Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
Tipp der Redaktion

Fächerübergreifend

In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

Tipp der Redaktion

Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
Tipp der Redaktion

Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

Fischerboot wirft Netze aus
Tipp der Redaktion

Überfischung und Verschmutzung stoppen

In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Sterbehilfe – viele Begriffe, ein Thema

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema Sterbehilfe gibt einen Einblick in die aktuelle Gesetzgebung, unterscheidet die unterschiedlichen Arten von Sterbehilfe und bietet anhand von fiktiven Beispielen die Möglichkeit einer intensiveren Auseinandersetzung mit der Thematik."Das Leben ist ein Spiel und endet immer mit dem Tod" lautet eine gängige Volksweisheit. In einer alternden Gesellschaft, in der medizinisch fast nichts mehr unmöglich ist und der Mensch scheinbar den Zeitpunkt des Todes beliebig verlängern oder verkürzen kann, muss sich die Gesellschaft und der Einzelne früher oder später die Frage stellen, ob es dem Menschen nicht grundsätzlich erlaubt sein sollte, sein Lebensende selber zu bestimmen. Anders formuliert: "Gibt es ein Recht auf Sterben?" "Für österliche Christen sei aktive Sterbehilfe keine Möglichkeit", betonte Heinz Josef Algermissen als Bischof von Fulda in seiner letzten Osterpredigt (2018) vor der Emeritierung. Gleichzeitig ergeben Umfragen immer wieder, dass ein großer Teil der Bevölkerung (zum Beispiel 37% laut infratest dimap 2014) aktive Sterbehilfe befürwortet. In der vorliegenden Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler die allgemeine Problematik "Sterbehilfe" kennen. Anhand fünf verschiedener Impulsstatements versuchen sie eine erste allgemeine persönliche Position zu finden. Mithilfe eines kurzen Videos und eines verständlichen Sachtextes erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblick in die aktuelle Gesetzeslage und die Diskussion zum Thema Sterbehilfe. Eingerahmt wird der Sachtext durch den Fall Marieke Vervoort, welche sowohl als Medailliengewinnerin der Paralympics 2012 und 2016 sowie als Verfechterin einer liberalen Auslegung der Sterbehilfe medial in Erscheinung getreten ist. Verschiedene Bildimpulse begleiten und runden diese Einheit ab. Drei fiktive Fälle, als persönliche Geschichten geschrieben, bieten Grundlagen für weiterführende Auseinandersetzungen und Diskussionen in der Klasse. Vorkenntnisse Für die Stunde wird kein konkretes Vorwissen benötigt. Es ist jedoch hilfreich, wenn die Schülerinnen und Schüler bereits über das Thema Tod (Wann ist ein Mensch tot?) gesprochen haben. Auch Wissen aus anderen Fachgebieten (Sozialkunde: Altersstruktur der Gesellschaft; Biologie: Kenntnis über lebensbedrohliche Krankheiten) können bei den Gesprächen und Diskussionen helfen. Didaktische-methodische Analyse Wenn Jugendliche vom Tod reden, dann geht es meist um den Suizid Gleichaltriger. Vereinzelt haben sie auch miterleben müssen, wie ein Familienmitglied gestorben ist. Themen wie Patientenverfügung und Sterbehilfe sind zunächst nicht auf dem Radar der meisten Jugendlichen. Sehr schnell und oft auch überraschend einseitig setzen sie sich in Diskussionen für das Recht auf Sterbehilfe ein. Dies liegt auch daran, dass ihnen die weitreichenden Konsequenzen und die komplexe Gesetzeslage nicht bekannt ist. Umso wichtiger ist es, sie für dieses Thema zu sensibilisieren. Hierzu gehört eine Mischung aus persönlicher Betroffenheit und emotionalisierten Gesprächen sowie einer fundierten Kenntnis der Fakten. Die Bilder dieser Einheit dienen in erster Linie dazu, Raum für eigene Meinungen und Betroffenheit zu geben. Sie sollen provozieren und auch Emotionen wecken. Wie weit die einzelne Lehrkraft hierbei gehen möchte, liegt in ihrem Ermessen und dem Interesse der Klasse. Unter Umständen kann dies sehr viel Raum einnehmen und vom eigentlichen Thema abweichen. Dieser Raum sollte aber gegeben werden. Mithilfe des Sachtextes sollen die Schülerinnen und Schüler, unabhängig von der eigenen Meinung, die grundsätzliche Gesetzeslage und Begrifflichkeit zum Thema "Sterbehilfe" kennenlernen und so Gespräche und Diskussionen auf ein fachlich gesichertes Fundament stellen können. Die Einheit kann durch die drei fiktiven Fälle weitergeführt oder auch abgerundet werden. Die Fälle können als arbeitsteilige Gruppenarbeit (STEX-Methode) oder auch als Einzelarbeit verwendet werden und bieten somit Möglichkeiten der Diskussion innerhalb der Klasse. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche Formen der Sterbehilfe und deren rechtliche Stellung kennen. werden in die Lage versetzt, Sterbehilfe anhand eines konkreten Falles nach eigenen und objektiven Kriterien beurteilen zu können. finden eine eigene Position zum Thema Sterbehilfe. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Sachtext Informationen und können diese strukturiert, schriftlich festhalten. werden in die Lage versetzt, gegebene Bilder und Situationen in größere Zusammenhänge zu bringen und dies zu verbalisieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam mit einem Partner den Inhalt eines Textes und erklären sich diesen gegenseitig. finden innerhalb von Kleingruppen eigene Positionen und lernen diese Positionen zu verbalisieren und argumentativ zu vertreten.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Augmented Reality-Ausstellung zum Thema Bakterien

