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Kinderarmut – Gefahr für ein gutes Leben in Deutschland?!

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem Thema "Kinderarmut". Gezielte Informationsrecherchen, Auswertungs- und Präsentationsaufgaben führen nicht nur zu einem vertieften Verständnis des Themas, sondern setzen Impulse zum Handeln. In Deutschland ist jedes fünfte Kind von Armut betroffen. Kinderarmut bedroht dabei auch die Kinderrechte , denn jedes Kind hat das Recht, gut leben zu können. Dazu gehört auch ein angemessener Lebensstandard. Diese Unterrichtseinheit sensibilisiert die Lernenden für die Themen relative und absolute Armut und setzt Impulse zum Handeln. Sie setzen sich damit auseinander, welche Bereiche des alltäglichen Lebens Armut betreffen kann und diskutieren, wie armutsbetroffene Menschen auf der Welt unterstützt werden können. Die Unterrichtseinheit folgt dem Prinzip des integrierten Deutsch-Unterrichts und nutzt digitale Medien zur Recherche und für die Präsentation von Ergebnissen. Dabei stellen die vielfältigen Möglichkeiten der schnellen, umfassenden, die Fächergrenzen überschreitenden Informationsbeschaffung eine Bereicherung der klassischen Unterrichtssituation mit Printmedien (Lehrbuch, Textkopien et cetera) dar. Darüber hinaus ermöglichen sie einen hohen Grad an Differenzierung im Unterricht, so dass die Lehrkraft die Schülerinnen und Schüler individuell fordern und fördern kann. Das Thema Kinderarmut im Unterricht Voraussetzung für das Gelingen der Unterrichtseinheit ist ein sicherer Umgang mit der Technik und eine sorgfältige, gut durchdachte Vorbereitung. Hierfür sollte sich die Lehrkraft ihr eigenes Vorwissen zum Thema Kinderarmut und Kinderrechte bewusst machen und dieses gegebenenfalls durch zusätzliche Informationen erweitern und vertiefen. Geeignet hierfür sind zum Beispiel die Informationsseite der logo!-Kindernachrichten , die des Deutschen Kinderhilfswerks oder die der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft . Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler müssen sicher mit einem digitalen Endgerät umgehen können und über Grundkenntnisse im Recherchieren und Präsentieren verfügen. Kompetenzen im Umgang mit Sachtexten, inklusive Diagramm, Foto und Film, sind ebenfalls erforderlich. Didaktische Analyse Kinderarmut betrifft längst nicht mehr nur die so genannte Dritte Welt beziehungsweise den globalen Süden. Auch in Deutschland sind immer mehr Kinder von Armut betroffen oder armutsgefährdet. Hauptziel der Unterrichtseinheit ist es, den Blick für Armut und Reichtum weltweit zu schärfen, aber auch bewusst zu machen, was dagegen getan wird und werden kann. Im Rahmen dieser pädagogischen Zielsetzung strebt die Unterrichtseinheit die Förderung fachdidaktische Kompetenzen an: Die Lernenden nutzen Medien als Informationsquelle und beurteilen sie, wenden Lesestrategien an (überfliegendes, orientierendes Lesen, selektives Lesen, gründliches Lesen) und stellen ihre Erkenntnisse selbstständig und systematisiert dar. Dabei beschreiben und vergleichen sie eigene und fremde Lebenswelten. Sie nutzen das neu erworbene Wissen, zum Beispiel für einen Vortrag auf dem nächsten Elternabend, der mit einem Appell zum Handeln endet, etwa einer Spendenaktion. Methodische Analyse Methodisch orientiert sich die Unterrichtseinheit an den Prinzipien des kooperativen Lernens, insbesondere durch den Wechsel von Einzel-, Partner- und Plenumsarbeit. Durch eigene Textproduktion (schriftlich und mündlich) wird der domänenspezifische Wortschatz, der in den Texten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads auftritt, erweitert und gefestigt. Die Recherche im Internet erfolgt zielgerichtet, da sie von selbst gestellten Fragen ausgeht. Die Verarbeitung und Präsentation der Ergebnisse erfolgt handlungsorientiert. Bei den Rechercheaufgaben werden Niveaudifferenzierungen angeboten, so dass sowohl stärkere als auch schwächere Lernerinnen und Lerner sowie verschiedene Lernstile angesprochen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler formulieren Fragen zu einem Thema. entnehmen Informationen aus unterschiedlichen Sach- und Gebrauchstexten. stellen erworbenes Wissen selbstständig und geordnet dar. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen altersgemäße Internetseiten als Informationsquelle. nutzen einen Film als Informationsquelle. reflektieren die Gestaltung von Websites sowie eines Films. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren in verschiedenen Sozialformen. vergleichen eigene und fremde Lebenswelten. entwickeln Empathie und Verantwortungsbewusstsein.

