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Aufgeklärt statt autonom: Linksextremismus-Prävention für die Schule

Dossier

Extremisten gefährden, unabhängig von ihrer ideologischen Prägung, das friedliche Zusammenleben in unserem demokratischen Staat. Statt durch Mitgestaltung, Kritik und gesellschaftlichem Engagement auf Grundlage der Menschenrechte und unserem Grundgesetz wollen sie durch die Abschaffung der freiheitlich demokratischen Grundordnung die Gesellschaft mit Gewalt in ihrem Sinne verändern. Dieses Dossier ist ein Beitrag zur schulischen Präventionsarbeit und thematisiert Linksextremismus, nicht, weil die momentane Gefahr durch Linksextremisten größer ist als durch andere Extremismusformen, sondern, weil der Linksextremismus, wie jeder Extremismus, eine Gefahr für das friedliche Zusammenleben in unserem freien und demokratischen Staat ist. Das Dossier enthält eine Ausstellung bestehend aus 12 Plakaten und Arbeitsmaterial für den Unterricht, um das Thema Linksextremismus in der Schule zu behandeln. Dabei steht die Auseinandersetzung mit linksextremistischen Strategien, Strömungen, Anti-Haltungen und ihr mediales Auftreten im Mittelpunkt. Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am demokratischen Prozess und zu kritischem Denken aufgefordert werden. Sie sollen lernen, dass gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Missstände kritisiert werden dürfen und wie sie sich mit demokratischen Mitteln für ihre Anliegen einsetzen können, ohne auf extremistische Methoden und Ideologien zurückgreifen zu müssen.

  • Fächerübergreifend
  • Geschichte, Politik und Gesellschaftswissenschaften

Ostern und Frühling im Unterricht

Dossier

Wenn der Winter sich dem Ende neigt, warten wir voller Freude auf den Frühling und auf alles, was der Lenz so mit sich bringt: Sonne, Wärme, Knospen, Blüten und natürlich Ostern! Damit auch Ihre Schülerinnen und Schüler diese besondere Jahreszeit mit allen Sinnen erleben, die Veränderungen in der Natur wahrnehmen und die christliche Tradition des Osterfestes zum Ende der Fastenzeit verstehen, haben wir Ihnen in dieser Sammlung Unterrichtsmaterial zum Thema Ostern und Frühling für unterschiedliche Fächer und Schulformen zusammengestellt. Unsere Ideen regen die Lernenden der Grundschule dazu an, sich im Unterricht mit dem weltlichen Ursprung sowie anhand der Auferstehung von Jesus Christus mit der religiösen Dimension des Osterfestes auseinanderzusetzen. Sie erarbeiten die Wortfelder Ostern und Frühling, singen Lieder, beobachten Tiere im Frühjahr oder entziffern die Geheimschrift der Osterhasen. In den weiterführenden Schulen tauschen sich die Schülerinnen und Schüler in Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache handlungsorientiert über Frühlingsfeste in ihren Herkunftsländern aus oder erforschen im Fach Biologie durch ein Experiment die Wachstumsbedingungen von Pflanzen. Stöbern Sie durch unsere Anregungen und spüren Sie den Frühling. Die Arbeitsblätter, interaktiven Übungen, Kopiervorlagen, Unterrichtsvorschläge und Handreichungen erleichtern Ihnen die Unterrichtsvorbereitung, damit Sie die ersten Sonnenstrahlen des Jahres und das Erwachen der Natur so richtig genießen können. Viel Spaß beim Ausprobieren dieser motivierenden Materialien rund um Sonne, Blumen, Osterbräuche und Schoko-Eier. ;-) Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage und einen wunderbaren Frühling!

  • Fächerübergreifend
  • Feste und Feiertage

Ethik und Sinn

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Ethik und Sinn" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler den Sinnbegriff handlungsorientiert. Sie lernen den logotherapeutischen Ansatz von Viktor Frankl kennen und setzen sich in einem Rollenspiel mit ethischen Haltungen auseinander."Welchem Zweck dient ein Ziel?", "Welchen Sinn hat es?" und "Welche Kompetenzen sind notwendig, um Sinn überhaupt ermöglichen zu können?" So lauten die zielführenden Fragen zur Erfassung des Sinnbegriffs vor ethischem Hintergrund. Diese Unterrichtseinheit orientiert sich in diesem Zusammenhang an den Sinnsäulen der Logotherapie von Viktor Frankl. Dabei stellen die Säulen Leistungsfähigkeit, Liebesfähigkeit und Erkenntnisfähigkeit die ethischen Haltungen des logotherapeutischen Ansatzes dar. Das Thema "Ethik und Sinn" im Unterricht Die durchführende Lehrkraft sollte mit dem Weltbild von Viktor Frankl vertraut sein. "Sinn" als Thema bewegte Frankl, der die Probleme der Moderne als die Folgen einer existentiellen Frustration begriff. Um vom Zweck zum Sinn zu gelangen, benötigt die Person universale Werte und ethische Kompetenz. Kurz: "Ohne Ethik kein Sinn!" Im Unterricht wird der Begriff Leidensfähigkeit durch den neutraleren Begriff Erkenntnisfähigkeit ersetzt. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten Tugenden und Werte voneinander unterscheiden können. Die Begriffe "Autonomie" und "Person" sollten bekannt sein. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler sollen in dieser Unterrichtseinheit erkennen, dass "Sinn" einerseits möglich, anderseits an Tätigkeit, Kognition und auch Verzicht gebunden ist. Das logotherapeutische Modell, das eine Abwendung von Konsumgedanken und dem damit verbundenen Sinnversprechen darstellt, kann für viele überraschend sein. Methodische Analyse Die Lernenden nähern sich dem Thema durch praktisches Tun und Rollenspiel, aber auch durch individuelle Wertschätzung. Diese Formen der direkten Erfahrung können Hemmungen abbauen und Skepsis vermindern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Konzepten der Selbst- und Weltdeutung auseinander. leiten Haltungen und Handlungen aus einem Konzept ab. unterteilen komplexe Sachverhalte in stimmige Begriffe und beziehen diese kohärent aufeinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zum Thema im Internet. erledigen einen praktischen Arbeitsauftrag. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kooperieren miteinander, um einen Auftrag zu erfüllen. hören einander aktiv zu. gehen respektvoll mit zwischenmenschlichen Problemen um. Frankl, V. (2009). Und trotzdem ja zum Leben sagen. München: Kösel Verlag. Frankl, V. (2015). Psychotherapie für den Alltag. Freiburg: Herder Verlag. Schechner, J. / Zürner, H. (2011). Krisen bewältigen. Wien: Braumüller GmbH.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I

