Tipp der Redaktion

Eine Minute Pause vom Lernen

Sechs Kinder schauen lächelnd auf den Boden
Tipp der Redaktion

Eine Minute Pause vom Lernen

In diesem Fachartikel geht es um kurze Übungen ohne fachliche Zielsetzungen, mit denen Lehrkräfte und Eltern die Lernbereitschaft und Konzentration der Kinder und Jugendlichen fördern können.

Tipp der Redaktion

Mut machen

Kinder machen sich Mut
Tipp der Redaktion

Mut machen

Dieses Arbeitsmaterial ermöglicht Lernenden das Ausmalen einer motivierenden Vorlage und eignet sich perfekt für Kunststunden, Vertretungsunterricht oder als kreative Hausaufgabe.

Tipp der Redaktion

Strategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen

Junge macht Quatsch im Unterricht
Tipp der Redaktion

Strategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen

Dieser Fachartikel zeigt praxiserprobte und wirkungsvolle Interventions- und Präventionsstrategien zum Umgang mit Unterrichtsstörungen auf.

  • Schulstufe1
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp11
  • Quelle7
Sortierung nach Datum
Kacheln     Liste

Engel im Suchsel: kleines Rätsel für die Weihnachtszeit

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt "Engel im Suchsel: kleines Rätsel für die Weihnachtszeit" versüßt Ihnen und Ihren Lernenden die Zeit im Advent vor Weihnachten: Die Schülerinnen und Schüler suchen in einem Rätsel das Wort Engel und üben dabei sowohl Lesen als auch Rechnen. Die letzten Stunden vor den Weihnachtsferien sinnvoll zu gestalten, ist nicht immer leicht. Die Kinder warten gespannt auf das Christkind oder den Weihnachtsmann und der Alltag bietet durch Klassenarbeiten, Tests und Veranstaltungen wenig Zeit für Entspannung. Gerade in diesen Tagen lohnt es sich, das Thema Advent und Weihnachten auch in den Unterricht zu bringen! Wenn die Motivation nachlässt und die Schülerinnen und Schüler die wohlverdienten Ferien kaum erwarten können, hilft dieses Arbeitsblatt: Passend zur Weihnachtszeit dreht sich in diesem Rätsel nämlich alles um den Engel, einem typischen Weihnachtssymbol . Angelehnt an die Weihnachtsgeschichte, in der der Engel sowohl Maria vorab als auch den Hirten auf den Feldern vor der Krippe die Geburt von Jesus Christus ankündigt, eignet sich dieses Suchsel dazu, den Lernenden spielerisch einen Teil der Bibel näherzubringen. Gewissermaßen nebenbei verbessern die Schülerinnen und Schüler darüber hinaus ihre Lesekompetenz sowie ihre Rechenkompetenz : Zunächst suchen sie im Buchstabensalat das Wort Engel, notieren, wie oft es sich senkrecht und waagerecht versteckt hat, addieren schließlich diese Zahlen und halten das Ergebnis fest. Dabei erweitern sie auch ihre Kenntnisse im Bereich geometrische Lagebeziehungen . Dadurch, dass im Suchsel ausschließlich die Buchstaben E, N, G und L vorkommen, ist genaues Lesen erforderlich. Die visuelle Wahrnehmung der Kinder wird auch diese Weise gefördert. Lösungen zur Selbstkontrolle ermöglichen darüber hinaus eigenverantwortliches Arbeiten und erlauben die Bearbeitung in einer stillen Arbeitsphase im Unterricht, zum Beispiel wenn die Konzentration in der Klasse nachlässt. Als Kopiervorlage ist das Arbeitsblatt im Advent jederzeit spontan und fächerübergreifend zum Beispiel in Lesen und Schreiben, Mathe, Religion sowie im Sachunterricht der Grundschule einsetzbar. In Vertretungs- oder Randstunden sowie in zusätzlichen Lernzeiten vor Weihnachten können Sie mit dem Rätsel für Spaß und Abwechslung sorgen.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Fragen rund um den Mond

