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Der Sternhimmel im Oktober

Fachartikel

Im Oktober präsentiert der Tierkreis mit Wassermann und Steinbock eher unauffällige Sternbilder. Zwischen den kleinen und ebenfalls lichtschwachen Konstellationen von Pfeil und Füchschen lohnt sich die Suche nach dem Hantelnebel. Der hier vorgestellte Sternhimmel entspricht dem Anblick der Himmelskugel zu den in der Tabelle (siehe unten) angegebenen Zeiten. Falls keine gemeinsame Beobachtung des realen Himmels mit den Lernenden geplant ist, können die Schülerinnen und Schüler mit der kostenfreien Planetarium-Software Stellarium oder Cartes du Ciel vorbereitet werden (Beamer-Präsentation oder Partnerarbeit in der Schule) und den Abendhimmel später selbstständig oder zusammen mit Freunden, Freundinnen oder Eltern erkunden. Als Aufsuchhilfen stehen ihnen dabei Ausdrucke der Sternkarten oder eine selbst gebastelte drehbare Sternkarte zur Verfügung (siehe Erste Schritte zur Orientierung am Sternhimmel ). Die Sternkarten aus diesem Beitrag sind in jedem Jahr vor Mitternacht zu folgenden Beobachtungszeiten gültig:

  • Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie

Übungsfirmen im Unterricht

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel stellt die Arbeit mit Übungsfirmen an beruflichen Schulen vor. In einer Übungsfirma werden Geschäftsprozesse realitätsnah simuliert. Ziel der Übungsfirmenarbeit ist eine stärkere Verbindung zwischen Theorie und Praxis, um die berufliche Handlungskompetenz von Auszubildenden zu stärken. In vollzeitschulischen Bildungsgängen kann die Übungsfirma einen betrieblichen Lernort zwar nicht ganz ersetzen, doch der Unterricht bekommt eine praxisnahe Qualität. Unterrichtsorganisation Die Arbeit in einer Übungsfirma findet als eigenständiges Unterrichtsfach statt. In Gruppenteilung arbeiten die Schülerinnen und Schüler zwischen vier und sieben Stunden wöchentlich in der Übungsfirma. In der Übungsfirma führen die Schülerinnen und Schüler alle anfallenden Tätigkeiten innerhalb einer Abteilung aus, wie zum Beispiel die Auftragsabwicklung oder das Erstellen von Gehaltsabrechnungen bis hin zum Führen von Telefongesprächen und das Präsentieren der eigenen Übungsfirma. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erkennen und Verstehen von betrieblichen Prozessen und abteilungsübergreifenden Prozessketten. Daneben dient die Übungsfirma als Lernort für kaufmännisches Denken, betriebswirtschaftliche Analysen, Entscheidungen und Reflexionen. Das Handlungsumfeld der Übungsfirma bildet mit seinen beispielhaften Problemstellungen und betrieblichen Prozessen die Grundlage für die anderen Unterrichtsfächer. Der Einsatz einer integrierten Unternehmenssoftware ist in allen Abteilungen der Übungsfirma verpflichtend. Routinetätigkeiten können damit rationalisiert und betriebliche Prozesse transparent gemacht werden. Einrichtung einer Übungsfirma Im Übungsfirmenring sind bundesweit und international viele Übungsfirmen zu einer Art "Makroökonomie" zusammengeschlossen. Die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenrings in Essen oder auch die Übungsfirmenzentrale der bayerischen Wirtschaftsschulen stellt den Übungsfirmen eine Fülle von Dienstleistungen bereit, um das Marktgeschehen so realistisch wie möglich zu gestalten. Ämter und Behörden wie Arbeitsamt, Finanzamt und Krankenkassen ermöglichen einen realistischen Umgang mit Meldungen und Erklärungen. Eine Bank dient zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs zwischen den Übungsfirmen. Ein umfangreiches Telekommunikationsnetz bietet neben der schnelleren Geschäftsabwicklung die Möglichkeit, moderne Technik im Einsatz zu erproben und anzuwenden. Übungsfirmen in Baden-Württemberg Baden-Württemberg übernimmt eine Vorreiterrolle beim systematischen Aufbau der Übungsfirmen an berufsbildenden Schulen. Seit dem Schuljahr 1998/1999 werden an Beruflichen Schulen in Baden-Württemberg Übungsfirmen eingerichtet. Inzwischen gibt es an über 70 Schulstandorten Übungsfirmen, die aus Mitteln der Zukunftsoffensive Baden-Württemberg bezuschusst wurden. Die Übungsfirmen sind als moderne Großraumbüros ausgestattet: Dort hat jeder Schüler und jede Schülerin einen eigenen vernetzten PC-Arbeitsplatz mit Internetzugang. Außerdem steht eine komplette Büroinfrastruktur mit moderner Kommunikationstechnik, zum Beispiel Telefonanlage mit interner Gesprächsvermittlung, Kopier- und Faxgeräte zur Verfügung. Schulversuche Die meisten Übungsfirmen arbeiten im Rahmen des Schulversuchs Kaufmännisches Berufskolleg mit Übungsfirma und eines Schulversuchs an der kaufmännischen Berufsfachschule. Daneben werden Übungsfirmen auch für Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule und an haus- und landwirtschaftlichen Schulen (im Berufskolleg Pflege II) und an gewerblichen Schulen aufgebaut. Deutscher Übungsfirmenring Alle Übungsfirmen in Baden-Württemberg sind an den Deutschen Übungsfirmenring angeschlossen. Damit sind nicht nur Geschäftsbeziehungen unter den baden-württembergischen Übungsfirmen möglich, sondern auch zu mehr als 2.500 Übungsfirmen weltweit. Die Zentralstelle des Deutschen Übungsfirmenrings koordiniert die Geschäfte und bietet zusätzlich notwenige Dienstleistungen, zum Beispiel eine Bank, ein Finanzamt, mehrere Krankenkassen und ein Zollamt an. Patenfirmen Jede Übungsfirma arbeitet mit einer oder mehreren Patenfirmen aus der jeweiligen Region zusammen. Die Übungsfirmen orientieren sich bei ihrer Arbeit an den Produkten und den Abläufen in ihren Patenfirmen. Die Patenfirmen unterstützen zusätzlich mit Produkt- oder Verkaufsschulungen, bieten die Möglichkeit zu Betriebsbesichtigungen und unterstützen die Übungsfirmen mit Produktmustern und bei der Ausstattung von Messeständen für den Besuch von Übungsfirmenmessen.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft

Die Fußball-WM: Interaktives WM-Booklet

Kopiervorlage

Dieses Materialpaket enthält ein Booklet mit Arbeitsblättern zur Fußball-WM. Die Schülerinnen und Schüler können die Arbeitsblätter mithilfe eines Computers oder mobilen Endgeräts interaktiv bearbeiten und recherchieren dabei wissenswerte Informationen rund um den Fußball. Jung oder alt, Sportfan oder nicht, für alle ist das Thema Fußball gegenwärtig und besonders Kinder werden von der Stimmung mitgerissen. Neben sportlichen Aspekten kommt besonders der internationale Charakter der Fußball-Weltmeisterschaft zum Tragen. 2026 wird die Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen. Das Thema Fußball-Weltmeisterschaft wird in dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit aufgegriffen und umfasst die Bereiche Sachunterricht, Sprache, Kunst und natürlich Sport. Das Thema eignet sich für einen mehrwöchigen Projektunterricht, kann aber auch variabel in einzelnen Stunden behandelt werden. Das Material lässt sich jedoch auch unabhängig von der Weltmeisterschaft 2026 in leicht angepasster Form einsetzen. Die Fußball-Weltmeisterschaft eignet sich für die Behandlung fächerübergreifender Themen. Neben dem Einsatz von Zeitschriften, Filmen und Büchern zum Thema Fußball, von denen es eine Vielzahl gibt, ist der Einsatz digitaler Medien für die Recherche optimal bei der Beschäftigung mit der WM. Zum Einstieg in die Unterrichtseinheit können Bilder, Videos oder die Zurschaustellung eines Fußballs beziehungsweise Trikots dienen. So wird das Vorwissen und vorhandene Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeregt und es können erste Informationen zum Thema in Form eines Brainstormings gesammelt werden. Der Austausch unter den Lernenden kann dabei im Plenum oder als Paararbeit erfolgen, wobei erste Erwartungen an die Unterrichtseinheit festgehalten werden können. Die Arbeitsblätter des Booklets können von der Lehrkraft gezielt in den Unterricht eingebunden oder im offenen Unterricht als Stationenarbeit eingesetzt werden. Eine Checkliste hilft den Lernenden dabei, ihren Aufgabenfortschritt während der gesamten Arbeitsphase selbstständig zu kontrollieren. Des Weiteren können sie Tablets, Smartphones, Computer oder anderweitige mobile Endgeräte nutzen, um mithilfe der QR-Codes oder der angegebenen Links für ihre Booklet-Aufgaben zu recherchieren. Die Lernenden erwartet ein Mix aus interessanten Fakten rund um die Fußball-Weltmeisterschaft, aus Rechercheaufträgen, Aufgaben zum Ausmalen und kleinere Schreibaufgaben. Als Abschluss werden die Arbeitsergebnisse präsentiert und die Arbeit mit dem Booklet reflektiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden im Fach Sachunterricht im interkulturellen Bereich geschult und lernen über das Thema Weltmeisterschaft sportliche, aber auch geographische Zusammenhänge beziehungsweise Unterschiede zwischen den Kulturen kennen. setzen sich mit den Flaggen der teilnehmenden Länder auseinander und malen ausgewählte Flaggen. planen im Fach Sport ein Fußballtraining sowie eine Mini-WM und führen es durch. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schreiben, speichern und drucken Texte am Computer aus. rufen vorgegebene Internetseiten auf und suchen in Suchmaschinen nach geeigneten Quellen beziehungsweise Informationen. suchen Bilder im Internet und speichern diese in einem Ordner. üben den Umgang mit herkömmlichen Medien, indem sie Informationen in Büchern, Lexika oder Zeitschriften recherchieren und eine Bibliothek besuchen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler treffen Absprachen über die Benutzung der Computer-Arbeitsplätze oder der mobilen Endgeräte. helfen sich gegenseitig in Paararbeit. planen untereinander die Arbeitsabläufe und Arbeitsaufteilung selbstständig.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe

Kinderzeitmaschine: Per Knopfdruck in die Geschichte

Fachartikel

Die Kinderzeitmaschine ist eine Website für Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren. Die jungen Besucherinnen und Besucher erfahren, dass Geschichte überhaupt nicht langweilig sein muss, sondern viel Spaß machen kann. Die Informationen eignen sich gut dazu, den Unterricht zu ergänzen, insbesondere in den Klassenstufen 3 bis 7. Die Kinder erhalten einen anschaulichen Überblick und können je nach Lust und Laune weiter in ein spezielles Thema eintauchen. Die Themen beginnen in der Vorgeschichte des Menschen und den alten Kulturen wie Ägypten, Mesopotamien, China, Indien und Mesoamerika, führen über die Antike bis zum Mittelalter und weiter zu den großen Entdeckerreisen. Zur Neuzeit gehören die Themenfelder Reformation, Absolutismus, Französische Revolution und Nationalstaaten. Übergeordnet gibt es ein umfassendes Lexikon sowie ein Reisespiel. Ein verpixeltes Bild wird nach und nach immer klarer. Wer die Lösung erkennt, drückt den Buzzer!

  • Geschichte / Früher & Heute / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.

Gefühle zeigen: Wörter ordnen zum Thema Eifersucht

Kopiervorlage

Auf diesem Arbeitsblatt zu den Themen Gefühle, Liebe und Freundschaft ordnen die Lernenden Nomen und Adjektive rund um Eifersucht wie in einem Kreuzworträtsel an. Sie verbessern dabei ihre Lesekompetenz, erweitern ihren Wortschatz und üben sich darin, über Gefühle zu sprechen. Dieses Arbeitsmaterial für die Grundschule verbindet sprachliches Lernen mit emotionaler Bildung und unterstützt Lernende dabei, ihre Gefühle differenziert wahrzunehmen und auszudrücken. Im Mittelpunkt steht das Thema Eifersucht im Kontext von Liebe, Freundschaft und zwischenmenschlichen Beziehungen . Die Lernenden arbeiten mit einer Auswahl an Nomen und Adjektiven wie "Glück", "Liebe", "Freund", "Streit" oder "weinen", die teilweise in einer kreuzworträtselartigen Struktur angeordnet sind. Ihre Aufgabe besteht darin, die Begriffe zu erkennen, sinnvoll zu ordnen und in einen Zusammenhang zu bringen. Dabei setzen sie sich intensiv mit Wortbedeutungen und sprachlichen Strukturen auseinander. Durch das spielerische Arbeiten mit Sprache werden sowohl die Lesekompetenz als auch die Schreibkompetenz gefördert. Gleichzeitig eröffnet das Material Gesprächsanlässe, um über eigene Gefühle zu sprechen und emotionale Erfahrungen zu reflektieren. So trägt die Einheit zur Entwicklung von Empathie, Selbstwahrnehmung und Ausdrucksfähigkeit bei. Das Arbeitsblatt eignet sich für den Einsatz im Sachunterricht, Ethik, Religionsunterricht sowie im fächerverbindenden Unterricht. Es kann flexibel in Einzelarbeit oder in kooperativen Lernformen eingesetzt werden und bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit, emotionale Themen sprachlich zu erschließen . Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler benennen und beschreiben Gefühle im Kontext von Eifersucht, Liebe und Freundschaft. ordnen Nomen und Adjektive thematisch und sprachlich korrekt. analysieren Wortbedeutungen und Zusammenhänge. erweitern ihren Wortschatz im Bereich emotionaler Begriffe. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Arbeitsblätter zur strukturierten Bearbeitung sprachlicher Aufgaben. dokumentieren und überprüfen eigene Ergebnisse eigenständig. reflektieren Lernprozesse im Umgang mit Sprache und Emotionen. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren eigene Gefühle und Erfahrungen im Austausch mit anderen. kommunizieren empathisch über emotionale Themen. entwickeln Verständnis für die Gefühle und Perspektiven anderer Lernender.

  • Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Der Sternhimmel im März

Fachartikel

Im März lohnt es sich in dem recht unauffälligen Sternbild Krebs, den bekannten Sternhaufen Praesepe aufzusuchen. Dem bloßen Auge erscheint er als verwaschener Fleck von der Größe des Vollmonds. Im Fernglas zeigt er sich als auffällige Ansammlung von etwa einem Dutzend Sternen. Der hier vorgestellte Sternhimmel entspricht dem Anblick der Himmelskugel zu den in der Tabelle (siehe unten) angegebenen Zeiten. Falls keine gemeinsame Beobachtung des realen Himmels mit den Lernenden geplant ist, können die Schülerinnen und Schüler mit der kostenfreien Planetarium-Software Stellarium oder Cartes du Ciel vorbereitet werden (Beamer-Präsentation oder Partnerarbeit in der Schule) und den Abendhimmel später selbstständig oder zusammen mit Freunden, Freundinnen oder Eltern erkunden. Als Aufsuchhilfen stehen ihnen dabei Ausdrucke der Sternkarten oder eine selbst gebastelte drehbare Sternkarte zur Verfügung (siehe Erste Schritte zur Orientierung am Sternhimmel ). Die Sternkarten aus diesem Beitrag sind in jedem Jahr vor Mitternacht zu folgenden Beobachtungszeiten gültig:

  • Geographie / Jahreszeiten / Physik / Astronomie

Unterrichtsprojekt: Plastik hat im Meer nichts zu suchen

Kopiervorlage

In diesem Arbeitsmaterial zum Projekt "Plastik hat im Meer nichts zu suchen" geht es um die Darstellung von Umweltschäden, die Plastikmüll in den Meeren verursacht. Die von Schülerinnen und Schülern erstellte Ausstellung soll die (Schul)Öffentlichkeit auf das Umweltproblem aufmerksam machen und zu einer Verhaltensänderung anregen. Plastik gehört nicht in die Natur. Trotzdem schwimmen Mengen an Plastikmüll im Meer und jedes Jahr kommen Tonnen hinzu. Dieser Plastikmüll zieht Folgen nach sich. Er gefährdet Tiere und Umwelt, zum Beispiel fressen Meerestiere und Vögel ihn und können daran sogar sterben. Demnach ist es wichtig, sich mit diesem Thema im Rahmen des Umweltschutzes auseinanderzusetzen und auf die Notwendigkeit einer Verhaltensänderung aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang gestalten die Schülerinnen und Schüler eine Collage zum dem Thema "Plastik hat im Meer nichts zu suchen" und dokumentieren ihre Arbeitsergebnisse öffentlich auf großen Plakaten beziehungsweise Tafeln. Damit machen sie, auch extern der Lerngruppe, auf die Folgeschäden aufmerksam, die durch die Entsorgung von unverrottbarem Plastikmüll für alle Meeresbewohner entstehen und deren Lebensraum vernichten. Diese Projektarbeit bietet sich ergänzend zu der Einheit "Plastik gehört nicht ins Meer" an. Anhand der Beschreibungen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler die Basis für das Erstellen der Collage. Indem sie selbst Plastikverpackungen sammeln und mitbringen, wird ihnen verdeutlicht, wie viel Plastik allgegenwärtig ist und es wird ein Lebensweltbezug hergestellt. Durch die Vorlagen der Meerestiere bekommen sie ein Bild davon, dass große Teile der Meere von dem Problem betroffen sind. Auf Basis dieser Erkenntnisse erstellen die Schülerinnen und Schüler dann eine Collage zum Thema "Plastik hat im Meer nichts zu suchen". Die Anlage unterstützt sie bei der Anfertigung. Die Präsentation ihres Ergebnisses würdigt ihre Arbeit und verdeutlicht erneut die Relevanz des Themas- auch für die Öffentlichkeit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schülerer kennen das Problem der Entsorgung von "unverrottbaren" Materialstoffen. benennen und begründen die Notwendigkeit einer alltäglichen Verhaltensänderung zum Gebrauch alternativer und ökologisch verträglicher Produkte. können Personen aus ihrer Umwelt Argumente nennen, um sie zu einer Verhaltensänderung anzuregen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Sachtexte und Grafiken sinnerfassend lesen und verstehen. können im Internet gezielt nach schadstofffreien Produkten recherchieren. können ihre Arbeitsergebnisse überzeugend präsentieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Normen und Werten bezogen auf Natur- und Umweltschutz. erweitern ihre Kompetenzen im Bereich des gemeinschaftlichen Arbeitens. helfen sich gegenseitig und gehen wertschätzend miteinander um.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Religion / Ethik / Ich und meine Welt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Das Eichhörnchen: Sachtext und Steckbrief des Nagetiers