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Mikro-Organismen lernen die Schülerinnen und Schüler die positiven und negativen Aspekte von Bakterien kennen und erfahren gleichzeitig, was Augmented Reality bedeutet und wie man diese selbst erstellen kann. Im Rahmen einer interaktiven Augmented Reality-Ausstellung präsentieren die Schülergruppen ihre Ergebnisse einem größeren Publikum. Diese Unterrichtseinheit kann in alle Fächer / auf alle anderen Themen übertragen werden, welche sich auf Plakaten darstellen lassen. Am Thema Bakterien wird exemplarisch der Verlauf einer Einheit im Fach Biologie gezeigt. Grundsätzlich müssen die Schülerinnen und Schüler eigene Lernvideos und je Gruppe ein Plakat erstellen, die mit Hilfe einer Augmented Reality-App verknüpft werden. Auf dem Plakat können Begriffe, zum Beispiel "Vermehrung von Bakterien", gescannt werden und dann erscheint dazu das selbst erstellte passende Lernvideo (siehe Videotrailer). Der Inhalt, welcher normalerweise bei der Präsentation eines Plakates erklärt wird oder in einem Fließtext auf dem Plakat steht, soll nun in dem Lernvideo verdeutlicht werden. Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft. Die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung und gehört zur Gruppe der Montag Stiftungen in Bonn. In ihren Handlungsbereichen Pädagogische Architektur, Bildung x.0 und Inklusion engagiert sie sich für eine chancengerechte Alltagswelt, an der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können und die Kindern und Jugendlichen bestmögliche Entwicklungs- und Bildungschancen eröffnet. Augmented Reality im Unterricht Diese Unterrichtseinheit zur Augmented Reality wird exemplarisch im Fach Biologie durchgeführt und kann auf andere Fächer übertragen werden. Sie führt an eine moderne Erweiterung der Realitätswahrnehmung in Form eines computergestützten Verfahrens heran. Vorkenntnisse Die Art der Erarbeitung ist stark von der Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler abhängig. Des Weiteren wäre es von Vorteil, wenn die Schülerinnen und Schüler bereits Erfahrung in der Erstellung von Plakaten und Lernvideos hätten sowie über Medien verfügen, mit denen die Produkte erstellt werden können, zum Beispiel Tablet oder Smartphone. Didaktische Analyse Die Erarbeitung des Themas lässt ein Höchstmaß an Differenzierung zu. Je nach Lerngruppe können die Schülerinnen und Schüler sehr frei oder auch gelenkt arbeiten. Hier kann die Lehrkraft individuell mit vorbereitetem Material, zum Beispiel Informationstexten, Büchern oder einer Linkliste, unterstützen; die Schülerinnen und Schüler können aber auch frei recherchieren. Methodische Analyse Die gesamte Unterrichtseinheit läuft in Gruppenarbeit mit drei bis fünf Personen pro Gruppe ab. Dies ist von Vorteil, da die Arbeit in der Gruppe gut aufgeteilt werden kann. Entweder man gibt unterschiedliche Bakterienarten vor und lässt die Gruppen themendifferenziert arbeiten oder man hält die Aufgabenstellung allgemeiner und lässt die Gruppen themengleich über das Thema Bakterien arbeiten. In diesem Beispiel arbeiten die Schülerinnen und Schüler am Thema Bakterien. Durch die abschließende Ausstellung wird die Schülermotivation und auch die Ernsthaftigkeit bei der Arbeit stark erhöht, da das erstellte Produkt bei Bedarf einem breiteren Publikum präsentiert wird, zum Beispiel in der Schule als Ausstellung oder im Rahmen einer Schulveranstaltung. Weitere Beispiele für Augmented Reality im Unterricht Interaktive Zeitungen im Fach Deutsch (vergleiche Harry Potter): Die Texte in den Zeitungen können beliebig angereichert werden. Ausstellungen im Fach Kunst: Nach Scannen des Kunstwerkes erklärt der Künstler oder die Künstlerin seine beziehungsweise ihre Gedanken oder die Blickführung auf dem Bild. Buchpräsentationen: Kinotrailer zu Büchern, wenn diese gescannt werden Arbeitsblätter mit Lösungen als Overlay Zusätzliche Hilfestellung zu Aufgaben als Overlay: zum Beispiel Visualisierung von Vokabeln Spiele mit Augmented Reality Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen unterschiedliche Bakterienarten. beschreiben den allgemeinen Aufbau einer Bakterienzelle. zählen Krankheiten auf, die durch Bakterien verursacht werden. erklären den Nutzen von bestimmten Bakterien. stellen Nachteile für den Menschen dar, die durch Bakterien ausgelöst werden, zum Beispiel Krankheiten und deren Symptome. Medien- und Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren frei zu einem Thema in verschiedenen Medien. strukturieren eine Stoffsammlung. erstellen ein Plakat mit relevanten Inhalten. stellen ein Lernvideo her. wissen, was Augmented Reality ist, und produzieren eine Augmented Reality-Umgebung. bereiten eine interaktive Ausstellung zu einem bestimmten Thema vor und führen sie durch. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen. setzen sich mit den anderen Gruppenergebnissen auseinander. planen gemeinsam eine Ausstellung.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Genau lesen im Französisch-Unterricht: Albert Camus' "L'hôte"

