• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle7
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

UNESCO-Projektschule: Friedrich-Fröbel-Schule Viernheim

Fachartikel

Aufgrund ihrer Leitgrundsätze der kulturellen Praxis, des sozialen Lernens sowie der kulturell-ästhetischen Bildung und ihrer praxisbezogenen Umsetzung ist die Friedrich-Fröbel-Schule in Viernheim seit 2012 als mitarbeitende UNESCO-Projektschule anerkannt.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten

Der Konjunktiv im Nebensatz

Kopiervorlage / Interaktives / Video

Dieses interaktive Arbeitsmaterial vermittelt die Verwendung des lateinischen Konjunktivs im Nebensatz. Ein Erklär-Video fasst die Verwendungsweise sowie die Übersetzungsmöglichkeiten zusammen. In verschiedenen interaktiven Übungen und auf einem Arbeitsblatt kann die Verwendung des Konjunktivs im Nebensatz trainiert werden. Den Einstieg in die Sequenz rund um den Konjunktiv im Nebensatz bildet ein Erklär-Video , das spielerisch und lernendengerecht, aber dennoch zielorientiert einen Überblick über die Bereiche des Grammatik-Themas gibt. Das Video geht strukturiert vor und arbeitet sich systematisch vom Großen zum Kleinen, sodass durch die kleinschrittige Vorgehensweise niemand über- oder unterfordert wird. Ergänzt wird das Erklär-Video durch ein Arbeitsblatt , das die wichtigsten Informationen zum Konjunktiv im Nebensatz zusammenfasst. In sechs interaktiven Übungen trainieren die Lernenden die Anwendung des Konjunktivs im Nebensatz. Sie üben das Übersetzen des Konjunktivs, den Einsatz passender Subjunktionen, die richtige Verwendung des Zeitverhältnisses und die Bildung lateinischer Konjunktiv-Formen. Ergänzend zu diesem Arbeitsmaterial kann auch das interaktive Material "Die Modi im Latein-Unterricht: der Konjunktiv" eingesetzt werden, das die Formenbildung sowie die Verwendung des Konjunktivs im Hauptsatz thematisiert. Der "Konjunktiv im Nebensatz" im Latein-Unterricht Im Lateinischen ist die Grammatik eine der größten Herausforderungen für die Schülerinnen und Schüler. Insbesondere die verschiedenen Tempora und Modi, die alle im Laufe des Spracherwerbs von den Lernenden beherrscht werden müssen, bringen viel Übungsaufwand mit sich. Besonders kompliziert ist das Erlernen des Konjunktivs, da er im Deutschen sehr selten und umgangssprachlich nicht immer richtig verwendet wird. Zudem wird er im Lateinischen anders eingesetzt als im Deutschen, sodass er nicht immer übersetzt wird. Das Ziel dieser Einheit ist, genau hierfür eine übersichtliche Lösung zu bieten. Den angehenden Latinistinnen und Latinisten soll ermöglicht werden, ohne großes Kopfzerbrechen oder größere Schwierigkeiten einen guten Überblick über den Konjunktiv im Nebensatz zu erhalten und mit einiger Übung zu Konjunktiv-Profis zu werden. Vorwissen Um den Konjunktiv im Nebensatz meistern zu können, ist es wichtig, dass die Lernenden bereits mit dem Konjunktiv im Hauptsatz vertraut sind. Didaktisch-methodische Analyse Damit der Modus "Konjunktiv" schon bald keine Unklarheiten mehr aufwirft, wird er in diesem Arbeitsmaterial besonders anschaulich und spielerisch vermittelt. Übungen zum Training und zur Wiederholung, die in der Schule oder zu Hause genutzt werden können, festigen das Erlernte. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verständlichkeit der Erklärungen und auf dem Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler, damit sie nicht bereits im ersten oder zweiten Lernjahr Gefahr laufen, die Motivation zu verlieren. In einer Mischung aus Interaktion, eigenverantwortlichem Lernen und Hilfestellung durch die Lehrkraft soll ein optimales Lernklima erzeugt werden, in dem ein großer Lernfortschritt für alle Schülerinnen und Schüler erzielt werden soll. Die interaktiven Übungen können auch in Paararbeit bearbeitet werden. So kann durch gegenseitige Hilfestellungen die soziale Kompetenz der Lernenden geschult werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können den Konjunktiv im Lateinischen bilden. kennen die Einsatzmöglichkeiten des Konjunktivs im lateinischen Nebensatz und deren deutsche Übersetzung. verknüpfen Formenbildung und Ausdrucksfähigkeit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich Lerninhalte durch ein Erklär-Video. üben verschiedene lateinische Phänomene in interaktiven Übungen. nutzen interaktiven Übungen als Möglichkeit, den eigenen Lernstand zu überprüfen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben und wiederholen die Unterrichtsinhalte zum lateinischen Konjunktiv selbstständig.

