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Fächerübergreifend

Schule der Zukunft
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In einem Interview klärt Berufsschullehrer und Lehrkräftefortbilder Dr. Jens Soemers darüber auf, wie zukunftsorientierter Unterricht aussehen kann.

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Stop-Motion-Filmabenteuer gestalten

Aufnahme eines Handys, mit dem ein Stop-Motion-Film erstellt wird
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In dieser Unterrichtsreihe zum Thema Stop-Motion-Filme arbeiten die Lernenden in Animations-Filmteams und erwecken ihre eigenen Zeichnungen zum Leben.

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Überfischung und Verschmutzung stoppen

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In dieser Unterrichtseinheit zum UN-Nachhaltigkeitsziel 14 "Ozeane, Meere und Meeresressourcen nachhaltig erhalten und nutzen" erkunden die Lernenden eigenständig die Bedrohungen der Weltmeere und…

  • Schulstufe2
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle8
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Warum Haare grau werden

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für das Fach Biologie der Klassen 8–9 gehen die Schülerinnen und Schüler der Frage nach, warum Haare grau oder weiß werden. Sie untersuchen die Funktion der Pigmentzellen, werten Informationen zu den Ursachen des Ergrauens aus und recherchieren mögliche Wege zur Wiederherstellung der Haarfarbe. Dieses Arbeitsblatt kann unabhängig oder als Ergänzung zu den Unterrichtseinheiten "Wunderwelt Haare" und "Haare färben – für immer oder für eine bestimmte Zeit?" genutzt werden. Dabei geht es um die Frage: Warum werden Haare bei jungen und älteren Menschen grau beziehungsweise weiß? Dieser Fragestellung wird in einer Unterrichtsstunde in Einzel-, Paar- und Plenumsarbeit nachgegangen. Dazu gliedert sich das Arbeitsblatt in drei Phasen. Zunächst soll das eigene Wissen genutzt werden, um der Fragestellung "Warum ergrauen Haare?" nachzugehen. Dies erfolgt in Einzelarbeit. In einem zweiten Schritt geht es dann um das Analysieren eines kurzen Fachtextes, der die Ursachen für das Ergrauen darlegt. Die Informationen sollen laut Aufgabenstellung ausgewertet werden. Dazu kann Paararbeit hinzugezogen werden. Unter Aufgabe 3 geht es um einen problemlösenden Ansatz. Es soll mittels Internetrecherche ermittelt werden, wie man weiße Haare "renaturieren" kann – das heißt: Wie bekomme ich weiße Haare wieder farbig? Es bietet sich an, die entwickelten Ergebnisse im Plenum zum Ende der Unterrichtsstunde zu besprechen.

  • Biologie
  • Sekundarstufe I

Nährstoffe

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

Das Unterrichtsmaterial zum Thema "Nährstoffe" enthält zwei Arbeitsblätter mit Übersichtsdarstellungen über den Aufbau von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten mit symbolischen Abbildungen. Für Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe ist ebenfalls eine Übersichtsdarstellung vorhanden. Auf den beiden Arbeitsblättern sind die Übersichtsdarstellungen der Kohlenhydrate, Proteine, Fette und Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe aus der dazugehörigen interaktiven Präsentation abgebildet. Die Übersichtsdarstellungen enthalten die gleichen Lücken wie in der interaktiven Präsentation, die nach Durchführung der Zuordnungsaufgabe am Ende und Überprüfung der Richtigkeit als Sicherung des Erlernten durch die Schülerinnen und Schüler ausgefüllt werden sollen. In den Übersichtsdarstellungen sind die Monomere der Nährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette in Form von symbolischen Abbildungen dargestellt: Monosaccharide werden als Sechs- beziehungsweise Fünfecke abgebildet, Aminosäuren als Kreise und Glycerin- und Fettsäuremoleküle als verschiedenfarbige Rechtecke. Ebenso sind Disaccharide, Polysaccharide, Dipeptide, Tripeptide, Polypeptide, Proteine und Fettmoleküle in symbolischer Form veranschaulicht. Bei den Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen wurde auf eine symbolische Darstellung verzichtet, da diese bei der sich anschließenden Thematik der Verdauung nicht benötigt werden. Hier wird anhand der Beispiele Vitamin C, Vitamin D, Calcium, Magnesium und Pflanzenfasern deren Funktion im menschlichen Körper abgebildet. Das Arbeitsmaterial wird durch ein interaktives Begleitmaterial – bestehend aus drei interaktiven Übungen – ergänzt, auf das Sie hier zugreifen können. Als Einstieg in die Unterrichtsstunde kann eine Nährwerttabelle eines bei den Schülerinnen und Schülern beliebten Nahrungsmittels im Original, zum Beispiel mithilfe einer Dokumentenkamera, dienen. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, worum es sich bei den angegebenen Nährstoffen handelt und wie diese aufgebaut sind. Zur Erarbeitung dient die interaktive Präsentation "Nährstoffe", die den Aufbau der Nährstoffe in vereinfachter, symbolischer Form behandelt. Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten die interaktive Präsentation in Einzelarbeit, da so jede und jeder in ihrer oder seiner eigenen Geschwindigkeit arbeiten und jeweils selbstständig den Wissensfortschritt überprüfen kann. Die Sicherung sollte in Paararbeit erfolgen, weil dann gegebenenfalls Unsicherheiten mit dem Partner oder der Partnerin besprochen werden können. Als Zirkelschluss kann anhand der Nährwerttabelle vom Beginn der Stunde der Aufbau der Nährstoffe wiederholt werden und gegebenenfalls auf ihre verschiedenen Energiegehalte eingegangen werden.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Kommunikationsmodelle: Das Eisbergmodell nach Freud

