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Energie- und Impulserhaltung beim waagrechten und schiefen Wurf

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit werden zwei beispielhafte Zusammenstöße von einem Geschoss mit einer ruhenden Kugel vorgestellt. Wurfbewegungen lassen sich in vielfältiger Form beobachten. Eine besondere Bedeutung kommt Wurfbewegungen zu, bei denen zwei Körper zusammenstoßen und anschließend jeder für sich oder beide gemeinsam auf einer Wurfbahn weiterfliegen. Im ersten Fall handelt es sich dann um einen elastischen Stoß, im zweiten Fall spricht man von einem unelastischen Stoß. In beiden Fällen tauschen die Stoßpartner kinetische Energien und Impulse aus, wobei es aber auf die Art des Stoßes ankommt, ob dabei Energie- und Impulserhaltungssatz gelten. Im ersten Beispiel soll das Geschoss mit hoher Geschwindigkeit in eine ruhende Kugel eindringen und steckenbleiben – anschließend erfolgt ein gemeinsamer waagrechter Flug beider Körper. Im zweiten Beispiel soll das Geschoss schräg von unten auf die Kugel treffen und diese vollständig durchdringen, sodass beide Körper auf getrennten Flugbahnen weiterfliegen. Im Anschluss werden beide Beispiele unter Einbeziehung von Energie- und Impulserhaltungssatz genau ausgewertet. Energie- und Impulserhaltung beim waagrechten und schiefen Wurf Den Lernenden wird bei diesem Thema sehr schnell klar werden, dass Wurfbewegungen unter Einbeziehung von Energie und Impuls und den zugehörigen Erhaltungssätzen durchaus anspruchsvoll werden können in Hinblick auf die physikalischen und mathematischen Gesetzmäßigkeiten. Sie sehen aber auch, dass man große Fortschritte machen kann in der Anwendung von Formeln und Gleichungen, wenn man sich einem solchen – teilweise etwas komplexen Thema – intensiv widmet, nicht zuletzt auch in Hinblick auf andere Gebiete der Physik. Vorkenntnisse Vorkenntnisse sind aufgrund bekannter Wurfbewegungen natürlich vorhanden. Die zunächst einfach aussehenden Abläufe werden aber schnell komplizierter, da ja sich überlagernde Bewegungen zusätzlich mit Energie- und Impulserhaltung zu kombinieren sind. Didaktische Analyse Bei der Behandlung von Zusammenstößen von Körpern allgemein oder mit anschließenden Wurfbewegungen wird deutlich, welche enormen Energieverluste – je nach Aufgabenstellung – auftreten können. Dabei sind weitere Verluste durch Luftwiderstand und Haftreibung wegen der am Gymnasium zu schwierigen Berechnungen noch gar nicht einbezogen. Methodische Analyse Durch die Abhängigkeit von unterschiedlichen physikalischen Zusammenhängen kann man beim Thema Wurfbewegungen die Schülerinnen und Schüler gut darauf vorbereiten und hinführen, dass in der Physik oft verschiedene Abläufe gleichzeitig betrachtet werden müssen. Man muss allerdings aufpassen, dass man den Schwierigkeitsgrad der Aufgabenstellung nicht überzieht. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die Energieverluste bei unterschiedlichen Formen des Zusammenstoßes beschreiben und erläutern. kennen die Zusammenhänge von mechanischen Wurfbewegungen mit anderen Bereichen der Physik. wissen, wie man die Gleichungen der Stoßgesetze (Energie und Impuls) im Fall von Wurfbewegungen anwendet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen durch Paar- und Gruppenarbeit das Zusammenarbeiten als Team. setzen sich mit den Ergebnissen der Mitschülerinnen und Mitschülern auseinandersetzen und lernen so, deren Ergebnisse mit den eigenen Ergebnissen konstruktiv zu vergleichen. erwerben genügend fachliches Wissen, um mit anderen Lernenden, Eltern und Freunden wertfrei diskutieren zu können.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe II

