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Rhetorische Figuren: Stilmittel im Unterricht

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Rhetorische Figuren" werden anhand mediengestützter und kreativer Aufgabenstellungen Stilmittel zum einen definiert und interpretiert, zum anderen selbst verfasst und in ihrer Wirkung reflektiert. Stilmittel werden zur Analyse und Interpretation aller Textsorten der drei literarischen Gattungen Epik, Lyrik und Drama benötigt. Bereits im Deutsch-Unterricht der Grundschule und der ersten beiden Jahre der weiterführenden Schulen werden grundlegende rhetorische Mittel wie die Metapher und die Personifikation, die Anapher und die Alliteration oder die Metren und Reimschemata besprochen. In der Mittel- und Oberstufe gibt es dann in der Regel eine systematische und umfassende Behandlung aller Stilmittel, häufig fachübergreifend zum Fremdsprachen-Unterricht ( stylistic devices and figurative language ), vornehmlich zum Latein-Unterricht. Besondere Schwierigkeit bereitet Schülerinnen und Schülerin dabei meist weniger die Definition der einzelnen Fachbegriffe, sondern ihre Zuordnung zu literarischen Zitaten, also das Erkennen dieser in Texten, und vor allem die Erläuterung ihrer Wirkung als Interpretation. Der vorliegende Unterrichtsvorschlag fängt diese Problematik durch mediengestützte und kreative Aufgabenstellungen auf, in denen Stilmittel sowohl definiert und interpretiert als auch selbst verfasst und in ihrer Wirkung reflektiert werden. Als Abschluss folgt eine Übung zum Nachweis der gängigen Metren und Reimschemata. Vertiefend zu dieser Unterrichtseinheit stehen interaktive Übungen bereit: Rhetorische Mittel zur Textanalyse interaktiv erarbeiten und wiederholen Vorkenntnisse Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe besitzen in der Regel bereits ein Vorwissen über rhetorische Figuren, Metren und Reimschemata, die sie zunächst anhand der Stilmittel zum Einstieg in die vorliegende Unterrichtsreihe in einem Brainstorming noch einmal zusammentragen sollen. Mithilfe einer selbst erstellten Tafelanschrift oder digitalen Präsentation kann die Lehrkraft so auch den Kenntnisstand der Lernenden evaluieren und mithilfe eines weiterführenden Arbeitsblattes (siehe Downloads, Arbeitsblatt 01) auf den gleichen Stand bringen. Bisher unbekannte Stilmittel können dabei neu definiert und durch selbst recherchierte Beispiele aus diversen Fachlexika oder mithilfe einer passenden Internetrecherche, siehe gegebenenfalls die Linkliste dieser Publikation, vervollständigt werden. Figuren und ihre Wirkung Die Belege könnten anschließend im Plenum ausgetauscht oder in einem gemeinsamen digitalen Dokument (im schulinternen Intranet) ergänzt werden. Möglich wäre auch, als Hausaufgabe nach dieser einführenden Unterrichtsstunde, die idealerweise eine Doppelstunde darstellt, eine Systematisierung der Stilmitteln nach den klassischen Bereichen der Klang-, Wort-, Satz- und Gedankenfiguren vorzunehmen. Diese Ordnung dient jedoch weniger der Unterweisung in die klassische Rhetorik, als der Vertiefung der Beschäftigung mit der Wirkung der Figuren, die in den nachfolgenden Unterrichtsstunden genauer untersucht werden soll. Hierbei könnte man mithilfe von Arbeitsblatt 03 die Wirkung der Stilmittel passenden Belegen zuordnen lassen, ehe man die Lernenden