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Die Fertigungsaufgabe – handwerkliche Fertigung

Kopiervorlage / Video-Tutorial

Dieses Arbeitsmaterial ist der erste Teil der Online-Fortbildungsreihe "Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0". Sie richtet sich an Lehrkräfte, die technische Projekte von der handwerklichen bis hin zur rechnergestützten Fertigung mittels CAD und 3D-Druck gestalten wollen. Das Material wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Der erste Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit der handwerklichen Fertigung. Darin werden die Ziele der Fertigung in der Schule vermittelt und präsentiert. Außerdem werden folgende Themen behandelt: Fertigungsvorbereitung Technische Zeichnungen Messen – Anreißen – Prüfen Instruktionen versus technische Experimente Empfehlungen zur Bewertung der Ergebnisse Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte, die technische Bildung in unterschiedlichen Kontexten vermitteln – beispielsweise im Technik-Unterricht, in AGs oder in fächerübergreifenden Projekten – und hierbei mit Schülerinnen und Schüler Werkstücke konstruieren und fertigen. Alle vier Module der Fortbildung stehen als Video bereit. In den Videos erhalten Sie Anregungen und Hinweise zur methodischen Gestaltung eigener technischer Projekte. Ergänzend dazu erhalten Sie Arbeitsmaterialien (inklusive der Fortbildungspräsentation), die zum Teil direkt im Unterricht eingesetzt werden oder an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Neben der handwerklichen Fertigung beschäftigen sich die anderen Module mit der industriellen Fertigung , der digitalen Fertigung und schließlich mit der rechnergesteuerten Fertigung rund um das Thema " Industrie 4.0 ". Der Beitrag Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0 – Online-Fortbildung für Lehrkräfte gibt einen Überblick über die Inhalte und Themen der gesamten Online-Fortbildungsreihe.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I

Die Mehrfachfertigung – industrielle Fertigung

Kopiervorlage / Video-Tutorial

Dieses Arbeitsmaterial ist der zweite Teil der Online-Fortbildungsreihe "Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0". Sie richtet sich an Lehrkräfte, die technische Projekte von der handwerklichen bis hin zur rechnergestützten Fertigung mittels CAD und 3D-Druck gestalten wollen. Das Material wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Nachdem im ersten Modul die methodische Gestaltung einer Einzelfertigung eines Tic-Tac-Toe-Spieles thematisiert wurde, geht es in diesem Modul darum, wie eine Mehrfachfertigung des Spiels geplant, organisiert und durchgeführt werden kann. Außerdem werden folgende Themen behandelt: Fertigungsarten inhaltliche Kontexte im Fächerverbund Kosten- und Bedarfsanalyse Planung von Arbeitsschritten, Vorrichtungen und Schablonen Vor- und Nachteile der Automatisierung Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte, die technische Bildung in unterschiedlichen Kontexten vermitteln – beispielsweise im Technik-Unterricht, in AGs oder in fächerübergreifenden Projekten – und hierbei mit Schülerinnen und Schüler Werkstücke konstruieren und fertigen. Alle vier Module der Fortbildung stehen als Video bereit. In den Videos erhalten Sie Anregungen und Hinweise zur methodischen Gestaltung eigener technischer Projekte. Ergänzend dazu erhalten Sie Arbeitsmaterialien (inklusive der Fortbildungspräsentation), die zum Teil direkt im Unterricht eingesetzt werden oder an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Neben der industriellen Fertigung beschäftigen sich die anderen Module mit der handwerklichen Fertigung , der digitalen Fertigung und schließlich mit der rechnergesteuerten Fertigung rund um das Thema " Industrie 4.0 ". Der Beitrag Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0 – Online-Fortbildung für Lehrkräfte gibt einen Überblick über die Inhalte und Themen der gesamten Online-Fortbildungsreihe.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I

