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Materialsammlung: christliche Feste und Feiertage

Unterrichtseinheit

In dieser Materialsammlungen sind Unterrichtsanregungen und Arbeitsmaterialien zu den christlichen Hochfesten wie Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten oder Weihnachten für den katholischen und evangelischen Religionsunterricht in der Grundschule sowie in der Sekundarstufe I und II gebündelt. Außerdem finden sich Materialien zu weiteren Festen und Feiertagen, die den Jahreskreis begleiten, und somit terminpassend eingesetzt werden können. Das Kirchenjahr zählt eine Reihe von evangelischen, katholischen und orthodoxen Feiertagen, die sich allesamt im sogenannten Jahreskreis wiederfinden. Die jährlich wiederkehrenden Fest- und Feiertage halten die christlichen Kirchen zusammen und geben ihnen Struktur. Mit dem Beginn des Kirchenjahres zum ersten Adventssonntag folgt mit Weihnachten , der Geburt Jesu Christi, das erste große Hochfest für Christen weltweit. Nach einer Pause von einigen Wochen folgt der Osterfestkreis, der von Aschermittwoch bis Pfingsten reicht. Neben den beiden Hochfesten Ostern und Weihnachten sollten die Schülerinnen und Schüler auch den Advent, die Taufe des Herrn, Aschermittwoch, die Fastenzeit, den Palmsonntag, den Gründonnerstag, Karfreitag, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam, das Reformationsfest und den letzten Feiertag im Kirchenjahr – den Christkönigssonntag;– als zentrale Hochfeste kennen. Sie zeugen von der Bedeutung des Evangeliums von Jesus Christus im Leben der Gläubigen. Jedes Fest hat bestimmte liturgische Besonderheiten, eine eigene Symbolik und eigene Bräuche, die den Schülerinnen und Schülern aufgezeigt und erfahrbar gemacht werden sollten. Unsere Unterrichtseinheiten, -anregungen, Videos und Arbeitsmaterialien laden zur Auseinandersetzung mit religiöser Praxis im Rahmen des christlichen Religionsunterrichts ein. Lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler Merkmale, Besonderheiten und Ausdrucksformen von gelebter Religion beschreiben, geben Sie Hilfestellung zur Deutung der Feste und kommen Sie über Sinn und Gestaltung der Feiertage ins Gespräch. Wann immer es möglich ist, lassen Sie die Kinder und Jugendlichen die verschiedenen Feste mitgestalten und mitfeiern!

  • Religion / Ethik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Wer und wie bist du, Gott?