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle" wird das Eisbergmodell nach Sigmund Freud thematisiert. Die Lernenden setzen sich darüber hinaus mit dem Drei-Instanzen-Modell auseinander, welches unter anderem die Bewusstseinsebenen differenziert. Für das alltägliche Miteinander ist Kommunikation unabdingbar. Um unter anderem die eigene Kommunikation zu analysieren, bietet es sich an, theoretische Modelle hinzuzuziehen. Hierfür kommen unterschiedliche Theorien in Frage. Das von Ernest Hemingway im Ursprung begründete Kommunikationsmodell wurde durch Sigmund Freud erweitert und ist heute bekannt als Eisbergmodell. Die Lernenden stellen eine Konfliktsituation mittels eines Rollenspiels dar und wenden die kommunikativen Grundsätze im Anschluss an. Als Leitfaden für den Unterricht dient eine Power-Point-Präsentation. Diese wird durch Arbeitsblätter und interaktive Übungen ergänzt. Durch mehrere Situationsbeschreibungen wird der Unterricht alltagsnah gestaltet. Zu den interaktiven Übungen gelangen Sie hier. Kommunikation findet ständig statt – auf verschiedenen Ebenen, verbal oder nonverbal. Nur wer versteht, wie Kommunikation funktioniert, kann eigene Verhaltensweisen reflektieren und optimieren. So lassen sich unter anderem Missverständnisse in Beziehungen zu Mitmenschen ausräumen. Vertiefte kommunikative Kompetenzen erwerben die Lernenden maßgeblich im Deutschunterricht (Prozessbezogene Kompetenzen: Sprechen und Zuhören). Dieses Ziel wird unter anderem durch ein Rollenspiel verfolgt. Die Unterrichtseinheit ist Teil der Unterrichtsreihe "Kommunikationsmodelle". Didaktisch-methodische Analyse Die Unterrichtseinheit beginnt mit einem induktiven Einstieg in Form eines Rollenspiels. Darüber hinaus wird ein Rechercheauftrag zu dem Drei-Instanzen- Modell durchgeführt. Der Unterricht wird belebt durch ständig wechselnde Sozialformen und verschiedene Informationsangebote. Zum Einsatz kommen sowohl Arbeitsblätter als auch interaktive Übungen. Der zeitliche Rahmen der Unterrichtseinheit sollte – je nach Bedarf für die Durchführung der Rollenspiele und des Rechercheauftrags – bei etwa 5 Unterrichtsstunden mit jeweils 45 Minuten liegen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen eigene Kommunikationsmuster wahr und differenzieren diese in verschiedenen Aufgabenstellungen. können das Eisbergmodell sowie das Drei-Instanzen-Modell nach Sigmund Freud in eigenen Worten wiedergeben. erkennen eigene Kommunikationsschwierigkeiten und reflektieren diese. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage im Rahmen der Gruppenarbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen. recherchieren selbstständig verschiedene Aspekte von Kommunikation. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paar- und Gruppenarbeit effektiv und konzentriert zusammen. geben sich nach den Gruppenpräsentationen konstruktives Feedback. entwickeln ihre Empathiefähigkeit weiter.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Unfall auf dem Weg ins Sportinternat – Schutz der Unfallversicherung?

Fall des Monats

Der Weg von und zur Schule steht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies sollten auch Schulen wissen, wenn sie von einem Unfall einer Schülerin oder eines Schülers erfahren. Geschützt ist aber grundsätzlich nur der unmittelbare Weg zwischen der Schule und dem Zuhause, man muss sich also auf direktem Wege befinden. Gleiches gilt im Übrigen für die Lehrkräfte. Was ist aber, wenn ein Schüler nicht unmittelbar nach Hause geht, sondern ins Sportinternat? Der konkrete Fall Ein elfjähriger Schüler musste täglich nach Schulschluss in ein etwa 700 Meter entferntes Sportinternat laufen, um dort zu Mittag zu essen und die Hausaufgaben zu erledigen. Danach ging er weiter zum ebenfalls 700 Meter entfernten Sportleistungszentrum, um am Schwimm-Kadertraining teilzunehmen. Auf dem Weg von der Schule ins Sportinternat verunfallte er unglücklicherweise. Die Unfallversicherung verweigerte den Versicherungsschutz. Schließlich sei das Sportinternat nur ein Zwischenziel gewesen. Tatsächlich sei die Teilnahme am Kadertraining im Leistungszentrum das Endziel des Schülers gewesen. Daher sei der Weg von der allgemeinbildenden Schule kein versicherter Schulweg. Die Entscheidung des Gerichts Das Sozialgericht in Hannover widersprach der Unfallversicherung, es lag ein versicherter Wegeunfall vor. Damit genoss der Schüler den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dieser Weg hatte auch einen entsprechenden Zusammenhang mit dem Schulbesuch. Er ging ins Sportinternat, um dort zu essen und seine Hausaufgaben zu erledigen. Nichts anderes hätte er gemacht, wenn er in die elterliche Wohnung gegangen wäre. Die Eltern hatten dies wiederum im Rahmen ihres Sorgerechts und ihrer Aufsichtspflicht dem Sportinternat übertragen. Der Aufenthalt im Internat ersetze letztlich den Aufenthalt in der elterlichen Wohnung, so das Sozialgericht. Daher war die Station auch kein Zwischenziel, sondern das Endziel des Weges von der versicherten Tätigkeit, sprich dem Besuch einer allgemeinbildenden Schule. Schülerinnen und Schüler sind ergo unfallversichert, wenn sie sich nach Schulschluss auf dem Weg in ein Sportinternat befinden, um dort das Mittagessen einzunehmen und Hausaufgaben zu erledigen. Das Gericht äußerte sich allerdings nicht dazu, ob auch der später anzutretende Weg zum Kadertraining so zu beurteilen wäre. Hier muss der Einzelfall geprüft werden. Mehr Informationen zum Thema Recht unter: www.anwaltauskunft.de .

