Unterrichtsmaterialien zum Thema "Lebenswelt"

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Trau-Dich-Geschichten

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Trau-dich-Geschichten" soll Kindern helfen, ihre Ängste und Bedürfnisse zu artikulieren, damit sie für zukünftige Herausforderungen gewappnet sind. Es kann der Sprung vom Dreimeterbrett sein, oder ein Vortrag vor der gesamten Klasse: Jedes Kind steht gelegentlich vor der Situation, sich etwas Bestimmtes trauen zu wollen oder zu müssen. Oft sind es versteckte Befürchtungen oder sogar Ängste, die das verhindern.Mit diesem Unterrichtsprojekt soll den Kindern die Gelegenheit gegeben werden, diese Bedürfnisse auszusprechen um sie so in ihrer Persönlichkeit zu stärken. In einem Erzählkreis oder in einer Diskussionsrunde geben die Kinder ungern und selten ihre wahren Gefühle preis. Über die Homepage wird ein Raum geschaffen, in dem die Schülerinnen und Schüler sich ihre Wünsche von der Seele schreiben können. Die Kinder schreiben anonym oder unter einem Pseudonym Situationen auf, vor denen sie sich fürchten oder ängstigen.Das Internet bietet sich zur anonymen Veröffentlichung von Gefühlen und Erlebnissen unter einem Pseudonym an. Der erfundene Name schützt die Schülerinnen und Schüler vor Verspottungen und lässt sie ihre wahren Gefühle beschreiben. Diese Geschichten werden auf einer Homepage veröffentlicht und können dann überall gelesen und beantwortet werden. Dafür eignet sich der Homepage-Generator Primolo von Schulen ans Netz e. V. Mithilfe des Forummoduls lässt sich eine Kommunikationsmöglichkeit schaffen, um zu den Problemsituationen nun Hilfestellungen, eigene Erlebnisse und Erfahrungen mitzuteilen. So haben die Kinder die Möglichkeit zu erfahren, dass es anderen schon genauso ergangen ist, beziehungsweise wie sie diese die Situation gelöst haben. Die Bereitschaft zur Angst Hintergrundinformationen zum Umgang mit kindlichen Ängsten. Verlaufsplanung "Trau-Dich-Geschichten" Die Einheit besteht aus fünf Unterrichtssequenzen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit dem Internet trainieren. eine einfache Internetseite mit Links erstellen. die geschriebenen Seiten gestalten. Webseiten mit Primolo aber auch mit einfachen Editoren, beispielsweise Netscape Composer erstellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen eigene Gefühle in sinnvollen Sätzen aufschreiben. Geschichten lesen, sich darüber Gedanken machen und sich äußern. auf den anderen Rücksicht nehmen, sich in den anderen einfühlen. lernen, dass sie Angst haben können und dürfen. Hintergrundinformationen Die Angstbereitschaft ist von Kind zu Kind unterschiedlich ausgeprägt. Von den wichtigsten Bezugspersonen hat es für gewöhnlich gelernt, mit eigenen Ängsten umzugehen. Ganz entscheidend ist dabei das Vertrauen, das in das Kind gesetzt wurde. Angst ist lebenswichtig und gehört zu den elementaren Gefühlen des Menschen. Sie hilft dem Kind, sich vor Gefahren zu schützen und ein Gefühl für bestimmte Situationen zu erlangen. Angst kann sowohl auf eine Situation oder ein Erlebnis als auch auf Irreales zurückzuführen sein. Jedem sollte bewusst sein, dass man deshalb ein Kind zu nichts zwingen sollte. Die Angst kann dadurch vergrößert werden. Selbstständigkeit ist ein entscheidendes Ziel, das eben auch heißt, mit eigenen Ängsten umgehen zu können. Die Geschichte "Michael" bietet sich als Einführung an, da sich der Junge dem Druck von außen nicht beugt. Auch das kann eine Lösung von "Trau Dich" sein: Man soll in sich hineinhören und nicht alles riskieren. Es können auch besondere Anlässe oder Geschichten zum Einstieg herangezogen werden. Insbesondere die aktuell bei Kindern durch die Medien verstärkt aufkommmende Angst vor Krieg und Terror kann hier sinnvoll aufgegriffen werden. Lesen und erarbeiten der Geschichte "Michael" In der Geschichte "Michael" steigt Michael auf einen Sprungturm. Als er oben angekommen ist, wird ihm ganz mulmig. Er steigt wieder herunter. Eine ältere Frau lobt ihn deswegen. Die Geschichte wird unterbrochen, als Michael auf dem Sprungturm steht und es ihm ganz anders wird. Die Kinder können nun von ihren eigenen Erfahrungen erzählen, sich dazu äußern und Vorschläge bringen. Das Ende der Geschichte wird ebenfalls diskutiert. Es ist auch mutig, wieder herunterzusteigen! Entwurf einer eigenen "Trau-Dich"-Geschichte Jedes Kind überlegt sich ein Pseudonym, einen Phantasienamen. Damit wird vermieden, dass es von anderen ausgelacht oder bloßgestellt wird. In einer entspannten Atmosphäre werden die Kinder angeregt, eine Situation zu beschreiben, in der sie sich etwas nicht getraut haben. Manchen Kindern fällt das sehr schwer und sie schreiben eine Fantasiegeschichte auf. Auch das ist zulässig, da man auch hier das Kind nicht bloßstellen soll. Eintippen der geschriebenen Geschichten Im Rahmen der Wochenplan- oder Freiarbeit tippen die Kinder ihre Geschichten in den Computer. Das kann entweder online mit dem Homepage-Generator Primolo oder offline mit dem Textverarbeitungsprogramm oder dem Composer von Netscape erfolgen. Gestalten der geschriebenen Geschichte Farben und Zeichnungen ergänzen und verschönern die Geschichten. Ein Gästebuch wird eingerichtet. [Forum-Modul bei Primolo] Lesen der Geschichten und Kommentare Im Leseunterricht können nun die Antworten diskutiert und erweitert werden. Das ist ein ganz entscheidende Phase. Die Kinder sollen sich Gedanken zu den Geschichten der anderen machen und Antworten eintippen. Schnell merken sie, dass es nicht angebracht ist, etwas Unpassendes zu schreiben. Zu ihren Ängsten sollen ja auch sinnvolle Antworten kommen.Durch die Vernetzung ist es eben nun möglich, Antworten von fremden Kindern zu bekommen, die so etwas auch schon einmal empfunden haben. Das stärkt das Selbstbewusstsein: Auch andere haben solche Ängste. Literaturhinweis Klar, trau ich mich das! - Die schönsten Mutgeschichten zum Selberlesen Mut braucht man ziemlich häufig. Ob nun lästige Bettgespenster verscheucht werden sollen, ein ängstlicher Kater vom Dach gerettet werden muss oder eine Mutprobe für kleine Angsthasen ansteht ­ in diesen Geschichten geht es um Situationen, in denen man sich überwinden muss. Und das ist oft gar nicht so schwer, wie es aussieht... Die fünf Mutgeschichten eignen sich durch die große Schrift, die zahlreichen Bilder und die Kapiteleinteilung besonders gut zum Selberlesen. Ab etwa 7 Jahren. Verlag: Loewe Verlag ISBN: 3-7855-4574-6 Preis: EUR 10,00

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Sexualerziehung in der Grundschule

