• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle5
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Satzglieder - erkennen und benennen

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit "Satzglieder" lernen die Schülerinnen und Schüler, wie ein Satz im Deutschen aufgebaut ist und welche Bestandteile er hat. Diese Satzglieder werden in interaktiven Übungen richtig erkannt, benannt und mit lateinischen Fachbegriffen betitelt.Diese anspruchsvolle Aufgabe des Deutschunterrichts wird meist im herkömmlichen Unterricht gemeistert. Es kann jedoch eine zusätzliche Motivation oder einen weiteren Zugang zu der ungewohnten Materie sein, sich die Fachbegriffe und entsprechende Fachmethoden mithilfe des Computers zu erarbeiten. Hierbei sollen die vorliegenden interaktiven Webseiten helfen. Diese Übungen treten nicht an die Stelle des Deutschunterrichts, sondern lockern nach ausführlichen Erklärungen durch die Deutschlehrkraft die Übungsphase auf. Unterrichtsverfahren Es ist wohl nicht sinnvoll, die Schülerinnen und Schüler mit diesem Projekt allein zu lassen. Auch beim Einsatz in der Freiarbeit sollte damit ein bestimmter Arbeitsauftrag verbunden sein, etwa die Erkundung von Möglichkeiten, Satzglieder zu erkennen oder die Erarbeitung einer Übersichtsdarstellung von Ergänzungen oder von Angaben. Mehrwert des Computereinsatzes Der Mehrwert des Computereinsatzes liegt darin, dass eine misslungene Aufgabe nicht auf dem Papier "festgeschrieben" ist, sondern bei Bedarf noch mal wiederholt werden kann. Der Computer hilft den Schülerinnen und Schülern, auch mal eine als noch unsicher empfundene Lösung auszuprobieren. Spielerische Herangehensweise Außerdem ist das spielerische Verschieben von Satzteilen, das Ausprobieren verschiedener Lösungsmöglichkeiten, nur am Bildschirm so leicht möglich. Das Aufschreiben der verschiedenen Variationsmöglichkeiten im Heft empfinden die Schülerinnen und Schüler schnell als stupide, wodurch der Lernerfolg erheblich in Frage gestellt wird. Übungen zur Sicherung des Lernerfolgs Nach dem Abschluss einer Unterrichtsreihe zum Thema Satzglieder können die interaktiven Webseiten auch als Wiederholung, Vertiefung oder zur Lernzielsicherung eingesetzt werden. Beschreibung des Projekts "Satzglieder" Auf einer Website können die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse im Umgang mit Satzgliedern erproben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen und erkennen die Satzglieder und ihre Bezeichnungen. kennen und erkennen Adverbiale und Objekt-Ergänzungen. bearbeiten verschiedene Übungsformen zum Thema Satzglieder. bilden Sätze mit den korrekten Wortformen aus einer Auswahlliste. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen eine Internetseite, um sich dem Thema Satzglieder anzunähern. lesen Texte am Bildschirm und setzen Arbeitsaufträge um. erkennen, dass sie den Computer für unterrichtliche Zwecke sinnvoll nutzen können. gehen mit Hypertextstrukturen um und nutzen sie zum Lernen. Sämtliche Dateien, die Sie auf der Startseite der Unterrichtseinheit Satzglieder - erkennen und benennen als gezippten Download finden, werden in ein eigenes Verzeichnis auf dem Computer kopiert. Das Inhaltsverzeichnis und zugleich die Startseite bildet die Datei index.html. Wenn nur ein bestimmter Aspekt, etwa die Ergänzung im Dativ, behandelt werden soll, wäre es sinnvoll, den Schülerinnen und Schülern auch nur diese Datei anzubieten, damit sie nicht über das Inhaltsverzeichnis auf andere, nicht erwünschte Seiten gelangen. Einführung plus Übung Jede Webseite ist als interaktives Arbeitsblatt gestaltet. Das heißt, im oberen Teil ist ein einführender Text zu lesen, der mit Beispielen den jeweiligen grammatischen Begriff, etwa die Angabe des Ortes, erklärt. An diesen Lehrtext schließt sich die eigentliche Übung an. Abwechslungsreiche Struktur Der interaktive Teil ist in einigen Übungen von Anfang an sichtbar und wird auf anderen Seiten erst durch Anklicken eines Buttons eingeblendet. Die Seiten sind bewusst nicht ganz gleichförmig aufgebaut, damit die Schülerinnen und Schüler sich nicht einfach "durchklicken". Jedoch ist jede Seite so gestaltet, dass sie ohne weitere Hilfestellung zu bearbeiten ist. Übungsformen Die Übungen sind abwechslungsreich gestaltet. Es gibt Aufgaben, bei denen man Wörter oder Begriffe ankreuzen muss, bei anderen Aufgaben müssen passende Satzglieder ausgewählt werden. In wiederum anderen Aufgaben müssen die Lernenden Satzteile mit der Maus verschieben, damit sinnvolle Sätze entstehen. Lösungshinweise und Auswertung In jedem Fall versucht die interaktive Webseite, eine Auswertung der Benutzereingaben vorzunehmen. Das ist bei anklickbaren Lösungen in eindeutiger Weise möglich. Bei freieren Benutzereingaben wie dem Verschieben von Satzgliedern wird ein Lösungshinweis durch eine bestimmte Anordnung farbiger Markierungen gegeben. Die Schülerinnen und Schüler können in diesen Fällen selbst überprüfen, ob die gebildeten Sätze dem Lösungsmuster entsprechen. Im Zweifelsfall sollte die Lehrkraft befragt werden, ob ein selbst gebildeter Satz grammatisch richtig ist.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

PowerPoint im Betrieb

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "PowerPoint im Betrieb" führt Schritt für Schritt in die wichtigsten Funktionen des Programms ein. Ergänzende Aufgaben können zur Vertiefung oder Lernzielkontrolle eingesetzt werden.PowerPoint ist ein Programm, das bei vielfältigen Anwendungen im betrieblichen Alltag zum Einsatz kommt. Dies reicht von der Folienerstellung für Hinweisschilder bis hin zur Erstellung von Folien oder Präsentationen für Vorträge. Der Umgang mit dem Programm ist für Bürokaufleute nicht explizit gefordert, aber eine sinnvolle Ergänzung und rundet ihre EDV-Ausbildung (Word, Excel) ab.In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Skriptes die Grundlagen in PowerPoint. Zusatzaufgaben dienen dazu, schnell arbeitenden Schülerinnen und Schülern zusätzliche Übungen anzubieten und nach jedem Abschnitt mit der ganzen Klasse wieder am gleichen Punkt zu starten. Langsamer arbeitende Schülerinnen und Schüler "verpassen" somit nichts und können ohne Druck arbeiten.Die Schülerinnen und Schüler sollen PowerPoint als Arbeitsmittel für betriebliche Problemstellungen kennen lernen. Folien erstellen können (Übung 1 bis 7). aus den Folien eine animierte Präsentation erstellen (Übung 8 bis 12). diese Präsentation so bearbeiten, dass eine Navigation möglich wird (Übung 13 bis 14). ein Organigramm erstellen (Übung 15 bis 16). vertiefte Kenntnisse beim Umgang mit dem Programm gewinnen (Übung 17 bis 20). Die Reihe ist in drei Abschnitte eingeteilt: Erster Abschnitt: Übung 1 bis 7 Im ersten Abschnitt erstellen die Schülerinnen und Schüler Folien und erlernen dabei verschiedene Formatierungs- und Gestaltungselemente. Es bietet sich an, die ersten drei Übungen gemeinsam durchzuführen, bis die Schüler mit dem Material gut zurechtkommen. Übung Inhalte Übung 1 Titelfolie, Schriftfarbe, Objekte Übung 2 Folie einfügen, Aufzählungsfolie Übung 3 Hintergrund einfügen Übung 4 Rahmen, WordArt, Objekte drehen Übung 5 Fülleffekte, ClipArt Übung 6 Diagramm Übung 7 Fußzeile und Formen Aufgabe Binding Zusatzaufgabe Telefonkosten Zweiter Abschnitt: Übung 8 bis 12 Im zweiten Abschnitt lernen die Schülerinnen und Schüler anhand der vorher erstellten Folien eine animierte Bildschirmpräsentation zu erstellen. Übung Inhalte Übung 8 Bildschirmpräsentation, Objekte einfügen Übung 9 Foliensortieransicht, Folienübergang Übung 10 Folienanimation, voreingestellte Animation Übung 11 benutzerdefinierte Animation Übung 12 benutzerdefinierte Animation Aufgabe Bilanz Zusatzaufgabe Autohaus Dritter Abschnitt: Übung 13 bis 20 Im dritten Abschnitt werden spezielle Kenntnisse erlernt, mit deren Hilfe die Präsentation um eine Möglichkeit der Navigation erweitert wird. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit Folienmaster und Organigrammen kennen. Übung Inhalte Übung 13 Folienanimation, Aktionseinstellung Übung 14 Schaltflächen und Folienmaster Übung 15 Organigramm Übung 16 Organigramm, Formatierungen Übung 17 Diagramme animieren, Gruppierung Übung 18 Gliederungsansicht Übung 19 Notizblatt und Drucken Übung 20 Folienlayout ändern - Formatierungen Aufgabe Büroausstattung Übungsaufgaben Nach jedem Abschnitt gibt es ein oder zwei Übungsaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Diese Übungsaufgaben können auch problemlos weggelassen werden, ohne dass Inhalte verloren gehen. Die Übungsphasen können sehr gut dazu eingesetzt werden, schnell arbeitenden Schülerinnen und Schülern zusätzliche Übungen anzubieten und nach jedem Abschnitt mit der ganzen Klasse wieder am gleichen Punkt zu starten. Langsamer arbeitende Schüler "verpassen" somit nichts und können ohne Druck arbeiten. Danke, dass Sie das ins Netz stellen, prima Arbeit! Klar gegliedert und gut nachvollhziehbar, Dank und Gruss, Iris Koall

