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Interaktives Lernspiel: Bauhaus in aller Welt

Interaktives

Mithilfe dieser interaktiven Übung zum Thema "Das Bauhaus in der Welt“ lernen Schülerinnen und Schüler, dass die Ideen und Konzepte der Bauhäusler nicht nur auf Deutschland begrenzt blieben, sondern in der ganzen Welt umfangreich rezipiert wurden. Des Weiteren wird vermittelt, welchen Einfluss die Migration von Menschen auf die Verbreitung von Ideen hat. Bei dem Lernspiel müssen die Schülerinnen und Schüler die 14 Textblöcke lesen und mithilfe der darin enthaltenen Informationen die verschiedenen Nummernblöcke den entsprechenden weltweiten Wirkungsstätten von Architekten zuordnen. Eine vorbereitende und ergänzende Hilfestellung für das Memory kann hierbei die Doppelseite 18/19 des E-Magazins "Die ganze Welt ein Bauhaus!“ sein. Die interaktiven Übungen können als Ergänzung zur Unterrichtseinheit Das Bauhaus in aller Welt sowie zu dem E-Magazin "Die ganze Welt ein Bauhaus!" bearbeitet oder eigenständig genutzt werden. 1919 gründete der Architekt Walter Gropius in Weimar das Staatliche Bauhaus. Die Kunst-, Architektur- und Designschule existierte zwar nur vierzehn Jahre, doch die revolutionären Ideen und Konzepte der Lehrenden und Studierenden prägen bis heute weltweit die Art und Weise, wie wir bauen, wohnen und leben. Dabei setzten sich die Architekten, Künstler und Designer des Bauhauses vor 100 Jahren mit Fragen und Problemen auseinander, die auch in unserer heutigen Zeit nichts von ihrer Aktualität verloren haben und deren Beantwortung von zentraler Bedeutung für unser zukünftiges Zusammenleben ist: Wie wollen wir wohnen? Wie schaffen wir preisgünstigen und guten Wohnraum für alle? Wie können Design und Kunst eine Gesellschaft beeinflussen? Und inwiefern darf Kunst politisch sein? Die Beschäftigung mit dem Thema Bauhaus erlaubt somit nicht nur einen historischen oder künstlerischen Zugang, sondern sensibilisiert gleichfalls für die Herausforderungen unserer Gegenwart und Zukunft. Dieses Arbeitsmaterial ist Teil des Themendossiers 100 Jahre Bauhaus für die Schule .

  • Geschichte / Früher & Heute / Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bauhaus Baustil Memory: interaktive Übung

Interaktives

Mithilfe dieser interaktiven Übung zum Thema historische Baustile lernen Schülerinnen und Schüler zu erkennen, welche Bau- und Verzierungsmerkmale verschiedene Baustile des 20. und 21. Jahrhundert auszeichnen. Bei dem Memory-Spiel müssen die Schülerinnen und Schüler die beschrieben Baustile den entsprechenden Abbildungen richtig zuordnen. Die Abbildungen der Bildkärtchen zeigen jeweils ein Gebäude, welches in einem der auf den Textkärtchen beschriebenen Baustile errichtet wurde. Zu jedem beschriebenen Baustil gibt es nur eine passende Abbildung. Die interaktive Übung kann als Ergänzung zur Unterrichtseinheit Bauhaus in meiner Welt sowie zu dem E-Magazin "Die ganze Welt ein Bauhaus!" bearbeitet oder eigenständig genutzt werden. 1919 gründete der Architekt Walter Gropius in Weimar das Staatliche Bauhaus. Die Kunst-, Architektur- und Designschule existierte zwar nur vierzehn Jahre, doch die revolutionären Ideen und Konzepte der Lehrenden und Studierenden prägen bis heute weltweit die Art und Weise, wie wir bauen, wohnen und leben. Dabei setzten sich die Architekten, Künstler und Designer des Bauhauses vor 100 Jahren mit Fragen und Problemen auseinander, die auch in unserer heutigen Zeit nichts von ihrer Aktualität verloren haben und deren Beantwortung von zentraler Bedeutung für unser zukünftiges Zusammenleben ist: Wie wollen wir wohnen? Wie schaffen wir preisgünstigen und guten Wohnraum für alle? Wie können Design und Kunst eine Gesellschaft beeinflussen? Und inwiefern darf Kunst politisch sein? Die Beschäftigung mit dem Thema Bauhaus erlaubt somit nicht nur einen historischen oder künstlerischen Zugang, sondern sensibilisiert gleichfalls für die Herausforderungen unserer Gegenwart und Zukunft. Dieses Arbeitsmaterial ist Teil des Themendossiers 100 Jahre Bauhaus für die Schule.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Soziale Ungerechtigkeit überwinden: Kunstprojekte in Kolumbien