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für die Grundschule werden die Schülerinnen und Schüler an das Thema Sexualität herangeführt. Schon in diesem Alter entwickeln die Lernenden ein ausgeprägtes Interesse und nutzen alle verfügbaren Möglichkeiten und Angebote, um ihren Wissensdurst zu stillen. Dazu gehört oft auch der häusliche Computer als (heimliche) Informationsquelle. Nicht selten stoßen Kinder beim Suchen und Stöbern auf unverständliche und ihrem Alter und Entwicklungsstand nicht angemessene Inhalte. Da hilft nur eines: Aufklärung!Ab der dritten Klasse prickelt es zwischen Jungen und Mädchen recht heftig. Dinge, die früher ganz selbstverständlich und ohne geschlechtliche Rücksichtnahme möglich waren, werden nun tunlichst vermieden. Neben einem Jungen sitzen? Entsetzlich für viele Mädchen! Ein Mädchen im Spiel an die Hand nehmen? Unmöglich für einen Jungen. Doch gegenseitiges Necken und Provozieren ist an der Tagesordnung. So wird es also Zeit, sich mit den körperlichen und seelischen Veränderungen der Kinder auseinanderzusetzen und ihnen im häuslichen und schulischen Umfeld eine altersgemäße Sexualerziehung anzubieten. Damit ermöglichen wir den Kindern in einem geschützten Rahmen ihre Neugier zu befriedigen und sich mit Gleichaltrigen über Fragen und Gefühle auszutauschen. Dies befähigt sie zu einem offenen und souveränen Umgang mit dem Thema Sexualität – eine wichtige Voraussetzung, um sich vor physischen oder verbalen Übergriffen im realen wie im virtuellen Raum zu schützen. Vielfältige Materialien rund um die Themen Pubertät und Sexualerziehung zur weiterführenden Unterrichtsgestaltung finden sich auch im Themenportal Pubertät . Das Thema "Sexualerziehung" in der Schule Sexualerziehung ist eine Aufgabe von Elternhaus und Schule, wie auch aus den Richtlinien deutlich wird. Individuelle Erziehung in der Privatsphäre hat andere Inhalte und Komponenten als die schulische Sexualerziehung. Es ist ein Thema, das in den Familien und unterschiedlichen Kulturen, aus denen unsere Kinder stammen, sehr verschieden angegangen wird. Es erfordert also von der Lehrkraft eine sensible und feinfühlige, gleichzeitig auch eine sachlich-aufklärende Vermittlung. Kulturelle Unterschiede berücksichtigen Mit Rücksicht auf religiöse und weltanschauliche Überzeugungen werden die Eltern vorab über Ziele und Inhalte informiert. Vorbereitende Elterninformation und Gespräche sind sehr hilfreich und nötig, um gerade auch bei ihnen Unsicherheiten abzubauen. So lassen sich für die meisten Bedenken Lösungen finden. Materialhinweise Zum Forschen, Lesen und Stöbern stellen viele städtische Bibliotheken auf Anfrage eine Lesekiste zusammen. Weitere Informations- und Unterrichtsmaterialien können für jedes Kind bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bestellt werden. Dazu gibt es diverse Handreichungen für Lehrkräfte und eine CD mit Liedern nebst einem Textheft. All diese Materialien decken einen Großteil der Thematik ab und sind hervorragend für den Grundschul-Unterricht ausgelegt. Links mit Informationen zu vielen den genannten Titeln finden Sie in der Linkliste für Lehrkräfte im Downloadbereich. Lieblingsbücher aus der Bücherkiste sind: Braun, Gisela und Dorothee Wolters (2009). Das große und das kleine NEIN . Mühlheim: Verlag an der Ruhr. Möller, Liller (1992). Kinder machen geht so! Berlin: Altberliner Verlag. Van der Doef, Sanderijin (2004). Das Aufklärungsbuch für Kids . Bindlach: gondolino. Fagerström, Grete und Gunilla Habsen (1979). Peter, Ida und Minimum . Ravensburg: Ravensburger Verlag. Ergänzend bietet es sich an, Texte und Gedichte zusammenzustellen, ein Spiel des Wissens und ein Frage-Antwort-Domino zu basteln. Im Kunstunterricht können Familienbildnisse bearbeitet werde. So entstehen Wunschfamilien als Collage oder "coolen Typen" aus Knete. Vorkenntnisse Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler sind nicht vorausgesetzt. Die Unterrichtseinheit knüpft direkt an den Wissensstand der Kinder an. Da davon auszugehen ist, dass einige Kinder sehr informiert und aufgeklärt sind, andere jedoch noch lange nicht ihren eigenen Körper kennen, wird der unterschiedliche Wissenstand zu Beginn der Unterrichtseinheit abgefragt und im weiteren Verlauf berücksichtigt. Methodisch-didaktische Analyse Der Einstieg in die Unterrichtseinheit anhand der anonym gesammelten Fragen der Kinder, bringt mehrere Vorteile mit sich. Die Lehrkraft kann mit diesen Fragen ihre Vorbereitung des Unterrichts auf Vollständigkeit prüfen und das Informationsbedürfnis un den Wissensstand der Kinder realistisch einschätzen. Gleichzeitig dienen die Fragen sortiert und ausgedruckt allen als Kontrolle für den erworbenen Wissensfortschritt. Die für die Arbeitsblätter verwendeten Lückentexte helfen den Kindern, Gelerntes zu reflektieren und zu behalten. Sie haben in der Grundschule eine wichtige Funktion. Lückentexte müssen so abgefasst sein, dass auch wahrnehmungsgestörte und schwach begabte Kinder sie ohne Probleme lösen können. Deshalb muss das Lückenwort in der Lösungsleiste unten auf dem Arbeitsbogen in der richtigen Reihenfolge zum Text stehen. Zusätzlich lernen die Kinder freie Felder kennen und wissen bald, dass sie an diesen Stellen frei formulieren dürfen. Für schnelle und hochbegabte Kinder sollte die Lehrkraft zusätzliche Herausforderungen bereithalten. Das Internet bietet gerade für dieses sensible Thema einige gute Internetadressen zur sachlichen Information an – einige sind im Downloadbereich unter in der Datei "Schülerseiten" zusammengetragen. Dort können die Schülerinnen und Schüler ausführlich ausprobieren und ihre Neugier angemessen befriedigen. Der Computer oder Tablets als Erstinformation haben großen Aufforderungscharakter und können auch zum Bearbeiten der Arbeitsblätter herangezogen werden. Anschließend besteht für die Kinder immer die Möglichkeit entsprechende Bücher auszusuchen, um ihr Wissen auch dort zu vertiefen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen Körperteile und geschlechtsspezifische Unterschiede. lernen innere und äußere Geschlechtsorgane in Aussehen und Funktion kennen. lernen die Pubertät als Entwicklungszeit kennen und beschreiben diese. wissen Bescheid über Zeugung, Schwangerschaft und Geburt. kennen und begründen Hygienetipps für Jugendliche. erkennen, benennen und erläutern Gefühle und Körpersprache. entwickeln Gefühl für ihren Körper und einen selbstverständlichen Umgang damit. übernehmen Verantwortung für den eigenen Körper und für den anderer und können so Risiken bewusst vorbeugen. lesen, verstehen und erläutern Gedichte und Texte zu den Themenabschnitten. erfinden und schreiben zu einem Text eine Fortsetzungsgeschichte auf. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wählen die angebotenen Medien nach Inhalt und Absicht aus und bewerten sie. wählen die angebotenen Internetadressen sicher an und können auf ihnen navigieren. markieren und drucken ausgewählte Texte und Bilder aus. lösen Forschungsaufträge im Netz zielgerichtet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Partner-/Gruppenarbeit themenorientiert zusammen. wählen Ergänzungsaufgaben individuell aus. benennen Experten und holen sich bei ihnen Unterstützung. besprechen im gemeinsamen Gespräch Aspekte des Themas, tragen sie vor oder verschriftlichen sie.

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Unterrichtsprojekt: Sauberes Wasser für alle

