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Übungen zur einfachen WENN-Funktion

Unterrichtseinheit

Die Wenn-Funktion in der Tabellenkalkulation zu beherrschen stellt eine Grundlage in vielen kaufmännischen Berufsausbildungen dar. Die folgende Unterrichtseinheit dient zur Ergänzung und Vertiefung dieses Inhaltes, auf den Ausbildungsbetriebe zunehmend mehr Wert legen.Die Lernenden entwickeln in dieser Unterrichtsstunde eine Excel-Tabelle auf Basis eines kaufmännischen Fallbeispiels. Dabei wenden sie ihr Vorwissen praktisch an. Als Einstieg dient die folgende Situation: Der Geschäftsführer der M GmbH ist es leid, die Provisionen und Prämien seiner Handelsvertreter ?zu Fuß? auszurechnen. Deshalb sollen die Schülerinnen und Schüler für ihn eine Tabelle erstellen, die ihm, nachdem er die Umsätze eingegeben hat, alle relevanten Informationen automatisch anzeigt.Die Unterrichtseinheit dient dazu, die vorab in MS-Excel oder einer anderen Tabellenkalkulationssoftware erworbenen Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Dabei werden Schülerinnen und Schüler mit einer Situation aus dem kaufmännischen Bereich konfrontiert, die es zusätzlich ermöglicht, auf betriebswirtschaftliche Inhalte aus dem Bereich Marketing einzugehen. Unterrichtsablauf Für die Durchführung dieser Unterrichtsstunden benötigen die Schülerinnen und Schüler grundlegende Kenntnisse des Tabellenkalkulationsprogramms MS-Excel zur einfachen Wenn-Funktion, Summenformel, Formatierung, zu relativen und absoluten Zellbezügen und zum Kopieren von Zellbezügen. Die Schülerinnen und Schüler sollen MS-Excel-Funktionen, insbesondere die einfache Wenn-Funktion, zur Lösung eines berufsnahen Problems einsetzen. die Wenn-Funktion auf Problemstellungen aus der beruflichen Praxis übertragen. erkennen, dass MS-Excel ein vielseitiges, anwenderfreundliches und anpassungsfähiges Werkzeug ist. Titel Übungen zur einfachen WENN-Funktion Autorin Markus Niederastroth Fach Wirtschaftsinformatik, Informationswirtschaft Zielgruppe Kaufmännische Berufsschulklassen, Höhere Handelsschule, Wirtschaftsgymnasium Zeitumfang 2 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen ein Computer für zwei Lernende, MS-Excel 2003, Beamer, Whiteboard oder Tafel Als Einstieg dient die folgende Situation: Die Schülerinnen und Schüler sollen im Auftrag des Geschäftsführers der M GmbH eine Excel-Tabelle erstellen, die es diesem ermöglicht, nach Eingabe des Umsatzes seiner einzelnen Handelsvertreter automatisch deren Provision, Prämie und gegebenenfalls Fortbildungsbedarf zu ermitteln. Weiterhin hat der Geschäftsführer auch hinsichtlich des Layouts konkrete Vorstellungen. Bevor die Schülerinnen und Schüler damit beginnen, die MS-Excel-Tabelle zu kreieren, macht es Sinn, den kaufmännischen Hintergrund zu klären. Je nach Vorwissen kann hier der Handelsvertreter an sich, seine Rolle im Vertrieb und seine Vor- und Nachteile gegenüber dem Absatzmittler und dem Reisenden thematisiert werden. Für Schülerinnen und Schüler, die bereits über diese Kenntnisse verfügen, ist es vielleicht spannend, sich mit der Dialogmethode zu beschäftigen. Exemplarisch stellt ein Schüler oder eine Schülerin sein/ihr Ergebnis über den Beamer der Klasse vor. Dabei werden abweichende Ergebnisse und Probleme besprochen. Weitere Übungen und Arbeitsblätter zum Thema können als Hausaufgabe und zur Prüfungsvorbereitung verteilt werden.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II

Magische Wand zum Kaufvertrag

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden durch ein Wissensspiel die verschiedenen Stufen der Geschäftsfähigkeit sowie die Gründe für die Nichtigkeit und Anfechtbarkeit von Rechtsgeschäften behandelt. Die Schülerinnen und Schüler, Auszubildende im Einzelhandel in der Unterstufe, testen ihr Wissen vor der Klausur.Mit dem Wissensspiel soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, sich auf eine Prüfung effektiv vorzubereiten. Inhaltlich werden rechtliche Fragen zu Kaufverträgen wiederholt, so zum Beispiel "Eigentum und Besitz", "Zustandekommen eines Kaufvertrages", "Inhalte des Kaufvertrages" sowie "die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer" und anschließend als Fragen in der "Magischen Wand" formuliert.Die Schülerinnen und Schüler haben die Fragen und Antworten für diese Magische Wand selbst erstellt und der Lehrerin im Vorfeld per Mail zugeschickt. Zu Beginn der Stunde werden die Spielregeln kurz vorgestellt. Ein Beobachtungsbogen dient den Schülerinnen und Schülern dazu, die Themengebiete, in denen sie noch Wissenslücken haben, zu markieren. Auf eine Besprechung der Einträge im Beobachtungsbogen wird verzichtet, damit sich die Lernenden frei von jeder Benotung ehrlich einschätzen können. In einer abschließenden Blitzlichtabfrage sollen sie die Methode der spielerischen Wiederholung und Selbstbeobachtung beurteilen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich spielerisch mit dem erteilten Unterrichtsstoff auseinander, wobei sie die Fragestellung in kurzer Zeit erfassen und zielgerichtet und korrekt beantworten. reflektieren den Stand ihrer fachlichen Kenntnisse eigenständig. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler einigen sich gemeinsam auf die Wahl der Fragen und die zu gebende Antwort. beurteilen ihre Ergebnisse verständlich und sachgerecht. halten vereinbarte Spielregeln ein. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Methode der "Magischen Wand" als ein Instrument zur Klausurvorbereitung kennen. verstehen die Arbeit am Computer als kommunikative und interaktive Gruppenarbeit.

