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Dienstleistungsberufe im Gesundheitswesen durch Podcasts kennenlernen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden Podcasts zu Dienstleistungsberufen im Gesundheitswesen unter Anleitung erstellt und Beurteilungskriterien zusammen erarbeitet, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre Produkte selbst evaluieren können. Ziel ist es, durch einen multi-medialen Ansatz Lernende für diese Berufsfelder zu begeistern und durch kreative Handlungsorientierung einen nachhaltigen Einblick in das Gesundheitssegment zu gewähren.Selbsterstellte Audio- oder Videopodcasts können einen neuen Zugang zu einer Thematik bieten. Zu Beginn der Unterrichtseinheit "Podcasts zu Dienstleistungsberufen im Gesundheitswesen" erstellen die Lernenden Bilder oder eine digitale Bild-Collage ihrer Assoziationen zu Berufen aus diesem Berufsfeld. Auf Basis ihres Vorwissens, eines unterrichtsbegleitenden Arbeitsblatts sowie eines übersichtlichen Leitfadens zur Podcast-Erstellung werden Kriterien eines gelungenen Podcasts zusammengeführt. Mit einer kleinen Grundausstattung – mobiles Endgerät, kostenlose App und eigens geschriebenes "Drehbuch" – kreieren die Lernenden einen eigenen Podcast, in welchem sie einen Beruf aus dem Gesundheitssegment vorstellen. Die Podcasts werden anhand der zuvor erarbeiteten Kriterien im Plenum evaluiert und letztlich einer Gruppe oder der Parallelklasse vorgestellt.In dieser Unterrichtsreihe erwerben die Schülerinnen und Schüler Wissen zu den Gesundheits-Dienstleistungsberufen, indem sie Podcasts dazu erstellen. Vor der 12. Klasse haben die Lernenden ein einjähriges Praktikum absolviert. In diesem Rahmen gemachte Erfahrungen sollen, ergänzt durch Informationen aus dem Internet, in die Podcasts einfließen. Bereits die KMK-Strategie zur Bildung in der digitalen Welt und ihre Erweiterung im Dezember 2021 legen das Einbinden digitaler Medien aus der Erfahrungswelt von Schülerinnen und Schülern in den Unterricht nahe. Mittels alltäglicher Ausstattung durch Smartphone oder Tablet und App soll es den Lernenden hier ermöglicht werden, einen Blick in ein spannendes Berufsfeld zu werfen, indem sie nicht nur nach Informationen recherchieren und diese klassisch wiedergeben, sondern sich in eine lehrende Rolle begeben, in der sie die wichtigsten und interessantesten Informationen bündig und spannend einer Zuhörerschaft präsentieren. Die Ergebnisse können einer Parallelklasse präsentiert werden, jedoch noch schöner ist es, diese einem größeren Publikum zugänglich zu machen, zum Beispiel über die Schul-Homepage oder über die Kanäle in den sozialen Medien der Schule. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen einen selbst gewählten Beruf aus dem Gesundheits-Dienstleistungsbereich kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen einen eigenen Podcast nach Anleitung. kennen Apps zur Erstellung eines Podcasts. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler evaluieren die Podcasts, indem sie sich gegenseitig Feedback in Anlehnung an gemeinsame Bewertungskriterien geben. arbeiten kooperativ. gehen wertschätzend miteinander um.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Wortschatzarbeit im Unterricht und zuhause mit Kahoot!

Fachartikel / Video-Tutorial
5,99 €

Spaß und Vokabellernen – Geht das zusammen? Als Fremdsprachenlehrerin aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ja! Und zwar für Lernende wie Lehrende. Wie? Mit Kahoot!, das Lehrkräften eine schnelle Konzeption eines Vokabelspiels ermöglicht, welches einen immensen Nachhaltigkeitseffekt im Memorieren neuen Wortschatzes bei Lernenden haben kann. Wie das geht, erfahren Sie hier. Vorwort Klassische Wortschatzarbeit im Fremdsprachen-Unterricht erfolgt oft durch Schreiben neuen Vokabulars an die Tafel, das Kopieren jenes in das Schulheft und die (benotete) mündliche oder schriftliche Abfrage dessen nach ein paar Tagen. Dieses Vorgehen kann je nach Lerngruppe ertragreich sein, doch sonderlich anregend für das limbische System sowohl der Lernenden als auch der Lernenden ist dies wohl eher nicht. Nach Stand der heutigen Ausbildung von Lehrkräften und orientiert an der KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt" sind möglichst holistische Ansätze für Lernprozesse von Schülerinnen und Schülern vorzuziehen, das bedeutet möglichst viele Sinne innerhalb eines Lehr-Lern-Prozesses zu reizen. Ein Tool wie Kahoot! macht das möglich, denn es arbeitet sowohl visuell als auch auditiv und haptisch.