Kopiervorlage

Mithilfe des Arbeitsmaterials zum Eichhörnchen soll eine Begegnung und Auseinandersetzung mit den Lebewesen in der unmittelbaren Lebensumwelt der Lernenden gefördert werden. Zunächst lernen die Schülerinnen und Schüler das Eichhörnchen und dessen Lebensweise näher kennen. Mithilfe der Karteikarten, die auf Größe, Nahrung, Gewicht, Besonderheiten und das Überwintern des Eichhörnchens eingehen, sollen die Lernenden zielgerichtet Informationen entnehmen, anhand derer sie schließlich einen Steckbrief für das Nagetier erstellen. Im Rahmen einer strukturierten und gegebenenfalls längerfristigen Unterrichtseinheit sollen sowohl die Lebensweise als auch der Lebensraum des Eichhörnchens genauer untersucht werden und eine differenzierte Wahrnehmung des Eichhörnchens gefördert werden, um die Schülerinnen und Schüler für die Korrelation zwischen Lebewesen und Pflanzen in ihrer Umgebung zu sensibilisieren. Das Eichhörnchen im Sachunterricht der Grundschule Da das Eichhörnchen ein wesentliches Tier im Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler darstellt, ist nicht nur der eigene Lebensweltbezug sichergestellt. Die Thematisierung der Lebensweise eröffnet gleichzeitig Möglichkeiten, die Eichhörnchen genauer zu beobachten und neue Erkenntnisse zu überprüfen beziehungsweise anzuwenden. Sachtext zum Eichhörnchen Aufgrund einer hohen sprachlichen Heterogenität sind die Informationen kurz und aussagekräftig gehalten. Die farbliche Markierung in Silbenschrift dient im Rahmen der qualitativen Differenzierung als Lesehilfe. Zusätzlich dazu kann der Text aufgenommen und als auditiver Input zur Verfügung gestellt werden. Dies eröffnet nicht nur einen weiteren Lernzugang, sondern gleichzeitig die Möglichkeit, leseschwächere Schüler zu entlasten und ihnen die Fokussierung auf die Informationsentnahme zu erleichtern. Dies kann allerdings auch durch heterogene Kleingruppen oder Tandems erreicht werden, innerhalb derer lesestarke Schüler die Karteikarten vorlesen. Steckbrief des Eichhörnchens Mithilfe der gewonnenen Informationen können die Schülerinnen und Schüler entweder selbstständig oder in Kleingruppen den Steckbrief zum Eichhörnchen erstellen beziehungsweise ausfüllen. Für lernstarke / schnelle Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, darüber hinaus detaillierte Informationen zu recherchieren. Dafür bieten sich Ipads oder auch Bücher und Magazine an. Diese Informationen können später präsentiert und mit den Mitschülerinnen und Mitschülern geteilt werden, was wiederum die Präsentationskompetenz dieser Lernenden fördert. Beobachtendes und forschendes Lernen Daran anknüpfend können die Schülerinnen und Schüler ihr erworbenes Wissen mit der Realität vergleichen. Sollten Ipads vorhanden sein, kann damit im Rahmen einer Exkursion zum nächstgelegenen Park (oder auf dem Schulhof, wenn dieser die Möglichkeit hergibt) der Lebensraum eines Eichhörnchens erkundet werden. Die Schülerinnen und Schüler können Fotos von Eichhörnchen machen und durch gezieltes Betrachten mit Informationen ihres Steckbriefs vergleichen. Des Weiteren können sie nach potentiellen Nahrungsmöglichkeiten suchen (zum Beispiel Nussbäume, Eicheln, Beeren), auf die das Nagetier in dieser Umgebung zurückgreifen kann. Sollte es keine Eichhörnchen in der Gegend geben, dient die Untersuchung des Umfelds dennoch als Basis zur Reflexion: Warum leben hier keine Eichhörnchen? So können die Schüler ihr gewonnenes Wissen in Beziehung setzen und erkennen die Abhängigkeit, in der Tiere und Pflanzen in der Natur stehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Eichhörnchen als typischen Vertreter des eigenen Lebensraums kennen. entnehmen kurzen Sachtexten gezielt Informationen. können Aufbau und Lebensweise des Eichhörnchens beschreiben. Vorgeschlagene Anschlussaktivität einen Lebensraum in der näheren Schulumgebung erkunden (zum Beispiel Park) erkennen, dass die Tiere und Pflanzen eines Lebensraums in Abhängigkeit zueinander stehen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielgerichtet Informationen aus Büchern oder mithilfe des Ipads. nutzen eine Kindersuchmaschine (zum Beispiel fragFINN) zweckgerecht. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partner oder einer Partnerin beziehungsweise kooperativ in Kleingruppen zusammen. unterstützen sich gegenseitig während der Arbeitsphase (zum Beispiel durch Vorlesen der Karteikarten).

