Tipp der Redaktion

Dilemma-Diskussion: Demokratieerziehung im Unterricht

Schülerinnen und Schüler diskutieren in einer Gruppe
Tipp der Redaktion

Dilemma-Diskussion: Demokratieerziehung im Unterricht

Hier entdecken Schülerinnen und Schüler, wie Moral und Demokratie zusammenhängen. Sie stärken ihre Argumentationsfähigkeit und erarbeiten wichtige Kompetenzen für eine demokratische Gesellschaft.

Tipp der Redaktion

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Sophie Scholl
Tipp der Redaktion

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

In dieser Einheit wird das Thema "Sophie Scholl und die Weiße Rose" anhand des Social-Media-Projektes @ichbinsophiescholl neu aufbereitet.

Tipp der Redaktion

Lernende zum Lesen motivieren

Schülerin liest Zeitung
Tipp der Redaktion

Lernende zum Lesen motivieren

In diesem Fachartikel zum Thema Leseförderung geht es darum, wie Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler unterstützen können, die wenig oder ungern lesen.

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Instrumente im Zusammenspiel

Bild von Instrumenten
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Instrumente im Zusammenspiel

In diesem Material wird mithilfe eines Überblickvideos und eines interaktiven Arbeitsblatts das Thema "Instrumente im Zusammenspiel" bearbeitet.

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Produktiver Umgang mit Märchen

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Märchen eignen sich zur handlungs- und produktionsorientierten Textarbeit mit Kindern im Grundschulalter bis zum Ende von Klasse 6 im besonderen Maße. Denn diese Textsorte ist ihnen schon aus ihrem privaten Umfeld in der Regel gut bekannt. Sie können mit den wenigen festen Elementen, aus denen Märchen bestehen, auf einfache Art und Weise kreativ arbeiten. Mithilfe eines Märchen-Quiz werden Inhalte exemplarisch abgefragt, anschließend durch Arbeitsblätter typische Märchenmerkmale erarbeitet und schließlich Anregungen zu einem Märchen-Projekt gegeben, das Kinder "mit Kopf, Hand und Herz" selbst gestalten und durchführen können. Die Schreibkompetenz wird geschult, in dem die assoziative Fähigkeit, eigene Geschichten- oder Märchenversatzstücke zu erzählen, mithilfe eines Schreibgespräches trainiert wird. Kinder begegnen Märchen oft schon vor dem Schuleintritt durch Vorlesen, Hörbücher oder Verfilmungen. Diese Erlebnisse prägen sich so stark ein, dass viele Menschen auch später noch „ihre“ Märchen erinnern. Erste Doppelstunde – Einstieg und Vorwissen sichern Der Zugang erfolgt im Unterricht zunächst indirekt: In einem offenen Gespräch tauschen die Kinder Vorerfahrungen aus. Anschließend wählen sie ihr Lieblingsmärchen und sichern ihr Wissen, indem sie einen zentralen Handlungsmoment bildlich darstellen – als Zeichnung oder Collage. Eine Klassenausstellung macht unterschiedliche Blickwinkel und Deutungen sichtbar. Zweite Doppelstunde – Digitale Übungen und Analyse Die Vertiefung erfolgt durch ein interaktives Quiz (HotPotatoes) mit Fragen zu bekannten Märchen wie Aschenputtel, Dornröschen oder Rumpelstilzchen. Sofortiges Feedback, Tipps und Hilfen motivieren die Kinder, möglichst viele Aufgaben eigenständig zu lösen. In heterogenen Lerngruppen oder bei Nichtmuttersprachlern können ergänzend Märchenstunden mit Vorlesen oder Hörbeispielen stattfinden. Zudem erstellen die Schülerinnen und Schüler Karteikarten mit Märchenelementen, die in der nächsten Stunde genutzt werden. Dritte Doppelstunde – Märchenmerkmale und kreatives Erzählen Die gesammelten Elemente werden gemeinsam geordnet und typische Merkmale der Gattung erschlossen. Im Anschluss ziehen die Kinder aus einem „Zaubersack“ Märchenelemente und entwickeln daraus erste mündliche Erzählungen. Vorgaben zum Aufbau (Einleitung – Hauptteil – Schluss) helfen bei der Strukturierung. So wird Fantasie gefördert und gleichzeitig Regelwissen zur Textsorte gesichert. Vierte Doppelstunde – Eigene Märchen verfassen und präsentieren Nun verfassen die Kinder eigene Märchen schriftlich. Nach einer Überarbeitung werden die Texte in einem Klassen-Märchenbuch gesammelt und der Öffentlichkeit präsentiert. So üben die Lernenden nicht nur Kreativität und Fantasie, sondern auch Textüberarbeitung und Kooperation ein. Der produktorientierte Abschluss verdeutlicht die bleibende Bedeutung von Märchen für Kinder und Erwachsene. Die Schülerinnen und Schüler aktivieren ihre Vorkenntnisse zum Thema, indem sie persönliche Bezüge zum Thema herstellen. lernen die Textsorte des Märchens kennen, indem sie im Vergleich von Märchen wichtige Merkmale als analoge Elemente erkennen und anhand von Beispielen belegen. wiederholen und reflektieren Inhalte bekannter Märchen, indem sie das große Märchen-Quiz lösen. verfassen produktiv neue Märchen, indem sie anhand vorgegebener Merkmale, die verlost werden, gemeinsam Märchen "erfinden" und weitererzählen. lernen verschiedene Möglichkeiten der Analyse von Märchen kennen, indem sie ein Projekt hierzu erarbeiten.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Verantwortung, was bedeutet das für mich?

