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Selbstwertgefühl stärken - Fächerübergreifend

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Selbstwertgefühl stärken - Fächerübergreifend

Das neue Schuljahr startet: Eine gute Zeit, um Selbstliebe zu stärken. Mit den Materialien des Dove Projekts unterstützen Sie Kinder und Jugendliche dabei, ein positives Körpergefühl zu entwickeln.

Tipp der Redaktion

Klassenfahrten: Planung und Vorbereitung

Auf dem Weg zur Klassenfahrt
Tipp der Redaktion

Klassenfahrten: Planung und Vorbereitung

Erfahren Sie, wie Sie das ideale Reiseziel wählen, den passenden Termin finden und dabei Nachhaltigkeit berücksichtigen.

Tipp der Redaktion

Stundenplanvorlagen für die Grundschule

Schülerin und Schüler an ihren Sitzplätzen
Tipp der Redaktion

Stundenplanvorlagen für die Grundschule

Diese Stundenplanvorlagen zum Ausdrucken sind perfekt geeignet für den ersten Schultag.

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Produktorientierte Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit bewerten

Schülerinnen und Schüler programmieren einen Roboterarm
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Fachartikel mit Anregungen zur produktorientierten Benotung und Bewertung.

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Rallye zur Einschulung: neue Personen und Orte kennenlernen

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Den Kindern sollte früh in der Einschulungsphase die Gelegenheit gegeben werden, sich in ihrer Schule zurechtzufinden, um Unsicherheit zu vermeiden. Gefühle von Vertrautheit und Identifikation entstehen dann, wenn sie die Orte und Personen kennen, die sie nun jeden Tag sehen werden. Diesem Ziel ist die Schulrallye gewidmet. Mit der Schulrallye erhalten die Kinder Gelegenheit, sich in ihrer neuen Schule zurechtzufinden und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kennenzulernen. Das trägt schon früh zur Vertrautheit und Identifikation mit der neuen Schule bei. Vorbereitung Da die Schülerinnen und Schüler während der Rallye verschiedene Orte ersuchen, müssen entsprechend die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingewiesen werden. Sie sollten zum vereinbarten Zeitraum in ihren Räumen anwesend und auf den Besuch vorbereitet sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule sollten bereit sein, die Fragen der Kinder zu beantworten, sich mit ihrem Namen vorzustellen und ihre Funktion in der Schule bekannt zu geben und zu erklären. Schülerinnen und Schüler einer höheren Klassenstufe sollten als "Paten" zur Verfügung stehen (Absprache mit der entsprechenden Lehrperson). Durchführung der Rallye Jedes Kind erhält einen "Rallyepass" (Deckblatt und Arbeitsblatt 01). In diesem Pass sind die Stationen aufgeführt, die von den Kindern aufgesucht werden müssen. Haben sie eine Station erfolgreich gefunden, wird im "Rallyepass" der entsprechende Smiley von den Kolleginnen und Kollegen oder den älteren Schülerinnen und Schülern, die diese Station betreuen, (die Paten) gelb ausgemalt. An den Stationen sollen die Namen erfragt werden sowie die Funktion, die diese Person im Schulbetrieb ausführt (Rektor oder Rektorin, Konrektor und Konrektorin - falls vorhanden, Sekretärin, Hausmeister, ...). Da die Kinder der 1. Klasse noch nicht lesen können, können die Zielorte als Foto oder als Piktogramm dargestellt werden oder zur jeweils nächsten Station von den Paten geschickt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sich nicht alle Kinder zur gleichen Zeit an einer Station versammeln. Um einen Andrang an den Stationen zu vermeiden, sollte die Lehrperson zu Beginn der Rallye die Klasse in Gruppen einteilen und zu unterschiedlichen Zielorten schicken. Die Stationen müssen nicht in der Reihenfolge aufgesucht werden, in der sie im Rallyepass aufgeführt sind. Da jede Schule andere Räumlichkeiten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, muss der "Rallyepass" den gegebenen Bedingungen vor Ort angepasst werden. Der "Rallyepass" kann somit nur als Anregung dienen.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Checkliste Ganztag - Kommunikationsebene