Weihnachten an Stationen: Wie funktionieren unsere Sinne?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zu Weihnachten beschäftigen sich die Lernenden mit den fünf Sinnen: An weihnachtlich aufbereiteten Stationen sehen sie beispielsweise für die Vorweihnachtszeit typische Gewürze, Symbole oder Gegenstände und lernen eine Merktechnik kennen. Zu gewinnen gibt es Hausaufgaben-Gutscheine oder kleine Preise! Um die Weihnachtszeit auch in der Schule festlich zu gestalten, bezieht sich die folgende Stationsarbeit auf das Weihnachtsfest und die Sinne, mit denen wir es wahrnehmen. So sollen die Lernenden beispielsweise an einer Station weihnachtliche Aromen in einem Riechmemory ordnen, an einer anderen hören, aus welcher Richtung das Glöckchen läutet. Dabei lernen die Kinder auch die außergewöhnliche Nase der Hunde kennen und erfahren, dass Richtungshören nur mit beiden Ohren richtig funktioniert. An einer weiteren Station können die Kinder Gegenstände in einem Sack ertasten und lernen, dass sie unterschiedlich erfolgreich mit den Händen oder den Füßen die Gegenstände erraten können. Ihren Geschmackssinn reizen die Schülerinnen und Schüler bei dem Erraten weihnachtlicher Geschmacksrichtungen mit Keksen und lernen dabei die Zonen der Zunge kennen. Die Erfahrung des Sehsinnes wird mit einer Lerntechnik verknüpft, mit der sich die Kinder Lerninhalte langfristig einprägen und behalten können. An jeder Station können Punkte errungen werden, die dann für Hausaufgaben-Gutscheine oder kleine Preise eingetauscht werden können. Vorkenntnisse Die Lerntechnik "Geschichtentechnik" sollte bereits ausprobiert worden sein. Die Lehrkraft sollte über das Richtungshören, die Geschmackszonen der Zunge sowie den Unterschied zwischen der Hunde- und der menschlichen Nase informiert sein. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich in dieser Unterrichtseinheit nicht nur mit Weihnachten und steigern ihre Vorfreude, sondern lernen spielerisch ihre fünf Sinne kennen. Der Sinn, den sie jeweils an einer Station ganz unwissend verwendet haben, wird anschließend genauer betrachtet und besprochen. Sie erfahren also selbst, wie sie ihre Sinne am besten nutzen können. Der Austausch darüber in der Gruppe schafft dafür eine gute Grundlage. Dem Prinzip der Binnendifferenzierung wird dadurch Rechnung getragen, dass die Lernenden gemäß ihrem individuellen Lerntempo arbeiten können. Methodische Analyse Die Lernenden besuchen die einzelnen Stationen und lösen die Aufgaben. Zuvor sollte eine Art Ablagebox gebastelt werden (Schuhkarton mit Schlitz im Deckel), in die die Schülerinnen und Schüler ihre ausgefüllten Stationszettel werfen können. Die Lehrkraft erklärt zunächst alle Stationen und beobachtet den Ablauf. Für jede Übereinstimmung bekommt die Schülerin oder der Schüler einen Punkt. Bei Station 2 können auch Bonuspunkte erraten werden. Das Ende dieser Unterrichtseinheit könnte das Wichteln sein, sodass das Kind mit den meisten Punkten beispielsweise zuerst ein Geschenk auswählen darf oder einen Hausaufgaben-Gutschein erhält. Selbstverständlich sind auch andere kleine Preise denkbar. Die Schülerinnen und Schüler erledigen an jeder Station Aufgaben. Ihre Ergebnisse müssen sie schriftlich auf einem Stationszettel (Arbeitsblatt 2) festhalten. Da die Zettel nach jeder Station abgegeben werden sollen, bietet es sich an, die einzelnen Stationszettel abzuschneiden und in Teilen auszugeben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Funktion der fünf Sinne kennen. besprechen eine Lerntechnik zum Merken. begreifen das Richtungshören. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten alleine und in der Gruppe. geben den anderen genug Zeit für jede Station und respektieren deren Tempo Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich Informationen zu einer Merktechnik in einem Internetvideo und wenden diese an.

