmaterial aufgegriffen und vertieft. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen die aktuelle Debatte um die Geflüchteten nach. entwickeln eigene Positionen innerhalb der sogenannten "Asyldebatte". diskutieren, wer bei wichtigen gesellschaftlichen Fragen mitgestalten kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit der medialen Berichterstattung über Geflüchtete und den Islam auseinander. hinterfragen eigene Vorstellungen zur Arbeit von Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden sensibilisiert für die Komplexität (muslimischer) Selbstbilder. lernen individuelle Partizipationsmöglichkeiten bei aktuellen gesellschaftlichen Fragen kennen. Das Video stellt die Fluchtgeschichten von drei Menschen aus Afghanistan, Syrien und dem Libanon vor, die 1999 und 2015 vor Krieg und Terror nach Deutschland geflohen sind. Das Video stellt vier Menschen mit eigener Fluchtgeschichte vor, die sich in Deutschland ehrenamtlich für geflüchtete Menschen engagieren; ihre Beweggründe und Einschätzungen über Chancen und Problematiken, die sich aus der aktuellen Flüchtlingssituation ergeben. Das Video befasst sich mit der häufig geäußerten These, dass Medien die Flüchtlingsproblematik verklärt, entweder zu gut oder zu schlecht darstellen. In dem Video diskutieren Schülerinnen und Schüler über Aussagen von Politikern zur Flüchtlingsfrage und äußern ihre eigenen Einschätzungen und Meinungen zu dem Thema.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kritik äußern – aber wie? Kommunikationskompetenz erhöhen und in Konfliktsituationen souverän…

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Dieses Arbeitsmaterial zum Thema Kommunikation greift exemplarisch den Unterschied zwischen konstruktiver und destruktiver Kritik auf. Die Lernenden erarbeiten Merkmale konstruktiver Kritik und beschäftigen sich mit Ich-Botschaften, aktivem Zuhören und Konfliktlösung im Unterricht. Das Arbeitsmaterial ist im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema " Kommunikation " einsetzbar und bezieht sich auf folgende Fachinhalte: Kommunikation in alltäglichen Konfliktsituationen Gesprächsanlass und Gesprächsziel Arten von Kritik: konstruktive vs. destruktive Kritik Ich-Botschaften vs. Du-Botschaften Aktives Zuhören Feedback geben Zur Bearbeitung des Materials kennen die Schülerinnen und Schüler Grundbegriffe der Kommunikationstheorie: Senderin und Sender und Empfängerin und Empfänger Unterschied zwischen "sagen" und "meinen" sowie "hören" und "verstehen" gemäß dem "Eisberg-Modell" "Vier-Seiten-Modell" (vier Seiten einer Nachricht) Das Material beinhaltet zwei Dialoge zu einer bestimmten Situation aus dem Alltag Jugendlicher: Ein Junge kommt zu spät zu der Geburtstagsfeier seiner Freundin. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten zunächst in Gruppen die grundlegenden Unterschiede zwischen beiden Dialogen (Dialog 1: destruktive Kritik vs. Dialog 2: konstruktive Kritik). Daraufhin untersuchen sie die sprachliche Gestaltung unter dem Aspekt "Ich-Botschaften" und "Du-Botschaften". Abschließend bewerten sie die Wirksamkeit von Ich-Botschaften im Alltag. Insgesamt lernen die Schülerinnen und Schüler, dass konstruktive Kritik und die Verwendung von Ich-Botschaften unverzichtbar sind, um Konflikte sachorientiert zu klären und Probleme nachhaltig zu lösen . Sie machen sich zudem bewusst, dass destruktive Kritik mit persönlichen Vorwürfen oder gar Beleidigungen zur Problemlösung ungeeignet ist und eine Eskalation sogar das Verhältnis zwischen Menschen dauerhaft beschädigen kann. Kurz-Kommentar zum Arbeitsmaterial Das Arbeitsmaterial umfasst zwei Dialoge zu einer eingangs beschriebenen Alltagssituation: Dialog 