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Audio-Arbeit in der Schule

Dossier

Neben den klassischen Hörbüchern sind heute es heute vor allem Podcasts , mit denen auditive Medienprodukte Einzug in den Alltag von Kindern und Jugendlichen halten. Im Netz tummeln sich immer mehr Medienangebote, die ausschließlich über die Ohren wahrgenommen werden. Solche Hörmedien sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unterwegs begegnet man kaum noch Heranwachsenden ohne Kopfhörer auf oder in den Ohren. An die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen anknüpfend hat die Audio-Arbeit das Potenzial vielseitig in den Unterricht eingebunden zu werden. Und die Arbeit mit Audio-Quellen bereichert den Unterricht nicht nur in motivatorischer Hinsicht : Die Schulung des Hörverstehens ist in den Fremdsprachen ein zentraler Bestandteil der unterrichtlichen Arbeit. Bereits in der Grundschule wird großer Wert auf das bewusste Hören und seine Bedeutung für Schreib- und Lesekompetenzen gelegt. In den Naturwissenschaften kann die Akustik als ein eigenes Themenfeld bearbeitet werden. Kurz: Der Bereich "Audio" hat eine nicht zu unterschätzende Relevanz für alle Schulfächer und -stufen. Dank der digitalen Medien vergrößern sich die Möglichkeiten, Audio-Arbeit zu betreiben, enorm. Anregungen für den Einsatz im Unterricht Dabei kommen auch die Möglichkeiten für Ihre Schülerinnen und Schüler nicht zu kurz, selbst aktiv und vor allem kreativ zu werden und eigene Audio-Produkte zu erstellen. Dieses Themendossier bündelt Ihnen beispielsweise Fachartikel rund um das Thema Audio-Arbeit. Thematisiert werden unter anderem die Vorteile von Audio-Projekten oder ihre Lernziele . Außerdem finden Sie verschiedene Möglichkeiten, wie sich Audio-Projekte in der Grundschule aber auch in den Sekundarstufen I und II im Unterricht umsetzen lassen. So stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, wie die Produktion von Podcasts im Mathematik- oder Fremdsprachenunterricht gewinnbringend eingesetzt werden kann. Mit Audio-Arbeit die Medienkompetenz stärken Zudem bietet die Arbeit mit Audio-Produkten die Möglichkeit gleich mehrere Bereiche der Medienkompetenz entsprechend der KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt zu fördern. Dabei steht bei einem entsprechenden Einsatz von Hörmedien im Unterricht vor allem der "Kompetenzbereich Analysieren und Reflektieren" im Mittelpunkt. Durch eine handlungsorientierte Durchführung von Audio-Projekten wird er durch die Bereiche "Produzieren und Präsentieren" , "Problemlösen und Handeln" sowie "Kommunizieren und Kooperieren" ergänzt. Die Schülerinnen und Schüler lernen Audio-Produktionen zu planen, den Vorgaben entsprechend umzusetzen und sie gegebenenfalls vor ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu präsentieren. Nebenbei setzen sie sich bei der Umsetzung des Projekts mit verschiedenen benötigten Programmen auseinander.

  • Fächerübergreifend
  • Mediennutzung und Medienkompetenz: Produzieren und Präsentieren

Aus der Welt – kreatives Schreiben im Lockdown

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtssequenz werden die Lernenden angeregt, ihre Vorstellungen und Erfahrungen mit Isolation und Einsamkeit, zum Beispiel im Lockdown, in einem eigenen Text kreativ zu verarbeiten. Das Materialangebot eignet sich für Präsenz-, Fern- und hybriden Unterricht. Inseln und Türme, Raumkapseln und Expeditionsschiffe, Klöster und Einsiedeleien, Gefängnisse, Internierungslager, Verliese – an Orten wie diesen ist man sprichwörtlich "aus der Welt". Wie Menschen unter solchen Bedingungen leben und überleben, wie sie ihre Lage erleben oder erleiden, was sie daraus mitnehmen oder zurücklassen – seit Jahrhunderten werden darüber Märchen, Romane und Erzählungen, Dramen und Balladen geschrieben. In dieser Unterrichtssequenz werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt, sich selbst in der Fantasie an einen Ort "aus der Welt" zu begeben und ihre Erfahrungen literarisch zu verarbeiten. Das Reisegepäck ist auf "sieben Sachen" beschränkt, die in ihrem "Werk" eine Rolle spielen müssen. Als Einführung in den Themenkomplex eignen sich drei interaktive Übungen, ergänzend zum Thema bietet sich die Unterrichtseinheit zum Lesen im Lockdown an. Das Thema "Aus der Welt - kreatives Schreiben im Lockdown" im Unterricht Kreatives Schreiben spielt im Deutsch-Unterricht oft eine untergeordnete Rolle. Lockdown und Schulschließungen bieten die Chance, ungewohnte Erfahrungen von Isolation und Kontakt-Beschränkungen schreibend zu verarbeiten. Die Schreibkompetenz wird in verschiedenen Bereichen gefördert: Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Wortschatz, reaktivieren ihre Kenntnisse literarischer Textsorten, nutzen diese für die eigene Textproduktion und üben sich in der literarischen Kritik der entstandenen Werke. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten etwas Erfahrung mit kreativen Schreibmethoden mitbringen. Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer, insbesondere mit einem Schreibprogramm, werden vorausgesetzt. Die Kenntnis von Verfahren der Textüberarbeitung ist insbesondere in der Projekt-Variante der Unterrichtseinheit hilfreich. Didaktische Analyse Unter den Bedingungen von hybridem oder Fernunterricht kann die Schreibkompetenz der Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert werden. Denn zu Hause, ohne den Zeitdruck schulischer Stundentaktung, gelingt es oft besser, sich auf Schreibprozesse einzulassen und vielleicht sogar, sie als selbstbestimmt zu erleben. Methodische Analyse Drei interaktive Übungen führen ins Thema Einsamkeit und Isolation ein. Der kreative Schreibauftrag, seine Auswertung und Besprechung werden auf vier Arbeitsblättern angeleitet. Für die Schreibphase werden zwei methodische Varianten vorgeschlagen: Bei Variante 1 schreiben die Schülerinnen und Schüler individuell für sich, bei Variante 2 entstehen die Texte in einem kooperativen Schreibprojekt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihren Wortschatz themenbezogen. produzieren einen literarischen Text. bewerten literarische Texte von Mitschülerinnen und Mitschülern. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen interaktive Übungen zur Wortschatz- und Wissenserweiterung. verfassen, gestalten und überarbeiten einen Text mit Hilfe eines Schreibprogramms. nutzen das Internet zum kooperativen Arbeiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben sich auf der Grundlage von Kriterien gegenseitig Feedback. nehmen Feedback an. kooperieren, auch über digitale Medien.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Haikus schreiben anhand von Bildern: kreatives Schreiben mit Fotografie verbinden