Die Bibliothek der ungelesenen Bücher: Unterrichtsprojekt zur Leseförderung

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial enthält konkrete Vorschläge zur Umsetzung zum Projekt "Die Bibliothek der ungelesenen Bücher". Ziel ist es, das Potenzial ungelesener Bücher erfahrbar zu machen und diese nicht mehr als Mangel, sondern als einen Schatz zu begreifen, den die Lesenden jederzeit heben können. In Zeiten der Digitalität nutzen Kinder und Jugendliche zunehmend Medien; viele haben häufiger Smartphone, Tablet und Co. als Bücher in der Hand. Dabei ist das Lesen von Büchern wichtig, bereichernd und sogar gesund! Es wirkt sich unterstützend auf die Entwicklung vieler Bereiche aus, unter anderem wird die Sprachentwicklung ausgeweitet, aber auch Kreativität, Empathie und weitere Fertigkeiten geschult. Es kann zur Stressreduktion beitragen und spielt außerdem eine große Rolle, um am kulturellen Leben teilzunehmen. Viele gute Gründe also, die für das Lesen sprechen! Neben dem familiären Umfeld kommt dem schulischem Rahmen für die Leseförderung eine große Bedeutung zu: Im Unterricht können Leselust und - freude unterstützt und Lesekompetenz gefördert werden. Dieses Arbeitsmaterial kann in verschiedenen Klassenstufen eingesetzt werden, um die Lernenden zum Lesen zu motivieren und die Lesekompetenz nachhaltig zu fördern. Dabei geht es um einen besonderen Zugang zu Büchern: Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im Rahmen einer Projektarbeit mit Büchern auseinander, die sie (noch) nicht gelesen haben. In diesem Zusammenhang wird auch Sachwissen über Bibliotheken, den Buchmarkt und die Besonderheiten digitalen Lesens vermittelt. In den vorliegenden Arbeitsblättern werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, Interviews zu ungelesenen Büchern vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten und dieser Fachartikel bietet Hintergrundinformationen und Tipps zur Umsetzung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich damit auseinander, dass viele Bücher gekauft, aber nicht gelesen werden. befragen eine Interviewpartnerin oder einen Interviewpartner zu ungelesenen Büchern. aktivieren mithilfe ihres Vorwissens über (insbesondere) erzählende Literatur ihre Vorstellungskraft. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Internetrecherchen. sichern ein Interview mit geeigneten Medien (Smartphone). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Kommunikationskompetenz (zuhören, Fragen stellen, ein Gespräch beginnen, am Laufen halten, abschließen). treffen verbindliche Verabredungen. setzen sich mit anderen, auch kontroversen Meinungen auseinander.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Konstruieren mit CAD-Software – digitale Fertigung

Kopiervorlage / Video-Tutorial

Dieses Arbeitsmaterial ist der dritte Teil der Online-Fortbildungsreihe "Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0". Sie richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die technische Projekte von der handwerklichen bis hin zur rechnergestützten Fertigung mittels 3D-Druck und CAD gestalten wollen. Das Material wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Der dritte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit dem Einsatz von digitalen Medien in der Fertigung. Darin werden didaktische Einsatzmöglichkeiten einer CAD-Software vermittelt und präsentiert. Weitere Themen, die hierbei behandelt werden, sind: Strukturierung eines Lehrgangs für eine CAD-Software Einführung in TinkerCAD Konstruktionsaufgabenbeispiele Empfehlungen zur Bewertung der Ergebnisse Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte, die technische Bildung in unterschiedlichen Kontexten vermitteln – beispielsweise im Technik-Unterricht, in AGs oder in fächerübergreifenden Projekten – und hierbei mit Schülerinnen und Schülern Werkstücke konstruieren und fertigen. Alle vier Module der Fortbildung stehen als Video bereit. In den Videos erhalten Sie Anregungen und Hinweise zur methodischen Gestaltung eigener technischer Projekte. Ergänzend dazu erhalten Sie Arbeitsmaterialien (inklusive der Fortbildungspräsentation), die zum Teil direkt im Unterricht eingesetzt werden oder an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Neben der digitalen Fertigung beschäftigen sich die anderen Module mit der handwerklichen Fertigung , industriellen Fertigung und schließlich mit der rechnergesteuerten Fertigung rund um das Thema " Industrie 4.0 ". Der Beitrag "Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0 – Online-Fortbildung für Lehrkräfte" gibt einen Überblick über die Inhalte und Themen der gesamten Online-Fortbildungsreihe.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Fort- und Weiterbildung

