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Der Calliope mini als smarter Coach im Sportunterricht

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler beim Programmieren der Experimentierplatine Calliope mini angeleitet und können dabei ihr Tempo selbst bestimmen. Die erstellten Programme motivieren und unterstützen sie beim Ausführen von Bewegungsübungen im Sportunterricht. In dieser Unterrichtseinheit können die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit der Experimentierplattform Calliope mini arbeiten. Als Programmier- und Simulationsumgebung wird OpenRoberta genutzt, das vollständig im Browser läuft. Das Begleitheft ist unterteilt in Projekte verschiedener Schwierigkeitsstufen. Alle Projekte beinhalten Bewegungsübungen, bei denen der selbstprogrammierte Calliope mini als smarter Coach die Lernenden motiviert (durch Anzeigen von Aktions- und Pausenphasen oder Zählen der Sprünge beim Seilhüpfen) oder bei der korrekten Durchführung von Balancierübungen unterstützt. Alle Materialien und weitere Informationen finden Sie in der Linkliste am Ende der Seite. Die Unterrichtseinheit ist in kleinere Projekte unterteilt, die einzeln bearbeitet werden können. Jedes Projekt wird durch eine Aktivphase abgeschlossen, während der die Programme mit den Bewegungsübungen getestet werden. Die Unterrichtseinheit kann sowohl im Distanz-Unterricht, als auch in Präsenz als Paararbeit umgesetzt werden. Zur Sicherung der erlernten Methoden und zur Förderung einer anhaltenden Motivation können die Schülerinnen und Schüler ein Lerntagebuch führen. Durch den fächerverbindenden Ansatz lernen die Schülerinnen und Schüler neben der Programmierung mit OpenRoberta die Grundprinzipien der Informatik sowie messtechnischer Sensoren kennen. Zum Ausgleich für die Arbeit am PC ist zum Test der Programme voller Körpereinsatz nötig. Das Begleitmaterial ist so gestaltet, dass die Lernenden in ihrem eigenen Tempo arbeiten können und bei Unklarheiten Hilfe in ihren Peergroups oder bei der Lehrkraft einholen können. Passend zum Thema der körperlichen Bewegung werden die technischen Funktionen – wie die Sensoren des Calliope mini – oder die Datenverarbeitung nach dem EVA-Prinzip – anhand der Sinnesorgane des menschlichen Körpers – erklärt. Mit dem smarten Coach als Begleiter erhalten die Lernenden Feedback zu den durchgeführten Bewegungsübungen. Die Unterrichtseinheit verbindet zwei Themenaspekte aus verschiedenen Fächern: Einerseits ist es für Schülerinnen und Schüler, die in einer Welt voller datenverarbeitender Systeme aufwachsen, wichtig, ein Konzept der Möglichkeiten dieser Systeme und ihren Grundprinzipien aufzubauen. Zwar werden nicht alle Schülerinnen und Schüler später zu Programmiererinnen und Programmieren. Die Funktionsweise von Sensoren und Abläufe eines Programms zu kennen, hilft ihnen jedoch beim Bewerten der sie umgebenden Welt. Andererseits treiben Kinder immer seltener Sport, was durch die Corona-Pandemie mit Lockdowns, Distanz-Lernen und sozialer Isolation weiter verstärkt wurde. Der smarte Coach motiviert die Lernenden, die Bewegungsübungen auch im Distanz-Unterricht durchzuführen. Die Verbindung dieser beiden Themen kann sowohl computeraffine als auch sportbegeisterte Lernende für neue Erfahrungen öffnen. Für die Unterrichtseinheit sind keine Vorkenntnisse nötig, jedoch kann sie durch den fächerverbindenden Ansatz auch genutzt werden, wenn bereits Vorkenntnisse – zum Beispiel bei der Arbeit mit dem Calliope mini – vorhanden sind. Dementsprechend kann der zeitliche Umfang der Unterrichtseinheit kürzer gewählt werden. Im Vordergrund bei dieser Unterrichtseinheit steht, die Schülerinnen und Schüler schrittweise und mit möglichst wenig Frustration an die Programmieraufgabe heranzuführen. Deshalb werden Fachbegriffe oder neue Konzepte sehr ausführlich und dem Lernstand entsprechend erklärt. Dies unterstützt aber auch das Lernen bei Schülerinnen und Schülern, die bereits Erfahrung mit dem Calliope mini haben, da Bekanntes in einem neuen Kontext verwendet wird. Da die Programme direkt für die Durchführung der Bewegungsaufgaben verwendet werden, können die Lernenden den konkreten Verwendungszweck des Erschaffenen erleben und nachvollziehen. Es ist eine große Motivation für die Lernenden, wenn sie erfahren, wie sie aus einem einfachen Artefakt, das zunächst nichts tut, einen nützlichen Gegenstand im Alltag machen. Besonders schnelle Schülerinnen und Schüler können sich auch Gedanken über eigene Ideen für Bewegungsübungen und unterstützende Programme machen. Wird die Unterrichtseinheit im Distanz-Unterricht durchgeführt, empfiehlt es sich, gemeinsame Arbeitsphasen zur Umsetzung der einzelnen Projekte zu vereinbaren, bei denen die Lernenden ihre Fragen direkt an die Lehrkraft richten können oder von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Unterstützung erhalten können. OpenRobera bietet für den Distanz-Unterricht die Möglichkeit, dass die Lernenden Gruppen erzeugen können, um Programme untereinander auszutauschen und sich somit gegenseitig zu helfen. Die Lehrperson sollte zur Vorbereitung alle Projekte einmal selbst programmieren, um bei kleinen Fehler schnell helfen zu können. In den meisten Fällen können sich die Lernenden jedoch gegenseitig ausreichend unterstützen. Digitale Kompetenzen, die Lehrende zur Umsetzung der Unterrichtseinheit benötigen Die Lehrenden sollten in der Lage sein, das Thema so in ihren Unterricht einzubetten, dass die Lernenden einen möglichst großen Lerneffekt haben. Es wird empfohlen, die Projekte jeweils einmal selbst bearbeitet zu haben (3.1. Lehren). Die Lernenden können, unterstützt durch das Begleitheft, die Projekte größtenteils selbst bearbeiten (3.4. Selbstgesteuertes Lernen). Die Lehrenden sollten den Lernenden Möglichkeiten für Rückfragen und die Ergebnisdiskussion einräumen (3.2. Lernbegleitung). Die Projekte sollten in Paararbeit bearbeitet werden, wodurch sich die Lernenden gegenseitig bei Problemen helfen können (3.4. Kollaboratives Lernen). Werden die Projekte in Einzelarbeit oder im Distanz-Unterricht durchgeführt, muss mehr Zeit für die Lernbegleitung eingeplant werden. Die Lehrenden sollten gewährleisten, dass allen Lernenden unabhängig von ihrer digitalen Affinität zu den eingesetzten Endgeräten oder von anderen besonderen Bedürfnissen ein Zugang zu der digitalen Lernumgebung ermöglicht wird. OpenRoberta erfüllt diese Anforderungen, da es ausschließlich im Browser verwendet wird und somit mit jeglichen Endgeräten verwendet werden kann. Für die Lehrenden ist es hilfreich, die Plattform auf verschiedenen Endgeräten zu testen, um etwaige Hürden einschätzen und vorab kommunizieren zu können (5.1. Digitale Teilhabe). Um Bearbeitungsstände der einzelnen Lernenden überblicken zu können, empfiehlt es sich, in OpenRoberta Classrooms (Gruppen) anzulegen. Hierdurch können die Lehrenden auch leichter Hilfestellung bei Rückfragen geben und Lernende bei der Erreichung der Projektziele unterstützen (4.1. Lernstand erheben, 4.2. Lern-Evidenzen analysieren, 5.2. Differenzierung und Individualisierung). Besonders schnelle Lernende können nach Abschluss aller Projekte eigene Anwendungsideen entwickeln und deren Umsetzung planen und durchführen (5.3. Aktive Einbindung von Lernenden, 6.5. Digitale Problemlösung). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen grundlegende digitale Werkzeuge und Anwendungen kennen und in verschiedenen Sachzusammenhängen zielgerichtet zu nutzen. können Technische Zusammenhänge wahrnehmen, beobachten, benennen und beschreiben. arbeiten selbstständig und protokollieren ihre Handlungen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verarbeiten Informationen, Inhalte und vorhandene digitale Produkte weiter und integrieren diese in bestehendes Wissen. lernen OpenRoberta als digitales Werkzeug kennen und anzuwenden. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stärken ihre Kommunikationsfähigkeit, indem sie eigene Probleme der Gruppe beschreiben. steigern ihr Selbstwertgefühl, da sie ein Ergebnis ihrer Leistung in Händen halten und im Alltag verwenden können. entwickeln ihre Kooperationsfähigkeit weiter, da sie sich gegenseitig bei den Aufgaben unterstützen können. teilen eigene Strategien zur Problemlösung mit anderen. 21st Century Skills Die Schülerinnen und Schüler kennen Funktionsweisen und grundlegende Strukturen digitaler Werkzeuge und verstehen einfache Algorithmen. erlernen den kreativen Umgang mit digitalen Werkzeugen und stärken ihre Problemlösekompetenz. erproben im Distanzunterricht Methoden der digitalen Projektarbeit und Kooperation.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Sport / Bewegung / Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Forscherwerkstätten zur Umweltbildung

