Unterrichtsmaterialien zum Thema "Frankreich"

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Einstufung nach TVöD: Anerkennung von lehrender Tätigkeit im Ausland

Schulrechtsfall

... deutsche Lehrerin wurde 2014 vom Land Niedersachsen eingestellt und war zuvor siebzehn Jahre lang in Frankreich als Lehrerin tätig gewesen. Bei ihrer Einstufung in die Entgelttabelle wurden ihr aber nur drei ...

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Kein Recht auf anderes Schulbuch - Fall des Monats 03/2016

Schulrechtsfall

... bei der Militäroperation um eine Befreiung Frankreichs gehandelt. Auch die Bezeichnung "Offensive im Westen" verharmlose den Überfall der Nazis auf Frankreich und beleidige die dort gefallenen französischen ...

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Lektürearbeit mit Foren: "Anne ici - Sélima là-bas"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für den Französisch-Unterricht wird aufbauend auf das Jugendbuch "Anne ici - Sélima là-bas" die Geschichte von Sélima Jelloud, Tochter algerischer Eltern, betrachtet. Ein Rollenspiel verhilft zum vertieften Verständnis der Lektüre.Aus der Ich-Perspektive beschreibt Sélima ihr Leben in der Cité in Pierrefont, einem arabisch geprägten Viertel von Marseille, und ihre Versuche, sich zwischen französischer und algerischer Gesellschaft zurechtzufinden. Nach einer anfänglichen Verdrängung ihrer algerischen Identität begibt Sélima sich in Algier auf die Suche nach ihren Wurzeln. Dabei macht sie die schmerzhafte Erfahrung, zwischen zwei Kulturen zu leben und sich weder als Teil der einen noch der anderen zu fühlen.Der Roman eignet sich zur Behandlung ab dem 3. oder 4. Lehrjahr in Zusammenhang mit Themen wie "Immigration", "Société" und "Racisme". "Anne ici - Sélima là-bas" ermöglicht aufgrund seiner inhaltlichen Struktur die Einbindung einer großen Zahl von Methoden in den Unterricht. Hier wird ein Vorschlag für die Einbindung des Internets beschrieben. Alle Seitenangaben beziehen sich auf die folgende Ausgabe: Marie Féraud: Anne ici - Sélima là-bas. Stuttgart: Klett, 1989. Einbindung des Internets Die Schülerinnen uns Schüler erarbeiten Charakterisierungen und Visualisierungen der Personen und Orte. Arbeit mit dem Forum Bei der Arbeit im Forum versetzen sich die Schülerinnen und Schüler in die Rollen der handelnden Figuren. Lektürearbeit mit Foren Anmerkungen sowie stichwortartige Überlegungen zum Einsatz des Gesprächsforums sind auf dieser Seite vorgestellt. Technische Hilfen Hier finden Sie Informationen und ein Basis-Layout für eine Website, die Sie mit Ihren Schülerinnen und Schüler als Ergebnissicherung erstellen können. Die Schülerinnen und Schüler lernen ein literarisches Werk kennen. vertiefen und erweitern durch die Anwendung produktiver und kreativer Methoden die Inhalte mit Unterstützung des Internets. erweitern ihre Kommunikationsfähigkeit. präsentieren Ergebnisse. Eine attraktive Vorgehensweise, bei der nicht nur die Recherche im Internet eine Rolle spielt, sondern auch die unterschiedlichen Kommunikationsmöglichkeiten des WWW genutzt werden, wird im Folgenden vorgestellt. Der Arbeit im Internet geht die Lektüre der ersten Kapitel des Werkes voraus. Anschließend kann der die Lehrperson mit den Schülerinnen und Schüler an jeder beliebigen Stelle die Arbeit an der Homepage und die Einbindung eines Gesprächsforums beginnen. Fotos der Personen Die Fotos, die für die Romanfiguren stehen, können im Internet gesucht und gefunden werden (bitte beachten Sie unsere FAQ Urheberrechtlich geschützte Inhalte - Ausführliche Antwort ). Bei der Auswahl sollen die Schülerinnen und Schüler in der Fremdsprache begründen, weshalb sie sich für das jeweilige Foto entschieden haben. Sollte man auf Fotos verzichten wollen, können Steckbriefe verfasst werden. Kurzvorstellungen der