Grundwortschatz: Winter

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

Die Schülerinnen und Schüler trainieren mithilfe dieses Arbeitsmaterials Vokabeln zum Thema Winter, vervollständigen thematisch passende Sätze und erkennen Winter-Sätze innerhalb einer Wortschlange. Zusätzlich stehen vertiefende interaktive Übungen zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler üben mithilfe der Arbeitsblätter Grundwortschatz zum Thema Winter. Im ersten Schritt lernen sie den Wortschatz des Themas kennen, indem sie Winterwörter passenden Bildern zuordnen. Im nächsten Schritt ergänzen die Schülerinnen und Schüler Lücken in Sätzen, sodass ganze Sätze zu den Themen Winter und Winteraktivitäten entstehen. Im letzten Schritt bilden die Schülerinnen und Schüler Sätze mithilfe von Wortschlangen. Zusätzlich stehen interaktive Übungen zur Vertiefung bereit. Dort lösen die Schülerinnen und Schüler ein spannendes Winter-Kreuzworträtsel, finden Winter-Wörter in einem Buchstaben-Gitter, lösen ein Winter-Quiz und füllen Lücken mit Winter-Wortschatz aus. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern und trainieren ihren Wortschatz im Bereich Winter. vervollständigen einen Lückentext mit dem thematischen Vokabular. trainieren die Groß-und Kleinschreibung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Selbstkompetenz durch das eigenständige Bearbeiten der Aufgaben. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler ordnen Bildern themenbezogene Vokabeln zu.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Bodyscan – zur Ruhe kommen im Referendariat

Interaktives / Video-Tutorial

Mit Hilfe dieser Achtsamkeitsübung – des Bodyscans – von Fachleiterin für Deutsch und Bildungswissenschaften am Landesinstitut für Schule in Bremen, Yoga-Lehrerin und Achtsamkeitstrainerin Mona Bektesi bringen Referendarinnen und Referendare sowohl Körper als auch Geist achtsam zur Ruhe. Wir allen kennen das Gefühl von physischer und psychischer Anspannung in Phasen großer beruflicher Herausforderung, wie sie im Referendariat häufig durchlebt werden. In unseren Lerngruppen, im Kollegium oder in den Studienseminaren können wir uns schlecht entspannen, unser Geist will einfach nicht zur Ruhe kommen und wir sind fahrig und unkonzentriert. Um Stress, Sorgen und Ängste in Zeiten von Leistungsdruck zu reduzieren oder gar gänzlich abzubauen, können Achtsamkeitsübungen helfen. Mit der Achtsamkeitsübung des Bodyscans unternehmen wir eine Reise durch den Körper, um diesen zu erforschen. Wir wandern mit unserer Aufmerksamkeit bewusst vom Scheitel bis zur Sohle und erspüren unseren Körper so nach und nach. Alle während des Bodyscans auftauchenden Erfahrungen, Gedanken und Gefühle nehmen wir wahr, ohne ihnen anzuhaften. So kommen wir im Hier und Jetzt an, während Unruhe und Stress abnehmen und ein Gefühl der Entspannung und Gelassenheit eintritt. So kann ein Beitrag zur Gesundheit natürlich und einfach privat wie beruflich in der Lehrkarriere geleistet und Widerstandskräfte und Resilienz gefördert werden. Die Übung ist für alle Referendarinnen und Referendare gleichermaßen geeignet und kann in der Schule, auf dem Weg zur Arbeit oder zu Hause praktiziert werden. Ideal bietet sich im Anschluss eine Yoga -Sequenz an. Fachkompetenz Die Referendarinnen und Referendare erfahren den Bodyscan als eine Strategie für physische und psychische Entspannung während des Referendariats. erweitern ihr Selbstfürsorge-Spektrum im Hinblick auf die Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern. Bodyscan – zur Ruhe kommen im Referendariat Sprecher: Thomas Roth; Video: Pexels; Ivan Samkov

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Schulpflicht – Wem obliegt die Durchsetzung?

