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#ZeigtEuerLieblingsschild: Schilderwahnsinn per Hashtag

Tool-Tipp

Sie sollen uns eigentlich den Weg weisen, manche sind dabei aber so kurios, dass sie uns zum Lachen bringen. Im aktuellen Fundstück geht es um gesammelte Fotos von skurrilen Lieblingsschildern. "Achtung! Pflichtbewusster Hund!", "Men to the left because women are always right", "Facebook-Rehabilitations Center", "Weg führt nicht weiter", "Coffee to go auch zum Mitnehmen": Das ist nur ein kleiner Teil von einer großen Sammlung an originellen, witzigen oder auch absurden Schilderaufschriften. Unter dem Hastag #ZeigtEuerLieblingsschild kursieren auf Twitter momentan zahlreiche solcher Beispiele, die zum Schmunzeln einladen. Schauen Sie sich doch mal um oder posten Sie selbst ein Foto von Ihrem Lieblingsschild.

  • Fächerübergreifend

Cloud-Anwendungen im Unterricht

Unterrichtseinheit

Dieser Unterrichtsvorschlag beginnt mit einer allgemeinen Erklärung zu dem Thema Cloud-Anwendungen, um daran anknüpfend darzulegen, wie diese positiv für den Unterricht genutzt werden können. Dafür wird eine Cloud-Anwendung näher beschrieben und deren praktische Einbindung in den Schulalltag demonstriert. Auch wenn es nicht notwendig ist, das System von Cloud-Anwendungen gänzlich zu verstehen, lohnt sich eine genauere Betrachtung des Themas, denn Cloud-Anwendungen bieten durchaus einige Vorteile für den Einsatz im Unterricht. Um Ihnen diese zu verdeutlichen, wird in diesem Beitrag exemplarisch die Cloud-Anwendung Dropbox und deren Integration in den Schulunterricht vorgestellt. Cloud-Anwendungen im Unterricht Damit Sie Ihren Schülerinnen und Schülern Cloud-Anwendungen und deren Einsatz im Unterricht gut vermitteln können, ist es zunächst notwendig, sich näher mit der Thematik auseinanderzusetzen. Dem eigentlichen Einsatz von Cloud-Anwendungen im Unterricht ist darum eine kurze Einheit mit allgemeinen Informationen vorangestellt. Einsatz von Cloud-Anwendungen im Unterricht Einsatz von Cloud-Anwendungen im Unterricht Neben einigen Hintergrundinformationen werden auf dieser Seite verschiedene Unterrichtsszenarien vorgestellt, die sich für den Einsatz einer Cloud-Anwendung anbieten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, um was es sich bei einer Cloud-Anwendung handelt. können mit einer Cloud-Anwendung (zum Beispiel Dropbox) ihre Aufgaben besser organisieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können eine Cloud-Anwendung installieren. nutzen die Funktionen einer Cloud-Anwendung innerhalb des Unterrichts (Account einrichten, Daten herunterladen, Daten hochladen und per Link teilen, Dokumente innerhalb der Cloud verändern et cetera). sind in der Lage sich mithilfe einer Cloud-Anwendung auf Prüfungen vorzubereiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ durch die gemeinsame Nutzung der Cloud-Anwendung. lernen ortsunabhängig in Teams zu arbeiten (Kommunikation, Aufteilung der Arbeiten et cetera). Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt "Learn to teach by social web" erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. In der Meteorologie ist eine Wolke ("Cloud") eine sichtbare Masse aus flüssigen Tröpfchen oder gefrorenen Eiskristallen, die aus Wasser und diversen Chemikalien besteht. Sie befindet sich über der Oberfläche eines Planeten. Im technischen Bereich ist eine Cloud ein Konzept, welches es uns ermöglicht, Dokumente und Dateien in einer virtuellen Wolke zu speichern. Diese Wolke ist meistens unabhängig von Programmen, die auf dem Computer installiert sind. Nutzerinnen und Nutzer können von überall dort, wo ein Internetzugang besteht, auf die Dateien zugreifen und diese mit anderen teilen. Der Video-Beitrag "Cloud - Was hat die Wolke zu bieten" des NDR erklärt die Absichten von Cloud-Anwendungen kurz und präzise. Es gibt einige Vorteile, die sich aus der Verwendung von Clouds im Unterricht ergeben: Die Dateien müssen nicht mehr auf einem externen Speicher (USB-Stick, Laptop oder ähnliches) mitgebracht werden und können daher nicht mehr vergessen werden. Gruppenarbeiten sind von verschiedenen Orten aus durchführbar. Dadurch, dass der Zugriff ortsunabhängig über jeden Computer mit Internetzugang erfolgen kann, können Dateien nicht mehr verloren gehen. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Arbeiten gesammelt speichern. Alle Lernenden können auf die Cloud und damit die Dokumente zugreifen und müssen diese nicht per E-Mail verschicken oder auf einem USB-Stick weitergeben (Vorteil für Gruppenarbeiten). Die Schülerinnen und Schüler haben alle automatisch Zugriff auf die neuste Version der Dokumente und können mit dieser weiterarbeiten. Der Zugriff kann auch dann erfolgen, wenn die entsprechende Software (zum Beispiel Dropbox) nicht auf dem Computer installiert ist. Materialen müssen nicht mehr für jede Schülerin und jeden Schüler kopiert werden und von diesen in den Unterricht mitgebracht werden. Beschreibung des Programms Dropbox Es gibt viele Cloud-Anwendungen, die sich für den Einsatz in der Schule anbieten. Die meisten von ihnen sind bis zu einer gewissen Speicherkapazität auch kostenfrei. Das Programm Dropbox ist ein solches und wird in diesem Artikel als Beispiel vorgestellt. Um Dropbox nutzen zu können, muss die Software des Programms auf dem Computer installiert werden. Eine Installationsanleitung sowie eine Einführung in die Nutzung des Programms bietet dieses Video . Verwendungsmöglichkeiten des Programms Dropbox Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Dropbox zusammen mit Ihren Schülerinnen und Schülern anwenden können. Einerseits ist es möglich, dass nur Sie sich ein Konto erstellen, über das Sie Dokumente mit allen Schülerinnen und Schülern teilen, andererseits können sich aber auch alle Lernenden ein eigenes Konto einrichten. Sie sollten sich somit als Lehrkraft zuvor überlegen, welche Verwendungsmöglichkeit für Sie und Ihr Unterrichtsvorhaben mehr Sinn ergibt. Vorteile der jeweiligen Konfiguration Haben nur Sie ein Konto, müssen Sie alle Dokumente der Schülerinnen und Schüler eigenhändig in einen Dropbox-Ordner hochladen und können diesen dann über einen Link mit Ihrer gesamten Klasse teilen. Dafür müssen die Lernenden nicht einmal die Software auf ihrem Computer installieren. Es kann jedoch auch vorteilhaft sein, wenn alle einen Zugang haben. Auf diese Weise können Sie gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern einen Ordner erstellen und diesen ebenfalls über einen Link untereinander teilen. Sobald einer der Lernenden eine Änderung an Dokumenten im Ordner vornimmt, erscheinen diese Änderungen auch in den Ordnern der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Alle haben die gleichen Zugriffsmöglichkeiten und erreichen von überall dieselben Informationen und Daten. Gemeinsame Arbeit mit Dropbox-Ordnern Bilden Sie in Zusammenarbeit mit den anderen Lehrerinnen und Lehrern der Jahrgangstufe klassenübergreifende Gruppen für eine gemeinsame Arbeit zu einem vorab ausgewählten Thema. Jedes Team teilt sich einen Ordner in der Dropbox. In diesen Ordner werden von den Lehrkräften alle notwendigen Informationen hochgeladen. Anschließend haben die Gruppen die Aufgabe, alle neuen Ergebnisse in ihrem jeweiligen Ordner zu sammeln. So ist jeder auf dem neusten Stand. Präsentation der Ergebnisse mittels Dropbox Ziel der gemeinsamen Arbeit ist ein Referat. Am Vorstellungstag besteht nicht die Gefahr, dass eine Gruppe ihre Unterlagen vergisst, da alles in der Dropbox gespeichert ist. Dies kann entspannend für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Schülerinnen und Schüler sein. Einteilung der Unterrichtsprotokolle Das zweite Beispiel eignet sich hervorragend für die Vorbereitung auf eine Klausur oder Prüfung. Richten Sie für die Klasse einen Dropbox-Ordner ein, auf den jede Schülerin und jeder Schüler Zugriff hat. Jedem Lernenden wird eine Unterrichtsstunde zugeteilt, in der er dafür zuständig ist, ein Protokoll zu schreiben und dieses anschließend in den Dropbox-Ordner hochzuladen. Auf diese Weise werden alle klausurrelevanten Informationen für alle Schülerinnen und Schüler gesichert. Die Vorteile des Lernens mithilfe einer Dropbox Die Protokolle können dann im Nachhinein von allen in der Dropbox eingesehen werden. So ist alles an einem Ort gesammelt. Die Lernenden können keine Ergebniszettel verlieren und haben von überall Zugriff auf den Lernstoff. Neben Dropbox ist auch Google Drive eine Cloud-Anwendung, die ähnlich wie Dropbox funktioniert. Die Anmeldung erfolgt bei diesem Programm mit einem Google-Konto. Nach der Anmeldung bietet Google Drive dieselben Funktionen wie die Cloud-Anwendung Dropbox. Wie Google Drive installiert wird und wie das Programm nach der Installation verwendet werden kann, zeigt dieses Video .

