• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle8
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Der Klassenraum der Zukunft

Fachartikel

Dieser Fachartikel zur Organisationsentwicklung beschäftigt sich mit der Frage, wie Klassenzimmer und Lernräume zukünftig gestaltet werden müssen. Exemplarisch berichtet dabei die Staatliche Berufsschule II in Bamberg von der Einrichtung ihres "Future Classroom". Der Beitrag entstand im Rahmen des von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Projekts "Berufsschule digital". Hintergründe zum Projekt "Der Klassenraum der Zukunft" Die Diskussion über den Einsatz digitaler Endgeräte und moderner Kommunikationsmedien im Unterricht ist in den vergangenen Jahren vielerorts auch von der Frage begleitet worden, wie im schulischen Kontext die Zukunft der Lernräume gestaltet werden sollte. Dies meint nicht nur die physisch-räumlichen Bedingungen von Klassenzimmern, Möbeln und Ausstattungsformen, sondern insbesondere auch die digitalen Lehr-Lernbedingungen sowie Kommunikationsräume. Im Falle der Staatlichen Berufsschule II in Bamberg ist der heute eingerichtete "Future Classroom 311" das Endergebnis jahrelanger Erfahrungen, Tagungen und Kooperationen in Netzwerken und Forschungsprojekten. Exemplarisch berichtet Dr. Udo Kegelmann, Lehrer an der Schule, vom Weg der Schule zum digitalen Klassenzimmer und beschreibt deren Konzept auf technischer, mediendidaktischer und räumlicher Ebene (siehe Download-Bereich). Weiterhin stellt er konkrete Unterrichtsbeispiele für die Nutzung des Raums vor. In diesem Artikel geht es zunächst um theoretische mediendidaktische Grundlagen, die der Konzeption eines digitalen Klassenzimmers zugrunde gelegt werden können. Das mediendidaktische Konzept Die Konzeption eines digitalen Klassenzimmers kann beispielsweise auf dem Konzept der Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan basieren. Die "Self-Determination-Theory" beruht auf der Annahme, dass Menschen eher nach Autonomie streben, als dass sie von anderen geleitet werden möchten. Dabei wollen sie verschiedenste Kompetenzen erwerben. Diese Lernprozesse sollen verstärkt in soziale Situationen eingebunden werden – nicht nur, um die erworbenen Kompetenzen anzuwenden, sondern um sie zu evaluieren und weiterzuentwickeln. In der Quintessenz ergeben sich basierend auf dieser Theorie folgende zentrale Leitgedanken : Bildung und Didaktik Lernende sollen sich aktiv mit einem Lerngegenstand auseinandersetzen können, also die Abfolge, die Auswahl und die Gewichtung der Inhalte möglichst selbst regulieren und organisieren. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst, ob sie gemeinsam oder alleine lernen möchten . Dadurch kann sowohl der sozialen Eingebundenheit als auch der Individualisierung des Lernens entsprochen werden. Unterschiedliche Lerntempi sind in diesem Konzept keine Störung, sondern der Normalfall. Unterricht soll aktivierende Arbeitsformen ermöglichen, damit Schülerinnen und Schüler sich kreativ und vertieft mit Wissen auseinandersetzen und sich dabei gegenseitig unterstützen können. Er muss aber auch Rückzugsmöglichkeiten für jeden anbieten. Anfangs können Lernprozesse noch durch starke Steuerung und klare Vorgaben bestimmt sein. Erst durch stetige Anwendung entwickelt sich ein Regelsystem mit zunehmender Selbsttätigkeit und Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler. Lernen in Eigenverantwortung ist keine einmalige methodische Abwechslung, sondern zielt in ihrer dauerhaften Umsetzung auf eine Umgestaltung von Unterricht, Rollenverständnis und Lernkultur ab. In modernen Lern- und Bildungsprozessen sollen vor allem Aspekte der Kommunikation und der Kollaboration unterstützt und dadurch Kreativität und kritisches Denken gefördert werden. Medien Lernumgebungen sollen idealerweise einen reichhaltigen Angebotscharakter besitzen. Der Zugriff auf verschiedene analoge und digitale Lernmaterialien muss harmonisch in den Fortschritt des individuellen Lernens integriert und intuitiv erreichbar sein. Cloudbasierte Lernmanagementsysteme ermöglichen den Zugriff auf und den Upload von Lernmaterialien im Unterricht, in außerschulischen Lern- und Erfahrungsräumen sowie von zuhause aus. Solche offenen Lernumgebungen bedürfen digitaler Endgeräte als persönliche Devices , die individuelle Anpassungen erlauben, am Ort des Lernens und im lebendigen Lernprozess eingesetzt werden und als Werkzeuge in der Hand der Schülerinnen und Schüler stets verfügbar sind. Koordination : Das Lernvorhaben muss auch mit anderen konkurrierenden Aufgaben und Verpflichtungen in Einklang gebracht werden und vor allem gegen technische Störungen und Ablenkungstendenzen der digitalen Medien abgeschirmt werden. Raum Geht man davon aus, dass mit den Bedingungen eines ganz normalen Klassenzimmers gearbeitet wird und keine größeren baulichen Veränderungen vorgenommen werden, empfiehlt sich das Entwickeln eines Raum-in-Raum-Konzeptes unter Berücksichtigung folgender Aspekte: Empfohlen werden kann eine Dezentralisierung der Lehrerposition , um die Lernenden ins Zentrum des Unterrichtsgeschehens zu rücken und sie kontinuierlich zu eigenen Lernprozessen und aktivem Arbeiten angzuregen. Für die räumliche Gestaltung ist es zentral, dass es Orte gibt, an denen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam oder alleine arbeiten können. Es muss stets verschiedene Zonen für das individuelle sowie für das gemeinschaftliche Lernen geben, analog wie digital und sowohl im Klassenzimmer als auch im gesamten Schulgebäude. Die Räume müssen durch ihre Ausstattung verschiedene Arbeitsformen sowie Kreativität fördern. Weiterführende Informationen, Erfahrungswerte und Handlungsempfehlungen entnehmen Sie dem Dokument im Download-Bereich.