  • Latein
  • Sekundarstufe I

The UK's politics and parties: interaktives Arbeitsmaterial

Interaktives

In diesem interaktiven, digitalen Arbeitsmaterial recherchieren die Schülerinnen und Schüler im englischsprachigen Netz nach Informationen zu Parteien, Institutionen und zur "Royal Family" und stellen die Ergebnisse in Form von PowerPoint-Präsentationen vor. Ziel ist es, ein fundiertes Wissen zur politischen Landschaft des United Kingdom zu gewinnen und begründet Stellung zu einer Parteienpräferenz zu nehmen. Mit diesem digitalen, interaktiven Arbeitsmaterial können sich Ihre Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die politischen Parteien und Institutionen in Großbritannien verschaffen. Dabei erhalten sie eine digitale Arbeitsseite mit Arbeitsaufträgen, die mit Videos und möglichen englischsprachigen Recherchelinks gespickt zu einer intensiven Internetrecherche zur politischen Landeskunde des United Kingdom einladen. Im Sinne der Binnendifferenzierung können die Linkvorschläge als Unterstützung des Rechercheprozesses genutzt (jedoch durchaus mit eigenen erweitert werden) sowie verschiedene Sozialformen je nach Lerngruppe gewählt werden. Ebenso ist es möglich, Einzelaufgaben an verschiedene Gruppen zu verteilen, die im Anschluss ihre Ergebnisse per PowerPoint-Präsentationen veranschaulichen. Ziel dieses Arbeitsmaterials ist es, einen guten Überblick über grundlegende politische Strukturen, Institutionen und Parteien zu bekommen und sich eine eigene politische Meinung auf Basis dieses Wissens zu bilden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen politische Institutionen, Strukturen und Parteien Großbritanniens kennen. schulen ihr Leseverstehen sowie Hörsehverstehen in der englischen Sprache. bilden sich eine eigene politische Meinung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielorientiert auf englischsprachigen Webseiten. präsentieren Ergebnisse verständlich und anschaulich per PowerPoint. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. arbeiten selbstständig.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Konfliktherd Naher Osten: Israel und Palästina

