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Audio-Arbeit in der Schule

Dossier

Neben den klassischen Hörbüchern sind heute es heute vor allem Podcasts , mit denen auditive Medienprodukte Einzug in den Alltag von Kindern und Jugendlichen halten. Im Netz tummeln sich immer mehr Medienangebote, die ausschließlich über die Ohren wahrgenommen werden. Solche Hörmedien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unterwegs begegnet man kaum noch Heranwachsenden ohne Kopfhörer auf oder in den Ohren. An die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen anknüpfend hat die Audio-Arbeit das Potenzial vielseitig in den Unterricht eingebunden zu werden. Und die Arbeit mit Audio-Quellen bereichert den Unterricht nicht nur in motivatorischer Hinsicht : Die Schulung des Hörverstehens ist in den Fremdsprachen ein zentraler Bestandteil der unterrichtlichen Arbeit. Bereits in der Grundschule wird großer Wert auf das bewusste Hören und seine Bedeutung für Schreib- und Lesekompetenzen gelegt. In den Naturwissenschaften kann die Akustik als ein eigenes Themenfeld bearbeitet werden. Kurz: Der Bereich "Audio" hat eine nicht zu unterschätzende Relevanz für alle Schulfächer und -stufen. Dank der digitalen Medien vergrößern sich die Möglichkeiten, Audio-Arbeit zu betreiben, enorm. Anregungen für den Einsatz im Unterricht Dabei kommen auch die Möglichkeiten für Ihre Schülerinnen und Schüler nicht zu kurz, selbst aktiv und vor allem kreativ zu werden und eigene Audio-Produkte zu erstellen. Dieses Themendossier bündelt Ihnen beispielsweise Fachartikel rund um das Thema Audio-Arbeit. Thematisiert werden unter anderem die Vorteile von Audio-Projekten oder ihre Lernziele . Außerdem finden Sie verschiedene Möglichkeiten, wie sich Audio-Projekte in der Grundschule aber auch in den Sekundarstufen I und II im Unterricht umsetzen lassen. So stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, wie die Produktion von Podcasts im Mathematik- oder Fremdsprachenunterricht gewinnbringend eingesetzt werden kann. Mit Audio-Arbeit die Medienkompetenz stärken Zudem bietet die Arbeit mit Audio-Produkten die Möglichkeit gleich mehrere Bereiche der Medienkompetenz entsprechend der KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt zu fördern. Dabei steht bei einem entsprechenden Einsatz von Hörmedien im Unterricht vor allem der "Kompetenzbereich Analysieren und Reflektieren" im Mittelpunkt. Durch eine handlungsorientierte Durchführung von Audio-Projekten wird er durch die Bereiche "Produzieren und Präsentieren" , "Problemlösen und Handeln" sowie "Kommunizieren und Kooperieren" ergänzt. Die Schülerinnen und Schüler lernen Audio-Produktionen zu planen, den Vorgaben entsprechend umzusetzen und sie gegebenenfalls vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu präsentieren. Nebenbei setzen sie sich bei der Umsetzung des Projekts mit verschiedenen benötigten Programmen auseinander.

  • Fächerübergreifend
  • Mediennutzung und Medienkompetenz: Produzieren und Präsentieren

Mentale Gesundheit junger Menschen stärken

Dossier

Das Dossier ergänzt die Podcast-Reihe "Generation Corona?" um interaktive Arbeitsmaterialien für den Unterricht, fachliche Hintergrundinformationen zu den Themen psychische Krisen und Resilienzförderung sowie Hinweise zu psychologischen Hilfsangeboten für Kinder und Jugendliche. Generation Corona? Ein Projekt zur Stärkung der mentalen Gesundheit von jungen Menschen Die COVID-19-Pandemie war eine herausfordernde Zeit. Vor allem Kinder und Jugendliche mussten auf vieles verzichten – mit Folgen für ihre mentale Gesundheit. So führte der Wegfall der Alltagstrukturen durch Schulschließungen, der fehlende Kontakt zu Freundinnen und Freunden und Familienmitgliedern sowie die eingeschränkten Möglichkeiten für freizeitliche oder sportliche Aktivitäten dazu, dass sich über Dreiviertel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland psychisch belastet fühlten 1 . Um dieser Bilanz entgegenzuwirken und um junge Menschen dabei zu unterstützen, ihr Wohlbefinden und ihre Resilienz zu stärken, entstand mit der Initiative AUF!leben – Zukunft ist jetzt. der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung das Podcast-Projekt "Generation Corona? Ein Podcast zur mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen". Als zielgruppengerechtes Angebot richtet sich die Podcast-Reihe an 14- bis 19-Jährige und schafft Identifikationsmöglichkeiten, weil nicht über, sondern mit jungen Menschen gesprochen wird. In insgesamt 10 Folgen erzählen fünf Jugendliche von ihren Erfahrungen, Herausforderungen und persönlichen Bewältigungsstrategien während der Corona-Pandemie. Ergänzend dazu beantworten Expertinnen und Experten Fragen von Hörerinnen und Hörern und geben Tipps zu altersgerechten Hilfsangeboten und erklären, welche Methoden helfen, um psychische Krisen zu überstehen und resilienter zu werden. Mental Health als Unterrichtsthema Begleitend dazu bietet dieses Dossier Lehrkräften die Möglichkeit, das Thema mentale Gesundheit in den Unterricht einzubetten und Schülerinnen und Schülern, die sich psychisch belastet fühlen, geeignete Hilfestellung zu geben. Zu fünf Themenschwerpunkten gebündelt stehen Lehrkräften jeweils eine interaktive Unterrichtseinheit, fachliche Begleitmaterialien sowie Informationen zu Kontaktstellen für Hilfsangebote kostenfrei zu Verfügung. Das Dossier soll dabei unterstützen, im schulischen Kontext ohne Scham und Vorurteile über psychische Belastungen zu sprechen und gemeinschaftlich Strategien und Ideen zu entwickeln, die zur Stärkung der seelischen Widerstandsfähigkeit beitragen. Quelle 1 Bujard, M.; von den Driesch, E.; Ruckdeschel, K., Laß, I.; Thönnissen, C.; Schumann, A.; Schneider, N. F. (2021): Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Corona-Pandemie. BiB. Bevölkerungs.Studien 2/2021. Wiesbaden: Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung.

  • Fächerübergreifend
  • Schulentwicklung und Organisation

Das Museum als (virtueller) außerschulischer Lernort

Dossier

Neben dem Lernort Schule, an dem Kinder und Jugendliche die meiste Zeit ihrer schulischen Laufbahn verbringen, bieten auch außerschulische Lernorte Raum für entdeckendes und handlungsorientiertes Lernen . Abseits vom Regelunterricht haben die Schülerinnen und Schüler hier Zeit zum Ausprobieren, Experimentieren und zum bewussten Sehen, Hören und Wahrnehmen. Sie ermöglichen den Lernenden somit Realbegegnungen , die sie beim Unterricht im Klassenraum häufig nicht erfahren können. Zudem können komplexe Sachverhalte zugänglich gemacht werden. Das Verlassen des Schulgebäudes stellt einen zusätzlichen Anreiz und Motivation für viele Lernende dar. (Virtuelle) Museen als außerschulische Lernorte Museen, Galerien und Ausstellungen – wie auch Gedenkstätten und Denkmäler – sind beliebte außerschulische Lernorte. Das hat seinen guten Grund: Das Museum als ausgewiesene Bildungsinstitution bietet den Schülerinnen und Schülern durch die spezielle Lernumgebung die Möglichkeit zur sinnlichen, kreativen und ästhetischen Auseinandersetzung. Geschichtliche Quellen, Exponate oder auch Fossilien können direkt erforscht und untersucht werden. Sie bewahren die materiellen Aspekte unseres historischen Erbes in allen Facetten von Natur, Technik, Geschichte, Kunst und Kultur . Die unmittelbare Begegnung mit originalen Zeugnissen aus der Vergangenheit und Gegenwart eröffnet den Lernenden einen Zugang zu vergangenen Epochen und fremden Kulturen. Einige Museen bieten abseits Ihrer stationären Ausstellungen auch Online-Rundgänge und digitale Bildungsmaterialien an. Diese können als Vorbereitung und Ergänzung für einen Museumsbesuch mit der Schulklasse dienen, aber auch unabhängig von einem Besuch vor Ort in schulische Lernkontexte einfließen.

  • Fächerübergreifend
  • Fächerübergreifender Unterricht

Lärm – Nur eine Frage der Wahrnehmung?