  • Fächerübergreifend

Materialgestütztes Schreiben

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Deutsch der Klassen 11–12 führt die Schülerinnen und Schüler in die Aufsatzform des materialgestützten Schreibens ein. Zum Thema Energiewende und Klimawandel als Aufgabe und Herausforderung für das Handwerk üben sie wissenschaftliches Argumentieren und Schreiben. Dabei stehen den Lernenden eine Auswahl an Textgrundlagen, Formulierungshilfen sowie ein Erwartungshorizont und ein konkreter Situationsbezug als Aufgabenstellung zur Verfügung. Die Einheit kann auch zur Abiturvorbereitung eingesetzt werden. Als Vorbereitung auf Haus- oder Facharbeiten in Schule, Ausbildung oder Studium ist Lerngegenstand im Deutsch-Unterricht der Oberstufe das Erlernen materialgestützten Schreibens, oder anders ausgedrückt, des wissenschaftlichen Schreibens. Dieses Unterrichtsmaterial bietet Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 11 oder 12 eine Anwendungsmöglichkeit des Erlernten. Dabei steht den Lernenden eine interessante Ausgangssituation zur Verfügung, die es sich zum Ziel setzt, mithilfe ausgewählter Texte und Linkvorschläge eine Grundlage zum Verfassen eines Vortragstextes für eine Schulveranstaltung zu schaffen. Der Vortrag, der auch tatsächlich an einer Schulveranstaltung gehalten werden könnte, soll sich dabei an Mitschülerinnen und -schüler, Lehrkräfte, Eltern und regionale Politikerinnen und Politiker richten. Die Grundlage zeichnet sich durch verschiedene Texte und Textsorten sowie weiterführende Links aus. Des Weiteren werden Formulierungshilfen mit angegeben; ein Erwartungshorizont rundet das Material ab. Häufig werden im Rahmen dieses Lehrplanthemas höchst theoretische, weit von der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler entfernte Themen zum Üben des materialgestützten Schreibens verwendet. Dieses Material soll daher ein Thema in den Mittelpunkt und in die Diskussion rücken, das aktuell in fast allen Gesellschaftsbereichen vorherrschend ist: der Klimawandel und die damit verbundene Notwendigkeit des klima- und umweltfreundlichen Handelns. Im Fokus steht dabei der Aspekt "Die Energiewende und der Klimawandel als Aufgabe und Herausforderung im Handwerk". Der Themenkreis "Energie- und Klimawende" wird in zahlreichen schulischen Kontexten berührt. Außen vor gelassen wird dabei allzu häufig, dass handwerkliche Leistungen für das Gelingen dieser Wende entscheidend sind. Insofern erlaubt und ermöglicht eine Betrachtung dieses Zusammenhangs im Kontext wissenschaftlichen Schreiben in der Oberstufe einen neuen und besonders relevanten Blick auf die Gesamtthematik. Aktualitätsbezug und Lehrpläne Die Energiewende, der Klima- und Umweltschutz, das Ressourcen sparende Leben und Wirtschaften – kein Gesellschaftsbereich kommt mehr an diesen Themen vorbei. Schülerinnen und Schüler begegnen dieser gesamtgesellschaftlichen und bedeutsamen Aufgabe zuhause, in der Schule, auf dem Weg zu und von der Schule oder in der Freizeit. Daher ist es sinnvoll, diese Thematik auch in der Schule zu behandeln. Die Lehrpläne haben in den meisten Fächern bereits seit Jahren Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit in irgendeiner Weise integriert, individuell können die Themen durch Aktualitäts- und Lerngruppenbezug in den Unterricht geholt werden. Das vorliegende Material integriert den Aspekt der nachhaltigen Gesellschaft in das Lehrplanthema des Faches Deutsch "materialgestütztes Schreiben", auch "wissenschaftliches Schreiben" genannt, das klassischerweise in der elften oder zwölften Klasse als Vorbereitung auf Fach- oder Hausarbeiten behandelt wird. In diesem Rahmen lernen Schülerinnen und Schüler, Texte und Textsorten (in allen Medienformaten) hinsichtlich ihres relevanten und verwertbaren Gehalts einzuschätzen, die für die eigene Aufgabenstellung oder These benötigten Materialien zu beschaffen und zu organisieren und diese strategisch sinnvoll und in eigenen Worten beziehungsweise mit korrekter Zitier- und Belegtechnik in einem Text zusammenzuführen. Dabei gilt es, den spezifischen Textaufbau sowie eine wissenschaftliche Sprache und die Schritte von der Idee bis zur Abgabe des Schülerprodukts zu kennen und zu beachten. Schülerinnen und Schülern fällt dies erfahrungsgemäß zunächst sehr schwer, wenn sie erstmals mit der Komplexität dieser Form des Schreibens konfrontiert sind. Viele Übungsanlässe können hier aber zielführend sein. Das bietet dieses Übungsmaterial Das Material bietet diesen Übungsanlass. Vorkenntnisse sind hierbei notwendig, denn den Schülerinnen und Schülern muss bekannt sein, wie ein Vortrag aufgebaut ist, wie man korrekt zitiert und wie man strategisch an die Bearbeitung des materialgestützten Schreibens geht. Die Materialien dieser Übung umfassen verschiedene Textsorten – sowohl in Print- als auch in Digitalversion – , eine Statistik, diverse Quellen und weiterführende Links. Im Sinne der Binnendifferenzierung bietet es sich an, die einzelnen Textmaterialien als Grundanforderung, zusätzliche ausgewiesene Links als Medium-Niveau und eine zuzügliche freie Eigenrecherche für Fortgeschrittene zu nutzen. Medienkompetenzbereiche der KMK-Strategie "Bildung in der digitalen Welt" werden hier expliziert angesprochen. Thematisch untergliedern sich die Texte in: Was ist die Energiewende? Handwerkliche Berufe in der Energiewende Auszubildenden- und Fachkräftemangel – eine Gefahr / ein Problem für die Energiewende Wie lässt sich die Attraktivität von handwerklichen "Klimaberufen" steigern? Energiewende im Handwerk allgemein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schreiben kriterienorientiert und materialgestützt einen Vortrag zum Thema "Energiewende und Klimaschutz als Aufgabe und Herausforderung für das Handwerk". wenden die Kriterien hinsichtlich Vorgehen/Management, Aufbau, Struktur, Inhalt, Belegtechnik und Sprache im Rahmen des wissenschaftlichen/materialgestützten Schreibens an. schreiben gänzlich (oder nahezu) fehlerfrei und der Textsorte sprachlich angemessen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren aufgabenspezifisch gelenkt und/oder frei im Internet. können Rechercheergebnisse hinsichtlich ihrer Qualität, Vertrauenswürdigkeit und Brauchbarkeit in freien Internetrecherchen einschätzen. wahren das Urheberrecht von Internetquellen durch entsprechende Zitiertechniken. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ergebnisorientiert in Einzel- oder Paararbeit. geben sich kriterienorientiert Rückmeldung zu Schülerprodukten.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe II