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Sinus, Kosinus und Tangens eines Winkels

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Sinus, Kosinus und Tangens" wird den Lernenden anhand von Java-Applets der Zusammenhang zwischen dem Winkel am Einheitskreis und den dazugehörigen trigonometrischen Funktionen schnell und verständlich nahe gebracht. Java-Applets ermöglichen Visualisierungs- und Darstellungsformen, die mit Papier und Bleistift, Tafel oder Folie, zu zeitaufwändig und kaum realisierbar sind. Beim Einsatz von Java-Applets lassen sich durch einfaches Ziehen mit der Maus geometrische Figuren und Winkelfunktionen zeichnen und beliebig verändern. Das in dieser Unterrichtseinheit verwendete Java-Applet von Walter Fendt ist ein sehr schönes Werkzeug, um den Lernenden den Zusammenhang zwischen dem Winkel am Einheitskreis und den dazugehörigen trigonometrischen Funktionen schnell und verständlich nahe zu bringen. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler selbstständig, entdeckend und kooperativ zu arbeiten. Bei Fehlern kann man einfach wieder von vorne beginnen. Bei der Einführung der Sinus- und der Kosinusfunktion sowie der Tangensfunktion stehen zu Beginn die Seitenverhältnisse im rechtwinkligen Dreieck im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler lernen Berechnungen mithilfe von Sinus, Kosinus und Tangens am rechtwinkligen Dreieck durchzuführen und entdecken hierbei die Zusammenhänge zwischen den Funktionen. Die Schülerinnen und Schüler erkennen den Zusammenhang zwischen der Darstellung des Sinus, Kosinus und Tangens am Einheitskreis und der dazugehörigem Graphen. benennen besondere Eigenschaften der Sinus-, Kosinus- und Tangensfunktion. Eine Einführung der Sinus-, Kosinus- und Tangensfunktion kann natürlich auch über das eigenhändige Zeichnen erfolgen. Da die Trigonometrie jedoch anspruchsvoll und anschaulich behandelt werden kann und soll, bringt der Einsatz des Java-Applets neben einer Auflockerung des Unterrichts auch einen klaren Zeit- und Erkenntnisgewinn: Die Lernenden erkennen nämlich die wesentlichen Zusammenhänge mithilfe des Applets sehr schnell und müssen sich nicht mit zeitaufwändigen Zeichnungen aufhalten, bei denen der Arbeitsaufwand in keinem günstigen Verhältnis zu den so erarbeiteten Ergebnissen steht. Darüber hinaus ist die Nutzung von Java-Applets äußerst einprägsam, so dass Sie in Ihrem Unterricht nicht darauf verzichten sollten! Bei passenden Aufgabenstellungen lernen die Schülerinnen und Schüler zudem, sich die Zusammenhänge zu erklären und sich gegenseitig zu überprüfen. 1. Schritt Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe erhalten, am Einheitskreis einen Winkel von 40 Grad, Sinus 40 Grad, Kosinus 40 Grad und Tangens 40 Grad einzuzeichnen. Dabei werden Sinus, Kosinus und Tangens farbig unterschieden. Grundlegende Eigenschaften werden dabei wiederholt. In einer Einführung wird dargestellt, dass Sinus, Kosinus und Tangens Funktionen am Einheitskreis darstellen. Dabei wird jedem Winkel ein Punkt auf dem Einheitskreis zugeordnet (analytische Definition). 2. Schritt Die Lernenden begeben sich (maximal) zu zweit an einen Rechner. Das Java-Applet wird gestartet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Auftrag, Sinus, Kosinus und Tangens am Einheitskreis mithilfe der Maus darzustellen und dabei den Verlauf der Graphen zu beobachten. Erste Eindrücke sollen festgehalten sowie eine Skizze der Graphen angelegt werden. Als besondere Punkte sind dabei die Winkel 30 Grad, 60 Grad, 90 Grad, 120 Grad, 180 Grad und 270 Grad zu betrachten. 3. Schritt Die Lernenden beschreiben den Verlauf der Graphen und stellen fest, dass die Sinus- und Kosinusfunktionen periodisch mit der Periode 360 Grad sind und dass Sinus- und Kosinusfunktion durch Verschiebung um 90 Grad auseinander hervorgehen. Die Tangensfunktion ist punktsymmetrisch zum Ursprung und hat eine Periode von 180 Grad. 4. Schritt Zur Ergebnissicherung werden die Graphen der Sinus-, Kosinus- und Tangensfunktion auf einem bereits zuvor erstellten Arbeitsblatt (siehe Download auf der Startseite des Artikels) zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler tragen nun am Graphen die besonderen Punkte (siehe oben) ein und formulieren die Eigenschaften, die zuvor geäußert worden sind. Zusätzlich dazu müssen die Lernenden als Wiederholung den Zusammenhang zwischen Gradmaß und Bogenmaß (Pi) herstellen, um sich mit dem Arbeitsblatt erfolgreich auseinandersetzen zu können.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