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In dem Arbeitsmaterial zur Kommunikation im Ganztag prüfen Schulen, wie Informationen innerhalb des Teams sowie mit Eltern, Schulleitung, Schulträger und externen Partnern verlässlich ausgetauscht werden. Die Checkliste unterstützt bei Elterninformationen, Teamabsprachen, Zuständigkeiten, Feedback und transparenter Öffentlichkeitsarbeit. Die Checkliste unterstützt Schulen dabei, die Kommunikation im Ganztag transparent, verlässlich und verbindlich zu gestalten. Sie richtet sich an Schulleitungen, Ganztagskoordinatorinnen, Lehrkräfte und pädagogische Teams, die Informationswege innerhalb der Schule sowie den Austausch mit Eltern und externen Partnern systematisch organisieren möchten. Für die Kommunikation mit Eltern werden zentrale Informationsangebote wie Elternschreiben, Informationsabende, Videos, häufig gestellte Fragen und regelmäßige Elternbriefe berücksichtigt. Dabei können Schulen unter anderem über Tagesstruktur, Lernzeit, Mittagessen, Aufsicht, Teilnahmebedingungen, Angebote und Abholzeiten informieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der internen Zusammenarbeit. Die Checkliste regt dazu an, regelmäßige Teamtreffen, dokumentierte Zuständigkeiten und visualisierte Absprachen zu etablieren. Auch der Austausch mit der Schulleitung und dem Schulträger, etwa zu Raumbedarf, Personal und organisatorischen Herausforderungen, wird einbezogen. Darüber hinaus unterstützt das Arbeitsmaterial bei der Abstimmung mit Leitungen von Arbeitsgemeinschaften, Fachdiensten und schulpsychologischen Diensten. Regelmäßiges Feedback von Eltern und Kindern hilft dabei, die Qualität und Akzeptanz des Ganztags zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Die Checkliste eignet sich für Ganztagsangebote an Grundschulen und weiterführenden Schulen. Sie kann an die jeweiligen Kommunikationsstrukturen, Schulformen und regionalen Rahmenbedingungen angepasst werden und versteht sich als Orientierungsrahmen, nicht als vollständige Vorgabe.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Checkliste Ganztag - Durchführungsebene

Kopiervorlage

In dem Arbeitsmaterial zur Durchführung des Ganztags überprüfen Ganztagsteams zentrale Abläufe im täglichen Schulbetrieb. Die Checkliste unterstützt dabei, Morgenroutine, Übergänge, Lernzeit, Angebote, Ruhe- und Bewegungsphasen, Konfliktbegleitung, Elternkontakt und Tagesreflexion zuverlässig umzusetzen. Die Checkliste unterstützt Ganztagsteams dabei, pädagogische und organisatorische Abläufe im Schulalltag zuverlässig umzusetzen. Sie richtet sich an Schulleitungen, Ganztagskoordinatorinnen, Lehrkräfte und weiteres pädagogisches Personal, die den täglichen Ganztagsbetrieb übersichtlich reflektieren und weiterentwickeln möchten. Im Fokus stehen eine verlässliche Morgenroutine, klar gestaltete Übergänge sowie die strukturierte Durchführung von Lernzeiten und Angeboten. Die Checkliste regt dazu an, Materialien bereitzuhalten, Aufgabenkontrollen zu organisieren, Differenzierung einzusetzen und vereinbarte Regeln konsequent umzusetzen. Auch Ruhephasen, Bewegungsimpulse und eine ruhige Konfliktbegleitung werden berücksichtigt. Ergänzend prüft das Arbeitsmaterial, ob Materialien regelmäßig nachgefüllt, Notfallmaterialien zugänglich gehalten und Beobachtungen zum Lern- und Sozialverhalten dokumentiert werden. Weitere Punkte betreffen den regelmäßigen Elternkontakt und die gemeinsame Tagesreflexion im Team. So können Ganztagsteams erkennen, was im Tagesablauf gut funktioniert und an welchen Stellen Anpassungen erforderlich sind. Die Checkliste eignet sich für Ganztagsangebote an Grundschulen und weiterführenden Schulen. Sie kann täglich, wöchentlich oder anlassbezogen eingesetzt und an die jeweiligen pädagogischen Konzepte, Betreuungsformen und schulischen Rahmenbedingungen angepasst werden.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Checkliste Ganztag - Planungsebene