weiterführend nach eigenen Beispielen zur Formulierung von rhetorischen Figuren animiert. Die besten Ergebnisse zeigten sich hier bei der praktischen Erprobung der Unterrichtssequenz in der Gruppenarbeit der Jugendlichen, die sich durch wechselseitige Assoziationen als wahre Dichter-Talente erwiesen (siehe Beispiele Dokumente 04 und 06). Das gemeinsame Oberthema, unter dem alle gefundenen Formulierungen später als Materialsammlung dem gesamten Kurs zur Verfügung gestellt werden sollten (zum Beispiel durch Hochladen im Moodle-Kurs oder im Intranet), sollte dabei aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler stammen – vorgeschlagen wird "Meine Klasse". Methodenreflexion An irgendeiner Stelle der bisher durchgeführten Unterrichtssequenz könnte es dabei zu einer kurzen Methodenreflexion im Sinne eines Unterrichtsgespräches darüber kommen, inwieweit in Formulierungen häufig auch mehr als nur ein Stilmittel enthalten ist. Als vertiefende Übung oder Hausaufgabe könnten die Jugendlichen dies so am Beispiel von Arbeitsblatt 03 (mögliche Lösung siehe Downloads) erkennen. Kreative Weiterarbeit und Textrevision In den nächsten beiden Unterrichtsstunden sollen die Lernenden sodann weiter kreativ mit den selbst erstellten Stilmitteln arbeiten und wahlweise eine Kurznachricht, eine Werbeanzeige oder einen Kommentar verfassen. Hinzu kommt die eigene Analyse des selbst verfassten Textes, der im Sinne eines vollständigen Schreibprozesses anschließend zur Textrevision beider Produkte anregen soll. Hierzu mag der Lehrkraft oder lernschwächeren Schülerinnen und Schülern das originale Schülerbeispiel in Dokument 05 dienen. Die Unterrichtsreihe schließt mit einer Übung zur lyrischen Form. Anhand eines ersten Beispiels könnten im Plenum, nach einer erneuten Sammlung bereits bekannter Reimschemata und Metren, hier die Merkmale zur Bestimmung der Form erarbeitet und anschließend in Einzelarbeit gefestigt werden. Die Lösungen können zur Selbstkontrolle herbeigezogen werden und sollten auch im Plenum über eine analoge oder digitale Präsentationsfläche visualisiert werden, da sich viele Schülerinnen und Schüler schwer damit tun, betonte von unbetonten Silben zu unterscheiden. Zur Vertiefung könnten analoge Aufgaben in Gruppenarbeit erstellt und untereinander ausgetauscht beziehungsweise ausgedruckt werden. Da die Arbeit hier gemeinsam erfolgt, dürfte am Ende eine exemplarische Besprechung der Ergebnisse im Plenum genügen, der sich jedoch ebenfalls eine Diskussion über die Wirkung der Merkmale anschließen sollte. Die Schülerinnen und Schüler lernen wichtige rhetorische Mittel kennen, indem sie sie systematisch anhand von Beispielen definieren und in ihrer Wirkung interpretieren. ordnen Stilmitteln mögliche Wirkungsmöglichkeiten zu. üben den Nachweis rhetorischer Stilmittel in literarischen Zitaten. vertiefen ihr Wissen um die Formulierung diverser Stilmitteln, indem sie selbst zu einem gemeinsamen Thema rhetorische Figuren konstruieren. wählen gelungene Formulierungen mit verschiedenen Stilmitteln aus und verfassen mit diesen Gedichte oder Werbetexte. reflektieren ihre kreative Arbeit, indem sie ihre eigenen Texte analysieren und in der Wirkung der Stilmittel interpretieren.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Europa entdecken: Kinder-Reiseführer durch die EU-Gründerstaaten