Kräftewirkung von Reibung beim Auto

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit für das Fach Physik der Klasse 7 entdecken die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung der Reibung für Bewegung und Sicherheit im Straßenverkehr. Anhand anschaulicher Versuche zu Haft-, Gleit- und Rollreibung erforschen sie, wie Kräfte auf Reifen und Bremsen wirken und wie sich Reibung gezielt beeinflussen lässt. So werden physikalische Konzepte wie Kraft, Druck und Kraftersparnis praxisnah vermittelt und angewendet. Die Unterrichtseinheit führt entsprechend des Rahmenlehrplans der Sekundarstufe I für das Fach Physik den Reibungsbegriff ein. Die Unterrichtseinheit setzt einen experimentellen Schwerpunkt und erarbeitet verschiedene Anwendungsbezüge des Fachthemas im Kontext des Kraftfahrzeuges (Kfz) . Konkret werden fachlich die Haft-, Gleit- und Rollreibung eingeführt. Diese Fachkenntnisse werden auf die Bereiche " Bremssysteme " und "Reifen" am Kraftfahrzeug angewendet und dabei zwischen erwünschter und unerwünschter Reibung unterschieden. Die physikalischen Inhalte werden jeweils durch visuelle Impulse, welche den jeweiligen Kfz-Bezug beinhalten, eingeführt und die Schülerinnen und Schüler werden ermuntert, physikalische Fragestellungen zu formulieren. Anschließend werden alle Inhalte zunächst experimentell untersucht und anhand derer wesentliche Fachkenntnisse erworben und formuliert. Der experimentellen Methode als besondere physikalische beziehungsweise naturwissenschaftliche Strategie kommt somit eine grundlegende Bedeutung in dieser Unterrichtseinheit zu. Eingebettet wird die Kenntnisgewinnung dann in den Kontext "Kraftfahrzeug". Dabei werden Kontexte aufgegriffen, die an Alltagserfahrungen der Lernenden anknüpfen (zum Beispiel Notweg bei steilen Bergstraßen, Reifenprofile am Auto, Aquaplaning et cetera). Durch diese gezielte Auswahl an Anwendungsbeispielen im Themenfeld Kfz erwerben die Schülerinnen und Schüler Grundlagen und Fachkenntnisse, um das Verstehen und Beherrschen physikalisch-technischer Systeme und Geräte aus der persönlichen Erfahrungswelt zu ermöglichen. Die Lernenden erhalten dabei die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten im Zusammenhang mit dem Themenfeld allein und in Zusammenarbeit mit anderen zu entwickeln, anzuwenden und im Plenum zu diskutieren. Die Unterrichtseinheit thematisiert die zum Beispiel im Rahmenlehrplan des Landes Berlin für die Jahrgangsstufen 9/10 geforderten Inhalte zum Reibungsbegriff im Bereich "Kraft und Beschleunigung" und entwickelt die prozessbezogenen Kompetenzen im Bereich der Erkenntnisgewinnung gezielt weiter. Der Kontext Kraftfahrzeug (Kfz) ist den Schülerinnen und Schülern aus persönlichen Alltagserfahrungen bekannt und kann auch im späteren beruflichen Kontext eine Rolle spielen, so beispielsweise in handwerklichen Berufen im Bereich des Kfz oder auch in Ingenieurs-Berufen. Um den Reibungsbegriff fachlich fundiert einführen zu können, sind Vorkenntnisse zu "Kräften" notwendig, die im Rahmen des Reibungsbegriffs noch einmal aufgegriffen und vertieft werden können. Des Weiteren bietet die Unterrichtseinheit Anknüpfungspunkte an die Bereiche "Energie und Energieumwandlungen". In der Unterrichtseinheit werden verschiedene Methoden der Wissensvermittlung wie beispielsweise Einzel- und Gruppenarbeit und die Arbeit im Plenum angewandt, um eine Aktivierung aller Lerntypen zu erreichen. Dabei wird auf naturwissenschaftliche Methoden der Erkenntnisgewinnung wie das Entwickeln und Bearbeiten physikalischer Fragen und das experimentelle Arbeiten ein besonderer Fokus gesetzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Reibungskräfte, die die Bewegung zweier sich berührender Körper, die sich unterschiedlich schnell bewegen, hemmen. erläutern den Einfluss von Reibungskräften. wenden ihre physikalischen Kenntnisse zu Reibungskräften auf Gegebenheiten im alltäglichen Leben an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Informationen aus einem Text aufgabengeleitet entnehmen und wiedergeben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kommunizieren adressatengerecht und verknüpfen dabei Alltags- und Fachsprache situationsgerecht. verbessern ihre Fähigkeiten, ihre Erkenntnisse zu präsentieren. arbeiten in Gruppen oder in Paararbeit.