  • Religion / Ethik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I

Hautbeobachtung

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Hautbeobachtung" werden mögliche Ursachen für etwaige Abweichungen des natürlichen, rosigen Teints der Haut thematisiert. Darüber hinaus werden Beobachtungsschwerpunkte wie Nävi (herdförmige Fehlbildungen der Haut beziehungsweise Schleimhaut) oder Wunden angesprochen.Die Beobachtung der Haut und Erkennung von Abweichungen gehört zu den Routinetätigkeiten des Pflegefachpersonals. Aufgrund dieser Abweichungen beziehungsweise Veränderungen können Rückschlüsse auf den Allgemeinzustand der betreffenden Person gezogen werden. Es handelt sich hierbei um eine kleine Unterrichtseinheit , die eine PowerPoint-Präsentation zur Grundlage hat. In dieser wird zunächst der physiologische Normalzustand der Haut expliziert. Es folgen sodann Abweichungen in Form von Hautverfärbung sowie Hautbeschaffenheit. Insgesamt bearbeiten die Lernenden im Rahmen der Unterrichtseinheit vier Lernaufgaben . In der ersten Aufgabe beschreiben die Auszubildenden, was sie an der Haut der auf dem Foto dargestellten Person beobachten können. Aufgabe zwei hat zum Ziel, dass sich die Schülerinnen und Schüler vertiefend mit weiteren Veränderungen der Haut auseinandersetzen. In Aufgabe drei werden physiologische und pathologische Ursachen für Veränderungen der Haut thematisiert. Weiterhin werden in Aufgabe vier entsprechende Pflegeschwerpunkte betrachtet, zu welchen die Lernenden die jeweils passenden Pflegemaßnahmen suchen. Am Ende der Arbeitsblätter erfüllen die Schülerinnen und Schüler einen Rechercheauftrag zum übergeordneten Thema " Hauttypen ".Ein wesentliches Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass die Auszubildenden Hautveränderungen sicher erkennen, sodass gegebenenfalls notwendige pflegerische Maßnahmen eingeleitet werden können. Zu den Veränderungen der Hautbeschaffenheit gehören ebenso Wunden, die jedoch in einer separaten Unterrichtseinheit vertieft dargestellt werden. Zu beachten ist außerdem, dass in der Unterrichtseinheit nicht jede einzelne Ursache für Veränderungen der Haut – wie beispielsweise einer Zyanose – dargestellt werden kann. Da die Schülerinnen und Schüler sich zum Zeitpunkt der Lerneinheit noch am Anfang ihrer Ausbildung befinden, würden einige Erkrankungsbilder an dieser Stelle zu weit führen: Die Unterrichtseinheit bedient sich daher der didaktischen Reduktion. Der zeitliche Umfang beträgt insgesamt circa zweimal 90 Minuten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Abweichung der rosigen Gesichtsfarbe sicher erkennen. kennen physiologische und pathologische Ursachen für eine Veränderung der Hautfarbe. erkennen Veränderungen der Hautbeschaffenheit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, im Rahmen der Paararbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paararbeit effektiv und konzentriert zusammen.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Fort- und Weiterbildung

Rituale in der Grundschule

Fachartikel
5,99 €

In diesem Artikel erhalten Sie 10 Beispiele von wirksamen Ritualen für Grundschulklassen. Autorin Sybille Harms-Fitzner zeigt anhand von praxisbewährten Ritualen, wie der Unterricht und die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden sowie der Kinder untereinander durch vertraute Abläufe und Strukturen profitieren können. "Das Gewohnte gibt Struktur." – Dieser Satz gilt mit Sicherheit grade auch für die Grundschule. Stets wiederkehrende Unterrichtselemente geben Kindern Orientierung und Halt und werden zu vertrauten Ritualen. Geregelte Abläufe im Alltag und im Jahresverlauf strukturieren den Unterricht und machen ihn lebendiger. Hier gibt es viele positive Anlässe, bei denen sich variantenreich die gemeinschaftsfördernde und sinnstiftende Wirkung von Ritualen entfalten kann. Als Beispiele seien hier der Morgenkreis und Feste im Jahreskreis genannt. Wenn die Kinder an der Entstehung und Festlegung von Ritualen beteiligt sind, steigert das die Akzeptanz. Ängste können abgebaut und Selbstständigkeit kann gefördert werden. Gleichzeitig werden alle Kinder dabei aktiviert und es wird eine gute Arbeitsatmosphäre erzeugt.