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe

Migrationshintergrund: Lernbiografien mit Fluchterfahrungen

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel zum Thema Flucht und Lernbiografien werden einige wichtige Faktoren vorgestellt, die in den Lernbiografien von geflüchteten Jugendlichen für den weiteren Schulbesuch unter anderem im DaF-/DaZ-Unterricht eine Rolle spielen können. Betrachtet man Lernbiografien von geflüchteten Jugendlichen in Deutschland, ist zunächst zu beachten, dass jede Lernbiografie individuell ist. Dieser Artikel soll daher keineswegs dazu einladen, pauschalisierende Vorannahmen über Geflüchtete unterschiedlichster geografischer und sozialer Herkunft zu fördern. Ziel ist es vielmehr, die Lehrkraft im Vorfeld für die Möglichkeiten zu sensibilisieren und Problemlösungsstrategien zu erörtern, um ihr beispielsweise im Unterricht von Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache zu helfen. Schulunterricht im Herkunftsland Viele Jugendliche mit Fluchthintergrund kennen aus ihrem Herkunftsland frontalen Schulunterricht, in dem vor allem reproduktive Fertigkeiten geschult werden. Das Mitlesen im Chor, die Alphabetisierung über das Auswendiglernen des Alphabets und das Fehlen von Partner- und Gruppenarbeit charakterisieren die Unterrichtserfahrung vieler Schülerinnen und Schüler. Mit kooperativen und eigenverantwortlichen Lernformen umzugehen, muss daher teilweise erst geübt werden. Erfahrungen mit neuen Lernformen Die Praxis zeigt jedoch, dass sich Jugendliche schnell auf neue Unterrichtsformen einlassen können, wenn sie den Lernerfolg erkennen. Zu Anfang eines Schuljahres bieten sich daher spielerische, stark aktivierende Unterrichtseinheiten an, bei denen die Schülerinnen und Schüler den effektiven Lerngewinn nach jeder Einheit klar vor Augen haben. Auch offene Diskussionen in der Klasse, bei denen Schülerinnen und Schüler von ihren Lernerfahrungen erzählen, regen zur Reflexion an. Die Lehrkraft kann in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich lernen. Sie werden nicht von der Lehrkraft mit Wissen gefüllt, sondern eignen sich Fertigkeiten und Kenntnisse selbst an. Dabei hilft es, aktiv zu sein, was allerdings für viele Flüchtlingskinder neu ist und erst geübt werden muss. Erfahrungen mit körperlichen Strafen in der Schule Im Zusammenhang mit den bisher erlebten Unterrichtsmethoden steht auch die Anwendung von Gewalt durch die Lehrkraft. Je nach Herkunftsland und besuchtem Schultyp, teilweise auch abhängig von einzelnen Lehrkräften, bringen viele Schülerinnen und Schüler Erfahrungen von körperlicher Gewalt und Demütigungen vor der Klasse mit. Klassische Bestrafungsmethoden bestehen neben Schlägen auch darin, dass Schülerinnen und Schüler in anstrengenden und demütigenden Positionen verharren müssen. Wenn sie sich bewegen, weil sie sich abstützen oder anders entlastende Positionen einnehmen wollen, werden sie noch zusätzlich bestraft. Das passiert normalerweise vor den Augen der Klasse. Gründe für Bestrafungen können mangelnde Konzentration, eine falsche Antwort oder auch nur ein unangespitzter Bleistift sein. Vermittlung von Sicherheit vor körperlichen Strafen im Unterricht Eine zielführende Methode, um die Angst vor Strafen im Unterricht abzubauen, ist ein Klassengespräch über die Rechtslage in Deutschland. Es sollte nicht in den allerersten Stunden eines neuen Schuljahrs stattfinden, sondern erst, wenn sich eine gewisse Vertrauensbasis in der Klasse herausbilden konnte. Viele Jugendliche beeindruckt es sehr, wenn sie erfahren, dass eine prügelnde Lehrkraft in Deutschland von der Polizei abgeholt werden würde. Inwieweit in diesem Gespräch auf die Erfahrungen der Jugendlichen eingegangen wird, sollte ihnen selbst überlassen bleiben. Die Rolle der Lehrkraft besteht vor allem darin, die Situation in Deutschland darzustellen. Falls Jugendliche von Strafen berichten und dabei lachen, was nicht ungewöhnlich ist, sollte dieser Schutzmechanismus nicht durchbrochen