Kopiervorlage

Auf diesem Arbeitsblatt zum Thema Mond beantworten die Lernenden im Unterricht der Grundschule fächerübergreifend Fragen rund um den fremden Himmelskörper, den mit Neil Armstrong und Edwin Aldrin erstmals Menschen betreten haben. Sie verbessern dabei grundlegende Fertigkeiten der Fächer Lesen, Schreiben und Rechnen sowie das Allgemeinwissen. Fächerübergreifend ist das Thema Weltall und Weltraumforschung für die Kinder in der Grundschule aus unterschiedlichen Gründen sehr interessant und motivierend. Fremde Planeten, Sterne und der Weltraum begeistern sowohl Jungen als auch Mädchen, da sie gern Gefahren im Universum entdecken und erforschen wollen. Vor allem der Mond spielt dabei als einziger fremder Himmelskörper, den mit Neil Armstrong und Edwin Aldrin im Juli 1969 Menschen betreten haben, eine ganz besondere Rolle. Wie sieht es auf dem Mond aus? Gibt es Leben auf dem Mond? Wieso können wir den Mond bei Nacht sehen? Warum können so viele Menschen bei Vollmond nicht schlafen? Wie beeinflusst der Mond Ebbe und Flut? Warum kann man auf dem Mond nicht schlafen? All diese Fragen faszinieren die Schülerinnen und Schüler nicht nur zum Jubiläum der ersten Mondlandung. Nutzen Sie diese Neugier und Motivation der Kinder mit dem Arbeitsblatt "Fragen rund um den Mond" und Mondlandung: Wer war der erste Mensch auf dem Mond? : Zunächst stimmen sich die Lernenden auf das Thema ein, indem sie zusammengesetzte Nomen mit dem Wort Mond notieren. Im Anschluss berechnen sie den Tag-Nacht-Unterschied der Mondtemperatur und üben damit die Subtraktion im dreistelligen Bereich. Auf der Grundlage der weiteren Aufgaben zum Allgemeinwissen rund um den Mond können Sie mit den Lernenden über ihre ganz persönlichen Fragen zum Thema Weltraum diskutieren und je nach Lernstand möglicherweise eine entsprechende Recherche anschließen.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Ferien-Mitbringsel

Kopiervorlage

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials zum Thema "Ankommen nach den Ferien" fertigen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam aus kleineren Souvenirs ihrer Ferien eine Insel an. Nach den Ferien brauchen sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte einen Moment zum Ankommen im Schulalltag. Nach sechs Wochen Sommerferien beispielsweise gibt es nicht nur in der Grundschule viel zu erzählen: Was hast du in den Ferien erlebt? Wo hast du deinen Urlaub verbracht? Was ist deine schönste Erinnerung aus der unterrichtsfreien Zeit? Die Kinder haben sich lange nicht gesehen und strotzen vor Energie. Nutzen Sie diese Gelegenheit, und bieten Sie Ihren Lerngruppen Raum und Zeit über Ihre Erlebnisse im Urlaub oder auch zu Hause zu sprechen, indem Sie sie zunächst mit diesem Arbeitsmaterial dazu auffordern, Erinnerungen aus den Ferien mitzubringen. Auf diese Weise können Sie dem Gesprächsbedarf Ihrer Lernenden nach der unterrichtsfreien Zeit gerecht werden und diesen direkt für ein positives Lernklima in der Klasse zum Schulstart nutzen. In einem weiteren Schritt fertigen die Schülerinnen und Schüler dann gemeinsam aus ihren Mitbringseln eine Insel an und präsentieren diese schließlich in der Klasse. Mit diesem Arbeitsblatt fördern Sie demnach sowohl die Fähigkeiten Sprechen und Erzählen als auch Kreativität und Fantasie. Einsetzbar ist das Material in den Fächern Kunst und Werken, aber insbesondere in der ersten Woche nach den Ferien auch im Rahmen des Unterrichts beim Klassenlehrer oder der Klassenlehrerin. Viel Spaß beim gemeinsamen Ankommen nach den Ferien! Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Erlebnisse aus den Ferien anhand ihrer Mitbringsel. vergleichen ihre Mitbringsel mit denen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihr Gruppenergebnis gemeinsam in der Klasse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich untereinander über ihre Ferienerlebnisse aus. fertigen gemeinsam in der Gruppe aus ihren Souvenirs eine Insel an und nutzen dabei ihre Kreativität.