  • Fächerübergreifend

Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die vorliegende Unterrichtseinheit zum Thema "Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden" führt an das Thema "Krieg: Motive, Interessen und Folgen" beziehungsweise "Friedensverträge" heran. Im Rahmen von multiperspektivischer Betrachtung werden die Lernenden für die kontemporären sozialen, konfessionellen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen und Interessen sowohl der Staatsführer als auch auch der betroffenen Bevölkerung sensibilisiert und zur individuellen Stellungnahme aufgefordert. In der Unterrichtseinheit "Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden" beurteilen die Lernenden den Dreißigjährigen Krieg und den Westfälischen Frieden anhand verschiedener Spielszenen. Eine fiktive Talkshow sensibilisiert die Lernenden für die differierenden Interessen der beteiligten Parteien und ermuntert sie, sich in die damalige Zeit hineinzuversetzen. Ergänzend zu den Arbeitsblättern können die Lernenden interaktive Übungen zum Thema Dreißigjähriger Krieg nutzen, um das Erlernte eigenständig zu wiederholen und ihr Wissen zu überprüfen. Die primäre Zielsetzung der vorliegenden Unterrichtseinheit besteht darin, den Schülerinnen und Schülern einen fundierten multiperspektivischen Einblick in die dem Dreißigjährigen Krieg sowie dem Westfälischen Friedensschluss zugrunde liegenden Motive und Interessen der beteiligtem historischen Akteurinnen und Akteure zu vermittelten. Dabei wird im Besonderen die kontemporäre politische, konfessionelle, soziale und wirtschaftliche Lebenswelt ebendieser thematisiert. Die Themenschwerpunkte lauten wie folgt: politisch : unverhülltes Streben nach (Vor-)Machtstellung in Europa, Ausnutzung der schwachen Position des deutschen Kaisers, die bleibenden Festlegungen für die europäische geopolitische Lage geopolitische Lage : Ausscheiden der Niederlande und der Schweiz, föderale Struktur des deutschen Reiches wirtschaftlich-sozial : der Krieg als Geschäft (Wallenstein) und Beruf (Söldnerheere) sozial : die Leiden der Bevölkerung in der Stadt und auf Land, hohe Bevölkerungsverluste konfessionell : Einbeziehung der Calvinisten Das Thema "Dreißigjähriger Krieg" im Geschichtsunterricht Der Dreißigjährige Krieg ist eine der Wendemarken hin zur Frühen Neuzeit in Deutschland, und zwar sowohl in den Interessen und Motiven der Kriegsbeteiligten als auch in der künftigen Gestaltung der Staatsstruktur durch den Westfälischen Frieden. Vorkenntnisse Notwendige Vorkenntnisse beziehen sich auf kontemporäre konfessionelle Verhältnisse ("Reformation") und die Verhältnisse zwischen den deutschen Fürsten und dem deutschen Kaiser seit dem Mittelalter. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass der Dreißigjährige Krieg in einem multikausalen Interessengeflecht gedeutet werden muss. Dabei spielen sowohl die kontemporären politischen und konfessionellen Ziele der Beteiligten als auch Wirtschaftsinteressen und soziale Folgen für die Bevölkerung eine Rolle. Die Lerngruppen erkennen bei der Erstellung eigener Friedenspläne die enorme Relevanz des Interessenausgleichs. Bei der Bewertung des Westfälischen Friedens kann die Berücksichtigung all dieser Aspekte ein Anhaltspunkt sein. Das (An-)Erkennen von Multikausalität und Multiperspektivität ist dabei ein wichtiger Schritt zu einem abgewogenen Urteil und steht monokausalen Ursachenzuweisungen entgegen. Dazu trägt das Hineinversetzen in die Akteure der Spielszenen maßgeblich bei. Auch angesichts aktueller Kriege gewinnen die Lernenden einen eigenen, begründeten Standpunkt. Methodische Analyse Im methodischen Wechsel von Textarbeit und problemorientierter Bearbeitung des Materials, kreativen Aufgaben, moderiertem Unterrichtsgespräch und freier Diskussion haben die vier Stunden eine abwechslungsreiche Struktur und ausreichend große Zeitblöcke für Erarbeitung und Sicherung. Die Sicherungsphasen ermöglichen sowohl die Präsentation der Gruppenarbeit als auch die anschließende Diskussion im Plenum. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten aus den Materialien die Motive und Interessen des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens. erkennen die Bedeutung des Interessensausgleichs als Voraussetzung für Frieden. erarbeiten aus den Materialien die politischen, konfessionellen, wirtschaftlichen und sozialen Motive und Interessen des Krieges sowie des Friedensschlusses. erkennen die Leiden der Bevölkerung in Stadt und Land durch die Kriegsverbrechen der Söldnerheere. erarbeiten multikausale und multiperspektivische Zusammenhänge. bewerten Ereignisse und Ergebnisse differenziert und vor dem Hintergrund der Gegenwart. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Inhalte von Sachtexten kriteriengeleitet. dokumentieren und präsentieren ihre Ergebnisse. wählen verschiedene Formen der Präsentation. setzen dabei unter gegebenen Voraussetzungen digitale Medien ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren in Gruppen. diskutieren sachbezogen und argumentativ. bewerten die Ergebnisse anderer sachbezogen und begründet.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Past perfect: introduction and practice

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Past Perfect lernen die Schülerinnen und Schüler eine neue Zeitform im Englischen kennen. Es handelt sich dabei um die Vorvergangenheit, das Past Perfect Simple, mit welcher ausgedrückt wird, dass eine Handlung vor einer anderen Handlung in der Vergangenheit stattgefunden hat. Als Rahmenhandlung werden geschichtliche Beispielsätze ausgewählt.Erfahrungsgemäß sind die verschiedenen Zeitformen ein grammatikalisches Thema im Englisch-Unterricht, welches vielen Lernenden durch alle Jahrgangsstufen hinweg immer wieder Schwierigkeiten bereitet. Nur wenige Schülerinnen und Schüler verstehen auf Anhieb die richtige Verwendung der verschiedenen Zeiten. Die Chance, dass möglichst alle Schülerinnen und Schüler erfolgreich die Zeiten beherrschen, kann durch umfangreiches Üben auf verschiedene Arten erreicht werden. Eine der letzten Zeitformen, die die Schülerinnen und Schüler vermutlich lernen, ist das past perfect simple . In dieser Unterrichtseinheit wird auf anschauliche Weise diese Zeitform eingeführt und mit ersten Übungen angewandt. In einer nachfolgenden Unterrichtseinheit kann die Vorvergangenheitsform mit unterschiedlichen Übungen gefestigt werden. Vorkenntnisse Eine gute Voraussetzung für die Erarbeitung des past perfect simple ist es, wenn die Schülerinnen und Schüler die Vergangenheit simple past und die entsprechenden Verbformen beherrschen. Da bereits die Zeitform des present perfect simple bekannt sein sollte, sind die Schülerinnen und Schüler mit den Formen des past participle , der 3. Form des Verbs, vertraut und haben diese bereits gelernt. Diese ist Voraussetzung zum sicheren Beherrschen des past perfect . Didaktische Analyse Wo im Deutschen oft ein Automatismus greift, ist im Englischen ein großes Maß an Üben notwendig. Durch eine langsame, kleinschrittige Einführung einer neuen Zeitform können erste grammatikalische Schwierigkeiten von vornherein gemindert werden oder im Idealfall gar nicht entstehen. Dies geschieht durch eine Hinführung mit einer Mind Map und einer für alle Schülerinnen und Schüler interessanten Rahmenhandlung, nämlich Christoph Kolumbus. Ebenso dadurch, dass zuerst nach und nach Beispielsätze von der Lehrkraft vorgelesen werden und dann selbst erschlossen werden. Der Gebrauch und die Bildung der Zeitformen werden dann gemeinsam erarbeitet und eine erste Übungsphase geschieht in Paararbeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihr Vorwissen über Christopher Kolumbus, das simple past und unregelmäßige Verbformen. lernen den Gebrauch und Bildung des past perfect kennen. üben und festigen das past perfect . Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit der Dokumentenkamera und dem PC. lernen den Umgang mit einer PowerPoint-Präsentation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich an Gesprächsregeln im Unterrichtsgespräch. arbeiten respektvoll mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner zusammen. beteiligen sich rege am Unterrichtsgespräch.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Quel temps fait-il? – auf Französisch über das Wetter sprechen