Unterrichtseinheit
14,99 €

Das fächerübergreifende Arbeiten mit intermedialen Aspekten ist für Schülerinnen und Schüler besonders motivierend und bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Lernzugänge zu ermöglichen und Kompetenzen zu entwickeln. In dieser Unterrichtseinheit soll dies gewinnbringend genutzt werden, indem die Schülerinnen und Schüler schrittweise lernen, Haikus zu schreiben, bevor sie Bilder beziehungsweise ihre eigenen Fotos als Inspiration nutzen, diese in dieser speziellen Gedichtform zu verschriftlichen. Kreativität kann man nicht nur in Fächern wie Kunst oder Musik fördern, sondern auch in den Hauptfächern Deutsch, Mathe und Sachkunde. Vor allem das fächerübergreifende Arbeiten erleichtert den Schülerinnen und Schülern, diese Kreativität zu entfalten und so soll die vorliegende Unterrichtseinheit dazu dienen, das Fotografieren mit dem kreativen Schreiben zu verbinden. Dabei sollen Bilder zur eigenen Inspiration dienen, die Stimmung auch mit Worten zu reflektieren, was sukzessive eingeführt wird und auch für Schülerinnen und Schüler entlastend wirkt, denen das kreative Schreiben schwerfällt. Haikus: kreatives Schreiben üben Bevor die Schülerinnen und Schüler selbst kreativ tätig werden, ist eine strukturierte Einführung beider Aspekte ihrer später folgenden kreativen Arbeit notwendig. Zum einen müssen die Besonderheiten der Gedichtform Haiku bewusst sein, zum anderen sollten die Schülerinnen und Schüler die Unterschiede zwischen unterschiedlichen Wahrnehmungsperspektiven selbst erkennen können. Anhand der Arbeitsblätter erfolgt eine sukzessive und stets gestützte Verbindung der beiden Kreativitätsbereiche (des Schreibens und Fotografierens), die die Schülerinnen und Schüler zunehmend selbstbewusster miteinander kombinieren können. Es wurde bewusst die Gedichtform Haiku gewählt, da sich die Schülerinnen und Schüler auf wenige Wörter reduzieren müssen und durch diese Reduktion auch in der Kombination ihrer Wörter genau überlegen, wie man mit dem Gedicht die Stimmung des Bildes ausdrucksstark widerspiegeln kann. Außerdem hilft ihnen die vorgegebene feste Struktur, eigene Haikus zu schreiben. Fotografie: erste Schritte und Präsentation der eigenen Bilder In Bezug auf das Fotografieren sollte je nach Altersstufe abgeklärt werden, ob die Schülerinnen und Schüler eine eigene oder von den Eltern geliehene Kamera mit in die Schule bringen können. Das kann auch eine "Wegwerfkamera" sein, deren Bilder anschließend entwickelt werden müssen. Sollten in der Schule Ipads zur Verfügung stehen, können diese ebenso genutzt werden. Es bietet sich in jedem Falle an, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Möglichkeiten des Fotografierens in Bezug auf die geforderte Aufgabenstellung gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu reflektieren. Kreative Ergebnisse sollten immer einen besonderen Rahmen finden, um gewürdigt zu werden. Dies kann beispielsweise durch einen Museumsgang, nachhaltiger aber durch eine kleine Ausstellung geschehen, sodass die Schülerinnen und Schüler auch nach der eigentlichen Vorstellung noch die Werke ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler bestaunen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den Aufbau der Gedichtform Haiku. schreiben zu Bildern eigene Haikus. identifizieren und unterscheiden unterschiedliche Perspektiven, aus denen man Objekte wahrnehmen und fotografieren kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können sicher mit einer Kamera ihrer Wahl umgehen. reflektieren den eigenen Prozess des Fotografierens und welche Vorteile oder Schwierigkeiten sich auch in Abhängigkeit ihrer gewählten Kamera ergeben haben. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Arbeitsprozesse selbstständig und in Kooperation mit anderen. geben sich gegenseitig eine gezielte Rückmeldung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Kunst / Kultur
  • Primarstufe

Kreatives Schreiben: ein gemeinsames E-Book erstellen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum kreativen Schreiben werden mithilfe digitaler Medien Schreibkompetenzen entwickelt beziehungsweise gefestigt. Als Motivation dient die Aussicht, das fertige "Klassenbuch" online als E-Book zu veröffentlichen.Der wirkungsvollen Formulierung und Darstellung eigener Texte kommt im Deutsch-Unterricht zentrale Bedeutung zu. Schulaufsätze werden aus Sicht der Lernenden allerdings normalerweise für die Lehrkraft geschrieben. Viel motivierender ist es jedoch, für eine breitere Öffentlichkeit (Eltern, Schulgemeinschaft, alle Menschen, je nach Wunsch) zu schreiben. Dieses Bewusstsein regt zu mehr Sorgfalt beim Schreiben an und erhöht die Motivation, einen einmal formulierten Text so lange zu überarbeiten, bis er präsentabel ist. Die fertige Text-Sammlung kann als E-Book kostenlos publiziert werden. Bei Bedarf können die Texte durch Zeichnungen ausgeschmückt oder ergänzt werden. Hier besteht die Möglichkeit zur fachübergreifenden Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst. Das Thema "Kreatives Schreiben - ein E-Book erstellen" im Unterricht Die Lehrkraft sollte die Merkmale der gewählten Stilform (Erlebnis-, Phantasieerzählung, Bericht, Schilderung, Brief et cetera) kennen. Sie muss in der Lage sein, die Lernenden bei der Ausarbeitung ihrer Texte zu beraten. Die Überarbeitung der Texte in häuslicher Einzelarbeit kann mehrere Tage oder Wochen in Anspruch nehmen. In dieser Zeit findet "normaler" Unterricht mit anderen Inhalten statt. Mit der Erstellung des E-Books kann erst begonnen werden, wenn alle Texte in der Endfassung vorliegen. Die Lehrkraft hat die schwierige Aufgabe, auf grobe inhaltliche Schwächen der Texte hinzuweisen und auf deren Beseitigung zu bestehen: Es dürfen keine persönlichen Beleidigungen enthalten sein. Auch ein gewisses geistiges Anspruchsniveau, der jeweiligen Jahrgangsstufe angemessen, sollte eingehalten werden, damit sich kein Schüler bei einer Publikation blamiert. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten die gewünschte Stilform bereits kennen, denn erste Schreibversuche in einer neuen Aufsatzart eignen sich meist nicht zur Veröffentlichung. Gut wäre eine gewisse Übung in kooperativen Schreibformen; diese ist aber nicht unbedingt Voraussetzung zum Gelingen des Projekts. Die Beherrschung des 10-Finger-Tastschreibens ist wünschenswert. Didaktische Analyse Die Lernenden üben in erster Linie ihre Schreibfertigkeit. Mit zunehmendem Alter werden dabei höhere Anforderungen an die stilistische Ausgestaltung der jeweiligen Texte gestellt. Durch den Projektcharakter können in der Unterrichtseinheit "Kreatives Schreiben: ein gemeinsames E-Book erstellen" auch Stilformen weiter verfeinert werden, die nicht vom jeweiligen Lehrplan vorgegeben oder gefordert werden. Methodische Analyse Da das Projektziel ein elektronisches Buch ist, sollten die Schülertexte möglichst auch in elektronischer Form erstellt werden. Im Rahmen der digitalen Bildung erwerben und üben die Schüler daher Kompetenzen im Umgang mit Computer und Schreibprogramm sowie der Kommunikation über E-Mail beziehungsweise das Internet im Allgemeinen. Textfassungen in Handschrift müssen oder können von geübten Mitschülerinnen und Mitschülern in einem Textverarbeitungsprogramm abgetippt werden. Dadurch und durch das gemeinsame Überarbeiten der Texte erwerben die Lernenden schließlich auch soziale Kompetenzen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben und üben Kompetenzen im Verfassen von Texten verschiedener Stilformen. erfahren die Bedeutung einer formal korrekten Orthographie und Zeichensetzung. erhöhen ihre Bereitschaft, eigene Texte formal, inhaltlich und stilistisch zu überarbeiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erwerben und üben Kompetenzen im Umgang mit Computer und Textverarbeitungsprogramm. lernen, wie man eine Text-Datei als Anhang einer E-Mail verschickt. lernen, wie man Grundsätze der Höflichkeit (Nettiquette) im E-Mail-Verkehr einhält. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie man gemeinsam an einem Projekt arbeitet, indem man sich gegenseitig unterstützt und hilft. stärken die Klassengemeinschaft durch ein gemeinsames Projekt. lernen, dass man vor allem bei Veröffentlichungen Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte Dritter nehmen muss.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Schreibwerkstatt: kreatives Schreiben einer eigenen Kurzgeschichte