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Meine Sinne

Unterrichtseinheit
14,99 €

Unsere Sinne sind das Tor zur Umwelt. Mit den Augen, den Ohren, der Nase, der Zunge und mit der Haut nehmen wir die Schönheiten und angenehmen Dinge unserer Umgebung wahr, aber ebenso warnen sie uns vor Gefahren. Wie funktionieren die Sinne? Was geschieht, wenn einer dieser Sinne ausfällt? Da die meisten Kinder keine Beeinträchtigungen haben, sind Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen für sie selbstverständlich. Die Unterrichtseinheit lässt sie bekannte Aufgaben unserer Sinne bewusst wahrnehmen und lenkt die Aufmerksamkeit außerdem auf weniger bekannte Tatsachen, wie den Zusammenhang von Riechen und Schmecken und die Haut als größtes und sensibles Organ. Die interaktive Lernumgebung dient als Plattform für die Internetrecherche, von der aus gezielt kindgemäßen Webseiten zur Lösung der Arbeitsaufträge angeklickt werden können. Verschiedene interaktive Übungen runden die Arbeit ab. Beschreibung zu den Arbeitsblättern Arbeitsblatt 1: Überblick über die Namen der fünf Sinne und ihre unmittelbaren Funktionen. Arbeitsblatt 2: Die Kinder lernen die einzelnen Teile des Auges kennen und identifizieren sie in der Abbildung. Mit den Augen kann man Farben, Formen, Helligkeit und Bewegungen wahrnehmen. Arbeitsblatt 3: Hier geht es um Beeinträchtigung des Sehvermögens durch Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Blindheit und wie man sie meistern kann. Arbeitsblatt 4: Die Kinder lernen die Teile des Ohres und ihre Funktionen kennen und erfahren seine Bedeutung für das Gleichgewicht. Arbeitsblatt 5: Hier gibt es verschiedenen Übungen zum Hören und um Beeinträchtigung der Hörleistung durch Krankheit. Arbeitsblatt 6: Die Zunge braucht man zum Kauen, Schlucken und Sprechen, aber auch zum Schmecken. Die Geschmackszellen liegen auf der Zunge verteilt und lassen uns süß, sauer, salzig, bitter und umami unterscheiden. Arbeitsblatt 7: Die Kinder lernen die Teile der Nase kennen und ordnen ihre Bezeichnungen der Abbildung zu. Außerdem wird die Funktion des Riechens erklärt. Arbeitsblatt 8: Das Arbeitsblatt befasst sich mit einem Vergleich der Riechfähigkeit von Menschen und Hunden. In einem Experiment lernen sie, was Schnupfen mit Riechen und Schmecken zu tun hat. Arbeitsblatt 9: Die Haut, unser größtes Organ, besteht aus verschiedenen Schichten, deren Namen und Funktionen erarbeitet werden. In einem Experiment versuchen sie, drei unbekannte Dinge zu ertasten. Arbeitsblatt 10: Hier geht es um Redensarten rund um die Sinne. Die richtige Zuordnung von Redensart und Bedeutung ergibt ein Lösungswort. Arbeitsblatt 11: Adjektive und ihre Gegensätze im Zusammenhang mit den Sinnesorganen Nase und Haut. Arbeitsblatt 12: Die Kinder lesen die Geschichte von Helen Keller online und beantworten Fragen dazu. Arbeitsblatt 13: Ein Diktattext zum Thema Helen Keller wird auf verschiedene Art und Weise (analog und digital) bearbeitet, um Wörter zu üben. Arbeitsblatt 14: Die Kinder unterscheiden die Wortfelder sehen, hören, riechen, schmecken und tasten und ordnen entsprechende Verben richtig in eine Tabelle ein. Arbeitsblatt 15: Nach der Übung am PC werden englische Wörter zum Thema Sinne als Domino gelegt. Ablauf der Unterrichtseinheit Organisation des Unterrichts und Zeitraum der Arbeit hängen von der Anzahl der jeweils vorhandenen PC-Arbeitsplätze/Tablets ab. Sinnvoll hat sich auf jeden Fall Paararbeit erwiesen, da sich zum einen so die Zahl der eventuell auf einen Computer wartenden Kinder halbiert und zum anderen die Paare sich gegenseitig unterstützen können. Als zusätzliches Angebot können im Bedarfsfall weitere Arbeitsaufträge gestellt werden, die die in der Lerneinheit angesprochenen Themen vertiefen: zum Beispiel Sachbücher zum Thema anschauen, weitere Aufgaben zu den Adjektiven (Steigerungen), Sätze mit den zum Thema passenden Verben und Adjektiven bilden. Die Unterrichtseinheit ist fächerübergreifend angelegt, als Fachlehrkraft haben Sie aber auch die Möglichkeit, nur die Sachthemen zu behandeln und die Fächer Deutsch und Englisch auszuklammern, wenn der fächerübergreifende Ansatz aus stundenplantechnischen Gründen nicht oder nur sehr schwer durchführbar ist. Die meisten Kinder sind heutzutage sehr geübt im Umgang mit digitalen Medien. Es ist trotzdem klug, "PC-Expertinnen und Experten" zu wählen, die bei eventuellen Schwierigkeiten mit dem Medium als ansprechende Person fungieren sollen. So können die Kinder viele der etwaigen Fragen unter sich klären und selbstständig arbeiten. In jeder wachen Minute stürzen Millionen von Sinneseindrücken auf uns ein, von denen wir die meisten nur unbewusst wahrnehmen. Wäre es anders, würden wir uns in der Flut der Informationen nicht mehr zurechtfinden. Zum Glück gelangen nur die wirklich wichtigen Eindrücke ins Bewusstsein. Über die fünf Sinnesorgane nehmen wir die Umwelt wahr. Sie empfangen Reize, wandeln sie in Nervenimpulse um und leiten sie an das Gehirn weiter. Dort werden sie in bestimmten Hirnregionen verarbeitet, um dann von uns zum Beispiel als Bilder, Klänge, Bewegungen, Berührungen oder Gerüche wahrgenommen zu werden. 70% aller Wahrnehmungen empfangen wir über das Auge, das damit unser wichtigstes Sinnesorgan ist. Ohr, Nase, Haut und Zunge runden unsere Empfindungsspektrum ab und lassen uns die Umwelt ganzheitlich wahrnehmen. Gleichwohl lässt es sich aber auch mit einer Beeinträchtigung der Sinnesorgane gut leben, da fehlende Fähigkeiten durch andere dafür stärker ausgebildete und so kompensiert werden, was am Beispiel von Helen Keller mehr als deutlich wird. Zur theoretischen und virtuellen Aufarbeitung des Themas ist das Internet ein ideales Medium. Es gibt eine Reihe kindgemäßer Seiten, die den Kindern Gelegenheit zum selbstständigen Erforschen geben. Die interaktive Lernumgebung bietet eine sichere Plattform für die Recherche im Internet. Die Kinder werden durch Links gezielt zu den Informationen geführt, die sie für die Lösung der Arbeitsaufträge auf den Arbeitsblättern benötigen. Die Kinder sollten an offene Unterrichtsformen gewöhnt sein, da sie bei vielen Aufgaben miteinander agieren. Der Umgang mit der interaktiven Lernumgebung ist denkbar einfach, denn durch gezielte Klicks gelangt man zur erforderlichen Seite im Internet oder zu den Offline-Übungen. Durch den Zurück-Button des Browsers kommt man wieder zur Lernumgebung. Paar- oder Gruppenarbeit hat sich hier bewährt, vor allem, wenn die Anzahl der Computer/Tablets geringer ist als die Anzahl der Schülerinnen und Schüler. Jedes Kind heftet seine fertigen Arbeitsblätter und gelösten Aufgaben in einem Hefter ab, der nach Abschluss des Projekts eingesammelt und von der Lehrkraft überprüft werden kann. Die Lehrkräfte sollten in der Lage sein, digitale Medien zu nutzen und Anweisungen zur Nutzung zu transportieren. Da das Internet ein schnelllebiges Medium ist, in dem Adressen geändert oder Seiten ganz aus dem Netz genommen werden, ist es sinnvoll, die in der Lernumgebung aufgezeigten Links vor Projektbeginn zu überprüfen und gegebenenfalls Ersatz zu suchen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen die fünf Sinne und ihre Funktionen. wissen, dass die Sinne durch Krankheit oder von Geburt beeinträchtigt sein können. wissen, dass man beeinträchtigte Sinnesleistungen kompensieren kann (s. Helen Keller). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet und nutzen es als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. führen interaktive Übungen durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze. einigen sich als Partnerinnen und Partner über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Ich und meine Welt / Englisch / Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Erlebnissport: Variationen in der Natur