Unterrichtseinheit

Das Hören aus biologischer Sicht ist in dieser kurzen Unterrichtseinheit ebenso Thema wie physikalische Grundlagen. Auf dieser Basis wird das Phänomen "Lärm am Arbeitsplatz" untersucht und damit werden Geräusche als Gefahr erkannt.Die Beschallung mit Geräuschen wird sehr unterschiedlich wahrgenommen, je nach den gegebenen Umständen. Ein Rockkonzert in Zimmerlautstärke würde kaum einen Fan vom Hocker reißen. Dem Gehör ist es hingegen egal, ob ein Lautstärkepegel als angenehm oder unangenehm empfunden wird, eine selbst kurze Überbeanspruchung kann zu einer dauerhaften Schädigung des Hörvermögens führen. Das beeinträchtigt nicht nur den Genuss eines Konzertbesuchs, sondern hat Auswirkungen auf viele Bereiche des Lebens, denn das Hören hat vielfältige Funktionen. Über die Funktionen des Gehörs und des Hörens hinaus möchte diese Unterrichtseinheit die physikalischen und biologischen Grundlagen des Hörens vermitteln und für Gefahrenpotenziale sensibilisieren.Mithilfe dieser Unterrichtseinheit sollen sich die Schülerinnen und Schüler zunächst die Funktionen des Gehörs und die möglichen Folgen seiner Beeinträchtigung erarbeiten. Anschließend setzen sie sich mit den Grundbegriffen der Akustik auseinander, schätzen die Lautstärke unterschiedlichster Geräusch- und Lärmquellen ein und bewerten diese hinsichtlich ihres Gefahrenpotenzials für das Gehör. In einem weiteren Schritt erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Funktionsweise des Gehörs, ermitteln die biologische Wirkung einer Überbeanspruchung und erfahren durch eine entsprechende interaktive Simulation die unmittelbaren Auswirkungen eines Gehörschadens. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ermitteln die Funktionen des Gehörs. erarbeiten sich die physikalischen und biologischen Grundlagen des Hörens. recherchieren potenziell für das Gehör gefährdende Schallpegel und Schallquellen. erarbeiten sich die biologischen Grundlagen des Hörens und von Hörschäden . Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren eigenständig relevante Informationen und werten diese aus. nutzen interaktive Anwendungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass ein gesundes Gehör Voraussetzung für ein in vielfacher Hinsicht uneingeschränktes Leben ist.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Akustik, Dynamik und Raumklang

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit für das Fach Musik der Klassen 5–6 erkunden die Schülerinnen und Schüler, wie Akustik, Dynamik und Raumklang das Hören und Erleben von Musik prägen. Sie lernen, Schall und Klang zu unterscheiden, experimentieren mit Aufnahmen in verschiedenen Räumen und analysieren Dynamik anhand klassischer Musikbeispiele. Praktische Übungen und Experimente verdeutlichen zudem, wie wichtig der Schutz des Gehörs ist und wie Hörgeräte das Hörvermögen unterstützen können. Die Unterrichtseinheit verbindet musikalische Praxis mit grundlegender Akustik sowie Dynamik und greift das Lernfeld der Hörakustik auf. Dabei werden die Lernenden neben fachlichen Anforderungen auch für den Schutz des eigenen Gehörs sensibilisiert und erfahren, wie das Hörvermögen bei Einschränkungen verbessert werden kann. Zu Beginn der Unterrichtseinheit wird der zentrale Begriff der Akustik geklärt und anhand von Beispielen wird die Unterscheidung von Stille, Geräusch, Klang und Lärm thematisiert. Die Lernenden erfahren, in welchen Situationen sie ihr Gehör schützen müssen und welche Maßnahmen sie dazu ergreifen können. Zudem wird thematisiert, wie sich Hörminderungen auswirken und wie man ihnen begegnen kann. Arbeitsblatt 2 widmet sich dem Thema Dynamik. Anhand eines Hörbeispiels – Haydns "Paukenschlag-Sinfonie" – wird thematisiert, wie verschiedene Dynamiken das Hörerlebnis beeinflussen und welche Gefühle dadurch hervorgerufen werden können. Durch Zuordnungsaufgaben vertiefen die Lernenden die Anwendung der Dynamikzeichen. Mithilfe eines Klangtheaters erfahren die Schülerinnen und Schüler, wie Lautstärke und Ausdruck in der Musik wirken. Die Raumakustik wird in Arbeitsblatt 3 näher untersucht. Mithilfe von Smartphone-Aufnahmen in unterschiedlichen Schulräumen erkunden die Lernenden, wie Schall, Reflexion und Absorption das Klangerlebnis verändern. Ein Beobachtungsbogen und ein Zusatzexperiment zur Schallabsorption unterstützen die Auswertung. Die Unterrichtseinheit verbindet musikalisch-ästhetische Praxis mit Grundlagen der Akustik und leistet durch einen kleinen physikalischen Exkurs einen Beitrag zur musikalischen Grundbildung. Sie fördert das Verständnis dafür, dass Musik nicht nur künstlerisches Ausdrucksmittel, sondern zugleich physikalisches Phänomen ist. Die Einheit folgt dem Prinzip des entdeckenden Lernens. Durch die Abfolge von Hören, Erproben, Analysieren und Reflektieren werden die Lernenden aktiv in den Erkenntnisprozess einbezogen. Dabei wechseln sich reproduktive Aufgaben mit kreativen und experimentellen Aufgaben ab, sodass Abwechslung in Form verschiedener Wege der Wissenserschließung gewährleistet wird. Im Fokus der Einheit steht die Erkenntnis, dass Hören ein Prozess ist, der sowohl von der Beschaffenheit des Schalls als auch von der individuellen Hörfähigkeit und der akustischen Umgebung abhängt. Damit wird die Einheit nicht nur fachlich, sondern auch durch den Einbezug des Lernfelds der Hörakustik gesundheitspädagogisch relevant: Sie sensibilisiert die Lernenden für den Wert und Schutz des eigenen Gehörs. Das Thema ist besonders geeignet für die Klassenstufen 5–6, da Kinder in diesem Alter ein hohes Bedürfnis nach praktischem Erleben, Hören und Ausprobieren zeigen. Durch Hörbeispiele, Bewegungsübungen und akustische Experimente wird ein handlungsorientierter Zugang geschaffen, der sowohl kognitive als auch emotionale Lernprozesse anspricht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Stille, Geräusch, Klang, Lärm an Beispielen und ordnen Geräuschquellen zu. benennen und deuten Dynamikzeichen an Hörbeispielen. beschreiben Raumakustik-Phänomene und deren Wirkung auf Verständlichkeit. erläutern Grundlagen von Hörschäden/Hörschutz und Maßnahmen/Funktionen der Hörakustik. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verwenden kurze Hör-/Videoclips zielgerichtet. erstellen eigene Audioaufnahmen, werten sie mithilfe von Beobachtungskriterien aus und dokumentieren Ergebnisse adressatengerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Hör-/Experimentgruppen und übernehmen Rollen. geben konstruktives Feedback. reflektieren Rücksicht auf Hörgesundheit und zeigen Empathie für Personen mit Hörbeeinträchtigung.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial „Ich höre was, was du nicht hörst“