1 enthält destruktive Kritik, Dialog 2 konstruktive Kritik. Im Rahmen von drei Aufgaben vergleichen die Schülerinnen und Schüler in Gruppen die beiden Arten von Kritik unter inhaltlichen und sprachlichen Aspekten. Abschließend bewerten sie die Wirksamkeit von Ich-Botschaften. Für die Lehrkräfte steht eine Musterlösung zur Verfügung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die wesentlichen Unterschiede zwischen konstruktiver und destruktiver Kritik. erkennen die Wirkung von Ich-Botschaften und Du-Botschaften. beurteilen die Wirksamkeit von Ich-Botschaften in der Alltagskommunikation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen ihre Leistungen in eine Gruppe ein. übernehmen bei der Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten Standpunkte und präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Arbeitsblatt: Mit Ausbildung oder Studium Steuerberater/in werden

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Welche Hochschulen und Studiengänge bereiten auf die spätere Tätigkeit als Steuerberaterin oder Steuerberater vor? Welche Vor- und Nachteile haben Studium und Berufsausbildung? Als Einstieg befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit breit angelegten und spezialisierten Studiengängen, die für angehende Steuerberaterinnen und Steuerberater geeignet sind. Anschließend lernen sie die Eigenschaften eines dualen Studiums kennen, das Theorie und Praxis miteinander verbindet. Für einen selbst gewählten dualen Studiengang erstellen sie ein Handout, das sie im Plenum verteilen. Danach arbeiten sie anhand einer Tabelle heraus, wie sich Studium und Berufsausbildung in Bezug auf den Berufseinstieg unterscheiden. Schließlich setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Meinungen aus der Praxis auseinander: Anhand der Aussagen junger Steuerberaterinnen und Steuerberater diskutieren sie, ob eher Studium oder Berufsausbildung sinnvoll als Einstieg in diesen Beruf ist. Der Steuerberaterberuf ist ein Job mit sehr guten Perspektiven: krisensicher, attraktiv bezahlt und mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Als Beruf mit großer Verantwortung ist er gesetzlich geschützt: Angehende Steuerberaterinnen und Steuerberater müssen eine fundierte Ausbildung und praktische Berufserfahrung vorweisen, um zum Steuerberaterexamen zugelassen zu werden. Die meisten entscheiden sich für ein Studium als Einstieg in den Beruf. Mithilfe des Arbeitsblatts erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt, welche Studiengänge und Hochschulen für den Steuerberaterberuf infrage kommen. Dabei gehen sie auch der Frage nach, welcher Einstieg - Studium oder Beruf - am sinnvollsten wäre. Zitate junger Steuerberaterinnnen und Steuerberater stellen den Bezug zur beruflichen Praxis her und vermitteln einen realistischen Blick auf beide Berufswege. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Vor- und Nachteile breit angelegter und spezialisierter Studiengänge kennen. setzen sich mit Aufbau, Inhalten und Besonderheiten eines dualen Studiums auseinander. vergleichen Studium und Berufsausbildung als Einstiegsmöglichkeiten in den Steuerberaterberuf. erfahren anhand von praxisnahen Zitaten, wie der berufliche und der akademische Weg in den Steuerberaterberuf gelingen kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen eine Übersicht über die Vor- und Nachteile breit angelegter und spezialisierter Studiengänge. erarbeiten ein Handout für einen dualen Studiengang ihrer Wahl. recherchieren anhand einer vorgegebenen Internetquelle die Vorteile von Studium und Berufsausbildung hinsichtlich des Einstiegs in den Steuerberaterberuf. diskutieren anhand von praxisnahen Zitaten, ob eher Studium oder Berufsausbildung geeignet ist, um Steuerberater oder Steuerberaterin zu werden. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich darin, in Partnerarbeit komplexe Sachverhalte auszuwerten und gemeinsam informative Übersichten zu erstellen. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und verständlich dem Plenum. trainieren im Rahmen einer Diskussion aktives Zuhören und bringen eigene Argumente überzeugend ein.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Rätsel: Ausflug in das Weltall