  • Fächerübergreifend

Huckleberry Finn: Buch-Film-Vergleich

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden die Lektüre und der Film zu "Huckleberry Finn" thematisiert. Durch einen kompetenzorientierten Zugang zu beiden Medienformen werden die Inhalte erarbeitet und verglichen. Während vordergründig Hör- und Sehkompetenzen geschult werden, werden die Themen mittels Schreibkompetenz vertieft. Diese Unterrichtseinheit zur Lektüre und dem Film "Huckleberry Finn" soll im Sinne des modernen Fremdsprachenunterrichts verschiedene Zugänge zu beiden Medien gewährleisten und somit die Inhalte abwechslungsreich erfassbar und vergleichbar machen. Die ersten beiden Doppelstunden sind durch Arbeitsblätter strukturiert, welche mittels Seh- und Höraufträgen und verschiedenen Fragetechniken, wie beispielsweise true/false statements , multiple choice questions oder Lückentexte, die Inhalte erarbeiten lassen. Die Schülerinnen und Schüler wenden direkt neues Vokabular an, welches durch den Bild- und Tonkontext schnell erfasst werden kann. Neben der Beantwortung ethischer Fragen, die das Thema "slavery" einbeziehen, sollen die Schülerinnen und Schüler die Inhalte des Buches mit denen des Films vergleichen. Außerdem üben sich die Schülerinnen und Schüler im kreativen Schreiben, indem sie eine Filmszene aus Hucks Perspektive weiterschreiben. Neben Expertenfragen kommen help snippets zur Differenzierung zum Einsatz. Des Weiteren trainieren die Schülerinnen und Schüler das Verfassen eines Zeitungsartikels und fassen gesehene Inhalte zusammen. Die Lektüre und der Film "Huckleberry Finn" im Englisch-Unterricht Huckleberry Finn ist ein Literaturklassiker, der neben dem Thema der Sklaverei die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler durch den Protagonisten Huck Finn wiederspiegelt. Beziehungsgefüge zu Eltern oder anderen vertrauten Personen, Freundschaft, Abenteuer und das Erwachsenwerden sind Themen, die die Lektüre in angepasstem Vokabular bietet. Es wird mit folgender Ausgabe der Lektüre gearbeitet: Oxford Bookworms Library: Huckleberry Finn, 2007. (Stage 2, 700 headwords, 6180 words). Außerdem ist der Hörtext der beiliegenden CD entnommen, welcher den Buchtext synchronisiert. Der Film ist eine Walt Disney Produktion und unterscheidet sich inhaltlich in einigen Punkten von der Lektüre. Daher muss die Lehrkraft die jeweiligen Filmszenen inhaltlich kennen. Des Weiteren sollte die Lehrkraft mit den Methoden zur Filmanalyse vertraut sein. Relevant ist, dass neue Lexeme vor dem Sehen erarbeitet werden, die Fragestellungen vor dem Sehen von den Schülerinnen und Schülern gelesen und verstanden werden, beziehungsweise, dass die Lernenden mit der Art der Fragestellungen vertraut gemacht wurden. Zum Einstieg in die Lektüre kann mit der Einheit Huckleberry Finn: kompetenzorientierter Einstieg in die Lektüre der Autorin gearbeitet werden. Vorkenntnisse Grammatikalisch sind die Voraussetzungen gegen Mitte/Ende der 7. Klasse ausreichend, um die Lektüre zu behandeln. Möglicherweise sind die Schülerinnen und Schüler in der 7. Klasse nicht mit dem past progressive vertraut, wenden dies jedoch induktiv und intuitiv mittels der Lektüre an. Die Lektüre bietet den Spielraum, grammatikalische Themen wie reflexive pronouns nochmals aufzuarbeiten. Je nachdem wie schnell die Lektüre behandelt werden soll, könnten Kenntnisse zu "Wie schreibe ich einen Tagebucheintrag?", "Wie erstelle ich eine