Unterrichtseinheit

Mit diesem Unterrichtsmaterial zum Thema Hörverstehen üben sich die Lernenden zunächst im "Erhören" ausgewählter Homonyme. Anschließend folgen Audio-Beispiele zu kurzen Schwänken, Legenden und Kalendergeschichten. Hörverstehensübungen sind Schülerinnen und Schülern aus dem Fremdsprachenunterricht eher bekannt als aus dem Deutschunterricht, obgleich sie hier spätestens im Rahmen zentraler Prüfungen in der Mittelstufe Kompetenzen des auditiven Verstehens nachweisen sollen. Die folgende Unterrichtseinheit wendet sich an Lernende zwischen der dritten und siebten Klasse, und kann je nach Wahl der Lehrkraft rein rezeptiv oder kreativ-produktiv genutzt werden. Während kleinere Kinder in der Familie häufig noch eine ausgeprägte Kultur des Vorlesens erleben und auch im Vor- und Grundschulalter über Kassetten, CDs und MP3-Dateien eine große Menge an Kinderliteratur rezipieren, lässt diese Form der Textbegegnung im schulischen Unterricht der höheren Klassen des Deutschunterrichts mehr und mehr nach. Wie in schriftsprachlichen Übungen seit jeher, können jedoch auch über auditive Texte der Ausdruck, die Lese- beziehungsweise Hörkompetenz und die spielerische Kreativität von Schülerinnen und Schülern gefördert werden. Hinweise und Tipps Hier finden Sie nützliche Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung der Unterrichtseinheit sowie Tipps zur Erstellung der Audiodateien. Unterrichtsablauf Die Sequenz kann wahlweise rein rezeptiv oder kreativ-produktiv umgesetzt werden. Alle Arbeitsblätter und Audiodateien stehen hier zum Download bereit. Die Schülerinnen und Schüler sollen das globale und detaillierte Hören üben, indem sie auditiv wahrgenommene Schlagworte und Kurzdefinitionen einem Oberbegriff oder Thema als Homonym zuordnen. das selektive Hören üben, indem sie aus vorgelesenen Kurztexten zentrale Informationen zum Inhalt herausfiltern. lernen, verständlich, stilsicher und betont zu formulieren und zu lesen, indem sie selbst kurze Audiodateien erstellen. auditive und schriftliche Informationen verbinden, indem sie zu ausgewählten Kurztexten passende Audiodateien und schriftliche Übungen erstellen. Thema "Ich höre was, was du nicht hörst" - Auditive Übungen zum Hörverstehen Autorinnen Dr. Stefanie Schäfers und Anke Nitschke Fach Deutsch Zielgruppe Klasse 3 bis 7 Schulform Grund-, Haupt-, Realschule, Gymnasium, Gesamtschule Zeitaufwand circa acht Unterrichtsstunden für eine rein rezeptive Vorgehensweise; circa 14 Stunden für eine kreativ-produktive Vorgehensweise mit der Erstellung eigener Audiodateien Technische Voraussetzungen Digitales Audio-Aufnahmegerät oder Handy oder Audio-Software auf dem Computer, Internetzugang, virtuelle Lernumgebung, Computer mit Lautsprecher beziehungsweise Anschlussbuchsen für Kopfhörer Audiodateien Alle hier präsentierten Audiodateien wurden selbst gesprochen von Annika Nitschke, 7 Jahre und Maik Nitschke, 10 Jahre. Dr. Stefanie Schäfers unterrichtet als OStR' am Gymnasium Theodorianum Paderborn die Fächer Deutsch, Katholische Religionslehre und Praktische Philosophie. Nebenberuflich publiziert sie vor allem in den Bereichen Sprach- und Mediendidaktik. Die Unterrichtseinheit wendet sich an Schülerinnen und Schüler, die noch jung genug sind, um mithilfe kurzer Texte das allgemeine, selektive und detaillierte Hören von Informationen spielerisch zu begreifen. Gleichzeitig sollen sie alt genug sein, um selbst Hörtexte aufzunehmen und dazu passende Übungen in Form einfacher Aufgabenmuster zu entwickeln. Denn damit können das Hörverstehen getestet und gleichzeitig die gängigen Aufgabenformate eigenständig trainiert werden. Rezeptiv-analytischer Ansatz Die Audiodateien werden rezipiert und passende Arbeitsblättern zur Hörkompetenz-Abfrage sowie Lösungshinweise zur Lehrkraft- oder Selbstkontrolle durch die Schülerinnen und Schüler erstellt. Kreativ-produktiver Ansatz Eine exemplarische Rezeption von Audiodateien findet statt und passende Arbeitsaufträge zum Hörverstehen als Vorlage zur eigenen Erstellung von Audiodateien, Aufgabenformaten sowie Lösungshinweisen werden erteilt und dementsprechend eigene Audiodateien produziert. Folgende Dokumente sind für jede Schülerin und jeden Schüler als Arbeitsblatt zu kopieren: Arbeitsblätter 3, 5, 6 und 9 (Aufgaben zu den vier Hörtexten) Folgende Dokumente sind in ausreichender Anzahl als kopierte Arbeitsblätter oder in mehrfacher Ausführung laminiert zur Selbstkontrolle bereit zu legen: Lösungen zu Arbeitsblatt 1 (Lösungen zu Teekesselchen 1 bis 12) zur Selbstkontrolle oder zu Händen der Lehrkraft, Lösungen zu den Arbeitsblättern 3, 5, 6 und 9 (Bewertungsbögen zu den vier Hörtexten) Zur Binnendifferenzierung für lernschwächere Schülerinnen und Schüler sind als Arbeitstexte zu kopieren: Arbeitsblätter 1 (Teekesselchen-Texte), 2, 4, 6 und 8 (schriftliche Form der vier Hörtexte) Hochgeladen werden zudem die PowerPoint-Präsentation beziehungsweise die entsprechenden einzelnen Audiodateien Folgendes Dokument ist für jede Schülerin und jeden Schüler als Arbeitsblatt zu kopieren: Arbeitsblatt 3 (Aufgaben zum Hörtext "Die zwölf Eier") Folgende Dokumente sind in ausreichender Anzahl als kopierte Arbeitsblätter oder in mehrfacher Ausführung laminiert zur Selbstkontrolle bereit zu legen: Lösungen zu Arbeitsblatt 1 (Lösungen zu Teekesselchen 1 bis 12) zur Selbstkontrolle oder zu Händen der Lehrkraft, Lösungen zu Arbeitsblatt 3 (Bewertungsbogen zu "Die zwölf Eier") Zur Binnendifferenzierung für lernschwächere Schülerinnen und Schüler sind als Arbeitstexte zu kopieren: Arbeitsblatt 1 (Teekesselchen-Texte), Arbeitsblatt 2 (Hörtext "Die zwölf Eier") Zur Binnendifferenzierung für lernstärkere Schülerinnen und Schüler: Alle Materialien wie beim rezeptiven Vorgehen Laminierte Bewertungsbögen Die Bewertungsbögen können, sofern sie laminiert vorliegen, mit abwischbaren Stiften beschriftet werden. Die Punktzahl kann alternativ aber auch auf dem originalen Aufgabenblatt der Schülerinnen und Schüler notiert werden. Am Computer Die Rezeption der vorhandenen Audiodateien kann im Klassenverband entweder leise über Lautsprecher am Computer oder, und dies ist der empfohlene Weg, über "geteilte" Kopfhörer erfolgen. Jugendliche sind es aus ihrem alltäglichen Umgang mit digitalen Medien und insbesondere mit Audiodateien durchaus gewohnt, sich zwei Ohrstecker für je ein Ohr zu zweit "zu teilen". So können je zwei Schülerinnen und Schüler an einem Computer gemeinsam eine Audiodatei hören, ohne die anderen durch deren "Lärm" in ihrer individuellen Arbeit zu beeinträchtigen. Per Smartphone Sind alle notwendigen Dateien von der Lehrkraft vorbereitend auf einem Server hochgeladen und die Aufgabenformate erklärt worden, können die Schülerinnen und Schüler die Audiodateien auch herunterladen, zum Beispiel auf ihr Smartphone, und diese Geräte mit Erlaubnis der Lehrkraft im Unterricht über Kopfhörer individuell oder in Gruppen nutzen. Falls nicht genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, können einige MP3-Player oder ähnliches von den Schülerinnen und Schülern entsprechend vorbereitet und in den Unterricht mitgebracht werden. Unterschiedliche Räumlichkeiten Beim produktiven Vorgehen sollte den Lernenden mehr als ein Arbeitsraum zur Verfügung gestellt werden. Mögliche Arbeitsbereiche sind beispielsweise auch der Schulhof oder der Pausenraum, wenn keine weiteren Klassenräume zur Verfügung stehen. Alternativ können die Audiodateien zu Hause erstellt werden. Hilfestellung bei Aufnahme und Schnitt Gerade bei jüngeren Schülerinnen und Schülern bietet es sich an, dass die Lehrkraft bei der Bearbeitung der erstellten Audiodateien Hilfestellung leistet. Die neueste Version von Audacity (1.3) gibt hier unter dem Menüpunkt "Effekte" einige hilfreiche Tools vor. Häufig sprechen die Schülerinnen und Schüler zu schnell. Eine Reduktion der "Geschwindigkeit" auf "-10" bei zusätzlicher Erhöhung der "Tonhöhe" auf "+5" gleicht manches Problem aus, ohne dass die kindliche Stimme sich in der Audioaufnahme merklich verändert. Zusätzlich kann der Ton über "Verstärken" (Tipp: auf 1,5) deutlicher gemacht werden. 1. bis 3. oder 1. bis 5. Stunde Die Lehrkraft präsentiert zu Beginn das "Teekesselchen"-Rätsel 1. Die Schülerinnen und Schüler lösen das Rätsel, erläutern die Spielregeln und hören daraufhin weitere Rätsel, notieren auffällige Schlagwörter, erraten die gesuchten Begriffe und notieren sie. Anschließend präsentieren die Lernenden ihre Schlagwörter und Ergebnisse. Alternativ können sie auch die PowerPoint-Präsentation durchgehen. Im nächsten Schritt formulieren die Lernenden Tipps zur auditiven Rezeption und zur Anfertigung passender Notizen und definieren den Begriff Homonyme. Schülerinnen und Schüler mit weniger großer Leistungsfähigkeit können ergänzend oder nachträglich zu den Audio-Dateien das Arbeitsblatt 1 als Textdokument zu den Teekesselchen 1 bis 12 erhalten. 4. bis 6. Stunde oder 6. bis 8. Stunde Die Schülerinnen und Schüler hören die Audiodatei "Die zwölf Eier" (Hörtext 1) und äußern ihre ersten Eindrücke dazu. Die Lernenden wiederholen ihre Kenntnisse zum globalen, selektiven und detaillierten Hören. Danach verteilt die Lehrkraft Arbeitsblatt 3, damit die Lernenden zunächst die Aufgaben durchlesen können, um sich auf die auditive Wahrnehmung selektiv einstellen zu können. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Bearbeitungstipps für das Lösen der Aufgaben. Dann hören sie den Hörtext erneut an und notieren eigenständig Schlagwörter. Die Lernenden bearbeiten mithilfe der eigenen Notizen die Aufgaben. Schülerinnen und Schüler mit weniger hoher Leistungsfähigkeit erhalten nach der ersten Bearbeitung der Aufgaben Arbeitsblatt 2 als schriftliche Version des Hörtextes "Die zwölf Eier" zur Überarbeitung ihrer Ergebnisse. Die Lehrkraft stellt die richtigen Lösungen vor und die Schülerinnen und Schüler führen Korrekturen in Partnerarbeit durch. 7. bis 10. Stunde oder 9. bis 14. Stunde Die Schülerinnen und Schüler hören weitere Audiodateien ("Man kann es nicht allen Leuten recht machen", "König Bauer" oder "Die Stachelschweine" - Hörtexte 2 bis 4) an und wählen einen Text zur weiteren Bearbeitung aus. Dann hören sie das Hörstück zum zweiten Mal und fertigen Notizen an. Die Lehrkraft verteilt die entsprechenden Arbeitsblätter (4 bis 7) und die Lernenden beantworten die Fragen schriftlich. Abschließend teilt die Lehrkraft die jeweiligen Lösungen aus und die Schülerinnen und Schüler führen Selbstkorrektur durch. Die Lehrkraft kann, je nach Leistungsfähigkeit und -bereitschaft des Kurses, die Anzahl der zu bearbeitenden Audiostücke und der dazugehörigen Aufgaben vorgeben und die anderen Audiodateien zur Differenzierung für schneller arbeitende Schülerinnen und Schüler als Zusatzleistung in der Hinterhand behalten. 1. bis 5. Stunde Die Lehrkraft präsentiert zu Beginn das "Teekesselchen"-Rätsel 1. Die Schülerinnen und Schüler lösen das Rätsel, erläutern die Spielregeln und definieren den Begriff Homonyme. Danach recherchieren sie im Internet weitere Homonyme und verschriftlichen sie. Daraufhin können die Lernenden die Rätsel als Audiodatei aufnehmen und diese online präsentieren. Schülerinnen und Schüler, die mit den Aufnahmen eigener Audiodateien schon fertig sind, erhalten Arbeitsblatt 1 zur Einzel- beziehungsweise Stillarbeit. Dann hören sie sich die Rätsel der anderen Mitschülerinnen und -schüler an, notieren Schlagwörter und erraten die Lösungswörter. Abschließend formulieren die Schülerinnen und Schüler Tipps zur auditiven Rezeption und zur Anfertigung passender Notizen. 6. bis 14. Stunde Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet oder anhand des Deutschbuches geeignete Kurztexte für ihre eigene Vertonung. Daraufhin erstellen sie Übungsaufgaben zur Hörkompetenz passend zu den ausgewählten Texten mit Lösungsvorschlägen und Bewertungsbögen. Danach nehmen die Schülerinnen und Schüler eigene Audiodateien passend zu den gewählten Texten auf und laden alle Materialien online hoch. Abschließend hören die Lernenden die erstellten Hörtexte der Mitschülerinnen und -schüler an, wählen ein bis zwei Beispiele aus und lösen die passenden Aufgaben dazu. Die Selbstkorrektur erfolgt anhand der Lösungsbeispiele. Dr. Stefanie Schäfers unterrichtet als OStR' am Gymnasium Theodorianum Paderborn die Fächer Deutsch, Katholische Religionslehre und Praktische Philosophie. Nebenberuflich publiziert sie vor allem in den Bereichen Sprach- und Mediendidaktik.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