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsmaterial legen sich Schülerinnen und Schüler einen kleinen Reiseführer durch die Länder der Europäischen Union an. Gelenkt durch verschiedene Arbeitsblätter lernen sie die EU und ihre Gründerstaaten kennen. Dieses Arbeitsmaterial führt Schülerinnen und Schüler interessegeleitet durch die Europäische Union. Der Reiseführer durch die EU-Gründerstaaten besteht aus einem Deckblatt sowie verschiedenen Arbeitsblättern, sodass er als Projekt-Mappe eingesetzt werden kann. Zunächst fordert er die Lernenden auf, ein selbst gewähltes Land in Europa näher zu beschreiben. Verschiedene Kinder können "ihr" Land in der Lerngruppe vorstellen, sodass sich alle Lernenden einen Überblick über die Staaten der EU verschaffen können. Anschließend lernen die Schülerinnen und Schüler die Gründerstaaten der EU mitsamt deren Hauptstädten, Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Spezialitäten kennen. Auf weiteren Arbeitsblättern orientieren sich die Lernenden in der Europäischen Union. Sie ordnen Reiseberichte verschiedenen EU-Ländern zu und erkennen EU-Staaten anhand ihrer Umrisse. Abschließend wird die Bedeutung der EU-Flagge geklärt. Das Arbeitsmaterial "Reiseführer durch die EU-Gründerstaaten" kann im Zusammenhang mit der Unterrichtseinheit "Unser Europa" eingesetzt werden. Ergänzt werden kann es beispielsweise durch ein Quiz zu Europa oder der Unterrichtseinheit "Politik in Europa für Kinder: Europäische Union, Brexit und Europawahl" . Das Thema "Europa" im Unterricht "Europa" ist nicht nur ein topografischer Begriff. Die Europäischen Staaten verfügen über eine gemeinsame Geschichte , ein gemeinsames kulturelles Erbe und ein gemeinsames Werteverständnis. Auch außenpolitisch stellt die Europäische Union eine bedeutsame Instanz dar. Um den Zusammenhalt in Europa zu stärken, ist es wichtig, dass jede und jeder Einzelne sich nicht nur als Angehörige eines Nationalstaates, sondern auch als Europäerin oder Europäer identifiziert. Durch Europabildung in der Schule sollen auch die nachfolgenden Generationen von Europäerinnen und Europäern für die Bedeutung von Frieden und demokratischem Zusammenleben in Europa sensibilisiert werden. Bereits seit 1978 empfiehlt die Kultusministerkonferenz das Thema "Europa" in der Schule zu behandeln. Der Grundstein für Interesse an diesem wichtigen politischen Thema wird in der Grundschule gelegt. Didaktische Analyse Der "Reiseführer durch die EU-Gründerstaaten" soll als Einführung in das Thema "Europa" dienen. Da dieses facettenreiche Thema insbesondere für Schülerinnen und Schüler der Grundschule schwer zu überblicken ist, konzentriert sich dieses Arbeitsmaterial auf die EU-Gründerstaaten (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Niederlande). Um das Vorwissen und die Interessen der Lernenden in den Unterricht zu integrieren, dürfen sie jedoch zunächst eigene Recherche-Ergebnisse und Erlebnisberichte zu einem europäischen Land ihrer Wahl zusammentragen und präsentieren. Methodische Analyse Diese Arbeitsmaterial soll die Lernenden spielerisch an ein komplexes Thema heranführen. Interessen und Vorkenntnisse der Lernenden werden zunächst aufgegriffen, bevor neue Lerninhalte vermittelt werden. Die EU-Gründerstaaten lernen die Schülerinnen und Schüler anhand eines Puzzles und kleiner Reime kennen. Kurze, fiktive Reiseberichte knüpfen an die Lebenswelt der Lernenden an, indem sie an eigene Urlaubsreisen erinnern. Das letzte Arbeitsblatt des Reiseführers fordert die Kinder mit einer Knobelaufgabe. Um das Thema "Europa" abzuschließen, wird final noch einmal auf die europäische Flagge eingegangen, anhand der die Werte sowie die Bedeutung der Europäischen Union noch einmal verdeutlicht werden können. Die Gestaltung des "Reiseführers durch die EU-Gründerstaaten" als Projekt-Heft rahmt das Unterrichtsthema "Europa". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Gründerstaaten der Europäischen Union und deren Hauptstädte. verorten verschiedene Staaten der Europäischen Union. können EU-Staaten anhand von Reiseberichten identifizieren. kennen die Symbolik der europäischen Flagge. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Texten landeskundliche Hinweise entnehmen. nutzen einen Altas als Hilfsmittel. recherchieren Informationen zu EU-Staaten. recherchieren geleitet im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Recherche-Ergebnisse und persönliche Erlebnisse im Plenum. würdigen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Klimazonen: das Klima auf der Erde