beteiligten Personen Die Kurzvorstellungen enthalten die aus dem Romantext zu entnehmenden Angaben zu Alter, Lebenslauf, Wohnort, Herkunft und so weiter. Beziehungen Der dritte Teil besteht aus einem Text, in dem die Personen ihre Beziehung zu Sélima/Anne beschreiben. Text In diesem Bereich könnten die Lernenden Informationen über die Handlungsorte Algier und Marseille beziehungsweise Pierrefont zusammentragen, die sie in Kurztexten in einem von der Lehrperson vorgegebenen Umfang präsentieren. Natürlich sollte auch dieser Teil aus der Perspektive Sélimas konzipiert sein, um das Grundprinzip der Webseite zu wahren. Hier können die Schülerinnen und Schüler Informationen präsentieren, die sie bei Internetrecherchen gefunden haben. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Texte von den Lernenden selbst formuliert (und nicht nur aus dem Netz kopiert!) werden. Bilder Auch hier können nur Fotos veröffentlicht werden, wenn die Genehmigung des Bildautors vorliegt. Gesprächsforum im Internet In einem für die Behandlung des Romans eingerichteten Gesprächsforum treten die Romanfiguren in imaginären Dialogen miteinander in Kontakt. Die Kommunikationsanlässe und -situationen werden an die Romanhandlung angelehnt und können von wechselnden Figuren vorgegeben werden. Forumnutzung als Rollenspiel Mithilfe eines Gesprächsforums können die Schülerinnen und Schüler in fremde Rollen schlüpfen. Die Übernahme einer solchen Rolle ist deshalb besonders attraktiv, da die Kommunikation nur schriftlich erfolgt und somit eine Übernahme der fremden Identität sicherlich leichter fällt als bei einem Rollenspiel im Plenum der Klasse. Beteiligte Personen Als Beteiligte kommen alle wichtigen Figuren des Romans in Frage. Die insgesamt 16 Personen können auf die Schülerinnen und Schüler der Klasse verteilt werden, wobei bedacht werden sollte, dass die Gesprächsanteile von einigen Figuren (Sélima/Anne, Djawed, Martine, Kamel) sicherlich besonders hoch sein werden, so dass die Rollen mit zwei bis drei Lernenden besetzt werden könnten. Nach der Einrichtung des Gesprächsforums muss den Schülerinnen und Schülern kurz die Funktionsweise des Forums erklärt werden. Auch die wichtigsten Gesprächs- und Verhaltensregeln sollten noch einmal angesprochen werden: Das Gespräch im Forum betrifft nur die Romanhandlung. Metakommunikation zum Beispiel über Organisatorisches sollte vermieden werden, um die Kommunikationssituation zu wahren. In einem Gesprächsforum sollten die Lernenden nur unter Verwendung von Pseudonymen kommunizieren und persönliche Daten wie E-Mail-Adressen, Familiennamen, Telefonnummern keinesfalls preisgeben, da es meist öffentlich einsehbar ist. Die Forensprache ist ausschließlich Französisch. Wörterbücher stehen online zur Verfügung, Hauptziel ist die Verständigung. Außerhalb des Unterrichts Es bietet sich an, die Diskussion in den häuslichen Bereich zu verlegen, wenn alle Schülerinnen und Schüler Zugang zum Internet haben. Für die Lernenden hat ein Gesprächsforum erfahrungsgemäß einen großen Reiz. Der oder die Lehrende sollte allerdings ebenfalls (zumindest zeitweise) online sein, um das Gespräch verfolgen und gegebenenfalls eingreifen zu können. Im Unterricht Wenn das Forengespräch im Computerraum der Schule stattfindet, könnte es sein, dass die Unterrichtssituation gewöhnungsbedürftig und künstlich erscheint: Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren von Bildschirm zu Bildschirm statt sich - wie im Unterricht in diesen Fällen üblich - mündlich zu unterhalten. Es sollte daher darauf hingewiesen werden, wo die Vorteile dieser Art von Kommunikation liegen. Im Anschluss an diese Vorbereitungsphase kann ein Gespräch initiiert werden, indem eine der Romanfiguren einen Kommunikationsauftrag erhält, zu dem sich alle anderen Beteiligten äußern können. Ist die Diskussion