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

E-Zigarette an Schulen

Fall des Monats

Auch E-Zigaretten fallen unter das Rauchverbot des hessischen Schulgesetzes, urteilte das Verwaltungsgericht Gießen und gab damit einem Schulleiter Recht (Az. 5 K 455/12.GI). Sie dampft schließlich und raucht nicht. Daher sei die E-Zigarette nicht vom Gesetz erfasst, wenn lediglich eine Flüssigkeit verdampft. Im geschlossenen Lehrerzimmer sei er auch kein schlechtes Vorbild für die Schülerinnen und Schüler. Das meint zumindest ein Marburger Lehrer und klagte gegen seinen Schulleiter. Dieser hatte E-Zigaretten auf dem Schulgelände ganz verboten.

  • Fächerübergreifend

Unterrichtsmaterial: Aktuelle Nachrichten verstehen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit begleitet Schülerinnen und Schüler dabei, Strategien zu entwickeln, um kurze Texte zu aktuellen Themen aus dem Internet zu erschließen. Anhand der Lernplattform www.ich-will-lernen.de erhalten sie einen Überblick über grundlegende Verfahren für das Verstehen von Texten, über die Förderung von Leseinteresse sowie Lesefreude und dazu, wie diese zur Ausbildung von Empathie und Fremdverstehen beitragen.Die hier vorgestellten Vorgehensweisen und Materialien sind universal und flexibel einsetzbar, können für verschiedene Klassenstufen angepasst werden und bieten sich auch für den Vertretungsunterricht an. Mithilfe der Tippkarten, die Schritt für Schritt die Herangehensweise der unterschiedlichen Lesestrategien erklären, werden verschiedene Texte nach persönlichem Interesse gelesen und zugleich Lesestrategien eingeübt. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihren Lernzuwachs anhand eines Selbsteinschätzungsbogens reflektieren und das Lesen der "aktuellen Kurzlesetexte" in einer Lesewoche dokumentieren. Ziele Die Unterrichtseinheit verfolgt nicht nur das Ziel, leseschwachen Leserinnen und Lesern deutlich zu machen, dass sie in der Lage sind, sich im Internet über interessante Themen zu informieren. Sie soll auch motivieren, dieses Online-Angebot weiterhin selbstständig zu nutzen und in einem weiteren Schritt auf längere Texte zuzugreifen. Vorbemerkungen und Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit "Nachrichten verstehen" Der Ablauf der Unterrichtseinheit "Nachrichten verstehen" wird hier gegliedert nach einzelnen Unterrichtsphasen beschrieben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden Strategien zum Leseverstehen an. trainieren grundlegende Lesefertigkeiten: flüssig, sinnbezogen, überfliegend, selektiv. können die eigenen Leseziele bestimmen. unterscheiden Vorwissen und neue Informationen. klären Wortbedeutungen mithilfe eines Wörterbuches. nutzen einfache Lesehilfen, zum Beispiel Textsorte, Aufbau, Überschrift, Illustration, Layout. können Fragen an einen Text stellen und beantworten. kennen und nutzen Verfahren zur Textaufnahme, wie zum Beispiel Stichwörter formulieren oder Texte und Textabschnitte zusammenfassen. ziehen aus Sach- und Gebrauchstexten begründete Schlussfolgerungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden die Funktionen eines informierenden Textes (Zeitungsartikel). können Informationen aus einem kurzen Zeitungstext zielgerichtet entnehmen, ordnen, prüfen und ergänzen. können Informationen zu einem Thema/Problem in unterschiedlichen Medien suchen, vergleichen, auswählen. erkennen und bewerten Intentionen und Wirkungen ausgewählter Kurztexte der Lernplattform ich-will-lernen.de. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen zielgerichtet mit Nachschlagewerken um. markieren Wesentliches in einem kurzen Zeitungstext. formulieren Stichwörter als Randnotiz. gliedern Texte und finden Teilüberschriften. geben Inhalte mit eigenen Worten zusammenfassend wieder. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich mit anderen über eine Ideensammlung aus. tauschen sich mit einem Mitschüler oder einer Mitschülerin über eigene Ideen und Informationen aus. kommen mit unterschiedlichen Partnerinnen und Partnern an einem Treffpunkt (Bushaltestelle) zusammen. stellen anderen ihren Lesetext vor. kommentieren kriteriengeleitet die Textvorstellung einer Mitschülerin oder eines Mitschülers. Ein grundsätzliches Interesse an aktuellen Nachrichten ist im Schulalltag auch bei eher leseschwachen Schülerinnen und Schülern immer wieder zu beobachten. Wer nicht informiert ist, kann an vielen Gesprächen in den Pausen und auf dem Schulhof nicht aktiv teilnehmen. Laut JIM-Studie 2013 haben 66 Prozent der Gymnasiasten, aber nur 54 Prozent der Realschüler und 45 Prozent der Jugendlichen mit Hauptschulhintergrund zu Hause Zugriff auf eine Tageszeitung. Fast jeder vierte Jugendliche liest täglich eine Tageszeitung. 35 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren informieren sich regelmäßig in einer (gedruckten) Tageszeitung, 14 Prozent greifen hierzu auf die Online-Angebote der Verlage zurück. Zudem beschreibt jeder dritte Jugendliche das Lesen einer Tageszeitung als subjektiv (sehr) wichtig. Dieses grundsätzliche Interesse soll in dieser Unterrichtseinheit durch Zugriff auf Online-Angebote in einem geschützten Lernraum Berücksichtigung finden. Ein besonderes Anliegen ist es, dass eher schwache oder jüngere Leserinnen und Leser, die bisher aus verschiedenen Gründen nur wenig Interesse am Lesen von Tageszeitungen gezeigt haben, an dieses Medium herangeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen ersten Überblick über die News-Angebote der Plattform ich-will-lernen.de. Die kostenlose Lernplattform bietet unter anderem aktuelle Nachrichten in leichter Sprache, eine einseitige Online-Zeitung sowie kurze Lernspiele zur Förderung der Lesetechnik an, die auch für junge Lernende geeignet sind. Die Jugendlichen erarbeiten sich einige aktuelle Zeitungstexte selbstständig und lernen dabei verschiedene Lesestrategien kennen. Dabei wird zunächst durch die Fokussierung auf die Überschriften die Bedeutung des Leseinteresses thematisiert. In einem weiteren Schritt werden Lesestrategien kleinschrittig angeboten und sollen durch häufige Anwendung zur festen Leseroutine werden. Die Unterrichtseinheit wird durch die metakognitive Auseinandersetzung mit dem Thema, durch Selbstreflexionsbögen und Klassengespräche, vertieft. Die Lernspiele aus den Bereichen Lesen, Schreiben und Mathematik können bei Bedarf jeweils im Anschluss an eine Lese-Einheit eingesetzt werden. Um mit der Klasse oder der Lerngruppe auf der Plattform ich-will-lernen.de zu arbeiten, müssen Lehrkräfte eine Registrierung beantragen. Kursleitende benötigen ein Passwort, um online als Tutorin oder Tutor einen Kurs einzurichten und mit dem Lernportal zu arbeiten. Das Passwort kann kostenlos beim Team des DVV-Lernportals angefordert werden unter der Telefonnummer 0228/97 569-83 oder per E-Mail an koether@dvv-vhs.de. Im Anschluss kann die Lehrkraft die benötigten Schülerzugänge anlegen. Die Schülerinnen und Schüler können sich dann ganz einfach mit ihrem Passwort hier anmelden. Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich auf einer einfachen Website mit kurzen, aktuellen Lesetexten zu orientieren. Zunächst werden unterschiedliche Themen einer Zeitung erarbeitet, um unter anderem an das Leseinteresse der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Danach erhält die Lerngruppe die Gelegenheit, die eigenen Leseinteressen mit Bezug zu den möglichen Sachthemen einer Zeitung selbst einzuschätzen. Anschließend werden auf dem Portal ich-will-lernen.de in der Rubrik Unterhaltung Nachrichten über eine einfache Suchfunktion zu aktuellen Zeitungsthemen recherchiert und zugeordnet. Die einleitenden Übungen finden Sie in den folgenden Arbeitsblättern. Lesestrategien Nachdem die Schülerinnen und Schüler grundlegende Schwierigkeiten beim Lesen reflektiert haben, erhalten sie nun einen Überblick über grundlegende Verfahren für das Verstehen von Texten. Sie entnehmen selbstständig Informationen aus Texten, verknüpfen sie miteinander und verbinden sie mit ihrem Vorwissen. Dafür setzen sie verschiedene Lesestrategien, die sie nach der Methode Think-Pair-Share gemeinsam im Klassenverband erarbeitet haben, gezielt ein. Zur Vorbereitung auf die folgenden Übungen erhalten die Lernenden eine Anleitung zur Nutzung des Portals ich-will-lernen.de (Arbeitsblatt 5). Tippkarten Anschließend erproben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Lesestrategien. Die Lesestrategien, die nun auch auf mehreren Tippkarten präsentiert werden, sollen kopiert und ausgeschnitten und in einer Tipp-Kartenbox im Klassenzimmer angeboten werden (Arbeitsblatt 6). Die Schülerinnen und Schüler wählen nun Lesetexte am PC auf der Seite www.ich-will-lernen.de aus sowie eine Tippkarte. Mit dieser wird still gelesen, den Anweisungen der Tippkarten folgend. Austausch an der "Bushaltestelle" In einem weiteren Schritt sollen die Schülerinnen und Schüler zum Reflektieren über den Zeitungstext und zum Bewerten angeregt werden. Zum Austausch über den Text kann eine Partnerin oder ein Partner beispielsweise über die Bus-Stopp-Methode (vermeidet lange Wartezeiten auf den Wunschpartner und unterschiedliche Schülerinnen und Schüler kommen ins Gespräch) gefunden werden. Schülerinnen oder Schüler, die einen Text gelesen haben, gehen leise zur "Bushaltestelle" und warten dort, bis ein weiterer Mitschüler fertig gelesen und die Tippkarte bearbeitet hat. Dann tauschen sich die beiden aus und verwenden dabei bei Bedarf die Satzanfänge der Sprechblasen (Arbeitsblatt 7). Anschließend setzen sie ihre Stillarbeit mit einem weiteren Lesetext fort. Nachrichtenwand Wenn der Zeitungstext als besonders interessant eingestuft wird, dann kann er an einer Nachrichtenwand im Klassenzimmer ausgehängt werden. Die Schülerinnen und Schüler wählen interessante Lesetexte aus und heften diese an eine vorbereitete Nachrichtenwand im Klassenzimmer. Beispielsweise kann ein etwa zwei Meter breiter Streifen im Klassenzimmer mit Zeitungspapier behängt werden. Daran pinnen die Schülerinnen und Schüler Fotokopien ihrer Lesetexte, eventuell ergänzt mit Kommentaren und Bewertungen. Dadurch werden weitere Gespräche über die Nachricht angeregt. Individueller Lernzuwachs Abschließend wird über den individuellen Lernzuwachs einzelner Schülerinnen und Schüler gesprochen. In Einzelarbeit formulieren die Lernenden die Sätze zunächst selbst, tauschen sich dann mit einer Mitschülerin oder einem Mitschüler aus und berichten im Plenum von ihren Erfahrungen und ihrem Lernzuwachs. Lesemenge Zur Hinführung wird über die "Lesemenge" gesprochen. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass durch das Viellesen eine Verbesserung der Lesefähigkeit erfolgen kann. Zum "Messen" der Lesemenge werden unterschiedliche Ideen gesammelt und vielleicht eine Dokumentationsidee für die Klasse übernommen. Alternativ kann die Kopiervorlage "Zeitungs-Lesewoche" genutzt werden. Dann erhalten die Schülerinnen und Schüler erneut Lesezeit, um still zu lesen und den anschließenden Austausch über einen Text zu trainieren. Alternative Diese Phase lässt sich auch über mehrere Wochen in den ersten zwanzig Minuten einer Unterrichtsstunde wiederholen. So lernen vor allem schwache Leserinnen und Leser, dass sie in Ruhe und in einem geschützten Raum Texte, die ihr Weltwissen erweitern und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen, lesen können. Am Ende der Woche kann eine Topliste der interessantesten Artikel erstellt werden. Dazu können mithilfe der gesammelten Artikel an einer "Nachrichtenwand" Punkte zu den interessantesten Artikeln geklebt und eine Top-Ten-Nachrichtenliste erstellt werden. Lesewoche Zu Beginn der Stunde überlegt die Klasse, wie sich die Lesemenge eines Lesers oder einer Leserin dokumentieren lässt. Im Idealfall erstellen die Jugendlichen eine eigene Dokumentation. Alternativ kann auf die Vorlage zurückgegriffen werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen abschließend ihre Lesemenge "messen" und dadurch zum bewussten Viellesen animiert werden. In dieser Lesewoche ging es um aktuelle Zeitungstexte. Die Lernenden können auch weiterhin auf das Angebot der ich-will-lernen.de-Website zugreifen, da dort täglich mehrfach die Nachrichten aktualisiert werden. Aber auch auf andere Nachrichtenanbieter aus dem Internet kann zugegriffen werden. Reflexion Die Schülerinnen und Schüler ergänzen in der kommenden Woche ihre Dokumentation und tauschen sich über ihren Lesefortschritt aus. Abschließend reflektieren sie noch einmal ihren Lernzuwachs mit dem Selbsteinschätzungsbogen (Arbeitsblatt 4) aus der ersten Unterrichtsstunde und vergleichen, welche Unterschiede sich in ihren Einstellungen entwickelt haben. Das Vorgehen zum Lesen der Texte mit den Strategie-Tippkarten kann in den nachfolgenden Stunden auch wiederholt eingesetzt werden, um den Umgang mit den Texten zu trainieren und den Schülerinnen und Schülern Sicherheit zu verschaffen. Dies kann auch als Hausaufgabe zur Vorbereitung der folgenden Stunden aufgegeben werden. Wenn die Lernenden mit der Informationsquelle ich-will-lernen.de vertraut sind, dann können sie zu einem späteren Zeitpunkt eigenständig weitere Internetquellen nutzen (siehe Linksammlung auf ich-will-lernen.de).