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Das Arbeitsblatt mit Quizcharakter für die Primarstufe verbindet Sachunterricht, Lesen und Schreiben: Die Schülerinnen und Schüler lösen Definitionen zu Weltraum-Begriffen und ermitteln ein Lösungswort für eine Reise ins Universum. Dieses Arbeitsblatt zum Thema Weltall ist fächerübergreifend in der Grundschule einsetzbar und kann als Kopiervorlage spontan in einer Randstunde, vor den Ferien oder auch im Vertretungsunterricht dabei helfen, den Unterricht ohne große Vorbereitung sinnvoll zu gestalten. Das Unterrichtsmaterial eignet sich sowohl für den Sachunterricht im Rahmen von "Sache und Technik" oder "Ich und meine Welt" als auch im Fach Sprache in "Lesen und Schreiben". Viele Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 4 sind vom Weltraum, Planeten und fernen Galaxien begeistert. Zu gerne würden sie selbst den Mond, den Mars oder auch andere fremde Himmelskörper im Sonnensystem entdecken und erforschen oder natürlich auch mal Außerirdische kennenlernen. Auch wenn eine Begegnung mit kleinen grünen Männchen wohl ein Traum bleiben wird, mit diesem Arbeitsblatt können die Kinder der Grundschule zumindest für einen kurzen Moment mal in die Rolle eines Astronauten schlüpfen, indem sie ein spannendes Rätsel lösen: Angeregt durch unterschiedlich lange Definitionen suchen sie nach Begriffen rund um das gesamte Universum, um schließlich einen anderen Ausdruck für einen Ausflug in das Weltall als Lösungswort herauszubekommen. In einer stillen Einzelarbeit oder auch gemeinsam in Partnerarbeit sind die Schülerinnen und Schüler dabei zum Beispiel gefordert, ein unbekanntes Flugobjekt zu benennen oder ihr Wissen über die Umlaufbahn der Planeten um die Sonne anzuwenden. Das Material motiviert und aktiviert demnach nicht nur durch das ansprechende Thema Kosmos, sondern zusätzlich auch durch Rätseln und Tüfteln. Das Quiz fördert kognitive Kompetenzen und bereitet spielerisch in Form einer naturwissenschaftlichen Grundbildung auf den Unterricht der Sekundarstufe vor. Lösungen zur Selbstkontrolle ermöglichen den Lernenden, dass sie sich der Aufgabe eigenverantwortlich zum Beispiel auch zu Hause oder in der Freiarbeit widmen können. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erschließen Begriffe rund um Weltraum, Planeten, Astronauten und Außerirdische mithilfe von Definitionen. wenden Vorwissen über Himmelskörper, Umlaufbahnen und das Universum beim Lösen des Rätsels an. ermitteln ein Lösungswort durch genaues Lesen, Kombinieren und Eintragen der gesuchten Begriffe. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem analogen Arbeitsblatt Definitionen, Aufgabenstellung und Lösungshinweise. nutzen ein Rätselraster, um Informationen strukturiert zu ordnen und Ergebnisse einzutragen. überprüfen ihre Lösungen mithilfe der bereitgestellten Selbstkontrolle eigenverantwortlich. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert und ausdauernd an einer sachbezogenen Rätselaufgabe. kooperieren in Paararbeit beim gemeinsamen Erschließen schwieriger Begriffe. tauschen sich wertschätzend über Vorwissen, Lösungswege und Interessen am Thema Weltall aus.

  • Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe

"Asterix Olympius" im Latein-Unterricht: Begleitmaterial für ein Videoprojekt

Kopiervorlage

Die Olympischen Spiele sind ein lohnender Anlass, in einem interdisziplinären jahrgangsübergreifenden Projekt zum Comic "Asterix Olympius" unter Einsatz moderner Medien das Lateinische für die Lernenden be-greifbar zu machen und die bleibende Aktualität der Antike eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Interesse, Begabung, Kreativität und Fantasie der Lernenden, die oftmals zum ersten Mal in die Welt des Films Einblick gewinnen, sollen bei einem ehrgeizigen Videoprojekt immer im Vordergrund stehen. Die Rolle der Lehrperson als Regisseurin beschränkt sich größtenteils auf beratende (Konzeption und Übersetzung des Drehbuchs) und koordinierende Tätigkeit. Fernab vom Notendruck erleben die Nachwuchskünstlerinnen und -künstler das Fach Latein von einer völlig neuen Seite. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zu diesem "Asterix"-Video-Projekt können Sie auf Lehrer-Online nachlesen. Dieses Arbeitsmaterial enthält projektbegleitende Arbeitsblätter: Von A wie Aufnahme bis Z wie Zelluoid erfasst ein deutsch-lateinisches Film-Glossar neulateinische Wendungen, die die Lernenden in Paararbeit mittels Online-Wörterbüchern und eigener wortschöpferischer Kreativität zusammenstellen. Charakterisierende Kurzbeschreibungen der Gallier-Akteure in deutscher beziehungsweise lateinischer Sprache werden in "Quisquis" in zwei Schwierigkeitsgraden den entsprechenden Parts zugeordnet. In Scaenae Olympiae werden Fotos rund um Olympia passende lateinisch-deutsche Titel gegeben. Lateinische Sprache im eigenen Filmprojekt Zu einem stilechten Video-Projekt im Latein-Unterricht oder in einer AG gehört das passende Fachvokabular in lateinischer Sprache , um es in Vor- und Abspann des Filmes zu integrieren, im Drehbuch Fachbegriffe zu verwenden, dem Hüllen-Cover des Speichermediums ein professionell aussehendes Layout zu geben. Namensfindung im Asterix-Stil Die Hauptakteure der Asterix-Comics und -filme sind den Lernenden in der Regel bekannt. Die Rollen in ihrem Projekt tragen selbstkreierte sprechende Namen – alle mit der typischen Endung -ix, um dem Thema einen speziellen gallischen Touch zu verleihen. Der schlaue Gallier mit Flügelhelm heißt im Video Minimix – klein, aber oho! Sein beleibter Freund wird passend dazu Magnifix getauft. Der Stammeshäuptling Optimix ist beim Olympiaauftritt des Minimix auch vor der Partie. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Barde Cantorix . Mixerix ist der Dorfdruide und Erfinder des berühmten Zaubertranks, der allerdings gemäß des Olympischen Eides als Doping vor Beginn der Spiele konfisziert wird. Der gallische Dorfälteste wird schließlich im Projekt Senilix (alias Methusalix ) genannt und karikiert augenzwinkernd den Fan-Kult. Olympia der Antike in die heutige Zeit übertragen Die in den Olympischen Spielen der Antike und der Neuzeit standardisierten Handlungen sind im Videoprojekt integriert: der Einmarsch der beteiligten Nationen beziehungsweise Städte , jeweils durch eine Athletin oder einen Athleten vertreten der Olympische Eid das Entzünden des Olympischen Feuers die Siegerehrung . Sportlicher Höhepunkt des filmischen Ausflugs in die Olympischen Spiele der Antike ist der Pentathlon , der auch heute noch in den Spielen der Moderne weiterlebt. Aus technischen und praktischen Gründen wurden die Sportarten von den Lernenden ausgewählt und an die Drehbedingungen angepasst. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die standardisierten Handlungen der Olympischen Spiele der Antike und Neuzeit kennen. identifizieren die von Goscinny und Uderzo erfundenen Comic-Figuren um Asterix & Co anhand deutscher beziehungsweise lateinischer Kurzbeschreibungen. setzen den antiken Pentathlon in eine filmisch umsetzbare Version um. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden mit den einzelnen Phasen der Entstehung eines Videos/Films in lateinischer Sprache vertraut. erstellen ein deutsch-lateinisches Film-Glossar mithilfe von Online-Wörterbüchern und erweitern ihr Vokabular um Begriffe aus der Filmbranche. setzen digitale Videoaufnahme und Schnittsoftware bei der Videoproduktion ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend miteinander um und integrieren andere für passende Aktivitäten im Videoprojekt. erfahren die gemeinschaftsstiftende Wirkung von Unterrichtsprojekten.