  • Kunst / Kultur / Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Ich und meine Welt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Mündliche Kompetenzen von Grundschulkindern bewerten

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel rund um die mündliche Beteiligung erhalten Lehrkräfte Tipps zur gezielten Lernendenbeobachtung hinsichtlich ihrer Aktivitäten neben den schriftlichen Leistungen. Außerdem liefert er eine Liste mit Kriterien zur Notenfindung der Mitarbeit (Kopfnote im Zeugnis) sowie der mündlichen Note in einem Fach. Definition Mitarbeit Bei der Mitarbeit handelt es sich um die Quantität der mündlichen Äußerung beziehungsweise die Bereitschaft zu mündlicher Aktivität, also beispielsweise wie oft ein Kind sich meldet. Die Leistungen fließen in die Kopfnoten (Verhalten und Mitarbeit) ein, die es in einzelnen Bundesländern (noch) gibt. Andernfalls wird die Mitarbeit eines (Grundschul-)Kindes in seiner Verbalbeurteilung beschrieben. Mündliche Beteiligung: Anforderungsbereiche Mündliche Beteiligung bezieht sich auf die Qualität der mündlichen Äußerungen , also ob diese zum Thema passen, inhaltlich richtig sind oder den Unterricht vorantreiben. Man kann die mündliche Kompetenz auch in verschiedene Anforderungsbereiche einteilen: Anforderungsbereich I : Wiedergeben oder beschreiben: Die Schülerinnen und Schüler können bekannte beziehungsweise erlernte Informationen wiedergeben sowie einfache Sachverhalte beschreiben. Anforderungsbereich II : Zusammenhänge herstellen, Anwenden und Strukturieren: Die Schülerinnen und Schüler können ihnen bekannte Sachverhalte begründen, sie mit anderen Informationen in Beziehung setzen oder auf andere Sachverhalte übertragen (Transferleistung). Anforderungsbereich III : Reflektieren und beurteilen: Die Schülerinnen und Schüler können sich neue Sachverhalte (mit teils unbekannten Problemstellungen) erschließen, sie gelangen zu eigenen Urteilen, Verallgemeinerungen und entwickeln Lösungsstrategien oder Ansätze davon. Geeignete mündliche Formate für Grundschülerinnen und Grundschüler sind Präsentationen, Referate oder auswendig gelernte Gedichte. Die mündliche Beteiligung geht in die jeweilige Fachnote ein. Beispiele: S. meldet sich im Sachunterricht sehr häufig (gute Mitarbeit). Allerdings wiederholt er in eigenen Worten oft nur das, was zuvor schon gesagt wurde. In einer Präsentation zum Thema "Ritter" spricht er nach zwei Wochen Vorbereitung in sehr kurzen Sätzen (befriedigende mündliche Leistung). L. meldet sich in Deutsch nur selten, zeigt also eine mäßige Mitarbeitsleistung. Sie kann aber nach Aufrufen eine passende Antwort geben und setzt Fachbegriffe wie "Verb" oder "Präsens" souverän ein. Gibt es ein Gedicht auswendig zu lernen, so trägt sie dies fehlerfrei und betont vor. Mündlich wird sie also gut bewertet. Gewichtung der mündlichen Kompetenzen Es gibt keine allgemeingültige Regelung , in welchem Verhältnis die mündliche Note in die Fachnote eingeht. Im Optimalfall gibt es schulinterne oder fachspezifische Absprachen, damit lehrkraftunabhängig gleich bewertet wird. Ist dies nicht der Fall, empfiehlt sich die Orientierung an der Anzahl der vorgeschriebenen Klassenarbeiten in einem Fach. In Mathematik, Deutsch oder den Fremdsprachen, wo viele Klassenarbeiten geschrieben werden, ist ein Verhältnis der schriftlichen zur mündlichen Note von 70:30 angebracht. In Fächern wie Sachunterricht, wo es Klassenarbeiten gibt, aber auch in anderen Unterrichtsformen wie Projektarbeit gelernt wird, sollte es 60:40 sein. In wenig testorientierten