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Elektroniker-Azubis: Woran denken sie bei Smart Home?

Video

Anhand des Videoclips erfahren die Schülerinnen und Schüler, was Auszubildende des Elektrohandwerks über Smart Homes denken. Smart Home macht das Wohnen der Zukunft bequem. Doch damit auch alles per Knopfdruck läuft, muss das System fachgerecht installiert werden. Dies ist eines der vielen Aufgabengebiete von Elektronikerinnen und Elektroniker. Doch was halten die angehenden Fachfrauen und -männer vom Trend des intelligenten Zuhauses? In einem Blitzinterview auf der Weltleitmesse für Licht- und Gebäudetechnik "Light + Building" gaben sie genau zu dieser Frage Auskunft. Der Clip ist Teil der Unterrichtseinheit " Smart Home: Smart leben, lernen und arbeiten in Gegenwart und Zukunft ". Dort kann er vor allem als allgemeiner Einstieg genutzt werden, um Assoziationen zum Begriff „Smart Home“ zu bilden beziehungsweise diese mit ihren eigenen Assoziationen zu vergleichen. Daran anschließend empfiehlt sich in der Erarbeitungsphase eine vertiefende Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kennzeichen, Merkmalen, Vor- und Nachteilen eines Smart Homes. Auch die Frage, welche veränderten Aufgaben im Rahmen einer Ausbildung im Elektrohandwerk mit vermehrter vernetzter, digitaler smarter Technik verbunden sind, ist zu thematisieren. Hierzu stehen Arbeitsblätter, Videoclips sowie Link- und Literaturempfehlungen bereit. Der Clip als Teil der Unterrichtseinheit " Smart Home: Smart leben, lernen und arbeiten in Gegenwart und Zukunft " kann im schulischen Kontext sowohl im gesellschaftswissenschaftlichen, als auch technischen Unterricht der Sekundarstufe I eingesetzt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Sozialkunde, Technik und Soziales. Darüber hinaus bietet er Einsatzmöglichkeiten in Projektwochen sowie im fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht, in dem Themen wie Digitale Technik in der Lebens- und Arbeitswelt sowie Wohnen und Arbeiten im Mittelpunkt stehen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft / Technik / Sache & Technik / Physik / Astronomie
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Übungen für Richtungshören und Kooperation

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial für das Fach Sport der Klassenstufen 6–8 verbindet sinnorientiertes Bewegen mit Raumorientierung und kooperativer Paararbeit. Die Lernenden bearbeiten abwechslungsreiche Höraufgaben mit steigender Schwierigkeit und erfahren dabei, wie bedeutsam Richtungshören in alltäglichen Situationen ist. Zugleich wird verdeutlicht, welche Herausforderungen eine Einschränkung oder ein Verlust dieser Fähigkeit mit sich bringen kann. Die Bewegungsübungen "Richtungshören" zur Wahrnehmungsfähigkeit und auditiver Diskriminierung verbinden Wahrnehmungsaufgaben mit sozialen Lernanlässen mithilfe von drei bewegungsorientierten Experimenten. Auditive Diskriminierung beschreibt dabei die Fähigkeit, verschiedene Geräusche durch Hören wahrzunehmen, zu vergleichen, zu unterscheiden, zu erkennen und ihre Bedeutung zu verstehen. Die Stunde ist keine klassische Sportstunde, sondern eine Bewegungsstunde, in der Wahrnehmung, Körperorientierung und Sinneseindrücke im Mittelpunkt stehen. Bewegungen dienen hier nicht der sportlichen Leistung, sondern dem bewussten Erfahren von Klang, Raum und Kooperation. Hierzu arbeiten die Lernenden in Paaren zusammen, wobei sie lernen, einander zu vertrauen, Verantwortung füreinander zu übernehmen und sich rücksichtsvoll im gemeinsamen Bewegungsraum zu orientieren. Bereits beim Bilden der Paare sollen die Schülerinnen und Schüler darauf achten, Absprachen zu treffen, aufmerksam zuzuhören und aufeinander einzugehen. Während der Bewegungsaufgaben sind sie darauf angewiesen, sich klar zu verständigen, gegenseitige Signale ernst zu nehmen und ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Auf diese Weise entsteht ein geschützter Rahmen, in dem Teamarbeit konkret erfahrbar wird und ein respektvolles Miteinander geübt werden kann. Ein problemorientierter Einstieg eröffnet den Zugang zum Thema: Die Schülerinnen und Schüler bewegen sich im Raum, schließen die Augen und versuchen, die Richtung eines von der Lehrkraft erzeugten Geräusches zu bestimmen. Die anschließende Wiederholung mit Kopfhörern oder Ohrstöpseln macht Veränderungen unmittelbar erfahrbar und sensibilisiert für Einschränkungen der auditiven Orientierung. Die zentralen Eindrücke werden parallel auf einem Plakat gesichert. Darauf aufbauend vertiefen Paarübungen zur auditiven Diskriminierung das Zusammenspiel aus Vertrauen, Teamarbeit und Kommunikation. Eine Schülerin/ein Schüler mit verbundenen Augen orientiert sich am Signal seines/ihres Partners und bewegt sich auf das Geräusch zu. Dabei müssen beide zuverlässig zusammenarbeiten, ein Stop-Signal vereinbaren und sich respektvoll im Raum bewegen. Die Übungen zeigen, wie stark Menschen aufeinander angewiesen sind, wenn ein Sinn eingeschränkt ist. Variationen mit erschwerten Bedingungen, etwa größere Abstände oder zusätzliche Störgeräusche, steigern den Anspruch, erhöhen aber zugleich die Bedeutung gegenseitiger Rücksichtnahme. Auch hier werden die Wahrnehmungen der Lernenden fortlaufend auf dem Plakat gesammelt. Im abschließenden Gespräch wird herausgearbeitet, welche Rolle Richtungshören im Alltag spielt zum Beispiel im Straßenverkehr, beim Spielen in der Sporthalle oder beim Kommunizieren in Gruppen. Dabei lernen die Schülerinnen, dass Hörverlust oder Einschränkungen im Richtungshören reale Herausforderungen darstellen und dass Hörakustikerinnen und Hörakustiker wichtige Ansprechpersonen sind, wenn Probleme auftreten. Die Stunde eignet sich auch für Vertretungssituationen oder als flexible Füllstunde zwischen Themenblöcken, da sie keine komplexe Materialvorbereitung erfordert. Fachfremde Vertretungskräfte können die Einheit auf dem Schulhof, der Aula oder ähnliches durchführen, bewegungsintensive Anteile lassen sich in kleinerer Form auch ohne Sporthalle umsetzen. Dadurch bleibt der Kern der Stunde – Wahrnehmung, Kooperation und Sensibilisierung – vollständig erhalten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen Unterschiede der Hörerfahrungen mit und ohne Kopfhörer. erklären, in welchen Lebenssituationen Richtungshören wichtig ist. benennen Lösungen für eingeschränktes Richtungshören. übernehmen für eine Mitschülerin/einen Mitschüler Verantwortung und vermeiden Zusammenstöße. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen Rücksicht auf ihre Mitlernenden. halten sich an "Stop"-Signale und an vereinbarte Signale zum Übungsbeginn.