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit zum Thema Gottesbild dient der sogenannten Standortbestimmung. Die Schülerinnen und Schüler denken miteinander über die Bedeutung unterschiedlicher (Gottes-)Vorstellungen nach und werden so zu einer mehrperspektivischen Wahrnehmung geleitet. Dies ist nicht nur Basis für ein friedliches, respektvolles und akzeptierendes Miteinander, sondern bietet im Rahmen der vorliegenden Unterrichtseinheit auch die Chance, sich intensiv und zum Teil metakognitiv mit dem eigenen Gottesverständnis und mit der eigenen Beziehung zu Gott auseinanderzusetzen.Die Frage nach Gott spielt im Religionsunterricht in eigentlich jeder Stunde, ob bewusst oder unbewusst, ob über- oder untergeordnet, eine Rolle. Damit man als Lehrkraft nicht nur einen individuellen Ausgangspunkt der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf ihre religiöse Entwicklung bestimmen kann, sondern ihnen auch eine bewusste Auseinandersetzung mit ihrem eigenen Gottesverständnis ermöglichen kann, ist eine direkte Konfrontation mit den eigenen Vorstellungen unumgänglich. Die darüber hinausgehende, kontinuierliche Integration der Gottesfrage, die Reflexion und Nachdenken einschließt, soll die Schülerinnen und Schülern in ihrer Entwicklung zu einem mehrdimensionalen Gottesbild unterstützen.Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Gottesbild ist die Basis dafür, einen eigenen und persönlichen Glauben zu entwickeln, der durch Impulse und Auseinandersetzung mit biblischen Zeugnissen gefördert und angestoßen wird. Der Frage, wer und wie Gott für einen selbst ist, im Religionsunterricht Raum zu geben, ist nicht nur wichtig, sondern auch notwendig, um sich weitergehend mit elementaren Fragen des Glaubens theologisch auseinandersetzen zu können. Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler sind aufgrund der Individualität der religiösen Entwicklung nicht erforderlich. Es kommt der Tiefe der Auseinandersetzung aber zugute, wenn bestimmte Methoden und Vorgehensweisen bereits vertraut sind, um sich offener darauf einlassen zu können. Als Lehrkraft sollte man die unterschiedlichen Gottesvorstellungen einordnen können, um die Unterrichtseinheit insofern flexibel seiner Lerngruppe anzupassen, dass eine individuelle Weiterentwicklung zu einer mehrperspektivischen Wahrnehmung stattfinden kann. Weitere methodische und didaktische Hinweise befinden sich in der Übersicht zum Stundenablauf. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bringen ihre Vorstellungen von Gott zum Ausdruck und formulieren ihre Fragen nach und an Gott. vergleichen biblische Metaphern von Gott (zum Beispiel Gott ist wie eine Mutter, ein Vater, eine Burg, ein Fels, Licht, Feuer, Liebe) mit eigenen Vorstellungen. nehmen die Sprache biblischer Bildworte und Gleichnisse wahr und deuten diese. stellen vor dem Hintergrund herausfordernder Lebenssituationen (zum Beispiel Abschied, Streit, Einsamkeit, Gewalt, Tod) Fragen nach und an Gott und denken über mögliche Antworten nach. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partner beziehungsweise kooperativ in Kleingruppen zusammen. lassen die von ihren abweichenden Vorstellungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler zu und entwickeln eine mehrperspektivische Wahrnehmung, die dies ermöglicht.

  • Religion / Ethik
  • Primarstufe

Luther im Religionsunterricht – Arbeitshilfe zum Lutherfilm

Unterrichtseinheit

Die vorliegende Arbeitshilfe liefert unterrichtliche Hinweise zum Einsatz des Lutherfilms von Eric Till aus dem Jahr 2003 und bietet Ansätze zur medienpädagogischen Arbeit.Das Material gliedert sich in eine allgemeine Einführung zur Mediennutzung im Unterricht sowie einer Einführung zum Lutherfilm und dem historischen Kontext. Die einzelnen Kapitel des Films werden beschrieben und um Ideen zum Einsatz im Unterricht ergänzt. Durch vielfältige Fragestellungen können verschiedene Schwerpunkte für den eigenen Unterricht gesetzt werden.Die Fachstelle medien und kommunikation ist eine Einrichtung der Erzdiözese München-Freising. Das Verleihangebot umfasst Filme und Materialien für Religionsunterricht, Katechese und Erwachsenenbildung, wovon ein großer Teil auch als Download unter www.medienzentralen.de zur Verfügung steht. Den zweiten Schwerpunkt der Stelle bildet die medien- und kommunikationspädagogische Arbeit durch Schulungen, Kurse, Vorträge und andere Veranstaltung im Bereich der Erwachsenenbildung und Lehrerfortbildung. Zu den muk-Publikationen Die Schriftenreihe "muk-publikationen", aus der auch das vorliegende Unterrichtsmaterial stammt, widmet sich medienpädagogischen Themen und legt dabei Wert auf ein breites inhaltliches Spektrum, das von der Mediendidaktik bis zu grundsätzlichen Themen reicht. Alle Publikationen stehen unter www.m-u-k.de als Download im PDF-Format zur Verfügung, können aber auch als Druckversionen angefordert werden.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