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema sauberes Wasser werden ausgehend von einer kleinen Lernplattform gezielt kindgerechte Webseiten zur Lösung der gebotenen Arbeitsaufträge besucht.71 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, und es kehrt in einem ewigen Kreislauf immer wieder zu uns zurück. Oberflächlich gesehen könnte es danach für alle Menschen auf der Erde genug Wasser geben. Leider ist nur ein Bruchteil des Wasservorkommens trinkbares Süßwasser, das sich immer mehr Menschen teilen müssen. Außerdem ist der weltweite Handel mit riesigen Wasserverschiebungen verbunden. Wir kaufen Produkte, für deren Herstellung viel Wasser benötigt wird, sehr oft in Ländern, in denen sowieso schon Wasserknappheit herrscht. Damit verschärfen wir dort die Wasserkrise, während es uns selbst immer besser geht. Es muss weltweit für eine gerechtere Verteilung des Trinkwassers gesorgt werden - und zwar nicht nur durch die Sensibilisierung für den Kauf von lokalen Produkten, sondern gelegentlich auch durch Direkthilfe in den betroffenen Gebieten durch Spenden. Diese fächerübergreifende interaktive Lerneinheit bietet die Plattform für eine Internetrecherche, von der aus gezielt kindgerechte Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge besucht werden. Interaktive Übungen sowie Puzzles und Spiele am Computer und herkömmliche Arbeitsblätter runden die Arbeit ab.Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgerechter Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Hintergrundinformationen Wissenswerte Informationen rund um das Themenfeld Wasser und virtuelles Wasser sind hier zusammengestellt. Lernumgebung und Projektablauf Hier erfahren Sie mehr über den Aufbau der interaktiven Lernumgebung und erhalten Hinweise zur Planung der Projektarbeit. Hinweise zum Arbeitsmaterial Die interaktive Lernumgebung bietet eine Fülle von Informationsquellen und Übungen. Die dazu gehörenden Arbeitsblätter stehen hier zum Download bereit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Informationen über die Lebensverhältnisse von Kindern und ihren Familien in vertrauten und fremden Ländern und Kulturen aus bereitgestellten Informationsquellen entnehmen und verarbeiten. Meldungen und Bildmaterial zu aktuellen Ereignissen in vertrauten und fremden Ländern und Kulturen aus den Tagesmedien entnehmen. bei Lösungsvorschlägen zu problematischen Lebensverhältnissen in fremden Ländern und Kulturen deren Wertorientierungen berücksichtigen. eine leicht überschaubare Entwicklungsmaßnahme als eher nachhaltig oder eher nicht nachhaltig beurteilen. Beispiele naturräumlicher Nutzung als eher nachhaltig oder eher nicht nachhaltig beurteilen. bei Entwicklungsmaßnahmen und naturräumlicher Nutzung unterschiedliche Interessen erkennen und beurteilen. aus der Kenntnis schwieriger Lebensverhältnisse von Kindern bei uns und in anderen Ländern und Kulturen ein Gefühl der Solidarität entwickeln. umweltbewusstes Verhalten im eigenen Umfeld als Beitrag zur Zukunftsvorsorge darstellen. trotz der Schwierigkeiten, problematische Lebensverhältnisse bei uns und in anderen Ländern zu ändern, Lösungsmöglichkeiten erfinden und ausprobieren. Aktionen zur Lösung von Entwicklungsproblemen vorschlagen und begründen und sind bereit, sich daran zu beteiligen. Aktionen zur Lösung von Umweltproblemen vorschlagen und begründen und sind bereit, sich daran zu beteiligen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können gezielte Recherchen im Internet durchführen und das Netz als Informationsquelle nutzen. eine interaktive Lerneinheit am PC bearbeiten und dabei das Prinzip der Verlinkung anwenden. ein interaktives Memo lösen. interaktive Übung durchführen (Hot Potatoes: Quiz, Zuordnungsübungen, Kreuzworträtsel). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können aus der Kenntnis schwieriger Lebensverhältnisse von Kindern bei uns und in anderen Ländern und Kulturen ein Gefühl der Solidarität entwickeln. sich über ein für die Schule eventuell passendes Hilfsprojekt einigen. Absprachen zur Benutzung der PC-Arbeitsplätze treffen. sich als Partner über die Reihenfolge der Aufgaben einigen. sich gegenseitig helfen. *in Auszügen entnommen aus: Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung 4.1 Grundschule: Sachunterricht und weitere Fächer, Seite 94 ff. Lernschwerpunkte Die Schülerinnen und Schüler kennen die Einteilung Salzwasser, Süßwasser, Trinkwasser. wissen, dass der größte Anteil in ihrem Körper Wasser ist. wissen, wie Flüssigkeit ausgeschieden wird und dass die ausgeschiedene Flüssigkeit ersetzt werden muss. wissen, dass wir ohne Wasser nicht leben können. wissen, dass auch Tiere und Pflanzen Wasser brauchen. kennen die Aggregatzustände des Wassers. kennen den Wasserkreislauf. wissen, wofür wir Wasser verbrauchen und wer weltweit am meisten Wasser verbraucht. wissen, dass Wasser gereinigt werden muss, und wie das geht. können ein Experiment zur Wasserreinigung durchführen. wissen, dass es verstecktes (virtuelles) Wasser bei der Herstellung von Produkten gibt. kennen den Begriff Wasserfußabdruck und finden eine Lösung, ihn zu verkleinern. haben einen Überblick über Länder mit Wassermangel. kennen Länder, die dringend Hilfe brauchen, und auch die Gründe dafür. kennen die Organisation Welthungerhilfe und ihre wichtigsten Ziele. kennen den Begriff "Hilfe zur Selbsthilfe". kennen den Begriff WASH und wissen, warum sauberes Trinkwasser und sanitäre Hygiene wichtig sind. kennen Hilfsaktionen der Welthungerhilfe und wählen die für ihre eigene Schule günstigste aus. kennen vielfältige Verben zum Element Wasser. kennen eine Wassergeschichte und ordnen ihren Verlauf chronologisch. erfinden einen eigenen Schluss zu einer Geschichte. erkennen Rechtschreibschwierigkeiten in einem Text (Diktattext). können zusammengesetzte Nomen mit "Wasser" bilden. kennen gegensätzliche Adjektive zum Element Wasser und können sie in Sätzen anwenden. kennen das Wort Wasser in verschiedenen Sprachen. Das Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Wasser Viele Millionen Menschen haben heutzutage immer noch keinen Zugang zu sauberem Wasser. Die Welthungerhilfe ruft gemeinsam mit anderen Organisationen dazu auf, unser Möglichstes zu tun, damit allen Menschen dieser Erde sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel, aber in vielen Teilen der Welt ist Trinkwasser knapp. Für diese Regionen ist noch ein anderer, bisher kaum beachteter Aspekt sehr wichtig: der Verbrauch von virtuellem Wasser. Virtuelles Wasser Virtuelles Wasser ist die Wassermenge, die zur Produktion von Gegenständen oder Lebensmitteln nötig, aber im Endprodukt nicht mehr zu finden ist. So verbergen sich etwa in einem T-Shirt 2.700 Liter virtuelles Wasser, und um ein Kilogramm Reis zu ernten, benötigt man 3.400 Liter Wasser. Der durchschnittliche direkte Wasserverbrauch beträgt in Deutschland derzeit pro Kopf und Tag etwa 126 Liter und ist damit leicht gesunken. Dazu kommen allerdings noch etwa 4.000 Liter an virtuellem Wasser. Weltweiter Wasser-Handel Problematisch dabei ist, dass wir dieses Wasser nicht aus eigenen Beständen nehmen, sondern durch den weltweiten Handel den größten Anteil davon importieren - und zwar vornehmlich aus Gebieten, die durch Dürreperioden sowieso mit Wasserknappheit zu kämpfen haben. Während wir also unsere Ressourcen schonen, lassen wir es uns auf Kosten anderer gut gehen, die oft lange Wege zurücklegen müssen, um zu Trinkwasser zu gelangen und denen sanitäre Einrichtungen fehlen. Dadurch sind Infektionskrankheiten und Epidemien vorprogrammiert. Hilfe zur Selbsthilfe Diese Regionen sind auf Hilfe von außen angewiesen, die in kleinem Rahmen auch Kinder leisten können, wenn sie sich etwa an schulischen Aktionen, die auf Anregung der Welthungerhilfe durchgeführt werden, beteiligen. Hilfe von außen bedeutet aber nicht Wasser und Lebensmittelspenden, sondern Hilfe zur Selbsthilfe: Die Menschen in den Zielländern sollen in die Lage versetzt werden, Brunnen und Pumpstationen zu bauen, Wasser bei Überfluss zu lagern und durch verbesserte Bildungsmöglichkeiten Einsicht in den Zusammenhang von Hygiene und Gesundheit gewinnen. Struktur Die interaktive Lerneinheit besteht neben der Eingangsseite aus vier weiteren Hauptseiten (Wasser-Infos, Wasser-Sprache, Wasser international, Experimente, Spiel und Spaß), einer Unterseite mit einer Kontrollmöglichkeit, sechs intern verlinkten interaktiven Übungen (Hot Potatoes-Übungen, Quiz) und 35 externen Links. Die Arbeit mit der Lernumgebung Die Arbeitsanweisungen auf vielen Arbeitsblättern beziehen sich jeweils auf direkt aufrufbare Internetseiten, was natürlich einen Internetzugang voraussetzt. Diese Arbeitsblätter sind besonders gekennzeichnet (durch ein Computer-Icon), auch auf den Deckblättern. Die internen Links dagegen können offline bearbeitet werden. Die Arbeitsblätter 1 bis 13 und die dazu gehörende Seite der interaktiven Lernumgebung (Wasser-Infos) sollten der Reihenfolge nach bearbeitet werden, da sie das Thema sukzessive entwickeln. Eine Ausnahme ist Arbeitsblatt 8: Die Aussaat der Kresse sollte als Einstieg mit der gesamten Klasse vorgenommen werden. Das Messen des benutzten Wassers kann täglich durch ein anderes Kind geschehen, das dann auch das Ergebnis bekannt gibt. Die restlichen Arbeitsblätter können je nach Neigung bearbeitet werden. Infrastruktur Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen PC-Arbeitsplätze ab und davon, ob sie in einem Netzwerk gemeinsamen Zugang zum Internet haben. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Partnerarbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der eventuell auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Partnerkinder sich gegenseitig unterstützen können. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: beispielsweise Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Wasser-Wörter suchen, Partnerdiktat oder eine eigene Wasser-Geschichte schreiben. Integration von Sach- und Fachthemen Als Fachlehrkraft haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch und Kunst auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Vorschläge aus der Klasse aufgreifen Wichtig ist außerdem die Organisation des Unterrichtsablaufs. Absprachen bezüglich der Computer-Nutzung müssen getroffen werden, da nicht alle Kinder gleichzeitig am Rechner sitzen können. Dabei sollten Vorschläge der Kinder aufgegriffen werden, weil sie erfahrungsgemäß die Einhaltung eigener Vorschläge auch selbst überprüfen. Außerdem ist festzulegen, ob die Arbeit als Partner- oder Gruppenarbeit erfolgen soll und eine entsprechende Einteilung vorzunehmen (freie Wahl, Zufallsprinzip durch Ziehen von Kärtchen oder von der Lehrkraft bestimmt). Kinder als Computer-Experten Es hat sich zudem bewährt, "Computer-Experten" zu wählen, die bei Schwierigkeiten mit dem Medium als erste Ansprechpartner fungieren sollen. So können die Kinder viele Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. Selbstständig lernen Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein. Kenntnisse im Umgang mit dem Internet sind nicht unbedingt nötig, da die Links direkt über die Lerneinheit angesteuert werden und keine Internetadressen eingegeben werden müssen. Erklären sollte man auf jeden Fall, dass die Rückkehr auf den heimischen Rechner über den Rückwärtspfeil des Browsers erfolgt. Erfolgskontrolle Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrerin oder vom Lehrer überprüft werden kann. Einführung Hier befindet sich eine kurze Einführung in die Arbeit mit der Lernumgebung. Die Kinder können auch zwischendurch davon Gebrauch machen, um sich Dinge ins Gedächtnis zu rufen. Wasser als Grundlagen des Lebens Die Kinder erfahren, dass die Erde der einzige bisher bekannte Planet ist, auf dem es Leben gibt, was daran liegt, dass wir Wasser haben, denn dies ist für das Leben unabdingbar. Der größte Teil unseres Planeten besteht zwar aus Wasser, aber nur ein geringes Maß davon ist auch trinkbar. Sie lernen, dass auch unser Körper zu einem Großteil aus Wasser besteht, dass wir Wasser verlieren und es dem Körper wieder zuführen müssen. Aber nicht nur wir Menschen brauchen Wasser, sondern auch Pflanzen und Tiere. Die Kinder bekommen einen Überblick über die Aggregatzustände des Wassers (fest, flüssig, gasförmig) und wiederholen den sicher schon bekannten Kreislauf des Wassers (vorgegebene Sätze werden in der richtigen Reihenfolge geordnet, die Abbildung und Informationen aus dem Internet helfen dabei) und informieren sich noch einmal über den Wasserverbrauch in Haushalten weltweit. Sie erfahren, wie man Wasser reinigt, und bauen sich ihren eigenen Wasserfilter. Hier ist es aus Raumgründen wohl angebracht, den Filter gemeinsam zu bauen und das Experiment gemeinsam durchzuführen. Virtuelles Wasser als Phänomen kennen lernen Die Kinder werten ihr Experiment mit der Kresse aus und erfahren, dass in der Pflanze verstecktes Wasser vorhanden ist und lernen den Begriff "virtuelles Wasser" kennen. Am Beispiel von Äthiopien, Kenia und der Sahelzone erfahren sie, wie diese Gebiete unter Wassermangel leiden. Der Schritt zur Einsicht, dass jeder Mensch das Recht auf sauberes Wasser hat, ist danach nicht mehr groß. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass Hilfe allein nicht genügt, sondern dass Hilfe zur Selbsthilfe geboten ist, die beispielsweise die Welthungerhilfe mit ihren Projekten gibt. Das Ziel dieser Hilfe auf lange Sicht ist, als Helfer überflüssig zu werden. Die Kinder lernen das Projekt "WASH" kennen. Hier können die Kinder mit einem interaktiven Lückentext und zwei interaktiven Kreuzworträtseln das anstehende Diktat zusätzlich üben. Sie hören sich im Internet eine Wasser-Geschichte an, ordnen vorgegebene Orte aus der Geschichte in chronologischer Reihenfolge und erfinden einen eigenen Schluss. Das Gedicht von James Krüss, das sie aus dem Internet abschreiben (Arbeitsblatt 19) und in Arbeitsteilung auswendig lernen, beschreibt auf lyrische Weise den Kreislauf des Wassers. Die Kinder lernen das Wort Wasser in verschiedenen Sprachen kennen: Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Türkisch. Im Internet können sie sich die Wörter nicht nur ansehen, sondern auch die Aussprache üben und anschließend in zwei Zuordnungsübungen ihr Wissen überprüfen. Das interaktive Quiz wurde bestückt mit Fragen der Welthungerhilfe rund um das Thema Wasser. Hier findet zum Teil eine Wiederholung der bearbeiteten Problematik in spielerischer Form statt. Das Quiz zu den Wassergeräuschen fordert genaues Hinhören. Hier wäre es angebracht mit Kopfhörern zu arbeiten, um Nebengeräusche auszuschließen. Das Wassermemo ist eine Konzentrationsübung und kann entweder zwischendurch zur Lockerung oder zum Schluss als Belohnung durchgeführt werden. Das Eiswürfel-Experiment sollte zu Hause durchgeführt werden, weil es in der Schule schwierig wird, für alle zum richtigen Zeitpunkt Eiswürfel bereit zu halten. Die Kinder sollten aber in der Schule die Möglichkeit bekommen, sich die Internetseite zum Experiment anzusehen und zu notieren, was gebraucht wird, weil unter Umständen nicht alle Kinder zu Hause über Internetzugang verfügen. Der Wasserfußabdruck (Arbeitsblatt 9), Wassermangel 1 (Arbeitsblatt 10) Die Kinder befassen sich mit dem Begriff "Wasserfußabdruck", indem sie aufspüren, aus welchen Ländern die Produkte stammen, die sie zu Hause vorfinden. Bei einem Vergleich untereinander wird deutlich, dass die meisten Produkte nicht in Deutschland selbst produziert, sondern importiert werden. Da oft aus Ländern importiert wird, die sowieso unter Wasserarmut leiden, (Arbeitsblatt 10) erschließt sich ihnen das soziale Problem der ungerechten Nutzung unserer Wasserressourcen.