Unterrichtseinheit

Die interaktiven Bildungsmaterialien zum Thema Friedenserziehung und weltweiter Gerechtigkeit von Brot für die Welt zeigen am Beispiel von Kunstprojekten in Kolumbien, wie Kinder und Jugendliche mithilfe von Kunstworkshops eine eigene Vision für eine gewaltfreie Zukunft entwickeln können. Ein virtueller Projektbesuch in Kolumbien - aufbereitet als interaktives Lernspiel - macht das Kunstprojekt greifbar. Das ergänzende Arbeitsheft mit Landesinformationen und Erfahrungsberichten von Jugendlichen vertieft die Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Unterrichtsmaterial "Kunst gegen Gewalt" bietet den Schülerinnen und Schülern mit einem virtuellem Projektbesuch via "Actionbound" (kostenfreie App) die Möglichkeit, die Lebenswirklichkeit von Gleichaltrigen in Kolumbien kennenzulernen und sich persönlich und zugleich interaktiv mit dem Thema Gewalt auseinanderzusetzen. Die Einheit ist als Rallye angelegt: Die Lernenden begegnen der jungen Sandra, lesen deren Lebensgeschichte und entwickeln ein gutes Ende für ihre Zukunft. Dabei erfahren sie mehr über Kunstprojekte für perspektivlose Jugendliche in Kolumbien und gestalten anknüpfend daran selbst kleine Kunstobjekte. Sie nehmen Audio-Beiträge auf oder lösen Quizfragen über Kolumbien. Ziel ist eine umfassende sowie mediengeleitete Auseinandersetzung mit sozialer Ungerechtigkeit und die Entwicklung eigener Lösungsansätze. Soziale Gerechtigkeit und Friedensbildung als Unterrichtsthemen: Beispiel Kolumbien Nicht überall auf der Welt leben die Menschen so friedlich wie hier in Deutschland. Das Leben von Kindern und Jugendlichen in den Großstädten Kolumbiens ist oft geprägt von Gewalt, Bürgerkrieg und Drogenkriminalität. Viele von ihnen wachsen in dieser unsicheren Welt ohne Perspektive auf ein friedliches Leben auf. Brot für die Welt unterstützt als weltweit tätiges Entwicklungswerk in mehr als 90 Ländern lokale Partner, die sich mit verschiedenen Projekten für die Verbesserung der Situation von armen und ausgegrenzten Menschen einsetzen. Die Schülerinnen und Schüler in Deutschland können anhand von Beispielprojekten lernen, wie – etwa durch Kunstprojekte – soziale Ungerechtigkeit überwunden werden kann. Sie sollen als Teil der politischen Bildung und der Friedensbildung darüber informiert werden, welche Möglichkeiten der gewaltfreien Konfliktbearbeitung es gibt, wie Menschenrechte gestärkt, Gerechtigkeit gefördert und wie ein konstruktiver Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten aussehen kann. Das vorliegende Bildungsmaterial erschafft für diese Lernprozesse digitale und handlungsoffene Lernräume und bietet darüber hinaus Mitbestimmungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten. Interaktives Unterrichtsmaterial "Kunst gegen Gewalt" Den Startpunkt dieser Unterrichtseinheit bildet eine Weltkarte, die zum Perspektivwechsel einlädt (siehe Download oder hier ). Auf der Karte gibt es Material zu sieben verschiedenen Projekten, die von Brot für die Welt gefördert werden. Über den jeweiligen QR-Code kann man jedes der Projekte virtuell besuchen. Mit einem Tablet oder Smartphone wird der QR-Code zum Projekt gescannt. Dazu muss die kostenlose App zuvor auf den Geräten installiert werden. Die Spielinhalte selbst können im WLAN abgerufen oder auch zuvor heruntergeladen und anschließend offline gespielt werden. Alle Projektbesuche sind als Gruppenreisen für drei bis fünf Spielende konzipiert, die gemeinsam an einem Gerät kreativ Aufgaben lösen und Gewinnpunkte sammeln. Die Inhalte zum Thema Gewalt und soziale Gerechtigkeit werden in Form einer digitalen Schnitzeljagd spielerisch und durch Medieninhalte wie Videos, Bildergalerien oder Audio-Beiträgen vermittelt. Am Ende des Spiels werden die Lernenden aufgefordert, ihre Spielergebnisse an eine vorher vereinbarte gemeinsame E-Mail-Adresse (im Allgemeinen der Lehrkraft) zu schicken. Auf dem interaktiven Whiteboard können die Ergebnisse dann im Unterricht präsentiert, verglichen oder damit weitergearbeitet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen landeskundliche Informationen über Kolumbien. vergleichen Eckdaten wie Einwohnerzahl, Einkommen etc. von Kolumbien mit Deutschland. beschreiben in eigenen Worten die schwierigen Lebensumstände von Kindern in Kolumbien. setzen sich mit dem Thema Gewalt auseinander und erkennen Zusammenhänge. lernen das Projekt "Proyectarte" als ein Kunstprojekt zur Friedenserziehung und zur Bildungsgerechtigkeit kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begeben sich in Kleingruppen auf eine interaktive Rallye und lösen gemeinsam Bounds. nehmen im Rahmen der Rallye eigene Audio-Beiträge auf, lösen Quizfragen und stellen Fotos in die App. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Situation von Kindern und Jugendlichen in Kolumbien und vollziehen einen Perspektivenwechsel. bearbeiten kooperativ die interaktiven Aufgaben und kommen zu gemeinsamen Ergebnissen.