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In dem Arbeitsmaterial für die schulische Ganztagsplanung prüfen Schulleitungen und Ganztagsteams zentrale organisatorische Aufgaben vor Beginn des Schuljahres. Die Checkliste unterstützt dabei, Ganztagsform, Rechtsrahmen, Räume, Personal, Stundenplan, Teamabsprachen, Budget, Fortbildungen und Elterninformation strukturiert zu planen. Die Checkliste unterstützt Schulleitungen, Ganztagskoordinatorinnen und Ganztagsteams bei der Vorbereitung des Ganztags vor Beginn des Schuljahres. Sie bündelt zentrale organisatorische und konzeptionelle Aufgaben und hilft dabei, die Planung übersichtlich zu strukturieren. Berücksichtigt werden unter anderem die Wahl der Ganztagsform - offen, teilgebunden oder gebunden -, geltende Landesvorgaben und Regelungen des Schulträgers sowie das Raum- und Personalkonzept. Auch Stundenplan, Lernzeit, Mittagessen, Angebote und Pausen werden in die Planung einbezogen. Darüber hinaus regt die Checkliste dazu an, Zuständigkeiten, Teamabsprachen, Kommunikationswege, Materialbedarf, Budget, Fortbildungen und Elterninformationen frühzeitig zu klären. Die übersichtliche Zusammenstellung eignet sich als Orientierungsrahmen für Grundschulen und weiterführende Schulen und kann an die jeweiligen schulischen Bedingungen angepasst werden. Die Checkliste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie unterstützt Schulen dabei, zentrale Aspekte der Ganztagsorganisation nicht zu übersehen und den Ganztag schrittweise weiterzuentwickeln.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Checkliste Ganztag - Qualitätsebene

Kopiervorlage

In dem Arbeitsmaterial zur Qualitätsentwicklung im Ganztag reflektieren Schulteams Abläufe, Angebote, Lernzeit, Regeln und Zusammenarbeit. Die Checkliste unterstützt dabei, Feedback von Kindern und Eltern auszuwerten, Veränderungsbedarf zu erkennen, Verbesserungen umzusetzen und konkrete Entwicklungsziele für die nächsten Monate festzulegen. Die Checkliste unterstützt Schulen bei der kontinuierlichen Reflexion und Weiterentwicklung ihrer Ganztagsangebote. Sie richtet sich an Schulleitungen, Ganztagskoordinatorinnen und pädagogische Teams, die die Qualität von Abläufen, Lernzeiten, Angeboten und Zusammenarbeit systematisch überprüfen möchten. Im Mittelpunkt steht die regelmäßige Teamreflexion. Dabei werden Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolge ausgewertet sowie Regeln, Tagesstruktur, Übergänge, Materialien und pädagogische Angebote auf ihre Wirksamkeit überprüft. Die Perspektiven von Kindern und Eltern werden durch Gespräche, Konferenzen oder Befragungen einbezogen. Zusätzlich können dokumentierte Beobachtungen genutzt werden, um Lernzeit, Gruppenklima und Unterstützungsbedarfe differenziert zu betrachten. Die Checkliste hilft dabei, konkreten Veränderungsbedarf zu identifizieren, erkannte Lücken zu schließen und neue Ideen umzusetzen. Ebenso werden erfolgreiche Maßnahmen dokumentiert, damit sie beibehalten oder ausgebaut werden können. Zum Abschluss können Ganztagsteams den Fortbildungsbedarf klären und zwei bis drei Entwicklungsziele für die nächste Arbeitsphase festlegen. Das Arbeitsmaterial eignet sich für Ganztagsangebote an Grundschulen und weiterführenden Schulen und kann an unterschiedliche Schulformen und schulische Qualitätsentwicklungsprozesse angepasst werden. Die Checkliste ist als Orientierungsrahmen gedacht und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie unterstützt Schulen dabei, Qualitätsentwicklung im Ganztag regelmäßig und praxisnah zu verankern.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Unterrichtsmaterial Schulstart Grundschule

