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Abraham - eine biblische Lesereise

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit "Abraham – eine biblische Lesereise" werden Schülerinnen und Schüler mithilfe ausgesuchter Bibelstellen aus dem Alten Testament durch das Leben Abrahams, des Stammvaters der Israeliten, geführt. Die Lernenden üben sich darin, Bibelstellen online in einer Bibelausgabe aufzurufen und dabei auch idealerweise verschiedene Bibelausgaben zu rezipieren (angegeben werden sowohl die Bibelstellen der Einheitsübersetzung wie auch der Luther-Bibel). Ziel der Unterrichtseinheit ist es, den Kindern einen inhaltlichen Überblick über wichtige Stationen im Leben Abrahams zu geben, wie sie die Bibel benennt, und diese Inhalte über kindgerechte, knappe Interpretationen zusätzlich zu erläutern. Interaktive Aufgaben mit der Aufforderung zur Arbeit am Bibeltext motivieren dazu, sich tiefergehend mit einzelnen Bibelstellen auseinanderzusetzen - dies kann für eine längere Unterrichtssequenz chronologisch, für einen gekürzten und aufgelockerten Ansatz in arbeitsteiliger Gruppenarbeit mit anschließender Präsentation im Plenum des Kurses geschehen. Hierfür wäre es sinnvoll, vorab den Inhalt der gesamten Abraham-Geschichte zu vermitteln, beispielsweise über eine Filmrezeption oder anhand des Vorwissens der Lernenden aus dem Grundschulbereich (zum Beispiel mithilfe der Präsentation der Überschriften der Arbeitsblätter 1 bis 9). Denkbar wäre es auch, alle Lernenden (wie bei der Gruppenarbeit) verpflichtend alle Bibelstellen chronologisch lesen zu lassen (gegebenenfalls laut im Plenum), aber nur in einer begrenzten Auswahl die Aufgaben hierzu lösen zu lassen (zum Beispiel mindestens drei in freier Auswahl). Im folgenden Unterrichtsvorschlag wird die chronologische Arbeit vorgestellt, bei der alle Lernenden in Kleingruppen am Computer sich in einer Einzelstunde mit einer Bibelstelle beschäftigen und diese abschließend gemeinsam im Plenum auswerten. Die Lernenden haben in der Regel Vorkenntnisse zum Leben Abrahams aus ihrem Religionsunterricht in der Grundschule. Zur Auffrischung dieses Wissens und zur Vorentlastung der weiterführenden Arbeit sollten die Kenntnisse eingebracht werden, beispielsweise durch eine verzögerte Tafelanschrift der Lehrkraft. Anhand der Überschriften der Arbeitsblätter 1 bis 9 kann das Leben Abrahams chronologisch nachvollzogen werden. In lernschwächeren Lerngruppen könnte zudem eine Filmrezeption am Anfang der Sequenz den Inhalt grob sichern. Die weitere Arbeit fordert neben den inhaltlichen auch die methodischen Kenntnisse der Lernenden am Computer. Die Arbeitsaufträge sind bewusst einfach gehalten und erklären in kurzer Form die notwendigen Schritte der Textverarbeitung. Hatten die Schülerinnen und Schüler eine obligatorische Einführung in die Textverarbeitung, wie sie an den meisten Schulen im Laufe des Jahrgangs 