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Jugendliche auf die Zukunft vorbereiten

Blog

Am 16. September 2020 luden die Eduversum GmbH und die Stiftung Jugend und Bildung wieder zum virtuellen Kamingespräch ein. In einem Impuls-Vortrag erörterte Dr. Christian Büttner, Leiter des Instituts für Pädagogik und Schulpsychologie der Stadt Nürnberg sowie Vorstand des Bündnisses für Bildung, welche Bildungsangebote Schule braucht, um Jugendliche auf die Zukunft im digitalen Zeitalter vorzubereiten. "Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen." Mit diesem Zitat von Astrid Lindgren eröffnet Dr. Christian Büttner seinen Impulsvortrag. Wer jetzt das Lesen lernt, wird voraussichtlich in 13 Jahren sein Abitur machen. Rechnen wir 13 Jahre zurück, befinden wir uns im Jahr 2007: In diesem Jahr ist das erste iPhone auf den Markt gekommen. Ein Gerät, das laut Büttner die digitale Mediennutzung revolutioniert habe, indem es das Internet in die Hosentasche gebracht hat. Nun befinden wir uns mitten im digitalen Zeitalter und daher ist Büttner der Überzeugung: Die Investition in die Vermittlung von Kompetenzen für das digitale Zeitalter sichert nachhaltig die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. Digitales Zeitalter Büttner ist der Meinung, es habe früher gereicht, wenn man als Lehrkraft die SZ und FAZ gelesen und die Tagesschau geschaut hat, um sich zum Thema Medien und politisches Wissen ausreichend zu informieren. Dem sei heute nicht mehr so. Informationsvermittlung findet oft auf anderen Wegen statt. Als Beispiel nennt er YouTube: Über einen ausgeklügelten Algorithmus bekommt man ganz bestimme Videos angezeigt, die sich je nach Nutzerinnen und Nutzern inhaltlich stark unterscheiden. Nicht jeder erhält die gleichen Neuigkeiten. Insofern müsse die Arbeit an digitalen Kompetenzen auch dort stattfinden, wo das digitale Zeitalter stattfindet und das ist nicht mehr nur in den gedruckten Zeitungen und der Tagesschau. Kriterien für das digitale Zeitalter Für die Arbeit und das Lernen im digitalen Zeitalter braucht es bestimmte Kriterien und dabei wird oft auf das sogenannte 4C-Modell (oder auch 4K-Modell) verwiesen, das Schlüsselkompetenzen für Lernende im 21. Jahrhundert beinhaltet: Kommunikation, Kollaboration, kritisches Denken und Kreativität. Dr. Christian Büttner ist allerdings auf das 6C-Modell gestoßen, das zusätzlich noch Charisma und Coolness als weitere Kriterien aufnimmt. Warum diese beiden Kompetenzen ebenfalls wichtig sind, verdeutlicht er am Beispiel von Angela Merkel, die Deutschland durch die Finanzkrise 2008 und nun auch wieder durch die Corona-Krise mit ausgesprochener Coolness und ihrem Charisma führte. Dabei ist das 6C-Modell keine komplett neue Erfindung. Viele Kernpunkte des Modells sind beispielsweise schon lange im Bayrischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen vorhanden. Warum findet diese Kompetenzvermittlung in Schulen dann nicht statt? Als einen möglichen Grund nennt Büttner die Lehrkräfteausbildung: Teilweise gehen Studierende durchs Studium, ohne sich jemals mit der Digitalisierung des Unterrichts oder digitalen Kompetenzen auseinandergesetzt zu haben. Es fehle somit an den Grundlagen der Lehrkräfte. Ein weiteres Problem ist die ungleiche Verteilung von Geldern. Schulen sind nicht gleich ausgestattet. Der Digitalpakt allein löst diese Probleme in den Schulen allerdings auch nicht. Digitalstrategie Als eine mögliche Strategie für die Zukunft stellt Büttner die Digitalstrategie der Stadt Nürnberg vor. Lernen und Lehren im digitalen Zeitalter basiert dabei auf drei Säulen: Zielführende Aus- und Fortbildungskonzepte für Lehrkräfte, IT-Ausstattung und IT-Infrastruktur an Schulen.

  • Fächerübergreifend

Schulstart mit "Wissen macht Ah!"

Tool-Tipp

In unserem Fundstück nimmt uns das Moderationsteam von "Wissen macht Ah!" mit auf die Reise in ihre Schulvergangenheit. Außerdem werden anhand von Videos, Experimenten und mehr Themen aus und rund um den Unterricht erklärt.