Unterrichtseinheit

Die Meldungen über palästinensische Anschläge in Israel oder blutige Militäraktionen der israelischen Armee in den besetzten Gebieten schaffen es nur noch selten auf die Titelseiten der Zeitungen. Das private Genfer Friedensabkommen lässt Hoffnung keimen, auch wenn es von staatlicher Seite nicht unterzeichnet wurde. Doch die Ursachen des israelisch-palästinensischen Konflikts wurzeln tief.Rückt der Frieden im Nahen Osten ein Stückchen näher? Neue Erwartungen weckte die "Genfer Friedensinitiative" Anfang Dezember. Bekannte Größen der internationalen Politik, unter ihnen auch einige Friedensnobelpreisträger, unterzeichneten den Plan für eine friedliche Beilegung des Nahost-Konflikts. Doch die Initiative ist nicht die erste: Schon oft haben Politiker versucht, in der Region Frieden zu schaffen - bislang ohne Erfolg! Seit Jahrzehnten beschäftigt der Nahost-Konflikt die ganze Welt.Die Schülerinnen und Schüler sollen sich über die Entwicklung und die Hintergründe des israelisch-palästinensischen Konflikts informieren. die unterschiedlichen Interessen von Israelis und Palästinensern kennen lernen. sich der historischen, politischen und religiösen Dimensionen des Konflikts bewusst werden. das Internet als Informations- und Recherchemedium nutzen. Thema Konfliktherd Naher Osten: Israel und Palästina Autoren Wolfgang Bauchhenß und Michael Bornkessel Fach Politik, Sozialwissenschaften, Geschichte Zielgruppe Sek I und II, ab Klasse 10 Zeitaufwand je nach Intensität und Schwerpunktsetzung mindestens 3 Stunden Medien Computer mit Internetzugang Die Gründung des Staates Israel Wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs rief David Ben-Gurion 1948 den Staat Israel aus. Ben-Gurion hatte sich zuvor aktiv für die jüdische Besiedlung Palästinas eingesetzt und wurde der erste Ministerpräsident Israels. Bereits im Laufe des 19. Jahrhunderts hatten europäische Juden, die als "Zionistischer Kongress" organisiert waren, Pläne entwickelt, sich zwischen Mittelmeer und Jordan im alten Palästina anzusiedeln. In den Nationalstaaten, die im 19. Jahrhundert entstanden, litten die Juden zunehmend unter den Anfeindungen ihrer Mitbürger. So entstand eine jüdische nationale Bewegung, die einen eigenen Staat als politisches Ziel propagierte. Sie wählte Palästina und die Stadt Jerusalem aus, da sich viele Juden aus religiösen Gründen mit der Region besonders verbunden fühlten. Jüdische Einwanderung nach Palästina Schon vor dem Zweiten Weltkrieg wanderten Juden aus ganz Europa nach Palästina aus, das seit dem Ende des Ersten Weltkriegs im Auftrag des Völkerbunds unter britischer Verwaltung stand. Die Briten unterstützten diese Ansiedlung, obwohl das Land weitgehend von Arabern bewohnt wurde. Nachdem sich Probleme im Zusammenleben beider Gruppen ergaben, gleichzeitig aber nach dem Zweiten Weltkrieg tausende jüdischer Flüchtlinge aus Europa nach Palästina drängten, beschlossen die Vereinten Nationen 1947 die Teilung Palästinas. Parallel sollten ein israelischer und ein palästinensischer Staat entstehen. So sollten Palästinenser und Israelis in der Region friedlich zusammenleben. Interessenskonflikte seit der ersten Stunde Als sich die Briten 1948 aus der Region zurückzogen, war der Weg frei für die Staatsgründung Israels. Dies war allerdings nicht die Lösung der Probleme, sondern der Beginn einer langen, konfliktreichen Etappe im Nahen Osten. Die arabischen Nachbarstaaten hatten ihre eigenen Interessen in der Region und versuchten nun, die Juden zu vertreiben. Schon am Tag nach der Staatsgründung griffen Truppen aus Ägypten, Transjordanien, Syrien, dem Libanon und dem Irak Israel an. Nur die Uneinigkeit der Angreifer ermöglichte Israel einen militärischen Sieg. Israel konnte sein Staatsgebiet vergrößern. Ägypten und Jordanien eroberten mit der Westbank und dem Gazastreifen Landstücke, um die es in den folgenden Jahrzehnten immer wieder Auseinandersetzungen geben sollte. Durch diese Besetzung und Aufteilung des Landes scheiterte die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates. Vertreibung der Palästinenser Der erste arabisch-jüdische Krieg war auch Ausgangspunkt eines neuen Flüchtlingsproblems. Zwar hatten nun die jüdischen Flüchtlinge aus Europa Raum, doch gleichzeitig wurden hunderttausende Palästinenser aus dem Gebiet vertrieben. Die Nachbarstaaten weigerten sich, ihnen Land zur Verfügung zu stellen oder sie aufzunehmen. So entstanden riesige Flüchtlingslager, in denen noch heute tausende Palästinenser leben. Die Suezkrise (1956) Mit Syrien, Jordanien und Ägypten hatte Israel auf allen Seiten mächtige Nachbarn, die dem neuen jüdischen Staat feindlich gegenüberstanden. Besonders das Verhältnis zu Ägypten, das eine Vormachtstellung in der Region anstrebte, war angespannt. Nachdem Ägypten den Suezkanal (die Verbindung zwischen Mittelmeer und Rotem Meer, die den Seeweg von Europa nach Indien verkürzt) verstaatlicht hatte, griff Israel 1956 in Absprache mit Großbritannien und Frankreich seinen Nachbarn an. Die alten Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich versuchten nämlich auch nach ihrem Abzug aus der Region ihren Einfluss zu bewahren. Außerdem mischten sich die beiden Großmächte USA und Sowjetunion in den Konflikt ein: Die Sowjetunion hatte zuvor Ägypten Waffen geliefert; die USA waren an einer starken westlichen Stellung in der Region interessiert. Sie erreichten schließlich eine Beilegung der Krise, in der sich neben dem israelisch-arabischen auch der Ost-West-Konflikt spiegelt. Der Sechstagekrieg (1967) Ende der sechziger Jahre verschärfte sich die Lage im Nahen Osten erneut. Nachdem sich im Frühjahr 1967 israelische Truppen gegen syrische Angriffe wehren mussten und sich im Juni Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien und der Irak verbündeten, startete Israel einen Überraschungsangriff gegen seine Nachbarländer. Mit einem solchen Präventivschlag wollten die Israelis vor allem Ägypten treffen, das den strategisch wichtigen Suez-Kanal blockierte. Der Überraschungsangriff glückte: Obwohl die verbündeten Staaten den Ägyptern zur Hilfe eilten, waren sie untereinander immer noch zerstritten und besaßen keine gemeinsame Strategie. So gelang es den Israelis, die große Sinai-Halbinsel zu besetzen und weite Teile der ägyptischen, jordanischen und irakischen Luftwaffe zu zerstören. In den folgenden Tagen besetzte Israel zudem Ost-Jerusalem, Westjordanien, die Golanhöhen und den Gaza-Streifen. Die Nachbarstaaten mussten kapitulieren, und Israel begann rasch, die besetzten Gebiete zu besiedeln. Der Jom-Kippur-Krieg (1973) Sechs Jahre später griffen die Nachbarn Israel erneut an und eroberten einige Gebiete zurück. Der Jom-Kippur-Krieg ist nach dem wichtigsten jüdischen Feiertag benannt, an dem der Angriff begann: dem jüdischen Versöhnungstag. Diesmal zeigten die arabischen Staaten mehr Einigkeit und drohten den westlichen Unterstützern Israels mit einem Öl-Boykott. Der Krieg endete bald mit einem Patt, weil die Sowjetunion und die USA wieder diplomatisch eingriffen. Die Sowjetunion unterstützte die arabischen Staaten, die USA dagegen Israel. Die Gründung der PLO Nach dem Jom Kippur-Krieg tauchte in den späten sechziger Jahren eine neue Gruppe auf, die bald zum wichtigsten Gegenspieler der Israelis wurde: Die PLO (Palestine Liberation Organization - Palästinensische Befreiungsorganisation). Die Palästinenser waren nämlich die Hauptverlierer der Kriege in Palästina. Ursprünglich hatte die UNO vorgesehen, Palästina zwischen Juden und Arabern zu teilen. Doch während Israel seit seiner Staatsgründung mit jedem Krieg immer weiter wuchs, mussten die Palästinenser in die Nachbarstaaten fliehen. Schon 1949 zählte man über 700.000 Flüchtlinge, die in provisorischen Lagern unterkamen. Die Nachbarstaaten hatten selbst kein großes Interesse, den Flüchtlingen zu helfen - sie spekulierten selbst auf die von Israel besetzten Gebiete. Gewaltsamer Widerstand Die Palästinenser forderten ein arabisches Palästina mit einem