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit beinhaltet Anleitungen und Anregungen für eine "Schreibwerkstatt" im Deutschunterricht der mittleren und oberen Jahrgänge der Sekundarstufe I. Im Rahmen dieser projektartig konzipierten Reihe verfassen die Schülerinnen und Schüler in festgelegten Schritten eigene Kurzgeschichten, die am Ende präsentiert und gegebenenfalls in einer Art Klassenwettbewerb prämiert werden können.Bei den einzelnen Arbeitsschritten – Themenfestlegung, Konstruktion eines Plots mit passenden Personen, Festlegung eines Titels, Ausformulierung des Textes, Überarbeitung der Kurzgeschichte und Erstellung einer Checkliste mit Bewertungskriterien – geben vorgeschaltete Übungen Orientierung. Dadurch wird das Bewusstsein für die Charakteristika der Textsorte geschärft, die inhaltliche und sprachliche Qualität der selbst verfassten Kurzgeschichten gefördert und den Schülerinnen und Schülern geholfen, die ansonsten mit dem umfangreichen Schreibprozess überfordert wären. Fokus auf dem Schreibprozess Die vorliegende Unterrichtseinheit zielt darauf ab, die sprachliche Kreativität und Formulierungskompetenz der Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Schreibprojekts zum Thema Kurzgeschichte zu fördern. Dabei geht es einerseits um die Berücksichtigung der Textsortenmerkmale und andererseits um die Beachtung sprachlicher Normen – von der Rechtschreibung und Zeichensetzung bis hin zum Ausdrucksvermögen und zum Satzbau. Eine solche "Schreibwerkstatt", bei der die Lernenden eigene Kurzgeschichten verfassen, eignet sich im Anschluss an eine analytische Behandlung von Kurzgeschichten oder als kreatives Projekt am Ende eines Schulhalbjahres. Die Option, die abschließende Präsentation der Kurzgeschichten mit einem Wettbewerb zu verbinden und die (nach objektiven Kriterien ermittelte) "beste" Kurzgeschichte der Klasse in besonderer Form zu ehren, wirkt sich erfahrungsgemäß positiv auf die Motivation der jungen Autorinnen und Autoren aus. In jedem Fall wird bei diesem letzten Schritt des Projekts die Lese- und Präsentationskompetenz aller gefördert. Differenzierung Damit vor allem leistungsschwache Schülerinnen und Schüler beim komplexen Entstehungsprozess der selbst geschriebenen Kurzgeschichte nicht überfordert werden und eine gute Textqualität erreicht werden kann, leisten die Materialien dieser Unterrichtseinheit bei den entscheidenden Arbeitsschritten eine wertvolle Hilfestellung. Übungsaufgaben schärfen den Blick für einen angemessenen Schreibstil und geben darüber hinaus Anleitungen und Impulse zum Verfassen der eigenen Kurzgeschichte: Material 1: Themenwahl Material 2: Handlungsgerüst, Personen und Titel Material 3: Erzählperspektive, Anfang, Mittelteil, Ende Material 4: Überarbeitung der ersten Fassung Material 5: Checkliste mit Bewertungskriterien Die Module dieser Unterrichtseinheit fördern nicht nur das eigenständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler, sondern enthalten auch kooperative Arbeitsformen, die einen themenbezogenen Austausch mit anderen Lernenden ermöglichen und somit die Qualität der Ergebnisse steigern. Für den Lernzuwachs sind die Plenumsphasen von zentraler Bedeutung: In diesen findet die Präsentation und Auswertung der Arbeitsergebnisse mit der gesamten Lerngruppe statt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler machen sich die Textsortenmerkmale von Kurzgeschichten bewusst. erarbeiten die Bandbreite typischer Themen von Kurzgeschichten. entwickeln einen angemessenen Plot für eine eigene Kurzgeschichte. entwerfen literarische Figuren mit ausgeprägten Charaktereigenschaften. formulieren einen ansprechenden Titel für eine Kurzgeschichte. kennen die Vorteile verschiedener Erzählperspektiven. gestalten eine Kurzgeschichte in allen Teilen (Anfang, Mittelteil, Ende) ansprechend. formulieren lebendig und kreativ. korrigieren und optimieren ihren Text nach bestimmten Kriterien. tragen ihre selbst formulierte Kurzgeschichte im Plenum vor. bewerten eigene und fremde Kurzgeschichten kriteriengeleitet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übernehmen bei Partnerarbeit und Gruppenarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten sachlich begründete Standpunkte, hören anderen zu und diskutieren fair. präsentieren Arbeitsergebnisse im Plenum. geben Mitschülerinnen und Mitschülern ein faires, sachliches Feedback.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I