Unterrichtseinheit

Erlebnispädagogische Aktionen animieren Kinder und Jugendliche, die Natur in der Gruppe zu erleben und zu erforschen. Der Wald, die Wiese sowie Sport- und Spielplätze sind motivierende Räume, in denen Erfahrungen mit allen Sinnen gemacht werden können. Erlebnispädagogische Aktionen animieren Kinder und Jugendliche, ihre natürliche Umgebung bewusster wahrzunehmen. Der Wald , die Wiese sowie Sport- und Spielplätze sind motivierende naturnahe Räume, in denen sie spielerisch Gruppenerfahrungen sammeln können, die ihre soziale Kompetenz und ihre Persönlichkeitsentwicklung fördern. Die besondere Atmosphäre im Freien, das Erleben der Natur mit allen Sinnen, aber auch das Bewältigen von Aufgaben und überwinden von Hindernissen stehen dabei im Mittelpunkt der Aktionen. Intensive Naturerfahrungen können den Kindern und Jugendlichen auch erste Impulse geben hin zu einem verantwortungsbewussten Handeln unter ökologischen und nachhaltigen Gesichtspunkten. Durch erlebnispädagogische Aktivitäten im Sportunterricht können Sozialkompetenz und Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Dazu gehören die Fähigkeiten zu Kooperation, Empathie, Problemlösung, Kommunikation und Vertrauen ebenso wie zu Eigenverantwortlichkeit und Entwicklung eines positiven Selbstbildes. In erlebnispädagogischen Situationen müssen sich die Jugendlichen in die Gruppe integrieren und gemeinsam kooperieren. Sie erleben dadurch intensive gruppendynamische Prozesse. Das gezielte Arrangement von herausfordernden, nichtalltäglichen und erlebnisintensiven Situationen ermöglicht es den Lehrkräften, die Schülerinnen und Schüler in handlungsaktiven Situationen wahrzunehmen und somit besser kennen zu lernen. Die Schülerinnen und Schüler können ein Bewusstsein für ihre eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten entwickeln, aber auch für ihre Grenzen. Sie erleben, wie erfolgreiche Interaktion und kooperatives Bewältigen von Aufgaben zum Erfolg führen, aber auch zu individuellem Wohlbefinden beitragen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erhalten Kenntnisse über erlebnispädagogische Aktionen. machen Naturerfahrungen mit allen Sinnen. Sozial- und Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Zusammengehörigkeitsgefühl und gegenseitiges Vertrauen. reflektieren ihre Stärken und Schwächen. übernehmen Verantwortung für sich und andere. entwickeln Eigeninitiative und Kreativität. kooperieren selbstständig im Team. bewältigen Aufgaben und überwinden Hindernisse.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Kindernachrichten in Form von Podcasts nutzen