Grenzverlauf wie zu Zeiten vor der Gründung Israels. Nach dem Sechstagekrieg übernahm Jasser Arafat, der heutige Präsident der Palästinenser, die Führung der PLO. Neben ihren politischen Forderungen machten die Palästinenser vor allem durch Gewalt auf sich aufmerksam: Sie entführten Flugzeuge und begingen Terroranschläge auf der ganzen Welt. Nachdem die PLO von Jordanien in den Libanon ausweichen musste, zerstörte Israel in einem blutigen Krieg gegen das Nachbarland die Infrastruktur der Organisation. Die Führungsspitze musste nach Tunesien ausweichen. Die Palästinenser, die in den von Israel eroberten Gebieten lebten, begannen dort mit einer neuen Form des Widerstands, der Intifada. Die erste Intifada 1987 bis 1994 Mit der Intifada wehrte sich die palästinensische Bevölkerung gegen die israelischen Besatzer. Jugendliche und Erwachsene warfen Steine gegen jüdische Einrichtungen und israelische Soldaten. Später dehnten die Palästinenser ihren Widerstand aus, indem sie streikten und Straßen blockierten. Die symbolträchtigen Bilder von Jugendlichen, die mit Steinen gegen eine gut ausgerüstete Armee vorgehen, gingen um die Welt und illustrierten die Forderung der Palästinenser nach Autonomie und einer Rückgabe der besetzten Gebiete. Süddeutsche Zeitung: Jassir Arafat - Präsident ohne Staat Wie der Untergrundkämpfer und Führer der PLO zum Präsident ohne Staat wurde. Spiegel online: Jassir Arafat Das Porträt skizziert auch die Folgen der politischen Entscheidungen des Palästinenserführers. Der Oslo-Prozess: gegenseitige Anerkennung In den neunziger Jahren zeichnete sich dann eine Entspannung zwischen Israelis und Palästinensern ab. 1991 saßen alle am Nahostkonflikt beteiligten Parteien auf einer historischen Konferenz in Madrid erstmals an einem Tisch. 1993 unterzeichneten Jassir Arafat und der damalige israelische Regierungschef Jizchak Rabin eine gegenseitige Anerkennung, das erste Oslo-Abkommen. Ein Jahr später unterschrieb Rabin auch einen Friedensvertrag mit dem Nachbarstaat Jordanien. Für ihre Rolle im Nahost-Friedensprozess erhielten Rabin, Arafat und der damalige israelische Außenminister Schimon Peres 1994 den Friedensnobelpreis. Mit Rabin stirbt die Hoffnung auf Frieden Doch kurz nachdem Israelis und Palästinenser 1995 in einem zweiten Oslo-Abkommen einen langsamen Abzug Israels aus dem Westjordanland vereinbarten, fiel Jizchak Rabin einem Mordanschlag zum Opfer. Der Täter war ein radikaler Israeli, der mit dem Friedensprozess nicht einverstanden war. Der 1996 gewählte Benjamin Netanjahu handelte zwar noch ein letztes Abkommen mit den Palästinensern aus, doch er setzte die in Oslo erzielte Übereinkunft nie vollständig um. Die zweite Intifada seit Ende 2000 Und so begann im Herbst 2000 die zweite Intifada. Ein provozierender Spaziergang des rechten israelischen Oppositionsführers Ariel Scharon auf dem Tempelberg in Jerusalem löste eine Welle der Gewalt aus: Der Tempelberg mit der Al-Aksa-Moschee ist für die Moslems heilig. Scharon wollte mit seinem Spaziergang verdeutlichen, dass die heilige Stätte unter israelischer Hoheit steht. Als israelische Sicherheitskräfte arabische Demonstranten beschossen, setzte sich eine blutige "Spirale der Gewalt" in Gang: die Al-Aksa-Intifada. Selbstmordanschläge, Bomben und Panzer Was mit Steinewerfern begann, ging nun über in eine Welle von Molotowcocktails, Autobomben und Selbstmordattentaten. Jeden palästinensischen Anschlag beantworteten die Israelis mit Angriffen auf palästinensische Siedlungen. Die Häuser palästinensischer Selbstmordattentäter werden beispielsweise systematisch von der Armee zerstört. Auf beiden Seiten wurden während der Intifada seit 2000 hunderte Menschen getötet. Die Israelis setzten Jassir Arafat unter Hausarrest: Sie kreisten seinen Amtssitz in Ramallah mit Panzern völlig ein. Doch obwohl sich der PLO-Chef von den Attentaten distanzierte, gingen die Anschläge weiter. Denn eine Vielzahl gewalttätiger Gruppen hatte sich längst selbstständig gemacht und von Arafat distanziert, zum Beispiel die radikalislamische Organisation Hamas. bpb: Informationen zur politischen Bildung Das Kapitel "Neue Konsenssuche" informiert über die Entwicklung des Nahost-Konflikts in den Jahren 1990 bis 2000. "Road Map" bislang ohne Erfolg Das so genannte Nahost-Quartett, bestehend aus den USA, der Europäischen Union, Russland und den Vereinten Nationen, versuchte im Frühjahr 2003 einen weiteren Vermittlungsversuch. Der "Fahrplan für den Frieden" ("Road Map to peace") sieht unter anderem die Bildung eines unabhängigen Palästinenserstaates bis zum Jahr 2005 vor. Gleichzeitig soll Israel den Bau jüdischer Siedlungen in besetzten Palästinensergebieten stoppen. Beide Seiten werden aufgefordert, auf Gewalt zu verzichten. Bislang konnte der Friedensplan jedoch beide Kontrahenten nicht überzeugen. Israel baut Sperrzaun Im Juni 2002 begann Israel mit dem Bau eines Sperrzauns aus Stacheldraht und Beton. Ziel dieser Maßnahme ist es, genau kontrollieren zu können, wer aus den palästinensischen Gebieten nach Israel kommt. Gewalttäter oder Selbstmordattentäter sollen so abgefangen werden. Bis Ende 2003 dürfte der Zaun eine Länge von 300 Kilometern erreichen. Durch den Bau geriet die israelische Regierung unter Ministerpräsident Ariel Scharon international in die Kritik. Die Palästinenser befürchten, dass der Sperrzaun eine De-Facto-Grenze schafft und palästinensisches Gebiet, das Israel seit 1967 besetzt, endgültig an Israel fällt. UNO drängt auf Realisierung des Friedensplans Die UNO hat sich inzwischen einstimmig hinter den internationalen Nahost-Friedensplan gestellt. Im Oktober verurteilte die UN-Vollversammlung den Sperrzaun als illegal und forderte den sofortigen Baustopp. Und der UN-Sicherheitsrat, das höchste Gremium der UNO, forderte Israel und die Palästinenser Ende November 2003 auf, sofort jegliche Gewalt und Provokation einzustellen. In Jerusalem erklärte der israelische Vize-Regierungschef jedoch, sein Land fühle sich nicht an die Resolution gebunden. Und auch nicht alle radikalen islamischen Palästinenserorganisationen sind bereit, ihren Kampf gegen den Staat Israel einzustellen. hagalil.com: Der Zaun und die Sicherheit Kritischer Kommentar zu den Auswirkungen des Grenzzauns auf die Bevölkerung und das Ansehens Israels. Die Genfer Friedensinitiative Mit der Genfer Friedensinitiative kam im Dezember 2003 überraschend ein neuer Vorschlag ins Gespräch. Den Plan haben palästinensische und israelische Politiker in einer privaten Initiative ausgearbeitet, ohne einen offiziellen staatlichen Auftrag. Bei einer Verwirklichung dieses Plans müssten beide Seiten Kompromisse eingehen: Israel müsste die besetzten Gebiete im Gaza-Streifen und der Westbank abgeben, wo dann ein unabhängiger Palästinenserstaat entstehen würde. Gleichzeitig müssten vier Millionen palästinensische Flüchtlinge auf ihr Rückkehrrecht nach Israel verzichten. Universität GH Kassel: AG Friedensforschung Die Genfer Friedensinitiative: Was steht in dem Abkommen? Welche Chancen hat der Plan? Zukunft im Nahen Osten ungewiss Ob der Friedensplan von Genf eine Zukunft hat, ist vollkommen ungewiss. Die offiziellen Vertreter von Israelis und Palästinensern, Premierminister Scharon und der Palästinenserpräsident Arafat, fühlen sich übergangen. Auch die besonders radikalen Vertreter beider Parteien sind gegen den Friedensplan, denn sie müssten zu viel aufgeben. So ging die Gewalt schon während der Genfer Konferenz weiter, indem radikale Palästinenser das Haus des palästinensischen Unterhändlers beschossen. Immerhin zeigt die Initiative, dass es nach Jahrzehnten der Gewalt und in einer schier ausweglosen Situation durchaus noch Hoffnung gibt und dass der die Welt in Atem haltende Konflikt eines Tages entschärft werden könnte. Deutsche Welle: Die Krise im Nahen Osten Das Dossier liefert Berichte und Hintergrundinformationen zur Lage im Nahen Osten und wird regelmäßig aktualisiert.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sport-Spiele mit Bechern