Kreatives Schreiben zu Gesellschaftsthemen

Fachartikel

Dieser Fachartikel zeigt, wie kreatives Schreiben im Deutsch-Unterricht eingesetzt werden kann, um gesellschaftsrelevante Themen lebensnah zu bearbeiten. Er vermittelt den theoretischen Hintergrund, erläutert Methoden wie Haikus oder Akrostichons und verdeutlicht, wie Lernende so ihre Gedanken, Werte und Erfahrungen ausdrücken können. Anhand des Themas Handwerk werden zudem praxisnahe Aufgaben vorgestellt, die Schreibkompetenz, Reflexion und Persönlichkeitsentwicklung fördern. "Kreatives Schreiben" im Deutsch-Unterricht " Kreatives Schreiben" ist als Begriff inhaltlich nicht klar definiert . Innerhalb der Fach- beziehungsweise Schreibdidaktik Deutsch steht Kreatives Schreiben für variierende Ansätze und Konzepte, die Schreiben als einen kreativ-sprachlichen Prozess verstehen und sich damit von einem normierten Aufsatzunterricht abwenden : Ziel ist nicht mehr das formal "richtige" Schreiben einer bestimmten Aufsatzform, sondern vielmehr die sprachliche Umsetzung einer bestimmten Schreibhaltung (z.B. informieren, appellieren, unterhalten, …). Das Ziel besteht damit im Prozess des Schreibens selbst, wodurch Schreibhemmungen und -blockaden gelöst und eine individuelle Öffnung für die schriftsprachliche Auseinandersetzung mit einem Thema erreicht werden sollen. Aus einer zeitgemäßen Schreibdidaktik sind Verfahren und Methoden des Kreativen Schreibens nicht mehr wegzudenken (Abraham 2014: 367 ff.), und in Form des "Gestaltenden Erschließens oder Interpretierens" hat die Kultusministerkonferenz kreatives Schreiben inzwischen auch in die Bildungsstandards für das Deutschabitur aufgenommen (KMK. Online). Neben der Muttersprachendidaktik haben auch die Fremdsprachen- sowie DaF- und DaZ-Didaktik die positiven Auswirkungen des Kreativen Schreibens auf die Entwicklung der bildungssprachlichen (Lesen, Schreiben, Zuhören, Sprechen) und interkulturellen Kompetenzen der Lernenden erkannt (Bernstein 2020: 11 ff.). Fremd- oder Mehrsprachigkeit sowie Interkulturalität prägen die Unterrichtsrealität deutscher Klassenzimmer und erfordern motivierende Zugänge zum Sprachenlernen und zur aktiven Sprachanwendung. Vor diesem Hintergrund bietet Kreatives Schreiben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich sprachproduktiv mit kulturellen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, die sie selbst unmittelbar in ihrer Lebenswirklichkeit betreffen. "Kreatives Schreiben" – Raum für die Auseinandersetzung mit dem Selbst und der Welt Die Fähigkeit, sich nicht nur mündlich, sondern auch schriftlich in unterschiedlichen Kontexten verständlich auszudrücken und ein bestimmtes kommunikatives Ziel verwirklichen zu können, bildet eine der grundlegenden Voraussetzungen für die gesellschaftliche, politische und kulturelle Teilhabe eines Menschen und somit der Auseinandersetzung mit der Welt an sich. Ein sich von strikten Normvorstellungen lösender, kreativer Schreibprozess bietet Lernenden dabei die Möglichkeit, die eigenen Gedanken, Gefühle und Werte und damit das eigene Selbst auszudrücken, was die Entwicklung und Entfaltung der individuellen Persönlichkeit unterstützt. Schreibaufgaben werden dabei als umso bedeutsamer empfunden, je besser sich Lernende mit ihnen identifizieren können : Die Schülerinnen und Schüler werden das Schreiben als umso sinnvoller empfinden, je höher sie den Gebrauchswert in ihrer jeweiligen Lebenssituation einschätzen (Dahmer-Geisler 2021: 48f.). Der thematische Bezug der kreativen Schreibaufgabe zur individuellen Lebenswirklichkeit der Lernenden hat daher einen großen Einfluss auf deren Schreibmotivation: Hier bietet sich die Möglichkeit, aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und Themen , welche die Schülerinnen und Schüler in ihrer eigenen Lebenswirklichkeit oder gegenwärtigen Entwicklungsphase betreffen, im Unterricht Raum zu geben. Das Handwerk als Themenfeld im "Kreativen Schreiben" Kreatives Schreiben rund um das Thema "Handwerk" ermöglicht jungen Menschen die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und stellt damit einen unmittelbaren Bezug zu ihrer gegenwärtigen Lebenswirklichkeit her. Darüber hinaus werden die Lernenden mit dieser inhaltlichen Schwerpunktsetzung in der wichtigen Phase der Berufsorientierung und somit in der Entwicklung und Entfaltung ihrer individuellen Persönlichkeit unterstützt. Insbesondere die sogenannte "Generation Z" sieht aktuellen Studien zufolge ihre Zukunft eher pessimistisch (Tagesschau. Online) und sucht entsprechend nach Möglichkeiten, ihre berufliche Zukunft sinnstiftend zu gestalten (HWK. Online). Das Handwerk bietet vor diesem Hintergrund vielfältige Chancen, die eigene Selbstwirksamkeit zu erfahren und dadurch einen inneren Wachstumsprozess zu initiieren. So verdeutlichen Umfragen und Studienergebnisse z.B. immer wieder die große Bedeutung, die die Angst vor den Folgen des Klimawandels bei der jungen Generation hat (Der Standard. Online; Nature. Online; RND. Online). Schon jetzt leistet das Handwerk einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und kann gar als Nachhaltigkeitsmotor bezeichnet werden. Eine Beschäftigung mit den zukunftsgestaltenden Chancen, die das Handwerk jungen Menschen eröffnet, kann Möglichkeiten der persönlichen Einflussnahme und Selbstwirksamkeit aufzeigen und die damit verbundenen Zukunftsängste mildern (siehe Unterrichtsidee "Nachhaltigkeit"). Eine nicht weniger wichtige Rolle für die Berufswahl der gegenwärtigen jungen Generation spielt die persönliche Zufriedenheit im Beruf, die vor allem aus dem Grad an Selbstverwirklichung und Identifizierung mit der beruflichen Tätigkeit sowie der damit verbundenen gesellschaftlichen Wertschätzung resultiert. Studienergebnisse (Blankenberg/Binder 2020) kommen zu dem Schluss, dass insbesondere Beschäftigte im Handwerk eine besonders hohe Arbeitszufriedenheit empfinden. Gleichzeitig entscheiden sich immer weniger Jugendliche für eine Karriere im Handwerk, was sich in einem akuten Fachkräftemangel äußert, der die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft insgesamt bedroht, sich aber auch in der mitunter schwierigen Aufrechterhaltung der alltäglichen Daseinsversorgung äußert und damit eine unmittelbare Betroffenheit herstellt (Handwerksblatt. Online). Das Themenfeld "Handwerk" verfügt somit über eine große Relevanz für die Lernenden und eignet sich daher in besonderer Weise als inhaltlicher Bezugspunkt für Varianten und Methoden des Kreativen Schreibens. Konkrete Themen, Ideen und Impulse für den Deutsch-Unterricht Im Folgenden finden sich Ideen zum Einsatz unterschiedlicher Verfahren des Kreativen Schreibens rund um das Thema "Handwerk". In Deutschland wird die Forderung nach einer Bildungswende immer lauter (ZDH. Online). Vor diesem Hintergrund erscheint die Beschäftigung mit dem Themenfeld "Handwerk" im Unterricht von größter Relevanz. Ein persönlicher Zugang zum Thema "Handwerk" (siehe Unterrichtsidee " Handwerk – Was hat das eigentlich mit mir zu tun? ") kann den Lernenden durch das Verfassen eines ABCdarium s zu der Frage, was die Lernenden persönlich mit dem Begriff "Handwerk" assoziieren, oder durch das Verfassen eines Haikus ermöglicht werden. Während sich diese Methode insbesondere zum Einstieg in eine Auseinandersetzung (Motivation) eignet, kann die Gestaltung eines Akrostichon s den Schülerinnen und Schülern am Ende der Auseinandersetzung dazu dienen, die persönlichen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen aus der Erarbeitung des Themas nochmals zu reflektieren und festzuhalten. Alle genannten Verfahren motivieren zum eigenständigen Schreiben, während das Haiku und das Akrostichon den Lernenden darüber hinaus die Möglichkeit gibt, sich in lyrischer Form auszudrücken. Globales Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) zielen darauf ab, Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen und die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen. Kreatives Schreiben zu Themen rund um das Handwerk unterstützt diese Zielsetzung und kann den Deutsch- beziehungsweise Schreibunterricht inhaltlich bereichern. So kann z.B. der Impuls "Wenn ich von Beruf Klimaschützer/-in wäre, dann…" dazu genutzt werden, das freie Schreiben anzuregen und gleichzeitig darüber nachzudenken, wie der Beruf eines/-r Klimaschützers/-in aussehen könnte (siehe Unterrichtsidee " Klimaschutz und regenerative Energiegewinnung "). Alternativ kann in Paararbeit ein Interview (Dialog) mit einem/einer fiktiven, professionellen "Klimaschützer/-in" (nicht zu verwechseln mit "Klimaaktivist") verfasst werden, der/die über seinen/ihren Arbeitsalltag berichtet. Dass Klimaschutz vor allem in den Berufen des Handwerks eine Rolle spielt, und Handwerker/-innen sich daher als aktive Klimaschützer verstehen dürfen, kann einen zentralen Erkenntnisgewinn für die Lernenden darstellen. Nicht nur die Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels stellt den modernen Städtebau vor große Herausforderungen: Auch z.B. im Bereich des Wohnungsbaus, der Bereitstellung und Instandhaltung urbaner Infrastruktur sowie der Planung und Realisierung von Smart City Konzepten bedarf es gut ausgebildeter Fachkräfte, um die Städte auf Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten (siehe Unterrichtsidee " Rolle des Handwerks in der städtebaulichen Entwicklung "). Um die Schülerinnen und Schüler für die großen Aufgaben und Herausforderungen zu sensibilisieren, die mit dem modernen Städtebau verbunden sind, können sie z.B. im freien Schreiben eine Vorstellung von ihrer Stadt oder Gemeinde in einem anderen Zeitalter zu entwerfen. Dabei kann es sich entweder um die Entwicklung einer Zukunftsvision ("Meine Stadt in 50 Jahren") handeln, um die Herausforderungen des modernen Städtebaus aufzuspüren, oder um einen Blick in die Vergangenheit (“Meine Stadt vor 50 Jahren“), um gegenwärtige Veränderungen und Fortschritte deutlich zu machen. Eine Möglichkeit der individuellen Begegnung mit der Stadt als Lebensraum bietet das " Belauschen ": Die Lerngruppe begibt sich gemeinsam an einen Ort, der sich in besonderer Weise dazu eignet, die Geräusche der Stadt aufzunehmen (z.B. Marktplatz). Die Schülerinnen und Schüler werden dazu aufgefordert, die Augen zu schließen und sich für eine festgelegte Zeit ausschließlich auf die Umgebungsgeräusche zu konzentrieren. Anschließend notieren sie die Geräusche, die sie gehört haben. Die gesammelten Begriffe können danach weiterverarbeitet werden, indem die Lernenden z.B. aufgefordert werden, ein Haiku (Sekundarstufe I) oder ein Lautgedicht (Sekundarstufe II) zum Thema "Morgens in meiner Stadt" zu verfassen. Der assoziative Zugang kann dazu genutzt werden, zu reflektieren, wodurch der Lebensraum "Stadt" geprägt wird, und wie dieser infolge der modernen Herausforderungen zukunftsfähig gestaltet werden kann. Vor dem Hintergrund des Selbstfindungsprozesses, in dem sich Jugendliche und junge Erwachsene befinden, spielt die Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Zukunft eine wesentliche Rolle. Das Verfassen eines Briefes an das eigene zukünftige Ich bietet den Lernenden Gelegenheit, über die eigenen beruflichen Ziele und Träume zu reflektieren und sich dabei der eigenen Interessen, Stärken und Fähigkeiten, aber auch Werte und Überzeugungen bewusst zu werden (siehe Unterrichtsidee " Das Handwerk und ich ", insbesondere Arbeitsblatt 3). Fazit Kreatives Schreiben eignet sich aufgrund der vielfältigen individuellen Zugangsmöglichkeiten in besonderer Weise dazu, gesellschaftsrelevante Themen im Unterricht zu bearbeiten, vorzubereiten oder zu vertiefen. Die persönliche innere Auseinandersetzung mit der Thematik, die das Kreative Schreiben ermöglicht, dient der Persönlichkeitsentwicklung der Lernenden und fördert gleichzeitig durch die aktive und intuitive Sprachanwendung die Schreibkompetenz. Aktuelle und lebensweltnahe Themen kann das Handwerk liefern. Verwendete Literatur Abraham, Ulf: "Kreatives" und "poetisches" Schreiben. In: Deutsch-Unterricht in Theorie und Praxis, 4/2013, bes. S. 367–370. Bernstein, Nils: In fremden Sprachen kreativ schreiben. Zur Korrelation von kreativem und bildungssprachlichem Schreiben im Literatur- und Fremdsprachenunterricht. In: Zeitschrift für interkulturellen Fremdsprachenunterricht, 25/2, 2020, S. 11 ff. Blankenberg, Ann Kathrin / Binder, Martin: Zum beruflichen Selbstbild und zur Arbeits- und Lebenszufriedenheit im Handwerk in Deutschland. Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 42, 2020. Dahmer-Geisler, Sigrun: Ziele des kreativen Schreibens im Deutsch-Unterricht In: Journal für Schreibwissenschaft 2/2021, S. 48 f. Verwendete Internetadressen Tagesschau. Online: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/studie-jugend-100.html . HWK. Online: https://www.hwk-do.de/generation-z-fuers-handwerk-begeistern/ . Der Standard. Online: https://www.derstandard.de/story/3000000201340/klimawandel-rechtsruck-inflation-die-sorgen-der-jungen-steigen-weiter . Nature. Online: https://www.nature.com/articles/s43247-023-00870-x#Abs1 . RND. Online: https://www.rnd.de/wissen/angst-vor-klimawandel-wie-die-klimakrise-junge-menschen-belastet-EHKJPBVFAJDL7MNYNCODX4MQMM.html . Handwerksblatt. Online: https://www.handwerksblatt.de/handwerkspolitik/fachkraeftemangel-bedroht-unsere-zukunftsfaehigkeit . ZDH. Online: https://www.zdh.de/bildungswende/ . KMK. Online: https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2012/2012_10_18-Bildungsstandards-Deutsch-Abi.pdf , S. 17.