Die Bibliothek der ungelesenen Bücher: Lesekompetenz im Unterricht fördern

Fachartikel

In diesem Fachartikel geht es um eine besondere Art der Leseförderung. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Büchern auseinander, die sie (noch) nicht gelesen haben. Im Rahmen des Projekts wird auch Sachwissen über Bibliotheken, den Buchmarkt und die Besonderheiten digitalen Lesens vermittelt. Dieser Fachartikel bietet Hintergrundinformationen und Tipps zur Umsetzung eines Projekts zur Leseförderung . In den Arbeitsblättern werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, Interviews zu ungelesenen Büchern vorzubereiten, durchzuführen und auszuwerten (siehe Verlinkungen im Artikel). Gelesen oder ungelesen, das ist hier die Frage Über das Lesen von Büchern ist bereits viel geschrieben worden. In berühmten Romanen wie Robert Musils Mann ohne Eigenschaften , James Joyces Ulysses , Umberto Ecos Der Name der Rose oder, aktueller, Carlos Ruiz Zafóns Der Friedhof der vergessenen Bücher spielen Bibliotheken eine wichtige Rolle. In der Erzählung Die souveräne Leserin (2008), einer "Liebeserklärung an die Queen und die Literatur" (siehe Umschlagtext), schildert Alan Bennett, wie sich die britische Königin durch einen Bibliotheksbus zur Liebhaberin schöngeistiger Literatur entwickelt. Aber auch die Sachliteratur widmet sich dem Thema Bücherlesen: Erich Schön zum Beispiel untersucht den Verlust der Sinnlichkeit oder Die Verwandlung des Lesers (1987), Dieter E. Zimmer fragt nach der Bibliothek der Zukunft (2000) und Wolfgang Herles stellt Bücher die Geschichte machten (2007) vor. Das Lesen von Büchern ist auch ein wichtiges Thema in der didaktisch-methodischen Literatur, überwiegend, aber nicht nur für den Deutsch-Unterricht. Es geht um Lesekompetenz und Leseförderung und in diesem Zusammenhang auch um Leselust , also um die Frage: Wie werden Kinder zu Leserinnen und Lesern? Schulische Leseförderung schöpft dabei aus einem vielfältigen Repertoire: Buchvorstellung , Lesekiste , Lesetagebuch , Lesenacht , Lesecafé, Lesefest (zum Beispiel Frederick Tag ) und vieles mehr wird aufgeboten, um Kinder und Jugendliche zum Lesen von Büchern zu animieren. Man verspricht sich davon, dass sie damit ihre Kommunikationskompetenz, ihr Wissen über die Welt, ihre Vorstellungskraft, Kreativität und Empathie entfalten. Solch hohe Ziele üben einen gewissen Druck auf die Schülerinnen und Schüler, oft auch auf die Eltern, aus. Doch trotz ausgeklügelter Methoden der Leseförderung vermeiden oder verweigern viele Kinder und Jugendliche das Bücherlesen. Am Gespräch über Bücher nehmen sie nicht teil. Das vorgeschlagene Projekt weicht vom üblichen Weg ab. Es folgt nicht dem bekannten Schema: Wir lesen ein Buch/Bücher, um im Anschluss darüber zu sprechen und dabei das Leseverständnis zu überprüfen, gegebenenfalls auch zu benoten. Es fragt stattdessen nach den ungelesenen Büchern und fordert dazu auf, diese genauer zu beschreiben. Die Vorstellungskraft wird nicht mehr während des Lesen, sondern vor dem Lesen aktiviert und in Interviews kommunikativ vermittelt. Im Unterricht erlernte Kategorien (zum Beispiel Genre, Erzählperspektive, Erzählzeit, Hauptfigur, Spannung und so weiter), die für das angemessene Verstehen und Beschreiben von Literatur wichtig sind, werden dabei quasi wie von selbst angewandt. Interviews zu ungelesenen Büchern Julius Deutschbauers Bibliothek der ungelesenen Bücher dient als Vorbild für die Interviews, die von den Schülerinnen und Schülern geführt werden. Als Partnerin oder Partner für das Interview eignet sich fast jede und jeder: Mitschülerinnen und Mitschüler aus der eigenen oder einer anderen Klasse, Lehrkräfte, Schulleitung, Mitarbeitende im Sekretariat, Hausmeisterinnen und Hausmeister, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter, Schulbibliothekarinnen und Schulbibliothekare, Mitarbeitende der Mensa und so weiter. Auch außerhalb der Schule finden sich Personen, die befragt werden können: Geschwister, Eltern, Großeltern, Verwandte, Bekannte, Buchhändler/-innen. Das Projekt kann also sehr individuell gestaltet werden, zum Beispiel als klasseninterne kurze Unterrichtssequenz oder als längerfristiges Projekt für die ganze Schule. Dabei soll in jedem Fall eine reale Bibliothek der ungelesenen Bücher entstehen, die von möglichst vielen Leserinnen und Lesern genutzt wird. Grundstruktur des Projekts Die Grundstruktur der Projektarbeit bleibt immer gleich: Eine Person führt mit einer anderen Person ein etwa 10-minütiges Interview durch, in dem es um ein ungelesenes Buch geht: ein Buch, das ungelesen im eigenen Regal steht oder auf dem Nachttisch liegt, ein Bestseller, den man eigentlich lesen wollte, ein schwieriger Klassiker, den man kennen müsste, ein dicker Wälzer, für den man einfach keine Zeit hat und so weiter. Gemeinsam entwickelte oder vorgegebene Leitfragen können helfen, das Gespräch vorzubereiten und zu strukturieren. ( Arbeitsblatt 1 , Arbeitsblatt 2 ) Gerade in höheren Klassenstufen