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Cartoon der Woche: Vegetarischer Vampir

Cartoon

Vampire gelten als blutsaugende Gestalten, die sich nachts auf die Suche nach Beute begeben. Aber wovon ernähren sich eigentlich vegetarische Vampire?

  • Fächerübergreifend

Wozu brauchen wir die Menschenrechte?

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit setzen die Lernenden sich kritisch mit den Menschenrechten auseinander und erkennen, dass der Anspruch auf sie auch im Europa des 21. Jahrhunderts Einschränkungen unterliegt, wie die Flüchtlingskrise zeigt. Diese Unterrichtseinheit bietet einen Einstieg in den Themenbereich "Menschenrechte". Die Lernenden sehen sich einen 9-minütigen Film an und setzen sich in Partner-, Einzel- und Gruppenarbeit mit unterschiedlichen Fragen zu den Menschenrechten auseinander. Dabei geht es nicht um die einzelnen Artikel, sondern inwieweit die Menschenrechte für uns heute noch Bedeutung haben, wen sie schützen und wer von ihnen ausgeschlossen ist. Die Unterrichtseinheit ist auf eine Stunde ausgelegt, kann aber mit einer längeren Vorstellungs- und Präsentationsphase auf eine Doppelstunde erweitert werden. Inhalte und Methoden Die Unterrichtseinheit eignet sich zum Einstieg in die Themenkomplexe "Menschenrechte" und "europäische Flüchtlingsdebatte". Die Lernenden arbeiten in wechselnden Sozialformen an unterschiedlichen Frage- und Aufgabenstellungen zu den Menschenrechten. Dabei gibt es kein absolutes "Richtig" oder "Falsch": Das Hauptaugenmerk liegt auf der Argumentation. Insofern eignet sich die Stunde auch für den fächerübergreifenden Unterricht. Hinweise zur Durchführung Die Lernenden arbeiten in Gruppenarbeit jeweils an einem der drei Aspekte der Thematik. Dabei unterscheiden sich die Arbeitsblätter für die Gruppen lediglich im Punkt 4. Eine Gruppe sollte aus nicht mehr als vier Lernenden bestehen. Für die Durchführung werden die Arbeitsblätter in Klassenstärke benötigt sowie eine Möglichkeit, das Internet-Video mit Ton abzuspielen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben ein Basiswissen über die Entstehung der Menschenrechte. setzen sich kritisch mit dem Anspruch auf die Menschenrechte auseinander. hinterfragen den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei den Menschenrechten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Film zentrale Begriffe und Informationen. fertigen Notizen zum Film an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken in der Partner- und Gruppenarbeit ihre Teamfähigkeit. üben das Vortragen von gemeinsam erarbeiteten Positionen. setzen sich mit Ansichten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auseinander.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Gesichter der Flucht