Struktur und Funktion von Haaren

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit für das Fach Biologie in Klasse 5 beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Aufbau, den Aufgaben und der Vielfalt von Haaren. Sie erkunden, wie Haare bei Mensch und Tier Schutz, Wahrnehmung und Wärmehaushalt beeinflussen. In Gruppenarbeit vertiefen sie ihr Wissen und sammeln Daten und Fakten rund um das Thema Haare. Die Annäherung an das Thema "Wunderwelt Haare" erfolgt über die alltagsnahe Fragestellung "Warum haben Säugetiere eigentlich Haare?" . Diese Phase lässt den Schülerinnen und Schülern Raum für eigene Vermutungen und dient der Aktivierung von bereits vorhandenem Vorwissen. Die Lernenden sammeln Vermutungen und tauschen sich zum Thema aus. Anschließend überprüfen sie ihre Vermutungen mit Hilfe des Infotextes. In der ersten Erarbeitungsphase lernen sie den Aufbau des menschlichen Haares , dessen Bestandteile und Aufgaben anhand eines Infotextes mit zwei Abbildungen kennen, welche anschließend in einem Unterrichtsgespräch gesichert werden. In der zweiten Erarbeitungsphase erarbeiten die Schülerinnen und Schüler einen Teilaspekt zum Thema "Spannende Fakten aus der Wunderwelt der Haare" und werden zu Expertinnen und Experten für dieses Gebiet, welche ihr neu erworbenes Wissen in der anschließenden Gruppenphase (gemischte Gruppen) mit ihren Mitschülerinnen und -schülern teilen. Die kurzen Expertentexte gehen auf alltagsnahe Fragen ein und können somit das Interesse der Lernenden am Thema befördern. Die Ergebnisse dieser Phase werden in einem sichernden Unterrichtsgespräch nochmals gefestigt. Das Thema "Wunderwelt Haare" zeichnet sich durch einen hohen Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler aus. Viele jugendliche Lernende definieren sich über Frisuren und Haarfarben. Aus diesem Grund kann es für die Lernenden spannend sein, sich einmal genau mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Bearbeitung dieses Materials erfordert den sicheren Umgang mit Sachtexten. Die Schülerinnen und Schüler sollten in der Lage sein, wichtige Informationen selbstständig zu erkennen und zu markieren. Das Material kann zusätzlich differenziert werden, indem wichtige Fachbegriffe hervorgehoben oder aber weggelassen werden. fremdsprachliche Fachbegriffe durch deutsche ersetzt werden. der Umfang der Informationstexte reduziert wird. Musterantworten im Vorhinein gegeben werden. Fragestellungen offener oder stärker gelenkt formuliert werden. die Sozialformen variiert werden. Die alltagsnahe Fragestellung "Warum haben Säugetiere eigentlich Haare?" ermöglicht einen spannenden Einstieg in die Thematik. Diese Phase lässt den Schülerinnen und Schüler Raum für eigene Vermutungen und dient der Aktivierung von bereits vorhandenem Vorwissen. Die Think-Pair-Share-Methode motiviert dabei auch introvertierte Lernende zu einer aktiven Teilnahme am Unterricht. Der zweite Teil "Der Aufbau unserer Haare" arbeitet mit alltagsnahen Vergleichen, um die naturwissenschaftliche Thematik zu veranschaulichen. Der dritte Teil "Spannende Fakten aus der Wunderwelt der Haare" gibt den Schülerinnen und Schülern Anlass zu einer gezielten Auseinandersetzung mit einem spannenden Teilgebiet. Die Methode des "Gruppenpuzzles" zielt darauf ab, dass alle Lernenden die Verantwortung für ihr Teilgebiet und somit für das Gruppenergebnis übernehmen. Die Lehrkraft kann die Abbildung und die Tabelle des Arbeitsblattes "Der Aufbau unserer Haare" in digitaler Form oder in Form einer Folie für die Phase der Ergebnissicherung vorbereiten sowie sich Gedanken über die Einteilung der Gruppen machen. Hier können Lose sinnvoll sein, um heterogene Gruppen zu gewährleisten. Ergänzende Arbeitsblätter Zur weiteren Vertiefung mit der Unterrichtseinheit stehen die Arbeitsblätter " Haarsorten im Vergleich " und " Warum werden Haare grau? zum Download bereit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären die Funktion der Haarbestandteile selbstständig mit Hilfe eines Infotextes. können die Schichten eines Haares einer Abbildung zuordnen. können wichtige Informationen eines Sachtextes selbstständig beziehungsweise mit Hilfe von Fragestellungen entnehmen. können ihr neu erworbenes Wissen über ein Teilthema ihren Mitschülerinnen und Mitschülern verständlich erklären. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in heterogenen Gruppen zusammen. entwickeln in den Gruppen einen eigenständigen Ablauf. hören ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu und schreiben Informationen mit.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Rassismus verlernen: wie Schule dazu beitragen kann!