empfiehlt es sich, einige von Deutschbauers Interviews anzuhören oder zumindest hineinzuhören ( julius-deutschbauer.com ). Sie sind alphabetisch nach den Nachnamen der befragten Personen, nicht der Autorinnen und Autoren, aufgelistet. Manche Buchtitel, unter anderem Der Mann ohne Eigenschaften, Ulysses, Der Zauberberg, sind mehrmals vertreten, wie man mit der Suchfunktion der Bücherlisten schnell herausfinden kann ( julius-deutschbauer.com ). Schon die Frage der Auswahl – Warum hast du gerade dieses Interview angehört? – kann zu spannenden Gesprächen in der Klasse führen. Natürlich kann die Lehrkraft auch eine Vorauswahl treffen. Hinweise zur Vorbereitung des Projekts Warum stehen manche Bücher jahrelang ungelesen im Regal? Über die vielfältigen Gründe dafür sollen sich die Schülerinnen und Schüler in einer vorbereitenden Reflexionsphase bewusst werden. ( Arbeitsblatt 1 ) Je nach Zeitbudget und Zielsetzung kann das Projekt durch einen Bibliotheksbesuch vorbereitet werden. ( Leseförderung in der Bibliothek ) Nach einer kurzen informativen Einführung in die Bibliothek (unter anderem Bibliotheksordnung, Ausleihregeln, Katalog, Bestand, Aufstellung, Signatursystem und so weiter) bekommen die Schülerinnen und Schüler den Auftrag, sich umzusehen und ein noch nicht gelesenes Buch aus dem Regal zu nehmen. Für die Beschäftigung mit diesem Buch sollten etwa 10 bis 15 Minuten zur Verfügung stehen, danach werden die Bücher im Plenum knapp vorgestellt. Die Leitfragen dafür werden auf einem Flipchart visualisiert: Warum hast du unter den xx (Anzahl) Büchern gerade dieses aus dem Regal gezogen? Was hast du damit gemacht? Würdest du dieses Buch gerne ganz lesen? Die vorgestellten Bücher werden der Reihe nach auf einen Tisch gelegt. Am Ende nimmt sich jede Person ein Buch (nicht das eigene!) und stellt es an die richtige Stelle im Regal zurück. Auch eine Recherche zum Buchmarkt kann den Interviews vorgeschaltet werden. Auf einschlägigen Internetseiten ermitteln die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel, wie viele Bücher jährlich erscheinen, wie viele Bücher Leserinnen und Leser im Schnitt kaufen und so weiter. Eine persönliche Statistik zum Leseverhalten der Schülerinnen und Schüler lässt sich ganz einfach aufstellen: Jede Schülerin und jeder Schüler ermittelt die Zahl der Bücher im eigenen Regal, die sie oder er (noch) nicht gelesen hat. Auch andere Familienmitglieder können mit einbezogen werden. Fazit: Ungelesene Bücher sind kein "Versagen" der Leserschaft, sondern bieten eine Chance, denn sie warten aufs Gelesenwerden! Ausgehend von einem japanischen Ritual, dem Tsundoku , lernen die Schülerinnen und Schüler etwas über die Kunst des Büchersammelns und bekommen Anregungen, wie sie mit ungelesenen Büchern umgehen können. Tsundoku: Die japanische Kunst des Büchersammelns | RITUALS Hinweise zur Durchführung des Projekts Bei klasseninternen Interviews empfiehlt es sich, nach dem Zufallsprinzip Paare zu bilden, zum Beispiel durch zwei Sätze von Karten mit Bildern, Grafiken oder Symbolen zum Thema Buch (zum Beispiel Fotos oder Zeichnungen von Lesern, Leseorten und -plätzen, Wort "Buch" auf Englisch, Französisch, Latein und so weiter, Zitate zum Lesen und so weiter). ( Arbeitsblatt 3 ) Wird das Projekt klassenübergreifend durchgeführt, muss zunächst der Kontakt zu den Interviewpartnerinnen und -partnern hergestellt und ihr Einverständnis eingeholt werden. Das Anhören einiger Beispielinterviews, entweder als Hausaufgabe oder gemeinsam im Unterricht, kann wichtige Impulse für die Interviews der Schülerinnen und Schüler setzen. Auch ein Fragenkatalog ( Arbeitsblatt 2 ) kann die Interviewarbeit erleichtern. Die Fragen sind dabei als Anregungen zu verstehen, sie müssen nicht der Reihe nach abgearbeitet werden. Die Interviews, egal ob face to face oder per Video Call, müssen als Audiodatei gesichert werden (Smartphone), um nachhaltige Ergebnisse zu erhalten. Nach den Interviews muss genügend Zeit für die Auswertung eingeplant werden: für die individuelle Reflexion, die Besprechung im Plenum, das gemeinsames Anhören einiger Interviews. Zum Abschluss sollten die ungelesenen Bücher eingebunden, mit einer Signatur (Name der "Nicht-Leserin" oder des "Nicht-Lesers") versehen und an geeigneter Stelle gesammelt werden (Klassenbibliothek, Extraregal in der Schulbibliothek). Die Bücherspende kann entweder von der Leserin beziehungsweise dem Leser selbst kommen oder von Sponsoren (Buchhandlungen, Eltern, Förderverein und so weiter). Einen interessanten Exkurs bildet die Frage nach der Bedeutung von e-Books: Wer liest sie? Welche Vorteile/Nachteile bieten sie? Wie funktionieren sie? Dabei muss thematisiert werden, dass Lesende dabei unter ständiger Beobachtung stehen: Amazon und andere Anbieter registrieren, wie schnell, wie häufig, zu welcher Uhrzeit, wie lange wir lesen und ob wir ein Buch ganz lesen. Roland Schulz bringt es im Süddeutsche Zeitung Magazin auf den Punkt: "Während wir lesen, lesen sie [die Bücher] uns."