  • Englisch / Französisch / Spanisch / DaF / DaZ / Fächerübergreifend

Codierung von Zeichen mit ASCII und Unicode

Kopiervorlage / Interaktives

Wie verarbeiten Computer und digitale Endgeräte unsere Schriftsprache? Und warum sind ostasiatische Schriften im Zeitalter der Digitalisierung eine Herausforderung? Mithilfe eines Arbeitsblattes und interaktiver Übungen setzen sich die Lernenden mit der Binärdarstellung von Zeichen mit den standardisierten Codes ASCII und Unicode auseinander. Wie von Geisterhand schrieben in den 1950er Jahren Schreibmaschinen Texte, deren Absendende tausende von Kilometern entfernt saßen. Die Welt rückte immer mehr zusammen, Nachrichten verbreiteten sich innerhalb von Minuten um den ganzen Globus. Damit Schriftzeichen maschinell übermittelt werden können, ist es notwendig, diese zu codieren. Heute ist es das Internet, das diese Technologie zur Perfektion gebracht hat. Dieses Arbeitsmaterial vermittelt Schülerinnen und Schülern, wie die Schriftsprache bei digitalen Geräten codiert ist, was sich hinter den standardisierten Codes ASCII und Unicode verbirgt und warum ihr Browser selbst chinesische Zeichen richtig darstellen kann. Ergänzend stehen interaktive Übungen zur Verfügung, mit denen die Lernenden die Welt des ASCII-Codes spielerisch erkunden können. Zur Einführung in das Thema "Binärcodierung von Zeichen" bietet sich außerdem das Arbeitsmaterial "Binärcode und Codierung" an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die historische Entwicklung der digitalen Codierung von Schriftsprache kennen. lernen den ASCII-Code kennen. lernen Hexadezimalcodes kennen. lernen den Unicode als digitales Werkzeug des Word Wide Webs kennen. reflektieren die Probleme einer digitalen Welt mit über hundert Sprachen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Quellennutzung im Internet. nutzen interaktive Übungen im H5P-Format selbstständig. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ver- und entschlüsseln codierte Texte in Partnerarbeit.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Optimierung von Lüftungsstrategien mithilfe von Messungen der \(CO_{2} \)-Konzentration

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler ein Messverfahren zur Bestimmung der \(CO_{2} \)-Konzentration im Klassenzimmer kennen, führen dies mithilfe der senseBox durch und leiten daraus geeignete Lüftungsstrategien ab.Das Lüften von Räumen hat im Zuge der Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen. Aber schon immer war eine gute Luftqualität von Relevanz, da mit einer steigenden \( CO_{2} \)-Konzentration im Raum auch die Wahrscheinlichkeit für eintretende Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsverlust steigt. Daher ist es wichtig, die Qualität der Luft im Klassenraum im Blick zu halten, beispielsweise mit einer \( CO_{2} \)-Ampel. In dieser Unterrichtseinheit wird die senseBox genutzt, um ein Messgerät zu bauen, mit dem die Temperatur und die \( CO_{2} \)-Konzentration im Raum gemessen werden kann. Bei der senseBox handelt es sich um einen Mikrocontroller, an dem unterschiedliche Sensoren mit einem einfachen Steckprinzip angeschlossen werden können. Zur individuellen Nutzung der senseBox muss das Messgerät programmiert werden. Dafür steht die graphische Programmieroberfläche "Blockly für senseBox" zur Verfügung. Wie der Name andeutet, können in dem webbasierten Tool unterschiedliche Blöcke per Drag-and-Drop zusammengefügt werden. Es sind folglich keine Vorkenntnisse im Bereich der Programmierung erforderlich. Um die Daten in Echtzeit verfolgen zu können, wird in dieser Unterrichtseinheit die App Phyphox als Unterstützung herangezogen. Die Lernenden können nach dem Bau und der Programmierung des Messgeräts die Datenerhebung zur \( CO_{2} \)-Konzentration im Klassenraum durchführen. Dabei erzeugen sie durch das Öffnen und Schließen der Fenster und Türen variable Bedingungen und können mithilfe der Visualisierung der Daten in der Phyphox-App Strategien zum Lüftungsverhalten ableiten.Die Schülerinnen und Schüler sitzen tagtäglich in Klassenräumen, weshalb es von großer Bedeutung ist, ihnen optimale Lernbedingungen zu schaffen. Dazu gehört unter anderem eine ausreichende Luftqualität, um Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten vorzubeugen. Es ist daher wichtig, die Lernenden für dieses alltägliche Thema zu sensibilisieren und ihnen Tipps mit auf dem Weg zu geben, wie sie die \( CO_{2} \)-Konzentration in ihrer Umgebung gering halten können. Methodisch wurde bei dieser Unterrichtseinheit durch den Einsatz der senseBox auf eine interdisziplinäre Herangehensweise gesetzt. Im Sinne der informatischen Grundbildung ist es von Vorteil, fächerübergreifend mit den digitalen Werkzeugen in Berührung zu kommen. Haben die Lernenden beispielsweise bereits in anderen MINT-Fächern mit einer blockbasierten Programmieroberfläche gearbeitet, vertiefen sie ihre Kenntnisse in dieser Unterrichtseinheit. Zudem steigert es die Motivation, wenn sie mit den eigenständig erhobenen Daten arbeiten, anstatt vorgefertigte Tabellen aus den Schulbüchern auszuwerten. Vorkenntnisse der Lernenden Für die beschriebene Umsetzung ist es notwendig, dass die Lernenden den Umgang mit einem Tablet und einem Laptop beherrschen. Allerdings kann diese Kompetenz ab der siebten Klasse vorausgesetzt werden. Durch die Arbeit in der Gruppe haben sie zudem die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu lernen. Differenzierungsmöglichkeiten Handelt es sich bei den Lernenden um eine besonders starke oder heterogene Gruppe, so können in dieser Unterrichtseinheit ohne viel Aufwand Differenzierungsmöglichkeiten angeboten werden. Zum einen können die Anleitungen unterschiedlich detailliert vorbereitet werden, sodass mehr oder weniger Eigenarbeit in der Gruppe notwendig ist. Zum anderen können die Kreativität und die Problemlösekompetenz gefördert werden, wenn die Lernenden ein höheres Maß an Freiheit bei der Versuchsdurchführung bekommen. Sie können dann beispielsweise ihren eigenen Versuchsaufbau konstruieren und sich variable Bedingungen beim Lüften selbstständig überlegen. Digitale Kompetenzen, die Lehrende zur Umsetzung der Unterrichtseinheit benötigen Zur Durchführung dieser Unterrichtseinheit sollte die Lehrkraft in der Bedienung eines Laptops/Computers geübt sein. Zudem sollte sie mit der senseBox vertraut sein, um den Lernenden Hilfestellungen anbieten zu können. Das dafür notwendige Wissen kann sich in kurzer Zeit mithilfe dieser Anleitung angeeignet werden. Es ist folglich nicht notwendig, umfassende Kenntnisse im Bereich der Informatik aufzuweisen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen verschiedene Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit und zur sozialen Verantwortung. planen einfache Experimente, führen die Experimente durch und/oder werten sie aus. beschreiben und erklären Struktur und Funktion von Organen und Organsystemen, zum Beispiel bei der Stoff- und Energieumwandlung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren passende Werkzeuge zur Lösung. passen digitale Umgebungen und Werkzeuge zum persönlichen Gebrauch an. planen und verwenden eine strukturierte, algorithmische Sequenz zur Lösung eines Problems. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren und argumentieren in verschiedenen Sozialformen. stellen Ergebnisse und Methoden biologischer Untersuchung dar und argumentieren damit. 21st Century Skills Die Schülerinnen und Schüler fördern ihr kritisches Denken, indem sie die Messmethode kritisch reflektieren und hinterfragen. stärken ihre Kreativität, indem sie ein eigenes Messgerät konfigurieren und mit den eigenständig erhobenen Daten arbeiten.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I