Unterrichtseinheit

Dieser Unterrichtsvorschlag zeigt, wie Grundschulkinder Kindernachrichten in Form von Podcasts nutzen können. Er liefert Hintergrundinformationen und erläutert Einsatzmöglichkeiten im Grundschulunterricht. In der Schule ist es immer wieder wichtig, aktuelle Ereignisse in kindgerechter Darstellung und Sprache in den Unterricht mit einzubeziehen. Neben den Printmedien bieten sich dafür auch die Video-Podcasts von Kindernachrichten-Sendungen des Fernsehens an. Podcasts sind kurze Audio- oder Videobeiträge, die als regelmäßige Serie im Internet erscheinen. Der Nutzer abonniert die Serie oder lädt einzelne Folgen herunter. Die Nutzung von (Video-)Podcasts fördert gleichzeitig Hörverstehen, genaues Hinsehen und Sinn entnehmendes Lesen. Warum Nachrichten-Podcasts? Kindgerechte Inhalte: In den Kindernachrichten-Sendungen werden politische Ereignisse oder gesellschaftliche Probleme in Bild und Ton schülergerecht dargestellt. Lerneffekte: Hörverstehen, genaues Hinsehen und, bei schriftlichen Texten in den Videobeiträgen, auch Sinn entnehmendes Lesen werden dadurch gefördert. Fachliche Inhalte: Inhaltlich lassen sich entweder zu vorgegebenen Unterrichtsinhalten Sendungen finden oder aktuelle Vorgänge ergänzend vermitteltn. Kritik und Reflexion: Besonders der Vergleich mehrerer Sendungen zum selben Thema oder der Vergleich mit Berichten in Printmedien regt zu kritischer Reflexion des Gelesenen und Gesehenen an. Die Filmbeiträge am Computer ansehen Im Browser: Die Beiträge können direkt im Browser angesehen werden. Zum Teil kann man die einzelnen Episoden der Sendungen als Videodatei herunterladen. Per Podcast-Empfänger: Besser geht es mit dem Podcast-Angebot des jeweiligen Senders. Auf dem Computer in der Klasse kann einmalig ein Podcast-Empfänger ("Receiver") installiert werden. Dafür bietet sich das kostenlose Programm Juice an, aber auch iTunes bietet diese Möglichkeit. Nach einigen wenigen Einstellungen werden dann die zu Verfügung stehenden Sendungen heruntergeladen. Wenn neue Sendungen zum Download bereit stehen, wird dies vom Programm registriert. Die einzelnen Sendungen können mit einem üblichen Mediaplayer angesehen werden. Einsatzmöglichkeiten im Unterricht Im offenen Unterricht wird eine Sendung am Klassen-Computer als eine Lernstation angeboten. Im Computerraum schauen sich die Kinder in Zweiergruppen eine Sendung am Computer an und bearbeiten dazu ein Arbeitsblatt mit Fragen und einem Lückentext. Beiträge ohne Ton werden im Computerraum mit dem Beamer projeziert und von den Schülerinnen und Schülern kommentiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihr Hörverständnis und genaues Hinsehen. üben Sinn entnehmendes Lesen. reflektieren gelesene, gehörte oder gesehene Inhalte kritisch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit Podcast-Episoden. eignen sich Kenntnisse und Fertigkeiten hinsichtlich des Mediums Podcast an. erproben und erweitern ihre Recherchefähigkeit.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe

Pfingsten – die Gründung des Christentums

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Pfingsten vergleichen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Erzählungen von der Übermittlung des Geistes an die Jünger Jesu und lernen den Hymnus "Veni Creator Spiritus" kennen.In dieser Unterrichtseinheit lesen die Schülerinnen und Schüler die Bibeltexte , die von Pfingsten berichten zunächst in der Fassung der evangelisch-katholischen Einheitsübersetzung. Anschließend vergleichen sie den lukanischen Bericht mit einer Passage aus dem Johannesevangelium. Daran anknüpfend klären sie die Deutung des Pfingst-Ereignisses und vergleichen die Einheitsübersetzung mit der Menge-Bibel. Abschließend hören, lesen und untersuchen die Lernenden den Pfingst-Hymnus "Veni Creator Spiritus". Der gregorianische Choral mit einem Text aus dem 9. Jahrhundert wird mit einer modernen Interpretation aus dem Jahr 2021 verglichen. Übergeordnetes Ziel der Unterrichtseinheit ist neben dem Kennenlernen des biblischen Pfingst-Festes die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Übersetzungen biblischer Texte. Die Lernenden erörtern die Frage, ob man die alten Texte übersetzen oder in die heutige Zeit übertragen muss. Das Thema "Pfingsten" im Unterricht Pfingsten ist das Fest der Gründung des Christentums. Dem Fest fehlen allerdings die Symbole und das Brauchtum. So ist die gefeierte "Ausgießung des Heiligen Geistes" nur im Rückgriff auf biblische Texte zu begreifen, die ihrerseits für uns heute nicht leicht zu verstehen sind. Didaktisch-methodische Analyse Im Vergleich voneinander abweichender "Erzählungen" von der Vermittlung des Geistes wird das Problem des religiösen Sprechens und der "Wahrheit" beziehungsweise des Sinns solcher Erzählungen berührt. Ferner sollen im Vergleich verschiedener Übersetzungen sowohl das Problem der Übersetzung alter Texte erfasst als auch die Notwendigkeit ihrer Übertragung erörtert werden (ebenso beim Hymnus). Der Hymnus "Veni Creator Spiritus" zeigt, dass die Christen sich bewusst sind, dass der Geist immer wieder neu kommen muss. Die Verbindung zum katholischen Sakrament der Firmung wird hier nicht verfolgt, sollte aber der Lehrkraft bewusst sein und könnte im Religionsunterricht auch thematisiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen einige biblische Texte von der Vermittlung des Geistes und von seinem Wirken kennen. relativieren die voneinander abweichenden religiösen Erzählungen auf den gemeinten Sinn hin. reflektieren dabei die Besonderheit religiösen Erzählens. lernen den Nutzen verschiedener Übersetzungen des gleichen Textes kennen und reflektieren das Problem der Übersetzung alter Texte. kennen den jüdischen Hintergrund des Pfingstfestes. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Online-Quellen zum Verständnis eines christlichen Festes, eventuell auch des jüdischen Festes Schawuot. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lassen sich auf alte christliche Texte ein. machen sich die Schwierigkeiten ihres Verständnisses bewusst. erörtern sachlich unterschiedliche Auffassungen vom Sinn biblischer Texte und vom Umgang damit. begreifen die Notwendigkeit, Vorgaben der kulturellen Tradition in die Moderne zu übertragen.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Mit der Nase im Wind: Beobachtung und Messung von Wetterverhältnissen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sie ihre Sinne und diverse Instrumente dazu nutzen können, um Wetterverhältnisse zu beschreiben und zu messen. Als einführende Aufgabe analysieren die Lernenden gängige Sprichwörter, die sich auf das Wetter beziehen. Danach benutzen sie ihre Sinne, um Wetterbeobachtungen anzustellen und zu lernen, wie man das Wetter beschreiben kann. Ferner bauen die Lernenden eine kleine Wetterstation und führen Wettermessungen für Regen, Windgeschwindigkeit und Lufttemperatur durch. Jahrtausendelang schauten die Menschen zum Himmel, um zu versuchen vorherzusagen, was das Wetter bringt. Heutzutage können wir eine Wettervorhersage erhalten, indem wir einfach mit einigen Klicks im Internet suchen, die Nachrichten hören oder in eine Tageszeitung schauen. Die Unterstützung bei der Wettervorhersage ist die am längsten währende Anwendung der Erdbeobachtung. In den letzten vier Jahrzehnten haben Satellitendaten die Genauigkeit der Wettervorhersagen grundlegend verbessert. Anhand von Satelliten lassen sich weite Bereiche des Globus überwachen und ein umfassendes Bild der Prozesse in der Atmosphäre darstellen. Die von Wettersatelliten gelieferten Daten werden ergänzt durch Daten eines weltumspannenden Netzes von Wetterstationen, Wetterballons, Radarsystemen, Meeresüberwachungsbojen und anderen Instrumenten, mit denen sich die Wettervorhersage verbessern lässt. All diese Daten werden durch mächtige Supercomputer anhand mathematischer Modelle der Atmosphäre und der Meere verarbeitet, die zur Wettervorhersage zu aktuellen Bedingungen genutzt werden. Seit dem Start ihres ersten Meteosat-Wettersatelliten 1977 widmet sich die Europäische Weltraumorganisation (ESA) der Erdbeobachtung aus dem Weltraum. Seitdem wurden von der ESA drei verschiedene Familien von Wettersatelliten betrieben: Meteosat der ersten Generation, Meteosat der zweiten Generation (MSG) and das Meteorologische operationelle Satellitenprogramm (MetOp). Die europäischen Satelliten sind Teil der weltweiten Wetterbeobachtung; viele verschiedene Länder und Institutionen teilen die Daten ihrer Satelliten, um zuverlässige Wettervorhersagen rund um den Globus treffen zu können. Bei Aufgabe 1 wird den Schülerinnen und Schülern das Thema durch die Untersuchung einiger gängiger Sprichwörter vorgestellt, die sich auf das Wetter beziehen. Die Lernenden diskutieren die Überlegungen, auf denen die Sprichwörter beruhen. Bei Aufgabe 2 machen die Lernenden Wetterbeobachtungen mit ihren Sinnen, um zu lernen, wie sie Wetterverhältnisse beschreiben können. Sie kommen zu dem Schluss, dass wir zur Beschreibung des Wetters Wind, Regen, Temperatur und Wolken benutzen können. Die letzte Aufgabe besteht darin, eine eigene Wetterstation zu bauen. Damit nehmen die Schülerinnen und Schüler selbst Wettermessungen vor. Sie benutzen ein Thermometer zur Messung der Lufttemperatur. Sie bauen einen Windmesser zur Messung der Windgeschwindigkeit und einen Regensammler zur Messung der gefallenen Niederschlagsmenge. Fach: Sachkunde, Geografie, Mathematik, Naturwissenschaften Altersgruppe: 8 bis 10 Jahre Art: Arbeitsblätter, Praktisches Arbeiten Schwierigkeitsgrad: leicht Zeitbedarf: circa 90 Minuten (Messungen an 5 Tagen) Kosten: gering (0 - 10 Euro) Ort: drinnen und draußen Einschließlich der Verwendung von: Bastelmaterial Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Wetterelemente Wind, Temperatur und Niederschlag. beobachten Wetterverhältnisse und zeichnen diese auf. ermitteln örtliche Wetterprozesse. erfahren, dass Satelliten, Computer und wissenschaftliche Instrumente zum Treffen von Wettervorhersagen benutzt werden. führen Wettermessungen durch. interpretieren Daten und stellen diese dar.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