  • Deutsch
Titelbild Bildergeschichte erstellen

Wir erstellen eine Bildergeschichte – Kreatives Schreiben

Unterrichtseinheit
13,99 €

Diese Unterrichtseinheit begleitet die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 beim kreativen Schreiben anhand einer Bildergeschichte. Mit interaktiven Aufgaben, Gruppenpuzzle und digitalen Impulsen entwickeln sie eigene Erzählstrukturen, Sprachbilder und Charaktere, um ihre schriftstellerischen Fähigkeiten zu schulen. Die Unterrichtseinheit "Wir erstellen eine Bildergeschichte – Kreatives Schreiben" umfasst mehr als 15 Seiten mit altersgerechten Kopiervorlagen. Enthalten ist ein fachdidaktischer Einleitungstext zur Bildergeschichte als Erzählform im Deutschunterricht: Von der Auswahl passender Bildsequenzen bis zur Entwicklung narrativer Handlungsbögen. Im Gruppenpuzzle erarbeiten Kleingruppen verschiedene Elemente einer Bildergeschichte (zum Beispiel Dramatischer Aufbau, Figurencharakterisierung, Erzählsicht) und tauschen sich anschließend in einer "Puzzlerunde" über ihre Ergebnisse aus. Interaktive Aufgaben versetzen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Comic-Zeichnerinnen und -zeichnern sowie Autorinnen und Autoren: Sie entwickeln Dialoge, beschreiben Bildausschnitte mit prägnanten sprachlichen Mitteln und erstellen Zwischentexte, um die Bilder zu verbinden. Eine Zusammenfassung zentraler Begriffe wie Sequenz, Panel, Erzählperspektive und Stilmittel fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und dient als Lerngrammatik. Der Single-Choice-Test überprüft das Wissen der Lernenden zu Erzählstrukturen, sprachlichen Gestaltungsmitteln und Text-Bild-Beziehung. Im Glossar werden Fachbegriffe wie Text-Bild-Kohärenz, visuelle Narrative, Sprechblase und Erzählelemente erläutert. Die didaktische Handreichung bietet Lehrkräften methodische Hinweise zu Partner- und Gruppenarbeit, Reflexionsfragen und digitalen Impulsen (zum Beispiel Einsatz von Tablets oder Whiteboard-Tools), die sowohl für Präsenz- als auch Distanzunterricht geeignet sind. Durch kooperative Lernformen und entdeckendes Lernen stärken die Schülerinnen und Schüler ihre Ausdrucksfähigkeit und erweitern ihr Verständnis für die Verknüpfung von Bild und Text.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