  • Fächerübergreifend

Rhythmusübungen mit der Cajon

Kopiervorlage

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials erlernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Cajon- und Schlagzeugtechniken, um Songs begleiten zu können. Dieses Material zum Arbeiten mit Rhythmus ist Teil einer Serie von rhythmischen Einheiten, die sich gut als Praxiseinheit von 15 Minuten am Anfang einer Unterrichtsstunde eignet. Das Arbeitsmaterial bietet einen schnellen Einstieg in das Cajonspiel. Die Cajon ist das unschlagbare Instrument, um das Schlagzeug zu ersetzen und man benötigt keinen Klassensatz an Instrumenten. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Grundspieltechnik der Cajon und einen 4/4tel Rhythmus. Die Arbeitsblätter sowie das dazugehörige Kurzvideo ermöglichen ein Einstudieren in der Gruppe, sodass jeder aus der Klasse am Ende den Cajonrhythmus spielen kann. Mithilfe dieses Arbeitsmaterials erlernen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Cajon- und Schlagzeugtechniken, um Songs begleiten zu können. Beginnend auf dem Tisch (Arbeitsblatt 2), wird der Rhythmus im Anschluss auf die gewünschte oder vorhandene Anzahl Cajons übertragen. Eine Cajon hat drei Klänge: Hi-Hat = IIII Snaredrum = O Bassdrum = B Diese Klänge werden zusammengesetzt und bilden den 4/4tel Grundrhythmus, welcher dann in einer vier-taktigen Form eingebettet wird. Damit kann man sofort 90 Prozent aller Popsongs begleiten und hat gleich den formalen Aspekt berücksichtigt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben grundlegende Rhythmuskenntnisse. erlernen einen Begleitrhythmus auf der Cajon. entwickeln ein Grundverständnis für Takt und Form. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können im Gruppenverband einen Rhythmus trommeln.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Wasser ist Leben