Unterrichtseinheit / Interaktives

Die Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klasse lernen die allgemeine Bedeutung von Verantwortung und erkennen den Bezug zu ihrem eigenen Leben. Das Konzept der Mülltrennung wird in diesen Verantwortungsbereich einbezogen, wodurch das Bewusstsein für ethisches Handeln in diesem Zusammenhang gestärkt wird. Die Schwerpunkte der Einheit liegen auf dem Bewusstsein für die eigene Verantwortung gegenüber anderen Menschen, der Gemeinschaft, der Umwelt und sich selbst. Sie umfasst eine kurze Einführung in das ethische Grundprinzip der Verantwortung sowie dessen Übertragung auf das eigene Handeln in Situationen, in denen Verantwortung übernommen wird oder werden sollte. Die Schülerinnen reflektieren ihr Verhalten und nehmen die Verantwortung des Einzelnen wahr. Darüber hinaus erarbeiten sie, wie wichtig es ist, gemeinsam an Zielen zu arbeiten. Der Bezug zum Schulalltag eröffnet neue Einblicke in den persönlichen Wirkungsbereich, dem bislang möglicherweise wenig Beachtung geschenkt wurde und motiviert dazu, Lösungsansätze und Veränderungsmöglichkeiten zu entwickeln. Die Lernenden erkennen Mülltrennung als Teil persönlicher und gesellschaftlicher Verantwortung und übertragen die Grundlagen auf ihren Alltag. Sie erwerben die Kompetenz zu erkennen, wo eigenes Handeln notwendig ist und wie man andere aufklären und zur Mitwirkung motivieren kann. Verantwortung kann nicht in allen Bereichen von einer einzelnen Person getragen werden. Daher ist es wichtig, den Lernenden zu verdeutlichen, dass Verantwortung auch geteilt werden muss, um Überforderung zu vermeiden. Sie lernen, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Das Thema "Mülltrennung und ihre Wirkung" ist von besonderer Relevanz, da eine erfolgreiche Trennung zum Schutz von Umwelt und Klima beiträgt. Mit dem Voranschreiten des Klimawandelns gewinnt es zudem stetig mehr an Bedeutung und bietet die Möglichkeit, einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Zur Bearbeitung dieser Unterrichtseinheit sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Empfehlenswert ist jedoch ein einführendes Gespräch im Plenum, in dem die Schülerinnen und Schüler ihre Erfahrungen und Meinungen teilen können, besonders dann, wenn die Lehrkraft den Eindruck hat, dass die Lernenden bisher kaum mit dem Thema in Berührung gekommen sind. Auf diese Weise lässt sich eine gemeinsame Grundidee entwickeln. Die Aktivierung der Schülerinnen und Schüler erfolgt zunächst durch die Diskussion und wird anschließend durch Einzel- und Gruppenarbeiten fortgeführt. Insbesondere der immer wiederkehrende Bezug zum eigenen Alltag und das Beschäftigen mit bekannten Situationen, tragen dazu bei, dass die Lernenden neue Handlungswege leichter auf ihr eigenes Leben übertragen können. Die Methodenvielfalt umfasst sowohl textbasierte als auch videobasierte Inhalte. Es werden Schaubilder, Videos und Tabellen verwendet, um die Inhalte anschaulich zu vermitteln. Außerdem sorgen die Interviews mit verschiedenen Personen dafür, dass die Lernenden lernen, wie man zielgerichtete Fragen und gleichzeitig unterschiedliche Sicht- und Handlungsweisen erkennt und akzeptiert. Für die Vorbereitung der Reihe sollten Materialien zur Erstellung von Plakaten bereitgestellt werden. Außerdem werden ein Laptop und ein Beamer benötigt, um das Informationsvideo abspielen zu können. Um etwas Zeit zu sparen, kann die Lehrkraft im Vorfeld mehrere Personen aus der Schulgemeinschaft ansprechen und fragen, ob sie bereit sind, an den Interviews teilzunehmen. So können die Lernenden schneller eine Auswahl treffen, wen sie befragen möchten, falls es sich schwierig sein sollte, selbst Interviewpartner zu finden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen ethische Verantwortung und lernen sie zu ergreifen. lernen Interviews, Gespräche, Diskussionen und Präsentationen durchzuführen. erweitern ihr Wissen über den Umweltschutz in Form von Mülltrennung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen aus Videos und Internetquellen Informationen zu erhalten und zusammenzufassen. setzen mithilfe von digitalen Tools Plakate oder eine Präsentation als Zusammenfassung um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Gespräche und konstruktive Diskussionen führen. lernen, dass es hilfreich ist, gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten. lernen die Wichtigkeit von Verantwortung.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Jesus Christus: Andeutungen auf den Messias im Alten Testament