  • Physik
  • Sekundarstufe I

Die deutsche Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die vorliegende Unterrichtseinheit thematisiert auf Basis von zeitgenössischen Ego-Dokumenten die Phase der deutschen Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika, dem heutigen Namibia, aus multiperspektivischer Sicht. Der Fokus liegt dabei auf der Genese des Aufstands der Herero – und später auch der Nama – im Jahre 1904 sowie auf dem verheerenden Umgang der lokalen Kolonialverwaltung mit ebendiesem. In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika" setzen sich Schülerinnen und Schüler mit dem Völkermord der indigenen Bevölkerung im 20. Jahrhundert auseinander. Die Unterrichtsstunde soll die deutsche Kolonialherrschaft am Beispiel Deutsch-Südwestafrikas als ein beispielhaftes Moment europäischen Imperialismus' und Kolonialismus' kritisch reflektieren und steht simultan im Zeichen erinnerungs- und geschichtskultureller Fragestellungen von deutscher Schuld und Wiedergutmachung. Dabei sollen Sach- und Werturteilsfindung fokussiert werden, um das Geschichtsbewusstsein der Lernenden im Hinblick auf die moralische und identitäre Dimension zu erweitern. Bei der ausgewählten Bildquelle als Einstiegsimpuls handelt es sich um den Einband eines kontemporären Schulbuchs aus dem Jahre 1891. Sie kommt deshalb zum Einsatz, um anhand einer zeitgenössischen, einseitig-verklärten Auffassungs- und Umgangsweise von beziehungsweise mit der deutschen Kolonialherrschaft Rückschlüsse auf den historisch fundierten, nicht-verklärten Charakter ebendieser zu ermöglichen. Idealerweise wird die Verklärtheit der ausgewählten Bildquelle bereits während des Einstiegs von den Lernenden kritisiert, sodass problemorientierte Fragestellungen formuliert werden, die darauf abzielen, das seitens der Bildquelle stilisierte friedliche Miteinander innerhalb kolonialer Praxis zu dekonstruieren. Das für die Erarbeitungsphase ausgewählte Quellen- und Textmaterial besteht aus den Traditionsquellen Q1 und Q2 sowie aus Material M1. Quelle Q1 erhält deshalb Einzug in die Unterrichtsstunde, da es sich hierbei um eine der wohl zentralsten überlieferten Zeugnisse deutsch-namibischer Kolonialgeschichte handelt und sie die Konsequenzen deutscher Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika aus der Perspektive Indigener anschaulich resümiert: Verfasser ist Hendrik Witbooi, einer der Kaptein der Nama, der 1905 im Kampf gegen die Schutztruppen fiel. Dem gegenüber steht der "Schießbefehl" Generalleutnant Lothar von Trothas im Rahmen von Q2: Dieser soll nicht nur deshalb Verwendung finden, da er den Unrechtscharakter deutscher Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika veranschaulicht, sondern auch, da er konkret als Auftakt des Völkermords an den Herero und Nama gedeutet werden kann. Material M1 ist als vermittelnde Instanz zwischen Q1 und Q2 zu deuten und soll über die Genese des Aufstands der Herero und Nama aus dem Jahr 1904 informieren. Seit 1884 hatte man der indigenen Bevölkerung in Deutsch-Südwestafrika kontinuierlich ihre Existenzgrundlage entzogen. Sie lebte bis dato in Anbetracht der Unfruchtbarkeit des zu weiten Teilen aus Wüsten- und Savannenregionen bestehenden Landes vordergründig von der Viehzucht und war es vor diesem Hintergrund gewohnt, das für sie essentielle Weideland auf regelmäßiger Basis (halb-)nomadisch zu wechseln. Deutsche Siedlerinnen und Siedler, die aus dem Kaiserreich nach Deutsch-Südwestafrika kamen, um ihrerseits eine neue Existenz zu