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Zwei Leben, zwei Kriege, eine Flüchtlingsgeschichte: Die Geschichten von Harry und Ahmed

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Was verbindet den 92-jährigen Harry aus Deutschland und den 12-jährigen Ahmed aus Syrien? In einem Video, das im Auftrag von UNICEF produziert wurde, erzählen sie ihre Lebensgeschichten. 80 Lebensjahre und einige tausend Kilometer liegen zwischen Harry aus Deutschland und Ahmed aus Syrien. Dennoch gibt es in ihrem Leben eine Parallele: Beide mussten ihre Heimat verlassen, vor Verfolgung und Gewalt fliehen und in der Ferne ein neues Zuhause finden. In einem Video, das im Auftrag von UNICEF produziert wurde, erzählen beide Protagonisten ihre Lebensgeschichten. Der Beitrag verdeutlicht dabei Parallelen von Kindern auf der Flucht - damals wie heute. Dabei wechselt das Video zwischen den Erzählungen von Ahmed und Harry. Durch die anschauliche Erzählung in der Tradition der OralHistory ergibt sich ein starker lebensweltlicher Bezug, der die Schülerinnen und Schüler anspricht. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen mussten. Das gesprochene Wort vermittelt Atmosphäre und Stimmungen, Witz, Tragik, Freude, Anstrengung und Leichtigkeit der Erinnerung - in allen Facetten und Zwischentönen. Die Bilder und O-Töne der Protagonisten sorgen für Empathie und emotionale Teilhabe. Vor allem aber erfahren die Zuhörer Fluchtgeschichte und Fluchtgeschichten aus "erster Hand". Der Beitrag ist in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte deshalb unbedingt seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Situation von Flüchtlingen in der Geschichte und Gegenwart auseinander. kennen Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. wissen, dass auch Kinder von Flucht und Gewalt betroffen sein können. beschreiben wesentliche Veränderungen und nehmen Vergleiche zwischen "früher" und "heute" sachgerecht vor. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden zwischen historisierenden Spielfilmen und Dokumentarfilmen und entnehmen einem Film historische Informationen. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Texte und Bildquellen. wenden elementare Schritte zur Interpretation von Bildern und Illustrationen sowie Aussagen an. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. berücksichtigen in ihrem Urteil die historische Bedingtheit der eigenen Lebenswelt und entwickeln aus ihrem Wissen und ihren Einsichten über die Vergangenheit Konsequenzen für die Gegenwart.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Die europäische Flüchtlingskrise und Syrien erklärt

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Der englischsprachige Clip vermittelt zentrale Informationen zum Hintergrund des Syrienkonflikts und zur europäischen Flüchtlingskrise. Dabei geht es auch darum, faktenorientiert mit Ängsten und Vorurteilen aufzuräumen und so einen Beitrag zu Integration von Flüchtlingen zu leisten. Wie kam es zum Syrienkonflikt? Was waren die Auslöser für die aktuelle Flüchtlingskrise? Wie regierten Nachbarländer Syriens, aber auch die Europäische Union auf den Flüchtlingsstrom? Inwieweit sind populistisch geschürte Ängste und Vorurteile berechtigt? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der knapp sechsminütige Beitrag. Gute Fremdsprachenkenntnisse sind mit Blick auf das Verständnis von Vorteil, da der Beitrag in englischer Sprache erstellt wurde. Deutschsprachige Untertitel tragen jedoch zur Verständnisförderung bei. Ergänzend finden sich auf der Webseite des Deutschen Bildungsservers Links zu weiterführenden Unterrichtsmaterialien, Hintergrundinformationen und Medientipps zu den Themen Flucht, Asyl und Migration. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die politischen Hintergründe, die zum Krieg in Syrien geführt haben. wissen, warum Menschen ihre Heimat verlassen. wissen, welche Länder sich in der Flüchtlingskrise engagieren. hinterfragen Ängste, Vorurteile und Stereotype gegenüber Flüchtlingen. · kennen wichtige Faktoren für eine gelingende Integration. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Dokumentarfilm "My Escape"