beendet, kann entweder ein neuer Auftrag erteilt werden, oder aber es hat sich ein neues Thema aus der Diskussion ergeben. Beispiele für Kommunikationsanlässe: Sélimas Gedanken vor und nach dem Ausreißen (Kapitel 11) Sélimas erster Schultag und der Namenswechsel(Kapitel 2) Dominiques Frage an der Bushaltestelle (Kapitel 2) Djamilas geplante Eheschließung in der Diskussion: Was ist davon zu halten und wie hätte Anne reagieren können? (Kapitel 3) Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Gespräch zunächst etwas schleppend anlaufen kann, da die Schülerinnen und Schüler sich zunächst mit den Funktionen eines Forums vertraut machen müssen und auch die neuartige Kommunikationssituation kennen lernen müssen. Es wird aber in den meisten Fällen nicht lange dauern, bis die Gesprächsgeschwindigkeit ein beeindruckendes Tempo erreicht. Die Kommunikation verläuft sehr rasch und spontan, wenn sie synchron, also zeitgleich stattfindet. Wenn sie asynchron, also zeitversetzt (etwa nachmittags von zuhause) stattfindet, können Schülerinnen und Schüler ihre Beiträge gut vorbereiten. Das Gespräch ist dokumentiert. Im weiteren Verlauf des Unterrichts können bestimmte Äußerungen einzelner Mitglieder noch einmal aufgenommen, beurteilt und kommentiert werden. Alle Lernenden können sich zu jeder Zeit äußern. Die Kommunikation findet im Idealfall innerhalb der ganzen Klasse statt und der Gesprächsanteil pro Schülerin oder Schüler ist beträchtlich höher als in der normalen Unterrichtssituation: Beim Unterrichtsgespräch kann im Normalfall ja nur eine Schülerin oder ein Schüler sprechen. Die Lehrperson kann einzelne Schülerinnen und Schüler individuell betreuen und ihnen beim Formulieren helfen. Bei der Arbeit mit lo-net² kann über kurze Mitteilungen, "Quickmessages", direkt mit einem einzelnen Schüler oder einer Schülerin Kontakt aufgenommen werden. In jedem Fall wirkt die im Unterricht eher ungewohnte Arbeit motivierend. Bei der Arbeit mit Foren soll bedacht werden, dass das Thema "Fehler" möglichst offen angegangen werden sollte. Rasche und spontane Antworten implizieren Tippfehler - eine übergenaue Korrektur könnte SchülerInnen entmutigen und ihre Kommunikationsbereitschaft bremsen. Gegebenenfalls könnte die Lehrperson auf online abrufbare zweisprachige Wörterbücher hinweisen (etwa bei Pons ). dass die Kommunikation im Forum schriftlich ist. Um die mündliche Kommunikation nicht zu vernachlässigen und allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, sollten Gesprächsforen im Unterricht wohldosiert eingesetzt werden. dass die Kommunikation unter Umständen schleppend anlaufen könnte. In diesem Fall sollte die Lehrperson ebenfalls (unbemerkt) eine Rolle übernehmen und durch geeignete Beiträge die Diskussion ins Laufen bringen. Die Lehrperson sollte die Lernenden gegebenenfalls darauf hinweisen, dass die Internetseite regelmäßig aktualisiert werden muss, damit die jeweils neuesten Beiträge sofort sichtbar werden. Die Schülerinnen und Schüler sollten bei einem hierarchisch aufgebauten Forum wie dem im Beispiel gezeigten Forum darauf achten, dass sie auch tatsächlich auf einen Beitrag antworten und nicht für jede Äußerung einen neuen Baum eröffnen. Die Diskussion wird dadurch nämlich unübersichtlich. Die Downloads enthalten das Grundgerüst für eine kleine Homepage, die nach der Lektüre bearbeitet werden könnte. Mithilfe eines HTML-Editors (zum Beispiel Microsoft Frontpage) können die Schülerinnen und Schüler die Seiten mit den Texten füllen und nach den jeweiligen Bedürfnissen abändern. Die Seiten müssen anschließend mit einem FTP-Programm ins Internet geladen werden. Idealerweise lädt der oder die Lehrende sie entweder auf die Internetseiten der Schule oder auf eine eigene Homepage. Den Link zur Einstiegsseite können Sie auf einer Internetseite Ihrer Wahl