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Wasser ist Leben" befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit Sachtexten und Lyrik sowie dem biblischen Symbol des Wassers. Zwei verschiedene Schwierigkeitsstufen ermöglichen den Einsatz der Sequenz in verschiedenen Jahrgangsstufen von Klasse 3 bis 10. Das Thema "Wasser ist Leben" lässt sich fachübergreifend ab Ende der Primarstufe bis in die Sekundarstufe I hinein als Projekt für den Deutsch- und Sachkunde- beziehungsweise den naturwissenschaftlichen Unterricht behandeln. Nach einem deduktiven Zugang zum Thema Wasser folgen Sachtexte zum Wasserkreislauf sowie zum realen und virtuellen Wasserverbrauch, deren Informationen anschließend produktionsorientiert im Bereich der Lyrik umgesetzt werden. Dritter Baustein dieses Projekts ist der Umgang mit dem biblischen Symbol des Wassers. Als abschließendes Material wird eine schriftliche Leistungsüberprüfung mit Bewertungsraster angeboten. Sachtexte zu Wasser und virtuelles Wasser Diese Unterrichtseinheit wird binnendifferenzierend auf zwei didaktisch-methodisch unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen angeboten, sodass die Lehrkraft je nach Alter und Leistungsfähigkeit der Lerngruppe entscheiden kann, wie das Material eingesetzt werden soll. Einstieg ins Thema Der Einstieg ins Thema ist deduktiv. Über eine Bildbetrachtung (Arbeitsblatt 1) leiten die Lernenden selbst die Arbeitshypothesen her, dass es in den nachfolgenden Unterrichtsstunden um das Thema Wasser gehen wird. Vorbereitend zum Aspekt des Wasserkreislaufs sollen sie dabei Formen und Funktionen von Wasser beschreiben, die sie aus ihren eigenen Lebenswelt kennen (siehe weiterführende Teilaufgabe in Arbeitsblatt 1). Zwei Schwierigkeitsstufen Assoziationen zum Wasser Auf einem leichteren Niveau 1 füllen die Schülerinnen und Schüler nun ihre Assoziationen zum Wasser auf Arbeitsblatt 2 aus – wahlweise handschriftlich auf dem ausgedruckten Arbeitsblatt oder durch Einfügen von Legenden in der Textverarbeitung. Auf einem anspruchsvolleren Niveau 2 nutzen die Schülerinnen und Schüler ein Programm zur Erstellung von MindMaps, sofern ein solches zugänglich ist. Der Wasserkreislauf Jüngere oder weniger leistungsstarke Lernende (Niveau 1) erarbeiten sich im Folgenden den Wasserkreislauf mithilfe von Arbeitsblatt 3, eventuell kann als Hilfe Arbeitsblatt 4, zum Beispiel mit abgedecktem Text auf Folie, vorgegeben werden. Auf Niveau 2 erarbeiten die Schülerinnen und Schüler allein anhand der Bilder und ihres Hintergrundwissens den Wasserkreislauf gemeinsam im Unterrichtsgespräch. Zur Sicherung erstellen sie dann mit einem Textverarbeitungsprogramm und mithilfe einer Internet-Bilder-Recherche selbst ein Schaubild zum Wasserkreislauf. Animationsvideo In einer Eventualphase sehen sich die Lernenden ein Erklärvideo an und erklären sich danach gegenseitig, was sie verstanden haben. Virtuelles Wasser In einer weiteren Doppelstunde wird der Aspekt des virtuellen Wassers erarbeitet. Auf beiden Niveaus soll über Arbeitsblatt 5 (Präsentation über Beamer oder Folie) die absichtliche Anordnung der linken und rechten Bilderreihe zur eigenständigen Erschließung des Themas führen. Sachtexte zum Thema Jüngere oder lernschwächere Schülerinnen und Schüler (Niveau 1) sollten nun mithilfe der Arbeitsblätter 6 und 9 vorentlastend auf die nachfolgenden Sachtexte vorbereitet werden. Hierzu sollen sie die Kurzdefinitionen den passenden Schlagworten zuordnen. Die Arbeitsblätter 6 und 9 können dabei arbeitsteilig in Gruppenarbeit (je eine Klassenhälfte für ein Thema) vorbereitet und anschließend als Ganztexte im Plenum präsentiert werden. Die Arbeitsschritte im einzelnen Zuordnung der Begriffe im Lexikon (Arbeitsblätter 6 und 9) auf dem ausgedruckten Arbeitsblatt oder mithilfe von "Copy and Paste" in den Spalten des Arbeitsblatts. Vergleich mit der Lösung in den Händen der Lehrkraft (Arbeitsblatt 6: Lösungen) im Plenum Bearbeiten der Lückentexte (Arbeitsblätter 8 und 11) Präsentation der Ganztexte zur Lösung der Gruppenarbeit im Plenum (Arbeitsblätter 7 und 10). Zur zeitlichen Reduktion oder bei lernschwächeren Schülerinnen und Schülern können anstelle der Lückentexte auch nur die Ganztexte ausgegeben und im Plenum besprochen werden. Lückentexte zur Grammatik Die vorbereiteten Lückentexte wurden grammatisch integrativ als Lückentexte zu Verben beziehungsweise zu Verben und Adjektiven erstellt. Je nach Thema des aktuellen Deutschunterrichts könnten die Lückentexte von der Lehrkraft entsprechend gewählt werden. Eigene Arbeitsblätter erstellen Leistungsstärkeren Lernenden (Niveau 2) können nach der Zuordnungsübung (Arbeitsblätter 6 und 9) und dem Vergleich im Plenum (Arbeitsblatt 6: Lösungen und Arbeitsblatt 9: Lösungen) die Ganztexte gegeben werden, um sie online Arbeitsblätter für eine jeweils andere Kurshälfte erstellen zu lassen. Anschließend können die neu erstellten Arbeitsblätter für die Mitschülerinnen und Mitschüler hochgeladen werden, um sie im Wechsel in der jeweils anderen Gruppe bearbeiten zu lassen. Wasser-Lyrik und Wasser als biblisches Symbol Die zuvor erarbeiteten Informationen werden produktionsorientiert im Bereich der Lyrik umgesetzt. Außerdem wird das biblische Symbol des Wassers behandelt. Kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Produktionsorientierte Gedichte In einer weiterführenden Doppelstunde sollen die Schülerinnen und Schüler sich kreativ mit dem Wasser-Thema auseinander setzen. Hierzu präsentiert die Lehrkraft die Anleitungen und