Fächern wie Religion oder Musik mit oftmals nur einem Test pro Halbjahr ist 50:50 berechtigt. Die Eltern sind zu Beginn des Schuljahres über das Bewertungsverhältnis zu informieren. Das schreibt das Schulgesetz beispielsweise in Bayern oder Baden-Württemberg sogar ausdrücklich vor. Tipps zur Beobachtung der mündlichen Kompetenzen Laufend Notizen machen Im besten Fall schafft es die Lehrkraft sich während der Unterrichtsstunde oder direkt im Anschluss, spätestens aber am Ende einer Schulwoche, formlos Beobachtungen zur Mitarbeit und mündlichen Beteiligung ihrer Schülerinnen und Schüler aufzuschreiben. Vor einem Ferienabschnitt sollten die Aufschriebe nach Schülerinnen und Schülern sortiert in eine Computervorlage, ein spezielles Heft oder auf eine Karteikarte übertragen werden. Dadurch wird Zeit gepart, weil anhand der Aufzeichnungen zügig einen Zeugnistext formuliert oder eine Note vergeben werden kann. Beispiele: Emilia erklärt sehr genau den Aufbau des Hundegebisses. Gustav meldet sich während der ganzen Stunde nicht. Madita trägt das Gedicht "Die Tulpe" fehlerfrei vor. Gezielte Beobachtungen durchführen Um stillere Kinder nicht zu übersehen oder sich vom subjektiven Eindruck hinsichtlich eines Lernendenverhaltens nicht täuschen zu lassen, sollte von Zeit zu Zeit die gezielte Beobachtung von zwei oder drei Lernenden im Laufe einer Unterrichtsstunde oder -phase stattfinden. Hierbei kann ein Kriterienkatalog (siehe unten) hilfreich sein. Abfragen durchführen Die Lehrkraft kann sich beispielsweise im Rahmen einer Werkstattphase oder zu Beginn einer Unterrichtsstunde eine Schülerin oder einen Schüler zu sich holen und ihr oder ihm Fragen/Aufgaben zum aktuellen Thema stellen/geben. Alternativ kann sie die Überprüfung spielerischer gestalten und für schüchterne Kinder mit weniger Druck verbinden. Hierzu lässt sie abwechselnd Gruppen Fragen zum aktuellen Thema beantworten. Vorab darf diskutiert werden, aber jeder und jede muss einmal eine Antwort geben. Wer in der Gruppe gibt den Ton an (Mitarbeit)? Wer kennt die richtige Antwort (mündliche Leistung)? Wer traut sich diese vor der Klasse zu sagen (Mitarbeit)? Verschiedene Frageformen einsetzen Mit W-Fragen ("Wie heißt das männliche Schwein?") erfragt die Lehrkraft ganz gezielt eine bestimmte Antwort oder einen Fachbegriff und animiert so auch schüchterne oder leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler zum Sprechen. Zur Abfrage von Sachverhalten bieten sich offene Fragen an. Beispiele: Nicht: "Welche Tiere leben auf einem Bauernhof?" Sondern: "Beschreibe mir die Bewohner eines Bauernhofes." Dabei werden von den Schülerinnen und Schülern vollständige Sätze eingefordert und die Lehrkraft erfährt etwas über die Ausdrucksweise. Die eigene Meinung lässt sich so leichter erfragen. Nicht: "Was ist dein Lieblingstier?" Sondern: "Nenne mir dein Lieblingstier und erkläre, warum das so ist." Schülerinnen und Schüler als Moderatorinnen und Moderatoren Zur Steigerung der Sprechaktivität und zur Beobachtung des Gesprächsverhaltens sollte die Lehrkraft sich immer wieder aus Gesprächen zurückziehen. An ihrer Stelle ruft eine Schülerin oder ein Schüler die anderen auf. Alternativ rufen sie sich gegenseitig im Wechsel auf. Kriterienkatalog zur mündlichen Beteiligung Mithilfe der nachfolgenden Auflistung kann die Lehrkraft eine mündliche Note objektiv begründen. Der Bogen kann bei einem Elterngespräch hilfreich sein, um konkrete Verhaltensbeispiele zu benennen. Auch kann er im Rahmen eines Coaching-Gesprächs mit dem Kind selbst besprochen werden.