TED Talk "Facebook's role in Brexit" – practicing listening skills

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit stärken die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen im Hör-/Sehverstehen und Sprechen, indem Sie einen TED Talk zum Brexit schauen und die Inhalte anschließend gemeinsam bewerten und diskutieren. Diese Unterrichtseinheit lässt sich in der Oberstufe innerhalb des Themenfeldes "Great Britain" beim Thema "Brexit" verorten. Die Doppelstunde konzentriert sich auf einen TED Talk von Carole Cadwalladr (eine Journalistin des Guardian), die durch ihre Recherchen zeigen konnte, dass das Votum der Bürgerinnen und Bürger durch Facebook beeinflusst wurde. So werden in dieser Stunde zahlreiche Kompetenzen gleichzeitig gefördert: das Hör-/Sehverstehen , indem die Schülerinnen und Schüler Fragen zum TED Talk beantworten (pre-, while- and post-listening activities), das Sprechen , indem sie sich immer wieder mit Mitschülerinnen und Mitschülern austauschen, kritische Selbstreflexion des eigenen Verhaltens auf sozialen Netzwerken / Umgang mit Falschnachrichten, indem sie die im TED Talk angesprochenen Themen auf ihre eigene Lebenswelt beziehen, methodische Kompetenzen im Bereich des Hör-/Sehverstehens durch verschiedene Aufgabenformate. Außerdem wird das Material einer heterogenen Schülerschaft gerecht, indem es zu jeder Phase Unterstützungssysteme und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade im Teil des Hör-/Sehverstehens anbietet. Das vorliegende Thema lässt sich im Abiturthema "Great Britain – traditions and visions" verorten. Der Brexit ist in diesem Themenkomplex ein relevantes Thema, da die Medien in den letzten Jahren sehr viel darüber berichtet haben. Zusätzlich bietet es vor allem Aktualität, denn im Jahr 2020 wurde der Brexit vollständig vollzogen und die Folgen werden sichtbar. Als Vorwissen sollten die Schülerinnen und Schüler Informationen zum Brexit (zum Beispiel Gründe, Ursachen, Konsequenzen) mitbringen, um die Informationen, die im TED Talk präsentiert werden, besser verstehen und einordnen zu können. Bei der Gestaltung der Doppelstunde wird auf das Medium des TED Talks zurückgegriffen, da dies ein authentisches Präsentationsmedium im Internet darstellt und somit besonders motivierend ist. Darüber hinaus bietet es Abwechslung zu den klassischen Hörverstehenstexten. So finden die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig Zugang zu diesem Medium und können motiviert werden in Zukunft auch selbst TED Talks zu schauen oder zu halten. Insgesamt wurde bei der Ausarbeitung der Einheit darauf geachtet, dass diese stets kommunikativ ausgelegt ist und das Thema immer wieder einen Lebensweltbezug zum eigenen Verhalten der Schülerinnen und Schülern in sozialen Medien/mit Falschnachrichten herstellt. So können die Lernenden gleichzeitig zu einer Selbstreflexion ihres eigenen Verhaltens angeregt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schulen ihr Hör-/Sehverstehen in der englischen Sprache. lernen Gründe und Motive kennen, die zur Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, beigetragen haben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihren eigenen Konsum in sozialen Medien. setzen sich mit der systematischen Verbreitung von Falschnachrichten und ihrer Demokratieschädigung auseinander. werden für (politische) Einflussnahme in sozialen Netzwerken sensibilisiert. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in der Teamarbeit geschult, indem sie kontroverse Inhalte gemeinsam diskutieren und Lösungen finden.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Zuhören im Dunkeln: Wenn du da bist, sieht man nichts