angeben, beispielweise auf der Fachseite Französisch der eigenen Schule. Bei diesem Modell handelt es sich nicht um eine fertige Homepage. Die Dateien sind nur als Beispiel für eine mögliche inhaltliche Gliederung zu sehen! Die inhaltliche Füllung bleibt Ihnen selbst überlassen. Dateien Beschreibung rahmeneinstiegsseite.htm übergeordneter Frame banner.htm Banner inhalt.htm Linke Inhaltsleiste. Der Link zu einem Forum kann erst nach der Eröffnung eines Forums aktiviert werden. lieux.htm Seite mit möglichen Informationen zu den Orten personnages.htm Tabelle mit Kurzvorstellungen und Bildern beziehungsweise Steckbriefen Links Es versteht sich, dass die in die Seiten integrierten Links angepasst werden müssen, wenn weitere Seiten hinzu kommen. Auch der Hintergrund ist nur ein Vorschlag und kann / sollte verändert werden. Der Link zu dem eröffneten Forum kann auf der Inhaltsseite eingefügt werden. Eigenes Forum Wird der Link nicht abgeändert, so führt er auf das bereits eröffnete Forum auf dem Bayerischen Schulserver. Es wäre denkbar, dass SchülerInnen die dort angefangene Diskussion weiterführen und die Rollen übernehmen. Da dies aber langfristig nicht sinnvoll ist und auch von der Autorin keine langfristige Pflege des Forums garantiert werden kann, sollte jede Klasse ein eigenes Gesprächsforum eröffnen und das bestehende Forum nur als ein Beispiel ansehen. Möglichkeiten Gesprächsforen können bei zahlreichen Anbietern unproblematisch eingerichtet werden. In der Regel wird der Nutzer Schritt für Schritt angeleitet. Problem Kommerzielle Anbieter haben oft den für Lehrer entscheidenden Nachteil, dass Werbebanner eingeblendet werden, auf deren Inhalt man keinen Einfluss hat. Da bei einigen Anbietern zu bestimmten Tageszeiten auch Werbung für erotische Angebote erscheint, muss von diesen Angeboten größtenteils abgeraten werden, auch wenn ein Forum mit französischen Bedienungselementen natürlich reizvoll erscheint. Lösung Aus diesem Grund seien die seriösen Foren der ZUM (Zentralstelle für Unterrichtsmedien) empfohlen, wo Lehrerinnen und Lehrer eigene Themen eröffnen können. Zudem stellen auch die meisten Schulserver der einzelnen Bundesländer Foren zur Verfügung. Durch die Verlinkung des Forums mit der Homepage der Schule können anschließend auch SchülerInnen anderer Klassen sehen, was ihre MitschülerInnen im Unterricht schreiben. Die einfache Alternative Mit lo-net² lassen sich Websites sehr leicht generieren und verlinken. Hier können Sie auch ohne html-Kenntnisse Web-sites erstellen und organisieren. Zudem wird in der ein Forum angeboten, das für Unbefugte nicht zugänglich ist. Die geschlossene Benutzergruppe gewährleistet die Datensicherheit.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Les traités de Rome - mehrsprachig Europa erkennen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit für eine multilinguale Sequenz im Französisch-Unterricht thematisiert die Unterzeichnung der Römischen Verträge, mit denen eine wesentliche Grundlage für die heutige Europäische Union geschafften wurde. Neben Französisch kommen im Unterricht auch Italienisch und Spanisch zum Einsatz.Mehrsprachigkeit ist im heutigen Europa nicht nur vorrangiges Bildungsziel, sondern auch eine grundlegende Notwendigkeit für die Verständigung. Dem Französischen als der für die deutsche Wirtschaft nach dem Englischen bedeutendsten Fremdsprache kommt dabei eine wichtige Brückenfunktion zu: Auf der Grundlage von Französischkenntnissen können unsere Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit, aber auch in ihrer lebenslangen Weiterbildung, vereinfacht und beschleunigt weitere romanische Sprachen erlernen. Grund genug, ihnen aus aktuellem Anlass einen Einblick in die europäische Mehrsprachigkeit zu geben, sie Erkenntnisse über die Transferpotentiale des Französischen gewinnen zu