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

In diesem Arbeitsmaterial zum Thema "Quel temps fait-il?" trainieren die Schülerinnen und Schüler, Vokabeln und Sätze zum Thema Wetter anzuwenden. Neben einem Arbeitsblatt stehen vier interaktive Übungen zur Verfügung. Dieses Arbeitsmaterial zum Thema "Quel temps fait-il?" unterstützt Lehrkräfte bei der Wortschatzarbeit im Fach Französisch. Es führt mithilfe von Bildern Vokabeln und Sprachmuster zum Thema "Wetter" ein. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich mithilfe der bildgestützten Übungen des Arbeitsblattes Vokabeln und gängige Ausdrücke zum Thema "Wetter". Zunächst lernen die Schülerinnen und Schüler in einer Infobox zum Thema "Wetter und Wetterbericht" das neue Vokabular kennen. Anschließend ordnen sie dieses verschiedenen Abbildungen zu und verfassen einen eigenen kurzen Wetterbericht. Abschließend vervollständigen die Lernenden einen Dialog über das Wetter im Sommerurlaub. Ergänzend zum Arbeitsblatt stehen vier interaktive Übungen zur Verfügung, in denen das Gelernte eigenständig angewendet und wiederholt werden kann. Ein Wortgitter reaktiviert das erlernte Vokabular, bevor es in einem Kreuzworträtsel eingesetzt wird. Anschließend vervollständigen die Lernenden einen Lückentext, der über das Wetter berichtet. In einem abschließenden Quiz mit verschiedenen Fragetypen können die Lernenden ihr Wissen rund um da Thema "Wetter" testen. Das Thema "Wetter" im Französisch-Unterricht Sich über Alltagssituationen wie zum Beispiel auch das Wetter auszutauschen, gehört zu den wichtigsten kommunikativen Fertigkeiten beim Erlernen einer Fremdsprache. Das Wetter beeinflusst uns jeden Tag: Von ihm hängt ab, welche Aktivitäten wir planen oder was wir anziehen. Smalltalk über das Wetter ist häufig Bestandteil von Gesprächen, die wir in Alltagssituationen führen. Daher ist es wichtig, dass das Sprechen über das Wetter auch in der Fremdsprache geübt wird. Didaktisch-methodische Analyse Dieses Arbeitsmaterial erarbeitet das Thema "Wetter" im Französisch-Unterricht anhand bildgestützter Wortschatzarbeit. Bilder unterstützen das Memorieren und erlauben der Lehrkraft, die Einsprachigkeit im Unterricht zu wahren. In verschiedenen Übungen lernen und üben die Schülerinnen und Schüler die wichtigsten Sprachmuster und Formulierungen, um über das Wetter zu sprechen. Mithilfe der interaktiven Übungen können die Lernenden die Inhalte eigenständig wiederholen und ihren Wissenstand überprüfen. Die Möglichkeit der Selbstkontrolle und Wiederholung der Übungen fördert die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich Wetter. verfassen einen Wetterbericht mithilfe der neuen Ausdrücke. vervollständigen einen Dialog. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen themenbezogene Vokabeln mithilfe von Bildern zu. trainieren den Umgang mit dem Wörterbuch.

  • Französisch
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Klassenführung – effiziente Unterrichtsgestaltung

Dossier

Klassenführung, auch Classroom Management genannt, ist eine der wichtigsten Aufgaben von Lehrerinnen und Lehrern. Ziel der Klassenführung ist es, ein optimales Lernumfeld für Schülerinnen und Schüler zu gestalten und ein Maximum an aktiver Lernzeit zu schaffen, sodass alle Lernenden bestmöglich vom Unterricht profitieren können. Aspekte effektiver Klassenführung Der Begriff "Klassenführung" umfasst in erster Linie Handlungen und Strategien von Lehrkräften, die das Interaktionsgeschehen im Unterricht steuern. Um gute Klassen-Managerinnen und -Manager zu sein, müssen sie vieles beherrschen. Mitbringen müssen Lehrerinnen und Lehrer Allgegenwärtigkeit sowie die Fähigkeit, ihre Aufmerksamkeit auf mehrere Dinge gleichzeitig zu richten, da diese ein flexibles Handeln im Unterricht ermöglichen. Auch der vorausschauende Umgang mit Konflikten und Unterrichtsstörungen gehört dazu. Viele Aspekte der Klassenführung lassen sich aber auch gut vorbereiten. So können Lehrkräfte sich Professionswissen zum Umgang mit Störungen im Unterricht , zu organisatorischen Aspekten wie der Etablierung von Regelsystemen, zielgerichteten Strukturierung des Unterrichts oder der Gruppenmobilisierung, zur Beziehungsförderung und zur Begleitung von Lernprozessen durch Unterstützung und Rückmeldung aneignen. Auf diese Weise schaffen Lehrende eine Lernumgebung, in der sich Lernende wohl fühlen und bestmöglich unterstützt werden. Auch eine gute Klassenorganisation trägt dazu bei, dass die Unterrichtszeit optimal genutzt werden kann. Das Themendossier "Klassenführung" liefert Lehrerinnen und Lehrern theoretische Anregungen zu gutem Klassen-Management sowie Unterrichtsmaterialien für die Grundschule und die Sekundarstufen, die eine effektive Klassenführung gezielt unterstützen. Im Dossier haben wir für Sie zusammengestellt: Anregungen zur Unterrichts- und Klassenraumgestaltung Hinweise für den vorausschauenden Umgang mit Konflikten und Unterrichtsstörungen Tipps für die Beziehungspflege im Unterricht Kopiervorlagen und Unterrichtseinheiten für die Grundschule Kopiervorlagen und Unterrichtseinheiten für die Sekundarstufen Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen bei der Umsetzung und viel Freude mit Ihren Klassen!