Hörbücher mit der App "Book Creator" erstellen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit soll ein kreatives Schreibprodukt digitalisiert werden. Kinder des 4. Schuljahres schreiben dabei Hörbücher für die unteren Schulstufen. Diese wiederum haben die Möglichkeit, das Lesen (Hörbuchlesen) mit diesen Schülertexten zu üben. Die Bedeutung des kreativen Schreibens nimmt in den höheren Schulstufen zumeist einen eher geringen Stellenwert ein. Oft beginnt man früh mit dem Schreiben kriteriengeleiteter Texte (Aufsätze). Das phantasievolle Schreiben hat dann oft nur noch zu selten einen festen Platz im Arbeitsplan der Schulen. In einigen Schulen ist aber inzwischen die "Schreibzeit" fest im Stundenplan etabliert und wird systematisch auf Grundlage eines eigenen Konzepts betrieben. Kinder schreiben gerne Geschichten, so kam es in einer Umfrage an unserer Schule, die wir vor Einführung der Schreibzeiten mit allen Kindern der Klassen 2 bis 4 durchgeführt haben, heraus. Aber – und das war auch ein Ergebnis – es fehlt ihnen oft die Zeit, ihre eigenen Geschichten zu schreiben. Vorbereitend auf die Schreibzeiten wurde ein Konzept geschrieben. Die Möglichkeit des Einsatzes digitaler Medien in kreativer Art und Weise kam später hinzu. In dieser Unterrichtseinheit schreiben Kinder des 4. Schuljahres Hörbücher für die unteren Schulstufen . Diese wiederum haben die Möglichkeit, das Lesen (Hörbuchlesen) mit diesen Schülertexten zu üben . Das Herstellen von digitalen Produkten macht Sinn und motiviert die Kinder – sowohl die Schreibenden als auch die Lesenden. Wir haben uns dabei für die App "Book Creator" entschieden. Mit dieser App schreiben Kinder wie in einem Buch, es gibt Seiten zum "digitalen Umblättern". Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Bilder zu den Texten zu malen und einzufügen, außerdem Audio- und Videodateien sowie Links. Die fertigen Bücher lassen sich beispielsweise als EPUB-Datei (Hörbuchformat) speichern und können zudem von E-Book-Readern oder Apps gelesen werden. Alternativ lassen sich die Bücher als PDF-Datei speichern und weitergeben. Dadurch verlieren diese aber natürlich ihre multimedialen Elemente. Die Unterrichtseinheit enthält ein Arbeitsblatt, das den Schülerinnen und Schülern beim Planen ihrer Geschichte unterstützen soll. Auf ein Arbeitsblatt zur Erklärung der App wurde verzichtet, da diese recht selbsterklärend ist und in der App ohnehin eine kurze Anleitung vorhanden ist. Kreatives Schreiben mit digitalen Medien kombinieren Das freie oder kreative Schreiben, wie es auch genannt wird, ist relevant in allen Lehrplänen. Das Programm "Book Creator", mit dem es möglich ist, sehr niederschwellig Texte zu schreiben und multimedial zu bearbeiten, ist sehr motivierend. Die Erstellung eines medialen Produktes findet ebenso seinen Platz in allen Lehrplänen der Grundschule. Vorkenntnisse Vorerfahrungen beziehungsweise Vorkenntnisse im Umgang mit dem Tablet werden kaum benötigt. Es bietet sich aber an – neben der Einführung in den Umgang mit der App Book Creator – die Basisfunktionen im Umgang mit dem Tablet zu üben. Dazu gibt es beispielsweise ein Modul auf der Internetseite "Internet-ABC" . Die Kinder müssen wissen, wie das Tablet eingeschaltet wird, wie man eine App öffnet, schließt und per Homebutton wieder in den "Startbereich" zurückkehrt. Arbeit in der App "Book Creator" Im Programm können die Kinder die Foto- und Mikrofonfunktion ausprobieren. Falls keine Tablets zur Verfügung stehen, kann Book Creator auch als Browser-Anwendung genutzt werden. Dafür benötigen die Kinder aber umfangreichere Kenntnisse im Umgang mit dem Computer oder Notebook und ein Mikrofon und eine Digitalkamera. Intuitiver arbeiten sie auf jeden Fall mit dem Tablet. Immer wenn ein digitales Produkt hergestellt wird, sollte die Thematik des Datenschutzes und der Rechte am Bild im Rahmen des Unterrichts besprochen werden. Ansonsten kann es sein, dass die Schülerinnen oder Schüler enttäuscht sind, weil ihr Buch etwa wegen eines Fotos aus dem Internet, für das die Rechte nicht lizenzfrei sind, verändert oder nicht veröffentlicht werden darf. Methodische Hinweise Empfohlen wird in diesem Projekt, dass die Kinder im Team arbeiten und sich gegenseitig unterstützen können. Ein Kind schreibt und das andere kontrolliert währenddessen auf Fehler. Zwischendurch wird gewechselt. Differenzierung geschieht automatisch, manche Kinder schreiben viel und können sich sprachlich besser ausdrücken, andere eben weniger. Falls Kinder ihre Bücher gerne mit der Hand schreiben und auch selbstgemalte Bilder einfügen wollen, ist dies ebenso möglich. Die Texte und Bilder müssen dann per Fotofunktion eingefügt werden. Die fertigen Bücher können an die Kinder der anderen Schulstufen weitergegeben werden und zum flüssigen Lesenüben genutzt werden. So erfüllen die Bücher einen weiteren Zweck und dienen als Übungsmaterial für andere Kinder . Der oben beschriebene Unterrichtsablauf versteht sich als Möglichkeit, die Unterrichtsreihe ein- und durchzuführen. Das Projekt selbst kann grundsätzlich über das ganze Schuljahr weitergeführt werden. Erfahrungsgemäß wird aber empfohlen, etwa zwei Schulstunden für jede Schreibzeit einzuplanen. Wie Kinder Texte schreiben, überarbeiten und präsentieren, sollte in jeder Schule etabliert sein. Ideen (siehe weiter unten) dazu findet man auch auf der Website von Beate Lessmann, teilweise zum kostenlosen Download. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sprechen über Schreibanlässe und entwerfen Schreibideen. planen Texte mit verschiedenen Methoden. schreiben eigene Texte verständlich auf. überarbeiten ihre Entwürfe in Bezug auf die verwendeten sprachlichen Mittel. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Bedienen eines Tablets. lernen das Anwenden der App "Book Creator". erstellen ein kreatives, digitales Produkt und veröffentlichen dieses. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Arbeiten im Team. lernen das Verständigen in ihrem Arbeitsprozess.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe

Vive Noël! - Weihnachtlicher Französisch-Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Klassen 5–8 vermittelt den Schülerinnen und Schülern Weihnachtsvokabular und französische Festtraditionen durch spielerische Spracharbeit. Mit interaktiven Spielen, authentischen Texten und kreativen Schreibaufgaben trainieren Lernende Hörverstehen, Sprechkompetenz und interkulturelle Kommunikation. Die modulare Unterrichtsreihe zum Thema Weihnachten in Frankreich und französischsprachigen Ländern kombiniert Spracherwerb mit hohem Unterhaltungswert . Die Schülerinnen und Schüler trainieren Hörverstehen, Sprechkompetenz und Schreibfähigkeit in einem authentischen kulturellen Kontext - ohne zusätzlichen Organisationsaufwand für Lehrkräfte. Die Unterrichtsreihe besteht aus unabhängig einsetzbaren Modulen mit gestaffeltem Schwierigkeitsgrad. Die Einstiegsmodule nutzen interaktive Spiele zur Wortschatzarbeit und einfachen Grammatikübungen (zum Beispiel Weihnachtsvokabeln, Adjektive, Verben). Die Mittelstufen-Module umfassen Textarbeit, Leseverstehen und Hörverstehen mit französischen Weihnachtstraditionen, während fortgeschrittene Module kreatives Schreiben, Diskussionen über Weihnachtsbräuche und interkulturelle Austauschprozesse ermöglichen. Ein kulinarisches Modul integriert authentische französische Rezepte für Kinder (zum Beispiel Bûche de Noël, Gingerbread), die sich ohne großen Organisations- oder Materialaufwand im Klassenraum realisieren lassen. Die Schülerinnen und Schüler trainieren durch diese Unterrichtseinheit gezielt Wortschatz (Weihnachtsvokabular, Familien- und Festterminologie), Grammatik (Adjektive, Verben, Imperativ, Präpositionen - spielerisch trainiert), Sprechkompetenz (Dialoge, Präsentationen, Diskussionen) sowie interkulturelle Kompetenz durch das Kennenlernen französischer und frankophoner Weihnachtstraditionen. Darüber hinaus wird Medienkompetenz durch interaktive digitale Übungen gefördert. Die Arbeitsformen variieren zwischen Einzelarbeit (interaktive Spiele, Arbeitsblätter), Partnerarbeit (Dialoge, Rezepte), Gruppenarbeit (Projekte, Präsentationen) und Plenum (Diskussionen, Austausch). Die Module sind für verschiedene Referenzniveaus konzipiert: Anfänger (A1-A2) finden Module 1-4 mit Fokus auf Wortschatz und einfache Strukturen, während fortgeschrittene Lerner (A2-B1) von Modulen 5-10 mit Textarbeit und kreativem Schreiben profitieren. Die Unterrichtsreihe "Vive Noël!" folgt einem progressiven Aufbau vom Einfachen zum Komplexen und verbindet dabei spielerisches Lernen mit systematischem Spracherwerb. Das didaktische Konzept basiert auf dem Edutainment-Ansatz und hält dabei Lehrplan-Konformität als oberste Priorität. Die Progression verläuft von sehr einfachen zu etwas schwierigeren Inhalten und von einfachen, gelenkten zu komplexen, kreativen Aufgabenformen. Von simplen interaktiven Spielen mit leichtem Grammatikübungsangebot gelangen die Lernenden im Laufe der Unterrichtsreihe zu Textarbeit und kreativem Schreiben. Die Einzelmodule präsentieren sich also mit unterschiedlichem Anspruchsniveau, außerdem variiert das Verhältnis zwischen Spaß- und Lernfaktor bewusst und zielgerichtet. Phase 1 - Spielerischer Einstieg (Module 1-3): Interaktive Spiele zur Wortschatzarbeit (Weihnachtsvokabeln, Farben, Zahlen) Einfache Grammatikübungen (Adjektive, Verben im Präsens) Hoher Spaßfaktor, niedriger kognitiver Anspruch Ziel : Motivation aufbauen, Grundvokabular festigen Phase 2 - Strukturiertes Lernen (Module 4-7): Textarbeit mit authentischen französischen Weihnachtstexten Hörverstehen (zum Beispiel Weihnachtslieder, Dialoge) Schreib- und Sprechübungen Interkulturelle Inhalte (Weihnachtsbräuche in Frankreich, Belgien, Schweiz) Ziel : Sprachkompetenzen gezielt trainieren, kulturelle Sensibilität entwickeln Phase 3 - Kreative Anwendung (Module 8-10): Kreatives Schreiben (Weihnachtskarten, Gedichte, Geschichten) Projektarbeit (zum Beispiel Weihnachtspräsentationen, Rezepte) Diskussionen über kulturelle Unterschiede Ziel : Sprachliche Kompetenzen anwenden, eigenständig kreativ werden Die methodische Vielfalt ist ein Kernprinzip dieser Unterrichtsreihe. Spielbasiertes Lernen motiviert Schüler und reduziert Lernstress, während authentische Materialien wie französische Texte, Lieder und Rezepte kulturelle Authentizität gewährleisten. Die Handlungsorientierung durch Kochen, Präsentieren und Diskutieren fördert tiefes Verständnis, und die Binnendifferenzierung ermöglicht Module für verschiedene Leistungsniveaus. Die Lehrplan-Konformität ist dabei jederzeit gegeben: Die Unterrichtsreihe deckt Wortschatzarbeit (aktiv und passiv), grammatische Strukturen (Adjektive, Verben, Präpositionen), sprachliche Handlungskompetenzen (Sprechen, Schreiben, Hörverstehen, Leseverstehen), interkulturelle Kompetenz (Kennenlernen frankophoner Kulturen) und Medienkompetenz (digitale Übungen) ab. Die Einsatzszenarien sind vielfältig: Die komplette Unterrichtsreihe kann vor Weihnachten über 4-6 Wochen durchgeführt werden, einzelne Module lassen sich in regulären Französischstunden einsetzen, die Materialien eignen sich für Projektwochen oder Freiarbeit, und das differenzierte Angebot unterstützt leistungsstarke wie förderbedürftige Schüler gleichermaßen. Fachkompetenz (Spracherwerb) Die Schülerinnen und Schüler machen sich einige grammatische Phänomene (wieder) bewusst. erarbeiten den Wortschatz zum Thema Noël. bauen Hemmschwellen vor freier Textproduktion in der Fremdsprache ab. versprachlichen ein kurzes dessin animé. verstehen einen einfachen fiktionalen Text und geben ihn wieder. lesen, verstehen, kommentieren und beantworten Brieftexte. verfassen einen eigenen Brief. Fachkompetenz (Landeskunde) Die Schülerinnen und Schüler lernen für Frankreich typische Weihnachtsbräuche kennen. lernen einfache kulinarische Weihnachtsspezialitäten aus Frankreich kennen. lernen französische Weihnachtsgeschichten für Kinder kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet zum spielerischen Lernen. finden Spaß am Lernen im und mit dem Internet. gewinnen bei interaktiven Spielen neue Motivation für das Erlernen der Fremdsprache. lernen, sich in einem Online-Angebot zu orientieren.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I