Beispiele für produktionsorientierte Gedichte in Arbeitsblatt 12. Je nach Leistungsfähigkeit des Kurses können hierzu einzelne Methoden ausgewählt oder als Ganzes präsentiert und von den Schülerinnen und Schülern gewählt werden. Denkbar ist das Hochladen einzelner oder aller Arbeitsblätter auf dem Schulserver, sodass in den entsprechenden Ordnern auch die fertigen Ergebnisse gezeigt und zum Beispiel über Foren beurteilt werden können. Die Gestaltung der neuen Gedichte sollte, wie die Beispiellösungen zeigen, in der Textverarbeitung mithilfe verschiedener Schrifttypen und -farben geschehen. Wasser-Lyrik Ergänzend zu ersten eigenen produktionsorientierten Zugängen zur Lyrik lernen die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Arbeitsblatt 13 bekannte klassische und moderne Wasser-Gedichte kennen. Aus diesen sollen sie diejenigen auswählen, die ihnen besonders zusagen, und auch hier noch einmal kreativ mit ihnen arbeiten. Eigene Gedichte schreiben – Verdichtung oder Montage Schülerinnen und Schüler auf höherem Lernniveau oder mit schnellerem Lerntempo können daran arbeiten, während die anderen sich noch mit dem Schreiben eigener Gedichte beschäftigen. Zur methodischen Auswahl stehen die Verdichtung, das heißt sinnvolle Verkürzung originaler Werke, wie sie leicht über die Textverarbeitung am Rechner geschehen kann, oder die Montage von zwei zueinander passenden oder bewusst gegensätzlich ausgewählten Werken (siehe Arbeitsblatt 14). Öffentliche Würdigung der Ergebnisse Auch hier könnten die originalen Werke gut aus der Vorlage herauskopiert und in einem neuen Word-Dokument zusammengefügt werden (Copy and Paste). Erneut sollten alle Ergebnisse öffentlich gewürdigt werden, zum Beispiel durch Hochladen in einem Ordner und Kommentierung über Foren durch die Mitschülerinnen und Mitschüler. Gebatikte Kleidung herstellen Handlungsorientiert geht die nächste Einheit weiter: In Arbeitsblatt 15 wird anschaulich beschrieben, wie Jugendliche selbst gebatikte Kleidung herstellen können. Das Projekt kann in der Schule oder zuhause durchgeführt werden. Besonders lernschwächere Schülerinnen und Schüler haben so ein haptisch greifbares Erfolgserlebnis, das ihnen die Bedeutung von virtuellem Wasser anschaulich vor Augen führt. Transzendente Ebene Wasser in der Bibel Arbeitsblatt 16 geht schließlich über die bisherigen konkreten Informationen und Erfahrungen von Wasser hinaus und wechselt auf eine transzendente Ebene. Die bekannten biblischen Erzählungen von der Erschaffung der Welt und der Aussetzung des kleinen Moses in einem Weidenkörbchen auf dem Nil können auch religiös nicht geprägten Jugendlichen aus ihrem Allgemeinwissen heraus bekannt sein. Mögliche Ergebnisse Als mögliche Ergebnisse ergeben sich folgende Paarungen aus konkreter und übertragener Bedeutung: Urflut – Wasser als eines der ersten Elemente Gottes Geist über dem Wasser – Gottes Segen gilt dem Wasser Wasser als Trennlinie zwischen Himmel und Erde – Beginn des Lebens Dann: Trennung Meer und Land – Gemeinsamer Ursprung von Land und Meer, Zusammenhang Kind wird im Wasser des Nils ausgesetzt (Binsenkörbchen) – Lebensgefahr für das Kind; Rettung durch das Wasser, das es fortträgt Pharaonentochter badet im Nil – Fluss als Lebensmittelpunkt und Ort des Wohlbefindens Mose = "Ich habe ihn aus dem Wasser gezogen" – Wasser schenkt Leben, Mose wird gerettet Wasser ist "überall" – Wasser ist Leben Das biblische Weltbild Vertiefend kann die Zeichnung in Arbeitsblatt 17 das biblische Weltbild, wie es in der ersten Bibelstelle zum Ausdruck kommt, visualisieren. Die dazu passende Aufgabe lautet, das Bild farbig zu gestalten, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Vorstellung von der Welt der damaligen Zeit zu vermitteln. Anschließend sollen sie im Rückgriff auf Genesis 1,1ff. noch einmal in eigenen Worten diesen Aufbau erklären. Schriftliche Übung und Bewertung Den Abschluss der Unterrichtseinheit bildet eine schriftliche Übung, die in einer Einzelstunde bearbeitet werden kann. Die anschließende Bewertung beziehungsweise Korrektur kann wahlweise in Partnerkorrektur erfolgen oder durch die Lehrkraft selbst. Weitere Aspekte Das Thema "Wasser" ist sehr umfangreich, und viele weitere Aspekte hierzu könnten im Unterricht in verschiedenen Fächern oder fachübergreifend behandelt werden. Dazu zwei Beispiele: Bedeutung des Trinkens Reisen in die Unterwasserwelt: Das Programm "Google Earth" besitzt eine Zusatzfunktion, mit der nicht nur Wasseroberflächen betrachtet werden können, sondern auch Reisen in die Unterwasserwelt möglich sind. Schauen Sie mit der Klasse gemeinsam bei Google Ocean vorbei. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren im Rückgriff auf ihre persönliche Lebenswelt verschiedene Formen und Funktionen von Wasser. lernen naturwissenschaftliche Fachbegriffe des Umgangs mit realem und virtuellem Wasser kennen. erarbeiten sich den Wasserkreislauf und lernen Tipps zum Wassersparen kennen. resümieren ihre Erkenntnisse, indem sie sie produktionsorientiert in Lyrik verarbeiten. übertragen ihr Sachwissen auf eine transzendente Ebene, indem sie anhand ausgewählter Bibelstellen Wasser als Symbol des Lebens interpretieren. lernen das biblische Weltbild und die damalige Vorstellung von Wasser anhand einer passenden Skizze und Genesis 1,1ff. kennen. arbeiten handlungsorientiert mit virtuellem Wasser, indem sie Kleidung batiken. überprüfen ihr erarbeitetes Wissen, indem sie eine schriftliche Übung bearbeiten und sich in dieser anschließend gegenseitig beurteilen.