Inklusion als Thema im Unterricht

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Inklusion" führt Schülerinnen und Schüler an das Thema heran. Sie erfahren mehr darüber, welche gesellschaftlichen Bereiche betroffen sind und hinterfragen ihr eigenes Verhalten gegenüber Menschen mit Behinderung.Inklusion ist ein Begriff, der in den letzten Jahren immer wieder im öffentlichen Diskurs auftaucht, meist wenn es um das Bildungssystem in Deutschland geht. 2009 hat Deutschland die UN-Behindertenkonvention ratifiziert und sich damit dazu verpflichtet, behinderte Menschen in die Gesellschaft zu integrieren. Doch bis heute gibt es laut dem Deutschen Institut für Menschenrechte kein Gesetz, das der Konvention entspricht. Da die Vorgaben der UN-Behindertenkonvention erst nach und nach umgesetzt werden und bis zu einer tatsächlichen Inklusion noch viele Jahre vor uns liegen, ist dies ein Thema, das insbesondere junge Menschen betrifft. Hinzu kommt, dass erste Schritte zur Inklusion den Schulalltag der Lernenden direkt betreffen. In Deutschland lebt jeder achte Mensch mit einem Handicap. Doch was bedeutet Inklusion überhaupt und welche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens sind betroffen? Wie gehe ich selber mit betroffenen Menschen um und ist Inklusion im Sinne der UN-Konvention wirklich realisierbar? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit nach.Die Unterrichtseinheit ist so angelegt, dass die Schülerinnen und Schüler sich das Thema weitgehend selbstständig erarbeiten. Mithilfe eines Filmbeitrages beantworten sie wichtige Fragen rund um das Thema Inklusion. Sie hinterfragen ihr eigenes Verhalten und fragen kritisch, ob eine vollständige Inklusion im Sinne der UN-Behindertenkonvention überhaupt möglich ist. Darüber hinaus prüfen sie ihre Schule auf Inklusionstauglichkeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich kritisch mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinanderzusetzen. sind gefragt, sich eine eigene Meinung zu bilden. setzen sich selbstständig mit einem komplexen Thema auseinander. prüfen ihr eigenes Umfeld hinsichtlich relevanter Fragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen unterschiedliche Medien zur Präsentation. informieren sich selbstständig zu einem Thema im Netz. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander. arbeiten in Gruppen zusammen. hinterfragen ihren eigenen Standpunkt. führen ein kleines Interview durch.

  • Pädagogik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Willensfreiheit: Sinn im Leiden finden

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Leiden und Willensfreiheit" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler anhand von geleiteten Blog-Beiträgen zum Ansatz von Viktor Frankl den Zusammenhang von Leid und Sinn.Diese Unterrichtseinheit folgt dem Format eines Blogs. Bei entsprechender technischer Ausstattung können die Schülerinnen und Schüler einen wirklichen Blog erstellen. Andernfalls können sie diesen auf dem Papier nachahmen. Die Veröffentlichung im Internet, Intranet oder auf einer Wandzeitung liegt im Ermessen der Lehrkraft. Allerdings ist gerade der Öffentlichkeitscharakter dieser Einheit ein methodisches Element, da die Öffnung zur Interaktion wesentlicher Baustein jeder Sinnfindung und damit auch dem Grundthema dieser Unterrichtseinheit ist. Das Thema "Sinn im Leiden finden" im Unterricht Dass Menschlichkeit in Form von Sinngebung sich nicht nur im störungsfreien Umfeld, sondern gerade unter herausfordernden Bedingungen zu bewähren hat, ergänzt mehrere Lehrplaneinheiten, zum Beispiel Freiheit, Determinismus und Anthropologie. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten die Diskussion um die Willensfreiheit im Ansatz bereits kennen. Didaktisch-methodische Analyse Neben den bekannten philosophischen Ansätzen zur Willensfreiheit ist ein Überblick über Viktor Frankls Grundgedanken sowie neurobiologisches Grundwissen hilfreich. Insbesondere die Form eines Blogs führt die Schülerinnen und Schüler an Fragen von "Erscheinung und Verantwortung" in der Öffentlichkeit heran. Die Schwierigkeit liegt darin, sich bei der Anfertigung von Beiträgen für Auswahlkriterien entscheiden zu müssen. In dieser Einheit findet eine durchgehende Vorstrukturierung durch gezielte Fragen statt. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die Aufgaben zum Teil in Partner- oder Gruppenarbeit, bevor sie die Ergebnisse in einem Blog in Einzelarbeit strukturieren. Möglich ist die Erarbeitung der einzelnen Themen auch im Rahmen einer arbeitsteiligen Gruppenarbeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden ethisch-philosophische Konzepte praktisch an. nehmen sprachliche Differenzierungen vor. entwickeln abhängig vom Rahmen, in den ein Thema dargestellt wird, Entscheodungskriterien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet. lernen im Idealfall eine CMS-Software kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren in Partnerarbeit oder in der Gruppe und nehmen die Ideen und Gedanken der anderen in ihrem Blog auf.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe II, Erwachsenenbildung, Sekundarstufe I