  • Latein
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Interaktive Wiederholung: glaziale Serie und Gletscher

Interaktives / Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial zu den Themen "glaziale Serie" und "Gletscher" mit interaktiven Übungen und Arbeitsblatt greift Lerninhalte der Themen auf und fragt den Wissensstand der Schülerinnen und Schüler zum Abschluss einer Unterrichtseinheit ab.Mithilfe dieses Arbeitsmaterials können die Lernenden ihr erworbenes Wissen über die Geschichte, die Entstehung und den Aufbau von Gletschern am Ende einer Unterrichtseinheit anwenden und festigen. Interaktive Übungen und Arbeitsblatt eignen sich, um zum Abschluss einer Unterrichtseinheit zum Thema "Gletscher" oder "Alpen" Lerninhalte zu wiederholen. In drei interaktiven Übungen können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen eigenständig überprüfen. In der ersten interaktiven Übung befassen sich die Lernenden mit dem typischen Aufbau eines Gletschers, indem sie eine schematische Darstellung beschriften. Mithilfe eines Lückentextes kann in der zweiten Übung das sinnerfassende Lesen sowie das Verständnis verschiedener Fachbegriffe zum Thema "Gletscher" geschult werden. Der Lückentext hilft den Schülerinnen und Schülern auf spielerische Art und Weise, das Wissen über Gletscher anzuwenden und zu vertiefen. Schließlich geht es bei dem Quiz als Lernspiel darum, erworbenes Wissen zu reproduzieren. Relationen zwischen Namen, Daten und Fakten zum Thema Gletscher lassen sich ebenso auf spielerische Art herstellen. Das Arbeitsblatt fragt systematisch Wissen zum Thema "Glaziale Serie und Gletscher" ab. Die Schülerinnen und Schüler wiederholen die Entstehung des Gletschers, Fachbegriffe zum Aufbau des Gletschers und zur glazialen Serie und erstellen eine Concept-Map, die ihr gesamtes Wissen bündelt. Das Entwerfen von Concept-Maps hilft dabei, Wissen zu strukturieren und zu verknüpfen, sodass es im Langzeitgedächtnis verankert wird. Diese Methode eignet sich optimal, um sich beispielsweise auf einen Test vorzubereiten. Das Thema "Gletscher" im Unterricht Das Wort "Gletscher" bedeutet wörtlich übersetzt eigentlich Eis oder Ferner. Der Gletscher zeigt sich dem Betrachter als ein kilometerlanger fließender Eisstrom, welcher ein festes Einzugsgebiet aufweist. Ein Gletscher bewegt sich aufgrund der Hangneigung, der Masse und der Struktur des Eises stetig. Daher rührt auch der Ausdruck "Der Gletscher fließt.". Zu finden sind Gletscher entweder im Hochgebirge oder in Polargebieten. Oftmals werden Gletscher – je nach geografischer Lage – auch als Ferner (im süddeutschen oder tirolischen Raum) oder als Kees (in Österreich) sowie als Firn (in der Schweiz) bezeichnet. Ein Gletscher entsteht vereinfacht gesagt aus kompaktem Altschnee oder Firn, der sich in einem langen Prozess – einer Schneemetamorphose – von zunächst lockerem Schnee zu festem Altschnee (Firn) umwandelt. Hierfür müssen große Mengen an Schnee vorhanden sein, um einen Gletscher entstehen zu lassen. Aus circa 80 cm Neuschnee entsteht circa 1 cm Gletschereis. Über mehrere Jahre hinweg muss der Schnee im Sommer liegen bleiben, um einen Gletscher wachsen zu lassen. Gletscher spielen für den Süßwasservorrat der Erde eine große Rolle, da sie circa 