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Forscherwerkstätten zur Umweltbildung" beschäftigt sich mit den Auswirkungen möglicher Klimaveränderungen auf das Handeln des Menschen. Erarbeiten Sie mithilfe des Portals KlimafolgenOnline-Bildung.de und der sechs Forscherwerkstätten Wissen rund um das Thema Umweltbildung. KlimafolgenOnline-Bildung.de ist ein Portal, das es Ihnen ermöglicht, die Folgen des Klimawandels für Deutschland online mit Ihren Schülerinnen und Schülern zu untersuchen. Mit den Forscherwerkstätten zu den Themen "Wald", "Gesundheit", "Wintertourismus", "Landwirtschaft" und "Weinanbau" soll es fachübergreifend oder auch fachunabhängig möglich sein, Aspekte des Umgangs mit möglichen Klimafolgen im Unterricht beziehungsweise mit Schülerinnen und Schülern zu erarbeiten. Ziel ist es, die Lernenden an das vernetzte Denken heranzuführen, indem sie sich mit relativ komplexen Systemen beschäftigen. Die Auswirkungen möglicher Klimaveränderungen auf das Handeln des Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. Arbeit in Kleingruppen Das Material ist so angelegt, dass eine weitgehend selbständige Arbeit der Schülerinnen und Schüler möglich und gefordert wird. Erfolgreich kann diese Arbeit aber nur werden, wenn die Schülerinnen und Schüler gemeinsam in Kleingruppen an dem jeweiligen Problem arbeiten. Die Arbeit in Kleingruppen sollte deshalb in der Lerngruppe schon trainiert sein. Technische Voraussetzungen Voraussetzung für die Arbeit mit der Forscherwerkstatt sind digitale Schülerendgeräte mit Internetzugang. Für die Präsentation der Ergebnisse sollte eine Beamerinstallation vorhanden sein. Individualisierung der Arbeitsaufträge Es empfiehlt sich, die Arbeitsaufträge für Ihre jeweilige Region anzupassen. Damit erleichtern Sie Ihren Schülerinnen und Schülern den Zugang zur Thematik und motivieren zusätzlich. Weiterhin müssen Sie die Form der Ergebnispräsentation festlegen. Hier kann man arbeitsgleiche Produkte oder besser noch verschiedene Produkte von jeder Gruppe erstellen lassen. Denkbar wären die folgenden Endprodukte: Präsentation (mit Prezi oder PowerPoint) Zeitungsbericht Interview eines Experten Videodokumentation Erstellung eines Blogs oder einer Webseite Arbeitsmaterialien "Forscherwerkstätten zur Umweltbildung" Zur Berücksichtigung unterschiedlicher Leistungs- und Altersstufen sind die Arbeitsaufträge zu den Forscherwerkstätten in drei Niveaustufen (Level 1 bis 3) angegeben. Damit können Sie innerhalb der Lerngruppe differenzieren oder auch auf das Alter und Leistungsniveau Ihrer Lerngruppe insgesamt eingehen. Die editierbaren Arbeitsaufträge ermöglichen zudem Ihre ganz persönliche Anpassung. Mögliche Quellen Die angegebenen Quellen und Links stellen lediglich eine Anregung dar. Diese sollten Sie ersetzen oder ergänzen durch regionale und aktuelle Quellen. Mithilfe des Portals KlimafolgenOnline-Bildung.de können Sie die Folgen des Klimawandels für Deutschland anhand von Szenarien für die Zukunft und der Vergangenheit am Computer untersuchen. Auf der Website werden Messdaten zwischen 1900 und 2100 dargestellt, wobei die Daten bis 2010 aus Aufzeichnungen und ab 2011 aus Simulationen stammen. Die Informationen stehen kostenfrei zur Verfügung und können über einen Internet-Browser genutzt werden. Auf Basis des Portals KlimafolgenOnline-Bildung.de werden im PIKee-Projekt, dem aktuellen Umweltbildungsprojekt am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, interdisziplinäre Unterrichtseinheiten und Handreichungen für Lehrkräfte entwickelt. Dadurch können Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte die mögliche Entwicklung des Klimas in Deutschland anhand selbst gewählter Szenarien nachvollziehen. Das Portal liefert bis auf Landkreisebene aufgelöste Daten für verschiedene Sektoren wie Klima, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Energie. Mehr Informationen finden Sie hier . Forscherwerkstatt "Wald" Die Forscherwerkstatt Wald beschäftigt sich mit den möglichen Folgen des Klimawandels auf unsere Wälder. Forscherwerkstatt "Landwirtschaft" Der Klimawandel beeinflusst die in der Zukunft erwarteten Ernteerträge, wie die Forscherwerkstatt Landwirtschaft zeigt. Forscherwerkstatt "Wintertourismus" In dieser Forscherwerkstatt sollen die Lernenden die Konsequenzen des Klimawandels am Beispiel von Skigebieten kennenlernen. Forscherwerkstatt "Weinanbau" Die Forscherwerkstatt Weinanbau geht auf die zunehmenden Vorteile des Anbaus in Deutschland ein. Forscherwerkstatt "Wasser" Die Forscherwerkstatt Wasser setzt sich mit der Veränderung des Wasserhaushalts in Deutschland durch den Klimawandel auseinander. Forscherwerkstatt "Gesundheit" Die Auswirkungen des Klimawandels auf den Körper und die Gesundheit werden in dieser Forscherwerkstatt genauer betrachtet. In Deutschland haben die Wälder eine hohe ökonomische und gesellschaftliche Relevanz. Sie werden von uns Menschen sowohl zur Erholung als auch für die Forstwirtschaft genutzt. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die veränderten Bedingungen der Wälder in ihrer Region in der Rolle eines Experten für Regionalentwicklung. Die Niveaus unterscheiden sich in der Konkretisierung der Arbeitsaufträge. Das Level 1 bietet den größten Freiraum für die Schüler, selbständig tätig werden. Im Level 3 erhalten sie die meiste Hilfestellung und werden am umfangreichsten angeleitet. Ein Anstieg von schwülen und heißen Tagen als Folge des Klimawandels hat auch Konsequenzen für die Gesundheit. In dieser Werkstatt geht es um die Frage, wie ein Anstieg von schwülen und heißen Tagen den schulischen Sportunterricht beeinflusst. Aus der Rolle eines Schülersprechers diskutieren die Schülerinnen und Schüler bei einer Fachkonferenz Sport über erforderliche Anpassungsmaßnahmen im Sportunterricht. Die Niveaus unterscheiden sich in der Konkretisierung der Arbeitsaufträge. Das Level 1 bietet den größten Freiraum für die Schüler, selbständig tätig werden. Im Level 3 erhalten sie die meiste Hilfestellung und werden am umfangreichsten angeleitet. Die durch den Klimawandel steigenden Temperaturen führen dazu, dass die Schneesicherheit in vielen Gebieten abnimmt, was die Wirtschaftlichkeit von Wintertourismus beeinträchtigt. In dieser Werkstatt untersuchen die Schülerinnen und Schüler in einem konkreten Fall, wann und wie lange in einem Gebiet Schnee liegt und ob sich die Eröffnung einer Skischule hier aus wirtschaftlicher Sicht lohnt. Die Niveaus unterscheiden sich in der Konkretisierung der Arbeitsaufträge. Das Level 1 bietet den größten Freiraum für die Schüler, selbständig tätig werden. Im Level 3 erhalten sie die meiste Hilfestellung und werden am umfangreichsten angeleitet. In dieser Werkstatt geht es um Mais, eine der wichtigsten Kulturpflanzen in der Landwirtschaft. Vermehrt wird neben Futtermais auch Silomais angebaut, der in Biogasanlagen für die Energieherstellung genutzt wird. Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich in die Rolle eines Mitarbeiters in einem landwirtschaftlichen Betrieb und untersuchen, ob es aus Unternehmerperspektive sinnvoll ist, in das Silomaisgeschäft einzusteigen. Die Niveaus unterscheiden sich in der Konkretisierung der Arbeitsaufträge. Das Level 1 bietet den größten Freiraum für die Schüler, selbständig tätig werden. Im Level 3 erhalten sie die meiste Hilfestellung und werden am umfangreichsten angeleitet. Der Klimawandel führt dazu, dass der Weinanbau auch in Deutschland zunehmend attraktiv wird, weil die Qualität des Weins aufgrund der günstigeren klimatischen Verhältnisse steigt. In dieser Werkstatt recherchieren die Schülerinnen und Schüler die Wirtschaftlichkeit des Weinanbaus in den kommenden 50 Jahren für eine bestimmte Region. Die Niveaus unterscheiden sich in der Konkretisierung der Arbeitsaufträge. Das Level 1 bietet den größten Freiraum für die Schüler, selbständig tätig werden. Im Level 3 erhalten sie die meiste Hilfestellung und werden am umfangreichsten angeleitet. Sehr wahrscheinlich werden die Niederschläge im Sommer tendenziell zurückgehen und im Winter zunehmen, wobei es räumliche Unterschiede geben wird. Diese Entwicklung wird besonders in Regionen mit wenig durchlässigen Böden und einer geringen Bodenspeicherkapazität Einfluss auf die Grundwasserneubildung haben. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen die Entwicklung der Wasserverfügbarkeit in Deutschland für die kommenden 50 Jahre und entwickeln mögliche Anpassungsstrategien. Die Niveaus unterscheiden sich in der Konkretisierung der Arbeitsaufträge. Das Level 1 bietet den größten Freiraum für die Lernenden, selbständig tätig zu werden. Im Level 3 erhalten sie die meiste Hilfestellung und werden am umfangreichsten angeleitet.