lassen und für das Erlernen weiterer romanischer Sprachen zu motivieren.Die beiden vorliegenden Arbeitseinheiten sind komplementär, aber auch unabhängig voneinander einsetzbar. Sie zielen zum einen auf das Erschließen von Inhalten in einem italienischen oder spanischen Lesetext (Arbeitsblatt 1). Zum anderen visieren sie einen grundlegenden Sprachvergleich anhand ausgewählter sprachlicher Phänomene an. Anhand dieses Vergleichs sollen die Schülerinnen und Schüler Transferpotentiale, aber auch Interferenzrisiken exemplarisch erkennen (Arbeitsblatt 2). Ablauf der Unterrichtseinheit In zwei Unterrichtsstunden nähern sich die Lernenden der multilingualen Arbeit an. Auf der Basis ihrer Französisch-Kenntnisse erarbeiten sie Kernpunkte der italienischen und spanischen Fassung des EWG-Vertrags. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen Einblicke in das offizielle Online-Informationsangebot der EU. erwerben Grundkenntnisse über die Römischen Verträge. werden für die weitere, idealerweise lebenslange Beschäftigung mit verschiedenen romanischen Sprachen auf der Grundlage des Französischen motiviert. Language(s) awareness Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Bewusstsein für die Sprachenvielfalt Europas. gewinnen ein Bewusstsein über die Bedeutung und Einblicke in die Möglichkeiten von Interkomprehension (Leseverstehen). bauen ein Bewusstsein über die Bedeutung des Französischen als Ausgangssprache für eine romanische Mehrsprachigkeit auf. stellen Reflexionen über den eigenen Umgang mit (Fremd-)Sprachen an. Vorentlastung Im Vorfeld sollten Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler über Europa aktiviert und Grundzüge der europäischen Einigungsgeschichte etwa im Unterrichtsgespräch erarbeitet werden. Je nach Lernstadium und Vertrautheit der Lerngruppe mit dem europäischen Einigungsprozess können dabei grundlegende Lexeme in Erinnerung gerufen oder eingeführt werden (wie le traité, entrer en vigueur, la communauté, le marché commun). Einbindung eigener Erfahrungen Anschließend sollten Reflexionen über die sprachliche Situation in Europa angestellt werden: Hier könnten mehrsprachige Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen. Es sollte auf die geradezu unzähligen Sprachenpaare bei der Übersetzung offizieller Dokumente innerhalb der EU hingewiesen und an die drei großen Sprachenfamilien der EU - romanisch, germanisch, slawisch - erinnert werden. Eventuell können gerade romanophone Schülerinnen und Schüler oder solche mit slawischer Muttersprache auf ihre interkomprehensive Kompetenz innerhalb der jeweiligen Sprachenfamilie angesprochen werden, und so kann zur Aufgabenstellung übergeleitet werden. Les traités de Rome: les débuts de l´Union Européenne (1957) Nun wird Arbeitsblatt 1 ausgegeben oder online zur Verfügung gestellt. Einleitung und Aufgabenstellungen werden besprochen. Dabei wird auf die Hilfestellungen des Arbeitsblattes hingewiesen, die angeben, in welchem Abschnitt des online zu konsultierenden Textes die Antwort auf eine Frage zu finden ist. Die Verträge Bei dem auszuwertenden Text handelt es sich aus didaktischen Gründen nicht um den Originaltext der Verträge (dessen Einsatz wäre bei ausgeprägterem Hintergrundwissen und größerer Sprachkompetenz zum Beispiel in einem Leistungskurs zu erwägen), sondern um eine von der EU zur Verfügung gestellte kurze (etwa vier Bildschirm-Seiten) Einführung in Bedeutung, Inhalte und Struktur vor allem des EWG-Vertrages. Auseinandersetzung mit fremden Sprachen Die Fragen, die insbesondere auf das suchende Lesen (scanning) in einer bisher noch nicht erlernten Fremdsprache abzielen, können in Einzel- oder Partnerarbeit bearbeitet werden. Die Schülerinnen und Schüler können frei wählen, ob sie das Dokument in seiner italienischen oder seiner spanischen Fassung aufrufen wollen. Die