  • Kunst / Politik / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

À la découverte de la France

Kopiervorlage

Mit dem Unterrichtsmaterial "À la découverte de la France" begeben sich die Lernenden zur Landeskunde nach Frankreich: Sie erarbeiten sich die Politik, die Geografie, die Wirtschaft sowie die Kultur des Landes, erschließen sich den Wortschatz und schulen zugleich ihre Lese-, Hör- und Sprechfertigkeiten. Der Text steht zusätzlich als Audio-Datei zur Verfügung. Im Französischunterricht der Sekundarstufe geht es neben dem Fremdspracherwerb auch darum, das Land beziehungsweise die Länder der Zielsprache näher kennenzulernen. Mit diesem Unterrichtsmaterial nähern sich deshalb der Politik (P), der Geografie (G), der Wirtschaft (économie) (E) und der Kultur (C) Frankreichs. Dazu erhalten alle Lernenden zunächst ein Arbeitsblatt mit Fragen sowie ein Kärtchen. Im Anschluss lesen oder hören die Schülerinnen und Schüler dann einen Informationstext und erschließen sich das entsprechende Vokabular. Die Schülerinnen und Schüler mit der gleichen Zahl auf dem Kärtchen finden sich dann zu einem Team zusammen. Jeweils ein Lernender übernimmt die Rolle des Spezialisten (!) und beantwortet vier Fragen zu einem Thema, die die Partnerin oder der Partner (?) ihm stellt. Bei verbleibender Zeit können die Schülerinnen und Schüler noch einmal ihre Karten tauschen. Abschließend werden alle Fragen im Plenum beantwortet und diskutiert. Je nach Lerngruppe, Lernstand und Lernziel entscheiden Sie als Lehrkraft, ob Sie den Quelltext zum Beispiel vorlesen, die Audio-Datei nutzen und/oder Sie den Text verteilen, sodass die Schülerinnen und Schüler den Text selbst leise lesen. Die Arbeit mit dem Hörtext, gelesen vom muttersprachlichen Autor dieses Materials, kann leistungsstarke Schülerinnen und Schüler zusätzlich motivieren und den Grad der Authentizität erhöhen. Je nach Schwerpunktsetzung fördern Sie dann entsprechend die Lesekompetenz oder das Hörverstehen. Durch die Austauschphase in Partnerarbeit erhöhen Sie den Redeanteil der Schülerinnen und Schüler, dadurch, dass die Lernenden selbst in geschütztem Raum miteinander kommunizieren. Der Hinweis, die Gespräche in der Fremdsprache zu führen, dient dazu, die kommunikative Handlungskompetenz in Französisch zu schulen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Loben auf Sächsisch

Blog

Als Lehrkraft steht man oft vor der Herausforderung, Kinder dort abzuholen, wo sie gerade sind. In ihrer Welt. Es macht wenig Sinn, vor jungen Menschen über die Notwendigkeit der korrekten Nutzung von Artikeln und Nomen zu referieren und dabei zu hoffen, dass sie einem dabei bis zum Ende der Stunde aufmerksam folgen. Das läuft einfach nicht. Da schalten sie auf Durchzug. Und da beißt die Maus auch keinen Faden ab. Man kann ihnen das nicht einmal verübeln.