"Anschi und Karl-Heinz": Kirchliche Feste - Reformation

Unterrichtseinheit

"Anschi und Karl-Heinz" vermittelt Kindern auf pfiffige und unterhaltsame Weise religiöse Themen in Form eines "himmlischen" Magazins. Die Reihe thematisiert die Herkunft kirchlicher Feste, ihre Geschichte und heutige Bedeutung – wichtige Bausteine bei der Vermittlung von Basiswissen in Religionsunterricht und Gemeindearbeit.Die Arbeitshilfe zur DVD liefert eine Inhaltsbeschreibung, altersangemessene Hintergrundinformationen zu Martin Luther und seiner Rechtfertigungslehre sowie methodische Tipps zum Einsatz der DVD. Außerdem sind weiterführende Hinweise und Arbeitsmaterialien für Schülerinnen und Schüler enthalten, die sich zum Beispiel als Lernzielkontrolle (M1) oder als Diskussionsanregung (M2) eignen. Inhaltsbeschreibung der DVD: Sequenz 1: Wie kommt man in den Himmel? In Interviews berichten Jungen und Mädchen über ihre Vorstellungen, wie man in den Himmel kommt. Diese Frage stellte sich auch Martin Luther. Sequenz 2: Wer war Martin Luther? Im Filmbeitrag erzählen Lisa und Stefan vom Leben Martin Luthers. Sequenz 3: Ein Film über Martin Luther. Lisa und Stefan besuchen Rolf Zehetbauer auf dem Bavaria Filmgelände in Gründwald. Er war Ausstatter für den 2003 gedrehten Lutherfilm unter der Regie von Eric Till. Die Kinder erfahren von ihm etwas über Luthers Zeit und auch, was man seiner Meinung nach von Luther lernen kann. Sequenz 4: Pfarrerskinder. Stefan soll die Pfarrerskinder Susanne und Daniel treffen. Er hat keine Lust dazu, weil er glaubt, dass Pfarrerskinder langweilig sind und unbedingt in den Himmel kommen wollen. Doch im Gespräch mit den Geschwistern muss er feststellen, dass das nur Vorurteile sind.

  • Religion / Ethik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Der Rosenkranz – eine katholische Gebetsform

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Rosenkranz. Sie lernen Ursprung, Inhalt und Funktion dieses traditionell katholischen Gebets kennen. Während es in ländlichen Gebieten im Süddeutschen Raum noch sehr verbreitet ist, gerät es gerade in Diaspora-Gegenden und im städtischem Raum immer mehr in Vergessenheit.Das Gemurmel in einer schummrigen Kirche kurz vor der Abendmesse muss für Außenstehende befremdlich wirken. Zugleich hat es eine gewisse Faszination mit welcher Sicherheit und Ordnung die einzelnen Verse von links nach rechts wandern, nur um dann wieder gemeinsam gebetet zu werden. Der Rosenkranz ist sicherlich eines jener katholischen Elemente, welches selbst Katholiken spaltet. Wirkt es für die einen wie ein Relikt der Vergangenheit, so wichtig ist es für jene, die es regelmäßig beten. Die Schülerinnen und Schüler lernen das Rosenkranzgebet neu kennen. Sie erfahren Ursprung und Bedeutung und auch die verschiedenen Geheimnisse des Rosenkranzes. Um dem textlastigen Religionsunterricht zu entfliehen, wird die Hauptinformation als Hörtext präsentiert. Alternativ ist das Transkript auch als Arbeitsblatt gegeben. Zwei spielerische Aufgaben zur Ergebnissicherung runden die Stunde ab. Vorkenntnisse Idealerweise haben die Schülerinnen und Schüler einen eigenen Rosenkranz von zu Hause mitgebracht. Es ist hilfreich und gewinnbringend, wenn zumindest einzelne Schülerinnen und Schüler das Gebet des Rosenkranzes kennen und auch davon berichten können. Didaktische-methodische Analyse Schwierig wird es eventuell dann, wenn keiner der Schülerinnen und Schüler das Gebet kennt, da es dann sehr aus der Lebenswirklichkeit losgelöst ist. Wenn nur ein paar Schülerinnen und Schüler das Gebet aus Familienfeiern oder Beerdigungen kennen, ist bereits ein Bezug gegeben. Es kann nicht erwartet werden, dass die Schülerinnen und Schüler zu Rosenkranz-Andachten gehen. Dies dürfte eher die Ausnahme sein. So kann das Fremde und Ungewöhnliche aber bereits wieder einen gewissen Reiz auf die Schülerinnen und Schüler erzeugen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen ein altes katholische Gebet in Form und Inhalt kennen. begreifen, dass hinter den Perlen des Rosenkranzes ein klarer und einheitlicher Aufbau steckt. können fachlich richtig über den Rosenkranz Auskunft geben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Hör-/ oder Lesetext Informationen. strukturieren diese Informationen anhand vorgegebener Raster. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einem Partner und tauschen sich aus. präsentieren einer Gruppe ihre mitgebrachten Rosenkränze.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Leseförderung mit kindgerechten Bibel-Geschichten: Noahs Arche