Kopiervorlage

In dieser Materialsammlung finden Sie Anregungen und Unterrichtsmaterialien für den Schulbeginn in der Grundschule. Nutzen Sie die ersten Schulstunden zum Kennenlernen und Stärken der Klassengemeinschaft. Unsere Vorlagen, Arbeitsblätter und Materialien unterstützen Sie dabei. Nach den Sommerferien startet der Schulalltag jetzt gut vorbereitet und organisiert: Mit unseren Materialien erleichtern wir Ihnen und Ihren Lernenden den Schulstart von Anfang an! Um die neuen Schülerinnen und Schüler in Klasse 1 zu begrüßen, können Sie ihnen doch noch in den Ferien einen Brief schreiben. Nutzen Sie dazu unsere Vorlage und bauen Sie so Ängste und Hemmungen vor der Schule ganz einfach ab. Für die ersten Stunden nach den Ferien können Sie dann unsere Arbeitsblätter nutzen, um über Ferienerlebnisse zu sprechen und sich über Interessen und Vorlieben auszutauschen. Fördern Sie also grundlegende Fähigkeiten wie Sprechen und Argumentieren und lernen Sie die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig ein wenig näher kennen. Dem Ankommen nach den Ferien in der neuen Klasse zur Stärkung der Gemeinschaft steht damit nichts im Wege. Unser Lerntypentest hilft Ihnen bei der Diagnostik im Schulalltag, um Differenzierung zur individuellen Förderung entsprechend frühzeitig anbieten zu können. Ist Ihr Unterricht dann klar strukturiert und gut verständlich? Mit unserem Evaluationsbogen holen Sie nach ein paar Stunden ein erstes Feedback Ihrer Schülerinnen und Schüler ein, um gemeinsam in ein erfolgreiches Schuljahr starten zu können. Wir wünschen Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern einen tollen Schulstart mit vielen unvergesslichen Momenten! Diese Briefvorlage dient allen angehenden Klassenleitungen der Jahrgangsstufe 1 zum Kennenlernen ihrer neuen Klasse vor dem ersten Schultag. In ein paar netten Zeilen stellt sich die Lehrkraft selbst vor (Wohnort, Familie, Hobbies), heißt die einzelnen Kindern schon vorab Willkommen in der neuen Klasse und bittet am Ende um einen Antwortbrief. Mithilfe dieses Arbeitsmaterials zum Thema "Ankommen nach den Ferien" fertigen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam aus kleineren Souvenirs ihrer Ferien eine Insel an. Dieses Arbeitsmaterial zum Schulstart regt die Lernenden dazu an, kleine Dinge aus den Ferien mitzubringen und sich untereinander über ihre Erlebnisse in der unterrichtsfreien Zeit auszutauschen. Mithilfe des Arbeitsmaterials nehmen die Schülerinnen und Schüler sich selbst und ihre Klasse einmal ganz bewusst wahr. Sie verfassen nach einem vorgegebenen Reimschema ein Klassengedicht, in dem jede Schülerin und jeder Schüler die eigenen Stärken hervorhebt und damit ein wichtiger Teil der Gruppe wird. Das Ich-Buch befasst sich mit der eigenen Person, der Familie, Vorlieben, Freunden sowie Stärken und Schwächen der Kinder. Mithilfe dieser Unterrichtsmaterialien stärken Sie die Selbstwahrnehmung der Erst- oder Zweitklässler und sie lernen somit ihre eigene Persönlichkeit besser kennen. Mit diesem Spiel für zwischendurch fördern Sie die Handmotorik Ihrer Schülerinnen und Schüler, lockern den Unterricht auf und stärken die Klassengemeinschaft. Mit diesem Lerntypen-Test finden die Schülerinnen und Schüler selbst heraus, mit welchen Methoden sie besonders effektiv lernen können, um Inhalte möglichst lange zu behalten. Die Analyse des Lerntyps hilft wiederum bei der individuellen Förderung durch Lernstrategien. Mit dieser Kopiervorlage eines Feedbackbogens können Sie Rückmeldung von Ihren Schülerinnen und Schülern zu Ihrem Unterricht einholen. Seien Sie gespannt, welche Tipps und Verbesserungsvorschläge diese vielleicht für Sie haben!

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Lehrkräfte dürfen das Jugendamt bei Kindeswohlgefahr informieren

