Unterrichtsmaterialien → Natur und Umwelt

Tipp der Redaktion

Regenwürmer

In dieser Unterrichtseinheit erforschen die Schülerinnen und Schüler die Lebensweise des Regenwurms in verschiedenen Versuchen im Klassenzimmer.

Tipp der Redaktion

Schnecken

In dieser Unterrichtseinheit erkunden die Lernenden das Leben einer Schnecke. Mithilfe eines mobilen Endgeräts lassen sich die Arbeitsblätter interaktiv bearbeiten.

  • Schulstufe 1
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Was sind Vulkane?

Kopiervorlage / Video

In diesem Arbeitsmaterial erwartet die Schülerinnen und Schüler eine spannende Reise ins Themengebiet der Vulkane. Fragen werden dabei mithilfe eines Videos und einem zugehörigen Fragen-Katalog geklärt. Lösungen stehen für die Lehrkraft oder für eine selbstständige Korrektur zur Verfügung. Durch weiterführende Links können schnelle Lernende weitere Informationen sammeln. Das Material eignet sich für den Präsenz- und den Distanzunterricht und ebenso für den Vertretungsunterricht.Vulkanismus ist ein spannendes Thema für ziemlich jedes Kind. Lustig und spannend sind Vulkane in diesem Arbeitsmaterial, das sich ideal auch für den Vertretungsunterricht eignet, für die Schülerinnen und Schüler durch ein kindgerechtes Video erfahrbar, das digital direkt im Arbeitsblatt oder aber per Projektion im Klassenraum abrufbar ist. 13 Fragen beantworten die Lernenden während des Schauens des Films im Plenum, in Kleingruppen, Partnerteams oder auch in Einzelarbeit, klassisch oder digital schriftlich. Sie haben sehr schnelle Schülerinnen und Schüler? Kein Problem, denn zusätzlich aufrufbare Links laden jene Kinder zum selbstständigen Recherchieren über weitere spannende Fakten zum Vulkanismus ein. Die Ergebnisse können im Anschluss klassisch frei-mündlich vorgetragen, in einer kleinen Poster- oder PowerPoint-Präsentation vorgestellt oder aber in einer eigenen Klassen-Webseite über Primolo festgehalten werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, wie Vulkane entstehen. erfahren, dass Vulkane Gefahren und Nutzen gleichermaßen bringen. wissen, wie Inseln durch Vulkanausbrüche entstehen können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Informationen aus einem Film und geben sie in einen Fragebogen ein. recherchieren selbsttätig im Internet nach weiterführenden Informationen. präsentieren ihre Ergebnisse frei, per Poster, PowerPoint oder durch die Gestaltung einer eigenen Homepage. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner zielorientiert im Internet. arbeiten produktiv in Gruppen miteinander. Vulkane

  • Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten
  • Primarstufe

Weltall, Planeten und Raumfahrt – eine Reise zu den Sternen

Kopiervorlage

Dieses Materialpaket enthält ein Booklet mit Arbeitsblättern rund um das Thema "Weltall, Planeten und Raumfahrt", die mit Computer oder mobilen Endgeräten interaktiv bearbeitet werden können. Die Lernenden erkunden unser Sonnensystem, Sterne und Sternbilder sowie das Leben von Astronautinnen und Astronauten auf der ISS. Dabei eignet sich dieses Booklet ideal auch für die offene Stationen- oder Wochenplanarbeit sowie für Vertretungsstunden.Das Weltall , Sterne und Planeten faszinieren Menschen seit hunderten von Jahren. Heute steht uns die modernste Technik zur Verfügung, um unser Universum näher zu erforschen. Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt versuchen, immer mehr über die Entstehung des Universums, entfernte Planeten und das Leben im Weltraum herauszufinden. Ein wichtiges Ziel: Herauszufinden, ob es uns Menschen auch möglich ist, jenseits unserer Erde zu leben. Mithilfe dieses Arbeitsmaterials, das sich ideal auch für Stationen- oder Wochenplan-Arbeiten sowie Vertretungsstunden eignet, gehen die Schülerinnen und Schüler selbst auf Entdeckungsreise. Das Booklet zum Thema "Weltall, Planeten und Raumfahrt" regt sie dazu an, zu den Planeten unseres Sonnensystems zu recherchieren, Sonne, Mond und Sterne zu erkunden sowie Leben und Arbeit von Astronautinnen und Astronauten näher kennenzulernen. Links und QR-Codes leiten die Lernenden bei der gezielten, altersangemessenen Internet-Recherche an. So wird nicht nur das Fachwissen, sondern auch die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler geschult. Ein breites Angebot an Medien und Materialien sorgt dabei für Abwechslung. Ergänzend zum Arbeitsmaterial "Weltall und Raumfahrt" können die kindgerechten Erklär-Videos der ESA und auch das Lernspiel Multiverso , in dem Lernende unser Sonnensystem erforschen können, eingesetzt werden. Das Thema "Weltall, Planeten und Raumfahrt" im Unterricht Auch ohne technische Hilfsmittel lassen sich Sterne, Planeten und andere Himmelskörper beobachten. Da sie weit entfernt und nicht unmittelbar erfahrbar sind, üben sie eine besondere Faszination auf Kinder aus. Daher ist es besonders spannend, im Unterricht zu erforschen, wie unser Universum entstanden ist, wo wir Menschen darin leben und wie mit lebensweltlicher Forschung immer mehr Schritte in Bezug auf das Leben von Menschen außerhalb der Erde gemacht werden. Auch der Beruf Astronautin oder Astronaut begeistert viele Schülerinnen und Schüler. Besonders spannend ist es daher, von echten Astronauten mehr über das Berufsbild und den Alltag auf der Internationalen Raumstation (ISS) zu erfahren. Didaktisch-methodische Analyse Zum Einstieg in das Thema "Weltraum, Planeten und Raumfahrt" können Bilder, Videos oder Simulationen unseres Sonnensystems eingesetzt werden. So wird das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler angeregt und es können erste Informationen zum Thema gesammelt werden. Auch ein astronomisches Ereignis kann als Aufhänger für diese Unterrichtseinheit dienen. Im Internet finden Sie schnell Daten zu aktuellen astronomischen Höhepunkten. Die Schülerinnen und Schüler könnten sich also gezielt auf die nächste partielle Sonnenfinsternis oder Sternschnuppenschwärme vorbereiten. Die Arbeitsblätter des Booklets zur Unterrichtseinheit können von der Lehrkraft gezielt in den Unterricht eingebunden oder im offenen Unterricht als Stationenarbeit eingesetzt werden. Eine Checkliste hilft den Lernenden dabei, ihren Aufgabenfortschritt während der gesamten Arbeitsphase selbstständig zu kontrollieren. Des Weiteren können sie Tablets, Smartphones, Computer oder anderweitige mobile Endgeräte nutzen, um mithilfe der QR-Codes oder der angegebenen Links für ihre Booklet-Aufgaben zu recherchieren. Verschiedene Aufgabentypen und Medien machen das Booklet besonders abwechslungsreich. Quizzes regen zur Recherche an, Lückentexte bündeln Informationen, Rundfunkbeiträge zum Anhören und Ansehen informieren über die Arbeit echter Astronautinnen und Astronauten auf der ISS und kreative Schreibaufgaben beflügeln die Fantasie der Schülerinnen und Schüler. Zum Abschluss werden die Arbeitsergebnisse präsentiert und die Arbeit mit dem Booklet reflektiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie das Universum entstanden ist. lernen unser Sonnensystem kennen. sammeln Informationen zu Sonne, Erdenmond und Sternen. erfahren, wie eine Sonnenfinsternis entsteht. Lernen die Erde als Teil unseres Sonnensystems kennen. informieren sich über die Arbeit von Astronautinnen und Astronauten sowie deren Leben auf der ISS. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das Internet als Informationsquelle. sehen verschiedene Videos an. hören ein Radio-Interview an. präsentieren Arbeitsergebnisse. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der Computer-Arbeitsplätze oder anderweitiger mobiler Endgeräte. einigen sich über die Auswahl der Planeten. helfen sich gegenseitig.