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel zum Thema Rassismus nimmt Bezug auf seine Entstehungsgeschichte, greift aktuelles Zeitgeschehen auf und stellt die schulische Relevanz des Themas heraus. Gleichzeitig werden Möglichkeiten zur antirassistischen Bildungsarbeit vorgestellt. Rassismus, der das gesellschaftliche Zusammenleben weltweit ganz entscheidend prägt, ist ein komplexes und brisantes Thema. Rassismus ist kein aktuelles Zeitphänomen, sondern hat eine jahrhundertelange und blutige Vorgeschichte. Diese Tatsache kommt gegenwärtig in der weltweiten Black Lives Matter-Protestbewegung, die in den USA im Jahr 2013 nach dem Freispruch eines Wachtmanns nach der Tötung eines Schwarzen Jugendlichen begann, offen zur Sprache: auch in Deutschland. (Schwarz als Selbstbezeichnung wird im Folgenden großgeschrieben, um zu verdeutlichen, dass es sich um ein konstruiertes Zuordnungsmuster handelt und keine reelle "Eigenschaft", die auf die Farbe der Haut zurückzuführen ist. Vgl. Ogette: 2020). Rassismus verstehen Die Entstehungsgeschichte des Rassismus ist untrennbar mit dem transatlantischen Sklavenhandel und dem europäischen Kolonialismus verbunden. Zur Herrschaftssicherung der beiden Ausbeutungs- und Unterdrückungssysteme entwarfen europäische Kolonialtheoretiker ein verhängnisvolles Konzept, das sich über die Jahrhunderte zu einer weltweit vorherrschenden Ideologie entwickeln sollte: das koloniale Rassenkonzept. Das Konzept basiert auf einer diffusen Theorie, in deren Mittelpunkt der fatale, wenngleich zweckmäßige Irrglaube an die Existenz menschlicher "Rassen" steht. Jedem dieser theoretischen Konstrukte wurden spezifische Eigenschaften und unterschiedliche Wertigkeiten zugeordnet. Mit diesem kolonialen "Kunstgriff" gelang es den sogenannten Universalgelehrten, die Menschheit in vermeintlich höher- oder minderwertige "Rassen" einzuteilen. Dieser "Kunstgriff" gipfelte letztendlich in einer Hautfarbenhierarchie mit gegensätzlichen Polen und Identitätszuweisungen: Die weiße Hautfarbe wurde ausschließlich mit positiven und die schwarze Hautfarbe mit negativen menschlichen Eigenschaften besetzt. Die Hautfarbe wurde zum Spiegel und Indiz von Macht und Machtlosigkeit, um die Privilegierung und Marginalisierung bestimmter Bevölkerungsgruppen zu etablieren und nachhaltig zu sichern. Die Aktualität der kolonialen Hautfarbensymbolik manifestiert sich bis heute, denn der Zugang zu gesellschaftlichen Privilegien und Machtpositionen bestimmt bis auf wenige Ausnahmen immer noch die "richtige" Hautfarbe. Und das nicht nur in weißen Mehrheitsgesellschaften. Ein kurzer, aber sehr eindringlicher Reim, der in den USA zum populären Kulturgut gehört, verdeutlich dies sehr präzise: If you’re white You’re allright If you’re brown Stay around But if you’re black Get Back! ( Song von Big Bill Broonzy: Black, Brown and White ) Rassismus enttarnen Obwohl der Begriff der "Rasse" mittlerweile wissenschaftlich, insbesondere durch die Genetik widerlegt wurde, ist das Wort nicht nur im deutschen Sprachgebrauch, sondern auch im menschlichen Bewusstsein als prägendes Denkmuster fest verankert. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Rassismus, der als koloniales Relikt und effizientes Werkzeug zur Sicherung der weißen Vorherrschaft bis heute weltweit seine zerstörerische gesellschaftliche Wirkung entfaltet. Mehrere Wissenschaftler der Universität Jena verfassten im Jahr 2019 im Hinblick auf diese Problematik die "Jenaer Erklärung" mit dem Aufruf, das Wort "Rasse" aus dem Sprachgebrauch zu streichen: "Der Nichtgebrauch des Begriffes Rasse sollte heute und zukünftig zur wissenschaftlichen Redlichkeit gehören. […] Die Verknüpfung von Merkmalen wie der Hautfarbe mit Eigenschaften oder gar angeblich genetisch fixierten Persönlichkeitsmerkmalen und Verhaltensweisen, wie sie in der Blütezeit des anthropologischen Rassismus verwendet wurden, ist inzwischen eindeutig widerlegt. Diese Argumentation heute noch als angeblich wissenschaftlich zu verwenden, ist falsch und niederträchtig." (Fischer, Hoßfeld, Krause und Richter) Fazit: Es gibt keine Rasse, aber Rassismus. Dennoch ist der Begriff "Rasse" weiterhin im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vorhanden. Damit ist er als Türöffner für rassistisches Gedankengut in allen Institutionen vorhanden. Auch in der Schule. SOS Rassismus – was tun? Viele Schulen in Deutschland tragen schon den Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage . Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber auch irreführend, weil es keine Schule ohne Rassismus gibt. Wenn die Antirassismusarbeit ernsthaft ins Schulprogramm integriert werden soll, muss sie zu einer andauernden moralischen Verpflichtung werden. Auf die Titelverleihung müssen Taten und insbesondere Sanktionen gegen rassistische Übergriffe folgen. Das erfordert, dass sich die gesamte Schulgemeinschaft aktiv und engagiert gegen Diskriminierung und Ausgrenzung stellt: im Klassenraum, im Lehrerzimmer und auf dem Pausenhof. Als bildungs- und gesellschaftspolitischer Inhalt sollte das Thema Rassismus ins Zentrum sowohl der Kernlehrpläne als auch der schulinternen Lehrpläne rücken und dementsprechend im Unterricht Beachtung finden. Kaum zu glauben: aufgrund der thematischen Komplexität und ideologischen Verbreitung ist das Thema für alle Fächer relevant. Insbesondere sind hier die Fächer Geschichte, Biologie und Religion gefordert. Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf die historischen und vielfältigen Ausdrucksformen Schwarzen Widerstands gegen Sklaverei, Kolonialismus und Rassismus gerichtet werden. Rassismus als Thema in Schule und Unterricht Informieren Sie sich (mehr) über das Thema Rassismus. Die Bundeszentrale für politische Bildung stellt dazu auf ihrem empfehlenswerten Internetportal umfassendes und anschauliches Material zur Verfügung. Dort gibt es auch sehr gute Informationen über verwandte Themen, wie zum Beispiel Transatlantischer Sklavenhandel, Kolonialismus, Black America oder Schwarze Deutsche. Bieten Sie den Schülerinnen und Schülern im Unterricht Möglichkeiten zum Perspektivwechsel, sei es durch die freiwillige Rückmeldung von Schülerinnen und Schülern und nutzen Sie die Werke Schwarzer Kulturschaffender aus afrikanischen Ländern und der internationalen Schwarzen Diaspora. Filme, Literatur und Musik helfen auch dabei, das komplexe und sensible Thema kinder- und jugendgerecht zu vermitteln. Zum Beispiel der Oscar nominierte Dokumentarfilm "I'm Not Your Negro" von Raoul Peck aus dem Jahr 2017, der auf dem Text des afroamerikanischen Schriftstellers und Aktivisten James Baldwin basiert. In dem Film werden am Beispiel der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung die rassistischen Verhältnisse in den USA kritisch beleuchtet. Geben Sie den Schülerinnen und Schülern Raum und Zeit für ein persönliches Feedback und Beispiele, wie sie sich gegen Rassismus engagieren können. Greifen Sie im Unterricht aktuelle Vorkommnisse und Beispiele wie die Black Lives Matter-Bewegung oder Rassismus im Sport auf. Thematisieren Sie die Debatte zur Verwendung des Begriffs "Rasse" im Grundgesetz. Zeigen Sie Flagge gegen politische Strömungen, die rassistisches Gedankengut verbreiten. Holen Sie sich Unterstützung und laden Schwarze Antirassismus-Trainerinnen und -Trainer in die Schule ein: Wo eindeutig gegen Rassismus Position bezogen wird, werden es auch andere Formen menschenfeindlicher Ideologien schwerer haben! Literaturverzeichnis Fischer, Martin, Uwe Hoßfeld, Johannes Krause und Stefan Richter. "Jenaer Erklärung". Institut für Zoologie und Evolutionsforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena . Online . Ogette, Tupoka (2020). Exit Racism. Münster: Unrast Verlag. Weiterführende Literatur Samson, Marita (Autorin), Checkpoint Afrika e. V. (Herausgeber). Global Heroes – Heldinnen und Helden aus Afrika. Vorbilder aus Afrika machen Schule. München. GRIN Verlag .

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute / Religion / Ethik

Quantenphysik multimedial: Atomare Spektren

Video

Der Versuch in diesem Video zeigt, wie mithilfe eines Prismas weißes Licht in die Spektralfarben zerlegt wird. Konkretes Beispiel ist das Spektrum des Wasserstoff-Atoms. Der Versuch in diesem Video zeigt, wie mithilfe eines Prismas weißes Licht in die Spektralfarben zerlegt wird, aus denen das weiße Licht besteht. Wählt man als Lichtquelle allerdings ein bestimmtes Gas - hier Neon, erscheinen nur ganz bestimmte Spektrallinien. Aus diesem Grund ist das Licht der Neonröhre nicht weiß, sondern gelblich orange. Beim Helium ergeben sich andere und bei Wasserstoff wiederum andere Linien, hier nur vier im sichtbaren Bereich. Joseph von Fraunhofer hat mit einem ähnlichen Aufbau das Spektrum von Sonnenlicht untersucht. Er entdeckte schwarze Linien im Farbspektrum - die man heute Fraunhofer-Linien nennt. Dabei werden ganz bestimmte Frequenzen aus dem Spektrum des Sonnenlichts auf dem Weg zu uns absorbiert. Emissionsspektren sind charakteristisch für das jeweilige Element, ähnlich Fingerabdrücken. Man kann also aus den schwarzen Absorptionslinien folgern, welche Elemente auf der Sonnenoberfläche vorkommen. Auf diese Weise wurde Ende des 19. Jahrhunderts das Element Helium auf der Sonnenoberfläche entdeckt. Heutzutage kann man die Sonne in unterschiedlichen Wellenlängen beziehungsweise Spektralbereichen direkt aus dem Weltraum beobachten. Nach der Entdeckung der Spektrallinien, die als Fingerabdruck und charakteristische Eigenschaft jedes Elements vermessen werden können, stellt sich die offensichtliche Frage, was die Ursache für diese Spektren ist. Die wichtigsten Meilensteine bis zur heutigen Erklärung durch die Quantenphysik werden in den nächsten Lehrvideos vorgestellt. Das hier vorgestellte Video ist Teil des Projektes "U2: Quantenspiegelungen" vom Institut für Didaktik der Physik der Universität Münster. Mathematisch fundierte Visualisierungen eröffnen Schritt für Schritt einen Zugang zu moderner Atomphysik – vom Wasserstoffatom bis zum Periodensystem der Elemente.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Lauf- und Bewegungsspiele mit Wäscheklammern