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zu Albert Camus' Novelle L'hôte (1952-1957) zur Förderung der Lesekompetenz gehen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, warum der Protagonist Daru seinen Gefangenen nicht sofort frei lässt. Diese Unterrichtseinheit zu Albert Camus' L'hôte (1952-1957) konkretisiert ein literaturdidaktisches Modell (Chirollo/Schröder 2017), das darauf abzielt, literarische Texte zunächst "genau" und auf die Reaktionen der Leserinnen und Leser hörend zu lesen. Die Materialien zeigen neben dem Fachartikel zu Albert Camus' L'hôte exemplarisch, wie im Unterricht von den Irritationen, Fragen und Hypothesen der Schülerinnen und Schüler ausgegangen werden kann. Im Zentrum der Behandlung des Textes steht eine Frage, die von Lesenden so oder ähnlich in einem literarischen Gespräch gestellt und kontrovers diskutiert wird: "Pourquoi est-ce que Daru ne libère pas son prisonnier tout de suite?" Um diese zentrale Frage (Daru hätte sich in der Tat durch die sofortige Freilassung seines Gefangenen noch in der Schule retten können) zu klären, soll der Text zunächst textimmanent analysiert, dann im sozial-historischen Kontext und abschließend bezogen auf andere Interpretationen gelesen werden, um die in einer textimmanenten "genau lesenden" Analyse erarbeiteten Deutungsergebnisse zu kontrastieren und gegebenenfalls zu erweitern. Eine Frage der Lernenden zum Ausgangspunkt der Interpretationsarbeit zu machen, bedeutet auch, literarische Texte als Kunstwerke ernst zu nehmen, die immer etwas Irritierendes und Rätselhaftes haben (Lösener 2006, 191, 196; Adorno 1998). Exemplarisches Arbeiten an einer Kernfrage, über die Uneinigkeit herrscht: "Pourquoi est-ce que Daru ne libère pas son prisonnier tout de suite déjà à l’école près de son village?" 1. Schritt: Literarisches Gespräch und textimmanente Analyse So lautet die auf eine befremdliche Leseerfahrung bezogene zentrale Fragestellung, die von Lesenden häufig so oder ähnlich in einem literarischen Gespräch zum Text gestellt wird und über die wohl auch in der fachwissenschaftlichen Rezeption des Gedichts Uneinigkeit herrscht. Bei einer auf diese Frage bezogenen textimmanenten Analyse durch genaues Lesen werden die folgenden Erkenntnisse erarbeitet, die über die Antwort, dass Daru Ärger mit Balducci vermeiden will, hinausgehen: 1. Die Diskussion darüber, warum Daru seinen Gefangenen nicht sofort freilässt, führt zu der Erkenntnis, dass eine sofortige Freilassung des Gefangenen schon in der Schule von dessen Freunden beobachtet worden wäre. Darus Revolte gegen Balduccis Befehl hätte dann nicht zur Todesdrohung geführt. 2. Darus Beziehung zum Gefangenen ist von einer ethnozentrischen Wahrnehmung geprägt. Daru sieht im Araber ein unbeherrschtes, naturhaftes Wesen. Er behandelt ihn nicht wie einen ihm gleichgestellten Menschen, sondern gibt ihm Befehle und dominiert alle Gespräche mit ihm. 3. Aus dieser Haltung heraus konfrontiert Daru den Gefangenen in der Schlüsselszene mit zwei scheinbar gleichwertigen Alternativen: der Weg in die Freiheit im Exil bei den Nomaden und der Weg ins Gefängnis. Der Grund dafür, warum der Gefangene sich für den Weg in die Gefangenschaft entscheidet, bleibt bei textimmamenter Lektüre unklar. Mehrere Hypothesen sind bei einer textimmanenten Textlektüre denkbar, einige sind auszuschließen. 