Mind-Map?", "Wie schreibe ich eine Summary?", oder "Wie schreibe ich einen Zeitungsartikel?" hilfreich sein, sind aber keine Voraussetzung. Zur Filmanalyse sollten die Schülerinnen und Schüler mit der Art der Fragestellungen vertraut sein. Die Methodik zur Filmanalyse kann mithilfe des Films angeeignet werden. Durch zweifaches Schauen einer Szene wird den Schülerinnen und Schüler Druck genommen, schon direkt beim ersten Sehen alles verstehen zu müssen. Durch die Unterstützung der Bilder können auch schwächere Schülerinnen und Schüler profitieren. Didaktische Analyse Das Material ist abwechslungsreich und komplex, was dazu verleitet, zu viel in eine Unterrichtsstunde zu packen, beziehungsweise die Schülerinnen und Schüler unter Zeitdruck durch das Eingreifen des Lehrers voranzutreiben. Daher ist darauf zu achten, dass die Schülerinnen und Schüler die Aufgabenstellungen selbstständig lösen und im Plenum weitere Aspekte zu ihren eigenen hinzufügen können. Es muss nicht jeder Schüler die Musterlösung hervorbringen. Im gemeinsamen Unterrichtsgespräch kann eine Vielzahl an Aspekten gesammelt werden, sodass das Material differenziert eingesetzt werden kann. Hierzu dienen außerdem kleine help snippets , die schwächeren Schülerinnen und Schülern Hinweise zu den Aufgabenstellungen geben. Bei der Filmanalyse ist die Kombination aus Bild und Ton ergänzend und hilft beim Verstehen und Erfassen der Inhalte. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich erst an die Umgangssprache beziehungsweise den amerikanischen Dialekt und die Schnelligkeit gewöhnen. Auch hierzu gibt es genug methodische Unterstützungsmöglichkeiten. Methodische Analyse Um das Verstehen und Erfassen des Filminhaltes zu erleichtern, sollten Szenen zweimal gesehen werden. Zwischen dem ersten und zweiten Sehen sollte den Schülerinnen und Schülern genügend Zeit gegeben werden, sich in Partnerarbeit auszutauschen und die Fragestellungen zu bearbeiten. Ein zweites Sehen dient dazu, fehlende Inhalte zu ergänzen. Ein Vergleichen des Erarbeitetem im Plenum führt zum vollständigen Verständnis der Lernenden und komplettiert deren Ergebnisse. Methodisch ist es wichtig darauf zu achten, dass die Lernenden sich im geschützten Raum zu zweit austauschen können. Dies bietet Sprachanlässe und gibt Sicherheit. Auch zum Einstieg oder in Überleitungen ist es wichtig, genügend Sprachanlässe zu bieten. Neu eingeführte Lexeme sollten daher im Kontext von den Schülerinnen und Schülern selbst angewendet werden. Es eignet sich beispielsweise, die Schülerinnen und Schüler neue Sätze mit den eingeführten Lexemen bilden zu lassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dem Seh-Hörtext Informationen, geben diese mündlich wieder und vergleichen sie miteinander wenden neue Lexeme im Kontext an. verfassen eine individuelle Fortsetzung zur erarbeiteten Szene aus Hucks Perspektive und nehmen darauf Bezug, ob oder wie es Huck und Jim gelingt zu flüchten. verfassen einen eigenen Zeitungsartikel anhand der zuvor erarbeiteten Inhalte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dem Seh-Hörtext mit oder ohne Ton Informationen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten und diskutieren in Partnerarbeit gesehene und gehörte Inhalte, indem sie true/false questions oder multiple choice questions beantworten und miteinander vergleichen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Kassenbon mit Geschichte: Comics aus Einkaufzetteln