Antworten sollen in französischer Sprache notiert werden. Hilfestellung in bekannten Sprachen Man kann den Lernenden erlauben, sie sogar darauf hinweisen, dass sie punktuell auch die französische Version des Dokumentes zur Formulierung der Antworten heranziehen, eventuell sogar die deutsche Version zur Verständnissicherung konsultieren können. Gerade in schwächeren Lerngruppen wäre alternativ auch möglich, die Antworten auf Italienisch oder Spanisch notieren zu lassen und sie erst während der Besprechung im Plenum ins Französische zu übersetzen. Ein "Missbrauch" dieser unterstützenden Möglichkeiten konnte bei der wiederholten Durchführung der Unterrichtseinheit nicht festgestellt werden. Ende der ersten Stunde Anschließend werden die Fragen im Plenum besprochen und anhand der einzelnen Punkte die Bedeutung der Römischen Verträge vertieft. Im Regelfall nimmt diese Einheit eine Unterrichtsstunde in Anspruch. Les traités de Rome: travail sur la langue française, italienne et espagnole Der zweite Teil des Unterrichtsmodells mit Arbeitsblatt 2 hat eine exemplarische Bewusstmachung des mehrsprachigen Verstehensprozesses zum Ziel. Auch hierfür ist eine Unterrichtssunde vorzusehen. Begegnung mit vermeintlich unbekannten Sprachen Nun werden neben dem Französischen das Italienische und das Spanische einbezogen. Anhand bestimmter, recht eng gefasster Abschnitte des bereits in der vorausgegangenen Stunde untersuchten Dokuments sollen verschiedene sprachliche Erscheinungen erfasst werden: zum einen die Lexik, zum anderen ausgewählte Aspekte der Morphologie (bestimmter Artikel, Infinitive der Verben, abgeleitete Adverbien). Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler die Entsprechungen vorgegebener französischer Wörter nicht nur in beiden Sprachen finden und notieren. Sie sollen zudem jeweils auch vermerken, ob ihnen das Wiedererkennen in der jeweiligen Fremdsprache - ausgehend vom Französischen - eher leicht oder schwer gefallen ist. Gleichzeitig reflektieren sie, inwieweit der Erkennungsprozess ihrer Ansicht nach von ihren Französischkenntnissen beeinflusst war. Das Französische als sprachlicher Fundus Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler über ihre Einschätzung des Einflusses von Französischkenntnissen auf ihre Arbeit mit anderen, bisher nicht erlernten romanischen Sprachen befragt: « Finalement, travailler sur l'italien et l'espagnol à partir du français pour moi est plutôt facile / difficile. » Die eigene Meinung zu den neu kennen gelernten Sprachen Schließlich werden sie um Stellungnahme zu ihrem affektiven Bezug zu den beiden Sprachen gebeten: « Entre l'italien et l'espagnol, la langue qui me plaît les plus, c'est ... ». Ausblick auf die zukünftige Sprach-Vita Folglich sind bei der abschließenden Besprechung nicht nur die richtigen Lösungen festzuhalten, sondern auch die angewandten Verstehensstrategien, die Beurteilung von Transferpotential und Interferenzrisiken. Zudem sind motivationale Aspekte bezüglich der weiteren Beschäftigung mit romanischen Sprachen zu diskutieren.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

A la recherche d'un appartement

Unterrichtseinheit

In dieser Einheit unterstützen die Schülerinnen und Schüler die Familie Rigot aus Paris bei der Suche nach einer neuen Wohnung. Sie recherchieren im Internet nach geeigneten Wohnungen für die Familie und begründen ihre Empfehlung in Form eines Kurzvortrags.Da die Wohnungssuche in einer Großstadt wie Paris schwierig ist, kann die Familie Hilfe gut gebrauchen. Um so mehr, da Monsieur et Madame Rigot berufstätig sind. In welches Arrondissement sollen sie ziehen? Wie groß darf die Wohnung sein, damit sie noch bezahlbar bleibt? Schülerinnen und Schüler helfen der Familie bei der Recherche und begründen ihre Wohnungsempfehlung in Form eines