werden. Er ist ein wichtiges Werkzeug dafür, sich vor der Klasse mitteilen zu können, ohne das Gesicht zu verlieren. Wenn der Verdacht besteht, dass schwere Traumatisierungen in diesem Zusammenhang vorliegen, sollte das Gespräch kurz und auf die deutschen Verhältnisse bezogen bleiben. Dem oder den betreffenden Schülern sollte unter vier Augen die Betreuung durch eine pschologische oder pädagogische Fachkraft angeboten werden. Diskontinuität als erlebte Normalität Viele internationale Jugendliche müssen sich erst daran gewöhnen, dass die Schulpflicht in Deutschland konsequent durchgesetzt wird. Viele Lernbiografien sind von Diskontinuität gekennzeichnet. Faktoren wie weite Schulwege ohne Verkehrsanbindung, die Verpflichtung zur Lohnarbeit oder mangelnde Aufsicht und Kontrolle des Schulbesuchs auch bei kleinen Kindern führen dazu, dass Schülerinnen und Schüler nicht an Kontinuität gewöhnt sind. Der immer gleiche Tagesablauf, den Kinder und Jugendliche in Deutschland spätestens mit der Einschulung kennenlernen, stellt unter Umständen eine ermüdende, zermürbende Erfahrung dar. Ihr eigener Gestaltungsspielraum in Bezug auf ihren Tagesrhythmus ist für den größten Teil des Tages minimiert. Gewöhnung an den täglichen Schulbesuch Um die Kontinuität des Schulbesuchs zu fördern, ist eine gute Betreuung außerhalb der Schule wichtig. Daher sollte bei häufigen Fehlzeiten die Wohngruppe, die zuständigen Sozialarbeiterin oder den Sozialarbeiter, die Familie oder die Pflegefamilie kontaktiert werden. Teilweise ist zudem in den Familien Aufklärungsarbeit nötig. Auch der Umgang mit Krankheiten ist in verschiedenen Kulturen unterschiedlich. Während für einige Jugendliche Kopfschmerzen oder eine leichte Erkältung ein Grund sind, sich einen Tag zu erholen, sind deutsche Jugendliche daran gewöhnt, trotz kleiner Beschwerden, möglicherweise mithilfe von Medikamenten, zum Unterricht zu erscheinen. Hier muss jede Lehrkraft für sich abwägen, zu welchem Verhalten sie in diesem Fall rät. Einerseits ist Überbeanspruchung ungesund, vor allem, wenn dafür schon bei Kindern und Jugendlichen Medikamente verwendet werden, andererseits sollte die spätere Wirklichkeit im Arbeitsleben nicht außer Acht gelassen werden. Besondere Herausforderungen und die eigene Abgrenzung Schülerinnen und Schüler mit Fluchterfahrung bringen möglicherweise traumatische Belastungen mit, die von der Lehrkraft nicht aufgefangen werden können. Wenn Jugendliche in der Klasse depressive Symptomatiken zeigen, auffällig oft über Gewalt oder Tod sprechen, zeitweise nicht "ganz da" oder "sie selbst" zu sein scheinen oder andere Auffälligkeiten zeigen, sollte die Lehrkraft nicht versuchen, mit der Situation allein zurechtzukommen. Hier ist es wichtig, die eigenen Grenzen zu kennen und sich früh Unterstützung durch psychologische oder pädagogische Fachkräfte zu holen. Die Überleitung an die Fachkraft Die Lehrkraft kann die Schülerin oder den Schüler in solchen Fällen unter vier Augen ansprechen und sagen, dass sie wahrgenommen hat, dass es dem oder der Jugendlichen nicht gut geht. Wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Lehrkraft und Schülern stabil ist, möchten diese dann häufig die Lehrkraft ins Vertrauen ziehen, die auch möglichst nichts weitersagen soll. Hier muss die Lehrkraft klar sagen, dass sie selbst keine psychologische Hilfe geben kann. Sie verweist an die entsprechende Fachkraft und vermittelt im Idealfall persönlich an diese, indem beispielsweise der erste Termin gemeinsam vereinbart wird. Viele Schülerinnen und Schüler finden es anfangs schwer, einer fremden Person persönliche Dinge anzuvertrauen. Die Lehrkraft kann an dieser Stelle unterstützend tätig sein, indem sie einerseits ihr eigenes Vertrauen gegenüber der Fachkraft zum Ausdruck bringt und sich andererseits inhaltlich aus der psychologischen Arbeit heraushält, sodass der oder die Jugendliche eine Bindung zur Fachkraft aufbaut.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / DaF / DaZ