  • Sport
  • Sekundarstufe I

Classroom-Management in Internationalen Förderklassen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum Thema "Classroom-Management in Internationalen Förderklassen" bietet Ihnen auf der Basis von Erfahrungen unseres Autors Lars Fedeler praktische Impulse zur Klassenführung und Strukturgebung in Lerngruppen für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Classroom-Management Der Begriff Classroom-Management ist bereits seit vielen Jahren fest im pädagogischen Grundwortschatz verankert und dürfte Ihnen zumindest im Referendariat schon einmal begegnet sein. – Zur Erinnerung: Classroom-Management bezeichnet sämtliche Aktivitäten von Lehrkräften, die zur Gestaltung einer produktiven Lernumgebung erforderlich sind. Diese Maßnahmen der Klassenführung und Strukturgebung bilden die Voraussetzung für Unterrichtsqualität. Dabei bezieht sich die Qualität des Unterrichts nicht bloß auf den Bereich der fachlichen Kompetenz, sondern auch auf die Sozialkompetenz der Lernenden. Classroom-Management ist nicht nur die Aufgabe der Klassenlehrkraft, sondern aller Fachkolleginnen und Fachkollegen, die zusammen ein Klassenteam bilden. Gerade in Internationalen Förderklassen hängt der pädagogische Erfolg entscheidend von der Kooperation des Lehrkräfte-Teams ab.