Rechtschreib-Mix: Übungen zum Wiederholen und Auffrischen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zur Rechtschreibung bietet Lernenden der Sekundarstufe I und II die Möglichkeit, eigenständig Übungen der Orthografie zu bearbeiten und ihren Leistungsstand zu kontrollieren. Typische Schwerpunktthemen wie Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Schreibung von S-Lauten und "das" oder "dass" werden so wiederholt. Anhand dieser Übungseinheit zur Rechtschreibung können Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II eigenverantwortlich zu Hause oder während besonderer Übungsphasen im Unterricht zum Beispiel durch Lernen an Stationen ihre Rechtschreibkompetenzen wiederholen und ihren Leistungsstand selbstständig einschätzen. Die Materialien sind in der ganzen Bandbreite der Schulformen einsetzbar und eignen sich im Sinne einer Wiederholung von Regeln, die sie mal "vor Jahren" zum Teil schon in der Grundschule gelernt haben, auch für ältere Jugendliche. Mit den Aufgaben kann durch Lösungen zur Selbstkontrolle zusätzliche Lernzeit in der Freiarbeit, im Homeschooling oder beispielsweise auch im (fachfremden) Vertretungsunterricht sinnvoll genutzt werden. Das Materialpaket startet mit einer Übung zur Kategorisierung von Fehlertypen, darauf folgen Aufgaben zu typischen Schwerpunktthemen der deutschen Rechtschreibung: Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, Schreibung von S-Lauten und "das" oder "dass". Das Thema "Rechtschreibung" im Unterricht Kein anderes Thema ist im Fach Deutsch von so fundamentaler Bedeutung wie die Regeln der Orthografie. Beim Verfassen von Texten aller Art – auch in anderen Fächern – wird im Verlauf der Sekundarstufe I eine vollständige sprachliche Richtigkeit im Sinne einer korrekten Anwendung der Normen erwartet. Dass die Rechtschreibkompetenz – im Gegensatz zu diesem Anspruch – bei sehr vielen Schülerinnen und Schülern mehr oder weniger lückenhaft ausgeprägt ist, trübt nicht nur das Resultat vieler Klassenarbeiten, sondern kann im späteren Berufsleben ernsthafte Probleme bereiten. Vor diesem Hintergrund ist ein regelmäßiges "Auffrischen" der Rechtschreibkenntnisse, ob zu Hause oder während besonderer Übungsphasen im Deutschunterricht, eine sehr sinnvoll investierte Zeit. Vorkenntnisse Eine grundsätzliche – in früheren Schuljahren erworbene – Regelkenntnis ist eine notwendige Voraussetzung für die Bearbeitung der Übungsmaterialien. Trotz der Behandlung in der ersten Phase der Schullaufbahn bereitet die konsequente Anwendung der Rechtschreibregeln vielen Schülerinnen und Schülern teilweise große Schwierigkeiten. Dies ist – außer bei Jugendlichen mit einer gravierenden LRS – zumeist auf eine mangelnde Festigung zurückzuführen. Didaktische Hinweise Die Beherrschung der Rechtschreibung ist meistens eine Übungssache. Dazu gehört das regelmäßige Einüben gelernter Regeln durch Anwendung sowie das bewusste Reflektieren über Rechtschreibfehler. Deshalb steht die Kategorisierung von Fehlertypen am Anfang dieser Einheit. Dadurch haben die Schülerinnen und Schüler die Chance, ihren individuellen Übungsbedarf bei verschiedenen Themen der Rechtschreibung zu diagnostizieren. Wesentliche Schwerpunkte werden jeweils in den folgenden Materialien auf der Grundlage von Texten vertieft: Groß- und Kleinschreibung, Getrennt- und Zusammenschreibung, die Schreibung von S-Lauten und die korrekte Unterscheidung von "das" und "dass" im Kontext. Realistisch betrachtet ist die Bearbeitung dieser Übungseinheit für viele Schülerinnen und Schüler mit massiven sprachlichen Problemen nur ein "Tropfen auf dem heißen Stein", doch steter Tropfen höhlt den Stein. (!) Dazu leisten diese Materialien einen Beitrag. Methodische Hinweise Da Themen der Rechtschreibung in den höheren Klassen der Sekundarstufe I sowie in der Sekundarstufe II in der Regel nur am Rande des regulären Deutschunterrichts behandelt werden, sind die Materialien dieser Übungseinheit für selbstorganisiertes Lernen zu Hause oder für besondere Förderstunden in der Schule konzipiert. Im schulischen Rahmen bietet sich ein Stationenlernen als Organisationsform an. Die Bearbeitung der Aufgaben kann in Einzelarbeit oder Partnerarbeit erfolgen. Für die (Selbst-)Kontrolle im Sinne des eigenverantwortlichen Lernens steht zu jedem Material eine Musterlösung zur Verfügung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden verschiedene Fehlerkategorien im Bereich der Rechtschreibung. erkennen individuelle Fehlerschwerpunkte und verbessern daraufhin gezielt ihre Rechtschreibkompetenz. reflektieren über die Gültigkeit wesentlicher Rechtschreibnormen in Textbeispielen. wenden die Normen der Rechtschreibung bei der Überarbeitung und Komplettierung von Texten an. überprüfen beziehungsweise optimieren ihre Arbeitsergebnisse gegebenenfalls eigenverantwortlich.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung
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