5 üblich ist, sollten sie die Aufgaben leicht bewältigen können. Ansonsten ist, wie erwähnt, eine Einführung im Plenum am Lehrercomputer (über Beamer) mit der Lerngruppe vor dem Start der Gruppenarbeit sinnvoll. Auf die Bibelstellen bezogen fordert das Material dazu auf, durchaus verschiedene Bibelausgaben beziehungsweise -übersetzungen zu recherchieren, wie sie beispielsweise über www.bibel-online.net angeboten werden. Die Schülerinnen und Schüler erproben so spielerisch die unterschiedlichen Bibelausgaben - von textnah bis "modern". Lernschwächere Lerngruppen könnten, nach einer Vereinbarung mit der Lehrkraft, beispielsweise auch nur auf die "Gute Nachricht" zugreifen. Die weiterführenden Informationstexte zu den Bibelstellen helfen, das Gelesene besser und tiefergehend zu verstehen. Informationen zum "Sitz im Leben" der Geschehnisse sollen insoweit gesichert werden, als dass sie den Lernenden im Besonderen aufgefallen sind. Am Ende der Sequenz steht die Präsentation aller Ergebnisse, zum Beispiel durch exemplarische Visualisierung je einer Schüler-Arbeitsgruppen-Arbeit am PC der Lehrkraft. Gute Ergebnisse aller Stationen könnten zuletzt in einem Gesamtdokument gesichert und allen Lernenden zur Verfügung gestellt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich den Inhalt der Abraham-Geschichten, indem sie sich die biblischen Texte produktionsorientiert erschließen. finden selbstständig Bibelstellen auf. Dort identifizieren und markieren sie zentrale Informationen mit religiös relevanter Thematik. erzählen Geschichten anschaulich nach, auch unter Berücksichtigung des Wechsels von Figurenperspektiven. fassen altersangemessene, religiös relevante Texte und andere Materialien in mündlicher und schriftlicher Form zusammen und erläutern sie. setzen religiöse Texte gestalterisch in verschiedenen Ausdrucksformen um. identifizieren biblische Erzählungen als literarische Texte und Glaubenszeugnisse und analysieren sie in Grundzügen auch unter Berücksichtigung der jeweiligen biblischen Lebenswelt. zeigen an exemplarischen Geschichten des Alten und Neuen Testaments deren bleibende Bedeutung auf. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben und vertiefen Grundkenntnisse in der Textverarbeitung und der Internetrecherche, indem sie anhand von Arbeitsblättern und kleinschrittigen Arbeitsaufträgen Texte in Word erstellen. Hierzu müssen sie Bibeltexte aufrufen, kopieren und in einem neuen Dokument abspeichern, eigene Texte erstellen und abspeichern, Dokumente bearbeiten und abspeichern, Bilder kopieren und in ein Dokument einfügen, die Quellen angeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begründen in elementarer Form eigene Standpunkte zu menschlichen Verhaltensweisen sowie religiösen und ethischen Fragen. nehmen ansatzweise die Perspektive anderer ein. organisieren für einen begrenzten Zeitraum die Arbeitsprozesse in einer Kleingruppe