Kopiervorlage

Dieses Unterrichtsmaterial informiert die Lernenden der Grundschule über das Klima und die Klimazonen der Erde. Eine Übersichtskarte und kurze Sätze geben eine anschauliche Erklärung zu Begriffen und charakteristischen Klimaverhältnissen. Wetter und Klima sind Themen, die alle angehen und auch viele Kinder und Jugendliche beschäftigen – das zeigt nicht zuletzt die Fridays for Future-Bewegung . Im Zusammenhang mit dem Klimawandel und seinen Folgen sowie der Debatte rund um den Klima- und Umweltschutz ist eine thematische Auseinandersetzung aktueller denn je und sollte auch im Unterricht Berücksichtigung finden. Diese Unterrichtsmaterialien vermitteln Schülerinnen und Schülern im Sachunterricht Grundkenntnisse zum Thema Klima , indem sie sie über das Klima der Erde und die verschiedenen Klimazonen informieren. Die Arbeitsblätter eignen sich auch für den Einsatz in den Fächern Erdkunde und Geographie zum Thema Klima- und Vegetationszonen. Das Klima und die Klimazonen auf der Erde Während sich das Wetter relativ schnell ändert beziehungsweise wechseln kann, bleibt das Klima normalerweise über einen längeren Zeitraum gleich. In verschiedenen Regionen auf der Erde herrscht unterschiedliches Klima. Klimazonen sind großflächige Gebiete mit ähnlichem Klima; dabei spielt unter anderem die unterschiedliche Sonneneinstrahlung eine Rolle. Das vorliegende Arbeitsmaterial informiert die Lernenden über die vier Klimazonen auf der Erde und sie lernen charakteristische Klimaverhältnisse kennen: Sie erfahren, dass es die Polarzone und die subpolare Zone gibt, in denen es oft unter 0 °C kalt ist – manchmal sogar bis -80 °C. In der gemäßigten Zone, in der auch Deutschland liegt, gibt es die Jahreszeiten Frühling, Sommer (dann ist es warm oder heiß), Herbst und Winter. Die Sommer in der subtropischen Zone sind heiß und trocken, im Winter regnet es oft. In der tropischen Zone ist es immer heiß und feucht, dort ist auch der Regenwald. Durch die Darstellung der Einteilung auf einer Weltkarte können die Schülerinnen und Schüler sehen, welche Länder und Kontinente in welchen Klimazonen liegen. Die farbige Visualisierung verdeutlicht dabei die Klimazonen-Charakteristika und unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, sich diese zu merken. Die Themen Klima, Umwelt- und Klimaschutz im Unterricht Anhand des Unterrichtsmaterials erweitern die Lernenden nicht nur ihre Sachkompetenz rund um das Thema "Klima und Klimazonen" sowie ihren Wortschatz aus dem Themenfeld "Natur und Umwelt", sondern werden auch im Rahmen von Sachunterricht für die Umwelterziehung und den Klimaschutz sensibilisiert. In diesem Zusammenhang bietet es sich an, an den Unterrichtsinhalt anzuknüpfen und weitere Aspekte wie beispielsweise Klimawandel und Klimaschutz aufzugreifen und adressatengerecht im Unterricht zu thematisieren.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

Digitale Transformation in den Schulen – Wege zu einer wertvollen Zukunft

Fachartikel

Dybuster steht für die Entwicklung eines pädagogisch wertvollen Lernsystems und bietet multisensorische Lernsysteme an, die konsequent nach dem eigens entworfenen 5-Säulen-Prinzip entwickelt wurden. Daraus eröffnen sich für die Zukunft des Lernens ganz neue Perspektiven. Im "Dybuster Future Lab" wird, in Zusammenarbeit mit anerkannten Spezialisten und Hochschulen, geforscht und getüftelt. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten fliessen in regelmässigen Updates in die Lernsysteme von Dybuster ein.

  • Fächerübergreifend

Wie kann man Trauer und Tod im Unterricht thematisieren?