  • Fächerübergreifend

Das Thema "Influencer" in Schule und Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Dieses Experten-Interview beantwortet Fragen zum Megatrend "Influencer". Es erläutert Lehrkräften, wieso Influencerinnen und Influencer heutzutage einen so großen Einfluss auf Jugendliche haben und wie sie das Thema unterrichtlich behandeln können. Welche Influencerinnen und Influencer sind bei Jugendlichen besonders beliebt? Wieso lassen wir uns von Influencerinnen und Influencern beeinflussen? Und wie können Lehrkräfte das Thema "Influencer" in ihren Unterricht integrieren? Diese und weitere Fragen hat uns Dr. Maya Götz beantwortet. Frau Dr. Maya Götz ist Leiterin des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) und pädagogische Leiterin von "so geht MEDIEN", der Medienkompetenzplattform von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Influencerinnen und Influencer sind die neuen Stars der Jugend. Warum? Zunächst aus den Gründen, aus denen Menschen auch in anderen Medienbereichen zu Stars oder Sternchen werden: Sie werden bewundert, weil sie etwas besonders gut können, sich cool und witzig vor der Kamera inszenieren und den Idealen ihrer Zeit entsprechen. Kinder und Jugendliche gehen mit ihnen sogenannte parasoziale Beziehungen ein, denken oft an sie, orientieren sich an ihnen und stellen sie sich als ihre Freundinnen und Freunde oder große Geschwister vor. Genau hier haben Influencerinnen und Influencer noch einmal mehr zu bieten als zum Beispiel Serienstars. Sie erscheinen authentischer, selbstbestimmter und nehmen ihre Fans bis in die intimen Bereiche ihrer Privatsphäre mit. Die Ästhetik der Auftritte , meist über eine feststehende Kamera aufgenommen, ähnelt einem Gespräch unter Freundinnen und Freunden auf FaceTime oder Skype. Hinzu kommen die ständigen Bekundungen, sie würden sich so sehr über Rückmeldungen freuen und ihnen sei die Meinung jedes Einzelnen so wichtig. Welche Influencerinnen und Influencer sind aktuell besonders beliebt bei Jugendlichen? Seit mehreren Jahren stehen bei Mädchen Dagi Bee und Bibi mit ihrem BeautyPalace ganz oben auf der Hitliste, aber auch Shirin David, also alles junge Frauen, die ihren Lebensunterhalt vor allem mit Werbung für Mode und Beautyprodukte verdienen. Aber auch Sängerinnen wie Rihanna oder Showbusiness-Frauen wie Heidi Klum haben viele Followerinnen und Follower und prägen auf ihre Weise das Verständnis von dem, was es heißt, heute eine erfolgreiche Frau zu sein. Bei den Jungen ist die Bandbreite deutlich vielfältiger. Von Gamern wie Gronkh über Politik-Vlogger wie LeFloid bis hin zu Comedy- und Musik-Influencern wie Die Lochis. Wie verdienen diese Influencerinnen und Influencer genau ihr Geld? Influencerinnen und Influencer fangen selbstgetrieben an, regelmäßig Fotos und Videos auf Social Media zu posten, und erarbeiten sich so ihre Followerschaft. Ab einer gewissen Followerzahl (ca. 1.000) bekommen sie gelegentlich Produkte kostenfrei zur Verfügung gestellt. Können sie noch mehr Followerinnen und Follower akquirieren (meist ca. 200.000), werden sie von YouTube beziehungsweise Google gezielt beraten und es wenden sich Agenturen an sie beziehungsweise sie suchen sich ein Management, welches dann Werbeverträge für sie aushandelt. Das kann von Product-Placement und Unpacking-Videos (in denen gemeinsam ein Produkt ausgepackt und getestet wird) über die eigene Produktlinie (zum Beispiel Bilou von Bibi) bis zum Sponsoring oder zu klassischen Werbeeinblendungen bei längeren Videos gehen. Hinzu kommen gebuchte Auftritte oder Teilnahmen an Feiern, Reisen zu bestimmten Orten oder in bestimmte Hotels. Ein ganz anderes Finanzierungsmodell wird mit den öffentlich-rechtlichen Anbietern ermöglicht. Hier darf keine Werbung geschaltet werden, sondern die Influencerinnen und Influencer bekommen die Chance, ihre Expertise herauszustellen und das kreativ umzusetzen, was ihnen wichtig ist – unter den entsprechenden redaktionellen Rahmenbedingungen. So haben dann auch Frauen wie die promovierte Chemikerin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim (alias maiLab) die Chance, Chemie und Naturwissenschaften mit Witz zu präsentieren. Das klingt ja erstmal nach einem Traumjob. Ist das tatsächlich so? Besonders Schülerinnen und Schüler gehen davon aus, dass das Influencer-Dasein ein Traumberuf ist, mit viel Freiheit und Fame. Wie anstrengend der Lebensalltag der Influencerinnen und Influencer ist, dass sie beispielsweise nie frei haben, ständig überlegen müssen, wie sie sich auch unter den bescheidensten