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Incredibox: Gründen Sie Ihre eigene Beatbox-Band

Tool-Tipp

Musik machen kann jeder und seine eigene Band zusammenstellen erst recht - zumindest mit den nötigen Hilfsmitteln aus dem Internet. Mit Incredibox gestalten Sie Ihre eigene Beatbox-Band und tolle Sounds.

  • Musik

Cartoon der Woche: Für die Ewigkeit

Cartoon

Es heißt, nichts währt ewig. Außer vielleicht das Himmelreich und die Daten und Inhalte im Internet. Diese Gemeinsamkeit kann durchaus nützlich sein ;-)Bei Teddy Tietz handelt es sich um das Cartoonisten-Duo Teddy Reich und Carsten Tietz, die sich die Arbeit sowohl des Gagschreibens als auch des Zeichnens redlich teilen.

  • Fächerübergreifend

Immigration to the UK: The "Empire Windrush"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtsstunde zum Thema "Immigration to the UK" lernen die Schülerinnen und Schüler die Geschichte der Einwanderer auf dem Schiff "Empire Windrush" kennen, das die erste große Gruppe postkolonialer Einwanderer nach Großbritannien brachte. Mithilfe mehrerer kürzerer Texte werden Gründe, Hoffnungen und Ängste der ersten jamaikanischen Einwanderer im Vereinigten Königreich erarbeitet.Während Ellis Island, die Statue of Liberty und New York sofort mit der Thematik "Immigration" verbunden werden, dürfte das Schiff "Empire Windrush" weitgehend unbekannt sein. Dennoch markiert es den Beginn einer Welle postkolonialer Einwanderung von Jamaika nach England: Karibische Einwanderer aus den ehemaligen britischen Kolonien wurden nach dem zweiten Weltkrieg ins Land geholt, um den englischen Arbeitsmarkt zu unterstützen. In einer Leseverstehensübung erfahren die Lernenden mehr über die Motive und das Leben der ersten Einwanderer von der "Empire Windrush". Gleichzeitig enthält die Stunde immer wieder intensive Kommunikationsphasen, in denen sich die Lernenden in die Rollen der Auswanderer versetzen. In leistungsstarken Klassen bietet sich ein Transfer zur Einwanderungspolitik der Bundesrepublik Deutschland im 20. Jahrhundert an. Vorkenntnisse Hilfreich für die Stunde ist es, wenn die Schülerinnen und Schüler in den Fächern Geschichte oder Deutsch bereits über die Einwanderungspolitik der Bundesregierung gesprochen haben. So können eher Zusammenhänge zwischen den ersten Gastarbeitern aus der Türkei und den Einwanderern auf der "Empire Windrush" hergestellt werden. Dies ist aber nicht zwingend nötig. Für die Zusatzaufgabe (Arbeitsblatt 3, Hörverstehensaufgabe 2d) sind gute Listening Skills nötig, da es sich um ein Tondokument handelt, welches nicht leicht zu verstehen ist. Differenzierung nach Niveau und Motivation Die Kommunikationsphase (Arbeitsblatt 2, Aufgabe 1) kann je nach Motivation der Klasse eher kurz gehalten oder aber auch sehr ausführlich gestaltet werden. In leistungsschwächeren Klassen kann es hilfreich sein, wenn die Lehrkraft zunächst einige Ideen zur Rollengestaltung präsentiert oder gemeinsam mit der Klasse erarbeitet. Die Hörverstehensaufgabe 2d (Arbeitsblatt 3) ist sehr kurz gehalten und inhaltlich nicht leicht zu verstehen. Bei leistungsschwächeren Klassen empfiehlt es sich, diese Aufgabe eventuell sogar ganz wegzulassen. In leistungsstärkeren Klassen kann anstelle des angegebenen Ausschnitts aus dem Video das Gesamtvideo über die "Empire Windrush" gezeigt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen aus unterschiedlichen Textsorten Informationen zur "Empire Windrush" und geben diese wieder. erfahren in einem Original-Hördokument Gründe, warum viele Jamaikaner ab der Mitte des 20. Jahrhunderts nach England auswanderten. wiederholen und üben typischen Wortschatz zur Thematik "Einwanderung". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit authentischen Lesetexten und audiovisuellen Materialien. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler finden mögliche Gründe, das eigene Land zu verlassen und verbalisieren diese in einem Rollenspiel. halten am Ende der Stunde ein Kurzreferat (One-minute-presentation) über den Einwanderer Sam King und das Schiff "Empire Windrush".

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Back to school – a motivational start