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial erhalten Lehrkräfte eine Auswahl an Staffelläufen und Spielen, bei denen Wäscheklammern als motivierendes Material eingesetzt werden. Die vorgestellten Übungen können im Rahmen einer Einzel- oder Doppelstunde beliebig kombiniert werden. Die Aufgaben können in der Turnhalle oder auch auf einem Freigelände durchgeführt werden. Sie werden teilweise in Teamarbeit (drei bis vier Schülerinnen und Schüler) durchgeführt. Als Einstieg in die Stunde bietet sich die Übung "Wäscheklammer-Schnappen" an. Bei starker Lautstärke ist der Einsatz von "Fühl die Wäscheklammer!" sinnvoll. Zum Abschluss ist "Schlaf gut, Wäscheklammer" eine nette Idee. Für die Aufgaben sind folgende Materialien bereitzuhalten: Wäscheklammern in doppelter Anzahl der Lerngruppen-Größe, im Optimalfall sind sie verschiedenfarbig und von jeder Farbe dieselbe Anzahl vorhanden, Eimer, Kartons oder kleine Körbe, eventuell ein Stoffbeutel, Pylonen oder andere Markierungshilfen (zum Beispiel Holzklötze oder Fahnen), Bierdeckel, Pappteller oder dickeres Papier, kleine Kästen, Seile, Keile oder ähnliches für einen Parcours. Team-Einteilung: Halten Sie die Wäscheklammern in einem verschließbaren Behälter oder Beutel bereit. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler je eine Wäscheklammer ziehen. Dann ordnen sie sich entsprechend der Farbe in Teams zusammen. Durch den Einsatz von Wäscheklammern kann die Laufmotivation der Schülerinnen und Schüler gesteigert werden, da sie den Übungen einen spielerischen Charakter verleihen. So rückt besonders bei ausdauerlastigen Übungen die eigentliche Belastung in den Hintergrund. Die motivierenden (Gruppen-)Spiele stärken neben der Laufbereitschaft auch die Geschicklichkeit und den Teamgeist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Laufausdauer. machen sensomotorische Erfahrungen. lernen Varianten von Fangspielen kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich in ihren sozialen Fähigkeiten: Rücksichtnahme, warten, die Fähigkeiten anderer anerkennen. erfahren sich als Mitglieder eines Teams. aktivieren ihre Wettbewerbsfähigkeit, Frustrationstoleranz und Anstrengungsbereitschaft.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe

Wasser ist Leben

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Wasser ist Leben" befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit Sachtexten und Lyrik sowie dem biblischen Symbol des Wassers. Zwei verschiedene Schwierigkeitsstufen ermöglichen den Einsatz der Sequenz in verschiedenen Jahrgangsstufen von Klasse 3 bis 10. Das Thema "Wasser ist Leben" lässt sich fachübergreifend ab Ende der Primarstufe bis in die Sekundarstufe I hinein als Projekt für den Deutsch- und Sachkunde- beziehungsweise den naturwissenschaftlichen Unterricht behandeln. Nach einem deduktiven Zugang zum Thema Wasser folgen Sachtexte zum Wasserkreislauf sowie zum realen und virtuellen Wasserverbrauch, deren Informationen anschließend produktionsorientiert im Bereich der Lyrik umgesetzt werden. Dritter Baustein dieses Projekts ist der Umgang mit dem biblischen Symbol des Wassers. Als abschließendes Material wird eine schriftliche Leistungsüberprüfung mit Bewertungsraster angeboten. Sachtexte zu Wasser und virtuelles Wasser Diese Unterrichtseinheit wird binnendifferenzierend auf zwei didaktisch-methodisch unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen angeboten, sodass die Lehrkraft je nach Alter und Leistungsfähigkeit der Lerngruppe entscheiden kann, wie das Material eingesetzt werden soll. Einstieg ins Thema Der Einstieg ins Thema ist deduktiv. Über eine Bildbetrachtung (Arbeitsblatt 1) leiten die Lernenden selbst die Arbeitshypothesen her, dass es in den nachfolgenden Unterrichtsstunden um das Thema Wasser gehen wird. Vorbereitend zum Aspekt des Wasserkreislaufs sollen sie dabei Formen und Funktionen von Wasser beschreiben, die sie aus ihren eigenen Lebenswelt kennen (siehe weiterführende Teilaufgabe in Arbeitsblatt 1). Zwei Schwierigkeitsstufen Assoziationen zum Wasser Auf einem leichteren Niveau 1 füllen die Schülerinnen und Schüler nun ihre Assoziationen zum Wasser auf Arbeitsblatt 2 aus – wahlweise handschriftlich auf dem ausgedruckten Arbeitsblatt oder durch Einfügen von Legenden in der Textverarbeitung. Auf einem anspruchsvolleren Niveau 2 nutzen die Schülerinnen und Schüler ein Programm zur Erstellung von MindMaps, sofern ein solches zugänglich ist. Der Wasserkreislauf Jüngere oder weniger leistungsstarke Lernende (Niveau 1) erarbeiten sich im Folgenden den Wasserkreislauf mithilfe von Arbeitsblatt 3, eventuell kann als Hilfe Arbeitsblatt 4, zum Beispiel mit abgedecktem Text auf Folie, vorgegeben werden. Auf Niveau 2 erarbeiten die Schülerinnen und Schüler allein anhand der Bilder und ihres Hintergrundwissens den Wasserkreislauf gemeinsam im Unterrichtsgespräch. Zur Sicherung erstellen sie dann mit einem Textverarbeitungsprogramm und mithilfe einer Internet-Bilder-Recherche selbst ein Schaubild zum Wasserkreislauf. Animationsvideo In einer Eventualphase sehen sich die Lernenden ein Erklärvideo an und erklären sich danach gegenseitig, was sie verstanden haben. Virtuelles Wasser In einer weiteren Doppelstunde wird der Aspekt des virtuellen Wassers erarbeitet. Auf beiden Niveaus soll über Arbeitsblatt 5 (Präsentation über Beamer oder Folie) die absichtliche Anordnung der linken und rechten Bilderreihe zur eigenständigen Erschließung des Themas führen. Sachtexte zum Thema Jüngere oder lernschwächere Schülerinnen und Schüler (Niveau 1) sollten nun mithilfe der Arbeitsblätter 6 und 9 vorentlastend auf die nachfolgenden Sachtexte vorbereitet werden. Hierzu sollen sie die Kurzdefinitionen den passenden Schlagworten zuordnen. Die Arbeitsblätter 6 und 9 können dabei arbeitsteilig in Gruppenarbeit (je eine Klassenhälfte für ein Thema) vorbereitet und anschließend als Ganztexte im Plenum präsentiert werden. Die Arbeitsschritte im einzelnen Zuordnung der Begriffe im Lexikon (Arbeitsblätter 6 und 9) auf dem ausgedruckten Arbeitsblatt oder mithilfe von "Copy and Paste" in den Spalten des Arbeitsblatts. Vergleich mit der Lösung in den Händen der Lehrkraft (Arbeitsblatt 6: Lösungen) im Plenum Bearbeiten der Lückentexte (Arbeitsblätter 8 und 11) Präsentation der Ganztexte zur Lösung der Gruppenarbeit im Plenum (Arbeitsblätter 7 und 10). Zur zeitlichen Reduktion oder bei lernschwächeren Schülerinnen und Schülern können anstelle der Lückentexte auch nur die Ganztexte ausgegeben und im Plenum besprochen werden. Lückentexte zur Grammatik Die vorbereiteten Lückentexte wurden grammatisch integrativ als Lückentexte zu Verben beziehungsweise zu Verben und Adjektiven erstellt. Je nach Thema des aktuellen Deutschunterrichts könnten die Lückentexte von der Lehrkraft entsprechend gewählt werden. Eigene Arbeitsblätter erstellen Leistungsstärkeren Lernenden (Niveau 2) können nach der Zuordnungsübung (Arbeitsblätter 6 und 9) und dem Vergleich im Plenum (Arbeitsblatt 6: Lösungen und Arbeitsblatt 9: Lösungen) die Ganztexte gegeben werden, um sie online Arbeitsblätter für eine jeweils andere Kurshälfte erstellen zu lassen. Anschließend können die neu erstellten Arbeitsblätter für die Mitschülerinnen und Mitschüler hochgeladen werden, um sie im Wechsel in der jeweils anderen Gruppe bearbeiten zu lassen. Wasser-Lyrik und Wasser als biblisches Symbol Die zuvor erarbeiteten Informationen werden produktionsorientiert im Bereich der Lyrik umgesetzt. Außerdem wird das biblische Symbol des Wassers behandelt. Kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Produktionsorientierte Gedichte In einer weiterführenden Doppelstunde sollen die Schülerinnen und Schüler sich kreativ mit dem Wasser-Thema auseinander setzen. Hierzu präsentiert die Lehrkraft die Anleitungen und Beispiele für produktionsorientierte Gedichte in Arbeitsblatt 12. Je nach Leistungsfähigkeit des Kurses können hierzu einzelne Methoden ausgewählt oder als Ganzes präsentiert und von den Schülerinnen und Schülern gewählt werden. Denkbar ist das Hochladen einzelner oder aller Arbeitsblätter auf dem Schulserver, sodass in den entsprechenden Ordnern auch die fertigen Ergebnisse gezeigt und zum Beispiel über Foren beurteilt werden können. Die Gestaltung der neuen Gedichte sollte, wie die Beispiellösungen zeigen, in der Textverarbeitung mithilfe verschiedener Schrifttypen und -farben geschehen. Wasser-Lyrik Ergänzend zu ersten eigenen produktionsorientierten Zugängen zur Lyrik lernen die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Arbeitsblatt 13 bekannte klassische und moderne Wasser-Gedichte kennen. Aus diesen sollen sie diejenigen auswählen, die ihnen besonders zusagen, und auch hier noch einmal kreativ mit ihnen arbeiten. Eigene Gedichte schreiben – Verdichtung oder Montage Schülerinnen und Schüler auf höherem Lernniveau oder mit schnellerem Lerntempo können daran arbeiten, während die anderen sich noch mit dem Schreiben eigener Gedichte beschäftigen. Zur methodischen Auswahl stehen die Verdichtung, das heißt sinnvolle Verkürzung originaler Werke, wie sie leicht über die Textverarbeitung am Rechner geschehen kann, oder die Montage von zwei zueinander passenden oder bewusst gegensätzlich ausgewählten Werken (siehe Arbeitsblatt 14). Öffentliche Würdigung der Ergebnisse Auch hier könnten die originalen Werke gut aus der Vorlage herauskopiert und in einem neuen Word-Dokument zusammengefügt werden (Copy and Paste). Erneut sollten alle Ergebnisse öffentlich gewürdigt werden, zum Beispiel durch Hochladen in einem Ordner und Kommentierung über Foren durch die Mitschülerinnen und Mitschüler. Gebatikte Kleidung herstellen Handlungsorientiert geht die nächste Einheit weiter: In Arbeitsblatt 15 wird anschaulich beschrieben, wie Jugendliche selbst gebatikte Kleidung herstellen können. Das Projekt kann in der Schule oder zuhause durchgeführt werden. Besonders lernschwächere Schülerinnen und Schüler haben so ein haptisch greifbares Erfolgserlebnis, das ihnen die Bedeutung von virtuellem Wasser anschaulich vor Augen führt. Transzendente Ebene Wasser in der Bibel Arbeitsblatt 16 geht schließlich über die bisherigen konkreten Informationen und Erfahrungen von Wasser hinaus und wechselt auf eine transzendente Ebene. Die bekannten biblischen Erzählungen von der Erschaffung der Welt und der Aussetzung des kleinen Moses in einem Weidenkörbchen auf dem Nil können auch religiös nicht geprägten Jugendlichen aus ihrem Allgemeinwissen heraus bekannt sein. Mögliche Ergebnisse Als mögliche Ergebnisse ergeben sich folgende Paarungen aus konkreter und übertragener Bedeutung: Urflut – Wasser als eines der ersten Elemente Gottes Geist über dem Wasser – Gottes Segen gilt dem Wasser Wasser als Trennlinie zwischen Himmel und Erde – Beginn des Lebens Dann: Trennung Meer und Land – Gemeinsamer Ursprung von Land und Meer, Zusammenhang Kind wird im Wasser des Nils ausgesetzt (Binsenkörbchen) – Lebensgefahr für das Kind; Rettung durch das Wasser, das es fortträgt Pharaonentochter badet im Nil – Fluss als Lebensmittelpunkt und Ort des Wohlbefindens Mose = "Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen" – Wasser schenkt Leben, Mose wird gerettet Wasser ist "überall" – Wasser ist Leben Das biblische Weltbild Vertiefend kann die Zeichnung in Arbeitsblatt 17 das biblische Weltbild, wie es in der ersten Bibelstelle zum Ausdruck kommt, visualisieren. Die dazu passende Aufgabe lautet, das Bild farbig zu gestalten, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Vorstellung von der Welt der damaligen Zeit zu vermitteln. Anschließend sollen sie im Rückgriff auf Genesis 1,1ff. noch einmal in eigenen Worten diesen Aufbau erklären. Schriftliche Übung und Bewertung Den Abschluss der Unterrichtseinheit bildet eine schriftliche Übung, die in einer Einzelstunde bearbeitet werden kann. Die anschließende Bewertung beziehungsweise Korrektur kann wahlweise in Partnerkorrektur erfolgen oder durch die Lehrkraft selbst. Weitere Aspekte Das Thema "Wasser" ist sehr umfangreich, und viele weitere Aspekte hierzu könnten im Unterricht in verschiedenen Fächern oder fachübergreifend behandelt werden. Dazu zwei Beispiele: Bedeutung des Trinkens Reisen in die Unterwasserwelt: Das Programm "Google Earth" besitzt eine Zusatzfunktion, mit der nicht nur Wasseroberflächen betrachtet werden können, sondern auch Reisen in die Unterwasserwelt möglich sind. Schauen Sie mit der Klasse gemeinsam bei Google Ocean vorbei. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren im Rückgriff auf ihre persönliche Lebenswelt verschiedene Formen und Funktionen von Wasser. lernen naturwissenschaftliche Fachbegriffe des Umgangs mit realem und virtuellem Wasser kennen. erarbeiten sich den Wasserkreislauf und lernen Tipps zum Wassersparen kennen. resümieren ihre Erkenntnisse, indem sie sie produktionsorientiert in Lyrik verarbeiten. übertragen ihr Sachwissen auf eine transzendente Ebene, indem sie anhand ausgewählter Bibelstellen Wasser als Symbol des Lebens interpretieren. lernen das biblische Weltbild und die damalige Vorstellung von Wasser anhand einer passenden Skizze und Genesis 1,1ff. kennen. arbeiten handlungsorientiert mit virtuellem Wasser, indem sie Kleidung batiken. überprüfen ihr erarbeitetes Wissen, indem sie eine schriftliche Übung bearbeiten und sich in dieser anschließend gegenseitig beurteilen.