Lebensumständen als gut drauf und erfolgreich präsentieren, haben die Schülerinnen und Schüler in Konsequenz nicht im Blick. Es kursieren gelegentlich Zahlen, was einzelne Topverdienerinnen und -verdiener pro Post bekommen. Diese Zahlen, zum Beispiel dass Bibi 22.500 Euro pro Post verdient (Vertical Media GmbH, 2018), klingen für einen Laien nach einer hohen Summe. Was sie nicht wissen, ist, dass die Kosten für die Produktion eines über zehn Minuten langen Clips in Konsequenz hoch sind. Nach Abzug der Steuern bleibt ein Minutenpreis, der im Medienbereich eher an der unteren Grenze liegt. Hier fehlt das Wissen, wie viel solche Produktionen kosten, dass auch Kameramänner und -frauen ein Gehalt bekommen und Sozialversicherung zahlen, dass Schnittzeit und Postproduktion bezahlte Arbeitszeit sind und so weiter. Welche Gefahren und Probleme bringt das Konsumieren von Influencerinnen und Influencern mit sich? Influencerinnen und Influencer sind Vorbilder und zeigen, was zurzeit angesagt ist, von Kleidung über Produkte bis hin zu Reisezielen. Bei einer Überfülle an Produktangeboten hilft das bei der Kaufentscheidung, schafft Wünsche und gibt konkrete Hinweise, was gut und richtig ist. Ein Problembereich liegt dabei im Verwischen der Grenzen von Werbung und Ratgeber-Format . Gerade Jüngeren fehlt oftmals die Medienkompetenz, um sich gegen die zum Teil sehr offensiv eingebrachten Werbebotschaften zu wehren. Viele Bereiche dieser Geschäftsmodelle des E-Marketings sind noch so neu, dass sich die rechtlichen Grenzen erst noch ausloten müssen. Influencerinnen wie Pamela Reif oder Cathy Hummels wurden jüngst zum Beispiel wegen unerlaubter Schleichwerbung angeklagt, weil sie unter anderem die Marken ihrer Kleidung markiert hatten, ohne es als Werbefläche anzugeben. Auch bei den diversen Formen der Weiterverarbeitung oder Ironisierung von Medien-Material kommen sie schnell in rechtliche Grauzonen. Mit den aktuellen Datenschutzrichtlinien und Urheberrechtsbestimmungen kommen noch mal neue Herausforderungen auf die Influencerinnen und Influencer zu. Die Influencerinnen und Influencer stehen weiterhin für bestimmte Werte , zum Beispiel dafür, dass Mädchensein vor allem mit einem perfekt gestylten und geschminkten Aussehen einhergeht. Spätestens seit der viral gegangenen Abrechnung von Rezo mit der CDU und dem Aufruf diverser bekannter YouTuberinnen und YouTuber, nicht CDU/SPD/FDP/AfD bei der Europawahl 2019 anzukreuzen, wird auch die potenzielle politische Kraft von Influencerinnen und Influencern deutlich. Dies kann viele Chancen, aber auch potenzielle Gefahren mit sich bringen. Wie können Lehrkräfte das Thema "Influencer" in ihren Unterricht integrieren? Zunächst geht es darum, sich auf diese neuen Stars pädagogisch professionell einzulassen, das heißt, sie mit wohlwollendem Auge wahrzunehmen, und sich mit einzelnen Influencerinnen und Influencern ernsthaft auseinanderzusetzen. Einzelne Beiträge können sich dann sehr gut für eine Integration in den Unterricht eignen und zum Beispiel als Motivation oder Diskussionsgrundlage dienen. Medienkritische Fragen zu diskutieren, ist hier wichtig – ohne zu versuchen, den Schülerinnen und Schülern ihre Heldinnen und Helden auszureden. Mit ein bisschen (medien-)pädagogischem Fingerspitzengefühl kommen hier in der Klasse schnell spannende Diskussionen zustande. Sollte das Thema Ihrer Meinung nach auch in außerunterrichtlichen Kontexten eine Rolle an Schulen spielen? Die Medienwelten der Influencerinnen und Influencer spielen für viele Kinder und Jugendliche eine zentrale Rolle und entsprechend sollten sie auch Teil der außerunterrichtlichen Arbeit sein. Für Eltern wäre es sehr hilfreich, wenn sie sich mit dem Thema im Rahmen von Elternabenden auseinandersetzen würden. In Projektwochen könnten sich Jugendliche außerdem kritisch mit der Welt der Influencerinnen und Influencer auseinandersetzen. Wenn Jugendliche den Raum bekommen, nachzurecherchieren, die Problembereiche zu benennen und sich dann selbst als Expertinnen und Experten für diesen Bereich zu positionieren, werden sie erstaunlich medienkritisch. Welche Netzwerkpartner und Materialien rund um den Themenkomplex "Influencer" können Schulen zu Rate ziehen? Auf so geht MEDIEN , der Medienkompetenzplattform von ARD, ZDF und Deutschlandradio, finden sie einen humorvollen Erklärfilm zu dem Thema und eine Unterrichtseinheit für ein bis zwei Schulstunden. Insgesamt ist das Thema angesichts der hohen Bedeutung für Kinder und Jugendliche aber noch immer viel zu wenig pädagogisch thematisiert und aufbereitet.