2. Schritt: Kontextbezogene Analyse Liest man L’hôte im sozial-historischen Kontext, können die folgenden Erkenntnisse erarbeitet werden: 4. Daru erkennt anders als einige seiner Zeitgenossen nicht, dass der Diebstahl eines Sacks Korn in Zeiten des Hungers den Tod der Familie des Arabers bedeuten kann und dass das Kolonialsystem, für das Daru arbeitet, für den Hunger verantwortlich ist. Daru hat eine interessengeleitete, ideologische Weltsicht. Die Figur Daru kann deshalb als Sozialcharakter mit Charakterzügen gelesen werden, die für die Gruppe der liberalen Kolonialisten Algeriens typisch sind. 5. Camus Intention beim Verfassen von L’hôte könnte als Appell für eine maßvolle Revolte gelesen werden. Wie in Camus Streitschrift L’homme révolté zeigt sich auch in L’hôte, dass eine Revolte ohne Maß, die nämlich des gefangenen Arabers gegen den "Raub" eines Sacks Korn und die Revolte derer, die sich mit ihm solidarisieren, das Unrecht nur vergrößert. 6. Ein Vergleich zwischen Camus‘ persönlicher Erfahrung und der Lage von Daru in L’hôte zeigt erstaunliche Parallelen. Wie Daru befindet sich auch Camus zwischen den Stühlen, weder bei den Kolonialfranzosen noch bei der arabischen Bevölkerung kann er sich als Schriftsteller noch Gehör verschaffen. Er sitzt wie Daru zwischen den Stühlen. 3. Schritt: Rezeptionsbezogene Analyse 7. Eine Rezeptionsanalyse zeigt, dass alle Versuche, den Text ohne eine präzise Situierung des Textes in den sozial-historischen Kontext seiner Entstehung zu interpretieren, mehr von den persönlichen Vorstellungen der Rezipienten als vom Wortlaut des literarischen Textes selbst geprägt sind (Arbeitsblatt 4). 8. Eine Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler und bestimmten Traditionen im Literaturunterricht ermöglicht es den Lernenden, erste Vorstellungen eines guten Unterrichts mit literarischen Texten zu formulieren. Sie können der Lehrkraft auf diese Weise ein Feedback zu ihrem Unterricht geben. Literatur Adorno, Theodor W. (1998): Ästhetische Theorie, 14. Auflage, Frankfurt: Suhrkamp. Chirollo, Natalie / Schröder, Achim (2017): Literarisches Verstehen durch "genaues Lesen": ein Drei-Phasen-Modell zur Planung von Literaturunterricht. Online Hessisches Kultusministerium (2016): Kerncurriculum Gymnasiale Oberstufe. Deutsch. Wiesbaden. Lösener, Hans (2006): Zwischen Wort und Wort. Interpretation und Textanalyse. München: Fink. Tepe, Peter/ Rauter, Jürgen/ Semlow, Tanja (2017): Regeln und Empfehlungen für die kognitive Textarbeit. Online Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Einsicht in die Vorläufigkeit ihrer Verstehensentwürfe zur kontinuierlichen Überarbeitung ihrer Hypothesen, indem sie im Einstieg die Uneindeutigkeit oder Fragwürdigkeit ihrer Hypothesen erkennen und dabei Verstehensbarrieren identifizieren und sie zum Anlass eines textnahen Lesens nehmen. formulieren eigenständig ein Textverständnis, in das sie persönliche Leseerfahrungen und alternative Lesarten des Textes einbeziehen, und auf der Basis eigener Analyseergebnisse begründen, indem sie Schlussfolgerungen aus der Analyse herleiten, darstellen und begründen beziehen in ihre Erörterung der in literarischen Werken enthaltenen Herausforderungen und Fremdheitserfahrungen geistes-, kultur- und sozialgeschichtliche Entwicklungen ein. ermitteln Zusammenhänge zwischen literarischen Texten stellen und Bezüge zu weiteren Kontexten her. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beziehen Kenntnisse wissenschaftlicher Sekundärtexte, philosophischer Schriften und historischer Abhandlungen in die Kontextualisierung literarischer Werke ein und nutzen Dokumentarfilme, um den historischen Kontext eines literarischen Textes zu rekonstruieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen die in literarischen Werken enthaltenen Herausforderungen und Fremdheitserfahrungen kritisch zu eigenen Wertvorstellungen, Welt- und Selbstkonzepten in Beziehung setzen, indem sie in der Auseinandersetzung mit den Ergebnissen die Diskrepanz zwischen fiktionaler Realität und eigener Erwartung und eigenem moralischen Maßstab als Kluft erkennen, die Aufschluss sowohl über eine fremde als auch die eigene Welt gibt.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