  • Physik / Astronomie / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe

Tiere rund um den Teich

Unterrichtseinheit

In dieser interaktiven Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler Tiere im und rund um den Teich kennen. Das Leben im und um den Teich herum zu erforschen ist für viele Schulkinder ein spannendes Abenteuer. Leider können viele es nicht praktisch erleben, weil es in der Nähe ihrer Schule keine entsprechenden Gewässer gibt. Mit kindgerechten Internetseiten zum Thema kann man diesem Problem begegnen.Teiche, Seen und Weiher sind artenreiche Biotope. Sie sind Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen. Nicht nur Wasser ist für sie besonders wichtig – egal ob für die Nahrungssuche, zur Fortpflanzung oder einfach zum Trinken. Das dichte Schilf der Uferböschung, Wasserpflanzen und kleine Sträucher in der Nähe des Teiches bieten auch Schutz für unterschiedliche Vögel, Insekten und kleine Säugetiere. An stehenden Gewässern wimmelt es nur so von Leben! Es lohnt sich also, den Teich mit Schülerinnen und Schülern genauer unter die Lupe zu nehmen. Da nicht jede Schule einen Schulteich hat und auch eine Exkursion zu einem Teich nicht immer möglich ist, untersuchen die Lernenden den Lebensraum Teich in dieser Unterrichtseinheit mithilfe verschiedener Arbeitsblätter. Diese können größtenteils in beliebiger Reihenfolge bearbeitet werden. So lernen die Schülerinnen und Schüler Insekten, Amphibien und Reptilien, Vögel sowie Säugetiere kennen, die sich in der Nähe stehender Gewässer wohl fühlen. Das Booklet enthält zudem eine Checkliste, mithilfe derer die Lernenden überblicken können, welche Arbeitsblätter bereits bearbeitet wurden. Einer möglichen Stationenarbeit steht so nichts mehr im Wege. Ergänzt werden kann die Unterrichtseinheit durch passende Experimente oder selbstverständlich durch einen Ausflug zum nächstgelegenen Teich, See oder Weiher. Das Thema "Lebensraum Teich" im Unterricht Als artenreiche Biotope bereichern Teiche, Seen, Weiher und andere stehende Gewässer unsere Lebenswelt. Besonders für Kinder sind diese Naherholungsorte spannend. Hier können sie ihrem Entdeckergeist freien Lauf lassen, interessante Pflanzen bestaunen, das Wasser untersuchen und Tiere aller Art beobachten. Da es in der Schule nicht immer möglich ist, die Anschauungsobjekte in Natura zu bestaunen, wird den Schülerinnen und Schülern der Teich in dieser Unterrichtseinheit näher gebracht. Sie lernen Insekten und Spinnentiere, Amphibien und Reptilien, Vögel sowie Säugetiere kennen, die Teil des Ökosystems Teich sind. Vorkenntnisse Inhaltliche Vorkenntnisse benötigen die Lernenden nicht, wobei interessierte Kinder mit Sicherheit schon einmal mit dem Lebensraum Teich in Kontakt getreten sind. Vielleicht haben sie auch einen Gartenteich, waren schon einmal an einem Teich in der Nähe oder haben Urlaub an einem See gemacht. Didaktische Analyse In der Unterrichtseinheit werden einzelne Insekten, Spinnentiere, Amphibien, Reptilien, Vogelarten und Säugetiere näher untersucht. Da am Teich eine Vielzahl von Tieren und Insekten lebt, können nur ausgewählte im Unterricht thematisiert werden. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich auf den Arbeitsblättern mit den prominentesten Bewohnerinnen und Bewohnern des Teiches. Methodische Analyse Die Schülerinnen und Schüler gehen in dieser Unterrichtseinheit mithilfe von Links und QR-Codes selbst auf Spurensuche. Die kindgerechte Website NAJUversum hält viele spannende Informationen bereit, die sie zur Bearbeitung der Arbeitsblätter recherchieren. Gezielt werden die Lernenden auf die richtige Webseite geführt, sodass die Internet-Recherche altersangemessen geübt wird. Die Aufgabenstellungen sind dabei abwechslungsreich, sodass nicht nur Forscherinnen und Forscher, sondern auch Künstlerinnen und Künstler sowie Autorinnen und Autoren auf ihre Kosten kommen. Experimente, die ergänzend eingesetzt werden, bereichern den Unterricht. Sie machen Schülerinnen und Schülern nicht nur besonders viel Spaß, sondern veranschaulichen auch komplexe Lerninhalte besonders gut. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Insekten, Spinnentiere, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere kennen, die am und im Teich leben. erfassen den Lebensraum Teich als komplexes Ökosystem. führen einfache Experimente selbstständig durch. wissen, wie sie sich bei einem Besuch an einem Teich, See oder Weiher verhalten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das Internet als Informationsquelle. präsentieren ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ihre Recherche-Ergebnisse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler hören einander zu. gehen respektvoll mit den Beiträgen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um. tragen alle zu einem ruhigen, lernförderlichen Arbeitsklima bei. führen Experimente in Gruppen durch.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe

Zoonosen – krank durch Tiere?