Tool-Tipp

Mit der neuen Kassensicherungsverordnung gilt seit dem 1. Januar 2020 auch die Belegausgabepflicht. Über Sinn und Unsinn dieses Gesetzes wird viel diskutiert. Bevor Sie aber den nächsten Kassenzettel direkt in den Mülleimer werfen, schauen Sie doch mal in unserem Fundstück der Woche, was aus einem einfachen Beleg Ihres Einkaufs entstehen kann. ;-)Die Bonpflicht ist derzeit in aller Munde. Viele Kassenzettel wandern direkt in den Müll. Wir haben stattdessen mal geschaut, ob uns das Netz Ideen zur Verwertung liefert und sind auf eine Website gestoßen, die künstlerisches Upcycling vorschlägt: Zeig mir, was du kaufst, und ich mache eine Geschichte draus – hat sich anscheinend der Illustrator Jan Uhing gedacht. Das Ergebnis: witzige Comics mit Persönlichkeit. Jan Uhing und seine befreundeten Künstlerinnen und Künstler sammeln, was andere nach dem erledigten Einkauf wegschmeißen oder im Einkaufswagen liegen lassen: Sie machen Kunst aus Einkaufs- und Kassenzetteln. Sie stellen sich vor, wie die Person wohl aussieht, die neben Hackfleisch, Diätschokolade, Obst und Chips eingekauft hat, und erwecken diese in einem witzigen Comic zum Leben. Auf der Foto-Plattform Flickr können Sie sich die originellen Bilder anschauen und selbst mitzeichnen. Werden Sie also kreativ, sammeln Sie die Kassenbons Ihrer Kolleginnen und Kollegen oder machen Sie die Einkaufszettel Ihrer Lernenden doch einmal zum Thema in Ihrem Kunstunterricht. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. ;-) Viel Spaß beim Stöbern!

  • Kunst

Radiowellen: Kommunikation über Radio

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit untersuchen die Schülerinnen und Schüler, wie Radiowellen in Kommunikationssystemen verwendet werden und verstehen, wie diese im Rahmen eines CanSat Projekts eingesetzt werden können. Zuvor müssen sie allerdings die unterschiedlichen Arten und wichtigsten Eigenschaften von Radiowellen sowie deren Verortung im elektromagnetischen Spektrum begreifen.In den sechs Übungen dieser Lerneinheit erfahren die Lernenden, welche unterschiedlichen Arten von Radiowellen es gibt und welche unterschiedlichen Funktionen und Anwendungen diese haben. Die Schülerinnen und Schüler verstehen, wie Alltagsgeräte wie Smartphones, Router und Satelliten, mithilfe der Datenübertragung von Radiowellen, funktionieren. Zuvor wird in die wichtigsten Eigenschaften von Radiowellen sowie deren Verortung im elektromagnetischen Spektrum eingeführt. Um den Lernenden die Inhalte anschaulicher zu machen, wird im Rahmen eines einfach gehaltenen Projekts der praktische Ablauf dargestellt. Die Unterrichtseinheit wurde im Rahmen der Projekte ESERO Germany und "Columbus Eye - Live-Bilder von der ISS im Schulunterricht" an der Ruhr-Universität Bochum entwickelt. Radiowellen sind für die Funktion von vielen Alltagsgeräten notwendig. Sie sind ein Mittel, um Informationen übertragen zu können und zu verarbeiten. Diese Übungsreihe veranschaulicht den Lernenden, wie Radiowellen in Kommunikationssystemen verwendet werden. Als praktisches Beispiel dient hierfür das CanSat Projekt. Bei dem CanSat handelt es sich um einen "Satelliten" in der Größe einer Steckdose, der mehrere hundert Meter in die Luft geschossen wird und dann an einem Fallschirm zu Boden sinkt. Alle Daten, die für das wissenschaftliche Experiment notwendig sind, werden mittels Radiowellen von CanSat an die Bodenkontrollstation geschickt. Des Weiteren wird von den Schülerinnen und Schülern durch einen eigens geschriebenen Quelltext die Radiokommunikation erprobt und demonstriert. Altersgruppe: 14 bis 20 Jahre Unterrichtsfach: Naturwissenschaften (Physik, Elektronik, Technik) Schwierigkeitsgrad: Mittel Benötigte Zeit: 3 Unterrichtsstunden Die Schülerinnen und Schüler erwerben Grundlagenwissen über Wellen und das elektromagnetische Spektrum. verstehen, wie Modulation funktioniert und warum sie für die Übertragung von Informationen notwendig ist. verstehen die Zusammenhänge zwischen Frequenz, Wellenlänge und Funkwellenausbreitung. erlernen die für einen Kommunikationsprozess notwendigen Elemente zu identifizieren. sind in der Lage, zwischen unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen zu unterscheiden. programmieren ihre eigenen Radiomodule. bauen eine eigene Antenne und empfangen mit ihrer Hilfe Informationen.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Haben oder Sein: Achtsamkeit im Schulalltag