MINT-Berufe im Fokus: Technik und Ingenieurwesen

Fachartikel

Berufsorientierung für junge Frauen: Die Technik-Broschüre von "Komm, mach MINT" gibt spannende Einblicke in den Berufsalltag von Ingenieurinnen und liefert Informationen zu Fachgebieten sowie Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.

  • Mathematik / Rechnen & Logik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Chemie / Natur & Umwelt / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik

Speaking Test: mock exams

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtsstunde zur Sprechförderung erhalten die Schülerinnen und Schüler theoretisches und praktisches Übungsmaterial für die Vorbereitung auf einen Speaking Test in Anlehnung an den PET (Cambridge Institut) und die Sprechfertigkeitsprüfung an bayerischen Realschulen und Gymnasien.Sprechfertigkeitsprüfungen / Speaking Tests haben mittlerweile in allen Schularten und Bundesländern Einzug erhalten. Die meisten Sprechfertigkeitsprüfungen orientieren sich an international durchgeführten Zertifikatsprüfungen. Für den Englischunterricht in der Mittelstufe (Niveau B1) ist hier vor allem der Cambridge PET (Preliminary English Test) zu erwähnen. Sein Konzept wurde für viele Schularten und Jahrgangsstufen in meist nur leicht veränderter Form übernommen und besteht aus drei Teilen: einem allgemeinen Vorstellungsgespräch, einer Bildbeschreibung und einer intensiveren Auseinandersetzung mit einem Thema. Die vorliegende Unterrichtseinheit gibt den Schülerinnen und Schülern konkretes Übungsmaterial zu diesen drei Teilen an die Hand und bereitet sie somit konkret auf die mündliche Prüfung vor. Die Übungseinheit beinhaltet sechs komplette Speaking Tests zu den Themen "work", "family", "vacation", "kids", "transport" und "nature", die zur Vorbereitung auf die Sprechfertigkeitsprüfung im Unterricht als Mock Exams verwendet werden können. Zusätzlich bietet die Einheit einen Basiswortschatz zu den jeweiligen Themen und Bildern mit eigener Lernzielkontrolle. Vorkenntnisse Für die Durchführung der Unterrichtseinheit zur Vorbereitung auf einen Speaking Test sollten die Schülerinnen und Schüler mit der jeweiligen Form der angesetzten Prüfung vertraut sein oder vertraut gemacht werden. Die vorliegenden Unterrichtsmaterialien dürften die gängigen Formen (small talk, Bildbeschreibung, Diskussion) abdecken, werden aber nicht speziell eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler sollten auch die für die Prüfung vorgesehen Bewertungsraster kennen, damit sie wissen, worauf jeweils Wert gelegt wird. Das vorliegende Material ist daher keine Einführung in das Prüfungsformat, sondern ein Übungsangebot für Schülerinnen und Schüler oder ein Prüfungsangebot für Lehrkräfte. Methodisch-Didaktische Analyse Um zu verhindern, dass die Schülerinnen und Schüler lediglich bekanntes Vokabular verwenden und sich daher sprachtechnisch wenig weiterentwickeln, kann es hilfreich sein, im Vorfeld einen Basiswortschatz zu den jeweiligen Themenfeldern aufzubauen. Hierzu dienen gängige Grundwortschatzbücher oder auch die beiliegenden Arbeitsblätter, welche sich speziell an den Themen und Fragestellungen dieser Einheit orientieren. Je nach Klasse bietet es sich an, einzelne Paare vor der Klasse vorspielen zu lassen, um ein direktes Feedback geben zu können. Erfahrungsgemäß benötigen die Schülerinnen und Schüler aber vor allem Übung und einen angstfreien Raum, in dem sie dies praktizieren dürfen. Die Schülerpaare sollten nach jeder Übung neu gemischt werden. Durch die neue Konstellation stört es auch nicht, gleiche Übungsbeispiele mehrmals zu verwenden, da neue Paarungen auch immer wieder neue Impulse geben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr englisches Vokabular zu den Themenbereichen "work", "family", "vacation", "kids", "transport" und "nature". trainieren ihre Sprechfertigkeit an unterschiedlichen Aufgaben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren auf Englisch mit unterschiedlichen Partnern, tauschen Ideen und Gedanken aus und lernen, Meinungsverschiedenheiten sprachlich adäquat zu bewältigen.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fußball-WM: Starten Sie jetzt ein Tippspiel mit Ihre Kolleginnen und Kollegen

Tool-Tipp

Liefern Sie sich einen heißen Kampf um die Tippkrone der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 mit Ihren Kolleginnen und Kollegen. Tippen Sie die Spielausgänge für 32 Länder und 64 Spiele.

  • Fächerübergreifend

Zigaretten-Abhängigkeitstest: Wie stark beeinflussen Zigaretten Ihren Alltag?

Tool-Tipp

Morgens aufwachen und schon vor dem Frühstück zur ersten Zigarette greifen - für viele Raucherinnen und Raucher gehört das zum Alltag. Wie sieht das bei Ihnen aus? Testen Sie Ihre Zigaretten-Abhängigkeit!