Fachartikel
5,99 €

Trauer und Tod sind wichtige Themen, die zum Leben dazugehören. Trauer ist ein alltäglicher Begleiter: Seien es schlechte Noten, ein Streit, die Trennung der Eltern, eine schwere Krankheit in der Familie. Der Tod begegnet einem oft in Filmen, Büchern und den Nachrichten – im eigenen Leben glücklicherweise seltener: Die Oma stirbt nach langer Krankheit, der junge Nachbar ganz unerwartet bei einem Unfall, das Haustier muss eingeschläfert werden, der Vater eines Klassenkameraden stirbt an Krebs. Manchmal stirbt sogar auch eine Mitschülerin oder ein Mitschüler. Wie Trauer und Tod generell und aufgrund eines speziellen Ereignisses im Unterricht thematisiert werden können – darum geht es in diesem Artikel. Was ist Trauer? Trauer ist die seelische Reaktion auf einen Verlust . Diesen zu akzeptieren und zu integrieren, ist schwere Arbeit und ein individueller Prozess , der unterschiedlich lange andauert – manchmal ein ganzes Leben (etwa der Tod der wichtigsten Bezugsperson). Trauer braucht Zeit und Raum sowie viel Verständnis von außen. Das Ausleben und Ausdrücken von Trauergefühlen ist gesund und wichtig, genauso wie stabile Erwachsene, denen man alle Fragen stellen kann, die einen beschäftigen. Dabei variiert das Verständnis von und der Umgang mit Trauer je nach Altersstufe. Barbara Kunz, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, erklärt, dass Kinder und Jugendliche in Schüben trauern und auch mal einen Schritt in der persönlichen Entwicklung zurückfallen: "Sie können teilweise Fähigkeiten verlieren, die sie schon erworben hatten, zeigen sich zum Beispiel besonders 'kleinkindhaft', brauchen noch mehr Kuscheltiere oder besonders viel Körperkontakt (...). Andere wiederum überspringen auch Entwicklungsschritte, zeigen sich plötzlich viel 'erwachsener' und grübeln (...)". Jugendliche finden oft Trost im Gespräch mit Gleichaltrigen oder durch Ablenkungen. "Je jünger ein Kind ist, desto mehr drückt es sich statt über Worte über sein Verhalten (...), im Spiel und womöglich auch über körperliche Symptome wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Unruhe und Schlafstörungen, aus", so Kunz.

  • Religion / Ethik

Wie argumentieren Klimaleugnerinnen und -leugner?