  • Religion / Ethik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Kleine Teilchen im Modell: Vertiefung am "Karton-Versuch"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Teilchenmodell gehen die Lernenden durch einen Versuch Schuhkartons der Frage nach, wie kleine Teilchen aussehen und ob das überhaupt festzustellen ist, wenn diese Teilchen doch für uns nicht sichtbar sind. Dabei erkennen sie, dass ein Modell im Chemie-Unterricht wie das der kleinen Teilchen eine Hilfe zur Vorstellung ist, aber nicht die Wirklichkeit zeigt. Mit diesem Unterrichtsmaterial vertiefen die Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die Einheit " Einführung in das Teilchenmodell: kleine Teilchen " ihre Kenntnisse zum Aufbau der Stoffe. Die Lernenden finden im "Karton-Versuch" so viel wie möglich über einen Gegenstand im Karton heraus, ohne dass sie diesen sehen können. Dabei merken sie, dass sie nach dem Versuch viel, aber nicht alles über diesen Gegenstand wissen. Ihre Beschreibung des nicht sichtbaren Teils stimmt nicht genau, aber sie reicht aus, um sich den Gegenstand genauer vorzustellen. Dieses Verständnis wird übertragen auf das Thema "Kleine Teilchen", um zu vermitteln, dass das Teilchenmodell im Chemie-Unterricht nicht zeigt, wie kleine Teilchen tatsächlich aussehen, sondern eine Hilfe für die Vorstellung sein soll. Es werden dazu verschiedene Gegenstände wie kleine und große Kugeln aus unterschiedlichem Material (zum Beispiel Würfel, ein kleiner quadratischer Karton, runde und eckige Stifte, Lineal…) in Schuhkartons versteckt. Wichtig ist, dass die Lernenden einige Eigenschaften der Gegenstände erkennen beziehungsweise vergleichen können (ungefähre Form, Masse, Länge…) und andere nicht (Farbe, Beschaffenheit der Oberfläche, genaue Form…). In Gruppen versuchen sie dann möglichst genau zu beschreiben, was sich wohl in dem Karton verbergen könnte. Die Schülerinnen und Schüler erkennen in dieser Einheit, dass alles aus kleinen Teilchen besteht. Im Anschluss an den Versuch zeichnen sie kleine Teilchen von Salz, Eisen und Wasser selbst auf einem Arbeitsblatt und vertiefen damit ihr Modell-Verständnis. Das Thema "Kleine Teilchen" im Unterricht Die Struktur der Materie begreiflich zu machen ist eine der schwierigen Aufgaben des Chemie-Unterrichts der Sekundarstufe. Die kleinen Teilchen können nur mit Modellen vorstellbar gemacht werden. Allerdings wird über die Vermittlung von Modellvorstellungen kontrovers diskutiert, unter anderem da bei den Lernenden Modelle und Wirklichkeit oft vermischt werden und die Modelle im Verlauf des Unterrichts stark verändert werden (müssen). Zumindest sollte also allen Lernenden klar sein, dass das Teilchenmodell nicht zeigt, wie diese Teilchen tatsächlich aussehen, sondern eine Hilfe für die Vorstellung sein soll. Dann ist es für den Anfangsunterricht im Fach Chemie ein brauchbares Modell. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen verschiedene Eigenschaften von Stoffen und ihre Untersuchung. Didaktische Analyse Die selbst hergestellten Knet-Modelle der Einheit " Einführung in das Teilchenmodell: kleine Teilchen " motivieren die Lernenden dazu, herauszufinden, ob eines der Modelle der Wirklichkeit entspricht. Eine wissenschaftlich korrekte Antwort auf diese Frage ist zu diesem Zeitpunkt des Chemie-Unterrichts leider unmöglich, stattdessen muss jede Lehrkraft für sich überlegen, wie sie sich der Antwort nähern kann und gleichzeitig die Grenzen des Zeit- und Lehrplans nicht sprengt. Dieser Versuch mit Schuhkartons bringt den Lernenden daher näher, dass sie nicht sichtbare Dinge auch nicht vollständig beschreiben können, jedoch eine grobe Vorstellung entstehen kann. Diese Erkenntnis wird anschließend auf die Vorstellung der kleinen Teilchen übertragen. Methodische Analyse Die Knet-Modelle der oben genannten Einheit können als Einstieg dienen und die Erinnerung an das Ergebnis der vergangenen Stunde aktivieren. Daraus entsteht die Frage, wie die kleinen Teilchen von Zucker denn wirklich aussehen und ob eines der Knet-Modelle "richtig" ist. Der Versuch in dieser Stunde und die entsprechende Auswertung bringen eine Annäherung an die Antwort. Am Ende steht die Einigung auf ein Modell für die kleinen Teilchen, mit dem im Chemie-Unterricht vorerst gearbeitet werden kann, auch wenn es nicht vollständig der Wirklichkeit entspricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Phänomene und Vorgänge mit einfachen naturwissenschaftlichen Konzepten. verwenden bei der Beschreibung naturwissenschaftlicher Sachverhalte Fachbegriffe angemessen und korrekt. beobachten Phänomene nach vorgegebenen Kriterien und unterscheiden zwischen der Beschreibung und der Deutung einer Beobachtung. beschreiben einfache Modelle zur Veranschaulichung naturwissenschaftlicher Zusammenhänge und geben Abweichungen der Modelle von der Realität an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen altersgemäße Texte mit naturwissenschaftlichen Inhalten wie die Informationen zum Thema "Kleine Teilchen" Sinn entnehmend und fassen sie sinnvoll zusammen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten bei dem "Karton-Versuch" mit einer Partnerin, einem Partner oder in einer Gruppe gleichberechtigt, zielgerichtet und zuverlässig zusammen.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Arbeitsablauf bei der Diagrammerstellung