Kopiervorlage

Dieses Arbeitsmaterial bearbeitet das Thema "Leseförderung" fächerübergreifend und kann im Deutsch- und Religionsunterricht eingesetzt werden. Die Kinder lesen die Bibel-Geschichte der Arche Noah genau, vergleichen Bilder mit Texten und reproduzieren das Gelesene.Besonders in den ersten Schuljahren muss das Lesen in allen Unterrichtsfächern geübt werden. Nur wenn die Schülerinnen und Schüler sicher lesen können, verstehen sie Aufgabenstellungen auf Arbeitsblättern, können sie Sachtexte lesen oder Geschichten schmökern . Daher ist es wichtig, Leseverstehen in unterschiedliche Unterrichtskontexte einzubinden. Dieses Arbeitsmaterial enthält ein Arbeitsblatt mit der biblischen Geschichte "Die Arche Noah" in kindgerechter Form. Die Schülerinnen und Schüler lesen den Text. Anschließend vergleichen sie kurze Sätze zur Arche Noah mit einem Bild und entscheiden, ob diese zutreffen oder nicht. Eine abschließende Aufgabe fordert sie dazu auf, die Geschichte in eigenen Worten wiederzugeben. Das Arbeitsblatt kann im Deutsch- oder Religionsunterricht eingesetzt werden. Naheliegend ist, zuerst die Geschichte "Die Arche Noah" zu besprechen und dann die Übungen zum Leseverstehen zu bearbeiten. So können die Kinder auf ihr Vorwissen zurückgreifen.In den ersten Lernjahren fällt Kindern das Lesen besonders schwer. Hilfreich ist es, wenn Lesetexte keine oder nur wenig neue Informationen, sondern bereits bekannten Wortschatz enthalten. Wird die biblische Geschichte vorentlastet, fällt es den Lernenden leichter, dem zusammenhängenden Text einen Sinn zu entnehmen. Auch das Einbinden von Visualisierungen fördert das Verständnis und motiviert die Schülerinnen und Schüler. Der Abgleich von Text und Bild fordert darüber hinaus zum genauen Lesen auf. Der Rätselcharakter der "Wahr oder falsch?"-Aufgabe erfordert, dass die Sätze auch wirklich verstanden werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen eine biblische Geschichte. vergleichen ein Bild mit verschiedenen Aussagen und erkennen diejenigen Aussagen, die nicht zu der Beschreibung passen. geben zuvor Gelesenes in eigenen Worten wieder.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Religion / Ethik
  • Primarstufe, Spezieller Förderbedarf