  • DaF / DaZ / Fächerübergreifend

Migrationshintergrund: Lernbiografien mit Fluchterfahrungen

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel zum Thema Flucht und Lernbiografien werden einige wichtige Faktoren vorgestellt, die in den Lernbiografien von geflüchteten Jugendlichen für den weiteren Schulbesuch unter anderem im DaF-/DaZ-Unterricht eine Rolle spielen können. Betrachtet man Lernbiografien von geflüchteten Jugendlichen in Deutschland, ist zunächst zu beachten, dass jede Lernbiografie individuell ist. Dieser Artikel soll daher keineswegs dazu einladen, pauschalisierende Vorannahmen über Geflüchtete unterschiedlichster geografischer und sozialer Herkunft zu fördern. Ziel ist es vielmehr, die Lehrkraft im Vorfeld für die Möglichkeiten zu sensibilisieren und Problemlösungsstrategien zu erörtern, um ihr beispielsweise im Unterricht von Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache zu helfen. Schulunterricht im Herkunftsland Viele Jugendliche mit Fluchthintergrund kennen aus ihrem Herkunftsland frontalen Schulunterricht, in dem vor allem reproduktive Fertigkeiten geschult werden. Das Mitlesen im Chor, die Alphabetisierung über das Auswendiglernen des Alphabets und das Fehlen von Partner- und Gruppenarbeit charakterisieren die Unterrichtserfahrung vieler Schülerinnen und Schüler. Mit kooperativen und eigenverantwortlichen Lernformen umzugehen, muss daher teilweise erst geübt werden. Erfahrungen mit neuen Lernformen Die Praxis zeigt jedoch, dass sich Jugendliche schnell auf neue Unterrichtsformen einlassen können, wenn sie den Lernerfolg erkennen. Zu Anfang eines Schuljahres bieten sich daher spielerische, stark aktivierende Unterrichtseinheiten an, bei denen die Schülerinnen und Schüler den effektiven Lerngewinn nach jeder Einheit klar vor Augen haben. Auch offene Diskussionen in der Klasse, bei denen Schülerinnen und Schüler von ihren Lernerfahrungen erzählen, regen zur Reflexion an. Die Lehrkraft kann in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich lernen. Sie werden nicht von der Lehrkraft mit Wissen gefüllt, sondern eignen sich Fertigkeiten und Kenntnisse selbst an. Dabei hilft es, aktiv zu sein, was allerdings für viele Flüchtlingskinder neu ist und erst geübt werden muss. Erfahrungen mit körperlichen Strafen in der Schule Im Zusammenhang mit den bisher erlebten Unterrichtsmethoden steht auch die Anwendung von Gewalt durch die Lehrkraft. Je nach Herkunftsland und besuchtem Schultyp, teilweise auch abhängig von einzelnen Lehrkräften, bringen viele Schülerinnen und Schüler Erfahrungen von körperlicher Gewalt und Demütigungen vor der Klasse mit. Klassische Bestrafungsmethoden bestehen neben Schlägen auch darin, dass Schülerinnen und Schüler in anstrengenden und demütigenden Positionen verharren müssen. Wenn sie sich bewegen, weil sie sich abstützen oder anders entlastende Positionen einnehmen wollen, werden sie noch zusätzlich bestraft. Das passiert normalerweise vor den Augen der Klasse. Gründe für Bestrafungen können mangelnde Konzentration, eine falsche Antwort oder auch nur ein unangespitzter Bleistift sein. Vermittlung von Sicherheit vor körperlichen Strafen im Unterricht Eine zielführende Methode, um die Angst vor Strafen im Unterricht abzubauen, ist ein Klassengespräch über die Rechtslage in Deutschland. Es sollte nicht in den allerersten Stunden eines neuen Schuljahrs stattfinden, sondern erst, wenn sich eine gewisse Vertrauensbasis in der Klasse herausbilden konnte. Viele Jugendliche beeindruckt es sehr, wenn sie erfahren, dass eine prügelnde Lehrkraft in Deutschland von der Polizei abgeholt werden würde. Inwieweit in diesem Gespräch auf die Erfahrungen der Jugendlichen eingegangen wird, sollte ihnen selbst überlassen bleiben. Die Rolle der Lehrkraft besteht vor allem darin, die Situation in Deutschland darzustellen. Falls Jugendliche von Strafen berichten und dabei lachen, was nicht ungewöhnlich ist, sollte dieser Schutzmechanismus nicht durchbrochen werden. Er ist ein wichtiges Werkzeug dafür, sich vor der Klasse mitteilen zu können, ohne das Gesicht zu verlieren. Wenn der Verdacht besteht, dass schwere Traumatisierungen in diesem Zusammenhang vorliegen, sollte das Gespräch kurz und auf die deutschen Verhältnisse bezogen bleiben. Dem oder den betreffenden Schülern sollte unter vier Augen die Betreuung durch eine pschologische oder pädagogische Fachkraft angeboten werden. Diskontinuität als erlebte Normalität Viele internationale Jugendliche müssen sich erst daran gewöhnen, dass die Schulpflicht in Deutschland konsequent durchgesetzt wird. Viele Lernbiografien sind von Diskontinuität gekennzeichnet. Faktoren wie weite Schulwege ohne Verkehrsanbindung, die Verpflichtung zur Lohnarbeit oder mangelnde Aufsicht und Kontrolle des Schulbesuchs auch bei kleinen Kindern führen dazu, dass Schülerinnen und Schüler nicht an Kontinuität gewöhnt sind. Der immer gleiche Tagesablauf, den Kinder und Jugendliche in Deutschland spätestens mit der Einschulung kennenlernen, stellt unter Umständen eine ermüdende, zermürbende Erfahrung dar. Ihr eigener Gestaltungsspielraum in Bezug auf ihren Tagesrhythmus ist für den größten Teil des Tages minimiert. Gewöhnung an den täglichen Schulbesuch Um die Kontinuität des Schulbesuchs zu fördern, ist eine gute Betreuung außerhalb der Schule wichtig. Daher sollte bei häufigen Fehlzeiten die Wohngruppe, die zuständigen Sozialarbeiterin oder den Sozialarbeiter, die Familie oder die Pflegefamilie kontaktiert werden. Teilweise ist zudem in den Familien Aufklärungsarbeit nötig. Auch der Umgang mit Krankheiten ist in verschiedenen Kulturen unterschiedlich. Während für einige Jugendliche Kopfschmerzen oder eine leichte Erkältung ein Grund sind, sich einen Tag zu erholen, sind deutsche Jugendliche daran gewöhnt, trotz kleiner Beschwerden, möglicherweise mithilfe von Medikamenten, zum Unterricht zu erscheinen. Hier muss jede Lehrkraft für sich abwägen, zu welchem Verhalten sie in diesem Fall rät. Einerseits ist Überbeanspruchung ungesund, vor allem, wenn dafür schon bei Kindern und Jugendlichen Medikamente verwendet werden, andererseits sollte die spätere Wirklichkeit im Arbeitsleben nicht außer Acht gelassen werden. Besondere Herausforderungen und die eigene Abgrenzung Schülerinnen und Schüler mit Fluchterfahrung bringen möglicherweise traumatische Belastungen mit, die von der Lehrkraft nicht aufgefangen werden können. Wenn Jugendliche in der Klasse depressive Symptomatiken zeigen, auffällig oft über Gewalt oder Tod sprechen, zeitweise nicht "ganz da" oder "sie selbst" zu sein scheinen oder andere Auffälligkeiten zeigen, sollte die Lehrkraft nicht versuchen, mit der Situation allein zurechtzukommen. Hier ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und sich früh Unterstützung durch psychologische oder pädagogische Fachkräfte zu holen. Die Überleitung an die Fachkraft Die Lehrkraft kann die Schülerin oder den Schüler in solchen Fällen unter vier Augen ansprechen und sagen, dass sie wahrgenommen hat, dass es dem oder der Jugendlichen nicht gut geht. Wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Lehrkraft und Schülern stabil ist, möchten diese dann häufig die Lehrkraft ins Vertrauen ziehen, die auch möglichst nichts weitersagen soll. Hier muss die Lehrkraft klar sagen, dass sie selbst keine psychologische Hilfe geben kann. Sie verweist an die entsprechende Fachkraft und vermittelt im Idealfall persönlich an diese, indem beispielsweise der erste Termin gemeinsam vereinbart wird. Viele Schülerinnen und Schüler finden es anfangs schwer, einer fremden Person persönliche Dinge anzuvertrauen. Die Lehrkraft kann an dieser Stelle unterstützend tätig sein, indem sie einerseits ihr eigenes Vertrauen gegenüber der Fachkraft zum Ausdruck bringt und sich andererseits inhaltlich aus der psychologischen Arbeit heraushält, sodass der oder die Jugendliche eine Bindung zur Fachkraft aufbaut.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ

Roboter-Alphabet: Wörter sammeln und ABC wiederholen

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für die Grundschule unterstützt fächerübergreifend den Aufbau von Schreibkompetenz, Wortschatz und technischem Grundwissen. Schülerinnen und Schüler wiederholen das ABC und verknüpfen es mit Begriffen aus der Welt der Automaten und Roboter. Technische Entwicklungen faszinieren die Lernenden der Grundschule und können daher in besonderer Weise zur Motivation im Unterricht genutzt werden. Die abenteuerliche Welt der Automaten und Roboter ist dabei ein Bereich, der im Zuge der Digitalisierung eine große Rolle spielt und an Bedeutung zunimmt. Roboter helfen uns im Alltag, erforschen fremde Planeten und kassieren im Supermarkt. Auch wenn sie an einigen Stellen Menschen ersetzen, erscheinen sie für Kinder nicht als Bedrohung, sondern als Neuerung der Technik, der sie neugierig und aufgeschlossen gegenüberstehen. Viele Schülerinnen und Schüler haben in ihrer Freizeit bereits Roboter aus Legosteinen gebaut oder gezeichnet. Einige bringen ein beeindruckendes technisches Wissen mit, das sie leider nur unzureichend in den Unterricht einbringen können. Mit diesem Arbeitsblatt verbinden die Lernenden ihre Kenntnisse mit Sprache und dem ABC. Sie sammeln Begriffe zum Thema Roboter und notieren für jeden Buchstaben des Alphabets ein Wort, das sie mit Robotern in Verbindung bringen können. Das Unterrichtsmaterial spricht sowohl Mädchen als auch vor allem Jungen der Grundschule an. Einsetzbar ist das Arbeitsblatt fächerübergreifend im Fach Sachunterricht im Rahmen von Sache und Technik oder Computer, Internet & Co. sowie auch in Sprache , Lesen und Schreiben, DaF oder DaZ. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler in Einzelarbeit Begriffe notieren, eignet sich das Material für eine Stillarbeitsphase zwischendurch, um Ruhe in den Unterricht zu bringen sowie auch für eine spontane (fachfremde) Vertretungsstunde . Neben der Schreibkompetenz können Sie mit der Aufgabe soziale Kompetenzen fördern, indem sich die Lernenden nach dem Prinzip von Think-Pair-Share im Anschluss an ihre Einzelarbeit mit einer Partnerin oder einem Partner über ihre Ergebnisse austauschen und gegebenenfalls Lücken füllen oder sich auf den besseren Begriff einigen. Auch auch Wettbewerb zur Motivation wäre möglich: Wer findet die meisten Wörter, die etwas mit dem Thema Roboter zu tun haben? Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sammeln Begriffe zum Thema Roboter und ordnen sie den Buchstaben des Alphabets zu. wiederholen das ABC und wenden es beim strukturierten Notieren eigener Wörter an. verknüpfen sprachliche Kompetenzen mit grundlegenden Vorstellungen zu Robotern, Automaten und Technik. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Arbeitsblatt strukturiert zur Sammlung und Ordnung thematischer Begriffe. dokumentieren eigene Ideen zum Thema Roboter übersichtlich nach alphabetischer Vorgabe. erschließen technische Begriffe aus Vorwissen, Alltagserfahrungen und Unterrichtsgesprächen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler vergleichen eigene Wortlisten mit den Ergebnissen anderer Lernender. ergänzen fehlende Begriffe gemeinsam in Paararbeit oder im Think-Pair-Share-Verfahren. begründen die Auswahl passender Roboter-Begriffe nachvollziehbar und wertschätzend.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe

Wirkung von Schönheitsidealen erörtern

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt für das Fach Ethik der Klassen 8–9 liefert Schülerinnen und Schülern Impulse wie Schönheitsideale durch Medien und soziale Netzwerke geprägt werden und welchen Einfluss diese auf das Konsumverhalten und die Identitätsbildung haben. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren, welche Orientierung Friseurinnen und Friseure in ihrem Berufsalltag bieten können. Die Auffassung von Schönheit ist nicht nur Geschmackssache, sondern unterliegt auch sich wandeln-den gesellschaftlichen Kriterien. Friseurinnen und Friseure kommen in Ausübung ihres Berufes intensiv in Kontakt mit Menschen und deren individuellen Schönheitsbildern. Entscheidend geprägt wird das Schönheitsbild in unserer Zeit unter anderem von den (Massen)medien. Insbesondere Influencerinnen und Influencer in den Sozialen Medien, wie beispielsweise Instagram oder Tiktok, können entscheidend mitprägen, was "schön" ist und was nicht. Doch der individuell aufgefasste Schönheitsbegriff spiegelt immer auch die Persönlichkeit. Denn wir kleiden und stylen uns so, wie wir auch gesehen werden möchten. Die Aufgaben des ergänzenden Arbeitsblatts fördern das kritische Denken der Schülerinnen und Schüler über Schönheitsideale, Individualität und die Rolle von Influencern in der heutigen Gesellschaft. Gleichzeitig regen sie dazu an, sich mit der Rolle der Friseurin/Stylistin und ihrer Aufgabe als Beraterin in Schönheitsdingen auseinanderzusetzen. Darüber hinaus führt das Arbeitsblatt den Beriff Body Positivity ein und regt die Schülerinnen und Schüler dazu an, sich mit dem Begriff und dem dahinterstehenden Konzept auseinanderzusetzen.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Leselust fördern: Schülerinnen und Schüler zum (eigenständigen) Lesen motivieren