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Argumentationsstrategien in Texten von Klimaleugnerinnen und Klimaleugnern erkennen, analysieren und auf sie angemessen reagieren zu können. Die Bewältigung der Klimakrise ist eine der dringlichsten Aufgaben unserer Zeit, wird aber von vielen bewusst geleugnet oder heruntergespielt. Der kritische und kompetente Umgang mit Medien und Informationen ist daher in Zeiten des Informationsüberangebotes, der Fake News und Verschwörungsmythen wichtiger denn je. In der Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler daher exemplarisch an einem konkreten Beispiel, wie sie theoriebasiert Argumentationsmuster eines agitatorischen, den Klimawandel leugnenden Textes erkennen und analysieren können. Neben der Analyse von rhetorischen Mitteln und Narrativen lernen die Schülerinnen und Schüler F–L–I–C–C kennen, die fünf Tricks der Desinformation: Pseudo-Expertinnen und -Experten (Fake Experts) : Eigene Aussagen werden mit Personen und Quellen gestützt, die Expertise suggerieren, aber eigentlich keine haben. logische Trugschlüsse (Logical Fallacies) : Für die Argumentation werden Fakten benutzt, aber in einen falschen Zusammenhang gebracht. Der Schluss, der aus Fakten abgeleitet wird, ist nicht logisch. unerfüllbare Erwartungen (Impossible Expectations) : An die Wissenschaft oder andere Beteiligte werden so hohe Erwartungen gestellt, die sie gar nicht erfüllen kann, was ihre Ergebnisse generell infrage stellt. Rosinenpickerei (Cherry Picking) : Informationen, die die eigene These stützen, werden groß gemacht, andere verschwiegen. Verschwörungsmythen (Conspiracy Theories) : Fakten werden angezweifelt, indem man sie als Ergebnis geheimer Absprachen und Machenschaften darstellt. Dies ist in der Regel mit Diffamierungen verbunden. Im Anschluss an die Analyse verfassen sie eine Entgegnung, die Elemente einer "guten Klimakommunikation" berücksichtigt. Vertiefend zu dieser Unterrichtseinheit steht ein Quiz zu guter Klimakommunikation für Schülerinnen und Schüler bereit. "Klimaleugnung" als Thema im Untericht Klimawandelleugnung, Klimaleugnung, Klimawissenschaftsleugnung sind Formen der Wissenschaftsleugnung und ein weltweit zu beobachtendes, interessengeleitetes Phänomen. Anhängerinnen und Anhänger stellen die Existenz des menschengemachten Klimawandels durch vermeintlich einfache Antworten oder schlicht falsche Behauptungen infrage. Dabei ist sich die weltweite Gemeinschaft der Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler über die Klimakrise nahezu einig. Dank der Proteste von Fridays for Future ist der menschengemachte Klimawandel eines der Kernthemen öffentlicher Debatten geworden. Als Individuen, die sich persönlich oder virtuell mit anderen über die Klimakrise austauschen möchten, stehen wir vor der Herausforderung, aus den vielen Informationsangeboten (online wie offline) diejenigen auszuwählen, die uns Fakten vermitteln und uns helfen, zu bestimmten Themen eine kritische Meinung zu bilden ( Online-Check: Glaubwürdigkeit von Webseiten prüfen ). Angesichts einer sehr politisierten Medienlandschaft wird die Fähigkeit, wissenschaftliche Fakten und gesellschaftliche Kontroversen zu analysieren und dabei eigene Standpunkte sowie Handlungsoptionen zu entwickeln, immer wichtiger. Diese Einheit möchte zur Stärkung der "critical literacy" von Schülerinnen und Schülern beitragen, indem die Argumentationsweisen von Klimaskeptikerinnen und Klimaskeptikern und Klimaleugnenden transparent gemacht werden. Die selbstständige Erarbeitung der Argumentationsmuster befähigt die Lernenden dazu, Fragen zu stellen und (eigene) Strategien für konstruktive Gespräche über die Klimakrise zu finden. Didaktisch-methodische Analyse: das Fünf-Phasen-Modell Die Phasierung der Unterrichtseinheit orientiert sich an der Modellierung von Unterricht, die Urban Fraefel (Praktiken professioneller Lehrpersonen, Bern 2020) vorgelegt hat. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Themenfindung mit der Gruppe in Phase 2 sowie die Bilanzierung in Phase 4 und die Überprüfung in Phase 5. Die Unterrichtssequenz folgt einem Fünf-Phasen-Modell: In einem informierenden Einstieg erläutert die Lehrperson kurz ihre Erwartungen und die von den Schülerinnen und Schülern zu erreichenden Ziele und Kompetenzen. In einem Gespräch zum Einstieg in die Thematik legt die Lehrperson eine These von Klimaleugnerinnen und -leugnern vor. Im Klassengespräch gilt es, die These zu problematisieren und ein von der ganzen Lerngruppe getragenes Interesse daran zu entwickeln, die Argumentationsweise von Klimaleugnerinnen und -leugnern besser zu verstehen, um ihnen etwas entgegensetzen zu können. Die Lehrperson leitet dann die Lernaktivität an und erläutert, dass die Lernenden im Material M1 den Auszug aus einer den Klimawandel leugnenden Veröffentlichung finden, die sie mithilfe des "Werkzeugkastens" M2 analysieren können. Die Analyse erfolgt arbeitsteilig. In der Bilanzierung geht es darum, nicht alle Ergebnisse hintereinander vorführen zu lassen, sondern nach jeder Präsentation in einem vertiefenden Gespräch zu klären, inwiefern die Analyse mithilfe des jeweiligen Werkzeuges zur Klärung der Frage "Wie argumentieren Klimaleugnerinnen und -leugner?" beigetragen hat, welche Frage geklärt wurde, welche neuen Erkenntnisse gewonnen werden konnten und welche Fragen offen sind oder sich neu ergeben haben. In der Überprüfung geht es darum, dass die Lernenden ihren individuellen Erkenntnis- und Kompetenzzuwachs überprüfen, denn in der abschließenden Lernaktivität geht es darum, das erworbene Wissen und Aspekte einer überzeugenden Kommunikation einzusetzen, um mit einer Leserin oder einem Leser des Blogs ins Gespräch zu kommen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen über Argumentationstechniken in agitatorischen Texten. beurteilen kriterienorientiert das Beeinflussungspotential von Texten (Lernbereich Umgang mit Texten und Medien ). erweitern ihre Kommunikationskompetenz, in der Analyse von agitatorischen Texten und in der überzeugenden Kommunikation über Klimaskepsis und Klimaleugnung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werten in einer gelenkten Internetrecherche in einer Differenzierungsphase Internetquellen aus, indem sie diesen gezielt weitere Informationen zum Thema entnehmen, um weitere Fragen stellen und zu beantworten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erproben Techniken überzeugender Kommunikation über die Klimakrise.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Lehrerwitz "Lehrkraft: ein Mensch mit Klasse"