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Jesus Christus werden exemplarisch einige alttestamentliche Hinweise vorgestellt, die auf Geburt, Leben und Sterben des Messias vorausweisen. Dadurch soll die alttestamentliche Grundlage des neutestamentlichen Bildes von Jesus Christus beleuchtet werden. Die Unterrichtseinheit eröffnet den Schülerinnen und Schülern einen spannenden Zugang zum Alten Testament und seinen Bezügen zum Neuen Testament. Im Mittelpunkt steht das 2. Buch Mose (Exodus), insbesondere Kapitel 12 mit der Einsetzung des Paschamahls. Dieses Mahl wird zum Symbol für den Bund Gottes mit seinem Volk und weist zugleich auf Jesus Christus voraus, der beim Letzten Abendmahl einen neuen Bund zwischen Gott und den Menschen begründet. Auch zahlreiche prophetische Texte deuten auf das Kommen des Messias hin. In der zweiten Stunde lernen die Schülerinnen und Schüler ausgewählte Prophezeiungen kennen und deuten diese exemplarisch. Besonders eindrucksvoll sind schließlich die Gottesknecht-Lieder beim Propheten Jesaja, die in der dritten Stunde behandelt werden. Sie enthalten bereits klare Hinweise auf Leben, Leiden und Sterben Jesu Christi. Die drei Unterrichtsstunden der vorliegenden Einheit bauen nicht zwingend aufeinander auf, sondern können auch unabhängig voneinander eingesetzt werden. Sie sind thematisch verbunden, da sie jeweils auf eigene Weise verdeutlichen, wie alttestamentliche Aussagen das Erscheinen des Menschensohnes im Neuen Testament vorbereiten und deuten. 1. Unterrichtsstunde: Paschamahl In Exodus 12 wird die Einsetzung des Paschamahls geschildert, das als letzte Stärkung für das Volk Israel vor der Flucht aus Ägypten gedeutet werden kann. Zugleich begründet Gott mit diesem Mahl seinen Bund mit Israel, der später am Sinai mit den Zehn Geboten besiegelt wird. Damit weist das Paschamahl auf Jesus Christus voraus, der beim Letzten Abendmahl in ähnlicher Weise den Neuen Bund zwischen Gott und den Menschen stiftet. Der Einstieg in die Stunde erfolgt für die Sekundarstufe I über einen Bildimpuls, der mithilfe von Leitfragen zu einem Gespräch führt. Für die Sekundarstufe II eignet sich ein Zitat aus dem Exodus-Text, das nach Sprecher, Adressaten und Situation befragt wird. Anschließend wird mithilfe eines Arbeitsblattes die Gliederung des Buches Exodus erarbeitet und das Paschamahl als Kern des Bundes Gottes mit Israel herausgestellt. Weitere Arbeitsblätter ermöglichen eine differenzierte Erarbeitung der Merkmale des Paschamahls, entweder durch vorgegebene Strukturen für die Sekundarstufe I oder durch selbstständige Recherche in der Sekundarstufe II. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Gespräch, in dem die Schülerinnen und Schüler den Begriff "Lamm Gottes" im Hinblick auf Jesus Christus deuten. 