  • Wirtschaft
  • Primarstufe

Trojaner als Computerschädlinge

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit geht es um die Funktionsweise eines Trojaners und die Sensibilisierung für die Gefährlichkeit dieses Schädlings.Viren, Würmer und Trojaner werden in allen berufsbildenden und teilweise auch allgemein bildenden Schulen im Bereich Informatik oder Wirtschaftsinformatik behandelt. Zum Verständnis sollen im Vorfeld bei den Schülerinnen und Schülern grundlegende Computer-Anwendungskenntnisse sowie Kenntnisse über die Funktionsweise und die Möglichkeiten des Internets vorhanden sein. Diese Lerneinheit geht nicht in die Tiefe, sondern möchte in erster Linie mit Hilfe eines Videos aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen auf die Gefahren aufmerksam machen und für das Thema sensibilisieren. Zielsetzung Ziel der Lerneinheit ist die Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für die Gefahr des Computerschädlings Trojaner. Weiterhin werden mögliche Schutzmaßnahmen auch für Privatleute erarbeitet. Technik und Ausstattung Für die Präsentation des Vodcasts im Klassenraum benötigt man einen PC der Lehrkraft mit Beameranschluss und Lautsprecher, sodass das Video gemeinsam im Plenum angeschaut werden kann. Alternativ bietet sich das Abspielen an individuellen Computerarbeitsplätzen an. Auch hier ist ein Breitbandanschluss von Vorteil. Alle Rechner sollten mit Soundkarte und Kopfhörer sowie mit dem Plugin ausgestattet sein. Erarbeitung und Sicherung In der Erarbeitungsphase werden die Fachfragen zu den Inhalten der Sendung beantwortet und ein Informationsflyer zum Schutz vor Trojanern konzipiert. Aktuell bietet sich die thematische Auseinandersetzung mit dem so genannten Bundestrojaner an. Schließlich präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse und diskutieren über Vor- und Nachteile des Bundestrojaners.Die Schülerinnen und Schüler lernen die Fachbegriffe Trojaner und Computerschädlinge kennen. beschreiben den Infektionsweg eines Trojaners. benennen die Schäden eines Trojaners schätzen sie ab. kennen und beschreiben Schutzmöglichkeiten. schätzen die Bedeutung eines aktuellen Schutzprogramms ein.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II