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit zum Thema Haben oder Sein reflektieren die Lernenden auf einer Suche nach dem Sinn ihren Bezug zu sich und der Welt, hinterfragen das Streben nach Besitz und Konsum und führen zur Achtsamkeit im Schulalltag eine Körperübung durch. Dieses Unterrichtsmaterial ergänzt und aktualisiert die Theorie von Erich Fromm um Ansätze der klassischen Ethik und aus neueren Humanwissenschaften. Fromm stellte 1976 die Hypothese auf, dass die moderne Technik keine menschlichen Probleme gelöst, sie sogar eher verschärft habe. Dabei leitete ihn der Topos menschlicher Sinnsuche, der andere Bedingungen benötige als Komfortvergrößerung. Als einer der ersten westlichen Schriftsteller verwies er auf die buddhistische Achtsamkeitspraxis und verband sie mit westlicher Kontemplation. Auch wenn seine Prämissen und Konklusionen durchaus angreifbar sind, können ausgewählte Gedanken die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II im Unterricht zur eigenen Reflexion über ihren Bezug zu sich und der Welt anregen und mit Kompetenz fördernden Übungen vertieft werden. Dabei geht es im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung neben dem Bewusstsein für den eigenen Körper auch darum, das Streben nach Shopping und Konsum zu hinterfragen. Ein wesentlicher Bestandteil der Einheit besteht in der Erarbeitung der Begriffe Haben und Sein. Die Lernenden untersuchen dazu die Begriffe in konkreten Kommunikationskontexten mit dem Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun, bevor sie die etymologische Bedeutung sowie den Rahmen der antiken Philosophie ergänzen. Das Thema "Haben oder Sein" im Unterricht Eine umfassende Auseinandersetzung mit den Begriffen Haben und Sein , so wie sie den westlichen Sprachgebrauch bestimmen, verweist auf die Notwendigkeit, Besitz und Autonomie unter ethischen Gesichtspunkten zu betrachten, sollte die These stimmen, dass Konzentration auf Besitz langfristig zerstörerisch wirkt. Die buddhistische Achtsamkeitspraxis bietet ein Modell, das auf die Linderung von Leid abzielt, indem dem blinden Agieren und Reagieren wohlwollendes Beobachten gegenüber gestellt wird. Vorkenntnisse Kenntnisse der Gefühlsethik, wie von Arthur Schopenhauer vertreten, wären für die Erarbeitung im Unterricht hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Die durchführende Lehrkraft sollte Grundkenntnisse zum Thema Achtsamkeit haben. Didaktische Analyse Mit diesem Unterrichtsmaterial können die Lernenden erkennen, dass Menschen zu mehr Autonomie, die auch ethisches Verhalten beinhaltet, als üblicherweise angenommen fähig sind. Schwierig ist die Konsequenz aus der buddhistischen Praxis, dass Autonomie im Körper entsteht, während im Schulalltag der Körper eher zweitrangig ist. Methodische Analyse Dieser Schwierigkeit versucht die Unterrichtseinheit zu begegnen, indem sie eine auch für den Schulalltag geeignete Körperübung anbietet. Der praktische Wert von Achtsamkeit im Schulalltag ist inzwischen unbestritten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Begriffe Haben und Sein in konkreten Kommunikationskontexten anhand des Modells von Schulz von Thun. hinterfragen das Streben nach mehr Besitz. erlernen Grundzüge wissenschaftlichen Arbeitens und verbinden theoretische Konzepte mit praktischer Erfahrung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mithilfe des Padlets kollaborativ. erarbeiten sich Texte sowie eigene Standpunkte anhand von Fragen. fassen Arbeitsergebnisse mit Powerpoint zusammen Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Team kooperativ zusammen. gehen akzeptierend mit einer praktischen Körperübung um. Bonder, Nilton (1999): "Die Kabbala des Geldes", Bern. Fromm, Erich (1990): "Haben oder Sein", Stuttgart. Kaltwasser, Vera (2009): "Achtsamkeit in der Schule", Weinheim und Basel. Roth, Gerhard (2016): "Coaching, Beratung und Gehirn", Stuttgart. Singer, Wolf und Ricard, Mathieu (2018): "Jenseits des Selbst", Berlin. Spinoza (2010): "Ethik", Stuttgart.