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler, dass Krankheiten auch zwischen Menschen und Tieren übertragbar sind. Sie erfahren, was eine Zoonose ist, lernen die bekanntesten Zoonosen kennen und erarbeiten, wie sie sich vor den Krankheitserregern schützen können.Zoonosen sind Krankheiten, die durch Erreger ausgelöst werden, die sowohl den Menschen, als auch Tiere befallen können und zwischen Mensch und Tier übertragen werden können. Die wohl bekannteste Zoonose aktuell ist das Corona-Virus. Eine der Ursprungshypothesen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgestellt haben, geht davon aus, dass die Krankheit sich zunächst bei Fledermäusen ausbreitete, bevor sich der Mensch mit der ersten Virus-Variante von SARS-CoV-2 infizierte. Ob die Fledermaus jedoch der Überträger war oder ob es noch einen weiteren Zwischenwirt gab, ist bisher nicht abschließend geklärt. Sicher belegt ist allerdings, dass auch verschiedene Tierarten sich beim Menschen angesteckt haben. So erkrankten beispielsweise Zootiere am Corona-Virus, die sich bei Pflegenden angesteckt hatten. Obwohl der Begriff "Zoonose" zunächst einschüchternd klingt und insbesondere im Zusammenhang mit dem Corona-Virus mit einer Gefahr für den Menschen assoziiert wird, geht von vielen Erregern zunächst keine besondere Gefahr aus. Fast zwei Drittel aller Krankheitserreger, die Infektionskrankheiten bei Menschen auslösen können, können von Tieren übertragen werden. Dies betrifft sowohl einfache Erkältungsviren als auch Krankheiten mit bedrohlicherem Verlauf wie die Tollwut oder BSE. Eine Übertragung kann durch direkten Kontakt oder Lebensmittel, aber auch durch tierische Zwischenwirte wie Zecken oder Mücken erfolgen. In dieser Unterrichtseinheit für den Sachkunde-Unterricht setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Zoonosen auseinander. Nachdem sie den Begriff 'Zoonose' kennengelernt haben, erarbeiten sie sich mithilfe einer Zuordnungsaufgabe die bekanntesten Zoonosen und deren Überträger. Außerdem lernen die Schülerinnen und Schüler das Risiko einzuschätzen, an Zoonosen wie Borreliose, Tollwut oder Malaria zu erkranken. Abschließend erarbeiten die Lernenden mithilfe eines Lückentextes Hygienemaßnahmen, mit denen sie sich vor der Ansteckung mit einer Zoonose schützen können. Das Thema "Zoonosen" im Unterricht Auf den ersten Blick mag das Thema "Zoonosen" Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter kaum betreffen. Innerhalb der vergangenen Jahre hat das Corona-Virus jedoch auch schon Kindern aufgezeigt, dass es gefährliche Krankheiten gibt, die zwischen Mensch und Tier übertragbar sind. Die Sachkunde-Unterrichtseinheit aus dem Bereich der Biologie muss jedoch gar nicht an einer pandemischen Viruserkrankung aufgezogen werden. Deutlich näher an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler sind die eigenen Haustiere. Auch diese können erkranken und ihre Besitzenden anstecken. Außerdem können auch Menschen unsere tierischen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner mit Krankheiten infizieren. Hat die ganze Familie eine Erkältung, kann es durchaus passieren, dass auch der Hund sich damit infiziert. Wissen wird in der Unterrichtseinheit "Zoonosen – krank durch Tiere?" an konkreten Beispielen aufgearbeitet. Auf diese Weise bleibt es für die Lernenden kein abstrakter Unterrichtsinhalt, sondern wird durch den Lebensweltbezug deutlich greifbarer. Darüber hinaus können die Schülerinnen und Schüler eigene Erfahrungen in Bezug auf kranke Haustiere in den Unterricht einbringen. Didaktische Analyse An der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler orientiert, erklärt der Einstieg in die Unterrichtseinheit das Thema 'Zoonosen' anhand von Zootieren, die am Corona-Virus erkrankt sind. Da den Lernenden bewusst gemacht werden soll, dass verschiedene, alltägliche Krankheiten zwischen Mensch und Tier übertragen werden können, wird die Begriffseinführung nun am Beispiel von Haustieren weitergeführt. Eine Zuordnungsaufgabe erweitert das Wissen der Schülerinnen und Schüler über die Übertragungsmöglichkeiten von Zoonosen. Eine anschließende Risikobewertung soll den Lernenden nicht nur verdeutlichen, in welchen Situationen sie Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der Ansteckung mit Zoonosen ergreifen sollten (beispielsweise das Absuchen nach Zecken im Anschluss an einen Waldbesuch und die anschließende Beobachtung des Zeckenbisses), sondern ihnen auch die Angst nehmen, sich mit bestimmten Zoonosen zu infizieren. Anschließend werden die Lernenden über Hygienemaßnahmen aufgeklärt, die sie ergreifen können, um sich vor Zoonosen zu schützen. Auf diese Weise wird die Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf Infektionskrankheiten gestärkt. Methodische Analyse Das Thema 'Zoonosen' wird in dieser Unterrichtseinheit mithilfe von Arbeitsblättern erarbeitet. Unterschiedliche Aufgabentypen gestalten die Arbeitsmaterialien abwechslungsreich und schülernah. Ein kurzer Informationstext erklärt den Lernenden zunächst, was eine Zoonose ist. Eine Eselsbrücke in bildlicher Form soll ihnen helfen, den komplizierten Begriff 'Zoonose' zu verstehen und zu behalten. Das zweite Arbeitsblatt gibt den Schülerinnen und Schülern in einer Zuordnungsaufgabe einen Überblick über bekannte Zoonosen. So werden sie spielerisch über die Infektionskrankheiten und ihre Überträger informiert. Der Lückentext, der die Unterrichtseinheit abschließt, fasst die wichtigsten Informationen zu Zoonosen noch einmal zusammen. Die Wiederholung zum Anschluss festigt das Gelernte. Abschließend wird im Plenum noch einmal aufgegriffen, wie gefährlich Zoonosen tatsächlich sind. Den Schülerinnen und Schülern soll so das Risiko einer Ansteckung verdeutlicht und die Angst vor Zoonosen genommen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich den Begriff 'Zoonose'. beurteilen die Gefahr, sich durch ein (Haus-)Tier mit einer Krankheit zu infizieren. erweitern ihr Wissen zu Infektionskrankheiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler interpretieren Bildaussagen und Sachtexte. bringen Informationen aus den Medien themengerecht in den Unterricht mit ein. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler helfen sich bei Bedarf gegenseitig. gehen wertschätzend miteinander um. präsentieren Ergebnisse adressatengerecht.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe

Unterrichtsprojekt zum Herbst: wenn die Blätter fallen

Kopiervorlage / Interaktives

Dieses Materialpaket enthält ein Booklet sowie interaktive Übungen rund um die goldene Jahreszeit und bietet damit zahlreiche fächerübergreifende Anregungen, online wie offline nach Erklärungen für herbstliche Phänomene zu forschen.Der Herbst erscheint uns einerseits als Jahreszeit mit bunten Blättern, den letzten Blumen und reich gedecktem Erntetisch , auf der anderen Seite ist er neblig-grau, windig und ungemütlich. Die Tage werden kürzer und die gesamte Natur bereitet sich auf den Winter vor. In der Unterrichtseinheit erforschen die Schülerinnen und Schüler die Phänomene des Herbstes. Berücksichtigt wurde dabei die Ideensammlung aus einem 3. Schuljahr: Was ich schon immer über den Herbst wissen wollte . Das fächerübergreifende interaktive Unterrichtsmaterial eignet sich aber nicht nur für die Grundschule, sondern auch für ältere Lerngruppen an weiterführenden Schulen. Die Lehrkraft startet das Projekt mit einem herbstlichen Foto beziehungsweise Video, welches im Anschluss besprochen wird. Dadurch soll das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler angeregt werden und erste Informationen über diese Jahreszeit gesammelt werden. Die Kinder erhalten eine Checkliste, in welcher sie ihren Aufgabenfortschritt während des gesamten Projekts selbstständig kontrollieren können. Des Weiteren können sie Tablets, Smartphones, Computer oder anderweitige mobile Endgeräte nutzen, um mithilfe der QR-Codes oder der angegebenen Links für ihre Booklet-Aufgaben zu recherchieren. Die Lernenden erwartet eine Mixtur aus interessanten Fakten rund um den Herbst, Rätsel lösen, Aufgaben zum Ausmalen und Ausschneiden, ein herbstliches Quiz und kleinere Schreibaufgaben. Als Abschluss werden die Arbeitsergebnisse präsentiert und die Arbeit mit dem Booklet reflektiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wiederholen die Jahreszeiten. lernen verschiedene Herbstblumen kennen. entdecken verschiedene Früchte, die im Herbst geerntet werden. ordnen Verben dem Herbstwind oder dem Herbstregen zu. lernen englische Wörter zum Thema Herbst kennen und üben sie ein. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen gezielte Recherchen im Internet durch und nutzen das Internet als Informationsquelle. bearbeiten eine interaktive Lerneinheit am Computer. lösen ein interaktives Puzzle und Kreuzworträtsel. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen zur Benutzung der digitalen Endgeräte. einigen sich im Lerntandem über die Reihenfolge der Aufgaben. helfen sich gegenseitig.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit / Geographie / Jahreszeiten / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Experiment – wenn Wasser zu Eis wird

Kopiervorlage

In diesem Unterrichtsmaterial für die Grundschule erfahren die Schülerinnen und Schüler, was passiert, wenn Wasser zu Eis wird. Anhand eines Experiments können sie es zuhause selbst ausprobieren und Antworten finden.Eis kennen die Schülerinnen und Schüler aus vielen Bereichen und Situationen des Alltags. Im Sommer genießen sie ein leckeres Eis oder ein Getränk mit Eiswürfeln in der Wärme. Im Winter können sie an kalten Tagen Eiszapfen von Bäumen oder Hausdächern hängen sehen und freuen sich, wenn sie mit Schlittschuhen über den zugefrorenen See flitzen können. Aber was passiert eigentlich, wenn Wasser zu Eis wird? Anhand eines Experiments, das die Lernenden selbst zuhause durchführen können, probieren sie es selbst aus. Dazu stellen sie über Nacht ein bis zum Rand mit Wasser gefülltes Glas in das Eisfach des heimischen Kühlschranks. Am nächsten Morgen können sie selbst sehen, ob das Eis leichter als Wasser ist und mehr oder weniger Platz benötigt und die Fragen auf dem Arbeitsblatt beantworten. Bilder helfen ihnen dabei. Durch den Lebensweltbezug und das eigene Ausprobieren knüpft das Thema an das Interesse der Kinder an und motiviert sie, sich mit naturwissenschaftlichen Phänomenen zu beschäftigen. Es wird gezeigt, dass Themen aus diesem Bereich nicht abstrakt und theoretisch sein müssen, sondern es wird auf anschauliche und praktische Art und Weise Wissenswertes im Rahmen von Sachunterricht vermittelt.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe

Meine Sinne: Schau genau!