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit "Back to school" motiviert zum Schuljahresanfang! Die Schülerinnen und Schüler arbeiten spielerisch und kreativ mit motivierenden Zitaten, wobei sowohl sprachliche als auch inhaltliche Aspekte zum Tragen kommen. Motivationssprüche schreiben wir uns an die Wand, in Hausaufgabenhefte, pinnen sie auf Pinterest oder posten sie auf Facebook, Instagram und Co. Manche Motivationssprüche tätowieren wir uns sogar unter die Haut, und so begleiten sie uns ein Leben lang. Im Unterricht können motivierende Zitate ebenfalls eine Bereicherung sein. Sie inspirieren nicht nur zum Schulstart , sondern liefern durch ihren persönlichen Charakter subjektive Sprechanlässe für den Fremdsprachen-Unterricht . In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Lernenden mit unterschiedlichen englischsprachigen Sprüchen und Zitaten, die alle einen motivierenden Charakter haben. Sie sollen die Schülerinnen und Schüler zum Schulstart beflügeln und sie durch das neue Schuljahr begleiten. In einem Zitate-Puzzle lernen sie zunächst verschiedene Sprüche kennen, bevor sie in kreativer Weise damit weiterarbeiten und je nach Sprachniveau ihre eigenen Motivationssprüche kreieren (analog oder digital) und vorstellen. Mithilfe von Bildern verbinden die Lernenden Stimmungen und Lebenssituationen mit den erarbeiteten Sprüchen. Die Unterrichtseinheit "Back to school" eignet sich besonders gut zum Einsatz zu Schuljahresbeginn, kann prinzipiell aber zu jeder Zeit im Schuljahr verwendet werden, besonders, wenn ihre Klasse einen Motivationskick nötig hat. Sie eignet sich auch gut für Vertretungsstunden . Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten die Bereitschaft mitbringen, kreativ mit Sprache umzugehen. Es ist sicherlich hilfreich, wenn sie bereits mit kreativen Methoden im Englisch-Unterricht vertraut sind und keine Scheu haben, sich abseits von Grammatik und reinen Wortschatzübungen auszudrücken. Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit "Back to school – a motivational start" ermutigt die Schülerinnen und Schüler, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken. Rund um die motivierenden Zitate liefert sie viele Sprechanlässe. Besonders Lerngruppen, die sich im Fremdsprachen-Unterricht nur zögerlich äußern und sich nicht trauen, frei zu sprechen, können mit dieser Unterrichtseinheit gefördert werden. In kreativen Aufgaben widmen sich die Lernenden englischsprachigen Zitaten und untersuchen diese sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Dabei werden sie immer wieder aufgefordert, ihre Entscheidungen und Ideen auch zu versprachlichen. Darüber hinaus dürfen die Schülerinnen und Schüler sich persönlich in den Unterricht einbringen: Ihre Gedanken, Gefühle, Ideen und Erfahrungen werden wertgeschätzt. Die Unterrichtsstunde ist im ständigen Wechsel zwischen Einzel- beziehungsweise Partnerarbeit und Aktivitäten, in denen die Lernenden sich in der Gruppe oder im gesamten Klassenverband ausdrücken, angelegt. Durch die Arbeit in Teams oder Kleingruppen wird nicht nur der Sprechanteil aller Schülerinnen und Schüler erhöht. Die Lernenden bauen auch Hemmungen ab, sich in der Fremdsprache zu äußern, wenn sie dies zunächst im Rahmen der Gruppenarbeit tun dürfen. Neben den sprachlichen und affektiven Kompetenzen, die in dieser Unterrichtseinheit gefördert werden, wird nebenbei auch Wortschatz-Arbeit geleistet. Die authentischen englischsprachigen Zitate enthalten mitunter Vokabular, das die Schülerinnen und Schüler noch nicht kennen. Dies kann entweder durch unterschiedliche Worterschließungsstrategien oder auch mithilfe der "word banks" erarbeitet werden. Die kreative Arbeit mit den Zitaten erfordert eine Anwendung des neuen Vokabulars. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler drücken sich frei in der Fremdsprache aus. erarbeiten neuen Wortschatz und wenden diesen aktiv an. wenden Sprache kreativ an und produzieren eigene Kurztexte. erläutern eigene Gedanken, Gefühle, Ideen, Bilder und Assoziationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, Wörter und Bilder kreativ zu verbinden und eigene Gedanken visuell umzusetzen. lernen Zitate als Kurzform von Literatur kennen und produzieren eigene Texte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen eigene Gedanken in Klein- und Großgruppen aus. lernen, eigene Ideen zu verbalisieren und zu präsentieren. schätzen die Beiträge ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler wert.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Cartoon der Woche: Nobelpreis in Chemie

Cartoon

Den Nobelpreis bekommt der Chemiker, der im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht hat. Unser Cartoon der Woche zeigt, dass dies natürlich Ansichtssache ist und nicht jeder dieselben Kriterien für die Entscheidung heranzieht. ;-)