  • Fächerübergreifend

Wirbelsäule: Wirkungsweise und Funktion von Bandscheiben

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zur Wirbelsäule und den Bandscheiben erproben sich die Lernenden im Erstellen von Forschungsfragen und Hypothesen und erkennen, weshalb man morgens größer als abends ist. Außerdem erarbeiten sie sich mithilfe von Wirbelsäulenmodellen die Funktion und Wirkungsweise von Bandscheiben, um das Phänomen des Größenunterschieds noch genauer erklären zu können.Die Schülerinnen und Schüler erhalten zunächst einen Impuls über unterschiedliche Körpergrößen am Morgen und am Abend und stellen Forschungsfragen dazu auf. Im Anschluss daran erproben sie sich im Bilden von Hypothesen zu einer ausgewählten Forschungsfrage. Anschließend erhalten die Schülerinnen und Schüler Wirbelsäulenmodelle, welche sie zuerst auf Analogien zur echten Wirbelsäule untersuchen. Mithilfe eines Informationstextes können sie ihre Forschungsfrage im Weiteren genauer beantworten. Eine Differenzierung findet über Tippkarten sowie weiterführende Aufgaben statt. Das Thema Wirbelsäule und Bandscheiben im Unterricht Die Wirbelsäule ist die bewegliche Stütze und somit ein zentrales Element des menschlichen Körpers, welches zugleich das Gewicht trägt – daher ist die unterrichtliche Behandlung der Wirbelsäule und insbesondere der Wirkungsweise und Funktion der Bandscheiben von großer Bedeutung, um diese bis ins hohe Alter möglichst gut zu schützen. Didaktische Analyse Durch die Bearbeitung und Auseinandersetzung mit der Wirbelsäule, im Besonderen mit der Wirkungsweise und Funktion von Bandscheiben, wird den Schülerinnen und Schülern bewusst, warum sie selbst und ihre Mitmenschen überhaupt dazu in der Lage sind, sich in vielfältiger Weise zu bewegen. Für die Bearbeitung der Unterrichtseinheit wird kein spezielles Fachwissen vorausgesetzt. Da sich gerade jüngere Schülerinnen und Schüler noch häufig messen oder beim Arzt gemessen werden, ist es interessant zu erkennen, warum sich die Körpergröße morgens von der abends unterscheidet. Diese Frage dient daher als Einstieg und Rahmen der Unterrichtsstunde. Die Wirkungsweise von Bandscheiben ist insofern auch gesellschaftlich und alltäglich relevant, da viele Menschen Haltungsschäden aufweisen. Daher ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler über die Wirkungsweise von Bandscheiben Bescheid wissen und dieses Wissen auf ihren Alltag übertragen – zum Beispiel auf das richtige Tragen von Schultaschen. Diese Thematik hat auch eine hohe Zukunftsrelevanz, da Wirbelsäule und Bandscheiben dauerhaft vor Schädigungen geschützt werden müssen, um im Alter keine Haltungsschäden oder Bandscheibenvorfälle zu erleiden. Methodische Analyse Durch die methodische Aufbereitung der Unterrichtssequenz zur Wirbelsäule und den Bandscheiben wird eine hohe Schüleraktivität erreicht. Der Impuls zum Größenunterschied sowie die Wirbelsäulenmodelle erhalten das durch den Einstieg geweckte Interesse am Thema Bandscheiben aufrecht. Schwierige Arbeitsaufträge werden durch Partnerarbeiten aufgefangen; Gesprächsrunden zum Wissensaustausch beziehungsweise zur Wissenserweiterung sowie die Sicherungsphasen finden im Plenum statt. Durch Vertiefungsaufgaben erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihr erlerntes Wissen anzuwenden und zu überprüfen. Bei allen Aufgaben kann bei Bedarf eine Binnendifferenzierung beziehungsweise eine Weiterarbeit erfolgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass die Bandscheiben für die Beweglichkeit der Wirbelsäule und die Stoßdämpferwirkung verantwortlich sind. erkennen, dass die Bandscheiben beweglich sind, tagsüber durch Belastung Flüssigkeit verlieren und diese nachts bei Entlastung wieder aufnehmen. erkennen, dass man abends kleiner als morgens ist, können dazu Forschungsfragen und Hypothesen aufstellen, ihre Hypothesen überprüfen und die Forschungsfrage basierend auf dem erlernten Wissen beantworten. können Fachbegriffe korrekt verwenden und mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern fachlich angemessen kommunizieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können in Partnerarbeit konstruktiv und ergebnisorientiert zusammenarbeiten. stärken durch die geschützte Atmosphäre in Partnerarbeitsphasen ihr Selbstkonzept. diskutieren in Partnerarbeiten oder im Plenum und sind dabei in der Lage, ihre Meinung unter Nutzung von Fachwissen und Fachbegriffen begründet zu äußern.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Ramadan-Spezial: Fragen und Antworten rund um die Fastenzeit im Islam

Tool-Tipp

Worum geht es im Fastenmonat Ramadan? Was ist ein Tarawih-Gebet? Und wann essen Muslime und Muslimas in Ländern, in denen die Sonne im Ramadan nicht untergeht? Antworten auf diese und weitere Fragen Ihrer Schülerinnen und Schüler liefert das interreligiöse Projekt "religionen-entdecken.de".

  • Religion / Ethik

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

ANZEIGE

Aktuelle News für die Sekundarstufen