Zahldarstellung verschiedener Völker mit WebQuests

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit bietet Einsichten in das System der Römischen Zahlen sowie in die Zahlsysteme von fünf weiteren Hochkulturen. Mit dem Einsatz von Prima(r)WebQuests wird darüber hinaus ein Teil zur Medienerziehung geleistet. Nach einer kurzen Einführung in die Methode des WebQuests erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen je ein Prima(r)WebQuest zum Zahlsystem einer Hochkultur. Die einzelnen Gruppen erhalten Informationen über die Zahldarstellung verschiedener Völker und stoßen dabei auf ganz unterschiedliche Zahldarstellungen und Systeme. Daraus resultierend stellen die Kinder Überlegungen zu unserem Zahlsystem an und erkennen, dass dies ein sehr vorteilhaftes und leistungsfähiges System ist. Die Einsicht in unser Zahlsystem wird somit erweitert. Um die Recherche der Gruppen im Internet zielgerichtet zu gestalten, bietet sich der Einsatz von WebQuests in den Expertengruppen an. Jede Gruppe bearbeitet ein WebQuest zu ihrem Thema. Für den Einsatz in der Grundschule empfehlen wir, WebQuests für die Grundschule: Prima(r)WebQuest zu verwenden. Der Einsatz verschiedener Prima(r)WebQuests zu einem größeren Themengebiet hat den Vorteil, dass doppelte und ähnliche Präsentationen, wie sie oft beim Einsatz eines einzigen Prima(r)WebQuests vorkommen, vermieden werden. Die einzelnen Prima(r)WebQuests zu den Zahldarstellungen verschiedener Völker behandeln alle eine andere Zahldarstellung, sind aber von ihrer Struktur und dem Aufbau her ähnlich und unterscheiden sich nur in der Komplexität der verschiedenen Zahldarstellungen und Systeme. Technische Ausstattung Da die Arbeit in Kleingruppen am sinnvollsten ist, werden auch entsprechend viele Computer benötigt. Ideal wäre daher ein Computerraum mit einer ausreichenden Anzahl von Computern mit Internetzugang, wobei dieser nicht unbedingt nötig ist, da alle Seiten auch offline zur Verfügung gestellt werden können. Als sehr geeignet haben sich Laptops bei der Arbeit mit Prima(r)WebQuests erwiesen, da sie in unmittelbarer Nähe der Plakatgestaltung eingesetzt werden können. Erforderlich ist ein Drucker, damit die Arbeitsblätter und die Arbeitsanweisung sowie der Bewertungsbogen ausgedruckt werden können. Organisatorisches Aus Platzgründen können die Gruppen auf zwei Räume aufgeteilt werden. Idealerweise erhält jede Gruppe für die Arbeit am WebQuest einen Laptop. Eventuell können Gruppen auch mit zwei Computern gleichzeitig arbeiten. Es ist aber darauf zu achten, dass auch diese Gruppen gemeinsam die Arbeit erledigen. Für die Plakatgestaltung und für die bevorstehende Präsentation wird jeweils ein Plakat mit Tipps im Klassenzimmer aufgehängt. Leere Plakate, dicke Filzstifte und buntes Papier werden für die Gruppen bereitgestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen mit Abschluss ihres Prima(r)WebQuests, dass die ausgewählten Völker früher die Zahlen auf eine andere Art und Weise dargestellt haben. lernen die Zahldarstellung eines Volkes zu schreiben und zu lesen. lernen ein anderes Stellenwertsystem kennen. erhalten Einblicke in die Zahldarstellung verschiedener Völker und deren Stellenwertsysteme. erhalten einen Überblick über die verschiedenen Systeme. erreichen anhand der jeweiligen Prima(r)WebQuests Fachkompetenz der jeweiligen Prima(r)WebQuests: Ägypter Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand dieses WebQuests ein anderes System zur Darstellung von Zahlen kennen, bei dem für größere Zahlen immer wieder neue Hyroglyphen gebraucht werden. lernen, dass das Zahlensystem der Alten Ägypter auf einem Dezimalsystem basiert, wobei es jedoch keine Hieroglyphe für die Zahl null gibt. Babylonier Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand dieses WebQuests ein anderes Stellenwertsystem kennen, welches Zahlen in 10er und 60er bündelt. lernen, dass bei dem System der Babylonier für größere Zahlen immer mehr Zeichen gebraucht werden. Chinesen Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand dieses WebQuests ein ähnliches Stellenwertsystem kennen. Die chinesischen Zahlen wurden in zwei Gruppen eingeteilt – senkrechte und waagrechte. Wollte man größere Zahlen darstellen, benutzte man ein Stellenwertsystem, in diesem wurden Einer, Hunderter und Zehntausender senkrecht geschrieben. Alle Zahlen bauten auf der Zehn auf. Wurde eine Stelle nicht besetzt, ließen die Chinesen eine Lücke. Heute benutzen die Chinesen, wie wir, die Ziffern null bis neun. Griechen Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand dieses WebQuests ein anderes Stellenwertsystem kennen, bei dem die Einerreihe (Ziffern von eins bis neun) vorhanden ist und dann in eine Zehnerbündelung übergeht. lernen, dass es für jede Zehner- und Hunderterzahl ein neues Zeichen gibt. Maya Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand dieses WebQuests ein anderes Stellenwertsystem kennen, welches bis zur Zahl zwanzig einer alternierenden Fünfer-Vierer-Bündelung folgt. erfahren, dass die Maya auch schon die Zahl null kannten. Römer Die Schülerinnen und Schüler lernen anhand dieses WebQuests ein anderes Stellenwertsystem kennen, welches einer alternierenden Fünfer-Zweier-Bündelung folgt. lernen, dass bei dem System der Römer für größere Zahlen immer wieder neue Zeichen gebraucht werden. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten eine Lerneinheit am Computer und machen dabei Erfahrungen mit dem Prinzip der Verlinkung. lernen das Internet als Informationsquelle kennen. lernen den Computer als Hilfsmittel im Mathematikunterricht kennen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich in der Gruppenarbeit und führen diese produktiv durch. treffen Absprachen bezüglich der Plakatgestaltung und Präsentation in der Gruppe. helfen sich gegenseitig und nehmen Hilfe an. geben qualifizierte Rückmeldungen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Informationen aus Texten. bereiten Informationen zur Präsentation auf. lernen, Arbeitsergebnisse zu präsentieren. Schreiber, Christof (2007): Prima(r)WebQuests – WebQuests für die Grundschule modifiziert, In: Computer und Unterricht, Friedrich Verlag, Heft 67, S. 38 - 40. Schreiber, Christof / Langenhan, Julia (2007): Hausaufgaben mit WebQuest statt "lost in cyberspace", In: Lernende Schule, Friedrich Verlag, Heft 37. Bescherer, Christine (2005): WebQuests – Mathematik im Internet erforschen, In: mathematik lehren, Heft 132, Friedrich Verlag, S. 20-23.

  • Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

WebQuests zur individuellen Förderung

Fachartikel

Dieser Fachartikel zum Thema WebQuests stellt den Aspekt der "Individuellen Förderung", eine der größten Herausforderungen für die schulische Bildung, in den Vordergrund. Die WebQuest-Methode ermöglicht es den Lehrenden, den Unterricht um die Komponente der fachspezifischen, materialgestützten Binnendifferenzierung zu erweitern. Mit Materialien und Aufgaben, die auf die individuellen Förderschwerpunkte abgestimmt sind, muss für eine konsequente Binnendifferenzierung gesorgt werden. Und diese muss gleichzeitig im Alltag leistbar sein. Für die individuelle Förderung im Englischunterricht ist diese Herausforderung besonders groß, da das Kompetenzprofil der oder des einzelnen Lernenden aus einer Fülle von unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten besteht. Deren Förderbedarf und Förderwürdigkeit müssen in den Blick genommen werden. Entsprechende Materialien müssen entworfen und bereitgestellt werden, die eine solche Individualisierung von Lernprozessen sicherstellen können. Eine derartige Möglichkeit, die zur individuellen Förderung notwendige Binnendifferenzierung zu gewährleisten, sind WebQuests.

  • Englisch / Fächerübergreifend

Was bedeutet "Globalisierung"?