  • Fächerübergreifend

Leben und Tod: Die fünf Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Leben und Tod" konfrontiert die Schülerinnen und Schüler mit dem Prozess des Sterbens. Ausgehend von eigenen Gefühlen zu einem Bild erkennen sie, dass Sterben in Phasen abläuft, und begegnen so den von Elisabeth Kübler-Ross festgestellten Sterbephasen.Über den Tod und das Sterben zu reden, die eigene Vergänglichkeit erkennen und letztlich den Prozess des Sterbens als etwas Natürliches wahrzunehmen ist für Erwachsene schon eine Herausforderung. Wie viel schwerer muss es für Jugendliche sein, sich auf ein Thema einzulassen, welches scheinbar nichts mit Ihnen zu tun hat und sie doch irgendwann einmal einholt. Mithilfe des Bildes einer verwelkenden Blume erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass Veränderungsprozesse normal sind, und dass auch der Prozess des Sterbens sowohl etwas Natürliches wie auch Unausweichliches ist. Die fünf Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross werden anhand von Beispielen erarbeitet und reflektiert. Kübler-Ross war hier federführend im Feld der Sterbeforschung (Thanatologie). Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler setzen sich anhand des Unterrichtsmateriales mit dem Prozess des Sterbens auseinander. Sie erkennen, ähnlich wie Kübler-Ross selbst, Muster darin und lernen, diese nachzuvollziehen. Ausgehend vom Bild der Blume begreifen sie, dass der Tod etwas ganz Natürliches und zum Leben gehörendes ist. Methodische Analyse Sensible Themen wie der Tod können immer auch emotional werden. Im Vorfeld ist eventuell abzuklären, inwieweit es in der Klasse Schülerinnen und Schüler gibt, die im engeren Freundes- und Familienkreis Todesfälle hatten. Die kreative Weiterführung klappt nur dann, wenn die Lernenden sich auf das Thema einlassen. Auch der angedachte Sitzkreis im Anschluss erfordert ein gutes Lehrer-Schüler Verhältnis, um fruchtbar zu sein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass der Sterbeprozess etwas sehr Natürliches ist. erfahren mehr über das Leben und Werk von Elisabeth Kübler-Ross. erarbeiten an einem fiktiven Beispiel die fünf Sterbephasen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, aus zwei unterschiedlichen aber ähnlichen Texten Informationen zu entnehmen und diese zusammenzuführen. arbeiten intensiv mit einem längeren zusammenhängenden Text und entnehmen diesem Informationen, die sie wiederum strukturiert festhalten. setzen kognitives Wissen kreativ in selbstgemalten Bildern um und führen es so auf die Ebene der Gefühle und Emotionen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich in einem Schreibgespräch über ein emotionales Thema aus und lernen so, Meinungen stehen zu lassen und zu akzeptieren. Lernen, über Gefühle zu reden und diese auch in einer Gruppe zu formulieren. verlieren die Scheu, sich über Tabuthemen wie "Leben und Tod" oder "Sterben" auszutauschen.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Digitale Schnitzeljagd zum Größenbereich "Längen"