  • Deutsch / Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I

SCHAU HIN!-Medienkompetenzpaket für Elternabende

Fachartikel

"SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.", der Medienratgeber für Familien, gibt Tipps, wie Eltern und Erziehende Kinder dabei unterstützen können, Medien sinnvoll zu nutzen. Hier haben wir Ihnen einige SCHAU HIN!-Materialien und -Infos für die Elternarbeit zusammengestellt. Die Welt der Medien ist faszinierend - für Kinder wie auch für Erwachsene. Viele Eltern und Erziehende fragen sich aber: Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen, dass sie Handy, Internet und Co. sinnvoll nutzen? "SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht." hilft ihnen mit vielen Tipps dabei, ihre Kinder stark im Umgang mit Medien zu machen. Die vielfältigen Materialien und Informationen können Sie also auch gut im Rahmen Ihrer Elternarbeit einsetzen.

  • Fächerübergreifend

Unterrichtsmaterial zur Berufsvorbereitung mit ich-will-lernen.de

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Berufsvorbereitung begleitet die Lernenden mit Übungen zu Berufsfindung, Bewerbung und Arbeitsorganisation im Umgang mit der Online-Trainingsplattform ich-will-lernen.de.Viele Jugendliche fragen sich zum Ende der Schulzeit: Bin ich reif für den Berufseinstieg? Die Unterrichtseinheit führt in die Benutzung des Lernportals ich-will-lernen.de ein, das vom Deutschen Volkshochschul-Verband angeboten wird. Über die dort zur Verfügung stehenden Übungen hinaus können Arbeitsblätter genutzt werden, die inhaltlich auf einigen dieser Übungen beruhen. Zu den vier Themenbereichen "Sich bewerben", "Arbeitsorganisation", "Miteinander Arbeiten" und "Interkulturelle Kompetenz" stehen hier Arbeitsblätter für die unterrichtliche Arbeit bereit. Das Lernportal ich-will-lernen.de Das Lernportal ich-will-lernen.de des Deutschen Volkshochschul-Verbands e.V. in Bonn stellt kostenlose Übungen aus den Bereichen der Alphabetisierung und der Grundbildung in Deutsch, Mathematik und Englisch zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auch umfangreiche Informationen und Übungen zum Beispiel zum berufsbezogenen Lernen. Ein Online-Lernkurs deckt vor allem die Themen "Sich bewerben", "Arbeitsorganisation", "Miteinander arbeiten" und "Interkulturelle Kompetenz" ab. Die Curricula zum berufsbezogenen Lernen Die vier Curricula zum berufsbezogenen Lernen mit ich-will-lernen.de enthalten auf bis zu zehn Lernstufen jeweils ein oder zwei Themen, die in mehreren Übungen online bearbeitet werden können. Die Curricula zum berufsbezogenen Lernen sind in vier entsprechenden PDF-Dokumenten gebündelt und stehen zum Download auf der Plattform bereit. Einsatz des Lernportals im Unterricht Einsatz des Lernportals im Unterricht Wie Sie das Online-Lernportal ich-will-lernen.de im Unterricht einführen und nutzen können, erfahren Sie hier. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen Grundwissen aus den Bereichen Lesen, Schreiben, Rechnen und Englisch. lernen, sich auf einen geeigneten Arbeitsplatz zu bewerben. erhalten Einblick in richtiges Verhalten am Arbeitsplatz in unterschiedlichen realistischen Situationen. erfahren, wie man die eigene Arbeit im Beruf richtig organisiert. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit Computer und Internet. erfahren verschiedene Arbeitsformen in Online-Übungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie man sich gegenüber Mitarbeitern und Kollegen, aber auch gegenüber Vorgesetzten und Kunden höflich und geschickt verhält. lernen in realistischen Beispielen, mit Fehlern umzugehen. erfahren, wie man die ungenannten Tugenden wie zum Beispiel Pünktlichkeit, Rücksichtnahme, Höflichkeit, Sorgfalt in konkreten Situationen erreichen kann. sehen ein, dass Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen oft andere Wertmaßstäbe setzen oder unerwartete Reaktionen zeigen. üben in ausgewählten Situationen richtiges Verhalten gegenüber Menschen aus anderen Kulturen. lernen, ein Gespräch persönlich oder am Telefon zu führen. erhalten Einblick, wann Gespräch, Telefon oder E-Mail als sinnvolles Kommunikationsmedium zu bevorzugen ist. Vorbereitung Da das Portal ich-will-lernen.de für Förderschüler, Hauptschüler und Berufsanfänger nicht auf Anhieb leicht zu benutzen ist, werden die einzelnen Curricula mithilfe von vorbereitenden Arbeitsblättern im Unterricht eingeführt. Die Aufgaben auf den Arbeitsblättern entsprechen inhaltlich ausgewählten Übungen aus dem Lernbereich des Portals. Sobald die Lehrkraft die Lernenden in die Bedienung des Online-Portals eingewiesen hat, werden die Benutzerinnen und Benutzer einige der Übungen wiedererkennen und werden durch diesen Wiedererkennungseffekt zum selbstständigen Weiterarbeiten motiviert. Vorstellung des Portals und Einführung Zunächst stellt die Lehrkraft das Portal ich-will-lernen.de in der Klasse vor. Die vier verschiedenen Curricula von ich-will-lernen.de stehen auf dem Portal in vier PDF-Dokumenten zur Verfügung. Die Curricula nutzen die Lernenden als Listen zum Abhaken der bearbeiteten Themen. Auf diese Weise kann der individuelle Lernfortschritt einfach im Auge behalten werden. Die PDF-Dateien können Sie unter folgenden Links herunterladen. Gemeinsames Anmelden Zunächst rufen alle Schülerinnen und Schüler die Seite www.ich-will-lernen.de in ihrem Browser auf. Anschließend erfolgt die Anmeldung und Passwortvergabe. Um auf die nachfolgenden Stunden vorzubereiten, erklärt die Lehrkraft die wichtigsten Funktionen des Portals und weist auf die Übungen hin, die später durchgeführt werden. Ablauf einer Bewerbung In einem Lehrervortrag wird der exemplarische Ablauf eines Bewerbungsgesprächs vorgestellt. Alternativ kann auch ein Unterrichtsgespräch stattfinden. Eine Sicherung der Ergebnisse kann auf einem Flipchart oder in Form eines Tafelbildes erfolgen, die den Schülerinnen und Schülern später in digitaler Form oder als Ausdruck zur Verfügung gestellt werden können. Folgende wesentliche Punkte sollten in dieser Reihenfolge erarbeitet werden: Information über freie Stellen Telefonische Kontaktaufnahme oder Anfrage per E-Mail Schriftliche Bewerbung Bewerbungsgespräch Im Bewerbungsgespräch Die Schülerinnen und Schüler erhalten den Auftrag, Arbeitsblatt 1 selbstständig auszufüllen. Anschließend können die Ergebnisse im Plenum ausgetauscht und besprochen werden. Übung am Computer Nachdem die Schülerinnen und Schüler das Arbeitsblatt ausgefüllt haben, führen sie diese Übung nochmals auf der Plattform ich-will-lernen.de durch. Rückmeldungen im Beruf Zunächst erläutert die Lehrkraft in einem kurzen Vortrag die Bedeutung von Rückmeldungen durch Vorgesetzte. Im Anschluss führen die Schülerinnen und Schüler eine Übung zum Thema "Wie war ich? Rückmeldungen erfragen" durch. Dazu füllen sie Arbeitsblatt 2 aus. Gegebenenfalls kann das Arbeitsblatt nach Fertigstellung im Plenum besprochen werden. Übung am Computer Auf der Plattform ich-will-lernen.de rufen die Schülerinnen und Schüler die vorab mit dem Arbeitsblatt vorbereitete Übung zur Bitte um Rückmeldung auf und bearbeiten diese. Schwierigkeiten im Arbeitsalltag Als Impuls stellt die Lehrerin oder der Lehrer die Frage, welche Schwierigkeiten im alltäglichen Miteinander am Arbeitsplatz auftreten können. In einem Lehrer-Schüler-Gespräch werden mögliche Situationen gesammelt. Anschließend führen die Lernenden eine Übung zum Thema "Eine Frage an den Chef" durch. Dazu arbeiten sie mit Arbeitsblatt 3, das im Anschluss gemeinsam besprochen werden kann. Übung am Computer Auf dem Portal ich-will-lernen.de rufen die Schülerinnen und Schüler die Übung zur Frage an den Chef auf und bearbeiten diese online. Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Herkunft In einem Lehrer-Schüler-Gespräch wird das Thema "Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Herkunft" in der Klasse eingeführt. Gemeinsam überlegen die Lernenden, welche Besonderheiten möglicherweise zu beachten sind. Es schließt sich eine Übung zum Thema "Andere Länder - andere Sitten" an. Hierzu füllen die Schülerinnen und Schüler Arbeitsblatt 4 aus, indem sie Begriffe zuordnen beziehungsweise ankreuzen. Übung am Computer Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe, auf der Plattform ich-will-lernen.de die Übungen "Unterschiedliche Gesten verstehen" und "Feste feiern, aber wie?" aufzurufen und zu bearbeiten. Zum Abschluss bietet es sich an, die Erfahrungen mit den Aufgaben auf ich-will-lernen.de auszutauschen und mögliche offene Fragen im Plenum zu klären. Nachdem die ersten Übungen gemeinsam im Unterricht absolviert wurden, können die Lernenden nun zu Hause weitere Lernstufen und Aufgaben ausprobieren und sich so - je nach individuellem Bedarf - eigenständig weiterbilden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial zum Lernspiel "Felia legt Fliesen"