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel zum Thema Leseförderung geht es darum, wie Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler unterstützen können, die wenig oder ungern lesen. Ziel dabei ist es, die Kinder und Jugendlichen so zu motivieren und zu unterstützen, dass sie auch außerhalb des Unterrichts lesen, zum Beispiel als Hausaufgabe. Kinder und Jugendliche, die zu Hause nicht oder wenig beim Lernen und Lesen unterstützt werden, haben es bei Schulschließungen und Online-Unterricht besonders schwer. In Bezug auf die Lesekompetenzen kann das bedeuten, dass sich diese weniger schnell entwickeln als die von Mitschülerinnen und Mitschüler, die von den Eltern stärker gefördert werden. Dabei macht gerade beim Lesen die Übung den Meister. Doch wie lassen sich Schülerinnen und Schüler motivieren, selbstständig zu Hause zu lesen? Lesestoff auswählen Je nachdem, ob Sie im Deutsch-Unterricht eine gemeinsame Lektüre lesen, im Fach-Unterricht Sachtexte bearbeiten oder in der Fördergruppe individuelle Leseförderung anbieten: Am Anfang stellt sich die Frage nach der Auswahl des Lesestoffs. Für Kinder und Jugendliche, die nicht viel oder nicht gern lesen, bietet die Stiftung Lesen eine Materialdatenbank an. Die empfohlenen Medien lassen sich nach Alter und Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen sowie nach Medienkategorie und Thema filtern: https://www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen/lese-und-medienempfehlungen#suche Für jüngere Kinder ist die Stoffauswahl etwas weniger schwierig: Die Geschichte muss spannend sein und der Altersgruppe entsprechen. Doch die stärkste Motivation ziehen kleinere Kinder aus dem Vorlesen, dem gemeinsamen Lesen und so weiter, also aus der sozialen Einbettung der Lesesituation. Für leseungewohnte Jugendliche kann die Stoffauswahl schwieriger sein. Ihre Erfahrungswelt und ihre Interessen entsprechen ihrem Alter, die Lesekompetenz hingegen einer niedrigeren Klassenstufe. Kinderbücher sind für diese Gruppe sehr demotivierend: Sie unterfordern die Jugendlichen inhaltlich und spiegeln ihnen durch Themen und Gestaltung wider, dass sie einen bestimmten Entwicklungsschritt noch nicht gemacht hätten. Für sie sind altersgerechte Geschichten in einfacherer Sprache motivierend. Diese können sie müheloser lesen als andere Literatur für ihre Altersgruppe. Trotzdem entsprechen Themen, Inhalte und Gestaltung ihren Interessen und ihrer Lebenswelt. Auch in der Wahl des Mediums lohnt es sich, gerade leseungewohnten Kindern und Jugendlichen entgegenzukommen. Zum Thema "Digitales Lesen" spricht die Stiftung Lesen ebenfalls Empfehlungen aus: https://www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen/digitales/ Vorlesen und Selbstlesen Doch wie lassen sich leseungewohnte oder -unwillige Schülerinnen und Schüler motivieren, zu Hause ein Buch, ein Tablet oder das Handy in die Hand zu nehmen und selbständig zu lesen? Jüngere Kinder lieben es normalerweise, wenn ihnen vorgelesen wird. Eine Vorleserunde im Online-Unterricht, bei der sie selbst in ihren Büchern mitlesen, kann ihnen als Einstieg dienen, einen Zugang zum Inhalt des Textes zu finden. Die Lehrkraft kann dann an der spannendsten Stelle aufhören und die Kinder auffordern, die Geschichte selbst zu Ende zu lesen. Am besten funktioniert das, wenn direkt nach der Vorleserunde Zeit dafür ist, sodass die Schülerinnen und Schüler die Spannung, die durch die Geschichte entstanden ist, möglichst zeitnah auflösen können. So stellt die Lehrkraft Verbindlichkeit her: Es wird normal, Geschichten selbst zu Ende zu lesen, weil die Schülerinnen und Schüler wissen möchten, wie sie ausgehen. Die Zeitspanne zwischen Vorlesen und Selbstlesen kann dabei im Laufe des Schuljahres verlängert werden. Wichtig ist, dass der aufgegebene Abschnitt die Schülerinnen und Schüler mengenmäßig nicht überfordert. Die Inhalte der Lektüre werden in der nächsten Unterrichtseinheit besprochen. Partner-Hausaufgaben Viele Kinder und Jugendliche, die nicht gern lesen, fühlen sich beim Lesen allein überfordert. Es kann ihnen helfen, wenn sie soziale Ansprache erhalten. Während für jüngere Kinder das Vorlesen durch die Lehrkraft einen solchen Impuls setzen kann, kann Jugendlichen das gemeinsame Lesen mit Mitschülerinnen oder Mitschülern helfen. Um das gemeinsame Lesen einzuführen, plant die Lehrkraft zunächst einige Einheiten während des Unterrichts. Sie ordnet die Schülerinnen und Schüler über die Lernplattform paarweise in Kleingruppen zu und gibt eine bestimmte Form des gemeinsamen Lesens vor, die in der Folgezeit so beibehalten wird. Eine Möglichkeit stellt das paarweise Lesen dar: Eine Person liest einen Absatz vor. Die andere Person hört zu und gibt das Gehörte in eigenen Worten wieder. Die erste Person gleicht die Wiedergabe mit ihrem eigenen Textverständnis ab. Dann liest die zweite Person den nächsten Absatz und so weiter. Über die Aufteilung des Lesestoffs und den auditiven Input fühlen sich viele Schülerinnen und Schüler entlastet. Sie trainieren das sinnentnehmende Lesen und haben die Möglichkeit, ihr Verständnis regelmäßig abzugleichen. Gleichzeitig üben sie das Vorlesen, ohne dabei vor der ganzen Klasse lesen zu müssen. Der Lernfortschritt, der über diese Methode erreicht werden kann, motiviert die Schülerinnen und Schüler häufig. Ist das Modell im Unterricht erprobt und etabliert, kann es auch für die Hausaufgabe und für die Leseförderung eingesetzt werden: Die Jugendlichen verabreden sich online paarweise zum Lesen, dann präsentieren sie die Ergebnisse ihrer Partnerarbeit in der nächsten Unterrichtseinheit. Videos aufnehmen Im Online-Unterricht können Formate genutzt werden, die im Präsenz-Unterricht teilweise deutlich umständlicher umzusetzen wären. Zum Beispiel lassen sich Videos der Kinder und Jugendlichen leicht über die gemeinsame Lernplattform zeigen. Auf diese Weise lassen sich gemeinsame Vorleseprojekte realisieren. Die Lehrkraft teilt einen Lesetext gleichmäßig auf die Schülerinnen und Schüler auf, sodass Textteile mit einem altersgerechten Umfang entstehen. Ist der Text eigentlich länger, kann die Lehrkraft selbst Textteile übernehmen oder einige Schülerinnen und Schüler bearbeiten mehrere Texte. Die Kinder oder Jugendlichen üben, ihre Texte zu Hause vorzulesen. Wenn sie das Gefühl haben, dass sie den Text flüssig lesen können, machen sie eine Videoaufnahme von sich. Die Lehrkraft macht sie darauf aufmerksam, dass sie auch mehrere Aufnahmen machen und dann die beste auswählen können. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt reichen alle Schülerinnen und Schüler ihre Videos ein. Die Lehrkraft schneidet sie zusammen oder spielt sie in der dafür eingeplanten Unterrichtseinheit nacheinander ab. Die Schülerinnen und Schüler hören nun die ganze Geschichte, vorgelesen von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. Im Anschluss können Verständnisfragen besprochen und inhaltliche Aufgaben bearbeitet werden. Fazit Um leseungewohnte Schülerinnen und Schüler zum Lesen zu bewegen, hilft es einerseits, Texte sorgfältig und den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen entsprechend auszuwählen. Eine weitere Hilfe stellt die soziale Einbindung dar: Häufig fühlen sich Kinder und Jugendliche, die wenig lesen, mit einem Text allein überfordert. Durch wechselnde Sozialformen wird das Lesen einfacher. Dabei bieten digitale Unterrichtsformate ganz eigene und vielfältige Möglichkeiten.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Studienwahl und Berufsfreiheit in der DDR