Video

Der Dokumentarfilm "My Escape" beschreibt die Flucht von Syrien, Afghanistan und Eritrea nach Deutschland mithilfe der (Handy-) Videos von Flüchtlingen. 2015 flohen Hunderttausende von Menschen nach Deutschland. Diese Zahlen sind ebenso einmalig wie die Tatsache, dass viele dieser Fluchtwege erstmalig dokumentiert wurden: und zwar von den Flüchtlingen selbst mithilfe ihres Mobiltelefons. Dieses ist für viele Flüchtlinge ein unverzichtbares Mittel zur Organisation ihrer Flucht. Gleichzeitig transportieren sie damit Erinnerungen an das Zurückgelassene und einige dokumentieren damit auch die Fluchtstationen. In den sozialen Netzwerken kursieren zahllose Clips, die von der Flucht nach Deutschland erzählen, nicht aus sicherem Abstand, sondern aus unmittelbarer Nähe. Der Dokumentarfilm "My Escape" hat solche Fluchtgeschichten gesammelt. Er ist eine Montage aus (Handy-) Videos von Flüchtlingen, die ihre lebensgefährliche Flucht nach Deutschland selbst kommentieren. Sie erzählen dabei von ihrer Heimat, von ihrem Abschied, den verschiedenen Stationen der Flucht, der Ankunft in Deutschland und schließlich den ersten Eindrücken hier. So entsteht ein eindrückliches Bild aus nächster Nähe, von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen und sich ungeachtet aller Gefahren auf den Weg machen - auf der Suche nach Sicherheit. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die politischen Hintergründe die zum Krieg in Syrien geführt haben. wissen, warum Menschen ihre Heimat verlassen. setzen sich mit den Stationen der Flucht und den damit verbundenen Schwierigkeiten, Hindernissen und Gefahren auseinander. erfahren etwas von den Ängsten der Geflüchteten. erfahren etwas von den ersten Eindrücken, die die Flüchtlinge von Deutschland hatten. hinterfragen und revidieren bestehende Ängste, Vorurteile und Stereotype gegenüber Flüchtlingen. setzen sich mit Faktoren für eine gelingende Integration auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kriegsgräberstätten als öffentliche Erinnerungsorte

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Ausgehend von der Frage, was Kriegsgräberstätten sind und welche Funktionen sie erfüllen, setzen sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Arbeitsblatt mit den Themen Ruherecht und Grabkennzeichen auseinander. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Funktionen und der Gestaltung von Kriegsgräberstätten als öffentliche Orte des Mahnens und Erinnerns auseinander. Dabei gehen sie auch darauf ein, welchen Eindruck diese Orte auf die machen. In einer Präsentation befassen sie sich mit der Geschichte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und diskutieren, inwieweit die Organisation auch heute noch zeitgemäß ist. Anschließend erörtern sie die Bedeutung des ewigen Ruherechts und diskutieren Aspekte der Grabkennzeichnung. Abschließend erörtern die Lernenden anhand von Bild- und Zahlenmaterial, wie an alle Opfer von Krieg und Vertreibung erinnert werden kann. Dies schließt unter anderem auch Zivilisten oder Geflüchtete mit ein. Dafür formulieren sie unter anderem einen Text für eine Besucherinformationstafel. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Funktionen von Kriegsgräberstätten als öffentliche Ortes des Mahnens und Erinnerns. wissen, was der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist und diskutieren seine Bedeutung in der Gegenwart. erörtern auf der Grundlage einer Text- und Bildanalyse die Bedeutung des ewigen Ruherechts. diskutieren ausgewählte Aspekte der Grabkennzeichnung. definieren den Begriff "Zivilbevölkerung" und ordnen mögliche Personengruppen zu. analysieren und interpretieren statistisches Zahlenmaterial und erörtern darauf aufbauend, wie an alle Opfer von Krieg und Vertreibung erinnert werden kann. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im eigenständigen Analysieren und Interpretieren historischem Text- Zahlen- und Bildmaterial. erfassen unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben sie zutreffend wieder. trainieren im Rahmen von Partner- oder Gruppenarbeit ihre Zusammenarbeit mit anderen. beschaffen und recherchieren selbstständig Informationen aus verschiedene Medien und über Umfragen. lernen Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen im Rahmen von Diskussionen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zur Debatte: Flucht, Vertreibung, Versöhnung

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Der Artikel zeichnet die Debatte um die Errichtung einer unselbstständigen Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" und eines Zentrums für Vertreibungen nach. Im März 2008 beschloss die Bundesregierung, unter dem Dach des Deutschen Historischen Museums eine unselbständige Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" zu errichten. Vorangegangen war der jahrelange Streit um ein Projekt "Zentrum gegen Vertreibungen". Das Projekt, das gleichzeitig als Gedenkstätte zur Erinnerung an das Leid der deutschen Heimatvertriebenen, als Dokumentationsstelle, als Denkmal, Museum, zentraler Veranstaltungsort fungieren sollte, bot viele Angriffsflächen und spaltete die Öffentlichkeit. Der Grundlagentext von Wolfang Benz, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einzusehen ist beschreibt die dazu geführt Debatte und greift die inhaltliche und politische Auseinandersetzung um die Stiftung teilweise auf. Jedoch ist der Bericht in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte er seitens der Lehrkraft deshalb vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Bedeutung und Rolle einer Geschichte der Erinnerung auseinander. vollziehen die Schwierigkeiten und Hindernisse für die Etablierung einer Stiftung und eines Erinnerungszentrums nach. kennen grundlegende Ergebnisse verschiedener politischer Debatten rund um die Errichtung des "Zentrums für Vertreibungen". Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfassen unterschiedliche Perspektiven sowie kontroverse Standpunkte und geben sie zutreffend wieder. benennen die Hauptgedanken eines Textes, stellen gedankliche Verknüpfungen dar und erschließen die Bedeutung von Wörtern und Sätzen. wenden elementare Schritte der Interpretation von Textquellen an. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren und beurteilen Sachverhalte im Hinblick auf Interessenbezogenheit, beabsichtigte und unbeabsichtigte Nebenfolgen sowie ideologische Implikationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Grundzüge russlanddeutscher Migrationsgeschichte in kulturhistorischer Perspektive