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zu den Themen Parkettierung und Spiegelsymmetrie bietet Arbeitsmaterial und Unterrichtsvorschläge zum Online-Lernspiel "Felia legt Fliesen". Es sind keine geometrischen Vorkenntnisse bei den Schülerinnen und Schülern nötig, wenngleich es sinnvoll ist, einfache geometrische Flächenformen zuvor im Unterricht behandelt zu haben. Fliesen gibt es an vielen Orten: im Badezimmer zu Hause oder in der Schule, in vielen Kirchen – manchmal sind sogar ganze Häuserwände gefliest. Schaut man genau hin, lässt sich fast immer ein Muster darin erkennen. Das Lernspiel "Felia legt Fliesen" thematisiert geometrische Muster und Figuren am Beispiel einer gefliesten Badezimmerwand. Felia hat in ihrem Spanienurlaub Fliesen in verschiedenen Formen und Farben gesammelt. Die eignen sich ganz wunderbar dazu, die kahlen Wände eines alten Badezimmers zu verschönern. Mit Quadraten und Dreiecken lassen sich viele Muster und Figuren legen. Das zusätzliche Einblenden von Spiegelachsen kann für eine überraschende Veränderung im Muster sorgen. Das Lernspiel eignet sich als Einstieg in die Themen Parkettierung und Spiegelsymmetrie und ist so konzipiert, dass keine geometrischen Vorkenntnisse erforderlich sind. Es ist für den didaktischen Aufbau aber sicherlich sinnvoll, einfache geometrische Flächenformen zuvor im Unterricht behandelt zu haben. Zum Einstieg sollten die Vorerfahrungen der Kinder abgefragt werden, denn Fliesen kennt jeder aus seinem Alltag. Die spielerischen Erfahrungen der Kinder am Computer sollten im Anschluss mit realen Formen aus beispielsweise Papier oder Pappe vertieft werden. Eine virtuelle Fliesenwand gestalten Die Kinder helfen Felia, passende Fliesen in unfertige Muster oder Figuren zu platzieren und denken sich eigene Fliesenmuster aus. Forschen mit echten Fliesen und Spiegeln Das virtuelle Forschen kann gut mit Aktivitäten abseits des Computers kombiniert werden, zum Beispiel mit Papierfliesen oder Beispielen aus dem Alltag. Die pädagogischen Leitlinien der Stiftung Begleiten und unterstützen Sie die Kinder in ihrer natürlichen Neugier an Phänomenen aus ihrem Alltag. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Gesetzmäßigkeiten in geometrischen Mustern (Parkettierung, Spiegelsymmetrie) und setzen diese fort. erfinden eigene geometrische Muster. erfahren, wie sich die Umgestaltung einer Fliese auf das Gesamtmuster auswirkt. entdecken Zusammenhänge zwischen einfachen geometrischen Flächenformen. erkennen, aus welchen Formen sich eine geometrische Figur zusammensetzt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler platzieren mit einem einfachem Mausklick geometrische Formen an gewünschter Stelle. lernen die Handlungsoptionen des Lernspiels auszuprobieren und anzuwenden. wissen, wie sie ihr selbst erstelltes Fliesenmuster ausdrucken können. lesen gesprochene Texte mit. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Vereinbarungen über die Nutzung der zur Verfügung stehenden Computer. tauschen sich über ihre selbst erstellten Muster aus. In fast jedem Zuhause sind Wände und Boden im Badezimmer mit Fliesen ausgelegt. Wie sehen die bei den Kindern zu Hause aus? Welche Form und welche Farbe haben die Fliesen? Oft sind geflieste Wände und Böden einfarbig - was würden die Kinder tun, um sie schöner zu machen? Wo haben die Kinder schon einmal geflieste Wände oder Böden gesehen, die schön gemustert waren? Am Computer bekommen die Kinder die Gelegenheit, eine Fliesenwand ganz nach ihrem Wunsch zu gestalten. Zugang zum Lernspiel Das Lernspiel "Felia legt Fliesen" ist integriert in einen interaktiven Forschergarten, der die Kinder zu eigenständigen Entdeckungsreisen animiert. Die Figuren Tim und Juli begleiten sie dabei. Zum Spiel gelangt man über verschiedene Zugänge: Über den Button "Spiele und Wissen", wo Sie über ein Auswahlmenü einen Link zu "Felia legt Fliesen" finden. Oder Sie betreten direkt den Forschergarten und suchen ein Icon mit Felia, die vor einer alten Villa ein buntes Fliesenmuster legt (Abbildung 1, zum Vergrößern bitte anklicken). Technische Hinweise Für die Nutzung der Lernspiele auf der Kinder-Webseite muss Adobe Animation installiert sein. Aufgrund der grafischen Benutzeroberfläche kann es beim erstmaligen Öffnen der Seite zu einer längeren Ladezeit kommen. Die Dauer hängt von Ihrer Internetverbindung ab. Ist die Seite einmal geladen, ist die Navigation einfach und schnell möglich. Einführende Geschichte Wie jedes Lernspiel auf www.meine-forscherwelt.de beginnt auch "Felia legt Fliesen" mit einer kurzen Geschichte, die inhaltlich in das Spiel einführt. Das Intro kann auch übersprungen werden. SPIEL 1: Kannst du das fertig legen? Felia hat sich Muster mit dreieckigen und quadratischen Fliesen ausgedacht. Einige Fliesen hat sie auch schon verlegt - erkennen die Kinder das Muster? Ziel ist es, mit passenden Fliesen die noch vorhandenen Lücken zu schließen. Ein eingeblendetes Raster hilft den Kindern, die Fliesen richtig zu positionieren. Figuren mit Fliesen auslegen Auch Figuren sollen mit dreieckigen und quadratischen Fliesen ausgelegt werden. Welche Formen passen in die Umrisse? Als Hilfestellungen ist zu Beginn ein Raster eingeblendet. Bei höheren Levels gibt es dieses Raster nicht mehr. Auch die zu legenden Figuren werden komplizierter. SPIEL 2: Eigene Muster legen In diesem Spiel können sich die Kinder ihr eigenes Muster ausdenken. Zu Beginn wählen sie eines von drei Rastern. Je nach Raster stehen dreieckige oder quadratische Fliesen zur Auswahl, die über eine Farbpalette eingefärbt werden können. Auf Wunsch können auch eine horizontale oder vertikale Spiegelachse aktiviert werden. Wer weiß schon vorher, wie sein Muster danach aussieht? SPIEL 3: Einzelne Fliesen gestalten Im letzten Spiel gestalten die Kinder einzelne Fliesen, die sich dann automatisch auf der ganzen Wand verteilen. Zu Beginn können die Kinder wieder zwischen drei Rastern auswählen. Je nach Raster stehen ihnen dann Dreiecke oder Quadrate für die Gestaltung zur Verfügung, die sie auf Wunsch einfärben können. Sobald die Kinder eine Form in ihr Fliesenraster legen, sehen sie das Ergebnis an der Wand. Dokumente zum Ausdrucken Wer mag, kann sich am Ende von Spiel 2 und 3 seine selbst erstellten Fliesenmuster als PDF-Dokument ausdrucken. Diskussion der Erfahrungen Sammeln und diskutieren Sie die Erfahrungen der Kinder mit "Felia legt Fliesen". Wie weit sind sie gekommen? Gab es Level, die besonders knifflig waren? Im Spiel wurden ganze Wände mit ein oder zwei Formen ausgelegt. Welche Formen waren das? Warum hat man dazu wohl keine Kreise genommen? Eigene Fliesenmuster Schauen Sie sich gemeinsam die ausgedruckten Muster der Kinder an. Gibt es Muster, die sich ähnlich sind? Wie könnten diese Muster entstanden sein? Es gibt zum Beispiel Muster, in denen sich bestimmte Ausschnitte ständig wiederholen. Können die Kinder zeigen, was sich wiederholt? Nehmen Sie auch die Muster mit Spiegelachse unter die Lupe: Was macht diese Linie denn? Sind die Muster links und rechts von so einer Spiegellinie gleich oder sehen die Kinder auch Unterschiede? Lassen Sie die Kinder auch nach Mustern mit zwei Spiegelachsen suchen. Wie erkennt man die denn? Der Begriff Spiegelachse Ist der Vergleich mit dem Spiegel einmal gezogen, spricht grundsätzlich nichts dagegen, den Fachbegriff Spiegelachse einzuführen. Viele Kinder haben Freude am Lernen neuer Begriffe. Sie sollten danach regelmäßig in die Erklärungen und Beschreibungen der Kinder eingehen. Für besonders wissbegierige Kinder stehen auf der Kinder-Webseite weiterführende Lesetexte zur Verfügung. Sie sind direkt im Spiel über dem Bereich "Hilfe" zugänglich, dort gibt es einen Link "Wissen". Oder über den Knopf "Spielen & Wissen" am unteren Rand des Bildschirms. Die "Knabbertechnik" Im Spiel haben die Kinder ganze Flächen ohne Lücke mit quadratischen oder dreieckigen Fliesen ausgelegt ( Parkettierung ). Welche Form hätten die Fliesen noch haben können? Wie sehen zum Beispiel die Pflastersteine auf dem Schulweg oder der Parkettfußboden zu Hause aus? Manchmal kann man hier ganz ungewöhnliche Formen entdecken - noch ungewöhnlicher sind jedoch die Parkette oder Fliesen, die sich durch die sogenannte Knabbertechnik herstellen lassen. Lassen Sie die Kinder zunächst eine Fliesenschablone basteln. Dazu benötigen Sie nichts weiter als ein Quadrat oder Rechteck aus Pappe. Von einer Seite "knabbern" sie