Unterrichtseinheit

Zuhören ist eine Fähigkeit, die als wichtig erkannt und trainiert werden muss. Diese Unterrichtseinheit beschreibt die hörende und kreative Arbeit mit einem Hörspiel. Innerhalb weniger Unterrichtsstunden wird den Lernenden bewusst, wie spannend genaues Zuhören sein kann. Zudem erfahren Sie, dass sie selbst die Ergebnisse eines Zuhörensprozesses kreativ umsetzen können: Sie erstellen auf der Basis ihrer Hörerfahrungen eine aus optischen und akustischen Elementen bestehende Sammlung ihrer Eindrücke. Dabei nutzen sie PowerPoint und recherchieren im Internet nach Audio-Dateien. Die Schülerinnen und Schüler sollen das Zuhören als eine eigenständige ästhetisch-kritische Kompetenz erproben. Durch die Arbeit in Zweierteams und die geforderte Beschreibung der eigenen Erfahrungen und Vorstellungen beim Zuhören wird ihnen der Prozess als individuelles Phänomen bewusst. Vorbemerkungen zur Methode und zum Hörspiel Das Zuhören zu fördern, ist das zentrale Ziel dieser Einheit. Rezeptive und kreative Phasen wechseln sich ab. 1. Lerneinheit - Die Vorstellung der Dunkelheit In dieser Doppelstunde nähern sich die Lernenden dem Thema und arbeiten medial gestützt zum ersten Teil des Hörspiels. 2. Lerneinheit - Die Bekanntschaft mit der Dunkelheit Die Geschichte soll nun in Situationen abgebildet werden. Eine Internetrecherche nach zu diesen Situationen passenden Geräuschen schließt sich an. 3. und 4. Lerneinheit - Kreative Weiterführungen In den letzten beiden Stunden der Sequenz erkennen die Schülerinnen und Schüler eine Art auditiver Symbolik von Situationen und Farben. Abschluss Zum Ende der Einheit sollen die Lernenden einen Text verfassen, der den Inhalt des Hörspiels aufgreift. Die Schülerinnen und Schüler sollen den Inhalt eines Hörtextes verstehen und wiedergeben. die Differenzierung bekannter und ungewohnter auditiver Reize versprachlichen. Zusammenhänge zwischen visueller Wahrnehmung und auditiver Vorstellung herstellen. sich mit der Handhabung und den gestalterischen Möglichkeiten eines Präsentationsprogramms vertraut machen. Thema Zuhörerziehung mit dem Hörspiel "Wenn du da bist, sieht man nichts" Autorin Dr. Ina Brendel-Perpina Fach Deutsch Zielgruppe 5./6. Klasse Referenzniveau DaF ab Referenzniveau A - Elementare Sprachverwendung Zeitaufwand 7-8 Stunden Technische Voraussetzungen Internetzugang für je zwei Lernende, Beamer Technische Ausstattung PowerPoint auf allen Rechnern, Audiosoftware (z.B. Media Player), Kopfhörer Medien Audio-CD: Martin Daske/Carine Limbosch: Wenn du da bist, sieht man nichts. Musik und Regie: Martin Daske, Sprecher: Katerina Thalbach, Horst Bollmann u.a. Hörcompany 2002 (HR 1997). Zuhörkompetenzen früh fördern Das Zuhören ist eine grundlegende Voraussetzung gelingender Kommunikation. Die Zuhörerziehung sollte daher fester Bestandteil didaktischer Konzeptionen des Deutschunterrichts sein. Regelmäßig stattfindende Wettbewerbe der Rundfunkanstalten (wie "Ohr liest mit" - Der Wettbewerb für kreatives Lesen und Hören, "Hör mal!") und das Engagement der Stiftung Zuhören geben entscheidende Impulse. An zahlreichen Grundschulen existieren mittlerweile Hörclubs. Zielsetzungen auch in der Sekundarstufe verfolgen Doch das Hören als sinnkonstituierende Wahrnehmungskomponente muss auch im Deutschunterricht der weiterführenden Schule seinen Platz finden. Dies kann sowohl mithilfe audiomedial vermittelter Literatur (Hörspiel, Hörbuch) als auch durch die angeleitete Wahrnehmung und Erfassung der Klangumwelt erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, das Zuhören als eine eigenständige ästhetisch-kritische Kompetenz zu erproben. Der Einsatz der Audio-CD "Wenn du da bist, hört man nichts" verbindet die vielfältigen Zielsetzungen miteinander. Zuhören und medial kreativ werden Eine PowerPoint-Präsentation mit Arbeitsaufträgen zum Hörspiel begleitet die einzelnen Erschließungsschritte. Die Kinder ergänzen in Partnerarbeit die Vorgaben der Präsentation, deren Grundstruktur im Voraus auf allen Rechnern installiert beziehungsweise allen Lernenden zugänglich sein muss. Die Geschichte Oskar hat Angst vor der Dunkelheit und braucht deshalb immer eine Taschenlampe. Doch eines Tages beginnt die Dunkelheit zu ihm zu sprechen und führt ihn auf eine Reise durch die Nacht. Oskar hört den Wald in der Nacht und die Töne aus dem Instrumentenmuseum, er begibt sich mit der Dunkelheit ans Meer, in die Bibliothek, und er erfährt, welche Geräusche auf einem Fest in der Steinzeit erklangen. Schließlich lernt er sogar den Klang der Farben kennen. Mehrperspektivisches Erzählen Die fantastische Geschichte über eine Reise in die Klangumwelt und damit in die eigene Hörwahrnehmung spielt mit einer doppelten Perspektive, denn Oskar hat zwei Stimmen: Er spricht als erlebendes Kind, und er erzählt als alter Mann über seine Erlebnisse aus der Kindheit. Viel Atmosphäre Trotz der fantastischen Elemente baut die Geschichte nicht auf äußere Handlung, sondern präsentiert sich als ein atmosphärisch dichtes (Hör-)Panorama. Das Hören selbst wird zum Thema. Handlungsreichere Stellen sind der lustige Streich beim Hauskonzert der Tante (Track 3) und Oskars Kampf mit seinen Mitschülern um das Geheimnis in der Schachtel (Track 4). Reiches Themenspektrum Neben der Darstellung von vielfältigen Klangbereichen und Geräuschkompositionen bietet die Geschichte weitere thematische Ansätze zur Vertiefung im Unterricht: die Bedeutung der Dunkelheit, Angst und ihre Bewältigung, Reiseerfahrungen, Farben und Klänge. Antizipation Die Schülerinnen und Schüler erstellen gemeinsam ein Cluster zu den Begriffen "Geräusche in der Dunkelheit". Diese Begriffe werden auf einer Präsentationsfolie festgehalten. Basis dieser Sammlung ist die Folie 1 der PowerPoint-Datei. Gemeinsames Hören Anschließend wird das Klassenzimmer abgedunkelt, um die Schülerinnen und Schüler auf den Beginn des Hörspiels einzustimmen. Der erste Track des Hörspiels wird in der Klasse vorgespielt (Pause bei 1:33). Auftrag: Welche Geräusche kannst du im Cluster ergänzen? Die Schülerinnen und Schüler ergänzen nun das Cluster um weitere Begriffe. Über den folgenden Reflexionsanlass wird ein Unterrichtsgespräch initiiert: Warum spricht jemand mit der Dunkelheit? Partnerarbeit mit PowerPoint Die Schülerinnen und Schüler erhalten nun auf ihren Computerarbeitsplätzen das Grundgerüst der PowerPoint-Präsentation. Ihre Aufgabe ist es, in Partnerarbeit die nächsten Folien zu ergänzen. Folie 2: Titel des Hörspiels (nur formal vorhanden) Diese Folie kann, muss aber nicht weiter bearbeitet werden. Folie 3: Die Bedeutung des Lichts in der Dunkelheit (Schreibauftrag) Die Schülerinnen und Schüler verfassen in Partnerarbeit kurze Texte und tragen diese in die zweite Folie ein. Die Arbeitsanweisung wird ohne weitere einschränkende Vorgaben formuliert. So können sich die Kinder inhaltlich reproduzierend auf Oskar und sein Problem mit der Taschenlampe stützen, aber auch weiterführende eigene Reflexionen zum Thema einbringen. Bei längeren Texten muss eine weitere Folie eingefügt werden. Folie 4: Duplizität des Protagonisten (Bildersuche im Internet) Die Schülerinnen und Schüler suchen Bilder eines Jungen und eines alten Mannes im Internet und fügen diese in die Präsentation ein. Das Herunterladen von Bildern und das Einfügen in die Präsentation sollte an einem Beispiel vorgeführt werden. Abschluss der Stunde Im sich nun anschließenden Unterrichtsgespräch wird die doppelte Perspektive von Oskar nochmals thematisiert und begründet. Die Lernenden speichern die Präsentationen und die dazu gehörenden weiteren Dokumente in einem Ordner. 3. Höreinheit Nun wird das Hörspiel weiter vorgespielt. Die Lernenden hören das Ende des ersten Tracks und Track 2 (bis zum Schluss). Machen Sie sich auf die Aussage "Aber die Geschichte ist doch lange noch nicht zu Ende." gefasst. Diese können Sie später wieder aufgreifen. Arbeitsauftrag Die Schülerinnen und Schüler gehen mit Oskar auf die Klangreise durch die Nacht und halten ihre Höreindrücke zunächst auf einem Stichwortzettel fest, um sie anschließend in das Strukturbild der Präsentation einzutragen: Folie 5: Museum der Klänge I Jede Situation soll durch einen Oberbegriff ersetzt werden, entsprechende Geräusche werden zugeordnet. Recherche im Netz Nun recherchieren die Schülerinnen und Schüler einzelne Geräusche in dem kostenlosen Soundarchiv www.hoerspielbox.de und laden die passenden Geräusche herunter. Durch "Hyperlink einfügen" werden die Geräusche in die Präsentation integriert. hoerspielbox.de Hier sind Inhalte wie Sounds oder kleine Programme, die für Audioproduktionen nützlich sind, kostenlos zu finden. Das Zitat "Aber die Geschichte ist doch lange noch nicht zu Ende." können Sie nun wieder aufgreifen. Folie 6: Ein Ende der Geschichte Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Stichworte in Folie 6 ein und erzählen basierend darauf mündlich eine Fortsetzung der Geschichte. 4. Höreinheit: Geräuschkulissen Im Plenum wird nun Track 3 gehört. Folie 7: Höreindrücke und Vorlieben Die Kinder benennen die Höreindrücke der drei Bereiche Wald, Meer/Schwimmbad und Stadt und tragen diese in Folie 7 ein. Im Unterrichtsgespräch begründen die Lernenden ihre Vorliebe für eine bestimmte Geräuschkulisse. Folie 8: Der Klang der Farben Auf der Folie 8 notieren die Schülerinnen und Schüler (übertragene) Bezeichnungen für verschiedene Nuancen der Farben blau, gelb, rot und grün. Sie reflektieren im Unterrichtsgespräch die Frage, ob/wie man Farben hören kann. 5. Höreinheit: Adjektivkomposita hinterfragen Gemeinsam hört die Klasse Track 4 der CD. Auffällige Adjektivkomposita wie schlumpfblau, gurkengrün und ähnliche werden nach ihrer Bedeutung hinterfragt und auf der Folie 8 ergänzt. Zusätzlicher Arbeitsauftrag: Farbdialog In Gruppen von zwei bis vier Personen können die Lernenden einen Farbdialog erfinden: Die Farben unterhalten sich miteinander und stellen ihre Besonderheit heraus. Den Dialog stellen die Lernenden dann als Rollenspiel dar. Gestalterische Freiheit Die letzte Folie steht gestalterisch zur freien Verfügung. Um die Einheitlichkeit der Präsentation zu wahren, sollte nur der vorgegebene Hintergrund beibehalten werden. Die Schülerinnen und Schüler können zwischen zwei Arbeitsaufträgen wählen: Schreibe einen Text, der auf dem Cover der CD erscheint und die Hörer neugierig macht. Verrate aber nicht zuviel! Schreibe eine Besprechung des Hörspiels, die darlegt, was dir besonders gut und was dir weniger gefallen hat. Partnerwechsel Nach der Fertigstellung sollen die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsplätze wechseln, um die anderen Präsentationen kennen zu lernen und sich darüber Rückmeldung zu geben. Literaturtipp Ein Bilderbuch, das die Wirkung der Farben rot, gelb und blau in eine leicht verständliche Geschichte umsetzt, bietet sich als Fortsetzung der vierte Lerneinheit an, wenn die Klasse sich besonders für das Thema interessiert. Die auf der CD enthaltene Instrumentenkunde, die nur über das CD-ROM Laufwerk eines Computers abspielbar ist, enthält Hörproben außergewöhnlicher Musikinstrumente und sollte vor allem fächerübergreifend in Zusammenarbeit mit dem Musikunterricht eingesetzt werden. Bauer, Jutta: Die Königin der Farben. Beltz & Gelberg Das Buch liegt ebenfalls als Hörbuch der Hörcompany vor (Farben als Töne).