2. Unterrichtsstunde: Messias-Prophezeiungen Im Judentum entwickelte sich die Hoffnung auf einen Messias, der die Königsherrschaft Davids erneuern sollte. Besonders im Buch Jesaja finden sich erstaunlich konkrete Voraussagen, die auf Jesus Christus hinweisen. Dass es sich dabei nicht um nachträgliche christliche Einfügungen handelt, belegt die berühmte Jesaja-Rolle aus Qumran, die aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. stammt. Eine Zeitleiste veranschaulicht den historischen Rahmen, in dem zentrale alttestamentliche Aussagen – von der Salbung Davids über Jesaja und Micha – mit der Geburt Jesu verbunden werden. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten in Gruppenarbeit ausgewählte Prophetentexte, die sich auf die Geburt Jesu beziehen, und deuten deren Bedeutung für die Messiaserwartung im Alten Testament und deren Erfüllung im Neuen Testament. 3. Unterrichtsstunde: Die Gottesknecht-Lieder bei Jesaja Die sogenannten Gottesknecht-Lieder im Deuterojesaja enthalten Prophezeiungen, die sich in besonderer Weise auf das Leben und Wirken Jesu Christi beziehen lassen. Hervorgehoben werden dabei die Gestalt des gehorsamen Dieners, seine Unschuld, durch die er stellvertretend Schuld auf sich nimmt, sowie das Bild des unschuldigen Opferlammes, das sowohl auf das Paschalamm zurück- als auch auf Jesus Christus als das "Lamm Gottes" vorausweist. Der Einstieg in die Stunde erfolgt über eine gemeinsame Erschließung des Begriffs "Knecht" mithilfe von Folien. Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler erarbeiten mit einem Arbeitsblatt einen Überblick über die ersten drei Gottesknecht-Lieder, während andere Gruppen das vierte Lied in den Blick nehmen, das besonders deutliche Parallelen zu Jesu Leiden und Sterben enthält. Unterschiedlich gestaltete Arbeitsblätter ermöglichen eine differenzierte Bearbeitung und münden in Schülervorträgen, die im Plenum zusammengeführt werden. Dabei wird die Bedeutung der Gottesknecht-Lieder für das Verständnis des stellvertretenden Opfertodes Jesu herausgestellt. Zum Abschluss gestalten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I ein Glasfenster mit dem Symbol des Gotteslamms, während die Sekundarstufe II in einem Arbeitsblatt die Deutung Jesu als Gottesknecht durch den Evangelisten Matthäus nachvollzieht und Gemeinsamkeiten zwischen Gottesknecht und Jesus Christus herausarbeitet. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erhalten Einsicht in grundsätzliche Zusammenhängen zwischen dem Alten und dem Neuen Testament. erkennen die Bedeutung der Begriffe Pascha, Messias-Prophezeiung und Gottesknecht. üben den Umgang mit der Bibel: Bezeichnung einiger Bücher, Einteilung in Kapitel und Verse. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit Bibeltexten. setzen das Internet zur Recherche von Bibelstellen ein. verwenden Arbeitsblätter zur Sicherung ihrer Arbeitsergebnisse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen. üben den Schülervortrag vor der Klasse. übernehmen Verantwortung für den Lernerfolg ihrer Arbeitsgruppe beziehungsweise der ganzen Klasse.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Grimms und moderne Märchen im Vergleich - Merkmale der Textgattung im Deutschunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