Fachartikel

Als Erklärung für zahlreiche wirtschaftliche, ökologische, kulturelle und soziale Prozesse ist die Globalisierung in aller Munde. Die einen verbinden damit steigende Chancen und Freiheiten, andere fürchten den "Terror der Ökonomie" und sehen die vielen Verlierer der globalen Prozesse. Wenn die Volkswirtschaft eines Landes ins Stocken gerät oder Unternehmen Arbeitsplätze abbauen, dann hört man häufig, die Globalisierung sei Schuld daran. Auch wenn sich Unternehmen über angeblich zu hohe Steuern oder Arbeitskosten beschweren und damit drohen, Teile der Produktion oder des Unternehmens ins Ausland zu verlagern, führen sie die Globalisierung als Argument ins Feld. Der Begriff wird inzwischen vielfältig und oft verwendet und ist immer aktuell, doch was darf man darunter eigentlich verstehen? Eine allgemeine Definition des Begriffes existiert nicht und in der wissenschaftlichen Diskussionen gibt es verschiedene Meinungen mit unterschiedlichen Erklärungsansätzen. Ulrich Beck, Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der London School of Economics and Political Science, ist daher der Meinung, Globalisierung sei "sicher das am meisten gebrauchte - missbrauchte - und am seltensten definierte, wahrscheinlich missverständlichste, nebulöseste und politisch wirkungsvollste (Schlag- und Streit-)Wort der letzten, aber auch der kommenden Jahre."

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

Potenziale von Audio-Podcasts

Fachartikel

Das Audio-Podcast gewinnt als eine von Sendezeiten unabhängige akustische Informationsquelle an Bedeutung und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Nutzung im Unterricht. Wurden bis vor zehn Jahren Informationen hauptsächlich aus Büchern, Radio, Zeitungen und dem Fernsehen gewonnen, so ergänzen und ersetzen die verschiedenen Varianten des sogenannten Web 2.0 die bisherigen Informationsquellen. Seit 2004 spielen bei der Informationsübermittlung auch Podcasts eine Rolle. Bis zum heutigen Tag haben sie sich rasant verbreitet und halten unlängst Einzug in Bildungseinrichtungen. So können beispielsweise Vorträge und Vorlesungen an einigen Universitäten als Audio-Podcasts auf den heimischen Computer heruntergeladen beziehungsweise online abgespielt werden. Bezogen auf die Unterrichtsgestaltung an Schulen scheint das Podcast immer noch weitgehend ein Fremdwort zu sein, dessen Potenziale bisher nicht ausgeschöpft werden. Podcasts im Unterricht Die einfache Handhabung und die vielfältigen Möglichkeiten des Audio-Podcasts machen es zu einem idealen Medium für den Unterricht und können für viele Fächer neue Perspektiven eröffnen: Zum einen durch die Nutzung des reichhaltigen Angebots vorhandener Audiodateien mit aktuellem Inhalt, zum anderen durch die eigenständige Erstellung von Podcasts, die die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, Unterrichtsthemen aktiv und kreativ zu erarbeiten und darzustellen. Die selbst produzierten Podcasts können auch an andere Klassen weitergegeben oder veröffentlicht werden. Nutzung bestehender Podcasts Förderung des verstehenden Hörens Audio-Podcasts können auf vielfältige Weise im Unterricht eingesetzt werden und bieten zudem eine willkommene Abwechslung. So können Podcasts beispielsweise in verschiedenen Unterrichtsphasen genutzt werden, wie etwa als Unterrichtseinstieg zu einem aktuellen Thema. Hierbei wird das Hörverständnis der Schülerinnen und Schüler geschult. Die Erfahrung zeigt, dass einige Lernende selbst nach dem wiederholten Hören eines auditiven Beitrags Schwierigkeiten haben, die wichtigsten Inhalte des Hörstücks wiederzugeben. Ein konkret formulierter Hörauftrag kann hier als Hilfestellung notwendig werden. Allein diese Tatsache unterstreicht die Notwendigkeit und Bedeutung einer verstärkten Einbindung von Audio-Podcasts in den Unterricht. Eine Vielzahl von aktuellen und kostenlosen Angeboten Darüber hinaus eignen sich Audio-Podcasts für das fächerübergreifende Lernen. Ein Beispiel für die Verzahnung mit anderen Fächern wäre der Einstieg in das Themengebiet "Beschaffung" mittels einer telefonischen Kundenanfrage in englischer Sprache. Im Internet findet sich eine Vielzahl an Podcasts, die für den Unterricht interessant sind. Sowohl Privatpersonen als auch Zeitungsverlage und Radiosender bieten unzählige kostenlose und aktuelle für den Unterricht verwertbare Podcasts an. Auch verschiedene Podcastportale helfen das unüberschaubare Angebot an Podcasts kategorisiert darzustellen. Die Erstellung von Podcasts Ein- und mehrdimensionale Podcasts Bei der Erstellung von Audio-Podcasts kann zwischen