nun etwas ab und kleben es mit etwas Tesafilm an gegenüberliegender Seite wieder an - fertig ist die Schablone! Wer möchte, kann auch an zwei Seiten gleichzeitig knabbern. Fliesen aus buntem Papier Mit ihrer Schablone können die Kinder nun ganz viele Fliesen aus buntem Papier herstellen - zwei Farben reichen schon aus, um schöne Farbmuster zu legen. Mögliche Fortsetzung Lassen Sie die Kinder die "Knabber-Regel" auch auf andere einfache Flächenformen übertragen. Wie würden die Kinder beispielsweise bei einem Dreieck vorgehen? Teilen Sie gleichseitige (!) Papierdreiecke aus und lassen Sie die Kinder ausprobieren. Experimente mit einer Spiegelfliese Lassen Sie die Kinder mit einer Spiegelfliese ausprobieren: Wie muss ich meinen Namen auf ein Blatt Papier schreiben, damit er im Spiegel richtig zu lesen ist? Wie lässt sich ein Lineal verlängern oder verkürzen? Wie male ich ein Gesicht, das einmal fröhlich und einmal traurig guckt? Diese oder ähnliche Anregungen finden Sie übrigens auch auf der Entdeckungskarte "Spieglein, Spieglein" aus dem Kartenset für Kinder "Mathematik - Geometrie mit Fantasie", die Sie kostenfrei als PDF-Dokument auf der Webseite der Stiftung heruntergeladen können: Download Entdeckungskarte "Spieglein, Spieglein" Weitere Spiegel-Experimente Die Kinder können auch vier identische, kleine Klebezettel oder andere flache Objekte wie Legeplättchen oder Ähnliches in eine Reihe legen: Wie viele Zettel können die Mädchen und Jungen mit dem Spiegel sehen? Gelingt es ihnen, auch eine ungerade Anzahl an Zetteln zu sehen? Ein Spiegel macht es möglich, aus vier Zetteln jede Anzahl zwischen Null und Acht zu sehen. Alles vor dem Spiegel wird nämlich verdoppelt - nur eben spiegelverkehrt! Lassen Sie die Kinder ihre Spiegel-Ergebnisse zeichnerisch dokumentieren. Die Position des Spiegels, also die Spiegelachse , markieren sie wie in "Felia legt Fliesen" mit einer geraden Linie. Spiegel-Tangram Stellen Sie mit den Kindern ein eigenes Spiegel-Tangram her. Das Spiel besteht aus Quadraten und Dreiecken zum Legen, einem Handspiegel und einem Satz Karten mit spiegelsymmetrischen Mustern aus bunten Quadraten und Dreiecken. Verteilen Sie zunächst quadratische Notizzettel in zwei Farben an die Kinder. Vierteln sie diese, erhalten sie vier kleine Quadrate und ein passendes Dreieck, indem sie ein kleines Quadrat noch einmal entlang seiner Diagonalen halbieren. Spiegeln von zwei Formen Zu zweit oder in kleinen Gruppen überlegen sich die Kinder nun Spiegelmuster, die durch Spiegeln von zwei Formen entstehen können. Das ist manchmal gar nicht so einfach! Um sich das Positionieren der Formen zu erleichtern, können die Kinder einen Schaschlik-Spieß zu Hilfe nehmen, der die Spiegelachse simuliert und später wieder entfernt wird. Die fertigen Muster werden auf Kärtchen aus Kartonpapier geklebt und untereinander ausgetauscht. Erkennen die Kinder, wo sich die Spiegellinie in den Mustern befindet? Wie müssen sie die Formen vor dem Spiegel anordnen, damit das gleiche Muster wie auf dem Kärtchen entsteht? Naturwissenschaftliche, technische und mathematische Phänomene sind Teil der Erfahrungswelt von Kindern: Morgens klingelt der Wecker, die Zahncreme schäumt beim Zähneputzen, das Radio spielt Musik, der heiße Kakao dampft in der Tasse, Frühstückseier und Äpfel können vom Tisch kullern, die Butter aber nicht. Kinder wollen ihre Welt im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen" und mehr über Naturphänomene erfahren. Diese vielfältigen Anlässe im Alltag der Kinder lassen sich auch für die pädagogische Arbeit nutzen. Die Fragen der Kinder spielen deshalb beim Forschen und Experimentieren eine zentrale Rolle. Die Bildungsinitiative "Haus der kleinen Forscher" möchte vor allem Lernfreude und Problemlösekompetenzen fördern. Dabei sollen Kinder gerade nicht nach Erwachsenenverständnis "richtige" Erklärungen für bestimmte Phänomene lernen und diese auf Abruf wiedergeben können. Vielmehr möchte die Stiftung Pädagoginnen und Pädagogen Möglichkeiten an die Hand geben, um die Kinder bei einem forschenden Entdeckungsprozess zu begleiten. Dazu gehören unter anderem das Beobachten, Vergleichen und Kategorisieren, das sich Kinder zunutze machen, um die Welt um sich herum zu erkunden. Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" hat folgendes Bild vom Kind. Es prägt das pädagogische Handeln und beinhaltet die Vorstellung darüber, auf welche Weise Kinder lernen: Kinder sind reich an Vorwissen und Kompetenzen. Kinder wollen von sich aus lernen. Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung aktiv mit. Jedes Kind unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität von anderen Kindern. Kinder haben Rechte. Bildung als sozialer Prozess Bildung ist ein sozialer Prozess. Kinder lernen im Austausch mit und von anderen, durch Anregung, durch individuelle Erkundung und durch gemeinsame Reflexion. Kinder lernen nicht nur von Erwachsenen, sondern auch mit und durch Zusammenarbeit mit anderen Kindern. Der pädagogische Ansatz der Stiftung ist von den zwei pädagogischen Leitlinien Ko-Konstruktion und Metakognition geprägt. Ko-Konstruktion Ko-Konstruktion bedeutet, dass Kinder durch die Zusammenarbeit mit anderen lernen. Lernprozesse sollten grundsätzlich von Kindern und pädagogischen Fachkräften gemeinsam "konstruiert" werden. Metakognition Während der gemeinsamen Gestaltung von Bildungsprozessen kann mit den Kindern thematisiert werden, dass sie lernen, was sie lernen und wie sie lernen. Dies geschieht über die Auseinandersetzung mit den eigenen kognitiven Prozessen (Gedanken, Meinungen, Einstellungen und so weiter), also das Wissen einer lernenden Person über ihr Wissen, ihre neugewonnenen Erkenntnisse und den Weg dorthin. An das Vorwissen der Kinder anknüpfen Die pädagogischen Fachkräfte bekommen eine Vorstellung von den Vorerfahrungen und Gedankengängen der Kinder, wenn sie ihnen genau zuhören, sie beobachten und nach ihren eigenen Vermutungen fragen. Mit den Kindern sprechen Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen die Kinder durch Dialoge, den nächsten geistigen Entwicklungsschritt zu machen. Nicht erklären, sondern (hinter-)fragen! Die Kinder zum Nachdenken anregen Wenn Kinder einmal vermeintlich "falsche" Konzepte heranziehen, zum Beispiel "Der Strom ist schwarz", dann wird daraus ersichtlich, wo das Kind gerade steht. Aufgabe ist es, Kinder bei geeigneter Gelegenheit darauf aufmerksam zu machen, dass es zum Beispiel auch weiße Kabel gibt. Die pädagogische Fachkraft bringt die Kinder auf diese Weise dazu, selbst eine neue Theorie zu entwickeln. Kindern (Frei-)Raum zum Forschen geben Auf der Internetseite der Stiftung finden Sie unter "Forschen - Pädagogik - Pädagogischer Ansatz" Tipps zur Gestaltung von Forscherräumen in der Kita, welche auch auf Grundschulen übertragbar sind. Die gemeinnützige Stiftung "Haus der kleinen Forscher" unterstützt seit 2006 pädagogische Fachkräfte dabei, den Forschergeist von Mädchen und Jungen qualifiziert zu begleiten. Die Bildungsinitiative startete zunächst mit dem Fokus auf Kindern im Kindergartenalter. Seit 2011 können auch Horte und Grundschulen beim "Haus der kleinen Forscher" mitmachen. Die pädagogischen Leitlinien gelten für beide Zielgruppen. Die Themen und Phänomene, die die Kinder interessieren, bleiben ähnlich oder dieselben - egal ob Kita-Kind, Grundschul-Kind oder große Forscherin. Allerdings nimmt die Komplexität der Inhalte zu, um sie an die Kompetenzen und das höhere Vorwissen der sechs- bis zehnjährigen Kinder anzupassen. Ältere Kinder haben eine andere Verständnisebene - aus Staunen soll Verstehen werden. In den Workshops der Stiftung erleben Pädagoginnen und Pädagogen in Horten, Grundschulen und in der Ganztagsbetreuung, wie viel Spaß Naturwissenschaften machen können und dass man zum Forschen kein Labor braucht. Die Stiftung richtet ihr Angebot an Bildungseinrichtungen mit Ganztagsangeboten, wie Grundschulen und Horte. Das Angebot ist für die Lernbegleitung von sechs- bis zehnjährigen Kindern im außerunterrichtlichen Bereich konzipiert und orientiert sich inhaltlich an den Bildungs- und Lehrplänen der Bundesländer. Fortbildungsangebote der Bildungsinitiative Alle Teilnehmer erhalten umfangreiche Unterlagen zur Pädagogik, zum NaWi-Hintergrund sowie Vorschläge und Ideen für die Umsetzung.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Demokratie und Menschenrechte in Deutschland