Unterrichtseinheit

Bei uns Menschen ist der Sehsinn der Sinn, der am meisten gefordert wird und auf den wir uns am häufigsten verlassen. Deshalb ist es wichtig, dass schon Kinder durch richtige Verhaltensweisen präventiv zur Gesunderhaltung und zum Schutz ihres Sehsinns beitragen.Die Kinder lernen, wie das Auge aufgebaut ist und warum wir sehen können. Mit einem Sehtest wird die eigene Sehstärke überprüft und mit Experimenten, Bastelangeboten und Spielen erkennen die Kinder die Leistungen der Augen. Sie erfahren wie es ist, blind zu sein, um sich so in die Situation sehbehinderter Menschen einfühlen zu können und sie erkennen die Notwendigkeit, durch richtige Verhaltensweisen ihren eigenen Sehsinn zu schützen und gesund zu erhalten.Diese Unterrichtsmaterialien sind für den Sachkundeunterricht ab der zweiten Klasse konzipiert. Sie sind so aufgebaut, dass die Schülerinnen und Schüler sie in Form einer Lerntheke oder eines Lernzirkels bearbeiten können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Aufbau des menschlichen Auges kennen. benennen die Teile des Auges. wertschätzen die Leistungen des Sehsinns. tragen durch richtige Verhaltensweisen zur Gesunderhaltung und zum Schutz der Augen bei. lernen, dass der Sehsinn Täuschungen unterliegen kann. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen Arbeitsaufträge und führen diese aus. führen einfache Experimente durch und halten Ergebnisse schriftlich fest. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen Verständnis für die Situation Sehbehinderter auf. stärken bei Partnerarbeit ihre Teamfähigkeit.

  • Biologie / Ernährung & Gesundheit / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe

Virtueller Naturwissenschaftsunterricht mit dem "Virtual Lab" von BASF

Fachartikel

Dieser Artikel zum Thema "Einsatz eines virtuellen Labors im naturwissenschaftlichen Unterricht" informiert über die Einsatzmöglichkeiten des "Virtual Lab" von BASF im Präsenz- und Online-Unterricht. Neben den Themen, zu fördernden Kompetenzen sowie den Vor- und Nachteilen berichtet der Autor von seinen Erfahrungen mit dem Virtual Lab im Online-Unterricht. Funktionsweise des virtuellen Labors Die Themenbereiche des virtuellen Labors "Virtual Lab" sind wie ein reales naturwissenschaftliches Labor aufgebaut. Die Schülerinnen und Schüler können so virtuell mit den Gerätschaften aus einem Labor experimentieren und lernen zugleich deren Anwendung kennen. Unterstützt werden sie dabei vom virtuellen Assistenten "Dr. Blubber". Einführende Erklärvideos liefern zu jedem Thema Hintergrundwissen, Quizfragen ermöglichen einen selbstständigen Verständnistest. Zudem gibt es verschiedene Belohnungsmöglichkeiten für das erfolgreiche Absolvieren von Experimenten und Tests. Einsatzmöglichkeiten des virtuellen Labors Der Einsatz des Systems ist ab der Grundschule möglich. Je nach Thema ist für die Erklärungen Vorwissen erforderlich, weshalb sich manche Labore an die Klassenstufen der Sekundarstufe I richten, die dieses bereits erworben haben. Beim eigenständigen Einsatz müssen die Kinder grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit dem PC (zum Beispiel Steuerung mit der Maus) haben. Die Einsatzmöglichkeiten im Überblick: Einsatz zur Präsentation eines Versuchs über Beamer oder Smartboard virtuelles Bearbeiten der Experimente in Einzel- Partner oder Kleingruppenarbeit im Präsenzunterricht Durchführung der Experimente als Aufgabe für den Fernunterricht. Hier liegt eine besondere Stärke des Systems, da die Schülerinnen und Schüler mit Labormaterial und Rohstoffen virtuell arbeiten können ohne diese reale anschaffen zu müssen. zur Vertiefung für besonders interessierte und begabte Kinder (Enrichment). als virtuelle Vorbereitung auf die reale Durchführung der Versuche im Unterricht. Themen des virtuellen Labors Folgende Laborthemen werden aktuell angeboten: Lüfte das Geheimnis des "grünen Wunders" (Fotosynthese) Der rote Fleckenteufel (Wirkweise von Buntwaschmittel untersuchen) Dem Boden auf den Grund gehen (physikalische Bodenuntersuchung) Nutze die Kraft der Sonne (Funktionsweise von Solarzellen) Probiere das süße Brot (Untersuchung der Bestandteile von Lebensmitteln) Werde zum Filterexperten (Experimente zum Bau einer Minikläranlage) Finde den richtigen Absender (Chromatograhie von Farbstiften) Besuche die Backstube Chemielabor (chemische Prozesse beim Kuchenbacken) Lass es blubbern (Wirkung Kohlenstoffdioix in Wasser) Die schäumenden Perlen (Vergleich von Dämmstoffen) Rostschutz für Lebensmittel (Stoffe gegen die Oxidation von Obst) Kompetenzerwerb Generell lassen sich durch den Einsatz des virtuellen Labors folgende Kompetenzen vermitteln: Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen oder sichern die Sicherheitsregeln im Labor. lernen oder sichern die Bezeichnung von Laborgeräten und deren Anwendungsgebiete sowie verschiedene Untersuchungsverfahren aus den Naturwissenschaften. lernen, wie man die verwendeten Stoffe nach dem Versuch richtig entsorgt. üben die Durchführung von Experimenten nach Anleitung. lernen die physikalischen und chemischen Hintergründe der einzelnen Themen kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit virtuellen Lernumgebungen. Sozialkompetenz (beim Einsatz als Partner- oder Gruppenarbeit) Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, indem sie gemeinsam die gestellten Aufgaben im virtuellen Labor lösen. Grenzen des virtuellen Labors Die Schülerinnen und Schüler sehen zwar den Umgang mit den einzelnen Laborgeräten und Labormaterialien, es fehlt jedoch das praktische Nutzen. Dadurch wird die für die Laborarbeit nötige Fingerfertigkeit nicht und das genaue Arbeiten nur bedingt geübt. Möglicher Ablauf einer Unterrichtseinheit mit dem "Virtual Lab" Vor Einsatz des virtuellen Labors sollen die Regeln besprochen werden, die generell für die Laborarbeit gelten (Sicherheitsausrüstung, gängige Labormaterialien, genaues Lesen beziehungsweise Zuhören bei den Versuchsanleitungen, Reihenfolge beim Durchführen des Versuchs beachten). Diese werden zwar auch durch den virtuellen Assistenten vermittelt, allerdings verlängert dies die Zeit für die Durchführung einzelner Versuche massiv. Wichtig sind beim Einsatz im Präsenzunterricht klare Absprachen, was im virtuellen Labor genutzt werden darf. Das System bietet auch einige spielerische Elemente als Ergänzung. Diese sollten die Schülerinnen und Schüler aufgrund der Ablenkungsgefahr nicht nutzen dürfen. Nach der Einführung können die Lernenden in der gewünschten Sozialform den virtuellen Versuch durchführen. Damit jeder Schüler und jede Schülerin die Chance hat einen Teil zu übernehmen, sollte die Gruppengröße drei Personen nicht überschreiten. Vor Öffnen des Versuchs sollen die Schülerinnen und Schüler Vermutungen zur Fragestellung des Versuchs notieren. Im Anschluss an den Versuch werden Durchführung und Ergebnisse in der Klasse besprochen und offene Fragen geklärt. Erfahrungen des Autors zum Einsatz des Labors im Fernunterricht Der Autor dieses Artikels hat das virtuelle Labor im Rahmen eines virtuellen Biologiekurses für hochbegabte Grundschulkinder ergänzend eingesetzt. Es handelte sich um Kinder der zweiten bis vierten Klasse. Im Rahmen einer Videokonferenz wurden zuvor die Regeln für Laborarbeit und das Vorgehen bei Versuchen besprochen. Zur Anwendung kam das Labor zur Fotosynthese. In der Konferenz wurden zudem Hypothesen gesammelt, was alles für die Fotosynthese nötig ist und was dabei hergestellt wird. Die Funktionsweise des virtuellen Labors wurde mithilfe der Bildschirmübertragung erklärt. Nach der Konferenz führten die Kinder zu Hause selbstständig das virtuelle Experiment durch. In der Folgekonferenz wurden Beobachtungen und Ergebnisse besprochen. Es stellte sich heraus, dass alle Kinder gut mit dem virtuellen Labor zurechtkamen und Spaß an der Durchführung hatten. Das nötige Wissen wurde durch den Versuch und die Erklärungen des virtuellen Labors vermittelt. Zwei Versionen des Virtual Lab Neben der Schülerversion mit allen spielerischen Elementen gibt es eine Version für den Unterrichtseinsatz, bei dem das Belohnungsspiel entfernt wurde. Fazit Das "virtual Lab" von BASF bietet vielfältige Möglichkeiten zu Hause oder bei fehlender Laborausstattung in der Schule spannende Experimente durchzuführen. Es kann jedoch nicht dauerhaft den experimentellen praktischen Unterricht ersetzen. Quellen Vorstellung des Virtual Lab durch den Anbieter Informationen über die Schulversion

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung & Gesundheit / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik

Tipps von GEOlino: Experimente für Kinder

Fundstück

Durch spannende Experimente können Kinder spielerisch an die Naturwissenschaften herangeführt werden. Wir zeigen Ihnen Ideen und Anleitungen für Versuche, die Kinder in der Schule oder zu Hause durchführen können.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Biologie / Ernährung & Gesundheit / Chemie / Natur & Umwelt / Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie / Technik / Sache & Technik

Das Eis schmilzt: Wie lassen sich die Auswirkungen schmelzenden Eises untersuchen?