  • Sache und Technik
  • Primarstufe

Heimatkunde am PC - eine Projektidee mit Mediator

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit wird gezeigt, wie mit dem Autorenprogramm Mediator eine geeignete Lernsoftware zu Ihrem Heimatort entwickelt werden kann.Für die meisten Bereiche des Unterrichts ist es sicherlich kein Problem, genügend Material zu finden und bereitzustellen. Beim Sachkundethema "Mein Heimatort und Umgebung" ist die Auswahl geeigneter Materialien jedoch nicht so groß. Zu unserem Heimatort Katzenelnbogen hatte noch niemand eine passende interaktive Software entwickelt. Also machte ich mich in diesem Fall selbst an die Arbeit. Das Programm Mediator, die Digitalkamera, Chroniken und Gespräche mit Ortskundigen waren dabei meine wertvollsten Helfer. Es entstand ein "offenes" interaktives Projekt, mit dem die Schülerinnen und Schüler zunächst im Unterricht am Computer arbeiten konnten. Sie konnten das Projekt aber auch mit ihren eigenen Beiträgen ergänzen und erweitern. Am Ende erhielt jedes Schulkind als Erinnerung das erweiterte Projekt "Katzenelnbogen und der Einrich" auf CD-ROM.Zunächst hat die Lehrkraft die Aufgabe, zahlreiche Materialien zusammenzutragen: Fotos von markanten Gebäuden des Ortes oder der Verbandsgemeinde, Informationen, Pläne, Lieder, Sagen, und vieles mehr. Alle Texte müssen so aufbereitet werden, dass sie dem Interesse und der Lesefähigkeit der Schülerinnen und Schüler entsprechen. CD-ROM und Arbeitsmaterialien Die Navigation innerhalb des Programms muss sorgfältig geplant werden, damit die Schülerinnen und Schüler selbstständig damit umgehen können. Einsatz im Unterricht und Erfahrungsbericht Die CD-ROM eignet sich für den Einsatz im offenen Unterricht und bietet den Einstieg zu weiteren Aktivitäten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen ihren Schulort näher kennen. kennen ihren Heimatort und seine Besonderheiten. kennen die Orte und Wappen der Verbandsgemeinden. kennen ausgewählte Informationen zu den Orten. können Pläne und Landkarten lesen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen interaktiv mit einem Programm zum Thema "Meine Heimat" um. beherrschen ausgewählte Funktionen des Programms "Mediator". recherchieren in Büchern und im Internet gezielt zum Thema "Meine Heimat". kopieren Bilder und Texte aus dem Internet und fügen sie in ein Textverarbeitungsprogramm ein. beachten das Copyright bei Bildern und Texten. können mit einer Digitalkamera und einem Scanner umgehen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen das Projekt gemeinsam mit Partnerkindern durch. treffen mit anderen Gruppen über die Arbeit am Computer Absprachen. sind dazu bereit, sich auf ein neues Programm einzulassen. Wenn Sie Interesse am Projekt "Katzenelnbogen und der Einrich" haben, können Sie Brigitte Winkenbach eine E-Mail schreiben. Gegen einen geringen Unkostenbeitrag sendet sie Ihnen die CD-ROM gerne zu. Der Heimatort Nach einem Unterrichtsgang durch den Ort kommt ein Plan von Katzenelnbogen als Arbeitsblatt zum Einsatz. Ein Gebäude in Natura zu sehen und als Zeichnung auf einem Plan wiederzufinden sind zwei verschiedene Dinge. Viele Kinder haben damit erfahrungsgemäß Schwierigkeiten. So ist dieser Aspekt des Programms entstanden. Vom Ortsplan aus können alle Gebäude angeklickt werden, woraufhin ein Foto gezeigt wird. In einem weiteren Bereich müssen die Schülerinnen und Schüler Aufgaben erledigen, um zu zeigen, dass sie sich nun auf dem Plan auskennen. Die Umgebung Auf dieser Seite sollen die Mädchen und Jungen eine Übersicht über die Verbandsgemeinde erhalten. Eine kleine Rundfahrt mit dem Auto macht Spaß und dient der Verinnerlichung des Plans und der Lage der einzelnen Orte. Die Orte der Verbandsgemeinde In diesem Breich lernen die Schulkinder die Wappen aller Orte der Verbandsgemeinde kennen. Die Ortsnamen können aus- oder eingeblendet werden. Von hier aus können alle Orte angewählt werden. Zu jedem gibt es eine kurze Information. Außerdem wird die Möglichkeit geboten, interaktiv tätig zu werden. Interaktive Übungen Am Ende des Programms findet man verschiedene interaktive Übungen (erstellt mit HotPotatoes) sowie ein Puzzle (erstellt mit Jigs@w Puzzle) zur Wiederholung des Lernstoffs. Außerdem gibt es hier ein Fotoalbum und Hinweise auf geeignete Webseiten zum Thema. Die Schülerinnen und Schüler können zu ausgewählten Orten weitere Seiten gestalten und sich dabei selbst einbringen. Sie können eigene Fotos verwenden, selbst gemalte Bilder einscannen, Tonaufnahmen einfügen (zum Beispiel Erzählungen von Oma und Opa, Interview mit der Bürgermeisterin oder dem Bürgermeister) und vieles mehr. Falls das Programm Mediator nicht als Schullizenz zur Verfügung steht, kann die Lehrkraft die Materialien der Kinder sammeln und selbst einarbeiten. Vorbereitung Vor Beginn des Unterrichtsprojekts muss die Lehrerin oder der Lehrer als "Gerüst" in Eigenarbeit eine interaktive CD-ROM zum Thema "Meine Heimat" mithilfe des Programms Mediator fertigstellen. Einführung in das Projekt Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Partnerarbeit am Computer mit dem von der Lehrkraft erstellten interaktiven Mediatorprojekt. Vorbereitungsphase Computerarbeit: Programm Mediator Es erfolgt eine Einführung der Schulkinder in grundlegende Funktionen des Programms Mediator. Hierbei entscheidet die Lehrkraft, welche Funktionen der Software genutzt werden sollen. Vorbereitungsphase Sachunterricht: Unsere Heimat In Kleingruppen tragen die Mädchen und Jungen weitere Informationen in Form von Fotos, Bildern, Texten, eventuell Sounds et cetera zusammen. Dafür fotografieren, malen, schreiben und recherchieren sie und führen Interviews mit Ortskundigen. Metaphase am Ende jedes Arbeitstages Die Schülerinnen und Schüler berichten im Stuhlkreis über die Arbeit und gegebenenfalls über auftauchende Probleme. Gemeinsam mit der Lehrkraft werden organisatorische Fragen geklärt. Erarbeitungsphase und multimediale Umsetzung In Gruppenarbeit verarbeiten die Mädchen und Jungen ihr gesammeltes Material mithilfe des Programms Mediator zu einer interaktiven Präsentation. Differenzierung Je nach den Computerkenntnissen der Klasse oder der einzelnen Gruppen kann die Lehrkraft den Kindern weitere Programme anbieten, beispielsweise ein interaktives Puzzle zum Thema oder ein HotPotatoes-Quiz. Fertigstellen des Gesamtprojektes Die Lehrkraft fügt die Beiträge der Schulkinder in ihr ursprüngliches Projekt ein (Mediator 8 und 9 sind netzwerkfähig, das heißt alle Gruppen können gleichzeitig an einem Projekt arbeiten). Präsentation I Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Partnerarbeit am Computer mit dem selbst erweiterten interaktiven Mediatorprojekt. Sie kontrollieren ihre Arbeit und notieren eventuelle Fehler. Präsentation II und Weitergabe Nach einer gegebenenfalls notwendigen Überarbeitung durch die Lehrerin oder den Lehrer wird die neue "Runtime" erstellt, auf CD gebrannt und an jedes Kind weitergegeben. Dieses Projekt ist mit Mediator 7 erstellt worden. Es gibt bereits zwei neuere Version, Mediator 8 und 9, die sogar netzwerkfähig sind. Nach der Fertigstellung des Projektes wird mit dem Mediator eine sogenannte Runtime erzeugt und auf CD-ROM gebrannt. Das Projekt kann nun weitergegeben werden und läuft auf allen Computern, auch wenn das Programm Mediator nicht darauf installiert ist. Es hat sich gelohnt! Zugegeben - es war ein ziemliches Stück Arbeit, bis die CD-ROM fertig war. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Die Kinder wurden durch die Software sehr motiviert und haben mit Begeisterung das Thema bearbeitet. Es sind wunderbare Ergebnisse zustande gekommen und - wie ein abschließender Test zeigte - ist auch wissensmäßig sehr viel hängen geblieben. Selbstverständlicher Umgang mit Medien Sehr erfreulich fand ich, wie selbstverständlich die Schülerinnen und Schüler des 3. Schuljahres mit den unterschiedlichen Medien umgingen. Ob es der Computer, die Kamera, eine Ortschronik oder Prospekte waren - benutzt wurde das, was gerade sinnvoll war. Ein hübscher Nebeneffekt Einigen Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht so lange in Katzenelnbogen unterrichten, war (und ist) diese CD-ROM eine große Hilfe für ihren eigenen Unterricht. Falls es also zu Ihrem Heimatort und Umgebung keine passende Software gibt - und das wird wohl in den meisten Fällen so sein - kann ich Sie nur ermutigen, solch ein Projekt anzugehen. Wenn Sie Interesse am Projekt "Katzenelnbogen und der Einrich" haben, können Sie Brigitte Winkenbach eine E-Mail schreiben. Gegen einen geringen Unkostenbeitrag sendet sie Ihnen die CD-ROM gerne zu.