Fall des Monats

Wann darf eine Schule Informationen an das Jugendamt weitergeben, wenn der Verdacht auf Kindeswohlgefährdung besteht? Ein aktueller Schulrechtsfall zeigt, wie schwierig der Umgang mit Schweigepflicht, Datenschutz und Kinderschutz im pädagogischen Alltag sein kann. Lehrkräfte stehen oft an vorderster Front, wenn es darum geht, Anzeichen von Vernachlässigung oder Gewalt bei Schülerinnen und Schülern zu erkennen. Dabei geraten sie regelmäßig in einen Konflikt zwischen ihrer beruflichen Schweigepflicht und der Notwendigkeit, das Jugendamt einzuschalten. Ein aktueller Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Bremen stellt nun klar, dass Schulen im Ernstfall Daten an das Jugendamt übermitteln dürfen, auch ohne Einwilligung der Eltern und ohne vorherige Beratung durch externe Fachkräfte. Lehrkräfte dürfen bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung Informationen an das Jugendamt weitergeben, wenn sie dessen Tätigwerden für erforderlich halten. Das hat das Oberverwaltungsgericht Bremen mit Beschluss vom 4. März 2026 entschieden (AZ: 1 LA 157/25), wie das Rechtsportal anwaltauskunft.de mitteilt. Mutter wehrte sich gegen Datenaustausch In dem Fall ging es um ein minderjähriges schulpflichtiges Kind. Beim Familiengericht lief bereits ein Verfahren zur elterlichen Sorge. Das Gericht sah gewichtige Anhaltspunkte für eine mögliche Kindeswohlgefährdung und bat das Jugendamt, bei der Schule weitere Informationen einzuholen. Das Jugendamt wandte sich daraufhin an die Schule. Die Schule gab Informationen weiter, die anschließend dem Familiengericht übermittelt wurden. Die Mutter hatte darin nicht eingewilligt und war vorab nicht beteiligt worden. Sie klagte auf Feststellung, dass die Datenerhebung und Datenübermittlung rechtswidrig gewesen sei. Das Verwaltungsgericht Bremen wies die Klage jedoch ab. Dagegen wollte die Mutter die Berufung zulassen. Eigenkompetenz der Lehrkräfte steht über Transparenzgebot Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Bremen lehnte den Antrag auf Zulassung der Berufung ab. Nach Auffassung des Gerichts war die Weitergabe der Informationen nicht zu beanstanden. Das Gericht verwies auf § 4 KKG. Die Vorschrift regelt, wie Berufsgeheimnisträger bei Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung vorgehen können. Dazu zählen auch Lehrerinnen und Lehrer an öffentlichen und staatlich anerkannten privaten Schulen. Grundsätzlich sollen Hinweise zunächst mit dem Kind oder Jugendlichen und den Erziehungsberechtigten besprochen werden. Das gilt aber nicht, wenn dadurch der Schutz des Kindes gefährdet würde. Dann kann eine vorherige Information der Eltern unterbleiben. Nach Auffassung des OVG durfte hier angenommen werden, dass eine vorherige Beteiligung der Mutter dem Kindeswohl hätte schaden können. Die Lehrkräfte mussten auch nicht zwingend vorher eine Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft einholen. Sie durften die Einschätzung aufgrund eigener Sachkompetenz treffen. Auch datenschutzrechtliche Einwände griffen nach Ansicht des Gerichts nicht durch. Die Datenverarbeitung diente dem Kinderschutz und damit einer rechtlichen Aufgabe. Handlungssicherheit für den pädagogischen Alltag Die Entscheidung zeigt, dass Lehrkräfte bei Hinweisen auf eine Kindeswohlgefährdung nicht untätig bleiben müssen. § 4 KKG eröffnet einen rechtlichen Weg, Informationen an das Jugendamt weiterzugeben. Wichtig bleibt die Einzelfallprüfung. Im Regelfall sollen Eltern einbezogen werden. Steht dies dem Schutz des Kindes entgegen, kann die Information unterbleiben. Ansprechpartner ist in solchen Fällen das Jugendamt, nicht unmittelbar die Polizei oder andere Stellen. Informationen: www.anwaltauskunft.de

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Plätzchenrezepte: Rezeptbücher selbst gestalten