  • Fächerübergreifend

Märchensammler und Märchenerzähler: Grimm, Andersen, Hauff und Bechstein

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Märchen lernen die Schülerinnen und Schüler die Textgattung Märchen und deren Merkmale sowie ihre sozio-kulturelle Bedeutung kennen. Bekannte Märchenerzähler wie die Gebrüder Grimm, Hans Christian Andersen, Ludwig Bechstein und Wilhelm Hauff sowie deren beliebteste Werke werden den Kindern als Volksliteratur vorgestellt. Sie lernen die übermittelten Botschaften zu interpretieren und ihre Bedeutung auf die heutige Zeit zu übertragen. Die Unterrichtseinheit bietet eine umfassende Erarbeitung der Textgattung Märchen, angefangen mit der Tradition des Märchenerzählens in früheren Zeiten, der Begegnung mit den Märchenerzählern Andersen, Hauff, Bechstein und den Gebrüdern Grimm sowie dem Lesen deren bekanntester Märchentitel. Die Einheit macht die Lernenden aber auch mit den spezifischen Merkmalen der Gattung Märchen bekannt, die an mehreren Beispiel erarbeitet werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Interpretation der märcheneigenen Botschaften und das Übertragen dieser Botschaften in die eigene Lebenswelt der Lernenden. Das Thema dieser Unterrichtseinheit "Erzähl mir viele Märchen!" bietet den Kindern die Möglichkeit, sich mit den Gefahren, den Konflikten und Problemen dieser Welt in "verschlüsselter" Weise auseinanderzusetzen. Die Schülerinnen und Schüler lernen die soziokulturelle Bedeutung der Märchen kennen. Sie lernen, Märchen als "Botschaften" zu interpretieren, die Auskunft geben über ethische Verhaltensgrundsätze damaliger als auch heutiger Zeit. Märchen geben vor, was "gut" und was "böse" ist und welches Verhalten innerhalb einer sozialen Gemeinschaft erwünscht und erwartet wird. Sie selbst sollen lernen zu bestimmen, was sie aus den Geschichten herauslesen und verstehen wollen, an welchen Verhaltensmustern sie sich orientieren wollen und welche Vorbilder für ihre Entwicklung nützlich sind. Textspezifische Merkmale der Gattung "Märchen" werden erarbeitet und kenntlich gemacht. Vorkenntnisse textspezifischer Merkmale und deren soziokulturelle Bedeutung sollten der Lehrkraft geläufig sein. Die Schülerinnen und Schüler verfügen in der Regel über ein ungeordnetes und unspezifisches Vorwissen. Kooperationsbereitschaft und Kommunikation untereinander fördert das Verstehen und die Auseinandersetzung mit geistigen Inhalten. Bildmaterial unterstützt die Textaussagen, die ohnedies auch durch die bildhafte und schnörkellose Sprache der Märchentexte leicht verständlich und zugänglich sind. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, wie Märchen historisch entstanden sind. kennen die Märchensammler und Märchenerzähler Grimm, Andersen, Hauff und Bechstein sowie deren berühmteste Werke. erkennen und benennen die Merkmale der Textgattung Märchen . interpretieren die übermittelten Botschaften und verstehen sie als soziokulturell gewünschtes Verhalten der damaligen wie der heutigen Zeit. tragen auch längere Texte sinnerfassend und gut betont einem Publikum vor. verfassen Texte strukturiert und bearbeiten sie themenzentriert. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren miteinander und profitieren von den Beiträgen ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen. gehen würdigend mit den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

New York attractions

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Einheit nähert sich New York unter landeskundlichen Aspekten über die klassischen Sehenswürdigkeiten anhand von Bildern, Liedern, Videos und Texten. Sie gibt Sprachanlässe und soll Lust auf New York machen. "The city that doesn't sleep" und "The Big Apple" sind nur zwei von vielen Namen, die man New York gegeben hat. Kaum eine Stadt der Welt begeistert und fasziniert Menschen so sehr und keine Stadt verkörpert für die Europäer Amerika mehr als New York City. Eine Stadt voller Widersprüche und Rekorde. Eine Millionenmetropole, die Sehnsucht, den Amerikanischen Traum, Vielfalt der Kulturen aber auch Gewalt, Überfluss und Dekadenz vereint. Schülerinnen und Schüler bringen jede Menge Vorwissen mit, wenn es um das Thema New York geht. Gerade der Einstieg nützt dies, indem er gezielt erfragt, was Schüler und Schülerinnen bereits wissen. Nach dem Einstieg bieten sich drei unterschiedliche Möglichkeiten, mit dem Thema weiterzuarbeiten. Diese können beliebig kombiniert oder auch einzeln verwendet werden. (1) Frank Sinatras Song "New York, New York" bietet einen kurzweiligen Song, welcher durchaus als Klassiker bezeichnet werden kann. Ausgehend vom Song lernen die Schülerinnen und Schüler mehr über den Künstler und tauschen sich locker über New York aus. (2) Im Block "This is New York? - Is this New York?" werden die Schülerinnen und Schüler selbst zu Experten und erarbeiten gemeinsam wesentliche Sehenswürdigkeiten in New York City. (3) "10 Top Tourist Attractions in New York City" bietet ein 15-minütiges Video, zu dem die Schülerinnen und Schüler typische listening und viewing tasks bearbeiten. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten sprachlich in der Lage sein, authentisches Englisch zu verarbeiten. Hierbei geht es nicht darum, jedes Wort zu verstehen, sondern Zusammenhänge und Grundinformationen aus nicht-didaktisierten Materialien (Songs, Videos) entnehmen zu können. Daher bieten sich die einzelnen Blöcke je nach Leistungsniveau für die Jahrgangsstufen 8 bis 10(11) an. Didaktisch-methodische Hinweise Die Methode think-pair-share wird nicht extra eingeführt, dürfte aber den meisten Schülerinnen und Schülern bekannt sein. Ziel ist es, sich nach einer kurzen Phase des Sammelns und Denkens ( think ) mit dem Nachbarn auszutauschen ( pair ). Danach werden die Ergebnisse in Kleingruppen vertieft ( share ). Entscheidend für das Gelingen von Option 2 "Museumsgang" ist die intensive Vorbereitung der sieben Schülerinnen und Schüler, welche als Museumsführer eingesetzt werden. Dies geschieht am Besten, wenn die Schülerinnen und Schüler wissen, dass sie unter besonderer Beobachtung stehen und ihre Leistung als mündliche Leistung bewertet wird. Für die Lehrkraft ergibt sich der Vorteil, dass so relativ einfach sieben echte mündliche Noten gemacht werden können. Aber auch die Museumsbesucher müssen ihren Teil gut vorbereiten. So sollte wirklich Wert darauf gelegt werden, die Fragen schriftlich zu fixieren. Eine Variante wäre es auch, in einer Stunde Impuls, Einstieg und Option 1 (Song von Frank Sinatra) durchzuführen. In der Schlussphase der Stunde könnte man mit Option 2 beginnen (Task 1). Am Ende der Stunde werden die Schülerinnen und Schüler dann in Besucher und Führende aufgeteilt und erhalten somit als Hausaufgabe die Aufgabe, sich auf ihre Rollen gut vorzubereiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen wichtige Sehenswürdigkeiten in New York kennen. begegnen dem Sänger Frank Sinatra und dessen Liebeslied an New York. üben ihre viewing und listening skills . Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit nicht-didaktisierten Materialien. werden im Rahmen eines simulierten Museumsbesuchs zu Besuchern und Experten. wenden bekannte Methoden wie think-pair-share , gallery walk an und üben diese. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam und tauschen sich zu einem Thema aus. präsentieren ihre Ergebnisse in und vor der Peergroup.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Typischer Flirt unter Lehrern: Ein Tag ohne dich ist wie eine Tafel ohne Kreide!