  • Früher und Heute
  • Primarstufe

Von den Anfängen der Stadt München

Unterrichtseinheit

Dieses fächerübergreifende Unterrichtsprojekt zur Stadtgeschichte Münchens verbindet die theoretische Vermittlung historischer Ereignisse mit Exkursionen zu Originalschauplätzen. Das Internet dient den Schülerinnen und Schülern als Rechercheinstrument. Mit einer interaktiven Übungseinheit wird der gesamte Stoff wiederholt und gefestigt.In dieser Unterrichtseinheit über die Anfänge der Stadt München erwerben die Schülerinnen und Schüler ausgewähltes grundlegendes Wissen über die Menschen und ihr Leben in der Vergangenheit. Sie recherchieren gezielt im Internet, bearbeiten Texte und Arbeitsblätter und unternehmen Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten. Im Rahmen einer Stadtrallye erfahren die Kinder zahlreiche Geschichten, Sagen und Legenden aus früherer Zeit, die es ihnen ermöglichen, sich in das mittelalterliche Leben der Stadt einzufühlen. Zum Abschluss des Unterrichtsprojekts wird das Gelernte mittels interaktiver Hot-Potatoes-Übungen - verschiedenen Quiz, Lückentexten und Kreuzworträtseln - überprüft und gefestigt.Im Fach Heimat- und Sachunterricht sollen die Schülerinnen und Schüler befähigt werden, sich die Welt, in der sie leben, zu erschließen. Dazu greift der Lehrplan Themenbereiche aus der Lebenswirklichkeit der Kinder auf, wie etwa Orientierung in Zeit und Raum. Dieser Themenbereich wird aus der Perspektive der Lernfelder "Zeit und Geschichte" und "Heimat und Welt" bearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit wichtigen Ereignissen ihrer Regionalgeschichte befassen und die Orientierung mit der Karte lernen. Durch Kennen- und Schätzen lernen heimatlicher Kultur soll zudem ein Bezug zur Heimat aufgebaut werden. Unterrichtsmethode und Hintergrundinformationen Hier finden Sie einige grundsätzliche Anmerkungen zur Unterrichtsmethode und Hintergrundinformationen zur Durchführung des Projekts. Die Vorgeschichte Mittels Internetrecherche informieren sich die Schülerinnen und Schüler über die ersten bajuwarischen Siedler. Eine Exkursion führt zum "Bajuwarenhof". Die Anfänge Die Schulkinder erfahren wesentliche Fakten über die Anfänge der Stadt München. Das Gelernte überprüfen sie mit interaktiven Lückentexten und Quizfragen. Die Stadtgründung Im Internet recherchieren die Mädchen und Jungen zur Stadtgründung Münchens und lösen online einen historischen Kriminalfall. Die Entwicklung der Stadt Mit einer interaktiven Übungseinheit wird der gesamte Stoff wiederholt und gefestigt. Den krönenden Abschluss des Unterrichtsprojekts bildet eine Stadtrallye. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erreichen in den Fächern Heimat- und Sachunterricht und Deutsch Fächerspezifische Lernziele . Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach Informationen über die Bajuwaren. recherchieren im Internet nach Informationen über die Stadt München im Mittelalter. entnehmen aus verschiedenen Quellen (Texte, Bilder et cetera) gezielt Informationen. vergleichen verschiedene Karten (Stadtpläne) miteinander und ziehen daraus Schlussfolgerungen. festigen den Umgang mit dem Computer. bearbeiten verschiedene interaktive Übungen (Hot Potatoes) am Computer selbstständig. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen mit anderen. arbeiten mit Partnern zusammen. helfen sich gegenseitig. Die Schülerinnen und Schüler denken sich in das mittelalterliche Leben hinein und fühlen sich in die damalige Zeit ein. nutzen unterschiedliche Informationsquellen. entnehmen aus Quellentexten Informationen. werten Texte und Grafiken aus. erweitern ihre Kenntnisse in der räumlichen Orientierung. arbeiten mit Skizzen und Plänen. lesen verschiedene Geschichten und Legenden. unterstreichen wichtige Stichworte in einem Text. berichten anhand der Stichworte über das Gelesene. beantworten Fragen zu Internettexten. vervollständigen einen interaktiven Lückentext. spielen ein erfundenes historisches Gespräch. malen und zeichnen passende Bilder. erstellen eine einfache Zeitleiste. orientieren sich anhand eines Arbeitsbogens (Stadtrallye) selbstständig in einem Raum. verstehen geschichtliche Zusammenhänge. lernen ihre Heimatregion besser kennen. werden in ihrem aktiven Lernen gefördert . in ihrem aktiven Lernen gefördert werden. Kind- und sachgerecht In der Unterrichtseinheit über die Anfänge der Stadt München erwerben die Schülerinnen und Schüler ausgewähltes grundlegendes Wissen über die Lebensumstände der Menschen im Frühmittelalter. Der Unterricht muss sowohl kind- als auch sachorientiert sein: Das Begreifen geschichtlicher Zusammenhänge kann nur durch angemessene Elementarisierung der Inhalte angebahnt werden. Mitfühlen, Staunen und Erkunden wollen werden berücksichtigt, Erleben, Erfahren und Handeln stehen im Mittelpunkt. Aktives Lernen Eine methodisch sachgemäße Vorgehensweise ist unerlässlich, wenn geschichtliche Strukturen aufgezeigt werden und erste fachliche Bezüge durch Vermittlung entsprechender Arbeitsweisen hergestellt werden. Die Unterrichtsmethoden sollen das aktive Lernen der Kinder fördern, also die selbsttätige Auseinandersetzung mit den Inhalten. Originale Begegnungen und Unterrichtsgänge zu außerschulischen Lernorten gehören bei geschichtlichen Themengebieten unabdingbar dazu und werden auch bei der vorgestellten Unterrichtseinheit durchgeführt. Unsere Gemeinde Das Unterrichtsprojekt zur Geschichte der Stadt München wurde an der Silva-Grundschule Heimstetten in Kirchheim bei München durchgeführt. Die Gemeinde Kirchheim befindet sich im Osten der Stadt München. Mit der S-Bahn ist man in knapp 20 Minuten am Marienplatz, dem Mittelpunkt der Stadt. Im Heimat- und Sachunterricht der dritten Klasse wird an unserer Schule die Ortsgeschichte der Gemeinde Kirchheim behandelt. Dabei zeigt ein Besuch in der Archäologischen Staatssammlung zahlreiche Ausgrabungsfunde aus der Kelten-, Bajuwaren- und Römerzeit unseres gemeindlichen Siedlungsgebietes. Geschichte erleben Einige ausgewählte Funde, die erst in jüngster Vergangenheit bei Bauarbeiten geborgen werden konnten, sind in der Aula unserer Schule in einer Dauerausstellung ständig gegenwärtig. Ein Besuch des örtlichen "Bajuwarenhofs" veranschaulicht das Leben in längst vergangenen Zeiten. Im Heimat- und Sachunterricht der vierten Klasse wird die Regionalgeschichte der näheren Umgebung, in unserem Fall der Landeshauptstadt München, in Ausschnitten erarbeitet und unter verschiedenen Aspekten betrachtet. 2008 feierte München sein 850. Jubiläum. Die Schülerinnen und Schüler machen mit ihrer Lehrkraft einen Ausflug in Stadteile von München, an deren Stelle sich früher ehemalige bajuwarische Siedlungen befanden. Interaktiver Stadtplan vom heutigen München Bei München.de finden die Schulkinder einen Stadtplan, den sie für den Unterrichtsgang und die Bearbeitung von Arbeitsblatt 3 benötigen. Eine kleine bajuwarische Geschichte Mittels einer Internetrecherche auf der Homepage der Archäologischen Staatssammlung München informieren die Kinder sich über das Leben der Bajuwaren vor 1500 Jahren. In arbeitsteiliger Gruppenarbeit notieren sie Stichpunkte, berichten über das Gelesene und bearbeiten das Arbeitsblatt "So lebten die Bajuwaren". Stände der Bajuwaren Ein bajuwarisches Gehöft Kleidung der Bajuwaren Die Bajuwaren - ein Volk geschickter Handwerker Religion der Bajuwaren Um einen realistischen Eindruck des Lebens in Bayern vor circa 1400 Jahren zu erhalten, unternimmt die Schulklasse eine Exkursion zum Bajuwarenhof in Kirchheim bei München. Hierbei handelt es sich um den Nachbau eines frühmittelalterlichen bajuwarischen Gehöftes. Die Kinder erhalten eine Führung durch einen Archäologen. Die Schulklasse besucht Gina Gonsiors Figurentheater, um sich das Theaterstück "Am Anfang war die Isar" anzusehen. Dieses schildert die Ereignisse, die sich rund um die Stadtgründung von München rankten. Abb. 2 (Platzhalter bitte anklicken) zeigt eine Szene aus der Vorstellung mit Herzog Heinrich "dem Löwen". Auf der Internetseite des Kinderportals München machen sich die Schülerinnen und Schüler in arbeitsteiliger Gruppenarbeit mit verschiedenen Bildergeschichten rund um die Stadtgründung Münchens vertraut. Im Anschluss berichten sie über die Ergebnisse. Außerdem lösen sie in Partnerarbeit online das Rätsel "Ein historischer Kriminalfall" (Abb. 3, Platzhalter bitte anklicken). Festigung des Gelernten Mit den interaktiven Hot-Potatoes-Übungen zu diesem Unterrichtsprojekt (Abb. 4, Platzhalter bitte anklicken) reflektieren die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit ihre Erlebnisse und überprüfen ihren Lernerfolg. Der gesamte Stoff wird mittels interaktiven Rätseln, Quizfragen und Lückentexten wiederholt und gefestigt. Bilderquiz: Was ist auf den Fotos zu sehen? Lückentext: Woher hat München seinen Namen? Stadtgründungsquiz zum Theaterstück "Am Anfang war die Isar" Lückentext: Die erste Stadtmauer Lückentext: Die zweite Stadtmauer Kreuzworträtsel zur Münchner Stadtgeschichte Die Altstadt Münchens ist voll von Zeugnissen der Vergangenheit. Im Rahmen der Stadtrallye gehen die Kinder den Verlauf des ersten Mauerrings (Länge circa 1,3 Kilometer) ab und erfahren eine Menge an Geschichten, Sagen und Legenden aus früherer Zeit, so dass sie sich gut in das mittelalterliche Leben der Stadt einfühlen können.