  • Fächerübergreifend

Teilhabe und Empathie im Unterricht fördern

Fachartikel

Der Fachartikel zeigt Lehrkräften aller Schulstufen, wie die Themen Hören und Hörbeeinträchtigung im Unterricht genutzt werden kann, um Inklusion, Teilhabe und Empathie zu fördern. Mit Bezug zum Hörakustiker-Handwerk werden Unterrichtsideen vorgestellt – von Hörratespielen für die Grundschule bis zu Projekten zur Physik des Hörens in der Sekundarstufe. Das menschliche Gehör ist ständig im Einsatz und spielt eine zentrale Rolle für Kommunikation, Lernen und Teilhabe. Gerade Schülerinnen und Schüler sind tagtäglich zahlreichen Umweltgeräuschen und Lärm ausgesetzt, die das Gehör beanspruchen. Deshalb ist das Thema Hören in vielen schulischen Situationen präsent – sei es beim genauen Zuhören, beim Verstehen oder bei Störgeräuschen im Unterricht. Dieser Fachartikel beschäftigt sich daher mit dem Hörsinn im schulischen Kontext. Dabei werden besondere Eigenschaften des Gehörs, die Einzigartigkeit jedes Ohrs sowie wichtige Aspekte wie Hörhygiene und Inklusion betrachtet. Außerdem zeigt der Artikel auf, wie Teilhabe für hörbeeinträchtigte Schülerinnen und Schüler gefördert werden kann. Zur Vertiefung und für die Unterrichtsgestaltung eignet sich das Lernfeld des Hörakustiker-Handwerks, das praxistaugliche Anregungen bietet, um das Thema mit den Lernenden altersgerecht zu erarbeiten.

  • Fächerübergreifend
Latop mit einem Klassenzimmer auf dem Bildschirm

Digitale Klassenzimmer gestalten

Selbstlernkurs
35,00 €

Im Rahmen dieses Selbstlernkurses lernen Lehrkräfte, sich selbst ein digitales Klassenzimmer zu erstellen. Mithilfe von Genially, dem Einbinden anderer bekannter Webseiten und eigenen Avataren kann ein vielfältiges und personalisiertes Lernerlebnis geschaffen werden. Der Selbstlernkurs bietet Lehrkräften die Möglichkeit, ein virtuelles Klassenzimmer zu erstellen, um den Schülerinnen und Schülern eine interaktive und abwechslungsreiche Lernumgebung zur Verfügung zu stellen. Dies ist besonders nützlich für den Fall, dass planmäßiger Unterricht ausfällt. Der Kurs führt verständlich in die Grundlagen digitaler Klassenzimmer ein. Gleichzeitig wird der konkrete Nutzen für den Unterricht aufgezeigt – von der klaren Strukturierung bis zur effizienten Materialbereitstellung. Im Anschluss entsteht ein fachspezifisches digitales Klassenzimmer, das mithilfe der zentralen Funktionen von Genially praktisch umgesetzt wird. Abschließend wird der Unterrichtsraum um interaktive und spielerische Elemente wie Avatare, LearningApps und kreative Vorlagen erweitert. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein digitales Zertifikat in Form eines Online-Badges . Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Kurses erwerben Kompetenzen in den folgenden Bereichen auf der Grundlage des Europäischen Rahmens für die Digitale Kompetenz von Lehrenden ( DigCompEdu ): 2.1 Auswählen digitaler Ressourcen 2.2 Erstellen und Anpassen digitaler Ressourcen 2.3 Organisieren, Schützen und Teilen digitaler Ressourcen 3.2 Lernbegleitung 3.4 Selbstgesteuertes Lernen 5.2 Differenzierung und Individualisierung