ein- und mehrdimensionalen (Audio-Blogging) Podcasts unterschieden werden. Eindimensionale Podcasts werden nur von einer Person erstellt und aktualisiert. Sie eignen sich zum Beispiel zur Präsentation von Arbeitsergebnissen. Mehrdimensionale Podcasts sind interakiv geführte Podcasts, bei denen mehrere Personen gemeinsam Inhalte online stellen wie bei einer Online-Diskussion. Die Erstellung von Audiodateien im Schulunterricht ist jedoch an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Weil diese sich von Schule zu Schule unterscheiden, sind einige Dinge im Vorfeld zu bedenken und abzuklären. Checkliste zur Podcasterstellung Die folgende Checkliste für Lehrerinnen und Lehrer spricht zentrale Punkte der Unterrichtsplanung an: Überlegungen im Vorfeld Gibt es Kolleginnen und Kollegen, die mich unterstützen könnten? Wie viel Zeit soll die Unterrichtseinheit beanspruchen? Ist die Zeitplanung realistisch? Sind die technischen Voraussetzungen vorhanden (Computer, Software, Mikrofon, Lautsprecher, Kopfhörer, eventuell Beamer)? Funktioniert die Aufnahme an allen Schülerrechnern? Kenne ich mich mit den Zugangsberechtigungen (Internet, Verzeichnis) am PC aus? Steht ein PC-Raum für die geplante Zeit zur Verfügung? Beherrsche ich die Aufnahme-Technik? Habe ich Literatur zu den Sendeformen im Radio/Podcast? Habe ich die folgenden Arbeitsschritte bei der Produktion von Podcasts mit Schülerinnen und Schülern berücksichtigt? Arbeitsschritte bei der Produktion von Podcasts mit Lerngruppen Themenfindung vertrautmachen mit der Aufnahmetechnik (Audioeditor) Probeaufnahme Recherche und Auswahl des Materials Texte schreiben falls Audiodateien veröffentlicht werden: Hinweis auf Urheber- und Nutzungsrechte Aufnahme und Bearbeitung Evaluation der Hörstücke Veröffentlichung im Intranet, Internet, Radio Bei der Erstellung von Podcasts werden der Kreativität keine Grenzen gesetzt. So könnte etwa eine Betriebsbesichtigung (Podtour) vertont oder ein Hörspiel aufgenommen werden. Natürlich liegt es bei der "Verpackung von Wissensinhalten" immer nahe, sich an die üblichen Sendeformen des Radios anzulehnen. Ist das "Produkt" Podcast erst einmal erstellt, so kann es vielfältig verwendet werden. Beispielsweise könnten die Schülerpodcasts für den Unterricht in anderen Klassen verwendet oder im Internet veröffentlicht werden. Chancen und Risiken Ein Überblick über die neuen Möglichkeiten und die eventuellen Einschränkungen der Podcast-Nutzung: Die Frage des Mehrwerts in der Nutzung Neuer Medien Prinzipiell gelten viele der für die Neue Medien allgemein bekannten Chancen und Risiken auch für Podcasts. So haben Schülerinnen und Schüler unter anderem Spaß im Umgang mit Neuen Medien und arbeiten daher motivierter und engagierter im Unterricht mit. Andererseits gibt es beispielsweise kritisch anzumerken, dass durch den Einsatz von Neuen Medien die Gefahr besteht, dass die Unterrichtszeit nicht effektiv genutzt wird und kein Mehrwert im Vergleich zum konventionellen Unterricht geschaffen wird. Die besondere Qualität von Audio-Podcasts Das Besondere an Audio-Podcasts ist, dass sie das konzentrierte Zuhören fördern und zudem in einfacher Weise weitergegeben und verbreitet werden können. Dementsprechend können sie bei der Veröffentlichung im Internet, losgelöst von einem bestimmten Ort und einer bestimmten Zeit, abgerufen und verwendet werden. Gerade diese Flexibilität und Variabilität ist für den berufsbildenden Unterricht von besonderer Bedeutung, da die Lernenden mehrere Lernorte haben. Noch mehr Vorteile bietet der Einsatz von selbst erstellten Podcasts im Schulunterricht, denn sie erhöhen die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler, erweitern die Medienkompetenz, bieten Möglichkeiten Medien kritisch zu hinterfragen, fördern die Kooperationsfähigkeit der Lernenden untereinander, können selbstgesteuertes Lernen initiieren, bieten vielfältige Ansatzpunkte für fächerübergreifendes Lernen und öffnen die Schule nach außen, wenn die Ergebnisse beispielsweise im Internet veröffentlicht werden. Fazit Sicherlich wird für die Erstellung von Podcasts zunächst viel Zeit benötigt, vor allem weil die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem neuen Medium und der Aufnahmetechnik erst einüben müssen. Sind diese Schwierigkeiten aber erst überwunden, überwiegen die oben erwähnten Vorteile. Bei der Veröffentlichung selbst erstellter Podcasts muss beachtet werden, dass bei der Einbindung von fremdem Material in auditiver und schriftlicher Form in das selbst erstellte Podcast keine Urheber- und Eigentumsrechte verletzt werden.