  • Geographie / Jahreszeiten
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Vivir en Cuba - Einführung in das Thema

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zu Kuba eignet sich als Einstieg in das Thema im Spanisch-Unterricht. Kuba ist ein immer wiederkehrendes Thema im Zentralabitur. Mit dieser Wahl wird der besonderen Stellung und Bedeutung Kubas unter den Ländern Hispanoamerikas Rechnung getragen.Die Grundlage für eine eingehende Auseinandersetzung mit den Lebensverhältnissen im heutigen Kuba ist eine präzise Verortung des Inselstaates im geografischen, historischen und soziologischen Kontext. Auf dieses grundlegende Unterrichtsziel sind die hier vorgestellten Arbeitsmaterialien der drei- bis vierstündigen Einheit ausgerichtet. Sie kann als Einstieg in eine ausgedehntere Behandlung kubanischer Themen dienen oder singulär eingesetzt werden. Drei Schwerpunktbereiche Die vorliegende Kurzeinheit zur Einführung in das Thema "Vivir en Cuba" besteht aus drei Arbeitsblättern, die jeweils einen anderen Schwerpunkt setzen: 1: "Datos básicos sobre Cuba" Das erste Arbeitsblatt behandelt wichtige Eckdaten zu Kuba, die als Grundwissen für die unterrichtliche Beschäftigung mit diesem Land unabdingbar sind. 2: "Cosas dignas de saberse sobre Cuba" Das zweite Arbeitsblatt der Unterrichtseinheit "Vivir en Cuba" ist Informationen gewidmet, die unter der Rubrik "Wissenswertes über Kuba" zusammengefasst werden können. 3: "Etapas importantes de la historia cubana" Auf dem dritten Arbeitsblatt zu Kuba geht es darum, die bedeutendsten Daten und Ereignisse in der Geschichte Kubas von der Entdeckung der Insel durch Kolumbus bis hin zur Kubanischen Revolution zu erfassen. Unterrichtsziel: Grundlagen schaffen Durch den Einsatz dieser Materialien soll sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler über jene landeskundlichen Grundkenntnisse verfügen, die sie später bei der Textarbeit benötigen, um etwa Hinweise und Anspielungen auf bestimmte Orte oder Ereignisse richtig einordnen zu können. Gleichwohl können sie nicht mehr liefern als die erste Orientierung in einem komplexen Thema, das durch die Unterrichtsarbeit im Anschluss an diese Einführung erst noch mit Leben zu füllen ist. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler machen erste Bekanntschaft mit einigen wissenswerten Informationen, die später bei der Auseinandersetzung mit den Lebensverhältnissen im heutigen Kuba wieder aufgegriffen und vertieft werden können. beschreiben sich gegenseitig die geografische Lage einiger Orte auf Kuba und schulen dabei auch das Hörverstehen. gewinnen einen ersten Eindruck von einigen wichtigen Daten und Ereignissen der kubanischen Geschichte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler stellen fest, dass bei bestimmten Wikipedia-Seiten wie der zu Kuba auf Bedenken hinsichtlich der Neutralität des betreffenden Artikels oder seines Verfassers hingewiesen wird. erkennen, dass nicht jede Information aus dem Internet vorbehaltlos zu übernehmen ist (was für die in diesem Fall einzuholenden Daten jedoch nicht von Belang ist). Offene Rechercheaufgabe Der Einstieg in die Arbeit zum Thema "Vivir en Cuba" erfolgt über eine offene Rechercheaufgabe, bei der bewusst auf die Vorgabe einer bestimmten Internetadresse verzichtet wurde. Es geht in dieser ersten Arbeitsphase darum, dass sich die Lernenden zunächst einmal frei im Netz bewegen und ihre Referenz selbstständig wählen. Dabei können sie aufgrund statistischer Ungenauigkeiten - etwa in Bezug auf die Einwohnerzahl Kubas - durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Derartige Abweichungen bei den verschiedenen Lösungen innerhalb der Lerngruppe stellen allerdings in diesem Fall kein großes Problem dar und sind in Kauf zu nehmen. Geografische Fakten Die zweite Aufgabe dieses Arbeitsblattes dient dazu, die Schülerinnen und Schüler mit den geografischen Eckdaten (Größe der Insel, Nähe zu den USA) sowie den wichtigsten Städten Kubas vertraut zu machen. Dabei kann der Maßstab am linken unteren Bildrand der Kuba-Karte auch für einen Größenvergleich mit Deutschland und Spanien herangezogen werden. Kubanische Städte Da die Schülerinnen und Schüler im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit vermutlich des Öfteren auf Namen kubanischer Städte stoßen werden, erscheint es sinnvoll, diese bereits frühzeitig zu festigen. Aus diesem Grund besteht die dritte und letzte Aufgabe darin, die geografische Lage dreier Städte möglichst präzise zu beschreiben. Fortsetzung und Vertiefung Der erste Überblick über die landesspezifischen Grunddaten Kubas erfährt seine Fortsetzung und Vertiefung in den Rechercheaufgaben des zweiten Arbeitsblattes. Anhand von vier ausgewählten Internetadressen sollen die Schülerinnen und Schüler dem Internet weitere wissenswerte Informationen entnehmen. Dabei werden zu Kuba ganz unterschiedliche Bereiche wie Klima, Politik und Sport, aber auch Demografie, Transportmittel und Bodenschätze erforscht. Informationen generieren Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler besteht darin, die entsprechende Information aus dem Quellentext zu entnehmen und sie in vorgegebene Lückensätze einzufügen. Teilweise ist dafür eine Verkürzung des Sachverhalts, eine Umrechnung bestimmter Werte (von Meilen in Kilometer) oder eine Umformulierung ("urbano" in "ciudad") erforderlich. Ziel: Souveräne Webrecherchen Ziel dieser Aufgabenstellung ist es, die Lernenden für das reichhaltige Informationsangebot aus dem Internet zu sensibilisieren und ihnen aufzuzeigen, dass in den seltensten Fällen eine einzige Homepage das betreffende Thema erschöpfend behandelt. Vielmehr gilt es, verschiedene Seiten zu sichten und auf diese Weise die unterschiedlichen Auskünfte und Hinweise zusammenzutragen. Aus dieser knapp 500 Jahre währenden Zeitspanne sind einige markante Geschehnisse und historische Wendepunkte herausgegriffen worden, die für die Entwicklung und die Identität des Landes und somit auch für das Verständnis der Lebenssituation im heutigen Kuba von großer Bedeutung sind. Gezielte Webrecherche Die Schülerinnen und Schüler haben nun die Aufgabe, die angegebene Internetseite gründlich durchzulesen und sich somit einen ersten Überblick über die Geschichte Kubas zu verschaffen. Im Folgenden gilt es, die Daten und Zeiträume auf dem Arbeitsblatt mit den Kurztexten in Verbindung zu bringen und richtig zuzuordnen. Selektive Informationssuche Diese Aufgabenstellung stellt insofern erhöhte Anforderungen an die Lernenden, als der Quellentext nicht auf alle Ereignisse eingeht und teilweise auch nicht dieselben Zeitangaben enthält wie das Arbeitsblatt. Die Schülerinnen und Schüler stehen somit vor der Herausforderung, diesen historischen Abriss Kubas mosaikartig zusammenzusetzen und dabei auch implizite Informationen einzubeziehen (etwa bei der Frage, wann Batista das Land verließ und wann Castro an die Macht kam). Daher könnte hier unter Umständen die Hilfestellung seitens der Lehrperson erforderlich sein. Die Schülerinnen und Schüler sollten auf jeden Fall zunächst mit Bleistift arbeiten, um eventuelle Korrekturen auf dem Arbeitsblatt leichter vornehmen zu können. Dieses Arbeitsblatt steht im Zeichen der Auseinandersetzung mit einigen herausragenden Figuren der kubanischen Geschichte und mit einigen Berühmtheiten, die aufgrund ihrer kubanischen Herkunft eine enge Verbindung zu diesem Land hatten oder haben, auch wenn sie teilweise im Exil lebten oder leben. Kubanische Persönlichkeiten kennen lernen Der Bogen der insgesamt 18 ausgewählten Persönlichkeiten reicht von den Jahrhundertgestalten wie Fidel Castro und Che Guevara bis hin zur beliebten und erfolgreichen Musikgruppe "Orishas", deren aus Kuba stammende Mitglieder es vor einigen Jahren nach Europa verschlagen hat. Direkte Zuordnung der Bilder zum Text Das Vorwissen zu dem Thema "berühmte Kubaner" erschöpft sich bei den meisten Schülerinnen und Schülern darin, dass sie allenfalls ein Drittel der abgebildeten Personen kennen oder erkennen. Um das Arbeitsblatt also vollständig ausfüllen zu können, müssen sie nach der ersten spontanen Zuordnung einiger Namen und Fotos die Kurztexte genau lesen und darin Anhaltspunkte für die Lösung der Aufgabe finden. So ist etwa der ehemalige Hochsprungweltrekordler Javier Sotomayor leicht an seiner Sportkleidung zu erkennen. Die Bildersuche im Internet Da diese Methode jedoch nicht in allen Fällen zum Ziel führen wird, kann in einem letzten Schritt wieder das Internet als Informationsquelle genutzt werden. Diesmal soll jedoch nicht nach Texten, sondern nach Bildern gesucht werden. Zu diesem Zweck bietet es sich, die Bildsuchfunktion einer der bekannten Suchmaschinen (etwa www.google.es) zu nutzen. Geben die Schülerinnen und Schüler also einen der Namen ein, erscheint eine Reihe von Bildern, die es ihnen ermöglichen, eine Zuordnung vorzunehmen.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Leichtathletik: Hürdenlauf zur Verbesserung der Körperwahrnehmung