Cartoon

Was darunter zu verstehen ist oder was es bedeutet, "Klasse zu haben", wird häufig diskutiert. Als Lehrerin oder Lehrer können Sie aber ungeniert sagen: "Ich bin eine Frau mit Klasse." "Ich bin ein Mann mit Klasse." Niemand wird Ihnen da widersprechen können. ;-)

  • Fächerübergreifend

Gleichungen und Ungleichungen im Zahlenraum bis 1000

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Gleichungen und Ungleichungen" stehen der verstehende Umgang mit Termen und deren Unterscheidung in Größenrelationen sowie das Anwenden und Festigen grundlegender Rechenverfahren im Zahlenraum bis 1000 im Fokus und werden durch Arbeitsblätter und ergänzende interaktive Übungen gefördert. Mit dieser Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler Gleichungen und Ungleichungen sowie deren Zeichen ( \( <, >, = \) ) kennen. Daneben vertiefen die Lernenden ihr Wissen zu den Grundrechenarten, indem sie Terme berechnen und anschließend in Relation zueinander setzen. Die Arbeitsblätter wie auch die interaktiven Übungen fokussieren einen verstehenden Umgang mit Termen in Bezug auf Gleichungen und Ungleichungen. Zunächst geht es um die Unterscheidung von Gleichung und Ungleichung sowie dem Einsetzen der passenden Zeichen. Im weiteren Verlauf werden die Zusammenhänge komplexer und ergänzt durch das Anwenden und Festigen der Grundrechenarten. Additions-, Subtraktions-, Multiplikations- und Divisionsaufgaben im Zahlenraum bis 1000 dienen als Basis der Unterscheidung der Gleichungen und Ungleichungen. Außerdem kommen die Lernenden mit sogenannten Platzhalteraufgaben in Berührung und erfahren, dass \( x \) als Symbol für den Platzhalter stehen kann. Damit legen sie den Grundstein für das spätere Rechnen mit Variablen, bei denen häufig \( x \) als Variable in linearen Gleichungen verwendet wird. Als Ergänzung und Vertiefung zu der Unterrichtseinheit finden Sie hier interaktive Übungen. Voraussetzung für diese Unterrichtseinheit ist ein sicherer Umgang mit den Grundrechenarten. Für die interaktiven Übungen ist ein routinierter Umgang mit der Maus und der Tastatur sinnvoll, aber kein Muss, da viele Elemente selbsterklärend sind. Alternativ ist eine vorherige Einführung in das Programm möglich. Zudem ist der Zugang zu einem Computer pro Schülerin und Schüler beziehungsweise pro Partnerteam elementar. Kopfrechen, logisches Denken und Konzentrationsfähigkeit werden durch die Aufgabenformate geschult. Eigeninitiative, mathematisches konstruieren und Teamarbeit werden in unterschiedlichen Aufgaben gefördert. Die interaktiven Übungen sind eine spielerische Ergänzung und Wiederholung der in den Arbeitsblättern erlernter Fähigkeiten. Die Struktur der Aufgaben erlaubt eine direkte Überprüfung der Ergebnisse. So erhalten die Schülerinnen und Schüler ein direktes und individuelles Feedback ihrer Lösungen. Nebenbei werden die Kenntnisse und der Umgang mit PC geschult und ein sicherer Umgang gefördert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler festigen und vertiefen den Umgang mit Größenrelationen im Zusammenhang mit Gleichungen und Ungleichungen. festigen und vertiefen arithmetische Grundoperationen – Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division. vertiefen ihre Kopfrechenfähigkeiten und das mathematische Konstruieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen den Umgang mit Computern und digitalen Medien. nutzen digitale Applikationen zum Üben und Vertiefen. erweitern und vertiefen ihr Fähigkeiten für die Benutzung interaktiver Medien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fördern und fordern ihre Problemlösefähigkeiten. entwickeln ihre Teamfähigkeit weiter. lösen Konflikte zielorientiert in der Gruppe.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Tattoo mit Bezug zu rechtsextremer Szene: Kündigungsgrund für Lehrkräfte?