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Demokratie und Menschenrechte" wird die Entwicklung der Demokratie in Deutschland von 1871 bis 1989/90 erarbeitet. Mit NS- und SED-Regime existierten im 20. Jahrhundert auf dem Boden des heutigen Deutschlands zwei Diktaturen, die das Menschenbild und das politische System der Demokratie grundlegend ablehnten, bekämpften und vorübergehend beseitigten. Jugendliche nehmen das politische System, in dem sie aufwachsen, als etwas Selbstverständliches wahr. In der Bundesrepublik Deutschland ist dies die parlamentarische Demokratie, die den deutschen Bürgerinnen und Bürgern durch das Grundgesetz umfassende Freiheitsrechte garantiert. Doch war das schon immer so? Durch den historischen Blick auf die deutsche Geschichte von 1871 bis 1989/90 sollen die Schülerinnen und Schülern erkennen, dass Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zu keinem Zeitpunkt stabil waren - und Verstöße gegen die demokratische Grundordnung auch in der Gegenwart passieren können. Freie Computerarbeit Mithilfe eines historischen Längsschnitts wird die Entwicklung der Demokratie in Deutschland von 1871 bis 1989/90 erarbeitet. Die Epochen der deutschen Geschichte sind in fünf Lernbausteine eingeteilt. Zu jedem Lernbaustein gibt es ein Arbeitsblatt, das von den Schülerinnen und Schülern in Zweiergruppen selbstständig am Computer erarbeitet werden soll. Diese freie Computerarbeit beginnt jedes Mal mit einer Geschichtsdokumentation, die sich die Schülerinnen und Schüler im Internet ansehen können. Auf dem Arbeitsblatt sind Fragen zu den Dokumentationen vermerkt. Medien und Quellen Filme und gerade Dokumentationen wirken auf Heranwachsende sehr authentisch. Doch auch bei audio-visuellen Medien handelt es sich um eine Form der Geschichtsdarstellung. Deswegen ist es notwendig, jeden Lernbaustein um Bild- und Textquellen zu ergänzen. Dadurch können die Schülerinnen und Schüler einschätzen, ob die filmische Darstellung eines bestimmten Themas mit den Quellen übereinstimmt. Darüber hinaus können den Quellen vertiefende Informationen zu einem Ereignis entnommen werden, die in filmischen Umsetzungen oftmals nur unvollständig oder oberflächlich behandelt werden. Ablauf der Unterrichtseinheit "Demokratie und Menschenrechte" Fünf Lernbausteine zur Unterrichtseinheit Anhand von fünf Lernbausteinen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung der Demokratie in Deutschland von 1871 bis 1989/90 in freier Computerarbeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Entwicklung der Demokratie in Deutschland von 1871 bis 1989/90 strukturiert zusammenfassen. lernen allgemeine Merkmale einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung kennen: Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit und -vielfalt, Pluralismus der Lebensformen, Reisefreiheit, Pressefreiheit und Selbstbestimmung. erkennen, dass Diktaturen das Wesen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unterdrücken und bekämpfen. erkennen, dass es in allen Epochen der deutschen Geschichte Verstöße gegen die demokratische Grundordnung gegeben hat. leiten daraus ab, dass Demokratie und Menschenrechte aktiv geschützt werden müssen, um diese zu erhalten (historisch-politisches Lernen). Medien- und Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen aus Text- und Bildquellen sowie Geschichtskarten und Schaubildern aus dem Internet gezielte Informationen. lernen Geschichtsdokumentationen als eine Form der Darstellung von Geschichte kennen. entnehmen den Dokumentationen zielgerichtete Informationen. lernen, Szenen aus Geschichtsdokumentationen mit Quellen zu vergleichen. sind fähig, alle historischen Quellen und Darstellungen durch Fragen mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus (I. Reproduktion, II. Analyse, III. Reflexion) eigenständig oder in Gruppenarbeit zu beantworten. können eigenständig mit Textverarbeitungsprogrammen umgehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, in Arbeitsgruppen eigenständig zu arbeiten. können umfangreiches Arbeitsmaterial zu einem Thema untereinander aufteilen. entwickeln aus der historischen Betrachtung der Verletzung von Demokratie und Menschenrechten Zivilcourage und Nonkonformismus für die Gegenwart. Einführung und kurze historische Einordnung Die Gründung des ersten deutschen Nationalstaates 1871 war nicht das Projekt ihrer Bürger, sondern der politischen und ökonomischen Eliten. Durch einen Vergleich von Text- und Bildquellen mit einigen Filmausschnitten aus der Dokumentation "Bismarck und die Deutschen" kann die antidemokratische Grundstruktur des Kaiserreiches verdeutlicht werden. Eine politische Partizipation der (männlichen) Bevölkerung war gegeben, doch sie war stark eingeschränkt. Politische Parteien, die Bismarcks Ansichten nicht teilten und heute ein Teil der demokratischen Grundordnung sind, wurden damals zu "Reichsfeinden" erklärt. Exemplarisch wird das Schicksal der Sozialistischen Arbeiterpartei im Arbeitsblatt thematisiert. Durch das sogenannte "Sozialistengesetz" von 1878 wurden alle sozialistischen Parteien und Gewerkschaften verboten. Einführung und kurze historische Einordnung Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges endete das Deutsche Kaiserreich. Durch die Weimarer Reichsverfassung entstand in Deutschland eine parlamentarische Demokratie. Alle Deutschen, die über 20 Jahre alt waren, durften wählen, erstmals auch Frauen. Doch während des gesamten Verlaufs der Weimarer Republik bestand kein Grundkonsens über die neue politische Ordnung von Freiheit und Demokratie. Mithilfe der Dokumentation und zahlreicher Quellen sollen die Schülerinnen und Schüler Ursachen erarbeiten, weshalb viele Menschen die erste deutsche Demokratie des 20. Jahrhunderts ablehnten. Einführung und kurze historische Einordnung Dieser Lernbaustein thematisiert die Frühphase des Nationalsozialismus von 1933 bis 1935. In diesem Zeitraum vollzogen sich der Bruch mit der Demokratie von Weimar und die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur. Mithilfe der Dokumentation "Die Gleichschaltung, 1933 bis 1935" und ausgewählter Text- und Bildquellen sollen die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, wie Adolf Hitler die demokratische Ordnung von Weimar zerstörte: Menschenrechte wurden beseitigt, die Gewaltenteilung abgeschafft. Minderheiten und Andersdenkende wurden verhaftet und entrechtet, was in der offenen Diskriminierung und Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung gipfelte. Im Reichsbürgergesetz vom 15. September 1935 wurden sie zu "Bürgern minderen Rechts", ein fundamentaler Verstoß gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung aller Menschen. Einführung und kurze historische Einordnung Mit der Unterzeichnung und Verkündung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 war die Bundesrepublik Deutschland gegründet. Der westdeutsche Bundesstaat entwickelte sich zu einer parlamentarischen Demokratie, die bis in die Gegenwart gilt und eine große Strahlkraft besitzt. Die Schülerinnen und Schüler sollen die wichtigsten Artikel des Grundgesetzes erarbeiten und mithilfe der Dokumentation "Die Bonner Republik 1949-1998, Die Ära Adenauer" und ausgewählter Quellen erläutern, warum diese Verfassungsordnung große Akzeptanz fand. Doch im politischen Alltag wurden die im Grundgesetz verankerten Grundrechte verletzt, was exemplarisch an der "Spiegel"-Affäre (1962) aufgezeigt werden soll. Ein Grundrecht der demokratisch-pluralistischen Ordnung, die Presse- und Meinungsfreiheit, wurde während dieser Staatsaffäre verletzt. Einführung und kurze historische Einordnung Nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) am 7. Oktober 1949 übernahm die Sozialistische Einheitspartei Deutschland (SED) in allen Bereichen von Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur die Kontrolle. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, wie die Menschen in der DDR in der Ausübung ihrer Freiheitsrechte eingeschränkt wurden. Durch den Bau der Berliner Mauer 1961 wurden die Bürgerinnen und Bürger ihres Rechts auf Freizügigkeit beraubt. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) schuf einen Überwachungsapparat, in dem die eigene Bevölkerung systematisch überwacht und unterdrückt werden konnte. Mithilfe der Dokumentation "Der Fall der Berliner Mauer, Teil 1" finden die Schülerinnen und Schüler heraus, wie es zur friedlichen Revolution von 1989 kam und welche Ereignisse die Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands ermöglichten.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Effektive Nutzung von Suchmaschinen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit gibt Aufschluss darüber, wie die Informationssuche mit Suchmaschinen effektiv gestaltet werden kann, denn auf der Suche nach Informationen geht der erste Griff längst nicht mehr zum Lexikon - das sich ständig im Wandel befindliche Internet bietet auf so gut wie jede Frage ein Antwort. Informationen liegen in allen möglichen Formaten wie Texten, Bildern, Videos oder MP3-Dateien vor, wobei uns am häufigsten Informationen in Textform begegnen. Besonders im Internet sind Texte ganz einfach zu finden. Ein einzelner Satz oder ein Schlagwort, eingegeben in eine Suchmaschine, liefert oft ein Ergebnis von mehr als tausend Webseiten. Im Folgenden sollen einige Suchprogramme näher vorgestellt und deren effektive Nutzung erläutert werden. Suchmaschinen im Unterricht Damit Sie Ihren Schülerinnen und Schülern die effektive Nutzung von Suchmaschinen gut vermitteln können, ist es zunächst notwendig, sich näher mit der Thematik auseinanderzusetzen. Dem eigentlichen Einsatz von Suchmaschinen im Unterricht ist darum eine kurze Einheit mit allgemeinen Informationen zu Suchmaschinen vorangestellt. Ablauf Effektiver Einsatz von Suchmaschinen im Unterricht Auf dieser Seite wird beschrieben, wie Suchmaschinen effektiv für den Unterricht genutzt werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begreifen die unendliche Fülle an Informationen, die das Internet in Form von Text-, Bild- und Videomaterial zu bieten hat. wissen um die verschiedenen Suchmaschinen, die im Internet zur Verfügung stehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, wie Suchprogramme oder Suchmaschinen effektiv genutzt werden können (Informationen suchen, bewerten, auswählen und festhalten). kennen den Unterschied zwischen brauchbaren und nicht zu gebrauchenden Internetquellen und Informationen (Wahrheitsgehalt der Information, Nutzen et cetera). können die gefundenen Informationen aus einer kritischen Perspektive heraus betrachten und überprüfen diese gegebenenfalls. Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt "Learn to teach by social web" erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. Beschreibung einiger Suchmaschinen Damit Sie Ihren Schülerinnen und Schülern die effektive Nutzung von Suchprogrammen gut vermitteln können, ist es zunächst notwendig, sich näher mit der Thematik auseinanderzusetzen. Aufgrund dessen werden nun einige Suchmaschinen , die Sie im Unterricht verwenden können, dargestellt. Suchmaschine Google Die wohl bekannteste Suchmaschine Google eignet sich hervorragend für die Informationssuche. In fast allen Sprachen werden auch die kleinsten Informationsschnipsel im Internet gefunden. Der größte Kritikpunkt an dem Programm ist jedoch die Art der Finanzierung, die hauptsächlich über Werbung bestritten wird. Suchmaschine Bing Ein anderes Suchprogramm, das jedoch eher in den USA bekannt ist und sich hier nur sehr langsam verbreitet, ist Bing . Bing wird von der Firma Microsoft betrieben. Informationssuche auf der Internetseite Wikipedia Auch Wikipedia kann oft als Informationsquelle dienen, wenn es darum geht, sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Es gibt Informationsseiten zu mehr als einer Millionen Themen aus jedem erdenklichen Fachbereich. Viele Ihrer Schülerinnen und Schüler werden Wikipedia bereits kennen und nutzen. Ein Vor-, aber auch Nachteil dieser Website ist, dass Menschen aus der ganzen Welt darauf zugreifen und Artikel verändern können. Somit kann jeder aktiv an Wikipedia teilnehmen. Gerade deswegen sollten Informationen jedoch auch immer kritisch betrachtet und gegebenenfalls noch einmal überprüft werden. Informationen finden in sozialen Netzwerken Auch soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook können viele Informationen liefern. Firmen, Herstellerinnen und Hersteller, Schauspielerinnen und Schauspieler, Politikerinnen und Politiker und viele mehr erstellen hier eigene Seiten, um auf diese Weise besonders junge Leute zu erreichen. Fundgrube Internet Um den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass wirklich fast jede Information im Internet erhältlich ist, können sie völlig belanglose und unsinnige Fragen stellen. Die Lernenden werden Freude an der Beantwortung haben. Solche Aufforderungen können beispielsweise wie folgt aussehen: Wie heißt der Hund, der 2013 zum hässlichsten Hund der Welt gekürt wurde? Finde ein Foto von ihm! Wie heißt Dr. Oetker mit Vornamen? Was findest du unter Bildern, wenn du bei Google "241543903" eingibst? Welchen Beruf übte Heidi Klums Vater aus? Eigenrecherche Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler auch selber nach witzigen und unnützen Fakten suchen. Dadurch lernen sie nebenbei den Umgang mit Suchmaschinen und haben dabei Spaß. Beschreibung der Übung Teilen Sie die Klasse in mehrere Gruppen. Jede Gruppe bekommt nun ein Thema zugewiesen, zu dem sie so viele Quellen wie möglich finden soll. Erlaubt sind Quellen jeder Art wie Texte, Bilder, Videos oder ähnliches. In den Gruppen sollen die Schülerinnen und Schüler nun über die Quellen diskutieren. Welche Quellen eignen sich? Worauf muss ich achten? Besprechen Sie im Anschluss gemeinsam, was die Schülerinnen und Schüler über die verschiedenen Informationsquellen herausgefunden haben. Effekt der Übung Die Lernenden sollen selbständig herausfinden, dass nicht jede Information im Netz wahr ist und nicht jede Quelle sich für Arbeiten, Präsentationen oder Referate eignet. Gerade, weil das Internet einen Überfluss an Informationen bietet, müssen die Schülerinnen und Schüler den richtigen Umgang noch erlernen. Dieses benötigt jedoch Übung, weshalb Sie versuchen sollten, immer wieder kleine Aufgaben in den Unterricht einzubinden. Deren Bedeutsamkeit wird durch die Erfahrung, dass die meisten der Schülerinnen und Schüler das Internet ohnehin als Informationsquelle für Hausaufgaben und Vorträge nutzen, deutlich.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Fächerübergreifend / Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Glänzende Kunst: Einzigartige Tierskulpturen aus Besteck