  • Fächerübergreifend
  • Schulentwicklung und Organisation

Stilsicher für die Kamera – Berufsfeld OnAir-Stylist

Fachartikel

Dieser Fachartikel stellt das OnAir-Styling als Schnittstelle zwischen Handwerk und Medienwelt vor. Thematisiert werden die spezifischen Anforderungen des Make-up-, Haar- und Garderobenstylings in Fernsehen und Medien sowie Aspekte wie natürliche Inszenierung, Authentizität und Nachhaltigkeit. Der Fachartikel richtet sich an Lehrende und Lernende der Sekundarstufe I und II und eignet sich besonders für den fächerübergreifenden Unterricht sowie den Wirtschaftsunterricht. Make-up, Haar und Styling in der Medienwelt Die Arbeit in den Medien fasziniert viele Schülerinnen und Schüler, doch nicht jede/r eignet sich zur Journalistin, zum Cutter, zur Regisseurin oder zum Presenter . Für viele Tätigkeiten in der Medienbrache wird darüber hinaus das Abitur oder sogar ein Hochschulstudium vorausgesetzt. Das ist mit dem On-Air-Styling anders, denn hier treffen Handwerk und Medienwelt aufeinander. Die Perspektive im Friseurhandwerk erweitert sich mit dem Fortbildungslehrgang zum/zur OnAir-Stylisten/-Stylistin, der mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer abschließt. Bereits als Geselle/Gesellin ist es möglich, sich für die Styling-Arbeit in den Medien zu qualifizieren: Zur Könnerschaft rund ums Haar kommen Fertigkeiten der Visagistik und praktische Grundlagen der Kleidungs-, insbesondere der Anzugkultur hinzu. Damit ist gerüstet, wer Moderatorinnen/Moderatoren und Reporterinnen/Reporter – kurz Presenter genannt – in Rundfunkanstalten, Produktionsfirmen oder in der Werbeindustrie für ihre Auftritte vor der Kamera optisch unterstützen möchte. OnAir-Stylistinnen und -Stylisten holen die Schönheit auf den (Bild-)Schirm Bei diesen non-fiktionalen Auftritten möchten sich Presenter nicht verändern, sehr wohl aber schöner werden. Sie möchten keine Maske und kein Kostüm, die aus ihnen jemand anderen machen, denn sie sind keine Schauspielerinnen/Schauspieler in einem Film, sondern sie sind Journalistinnen/Journalisten, Interviewgäste, Protagonistinnen/Protagonisten oder Models. Sie wollen sich auf ihre Arbeit konzentrieren und dabei gut aussehen. Mit on air gehen beschrieb man früher, dass man auf Sendung ist. Es kommt aus der Zeit, als die Programme der Rundfunksender terrestrisch ausgestrahlt wurden – eben über air (engl. Luft). Noch heute leuchtet das Rotlicht vor der Studiotür während der Sendung und bedeutet nach wie vor das absolute Betretungsverbot, auch wenn mit der digitalen Verbreitung auf den Schriftzug on air nun folgerichtig verzichtet wird. Dennoch passt der Begriff zum OnAir-Styling , da sich zwar der technische Verbreitungsweg geändert hat, nicht aber die Wünsche, Sorgen und Nöte der Akteurinnen und Akteure vor der Kamera. Sie sind in den Minuten vor ihrem Auftritt genauso aufgeregt und verletzlich wie immer schon. Geändert haben sich auch Kamera-Technik und Zeitgeist. Mit modernen HD-Kameras ist eine nicht immer sehr schmeichelnde Bildschärfe möglich. Gewünscht aber ist telegenes Strahlen des Gesichtes, was in Fernsehkreisen eine weiche Schärfe beschreibt. Die herzustellen gelingt technisch entweder mit einem Zauberregler in der Bildtechnik, der den Farbton der Haut in Unschärfe setzen kann, oder in der Nachbearbeitung. Ersteres braucht viel Erfahrung und noch mehr Fingerspitzengefühl, damit es natürlich wirkt – und ist deshalb verpönt. Letzteres ist teuer und ohnehin in den meisten Voraufzeichnungen und Live-Auftritten gar nicht erst vorgesehen. Oder es gelingt manuell mit der richtigen Wahl und Handhabung der für den HD-Standard entwickelten Make-ups. Doch allein um die aufzutragen, braucht es den/die OnAir-Stylisten/-Stylistin aber nicht. Das können Presenter im Zweifel auch selbst lernen, wie es in der Corona-Pandemie unter Beweis gestellt werden musste, als strikte Distanzvorschriften statt körpernaher Dienstleistung den Produktionsalltag beherrschten. Natürlich inszeniert – ist gar kein Widerspruch! OnAir-Stylistinnen und -Stylisten sind sehr viel mehr. Sie verstehen den Zeitgeist, der so tut, als sei die optische Erscheinung letztlich unwichtig – Nur die inneren Werte zählen! –, als entstünde der gelungene Look ohne Mühen von ganz allein. Kurz: Sie wissen, wie man Presenter natürlich inszeniert. Sie beherrschen den No-Make-up-Look , finishen Haare telegen gemäß ihrer Qualität und stellen ganz beiläufig Autorität her, indem sie aufmerksam im Detail auf den passgenauen Sitz der Kleidung achten. Sie können Presenter im Vorfeld briefen , wenn diese ihren Auftritt allein bewältigen müssen, wie es zum Beispiel in der Reportage üblich ist. Natürlich werden Presenter inszeniert, und sie wünschen sich eine natürliche Inszenierung – im Studio und an allen anderen Drehorten.