  • Religion / Ethik / Pädagogik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Buschfeuer in Australien: Koalas und Kängurus in Gefahr

Kopiervorlage

Das Unterrichtsmaterial zum Thema Buschfeuer in Australien beleuchtet die Gefahren für australische Tiere wie Koalabär und Känguru durch Waldbrände als Folge des Klimawandels.Jahr für Jahr verwüsten Buschfeuer weite Teile Australiens, was für die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt verheerende Auswirkungen hat. Unzählige Tiere leiden unter den Flammen und sterben im Feuer oder verdursten. Warum die Wälder in Down Under im Sommer brennen erarbeiten die Lernenden in Grundlagen mit diesen Arbeitsblättern. Während wir hier im Winter frieren, steigen die Temperaturen auf dem australischen Kontinent rasant an. Regen ist oft lange nicht in Sicht. Über die monatelangen Buschbrände wird auch in Deutschland verstärkt berichtet, um auf die Folgen von Klimawandel und die Bedeutung von Umweltschutz aufmerksam zu machen. Auch viele Kinder sehen Bilder von verletzten Koalas, Kängurus, Dingos und Wombats und fragen sich, wie es zu dieser Katastrophe kommen kann. Dieses Unterrichtsmaterial hilft dabei, die Lernenden für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Natur und Umwelt zu sensibilisieren und vermittelt gleichzeitig landeskundliches Wissen über Australien. Die Schülerinnen und Schüler werden dazu angeregt, über die Tiere im Kontinent im Atlas oder im Internet zu recherchieren und damit den Lebensraum der Beuteltiere zu erkunden. Darüber hinaus stellen sie einen persönlichen Bezug zum Thema Waldbrand als Naturkatastrophe her, indem sie auch über die Trockenheit in unseren Wäldern in den vergangenen Sommermonaten sprechen und damit die Problematik auf ihre eigene Lebenswelt übertragen. Aktuelle Nachrichten der Welt im Unterricht ausgewählt bereits in der Grundschule zu lesen und zu besprechen ist für die Lernenden in besonderer Weise motivierend und schult das Allgemeinwissen. Im Fach Sachunterricht oder aber auch fächerübergreifend zum Beispiel in Lesen und Schreiben erfahren die Schülerinnen und Schüler dabei, welche einheimischen Wildtiere in Australien leben und gefährdet sind.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Differentialgleichungen mit Ableitungsübungen für den Mathe-Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Einheit "Differentialgleichungen" betrachten und interpretieren die Lernenden die Zusammenhänge zwischen Werten und deren Veränderungen in Gleichungen. Bei den aufzustellenden Funktionstermen und Übungsaufgaben stehen Bezüge zur Realität im Mittelpunkt, um Ableitungsregeln zu üben und die Bedeutung von Ableitungen besser zu verstehen."Ableiten geht doch nach Schema F!" — Schnell wird beim Ableiten von Funktionen in den Hintergrund gestellt, welche Bedeutung die Ableitung einer Funktion besitzt. Diese Veränderung von Werten findet eine große Bedeutung im Zusammenhang mit Differentialgleichungen, die eine Verbindung zwischen Funktionen und deren Ableitungen herstellen. Und das häufig in einem Kontext, den Schülerinnen und Schüler auch aus ihrer