König Drosselbart: Textverstehen und Medienkompetenz kreativ üben

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "König Drosselbart" lernen die Schülerinnen und Schüler der dritten oder vierten Klasse das Märchen der Gebrüder Grimm lesend, hörend oder audiovisuell kennen, überprüfen ihr Textverstehen interaktiv und sichern es mithilfe eines eigenen Story-Books und einer selbst erstellten multimedialen PowerPoint-Präsentation. Das Märchen König Drosselbart der Brüder Grimm stellt den Ausgangstext für die PowerPoint-Präsentation der Grundschulklasse. Der Märchentext ist sehr umfangreich und inhaltlich komplex und wurde bewusst gewählt, um allen Schülerinnen und Schülern der Grundschulklasse die Möglichkeit zu geben, sich mit mindestens einer Textsequenz intensiv auseinander zu setzen. Er kann klassisch (vor-)gelesen werden oder aber auf Youtube gehört und/oder gesehen werden. Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihr Textverständnis mithilfe der interaktiven Übung "König Drosselbart: interaktive Begleitübung". Im Anschluss arbeiten sie eine Szene genauer heraus, indem sie diese kreativ mithilfe des Story-Books nachgestalten und diese Nachgestaltung in einer PowerPoint-Präsentation festhalten. Dadurch werden die literarische wie auch die Medienkompetenz kreativ gefördert. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit dem Märchen König Drosselbart auseinander und üben fächerübergreifend kreative Schreibprozesse, sinnbetontes Sprechen und bildnerisches Gestalten. Sie werden dafür sensibilisiert, wie die emotionalen Aussagen des Märchens über die oben genannten Komponenten visuell und akustisch transportiert und verdeutlicht werden können. Die Schülerinnen und Schüler lernen das Märchen lesend, hörend oder hörsehend kennen und überprüfen im Anschluss ihr Textverstehen per interaktiver Übung. Danach erstellen sie ein Story-Book, welches eine Szene aus dem Märchen fokussiert und als Grundlage für die PowerPoint-Präsentation dienen soll. Ziel ist es, eine Szene genauer zu lesen sowie zu verstehen und diese in eigenen Worten, Bildern, Audiountermalungen und/oder theatralischer Umsetzung auf Video darzustellen. Die Darstellung erfolgt im Rahmen einer PowerPoint-Präsentation, um literarisches Verstehen mit Medienkompetenz zu verbinden. Sie lernen dadurch das Märchen im Detail und zugleich die grundlegenden Funktionen PowerPoints bei der Erstellung der einzelnen Folien kennen. Die Lehrkraft bietet während des Erstellprozess Anleitung und Unterstützung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen vor und erzählen nach. schreiben in einem kreativen Schreibprozess in verkürzter Form nach und illustrieren. stellen Szenen des Märchens König Drosselbart als Theaterstück (Stabpuppenspiel) dar. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vertiefen ihre Kenntnisse von PowerPoint und wenden sie an. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig. arbeiten kooperativ.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Fächerübergreifend
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Writing a Short Story: Ein Glückskeks als kreativer Schreibanlass

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtssequenz zum Thema Short Story dient die Prophezeiung aus einem Glückskeks als Schreibanlass für eine Kurzgeschichte. Anhand der erarbeiteten Geschichten wird im Anschluss das Fachvokabular zur Plot-Struktur einer Short Story erarbeitet. Diese Unterrichtseinheit hat zwei Ziele: Zum einen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppenarbeit eine kurze Geschichte auf Englisch. Basis hierfür ist die "Prophezeiung" des Zettels aus einem Glückskeks. Zum anderen bietet sich in der Unterrichtseinheit die Gelegenheit, einen Weblog zur Ergebnispräsentation und als Diskussionsforum einzusetzen. In unserem Dossier zu "Weblogs und Wikis im Unterricht" finden Sie Anregungen für den Klassen-Weblog. Die Lernenden kommentieren die Geschichten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Anschließend können dienen die Kommentare als Ausgangspunkt für eine Unterrichtsgespräch. Dies motiviert auch diejenigen in der Klasse Englisch zu sprechen, die sonst eher zurückhaltend in mündlicher Mitarbeit sind. Zusätzlich kann die Geschichte mündlich vorgetragen werden, um das sichere Auftreten vor Gruppen sowie das Sprechen zu üben. Anhand der selbst geschriebenen Short Stories wird anschließend die Struktur von Kurzgeschichten behandelt. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Aufbau sowie Fachbegriffe zur Plot-Struktur kennen, indem sie ihre eigenen Geschichten dahingehend analysieren. Die Short Story als Thema im Unterricht Das Thema bietet sowohl Lehrkräften als auch Schülerinnen und Schülern größtmögliche Freiheit und Kreativität. Kurzgeschichten lassen sich in unterschiedliche unterrichtliche Kontexte einbetten (zum Beispiel Landeskunde, Kultur, Geschichte, Lifestyle), sie bereiten auf das Arbeiten mit längeren Texten wie Romanen vor und sind darüber hinaus über eigenes Erleben beziehungsweise Erzählen (story telling) erfahrbar. Fächerübergreifend kann die Unterrichtseinheit mit dem Deutschuntericht (Kurzgeschichte, Roman) oder mit dem Kunstunterricht (zum Beispiel Ausarbeitung einer Foto-Shortstory oder eines Kurzfilms) verbunden werden. Didaktisch-methodischer Kommentar Die Botschaft aus dem Glückskeks stellt einen Schreibanlass dar, der viel Raum für Kreativität und Ideen der Gruppe lässt. Die Gruppenarbeit als Erarbeitungsform eröffnet Möglichkeiten, um Ideen gemeinsam zu entwickeln und in eine Kurzgeschichte umzusetzen. Die Ergebnissicherung in Form eines Weblogs bietet Abwechslung von den gängigen Präsentationen in Form von Vorträgen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit die Geschichten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler online zu lesen und zu kommentieren. Diese Kommentare können dann genutzt werden, um über die einzelnen Texte ins Gespräch zu kommen, konstruktives Feedback zu geben oder Diskussionen zu führen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten eine kurze Geschichte auf Englisch. tragen die Geschichte auf Englisch vor der Klasse frei vor. wenden das für die Geschichte im Internet oder aus Wörterbüchern erarbeitete Vokabular an. erlernen die Grundbegriffe des fachspezifischen Vokabulars zum Aufbau einer Short Story. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass mittels Recherche in Online-Wörterbüchern das Vokabular erweitert werden kann. schreiben und veröffentlichen einen eigenen Beitrag im Klassen-Weblog. kommentieren die Einträge der anderen Gruppen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, im Gruppenentscheidungsprozess ein gemeinsames Ziel zu erreichen. erarbeiten innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens Ergebnisse. kommen im Team nach gemeinsamer Abstimmung und auf demokratischer Basis zu Entscheidungen und erzielen Ergebnisse. erlangen Präsentationsübung und -sicherheit beim Vortragen vor einer Gruppe.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I

Bild-Impulse für kreative Sprech- und Schreibanlässe

Kopiervorlage

Kreatives Schreiben und Erzählen im Deutschunterricht üben die Lernenden mit diesem Unterrichtsmaterial. Bild-Impulse regen dazu an, einen kurzen Aufsatz zu verfassen oder sich in Gruppen eine Geschichte zu erzählen. Kreatives Schreiben als eine Form des literarischen Schreibens kann im Unterricht der Grundschule sowie der Sekundarstufe geübt werden. Dieses motivierende Unterrichtsmaterial dient in besonderer Weise dazu, die Schülerinnen und Schüler zu freiem Schreiben oder Sprechen anzuregen. Die Lernenden wählen dazu ein Bild aus, zu dem sie sich eine Geschichte ausdenken und diese je nach Schwerpunktsetzung mündlich oder schriftlich weiter ausführen. Sie strukturieren den Inhalt dabei sinnvoll und gestalten diesen zum Beispiel durch treffende Adjektive und wörtliche Rede sprachlich abwechslungsreich und ansprechend. Der Arbeitsauftrag regt die Fantasie der Jugendlichen an und fördert Kreativität. Im Sinne der Schülerorientierung können die Lernenden sowohl Bilder finden, die eher Mädchen ansprechen als auch Bilder, die eher Jungen ansprechen: Hauptfigur kann eine Prinzessin, ein Astronaut, ein Einhorn oder auch ein Polizist sein. Damit bieten die Bilder für den Perspektivwechsel ein breites Spektrum an Identifikationsmöglichkeiten und enthalten spannende sowie emotionale Elemente. Die Geschichten können in Einzelarbeit verfasst oder in Gruppen erzählt werden. Da unterstützend Hinweise für den Aufbau einer Geschichte zur Verfügung stehen, eignet sich die Übung auch für den Vertretungsunterricht durch eine fachfremde Lehrkraft. Über einen Beamer oder einen Projektor können die Bilder selbstverständlich ohne große Vorbereitung auch spontan in der Klasse sichtbar gemacht werden. Ein Austauschen der Bilder ist selbstverständlich leicht möglich.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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