  • Religion / Ethik / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Künstliche Intelligenz: Wie funktioniert Maschinelles Lernen?

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) spielen die Schülerinnen und Schüler das Simulationsspiel "MENSCH, Maschine!" und erfahren so selbst, wie Maschinen lernen und was KI in heutigen Systemen bedeutet. Ob beim Entsperren unseres Smartphones per Gesichtserkennung, beim Sprechen mit Chatbots oder beim Navigieren im Straßenverkehr: Künstliche Intelligenz (KI) ist schon heute vielfach Bestandteil unseres Lebens. Aber wie funktionieren KI und Maschinelles Lernen überhaupt? Um dies verständlich zu machen, wurde im Kontext des Wissenschaftsjahres 2019 das analoge Simulationsspiel "MENSCH, Maschine!" entwickelt, das es Jugendlichen ermöglicht, spielerisch nachzuvollziehen, wie die Maschine lernt – und damit die Grundprinzipien von Maschinellem Lernen (ML) zu verstehen. Angelehnt an das Spiel "Bauernschach" tritt bei "MENSCH, Maschine!" ein menschlicher Spieler gegen eine Maschine an, die durch mehrere Mitspielerinnen und -spieler simuliert wird. Während des Spieles erleben die Spielerinnen und Spieler, dass Maschinelles Lernen ein algorithmischer und regelgeleiteter Prozess ist und wie die Maschine im Laufe der Spielrunden dazulernt. Im Anschluss an das Spielen findet eine Reflexion der Spielerfahrungen sowie ein Austausch darüber statt. Wie spielt man "MENSCH, Maschine!" im Unterricht? Gespielt wird das simple Spiel Bauernschach in mehreren Runden. Immer wenn die Maschine verliert, wird der letzte Zug der Maschine aus dem Spiel gestrichen. Je besser der menschliche Spieler gegen die Maschine spielt, desto schneller lernt die Maschine und verbessert ihre Gewinnchancen. Es sollte also darauf geachtet werden, dass der menschliche Spieler immer versucht, das Spiel zu gewinnen, da nur so eine Verbesserung des Modells möglich wird. Der Einfluss der Spielstärke des menschlichen Spielers kann auch gut im Rahmen der anschließenden Reflexion des Spieles diskutiert werden. Hinweise zur Reflexionsphase Die Lernenden beschäftigen sich im Anschluss an das Spielen zunächst mit der Frage, ob die Maschine im Laufe der Spiele besser spielt. In der Regel wird diese Frage, abhängig vom Spielverlauf der jeweiligen Gruppen, unterschiedlich beantwortet und begründet. In den ersten zehn Runden gewinnen Mensch und Maschine häufig ähnlich oft – aus statistischer Perspektive ist damit tatsächlich noch keine Änderung im Gewinnverhalten zu erkennen. Hier kann man in den Gruppen, in denen mit "Nein" geantwortet wurde, nachfragen, ob es denn für den menschlichen Spieler im Laufe des Spieles schwieriger wurde, gegen die Maschine zu gewinnen. Auch von den Gruppen, die angeben, dass ihre Maschine im Laufe der Spiele besser spielt, wird häufig als Begründung genannt, dass die Maschine ja besser werden müsse, da die schlechten Züge eliminiert seien. Diese Erkenntnis der Schülerinnen und Schüler kann gut dazu genutzt werden, um im Anschluss gemeinsam das Lernverfahren der Maschine (Arbeitsblatt 1) sowie die Frage, inwiefern Maschinen "intelligent" agieren (Arbeitsblatt 2) zu erarbeiten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich spielerisch mit dem Lernverfahren von Maschinen (in der Fachsprache "bestärkendes Lernen"). erfahren, was künstliche Intelligenz in heutigen Systemen bedeutet – nämlich den Einsatz Maschineller Lerner, die für genau eine Aufgabe trainiert wurden. erkennen, dass nicht das Handeln der Maschine beziehungsweise der einzelnen Rollen intelligent ist, sondern dass alle Handlungen auf Algorithmen, also Regeln, basieren und diese nur für den Betrachter intelligent wirken können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten im Team. reflektieren im Plenum gemeinsam die Erfahrungen aus der Spielphase und lernen so, die Erkenntnisse aller Mitspielenden konstruktiv zu vergleichen und zu bewerten.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bruchrechnen nach Maria Montessori: Entwicklung von Grundvorstellungen durch enaktives Handeln