Erfahrungswelt in anderem Zusammenhang kennen. Ein wichtiger Aspekt sind hier Zunahmen und Abnahmen, die im Unterricht meist nur eine Anwendung bei linearer und exponentieller Veränderung finden können. Mit einfachen Differentialgleichungen lassen sich aber auch andere Veränderungen betrachten. Umfangreiches Wiederholen wird durch Betrachtungen zum Aufstellen unter anderem von Regressionsgeraden, Umgang mit einer Tabellenkalkulation und Grenzwerten abgeschlossen. Das Thema Differentialgleichungen im Unterricht Die Kenntnis von Ableitungsregeln und deren Anwendungen stellt ein wichtiges Fundament der Infinitesimalrechnung dar. Übungsanwendungen im Zusammenhang mit realen Bezügen sollen in der Unterrichtseinheit dazu dienen, Regeln zu üben und die Bedeutung von Ableitungen besseren zu verstehen. Aspekte über dieses Ableiten hinaus (zum Beispiel Lösen von Gleichungssystemen, Aufstellen von Funktionstermen) runden die Einheit ab. Vorkenntnisse Die Ableitungsregeln werden teilweise kurz wiederholt. Ein Erarbeiten der Regeln findet nicht statt, sodass diese als Voraussetzungen gelten. Ein sicherer Umgang mit Termen und dem Lösen von Gleichungssystemen wird geübt. Beim Auswerten von Daten sind Kenntnisse einer Tabellenkalkulation nötig. Didaktisch-methodische Analyse "Steigung einer Funktion" – Das ist die häufigste Antwort von Lernenden auf die Frage, worin die Bedeutung der Ableitung besteht. Allerdings beschreiben Funktionen häufig reale Zusammenhänge. Und bei diesen realen Gegebenheiten ist der Aspekt, dass die Ableitung die Veränderung einer Größe beschreibt, für den Schüler oder die Schülerin sehr verständlich. Der Begriff hat hier einen viel engeren Bezug zu der Erfahrungswelt. In Differentialgleichungen werden Zusammenhänge zwischen Werten und deren Veränderungen in Gleichungen beschrieben. Die Übungen sind neben dem Abarbeiten von Ableitungsregeln darauf ausgelegt, dass oft die Interpretation der Gleichung wichtig ist. Es erfolgt kein Erarbeiten von Lösungsverfahren für Differentialgleichungen (oder spezielle Integrationsverfahren, nur ein Einblick in partielle Integration und Integration durch Substitution). Neben Ableitungsübungen finden auch Anwendungen zum Anpassen von Vorschriften statt. Abhängig vom Umfang der Wiederholungen können auch nur einzelne Arbeitsblätter für den Unterricht herangezogen werden. Die Unterlagen eignen sich auch für ein Selbststudium. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler argumentieren mathematisch (K1). lösen Probleme mathematisch (K2). modellieren mathematisch (K3). gehen mit symbolischen, formalen und technischen Elementen der Mathematik um (K5). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden sicherer im Umgang mit einer Tabellenkalkulation (bei Bearbeitung der Aspekte zu Bevölkerungszahlen zur Anpassung von Funktionen). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen sich in die Gruppenarbeit ein (etwa zur Erarbeitung und Vorstellung von Inhalten). werten Daten kritisch aus. fragen andere nach Hilfe und/oder geben anderen Hilfeleistung.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe II