Fall des Monats

Die Schulpflicht gilt als Zwangsnorm. Kann der Schulbesuch ergo der Entscheidung des Kindes unterliegen? Wer steht überhaupt in der Verantwortung, die Schulpflicht des Kindes zu erfüllen? Und wie verhält sich dieser Sachverhalt, wenn – wegen einer notwendigen sonderpädagogischen Förderung – teilweise Hausunterricht erfolgen soll? Erfahren Sie mehr! Der konkrete Fall Der Sohn sollte durch unterstützende und sukzessiv gesteigerte Unterrichts- und Betreuungszeiten im Hausunterricht wieder schrittweise an eine Beschulung im Präsenzunterricht herangeführt werden. Dafür organisierte das Schulamt den Hausunterricht. Der Hausunterricht scheiterte jedoch, der Sohn verweigerte ganz oder teilweise seine Teilnahme. An zwei der drei bislang vereinbarten Termine fand kein Hausunterricht statt. Den einzig durchgeführten Termin brach der Junge schon nach etwa 30 Minuten ab. Dessen Teilnahme kam zustande, obwohl der Junge sich zunächst geweigert hatte, seine Tür zu öffnen. Seine Mutter habe dann "nach viel und langer Zusprache" nach etwa 20 Minuten die Tür "entgegen dem Willen des Kindes" geöffnet, woraufhin er "verschwand". In der Mail des Schulleiters heißt es hierzu, die Mutter habe eine Umsetzung des Hausunterrichts mit den Worten für nicht sinnvoll erachtet: "Wenn wir weiter machen, dann tackert er aus und wir wollen ja nicht das Niveau verlieren." Daher wollten die Eltern das Ruhen der Schulpflicht vorläufig feststellen lassen. Die Entscheidung des Gerichts Das Schulamt und beide Instanzen entschieden, dass ein Ruhen der Schulpflicht nur dann in Betracht kommt, wenn vorher alle Möglichkeiten der sonderpädagogischen Förderung ausgeschöpft wurden. Für das Gericht scheiterte die erfolgreiche Durchführung des Hausunterrichts bislang vorrangig an einer unzureichenden Mitwirkung der Mutter. Zu ihrer Verantwortung für die regelmäßige Unterrichtsteilnahme ihres schulpflichtigen Sohnes gehöre es, "kraft ihrer Stellung als Sorgeberechtigte und -verpflichtete sowie aufgrund ihrer häuslichen Wohn- und Lebensgemeinschaft mit ihm ihre ständige und unmittelbare erzieherische Einwirkungsmöglichkeit auf ihr Kind" für Erziehungsmaßnahmen zu nutzen. Dazu gehören etwa das erzieherische Gespräch, die Ermahnung und weitere Maßnahmen (Beispiele in § 53 Abs. 2 SchulG NRW). Eltern, die ihrem Kind die Entscheidung über den Schulbesuch überlassen, verletzten aber ihre Verantwortung für die regelmäßige Unterrichtsteilnahme ihres schulpflichtigen Kindes. Das Gericht schloss aus der in der Mail des Schulleiters wörtlich mitgeteilten Äußerung der Mutter, dass sie es ihrem Sohn gegenüber an einem konsequenten Hinwirken auf eine erfolgreiche Durchführung des Hausunterrichts mit dafür geeigneten erzieherischen Maßnahmen fehlen lasse. Ein Ruhen der Schulpflicht kam für das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen daher nicht in Frage. Es hielt die Möglichkeiten für noch nicht ausgeschöpft, da vor allem die Mutter die Durchsetzung der Schulpflicht durch Hausunterricht nicht effektiv unterstützt hatte (AZ: 19 B 997/22). Informationen: www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend

Individuelles Erfinden mit Hilfe der Konstruktionsaufgabe

Video / Kopiervorlage

Dieses Video richtet sich an Lehrkräfte, die innerhalb eines technischen Unterrichtvorhabens die Methode der Konstruktionsaufgabe einsetzen möchten. Das Material wurde im Kontext des von der Deutsche Telekom Stiftung geförderten Programms "Junior-Ingenieur-Akademie" entwickelt. Beim Konstruieren werden neuartige Lösungen für konkrete technische Problemstellungen gefunden. Konstruieren fördert technische Kreativität, das Verständnis des Zusammenhangs zwischen Praxis und Theorie und die Fähigkeit zur Entwicklung und Darstellung technischer Probleme und Lösungen. Die Konstruktionsaufgabe als Unterrichtsmethode ist daher ein wichtiges Instrument für die Vermittlung technischer Allgemeinbildung. Das Video gibt einen Einblick in die Konstruktionsaufgabe, beschreibt die Phasen der Konstruktionsmethode, zeigt die Anwendung von Verfahren und Hilfsmittel zum Problemlösungsprozess und erläutert exemplarisch die Konstruktion einer Handyladestation im Technikunterricht. Die dazugehörigen Arbeitsbögen können medial in einzelnen Phasen der Problemlösung eingesetzt werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wenden ihre Fachkenntnisse bei der Lösung von technischen Problemstellungen an und vertiefen sie. fertigen technische Skizzen, Zeichnungen und Schaltpläne an. nutzen Werkzeuge und Maschinen, bearbeiten Materialien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen den Konstruktionsprozess zur Lösung technischer Problemstellungen. erlernen Verfahrungen und Hilfsmittel zur Problemlösung. bewerten und optimieren technische Lösungen. nutzen digitale Medien eigenständig für Recherchen (Materialauswahl, Tutorials). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen wertschätzend miteinander um und integrieren andere. konstruieren arbeitsteilig. diskutieren und wertschätzen technische Lösungen.

  • Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Klausurpaket "Wiedervereinigung Deutschlands"

Kopiervorlage

Dieses Klausurpaket zum Thema "Wiedervereinigung Deutschlands" enthält Aufgabenstellungen mit Bearbeitungshinweisen, eine Musterlösung sowie eine Punkteverteilung mit Benotungsvorgaben. Die Klausur für die Fächer Geschichte sowie Politik beziehungsweise Gesellschaftslehre bezieht sich auf folgende Fachinhalte: Wende in der DDR im Kontext der friedlichen Demokratisierung Osteuropas Etappen der Wiedervereinigung 1989 bis 1990 Protestbewegung in der DDR und ihre Forderungen Scheitern einer "Reform von oben" durch das SED-Regime Bundesregierung unter Helmut Kohl als treibende Kraft für eine Wiedervereinigung Haltung der Siegermächte zum Thema Wiedervereinigung Deutschlands Erfolge und Probleme beim "Zusammenwachsen" Deutschlands nach 1990 Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten drei Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungsstufen: Sie stellen historische Abläufe strukturiert dar, erläutern komplexe Zusammenhänge und formulieren ein begründetes Sachurteil. Die Bearbeitungszeit beträgt maximal 90 Minuten. Aus dem Schwierigkeitsgrad und dem Umfang der Antwort ergibt sich die Höhe der erreichbaren Punktzahl bei den einzelnen Aufgaben. Insgesamt können 100 Punkte vergeben werden. Die Benotung erfolgt auf der Grundlage gängiger Bewertungsvorgaben. Weiteres Unterrichtsmaterial zum Thema Wiedervereinigung finden Sie in unserem Digitalen Lehrwerk "Deutsch-deutsche Geschichte" . Zur Bearbeitung der Aufgaben kennen die Schülerinnen und Schüler die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen in Osteuropa in den 1980er Jahren. die Ziele und Widerstandsformen der ostdeutschen Protestbewegung. die Phasen des Zusammenbruchs des SED-Regimes in der DDR. die Haltung der Bundesregierung unter Helmut Kohl zur deutschen Einheit. die Positionen der Siegermächte zum Thema Wiedervereinigung. die Etappen der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 bis 1990. die Erfolge und Hindernisse beim "Zusammenwachsen" Deutschlands nach 1990.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Der erste Elternabend in der weiterführenden Schule