  • Früher und Heute
  • Primarstufe

Schulchronik erstellen: "Spurensucher" am Prenzlauer Berg

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit wird das Projekt "Spurensucher" der Berliner Heinrich-Roller-Grundschule vorgestellt, in dem eine Schulchronik erstellt wurde.Im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg - heute Teil von Pankow - steht das älteste öffentliche Gebäude des Bezirks: die 2. Grundschule in der Heinrich-Roller-Straße. Das denkmalgeschützte Gebäude und das Umfeld mit vielen erhaltenen Details waren Gegenstand eines Geschichtsprojektes des Schuljahres 2003/04. Aber auch die Schulgeschichte(n) von Zeitzeuginnen und -zeugen, Spuren aus Film und Literatur sowie von den Schülerinnen und Schülern mitgebrachten Unterlagen wurden zum Thema. Das Spurensucher-Projekt fand im Rahmen des WuV-Unterrichtes (Wahlpflichtunterricht verbindlich an Berliner Grundschulen) wöchentlich in einer Doppelstunde mit sieben Schülerinnen und Schülern der Klasse 6 statt. Die Kinder haben ausgewählte Arbeitsergebnisse für einen Internetauftritt im Rahmen des Projektes www.mein-kiez.de vorbereitet. Das Internet wurde sowohl zur Recherche als auch zu Präsentationszwecken genutzt. Neben den handwerklichen Beiträgen für die Veröffentlichung, wie Bildbearbeitung, Transkription von Textquellen und Vorschläge für die Struktur der Seite, wurden Vorteile und Gefahren des Internets im Zusammenhang mit der Vorstellungen der eigenen Person sowie der Darstellung historischer Sachverhalte thematisiert. Die Verbindung von Schulgeschichte und Präsentationsvorhaben im Internet hat den Schülerinnen und Schülern somit den Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit neuen Medien ermöglicht. Projektverlauf Das Projekt lief über ein ganzes Schuljahr. Es gliedert sich in drei Phasen. Fackompetenz Die Schülerinnen und Schüler erleben Projektunterricht anhand von historischen Inhalten. schärfen ihren Blick für das Schulgebäude und werden für ihr Wohnviertel sensibilisiert. vergleichen einzelne Aspekte vergangener und gegenwärtiger Bildungs- und Erziehungssysteme (hier Prügelerlaubnis der Lehrkraft). entwickeln Interesse an neuerer deutscher Geschichte. können Quellen zur Schulgeschichte recherchieren und erkennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begreifen Internetseiten als Plattform zur weltweiten Präsentation. bereiten Informationen mithilfe neuer Medien auf. erfassen die Potenziale neuer Medien (hier Hypertext) und schöpfen sie aus. transkribieren eine Textquelle in Word. erstellen Fotokommentare in einem Editor (Dreamweaver, alternativ Frontpage). konstruieren den Schulhausgrundriss auf der Grundlage von Architektenplänen mit Freehand (alternativ Corel Draw). konstruieren den Dachbodengrundriss nach dem Grundriss des darunter liegenden Geschosses (Freehand, alternativ Corel Draw). erstellen Bäume mit Freehand (alternativ Corel Draw) und fügen sie ein. zeichnen einen Umgebungsplan der Schule mit Freehand (alternativ Corel Draw). Katja Virkus ist freiberufliche Historikerin und Pädagogin. Sie konzipiert und realisiert gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern Schulprojekte, die im weitesten Sinne Stadtgeschichte und Familienbiografien verbinden. Erste Projektphase: September bis Dezember Während dieser Projektphase fand der Unterricht überwiegend in einem Klassenraum ohne PC-Ausstattung statt. Den Computerraum der Schule nutzten wir nach Absprache mit einem Parallelkurs nach Bedarf. Spaziergang im Stadtviertel: Was macht das Winsviertel aus, welche Einrichtungen, Details sind für Menschen früher und heute wichtig: Läden, Industrie (Berliner Höfe), Litfasssäule, Friedhof, Fußweg Details auf dem Schulhof finden, die die Buchstaben des Alphabetes ergeben (siehe Abbildung oben). Namensgebung der Schule - Was können wir davon heute noch erkennen? Welche Bedeutung haben Schulnamen? Einführung in die Epochen, die unser Schulhaus "erlebt" hat (Kaiserreich bis Gegenwart). Historische Bildquellen (kontrastiv): Berlin zur Entstehungszeit unserer Schule (1873) - Industriemonopole und Hauptstadt des Kaiserreiches Schüleraufgabe: Vergleich eines Stundenplanes von 1892 mit dem aktuellen Plan. Zeitzeugin Frau Wittmann: Die Schule 1945-1948 Vorbereitung und Besuch im Stadtteilmuseum : Ausbeute: Fotos. Das älteste Foto im Museum ist eins von der Schule! Außerdem: Adolf Damaschke als autobiographische Quelle zu unserer Schule. Und: Die Sammlung von Zeugnisheften aus dem Bezirk. Hausaufgabe: Schüler befragen Eltern zu ihrer Schulzeit und bringen Material mit. Literatur als Spur für Schulgeschichte: Ludwig Thoma, Lausbubengeschichten, eine ausgewählte Episode. Film als Spur für Schulgeschichte: Heinz Rühmann, Die Feuerzangenbowle (scheitert an nicht vorhandenem Equipment - DVD-Player). Einladung des Hausmeisters als Spur! Gegeneinladung des Hausmeisters in seinen Keller. Ausbeute unter anderem: Jedes Kind und die Kursleiterinnen bekommen (auf dem Schulhof ausgegrabene) Tintenfässer. Zweite Projektphase: Januar bis März In dieser Phase traten neben der inhaltlichen Arbeit die Fragen der Online-Präsentation unserer Ergebnisse in den Vordergrund. Eine Stunde war der Begriffsklärung und Rechercheübungen zum Internet gewidmet. Im Mittelpunkt stand die "Abwicklung" von Einzelprojekten, für die sich die Shülerinnen und Schüler entschieden hatten. Dritte Projektphase: April bis Juni Die letzten drei Monate des Kurses waren der Entstehung der Website gewidmet. Die Schülerinnen und Schüler sollten die für sie interessantesten Materialien und sonstige Kursergebnisse nennen und der Mediengestalterin Gestaltungs- und Funktionalitätenvorschläge unterbreiten. Diese Stunde im parkähnlichen Teil des vor der Schule liegenden historischen Friedhofes war als eine Art Brainstorming mit Präsentation der Ideen gedacht und wurde von den Schülerinnen und Schülern mit besonderer Ernsthaftigkeit und Aktivität belohnt. Wichtig war es den Kindern/Jugendlichen, die vielen von uns gemachten Fotos zu veröffentlichen. Zu diesem Zweck durchforsteten kleine Gruppen, ausgestattet mit Digitalkameras, das Schulhaus erneut nach Lieblingsplätzen. Die Offenheit des Konzeptes aber auch das Feedback von außen haben den ersten "Spurensucher"-Kurs durch Quellen, Materialien und Informationen sehr umfangreich werden lassen. Die Direktorin hat die Durchführung des Kurses von vornherein unterstützt und gefördert. Zu Lehrerinnen und Lehrern der Schule wollen wir in diesem Jahr verstärkt Kontakt aufnehmen, um unsere Aktivitäten publik zu machen und Multiplikatoren zu gewinnen. Die Kurse finden mit 11 Kindern der 5. und 6. Klasse jeweils halbjährlich statt. Die Schülerinnen und Schüler des derzeitigen (zweiten) Kurses konnten sich sofort mit der Website identifizieren. Die Inhalte werden selbstverständlich zur Erledigung von einführenden Rechercheaufgaben genutzt. Die Dachboden-Seite wurde zur Orientierung auf dem Dachboden herangezogen und spontan machten die Kinder Vorschläge für weiterführende Projekte. Nach den angenommen noch lebenden Verewigern an den Wänden des Dachbodens soll nun geforscht werden. Neuheiten im Kurs sind das Projekttagebuch sowie der Wettbewerb unter den Schülerinnen und Schülern um ein Kurslogo.

  • Früher und Heute
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Geocaching: Schnitzeljagd mit Satellitenunterstützung

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für die Grundschule wird vorgestellt, wie mithilfe von GPS eine Schnitzeljagd durchgeführt werden kann. Durch Themenrouten werden die Schülerinnen und Schüler motiviert.Viele kennen die Satellitennavigation als hilfreiches Instrument beim Auto fahren. Mit GPS (Global Positioning System) kann man die eigene Position bestimmen und Wegstrecken herausfinden. Unterrichtsexkursionen mit satellitengestützter Navigation durchzuführen bereitet den Lernenden und Lehrkräften Spaß.Das Konzept von Elmar Fischer führt bereits Kinder im Grundschulalter an diese Thematik heran. Es verfolgt zwei unterschiedliche Ansätze beim Einsatz von GPS im Unterricht. Eine bestehende GPS-Themenroute kann als Einstieg in eine Unterrichtseinheit genutzt werden und das Erstellen eigener GPS-Themenrouten kann mit der Präsentation in einer Unterrichtseinheit als Anregung für andere Kolleginnen und Kollegen dienen. Erfahrungen mit Grundschulkindern Voraussetzung sind ein GPS-Handempfänger und Kenntnisse im Umgang damit. Die Schülerinnen und Schüler müssen lernen, die angegebenen Koordinaten zu lesen und einzugeben, also das Gerät entsprechend zu bedienen. Da dies bei modernen GPS- Handempfängern fast schon selbsterklärend funktioniert, reicht hier meist eine kurze Einführungsphase. Erste Erfahrungen mit Grundschülern des 3. und 4. Schuljahres zeigen, dass die Positionsbestimmung und -findung kein Problem darstellt, selbst wenn die Hintergründe der Funktionsweise von GPS nicht weiter erklärt werden. Themenbezogene Schatzsuche Ursprungsidee der Schatzsuche mit GPS-Unterstützung ist das Geocaching, das sich weltweit wachsender Beliebtheit erfreut. Bei der schulischen Umsetzung liegt der Reiz für die Kinder darin, selbstständig Wege herauszufinden, Rätsel zu lösen und damit die Koordinaten für die nachfolgende Etappe zu erhalten. Zum Schluss wartet ein kleine "Schatzkiste" darauf, entdeckt zu werden. Am Grundprinzip der guten, alten Schnitzeljagd hat sich also eigentlich nichts geändert. Reizvoll für die Lehrkräfte: Themenrouten und daraus hervorgehende Projektpräsentationen können für jedes in der Schule erteilte Fach erstellt werden. Ein Ausflug in den Wald kommt ebenso in Frage wie eine Schnitzeljagd durch eine Stadt. Auf der Webseite von Elmar Fischer finden Sie eine Beispielplanung zum Thema "Römer in Köln".Er

  • Jahreszeiten
  • Primarstufe

Unterrichtsmaterial: Wie frühstückt die Welt?