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

The Racial Wealth Gap in the USA – practicing listening and viewing skills

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Kompetenzen im Hör-/Sehverstehen, Sprechen und ihre interkulturellen Kompetenzen, indem sie mit einer Folge "Explained" (Netflix) arbeiten, die "The Racial Wealth Gap", ein wichtiges Thema zum strukturellen Rassismus in den USA, erklärt. Diese Unterrichtseinheit lässt sich in der Oberstufe innerhalb des Themenfeldes "American Myths and Realities – freedom and equality" zum Thema des strukturellen Rassismus in den USA einordnen. Die Doppelstunde konzentriert sich auf eine Folge der Netflix-Seite "Explained" zum Thema "The Racial Wealth Gap", die nachweist, dass sich die Wohlstandskluft zwischen BIPoCs und der weiß positionierten Bevölkerung aufgrund der Historie und des unterschiedlichen Wohlstandsstarts über Generationen hinweg seit dem Ende der Sklaverei immer noch nicht geschlossen hat. In dieser Einheit werden zahlreiche Kompetenzen gleichzeitig gefördert: das Hör-/Sehverstehen, indem die Schülerinnen und Schüler Fragen zur Folge beantworten das Sprechen, indem sie sich immer wieder mit Sitznachbarinnen und -nachbarn austauschen interkulturelle Kompetenzen im Bereich des Orientierungswissens, da sie mehr über die Hintergründe des strukturellen Rassismus in den USA lernen kritisch zu reflektieren, wie Sprache verwendet wird und inwiefern die Begrifflichkeit von manchen Menschen kritisch gesehen wird methodische Kompetenzen im Bereich des Hör-/Sehverstehens durch verschiedene Aufgabenformate Außerdem wird das Material einer heterogenen Schülerschaft gerecht, indem es zu jeder Phase Unterstützungssysteme anbietet. Die Fragen zur Folge sind zusätzlich heterogen gestaltet und zeigen eine Bandbreite von geschlossenen zu offeneren Aufgaben, sodass sie verschiedene Lernniveaus ansprechen. Abiturthema USA – struktureller Rassismus Das vorliegende Thema lässt sich im Abiturthema "American Myths and Realities – freedom and equality" verorten. Der strukturelle Rassismus in den USA ist seit Beginn des transatlantischen Sklavenhandels ein wichtiges Thema in der Gesellschaft und wird den Schülerinnen und Schülern insbesondere durch die "Black Lives Matter"-Bewegung und die "Civil Rights"-Bewegung bereits bekannt sein. Die Auseinandersetzung mit der "Racial Wealth Gap" hilft den Schülerinnen und Schülern dabei, strukturellen Rassismus zu verstehen und zeigt faktenbasiert auf, wie dieser den Alltag zahlreicher Generationen und Familien beeinflusst hat und immer noch beeinflusst. Die Lernenden können hier erkennen, dass der amerikanische Traum für die Mehrheit der Gesellschaft nicht funktioniert . So zeigt sich hier, dass selbst der gleiche Schulabschluss, die gleichen Bemühungen etc. nicht zum gleichen Wohlstand führen, wenn die Herkunft der Familie eine andere ist, was der amerikanische Traum hingegen verspricht. Sprache im Fokus Gleichzeitig setzen sie sich kritisch mit Sprache und den Begrifflichkeiten "race – racism" auseinander. Wichtig für die unterrichtende Lehrkraft ist zu wissen, dass der Begriff "race" im Englischen eine andere Bedeutung hat als in der deutschen Sprache und nicht direkt übersetzt werden kann (siehe weiterführende Links 4 und 5). In der englischen Sprache wird er als ein soziales Konstrukt angesehen. Trotzdem wird der Begriff auch in der englischen Sprache kritisiert (siehe weiterführender Artikel "Abandon Race. Focus on Racism") und sollte besprochen und diskutiert werden. Dazu gibt es am Ende der PowerPoint-Präsentation eine hilfreiche Folie. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schulen ihr Hör-/Sehverstehen in der englischen Sprache. lernen Ursachen für große Wohlstandsdifferenzen kennen, je nach Herkunft der Familie, die dann bereits vor Generationen bestimmt wurden. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben unterschiedliche Aufgabenformate des Hör-/Sehverstehens zu bedienen. recherchieren Definitionen im Internet und halten die Quellen für diese fest. üben die Methode des Brainstormings, um sich unbekannte Lerninhalte Schritt für Schritt zu erschließen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in der Teamarbeit geschult, indem sie kontroverse Inhalte gemeinsam diskutieren und ihre eigene Meinung vertreten.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Hörspiele und Videos: Geräusche für Medien produzieren