Albert Camus' "L'Etranger": Einen Schulklassiker genau lesen, Teil VI

Fachartikel

Der sechste und letzte Teil der Studie zu Camus' "L'Etranger" untersucht die Erzählperspektive. Damit kann abschließend die Frage beantwortet werden, aus welcher Perspektive erzählt wird und welche Konsequenzen eine Analyse der Erzählperspektive für die Gesamtdeutung des Romans hat. Abschließend werden aus der Gesamtdeutung literaturdidaktische Konsequenzen für den Französischunterricht abgeleitet. Albert Camus' Roman "L'Etranger", zwischen 1939 und 1940 verfasst und 1942 veröffentlicht, kann wohl als "Schulklassiker Nummer eins" (Steinbrügge 2008, 77) gelten. Die Arbeit mit dem Roman im Unterricht steht jedoch trotz oder vielleicht gerade wegen der großen Zahl literaturwissenschaftlicher Arbeiten, die sich an einer Deutung versucht haben, und wegen einer langen Tradition didaktisierter Unterrichtsvorschläge noch immer vor großen Herausforderungen. Eine besondere Schwierigkeit bei der Arbeit mit dem Text ergibt sich aus der Forschungslage. Rezeptionsgeschichtlich überlagern sich mehrere noch immer wirksame Phasen letztlich widersprüchlicher Romandeutungen (vgl. Ansel 2012, 123ff.), was eine dem Text angemessene, zum Verstehen des Textes führende didaktische Planung erschwert.

  • Französisch
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