Unterrichtseinheit

Tabellenkalkulationsprogramme finden in kaufmännischen Unternehmungen für alltägliche Aufgaben ihre Anwendung. Auch die Arbeit mit einem Präsentationsprogramm sowie die damit verbundenen Präsentationstechniken sind für viele Betriebe eine Selbstverständlichkeit geworden. In dieser Unterrichtsstunde sollen Lernende ihr Wissen zur Diagrammdarstellung mit einem Tabellenkalkulationsprogramm vertiefen. Hierzu gibt es einen Arbeitsauftrag des Gruppenleiters für das Rechnungswesen der Bürodesign GmbH. Die Lernenden sollen Kriterien für den Ablauf der Erstellung von Säulendiagrmmen erarbeiten und diese in einem Präsentationsprogramm darstellen. Vorkenntnisse beider Programme müssen bei den Schülerinnen und Schülern vorhanden sein. Die Stunde knüpft an bereits Erlerntes, der Erstellung von Diagrammen und der Arbeit mit einem Präsentationsprogramm, an. Da die Erstellung von Diagrammen komplex ist, liegt der Schwerpunkt der Stunde in der Beschreibung des Arbeitsablaufes zur Erstellung eines geeigneten Säulendiagramms zur Umsatzentwicklung. Ziel dieser Stunde ist die Beschreibung der notwendigen Arbeitsschritte zur Erstellung eines Säulendiagramms mit den erforderlichen Beschriftungen, sowie der Erstellung von Kriterien wie ein gut gestaltetes Diagramm aussehen sollte. Unterrichtsablauf Der Ablauf der Unterrichtsstunde mit dem Einsatz der Materialien wird hier detailliert erläutert. Die Schülerinnen und Schüler sollen die einzelnen Arbeitsschritte zur Erstellung eines Säulendiagramms in Excel beschreiben können (zum Beispiel Achsenbeschriftung, Diagrammtitel, Legende). Kriterien für die optische Gestaltung von Diagrammen herausarbeiten. Sicherheit im Umgang mit dem Präsentationsprogramm Power-Point erlangen. Inhalte selbstständig erarbeiten, für die Präsentation strukturieren und ihre Präsentationskompetenz stärken. ihre Teamfähigkeit durch die Zusammenarbeit bei der Präsentationsgestaltung am Computer fördern. Thema Arbeitsablauf bei der Diagrammerstellung - Präsentation des Arbeitsablaufs zur Erstellung eines Säulendiagramms in Excel Autorin Claudia Schäfer Fach Wirtschaftsinformatik, Informationswirtschaft Zielgruppe Höhere Handelsschule, Berufsschule (kaufmännische Berufe) Zeitumfang 1 Unterrichtsstunde Technische Voraussetzungen Computer für je ein Schülerpaar, Beamer Planung Arbeitsablauf bei der Diagrammerstellung Achtenhagen: Didaktik des Wirtschaftslehreunterrichts, Opladen 1984. Camiciottoli, Kirch, Langen u. a.: Informationswirtschaft, Bürodesign GmbH. Band 1., 3. Auflage, Troisdorf 2006. Mathes: Wirtschaft unterrichten, Weingarten 1998. Geers: Arbeiten mit Excel 2003, Troisdorf 2004. Lotz / Przybylski, Dr.: Datenverarbeitung Wirtschaftsinformatik, 2. Auflage, Berlin 2006. Einführung Im Einstieg der Stunde werden die Schülerinnen und Schüler mittels OHP-Folie mit einem bewusst unübersichtlich gestalteten Diagramm der Umsatzentwicklung der Bürodesign GmbH konfrontiert. Das Diagramm ist übertrieben farblich gestaltet, enthält keinen Diagrammtitel sowie keine Achsenbeschriftungen. Die Lernenden werden aufgefordert, ihre Meinung zu dem Diagramm zu äußern. Arbeitsauftrag Daraufhin hören die Schülerinnen und Schüler den Telefonanruf des Gruppenleiters für das Rechnungswesen, Herrn Taube, der auf den Anrufbeantworter seiner Sekretärin spricht und sehr verärgert über das erstellte Diagramm ist, das er für eine wichtige Sitzung benötigt. Er bittet Frau Koch, seine Sekretärin, die Auszubildenden damit zu beauftragen, eine Präsentation zu erstellen, aus der die notwendigen Schritte zur Erstellung eines Diagramms hervorgehen, sowie Kriterien aufzuführen, die die optische Gestaltung von Diagrammen betreffen. Durch die in der Einstiegsphase bewusst übertriebene falsche Darstellung des Diagramms sollen die Lernenden auf wesentliche Fehler hingewiesen werden. Die vorgespielten Audio-Files mit dem simulierten Anruf von Herrn Taube, hilft ihnen, sich in die berufliche Lernsituation hineinzuversetzen. Nachdem die Lernenden den Anruf von Herrn Taube gehört haben werden sie aufgefordert, den Arbeitsauftrag wiederzugeben. Dieser wird stichpunktartig auf einem Flip Chart festgehalten. Durch diese Vorgehensweise wird sichergestellt, dass jede/r in der Lerngruppe den Arbeitsauftrag eindeutig erfasst hat. In der Erarbeitungsphase arbeitet die Lerngruppe in drei arbeitsgleichen Gruppen. Die Gruppen erstellen jeweils eine Power-Point-Präsentation. Die themengleiche Gruppenarbeit kann hierbei eine zusätzliche Motivation für die Schülerinnen und Schüler sein. Da es für den Arbeitsauftrag nicht die "richtige Lösung" gibt, wird jede Gruppe ihr Ergebnis im Plenum präsentieren. Zudem soll die Arbeit jeder Gruppe honoriert werden und die Präsentationstechniken sollen eingeübt werden. In der Sicherungsphase soll darüber entschieden werden, welche Präsentation die zweckmäßigste für die obige Aufgabenstellung ist. Um eine Sicherung der Arbeitsergebnisse zusätzlich zu erhalten, hören die Schülerinnen und Schüler am Ende der Stunde einen zweiten simulierten Anruf von Herrn Taube (Gruppenleiter). In diesem Telefonat bittet Herr Taube um die Erstellung eines Berichtes mit den wichtigsten Inhalten der Präsentation. Die Lernenden werden aufgefordert einen solchen Bericht zu verfassen.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II