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt thematisiert die Einschränkungen für die Bürger der DDR bei der freien Studien- und Berufswahl im sozialistischen Bildungssystem. Von der Kinderkrippe über Schule und Lehre bis zum Studium war die Erziehung zu "sozialistischen Persönlichkeiten" in der DDR ein wichtiger Teil der Ausbildung. Einen Abitur- oder Studienplatz zu bekommen, war dabei nicht für jeden Interessierten möglich und hing weniger von den Leistungen des Einzelnen ab. Vielmehr fand eine strenge politische Auslese und eine starke Kontrolle seitens SED-Mitgliedern, FDJlern und linientreuen Lehrern statt. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten, wie die DDR die Berufs-/Studien- und Ausbildungswahl der Jugendlichen lenkte und lässt sie einen Vergleich zwischen DDR und Bundesrepublik vornehmen. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Ziele des Bildungssystems der DDR. können den Begriff "Berufslenkung" erklären. kennen die Einschränkungen bei der Studien- und Berufswahl und können Gründe für die Einschränkungen benennen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen gezielt Informationen aus Sachtexten und Zeitzeugenberichten über die Einschränkungen bei der Studien- und Berufswahl. vergleichen die Mechanismen der Berufswahl in der DDR mit denen in der Bundesrepublik. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren Vor- und Nachteile der verschiedenen Berufswahlmechanismen in der DDR und der Bundesrepublik.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Das Kriegsende: Internationale Blickwinkel auf den 8. Mai 1945