Tool-Tipp

Das Fundstück der Woche ist mal wieder ein künstlerisches. Dass sich Essbesteck hervorragend dazu eignet, um beeindruckende Tierskulpturen zu erstellen, zeigt der Künstler Gary Hovey. Auf den ersten Blick handelt es sich um schön anzusehende Tierskulpturen aus Metall. Erst bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass das Tier komplett aus Besteck geformt ist. So bilden die Zinken der Gabel das Fell eines Gorillas, Löffel geben perfekte Schuppen für einen Fisch ab. Gary Hovey schafft es, Messer, Gabel und Löffel so zu verarbeiten, dass detailreiche Tierskulpturen entstehen - garantiert rostfrei ;-).

  • Fächerübergreifend

Mindmaps als Unterrichtsmethode

Unterrichtseinheit

Mindmaps sind eine gute Methode, um Ideen zu sammeln und Vorgehensweisen grafisch zu dokumentieren. Dieser Beitrag zeigt die Vorteile von Mindmaps beim Bearbeiten komplexer Aufgabenstellungen auf. Um zu verstehen, wie sich ein Einsatz von Mindmaps im Unterricht positiv auf den Lerneffekt auswirken kann, sollten Sie als Lehrkraft, aber auch Ihre Schülerinnen und Schüler, den wissenschaftlichen Aspekt, der hinter dieser Methode steht, kennen. Auch für das Erlernen der Funktionsweise - zumindest in ihren Ansätzen - dient Ihnen dieser Beitrag als Grundlage. Darüber hinaus werden zwei praktische Anwendungsbeispiele angeführt. Der wissenschaftliche Aspekt von Mindmaps Um nachvollziehen zu können, warum der Einsatz von Mindmaps im Unterricht förderlich sein kann, gilt es, den wissenschaftlichen Aspekt der Mindmap zu verstehen. Die Effektivität von Mindmaps hat vor allem mit der Funktion des Gehirns beim Lernen und beim Speichern von Informationen zu tun. Es gilt als erwiesen, dass unser Langzeitgedächtnis Informationen nicht linear ordnet, sondern diese wie ein Netzwerk miteinander verknüpft. Da Mindmaps Informationen auf ähnliche Weise miteinander verbinden, geht die Forschung davon aus, dass diese Methode gerade deswegen so erfolgreich ist. Zur Verdeutlichung des netzwerkartig geordneten Grundgerüstes von Mindmaps dient dieser Link . Der Einsatz von Mindmaps im Unterricht Der Einsatz von Mindmaps im Unterricht Wie Mindmaps im Unterricht für die Planung, Bewältigung und Erstellung von Arbeiten genutzt werden können, wird hier beschrieben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen um die Funktionsweise von Mindmaps und können diese selbst erstellen. können Inhalte und Ideen mithilfe einer Mindmap grafisch veranschaulichen. lernen eine Ansammlung von Begriffen sinnvoll zu ordnen. können Ideen mittels Mindmap strukturiert sammeln und gegebenenfalls durch weitere Einfälle ergänzen. können die Fülle eines Lernstoffes durch eine Mindmap in eine übersichtliche Form bringen. reflektieren über die Vor- und Nachteile sowie den Nutzen von Mindmaps. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit einer Software zur Erstellung von Mindmaps (zum Beispiel FreeMind). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können in Teamarbeit Mindmaps (mithilfe einer entsprechenden Software) erstellen und präsentieren. Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt "Learn to teach by social web" erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. Funktionsweise von Mindmaps Wie Mindmaps funktionieren, zeigt dieses Video anhand des Begriffs "Sozialversicherungen": Neben dem angeführten wissenschaftlichen Aspekt haben Mindmaps weitere Vorteile gegenüber der linearen Auflistung von Ideen: Die Hauptidee wird durch die Platzierung im Zentrum eindeutig hervorgehoben. Die Gewichtung jeder Idee wird durch ihre Positionierung innerhalb der Mindmap ersichtlich. Der Zusammenhang von Ideen wird durch die Lage und die Verbindungen untereinander deutlich. Es ist eine übersichtliche Methode, wenn es um das Ergänzen und Hinzufügen von Ideen geht (strukturiertes Brainstorming). Mithilfe von Mindmaps können Informationen gut strukturiert veranschaulicht werden, was unter anderem das Einprägen erleichtert. Mindmaps bieten die Möglichkeit, die Komplexität und Schwierigkeit eines Lernstoffes auf einen überschaubaren Umfang zu reduzieren. Informationen innovativ darstellen Wie informativ Mindmaps dabei sein können, zeigt wahrscheinlich das folgende Beispiel am deutlichsten. Dieser Link führt zu einer Darstellung des Londoner U-Bahn-Netzes. Diese Abbildung gilt vermutlich als eine der berühmtesten Informationsgrafiken, auch wenn sie lange Zeit vor der Entwicklung der Mindmap entstand. Harry Beck entwarf diese Grafik im Jahr 1931 und seither wird diese Art der Informationsquelle als Auskunftsmaterial für verschiedene Transportsysteme genutzt. Unterrichtsbeispiel 1: Nutzung von FreeMind FreeMind ist ein einfach zu nutzendes, kostenloses Programm zur Erstellung von Mindmaps. Herunterladen lässt es sich ganz einfach im Internet, indem Sie Freemind über Google suchen. Dadurch bieten sich mehrere Seiten zum Download von Freemind an. Damit die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit diesem Programm erlernen, geben Sie ihnen am besten ein Thema vor. Zu diesem Thema soll die Klasse nun eine Mindmap erstellen. Diese Arbeit kann alleine, in Partner- oder in Form von Gruppenarbeit erfolgen. Über FreeMind sollen die Lernenden nun ihre gesammelten Ideen ordnen und später vorstellen. Reflektieren Sie auch im Nachhinein gemeinsam mit Ihren Schülerinnen und Schülern, ob ihnen die Nutzung von Mindmaps für die Aufgabe geholfen hat. Wie FreeMind funktioniert, zeigt dieses Video . Unterrichtsbeispiel 2: Aus Listen Mindmaps erstellen Nachdem nun Ihren Schülerinnen und Schülern das Erstellen von Mindmaps vertraut ist, können Sie ihnen weitere Aufgaben zuteilen. So können Sie die Lernenden dazu auffordern, aus vorgegebenen Listen Mindmaps zu erstellen. Solch eine Auseinandersetzung mit dem Material hat zur Folge, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, eine Reihe von Begriffen sinnvoll zu ordnen. Auch für diese Arbeit bietet sich erneut das Programm FreeMind an. Nach Fertigstellung der Mindmaps können diese in der Klasse präsentiert und verglichen werden. Sie werden dabei erstaunt sein, wie viele verschiedene Mindmaps durch solche Aufgaben entstehen, die jedoch alle in ihrer Art und Weise, wie sie geordnet sind, einen Sinn ergeben. Abschließend darf miteinander über die Vor- und Nachteile der Erstellung von Mindmaps diskutiert werden. Weitere Hinweise für Lernende Neben FreeMind gibt es noch zahlreiche andere Programme, mit denen sich kostenlos digitale Mindmaps erstellen lassen. FreeMind ist jedoch einfach in der Bedienung und liefert trotzdem eine Vielzahl an Möglichkeiten. Mindmaps lassen sich aber natürlich nicht nur mit Computerprogrammen erstellen, auch mit Papier und Stift lassen sich Notizen und Ideen gut und übersichtlich auf einem Blatt Papier ordnen. Weitere Informationen zum Thema bietet auch der folgende Artikel. Dieser geht nicht nur auf die Vorteile von Mindmaps ein, sondern betrachtet die Methode zudem aus einer kritischen Perspektive: www.studienstrategie.de/lernen/mind-map-methode

  • Pädagogik / Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

One Baby Band: Musikalische Frühsterziehung

Tool-Tipp

Babys mögen bekanntlich Dinge, die Krach machen. Und wenn diese Babys einen ebenso kreativen Vater haben wie der neun Monate alte Quentin, wird aus den ersten musikalischen Experimenten ein bezauberndes Musikvideo. Wer braucht für eine Band schon einen Schlagzeuger, Gitarristen und Keyboarder, wenn man das alles auch alleine kann: Der kleine Quentin ist ein musikalisches Natur-Allround-Talent. Im Strampler und mit Schnuller im Mund spielt er auf beziehungsweise mit allem, was Geräusche macht: einem Spielzeugtelefon, einer Kindertrommel, einer Rassel, einem Keyboard und einer Gitarre. Vom Papa auf Video aufgenommen, pfiffig zusammen geschnitten und den Ton der Einzelaufnahmen übereinandergelegt - fertig ist die One Baby Band. Und wann gründen Sie Ihre Schülerband?

  • Musik
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