Unterrichtseinheit

In dieser digitalen Schnitzeljagd für den Mathematik-Unterricht in der Grundschule erkunden die Lernenden das schulische Umfeld und vertiefen den Größenbereich "Längen".Actionbound ist eine internetbasierte Anwendung zum Erstellen von digitalen Schnitzeljagden, die man für verschiedene Themen nutzen kann. Es bietet sich an, die nähere Umgebung - wie zum Beispiel den Klassenraum, das Schulgebäude oder den Pausenhof - zu erkunden.Diese digitale Schnitzeljagd ("Bound") wurde zu Beginn des dritten Schuljahrs in einer Klasse mit besonders heterogener Schülerschaft durchgeführt. Viele der verwendeten Aufgaben können in den meisten Schulen ähnlich aufgegriffen werden; sie müssen aber für diese individuell passend gestaltet werden. Aufbau und Ablauf der Unterrichtseinheit "Digitale Schnitzeljagd zum Größenbereich 'Längen'" Hier finden Sie ausführliche Informationen zum Aufbau und Ablauf der Unterrichtseinheit "Digitale Schnitzeljagd zum Größenbereich 'Längen'" sowie hilfreiche Erfahrungswerte zur Durchführung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen eine digitale Schnitzeljagd zur mathematischen Erkundung ihrer Umwelt durch. entdecken Größenbereiche in ihrer eigenen Umwelt, lernen Stützpunkt-Vorstellungen kennen und verinnerlichen diese. schätzen und messen Längen im Bereich bis zu vierzig Metern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Tablets und Smartphones zur Bearbeitung der Aufgaben in der digitalen Schnitzeljagd. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten die Lösungen in Teams. diskutieren und reflektieren ihre Ergebnisse in der Gruppe. Zu Beginn werden von der Lehrkraft leistungsheterogene Gruppen mit jeweils drei Schülerinnen und Schülern gebildet. Jede Gruppe erhält ein Tablet mit der vorinstallierten App "Actionbound" und dem geladenen Bound. Die Schülerinnen und Schüler kennen Tablets bestimmt bereits aus ihrem privaten Umfeld; der Einsatz von Tablets im Unterricht ist ihnen aber wahrscheinlich noch neu. Da die Gruppen bei der Bearbeitung der digitalen Schnitzeljagd auf sich alleine gestellt sind, erfolgt eine intensive Vorbesprechung mit der gesamten Klasse. Eine Test-Aufgabe wird gemeinsam bearbeitet, die dieselbe Struktur aufweist wie die Aufgaben, die anschließend in der digitalen Schnitzeljagd bearbeitet werden sollen. Damit wird sichergestellt, dass die Aufgabenstellungen klar waren. Vor der Durchführung sollten folgende Hinweise gegeben werden: Um eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen müsst ihr: die Aufgabenstellungen genau lesen, als Team zusammenarbeiten, Aufgaben verteilen, euch beim Bearbeiten der Aufgaben Zeit nehmen und genau arbeiten. Alle Stationen sehen für die Bearbeitung der Aufgaben den gleichen Ablauf vor: Zunächst sollen Längen geschätzt, dann mit Körperteilen ausgemessen und zum Abschluss der jeweiligen Station mit einem geeigneten Messgerät gemessen werden. Neben dem Tablet erhält jede Gruppe eine Kiste mit einem 50 Zentimeter langen Lineal, einem zwei Meter langen Zollstock und einem 50 Meter langen Maßband. Leistungsstärkeren Gruppen kann ein 30 Meter langes Maßband zugeteilt werden. Dadurch sind die Schülerinnen und Schüler an einer der Stationen aufgefordert, die Längen aufzuaddieren, um das korrekte Ergebnis zu ermitteln. Einstieg Als Einstieg in das Thema „Längen“ werden die Schülerinnen und Schüler von der App aufgefordert, sich nach ihrer Größe zu sortieren und die entsprechende Reihenfolge in das Tablet einzugeben. Bei der Durchführung dieser digitalen Schnitzeljagd in einer dritten Klasse zeigte sich schnell, dass die Kinder die ihnen bekannte Körpergröße nutzten, um eine entsprechende Ordnung aufzustellen. Dieses Vorgehen wurde in den Gruppen kritisch hinterfragt, da nicht jedes Gruppenmitglied seine aktuelle Größe kannte. Kurzerhand wurden in einigen Gruppen die Messinstrumente eingesetzt, um eine genaue Reihenfolge zu ermitteln oder einfach direkte Vergleiche untereinander durchgeführt. Verschiedene Erkundungsaufgaben Nach dem Einstieg in die Arbeit mit der App können die Gruppen aus fünf Orten mit entsprechenden Aufgaben innerhalb des Schulgeländes ihren Startpunkt wählen. Die Reihenfolge für die nächsten Orte wird von jeder Gruppe selbst festgelegt; alle Orte müssen aber am Ende der