Kurzvortrags. Lehrwerksanbindung Das Lehrwerk Découvertes aus dem Klett Verlag beginnt mit dem Umzug der Familie Rigot nach Paris in die Rue Daguerre. Nach einem bis zwei Lernjahren ist ein Blick zurück auf die erste Lektion des Lehrbuches reizvoll. Die Familie Rigot will nämlich wieder umziehen. Schülerinnen und Schüler können ab dem zweiten Lernjahr erfolgreich als "Wohnungsvermittler" tätig werden. Notwendig sind Vorkenntnisse im Umgang mit dem PC und einer Suchmaschine sowie das Verwalten von Dokumenten auf dem Schulserver. Die Unterrichtseinheit richtet sich an Klassen der Mittelstufe ab dem 2. Lernjahr, also in der Regel ab der Klasse 8 (2. Halbjahr). Herangehensweise Einstiegstext und Recherche Nach der Erarbeitung eines Einstiegstextes über die Familie Rigot arbeitet die Lerngruppe in arbeitsgleicher Gruppenarbeit (bei ausreichender Anzahl an PCs ist Partnerarbeit zu empfehlen). Alle haben die gleiche Aufgabe und die gleichen Materialien: ein Arbeitsblatt, auf dem die verschiedenen Wohnungsangebote eingetragen werden. Ergebnispräsentation Die Unterrichtseinheit mündet in eine Präsentationsrunde, in der alle Arbeitsgruppen die von ihnen gefundene bezahlbare Lieblingswohnung präsentieren. Diskussion Abschließend ist die Simulation einer Diskussionsrunde sinnvoll, die als Rollenspiel angelegt werden kann: Die Familie Rigot trifft sich und wählt aus den angebotenen Wohnungen eine aus, die möglichst allen gefällt. Hierzu müssen alle gut bei den Präsentationen aufpassen, damit wirklich das beste Wohnungsangebot ausgewählt wird. Landeskunde Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass Paris in 20 Arrondissements unterteilt ist. Diese Verwaltungsstruktur ist an sich nicht sonderlich interessant, ist aber dann von Bedeutung, wenn sie mit Inhalt gefüllt wird, indem die Lernenden erarbeiten, welche Sehenswürdigkeiten und welche sozialen Strukturen in den einzelnen Arrondissements zu finden sind. Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse wird die moderne Multikulturalität der Großstadt Paris deutlich. Der sprachlich-kommunikative Aspekt Basiswortschatz "Wohnen" Das Fachvokabular rund um das Thema "Wohnen" wird wiederholt und vertieft. Aus den Anfangslektionen ihrer unterschiedlichen Lehrwerke kennen alle Lernenden sicher die Namen der Zimmer sowie die Bezeichnungen für verschiedene Straßenformen (chemin, rue, boulevard, allée et cetera). Die Redemittel, die notwendig sind, um die Wohnungsangebote im Internet zu finden und auszuwerten, sind auf dem Arbeitsblatt 02 zusammengestellt. Wortfeldarbeit Dieses Basiswissen wiederholend und vertiefend erweitert die Unterrichtseinheit die sprachlich-kommunikative Kompetenz der Lernenden in die folgenden Richtungen: Sie lernen die Bezeichnungen für unterschiedliche Wohnungsausstattungen, Wohnungstypen und Mietpreise in den Wohnungsbeschreibungen kennen. Sie erarbeiten die Adjektive, die zur Beschreibung von Vorzügen der Wohnungen benutzt werden. Sie erlernen und vertiefen die lexikalischen Mittel, um eine Diskussion führen zu können. Insbesondere die neu zu lernenden Adjektive haben eine hohe Kommunikationsrelevanz. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass Paris in 20 Arrondissements unterteilt ist. lernen die verschiedenen Arrondissements von Paris zu unterscheiden, indem sie deren Besonderheiten erarbeiten. lernen, welche Arrondissements hinsichtlich der Mieten teuer und welche relativ günstig sind. wiederholen und vertiefen das Fachvokabular rund um das Thema "Wohnen". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit einer französischsprachigen Internetseite, indem sie Immobilienangebote recherchieren, vergleichen und bewerten. üben das Speichern und Verwalten von Fotos. üben das Präsentieren von Fotos mit Beamer vor einer Klasse.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I