  • Politik / WiSo / SoWi / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Englisch / Mathematik / Rechnen & Logik / Pädagogik

Erstellung eines Serienbriefes

Unterrichtseinheit

Der Serienbrief ist ein universelles Mittel der Büroautomation. Mit ihm ist es möglich, Geschäftsbriefe an eine Vielzahl von Empfängern zu adressieren. Klassische Anwendungsbeispiele sind Werbebriefe und Einladungsschreiben. Der computergestützte Serienbrief erleichtert die Zusendung eines Schriftdokuments an viele Empfänger und lässt dennoch die Möglichkeit, trotz identischen Inhalts, den persönlichen Charakter in der Anrede zu wahren. Der Serienbrief basiert in der Regel auf den Kriterien und Normen des Geschäftsbriefes und gehört wie dieser zu den Grundlagen in vielen kaufmännischen Berufen. Neben dem Erstellen einer Serientextdatei, die als Hauptdokument fungiert, ist die Anlage einer Datenbank eine wichtige Vorbereitung. Das Ziel der Unterrichtseinheit besteht darin, Kenntnisse in der Textverarbeitung bezüglich des Serienbriefes zu erweitern und auf betriebliche Probleme anzuwenden. Vorausgesetzt werden Kenntnisse in den Themen Textverarbeitung und Geschäftsbrief. Unterrichtsablauf Der Ablauf der Unterrichtsstunde mit dem Einsatz der Materialien wird hier detailliert erläutert. Die Schülerinnen und Schüler sollen Serienbriefe unter Beachtung aller formalen Kriterien erstellen und im betrieblichen Kontext anwenden können. selbständig entscheiden, in welchen Fällen der Einsatz eines Serienbriefes sinnvoll sein kann. ihre Kenntnisse in der Textverarbeitung vertiefen und auf betriebliche Erfordernisse anwenden können. Thema Die Erstellung eines Serienbriefes Autor André Leupold Fach Organisationslehre, Informationswirtschaft, Informatik Zielgruppe Berufsschule Wirtschaft/Verwaltung/Gesundheit Zeitumfang 6 Unterrichtsstunden Technische Voraussetzungen Lehrer-PC mit Beamer, Netzwerkordner(Public Laufwerk) um Vorlagen und Übungsanleitungen den Schülern zur Verfügung zu stellen, Schüler PC mit MS Office Paket Planung Verlaufsplan Serienbrief Die Lehrperson bietet zunächst anhand einer PowerPoint-Präsentation den Einstieg ins Thema und entwickelt an einer konkreten Situation einen Überblick über den nötigen Aufbau eines Serienbriefes und den Ablauf der Erstellung. Zunächst wird der Aufbau eines Geschäftsbriefes kurz wiederholt. Dazu wird den Schülerinnen und Schülern die Vorlage eines Geschäftsbriefes über ein Public-Verzeichnis bereitgestellt. Im Anschluss erfolgt die Bearbeitung des Einführungsbeispiels. Die Lernenden wenden nun die erworbenen Kenntnisse in weiteren Übungen an. Dazu stehen auf den folgenden Arbeitsblättern verschiedene Beispiele aus den Bereichen "Handel" und "Gesundheit" zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler beantworten die Kontrollfragen im Team. Eine Auswertung können sie anschließend selbständig mit Hilfe des Online-Tests durchführen. Die Fragen sind die Grundlage einer schriftlichen Leistungskontrolle. Zur weiteren Überprüfung des Wissenstandes dient die abschließende praktische Leistungskontrolle.

  • Orga / Bürowirtschaft
  • Sekundarstufe II

Ruanda – Klimadiagramme und -tabellen mit WebGIS

Unterrichtseinheit

Die hier eingesetzten WebGIS-Kartendienste zu Ruanda bieten vielfältige Möglichkeiten zur Untersuchung des Klimas in den afrikanischen Tropen: Tageszeitenklima, Passatzirkulation, Steigungsregen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem WebGIS und lernen grundlegende WebGIS-Werkzeuge kennen.Die Kartendienste ?Ruanda Klima? auf dem Bildungsserver Rheinland-Pfalz wurden auf der Grundlage der Daten des ?Bullletin Climatoloque Année 1987, 1988 und 1989 République Rwandaise des Ministère des Transport et des Communications? erstellt. 22 Klimastationen ermöglichen Klimaabfragen mithilfe der WebGIS-Werkzeuge "Hot-Link", "Identifizieren" und "Attributabfrage". Der Kartendienst "Ruanda Bilderreise" bietet zusätzlich Bilder aus der Region der betreffenden Klimastation. Hier kann ein Zusammenhang zwischen Klima und Landschaftsbild hergestellt werden. Hinweise zum WebGIS und Arbeitsblätter Allgemeine Hinweise zur Nutzung der Materialien Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Klimadiagramme lesen und auswerten können. Klimastationen räumlich zuordnen können. eigene Fragestellungen zum Klima entwickeln können. regionale klimatische Besonderheiten erkennen und begründen können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Computer als Arbeitsmittel einsetzen können. ein WebGIS als Informationsquelle nutzen. Thema Ruanda - Klimadiagramme und -tabellen mit WebGIS Autor Lothar Püschel Fach Geographie Zielgruppe ab Klasse 7 Zeitraum 2 Stunden Technische Voraussetzungen Computer mit Internetanschluss, Internet-Browser (Javascript und Popups müssen zugelassen sein) Über die Funktion "Hot-Link" der WebGIS-Dienste werden die Klimadiagramme über ein neues "Popup-Fenster" aufgerufen. Mithilfe des Werkzeuges "Identifizieren" können die einzelnen Temperatur- und Niederschlagswerte pro Monat und Jahr abgerufen werden. Logische Abfragen können - auf der Basis der zugrunde liegenden Klimadaten - über die Attributabfrage erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben im Rahmen der Unterrichtseinheit somit folgende GIS-Kompetenzen ( 1. GIS-Modul , Bildungsserver Rheinland-Pfalz): Layer/Kartenthema sichtbar und aktiv (abfragbar) schalten können Zoomen in der Karte Nutzung der Werkzeuge "Identifizieren" und "Hot-Link" Nutzung der "Attributabfrage" Die Ausgangsfragestellung der Unterrichtseinheit lautet: "Erstelle ein Klimaprofil von Osten nach Westen und zeige klimatische Gegensätze auf. Nutze dabei die Werkzeuge ‚Identifizieren' und ‚Hot-Link'." Mithilfe von "Schritt-für-Schritt-Anleitungen" werden die Schülerinnen und Schüler in die Nutzung der GIS-Werkzeuge eingeführt. Die inhaltliche Fragestellung ist dabei die Leitlinie der Unterrichtsstunde. Die Lernenden tragen ihre Ergebnisse in eine Tabelle auf dem Arbeitsblatt ein und werten sie aus. Hierbei liegt das Augenmerk auf der Niederschlagshöhe und der Höhe der Klimastationen über dem Meeresspiegel (NN).