Klassenarbeiten und Tests schnell gestalten und korrigieren – mit Testmoz

Tool-Tipp

Nicht nur Musik-Lehrkräfte können ein Lied davon singen: Test-Korrekturen können mitunter äußerst (zeit-)aufwendig sein und so manch einer Lehrkraft ein neues Wochenendprogramm bescheren. Doch in dieser Hinsicht kann das einfache und kostenlose Tool "Testmoz" Abhilfe schaffen.

  • Fächerübergreifend / Mathematik / Rechnen & Logik / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik / Pädagogik / Kunst / Kultur / Musik / DaF / DaZ / Englisch / Französisch / Latein / Spanisch / Wirtschaft / Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht

Besonderheiten der Tätigkeit von Lehrkräften an Schulen in katholischer Trägerschaft

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel geht es um die beamten- und arbeitsrechtlichen Besonderheiten, die für Lehrkräfte an Schulen in katholischer Trägerschaft bestehen. Die katholische Kirche stellt neben den Nationalstaaten den größten Träger von Schulen weltweit dar. Bundesweit sind mehr als 900 Schulen in katholischer Trägerschaft aktiv, wobei das Spektrum von Grund- und Förderschulen über sämtliche Formen der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen bis zu beruflichen Schulen reicht. Heruntergebrochen auf die Bundesländer ist die quantitative Verteilung zwar unterschiedlich (naturgemäß mit einem Schwerpunkt in den katholisch geprägten Regionen der Republik), dennoch machen die katholischen Schulen selbst in historisch eher protestantischen Gegenden einen wichtigen Teil des Schulsystems aus, so etwa in Niedersachsen mit knapp 60 Schulen, die ihre Angebote neben den circa 3000 staatlichen Schulen machen. Auf die beamten- und arbeitsrechtlichen Besonderheiten, die katholische Schulen für Lehrkräfte bergen und derer sich erfahrungsgemäß gerade abgeordnete beziehungsweise beurlaubte Landesbedienstete kaum bewusst sind, geht der folgende Beitrag ein. Rechtsnatur katholischer Schulen Schulen in freier Trägerschaft im Sinne der Landesschulgesetze (beispielsweise §§ 139 ff. des Niedersächsischen Schulgesetzes) finden sich in vielerlei Formen. Bei den Schulen in katholischer Trägerschaft ist konkreter Träger häufig – anders als bei den staatlichen Schulen, bei denen üblicherweise die Kommune beziehungsweise der Landkreis Träger ist – eine (Schul-)Stiftung. Diese wiederum untersteht der jeweiligen Diözese, also dem Amtsgebiet eines Bischofs. Die Stiftungen haben rechtlich eine Doppelnatur, bestehend aus Aspekten des kirchlichen und des weltlichen/staatlichen Rechts: Während die kirchlichen Wurzeln in den Codex Iuris Canonici (CIC) reichen, ein kirchliches "Grundgesetz", das 1140 in Kraft trat und derzeit in der Fassung von 1983 gilt, findet das weltliche Recht für kirchliche Stiftungen sein Fundament in Artikel 140 des Grundgesetzes (GG), welcher wiederum die Artikel 136 ff. der Weimarer Reichsverfassung (WRV) zu den kirchlichen Rechten fortgelten lässt. Besonderheiten des kirchlichen Arbeits- und Beamtenrechts An katholischen Schulen findet sich unter den Lehrkräften häufig ein bunter Strauß an Beschäftigungsverhältnissen: Neben vorübergehend abgeordneten oder beurlaubten Landesbediensteten (Beamtinnen und Beamten sowie Angestellten) gibt es originäre Angestellte der Kirche/Stiftung, Kirchenbeamtinnen und -beamten, Stiftungsbeamtinnen und -beamten sowie sogenannte Dienstvertragsbeamtinnen und -beamten. Auf die Statusunterschiede muss an dieser Stelle indes nicht vertieft eingegangen werden, denn die nachfolgenden Besonderheiten des kirchlichen Beschäftigten-Rechts gelten für alle der genannten Gruppen gleichermaßen. Wichtiger Unterschied ist "nur", dass abgeordnete beziehungswiese beurlaubte Landesbedienstete im Angesicht kirchenrechtlicher Probleme zum jeweiligen Bundesland als zu ihrem Dienstherrn beziehungsweise Arbeitgeber zurückkehren können (oder müssen), wohingegen für originär kirchliches beziehungsweise Stiftungspersonal schlimmstenfalls sogar ein vollständiger Arbeitsplatzverlust Konsequenz sein kann. Kirchen beziehungsweise kirchliche Untergliederungen (zum Beispiel Stiftungen) stellen sogenannte Tendenzbetriebe dar. Das bedeutet, dass sie ihren