gründen, sahen sich dabei denselben klimatisch-geographischen Gegebenheiten ausgesetzt wie auch die indigene Bevölkerung: Unter dem Schutz militarisierter Privatunternehmen beziehungsweise – ab 1890 – unter deutscher Kolonialherrschaft stehend, beanspruchten sie die Mehrheit des nutzbaren Weidelands für ihre Zwecke. Für die indigene Bevölkerung vor Ort waren diese europäischen Eigentumsverhältnisse ein Novum, ebenso die harten Strafmaßnahmen, die bei Verstößen – wie etwa dem Nutzen "deutscher" Weideflächen – praktiziert wurden. Als im Jahre 1897 die in Deutsch-Südwestafrika kursierende Rinderpest die ohnehin strukturell gefährdeten Herden der Indigenen zusätzlich dezimierte, resultierte dies in der endgültigen Abhängigkeit der indigenen Bevölkerung von deutschen Siedlerinnen und Siedlern. Angesichts existenzieller Not aus 20 Jahren der Unterdrückung und Ausbeutung setzten sich Anfang 1904 erst die Herero – und später auch die Nama – gewaltsam gegen die Fremdherrschaft zur Wehr: Infolge ebendieses Aufstandes starben mehrere Deutsche und es kam notgedrungen zu (Vieh-)Diebstählen. Das Kaiserreich entsandte Generalleutnant Lothar von Trotha, der zuvor unter anderem den Boxeraufstand in Kiautschou mit Gewalt zerschlug, um "die Ordnung" in Deutsch-Südwestafrika zu restaurieren. Der sogenannte "Schießbefehl" Trothas – de facto ein Ultimatum, das den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts nach sich zog – führte schließlich dazu, dass zehntausende Herero und Nama, die nun um ihr Leben fürchten mussten, in die Kalahari- und Omaheke-Wüste flüchteten und dort von den Schutztruppen festgesetzt beziehungsweise eingekesselt wurden. Damit war das Leid der Herero und Nama noch nicht vorüber: Insgesamt starben bis 1908 etwa 60.000 bis 80.000 Herero (ca. 80% des Volks) und 10.000 Nama (ca. 50% des Volks) aufgrund deutscher Gewalteinwirkung – auch in Konzentrationslagern. Erst 2021 erkannte dies die Bundesrepublik Deutschland als Völkermord an. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beurteilen die deutsche Kolonialherrschaft am Beispiel Deutsch-Südwestafrikas kritisch. erkennen, dass diese vor Ort nicht nur in Fremdherrschaft, gewaltsamer Unterdrückung und Ausbeutung der indigenen Bevölkerung resultierte, sondern auch in Völkermord. ordnen die Genese des Widerstands der indigenen Bevölkerung gegen die deutsche Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika in einen strukturellen Zusammenhang ein. erklären, welche Konsequenzen der Befehl Lothar von Trothas für die indigene Bevölkerung in Deutsch-Südwestafrika nach sich zog. Methodenkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entwickeln sach- und problemorientierte Fragestellungen bezüglich deutscher Kolonialherrschaft. arbeiten quellenbasiert die kontemporäre Selbstwahrnehmung Indigener bezüglich deutscher Kolonial- beziehungsweise Fremdherrschaft in Deutsch-Südwestafrika heraus. erlernen durch Alteritätserfahrung sowohl Perspektivendifferenzierung als auch -übernahme und -koordinierung im Sinne von Multiperspektivität. diskutieren kritisch über deutsche Kolonialherrschaft in Deutsch-Südwestafrika. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben, analysieren und interpretieren zentrale Elemente des während des Einstiegs gezeigten Bildimpulses und dekonstruieren die hier dargestellte zeitgenössische, verklärt-idealisierende Auffassungs- und Umgangsweise mit deutscher Kolonialherrschaft.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I

Feedback mit der "Handmethode"