Fachartikel
5,99 €

Der Fachartikel zeigt anlässlich des 150. Geburtstags von Maria Montessori auf, wie an Montessori-Schulen mithilfe gegenständlicher montessorischer Lernmaterialien tragfähige Grundvorstellungen zum Bruchzahlbegriff und den verschiedenen Bruchrechenoperationen durch enaktives Handeln entwickelt werden. Ein zentrales Ziel des Mathematikunterrichts besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler tragfähige Grundvorstellungen ausbilden, damit sie den abstrakten mathematischen Konzepten eine inhaltliche Bedeutung beimessen können (vgl. zum Beispiel vom Hofe 1995; Greefrath et al. 2016). "Die Grundidee beim Aufbau von Grundvorstellungen ist, dass konkrete Handlungen an geeigneten Materialien zu gedanklichen Operationen umgebaut werden" (Wartha und Schulz 2011: 11). Üblich sind Lernformen, die ein derartiges Verinnerlichen von enaktiven Handlungen anstreben, innerhalb der Montessori-Pädagogik. Montessori-pädagogische Lernmaterialien Maria Montessori vertrat die Überzeugung, dass der Weg zur Erkenntnis nur über die Sinneswahrnehmung führen kann. Sie bezeichnete die Hände als "Werkzeug der menschlichen Intelligenz" (Montessori 1984: 24) und entwickelte spezielle Lernmaterialien für Kinderhaus und Grundschule, in denen die Lerninhalte auf ihren "sensumotorischen, konkret fassbaren, be-greifbaren Gehalt" (Hoverath und Knauf 1992: 9) zurückgeführt sind (siehe auch Steinecke 2020c). Montessorische Lernmaterialien zeichnen sich vor allem durch ihre ästhetische und qualitativ hochwertige Beschaffenheit aus und bieten dem Lernenden stets die Gelegenheit, durch enaktives Handeln zur kognitiven Erkenntnis zu gelangen. Insbesondere sind Montessori-Materialien so konzipiert, dass sie immanente Fehlerkontrollen beinhalten, die eine selbständige Evaluation des Lernerfolgs ermöglichen.

  • Mathematik / Rechnen & Logik

Turnhallen-Party: Spiele an Stationen

Kopiervorlage

Das Arbeitsmaterial präsentiert verschiedene Spielideen, bei denen die Schülerinnen und Schüler als Teams in kleinen Wettkampfspielen gegeneinander antreten. Die beiden Arbeitsblätter dienen als Laufzettel für einen Stationenlauf in der Turnhalle. Dieser bietet sich als motivierender Wettkampf für Zwischendurch oder als schöne Abschlussstunde vor den Ferien an. Die Schülerinnen und Schüler finden sich hierzu in Kleingruppen von drei bis fünf Kindern zusammen. Jede Gruppe erhält einen Laufzettel, auf dem die Punkte aller Teilnehmenden pro Stationen addiert werden. Nach der Erklärung der Spiele positioniert sich jeweils eine Gruppe an einer Station. Für jede Station bekommen die Kinder dann fünf Minuten Zeit (6 × 5 Minuten = 30 Minuten Zeit für die Aufgaben), wenn eine Einzelstunde zur Verfügung steht. In einer Doppelstunde kann die Zeitspanne ausgedehnt werden. An einer Station führt ein Kind nach dem anderen die Aufgabe aus. Die anderen Teammitglieder zählen in der Zeit die erfolgten Treffer, beziehungsweise Runden mit. Der Wechsel an die nächste Station sollte mithilfe eines akustischen Signals (Pfeife, Tamburin) angekündigt werden. Die einzelnen Stationen können durch Pylonen oder Fahnen kenntlich gemacht werden. Für die Stationen müssen folgende Dinge bereitgelegt oder aufgebaut werden: Arbeitsblatt 1: 1: Korbball : Basketballkorb und Basketbälle 2: Eierlauf : Löffel, Plastikeier oder Tennisbälle, kreisförmig gestellte Pylonen, kleiner Behälter zum Ablegen des Eies oder Balles 3: Balancieren : eine umgedrehte Langbank 4: Schuhweitwurf : ein offener Sprungkasten 5: Fliesenrennen : Teppichfliesen 6: Zielsprünge : ein Sprungkasten, vor dem eine Weichbodenmatte ausgelegt ist, auf der Matte liegt ein Reifen Arbeitsblatt 2: 1. Reifen drehen : Reifen und Basketbälle bereitlegen 2. Balancieren mit Drehwurm : zwei Pylonen entlang einer Linie auf dem Hallenboden 3. Trikotwechsel : ein Trikot in Herrengröße 4. Fließband : Seile an der Sprossenwand verknoten, Fliesen bereitlegen 5. Ohne Berührung : Reifen bereitlegen 6. Wäsche abhängen : Reckstange (alternativ einen Barren so hoch wie möglich stellen) aufbauen und Tücher daran aufhängen 7. Bauchklemme : Bälle bereitlegen Der Schwierigkeitsgrad an den Stationen kann erhöht werden, indem die Ziele weiter entfernt aufgestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler trainieren das Werfen und Zielen aus dem Stand auf unterschiedlich hohe und weite Ziele. probieren verschiedene Gegenstände als Wurfgeräte aus. trainieren ihre Geschicklichkeit. üben sich in ihren sozialen Fähigkeiten: Rücksichtnahme, warten, die Fähigkeiten anderer anerkennen. vertiefen ihr Regelverständnis als Voraussetzung für faires Handeln im Sport. erfahren sich als Mitglieder einer Gruppe. aktivieren ihre Wettbewerbsfähigkeit, Frustrationstoleranz und Anstrengungsbereitschaft.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe

Präsenz-Unterricht während Corona: kein Anspruch auf "Null-Risiko-Situation"

Fall des Monats

Nur wenn der Präsenz-Unterricht unzumutbar ist, haben verbeamtete Lehrkräfte in Folge der Corona-Pandemie Anspruch, davon befreit zu werden. Es gibt keinen Anspruch darauf, an ihrer Schule eine "Null-Risiko-Situation" vorzufinden, da ein allumfassender Gesundheitsschutz während der aktuellen Situation nicht möglich ist. Der konkrete Fall Zehn verbeamtete Lehrkräfte wollten im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie von der Pflicht befreit werden, an ihren Schulen Präsenz-Unterricht zu halten. Sie stellten weiterhin Anträge auf einstweiligen Rechtsschutz, die jedoch abgelehnt wurden. Ein Lehrer hatte seinen Antrag zurückgenommen. In einem Verfahren hat das Verwaltungsgericht eine weitere Aufklärung des Sachverhalts für geboten erachtet. Die verbliebenen Lehrkräfte haben keinen Anspruch auf Befreiung. Dieser besteht nach Auffassung des Verwaltungsgerichts nur dann, wenn der Unterricht den Betroffenen unter Berücksichtigung der getroffenen Schutzmaßnahmen nicht zuzumuten ist. Die Entscheidung des Gerichts Kein Anspruch von Lehrkräften auf Null-Prozent-Risiko Ein Anspruch auf ein "Null-Risiko" an Schulen besteht nicht – auch nicht für Menschen, die zu besonders betroffenen Personen-Gruppen gehören. Das geht aus mehreren Entscheidungen des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts vom 20. August 2020 hervor (AZ: 12 B 45/20 und anderen). Grundsätzlich sei aber auch die Fürsorgepflicht des Dienstherrn (Land Schleswig-Holstein) gegenüber den Lehrkräften zu berücksichtigen und entsprechend abzuwägen, so das Gericht weiter. Die bloße Zugehörigkeit zu einer der Personengruppen, bei denen allgemein häufiger schwere Krankheitsverläufe beobachtet würden, genüge für eine Befreiung nicht. Es muss in jedem Einzelfall festgestellt werden, ob die oder der Betroffene der Gruppe der besonders schutzbedürftigen Personen angehört. Schleswig-Holstein orientiert sich bei der Feststellung des besonderen Schutzbedarfs an den arbeitsmedizinischen Empfehlungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Für das Gericht ist das eine Entscheidung, die nicht zu beanstanden sei. Die von den Schulen auf der Grundlage einer "Handreichung" des Landes getroffenen allgemeinen Hygiene-Maßnahmen bewertete das Gericht als ausreichend. Diese wurden teilweise noch um individuelle Schutzmaßnahmen für die Antrag-Stellenden ergänzt. Allgemeine und individuelle Schutzmaßnahmen Durch diese allgemeinen und individuellen Schutzmaßnahmen konnte das Risiko einer Ansteckung für die Lehrkräfte auf ein zumutbares Maß reduziert werden. Damit hat das Land unter Gesichtspunkten der Fürsorge und des Arbeitsschutzes das Risiko einer Ansteckung und damit eine Gefährdung der Lehrkräfte minimiert. Es gibt keinen Anspruch darauf, an ihrer Schule eine "Nullrisiko-Situation" vorzufinden, betonte das Gericht. Einen allumfassenden Gesundheitsschutz während der aktuellen Pandemie könne es nicht geben. Dies betreffe auch zahlreiche andere Tätigkeitsbereiche.

  • Fächerübergreifend

Digital unterstützter Präsenz-Unterricht als Unterrichtsform der Zukunft?