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Welche Spuren und Einflüsse der Migrationsgeschichte lassen sich in der Kulturgeschichte der Russlanddeutschen erkennen? Dies ist Gegenstand dieses Artikels. Die Kulturgeschichte der Russlanddeutschen ist stark von der Migration geprägt. Unterschiedliche Einflüsse haben zu einer bemerkenswert vielfältigen kulturellen Ausprägung dieser "Community" geführt. Der Artikel von Kornelius Ens, der auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einsehbar ist setze sich damit auseinander. Dabei geht es unter anderem auch um die Bereiche Bildung, Sprache, Presse und Religion. Jedoch ist der Bericht in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Er sollte er seitens der Lehrkraft deshalb vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Migrationsbewegungen auch auf Sprache, Kultur und Bildung haben. erfahren, welche Einflüsse die Migration von Russlanddeutschen auf ihre Kulturgeschichte hatte. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen die Hauptgedanken eines Textes, stellen gedankliche Verknüpfungen dar und erschließen die Bedeutung von Wörtern und Sätzen. wenden elementare Schritte der Interpretation von Textquellen an. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Film: Erinnern, aber wie?

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Was kann an historischen Orten gelernt werden? Was können Gedenkstätten leisten und wo liegen die Grenzen? Dies ist Thema des Filmbeitrags. Der knapp zehnminütige Filmbeitrag lässt vielfältige Positionen zu Wort kommen und möchte zur Diskussion anregen. Dabei geht es auch um die Herausforderungen einer Gedenkstättenpädagogik von morgen. Idee ist es, dass dieser Film in der Bildungsarbeit als Einstieg, beziehungsweise Vorbereitung auf einen Gedenkstättenbesuch eingesetzt werden kann. Der Beitrag von den Autoren Gabriela Hermer und Carsten Hueck ist auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung einzusehen. Er ist jedoch in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet. Deshalb sollte er seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die Funktionen von Gedenkstätten als historischen Orten des Mahnens und Erinnerns. wissen, wo Möglichkeiten und Grenzen von historischen Orten in der Gedenkstättenpädagogik liegen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im zielgerichtenten Zuhören. entnehmen einem Film historische Informationen. wenden elementare Schritte der Interpretation von Quellen sach- und themengerecht an. vergleichen Informationen, stellen Verbindungen zwischen ihnen her und erklären Zusammenhänge. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile bzw. revidieren bestehende Werturteile aufgrund neu gewonnener Informationen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Kurt Elfering: Im russischen Kriegsgefangenenlager in Tilsit 1945

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In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Kurt Elfering anschaulich seine Erlebnisse in russischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Ende des Krieges gerieten rund 11 Millionen Angehörige der Wehrmacht sowie der Waffen-SS in Kriegsgefangenschaft. In Abhängigkeit von der Gewahrsamsmacht gestaltete sich das Schicksal der Kriegsgefangenen sehr unterschiedlich. In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Kurt Elfering seine Erlebnisse in russischer Kriegsgefangenschaft. Durch die anschauliche Erzählung werden die Schülerinnen und Schüler direkt angesprochen. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, Hintergründe und Lebensbedingungen in Kriegsgefangenschaft. Vor allem aber erfahren die Leser Geschichte und aus "erster Hand". Da der Zeitzeugenbericht in keinen methodisch-didaktisch Kontext eingebettet ist, sollte er seitens der Lehrkraft vor- und nachbereitet werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Kriegsgefangene gab. erschließen exemplarisch die Situation russischer Kriegsgefangener. erfahren etwas über den Alltag und die Lebensumstände in russischer Kriegsgefangenschaft. erfassen und unterscheiden Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Hans Mendgen: Als französischer Kriegsgefangener in Kehl und Straßburg am 8./9.…