Erweitern von Brüchen - eine interaktive Einführung

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Erweitern von Brüchen bieten interaktive Arbeitsblätter den Schülerinnen und Schülern einen experimentellen, anschaulichen und nachhaltigen Zugang zum grundlegenden Verständnis des Erweiterns von gemeinen Brüchen. In der vorliegenden Unterrichtseinheit werden die Grundlagen für das Erweitern von Brüchen geschaffen. Eine wichtige Voraussetzung für das Verständnis des Erweiterns von gemeinen Brüchen ist die Einsicht, dass ein und dieselbe Zahl durch verschiedene wertgleiche Brüche dargestellt werden kann. Die geometrische Veranschaulichung des Erweiterns anhand der Verfeinerung der Unterteilung eines gegebenen Rechtecks wird mithilfe von GeoGebra realisiert und in den interaktiven Übungen zur Veranschaulichung genutzt. Neben der interaktiven Veranschaulichungs- und Experimentierumgebung bietet die Unterrichtseinheit unterschiedliche interaktive Übungsmöglichkeiten zur Individualisierung und Differenzierung des Unterrichts. Eine zusätzliche, nicht zu unterschätzende, Motivation während dieser Übungs- und Vertiefungsphase bietet ein Wettbewerb, bei dem die Schülerinnen und Schüler die von Ihnen erreichte Punktzahl in eine Bestenliste eintragen können. Voraussetzungen Für den Einsatz der interaktiven Arbeitsblätter zum Erweitern von Brüchen müssen weder Lehrkräfte noch Schülerinnen und Schüler über spezielle digitale Kompetenzen verfügen. Die Schülerinnen und Schüler sollen die Darstellung von Bruchteilen anhand von unterteilten Rechtecken bereits kennen. Die Unterrichtseinheit selbst basiert auf acht interaktiven Arbeitsblättern zum Erweitern von Brüchen, die mit jedem Internet-Browser und auf allen digitalen Endgeräten dargestellt werden können. Funktionsweise des ersten interaktiven Arbeitsblattes Die erste interaktive Aufgabe gehört zum anschließenden Hefteintrag und dient zur Erarbeitung der Regel für das Erweitern von Brüchen (siehe Linkliste). Mit dem Button "neu" wird eine entsprechende Aufgabe erzeugt. Mit dem Schieberegler "Erweiterungszahl" oder den zugehörigen Pfeiltasten wird der blau dargestellte Bruchteil noch einmal unterteilt. Gleichzeitig wird der wertgleiche Bruch dargestellt. Die gesuchte Erweiterungszahl kann anschließend abgelesen werden. Das so gefundene Ergebnis wird in das vorgesehene Feld eingetragen. Der Button "prüfen" dient zur Kontrolle des Ergebnisses. Anstelle einer Einweisung in die Funktionalität des interaktiven Arbeitsblatts kann das bereitgestellte Erklärvideo verwendet werden. Visuelles Üben vor der Algebraisierung Die Bedeutung des ersten interaktiven Arbeitsblatts sollte nicht unterschätzt werden. Es dient zur Festigung der bisherigen Erarbeitung. Im Lernprozess sollte das Üben nicht sofort auf symbolischer Ebene angesetzt werden. Vielmehr ist es wichtig, dass vor der Übung auf der algebraischen Ebene die bildliche Ebene noch einmal vertieft wird. Dazu beinhaltet das Arbeitsblatt 1 unter "Aufgabe 1" die passende Übung. Üben auf unterschiedlichen Niveaustufen Das Arbeitsblatt 1 enthält drei weitere Aufgaben, anhand derer die Schülerinnen und Schüler das Erweitern ohne Veranschaulichung durchführen. Dabei kann die Lehrkraft überprüfen, ob die grundlegenden Kompetenzen für das Erweitern von Brüchen vorhanden sind. Bei "Aufgabe 2" soll ein Bruch mit einer vorgegebenen Zahl erweitert werden, bei "Aufgabe 3" soll anhand von zwei wertgleichen Brüchen die Erweiterungszahl angegeben werden. Die abschließende "Aufgabe 4" ist komplexer gehalten. Hier müssen die Lernenden sowohl die Erweiterungszahl erkennen als auch eine fehlende Zahl ergänzen. Sie bildet den Abschluss der Übungsphase 1 und leitet damit zu den Aufgaben mit höherem Niveau über. Das Arbeitsblatt 2 stellt dafür drei interaktive Übungen bereit. Bei "Aufgabe 1" sollen drei wertgleiche Brüche bestimmt werden. Bei "Aufgabe 2" werden zwei unterschiedliche Brüche erzeugt, die dann so zu erweitern sind, dass sie den gleichen Nenner besitzen. Hier wird bereits propädeutisch das Addieren und Subtrahieren von Brüchen eingeleitet. Schließlich sollen die Schülerinnen und Schüler bei "Aufgabe 3" ihre Kenntnisse auf einen Sachverhalt anwenden, in dem sie eine Perlenkette mit farbigen Perlen erzeugen. Lehrerrolle Da die Kontrolle der Lösungen digital durch den Computer stattfindet, kann die Lehrkraft eine beobachtende Rolle einnehmen. Sollten bei der Bearbeitung der Aufgaben schwächere Schülerinnen oder Schüler auf Schwierigkeiten stoßen, kann die Lehrkraft diese individuell betreuen und unterstützen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten selbstständig die Regel für das Erweitern von Brüchen. können die Regeln für das Erweitern von Brüchen verbal beschreiben. wenden ihre erworbenen Kenntnisse auf unterschiedliche Aufgaben an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfassen und interpretieren Inhalte aus digitalen Informationsquellen. nutzen Medieninhalte und formulieren daraus eigene Hypothesen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken während der Paararbeit ihre Kommunikations- und Teamfähigkeit. können ihr Wissen im Austausch mit anderen auf erweiterte Fragestellungen anwenden.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I
ANZEIGE