Blog

Im Video-Interview erzählt Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, wie sich Schule und Unterricht verändern müssen. Im Mittelpunkt steht dabei ein durch digitale Medien unterstützter Präsenz-Unterricht. Wie ist guter Unterricht in Corona-Zeiten und darüber hinaus möglich? Darüber wird nach Meinung von Susanne Lin-Klitzing bisher noch viel zu wenig konstruktiv gesprochen. Im Mittelpunkt der Diskussion sollte ein auf Zukunft ausgerichteter, digital unterstützter Präsenz-Unterricht stehen, der nicht das Entweder-Oder von Präsenz- und Distanz-Unterricht fokussiert, sondern die Vorteile beider Modelle vereint. Digital unterstützter Präsenz-Unterricht in der Praxis Voraussetzungen Wie schaut so ein digital unterstützter Präsenz-Unterricht in der Praxis aus? Laut Susanne Lin-Klitzing sind folgende Voraussetzungen elementar: eigene digitale Endgeräte für alle Lehrenden und Lernenden Dienst-E-Mail-Adressen für Lehrkräfte funktionierende Lernplattformen mit integrierten Videokonferenz-Tools professionelle IT-Betreuung an Schulen Sind alle Kriterien erfüllt, kann digital unterstützter Präsenz-Unterricht Lernen und Lehren erheblich bereichern. Schülerinnen und Schüler können auf Lernplattformen beispielsweise Hausaufgaben einstellen oder ihren Mitschülerinnen- und schülern Referatsinhalte bereits im Vorfeld zur Verfügung stellen, damit diese nicht ad hoc mit Wissen konfrontiert werden, sondern sich schon vorher mit dem Referatsthema auseinandersetzen können. Dies ermöglicht klügere Dialoge in Lernprozessen. Bildungsinhalte der Zukunft Es bedarf laut Susanne Lin-Klitzing weiterhin guter Bildungsinhalte, die von Lehrkräften aus der Praxis erstellt werden, aber auch professionell aufbereiteter Inhalte, die Lehrerinnen und Lehrer individuell an ihren Unterricht anpassen können. Dafür wird ihrer Meinung nach eine für schulische Zwecke vereinfachte Urheberrechtssituation benötigt. Feedback und Lernkontrolle Frau Lin-Klitzing plädiert außerdem dafür, dass Lehrkräfte hinsichtlich des Themas Lernkontrolle entlastet werden. Nicht jede Hausaufgabe muss von der Lehrkraft selbst bewertet werden, vielmehr könnten die Schülerinnen und Schüler sich untereinander anhand klar definierter Bewertungsmaßstäbe Feedback zu auf die Lernplattform eingestellten Inhalten geben. Beispiele werden dann im Präsenz-Unterricht ausführlich besprochen. Zeitgemäße Lehrerfortbildungen Ein weiteres relevantes Thema ist das der effektiven Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Susanne Lin-Klitzing empfiehlt ein Fortbildungsmodell in 3 Stufen: Phase 1: fachdidaktischer, zentraler Input Phase 2: Umsetzung des Inputs im eigenen Unterricht Phase 3: Erfahrungen aus der zweiten Phase anderen Kolleginnen und Kollegen vorstellen Digitalisierung als gesamtgesellschaftliches Schlüsselproblem Digitalisierung verändert unsere gesamte Gesellschaft, das Miteinander in der Arbeitswelt, aber auch den Fachunterricht. Experimente werden im Chemie-Unterricht beispielsweise digital statt analog durchgeführt und im Deutsch-Unterricht wird mit digitalen Quellen wie Datenbanken gearbeitet. Die Schule der Zukunft muss die Veränderung dieser Lern- und Arbeitsprozesse dringend mitdenken und Fachunterricht entsprechend gestalten.

  • Fächerübergreifend

Fossilien: uralte Zeugen aus der Vergangenheit

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit erwerben die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über die Entstehung von Fossilien. Sie lernen Fossilien zu begutachten und erkennen deren Bedeutung für die historische Wissenschaft.In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Fossilien sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass aus diesen urzeitlichen Funden wichtige Aussagen über die Entstehung des Lebens auf unserem Planeten getroffen werden können. Die Arbeit der Paläontologie wird dargestellt und die Entstehung von Fossilien wird sukzessive erarbeitet. Ergänzend zu dieser Einheit können Materialien aus der Unterrichtseinheit Evolution: Entstehung der Welt eingesetzt werden. Fossilien als Thema im Sach- und Geschichtsunterricht Die Unterrichtseinheit vermittelt den Schülern und Schülerinnen Kenntnisse über die Entwicklung des Lebens auf dieser Erde. Anhand der Fossilien hat Darwin seine Evolutionstheorie begründet und bewiesen. Fachspezifische Abbildungen, Informationstexte und fachbezogene Arbeitsaufgaben lassen die Schülerinnen und Schüler die evolutionäre Entwicklung nachvollziehen und unterstützen die Aneignung fachspezifischer Erkenntnisse. Methodische Analyse Motivierende Arbeitsaufgaben führen die Gedanken der Schülerinnen und Schüler auf den richtigen Weg zur Lösung der Problemfragen. Die Bearbeitung der Arbeitsaufgaben erfordert eigenes Denken und logisches Schlussfolgern statt einfaches Hinweglesen über vorgegebene Texte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen gesicherte Erkenntnisse über die Bedeutung fossiler Funde für das Wissen über die Entwicklung des Lebens auf unserer Erde. werden anhand von motivierenden Arbeitsaufgaben zur Erkenntnisgewinnung angeregt. können fachspezifische Begriffe und Zusammenhänge deuten und bewerten. können Bildmaterial in ihrer Aussage richtig bewerten und zur Erkenntnisgewinnung nutzen. lesen Informationstexte sinnerfassend. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren untereinander und profitieren von den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. gehen würdigend mit den Beiträgen anderer um.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geschichte / Früher & Heute / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe, Sekundarstufe I
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