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel beschäftigt sich mit einem ganz besonderen Elternabend: Der ersten Elternversammlung in der weiterführenden Schule, die eine wichtige Grundlage für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule legen soll. Für die Bildungslaufbahn der Kinder ist ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten eine wertvolle Ressource. Zum Download stehen ein Kennenlernspiel für Eltern und Erziehungsberechtigte und eine PowerPoint-Vorlage für Elternabende zur Verfügung. Der erste Elternabend der fünften Klassen steht vor der Tür. Die Eltern der "Sextaner" sind gespannt darauf, wer und was sie da erwartet, und auch die Lehrkräfte sind neugierig auf die Mütter und Väter der Mädchen und Jungen in ihrer Klasse. Als Klassenlehrerin oder Klassenlehrer sind Sie bei diesem Elternabend weitgehend auf sich gestellt. Denn es gibt noch keinen Elternvertreter, keine Elternvertreterin, mit dem oder der Sie sich vorher absprechen und die Aufgaben (Gesprächsführung, Protokoll und Ähnliches) verteilen können. Nutzen Sie diesen Spielraum, um sich besonders gut vorzubereiten! Was für die Planung einer Unterrichtsstunde gilt, sollte auch beim Elternabend selbstverständlich sein. Die maximal zweistündige Veranstaltung braucht eine klare Struktur und lebt vom Wechsel der Phasen, Sozialformen und Methoden. Zur "didaktischen Analyse" des Elternabends gehört es auch, sich die Voraussetzungen der Zielgruppe bewusst zu machen. Versetzen Sie sich vorab gedanklich in die Eltern hinein und malen Sie sich aus, wie sie mit ihren Kindern die ersten Wochen in der weiterführenden Schule erleben.

  • Fächerübergreifend

Bewegung, Kräfte und Energie beim Bremsen

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Physik der Klasse 8 geht auf Bewegung und beschleunigte Bewegung am Beispiel des Bremsens ein. Die Schülerinnen und Schüler erforschen Kräfte, Energieumwandlungen und die Berechnung des Bremsweges. Schrittweise erschließen sie Aufbau und Funktion von Scheibenbremsen, verstehen das Prinzip der Rekuperation und reflektieren, wie technische Entwicklungen beim Bremsen zum Umweltschutz beitragen können. Die Unterrichtseinheit "Was haben Bremsen mit Umweltschutz zu tun?" führt die Schülerinnen und Schüler mittels drei aufeinander aufbauender Arbeitsblätter in das Themenfeld Bremsen ein. Zum Einstieg untersuchen die Schülerinnen und Schüler die physikalischen Abläufe bei einem Bremsvorgang: Was löst den eigentlichen Bremsvorgang aus? Welche Kräfte wirken beim Bremsen? Wie wandelt sich die Energie um? Im Anschluss daran wird die Berechnung des Bremsweges vermittelt und der Unterschied zwischen Bremsweg und Anhalteweg veranschaulicht. Die zweite Unterrichtsstunde widmet sich den technischen Gegebenheiten bei Bremsen, genauer gesagt, bei den in heutigen Fahrzeugen gängigen Scheibenbremsen. Dafür erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler, welche Bauteile zu einem Bremssystem gehören. Im nächsten Schritt schärfen sie ihren Blick für technische Details bei der Auswertung einer einfachen technischen Zeichnung. Ein entscheidender Teil der zweiten Unterrichtseinheit widmet sich schließlich der Energierückgewinnung beim Bremsen, der sogenannten Rekuperation. Diese ist heute vor allem in E-Autos gängig. Anhand