weltanschaulichen/religiösen Überbau in die Gestaltung ihrer Arbeitsverhältnisse einfließen lassen dürfen. Die etwa bei staatlichen Beschäftigungsverhältnissen geltenden Regelungen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gelten hier also nicht umfassend. Stattdessen gilt die "Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse" (GrO), deren Artikel 5 Absatz 2 die Gründe bezeichnet, die zur Kündigung führen können. Für katholische Bedienstete sind dies: der Austritt aus der katholischen Kirche, Handlungen, die kirchenrechtlich als eindeutige Distanzierung von der katholischen Kirche anzusehen sind, vor allem Apostasie (also Abfall von Gott) oder Häresie (also Ketzerei) sowie der kirchenrechtlich unzulässige Abschluss einer Zivilehe (also einer "normalen" standesamtlichen Eheschließung) oder einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, wenn diese Handlung nach den konkreten Umständen objektiv geeignet ist, ein erhebliches Ärgernis in der Dienstgemeinschaft oder im beruflichen Wirkungskreis zu erregen und die Glaubwürdigkeit der Kirche zu beeinträchtigen. Für Bedienstete, die nicht Mitglieder der katholischen Kirche sind, gibt es folgende Kündigungsgründe: öffentliches Eintreten gegen tragende Grundsätze der katholischen Kirche, schwerwiegende persönliche sittliche Verfehlungen, die nach den konkreten Umständen objektiv geeignet sind, ein erhebliches Ärgernis in der Dienstgemeinschaft oder im beruflichen Wirkungskreis zu erregen und die Glaubwürdigkeit der Kirche zu beeinträchtigen und das Verunglimpfen oder Verhöhnen von katholischen Glaubensinhalten, Riten oder Gebräuchen. Daneben finden sich regelmäßig in den Diözesan-Schulgesetzen ergänzende Regelungen speziell für Lehrkräfte, so zum Beispiel in § 7 Abs. 3 des "Gesetzes für Schulen in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück", welcher lautet: "Die Lehrer können ihrer Verantwortung nur gerecht werden, wenn sie mit den Zielsetzungen des Schulträgers und der Schule zur Bildung und Erziehung zu mündiger religiöser Lebensgestaltung und Weltverantwortung auf der Grundlage des katholischen Glaubens (...) übereinstimmen, sie über die entsprechende fachliche und pädagogische Eignung verfügen, sich kontinuierlich fortbilden und sich um ein Leben in und aus dem Glauben bemühen.", oder in § 6 Abs. 2 des "Bischöflichen Gesetzes für katholische allgemeinbildende Schulen in freier Trägerschaft im oldenburgischen Teil der Diözese Münster", welcher lautet: "Die Lehrer an einer katholischen Schule in freier Trägerschaft können ihrer Verantwortung nur gerecht werden, wenn sie sich auf der Grundlage des christlichen Glaubens und einer guten fachlichen und pädagogischen Ausbildung beruflich und religiös fortbilden und um ein Leben aus dem Glauben bemühen." Eine weitere Verschärfung dieser Voraussetzungen findet sich schließlich speziell für Religionslehrkräfte im bereits erwähnten Corpus Iuris Canonici, wenn es in Can. 804, § 2, heißt: "Der Ortsordinarius" (= Leiter der Diözese) "hat darum bemüht zu sein, dass sich diejenigen, die zu Religionslehrern in den Schulen, auch den nicht-katholischen, bestellt werden sollen, durch Rechtgläubigkeit, durch das Zeugnis christlichen Lebens und durch pädagogisches Geschick auszeichnen." und Can. 805 ergänzt: "Der Ortsordinarius hat für seine Diözese das Recht, die Religionslehrer zu ernennen beziehungsweise zu approbieren und sie, wenn es aus religiösen oder sittlichen Gründen erforderlich ist, abzuberufen beziehungsweise ihre Abberufung zu fordern." Fazit Die Tätigkeit als Lehrkraft an einer katholischen Schule ist nicht nur durch die üblichen Besonderheiten des Ersatz- beziehungsweise Privatschulwesens (Schulvertrag et cetera) geprägt, sondern findet in einem speziellen (kirchen-)rechtlichen Umfeld statt. Die eigene Lebensführung bis hinein in die privatesten Aspekte kann dabei – je nach individueller Handhabung/Strenge in der jeweiligen Diözese – über Wohlergehen des eigenen beruflichen Weges entscheiden. Dessen sollten sich Lehrkräfte und Schulleitungen bewusst sein, die sich originär oder aus dem jeweiligen Landesdienst heraus für die Tätigkeit an einer katholischen Schule entscheiden.