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz erarbeiten die Lernenden die Bedeutung von Geräuschen in Hörspielen und Videos, diskutieren medienhistorisch die Entwicklung des "Tons" und erzeugen selbst mit einfachen Mitteln effektvolle Geräusche.Auf jedem historischen Entwicklungsstand arbeiteten Medien mit der Hinterlegung von Geräuschen, was bis heute gilt. Geräusche liefern Informationen, beeinflussen Befinden, lösen Emotionen aus und verstärken Bilder. Die Unterrichtssequenz stellt die Praxis in den Vordergrund: Die Schülerinnen und Schüler erraten Geräusche, probieren "Rezepte" zur Geräuschherstellung aus, nehmen Geräusche auf und synchronisieren ein Video nach. Dazu gibt es Informationen zu aufmerksamen Hören, Gestaltung und Wirkung sowie zur Geschichte der Tontechnik, die situationsbezogen aufgegriffen werden können. Das Thema "Geräusche" im Unterricht Zum einen ist es ein Lernziel, aktives (Zu-)Hören zu stärken und die Wirkung von Gehörtem zu erkennen. Zum anderen sind Geräusche, Sprache und Musik gleich wichtige Bestandteile der "Tonspur" von Filmen und Videos. Der Workshop ist ein Grundbaustein zur Vertonung, auf den die Schülerinnen und Schüler später aufbauen und lernen können, komplette Filme und Videos abzumischen und zu synchronisieren. Die Grundlagen machen Kindern Spaß, bieten kreative Entfaltungsmöglichkeiten und münden in die technische Verarbeitung mit Bedienung betreffender Software. In den Materialien finden Sie für Ihren Informationshintergrund als Lehrkraft auch einen kurzen mediengeschichtlichen Abriss. Die Materialien sind in drei Blöcke gegliedert: Block 1 – Einführung für Lehrkräfte: Mediengeschichtlicher Abriss, Lernziele, notwendiges Material und Infrastruktur, didaktische Reduktion Block 2 – Die Unterrichtsphasen als Leitfaden – Durchführung der Unterrichtssequenz Block 3 - Facts Sheet mit Informationen zur professionellen Geräuschherstellung (in Medien und in der Industrieproduktion), Protokollbogen für die Hausaufgabe, Ausfüllbogen für ein Storyboard Didaktische Analyse Die Unterrichtssequenz vermittelt Kompetenzen zu einem Abschnitt des Medienproduktions-Prozesses, in dem kreative und technische Kompetenzen zum Tragen kommen. Methodische Analyse In dieser Unterrichtssequenz steht die praktische Durchführung (Geräusche herstellen, Film synchronisieren) im Vordergrund. In diesen Rahmen wird die Vermittlung von Wissen zur Medienwirkung eingebunden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler differenzieren "Ton" in auditiven und audiovisuellen Medien und unterscheiden nach Geräuschen, Musik und Sprache. verstehen die unterstützende Funktion von Geräuschen für die Darstellung der Medieninhalte und die Wirkung auf die Zuhörer und Zuschauer. wissen, dass Geräusche für Medien getrennt produziert und nachsynchronisiert werden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören aktiv (zu). lernen und erproben einfache Methoden zur Erzeugung effektvoller Geräusche. nehmen Geräusche digital auf, speichern sie und synchronisieren Hörspiele und Filme nach. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten bei der Geräusch-Herstellung in der Gruppe zusammen und festigen die Teamarbeit. praktizieren kreative Ideenfindung zur Entwicklung von Rezepten für Geräusch-Herstellung. erfahren, wie Zusammenarbeit zu einem wirkungsvollen Gesamtwerk führt.

  • Technik / Sache & Technik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Britten: The Young Person's Guide to the Orchestra