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Leichtathletik: Hürdenlauf zur Verbesserung der Körperwahrnehmung" erarbeiten die Lernenden die Schritttechnik isoliert über niedrigere Hindernisse bis hin zum Überlaufen mehrerer Hürden auf genormter Höhe anhand eines Demonstrationsvideos, Partnerkorrekturen sowie einer Lerntheke. Die Unterrichtseinheit zum Thema "Leichtathletik: Hürdenlauf zur Verbesserung der Körperwahrnehmung" ist als Einführung für vier Doppelstunden konzipiert. Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, die vier Hauptmerkmale des Hürdenschritts – Schwungbein und Gegenarm, Nachziehbein, Abstoßpunkt des Abstoßbeins sowie das Aufkommen – zu benennen, zu erkennen, zu erfahren und zu optimieren. Dabei helfen Demonstrationsvideos, Begriffskarten, Partnerkorrekturen, Videokorrekturen sowie eine Lerntheke. Die Unterrichtseinheit beginnt mit einer Rhythmusschulung, bei der die Schülerinnen und Schüler verschiedene Schrittfrequenzen (3er, 4er, 5er, 6er Rhythmus) erproben und ihr Sprung- und Nachziehbein ermitteln. Als nächstes erlernen die Schülerinnen und Schüler die Hürdenschritttechnik isoliert über niedrigere Hindernisse sowie Teilbewegungen über mehrere Hindernisse und Hürden. Hier wird auch der Abdruckpunkt vor und der Landebereich hinter der Hürde thematisiert. Zum Schluss überlaufen die Lernenden mehrere Hürden auf genormter Höhe, um ihre individuelle Hürdentechnik zu optimieren. Das Thema "Leichtathletik: Hürdenlauf" im Unterricht Der Hürdenlauf ist als eine Teildisziplin der Leichtathletik im Lehrplan und Lerncurriculum für das Fach Sport dem Inhaltsfeld "Laufen, Springen, Werfen" zuzuordnen. Die Körperwahrnehmung spielt dadurch eine Rolle, dass es eigentlich unserer Natur widerspricht, im Vollsprint Hindernisse zu überqueren, anstatt diese zu umlaufen. Um sich auf ein flaches Überlaufen der Hürde im Hürdenschritt einzulassen und dabei den gleichen Schrittrhythmus einzuhalten, müssen die Auswirkungen der eigenen Bewegung wahrgenommen werden. Didaktische Analyse In dieser Unterrichtseinheit werden die grundlegenden Bewegungsmerkmale sowie die wichtigsten Knotenpunkte des Hürdenschritts theoretisch und praktisch erarbeitet. Dabei steht der frühe Abstoßpunkt vor der Hürde, eine klappmesserartige Bewegung von Schwungbein und Rumpf sowie ein Strecken des Schwungbeinknies gepaart mit dem Vorbringen des Gegenarms im Vordergrund. Die Lernenden erproben erstmals didaktisch reduziert die vier grundlegenden Merkmale des Hürdenschritts und identifizieren ihre Stärken und Schwächen. Im weiteren Verlauf wird die isolierte Bewegungsschulung des Hürdenschritts im Sinne der Kopplungsfähigkeit in das Überlaufen mehrerer Hürden zu integriert. Anhand der Beobachtungsbögen verfeinern die Lernenden ihre Merkmale mit dem größten Übungsbedarf und konzentrieren sich erstmals auf die zweite Phase der Gegenarmbewegung. Bei dieser Feinabstimmung der Bewegung geht es um die Differenzierungsfähigkeit. Bei der Reflexion gilt es, die Vorteile des Videofeedbacks herauszuarbeiten und die Schwierigkeit beim Übergang von isoliertem Training zur Integration in die Gesamtbewegung zu benennen. Abschließend kann eine Prüfungssituation simuliert werden. Methodische Analyse Das Aufwärmen vor jeder Stunde erfolgt hürdenspezifisch (Arbeitsblatt 1). Die wichtigsten technischen Merkmale werden anhand von Begriffskarten erarbeitet und zu Beginn jeder Unterrichtseinheit wiederholt, um den Schülerinnen und Schülern die Zieltechnik erneut ins Gedächtnis zu rufen (Arbeitsblatt 2). Das Bewegungslernen wird durch die Theorie-Praxis-Verzahnung und der Methode des Videofeedbacks erweitert und gefestigt. Inaktive Schülerinnen und Schüler unterstützen durch Bewegungsbeobachtung. Demovideos als Abgleich mit der subjektiven Technikvorstellung und den selbsterstellten Videofeedbacks werden zu Beginn der Unterrichtseinheit gezeigt und können im Hintergrund fortlaufend zur Orientierung dienen. Aufgrund heterogener Leistungsvoraussetzungen ist das Lernen mithilfe einer Lerntheke sinnvoll. So können sich alle zur individuellen Förderung in Eigenverantwortung Aufgaben mit dem größten Übungsbedarf auswählen. Die Reihenfolge ist dabei nicht festgelegt. An jeder Hürde ist eine Lerntheke mit vier Lerninhaltskarten, auf denen jeweils ein Merkmal in Anlehnung an den Beobachtungsbogen abgedruckt ist, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen. Die Merkmale werden im Sinne der Zergliederungsmethode isoliert gefestigt. Auf der Rückseite jeder Karte sind die Beobachtungspunkte für den Partner notiert. Neben der Differenzierung nach Übungsschwerpunkten wird bei Merkmal zwei und drei die Schwierigkeit zweigeteilt, indem die Lernenden auch nur isoliert mit dem Schwungbein, beziehungsweise dem Nachziehbein über die Hürde laufen können. Die Lernenden evaluieren ihren Leistungsstand anhand ihrer Beobachtungsbögen (Arbeitsblatt 3) und arbeiten diesen in einer Checkliste ab. Abschließend wird die Zieltechnik mit der Rhythmusschulung verbunden. Die Anwendung erfolgt auf vier Hürdenbahnen, wobei nur eine Bahn mit drei Hürden eine höhere Einstellung für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler hat. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen und verfeinern die wichtigsten Knotenpunkte ihrer individuellen Hürdentechnik (Bewegungskompetenz). erkennen, benennen und beurteilen verschiedene Bewegungsausführungen und erweitern ihre bewegungsmotorischen Kenntnisse – auch beim Videofeedback (Urteils- und Entscheidungskompetenz). erweitern ihre Körperwahrnehmung durch die Übung von isolierten Teilbewegungen im Hinblick auf den Lernzuwachs für die Gesamtbewegung (Personale Kompetenz). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen die Nutzung der Filmfunktionen ihrer Mobiltelefone für Videofeedbacks. Jonath U., Scholz K. & Strüder H. (2013). Leichtathletik. Köln: Sportverlag Strauß.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fußball-Weltmeisterschaft: Webrallye zur WM