  • Fächerübergreifend

Grundwortschatz Frühling und Ostern: Wortschatzerweiterung und -training in DaF/DaZ

Interaktives / Kopiervorlage
0,00 €

Ostern und die Frühlingszeit bilden alle Jahre wieder einen Gesprächsanlass im Unterricht und bieten Anknüpfungspunke an die Lebenswelt der Lernenden. Die Schülerinnen und Schüler üben mithilfe der Arbeitsblätter, Vokabeln zum Thema Frühling und Ostern zu trainieren, thematische Sätze zu bilden und einen Text zu vervollständigen. Alle Jahre wieder läutet der Lenz wärmere und längere Tage ein. Dieses Arbeitsmaterial nutzt das Interesse der Kinder am Osterfest und am Frühling als Motivation für den DaF- und DaZ-Bereich: Anhand dieser Themen lässt sich der Wortschatz erweitern sowie Landeskunde vermitteln und interkulturelle Bildung fördern. Die Schülerinnen und Schüler lernen und vertiefen themenspezifisches Vokabular, um sich über die Jahreszeit, das Fest und passende Aktivitäten auszutauschen. Es bietet sich an, daran anzuknüpfen und es als Ausgangspunkt für einen Austausch zu nutzen. Dabei sollte auf kulturelle Unterschiede und Traditionen eingegangen werden. Welche Feste kennen beziehungsweise feiern die Kinder noch im Frühling? Wärme, Vogel, draußen spielen,...? Welche passenden Wörter assoziieren sie noch, wem fallen die meisten ein? :-) Kommunikation ist ein wichtiger Baustein beim Erlernen und Vertiefen einer Sprache – des Weiteren lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen besser kennen. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Arbeitsblätter, um Vokabeln zum Thema Frühling und Ostern zu üben: Im ersten Schritt werden die Vokabeln des Themas vorentlastet, indem die Schülerinnen und Schüler den neuen Wörtern die passenden Artikel zuordnen. Im nächsten Schritt bringen die Schülerinnen und Schüler Buchstaben in die richtige Reihenfolge, um Wörter zu bilden. Anschließend ordnen sie Aktivitäten den passenden Bildern zu und bilden Sätze mithilfe von Satzbausteinen. Im letzten Schritt vervollständigen sie eine Postkarte zum Osterfest. Ergänzend bietet das Arbeitsmaterial interaktive Übungen an. Die Vokabeln und ihre Artikel sind Gegenstand von insgesamt fünf Aufgaben. Die Kinder können so spielerisch die gelernten Vokabeln festigen und ihren Lernfortschritt eigenständig überprüfen. Unter anderem sorgen ein Kreuzworträtsel und ein Quiz für Rätselspaß. Auf den Frühling folgt der Sommer und bringt die Sommerferien und weitere Lese- und Gesprächsanlässe für den DaF- und DaZ-Bereich mit sich. Das Arbeitsmaterial "Grundwortschatz: Sommer und Ferien" bietet sich damit als ideale Ergänzung für den Unterricht an. Auch über Kleidung und Farben kann mithilfe des Arbeitsmaterials "Grundwortschatz: Kleidung und Farben" im Zuge der Jahreszeiten gesprochen werden. "Frühling und Ostern" im Unterricht Die Themenbereiche Frühling und Ostern stellen unmittelbare Verbindungen zur kindlichen Lebenswelt dar. Die Kinder nehmen jahreszeitliche Veränderungen in der Natur wahr, in anderen Schulfächern werden der Frühling und das Osterfest behandelt, der Osterhase ist Thema bei Gesprächen auf dem Schulhof. Daran knüpft das Arbeitsmaterial an. Das Wortschatztraining gibt den Kindern Vokabeln an die Hand, um sich über Erlebnisse und Gedanken auszutauschen und sie zu versprachlichen. Didaktisch-methodische Analyse Der Lebensweltbezug, viele bunte Bilder und abwechslungsreiche Aufgaben motivieren die Kinder dazu, die Arbeitsblätter und interaktiven Übungen zu bearbeiten. Die Bilder unterstützen die Lernenden zudem dabei, die gelernten Vokabeln korrekt zu memorieren und ermöglichen die eigenständige Bearbeitung der einzelnen Übungen. Das Lösen der interaktiven Übungen erlaubt eine selbstständige Wiederholung des Gelernten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich Frühling und Ostern. bilden Sätze mithilfe von Satzbausteinen. vervollständigen einen Lückentext mit dem thematischen Vokabular. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen themenbezogene Vokabeln mithilfe von Bildern zu. lernen verschieden Typen interaktiver Übungen kennen und bearbeiten sie selbstständig. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Selbstkomptenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben. helfen sich gegenseitig. entwickeln ihre Ausdrucksfähigkeit, indem sie Sätze aus Satzbausteinen bilden.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Was ist (guter) Schlaf? Von Schlaffaktoren und Schlafstörungen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Dieses große Materialpaket zum Thema "Was ist (guter) Schlaf?", das auch in Ausschnitten thematisiert werden kann, befasst sich mit den unterschiedlichen Schlafphasen und welche Einflussfaktoren hierbei eine Rolle spielen. Weiterhin werden verschiedene Schlafstörungen thematisiert und Interventionen aufgezeigt. Eine PowerPoint-Präsentation führt dabei durch die Unterrichtsstunden und wird begleitet von interaktiven Aufgaben, Videos und einem Arbeitsblatt mit Musterlösung. Die Unterrichtseinheit vermittelt den Schülerinnen und Schülern zunächst die Grundlagen zu Schlafphasen und -profilen. Darauf aufbauend folgt im zweiten Teil die Vertiefung, in welchem sowohl unterschiedliche Arten der Schlafstörungen thematisiert als auch präventive Maßnahmen erläutert werden. Begleitend zu der Unterrichtseinheit dient stets eine PowerPoint-Präsentation . Des weiteren erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Arbeitsblatt , um die zentralen Ergebnisse zu fixieren. Als Reflexion dienen zwei interaktive Übungen. Darin werden Schlüsselbegriffe zur Thematik erfragt. Während des Unterrichts gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Interaktion und Diskussion. Eine Meditationsübung beendet die Unterrichtseinheit. Obwohl durch die Schlafforschung und vor allem durch die Erfindung des Elektroenzephalogramms der Schlaf nicht mehr als bloße Zeitverschwendung angesehen wird, so ranken sich noch immer viele Mythen darum. Ob der Schlaf vor Mitternacht nun erholsamer als nach 0.00 Uhr oder der Konsum von Alkohol zuträglich für das Einschlafen ist, sind nur zwei Beispiele von vielen, die im Rahmen der Unterrichtseinheit aufgeklärt werden. Darüber hinaus werden unterschiedliche Formen von Parasomnien beleuchtet und Interventionen für einen erholsamen Schlaf erarbeitet. Die Relevanz der Thematik Schlaf ist in der heutigen Zeit unumstritten. Während Schlafen im späten 18. und 19. Jahrhundert als sinnlose Zeitverschwendung angesehen wurde, weiß man spätestens nach der Erfindung des Elektroenzephalogramms, dass während des Schlafes aktive Prozesse im Gehirn ablaufen. Diese Ruhephase dient der Regeneration und Verarbeitung vom Tagesgeschehen (Anton 2011: 353). Insgesamt verschläft der Mensch circa ein Drittel seines Lebens. Doch oftmals geschieht dies nicht ungestört (Menche 2015: 497). Gerade im Schichtdienst fällt es vielen schwer zur Ruhe zu kommen. Aber auch mit steigendem Alter wird der Schlaf weniger erholsam. Dies hängt maßgeblich mit den geringeren Tiefschlafanteilen zusammen (Menche 2015: 501). Während kurzfristiger Schlafentzug stimmungsaufhellend wirkt, führt ein chronisches Schlafdefizit unter anderem zu schweren Konzentrationsstörungen, die Reaktionsfähigkeit ist beeinträchtigt und es können vielfältige psychische Symptome auftreten (Menche 2015: 497). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die unterschiedlichen Schlafphasen und können benennen, was in diesen physiologisch geschieht. können schlaffördernde und schlaf(be)hindernde Faktoren benennen. entwickeln selbst Entspannungstechniken für sich, um Schlafstörungen vorzubeugen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach wissenschaftlichen Quellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert in der Gruppe zusammen. geben sich nach den Präsentationen im Plenum gegenseitig ein konstruktives Feedback.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Mental Load und beziehungsstarke Lernkultur in der Schule: ein (Video-)Interview