Unterrichtseinheit

In diesem Unterrichtsprojekt "Wie frühstückt die Welt?" zum Thema Ernährung hinterfragen die Lernenden mithilfe einer Umfrage ihre eigenen Frühstücksgewohnheiten und lernen, was ein gesundes Frühstück ausmacht.Mit einer Fragebogenaktion ermitteln die Kinder die Frühstücksgewohnheiten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Gleichzeitig sammeln sie Informationen über das Frühstück in anderen Ländern. Sie testen verschiedene Frühstücksempfehlungen und stellen gemeinsam ein Müsli her. Alle Rezepte werden in einem Kochbuch zusammengestellt und weitere Arbeitsergebnisse im Internet präsentiert. Zum Abschluss der Reihe gibt es ein internationales Frühstücksfest mit Eltern, Freunden, Bekannten und Verwandten.Das Unterrichtsprojekt greift eine Alltagserfahrung der Kinder auf: das tägliche Frühstück. Sie sollen Problembewusstsein für die Bedeutung eines gesunden Frühstücks entwickeln. Zentrale Lernziele sind dabei selbstgesteuertes Lernen und die Erweiterung der Kompetenzen im Umgang mit verschiedenen Medien. Arbeitsteilig erarbeiten verschiedene Gruppen unterschiedliche Aspekte des Themas. Um ihre Ergebnisse abschließend auf einer eigenen Internetseite zu präsentieren, müssen sie kooperieren und sich austauschen. Anknüpfen an Alltagserfahrungen Ernährungsfragen sind nur dann sinnvoll mit Kindern im Grundschulalter zu bearbeiten, wenn sie eine Chance zur Einflussnahme haben. Das Thema Frühstück ist deshalb besonders gut geeignet. Die Schülerinnen und Schüler gehen von ihren persönlichen Erlebnissen und Einflussmöglichkeiten aus. Ihre Perspektive weitet sich, indem sie andere Klassen befragen und schließlich morgentliche Ernährungsgewohnheiten in der Welt untersuchen. Im Laufe der Unterrichtsreihe entwickeln sie sich so zu "Frühstücksexperten". Anbindung an den Lehrplan Sowohl im Fach Deutsch als auch im Sach- und Kunstunterricht lässt sich beim Thema "Wie frühstückt die Welt?" problemlos der Bezug zum Lehrplan herstellen. Im Fach Deutsch steht der Handlungsbereich "Sich informieren und sachbezogen verständigen" im Vordergrund. Informationen zu sammeln, zu ordnen und weiterzugeben ist ebenfalls Lernfeld des Sachunterrichts. Hinzu kommen die Planung der Informationsbeschaffung (Fragebogen), des Abschlussprojektes (internationales Frühstücksfest) und das eigenständige Unterscheiden und Vergleichen von Ergebnissen. Der Themenbereich "Essen und Trinken" ist im Rahmenplan für das Fach Kunst ebenfalls vorgesehen. Die Schülerinnen und Schüler können Werbeplakate für ein gesundes Frühstück und Einladungen für das Abschlussfrühstück kreativ gestalten. Das Projekt "Wie frühstückt die Welt?" ist Teil des SEMIK-Projektes (Systematische Einbeziehung von Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien in Lehr- und Lernprozesse). Es wurde als einer der besten Beiträge ausgezeichnet. Die Schülerinnen und Schüler erkennen den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit. prüfen eigene Frühstücksgewohnheiten kritisch. sammeln Rezepte, führen sie aus und schätzen ihren Wert für die Ernährung ein. erkunden die Frühstücksgewohnheiten anderer Länder und schätzen diese ein. planen und organisieren ein Frühstücksfest mit Gästen. dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse im Internet.

  • Ich und meine Welt / Sache und Technik
  • Primarstufe

Unsere Baumsteckbriefe im Netz

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit der Entwicklung und den Eigenschaften von Bäumen. Sie fassen ihre Erkenntnisse in Baumsteckbriefen zusammen und veröffentlichen diese mit dem Webseiten-Generator Primolo.Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene Medien, um gezielt nach Informationen zu den jeweiligen Bäumen zu suchen. Sie recherchieren beispielsweise in Kinderlexika oder Suchmaschinen für Kinder, um mehr über die Lebensbedingungen von Bäumen zu erfahren. Anschließend fassen sie eigene Gedanken, Vorstellungen oder Schlussfolgerungen zu den gelesenen Texten in Baumsteckbriefen zusammen und tauschen sich mit der gesamten Klasse darüber aus. Die gewonnen Erkenntnisse präsentieren die Kinder auf einer eigenen Webseite im Internet.Bei dieser Unterrichtseinheit wird der Schwerpunkt auf die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler, auf Mitverantwortung und Mitsteuerung des Lernprozesses und auf die sinnvolle Nutzung digitaler Medien gelegt. Die individuelle Tätigkeit der Teammitglieder sollte ebenso gefördert werden wie gruppendynamische Prozesse und Konfliktbewältigungsstrategien. Der Ablauf des Projekts "Baumsteckbriefe im Netz" Hier erfahren Sie mehr über den Ablauf des Projekts und erhalten Hinweise zur Planung der einzelnen Projektschritte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Zusammenhänge zwischen Lebensräumen und Lebensbedingungen für Tiere, Menschen und Pflanzen beschreiben. zentrale Aussagen von Texten erfassen und diese zusammenfassend wiedergeben. eigene Gedanken, Vorstellungen oder Schlussfolgerungen zu Texten formulieren und sich mit anderen darüber austauschen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen in Druck- und elektronischen Medien zu Themen oder Aufgaben recherchieren. Angebote in Zeitungen und Zeitschriften, in Hörfunk und Fernsehen, auf Ton- und Bildträgern sowie im Internet begründet auswählen. Medien zum Gestalten eigener Medienbeiträge nutzen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für den eigenen und den Lernprozess des Teammitglieds übernehmen. Konflikte und Meinungsverschiedenheiten verbal sinnvoll lösen. Eigene Ideen und Vorschläge vertreten, aber auch Meinungen anderer zulassen und eventuell auf die Realisierung eigener Vorschläge verzichten. Festlegen der Teams und der Themen Nach der Vorstellung des Projektes erfolgt die Einteilung der Teams. Hierbei bietet sich die Methode der Partnerarbeit an, um a) die Sozialkompetenzen zu stärken und b) eine größere Anzahl von Baumsteckbriefen zu erhalten. Ferner ist eine größere Gruppe aufgrund der Computer-Arbeit nicht praktikabel. Die anschließende inhaltliche Abstimmung sollte gewährleisten, dass die einzelnen Teams zu unterschiedlichen Baumarten arbeiten. Die festgelegten Themen und Teams werden auf einem Flip-Chart visualisiert. Inhalt und Form des Baumsteckbriefes In einer MindMap können mögliche Inhalte des Baumsteckbriefes erarbeitet und diskutiert werden. Damit die Schülerinnen und Schüler bei der Recherche eine Orientierungsgrundlage haben, sollten verbindliche Kriterien festgelegt werden, wie zum Beispiel Name des Baumes, Größe, Vorkommen, Bedeutung für den Menschen und so weiter. Der Steckbrief kann in Form von Stichworten oder vollständigen Texten verfasst werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen möglichst frei entscheiden, welche Form ihren Interessen entspricht. Denkbar ist auch, beide Formen zuzulassen, falls keine Einigung gefunden werden kann. Vielfalt medialer Möglichkeiten Viele Kinder nutzen heutzutage ausschließlich das Internet zur Informations-Recherche. Um den Schülerinnen und Schülern die Vielfalt medialer Möglichkeiten nahezubringen, bietet es sich deshalb an, die Erarbeitungsphase mit einem Besuch der Schulbücherei zu beginnen, in der einige Sachbücher zum Thema ausgeliehen werden können. Anschließend werden dann das Internet und weitere mediale Rechercheoptionen vorgestellt. Steckbriefe erstellen und reflektieren Es folgt die ausgedehnte Recherchephase und die Erstellung der Steckbriefe in einem Textverarbeitungsprogramm (inklusive der Bilder). Die fertigen Steckbriefe speichern die Kinder auf einem USB-Stick. Im Anschluss werden die Ergebnisse auf den Computer-Monitoren abgebildet und in Form eines Rundgangs durch die Klasse von den Mitschülerinnen- und schülern betrachtet. Die Teams können sich so gegenseitig Tipps und Anregungen geben und ihre Arbeit final reflektieren, bevor sie sie im Internet veröffentlichen. Kurzanleitung für Kinder Im Computer-Raum werden dann die überarbeiteten Steckbriefe mit dem Webseiten-Generator von Primolo veröffentlicht. Es bietet sich an, den Schülerinnen und Schülern hierzu eine knappe Arbeitsanweisung zur Verfügung zu stellen. Eine Kurzanleitung für Kinder kann auch auf der Primolo-Webseite heruntergeladen werden. Inhalte speichern Die Lehrkräfte sollten die Kinder bei der Arbeit auf der eigenen Webseite stetig daran erinnern, ihre eingestellten Inhalte zu speichern. Erfahrungsgemäß lassen sich Rückschläge durch Datenverlust dennoch nicht gänzlich vermeiden. Da alle Texte und Bilder auf den entsprechenden USB-Sticks zur Verfügung stehen, ist dies jedoch nicht ergebnisgefährdend. Hier zeigt sich der große Vorteil dieser Arbeitsweise.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unsere Weihnachtsgeschichte