Cartoon

Wenn es im Lehrerzimmer knistert und sich Schmetterlinge im Bauch breit machen, dann ist sicherlich auch dieser Spruch zu hören: "Ein Tag ohne dich ist wie eine Tafel ohne Kreide!" Ein bisschen Kitsch und Romantik darf auch unter Lehrerinnen und Lehrern sein.

  • Fächerübergreifend

Lesespiel "Auftragskette"

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial macht Kindern nicht nur unheimlich viel Spaß, sondern kombiniert gleichzeitig die Förderung der Lesekompetenz mit einer von Konzentration geprägten Bewegungspause. Was widersprüchlich klingt, lässt sich durch die Auftragskette ganz einfach spielerisch in den Unterrichtsalltag integrieren.Dieses Lese- und Konzentrationsspiel für die Grundschule ist fächerübergreifend und universal einsetzbar. Bei diesem Spiel erhält jeder Schüler und jede Schülerin ein eigenes Aufgabenkärtchen, auf dem vermerkt ist, welche Reaktion auf einen vorangegangenen Auftrag eines anderen Schülers oder einer Schülerin folgen soll. So beginnt das Spiel mit dem Startkärtchen "Öffne die Tafel", der nächste Schüler oder die nächste Schülerin, die auf seinem oder ihrem Kärtchen "Jemand hat die Tafel aufgemacht" stehen hat, erhält den Auftrag als nächstes ein Gesicht auf die Tafel zu malen. Wer auf seinem eigenen Kärtchen liest "Jemand hat ein Gesicht auf die Tafel gemalt", führt anschließend den auf seinem oder ihrem Kärtchen stehenden nächsten Auftrag aus und so weiter. Aufgrund der Unvorhersehbarkeit des Ablaufs sind die Schülerinnen und Schüler sehr motiviert und fordern zum Teil sogar selbst absolute Konzentration und Stille während dieses Spiels ein. Auf diese Art und Weise werden nicht nur Lesekompetenz, sondern auch exekutive Funktionen gestärkt. Die Karten sollten ausgedruckt, ausgeschnitten und im Idealfall laminiert werden, damit das Material flexibel und nachhaltig eingesetzt werden kann. Im Falle kleinerer Klassen kann entweder auf Karten am Anfang oder Ende verzichtet werden oder lesestarke Kinder können zwei Karten erhalten. Den Schülerinnen und Schülern sollte bewusst gemacht werden, dass der grüne Satz ihnen sagt, welche Aktion gerade stattgefunden hat und ihr Einsatz beziehungsweise Auftrag (der rote Satz) unmittelbar danach erfolgen muss. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen und verstehen einfache Sätze. erfassen lesend kurze Anweisungen und führen sie aus. folgen konzentriert und aufmerksam der Auftragskette, um im richtigen Moment einzusetzen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler folgen dem Spiel aufmerksam und warten geduldig, bis sie an der Reihe sind.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe

Ein Dosentelefon bauen

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial für Grundschulkinder enthält eine Anleitung, um mit einfachen Mitteln ein Dosentelefon herzustellen. Die Kinder üben sich darin, eine einfache Bauanleitung zu erfassen und umzusetzen. Sie erkennen die Vorteile der Teamarbeit und lernen, sich mit der Partnerin oder dem Partner abzusprechen und gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Gebrauchsanleitung für ein Dosentelefon Das Arbeitsblatt erklärt in einfachen Sätzen, wie Kinder ein Dosentelefon bauen können. Es wird aufgelistet, welche Materialien und Werkzeuge zur Herstellung eines Dosentelefons benötigt werden. In einzelnen Schritten wird beschrieben, wie das Dosentelfon mithilfe der Materialien und Werkzeuge gebaut wird und wie es funktioniert. Um das Vorgehen zu verdeutlichen, sind die einzelnen Schritte zusätzlich in Bildern dargestellt. Lernerfahrung beim Bau des Dosentelefons Die Kinder können auf spielerische Weise Erfahrungen damit sammeln, eine Gebrauchsanleitung zu studieren und die einzelnen Instruktionen umzusetzen. Außerdem lernen Sie den Umgang mit gängigen Werkzeugen wie Hammer und Nagel. Um das Dosentelefon zu bauen und auszuprobieren, benötigen die Kinder eine Partnerin oder einen Partner. Nur gemeinsam können sie herausfinden, ob und wie die Kommunikation mit dem selbst gebauten Telefon funktioniert. Dadurch erfahren sie, dass Teamarbeit für die Umsetzung mancher Aufgaben notwendig ist und welche Vorteile sie hat. Beim Ausprobieren des Dosentelefons wird das Selbstbewusstsein der Grundschulkinder gefördert, indem sie den Erfolg ihres eigenen Projektes unmittelbar überprüfen und erkennen können. Einsatz im Unterricht Die Bauanleitung für das Dosentelefon ist für den Grundschulunterricht konzipiert. Es kann je nach Bedarf fächerübergreifend eingesetzt werden. Um die Kinder in die Vorbereitungen mit einzubeziehen, können vor vor dem Bau des Dosentelefons Gruppen gebildet und anhand der Bauanleitung abgestimmt werden, wer welches Material von zuhause mitbringt.

  • Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe

Erste Schritte mit Astro Pi: Programmiersprache mithilfe von Raspberry Pi kennenlernen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit führt in die Programmierung des Raspberry Pi mit Python ein. Anhand verschiedener Aufgaben werden die Schülerinnen und Schüler einen Raspberry-Pi-Computer einrichten und programmieren. Ziel ist es, erste Programmierkenntnisse zu erlangen. Ein AstroPi ist ein Mini-Computer, der mit der Unterstützung der UK Space Agency und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) von der Raspberry Pi Foundation entwickelt wurde. Es gibt zwei ganz besondere AstroPi-Computer: Sie heißen Ed und Izzy und wurden extra für einen Flug ins Weltall gebaut. Beide befinden sich nun auf der Internationalen Raumstation ISS und stehen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung. Die vorliegende Unterrichtseinheit führt in die Programmierung des AstroPi ein: Unter Verwendung verschiedener Datenstrukturen in Python steuern die Schülerinnen und Schüler die Farben von LEDs an und erzeugen so unterschiedlich starke farbige und weiße Lichter. Im letzten Arbeitsblatt simulieren sie das System der Luftfeuchtigkeitsregulierung auf der ISS und sammeln Umgebungsdaten wie die Temperatur, die Beschleunigung der ISS und die Richtung der Schwerkraft. Die Unterrichtsmaterialien sind Teil der Astro Pi Challenge. Durch den Wettbewerb haben Schülerinnen und Schüler die einmalige Chance, wissenschaftliche Untersuchungen im All durchzuführen, indem ihre selbstgeschriebenen Computerprogramme auf Astro Pis speziellem Raspberry Pi Computer auf der Internationalen Raumstation (ISS) ausgeführt werden. Altersklasse: 10 bis 16 Jahre Fächer: Informatik, Technik, danach sind weitere Anwendungen in anderen MINT-Fächern möglich Schwierigkeitsgrad: leicht Ort: drinnen (Klassenraum) Erforderliche Materialien: AstroPi-Bausatz; Monitor, USB-Tastatur und USB-Maus Diese Unterrichtseinheit ist der erste Teil einer Reihe von drei Lernhilfe-Sets, die vom ESA Education Office, der Bildungsorganisation der ESA, und ihren Partnern für die erste "European Astro Pi Challenge" entwickelt wurden. Durch das Abarbeiten der Übungen dieser Lektion in der angegebenen Reihenfolge erlernen die Schülerinnen und Schüler die grundlegenden Programmierkenntnisse, die sie für die ersten Schritte mit Raspberry Pi benötigen. Weitere Materialien, die vom ESA Education Office für die "European Astro Pi Challenge" entwickelt wurden: Der Sense Hat: Einrichtung des Sense HAT und visuelle Ausgabe über die Sense HAT-LED-Matrix Datenerfassung mit dem Astro Pi: Erfassung von Daten aus der Umgebung mithilfe von Sense-HAT-Sensoren Die Schülerinnen und Schüler lernen, was ein Raspberry Pi ist, kennen seine Hauptfunktionen und wissen, wie man ihn einrichtet und benutzt. lernen den Unterschied zwischen Hardware und Software kennen. lernen, was eine Programmiersprache ist. lernen, wie sie mit Python programmieren können. lernen, wie sie mit Eingabe- und Ausgabemeldungen, Variablen, Datentypen, "if"-Anweisungen und Schleifen umgehen müssen. lernen, wie sie mit dem Turtle-Modul von Python geometrische Formen zeichnen können.

  • Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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