  • 3 Lernschritte
  • 1,5 Stunden

Zukunftsorientierte Schulentwicklung mit dem Whole School Approach

Fachartikel

Wie kann Schule junge Menschen stark machen für eine Welt voller Unsicherheiten, ökologischer Krisen und gesellschaftlicher Umbrüche? Der Whole School Approach liefert die Antwort: ein ganzheitlicher Rahmen, der Nachhaltigkeit nicht als Projekt versteht, sondern als gemeinsame Aufgabe der gesamten Schulgemeinschaft. Die Handreichung zeigt, wie Schulleitungen, Lehrkräfte, Lernende, Eltern und regionale Partner gemeinsam eine Schule formen können, in der demokratische Teilhabe, ökologische Verantwortung und pädagogische Qualität fest verankert sind. Sichtbar im Unterricht, spürbar im Schulalltag und wirksam für die Zukunft. Schulen stehen heute vor der Aufgabe, junge Menschen in einer Welt voller Unsicherheiten, ökologischer Krisen, sozialer Spannungen und politischer Umbrüche handlungsfähig zu machen. Der Whole School Approach (WSA) bietet hierfür einen umfassenden, systemischen Rahmen. Er versteht nachhaltige Schulentwicklung nicht als Einzelprojekt oder Zuständigkeit weniger Engagierter, sondern als gemeinschaftliche Aufgabe aller Akteurinnen und Akteure im schulischen Umfeld – von Schulleitungsteams über Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und Eltern bis hin zu Schulträgern und regionalen Partnerinnen und Partnern. Die Grundlage dafür liefert die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), wie sie in der Agenda 2030 und von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlen wird. Nachhaltigkeit wird darin als Kern einer hochwertigen Bildung verstanden, die Schülerinnen und Schüler befähigt, Zukunft aktiv mitzugestalten. Schulen werden damit zu Lern- und Lebensorten, an denen demokratische Beteiligung, ökologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit selbstverständlich sind. Warum nachhaltige Schulentwicklung jetzt zentral ist Wie die Handreichung zeigt, ist der Wunsch nach einer zukunftsorientierten Ausrichtung der Schulen längst in der Praxis angekommen: 80 Prozent der Schulleitungen wünschen sich laut BNE-Monitoring, Nachhaltigkeit solle zur Kernaufgabe der Schule werden. Schülerinnen und Schüler fordern stärker denn je Räume, um gesellschaftliche Probleme zu verstehen und selbst wirksam an Lösungen mitzuwirken. Lehrkräfte erleben BNE als Chance, Unterricht relevanter, alltagsnäher und motivierender zu gestalten. Ein Whole School Approach verbindet diese Erwartungen, indem er nachhaltige Entwicklung konsequent auf allen Ebenen des Schullebens verankert – im Unterricht, in der Organisation, im Schulgebäude, im Gelände, in Entscheidungsprozessen und in der Schulkultur. Kernprinzipien des Whole School Approach Die Handreichung benennt fünf Grundprinzipien, die eine nachhaltige Schule auszeichnen: Kohärenz: Nachhaltigkeit muss sichtbar, spürbar und erlebbar sein – vom Unterricht über den Mensabetrieb bis zur Beschaffung. "Walk the talk“ wird zum Leitmotiv. Partizipation: Schülerinnen und Schüler gestalten Entscheidungen und Prozesse mit – nicht nur punktuell, sondern strukturell, etwa über Gremiensitze, Steuergruppen oder thematische Arbeitskreise. Kontinuierliches Lernen: Nachhaltige Schulentwicklung ist kein Projekt mit Enddatum, sondern ein fortlaufender Lernprozess, der Visionen regelmäßig überprüft, weiterentwickelt und anpasst. Verantwortungsübernahme: Verantwortung wird geteilt. Schulleitung, Kollegium, nicht-pädagogisches Personal, Eltern und