Unterrichtseinheit

In dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema "Fußball-Weltmeisterschaft" werden die WM und das Gastgeberland aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.Im Sommer steht wieder ein sportliches Großereignis an: die Fußball-Weltmeisterschaft. Kaum jemand kann sich dem sportlichen Event verschließen: Public-Viewing, stundenlange Fernsehübertragungen, Pressekonferenzen. Selbst in der Schule hält der Spielplan neben dem regulären Stundenplan Einzug. Grund genug, die WM direkt in die Klassenzimmer zu holen und diese zum vielschichtigen Unterrichtsgegenstand zu machen. Die WM als Unterrichtsthema Im Sommer wird das Ansehen der Live-Übertragungen der Spiele für viele zur Pflicht. Übermüdete Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie die Analyse von Spielverläufen prägen den Unterricht. Somit liegt es auf der Hand, die WM direkt im Unterricht zu behandeln. Voraussetzung für die Durchführung der Einheit sind internetfähige Computer, Smartphones der Schülerinnen und Schüler oder ein Klassensatz Computer oder Tablets. Individuelle Gestaltung der Einheit Thema der Unterrichtseinheit ist eine Internetrallye zur WM. Die Fragen der Rallye sind so gestaltet, dass sie mithilfe des Internets schnell gelöst werden können. Von einfachen Faktenfragen bis hin zur kritischen Beleuchtung der Weltmeisterschaft ist alles dabei. Sofern die Rallye nicht im Vertretungsunterricht eingesetzt wird, können die Fragen auch fachspezifisch angepasst werden. Um eine ganze Einheit zu gestalten, können unterschiedliche Fragestellungen vertieft werden. Je nach Zeit werden für die Rallye ein bis drei Stunden eingeplant. Die Jugendlichen können arbeitsteilig in Gruppen oder einzeln arbeiten. Es sollte beachtet werden, dass es bei der Rallye nicht darauf ankommt, besonders schnell fertig zu sein, sondern möglichst präzise zu antworten. Ablauf der Unterrichtseinheit Ablauf der Unterrichtseinheit "Internetrallye zur WM" Der Ablauf der Internetrallye in zwei Teilen sowie die Ergebnissicherung werden hier kurz und verständlich erklärt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden wichtige und unwichtige Aspekte eines Themas. lernen die Reduktion von umfassenden Inhalten auf wesentliche Kernaussagen und Schlüsselbegriffe. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler gehen mit einem internetfähigen Smartphone, Tablet oder Computer um. lernen, geeignete Internetseiten von ungeeigneten zu unterscheiden und insbesondere die dargestellten Informationen hinsichtlich Aktualität, Informationsgehalt und Seriosität zu bewerten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sowohl in Gruppen als auch selbstorganisiert. Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden wichtige und unwichtige Aspekte eines Themas. lernen die Reduktion von umfassenden Inhalten auf wesentliche Kernaussagen und Schlüsselbegriffe. Die Schülerinnen und Schüler gehen mit einem internetfähigen Smartphone, Tablet oder Computer um. lernen, geeignete Internetseiten von ungeeigneten zu unterscheiden und insbesondere die dargestellten Informationen hinsichtlich Aktualität, Informationsgehalt und Seriosität zu bewerten. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sowohl in Gruppen als auch selbstorganisiert. Der erste Fragenkatalog auf Arbeitsblatt 1 kann von den Schülerinnen und Schülern ab Klasse 7 recht schnell beantwortet werden. Dabei geht es um allgemeinere Fragen rund um die Weltmeisterschaft. Je nach Unterrichtssituation können weitere vertiefende Fragen gestellt werden. So bietet sich die Frage nach dem WM-Ball für eine genauere Untersuchung an. Beispielsweise könnten die Lernenden die Produktionskosten des Balles mit dem durchschnittlichen Arbeitslohn eines Einheimischen des Gastgeberlandes vergleichen oder die Situation der Ärmsten im Land genauer untersuchen. Das erste Arbeitsblatt kann auch als "Vorrunde" für das zweite gesehen werden. Das zweite Arbeitsblatt ist eher an die Schülerinnen und Schüler höherer Klassenstufen (9-10) gerichtet. Jüngere Lernende kennen womöglich noch nicht die Begriffe "Gini-Index" oder "HDI-Index", sodass die Lehrkraft dies im Falle der Verwendung im Vertretungsunterricht berücksichtigen sollte. Entweder kann die Lehrkraft die Fragen streichen oder sie lässt diese von besonders schnell arbeitenden Schülerinnen und Schülern bearbeiten. Innerhalb des zweiten Fragenkatalogs wird stärker problematisiert und so über die bloße Angabe der Fakten hinaus gedacht, recherchiert und verknüpft. Die Beantwortung der Fragen wird den Lernenden dennoch Spaß machen, und sie werden dadurch auch die Schattenseiten einer Weltmeisterschaft kennenlernen. Das zweite Arbeitsblatt stellt somit die eigentliche "Endrunde" dar, denn hier geht es darum, auch mal um die Ecke zu denken. Präsentation auf Folie oder Whiteboard Bei der Sicherung und dem Vergleich der Ergebnisse kann die Klasse unterschiedlich vorgehen. Entweder werden die Ergebnisse auf einer Ergebnisfolie gezeigt (praktikabel im Vertretungsunterricht) oder sie werden gemeinsam im Unterrichtsgespräch am Whiteboard zusammengetragen. Dabei kann unterschiedlich intensiv auf Themeninhalte (je nach Lernziel) eingegangen werden. Bewertung ohne "Fouls" Beim Vergleich im Unterrichtsgespräch sollte darauf geachtet werden, dass die Schülerinnen und Schüler bei der Bewertung ihrer Lösungen ehrlich sind und somit kein "Foul" begehen. Nur dann kann am Ende eine Gewinnerin oder ein Gewinner gekürt werden. Selbstverständlich bleibt es der Lehrkraft überlassen, die Antworten einzusammeln und im Sinne eines Tests zu bewerten. Gibt es womöglich gleich zwei Gewinner, dann sollte man in die "Verlängerung" gehen und die entscheidende Frage stellen: Wer wird Fußballweltmeister?

  • Geographie / Jahreszeiten / Fächerübergreifend / Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Winter in der Grundschule: Wintersportgeräte

Kopiervorlage

Mit diesem Arbeitsblatt für Sport und Bewegung in der Primarstufe setzen sich Schülerinnen und Schüler mit Wintersportarten, Bewegung im Winter und passenden Sportgeräten auseinander, indem sie Buchstaben ordnen und Begriffe notieren. Die Kopiervorlage ermöglicht einen motivierenden Zugang zum Thema Wintersport und verbindet Bewegungserfahrungen im Winter mit sprachlicher Begriffsarbeit. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Wintersportgeräten, die zu beliebten Aktivitäten im Schnee gehören, und ordnen deren Bezeichnungen aus vorgegebenen Buchstaben. Das Arbeitsmaterial knüpft an Alltagserfahrungen vieler Kinder an: Wenn Schnee liegt, denken viele an Rodeln, Skifahren oder andere sportliche Aktivitäten im Freien. Diese lebensnahe Ausgangssituation erleichtert den Zugang zum Thema und unterstützt die Wortschatzerweiterung rund um Winter , Bewegung , Sportgeräte und Wintersportarten . Auf dem Arbeitsblatt sind Utensilien zu fünf Wintersportarten abgebildet; daneben stehen die Buchstaben der jeweiligen Begriffe in ungeordneter Reihenfolge. Die Lernenden bringen die Buchstaben in die richtige Ordnung und schreiben die passenden Namen der Wintersportgeräte auf. Die Aufgabenform fördert genaues Hinsehen, Konzentration und das Erkennen von Wortstrukturen. Gleichzeitig erhalten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, ihr Vorwissen zu Wintersportarten einzubringen und Begriffe korrekt zu verwenden. Durch die angegebenen Lösungen ist eine eigenständige Kontrolle möglich, sodass das Material auch für selbstständige Arbeitsphasen geeignet ist. Lehrkräfte können die Kopiervorlage flexibel einsetzen: als Einstieg in ein Winterthema, zur Wortschatzarbeit, als ergänzendes Arbeitsblatt im Bereich Sport / Bewegung oder als kurze, aktivierende Aufgabe in der Grundschule. Die klare Struktur macht das Material niedrigschwellig nutzbar und unterstützt zugleich fachliche Orientierung, Sprachbildung und selbstständiges Lernen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler benennen ausgewählte Wintersportgeräte und ordnen sie passenden Wintersportarten zu. beschreiben einfache Zusammenhänge zwischen Winter, Bewegung und sportlichen Aktivitäten im Schnee. erkennen abgebildete Sportgeräte und verwenden die entsprechenden Fachbegriffe korrekt. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Arbeitsblatt visuelle und schriftliche Informationen zur Lösung der Aufgabe. ordnen vorgegebene Buchstaben sinnvoll und übertragen die Lösung schriftlich. überprüfen ihre Ergebnisse mithilfe der angegebenen Lösungen selbstständig. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert und eigenständig an einer klar strukturierten Aufgabe. tauschen sich bei Bedarf über bekannte Wintersportarten und Sportgeräte aus. respektieren unterschiedliche Vorerfahrungen mit Winter, Schnee und sportlichen Aktivitäten.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe

Phasenstruktur sportlicher Bewegungen als Erklärvideo

Video

In diesem Video wird die Phasenstruktur sportlicher Bewegungen nach Meinel und Schnabel erläutert. Ausgehend von der grundlegenden Unterscheidung zwischen zyklischen und azyklischen Bewegungen wird gezeigt, wie sportliche Bewegungen unabhängig von der Sportart nach gemeinsamen strukturellen Prinzipien aufgebaut sind. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Leichtathletik, dem Schwimmen und den Ballsportarten wird verdeutlicht, wie sich Bewegungen in Vorbereitungs-, Haupt- und Endphase beziehungsweise in wechselnde Haupt- und Zwischenphasen gliedern lassen. Das Video unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, Bewegungen systematisch zu analysieren und typische Klausuraufgaben sicher zu bearbeiten. Thematische Anknüpfungspunkte für den Unterricht Bewegungsanalyse in Leichtathletik- und Turndisziplinen Biomechanische Prinzipien und ihre Einbettung in Bewegungsphasen Techniktraining und Fehleranalyse im Sportunterricht Vorbereitung auf Klausuren und das schriftliche Abitur im Fach Sport Das Video eignet sich besonders für den Einsatz im Sportunterricht der Sekundarstufe II sowie in Leistungskursen. Durch die klare Systematik und die zahlreichen sportartspezifischen Beispiele wird ein abstraktes bewegungswissenschaftliches Modell anschaulich und praxisnah vermittelt. Die dargestellten Beispiele lassen sich direkt auf eigene Bewegungserfahrungen der Lernenden übertragen. Das Video kann sowohl zur Einführung in die Phasenstruktur sportlicher Bewegungen als auch zur Wiederholung und Klausurvorbereitung eingesetzt werden. Eine begleitende Analyse eigener Bewegungen oder von Videosequenzen aus dem Schulsport bietet sich an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären die Phasenstruktur sportlicher Bewegungen nach Meinel und Schnabel. unterscheiden zwischen zyklischen und azyklischen Bewegungen. analysieren sportliche Bewegungen hinsichtlich Vorbereitungs-, Haupt- und Endphase beziehungsweise Haupt- und Zwischenphasen. wenden das Modell auf verschiedene Sportarten an und beurteilen typische Bewegungsabläufe fachlich korrekt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein digitales Lehrvideo gezielt zur Informationsgewinnung und Wiederholung. entnehmen fachliche Inhalte aus grafischen Darstellungen und audiovisuellen Medien. lernen, sportliche Bewegungen mithilfe von Videomaterial systematisch zu analysieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren Bewegungsanalysen im Austausch mit anderen. geben begründetes Feedback zu Bewegungsabläufen von Mitschülerinnen und Mitschülern. arbeiten kooperativ an der Analyse sportlicher Techniken.

  • Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe II

Wärmere Welt – auch in meiner Region?

Unterrichtseinheit

Mithilfe dieses Arbeitsmaterials des Bildungsportals KlimafolgenOnline-Bildung.de untersuchen die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung der Mitteltemperatur im Zeitraum von 1901 bis 2100 für eine Region in Deutschland. Sie berechnen Differenzen, veranschaulichen ihre Daten, werten sie aus und verfassen auf dieser Grundlage einen Appell an einen Politiker. In einem ersten Aufgabenteil (Partnerarbeit) ermitteln die Schülerinnen und Schüler Werte für die Mitteltemperatur für drei Dekaden und berechnen die Veränderungen zwischen den Dekaden. Schließlich erfassen sie diese Daten in einer Excel-Tabelle und stellen sie graphisch dar. In der zweiten Aufgabe (Gruppenarbeit) diskutieren die Schülerinnen und Schüler, ermitteln einen Standpunkt und erstellen ein Schreiben an einen Politiker. Mithilfe des Unterrichtsmaterials (Arbeitsblatt) verknüpfen die Schülerinnen und Schüler das Arbeiten mit Zahlenmaterial und deren Interpretation. Sie werden hierbei durch fein gegliederte Aufgabenstellungen angeleitet. Aus dem Portal KlimafolgenOnline-Bildung.de entnehmen sie selbstständig Daten, verarbeiten diese sachgerecht und präsentieren sie entsprechend. Die Nutzung eines Standardcomputerprogramms (Excel) wird angeregt. Grundlegende Excel-Funktionen sind auf dem Arbeitsblatt enthalten. Die Schülerinnen und Schüler werden aktiv, indem sie ihr erarbeitetes Wissen über den Klimawandel in den politischen Prozess hineingeben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihr Wissen über den Klimawandel, indem sie die Temperaturentwicklung nachvollziehen. festigen mathematische Fachbegriffe. ermitteln innerhalb einer Gruppe einen Standpunkt und legen diesen schriftlich dar. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Onlineplattform KlimafolgenOnline-Bildung.de. erarbeiten sich optional die Nutzung des Portals mithilfe des Tutorials. erstellen Präsentationen mit Daten aus dem Portal und einer Präsentationssoftware. entnehmen Informationen aus einem Videoclip. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Partner- und Gruppenarbeit zusammen. helfen sich auch gegenseitig bei Problemen im Bereich der Portalnutzung und Datenaufbereitung. diskutieren gemeinsam und finden innerhalb der Gruppe einen gemeinsamen Standpunkt. präsentieren ihre Ergebnisse und Standpunkte im Plenum.

  • Geographie / Jahreszeiten / Mathematik / Rechnen & Logik
  • Sekundarstufe I

"Fußball von A bis Z": einen Fußball-Song schreiben

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Fußball von A bis Z" können Schülerinnen und Schüler einen eigenen Fußball-Song, zum Beispiel zu einer anstehenden Fußball-WM oder Fußball-EM, schreiben, komponieren und begleiten. Der Refrain: "Fußball von A bis Z". Was bringt gute Stimmung beim Public Viewing? Fahnenschwenken, La-Ola-Welle und ...? Richtig! Ein Fußball-Song. Offene Formen bereichern den Musikunterricht, denn sie bieten die Gelegenheit, in heterogenen Gruppen auf höchst differenzierte Weise zu arbeiten. Eine Fußball-Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft bietet Ihren Schülerinnen und Schülern einen schönen Anlass, einen eigenen Song zu schreiben. In dieser Unterrichtseinheit können sie einen Instrumentalbreak komponieren oder eine Improvisation arrangieren. Der Song "Fußball von A bis Z", der dieser Unterrichtseinheit zugrunde liegt, besteht aus einem Halbplayback und einem komponierten und getexteten Refrain. Die Strophen sollen von den Schülerinnen und Schülern in Gruppenarbeit geschrieben werden, ebenso ein instrumentales Zwischenstück (Bridge). Der Song kann sowohl mit erweitertem Orff- als auch mit Alltagsinstrumentarium oder Stadioninstrumenten begleitet werden. Wohl kaum ein Aspekt im Musikunterricht spricht Kinder derart stark an wie das Klassenmusizieren. Kombiniert mit eigenem (beziehungsweise Weiter-)Schreiben und Singen von Liedern finden sich gerade in diesem Bereich die meisten Möglichkeiten, um mehrstimmiges Singen, Musizieren auf vielfältig differenziertem Instrumentarium und Bewegung (Performance) miteinander zu verbinden. Außerdem bietet sich fächerübergreifendes Arbeiten in den Bereichen Sport, Kunst, Darstellendes Spiel und Sprachen an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten einen Refrain. schreiben eigene Strophen. füllen einen Zwischenteil mit stadiontypischen Rhythmen und musizieren diesen mehrstimmig. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen beim Schreiben der Strophen, falls erforderlich, Online-Reimlexika zuhilfe. spielen mit Alltagsgegenständen, Boomwhackers und/oder stadiontypischen Instrumenten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen. akzeptieren Gruppenentscheidungen.