einer Zeichnung sollen die Schülerinnen und Schüler das Prinzip der Rekuperation in eigenen Worten wiedergeben. Als Vertiefung können die Schülerinnen und Schüler weitere technische Beispiele recherchieren, in denen Rekuperation Anwendung findet. In der dritten Unterrichtsstunde steht die Frage "Was haben Bremsen mit Umweltschutz zu tun?" im Fokus. Zum Einstieg in diese Frage sollen die Schülerinnen und Schüler zunächst selbst reflektieren und Vermutungen über Zusammenhänge notieren. Anschließend führt eine Aufgabe in konkrete Aspekte der Umweltverschmutzung durch Bremsennutzung ein. Den größten Teil der dritten Unterrichtsstunde nimmt die Auswertung eines Zeitungsartikels über bremsenbezogene Umweltverschmutzung ein. Die Schülerinnen und Schüler werden beauftragt, Informationen aus dem Artikel herauszuziehen und zu gliedern. Mit dem Thema "Was haben Bremsen mit Umweltschutz zu tun?" pickt die Unterrichtseinheit sich einen speziellen technischen Aspekt aus der Fahrzeugtechnik heraus – den Themenkomplex Bremsen – und hängt daran verschiedene alltagsrelevante Fragestellungen auf. Ein Vorteil des Themenkomplexes ist die Tatsache, dass ein Vorgang wie das Bremsen auch für die Schülerinnen und Schüler, als (noch) nicht selbst fahrende Personen, visuell gut nachvollziehbar ist. Zum Einstieg in die Unterrichtseinheit wird das Thema auf seine physikalischen Grundzüge heruntergebrochen. Die Schülerinnen und Schüler fassen in Worte, was genau beim Bremsen passiert, wodurch überhaupt eine Bremswirkung entsteht, welche Kräfte beim Bremsen wirken und wie sich die Energie wandelt. Sie können dabei zum Teil auf Vorkenntnisse zurückgreifen, müssen aber auch durch eigene Reflexion oder Transfer selbst Lösungen formulieren. Einfache, aber sehr alltagsnahe Berechnungen zum Bremsweg runden das erste Arbeitsblatt ab. Das zweite Arbeitsblatt geht näher auf die technischen Gegebenheiten und die Bauweise von Bremssystemen ein. Dabei ist das Abstraktionsniveau hier bewusst niedrig angesetzt, um auch Schülerinnen und Schülern mit eher geringer Affinität zu technischen Themen eine Partizipation zu ermöglichen. Für technikaffine Schülerinnen und Schüler enthält Arbeitsblatt 2 jedoch auch eine anspruchsvollere Aufgabe: In dieser geht es um die Definition der Rekuperation sowie um das Auffinden von weiteren Beispielen für Energierückgewinnung. Abgeschlossen wird die Unterrichtseinheit mit Arbeitsblatt 3 , das erneut einen starken Alltagsbezug herstellt und die Transferfähigkeit der Schülerinnen und Schüler herausfordert. Hier gilt es, zunächst eigene Überlegungen zum Thema Umweltschutz und Bremsen anzustellen und in Gruppenarbeit zu formulieren und zu präsentieren. Anschließend erfolgt eine Textanalyse samt Herausarbeiten der wichtigsten Punkte. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren die Funktionsweise von Scheibenbremsen. erlernen das Berechnen des Bremsweges. verstehen das Prinzip der Rekuperation. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und exzerpieren Textquellen. lesen und verstehen einfache technische Zeichnungen beziehungsweise Darstellungen. trainieren das Arbeiten mit Nachschlagewerken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ergebnisorientiert in verschiedenen Sozialformen. üben sich im aktiven Zuhören während Präsentationen.