70 % des Süßwasservorrats speichern. Sie stellen neben den Ozeanen den größten Wasserspeicher der Erde dar. Gletscher erfüllen nicht nur global betrachtet eine wichtige Aufgabe im Klimageschehen, sondern formten insbesondere in den Eiszeiten unsere Landschaft, wie zum Beispiel die typische Eiszerfallslandschaft. Der Rückgang der Gletscher begann schon Mitte des 19. Jahrhunderts und verstärkt sich in den Zeiten des Klimawandels und der weiteren globalen Erwärmung immer mehr. In Bayern gibt es derzeit nur noch vier Gletscher: den Schneeferner und Höllentalgletscher auf der Zugspitze sowie den Blaueis- und den Watzmanngletscher in Berchtesgaden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den typischen Aufbau eines Gletschers. können erklären, wie ein Gletscher entsteht. können Fachbegriffe aus dem Themenbereich "Glaziale Serie und Gletscher" erklären. bündeln ihr Wissen zum Thema "Glaziale Serie und Gletscher" in einer Concept-Map. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen interaktive Arbeitsmaterialien zum eigenständigen Wiederholen. gliedern ihr Wissen in einer Concept-Map. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen die Lerinhalte selbstständig in individuellem Tempo.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I

Leibhaftige Kommunikation III: die Bedeutung neurowissenschaftlicher Forschung für einen…

Fachartikel
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Dieser Fachartikel thematisiert leibhaftiges Kommunizieren als Ursprung und Voraussetzung unserer Kommunikation und damit auch des Unterrichtens. Der Beitrag enthält Hintergrundinformationen zum Thema, die im Schulalltag und im Unterricht eine Rolle spielen, und geht darauf ein, wie ein Vertrauensaufbau im Unterricht gelingen kann. Dabei geht es auch darum, welche Bedeutung die neurowissenschaftliche Forschung in diesem Zusammenhang spielt. In diesem Fachartikel geht es darum, wie Vertrauen im Unterricht zwischen Lehrkäften und Lernenden sowie den Schülerinnen und Schülern untereinander aufgebaut werden kann. Welche Bedeutung spielt die neurowissenschaftliche Forschung in diesem Zusammenhang, welche Aspekte spielen für den Vertrauensaufbau eine Rolle? Dieser Artikel enthält Hintergrundinformationen und eignet sich als Ergänzung zu den Arbeitsmaterialien "Feedback geben und empfangen" , "Rituale im Schulalltag: Begrüßung und Unterrichtsstart" sowie der Unterrichtseinheit " Methoden-Training "Angstfrei vortragen ". In diesen Materialien geht es um die Umsetzung im Schulalltag mit praktischen Tipps . In der Reihe außerdem erschienen ist "Leibhaftige Kommunikation I: Warum wir kooperieren" sowie "Leibhaftige Kommunikation II: spielerische Ahmung und die Folgen für den Unterricht" . Sowohl die Evolutionsbiologie ("geteilte Intentionalität") als auch die Phänomenologie ("Ahmung") hat gezeigt, dass unsere Kommunikation leibhaft situiert ist. Die neurowissenschaftliche Forschung hat bekannterweise mit dem Konzept der Spiegelneuronen ihrerseits aufgezeigt, wie Kommunikation hirnphysiologisch verankert ist und wie die Fragen zu beantworten sind: "Was löst mein Handeln im Gehirn und im Körper von anderen Menschen aus? Wie wirken wir auf andere?" (vgl. Hütter und Lang 2017: 108 ff.) Was sind Spiegelneuronen und