Martin Luther: Warum wir heute evangelisch sind

Unterrichtseinheit

In dem vorliegenden Unterrichtsmodell gehen Grundschülerinnen und Grundschüler der Frage nach, warum sie evangelisch sind. Sie lernen über die eigene Zugehörigkeit und Tradition nachzudenken und – im besten Fall – darüber Auskunft geben zu können.In Wohnvierteln, Städten und Dörfern gibt es unterschiedliche Gotteshäuser und an Schulen findet konfessioneller Religionsunterricht statt. Kinder fragen: Warum sind wir evangelisch? Warum gehen Mitschülerinnen und Mitschüler in die andere Religionsgruppe? Warum gibt es eine evangelische und eine katholische Kirche? Was bedeutet es, evangelisch zu sein? Diesen Fragen gehen die Lernenden nach und lernen so ihre eigene Konfession besser kennen. Erarbeitungsphase 1 Durch einen assoziativen Einstieg macht sich die Lehrkraft ein Bild über die Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler. Die anschließende Erarbeitungsphase 1 ist in drei inhaltliche Teilabschnitte untergliedert. Sequenz 1: Martin Luthers Entdeckung In Anlehnung an einen Erzählvorschlag wird die Lebensgeschichte Martin Luthers entfaltet. Im Mittelpunkt steht Luthers Empörung über den florierenden Ablasshandel, aber auch die Bedeutung der Bibellektüre: Bibellesen war ein Privileg des Klerus. Erst durch das eigene Bibelstudium konnte Luther seine reformatorische Erkenntnis gewinnen. Sequenz 2: Luthers Bibelübersetzung Mithilfe der Materialien erkennen und würdigen die Lernenden die Übersetzungsleistung Martin Luthers. Hier steht die Kleingruppenarbeit im Mittelpunkt. Sequenz 3: Sola scriptura – die Bibel sagt alles Wichtige Die Lernenden erkunden unterschiedliche Bibelausgaben. Anhand von einigen Suchaufgaben machen sie sich mit der Gliederung Altes Testament und Neues Testament vertraut. Sie lesen exemplarische Bibelstellen und benennen Unterschiede in der Übersetzung. Außerdem fassen sie bisher Gelerntes für sich zusammen. Erarbeitungsphase 2 Anschließend erfolgt Erarbeitungsphase 2: Diese Phase ist in zwei inhaltliche Teilabschnitte untergliedert. Sequenz 1: Was ist denn eigentlich evangelisch? Anhand einer Impulsfrage wird im Plenum geklärt, was es bedeutet, evangelisch zu sein. Die Bibel soll die Kinder bei der Beantwortung der Frage unterstützen. Sequenz 2: Martin Luther hat über Gott nachgedacht (ein Jahr später) Nach einer größeren Einheit zur Frage nach Gott wird den Lernenden ein stummer Impuls als Tafelanschrift vorgegeben: "Nachdenken über Gott – Martin Luther hat über Gott nachgedacht". Ausgehend von diesem Impuls sollen die Schülerinnen und Schüler wiederholen, was sie noch über Martin Luther wissen. Die Schülerinnen und Schüler können zentrale Motive des christlichen Glaubens und exemplarische Gestalten der Christentumsgeschichte beschreiben und über deren Bedeutung Auskunft geben. sind in der Lage, das eigene Selbst- und Weltverständnis wahrzunehmen und an biblischen Texten zu spiegeln. sind in der Lage, andere religiöse Lebenswelten wahrzunehmen und mit Mitmenschen anderer Religionen respektvoll zu kommunizieren.

  • Religion / Ethik
  • Primarstufe

Ich als Engel: eine Geschichte schreiben

Kopiervorlage

Auf dem Arbeitsblatt "Ich als Engel: eine Geschichte schreiben" zu den Themen Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe schlüpfen die Lernenden in die Rolle eines göttlichen Boten und notieren aus dieser Perspektive mögliche Erlebnisse. Die Unterrichtseinheit ermöglicht einen motivierenden Zugang zu den Themen Engel, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe im Religionsunterricht der Grundschule. Ausgehend von der biblischen Vorstellung von Engeln als Boten Gottes werden die Lernenden dazu angeregt, eigene Zugänge und Vorstellungen zu entwickeln. Da religiöse Bilder für Kinder häufig abstrakt erscheinen, setzt das Material bewusst an ihren individuellen Assoziationen und Erfahrungen an. Im Zentrum steht eine kreative Schreibaufgabe: Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle eines Engels und verfassen aus dieser Perspektive eine eigene Geschichte. Dabei beschreiben sie konkrete Situationen, in denen sie anderen helfen, und reflektieren ihr Handeln im Sinne von Nächstenliebe und Empathie . Ein zusätzlicher Impuls unterstützt die inhaltliche Ausgestaltung und fördert die gezielte Auseinandersetzung mit sozialen Werten. Das Arbeitsblatt bietet durch seine klare Struktur und Schreiblinien eine direkte Bearbeitung und eignet sich sowohl für Einzelarbeit als auch für den Austausch in der Lerngruppe. Die anschließende Präsentation und Besprechung der Texte stärkt die Erzählkompetenz und eröffnet Gesprächsanlässe über Werte und persönliche Erfahrungen. Das Material ist flexibel einsetzbar, beispielsweise im Advent , im regulären Religionsunterricht oder im fächerverbindenden Unterricht . In höheren Klassenstufen kann die Aufgabe erweitert werden, etwa zur Förderung grammatischer Kompetenzen durch den Einsatz des Konjunktiv II („Was würde ich tun, wenn ich ein Engel wäre?“). Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Rolle von Engeln in religiösen Kontexten. erläutern zentrale Werte wie Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. reflektieren eigenes Handeln im Hinblick auf soziale Verantwortung. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen ein Arbeitsblatt strukturiert zur Texterstellung. entwickeln eigene Texte anhand vorgegebener Impulse. überarbeiten und präsentieren eigene Schreibprodukte. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler versetzen sich durch Perspektivwechsel in andere hinein. tauschen sich über eigene Gedanken und Erfahrungen aus. zeigen Empathie und Wertschätzung im Umgang mit anderen Beiträgen.