Doppelstunde bearbeitet sein. Alle Abschnitte sind gleich gegliedert: Zuerst soll die Länge des Gegenstandes geschätzt und dann mit selbstgewählten Einheiten wie Elle oder Fuß ausgemessen werden, bevor die Lerngruppe das Gleiche mit standardisierten Einheiten tätigt. Hierfür sollen sie immer geschickt aus den oben angegebenen Messgeräten auswählen. Abbildung 1: Schätzen, Messen mit selbstgewählter Einheit und Messen mit standardisierter Einheit Im Klassenraum ist die Länge eines Tisches zu ermitteln. Dabei zeigten sich bei der Durchführung in einer dritten Klasse keine Schwierigkeiten im Bereich des Schätzens, da die Schülerinnen und Schüler auf ihr Vorwissen zurückgreifen konnten und geeignete Repräsentanten wie beispielsweise die Höhe der Tür mit der Breite des Tisches verglichen. Im Schulgebäude sollte in unserem konkreten Beispiel die Länge des Aufgangs für Rollstuhlfahrer bestimmt werden. Beim Schätzen zeigte sich bei den Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse, dass keine Gruppe über geeignete Strategien verfügte. Die tatsächliche Länge betrug 6,26 Meter; die Schätzungen der Gruppen lagen zwischen einem und zehn Metern. Die Messungen mit dem Maßband wurden dann sehr genau durchgeführt und passende Ergebnisse ermittelt. Auf dem Schulgelände im Freien können verschiedene Aufgaben bearbeitet werden. So war in der dritten Klasse, mit der diese digitale Schnitzeljagd durchgeführt wurde, der Umfang eines Baumes zu ermitteln, dessen exakter Umfang 2,23 Meter betrug. Die Schätzungen der Gruppen variierten zwischen 1,2 und 2,5 Metern, womit die Schülerinnen und Schüler erstaunlich nah am tatsächlichen Umfang lagen. Beim Ausmessen mit Körpermaßen fehlte es vielen Gruppen an Kreativität, da es sich nicht um eine gerade Strecke handelte. Lediglich eine Gruppe maß den Umfang mit Fußlängen aus. Beim Ausmessen mit dem Messgerät war dann Teamwork gefordert, was einigen Gruppen gut gelang und woran andere scheiterten: Gemeinsam musste dafür gesorgt werden, dass das Maßband auf gleicher Höhe gespannt blieb, um schließlich den exakten Umfang ablesen zu können. Bei der Ermittlung der Höhe des Klettergerüsts sollte, um Verletzungen zu vermeiden, auf das Ausmessen mit Körpermaßen verzichtet werden. Abermals ist beim Ausmessen Teamwork gefordert, da sich die Gruppenmitglieder aufteilen müssen, um den Messvorgang durchzuführen. Als letzte Aufgabe kann die Länge des Schulgebäudes ermittelt werden. Als Hilfestellung können von der Lehrkraft Markierungen auf den Schulhof angebracht werden. Der exakte Wert betrug im Falle der Schule, an der die digitale Schnitzeljagd durchgeführt wurde, 33,70 Meter. Die Schätzungen gingen mit 2,5 bis 60 Metern weit auseinander. Es zeigte sich, dass für Längen bis zu zehn Metern realistische Einschätzungen möglich waren; bei längeren Strecken waren die Gruppen jedoch noch nicht in der Lage, diese realistisch abzuschätzen. Auch am Messen dieser großen Distanz scheiterten alle Gruppen. Das Problem war die Arbeit im Team. Auswertung Mit Abschließen einer digitalen Schnitzeljagd mit Actionbound werden die Lösungen, gesammelte Punkte und aufgezeichnete Bilder, Videos und Audiodateien auf dem Account des Erstellers des Bounds einsehbar gespeichert. Als Lehrkraft kann man hierdurch wertvolle Einblicke in den Lösungsprozess der Gruppen gewinnen. Eine gemeinsame Reflexion mit der Lerngruppe wird nach der praktischen Durchführung empfohlen, um die kreativen Lösungen der Schülerinnen und Schüler miteinander zu vergleichen und gleichzeitig zu würdigen. Wurden Aufgaben besonders oft fehlerhaft bearbeitet, kann man den mathematischen Aspekt direkt gemeinsam aufgreifen. Die Gruppen werden automatisch nach der erzielten Punktzahl in eine Reihenfolge gebracht, sodass sich nach der Reflexion der digitalen Schnitzeljagd eine kleine Siegerehrung durchaus anbietet. Abbildung 2: Einsicht der Antworten aus Sicht der Lehrkraft. Schreiber, Christof & Schulz, Kristina (2017). "Actionbound - virtuelle Schnitzeljagd". In: Mathematik differenziert. Heft 1, 34-38.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Primarstufe

Sprachen erraten: The Great Language Game

Tool-Tipp

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  • Fächerübergreifend
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