was machen sie mit uns? Hier waren die Forschungen von Giacomo Rizzolati in den 1990er Jahren richtungsweisend. Sein Team machte die Feststellung, dass bei Affen das Gehirn dieselben Signale sendete, wenn sie selbst nach Futter griffen und wenn sie sahen, dass jemand anderes nach Futter griff. Folglich feuern unsere Nervenzellen nicht nur, wenn wir selbst eine bestimmte Handlung vollziehen, sondern auch wenn wir jemand anderen sehen, der diese Handlung vollzieht. Dies zeigt, dass "die Interaktionsmöglichkeiten mit bestimmten Objekten in prämotorischen Programmen gespeichert sind und dass schon die Beobachtung einer entsprechenden objektspezifischen Interaktion sozusagen zu einer Spiegelung der äußeren Handlung in die eigenen handlungsvorbereitenden Strukturen des Gehirns führt. Diesem Umstand verdanken die Neuronen, die diese Spiegelung ermöglichen, den Namen ' Spiegelneuronen '." (Hütter und Lang 2017: 109) Allerdings wurde diese neuronale Aktivität zunächst nur bei Affen nachgewiesen, bis dies 2010 auch bei Menschen gelang. Dennoch gibt es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die vom Mythos der Spiegelneuronen sprechen (Hütter und Lang 2017: 110). Jedoch geht es bei "der Aktivierung von Spiegelneuronen nicht primär um ein 'Verstehen' im kognitiven Sinne, sondern um eine intuitive Aktivierung von möglichen Handlungsprogrammen in Bezug auf ein Objekt oder Lebewesen. [...] Auf diese Weise wirkt auch die Beobachtung emotionaler Regungen und der entsprechenden Körperreaktionen anderer über die Spiegelneuronen auf unseren eigenen körperlichen und emotionalen Zustand zurück." (Hütter und Lang 2017: 110f.) Die Technik des Spiegelns Konkret gesagt, es macht etwas mit den Schülerinnen und Schülern , wenn wir uns ihnen zu- statt abwenden, wenn unsere Körperachse zu den Beobachtenden hingedreht ist oder weg von ihnen, wenn wir sie freundlich statt angewidert anblicken. Wenn wir das einfühlende Spiegeln trainieren, verbessern wir auch die Fähigkeit, uns anderen mitzuteilen, weil wir anders wahrgenommen werden. Das wusste auch schon der Psychotherapeut Carl Rogers, der die Technik des Spiegelns im Gespräch einsetzte und dies als aktives Zuhören bezeichnete. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler zum Beispiel von der kranken Mutter erzählt, fühlt sie/er sich vermutlich eher angenommen, wenn die Lehrperson (ihre/seine vermuteten Gefühle spiegelt und) daraufhin sagt: "Du machst dir sicher große Sorgen!", als wenn zuerst die (sachbezogene) Frage gestellt wird: "Was hat sie denn?" Das Spiegeln, sowohl sprachlich als auch nonverbal, schafft emotionale Resonanz und bereitet eine kooperative Stimmung vor. Diese Art von Resonanz nennt man auch Synchronisierungseffekt, da sie die soziale Interaktion verbessert. Wie auch die " geteilte Intentionalität " und die " Ahmung " rückt die Spiegelneuronenforschung ebenfalls das Imitationslernen von sozial nahestehenden Vorbildern in den Vordergrund – und solche sollten wir Lehrerinnen und Lehrer doch sein. Und zum Vorbild wird man vermutlich, wenn man vorlebt, was man sagt – kurz: wenn man ehrlich und authentisch ist. "Wir" und "die anderen" "Der Großteil des Verhaltens, das die sogenannte 'Gruppendynamik' ausmacht, hängt davon ab, ob wir die Menschen