Kopiervorlage

Süß, kreativ, spaßig und äußerst konkret: Mit dieser Feedback-Methode in verschiedenen Sprachen holen Sie präzise Rückmeldungen Ihrer Schülerinnen und Schüler zu Ihrem Unterricht – zum Beispiel am Ende eines Schuljahres – ein. Wie? Durch Zeichnen des eigenen Handumrisses und Beantwortung vorgegebener Fragen pro Handabschnitt. Spaß und konstruktives Feedback garantiert! Mit dieser Handreichung können Sie Feedback zu Inhalten, Gestaltung, Lernzielen oder Atmosphäre im Unterricht einfach, spielerisch und kreativ einholen. Die Schülerinnen und Schüler zeichnen dafür ihren Handumriss auf das Material und nutzen ihre Finger beziehungsweise ihre Handfläche als Gedankenstütze auf folgende Fragen, die je nach Intention oder Fragebedürfnis durch die Lehrkraft individuell abgeändert werden können: Daumen: Was hat mir gut gefallen? Zeigefinger: Was habe ich gelernt? Mittelfinger: Was fand ich weniger hilfreich? Was hat mir nicht gefallen? Ringfinger: Wie war die Atmosphäre? Kleiner Finger: Was ist zu kurz gekommen? Handfläche: Das wünsche ich mir für den Unterricht. Fingernägel: Daran könnte meine Lehrerin / mein Lehrer noch feilen. Die "Handmethode" ist so gestaltet, dass sie sich problemlos für jede Schulstufe und für jeden (Fach-)Unterricht anpassen lässt, um somit ein möglichst konkretes und zielführendes Feedback der Schülerinnen und Schüler zum Unterricht erhalten zu können. Sie finden sie in deutscher, englischer und französischer Sprache.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Elementarbildung, Berufliche Bildung

Arbeitsblatt: Stellenanzeigen finden und verstehen

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt thematisiert den Aufbau einer Stellenanzeige, die Analyse von Stellen- und Anforderungsprofilen und die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für die Zukunft der Stellensuche. Anfang des Jahres 2023 sind nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit mehr als 750.000 offene Stellen zu besetzen. Wie und wo suchen Führungskräfte und Personalverantwortliche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Ein Großteil nutzt Jobportale im Internet und unternehmenseigene Kanäle und Bewerberportale. Viele Unternehmen setzen inzwischen auch auf Social-Media-Plattformen, einige schalten weiterhin Anzeigen in Printmedien – je nach Branche und Stellenprofil. Die meisten Stellenanzeigen enthalten eine kurze Unternehmensvorstellung, eine Stellenbeschreibung, ein Anforderungsprofil und Informationen zu Bewerbungsverfahren und Bewerbungsunterlagen. Doch wie findet man heraus, ob man für die angebotene Stelle geeignet ist und ob sie zu einem Traumjob werden könnte? Das Arbeitsblatt gibt in einem ersten Schritt einen Überblick über die Bestandteile einer klassischen Stellenanzeige. In einem zweiten Schritt wird analysiert, was eine Stellenanzeige über ein Unternehmen aussagen kann. Am Beispiel von Stellenanzeigen im Berufsfeld Steuerberatung erörtern die Schülerinnen und Schüler, wer Steuerberaterinnen und Steuerberater sucht, wo sie arbeiten und welche Anforderungen sie erfüllen müssen. Die Kurzpräsentation zum Berufsbild kann aber auch zu einem beliebigen anderen Wunschberuf der Schülerinnen und Schüler erstellt werden. Entscheidend ist, dass die Schülerinnen und Schüler das Berufsbild aus einer Stellenanzeige herausarbeiten und dann selbst eine Stellenanzeige entwickeln, mit der sie nach einem Unternehmen suchen, das sie einstellen soll. Zuletzt reflektieren und diskutieren die Schülerinnen und Schülern über die Folgen, die der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Stellensuche mit sich bringen kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern die Bestandteile einer Stellenanzeige. überprüfen eine beliebige Stellenanzeige auf Vollständigkeit. werden für Codes in Stellenanzeigen sensibilisiert. analysieren Stellenbeschreibungen und Anforderungsprofile in Stellenanzeigen. arbeiten Informationen zu einem Berufsbild aus einer Stellenanzeige heraus. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt nach Informationen zu ihrem Wunschberuf und/oder zum Berufsfeld Steuerberatung anhand von vorgegebenen möglichen Internetquellen. fassen ihre Arbeitsergebnisse strukturiert in einem Kurzporträt zu ihrem Wunschberuf und/oder zum Berufsfeld Steuerberatung zusammen. erstellen selbst eine Stellenanzeige, mit der sie nach einem Unternehmen, das sie einstellen soll. arbeiten in Zitaten die Argumentation von Fachexpertinnen und -experten zu den Vor- und Nachteilen des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz bei der Stellensuche heraus – aus der Sicht von Bewerberinnen und Bewerben, aber auch aus der Sicht von Unternehmen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich in Lerngruppen, um komplexe Sachverhalte zu bearbeiten. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert und verständlich im Plenum. trainieren im Rahmen einer Diskussion aktives Zuhören und bringen eigene Argumente strukturiert und überzeugend ein.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Podcastfolge: Bildungsprivilegien – Was machen private Schulen besser als staatliche?

Tool-Tipp

In der aktuellen Podcastfolge "Bildungsprivilegien – Was machen private Schulen besser als staatliche?" von Zeitfragen.Feature, eine Sendung von Deutschlandfunk Kultur, erfahren Sie mehr über die Probleme des deutschen Schulsystems und welche Alternativen Eltern und Lehrkräfte wählen, um diese zu umgehen. Hören Sie rein!