Für das reale Leben gibt es keine App

Tool-Tipp

Mittlerweile gibt es für fast alles eine App. Aber auch nur fast – zum Glück! Genau diese besonderen Lebensereignisse, die nicht im App Store erhältlich sind, zeigen die Fotos der Kampagne "Not on App Store" in unserem Fundstück der Woche.Das Smartphone ist für viele Menschen zum geliebten Lebensbegleiter geworden. Rund um die Uhr sind wir erreichbar und mit unseren Freunden, Familien oder Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt verbunden. Noch dazu weiß unser Handy dank unzähliger Apps fast immer Rat und man will es eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Doch das wirklich Wichtige im Leben entdecken wir immer noch ohne App: Frühlingsgefühle, der Geschmack des liebevoll von der Mutter selbstgebackenen Kuchens, spielende Kinder, Sonnenuntergänge, ein Lächeln oder gar Freudentränen sind nicht käuflich. Die Kampagne "Not available on the App Store" teilt Fotos besonderer Dinge. All diese Momentaufnahmen tragen den Sticker "Nicht erhältlich im App Store". Sie machen darauf aufmerksam, dass es sich lohnt, vom Smartphone aufzuschauen. Nur so kann man seinem Gegenüber direkt in die Augen blicken oder die Sonnenstrahlen im Gesicht spüren. Schauen Sie doch auch mal in unserem Fundstück der Woche nach, was andere Personen für unkäuflich halten. Nach dem kurzen Blick ins Internet raten wir übrigens zu einem Spaziergang ohne digitale Begleiter. Und halten Sie immer schön die Augen offen. ;-)

  • Fächerübergreifend

AstroFarmer: die Wachstumsbedingungen von Pflanzen erforschen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erforschen die Schülerinnen und Schüler, wie die Luft, das Wasser, die Erde, die Temperatur und der Zugang zu Nährstoffen das Wachstum von Pflanzen beeinflussen. Die verschiedenen Faktoren werden anschließend auf das Wachstumsverhalten von Pflanzen im Weltall übertragen. In den sechs Übungen dieser Lerneinheit erforschen die Lernenden, welche verschiedenen Faktoren das Wachstum von Pflanzen beeinflussen. Die Schülerinnen und Schüler entdecken, dass Pflanzen Luft, Licht, Wasser, Nährstoffe und gleichbleibende Temperaturen benötigen, um wachsen zu können. Sie werden beobachten, was mit Pflanzen passiert, wenn einige dieser Faktoren variieren. Um die Mechanismen hinter dem Pflanzenwachstum und die biologischen Abläufe besser verstehen zu können und für die Lernenden anschaulicher zu machen, werden einfach gehaltene Versuche durchgeführt. Abschließend übertragen sie das Erlernte dann auf die Kultivierung von Pflanzen im All. Die Unterrichtseinheit wurde im Rahmen der Projekte ESERO Germany und "Columbus Eye - Live-Bilder von der ISS im Schulunterricht" an der Ruhr-Universität Bochum entwickelt. Pflanzen sind für die Ökosysteme unserer Erde wichtig. Sie sind eine Nahrungsquelle für Tiere und wandeln bei der Photosynthese Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff um. Diese Übungsreihe veranschaulicht den Lernenden, was Pflanzen benötigen, um zu überleben und gesund zu sein. Die Hauptfaktoren Zugang zu Luft, Licht, Wasser, Nährstoffen, eine passende und nicht zu stark schwankende Temperatur werden in verschiedenen Experimenten selbst ermittelt. Des Weiteren werden die eigenen, gesammelten Messwerte und Erfahrungen anschließend zusammengefasst und auf die wichtigsten Voraussetzungen für ein Pflanzenwachstum auf dem Mond übertragen. Die Unterrichtseinheit kann im Klassenzimmer über einen längeren Zeitraum durchgeführt und immer wieder in den Unterricht eingebaut werden. Aufgrund der Wachstumszeit der Pflanzen bietet es sich an, in regelmäßigen Abständen auf das Projekt im Unterricht zu verweisen. Altersgruppe: 8 bis 12 Jahre Unterrichtsfach: Naturwissenschaften (Sachunterricht, Biologie, NAWI) Schwierigkeitsgrad: Mittel Benötigte Zeit: 3 bis 4 Unterrichtsstunden Benötigte Materialien: Kresse-Samen, Radieschen-Samen, Blumen mit weißen Blüten Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass Pflanzen Wasser, Licht, Luft, Nährstoffe und passende Temperaturen benötigen, um zu wachsen. verstehen, dass die Umwelt sich verändern und gefährlich für lebendige Organismen werden kann. lernen, dass es möglich ist, Pflanzen ohne Erde anzubauen. führen einfache Tests beziehungsweise Experimente genau durch. erkennen Variablen und ändern diese bei Bedarf. interpretieren Beobachtungen und leiten Ergebnisse aus ihnen ab. lösen Probleme alleine oder in der Gruppe.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie
  • Primarstufe, Sekundarstufe I
ANZEIGE