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben

Die rechnergesteuerte Fertigung – Industrie 4.0

Video-Tutorial / Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial ist der vierte Teil der Online-Fortbildungsreihe "Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0". Sie richtet sich an Lehrkräfte, die technische Projekte von der handwerklichen bis hin zur rechnergestützten Fertigung mittels 3D-Druck und CAD gestalten wollen. Das Material wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Der vierte Teil der Fortbildungsreihe beschäftigt sich mit der rechnergesteuerten Fertigung. Darin werden didaktische Einsatzmöglichkeiten von digitalgestützten Fertigungssystemen vermittelt und präsentiert. Weitere Themen, die hierbei behandelt werden sind: Einführung in den 3D-Druck Beispiele für Auswahlkriterien eines 3D-Druckers Einführung in die Slicer-Software Ultimaker Cura Empfehlungen zur Bewertung der Ergebnisse Die Fortbildung richtet sich an alle Lehrkräfte, die technische Bildung in unterschiedlichen Kontexten vermitteln – beispielsweise in AGs, im Technik-Unterricht oder in fächerübergreifenden Projekten – und hierbei mit Lernenden Werkstücke konstruieren und fertigen. Alle vier Module der Fortbildung stehen als Video bereit. In den Videos erhalten Sie Hinweise und Anregungen zur methodischen Gestaltung eigener technischer Projekte. Ergänzend dazu erhalten Sie Arbeitsmaterialien (inklusive der Präsentation zur Fortbildung), die zum Teil direkt im Unterricht eingesetzt werden oder an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Neben der rechnergesteuerten Fertigung beschäftigen sich die anderen Module mit der handwerklichen Fertigung , industriellen Fertigung , und schließlich mit der digitalen Fertigung rund um das Thema "CAD-Software". Der Beitrag Von der handwerklichen Einzelfertigung zur Industrie 4.0 – Online-Fortbildung für Lehrkräfte gibt einen Überblick über die Inhalte und Themen der gesamten Online-Fortbildungsreihe.

  • Technik / Sache & Technik
  • Fort- und Weiterbildung, Sekundarstufe I

Mental Load und Gefühlsarbeit in der Schule: ein (Video-)Interview

Fachartikel / Video-Tutorial
5,99 €

In diesem Interview beantwortet Ann-Marie Backmann, Lehrerin, Bloggerin und Lehrkräfte-Coach, Fragen rund um die Themen Mental Load im Lehrberuf und Gefühlsarbeit in der Schule. Es geht darum, wieso besonders Lehrkräfte von Mental Load – sowohl im schulischen Umfeld als auch zu Hause – betroffen sind sowie um konkrete Strategien und Tipps, für eine persönliche Stressreduktion und beziehungsstärkere Lernkultur in der Schule. Lehrkräfte übernehmen eine Fülle an Aufgaben. Gar nicht so leicht, da den Überblick zu behalten und nicht in Stress zu geraten! Die To-dos aus privatem und schulischem Umfeld können dazu führen, dass sich der Mental Load von Lehrerinnen und Lehrer erhöht und sich nicht nur auf ihre Gesundheit, sondern auch auf die Beziehungen zu ihren Schülerinnen und Schülern auswirkt. Deshalb ist es umso wichtiger, Strategien und Tipps gegen Mental Load zu entwickeln und die Gefühlsarbeit in der Schule zu fördern , denn davon profitieren sowohl Lehrende als auch Lernende. In diesem Interview mit Lehrkräfte-Coach Ann-Marie Backmann geht es um folgende Aspekte: Aufgabenbereiche von Lehrkräften Warum diese Berufsgruppe so von Mental Load betroffen ist und welche Faktoren spielen eine Rolle? Gefühlsarbeit in der Schule Konkrete Strategien und Tipps gegen Mental Load und für mehr Gefühlsarbeit in der Schule