  • Fächerübergreifend

MINT-Town – spielbasierte Förderung von kritischem Denken in der Chemie

Unterrichtseinheit

Die Lernenden erlangen – beziehungsweise erweitern – Fähigkeiten im Bereich des kritischen Denkens mithilfe der spielbasierten Lernumgebung MINT-Town. In den drei browserbasierten Szenarien der Lernumgebung werden sie mit einem fachübergreifenden (Eutrophierung eines Teiches) und zwei chemiespezifischen Problemkontexten (Synthese von Apfelester & Hydrolyse von Fetten) konfrontiert, welche sie im Laufe der Szenarien schrittweise lösen.In dieser Unterrichtseinheit spielen die Schülerinnen und Schüler die digitale Lernumgebung MINT-Town. MINT-Town besteht aktuell aus drei inhaltlich aufeinander aufbauenden Teilen, in denen die Lernenden jeweils mit einem Problemkontext konfrontiert werden, welchen sie schrittweise lösen müssen. Dabei durchlaufen die Lernenden Phasen des Problemlösens (Problem verstehen, Problem charakterisieren, Problem lösen) und müssen verschiedene Teilfähigkeiten des kritischen Denkens (zum Beispiel Analyse von Argumenten, Beobachten, logisches Schlussfolgern) einsetzen, um zu einer Problemlösung zu gelangen. Die Lernumgebung kann sowohl lokal als auch mobil in gängigen Windows- und Android-Browsern ausgeführt werden. Zum Spielen wird eine Internetverbindung benötigt. Im ersten Szenario "MINT-Town Tutorial" machen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit der Steuerung vertraut und werden dann mit dem Problem eines eutrophierten Teiches konfrontiert. Sie sammeln durch Interaktion mit der virtuellen Welt, darin enthaltenen Gegenständen sowie Nicht-Spieler-Charakteren Informationen, welche ihnen bei der Charakterisierung und der anschließenden Lösung des Problems helfen. Das zweite Szenario "Apfelhain" konfrontiert die Spielenden mit einer Situation, in der Wespen mithilfe von Apfelester weggelockt werden müssen. Dieser steht allerdings nicht einfach zur Verfügung, sondern muss zunächst aus einer Carbonsäure und einem Alkohol mithilfe einer Kondensationsreaktion synthetisiert werden. Die Spielenden müssen auch hier schrittweise alle nötigen Informationen sammeln und auf dieser Basis in einer Multiple-Choice Abfrage geeignete Schlussfolgerungen auswählen, um die passende Lösungsstrategie zu finden. Diese wird nach dem Sammeln aller notwendigen Gegenstände in Form einer Ester-Synthese im virtuellen Labor umgesetzt. Die Spielenden müssen ihr Produkt anschließend virtuell herausdestillieren, indem sie die richtige Siedetemperatur herausfinden und angeben. Danach kontrollieren sie das Produkt mit dem Brechungsindex, welchen sie in einem Laborbuch abgleichen können. Die Schülerinnen und Schüler lernen hier neben den fachlichen Inhalten auch wichtige Vorgehensweisen bei einer Laborsynthese (virtuell) kennen. Sie kommen dadurch zudem zu der Erkenntnis, dass nach einer Synthese nicht immer gleich das fertige Produkt vorliegt, sondern weitere Schritte nötig sind, um dieses in reiner Form zu erhalten. In einem abschließenden Dialog mit einem Nicht-Spieler-Charakter reflektieren die Spielenden noch einmal ihre Vorgehensweise bei der Problemlösung. Im dritten Szenario "Bergregion" werden die Spielenden mit einer neuen Problemsituation konfrontiert, in der sie durch den Einsatz von Nitroglycerin einen Tunnel freisprengen sollen. Das Nitroglycerin liegt allerdings nicht von Anfang an vor, sondern muss von einem Nicht-Spieler-Charakter synthetisiert werden. Von diesem werden die Spielenden im Rahmen einer Quest losgeschickt, um Glycerin zu beschaffen, welches mithilfe einer sauren Ester-Hydrolyse aus einem fetten Öl (Raps) gewonnen werden soll. Auch in diesem Szenario gibt es verschiedene Multiple-Choice-Abfragen, in denen beispielsweise das Problem schrittweise charakterisiert oder eine Quelle auf Glaubwürdigkeit untersucht werden muss. Die Spielenden gelangen gegen Ende des Szenarios zu der Erkenntnis, dass die saure Hydrolyse die entgegengesetzte Reaktion der Ester-Synthese ist, und viele