  • Fächerübergreifend

Bald unterschriftsreif – der Berufsausbildungsvertrag

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit findet Platz im großen Komplex Berufsorientierung und unterstützt eine planvolle Vorbereitung auf die Berufsausbildung. Mit unterschiedlichen Arbeitsweisen werden die Vorgaben im Berufsausbildungsvertrag erkundet, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre Rechte und Pflichten schon im Vorfeld kennen und auftretende Fragen und Probleme mit dem Ausbildungsbetrieb klären können. Bald beginnt die Berufsausbildung! Eine gute Gelegenheit, das Augenmerk der Schülerinnen und Schüler auf die bevorstehende Lehrzeit, vor allem aber auch auf den Berufsausbildungsvertrag und die darin enthaltenen verbindlichen rechtlichen Bedingungen zu lenken. Wie sieht so ein Berufsausbildungsvertrag aus? Was steht eigentlich drin? Wann und von wem muss er unterschrieben werden? Vertiefend zu dieser Unterrichtseinheit können die Schülerinnen und Schüler ihr erworbenes Wissen in einem Online-Quiz überprüfen: Rechte und Pflichten in der Berufsausbildung . Der Berufsausbildungsvertrag Das Erlernen eines anerkannten Ausbildungsberufes setzt den Abschluss eines schriftlichen Berufsausbildungsvertrages zwischen dem Ausbildungsbetrieb und den Auszubildenden – wenn minderjährig deren Eltern oder gesetzlichen Vertreter – voraus. Im Ausbildungsvertrag sind alle wichtigen Bestandteile und Vereinbarungen enthalten, die während der Ausbildung gelten. Damit die Ausbildung überwacht werden kann beziehungsweise eine Ausbildungsberatung zukünftig möglich ist, wird unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages dessen Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverträge vorgenommen. Das Berufsausbildungsgesetz (BBiG) regelt die Inhalte des Berufsausbildungsvertrags und gibt die Mindestangaben vor. So etwa die genaue Bezeichnung und Ziele der Berufstätigkeit, die Dauer der täglichen Arbeitszeit, die Dauer der Probezeit, die Zahlung und Höhe der Vergütung. Neben festen Vorgaben erlaubt der Vertrag auch Möglichkeiten zu Änderungen oder Ergänzungen, zum Vorteil der Auszubildenden. So können zum tariflichen Vergütungssatz Fahrkostenzuschüsse, die Übernahme der Übernachtungskosten bei Ausbildungsmaßnahmen außerhalb des Ausbildungsbetriebes oder die zeitliche Dauer der Probezeit ausgehandelt werden. Didaktisch-methodische Anmerkungen Der Beginn einer Berufsausbildung prägt den zukünftigen Lebensweg der Schülerinnen und Schüler und stellt für die Jugendlichen einen tiefgreifenden Einschnitt dar. Was kommt auf mich zu? Was ist zu beachten? Was darf ich, was nicht? Wer hilft mir bei Problemen? Die Unterschrift unter den Berufsausbildungsvertrag leitet diesen Meilenstein ein. Es ist unerlässlich, dass sich die Schülerinnen und Schüler vor der Unterzeichnung mit dem Inhalt des Vertrages beschäftigen. Die Lehrkräfte können aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer Erfahrung im Fach Arbeitslehre meist hierzu einen effektiveren Beitrag leisten als die Eltern vieler Schülerinnen und Schüler. So sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Rechte und Pflichten im Ausbildungsbetrieb sowie die ihrer Ausbildungsstätte selbst kennenlernen. Ebenso müssen die Eignung der Ausbildungsstätte sowie die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen für die Ausbildenden und Ausbilder angesprochen werden. Die Einbettung in den Unterricht soll terminiert werden, wenn die Problematik akut wird, also im zeitigen Frühjahr vor der Schulentlassung oder wenn die ersten Ausbildungsverträge unterschriftsreif sind. Durch geeignete Unterrichtsmethoden und gezielte Anweisungen können die Schülerinnen und Schüler weitgehend selbstständig mit dem "Originalobjekt" auf Entdeckungstour gehen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen und dem damit verbundenen Wissen, ist es ihnen schließlich möglich, bei der "Vertragsverhandlung" selbstbewusst aufzutreten, Fragen ohne Scheu zu stellen und eventuell auch eigene Wünsche zu äußern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen dem Berufsausbildungsvertrag Informationen und werten diese aus. kennen die Notwendigkeit der Vereinbarung im Berufsausbildungsvertrag. erlernen Fachbegriffe und wenden diese in den richtigen Zusammenhängen an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre soziale Kompetenz durch Partnerarbeit, Teamarbeit oder Rollenspiele. erwerben ausreichend Selbstbewusstsein, um die Vorgaben des Berufsausbildungsvertrages mit dem Ausbildenden ausführlich erläutern zu können.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I

Unterrichtsmaterial und News für die Sekundarstufen

In diesem Schulstufenportal finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach- und fächerübergreifenden Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Mathematik, Kunst, Sport, oder Englisch: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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Aktuelle News für die Sekundarstufen