  • Fächerübergreifend

Schwimmen: vielfältige Fußsprünge vom Beckenrand

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial für den Schwimm-Unterricht erhalten Lehrkräfte zahlreiche Anregungen für Fußsprünge vom Beckenrand in Einzel- und Paararbeit.Dieses Arbeitsmaterial für den Schwimmunterricht enthält eine Stationenarbeit zum Springen vom Beckenrand in Einzel- und Paararbeit . Je nach Bedarf können unterschiedliche Übungen ausgewählt werden. Außerdem werden eine Aufwärmübung sowie verschiedene gemeinschaftliche Abschlussübungen vorgestellt. Das Arbeitsmaterial umfasst eine Anleitung für Lehrkräfte , in der die unterschiedlichen Fußsprünge vorgestellt werden sowie zwei Checklisten für Schülerinnen und Schüler , die laminiert mit ins Schwimmbad genommen werden können. Außerdem enthält die Anleitung vorgefertigte Laminier-Kärtchen zum Ausdrucken. Diese können im Schwimmbad ausgehängt werden, damit die Kinder eigenständig nachlesen können, was an den verschiedenen Stationen zu tun ist. Zur Durchführung der Sprungübungen benötigen Sie: Pylonen zum Markieren der Stationen Poolnudeln Gymnastikbälle verschiedene schwimmende Gegenstände Schwimmbretter Fußsprung-Karten eventuell: laminierte Fußsprung-Checklisten in Klassenstärke und Folienstifte Fußsprünge vom Beckenrand im Schwimm-Unterricht Der Schwimm-Unterricht in der Grundschule hat zum Ziel, die Schülerinnen und Schüler an das Wasser zu gewöhnen und ihnen Ängste im Wasser zu nehmen . Eine schöne Möglichkeit, die Kinder spielerisch an verschiedene Situationen zu gewöhnen, mit denen sie im Schwimmbecken konfrontiert werden, sind Sprünge vom Beckenrand. Das Springen macht den Schülerinnen und Schülern viel Spaß – vielleicht auch, weil es sonst verboten ist ;-) – und gewöhnt sie gleichzeitig daran, mit dem Kopf unterzutauchen, Gegenstände im Wasser zu berühren und einzusammeln oder gezielte Bewegungen im Wasser durchzuführen. Die Übungen in Paararbeit haben zum Vorteil, dass die Schülerinnen und Schüler an den Stationen nicht auf sich alleine gestellt sind. Werden die Übungen mit einem Partnerkind durchgeführt, kann dies Kindern, die noch unsicher im Wasser sind, zu mehr Sicherheit verhelfen. Die Übungen, die in Einzelarbeit durchgeführt werden, können allerdings auch in Teams durchgeführt werden. Hier ist ein Partnerkind nicht notwendig, um die Übung durchzuführen, dennoch können die Kinder sich hier gegenseitig unterstützen. Didaktisch-methodischer Kommentar Vor oder nach dem gemeinsamen Aufwärmen, in dem das Springen schon eine Rolle spielt, erklärt die Lehrkraft die Fußsprung-Variationen. Optimal ist es, wenn verschiedene Kinder die unterschiedlichen Sprünge vorführen . Anschließend werden die laminierten Karten an den Stationen verteilt. Die Schülerinnen und Schüler können die Sprünge in beliebiger Reihenfolge in Einzelarbeit oder in Teamarbeit durchführen. Die Checkliste unterstützt die Lernenden dabei, den Überblick über die Stationen zu behalten. Nach Möglichkeit können die Schülerinnen und Schüler an einer weiteren Station auch eigene Sprung-Varianten entwickeln , die sie später der Klasse vorstellen. Auch können Freiwillige beim gemeinsamen Abschluss ihre Lieblingssprünge aus der Stationenarbeit vorführen. Um die Stunde gemeinsam abzuschließen, können, wie auf dem Arbeitsblatt vorgestellt, auch Gemeinschaftssprünge mit der ganzen Klasse durchgeführt werden. Das Springen im Klassen-Team sieht nicht nur spektakulär aus und macht Spaß, sondern bestärkt auch das Gemeinschaftsgefühl. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Varianten von Fußsprüngen kennen. gewöhnen sich an das Springen ins Wasser und das Untertauchen mit dem Kopf. bauen spielerisch Ängste vor dem Wasser ab. trainieren ihre Körperspannung. setzen vorgestellte Sprünge eigenständig um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler warten geduldig auf andere Kinder. geben ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Hilfestellung und ermutigen sie.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Künstlerische Interventionen in schulischen Kontexten – über den Wert von Künstlerinnen und…