  • Musik / Sport / Bewegung
  • Sekundarstufe I

Weltreligion Buddhismus

Unterrichtseinheit

Die Religion Buddhismus wird in der heutigen Zeit im Vergleich zu anderen Religionen – etwa zum Christentum – recht positiv beurteilt. Es gibt vermutlich keine Religion, die weniger in der Kritik steht als der Buddhismus.Bekannte Sportler, Schauspieler und auch Popstars bekennen sich zu ihm. Hier wären Richard Gere und Tina Turner zu nennen. Diese - für den Buddhismus erfreuliche und in vieler Hinsicht auch verdiente - Sicht kann aber auch zu Vergröberungen und Idealisierungen führen, die einer genauen Betrachtung nicht standhalten. Vielfach entsteht so ein Gegenbild zum Christentum, indem all das auf diese traditionell fremde Religion projiziert wird, was man am Christentum vermisst. Den beiden genannten Religionen gemeinsam ist ihre universale Ausrichtung. Hierin unterscheiden sie sich, wie auch übrigens der Islam, vom Judentum und vom Hinduismus, den beiden ältesten Weltreligionen.Die Schülerinnen und Schüler sollen sich über das Leben des Buddha informieren. die Lehre des Buddha in Grundzügen kennen lernen. etwas über die geographische Verbreitung des Buddhismus erfahren. sich in einer ersten Annährung mit der Frage "Was ist Buddhismus?" auseinandersetzen. Bekannte Sportler, Schauspieler und auch Popstars bekennen sich zu ihm. Hier wären Richard Gere und Tina Turner zu nennen. Diese - für den Buddhismus erfreuliche und in vieler Hinsicht auch verdiente - Sicht kann aber auch zu Vergröberungen und Idealisierungen führen, die einer genauen Betrachtung nicht standhalten. Vielfach entsteht so ein Gegenbild zum Christentum, indem all das auf diese traditionell fremde Religion projiziert wird, was man am Christentum vermisst. Den beiden genannten Religionen gemeinsam ist ihre universale Ausrichtung. Hierin unterscheiden sie sich, wie auch übrigens der Islam, vom Judentum und vom Hinduismus, den beiden ältesten Weltreligionen. In dieser Unterrichtseinheit sollen sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe der Informationen aus dem Internet einen ersten Überblick über wesentliche Aspekte des Buddhismus verschaffen. Dass einiges im weitergehenden Unterricht noch vertieft werden muss, ist selbstverständlich. Dabei sind besonders Internetseiten zu berücksichtigen, die Grundkenntnisse bereitstellen. Die Schülerinnen und Schüler sollen anhand eines Arbeitsblattes die Informationen zu den unterschiedlichen Themengebieten aus verschiedenen Internetseiten zusammentragen. So kann durch diese "Internetrallye" ein Eindruck von der Vielfältigkeit der Informationsquellen im Internet vermittelt werden. Der Beschäftigung mit (Welt-)Religionen im Unterricht kommt eine wachsende Bedeutung zu. Im "Global Village" kann sich niemand der Begegnung mit fremden Kulturen und damit auch fremden Religionen entziehen. Beim Buddhismus kommt hinzu, dass er die im Westen am schnellsten wachsende Religionsgemeinschaft ist. Gleichzeitig ist der Buddhismus unserem geschichtlich anders geprägten Denken in vielem, zumindest bei näherem Hinschauen, fremd. Unser Denken, das nicht zuletzt durch die jüdisch-christliche Tradition, bei allen Brechungen durch die Moderne und Postmoderne, seine Richtung erhält, lässt nicht so schnell eine sachgerechte Zuordnung der fremden Gehalte dieser östlichen Religion zu. Grundlegende Kenntnisse In dieser Unterrichtsreihe kann aufgrund der Informationen, die das Internet bereitstellt, deshalb auch nur ein Grundgerüst an Kenntnissen erarbeitet werden, die optimalerweise an einigen Stellen im weiteren Unterricht vertieft werden sollten. Wünschenswert und sehr sinnvoll wären auch originale Begegnungen mit Vertretern dieser Religionsgemeinschaft. Zu diesen Grundkenntnissen, die dieses Grundgerüst formieren, zählt zweifelsfrei das Leben Siddhartas. Wozu sicherlich auch Legendarisches, wie die "Vier Ausfahrten", zu zählen ist. Letzteres ist meines Erachtens für ein erstes Verständnis vom Wesen dieser Religion unabdingbar. Ebenso wichtig sind elementare Kenntnisse der Lehre des Buddhismus. Um von vornherein der Vorstellung vorzubeugen, der Buddhismus sei ein homogenes Gebilde, rechne ich auch die Kenntnis der unterschiedlichen Wege und einiger Richtungen innerhalb des Buddhismus zum grundlegenden Wissen. Die geographische Verbreitung dieser ersten universalen Weltreligion wahrzunehmen, gehört gleichfalls zum elementaren Wissenserwerb. Sinnvoll und meist auch aus Platzgründen notwendig ist beim Arbeiten mit Computern in der Schule Partnerarbeit. Als sehr hilfreich hat es sich erwiesen, im Umgang mit Computer und Internet erfahrene Schülerinnen und Schüler als Experten zur Unterstützung der anderen Schülerinnen und Schüler einzusetzen. Die Ergebnisse werden dann am PC auf der Basis des vorliegenden Arbeitsblattes eingetragen. Wichtig ist es auch, deutlich auf die Sicherung der Dateien hinzuweisen. Dazu sollte man auch möglichst Disketten nutzen. Eine gute Möglichkeit stellt zum Beispiel die interaktive Arbeitsplattform www.lo-net.de bereit. Die Ergebnisse können während eines sogenannten "Webquest" in ein Arbeitsblatt eingetragen werden, das im virtuellen Klassenzimmer im Dateiaustausch zur Verfügung steht und nach der Erarbeitung der Lehrkraft vorgelegt wird. Für die Erarbeitung anderer wichtiger Themen, die den Überblick über den Buddhismus ergänzen, sollten m.E. auch noch andere Medien herangezogen werden. Hier ist an Filme, Folien- und Diasammlungen zu denken. Das Ordensleben im Buddhismus z.B. kann sicherlich durch Filmeinsatz eindrucksvoll dargestellt werden. Hierzu wäre der Film "Eine Spur von Buddha" zu empfehlen. Um das Erarbeitete anschaulich zu vertiefen, wären außerdem folgende Filme zu nennen: Grundsätzlich wäre auch eine umgekehrte Reihenfolge des Medieneinsatzes denkbar: Ausgehend von den Eindrücken eines Films könnte die Internetrallye dazu dienen, diese Eindrücke zu vertiefen und in Kenntnisse überzuleiten. Hier erhalten Sie eine Übersicht über die Arbeitsaufträge für die Schülerinnen und Schüler, die als Arbeitsblatt (s. Download) zur Verfügung stehen. Hier erhaltet ihr Informationen zu der Weltreligion des Buddhismus. Arbeitet mit einer Partnerin oder einem Partner zusammen. Mithilfe folgender Internetadressen findet ihr die Informationen, die ihr braucht, um die Aufgaben zu bearbeiten:

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Leben mit Diabetes

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Diabetes sollen Schülerinnen und Schüler sich mithilfe vorgegebener Materialen, dem Internet und an außerschulischen Lernorten (Arzt, Apotheke) mit der Krankheit auseinandersetzen. Sie sollen lernen, sich in die Lage eines Diabetikers zu versetzen - und im Notfall auch helfen können.Diese Unterrichtseinheit soll Schülerinnen und Schülern den Umgang mit Diabetikern erleichtern und das Grundverständnis für die Erkrankung herstellen. Diabetes ist nicht nur eine körperliche, sondern meist auch eine seelische Belastung. Viele Menschen reagieren auf die mit der Krankheit verbundenen dauernden Anforderungen mit negativen Gefühlen – Ärger, Angst oder Depression. Auch das Einhalten von Diabetesregeln nervt, denn Diabetiker müssen ihren Blutzuckerspiegel ständig beobachten und einstellen. Der Konsum von Kohlenhydraten muss eingeschränkt werden. Außerdem weiß man heute, dass viel Bewegung (Sport) von Vorteil für den Insulinspiegel ist. Die Schülerinnen und Schüler erlangen in dieser Unterrichtseinheit Kompetenzen im inhaltlichen, methodischen und sozialen Bereich.Voraussetzung für diese Unterrichtseinheit ist die Kenntnis der Funktion der Hormone sowie Kenntnisse zur Ernährung/Fehlernährung und der besonderen Bedeutung des Zuckers. Um Verständnis für an Diabetes mellitus erkrankte Menschen entwickeln zu können und einer eigenen Erkrankung vorzubeugen, sollten Kinder und Jugendliche möglichst frühzeitig mit dem Thema konfrontiert werden. Ablauf der Unterrichtseinheit Nach dem Einstieg in die Unterrichtseinheit "Leben mit Diabetes" über ein Fallbeispiel werden Arbeitsblätter und das Internet genutzt, um in arbeitsteiligen Gruppen verschiedene Diabetes-Aspekte zu recherchieren. Mehr zum Thema Hier finden Sie ausgesuchte Webseiten, auf denen auch jüngere Schülerinnen und Schüler zum Thema "Leben mit Diabetes" recherchieren können. Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass Diabetes mellitus eine Stoffwechselerkrankung ist, die verschiedene Ursachen haben kann, und können dieses Wissen fachlich korrekt verbalisieren. können Zusammenhänge zwischen ungesunder Ernährung und bewegungsarmer Lebensweise und Diabetes herstellen. können einfache Schemazeichnungen (Regelkreise) zur Unter- und Überzuckerung des Blutes zeichnen und die Wichtigkeit der Blutzuckerregulation erklären. können die Fortschritte in der heutigen Diabetes-Forschung benennen und Messmethoden zum Blutzucker beschreiben. können aus Informationen über Diabetes Typ I und II geeignete Handlungen im Notfall und im persönlichen Leben ableiten. können in zusammengestellten Internetseiten Kriterien geleitet recherchieren und die wesentlichen Punkte ihrer Recherche verschriftlichen. Menschen mit Diabetes sind chronisch krank. In manchen wichtigen Lebensbereichen sind sie eingeschränkt in ihrer Wahlmöglichkeit, zum Beispiel sind bestimmte Berufe ausgeschlossen. Zwar erklärt die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG): "Diabetiker ohne andere schwerwiegende Erkrankungen oder ausgeprägte Diabetesfolgeerkrankungen können nahezu alle Berufe und Tätigkeiten ausüben." Aber einige Berufe sind weniger geeignet. Dies ist immer dann der Fall, wenn durch eine plötzlich auftretende Unterzuckerung Personen großen Risiken ausgesetzt sind (zum Beispiel Busfahrer, Pilot). Eine Fallgeschichte, in die auch eventuell vorhandene Schülererfahrungen einbezogen werden sollten, eignet sich als motivierender Einstieg in die Thematik (zum Beispiel Lauras Homepage - siehe unten). Gleichzeitig werden die Fragen zum Fallbeispiel als Folie oder über Rechner und Beamer (alternativ ein Whiteboard) für alle sichtbar präsentiert und im Gespräch beantwortet: Was müssen Typ I-Diabetiker beachten, wenn sie Sport treiben? Was passiert mit einem Menschen bei plötzlicher Unterzuckerung? Was passiert, wenn keine ausreichende Menge Insulin im Blut ist? Warum kann Insulin nicht in Tablettenform eingenommen werden? Welchen Vorteil haben die modernen Insulinpumpen? Welche Berufe fallen Euch ein, die bei der Ausübung durch einen Diabetiker riskant für viele Menschen sein könnten? Partner- oder Gruppenarbeit Nach dem Einstieg ist bei der fachlichen Recherche Gruppenarbeit zu empfehlen. Die Arbeitsblätter eignen sich als Aufgabenstellungen für vier arbeitsteilige Gruppen. Am erfolgreichsten sind Gruppenpuzzle mit einer Expertenrunde und einer Mosaikrunde. Am Rechner ist Partnerarbeit angesagt - falls genügend Computerarbeitsplätze vorhanden sind. So kann abwechselnd eine Person Inhalte lesen und klicken, während die andere Notizen anfertigt. Recherche im Intranet Empfehlenswert ist für Recherchen bei medizinischen und gesundheitlichen Fragestellungen immer die Erstellung eines eigenen Intranets mit zahlreichen brauchbaren Links anstelle des freien Zugangs ins Internet. Die Schülerinnen und Schüler werden so weniger abgelenkt und verirren sich nicht so schnell im Wust der Informationen und Pharma-Reklamen. Eck, M. et al. Natura 2, Biologie für Gymnasien NRW G8 (2010), Ernst Klett Verlag Stuttgart; Seite 156 bis 157 Bickel, H. et al. Natura: Neurobiologie und Verhalten, Biologie für Gymnasien (1997), Ernst Klett Verlag Stuttgart; Seite 66 bis 67 Bickel, S., Krull, H.-P., Wedershoven, B. Natura Schwerpunktvorhaben 3b NRW (2002), Ernst Klett Verlag Stuttgart; Seite 85 bis 96 Kattmann, U. Glucose im Fließgleichgewicht, Unterricht Biologie 158 (1990), Friedrich-Verlag Velber, Seite 32 ff Ruppert, W. Insulin - vom Molekül zum Menschen, Unterricht Biologie 229 (1997), Friedrich-Verlag Velber, Seite 44 ff Zürcher, S. Insulin und der Glucose-Stoffwechsel - Diabetes mellitus, Unterricht Biologie 331 (2008), Friedrich-Verlag Velber, Seite 22 ff

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fußball-Kinder

Kopiervorlage

Fußball ist bei Groß und Klein eine beliebte Sportart. Dabei geht es um weit mehr, als "nur" einen Ball zu kicken – Fußball fördert Kondition und Koordination sowie soziale Kompetenzen. Dieses Unterrichtsmaterial für die Grundschule geht auf Wortschatz sowie Ablauf und Regeln rund um Fußball ein. Dabei wird auch das Miteinander in der Sportart aufgegriffen. Fußball gehört zu den beliebtesten Sportarten, viele Menschen interessieren sich dafür. Dabei spielen weder Alter noch Herkunft oder Wohnort eine Rolle, der Sport scheint alle zu vereinen. Die Geschichte dieser internationalen Ballsportart reicht weit in die Vergangenheit zurück. Das Interesse daran ist ungebrochen – sei es als Freizeitsport oder Hobby, zu Welt- oder Europmeisterschaften sowie anderen Turnieren. Diese Materialien greifen das Thema Fußball auf und bieten die Möglichkeit, im Unterricht vielseitig eingesetzt zu werden. Ein vielseitiger und anspruchsvoller Mannschaftssport Beim Fußball werden nicht nur motorische Fähigkeiten gefördert, sondern auch kognitive Fertigkeiten und die Koordination. Außerdem entwickeln Mitspielerinnen und Mitspieler in diesem Mannschaftssport zahlreiche soziale Kompetenzen, beispielsweise Toleranz und Teamfähigkeit. Viele Kinder kennen diese Sportart, auch wenn sie keine Fußball-Fans sind, und spielen vielleicht sogar selbst in einem Verein oder haben schon einmal eine Meisterschaft verfolgen können. Das Thema im Unterricht Das Thema knüpft an die Lebenswelt der Lernenden an und das Material vermittelt anhand kurzer, einfacher Sätze und authentischen Fotos Wissenswertes aus dem Bereich "Sport und Bewegung". Den Rahmen bildet ein Fußballspiel, bei dem Mädchen und Jungen sowie ihre Trainerin Einblicke in Spiel und Miteinander geben. Dabei erweitern die Lernenden auf anschauliche Art und Weise zum einen ihren themenspezifischen Wortschatz, zum Beispiel Trikot, Torwart, Stutzen und Fußballschuhe, und lernen typische Ausdrücke wie "der Ball ist im Aus" und "toll/gut/nicht gehalten" kennen. Zum anderen erfahren sie Wissenswertes über Spielablauf (wie viele Mitspielerinnen und Mitspieler gibt es auf dem Spielfeld?) und Regeln (Foul, Elfmeter, Rote Karte). Im Fokus des Arbeitsmaterials steht außerdem das Miteinander im Sport. Dieser Aspekt kann im Unterricht vertieft werden. Da dementsprechend das Thema inhaltlich geöffnet wird, können auch verstärkt Schülerinnen und Schüler angesprochen werden, die ein weniger ausgeprägtes Interesse am Fußballsport teilen. Denkbar wäre, Aspekte wie einen toleranten Umgang und ein gelungenes Miteinander aufzugreifen. Die Schülerinnen und Schüler könnten diesbezüglich in den Austausch gehen und diskutieren. Auch bietet sich an, im Anschluss weitere Sportarten zu thematisieren und den Unterricht interessengeleitet zu gestalten. Dieses Material kann je nach Schulstufe und Lerngruppe vielseitig im Unterricht eingesetzt werden und bietet eine Reihe an Anknüpfungspunkten.

  • Sport / Bewegung
  • Primarstufe
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