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit stellt eine Alternative zum klassischen Krippenspiel dar: Ihre Gedanken zum Thema "Schenken" und "Geschenke" setzen die Kinder mit Digitalkamera, Audio- und Filmschnittsoftware in bewegte Bilder um. Den krönenden Abschluss bildet die Filmvorführung ihrer Weihnachtsgeschichte zur gemeinsamen Feier mit Eltern, Freunden und Geschwistern.Die Advents- und Weihnachtszeit stellt in vielen Bildungseinrichtungen eine intensive Zeit dar. Gemeinsame Vorbereitungen auf Weihnachten, Lieder lernen und singen, aber auch oft die Planung und Durchführung von Weihnachtsaufführungen und Krippenspielen beanspruchen jede Menge Zeit und sind oft mit großer Nervosität und Aufregung verbunden. Diese Unterrichtseinheit behandelt eine "Weihnachtsgeschichte der etwas anderen Art" als fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt, das in circa drei Wochen – in den regulären Tagesablauf integriert – durchgeführt werden kann. Der Beitrag liefert Pädagoginnen und Pädagogen in Kindergärten, Grundschulen und der beginnenden Sekundarstufe I Ideen und Anreize für die Produktion eigener Geschichten der Kinder, die diese anschließend – zum Beispiel auf der Weihnachtsfeier der Schule – präsentieren können. Stressfrei und in einem entspannten Rahmen stellt das Projekt somit eine Alternative zum üblichen Krippenspiel dar.Die Kinder erleben, wie man ein Projekt gemeinsam plant, daran arbeitet und schließlich das Endprodukt präsentieren kann. machen sich Gedanken zum Thema "Schenken" und "Geschenke", gerade in der Vorweihnachtszeit, und werden durch die angebotene Geschichte sensibilisiert. entwickeln ihre Medienkompetenz und üben sich im Umgang mit der Digitalkamera und dem Einsatz einer Audioaufnahme und -bearbeitungssoftware. fördern ihr ästhetisches Empfinden und tauschen sich darüber aus. lernen, was Teamfähigkeit bedeutet.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Religion / Ethik
  • Primarstufe, Elementarbildung, Sekundarstufe I

Rund um die Kastanie

Unterrichtseinheit

Das fächerübergreifende Projekt "Rund um die Kastanie" umfasst die Bereiche Deutsch, Sachunterricht und Kunst. In verschiedenen Sozialformen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler Aufgaben rund um das Thema Kastanie.Wenn ich meinen Unterricht plane, gehe ich zunehmend von interessanten Adressen im Internet aus, die sich für den Unterricht in der Grundschule und insbesondere für das "Lernen an Stationen" oder die "Projektarbeit" als Unterrichtsform eignen. Hier eignet sich die "Hamsterkiste" mit ihrem Angebot an Lerngeschichten hervorragend. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten in einer weitgehend offenen Unterrichtssituation möglichst selbstbestimmt, eigenverantwortlich und selbsttätig die Arbeitsaufträge der Lernstationen auch in Form von Partner- oder Gruppenarbeit. Ihre Lernergebnisse beziehungsweise die Lernaufträge dokumentieren sie in einem selbst hergestellten Buch.Die Unterrichtsform des Lernens an Stationen eignet sich besonders gut, Medienecken mit ihren Computern in den Unterricht zu integrieren. Daher beziehen sich einige der Aufgaben stets auf den Computer und das Internet sowie auf traditionelle Medien wie das Lesen von Büchern, Nachschlagen in Lexika, Anfertigen von Zeichnungen und so weiter. Außerdem bietet diese Lernform besonders für die Arbeit in Intergrationsklassen an, weil durch die veränderte Lehrerrolle mehr Zeit für individuelle Förderung zur Verfügung steht. Planung und Durchführung Vorbereitung und Ablauf des Projekts Verwendete Medien und Materialien Im Unterricht kamen Interntangebote, Bücher und selbst erstellte Arbeitsaufträge zum Einsatz. Selbstverständlich wurde Material aus der Natur mitgebracht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Lesebereitschaft gefördert. lesen sinnentnehmend und verstehend. können Fragen zu dem Inhalt einer Internetseite richtig beantworten. entwickeln ein Bewusstsein für den Jahresablauf in der Natur. bestimmen Blattformen und können verschiedene Laubbäume benennen. zeichnen und beschriften die Entwicklung einer Pflanze vom Samen zum Baum. erweitern ihren Grundwortschatz zum Thema Herbst. basteln mit Naturmaterialien eine Figur. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, mit einem Partner eine Geschichte nachzuerzählen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet als Recherchemedium. üben einen sachgerechten Umgang mit dem Internet. bearbeiten online ein Kastanien-Quiz. Internet In dem Projekt eingebunden war die Seite www.hamsterkiste.de. Die Schülerinnen und Schüler sollten bei den Lerngeschichten zu Natur und Umwelt die "Kastanie" aufsuchen. Hier konnten sie sich selbstständig im Internet über die zu erforschenden Fragen der Station 3 informieren, Ideen sammeln, sich über weitere Aspekte des Themas anregen lassen und viel Wissenswertes über die Kastanie erfahren. Der vorbereitete Erkundungsbogen sollte das sinnentnehmende Lesen fördern. Am Ende der Lerngeschichte wurden die Kinder zur Hamsterkiste-Prüfung "Kastanien" geführt und sie konnten online das Kastanien-Quiz bearbeiten (siehe Station 4). Die Hamsterkiste ist eine sehr empfehlenswerte Adresse im Internet für den Grundschulunterricht und sie bietet kindgerecht, abwechslungsreich und liebevoll gestaltet viele Informationen mit fantastischen Fotos und Abbildungen. Bücher Darüber hinaus hatten die Schülerinnen und Schüler auch genügend Gelegenheit zum Nachschlagen und Stöbern in den Sachbüchern und zum Lesen der Kinderbücher von Otfried Preussler. Mal- und Bastelaufträge ergänzten zusätzlich das Angebot. Möglichst viele Sinneskanäle und Lerntypen sollten angesprochen werden. Besondere Freude hatten die Kinder daran, mit ihrem Partner das Nacherzählen eines Kapitels aus dem Buch "Die kleine Hexe" von Otfried Preussler vorzubereiten und im Stuhlkreis dann zu erzählen. Dazu schrieb ich die Kapitel jeweils auf Zettel, die die Schülerinnen und Schüler wie bei einem Losverfahren zogen. So ergab sich von allein eine bestimmte Reihenfolge zum Erzählen für die Kinder. Während der Unterrichtszeit durften sie sich auf das Erzählen im Stuhlkreis vorbereiten. Manche Kinder wollten sich aber auch lieber zu Hause treffen. Tipp: "Die kleine Hexe" war in sechs Exemplaren vorhanden. Neben selbst erstellten Arbeitsaufträgen habe ich auch Anregungen aus der Hamsterkiste entnommen. Sachbücher und Kinderbücher von Otfried Preussler ergänzten das Angebot. Kastanien, Eicheln, Blätter, Rinde und ähnliches brachten die Schülerinnen und Schüler zum Basteln mit. Zusätzlich verband ich das sachkundliche Wissen über die Kastanie, Blätter, Bäume, Herbst und den dazugehörigen Wortschatz mit einer Diktatvorbereitung. Meine dritte Klasse an der Erpelgrund-Schule in Berlin-Heiligensee ist eine Integrationsklasse mit 22 Kindern, von denen vier Kinder einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben. Die Schülerinnen und Schüler kennen von anderen Projekten das Lernen an Stationen und den Umgang mit dem Computer und dem Internet. Im Klassenraum befinden sich zwei Medienecken mit insgesamt fünf vernetzten Computern und einem Drucker. Aber auch mit nur einem Computer im Klassenzimmer lässt sich das Projekt durchführen. Internetzugang sollte möglichst vorhanden sein, kann aber gegebenenfalls auch in einem Computerraum genutzt werden. Einführung im Kreisgespräch Die Unterrichtseinheit wurde zunächst in einem Kreisgespräch vorgestellt. Dabei hatte ich den Laufzettel mit den Aufgaben der 14 Lernstationen auf ein DIN A3-Blatt vergrößert und im Klassenraum aufgehängt. Darüber hinaus erhielten jede Schülerin und jeder Schüler dieses Blatt in DIN A4-Format, das sowohl als Inhaltsverzeichnis für das Arbeitsheft "Rund um die Kastanie" als auch als Laufzettel für die verschiedenen Stationen genutzt werden konnte. Dieser wird wie ein Inhaltsverzeichnis in das Arbeitsheft geklebt. So hatten die Schülerinnen und Schüler stets eine Übersicht, wie weit sie schon waren oder welches Thema ihnen noch fehlte. Bei der Vorstellung zeigte und erklärte ich die zur Verfügung stehenden Medien. Die Kinder konnten frei bestimmen, ob sie die Arbeitsaufträge des Lernzirkels alleine, in Partner- oder Gruppenarbeit ausführen möchten. Selbstbestimmtes Arbeiten im offenem Unterricht Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten in einer weitgehend offenen Unterrichtssituation möglichst selbstbestimmt, eigenverantwortlich und selbsttätig die einzelnen Stationen, nach Bedarf auch in Form von Partner- oder Gruppenarbeit, und dokumentieren die Lernergebnisse beziehungsweise Lernaufträge in dem selbst hergestellten Arbeitsheft. Mediennutzung und Sinneserfahrungen ergänzen sich im Lernprozess Auf der Webseite www.hamsterkiste.de konnten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig über die zu erforschenden Fragen informieren. Anregungen über weitere Aspekte des Themas und viel Wissenswertes über die Kastanie werden mithilfe der Medien auf eine sehr kindgerechte, abwechslungsreiche und liebevoll gestaltete Art und Weise vermittelt. Darüber hinaus hatten die Schülerinnen und Schüler auch genügend Gelegenheit zum Nachschlagen und Stöbern in den Büchern und den vorbereiteten Arbeitsbögen. Möglichst viele Sinneskanäle und Lerntypen sollten angesprochen werden. Das Projekt war auf circa drei bis vier Wochen mit einer täglichen Arbeit von etwa zwei Schulstunden angelegt. In dieser Zeit nahmen die Kinder Arbeitsaufträge als Hausaufgabe mit nach Hause. Das Erzählen im Stuhlkreis und das Schreiben des Diktates gehörten auch dazu.

  • Geographie / Jahreszeiten / Biologie / Ernährung & Gesundheit / Kunst / Kultur
  • Primarstufe