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I

Klimagegensätze in Deutschland

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Klimagegensätze in Deutschland" wenden die Schülerinnen und Schüler nach der Einführung von Wetter, Klima und Klimadiagrammen das Erlernte an konkreten Beispielen an. Die Lernenden arbeiten dabei mit einem WebGIS und lernen grundlegende WebGIS-Werkzeuge kennen.Die Kartendienste "Klima Deutschland 1" und "Klima Deutschland 2" des WebGIS-Angebotes auf dem Bildungsserver Rheinland-Pfalz bieten für die Untersuchung der Klimagegensätze in Deutschland vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. 50 Klimastationen ermöglichen Klimaabfragen mithilfe der WebGIS-Werkzeuge "Hot-Link", "Identifizieren" und "Attributabfrage". Der Kartendienst "Klima Deutschland 2" bietet zusätzlich Links zu aktuellen Webcams der betreffenden Klimastationen. Hier kann die aktuelle Wettersituation sofort überprüft werden. Zusätzlich ermöglicht ein weiterer Link zu einem Wetterdienst die Überprüfung der aktuellen Wetterdaten. Hinweise zur Nutzung der GIS-Werkzeuge Über die Funktion "Hot-Link" der WebGIS-Dienste werden die Klimadiagramme über ein neues "Popup-Fenster" aufgerufen. Mithilfe des Werkzeuges "Identifizieren" können die einzelnen Temperatur- und Niederschlagswerte pro Monat und Jahr abgerufen werden. Logische Abfragen können - auf der Basis der zugrunde liegenden Klimadaten - über die Attributabfrage erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben im Rahmen der Unterrichtseinheit somit folgende GIS-Kompetenzen (1. GIS-Modul, Bildungsserver Rheinland-Pfalz): Layer/Kartenthema sichtbar und aktiv (abfragbar) schalten können Zoomen in der Karte Nutzung der Werkzeuge "Identifizieren" und "Hot-Link" Nutzung der "Attributabfrage" Unterrichtsverlauf Die Unterrichtseinheit gliedert sich in zwei Abschnitte: Im ersten Abschnitt werden topographische Grundkenntnisse abgefragt (Bundesländer und Landeshauptstädte) und dabei die Werkzeuge "Identifizieren" und "Hot-Link" mithilfe von "Schritt-für-Schritt-Anleitungen" eingeführt. Der zweite Abschnitt beinhaltet die eigentliche klimatische Fragestellung - "Ermittle die Klimastationen Deutschlands mit der niedrigsten und mit der höchsten Jahresmitteltemperatur" - und führt das Werkzeug "Attributabfrage" ein (hilfe_attributabfrage.pdf). Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Klimadiagrammen und beschreiben mithilfe von Webcams aktuelle Wettersituationen. Die Arbeitsblätter zeigen die inhaltlichen Fragestellungen auf und ermöglichen mithilfe der Schritt-für-Schritt-Anleitungen eine direkte Nutzung der WebGIS-Kartendienste und ihrer Werkzeuge. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Klimadiagramme lesen und auswerten. können Klimastationen räumlich zuordnen. können eigene Fragestellungen zum Klima entwickeln. können regionale klimatische Besonderheiten erkennen und begründen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen können den Computer als Arbeitsmittel einsetzen. nutzen ein WebGIS als Informationsquelle. Über die Funktion "Hot-Link" der WebGIS-Dienste werden die Klimadiagramme über ein neues "Popup-Fenster" aufgerufen. Mithilfe des Werkzeuges "Identifizieren" können die einzelnen Temperatur- und Niederschlagswerte pro Monat und Jahr abgerufen werden. Logische Abfragen können - auf der Basis der zugrunde liegenden Klimadaten - über die Attributabfrage erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler erwerben im Rahmen der Unterrichtseinheit somit folgende GIS-Kompetenzen ( 1. GIS-Modul , Bildungsserver Rheinland-Pfalz): Layer/Kartenthema sichtbar und aktiv (abfragbar) schalten können Zoomen in der Karte Nutzung der Werkzeuge "Identifizieren" und "Hot-Link" Nutzung der "Attributabfrage" Die Unterrichtseinheit gliedert sich in zwei Abschnitte: Im ersten Abschnitt werden topographische Grundkenntnisse abgefragt (Bundesländer und Landeshauptstädte) und dabei die Werkzeuge "Identifizieren" und "Hot-Link" mithilfe von "Schritt-für-Schritt-Anleitungen" eingeführt. Der zweite Abschnitt beinhaltet die eigentliche klimatische Fragestellung - "Ermittle die Klimastationen Deutschlands mit der niedrigsten und mit der höchsten Jahresmitteltemperatur" - und führt das Werkzeug "Attributabfrage" ein (hilfe_attributabfrage.pdf). Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit Klimadiagrammen und beschreiben mithilfe von Webcams aktuelle Wettersituationen. Die Arbeitsblätter zeigen die inhaltlichen Fragestellungen auf und ermöglichen mithilfe der Schritt-für-Schritt-Anleitungen eine direkte Nutzung der WebGIS-Kartendienste und ihrer Werkzeuge.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I

Vom Suchen und Nutzen von Bildern

Fall des Monats

Herr Engler schmückt ein Arbeitsblatt mit fremden Cliparts und Fotos und beabsichtigt, es als Fotokopie im Unterricht zu verteilen sowie es auf seiner Homepage zu veröffentlichen. Englischlehrer Engler bereitet für seine Klasse ein Arbeitsblatt zum Thema Irland vor. Damit es nicht so langweilig aussieht, sucht er über Google passendes Illustrationsmaterial und wird teilweise fündig: Er schmückt das Arbeitsblatt mit dem Clipart (Computergrafik) einer keltischen Harfe aus einer Online-Bildersammlung und mit dem Foto eines Irischen Pubs, das er auf der privaten Homepage des Fotografen findet. Zunächst nutzt Herr Engler das Arbeitsblatt nur im Rahmen des Unterrichts. Später beginnt er aber, Unterrichtsmaterialien auf seiner frei zugänglichen Homepage anderen zur Verfügung zu stellen und möchte auch dieses Arbeitsblatt veröffentlichen. Ist das geschilderte und geplante Vorgehen zulässig?