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial erhalten Lehrkräfte ein buntes Sammelsurium an Spielmöglichkeiten mit Wasser- oder Joghurtbechern. Spielspaß ist garantiert! Die vorgestellten Übungen können im Rahmen einer Einzel- oder Doppelstunde beliebig kombiniert werden. Die Aufgaben können in der Turnhalle oder auch auf einem Freigelände durchgeführt werden. Es sind Spiele für die gesamte Gruppe, aber auch für die Einzel- oder Partnerarbeit vorhanden. Zum Aufwärmen bieten sich die Staffelläufe oder Gruppenspiele an. Die Aufgaben für die Einzel- oder Partnerarbeit können den Schülerinnen und Schülern als Gesamtpaket angeboten werden. Hierzu sollte die Lehrkraft die Übungen vorab kurz vorstellen, gegebenenfalls Freiwillige die Aufgaben vorführen lassen. Alternativ können auch nur einzelne Aufgaben als Bewegungsintervalle im normalen Unterricht eingesetzt werden. Zum Abschluss der Stunde bieten sich eine ruhige Aufgabe wie "Becher-Umriss", "Becher-Massage" oder "Becher-Atem" an. Für die Aufgaben sind folgende Materialien bereitzuhalten: Wasser- oder Joghurtbecher Pylonen Tischtennis- oder andere kleine Bälle Tennis- oder kleine Gymnastikbälle Sprungseile oder Taue Die Teameinteilung für die Staffelläufe kann mittels unterschiedlich farbiger Becher erfolgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Laufausdauer. lernen einen Alltagsgegenstand als Hilfsmittel für sportliche Aktivitäten kennen. aktivieren ihre Wettbewerbsfähigkeit, Frustrationstoleranz und Anstrengungsbereitschaft. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich in ihren sozialen Fähigkeiten. nehmen Rücksicht, warten und erkennen die Fähigkeiten anderer an. erfahren sich als Mitglieder eines Teams.