  • Physik
  • Sekundarstufe I

Lesen im Lockdown – Es lebe die Einsamkeit!?

Unterrichtseinheit / Interaktives

In dieser Unterrichtseinheit aus dem Bereich der Leseförderung steht der Themenkomplex Isolation – Quarantäne – Einsamkeit im Mittelpunkt. Interaktive Übungen erweitern den Wortschatz der Lernenden sowie ihr Wissen über unterschiedliche Formen freiwilliger und erzwungener Isolation, auch in literarischer Verarbeitung. Eine Liste mit Titeln von Romanen und Erzählungen dient als Leseanregung für die individuelle Lektüre. Die Unterrichtssequenz eignet sich für Präsenz- und Fernunterricht. Die Corona-Pandemie zwingt vielen von uns ungewohnte Lebensformen auf. Isoliert, einsam, eingesperrt – neu sind diese Zustände allerdings nicht. Ob freiwillig oder erzwungenermaßen, schon immer haben Menschen zurückgezogen gelebt: auf einer einsamen Insel, im Kloster, im Gefängnis, innerhalb der Grenzen einer belagerten Stadt und so weiter. Auch in der Literatur wird das Thema seit Jahrhunderten verarbeitet. In Bezug auf das Lesen kommt eine weitere Facette der Isolation hinzu: Auch wir sind beim Lesen zunächst einmal allein – jedes Buch ist zunächst einmal eine Art Selbstgespräch. Betrachtet man das einsame Lesen aus einer anderen Perspektive, stellt man aber auch fest, dass man, vertieft in eine spannende Geschichte, auch die eigene Einsamkeit vergessen kann und die eigenen Sorgen und Probleme etwas kleiner werden. Genau das macht Bücher zu einem besonders geeigneten Medium, um über die Einsamkeit nachzudenken. Die Unterrichtseinheit gibt Leseanregungen für individuelle Lektüre. Die Liste der vorgeschlagenen Bücher kann selbstverständlich ergänzt oder verändert werden, je nach Vorlieben und Interessen von Lernenden und Lehrkraft. Ergänzt wird die Einheit sowohl durch Material zum Thema "kreatives Schreiben" als auch interaktive Übungen. Das Thema "Lesen im Lockdown – Es lebe die Einsamkeit!?" im Unterricht "Tout le malheur des hommes vient d'une seule chose, qui est de ne pas savoir demeurer en repos, dans une chambre." Dieser Gedanke des französischen Philosophen Blaise Pascal (1623–1662) wird im Lockdown allerorten zitiert. Man kann ihn leicht ins Positive wenden und sagen: Das Glück des Menschen beginnt damit, dass er ganz mit sich selbst allein in einem Zimmer sein und mit einem Buch die Welt hereinholen kann. Denn für die Lektüre eines dicken Romans, einer schmalen Erzählung oder eines literarischen Tagebuchs ist ein ruhiges Zimmer der perfekte Rückzugsort. Lesen ist nämlich im Grunde eine einsame Tätigkeit, die sich mit dem unruhigen Treiben in einem Klassenzimmer nicht gut verträgt. "Jeder Mensch liest für sich allein", so könnte das Motto dieser Unterrichtseinheit heißen, in der die Lernenden individuell Bücher lesen. Sie machen dabei die Erfahrung, dass man trotz der Einsamkeit des Lesens immer mit anderen in Kontakt bleibt: mit der Autorin oder dem Autor und deren Figuren, aber auch mit der Leserschaft, früherer und heutiger. Deshalb werden konkrete Vorschläge für die sogenannte "Anschlusskommunikation" gemacht, durch die die vereinzelten Leserinnen und Leser in einen kommunikativen Austausch treten können. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten Lesefreude und Durchhaltevermögen auch bei ungewohnten Texten mitbringen. Didaktische Analyse Gerade in Phasen von hybridem oder Fernunterricht lassen sich Lesekompetenz und Lesefreude der Schülerinnen und Schüler gezielt fördern. Während das Lesen im normalen Klassenunterricht meist unter Zeitdruck, in einem vorgegebenen Takt stattfindet und von allerlei Störungen begleitet wird, können – zumindest theoretisch – die Schülerinnen und Schüler zu Hause in ihrem eigenen Tempo und an einem Ort ihrer Wahl lesen. Das Lesen eines "echten" Buchs stellt außerdem eine Abwechslung zum Online-Lernen vor dem Bildschirm dar. Methodische Analyse Drei interaktive Übungen bereiten die Schülerinnen und Schüler darauf vor, einen längeren Roman zu lesen und ihre Leseerfahrungen zu reflektieren. Anleitungen und Impulse hierfür finden sie auf drei Arbeitsblättern, die auch online zur Verfügung gestellt werden. Der individuelle Austausch über die Lektüren kann, je nach Möglichkeiten, sowohl in Präsenzphasen in der Schule als auch per Telefon, SMS oder auf Spaziergängen stattfinden. Zum Abschluss werden die Bücher in der Klasse vorgestellt. Methodische Anregungen hierfür finden sich in einem Arbeitsblatt (4). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Wortschatz und ihr Wissen über Orte der Isolation. lesen und verstehen einen längeren Roman/eine Erzählung. setzen sich mit Inhalt und formaler Gestaltung eines Romans/einer Erzählung auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen interaktive Übungen zum Wissenserwerb. nutzen das Internet als Medium des Austauschs und der Information. stellen Bücher mit digitalen oder analogen Medien einem Publikum vor. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen im Wechsel von einsamen Lesephasen und kommunikativen Austausch über Bücher. teilen sich mit. hören/sehen zu.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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