  • Religion / Ethik
  • Primarstufe

Pfingsten – die Gründung des Christentums

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Pfingsten vergleichen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Erzählungen von der Übermittlung des Geistes an die Jünger Jesu und lernen den Hymnus "Veni Creator Spiritus" kennen.In dieser Unterrichtseinheit lesen die Schülerinnen und Schüler die Bibeltexte , die von Pfingsten berichten zunächst in der Fassung der evangelisch-katholischen Einheitsübersetzung. Anschließend vergleichen sie den lukanischen Bericht mit einer Passage aus dem Johannesevangelium. Daran anknüpfend klären sie die Deutung des Pfingst-Ereignisses und vergleichen die Einheitsübersetzung mit der Menge-Bibel. Abschließend hören, lesen und untersuchen die Lernenden den Pfingst-Hymnus "Veni Creator Spiritus". Der gregorianische Choral mit einem Text aus dem 9. Jahrhundert wird mit einer modernen Interpretation aus dem Jahr 2021 verglichen. Übergeordnetes Ziel der Unterrichtseinheit ist neben dem Kennenlernen des biblischen Pfingst-Festes die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Übersetzungen biblischer Texte. Die Lernenden erörtern die Frage, ob man die alten Texte übersetzen oder in die heutige Zeit übertragen muss. Das Thema "Pfingsten" im Unterricht Pfingsten ist das Fest der Gründung des Christentums. Dem Fest fehlen allerdings die Symbole und das Brauchtum. So ist die gefeierte "Ausgießung des Heiligen Geistes" nur im Rückgriff auf biblische Texte zu begreifen, die ihrerseits für uns heute nicht leicht zu verstehen sind. Didaktisch-methodische Analyse Im Vergleich voneinander abweichender "Erzählungen" von der Vermittlung des Geistes wird das Problem des religiösen Sprechens und der "Wahrheit" beziehungsweise des Sinns solcher Erzählungen berührt. Ferner sollen im Vergleich verschiedener Übersetzungen sowohl das Problem der Übersetzung alter Texte erfasst als auch die Notwendigkeit ihrer Übertragung erörtert werden (ebenso beim Hymnus). Der Hymnus "Veni Creator Spiritus" zeigt, dass die Christen sich bewusst sind, dass der Geist immer wieder neu kommen muss. Die Verbindung zum katholischen Sakrament der Firmung wird hier nicht verfolgt, sollte aber der Lehrkraft bewusst sein und könnte im Religionsunterricht auch thematisiert werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen einige biblische Texte von der Vermittlung des Geistes und von seinem Wirken kennen. relativieren die voneinander abweichenden religiösen Erzählungen auf den gemeinten Sinn hin. reflektieren dabei die Besonderheit religiösen Erzählens. lernen den Nutzen verschiedener Übersetzungen des gleichen Textes kennen und reflektieren das Problem der Übersetzung alter Texte. kennen den jüdischen Hintergrund des Pfingstfestes. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen Online-Quellen zum Verständnis eines christlichen Festes, eventuell auch des jüdischen Festes Schawuot. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lassen sich auf alte christliche Texte ein. machen sich die Schwierigkeiten ihres Verständnisses bewusst. erörtern sachlich unterschiedliche Auffassungen vom Sinn biblischer Texte und vom Umgang damit. begreifen die Notwendigkeit, Vorgaben der kulturellen Tradition in die Moderne zu übertragen.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Die Waldenser: religiöse Reformbewegung im christlichen Mittelalter