  • Sport / Bewegung / Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I
Titelbild: Lingo Global-Drucklizenz – 01/24 "Vernetzte Welt"

Lingo Global-Drucklizenz – Ausgabe 01/24: "Vernetzte Welt?"

Unterrichtseinheit
0,25 €

In dieser Ausgabe von Lingo Global dreht sich alles um das Thema Infrastruktur und ihre Bedeutung für ein gutes Leben weltweit. Das Magazin bietet auf elf Seiten einen umfassenden Einblick in die globalen Herausforderungen rund um technische, soziale und Bildungsinfrastruktur und zeigt Lösungsansätze auf. Die Rubrik "Fakten finden" beschäftigt sich mit Statistiken zur Verteilung von Verkehrs- und Kommunikationssystemen, dem Zugang zu Bildung und sozialer Infrastruktur sowie der Bedeutung nachhaltiger Infrastruktur für den Umweltschutz. Auf einer Doppelseite wird die Entwicklung der Kommunikation vom Telefon bis zum Smartphone dargestellt, inklusive einer Diskussion zu den Folgen für Umwelt und Ressourcen. Außerdem werden Initiativen vorgestellt, die sich für nachhaltige Produktion und das "Recht auf Reparatur" einsetzen. In der Rubrik "Und jetzt du" finden die Lesenden praktische Tipps, wie sie im Alltag nachhaltiger handeln und sich für eine bessere Infrastruktur engagieren können. Neue und schwierige Wörter sind farblich markiert und am rechten Rand des Magazins aufgelistet, sodass Lernende auf A2-Niveau die Übersetzung in ihrer Muttersprache hinzufügen und diese vertiefend lernen können. Achtung : Bei diesem Produkt handelt es sich um eine professionelle Drucklizenz. Diese erhalten Sie als Direktdownload. Anschließend können Sie die Datei von einer Druckerei vor Ort drucken und heften lassen oder auch selbst ausdrucken. ((Link)) LINGO im CLIL-Unterricht für Deutsch als Fremd-/Zweitsprache (DaF/DaZ) "Lingo Global" ist für den DaF/DaZ-Unterricht nach dem CLIL-Ansatz ("Content and Language Integrated Learning") entwickelt und macht so integriertes Fremdsprachen- und Sachfachlernen möglich. Das Magazin erscheint viermal im Jahr inklusive jeweils einer Lehrkräftehandreichung mit didaktisch-methodischen Anregungen für den Einsatz im Unterricht in Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / DaF / DaZ / Pädagogik / Fächerübergreifend / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Learning colours, body parts, animals and numbers with carnival monsters

Kopiervorlage

Mittels dieses Arbeitsmaterials lernen die Schülerinnen und Schüler spielerisch Grundvokabular in den Bereichen "Farben", "Körperteile", "Tiere" und "Zahlen" durch die Auseinandersetzung mit und Kreierung von kleinen, bunten Karnevalsmonstern. Zugleich stehen ihnen dabei zwei binnendifferenzierte Arbeitsblätter zum Üben einfacher Satzstrukturen im Englischen sowie der Bildung des Verbs "(to) be" zur Verfügung. Dieses Arbeitsmaterial eignet sich zum Erlernen von Grundzahlen, -farben und von Körperteilen, zugleich aber auch zum spielerischen Wissenszuwachs bezüglich der Satzstruktur im Englischen und der Verwendung von "to be" im Singular und Plural. Dabei knüpft dieses Material thematisch an Karneval an und lässt die Schülerinnen und Schüler lustige, bunte Karnvalsmonster oder -masken mündlich sowie schriftsprachlich beschreiben und sie künstlerisch herstellen. Zwei Arbeitsblätter, die sich zur Binnendifferenzierung anbieten, unterstützen die Lernenden dabei. Diese Unterrichtseinheit eignet sich für jeden Lernstand, da die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden, wie detailliert sie ihre Masken oder Monster beschreiben. Der Bildimpuls im Arbeitsblatt 01 kann als Einführung dienen, indem die Lehrkraft die Lernenden fragt, was sie sehen. Im Sinne eines schnellen und spielerischen Lernprozesses bietet es sich hier unbedingt an, den Wortschatz der Themenbereiche body parts , colours , numbers und animals theatralisch zu verbalisieren und pantomimisch darzustellen. Im nächsten Schritt werden die wichtigsten Vokabeln an die entsprechenden Stellen in die Projektion geschrieben. Alternative: Die Lehrkraft präpariert Vokabel-Kärtchen, die die Schülerinnen und Schülern ziehen und die sie dann an die entsprechende Stelle in der Projektion anbringen müssen. Dabei zeigt die Lehrkraft auf eine Stelle und fragt: "What is this?", um nach Anbringen der Karte zu verdeutlichen: "Yes, this is an arm. / Yes, these are two legs." Die Projektion bleibt bestehen, während die Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden können, ob sie Arbeitsblatt 01 mit weniger oder Arbeitsblatt 02 mit mehr Hilfsstellungen bearbeiten möchten. Auch in der Sozialform kann hier binnendifferenziert werden, denn die Lernenden können hier sowohl in Einzel-, als auch in Paararbeit tätig werden. Nach Beendigung können sie einem Arbeitsteam oder der Klasse ihre Monster präsentieren. Alternative: Die Monsterzeichnungen werden gesammelt, jedes Kind zieht ein Bild, beschreibt es in der Klasse und spekuliert, wer dieses Monster gemalt haben könnte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Grundwortschatz zu Zahlen, Tieren, Farben und Körperteilen. sprechen und schreiben einfache Sätze. unterscheiden zwischen der Singular- und Pluralform von "(to) be". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen die gestaltete Projektionsfläche als Wortschatz-Unterstützung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig. arbeiten kooperativ.