Lernende übernehmen gemeinsam Aufgaben und Zuständigkeiten. Langfristiger Einsatz: Nachhaltigkeit wird als feste Leitlinie der Schule verankert – etwa im Leitbild, in Curricula oder im Schulentwicklungsplan. Zertifizierungen wie "Schools for Earth“ können diesen Weg sichtbar machen. Handlungsfelder nachhaltiger Schulentwicklung Der WSA macht Nachhaltigkeit in sechs zentralen Bereichen des Schulalltags erlebbar: Partizipative Steuerung und Schulentwicklung: Entscheidungen folgen dem Leitbild Nachhaltigkeit, werden partizipativ getroffen und durch klare Strukturen gestützt. BNE in Lehrplänen und Unterrichtspraxis: Nachhaltigkeit wird sowohl in Fächern als auch fachübergreifend behandelt. Lernende setzen sich mit realweltlichen Problemen auseinander und erleben Selbstwirksamkeit. Regionale Bildungslandschaft und Netzwerke: Kooperationen mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern schaffen authentische Lerngelegenheiten und entlasten Lehrkräfte. Personalentwicklung: Fortbildungen, Teamzeiten und Entlastungsstunden fördern BNE-Kompetenzen im Kollegium. Kommunikation: Nachhaltigkeit wird sichtbar gemacht, etwa durch Schulkommunikation, Präsentationen oder Beiträge nach außen. Nachhaltiger Schulbetrieb: Gebäude, Gelände, Mobilität und Beschaffung werden ökologisch, sozial und wirtschaftlich verantwortungsvoll gestaltet. Wirksamkeit des Whole School Approach Die wissenschaftliche Begleitforschung zeigt eine hohe Wirkung des WSA. Mithilfe einer bundesweit eingesetzten WSA-Skala wurde gemessen, wie stark Lernende Nachhaltigkeit im Schulalltag erleben – und wie sich dies auf zentrale Bildungsziele auswirkt. Das Ergebnis: Lernende verhalten sich nachhaltiger. Sie fühlen sich motivierter und befähigter, Verantwortung zu übernehmen. Sie verfügen über mehr Wissen zu Nachhaltigkeit. Sie berichten von einem höheren allgemeinen Wohlbefinden. Auch Lehrkräfte profitieren: Fortbildungen, Austausch und gemeinsame Lernprozesse stärken die pädagogische Qualität und erhöhen die Zufriedenheit. Der WSA als Prozess – nicht als Projekt Der Whole School Approach vollzieht sich in drei Entwicklungsphasen: Visionsbildung: Standanalyse, gemeinsame Zielentwicklung, erste Impulse setzen. Implementierung: Teams bilden, Maßnahmen planen und umsetzen, Fortschritte sichtbar machen. Verstetigung: Nachhaltigkeit in Routinen überführen und regelmäßig evaluieren. Schulleitungen spielen in allen Phasen eine Schlüsselrolle. Die zentrale Rolle von Schulleitungen und Leitungsteams im WSA Für die erfolgreiche Umsetzung des Whole School Approach kommt Schulleitungen und Leitungsteams eine besondere Verantwortung zu. Sie prägen nicht nur strategische Rahmenbedingungen, sondern setzen auch die kulturellen Signale, die Nachhaltigkeit im Schulalltag möglich machen. In der Anfangsphase initiieren sie Prozesse, schaffen Transparenz über Ziele und stellen Räume zur Verfügung, in denen Beteiligte ihre Perspektiven einbringen können. Während der Implementierung agieren sie als Moderatorinnen und Moderatoren, Netzwerkerinnen und Netzwerker sowie als Initiatorinnen und Initiatoren: Sie verbinden Akteurinnen und Akteure, schaffen Zeitfenster für Kollaboration, priorisieren Maßnahmen und sorgen dafür, dass Fortschritte sichtbar und gewürdigt werden. Langfristig tragen sie dazu bei, dass Strukturen stabil bleiben, Verantwortlichkeiten geteilt werden und Nachhaltigkeit in Leitbild, Curricula und Entscheidungsprozessen verankert ist. Gerade ihre Fähigkeit, partizipative