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Kriegsende 1945 recherchieren die Lernenden in einem umfangreichen Dossier der Deutschen Welle, welches auf die Beduetung des Kriegsendes weltweit eingeht. Historiker, Zeitzeugen und Experten aus elf Ländern kommen darin zu Wort.Der Zweite Weltkrieg forderte weltweit mehr als 55 Millionen Tote, darunter schätzungsweise 20 Millionen Zivilisten. 6 Millionen Juden wurden im größten Völkermord der Geschichte systematisch umgebracht. Von Neuseeland bis Kanada, von Brasilien bis Japan waren die Auswirkungen des Krieges auf allen Kontinenten zu spüren. Das Kriegsende allein aus deutscher Perspektive zu beleuchten, wäre daher verkürzt. Wer auf das Jahr 1945 in Berlin oder Dresden schaut, darf London, Paris, Warschau, Wolgograd oder Hiroshima nicht ausblenden. Gedenkkultur in der Diskussion Für die Schülerinnen und Schüler sollten die Texte der Wissenschaftler und Journalisten Auslöser sein, um sich mit der weltweiten Gegenwart der Kriegsspuren und der besonderen historischen Verantwortung der Deutschen auseinander zu setzen. Gleichzeitig ist die Art, wie Erinnerung und Gedenken an den Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Nationen gepflegt wird, ein idealer Ausgangspunkt für eine multiperspektivische Diskussion der Gedenkkultur in Deutschland, bei unseren europäischen Nachbarn und in der Welt (zum Beispiel in Russland). Der 8. Mai 1945 aus internationalen Blickwinkeln Anregungen zur Erarbeitung im Unterricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten internationale Positionen zur Bedeutung des 8. Mai 1945 (in Zweierteams oder Kleingruppen) und präsentieren ihre Ergebnisse. vergleichen die nationalen Perspektiven ausgewählter Länder. reflektieren und diskutieren die Wirkung und Instrumentalisierung von historischen Gedenkfeiern kritisch. recherchieren Informationen im Internet. Ein Datum - viele Erinnerungen Bei den offiziellen russischen Gedenkfeiern zum Sieg im "Großen Vaterländischen Krieg" wird der Hitler-Stalin-Pakt elegant übergangen. Die Franzosen betonen den Kampf der Résistance, um die Schmach der Kollaboration besser verwinden zu können. Und Bundeskanzler Schröder nutzt den 60. Jahrestag des Kriegsendes unter anderem, um die Bedeutung der EU-Erweiterung für eine friedliche europäische Zukunft zu betonen. Der Blick über den nationalen Tellerrand zeigt: Historisches Gedenken mischt sich leicht mit nationalen Perspektiven und der aktuellen politischen Agenda. Die Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag des Kriegsendes bieten daher einen idealen Anlass, um diese Einflussfaktoren auf die nationale Erinnerung und Gedenkkultur zu verdeutlichen. Geschichte und Geschichtsschreibung sind kein "Zustand", sondern ein lebendiger, multiperspektivischer Prozess. Das Kriegsende aus nationalen Blickwinkeln Zeitzeugen, Historiker und Experten aus Europa, Amerika und Asien schildern in dem Dossier in der Rubrik "Welt", welche Bedeutung der 8. Mai 1945 für ihr Land hat. Frankreich und Russland gedenken des Kriegsendes zum Beispiel bis heute mit einem nationalen Feiertag. Für Polen bedeutet das Datum allerdings keine uneingeschränkte Befreiung, denn die deutsche Besatzung wurde lediglich durch die sowjetische Fremdherrschaft abgelöst. Die Texte der Rubrik eignen sich gut, um die Bedeutung des Kriegsendes und die Spuren, die der Zweite Weltkrieg bis in die Gegenwart in den europäischen Nachbarländern, in Japan oder in den USA hinterlässt, im Unterricht zu analysieren und zu vergleichen. Folgende Fragestellungen (siehe Arbeitsblatt im Download) bieten sich für fast alle Quellen an: Welche Bedeutung hat der 8. (9.) Mai in dem jeweiligen Land heute? Wie wird er gefeiert? Wie wirkte sich der Zweite Weltkrieg auf das jeweilige Land aus? Wie reagierten die Bevölkerung und die Politiker auf die Kapitulation der Deutschen? Welche langfristigen Folgen hatte der Zweite Weltkrieg für die nationale Geschichte? Welche Bedeutung hat das Datum im nationalen Gedenken heute? Wodurch wird diese Gedenkkultur geprägt? Interviews, Bildquellen und eine Chronik Während Ian Kershaw, der britische Historiker und Hitler-Biograph, die Bedeutung des 8. Mai 1945 für Deutschland analysiert, äußert sich der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann zum aktuellen Interesse an der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Beide Interviews bieten sich zur Vertiefung an, insbesondere in der Sekundarstufe II. DW-World.de: Interview mit Wolfgang Wippermann Der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann weist im Interview mit DW-WORLD auf ein zunehmendes Interesse der jüngeren Generationen am Zweiten Weltkrieg hin. DW-World.de: Interview mit Michael W. Blumenthal "Auschwitz ist in der deutschen und jüdischen Geschichte Symbol des Nazimordens geworden", sagt W. Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums in Berlin. DW-World.de: Interview mit Ian Kershaw In Deutschland ist man sich oft uneinig gewesen, wie man sich an den Zweiten Weltkrieg erinnern sollte. Ian Kershaw erläutert die Bedeutung des 8. Mai 1945. Videos und Bildquellen Die Gedenkfeiern können gleichzeitig Anlass sein, zentrale Ereignisse des Zweiten Weltkriegs zu focussieren oder zu wiederholen. Hilfreich sind dabei die übersichtliche Chronik, die über die wichtigsten Ereignisse und Etappen des Krieges informiert, oder die Fotostrecken und Kurzvideos zu zentralen Ereignissen wie dem D-Day, der Auschwitz-Befreiung oder der Blockade Leningrads. Politik und Geschichte In der Sekundarstufe II kann der Focus zusätzlich auf offizielle Reden nationaler Politiker zum 60. Jahrestag des Kriegsendes gelegt werden. Sie belegen oder widersprechen gegebenenfalls den Punkten, die im Dossier der Deutschen Welle angesprochen wurden. Ein Vergleich lohnt sich und zeigt, dass die Geschichte keinesfalls passé ist. Weitere internationale Perspektiven aus Europa, Asien oder Südamerika finden Sie im oben genannten Dossier in der Rubrik "Welt".

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fußball-Kinder

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Fußball ist bei Groß und Klein eine beliebte Sportart. Dabei geht es um weit mehr, als "nur" einen Ball zu kicken – Fußball fördert Kondition und Koordination sowie soziale Kompetenzen. Dieses Unterrichtsmaterial für die Grundschule geht auf Wortschatz sowie Ablauf und Regeln rund um Fußball ein. Dabei wird auch das Miteinander in der Sportart aufgegriffen. Fußball gehört zu den beliebtesten Sportarten, viele Menschen interessieren sich dafür. Dabei spielen weder Alter noch Herkunft oder Wohnort eine Rolle, der Sport scheint alle zu vereinen. Die Geschichte dieser internationalen Ballsportart reicht weit in die Vergangenheit zurück. Das Interesse daran ist ungebrochen – sei es als Freizeitsport oder Hobby, zu Welt- oder Europmeisterschaften sowie anderen Turnieren. Diese Materialien greifen das Thema Fußball auf und bieten die Möglichkeit, im Unterricht vielseitig eingesetzt zu werden. Ein vielseitiger und anspruchsvoller Mannschaftssport Beim Fußball werden nicht nur motorische Fähigkeiten gefördert, sondern auch kognitive Fertigkeiten und die Koordination. Außerdem entwickeln Mitspielerinnen und Mitspieler in diesem Mannschaftssport zahlreiche soziale Kompetenzen, beispielsweise Toleranz und Teamfähigkeit. Viele Kinder kennen diese Sportart, auch wenn sie keine Fußball-Fans sind, und spielen vielleicht sogar selbst in einem Verein oder haben schon einmal eine Meisterschaft verfolgen können. Das Thema im Unterricht Das Thema knüpft an die Lebenswelt der Lernenden an und das Material vermittelt anhand kurzer, einfacher Sätze und authentischen Fotos Wissenswertes aus dem Bereich "Sport und Bewegung". Den Rahmen bildet ein Fußballspiel, bei dem Mädchen und Jungen sowie ihre Trainerin Einblicke in Spiel und Miteinander geben. Dabei erweitern die Lernenden auf anschauliche Art und Weise zum einen ihren themenspezifischen Wortschatz, zum Beispiel Trikot, Torwart, Stutzen und Fußballschuhe, und lernen typische Ausdrücke wie "der Ball ist im Aus" und "toll/gut/nicht gehalten" kennen. Zum anderen erfahren sie Wissenswertes über Spielablauf (wie viele Mitspielerinnen und Mitspieler gibt es auf dem Spielfeld?) und Regeln (Foul, Elfmeter, Rote Karte). Im Fokus des Arbeitsmaterials steht außerdem das Miteinander im Sport. Dieser Aspekt kann im Unterricht vertieft werden. Da dementsprechend das Thema inhaltlich geöffnet wird, können auch verstärkt Schülerinnen und Schüler angesprochen werden, die ein weniger ausgeprägtes Interesse am Fußballsport teilen. Denkbar wäre, Aspekte wie einen toleranten Umgang und ein gelungenes Miteinander aufzugreifen. Die Schülerinnen und Schüler könnten diesbezüglich in den Austausch gehen und diskutieren. Auch bietet sich an, im Anschluss weitere Sportarten zu thematisieren und den Unterricht interessengeleitet zu gestalten. Dieses Material kann je nach Schulstufe und Lerngruppe vielseitig im Unterricht eingesetzt werden und bietet eine Reihe an Anknüpfungspunkten.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe

Wochenplan Französisch – Journal de mes activités: parler d’un film

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial zum Thema "Journal de mes activités: parler d’un" film setzen die Schülerinnen und Schüler ihr individuelles, von der Lehrperson begleitetes Tagebuchprojekt fort, welches verschiedene Kompetenzen abdeckt. Zum einen haben sie diesmal die Möglichkeit, Wortschatz und Wortfeld rund um die Themen Film und Filmkritik zu wiederholen beziehungsweise zu erweitern und zu vertiefen. Zum anderen können sie ein ästhetisches, künstlerisch-bildnerisches Produkt erstellen, das Text, Bild und Zeichnung auf kreative Weise vereint. Die Lehrperson motiviert ihre Schülerschaft, ihr persönliches Tagebuch fortzuführen, in welchem heute ein Spielfilm ihrer Wahl präsentiert und kreativ umgesetzt werden soll. Dieser Ansatz fördert somit – neben dem eigenständigen Arbeiten – Schreibkompetenzen, authentische Reflexion und kreative Produktion in der Zielsprache. Das Unterrichtsmaterial kann selbstverständlich jenseits der aktuellen Krise für individuelles und differenziertes Arbeiten genutzt werden. Dabei knüpft dieses Arbeitsmaterial direkt an das Tagebuchprojekt Journal de mes activités à la maison an, wobei die Schülerinnen und Schüler ihre Aktivitäten daheim beschreiben. Als Ergänzung zu dieser Einheit dient außerdem das Arbeitsmaterial Journal de mes activités: La musique que j'aime . Journal de mes activités: parler d'un film Die Lehrperson motiviert ihre Schülerinnen und Schüler dazu, ihr angefangenes Tagebuch weiterhin individuell zu gestalten. Dieses spiegelt auf reale, authentische Weise ihre Eindrücke sowie Beurteilungsvermögen zu einem Film ihrer Wahl wider. Vorkenntnisse Lexikalische Kenntnisse über Filmthema und -kritik werden vorausgesetzt. Diese dienen als Grundlage für die Erweiterung beziehungsweise Vertiefung des Wortschatzes zum Zweck der eigenständigen Verschriftlichung produktiv-kreativer Texte und Erlebnisberichte. Didaktische Analyse Tagebucheinträge sind eine sehr motivierende Textsorte für Lernende jeder Altersstufe. Die Didaktik dieser Unterrichtseinheit erfordert eigenverantwortliches, zielsprachliches Lernen. Mit dem Einsatz eines Tagebuchs legt die Lehrperson den Fokus auf einen handlungs- und erlebnisorientierten Ansatz, in dem die Zielsprache erlernt, verwendet und vertieft wird und in dem Aktivitäten ausgeführt werden, die eigenständige, kreative Fähigkeiten entwickeln helfen, fast im Sinne eines "journal intime". Methodische Analyse Das Tagebuch setzt auf eigene, von den Schülerinnen und Schülern produzierte Texte, deren Länge beliebig lang oder kurz und deren sprachliche Qualität unterschiedlich gut sein können. Es ist deshalb unablässig, alle Textarten und -sorten zuzulassen, denn die kreative Produktion der Schülerinnen und Schüler steht im Vordergrund. Im Tagebuch haben die Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise die Möglichkeit, real und in der Zielsprache ihre eigenen Erlebnisse und Aktivitäten festzuhalten und zu dokumentieren, die sich von denjenigen der Mitschülerinnen und Mitschüler unterscheiden. Die Lehrperson hat auch die Möglichkeit, die Lernenden per Videokonferenz individuell oder in Kleingruppen (3 bis 4 Personen) bei Fehlerkorrekturen oder Verständnisfragen wertvoll zu unterstützen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr Wissen und den Wortschatz zum Themenfeld Film und Filmkritik. trainieren und erweitern ihre Sprachkompetenz im Bereich der schriftlichen Produktion und der kreativen Ausdrucksfähigkeit. verarbeiten ihre Eindrücke zum Film. entwickeln ihre Beurteilungskompetenz. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden selbständig das Internet als Lern- und Informationsmedium. recherchieren fehlende Lexik via eines Online-Wörterbuchs. gestalten Text- und Bildprodukte anhand diverser Medien. setzen sich mit der genauen Beschreibung einer ausgewählten Filmsequenz auseinander. erleben mehrkanaliges Lernen durch handlungs- und erlebnisorientierte Aktivitäten. Personal- und Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben das individuelle Lernen und freie Arbeiten im Rahmen einer Wochenplanarbeit. halten virtuell soziale Kontakte zu anderen Lernenden. üben erlebnisorientiertes und kooperierendes Lernen durch gegenseitigen Austausch und Unterstützung. erfahren positives Feedback und sind stolz auf Ihre Produkte.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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