  • Englisch
  • Primarstufe

Muttertag in der Grundschule: Rätselbuch gestalten und kreativ arbeiten

Kopiervorlage
4,99 €

Mit diesem Rätselbuch gestalten Grundschulkinder ein persönliches Muttertagsgeschenk und setzen sich zugleich mit der Bedeutung des Muttertags auseinander. Kreative Aufgaben verbinden Gestalten, Schreiben und Nachdenken über Familie und Wertschätzung. Diese Unterrichtseinheit zum Muttertag in der Grundschule verbindet kreatives Arbeiten mit einer altersangemessenen Reflexion über Wertschätzung, Fürsorge und Familienalltag . Im Mittelpunkt steht ein Rätselbuch zum Muttertag , das von den Schülerinnen und Schülern gestaltet und mit persönlichen Inhalten gefüllt wird. So entsteht ein individuelles Geschenk, das nicht nur Freude bereitet, sondern auch zur bewussten Auseinandersetzung mit der Rolle der Mutter im Alltag anregt. Ausgangspunkt der Einheit ist die Idee, den Muttertag nicht ausschließlich als Bastel- oder Geschenk-Anlass zu behandeln, sondern ihn inhaltlich zu erschließen. Die Lernenden setzen sich mit den Aufgaben, Wünschen und Belastungen ihrer Mutter auseinander und reflektieren, wie familiäre Sorgearbeit im Alltag wahrgenommen und wertgeschätzt werden kann. Auf diese Weise eröffnet das Material einen kindgerechten Zugang zu Fragen von Anerkennung, Verantwortung und Zusammenleben in der Familie . Die Kinder bearbeiten dazu kreative und spielerische Aufgaben, lösen oder gestalten Rätsel und verfassen persönliche Botschaften. Dabei werden Schreiben, Nachdenken, Gestalten und soziales Lernen sinnvoll miteinander verknüpft. Das Rätselbuch kann im fächerübergreifenden Unterricht der Grundschule eingesetzt werden und eignet sich besonders für offene Unterrichtsformen, projektorientiertes Arbeiten oder besondere Anlässe rund um den Muttertag. Die Unterrichtseinheit ermöglicht damit einen sensiblen und praxisnahen Zugang zum Thema Muttertag und unterstützt Kinder dabei, familiäre Beziehungen bewusster wahrzunehmen und Wertschätzung kreativ zum Ausdruck zu bringen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Bedeutung des Muttertags im familiären und gesellschaftlichen Kontext. verfassen persönliche Texte und Botschaften adressatengerecht für ein Rätselbuch zum Muttertag. gestalten ein individuelles Produkt, das kreative, sprachliche und inhaltliche Elemente verbindet. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Arbeitsmaterialien strukturiert zur Erstellung eines zusammenhängenden Rätselbuchs. kombinieren Text, Gestaltung und Bild gezielt zur Präsentation eigener Inhalte. dokumentieren Arbeitsergebnisse übersichtlich und ansprechend in einem gestalteten Produkt. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren familiäre Aufgaben, Wünsche und Sorgen aus einer wertschätzenden Perspektive. zeigen Anerkennung für Fürsorge und Unterstützung im Familienalltag. tauschen sich respektvoll über familiäre Erfahrungen und persönliche Sichtweisen aus.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Tiergesichter schminken

Kopiervorlage

Diese Kopiervorlage für die Primarstufe unterstützt den Bereich Kunst. Die Schülerinnen und Schüler lernen am Beispiel einer Katze, wie sie ein Gesicht schrittweise in ein Tiergesicht verwandeln, und gestalten anschließend ihr eigenes Lieblingstier. Die Kopiervorlage bietet Schülerinnen und Schülern der Primarstufe einen kreativen Zugang zum Gestalten mit Farbe, Form und Fantasie. Im Mittelpunkt steht die Idee, sich mithilfe von Schminke in ein Tier zu verwandeln. Damit greift das Arbeitsblatt ein motivierendes Thema auf, das besonders zu Karneval und Fasching , aber auch unabhängig davon in kreativen Unterrichtsphasen eingesetzt werden kann. Zunächst zeigt das Material am Beispiel einer Katze , wie ein Gesicht Schritt für Schritt in ein Tiergesicht verwandelt werden kann. Die Lernenden erkennen, welche gestalterischen Merkmale ein Tiergesicht prägen, etwa typische Formen, Linien, Farben oder Muster. Anschließend wählen sie ihr eigenes Lieblingstier aus und übertragen ihre Idee auf eine Gesichtsvorlage. So üben sie, eine Gestaltungsidee zu entwickeln, bildnerisch umzusetzen und bewusste Entscheidungen zu treffen. Das Arbeitsblatt ist dem Bereich Kunst zugeordnet und eignet sich als Einzelarbeit, kreative Übungsphase oder Vorbereitung auf ein gemeinsames Klassenprojekt. Besonders anschlussfähig ist der Einsatz, wenn die Ergebnisse in der Klasse verglichen werden: Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, in welche Tiere sie sich verwandeln möchten, und nehmen die unterschiedlichen Gestaltungsideen wahr. Als Abschluss kann ein " Fest der Tiere" gestaltet werden, bei dem die Lernenden ihre Entwürfe praktisch aufgreifen. So verbindet das Material künstlerisches Gestalten, Körper- und Rollenwahrnehmung, Fantasie sowie soziale Kommunikation in einer kindgerechten Aufgabe für die Grundschule. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben typische Merkmale ausgewählter Tiergesichter wie Farben, Formen, Linien und Muster. gestalten eine Gesichtsvorlage passend zu einem selbst gewählten Lieblingstier. wenden eine Schritt-für-Schritt-Anleitung an, um ein Tiergesicht bildnerisch zu entwickeln. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen eine Kopiervorlage strukturiert zur Planung und Umsetzung einer Gestaltungsidee. entnehmen der beispielhaften Schminkanleitung visuelle Hinweise für die eigene Arbeit. dokumentieren ihre Tieridee durch farbliche und formale Gestaltung auf der Gesichtsvorlage. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler vergleichen eigene Tiergesichter mit den Gestaltungsideen anderer Lernender. begründen die Auswahl ihres Lieblingstiers und zentrale gestalterische Entscheidungen. wertschätzen unterschiedliche kreative Lösungen beim gemeinsamen Austausch in der Klasse.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe

Namenskunde im Unterricht: Die Bedeutung von Vor- und Nachnamen

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsblatt recherchieren die Lernenden die Herkunft und Bedeutung ihres eigenen Vor- und Nachnamens. So verbinden sie Internetrecherche, Namenskunde und die Reflexion über Sprache und Identität auf motivierende Weise. Das Arbeitsmaterial eröffnet einen niedrigschwelligen Zugang zur Namenskunde im Deutschunterricht: Die Lernenden recherchieren mithilfe ausgewählter Internetquellen die Herkunft, Bedeutung und mögliche Geschichte ihres eigenen Vor- und Nachnamens. Ausgehend von einem Thema mit hoher persönlicher Relevanz setzen sie sich mit Sprache , Identität und Sprachgeschichte auseinander. Der eigene Name wird dabei zum Ausgangspunkt, um über Bedeutungswandel, Namensmoden und kulturelle Prägungen nachzudenken. Die kompakte Rechercheaufgabe eignet sich auch für Vertretungsstunden , für Freiräume im Unterricht oder als Übergang zwischen größeren Unterrichtsvorhaben. Durch die klar strukturierte Arbeitsdatei und die unterschiedlichen Linklisten kann die Lerngruppe binnendifferenziert arbeiten: Lernende mit wenig Rechercheerfahrung erhalten einen leichteren Einstieg, während Fortgeschrittene zusätzliche Suchanlässe nutzen können. So lässt sich die Einheit flexibel in heterogenen Lerngruppen einsetzen. Im Unterricht recherchieren die Lernenden eigenständig Informationen zu Vor- und Familiennamen, vergleichen ihre Ergebnisse und reflektieren, inwiefern Namen ein Teil persönlicher und sozialer Identität sind. In Paar- oder Kleingruppenarbeit tauschen sie ihre Erkenntnisse aus und stellen zentrale Ergebnisse in einem geschützten Rahmen vor. Auf diese Weise verbindet das Material sprachliches Lernen mit Medienbildung und fördert zugleich Austausch, Präsentation und Selbstreflexion. Die Unterrichtseinheit ermöglicht damit einen motivierenden und lebensweltbezogenen Zugang zu einem sprachlich interessanten Themenfeld, ohne eine umfangreiche Unterrichtsreihe vorauszusetzen. Lehrkräfte erhalten einen praxisnahen Impuls für kurze Unterrichtsphasen, in denen Recherchekompetenz , Reflexion über Sprache und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Namen sinnvoll zusammengeführt werden. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler analysieren die Herkunft und Bedeutung ihres eigenen Vor- und Familiennamens. unterscheiden Vorname und Familienname hinsichtlich Funktion, Geschichte und Verwendung. reflektieren den eigenen Namen als Teil persönlicher Identität und sprachlicher Entwicklung. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig Informationen zu Namen in ausgewählten Internetquellen. prüfen und ordnen digitale Informationen zu Herkunft, Bedeutung und Verbreitung von Namen. nutzen das Internet zielgerichtet als Informationsmedium für eine sprachbezogene Fragestellung. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler tauschen Rechercheergebnisse in Paar- oder Kleingruppen strukturiert aus. präsentieren zentrale Erkenntnisse verständlich vor einer kleineren Gruppe. vergleichen unterschiedliche Namensgeschichten respektvoll und wertschätzend.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Anarchie und Freiheit

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Ideologie des Anarchismus und dem Traum von bedingungsloser Freiheit in einer herrschaftsfreien Gesellschaft.Das Arbeitsmaterial ist eine Erweiterung zur Behandlung des Plakats "Anarchie und Freiheit – Willst du nicht auch frei sein?" im Unterricht. Zu Beginn der Unterrichtsstunde wird der Begriff Anarchismus definiert, indem die Schülerinnen und Schüler die Vorstellungen einer Anarchie skizzieren und sie mit den Rechten in einer Demokratie abgleichen. Nach dieser Einführung erwerben die Schülerinnen und Schüler Wissen über die Widersprüchlichkeit des Anarchismus, indem sie das Dilemma diskutieren, ein Recht ohne Justiz geltend zu machen und gleiche Freiheiten für alle zu gewähren. Anschließend erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den Sinn von Institutionen und Gesetzen. Sie gelangen zur Erkenntnis, dass Institutionen und Gesetze zum Schutz der einzelnen Bürger geschaffen wurden und erläutern, welche für ihr Leben besonders wichtig sind. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler skizzieren die Grundgedanken des Anarchismus und erläutern dessen Dilemma im Vergleich zur Demokratie kritisch. erläutern mithilfe ihres erworbenen Institutionenwissens die Vorteile unserer Demokratie und nennen die Gesetze, Nichtregierungsorganisationen und Institutionen, die ihre Freiheiten schützen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler müssen sich arrangieren und mit zielführenden Argumenten die anderen Schülerinnen und Schüler der Gruppe von ihren Argumenten für eine Anarchie oder eine Demokratie überzeugen (Sozialkonzept). lernen ihre Mitschüler ausreden zu lassen und sie zu akzeptieren (Rücksichtnahme und Solidarität).

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
ANZEIGE