in unserer Umgebung als Freunde oder Feinde wahrnehmen. Belohnung und Bedrohung [...] bestimmen unser Verhalten in Gesellschaft anderer Menschen. Wir fällen augenblicklich ein Urteil über jede Person, der wir begegnen und mit der wir arbeiten. Alle Menschen werden im Grunde zwei Lagern zugeordnet: Sie gehören zu 'uns' oder zu 'den anderen'." (Fabritius und Hagemann 2021: 228) Wie schaffen wir es, Vertrauen zu schaffen, damit wir als Lehrerinnen und Lehrer zu "uns" gehören? Vertrauen aufbauen Im Folgenden werden einige Punkte auf den Unterricht angewendet, die Fabritius und Hagemann auflisten (vgl. Fabritius und Hagemann 2021: 231–239). Vertrauensbildende Maßnahmen : Man kann die Schülerinnen und Schüler so behandeln, dass sie das Gefühl haben, Wertschätzung zu genießen und wichtig für die Klasse zu sein. Oder man behandelt sie so, dass sie sich minderwertig und unbedeutend fühlen. Schlicht und einfach: Menschen wollen das Gefühl haben, wichtig zu sein. Ungewissheit erweckt unseren Selbsterhaltungstrieb und treibt einen Keil in die Klassengemeinschaft. Gewissheit dagegen schafft Vertrauen . Wenn sowohl unser Verhalten als auch das Unterrichtsgeschehen transparent sind, fühlen sich die Schülerinnen und Schüler sicher. Sie haben das Gefühl, die Situation unter Kontrolle zu haben und müssen dementsprechend nicht außer Kontrolle geraten. Autonomie ist der beste Schutz vor Stress. Das heißt, je mehr die Schülerinnen und Schüler das Gefühl haben, "Herr ihres Schicksals" zu sein, desto eher übernehmen sie selbst Verantwortung (selbst Ziele, Mittel und Lösungen finden, einen eigenen Arbeitsstil wählen, selbst vereinbarte Ziele in einer vereinbarten Zeit erreichen). Zurückweisung einzelner Schülerinnen und Schüler aus der Klasse erzeugt Schmerz bei allen. Die Beobachtung einer Beschämung erzeugt Scham. Die Wahrnehmung von Leid verursacht Trauer. All das kann evolutionsbiologisch erklärt werden: Der Ausschluss aus der Gruppe war in prähistorischer Zeit ein Todesurteil. Um die Klasse zu festigen, braucht es stabile Bindungen und gute Beziehungen . Das heißt nicht, dass alle Freunde sein müssen – eine gute Arbeitsgemeinschaft ist eventuell sogar besser und leichter zu organisieren. Auch auf Unfairness reagiert unser Gehirn mit Kampf- und Fluchtreaktionen. Es geht beim Miteinander um mehr als nur gerechte Noten (darum geht es natürlich auch), aber ein fairer Umgang , der die Gemeinschaft zufriedenstellt, ist nicht mit Gold aufzuwiegen. Fazit Die Mitteilung an die Lerngruppe soll lauten: Der Beitrag einer jeden Schülerin und eines jeden Schülers wird geschätzt und ist wichtig für das Gelingen des Ganzen . Auf diese Weise wird das gegenseitige Vertrauen gefestigt, was für ein positives Klassenklima und einen reibungslosen Unterrichtsablauf beinahe unerlässlich ist. Literaturverzeichnis Hütter, Franz und Sandra Mareike Lang (2017). Neurodidaktik für Trainer. Bonn: managerseminare. Fabritius, Friederike und Hans Werner Hagemann (2021). Neurohacks. Gehirngerecht und glücklicher arbeiten. Frankfurt/New York: Campus. Weiterführende Literatur Kutting, Dirk (2021). Bühne frei. Ein Auftrittscoaching für Leib und Seele. Göttingen: V&R.

  • Fächerübergreifend / Pädagogik
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