Unterrichtseinheit

Bei dieser Aufgabensammlung erkunden die Schülerinnen und Schüler die Auswirkungen der Erderwärmung und der Eisschmelze auf die Erde. Sie lernen den Unterschied zwischen Land- und Meereis kennen und untersuchen die jeweiligen Effekte bei deren Schmelze.Im Rahmen der Unterrichtseinheit mit der Forscherfrage "Wie lassen sich die Auswirkungen schmelzenden Eises untersuchen?" werden die Kenntnisse von Schülerinnen und Schüler zum Thema Erderwärmung gefördert. Die Lernenden konzentrieren sich dabei auf die direkten Auswirkungen und Folgen der Erderwärmung und der Eisschmelze. Die Einheit beginnt mit einer Diskussion, welche Arten von Eis es gibt und wie diese sich voneinander unterscheiden. Daran schließt ein praktischer Versuch an, um zu untersuchen, wie schmelzendes Eis die Temperatur der Atmosphäre verändert. Zuletzt analysieren die Lernenden die Satellitenbilder eines Gletschers in den vergangenen 30 Jahren und errechnen, wieviel davon in einem bestimmten Zeitraum geschmolzen ist. Die Unterrichtseinheit wurde im Rahmen der Projekte ESERO Germany und "Columbus Eye - Live-Bilder von der ISS im Schulunterricht" an der Ruhr-Universität Bochum entwickelt.Aktuell sind etwa 10 Prozent der Erdoberfläche mit Eis bedeckt, aber das war nicht immer so. Während der Erdgeschichte gab es mehrere Eiszeitalter, die eintraten, wenn die Temperatur der Erde fiel und das Eis sehr viel mehr ihrer Oberfläche bedeckte. Die Temperatur der Erde ändert sich natürlich im Laufe der Zeit. Derzeit steigt sie, doch diesmal ist die Veränderung nicht ganz natürlich, sondern ist durch menschliche Aktivität verursacht. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, den Schülerinnen und Schülern den Unterschied zwischen Land- und Meereis zu erklären und Verständnis dafür zu entwickeln, dass die Eiskappen schmelzen. Sie sollen anhand von Experimenten erforschen und anschließend beschreiben, weshalb schmelzendes Landeis zu einem ansteigenden Meeresspiegel beiträgt, während sich schmelzendes Meereis nicht auf den Meeresspiegel auswirkt. Altersgruppe: 8 bis 12 Jahre Schwierigkeitsgrad: leicht Zeitbedarf: 60 bis 90 Minuten Kosten für Versuche: 10 bis 15 Euro Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wo auf der Erde Eis zu finden ist und dass die Eismenge auf der Erde abnimmt. verstehen den Unterschied zwischen Land- und Meereis. lernen, dass schmelzendes Meereis den Meeresspiegel nicht beeinflusst, das schmelzende Landeis jedoch schon. beschreiben anhand von Satellitenbildern den Rückgang des Columbia-Gletschers in den letzten 30 Jahren. verbessern ihre experimentellen Fähigkeiten. beschreiben und erläutern beobachtete physikalische Auswirkungen während und nach ihrem eigens geplanten Versuch.

  • Geographie / Jahreszeiten / Chemie / Natur & Umwelt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Experiment: Kristalle züchten

Kopiervorlage

Dieses Unterrichtsmaterial zum Thema "Kristalle züchten" regt die Lernenden der Grundschule zu Hause oder im Unterricht zum Experimentieren, Forschen und Entdecken an und fördert damit naturwissenschaftliche Kompetenzen.Im naturwissenschaftlich-mathematischen Unterricht der Grundschule und der Sekundarstufe I sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Regeln lernen und anwenden, sondern auch kreatives Denken und Arbeiten ausprobieren können. Vor allem schülerzentriertes Experimentieren kann dabei helfen, Neugier zu wecken und forschendes Lernen zu vermitteln. Mit kleinen Experimenten können Sie oft auch vermeintlich leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler motivieren und neben den naturwissenschaftlichen Kompetenzen grundlegende Fähigkeiten fördern wie genaues Beobachten, Geduld oder Konzentration. Passend dazu zeigt dieses Unterrichtsmaterial für den Sachunterricht der Grundschule oder auch den Chemie-Unterricht der Sekundarstufe I den Lernenden, wie sie selbst zu Hause oder im Unterricht bunte Kristalle züchten können. Nach der Einweisung in die Sicherheitshinweise erfahren die Schülerinnen und Schüler, welche Materialien benötigt werden und wo diese erhältlich sind. Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung ermöglicht eine selbstständige Vorgehensweise in Gruppen. So können fehlende Kompetenzen bei der Herstellung überwunden werden. Der griechische Ursprung des Begriffes Kristall (Frost, Eiseskälte, Eis) erinnert an die Ähnlichkeit mit gefrorenem Wasser, das in diesem Aggregatzustand zu einem Kristall wird. Funkelnde Körper wie Edelsteine und Kristalle begeistern Groß und Klein. Dass die Kinder glitzernde Gebilde mit diesem Unterrichtsmaterial selbst herstellen, kann als Idee beispielsweise auch im Rahmen eines Projektes weiter verfolgt werden. In der Natur dauert es sehr lange, bis Kristalle gewachsen sind, in diesem Experiment geht es jedoch schneller: Die Lernenden führen den Versuch auf der Grundlage von Alaun und weiteren Materialien aus dem Alltag nach Anleitung durch, beobachten den Vorgang und beschreiben das Ergebnis. Dabei üben sie sich gewissermaßen nebenbei in Geduld und verbessern ihre Lesekompetenz.

  • Chemie / Natur & Umwelt / Technik / Sache & Technik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

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