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Die Waldenser: religiöse Reformbewegung im christlichen Mittelalter" erarbeiten die Lernenden anhand eines Filmausschnitts den soziologischen Aspekt von "Religion" heraus und setzen sich an Informationstexten handlungs- und produktionsorientiert mit der waldensischen Bewegung gegen kirchliche Einseitigkeit im Mittelalter auseinander.In dieser Unterrichtseinheit sollen anhand einer religiösen Bewegung die Funktion von Religion für eine Gesellschaft und den Einzelnen, das Verhältnis von Machtstrukturen und Gegenbewegungen sowie die Rolle der Bildung erarbeitet werden. Der Soziologe Émile Durkheim analysierte in "Die elementaren Formen des religiösen Lebens" Grundelemente religiösen Ausdrucks und deren Funktion für die sie tragenden Gemeinschaften. Überzeugung, Ritus und Symbol als Kennzeichen jeder Religion lassen sich auch im Christentum ausmachen. Kulturelle und politische Entwicklungen erforderten ständige Anpassungen, die nicht immer reibungslos verliefen und als Reformationen bezeichnet werden. Eine dieser Bewegungen leitete Petrus Waldes (auch Valdes) ein. Er war der erste, der kirchlichen Protz als Sünde bezeichnete und sich den Bemühungen der Kirche, ihn zu vereinnahmen, widersetzte. Dagegen setzte er auf das eigenständige Lesen und Interpretieren biblischer und bildender Texte. Diese Aspekte werden in der vorliegenden Unterrichtseinheit zum Thema gemacht. Das Thema "Die Waldenser" im Unterricht In Religion sowie im Ethik-Unterricht kann mit dieser Unterrichtseinheit exemplarisch verdeutlicht werden, welche Funktion Religion für eine Gesellschaft hat und wie "Erstarrung" in Systemen "lösende" Elemente generiert. Zudem erfahren die Schülerinnen und Schüler den Ursprung und die Konsequenz gehorsamsorientierter Moral sowie die Bedeutung von Bildung für die individuelle Autonomie. Die durchführende Lehrkraft sollte dafür Hintergrundwissen im Bereich mittelalterliche Kirchengeschichte haben. Vorkenntnisse Für den Einsatz der Unterrichtseinheit im Rahmen des Ethik-Unterrichts wäre eine Auseinandersetzung mit dem "Kohlberg-Modell" vorab hilfreich. Didaktisch-methodische Analyse Mit dieser Einheit können die Lernenden erkennen, dass Perspektivenwechsel ein wesentliches Urteilswerkzeug darstellt und wie sich eine kleine Bewegung im kollektiven Gedächtnis verankern kann, sodass sie auch auf nachfolgende Generationen Auswirkungen zu haben scheint. Eine Schwierigkeit für die Schülerinnen und Schüler besteht darin, Mittelalter als "gestrig" abzuhaken und den Blick für geschichtliche Kontinuität aus dem Auge zu verlieren. Dabei kann ein Rollenspiel, das "Kontakt durch Verkörperung" ermöglicht, helfen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfassen wesentliche Aspekte eines filmisch dargebotenen Themas. verbessern ihr Textverständnis. erkennen große historische und politisch-soziale Zusammenhänge. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wechseln zwischen verschiedenen Medien erkenntnisgerecht wechseln. bedienen Tablet oder Beamer sowie ein Aufnahmegerät. archivieren ihre Arbeitsergebnisse und rufen diese erneut auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam im Team. teilen in einem Rollenspiel die Rollen auf und halten sie ein. Selge, Kurth-Victor (1967): Die ersten Waldenser, Berlin. Schirmer, Dietrich (Hrsg.) (1985): Kirchenkritische Bewegung (Werkbuch für den Religionsunterricht), Stuttgart.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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