Steuerung zu leben – also Macht zu teilen, echte Mitbestimmung zu ermöglichen und Kontroversen konstruktiv zu begleiten – macht sie zu zentralen Treibern einer lernenden, zukunftsorientierten Schule. Vom Selbst-Check zur Ziel-Matrix: Werkzeuge für den Whole School Approach Die Handreichung stellt in Form eines Werkzeugkasten nützliche Schritte und Tools vor, mit dem Schulleitungen den Whole School Approach als Kreislauf aus Analyse, Vision, Planung, Umsetzung und Evaluation praktisch gestalten können. Zentrale Instrumente sind dabei der Selbst-Check und die Ziel-Matrix. Der Selbst-Check dient als gemeinsames Reflexionstool für alle Akteurinnen und Akteure der Schulgemeinschaft: Er hilft, den Ist-Stand der Schule in den verschiedenen Handlungsfeldern (z. B. Unterricht, Schulbetrieb, Personalentwicklung, Schulkultur, Netzwerke) realistisch einzuschätzen, sichtbar zu machen, was bereits gut läuft, und Handlungsbedarfe zu identifizieren. Aufbauend auf dieser Analyse unterstützen Visions- und Planungsmethoden wie "Schule der Zukunft“, "Theory of Change" oder "Backcasting" dabei, eine gemeinsame Zukunftsvision zu entwerfen und daraus konkrete Schritte abzuleiten. Die Ziel-Matrix überführt diese Überlegungen in eine strukturierte Planung, indem sie kurz-, mittel- und langfristige Ziele in allen Handlungsfeldern festhält, die möglichst SMART formuliert werden. Ergänzt wird dies durch eine Evaluierungsmatrix, mit der regelmäßig überprüft wird, was erreicht wurde, welche Maßnahmen wirksam waren und wo nachjustiert werden muss. So werden die Werkzeuge zusammengenommen zu einem praxistauglichen Instrumentarium, das den Whole School Approach für Schulleitungen umsetzbar und dauerhaft verankert. Fazit: Zukunftsfähige Schule bedeutet gemeinsames Gestalten Der Whole School Approach zeigt, dass nachhaltige Schulentwicklung mehr ist als ein Bündel einzelner Projekte. Er bietet einen klaren Rahmen, um Schule in Zeiten gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen neu auszurichten. Durch die Verbindung von pädagogischer Qualität, demokratischer Teilhabe und ökologischer Verantwortung werden Schulen zu Orten, an denen junge Menschen Zukunft nicht nur lernen, sondern aktiv mitgestalten. Der WSA stärkt die Selbstwirksamkeit von Schülerinnen und Schülern, fördert die Zusammenarbeit im Kollegium und vernetzt Schulen stärker mit ihrem Umfeld. Gleichzeitig erhöht er die Lern- und Anpassungsfähigkeit der gesamten Organisation. Schulen, die diesen Ansatz verfolgen, zeigen, wie Zukunftsfähigkeit im Alltag gelebt werden kann: partizipativ, verlässlich und getragen von einer engagierten Schulgemeinschaft. Er macht aus Schulen Orte, an denen junge Menschen erfahren: Nachhaltigkeit ist machbar – und sie selbst können dazu beitragen.

  • Fächerübergreifend

Unterrichtsmaterial und News für den fächerübergreifenden Unterricht in der Grundschule

Hier finden Grundschullehrkräfte kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im fächerübergreifenden Unterricht oder in Vertretungsstunden. Die Materialien verbinden Fächer miteinander oder thematisieren überfachliche Kompetenzen und Inhalte wie Medienkompetenz, Digitalisierung, Umwelterziehung, Nachhaltigkeit und Gesundheit. Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren fächerübergreifenden oder fächerverbindenden Unterricht in der Grundschule. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

ANZEIGE

Aktuelle fächerübergreifende News für die Grundschule