Fachartikel

Dieser Fachartikel beschreibt die Besonderheiten und Herausforderungen künstlerischer Arbeit im System Schule und beschreibt mögliche Einsatzbereiche für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler in der Schule sowie Potentiale für Unterricht und kulturelle Schulentwicklung. Vor allem mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuungen an Schulen bieten zunehmend Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten im nicht benoteten Nachmittagsbereich oder auch in Kooperation mit Lehrkräften künstlerisch-kulturelle Angebote an. Bundesweite Programme wie " Jedem Kind ein Instrument " oder " Kulturagenten für kreative Schulen " der Kulturstiftung des Bundes und der Mercator Stiftung tragen zur Unterstützung und Sichtbarkeit künstlerischer Arbeit in Schule bei. Inzwischen ist die Schule eines der wichtigsten Betätigungsfelder für Künstlerinnen und Künstler in der Kulturellen Bildung (vgl. Priller 2020: 42ff.). Antagonismen Kultur – Schule Dabei gestaltet sich die Arbeit von Kunstschaffenden im System Schule keineswegs nur harmonisch. Aus Sicht der Künste ist Schule eine ambivalente Institution: Zwar ist sie die zentrale Lebenswelt für Kinder und Jugendliche, in der sie Eigenständigkeit unabhängig vom Elternhaus erfahren können, durch die verbindlich geltende Schulpflicht ist sie gleichzeitig eine Art Zwangseinrichtung. Sie ist Ort der gesellschaftlichen Sozialisation und Integration im Aufwachsen und ermöglicht auch Kindern aus Elternhäusern, die wenig Kontakte zu den Künsten und Kultureller Bildung haben, Zugänge zu diesen, gleichzeitig ist sie auch 'Normierungsinstitution' (vgl. RFBK 2017: 5, Hohmeier/Speck 2018). Die Felder der Schule und der Künste werden oft als antagonistisch beschrieben: Auf der Seite der Schule strukturiertes Vorgehen, zu erfüllende, klar abgesteckte Lernziele, Überprüfbarkeit, standardisierte Bewertungen, einzuhaltende Regeln, ein fortlaufend möglichst reibungsloser Betrieb, Aufgaben, die in 45 Minuten passen. Auf der Seite der Künste der Anspruch, Ergebnisse dem Prozess unterzuordnen, Freiheit in der Gestaltung zu geben, Zeit und Raum zur Selbstverwirklichung, -erkenntnis und -bildung zu ermöglichen, Grenzübertretungen nicht nur zuzulassen sondern zu forcieren, die Ideen der beteiligten Kinder und Jugendlichen zu achten, Beteiligung aller zu ermöglichen, Praktiken bewusst neu und anders zu gestalten, Abweichungen von der Norm zu begrüßen, Regeln in Frage zu stellen, offene Fragen zu stellen, keine eindeutigen Antworten zuzulassen und auch das System Schule kritisch zu spiegeln. Wie können angesichts dieser auf den ersten Blick unversöhnlichen Herangehensweisen künstlerische Projekte und Interventionen produktiv werden für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte ebenso wie für die Künstlerinnen und Künstler? Zertifikatskurs für Künstlerinnen und Künstler in der Kulturellen Bildung In einem Zertifikatskurs speziell für Kunstschaffende in der Kulturellen Bildung werden seit Herbst 2021 in einem bundesweiten Modellprojekt der Universität Hildesheim, gefördert von der Mercator Stiftung, 35 Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten qualifiziert für Tätigkeiten in Bildungskontexten, vor allem in der Schule. Freischaffende Künstlerinnen und Künstler entwickeln auf Basis ihrer jeweiligen künstlerischen Position und Strategien Settings für die Arbeit in Bildungseinrichtungen. Der Begriff der "künstlerischen Intervention" deutet darauf hin, dass sie dabei ihre künstlerische Autonomie wahren und sich nicht dem System Schule unterwerfen, doch zugleich die besonderen Bedingungen und Kontexte in Schule analysieren und berücksichtigen. Einsatzbereiche für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler in der Schule Kunstschaffende sind vor allem im Bereich Lehr-/Lernkultur in außerunterrichtlichen kulturellen Projekten oder regelmäßigen AGs für Lernende tätig, die ohne schulische Benotung stattfinden. Zudem bieten sie punktuelle ästhetisch-kulturelle beziehungsweise künstlerische Methoden im Fachunterricht zur Unterstützung der Unterrichtspraxis der Lehrkräfte an. Darüber hinaus agieren sie zunehmend auch in Bereichen der Personalentwicklung und mehr noch der Organisationsentwicklung, wenn sie künstlerische Fortbildungen für Lehrkräfte zur Förderung der individuellen Wahrnehmungs- und Gestaltungsfähigkeiten sowie zur Anregung und Unterstützung bei der Entwicklung kreativer Lehr-/Lernsettings anbieten. Vor allem in Schulen mit einem künstlerischen Profil können sie die Entwicklung einer neuen Schulkultur begleiten durch ästhetisch-künstlerische Forschung, die neue Perspektiven auf Schule zeigt und neue ästhetische Räume und Formate für Schule entwickelt (vgl. Braun 2021; BKJ 2019: 33ff.). Der besondere Wert künstlerischer Arbeit für Schule "Eine Schulglocke klingt anders, wenn sie einmal zum Gegenstand einer künstlerischen Untersuchung gemacht wurde, das Selbstverständnis der Nutzung von Tischen verändert sich, saß man einmal darauf oder darunter, Räume werden gestaltbar, hat man sich alle Winkel einmal genauer angesehen und auch die Wahrnehmung von Lehrer/innen- und Schüler/innenrollen kann sich verändern, wenn klassische soziale Konstellationen künstlerisch befragt und auf die Probe gestellt wurden" (Hummel 2011: 14). Die Künste haben für Bildungsprozesse besonderes Potential, denn sie ermöglichen außergewöhnliche "ästhetische Differenzerfahrungen" jenseits der Alltagswahrnehmung. Künstlerische Prinzipien wie forschendes, entdeckungsgeleitetes Lernen können bei Schülerinnen und Schülern Neugierde, eigenständiges und unkonventionelles Denken und Handeln anregen und Erfahrungen von Selbstwirksamkeit verstärken. Zudem können künstlerische Projekte, die neben kognitiven auch ästhetische, soziale und emotionale Fähigkeiten erfordern, Stärken derjenigen Schülerinnen und Schüler zeigen, die sich in klassischen schulischen Kontexten eher schwer tun (s. Artikel " Heterogenität im Klassenzimmer: kreative Methoden für individuelle Zugänge und Arbeitsweisen in allen Fächern "). Sie können die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an kulturellen Ressourcen verbessern (vgl. Kelb 2007). Auch die sozialräumliche Orientierung und Auseinandersetzung mit der regionalen Umgebung kann durch künstlerische Projekte unterstützt werden, so etwa in dem Projekt "Industriegebietskinder", in dem Schülerinnen und Schüler einer Theater-AG ihren von Industrie geprägten Stadtteil und dessen Geschichte untersuchten. Im Anschluss an den Rechercheprozess wurde daraus ein Theaterstück entwickelt und aufgeführt: "Das Projekt zeichnete sich durch verschiedene Untersuchungsmethoden aus: Sozialraumforschung im Stadtteil und an den alten Industrieorten, Biografiearbeit mit den Jugendlichen und mit ehemaligen Arbeitern. Nach der Begehung der Industrieorte wie Hochofen, Industriehalle und Kühlbecken wurden szenische Improvisationen erarbeitet, die die Jugendlichen aufforderten, sich in die Gebäude zu versetzen. Dabei entstanden Texte und Szenen, die davon erzählen, wie das Gelände von den Jugendlichen wahrgenommen und die alten Industriestandorte in ihrer Freizeit angeeignet wurden" (Hinz 2014: 10). Schule muss sich verändern, um in einer immer komplexeren und zugleich zunehmend unberechenbaren und schnelllebigen Welt Menschen darauf vorzubereiten, flexibel, handlungsfähig, sozial kompetent und resilient agieren zu können. Künstlerinnen und Künstler können dazu beitragen, dass diese Fähigkeiten gestärkt werden, sie können für Transformationen an Schule ermutigen und die dafür benötigten Freiräume schaffen.