Märchenhafte Themen tauchen seit der Romantik in jeder literarischen Epoche immer wieder auf. Die Schülerinnen und Schüler lernen in der folgenden Einheit die Textgattung Märchen kennen, sollen Eigenschaften ableiten und bestimmen sowie diese Merkmale mit und bei modernen Märchen vergleichen. Abschließend diskutieren sie die Relevanz von Märchen in ihrem eigenen Wahrnehmungs- und Erlebnishorizont. Die Unterrichtseinheit bietet ein Überblick über die Gattung des Volksmärchens . Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler klassische Märchen der Gebrüder Grimm lesen und Merkmale und Eigenschaften der Textsorte ableiten und erarbeiten. Ziel der Einheit ist, dass die Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, wichtige Merkmale von Märchen zu benennen und diese an konkreten Beispielen zur Beschreibung der Gattung nutzen. Weiterhin sollen die Schülerinnen und Schüler die Merkmale von Märchen auf moderne Interpolationen/(Kunst)Märchengeschichten transferieren und im Anschluss und mithilfe der Lehrkraft diese Merkmale diskutieren. Zentrales Thema soll auch der Wandel von Märchen anhand von Merkmalen sein (sowie das Herausstellen von Gemeinsamkeiten). Schlussendlich sollen die Schülerinnen und Schüler klassische und moderne Märchen hinsichtlich ihrer Eigenschaften vergleichen. Das Ziel der Einheit ist es, Merkmale von Märchen zu benennen und anzuwenden sowie zu diskutieren . Zusätzlich soll den Schülerinnen und Schüler vermittelt werden, dass literarische Gattungen nicht zwangsläufig alle Merkmale in Gattungsvertretern vereinen werden (müssen). Vielmehr sollen die Schülerinnen und Schüler Elemente von Märchen benennen und an Texten beschreiben können und deren Märchencharakter dadurch diskutieren. Zentral ist in dieser Einheit, neben der Vermittlung des Gattungswissens und der Vergleich von Volksmärchen und modernen Märchen, die Sensibilisierung für Gattungsmerkmale, sodass den Schülerinnen und Schüler bewusst wird, dass Texte wie Märchen nicht immer alle typischen Merkmale beinhalten müssen, um als Märchen zu gelten, beziehungsweise dass die Einordnung zu einer Gattung nicht immer absolut sein wird. In der Unterrichtseinheit wird den Schülerinnen und Schülern Gattungswissen vermittelt und sie setzen sich mit einer Textsorte und deren Eigenschaften auseinander. Dabei geht es darum, diese zu nennen, zu beschreiben und final darüber diskutieren und sie anwenden zu können. In dieser Einheit sollen die Schülerinnen und Schüler sich auch selbst organisieren, wobei die Lehrkraft eine moderierende Rolle einnimmt. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten abwechselnd allein oder gemeinsam die Themen, dabei werden Sozial- und Selbstorganisationskompetenzen vorangetrieben. Zusätzlich hat das Thema nicht nur eine Relevanz für den Deutschunterricht und die fachlichen Kompetenzen, sondern knüpft an das Interessensfeld der Schülerinnen und Schüler an. Durch den Vergleich der grimmschen Märchen mit den moderneren Märchen soll den Schülerinnen und Schüler bewusst gemacht werden, dass Märchenmerkmale noch aktuell sind. Im Abschluss sollen sie selbst reflektieren, wie diese Merkmale auf sie wirken. Märchen haben schon immer Jung und Alt durch ihre fantasievollen Welten sowie Heldinnen und Helden, die auf eine Probe gestellt wurden, begeistert. Final liegt die Relevanz darin, aufzuzeigen, dass Literatur oft im Wandel ist und manche Gattungen nie verschwinden, aber sich stattdessen verändern und an moderne Gegebenheiten anpassen. Damit besitzen sie durchaus einen Einfluss auf die heutige Unterhaltungskultur. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler müssen bereits wissen, wie Nacherzählungen aufgebaut sind, um ihr Märchen ihrem Gegenüber gut nacherzählen zu können. Didaktisch-methodische Analyse Die Einheit ist so konzipiert, dass die Schülerinnen und Schüler sich zunächst mit klassischen Märchen beschäftigen und die abgeleiteten Merkmale für ein modernes Beispiel diskutieren sowie final die Relevanz von Märchen für sich selbst reflektieren. Dabei wird ihr Prozess durch die am Anfang erstellte Mindmap begleitet und dokumentiert, damit die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkraft selbst schauen können, wie der Lernfortschritt ist und was sich verändert hat. Die Gliederung ist dreiteilig angelegt: Der erste Teil beschäftigt sich mit klassischen Märchen. Die Schülerinnen und Schüler werden dabei aktiviert, selbst nachzudenken, was ihnen dazu einfällt. Im Verlauf sollen sie sich eigenständig oder mit einer Partnerin oder einem Partner Merkmale von Märchen am konkreten Beispiel ableiten und erarbeiten. Diese Erarbeitung wird von der Lehrkraft immer begleitet. Am Ende sichern die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen, indem sie eine eigene Definition für die Gattung Märchen notieren. Im zweiten Teil werden die Schülerinnen und Schüler aktiviert, indem sie erneut auf das Mindmapping verwiesen werden und ihren Fortschritt dokumentieren sollen. Sie beschäftigen sich in einem ähnlichen Ablauf mit einem modernen Märchen, sodass sie bereits ein bisschen Routine in der Analyse bekommen. Abschließend sollen sie für sich selbst die Relevanz von Märchen in der heutigen Kultur und Zeit diskutieren und Thesen aufstellen, warum es Märchen heute noch gibt. In dieser Unterrichtseinheit wechseln Schülerinnen und Schüler ständig zwischen eigenständigem Lernen und Lernen in Gruppen. Zentral ist, dass sie sich selbst organisieren und Wissen aneignen. Dabei haben sie unterschiedliche Möglichkeiten dieses Wissen zu generieren (anhand von Texten, Büchern oder dem Internet). Eine Differenzierung kann dadurch stattfinden, dass die Aufgabenstellungen überwiegend offen gehalten sind. Meist gibt es keine Musterlösung, sondern verschiedene (richtige) Lösungsvorschläge und -beispiele. Auch Ergänzungen sind häufig möglich. Die schnelleren Schülerinnen und Schüler können weitere Beispiele ergänzen oder sich bereits mit anderen Schülerinnen und Schüler austauschen, da die Auswertung nicht zwingend an die Lehrkraft gekoppelt ist (diese sollte lediglich überprüfen, ob alle relevanten Informationen vorhanden sind). Außerdem können durch die verschiedenen Sozialformen leistungsstarke Schülerinnen und Schüler mit den leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler gepaart werden, um den "Zugpferdeffekt“ zu gewährleisten. Vorbereitung Die Lehrkraft überlegt sich, wie die Mindmap am besten an die Tafel gebracht wird, damit die Schülerinnen und Schüler immer wieder sehen können, was sie bereits notiert haben, unter anderem, damit der Fortschritt visualisiert werden kann. Des Weiteren sollte die Lehrkraft den Inhalt der einzelnen Märchen kennen sowie sich über Coraline und Beispiele für moderne Märchen informiert haben. Auch die nötigen Medien (Internet, Bücher usw.) müssen verfügbar sein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können konstitutive Merkmale von Volksmärchen benennen und diese verwenden, um zu bestimmen, ob es sich bei einem folgenden Text um ein Märchen handelt. können Beispiele von modernen Märchen nennen und diese bezüglich der Merkmale von Volksmärchen vergleichen. können die Merkmale von Märchen diskutieren und erkennen, dass Texte, die nicht alle Merkmale verwenden, auch als Märchen klassifiziert werden können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren ergänzend zu Merkmalen von Märchen im Internet (Selektionsfähigkeit, Integrationsfähigkeit) bewerten Rechercheergebnisse im Hinblick auf ihre Relevanz für die geforderte Aufgabenstellung (Evaluationsfähigkeit) Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam an Aufgaben und beteiligen sich in Gesprächssituationen durch themenbezogene Konversationen zum Erfüllen der Arbeitsaufträge. können die Aufmerksamkeit auf die Beiträge anderer richten und ihr Verstehen in vertrauten und überschaubaren Situationen zum Ausdruck bringen (Gruppenarbeiten, Partnerarbeiten zur Erarbeitung eines gemeinsamen Ergebnisses). nehmen in Gesprächen verschiedene Rollen (erklären, zuhören, diskutieren) ein.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im geistes- und sozialwissenschaftlichen Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Geschichte, Kunst, Musik, Politik, Sozialwissenschaften (SoWi), Religion, Ethik oder Sport: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht.  

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