Fachartikel / Video-Tutorial
5,99 €

In diesem Interview beantwortet Ann-Marie Backmann, Lehrerin, Bloggerin und Lehrkräftecoach Fragen rund um die Themen Mental Load und beziehungsstarke Lernkultur in der Schule. Dabei geht sie auf den Stellenwert von Gefühlsarbeit ein und hebt den Zusammenhang zwischen Beziehungsqualität und Mental Load hervor. Außerdem geht es darum, warum insbesondere Lehrkräfte von Mental Load betroffen sind und nicht zuletzt um die Frage, was man dagegen tun kann. Der Lehrberuf ist vielseitig und abwechslungsreich – Lehrerinnen und Lehrer nehmen eine Reihe an Rollen ein: Sie planen und organisieren, managen den Schulalltag mit und in verschiedenen Lerngruppen und vermitteln Wissen. Dabei erziehen sie und sind pädagogisch tätig. Sie müssen ihre Schülerinnen und Schüler im Blick haben, sie beobachten, zuhören, helfen. Kurzum: Sie stehen anspruchsvollen Aufgaben gegenüber und sollten in der Lage sein, die Rollen, je nach Bedarf, zu wechseln. Nicht so einfach, den verschiedenen Anforderungen des Berufs immer gerecht zu werden und oft sammelt sich so schon im Arbeitsalltag eine beachtliche Summe an Aufgaben an. Dazu kommen dann häufig noch To-dos im privaten Umfeld , die erledigt werden müssen. All das kann zu Mental Load , der Denkarbeit ("an was alles zu denken ist") führen – und nicht nur die Gesundheit der eigenen Person belasten, sondern auch Auswirkungen auf die Beziehung zwischen Lehrkräften und ihren Schülerinnen und Schülern haben. Umso wichtiger ist es, sich mit Mental Load im Zusammenhang mit beziehungsstarker Lernkultur zu beschäftigen. Darum geht es in diesem Interview mit Lehrkräftecoach Ann-Marie Backmann. Was ist Mental Load und warum sind Lehrkräfte besonders davon betroffen ? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Mental Load und Beziehungsqualität ? Was bedeutet er für den Aspekt der Gefühlsarbeit in der Schule und zu Hause? Dabei werden theoretische Hintergründe mit praxisnahen Tipps, zum Beispiel, was man gegen Mental Load tun kann, verknüpft.

  • Fächerübergreifend

Verkehrserziehung: Fahrsicherheitstraining auf dem Fahrrad

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial mit Lehrerhandreichung und Elternbrief-Vorlage erhalten Lehrkräfte Ideen für das Training der Fahrsicherheit mit Fahrrädern. In verschiedenen Übungen trainieren die Kinder spielerisch ihre Geschicklichkeit im Umgang mit dem Fahrrad und lernen, die eigenen Fähigkeiten im geschützten Rahmen besser einzuschätzen. Um sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen, muss das Fahren mit dem Fahrrad geübt werden. Hierbei ist es nicht nur wichtig, dass die Kinder die Verkehrsregeln kennen und praktisch anwenden können. Auch das sichere Fahren auf dem Rad muss geübt werden. Ein Fahrrad-Fahrsicherheitstraining schult die Geschicklichkeit und das Gleichgewicht . Außerdem lernen die Kinder ihre eigenen Fähigkeiten in einem geschützten Rahmen besser einzuschätzen. Dieses Arbeitsmaterial stellt verschiedene Spiele und Übungen für ein Fahrrad-Fahrsicherheitstraining vor. Dieses kann integriert in den Sport-Unterricht (mindestens eine Doppelstunde), als gesonderter sportlicher Aktionstag oder im Rahmen der Verkehrserziehung durchgeführt werden. Verschiedene Stationen trainieren die Fahrpraxis der Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise. Auch ein "Roller-Aktionstag" ist eine schöne Möglichkeit, das Fahren auf Fahrzeugen in den Sport-Unterricht zu integrieren. Elterninformationen und Vorbereitung des Fahrrad-Fahrsicherheitstrainings Im Vorfeld sollte die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern mit der Elternbrief-Vorlage über das geplante Fahrrad-Fahrsicherheitstraining informieren, damit die Kinder dann die entsprechende Ausrüstung dabeihaben. Neben einem Fahrrad sollte auch für jedes Kind ein Helm zur Verfügung stehen. Es ist sinnvoll, wenn jedes Kind sein eigenes Fahrrad mitbringt, da dieses von der Größe her optimal passt. Andernfalls ist auch denkbar, dass sich mehrere Kinder ein Fahrrad teilen. Wichtig ist, dass dies mit den Eltern abgesprochen ist, falls das Rad beschädigt wird. Außerdem sollte die Lehrkraft im Vorfeld dafür sorgen, dass ihrer Lerngruppe der Pausenhof oder ein anderer, nicht von Autos befahrener Platz im Zeitraum der Unterrichtszeit zugänglich ist. Aufbau der Stationen Im Arbeitsmaterial werden sechs Übungen für einen Stationenlauf auf dem Pausenhof vorgestellt. Zusätzlich werden Vorschläge für Variationen der Übungen gemacht, so dass die Lehrkraft den Stationenlauf je nach Alter und Fähigkeiten ihrer Lerngruppe oder nach Ausstattung anpassen kann. Je nach Auswahl der Stationen benötigen Sie für die Durchführung: Pylonen Ringe Tische Kleidungsstücke Wäscheklammern Eimer oder Korb Tennisbälle oder andere kleine Bälle Gummibälle zum Prellen Alle Stationen sollten erklärt werden, bevor die Kinder die Übungen durchführen. Durchführung und Reflexion Es bietet sich an, vor Beginn der Stationenarbeit zur Einstimmung und Aufwärmung das Spiel "Roller-Fangen" durchzuführen. Alle weiteren Übungen können in Einzel- oder Partnerarbeit in beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden. Nach Möglichkeit sollten sich an einer Station nicht mehr als vier/fünf Kinder, also zwei bis drei Paare, gleichzeitig aufhalten. Auch eine Teamarbeit ist möglich. Dann kann jede Gruppe eine bestimmte Zeit lang an einer Station verweilen und nach einem Signal (zum Beispiel Pfeifenpfiff oder Schlag auf ein Tamburin) wechseln. Die Kinder sollten auf jeden Fall eine Doppelstunde Zeit zur Durchführung der Aufgaben erhalten. Zum Abschluss bietet es sich an, das Fahrsicherheitstraining gemeinsam zu reflektieren . Mögliche Reflexionspunkte könnten sein: Was hat gut funktioniert? Wie konnte ich meine Geschicklichkeit verbessern? Was war eher gefährlich? Was nehme ich für das Radfahren im Straßenverkehr mit? Am Ende des Trainings oder einer umfangreicheren Fahrsicherheitseinheit kann den Lernenden eine Urkunde verliehen werden (siehe Download-Bereich). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Geschicklichkeit. trainieren ihren Gleichgewichtssinn. werden sicherer im Umgang mit dem Fahrrad. bekommen ein Gefühl für sicheres Fahren im Hinblick auf die Geschwindigkeit. werden auf die Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partnerkind oder in der Gruppe. nehmen Rücksicht auf andere. warten auf andere Kinder, geben Hilfestellung oder ermutigen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. reflektieren das Fahrsicherheitstraining gemeinsam.