  • Kunst / Kultur / Fächerübergreifend / Pädagogik

Le poisson d'avril – Wortschatz, Landeskunde und Spaß

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"April, April!" heißt es jeden ersten April auf's Neue – auch in Frankreich! Doch was hat es mit einem "faire un poisson d'avril" auf sich und wie kann man dieses interessante landeskundliche Thema im eigenen Französisch-Unterricht aufnehmen? Finden Sie hier Ideen, Linktipps und ein Arbeitsmaterial für den 01. April! Diese Ideen, Linktipps und Arbeitsmaterialie n dienen als Anregungen für den scherzhaftesten Tag des Jahres, den ersten April. Dabei eignen sich die Linktipps und Materialien auch für Recherche- und Übungsmöglichkeiten im Vertretungsunterricht . Ob sie "April-Fische" basteln oder backen und dabei zugleich Wortschatz üben möchten oder aber doch lieber einen fundierten historischen Hintergrund erarbeiten und dem ersten April literarisch begegnen wollen – das Internet bietet zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Finden Sie hier nützliche Linktipps und Anregungen für den ersten April in Ihrem Unterricht sowie ein begleitendes Arbeitsmaterial mit Lösungen zum Backen eines "April-Fisches" und zum Lesetraining eines "Poisson d'avril"-Gedichts. Interessant zu wissen: Am ersten April kleben spaßige Französinnen und Franzosen ihrem oder ihrer Nächsten einen Papierfisch auf den Rücken. Vermutet wird, dass der Ursprung dieser Tradition der Beschluss Charles IX aus dem Jahr 1564 war, nicht mehr den 1. April, sondern den 1. Januar zum ersten Tag des Jahres zu machen. Ob sich die Beschenkten damals noch über einen Fisch als Neujahrsgabe freuten, selbst wenn er am 1. April kam, bleibt unklar ... Heute ist aus dem Fisch von 1564 ein Scherz geworden. Doch der angeklebte Papierfisch wird in französischen Schulen noch immer gern gebastelt und zum Einsatz gebracht. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Thema "Aprilscherz" beziehungsweise "poisson d'avril" in den Französisch-Unterricht zu tragen, zum Beispiel: Die historischen Hintergründe zum "Poisson d'Avril" werden in diesem arte-Video anschaulich beleuchtet. Kochrezepte lesen, verstehen und ausprobieren: Einen "poisson d'avril" zu backen, kann eine vergnügsame Alternative zum eigentlichen Aprilscherz sein. Wer eine Schulküche nutzen kann oder eine handlungsorientierte Hausaufgabe für den Französisch-Unterricht aufgeben möchte, kann sich an diesem Rezept hier orientieren, das mit einem Video begleitet wird. Zugleich kann diese Backsequenz als Wortschatzübung genutzt werden. Das Gedicht zum Fisch interpretieren: Das Gedicht "Le Poisson d'Avril" von Boris Vian eignet sich hervorragend für eine lyrische Herangehensweise an diesen besonderen Tag. Verneinte Imperative einüben: Eine kreative Sammlung von Tipps, wie man NICHT vorgehen sollte, wenn man jemanden in den April schicken will, schleift den Imperativ ein. Die perfekte Aprilscherz-Idee finden Schülerinnen und Schüler hier im Journal de Québec , eine authentische Textgrundlage in der Zielsprache Französisch formuliert. Eigene "April-Fische" basteln können die Schülerinnen und Schüler mit diesen einfachen oder herausfordernden Bastelanleitungen . Für welche Idee(n) Sie sich auch immer entscheiden, wir wünschen Ihnen einen fröhlichen ersten April!

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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