Unterrichtseinheit

Klassenmusizieren als Playback-Spiel gehört mittlerweile zum Standardrepertoire des Musikunterrichts. Optimal, weil didaktisch legitimiert, ist es immer dann, wenn sich neben dem praktischen Tun musikalisches Lernen anbinden lässt.Diese kurze Unterrichtsreihe setzt ein Rhythmusarrangement in Anbindung an Brittens bekannten, pädagogisch initiierten ?Orchesterführer für junge Leute? ein. Sie bietet die Möglichkeit, Interessantes zum Bereich Rhythmusinstrumente (hier vor allem natürlich zu den Percussionsinstrumenten) kennen und anwenden zu lernen. Gleichzeitig werden Kenntnisse über die Satzstruktur des komplexen Britten-Themas und dessen Reduktion auf das Rhythmische vermittelt. Besonders die Einbeziehung des Rhythmusarrangements, das mithilfe der Software "Sibelius" erstellt wurde, fördert die Einsicht in die Satzstruktur und erleichtert die Probenarbeit.Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich im Bereich Instrumentenkunde anhand von "The Young Person's Guide to the Orchestra" von Benjamin Britten vor allem mit den Instrumenten, die ihre Mitschüler im Instrumentalunterricht erlernen. Einen besonderen Schwerpunkt bieten hier die Rhythmusinstrumente, weil der musikpraktische Anteil der unterrichtlichen Arbeit schon ab der Jahrgangsstufe 5 den Bereich "Rhythmus" besonders akzentuiert. In der Beschäftigung mit dem Rhythmusarrangement erweitern die Schülerinnen und Schüler vor allem ihre rhythmischen Kompetenzen, deren Grundlagen bereits in der Jahrgangsstufe 5 gelegt wurden. Die Komplexität des Satzes erfordert Rhythmussicherheit in jeder einzelnen Stimme und Reaktionsfähigkeit im Zusammenspiel. Gerade in Kombination mit dem Playback sind Tempokonstanz und gutes Gehör erforderlich. Informationen zum Unterrichtsverlauf Die einzelnen Phasen der Erarbeitung im Überblick Inhaltliche Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen die vorhandenen Rhythmusinstrumente entsprechend ihrer klanglichen Eigenschaften ordnen. diese Ordnung als leitenden Gesichtspunkt bei der Instrumentierung des Arrangements nutzen. die rhythmische Faktur des Purcell-Themas als Vorlage des Rhythmusarrangements analytisch erkennen und auf diese Weise ein Kriterium zur Erstellung eines solchen Arrangements kennen lernen. sich im gemeinsamen Musizieren üben und die hierbei benötigten musikalischen und sozialen Kompetenzen ausprägen (Rhythmussicherheit, Hören, Teamerfahrung). Ziele aus dem Bereich Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeiten von Sibelius Scorch kennen lernen. dieses Programm für die selbstständige Erarbeitung der jeweiligen Einzelstimmen nutzen. mithilfe des Programms Rhythmussicherheit üben und aktives Hören schulen. Thema Benjamin Britten: The Young Person's Guide to the Orchestra Autorin Norbert Pütz Fach Musik Zielgruppe Klasse 6 Zeitraum circa 4 Stunden Medien Rhythmusarrangement, Notation des Tutti-Themas von Britten Technische Voraussetzungen Computer, Beamer, Browser Plug-In "Sibelius Scorch" Verlaufsplan Verlaufsplan "The Young Person's Guide to the Orchestra" Beitrag zum Abschlusskonzert Im schulinternen Lehrplan der Schule, an der die Unterrichtseinheit erprobt wurde, sind für die Jahrgangsstufe 6 die thematischen Aspekte "Rhythmische Pattern" und "Instrumente des Orchesters" vorgesehen. Der Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 und 6 wird hier im Rahmen des erweiterten, instrumental gestützten Musikunterrichtes in Kooperation mit der Musikschule erteilt. Dieses Konzept beinhaltet ein von allen Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe gestaltetes Jahrgangsstufenkonzert am Ende des Schuljahres. Für dieses Konzert wurde mit einer Klasse das beigefügte Rhythmusarrangement erarbeitet. "The Young Person's Guide to the Orchestra" im Überblick Im ersten Teil seines Werkes "The Young Person's Guide to the Orchestra" stellt Benjamin Britten die einzelnen Instrumentengruppen vor. An vierter und letzter Stelle reduziert Britten die Besetzung auf die Rhythmusinstrumente und gibt einen stark an der Rhythmik des Tutti orientierten Satz, der später allerdings ausgeführt wird und für Schüler nicht realisierbar ist. Diese kompositorische Idee der musikalischen Reduzierung auf die Instrumentengruppe "Rhythmus" ist Vorlage für das beschriebene Unterrichtskonzept. Vorteile der Software Die Verwendung des Programms "Sibelius Scorch" hat dabei gleich zwei Vorteile. Zum einen wird der Notentext in einer übersichtlichen Form dargestellt. Zum anderen ist er klanglich als Ganzes realisierbar, aber auch in jedem beliebig kleinen Ausschnitt. Besonders Letzteres erlaubt die individuelle Einstudierung jeder einzelnen Stimme und bereitet die Orchesterprobe entscheidend vor. Didaktische Reduktion: Rhythmik im Mittelpunkt Die Beschränkung der kompositorischen Idee auf die Rhythmik des Themas liefert einen Satz, der von Schülern der 6. Jahrgangsstufe ausführbar ist. Bei der Erstellung des Satzes ist berücksichtigt, dass der pompöse Klang des Themas vor allem am Ende durch Zusammenführung aller Stimmen imitiert wird. Die Percussionsstimmen sind zunächst nicht bestimmten Instrumenten zugeordnet. Arbeitsfragen Aus den getroffenen Sachentscheidungen heraus ergeben sich die leitenden Fragestellungen für die Klasse: Was hat das Rhythmusarrangement mit Brittens Original zu tun? Wie, also mit welchen Percussionsinstrumenten, besetze ich das Rhythmusarrangement sachgerecht? Wie erläutert man dieses Prinzip des Arrangierens verständlich? Hör- und Notentext im Vergleich Im ersten Schritt steht also ein Hör- und Notentextvergleich an, bei dem die Struktur des Arrangements offensichtlich werden soll. Hier werden die analytischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Bereich des Hörens, des Notentexterschließens und der formalen Strukturierung von Musik geübt. Als Arbeitsmaterial wird dabei das AB 1 genutzt (siehe Download-Datei). Eine zusätzliche Aufgabe ergibt sich daraus, dass die Notierung des Arrangements im ¾-Takt vorgenommen wurde. Dieses Arrangement lässt sich vollständig oder per Mausklick auch nur in ausgewählten Abschnitten abspielen. Besondere Vorkenntnisse sind bei der Verwendung nicht erforderlich. Die einzelnen Stimmen sind unterschiedlich instrumentiert. So kann man jede Stimme beim Anhören gut verfolgen, was außerdem durch eine mitlaufende "Zeitlinie" unterstützt wird, die den jeweils aktuellen Abspielpunkt in der Partitur markiert. Jeder beliebige Ausschnitt des Arrangements lässt sich gesondert abspielen. Gehen Sie hierzu mit der Maus einfach zu dem gewünschten Abspielpunkt und klicken Sie mit der rechten Maustaste. Ein weiterer Klick am Ende der gewünschten Stelle beendet die Wiedergabe. Die Besetzung der Stimmen Im zweiten Schritt der Auseinandersetzung geht es um die Frage der Besetzung der vier Percussions-Stimmen. Um den Gesamtklang des Rhythmuspatterns auszudifferenzieren, ist es notwendig, die einzelnen Stimmen nach Klanggruppen zu ordnen. Die Einteilung der Percussionsinstrumente nach gemeinsamen Klangeigenschaften wird vorgenommen. Sie kann wie folgt aussehen: 1. Stimme: Bongos, Congas 2. Stimme: Maracas, Chicken-Shaker 3. Stimme: Holzblöcke, Klangstäbe 4. Stimme: Schellenkränze Erkenntnisse nachvollziehen Die Erkenntnisse dieser Phase werden bei der kommentierenden Aufführung nutzbar gemacht (siehe Arbeitsblatt 2). Die anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörer sollen den Erkenntnisprozess, den die Lerngruppe während der Beschäftigung gemacht hat, genau nachvollziehen.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Zeitangaben verstehen: Uhrzeiten und Tageszeiten

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Zeitangaben verstehen" trainiert in Hör-Versteh- und Lese-Versteh-Texten Tagesabläufe global zu verstehen und übt die Kollokationen (um, an, zu, …) in diesem Zusammenhang ein.Die Schülerinnen und Schüler hören einen Text, in dem es um einen typischen Tagesablauf einer kindlichen Protagonistin geht. Die Verständnissicherung erfolgt zunächst über ein Textpuzzle (Lesetext). Im Anschluss werden die bereits gehörten und dann im Puzzle gelesenen Kollokationen durch einen Lückentext aktiv eingeübt. In einem letzten Schritt wird das Textverständnis in einem Freitext-Abfrageformat gesichert. Es handelt sich um ein sehr kleinschrittiges Format. Das Thema Zeitangaben im Unterricht Die Behandlung des Themas Zeitangaben wird von Deutschlernenden häufig als sehr komplex erlebt, da Präpositionen vielschichtige Bedeutungsunterschiede auslösen können. Da das Zeitverständnis im deutschen Kulturkontext von extrem hoher Wichtigkeit ist, wird bei dieser Einheit vor allem Wert auf das Verstehen (Hören und Lesen) und das Einschleifen der Kollokationen in Zusammenhang mit Zeitangaben gelegt. Erfahrungsgemäß neigen überforderte Frühlernerinnen und Frühlerner häufig zu ganzen Weglassungen von unverstandenen Strukturen ("Ich 9 Uhr arbeite"), was langfristig eine "fließend falsche"- Lernersprache begünstigt. Die Kleinschrittigkeit des Unterrichtsarrangements sowie der Übergang von gesteuert, halb-gesteuert zu freier Verwendung der Strukturen scheint geeignet für eine Festigung der Strukturen. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten bei Einsatz des vorliegenden Unterrichtsvorschlags bereits mit dem Wortschatz und dem Strukturwissen vertraut sein, um Uhrzeiten und Tageszeiten zu verstehen und zum Teil auch auszudrücken zu können (syntaktische Mittel: Wann ist ...? , Wann geht/fährt/kommt ...? , Am ... , Um ... , und so weiter). Der Text in seinen verschiedenen Übungsvarianten soll Anreiz schaffen, die bereits gelernten Redemittel zunächst rezeptiv zu verankern, um sie in einem späteren Schritt auch anzuwenden. Schülerinnen und Schüler, die die Redemittel zur Zeitangabe noch nicht oder nur wenig kennen, können sich vermutlich aufgrund von Hör- und Leseerwartung einen Großteil des Textinhalts erschließen und somit auch in die gesamten Übungen mit einsteigen. Didaktische Analyse Der vorliegende Unterrichtsvorschlag ermöglicht es verschiedenen Lerntypen, einen Zugang zum Thema Zeitangaben zu finden. Insbesondere der hohe Anteil der vorgeschlagenen Selbstkorrektur spricht die Gruppe der entdeckenden Lerner an. Das Material lässt sich außerdem an mehreren Stellen noch über die Vorschläge der Feinplanungssequenz hinaus weiter binnendifferenzieren. Methodische Analyse Das Material trainiert kleinschrittig das Verstehen von Zeitangaben – eingebettet in einen handlungsorientierten Kontext (Tagesablauf einer Person mit Identifikationspotenzial). Dies motiviert und bereitet in einem nächsten Schritt darauf vor, vergleichbare Abläufe auch selbst beschreiben zu wollen und zu können und auch korrekte Fragen zu Zeitabläufen zu stellen, was eine wesentliche Kompetenz im Alltag von Schülerinnen und Schülern ist (Alltagsrelevanz). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen Zeitangaben. machen Aussagen über die Uhrzeit und erfragen Informationen über die Zeit. erkennen die Bedeutungsverschiebung durch die Präpositionen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. unterstützen sich während der kooperativen Arbeit gegenseitig.

  • DaF / DaZ
  • Primarstufe
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