  • Sport / Bewegung / Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Big Band in der Schule: Methoden und Erfahrungen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel – zum bald erscheinenden Buch "Big Band in der Schule" von Dr. Knut Eckhardt – liefert Methoden und Erfahrungen für den Aufbau und die Arbeit mit einer Schüler-Big Band. Schulspezifische Schwierigkeiten werden aufgezeigt und Lösungsmöglichkeiten angeboten. Bedeutung einer Schul-Big Band Die Bedeutung einer Schüler-Big Band geht weit über den Rahmen einer praktischen Arbeitsgemeinschaft hinaus. Der musikalische und soziale Nutzen des gemeinsamen Musizierens für die Schülerinnen und Schüler ist an anderen Stellen vielfach beschrieben worden (zum Beispiel: Achim und Eduard Bruggaier: Das Schulorchester. Anspruch und Realität, Schott Mainz 1992). Nicht zu unterschätzen ist aber auch der Nutzen für Leitende des Ensembles sowie für die Zusammenarbeit und Identifikationsmöglichkeit innerhalb der Schule. Durch vielfältige Kooperationsmöglichkeiten über die Schule hinaus erzielt sie eine öffentliche Wirkung, die dem Ansehen der Schule zuträglich ist. Eine verstärkte Hinwendung zum praktischen Musizieren in den letzten Jahren hat eine Vielzahl fortgeschrittener Ensembles in den Jahrgängen 9 bis 13 gefördert. Aufbau und Start Der Aufbau einer Schüler-Big Band unterscheidet sich wesentlich von dem einer außerschulischen Band. Die Motivation zur Teilnahme speist sich nicht immer aus musikalischem Interesse, sondern aus dem Wunsch, mit befreundeten Mitschülerinnen und -schülern zusammen aktiv zu sein. Dies hat Konsequenzen für die Arbeit mit der Band, ihre Zusammensetzung, die Probenarbeit sowie das Repertoire. Schließlich ist die Musik-Lehrkraft nicht nur Ensembleleitung, sondern auch Pädagogin beziehungsweise Pädagoge. Probenarbeit ­­ Die größte Herausforderung ist die Effektivität der Probenarbeit. Um die zur Verfügung stehende Zeit gut zu nutzen, empfiehlt sich ein detaillierter Probenplan inklusiv eines Tagebuchs, der einerseits genügend Freiräume beinhaltet, um Ausfälle aufzufangen, andererseits Auffälligkeiten und Schwierigkeiten in den Proben sowie Hinweise für das weitere Vorgehen beinhaltet. Effektivität fordert gleichermaßen einen rigiden Zeitplan als auch eine sorgfältige und inhaltlich aufeinander aufbauende Probengestaltung. Je nach Zielsetzung werden unterschiedliche Probenarten durchgeführt: In Tutti-Besetzung ist die Erarbeitungsprobe die häufigste und intensivste. In größeren zeitlichen Abständen erfolgen Durchlaufproben, in denen keine musikalische Detailarbeit mehr nötig ist. Hauptaugenmerk liegt auf Groove, Ablauf, und Solopassagen. Schließlich finden vor Konzerten oder Wettbewerben Generalproben statt, in denen externe Mitwirkende (Technik, Moderatoren) eingeschlossen werden. In reduzierter Besetzung finden Solistenproben und Registerproben statt.

  • Musik
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