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Das Arbeitsblatt für die Grundschule verbindet Vorweihnachtszeit, Rezeptschreiben und kreative Buchgestaltung: Die Schülerinnen und Schüler nutzen Rezeptvorlagen und Titelblätter, um eigene Plätzchenrezepte weiterzugeben und ein Klassen-Rezeptbuch herzustellen. Das Material ermöglicht einen lebensnahen und motivierenden Zugang zum Schreiben in der Grundschule. Im Mittelpunkt stehen Lieblingsrezepte für Plätzchen , die die Lernenden mithilfe vorgegebener Rezeptvorlagen aufschreiben. Das Material greift damit die Vorweihnachtszeit als vertrauten Anlass auf und verbindet saisonale Themen wie Spritzgebäck, Kokosplätzchen oder Zimtsterne mit einem produktorientierten Schreibauftrag. Die Unterrichtsidee ist klar strukturiert: Für die Gestaltung stehen laut Materialseite zwei verschiedene Rezeptvorlagen und zwei unterschiedliche Titelblätter zur Auswahl. Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Lieblingsrezepte ein, gestalten daraus persönliche Rezeptseiten und geben ihre Ideen anschließend an die Klasse weiter. Alle Rezepte werden vervielfältigt und in Form eines gemeinsamen Plätzchen-Rezeptbuchs gesammelt. So entsteht ein greifbares Produkt, das jedes Kind mit nach Hause nehmen kann und das die Rezepte der Mitschülerinnen und Mitschüler einschließt. Das Arbeitsmaterial eignet sich für den fächerübergreifenden Unterricht in der Primarstufe und lässt sich besonders gut in Adventsprojekte, Schreibanlässe oder kreative Unterrichtsphasen einbinden. Die Lernenden üben, Informationen geordnet darzustellen, Zutaten und Arbeitsschritte verständlich aufzuschreiben und ein gemeinsames Klassenprodukt mitzugestalten. Zugleich fördert das Material Austausch, Wertschätzung und die Erfahrung, dass eigene Texte für andere nützlich sein können. Lehrkräfte erhalten damit eine niedrigschwellige Vorlage, um Rezeptschreiben, Weihnachtsbräuche und gemeinschaftliches Gestalten sinnvoll miteinander zu verbinden. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler formulieren eigene Lieblingsrezepte für Plätzchen mithilfe einer vorgegebenen Rezeptstruktur. ordnen Zutaten, Mengenangaben und Arbeitsschritte nachvollziehbar in einer Rezeptvorlage an. gestalten ein gemeinsames Plätzchen-Rezeptbuch als produktorientierten Schreibanlass. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Rezeptvorlagen und Titelblättern die vorgesehenen Felder und Gestaltungsmöglichkeiten. dokumentieren ein Rezept strukturiert, lesbar und für andere nutzbar. nutzen analoge Vorlagen, um eigene Inhalte in ein gemeinsames Klassenprodukt einzubringen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler teilen eigene Rezeptideen mit der Lerngruppe und machen sie anderen zugänglich. würdigen die Beiträge der Mitschülerinnen und Mitschüler im gemeinsamen Rezeptbuch. arbeiten kooperativ an einem Klassenprodukt für die Advents- und Weihnachtszeit.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Lobkärtchen für die Grundschule

Kopiervorlage
2,99 €

Mit diesen Lobkärtchen können Sie Schülerinnen und Schüler für gute (schulische) Leistungen oder ihr Verhalten belohnen und zusätzlich motivieren. Das Lob ist altersgerecht formuliert auf einzelnen optisch ansprechend gestalteten Karten. Erkennen Sie damit den Lernfortschritt mit lobenden Worten an und bestärken Sie Ihre Lernenden somit positiv im Schulalltag. Für die Lernentwicklung ist positive Bestärkung essentiell und das Loben von richtigem Verhalten gilt als pädagogisch wertvoll. Genau an dieser Stelle greift das Arbeitsmaterial. Die speziell für Grundschulkinder konzipierten Lobkärtchen können ausgedruckt, ausgeschnitten und bei vielen Gelegenheiten an die Schülerinnen und Schüler verteilt werden. Die Lobkärtchen bieten eine Vielzahl an altersgerechten Formulierungen, sodass für jede Situation ein passendes Lob vorhanden ist. Die Gestaltung der Kärtchen ist dabei besonders motivierend. Die unterschiedlichen Formulierungen und Designs ermöglichen es, den Kindern individuelles Lob zukommen zu lassen. Dadurch wird die Bedeutung von "Weiter so! oder "Ich bin stolz auf dich!" zusätzlich enorm gesteigert. Überraschen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler also hin und wieder mit einem Kärtchen - sei es nach einer besonders gelungenen Hausarbeit, aufgrund einer ordentlichen Schrift oder der wertvollen Unterstützung eines Mitschülers. Hier finden Sie passende Lobkärtchen für die Sekundarstufe .

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Unterrichtsmaterial und News für den fächerübergreifenden Unterricht in der Grundschule

Hier finden Grundschullehrkräfte kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im fächerübergreifenden Unterricht oder in Vertretungsstunden. Die Materialien verbinden Fächer miteinander oder thematisieren überfachliche Kompetenzen und Inhalte wie Medienkompetenz, Digitalisierung, Umwelterziehung, Nachhaltigkeit und Gesundheit. Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren fächerübergreifenden oder fächerverbindenden Unterricht in der Grundschule. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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Aktuelle fächerübergreifende News für die Grundschule