chemische Reaktionen nicht nur in eine Richtung ablaufen. Wie man dieses chemische Gleichgewicht beeinflussen kann, wird hier noch nicht thematisiert.Sowohl das "Tutorial" als auch das Szenario "Apfelhain" sind so aufgebaut, dass sie sich vorwissensunabhängig bearbeiten lassen. Das Szenario "Bergregion" knüpft hingegen thematisch an das Szenario "Apfelhain" an, sodass ein separater Einsatz nur zu empfehlen ist, wenn das Thema Ester-Synthese vorher im Unterricht behandelt wurde. Die chemiespezifischen Szenarien "Apfelhain" und "Bergregion" lassen sich beispielsweise im "Rahmenlehrplan Teil C Chemie" für Berlin/Brandenburg im Themenbereich 3.12 "Ester – Vielfalt der Produkte aus Alkoholen und Säuren" der Klassenstufe 10 verorten (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, 2015). Sie fokussieren das "Basiskonzept der chemischen Reaktion". Nach dem Spielen beider Teilszenarien sollten die Lernenden ein erstes Verständnis dafür entwickelt haben, dass nicht alle chemischen Reaktionen vollständig ablaufen und sich einige Reaktionen umkehren lassen. Die Faktoren zur Beeinflussung des Gleichgewichts zwischen Hin- und Rückreaktion werden in den Lernumgebungen nicht thematisiert. Zudem werden zwar Summenformeln und funktionelle Gruppen der eingesetzten Stoffe benannt, auf konkrete Reaktionsgleichungen wird aber zugunsten allgemeiner Wortgleichungen verzichtet. Es empfiehlt sich, entweder nach dem Spielen beider Teilszenarien oder nach jedem einzelnen Teilszenario eine Sicherungsphase durchzuführen, in der allgemeine Erkenntnisse entsprechend festgehalten werden. Denkbar wäre auch ein Einsatz in der Qualifikationsphase (11) in den Themenbereichen 3.1.4 "Grundlagen der organischen Chemie", 3.1.5 "Organische Stoffe als Energielieferanten" oder in der Sekundarstufe II (12–13) als Einstieg in den Themenbereich "3.2.5 Chemisches Gleichgewicht" (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin; Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, 2021), um die "Umkehrbarkeit chemischer Reaktionen als Voraussetzung für das chemische Gleichgewicht" aufzugreifen. Erforderliche digitale Kompetenzen der Lehrenden (nach dem DigCompEdu-Modell) Die Lehrenden sollten in der Lage sein, die digitale Lernumgebung so in ihren Unterricht einzubetten und mit entsprechenden Sicherungsphasen thematisch nachzubereiten, dass die Lernenden einen möglichst großen Lerneffekt haben. Es wird empfohlen, die Szenarien wenigstens einmal selbst getestet oder im besten Fall komplett durchlaufen zu haben (3.1 Lehren). Zudem ist ein grundlegendes Verständnis für den Umgang mit dem jeweiligen Endgerät (Computer, Mobiles Device) nötig. Da die Umgebung im Browser ausgeführt wird, sollte das jeweilige Gerät eine Verbindung mit dem Internet aufweisen. Die Lehrenden sollten gewährleisten, dass allen Lernenden unabhängig von ihrer digitalen Affinität zu den eingesetzten Endgeräten oder von anderen besonderen Bedürfnissen ein Zugang zu der digitalen Lernumgebung ermöglicht wird (5.1 Digitale Teilhabe). Sofern mit dem „Tutorial“ begonnen wird, eignet sich die Lernumgebung grundsätzlich für Selbstgesteuertes Lernen (3.4), welches je nach individuellem Bedarf der Lernenden durch die Lehrenden unterstützt werden kann (5.2 Differenzierung und Individualisierung). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben chemische Reaktionen anhand von Wortgleichungen. beschreiben Vorgänge, bei denen sich Stoffeigenschaften ändern. beschreiben die Umkehrbarkeit chemischer Reaktionen. 21st Century Skills Die Schülerinnen und Schüler erlangen/festigen Teilkompetenzen des kritischen Denkens. lösen schrittweise Probleme in authentischen Kontexten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, interpretieren und bewerten Informationen und Daten kritisch. arbeiten selbstständig mit einer digitalen spielbasierten Lernumgebung. verwenden eine strukturierte Sequenz zur Lösung eines Problems.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Ein Nobelpreis für das Klima