  • Fächerübergreifend

Der Streit um die Mohammed-Karikaturen

Unterrichtseinheit

Der sogenannte Karikaturenstreit stürzte das Verhältnis zwischen Europa und "dem" Islam in eine weitere tiefe Krise. Davon ausgehend will der vorliegende Unterrichtsvorschlag den jüngsten Konflikten zwischen "dem" Westen und dem islamischen Fundamentalismus auf den Grund gehen. Im Sommer 2006 ist Deutschland nur mit Glück einem schweren Terroranschlag entgangen. Zwei muslimische Jugendliche hatten geplant, Regionalzüge der Deutschen Bahn durch selbst gebastelte Bomben in die Luft zu sprengen. Grund für die Tat: die Publikation der Mohammed-Karikaturen in westlichen Zeitungen wenige Monate zuvor. Wie konnten diese Zeichnungen einen versuchten Massenmord nach sich ziehen? Wie ist es zu erklären, dass das Erscheinen der Karikaturen Anfang 2006 weltweite gewalttätige Auseinandersetzungen mit über 100 Toten zur Folge hatte? Der vorliegende Unterrichtsentwurf befasst sich zunächst mit den Hintergründen der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen, um anschließend die durch die Zeichnungen ausgelösten und instrumentalisierten Konflikte in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Neben den Mohammed-Karikaturen arbeiten die Schülerinnen und Schüler dabei unter anderem mit pointierten amerikanischen Karikaturen, die die Folgen der Publikation und den Umgang damit aufs Korn nehmen. Das Verhältnis zwischen dem Westen und dem Islam ist ein aktuelles Thema, das die Schülerinnen und Schüler stark interessiert, da es dicht an ihre Lebenswelt heranreicht. Dementsprechend haben Themen wie der "Krieg gegen den Terrorismus", die terroristische Bedrohung, der Streit um Kopftücher, Ehrenmorde, Selbstzensur, die Regensburger Äußerungen des Papstes über den Propheten und die Frage der Integration von Millionen in Europa lebender Muslime eine hohe Gegenwarts- und Zukunftsbedeutung. Die Idee dieser Unterrichtssequenz besteht darin, dass sich die Lernenden selbstständig mit dem so genannten Karikaturenstreit beschäftigen. Hierzu recherchieren sie im Internet Informationen über die Geschehnisse und die unterschiedlichen Sichtweisen. Anschließend werten die Schülerinnen und Schüler die neu erworbenen Kenntnisse aus, um in einer Abschlussdiskussion im Klassenverband das Für und Wider der Publikation der Mohammed-Karikaturen zu debattieren und dabei allgemein Stellung zum Umgang des Westens mit dem islamischem Fundamentalismus zu beziehen. Unterrichtsablauf Die Abfolge des Unterrichts vom Einstieg bis zur Abschlussdiskussion und die Einbindung der Materialien. Inhaltliche und methodische Ziele Die Schülerinnen und Schüler sollen die Hintergründe der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen erarbeiten und die Brisanz der Zeichnungen verstehen lernen. mit unterschiedlichen Sichtweisen zur Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen konfrontiert werden. die Karikaturen beschreiben, analysieren und die Perspektiven der Karikaturisten herausarbeiten. in einer Abschlussdiskussion das Für und Wider der Publikation der Mohammed-Karikaturen debattieren und dabei allgemein Stellung zum Umgang mit dem islamischen Fundamentalismus beziehen. Lernziele aus dem Bereich der Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Medienkompetenz durch die Auswahl und den Umgang mit online verfügbaren Texten, Karikaturen und Audio-Dateien stärken. den Unterschied zwischen eher unzuverlässigen und autoritativen Internetseiten kennen lernen. Thema Die Mohammed-Karikaturen und die Beziehungen zwischen "dem" Islam und "dem" Westen Autor Dr. Ulrich Schnakenberg Fach Geschichte / Politik Zielgruppe Jahrgangsstufe 10-11 Zeitraum 2-3 Doppelstunden Technische Voraussetzungen Ein Computer mit Internetanschluss für jeweils zwei Schülerinnen und Schüler, Lautsprecher Der Einstieg erfolgt über die Reaktionen, welche die Publikation weltweit auslöste. Um die daraus resultierenden Fragen nach den Ursachen zu beantworten, müssen zunächst die Hintergründe der Veröffentlichung und die mögliche Wirkung der Karikaturen thematisiert werden, um die Konflikte anschließend in einen größeren Zusammenhang stellen zu können. Im weiteren Verlauf des Unterrichts werden Kommentare und Karikaturen über die Karikaturen betrachtet. Das zweite Arbeitsblatt verweist auf ausführliches Material und fordert zur Beurteilung der rechtlichen Aspekte in Bezug auf die Menschrechte und die Pressefreiheit auf. Über die Sichtung zusätzlicher Kommentare wird die Perspektive auf weitere Aspekte der Meinungsfreiheit - auch innerhalb der Schule - ausgedehnt und mündet in eine Abschlussdiskussion, die zur persönlichen Stellungnahme anhalten soll. Es empfiehlt sich, die Mohammed-Karikaturen sowie die "Karikaturen der Mohammed-Karikaturen" der Arbeitsblätter 1-3 auf Folie zu ziehen oder sie über Beamer zu projizieren, damit sie im Plenum besprochen werden können. Der Audio-Kommentar von Henryk M. Broders (Arbeitsblatt 3) sollte vom Lehrer als MP3 heruntergeladen werden, da er am Besten gemeinsam gehört und anschließend diskutiert wird.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II
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