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Hans Mendgen beschreibt in diesem Zeitzeugenbericht seine Erlebnisse in französischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Ende des Krieges gerieten rund 11 Millionen Angehörige der Wehrmacht sowie der Waffen-SS in Kriegsgefangenschaft. In Abhängigkeit von der Gewahrsamsmacht gestaltete sich das Schicksal der Kriegsgefangenen sehr unterschiedlich. In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Hans Mendgen seine Erlebnisse in französischer Kriegsgefangenschaft. Durch die anschauliche Erzählung werden die Schülerinnen und Schüler direkt angesprochen. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, Hintergründe und Lebensbedingungen in Kriegsgefangenschaft. Vor allem aber erfahren die Leser Geschichte und aus "erster Hand". Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Kriegsgefangene gab. setzen sich mit der Situation eines französischen Kriegsgefangenen auseinander. erfahren etwas über den Alltag und die Lebensumstände in französischer Kriegsgefangenschaft. setzen sich mit Sichtweisen und Empfindungen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Zeitzeugenbericht Margarete Schleede: Flucht und Vertreibung aus Gäbersdorf

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Dieser Zeitzeugenbericht dokumentiert die Erlebnisse von Margarete Schleede, die als Kind im Winter 1945 ihre schlesische Heimat verlassen musste. In den letzten Kriegsmonaten flohen Millionen Deutsche aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches sowie sogenannte "Volksdeutsche" aus den Siedlungsgebieten im östlichen und südöstlichen Europa vor der Roten Armee in Richtung Westen. Häufig wurden diese Fluchtbewegungen von Übergriffen der einheimischen, nicht-deutschen Bevölkerung begleitet. In diesem Zeitzeugenbericht beschreibt Margarete Schleede ihre persönlichen Erlebnisse. Durch die anschauliche Erzählung werden die Schülerinnen und Schüler direkt angesprochen. Sie erfahren von realen Schicksalen, reflektieren und diskutieren Gründe, Hintergründe und Lebensbedingungen in Kriegsgefangenschaft. Vor allem aber erfahren die Leser Geschichte und aus "erster Hand". Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit der Situation der schlesischen Bevölkerung als Flüchtlinge. erfahren etwas über den Alltag und die Lebensumstände von Menschen auf der Flucht. setzen sich mit Sichtweisen verschiedener Beteiligter zu bestimmten Ereignissen auseinander. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. benennen die Hauptgedanken eines Textes. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler beurteilen Argumente aus historischen Deutungen kriteriengeleitet. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen und im Spannungsfeld von Offenheit und Bedingtheit. lernen, kritische Deutungen historischer Sachverhalte vorzunehmen und dabei Quellen in angemessener Weise mit in die eigene Argumentation einzubeziehen.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Inländisch, ausländisch, deutschländisch

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Das Themenblatt setzt sich vor dem Hintergrund der Migrationsgeschichte in Deutschland mit der Eigen- und Fremdwahrnehmung von in- und ausländischen Personen auseinander. Das Eigene und das Fremde sind eine Konstruktion unserer Wahrnehmung, mit der jeder Mensch versucht, sich vom jeweils anderen abzugrenzen und so seine eigene Identität zu konstruieren. Stereotype gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund bestehen fast unverändert fort, während sich die Lebenswirklichkeit von Migrantinnen und Migranten erheblich wandelt. Die Themenblätter der Bundeszentrale für politische Bildung beschreiben diese Entwicklung und regen dazu an, die Gemeinsamkeiten und verbindenden Elemente der eigenen und der fremden Wahrnehmung zu entdecken. In diesem Zusammenhang knüpfen sie an den alltäglichen Erfahrungen von Jugendlichen an. Dabei beschäftigen sie sich auch mit der Frage, wie man sich neben Täter- oder Helferrolle gegenüber Migranten positionieren könnte. Ein Auszug aus der 64-seitigen Broschüre kann unter dem unten aufgeführten Link kostenlos eigensehen und heruntergeladen werden. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen und anderen Personen auseinander. reflektieren und revidieren eigene Vorurteile und Stereotype gegenüber den jeweils Anderen. hinterfragen die Folgen, die Vorurteile und Stereotype für eine tolerante Gesellschaft und eine gelingende Integration von Personen anderer kultureller, ethnischer oder religiöser Herkunft haben können. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden elementare Schritte zur Interpretation von Textquellen sach- und themengerecht an. nutzen grundlegende Arbeitsschritte zur sach- und fachgerechten Informationsentnahme und Erkenntnisgewinnung aus Bildquellen. benennen die Hauptgedanken eines Textes. stellen Verbindungen zwischen Informationen her, erkennen und erklären Zusammenhänge. lernen, Diskussionen argumentativ und rational zu führen. schulen in Diskussionen und Präsentationen die eigene Ausdrucksfähigkeit und aktives Zuhören. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, hinterfragen und revidieren eigene Vorurteile und Stereotype. analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen. prüfen, ob der erreichte Wissenstand als Basis für ein Urteil zureichend ist. formulieren in Ansätzen begründete Werturteile und revidieren diese gegebenenfalls zugunsten besser begründbarer Urteile.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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