Fall des Monats

Von Lehrerinnen und Lehrern kann Verfassungstreue erwartet werden. Gibt es daran eindeutige Zweifel, könnte eine fristlose Kündigung ausgesprochen werden. Kinder sollen nicht von Personen mit extremistischen Ansichten unterrichtet werden. Reicht ein Tattoo mit einem verfassungswidrigen Spruch oder Symbol als Grund für eine fristlose Kündigung? Der konkrete Fall Hin und wieder blitzte es heraus: Neben zahlreichen anderen Tätowierungen hatte der Lehrer über dem Oberkörper eine leicht sichtbare Tätowierung mit dem Spruch "Meine Ehre heißt Treue" in Frakturschrift, wie sie auch in der rechtsextremen Szene verwendet wird. Dies war der Wahlspruch der Schutz-Staffel (SS). Als Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation ist seine Verwendung strafbar (§ 86a StGB). Als diese Tätowierung aufgefallen ist, erhielt er die außerordentliche Kündigung. Er versuchte sich damit zu verteidigen, dass unterhalb des Hosenbundes noch die Worte "Liebe Familie" standen. Dies sei der Bezug zum Tattoo oben. Zusätzlich nahm er nach der Kündigung eine Abänderung der Tätowierung vor. Die Entscheidung des Gerichts Nach Ansicht des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg ist die außerordentliche Kündigung einer Lehrkraft mit Tätowierungen, wie sie in rechtsradikalen Kreisen verwendet werden, rechtmäßig. Das Rechtsportal anwaltauskunft.de informiert über die Entscheidung vom 11. Mai 2021 (AZ: 8 Sa 1655/20). Letztendlich hatte dem Lehrer auch nicht geholfen, dass er das Tattoo kurzfristig geändert hatte. Von Lehrkräften wird Verfassungstreue verlangt Die Kündigung war rechtmäßig. Nach Auffassung des Landesarbeitsgerichts ließen die Tätowierungen auf eine fehlende Eignung als Lehrkraft schließen. Dazu gehöre auch die Gewähr der Verfassungstreue, urteilte das Gericht. Aus den zum Zeitpunkt der Kündigung vorliegenden Tätowierungen, wie "Meine Ehre heißt Treue" in Frakturschrift über dem Oberkörper könne auf eine fehlende Verfassungstreue geschlossen werden. Die ergänzenden Worte "Liebe Familie" unterhalb des Hosenbundes änderten hieran nichts, da diese regelmäßig nicht zu sehen seien. Der Kündigungsgrund muss zum Zeitpunkt der Kündigung vorliegen – deshalb änderte sich auch nichts durch die zwischenzeitliche Abänderung oder Ergänzung der Tätowierung. Da die Kündigung bereits mit Kenntnisnahme wirksam sei, kam es auf die vorliegende, bisher nicht rechtskräftige strafgerichtliche Verurteilung nach § 86a StGB (Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) nicht mehr an.

  • Fächerübergreifend
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