Unterrichtseinheit

Mit dieser Unterrichtseinheit "Gesichter der Flucht" begeben sich die Lernenden auf die Lebensspuren von Diyar, einem jungen syrischen Flüchtling.Laut der UNO Flüchtlingsorganisation UNHCR waren im Jahr 2015 über 60 Millionen Frauen, Kinder und Männer auf der Flucht. Davon haben 1,25 Millionen in den Ländern der Europäischen Union einen Asylantrag gestellt, in Deutschland waren es 476,649 Asylanträge. Der überwiegende Großteil der Flüchtenden bleibt in der Region und hofft auf die Möglichkeit einer baldigen Heimkehr. Am Beginn der Unterrichtseinheit steht die Frage, was den Lernenden selbst wichtig für ihr Leben im Hier und Jetzt ist. Durch den Film und den weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit soll ihnen das Schicksal eines jungen syrischen Flüchtlings nicht nur näher gebracht werden, sondern sie können die Fluchtursachen und -gründe besser nachvollziehen. Über eine "blinde" Karte zeichnen die Lernenden den Weg des Flüchtlings Diyar in die Freiheit und in ein sichereres Leben nach. Zum Abschluss reflektieren die Lernenden darüber, was für sie selbst etwaige Gründe für eine Flucht wären. Wahrscheinlich werden diese denen von Diyar sehr ähnlich sein. Inhalte Im Zentrum dieser Unterrichtseinheit steht der junge Syrer Diyar, der über die Türkei nach Mitteleuropa flüchtet. Dabei wird die Frage nach den Fluchtgründen aber nicht ausschließlich über ihn, sondern auch über die Dinge, die den Lernenden selbst wichtig sind, erörtert und betrachtet. So soll eine Brücke zwischen dem Leben Diyars und dem der Lernenden geschlagen werden. Methoden und Materialien Mit Diyars Lebensgeschichte werden die Lernenden anhand eines Internet-Videos konfrontiert. Über eine "blinde" Karte rekonstruieren sie seinen Fluchtweg von Syrien bis nach Wien. Dabei werden die Strapazen der Flucht deutlich und die Lernenden erkennen, dass eine Entscheidung zur Flucht nicht leichtfertig getroffen wird. Danach definieren die Lernenden für sich selbst zwei Gründe für eine Flucht. Eine abschließende Diskussion und Vorstellung der Ergebnisse im Klassenverband kann die Ähnlichkeit der Fluchtgründe zwischen den Lernenden und Diyar hervorbringen. Hinweise zur Durchführung Auf Schülerseite sind keine speziellen Vorkenntnisse nötig, da wesentliche Inhalte und Inputs durch den Film gegeben werden. Der Ablauf der Unterrichtseinheit ergibt sich aus dem chronologischen Aufbau des Arbeitsblattes. Für die Durchführung werden die Arbeitsblätter in Klassenstärke benötigt sowie eine Möglichkeit, das Internet-Video mit Ton abzuspielen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich Kenntnisse über Fluchtursachen. setzen sich mit der Situation in der Bürgerkriegsregion Syrien auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fertigen Notizen zu einem Film an. finden sich auf einer Karte Europas und Kleinasiens zurecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Lebenssituation eines Flüchtlings auseinander und stellen Vergleiche zu ihrer eigenen Lebenssituation an. diskutieren und vertreten ihre Ansichten in Kleingruppen und schließlich in einer Plenums-Runde.

  • Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Lässiger Lehrer: Handshake zum Unterrichtsbeginn

Tool-Tipp

So kann die Schulstunde beginnen! Ein Lehrer aus North Carolina hat seine ganz eigene Art, seine Schülerinnen und Schüler zu begrüßen.

  • Fächerübergreifend

Kein Schadensersatz für Lehrerin mit Kopftuch

Fall des Monats

Eine Lehrerin, die wegen ihres Kopftuches nicht an einer Schule unterrichten durfte, hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz. Das entschied das Verwaltungsgericht Osnabrück und wies damit die Klage der Lehrerin wegen religiöser Diskriminierung ab (Az. 3 A 24/16). Die Pädagogin hatte 2013 bereits von der Landesschulbehörde eine Einstellungszusage für eine Schule im Raum Osnabrück. Die Frau machte daraufhin klar, dass sie ihr Kopftuch auch während des Unterrichts tragen wolle. Die Landesschulbehörde zog die Zusage für die Einstellung daraufhin wieder zurück. Die Behörde sah den Bildungsauftrag der Schule durch die Kleidung der Lehrkraft gefährdet. Das äußere Erscheinungsbild dürfe keinen Zweifel aufkommen lassen, dass dieser Auftrag überzeugend erfüllt werden kann. Die Lehrerin fühlte sich pauschal wegen ihres Kopftuchs abgelehnt. Sie ging erst zwei Jahre später vor Gericht, da das Bundesverfassungsgericht erst 2015 ein pauschales Kopftuchverbot ablehnte.

  • Fächerübergreifend

Cartoon der Woche: Wörter für Regen

Cartoon

Häufig werden Inuits dafür belächelt, dass sie im Gegensatz zu Deutsch-Sprechern viel mehr Bezeichnungen für Schnee benutzen. Doch wie ist es eigentlich andersherum?

  • Fächerübergreifend
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