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Ein Nobelpreis für das Klima" greift die Forschungsergebnisse der im Jahr 2021 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichneten Wissenschaftler Syukuro Manabe, Klaus Hasselmann und Giorgio Parisi auf und thematisiert komplexe Klimamodelle, die eine Prognose der zukünftigen Entwicklung des Erdklimas ermöglichen. Die Unterrichtsmaterialien können auf Deutsch und auf Englisch (für den englisch-bilingualen Unterricht) heruntergeladen werden.Es gibt inzwischen kaum noch jemanden, der die sich immer stärker beschleunigende Klimaerwärmung und die wesentliche Verantwortung des Menschen daran leugnet. Gelingt es nicht, den weiteren Temperaturanstieg abzubremsen, wird dies zu unabsehbaren ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen führen, die letztlich das Überleben der menschlichen Rasse auf dem Planeten Erde infrage stellen werden. Eine Bekämpfung des Klimawandels aber setzt ein Verständnis von Klima voraus. Wodurch wird der Temperaturanstieg verursacht? Wie wirken sich CO2 und sonstige Emissionen in der Atmosphäre aus? Welche Auswirkungen haben die weltweiten Meeresströmungen, Winde, Vulkanausstöße, Niederschläge, abschmelzende Gletscher und Eismassen? Wie funktioniert das äußerst komplexe Weltklima und wodurch wird es beeinflusst? Welche menschlichen Tätigkeiten wirken sich wie aus? Welche Emissionen sind am schädlichsten? Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich in vier Abschnitten und zahlreichen inhaltlich und methodisch variierenden Lernrunden einen Einblick in die Modellierung komplexer Wirkungszusammenhänge wie des Weltklimas und entwickeln daraus eigene Schlussfolgerungen und Vorschläge zur Bewältigung der aktuellen Klimakrise. Basis hierfür sind vier Arbeitsblätter sowie das digitale Plakat "Physik für das Klima und andere komplexe Systeme" und das Video zur Lindauer Online-Matinee 2022. Das Lernkonzept kann wahlweise im Präsenz- oder Fernunterricht verwendet werden. Die Schüler arbeiten überwiegend kollaborativ und digital. Die Unterrichtsmaterialien beinhalten zwar einen aufeinander aufbauenden Gesamtkontext, sie sind aber auch in Teilen gut verwendbar. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Das Thema "Ein Nobelpreis für das Klima" im Unterricht Was sind die Elemente und Kennzeichen komplexer Systeme wie des Erdklimas, des Straßenverkehrs oder der Wirtschaft? Wie kann man sie strukturieren und modellhaft abbilden? Die heutige Realität einer vernetzten globalen Welt wird immer undurchschaubarer und erscheint immer unbeherrschbarer. Nur wenn es gelingt, komplexe Prozesse zu analysieren, zu beschreiben, nachzubauen und zu simulieren, ist eine Beherrschung, Steuerung und Beeinflussung dieser Prozesse durch den Menschen möglich. Die Unterrichtseinheit konfrontiert die Schülerinnen und Schüler mit dieser notwendig abstrakten Durchdringung und Abbildung der Realität in zahlreichen lebensnahen Beispielen, vor allem aber im Hinblick auf das allgegenwärtige Thema Klima und Nachhaltigkeit. Die Herausforderungen für die Schülerinnen und Schüler reichen von einfachen Erklärungen von klimatischen Wirkungszusammenhängen über das Begreifen und argumentative Verteidigen wissenschaftlicher Erkenntnisse der Klimaforschung bis hin zur Entwicklung eigener Nachhaltigkeitskonzepte. Die Unterrichtseinheit ermöglicht damit nicht nur einen Einblick in die wissenschaftliche Klimaforschung, sondern auch eine Meinungsbildung zum Klimawandel und zu seiner Bekämpfung. Vorkenntnisse Digitale Grundkenntnisse von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften wären hilfreich, sind aber nicht zwingend erforderlich. Auch naturwissenschaftliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Didaktische Analyse Je vernetzter und undurchsichtiger unsere globale Welt wird, umso wichtiger ist ein Verständnis für komplexe Wirkungszusammenhänge und Interdependenzen. Dies gilt inzwischen für nahezu alle Lebensbereiche. Corona, Kriege und immer schnellere Klimaveränderungen haben dies schonungslos offen gelegt. Schon geringste Störungen der industriellen Lieferketten schaffen Versorgungsprobleme rund um die Welt. Klimaveränderungen werden global verursacht und können nur global bekämpft werden. Der immer schnellere Raubbau an der Natur entzieht der Menschheit in zahlreichen Dimensionen zunehmend die Lebensgrundlage (Nahrung, Trinkwasser, und so weiter). Die Hybris des Menschen setzt auf Geld und weitere technologische Innovationen, führt aber dazu, dass man in der Regel erst handelt, wenn es fast schon zu spät ist. Die aktuellen Klimamaßnahmen sind ein gutes Beispiel hierfür. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass die sich anbahnende Klimakatastrophe zu großen Teilen vom Menschen selbst verursacht wird. Dies erfolgt jedoch über ein äußerst komplexes wirtschaftliches, soziales und politisches Wirkungsgefüge, das kaum zu überblicken und noch schwerer zu verändern und zu steuern ist. Nur mit einem kybernetischen Verständnis von komplexen Wirkungszusammenhängen wird man dieser Herausforderung begegnen können. Die drei Nobelpreisträger haben mit ihren Forschungen zu dieser Einsicht einen erheblichen Beitrag geleistet. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit kombiniert in einem hybriden Lernarrangement Präsenz- und Onlineelemente. Dabei steht die Selbstaktivität der Schülerinnen und Schüler und die Handlungsorientierung im Vordergrund. Alle Lernschritte müssen von den Schülerinnen und Schülern allein, in Partner- oder Gruppenarbeit bewältigt werden. Die erarbeiteten Lösungen werden dann der Klassengemeinschaft präsentiert. Einige Aufgabenstellungen erfordern auch eine digitale Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler, zum Beispiel wenn sie gemeinsam eine digitale Pinwand vervollständigen. Eine solche digitale Kollaboration und Problemlösung ist motivierender, aber auch anspruchsvoller als eine reine Internetrecherche. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen das Wesen komplexer Systeme und können es beispielhaft erklären. verstehen und erklären Klimamodelle und klimatische Wirkungszusammenhänge. können den menschlichen Einfluss auf die Klimaerwärmung belegen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren und analysieren Informationen im Internet. kooperieren online auf digitalen Pinnwänden. erstellen Präsentationsfolien und Videopräsentationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, entscheiden und präsentieren im Team. verständigen sich auf eine gemeinsame Modellbildungen zur Erklärung von komplexen Wirkungszusammenhängen. entwickeln Nachhaltigkeitskonzepte zur Bekämpfung der Klimakatastrophe.

  • Physik / Astronomie / Geographie / Jahreszeiten / Wirtschaft / Politik / WiSo / SoWi / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I
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